Steiermark | SONNTAGSBLATT - Serien

Beiträge zur Rubrik Serien

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Bibelserie: Übers Wasser gehen | Teil 2
Im Sturm Ruhe finden

Der Seesturm. Gedanken zu Markus 4,35–41. Hilfe, ich gehe unter!“ Vor Jahren bin ich beim Kanufahren in den Stromschnellen gekentert und habe mich erst in ruhigeren Gewässern ans Ufer retten können. Diese Erfahrung des Untergehens lässt sich nur schwer mit Worten beschreiben – die Luft geht aus und gleichzeitig fehlt die Orientierung. Mit Jesus in einem Boot Die Erzählung vom „Sturm auf dem See“ findet sich im Anschluss an Jesu Gleichnisse vom Reich Gottes (Mk 4,1–34) und ist die erste der vier...

  • 07.01.26
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Bibelserie: Übers Wasser gehen | Teil 1
Der erste Schritt ins Vertrauen

Petrus auf dem Wasser. Gedanken zu Matthäus 14,22–36. Stürmische Zeiten, in denen alles drunter und drüber geht, chaotische Zustände, die alles ins Wanken bringen – sie begleiten vielfach das Leben einzelner Menschen, Familien, Gruppen oder gar Völker. Es sind Erfahrungen, die oft den Glauben erschüttern oder in denen den Menschen Gott fremd, gespenstisch wird. Sie fragen: Wo ist Gott? Warum lässt er die Katastrophe, das Unglück oder Schicksal zu? Jesus und die JüngerInnen leben in stürmischen...

  • 30.12.25
Aufwendig geschmückte Weihnachtsbäume laden in Vietnam zum Verweilen ein. Etwa bei der Saint Joseph’s Cathedral Church in Hanoi/Vietnam. | Foto: Adobe Stock
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Advent & Weihnachten bei mir daheim
Ein Fest der Gemeinschaft

Weihnachten in Vietnam. Es gibt wenige Geschenke, „das Christkind ist das größte Geschenk“, erzählen die vietnamesischen Schwestern. Wir sind Maria Tran, Maria Dau und Theresa Nguyen, junge geistliche Schwestern aus der Diözese Vinh in Vietnam. Derzeit leben wir im schönen Österreich und im noch schöneren Graz-Mariatrost. Wenn wir von Advent und Weihnachten „bei uns daheim“ erzählen, dann denken wir an einen Ort voller Leben, Stimmen, Musik – und ganz viel Gemeinschaft. Unser Mutterhaus in Vinh...

  • 16.12.25
„Fancy Dress Groups“ werden die bunten Gruppen genannt, die in einheitlichen Verkleidungen zu Weihnachten tanzend durch die Straßen ziehen. | Foto: privat
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Advent & Weihnachten bei mir daheim
Trommeln, singen, tanzen

In Ghana drückt sich die Weihnachtsfreude in farbenprächtigen Umzügen aus. Auch Familie und Gemeinschaft sind wichtig. Der Advent in Ghana beginnt mit dem Schmücken der Häuser und der Bäume mit Lampen, Lichterketten und Ornamenten. In den Geschäften und auch in den Wohnhäusern werden häufig synthetische Tannenbäume geschmückt. Weihnachten wird als Fest der Familie und der Gemeinschaft gefeiert, Geschenke haben hingegen keinen hohen Stellenwert. In Ghana wird der Advent mit spirituellen und...

  • 09.12.25
Am zweiten Julisonntag wird rund um die Wolfgangikirche auf dem Wolfgangikogel in Kruckenberg in der Pfarre Hollenegg das Kirchweihfest mit einer feierlichen Prozession begangen. | Foto: Walter Koch
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Seelsorgeräume vorgestellt - SR Sulm-Saggautal
Wenn verschiedene Gewässer zusammenfließen

Der Seelsorgeraum Sulm-Saggautal zeigt, dass zwölf Pfarren, wie Flüsse zusammenfließen und zugleich ihre Eigenständigkeit bewahren können. Interview mit dem SR-Führungsteam Ihren SR-Raum aus der Luft betrachtet: Was sticht sofort ins Auge? Pfarrer Markus Lehr, SR-Leiter: Aus der Luft betrachtet bietet sich die geografische Besonderheit von Berg und Tal und „halber Höhe“. Der Seelsorgeraum zieht sich von der Koralpe bis ins Sulmtal und überwindet einige Höhenmetern. Namensgebend für den...

  • 05.12.25
In der indischen Heimat von Vikar Mathew Joseph sind zu Weihnachten große Umzüge Tradition. Das ganze Dorf ist in „Weihnachtskleidung“ auf den Beinen. Alle Krippenfiguren werden dargestellt und man singt gemeinsam volkstümliche Lieder. | Foto: privat
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Advent & Weihnachten bei mir daheim
Unterwegs mit dem Christkind

Weihnachten in Indien.  Von täglichen guten Taten und großen Umzügen mit gemeinsamem Singen erzählt Mathew Joseph. Ich komme aus dem Bundesland Kerala, einem wunderschönen Staat im südwestlichen Teil von Indien. Auch in Kerala ist Weihnachten eines der größten Feste, wird dort aber ein wenig anders gefeiert als in Europa. Die 25 Tage vor Weihnachten gelten bei uns als Fastenzeit. Bei mir zu Hause gibt es keinen Schnee, aber es ist trotzdem die kühlste Zeit des Jahres, mit Temperaturen zwischen...

  • 02.12.25
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Weltanschaungsarbeit heute | 22
Unsterbliche Cyborgs?

Im Film „RoboCop“ erwacht ein ermordeter Polizist in einem Roboterkörper, Trickfilmkollege „Inspector Gadget“ hat Teleskoparme und -beine. Die „Borg“ in „Star Trek“ werden mittels Technik-Implantaten zu willenlosen Teilen eines Kollektivs. „Akte X“-Folgen zeigen selbstregenerierende Supersoldaten und das rachsüchtige, kältekonservierte Gehirn eines verstorbenen Wissenschaftlers. Sicher, das ist Science-Fiction. Doch hunderte Menschen haben ihren Leichnam (oder Kopf) einfrieren lassen (Kryonik)...

  • 27.11.25
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Kirche Steiermark
Begegnung schafft Verstehen

Aus unserer Partnerdiözese Masan (Südkorea): Eine Partnerschaft lebt von direkten Begegnungen. Markus Munseong Choi, Leiter des AK Graz-Seckau in Masan, besuchte vor kurzem die Steiermark. Mit ihm kamen 32 Gläubige, die meisten waren das erste Mal in Graz. Im Ordinariat segnete Bischof Wilhelm Krautwaschl die Gäste. Im Freskenraum lernten sie das Wappen der Bischöfe von Graz-Seckau, die Segenshand, kennen. „Wir werden füreinander um Gottes Segen beten“, sagte eine ältere Frau und verneigte sich...

  • 26.11.25
Liebe und Segen. „Opłatki“ sind Weihnachtswaffeln aus Mehl und Wasser, die man in Polen vor dem Weihnachtsessen teilt. Man bricht ein Stück ab, reicht es einem Familienmitglied, segnet einander und wünscht Gutes für das kommende Jahr. Die für Haustiere bestimmten Oblaten sind rosarot. | Foto: AdobeStock
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Advent & Weihnachten bei mir daheim
„Der Stern ist da!“

Weihnachten in Polen. Wie der Advent begangen wird, was man am Heiligen Abend isst und wer dort die Geschenke bringt. Vielleicht gelten Advent und Weihnachten auch deshalb als die schönste Zeit im Jahr, weil sie so viele Erinnerungen aus der Kindheit wieder auferstehen lassen. Auch bei Pfarrer Maciej Trawka ist das so. Mit froher Stimme erzählt der Provisor zahlreicher Pfarren im SR Südoststeirisches Hügelland von der Zeit der Vorfreude auf Weihnachten und vom Heiligabend in seiner Heimat...

  • 26.11.25
Mitten im Einkaufszentrum ELI in Liezen hat der Hoffnungsbaum PassantInnen dazu eingeladen, ein Blatt mit einem hoffnungsvollen Bibelvers zu pflücken und ins Gespräch zu kommen. | Foto: SR
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Seelsorgeräume vorgestellt
Verbunden, nicht einheitlich

Im Seelsorgeraum Mittleres Ennstal/Paltental will man warmherzig und mutig eine Kirche sein, die Heimat schenkt und aufmerksam dafür ist, was Gott wachsen lässt. Ihr SR-Raum aus der Luft betrachtet: Was sticht sofort ins Auge? Adrian Aileni, SL: Der Blick fällt zuerst unweigerlich auf den Grimming, der wie ein stiller Wächter über unseren Gemeinden steht. Rund um ihn liegen Dörfer, Täler und Menschen, die auf den ersten Blick sehr verschieden sind. Doch je länger man hinsieht, desto deutlicher...

  • 25.11.25

Engagementförderung
Frischer Wind

Über Chancen in der Engagementförderung. Elisabeth Fritzl, Pastoralverantwortliche im Seelsorgeraum Graz-Südwest, freut sich seit 1. November über die Unterstützung durch Sonja Monitzer, eine Engagementförderin. Was ist dir beim Thema Engagementförderung wichtig? Kirchliches Leben wird von Ehrenamtlichen wesentlich getragen und gestaltet. Aber wie viel Verantwortung geben wir den Engagierten tatsächlich? Manchmal entsteht das Gefühl, dass Ehrenamtliche nur ErfüllungsgehilfInnen sind, obwohl sie...

  • 19.11.25

Engagementförderung
Wichtige Impulse

Elisabeth Glatz über den Beginn eines Ehrenamts. Wie kommen Menschen zu einem Ehrenamt? Der Weg ins Ehrenamt beginnt oft mit einem Gespräch. Viele werden direkt gefragt – dieses persönliche „Auf-die-Menschen-Zugehen“ ist wertvoll, weil es Vertrauen schafft und Hemmschwellen abbaut. Damit solche Gespräche überhaupt entstehen können, müssen unsere Gruppen und Angebote sichtbar sein. Wenn Menschen sehen, was möglich ist, fällt es leichter, selbst aktiv zu werden oder andere anzusprechen. Die...

  • 12.11.25

Engagementförderung
Eine neue Dynamik

Warum Ehrenamt Klarheit braucht. Was sind dein Ziel und dein Auftrag als Engagementförderin? Ich merke zunehmend, dass Engagement einen sicheren Rahmen und Orientierung braucht. Es braucht Struktur, Klarheit und Sichtbarkeit. Gemeinsam mit vielen Engagierten und dem Pastoralteam versuchen wir, solche Rahmenbedingungen zu schaffen, etwa durch Tätigkeitsbeschreibungen, fixe Zuständigkeiten oder eine wertschätzende Willkommens- und Anerkennungskultur. Wie kann ich mir deine Arbeit genau...

  • 05.11.25

Engagementförderung
Brücken bauen

Engagementförderung braucht Menschen, die sich dafür einsetzen! Zwei Freiwilligenkoordinatorinnen erzählen. Was wollt ihr als Freiwilligenkoordinatorinnen bewirken? Als Getaufte sind wir berufen, die Kirche vor Ort mitzugestalten und Menschen im ehrenamtlichen Engagement zu stärken und zu begleiten. Wir möchten, dass jede und jeder die eigenen Talente einbringen kann und spürt: Dieses Engagement macht Freude, ist sinnvoll und wird wertgeschätzt. Uns ist es wichtig, gute Rahmenbedingungen zu...

  • 29.10.25
Wolfgang Kerschenbauer, Andreas Pichlhöfer, Martin Teubl (im Bild v. r.), Karl Schalk, Bernd Schöffmann und Helmut Hütter sorgen für die professionelle Übertragung der Hartberger Gottesdienste.
 | Foto: Saurer
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Seelsorgeräume vorgestellt | SR Hartberg
Mut zum kreativen Experiment

Im Seelsorgeraum Hartberg setzt man auf Vielfalt, Offenheit und innovative Ideen, um Menschen im Heute anzusprechen. Ihr SR-Raum aus der Luft betrachtet: Was sticht sofort ins Auge? Josef Reisenhofer, SL: Es zeigt sich in landschaftlicher Perspektive das sanfte oststeirische Hügelland mit bunten land- und forstwirtschaftlichen Flächen. Ein anmutig gewachsener Lebensraum für viele Menschen in zahlreichen Ortschaften und Siedlungen. Unübersehbar sind Kirchen und Kapellen. Weit ins Land hinein...

  • 28.10.25
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Sonntagsblatt+Plus
Partnerschaftlich unterwegs

WAS TUT SICH … … in Bom Jesus da Lapa? Menschen aus unseren Partnerdiözesen erzählen. Heute: Die Klimakonferenz COP30 und Bom Jesus da Lapa. Bom Jesus da Lapa (Bundesstaat Bahia) liegt am Rio São Francisco. Er wird aus Regionen gespeist, die stark von den Veränderungen im Cerrado (= große Feuchtsavannen-Gebiete) betroffen sind. Der Cerrado gilt als „Wiege der Gewässer“, weil hier acht der zwölf wichtigsten Flusssysteme Brasiliens entspringen. Das macht ihn essenziell für die Wasserversorgung...

  • 22.10.25
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Weltanschaungsarbeit heute | 21
Botschaft aus dem Jenseits

Ein Erfahrungsbericht. Es ist ein spätsommerlicher Tag wie aus dem Bilderbuch. Bei strahlendem Sonnenschein haben sich an diesem Nachmittag im Veranstaltungssaal einer kleinen Landgemeinde knapp 130 Menschen versammelt, altersmäßig bunt durchmischt. Sie alle warten gespannt auf die Referentin aus dem benachbarten Ausland. Großes konnte man über sie bereits in der Vorankündigung lesen. Sie hätte „ganz sicher einen Draht nach drüben!“, erzählt eine Besucherin ihrem Nachbarn. Der Tisch, an dem die...

  • 22.10.25
Generationenblick über die Schulter. Seit der Schulzeit der Großmutter hat sich in Österreich viel verändert. Bei der Verteilung der Bildungsabschlüsse werden Geschlechterunterschiede deutlich. So absolvieren fast doppelt so viele Männer wie Frauen eine Lehre. Diese hingegen haben häufiger die Matura und schließen die Mehrheit der FH- und Universitätsabschlüsse ab, sind also höher gebildet. | Foto: iStock Illustration:  iStock/ilyaliren
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Bildung schafft Zukunft | Teil 4
Viel erreicht und viel zu tun

Serie zum Weltmädchentag (11. OKt.) 11. Oktober: Weltmädchentag. Es ist ein besonderer Glücksfall, auf ein Kleinod der Bildungsgeschichte für Mädchen zu stoßen, wie jenes des Klosters Döllach“, schrieb die Autorin des Buches (unten) über die Entstehung der von den Grazer Schulschwestern gegründeten Mädchenschule in der Großglocknerregion Kärntens. Rosa Maria Lanzinger ist beizupflichten: Mit der Bildung für Mädchen und Frauen geht es seit den letzten fünf Jahrzehnten kontinuierlich bergauf –...

  • 08.10.25
Schulbuchaktion, Schülerfreifahrt, Beihilfen: In Österreich wird durch zahlreiche Reformen der 1970er-Jahre der Bildungszugang stark ausgeweitet. Unter den Angehörigen sozial schwächerer Gesellschaftsschichten profitieren Mädchen ganz besonders. (Im Bild: Sortieren von Schulbüchern im Rahmen der Gratis-Schulbuchaktion im Jahr 1972.)
 | Foto: Kern/politik-lexikon.at Illustration:  iStock/ilyaliren
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Bildung schafft Zukunft | Teil 3
Keine kleinen Kompromisse

Serie zum Weltmädchentag (11. OKt.) Die 1970er-Jahre bringen den Beginn der Bildungsgleichstellung Bildung durchbricht Armut, heißt es. Demnach markiert die Zeit um 1970 für Frauen und Mädchen in Österreich den Beginn des finanziellen Aufstiegs. Neue Gesetzeslage Einschneidende Veränderungen kamen mit dem Schulpflichtgesetz ab dem Schuljahr 1966/67. Die achtjährige Schulpflicht wurde um ein Jahr erweitert und das neunte Pflichtschuljahr für alle SchülerInnen eingeführt. Bildungsanbieter wie die...

  • 01.10.25
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Partnerschaftlich unterwegs
Erntedank und Trauerfeier.

Menschen aus unseren Partnerdiözesen erzählen. Heute: Erntedank und Trauerfeier. In Korea feiert man Erntedank am 15. Tag des 8. Monats nach dem Mondkalender, heuer am 6. Oktober. Dieses Fest heißt Hangawi, „großartige Mitte“, oder Chuseok, „Herbstabend“. Zu Hangawi versammelt sich die ganze Familie, bereitet Gerichte mit geernteten Früchten zu, hält Charye (Ahnenzeremonie) und besucht Gräber. Zu besonderen Feiertagen und zum Todestag wird für die Vorfahren eine spezielle Mahlzeit angerichtet....

  • 30.09.25
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Weltanschaungsarbeit heute | 20
Der perfekte Mensch

Weltanschauungsarbeit heute Diözesane WeltanschauungsreferentInnen Serie | Teil 20 Ein österreichweites Projekt nimmt das Thema „Perfektionismus“ in den Fokus. Unzulänglichkeiten, Ecken und Kanten sind kein Makel, sondern Teil der Einzigartigkeit jeder und jedes Einzelnen. Gerade das christliche Menschenbild widerspricht dem vielfach anzutreffenden Drang nach Perfektion, sei es in zwischenmenschlichen Beziehungen, im Beruf, im Nacheifern fremddefinierter Schönheitsideale oder im Kreieren eines...

  • 24.09.25
Idyllisch wirkt die Szene, in der ein Mädchen im Klagenfurter „Minimundus“ die Burg Hochosterwitz streichelt. Lange war das Leben für Kinder jedoch weniger idyllisch. Oft waren sie für Arbeit eingeteilt. Mit der Einführung der Pflichtschule wurde auch die Gleichstellung von Mädchen und Buben auf den Weg gebracht. | Foto: Bayerischer Rundfunk
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Bildung schafft Zukunft | Teil 2
Der Meilenstein

Serie zum Weltmädchentag (11. OKt.) - Teil 2 Das Gesetz der Kaiserin gab auch Mädchen neue Bildungschancen. 1774 war ein Jahr, das alles veränderte. Zumindest für jene Kinder am Gebiet des heutigen Österreich, die bis dato noch nicht zur Schule gingen sowie für ihre nachfolgenden Generationen. Im Jahr 1760 wurde unter den Habsburgern die „Studien- und Bücher-Zensur-Hofkommission“ gegründet, die für eine vom Staat zentral organisierte Bildungspolitik stand. Die wohl wichtigste Reform leitete...

  • 24.09.25
Die Hauswirtschaftsschule im Oberkärntner Döllach: Bildung für Mädchen und junge Frauen in einem strukturschwachen Gebiet – ermöglicht durch einen traditionellen Frauenorden. Im Bild: die Grazer Schulschwester Gerlinde (rechts) mit Schülerinnen nach der Feldarbeit.  | Foto: Lanzinger: Schober, S. 153. Illustration:  iStock/ilyaliren
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Bildung schafft Zukunft | Teil 1
Eine mutige Entscheidung

Serie zum Weltmädchentag (11. OKt.) Vor 110 Jahren retteten Grazer Ordensfrauen eine Mädchenschule. Ein Koffer, gerade einmal so groß, dass eine zierliche Person ihn tragen kann: Er war das einzige Gepäckstück von Christine Suntinger, als sie den Weg nach Döllach antrat. Sechs Monate lang sollte die damals 18-Jährige die Haushaltungsschule dort besuchen und lernen, was spätere Hausfrauen und Mütter nach damaligem Verständnis wissen mussten. Frauen für Frauen. Dass junge Frauen am Land nach...

  • 17.09.25
Das Ende des Zweiten Weltkriegs wurde steiermarkweit gefeiert, wie hier in Weiz am 9. Mai 1945. Not und Elend blieben. Viele heute noch erfolgreiche Caritas-Aktionen wurzeln in dieser Zeit großen Leids und großer Hilfe. | Foto: caritas.at; KK  Illustration: Ivan Rajič
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Wegmarken der CARITAS | Teil 4
152 Ausfahrten mit US-Auto

Ein „Caritas-Wirkungsbericht“ vom Kriegsende 1945 bis Ende 1946. Die Steiermark litt durch den Krieg, aber auch nach dem Krieg enorm. Die vorhandenen katholischen Wohlfahrtseinrichtungen, die durch die NSDAP und deren Gliederungen beschlagnahmt waren, wurden nach dem Krieg ihres Inventares beraubt, das Übriggebliebene wurde demoliert. Das Wirtschaftsleben wurde völlig lahmgelegt. Laut Bericht von Caritasdirektor Gottfried Puggl konnte die eigentliche Caritas-Arbeit im Juli 1945 begonnen werden:...

  • 10.09.25

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