Steiermark | SONNTAGSBLATT - Serien

Beiträge zur Rubrik Serien

Liebe und Segen. „Opłatki“ sind Weihnachtswaffeln aus Mehl und Wasser, die man in Polen vor dem Weihnachtsessen teilt. Man bricht ein Stück ab, reicht es einem Familienmitglied, segnet einander und wünscht Gutes für das kommende Jahr. Die für Haustiere bestimmten Oblaten sind rosarot. | Foto: AdobeStock
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Advent & Weihnachten bei mir daheim
„Der Stern ist da!“

Weihnachten in Polen. Wie der Advent begangen wird, was man am Heiligen Abend isst und wer dort die Geschenke bringt. Vielleicht gelten Advent und Weihnachten auch deshalb als die schönste Zeit im Jahr, weil sie so viele Erinnerungen aus der Kindheit wieder auferstehen lassen. Auch bei Pfarrer Maciej Trawka ist das so. Mit froher Stimme erzählt der Provisor zahlreicher Pfarren im SR Südoststeirisches Hügelland von der Zeit der Vorfreude auf Weihnachten und vom Heiligabend in seiner Heimat...

  • 26.11.25
Mitten im Einkaufszentrum ELI in Liezen hat der Hoffnungsbaum PassantInnen dazu eingeladen, ein Blatt mit einem hoffnungsvollen Bibelvers zu pflücken und ins Gespräch zu kommen. | Foto: SR
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Seelsorgeräume vorgestellt
Verbunden, nicht einheitlich

Im Seelsorgeraum Mittleres Ennstal/Paltental will man warmherzig und mutig eine Kirche sein, die Heimat schenkt und aufmerksam dafür ist, was Gott wachsen lässt. Ihr SR-Raum aus der Luft betrachtet: Was sticht sofort ins Auge? Adrian Aileni, SL: Der Blick fällt zuerst unweigerlich auf den Grimming, der wie ein stiller Wächter über unseren Gemeinden steht. Rund um ihn liegen Dörfer, Täler und Menschen, die auf den ersten Blick sehr verschieden sind. Doch je länger man hinsieht, desto deutlicher...

  • 25.11.25

Engagementförderung
Frischer Wind

Über Chancen in der Engagementförderung. Elisabeth Fritzl, Pastoralverantwortliche im Seelsorgeraum Graz-Südwest, freut sich seit 1. November über die Unterstützung durch Sonja Monitzer, eine Engagementförderin. Was ist dir beim Thema Engagementförderung wichtig? Kirchliches Leben wird von Ehrenamtlichen wesentlich getragen und gestaltet. Aber wie viel Verantwortung geben wir den Engagierten tatsächlich? Manchmal entsteht das Gefühl, dass Ehrenamtliche nur ErfüllungsgehilfInnen sind, obwohl sie...

  • 19.11.25

Engagementförderung
Wichtige Impulse

Elisabeth Glatz über den Beginn eines Ehrenamts. Wie kommen Menschen zu einem Ehrenamt? Der Weg ins Ehrenamt beginnt oft mit einem Gespräch. Viele werden direkt gefragt – dieses persönliche „Auf-die-Menschen-Zugehen“ ist wertvoll, weil es Vertrauen schafft und Hemmschwellen abbaut. Damit solche Gespräche überhaupt entstehen können, müssen unsere Gruppen und Angebote sichtbar sein. Wenn Menschen sehen, was möglich ist, fällt es leichter, selbst aktiv zu werden oder andere anzusprechen. Die...

  • 12.11.25

Engagementförderung
Eine neue Dynamik

Warum Ehrenamt Klarheit braucht. Was sind dein Ziel und dein Auftrag als Engagementförderin? Ich merke zunehmend, dass Engagement einen sicheren Rahmen und Orientierung braucht. Es braucht Struktur, Klarheit und Sichtbarkeit. Gemeinsam mit vielen Engagierten und dem Pastoralteam versuchen wir, solche Rahmenbedingungen zu schaffen, etwa durch Tätigkeitsbeschreibungen, fixe Zuständigkeiten oder eine wertschätzende Willkommens- und Anerkennungskultur. Wie kann ich mir deine Arbeit genau...

  • 05.11.25

Engagementförderung
Brücken bauen

Engagementförderung braucht Menschen, die sich dafür einsetzen! Zwei Freiwilligenkoordinatorinnen erzählen. Was wollt ihr als Freiwilligenkoordinatorinnen bewirken? Als Getaufte sind wir berufen, die Kirche vor Ort mitzugestalten und Menschen im ehrenamtlichen Engagement zu stärken und zu begleiten. Wir möchten, dass jede und jeder die eigenen Talente einbringen kann und spürt: Dieses Engagement macht Freude, ist sinnvoll und wird wertgeschätzt. Uns ist es wichtig, gute Rahmenbedingungen zu...

  • 29.10.25
Wolfgang Kerschenbauer, Andreas Pichlhöfer, Martin Teubl (im Bild v. r.), Karl Schalk, Bernd Schöffmann und Helmut Hütter sorgen für die professionelle Übertragung der Hartberger Gottesdienste.
 | Foto: Saurer
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Seelsorgeräume vorgestellt | SR Hartberg
Mut zum kreativen Experiment

Im Seelsorgeraum Hartberg setzt man auf Vielfalt, Offenheit und innovative Ideen, um Menschen im Heute anzusprechen. Ihr SR-Raum aus der Luft betrachtet: Was sticht sofort ins Auge? Josef Reisenhofer, SL: Es zeigt sich in landschaftlicher Perspektive das sanfte oststeirische Hügelland mit bunten land- und forstwirtschaftlichen Flächen. Ein anmutig gewachsener Lebensraum für viele Menschen in zahlreichen Ortschaften und Siedlungen. Unübersehbar sind Kirchen und Kapellen. Weit ins Land hinein...

  • 28.10.25
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Sonntagsblatt+Plus
Partnerschaftlich unterwegs

WAS TUT SICH … … in Bom Jesus da Lapa? Menschen aus unseren Partnerdiözesen erzählen. Heute: Die Klimakonferenz COP30 und Bom Jesus da Lapa. Bom Jesus da Lapa (Bundesstaat Bahia) liegt am Rio São Francisco. Er wird aus Regionen gespeist, die stark von den Veränderungen im Cerrado (= große Feuchtsavannen-Gebiete) betroffen sind. Der Cerrado gilt als „Wiege der Gewässer“, weil hier acht der zwölf wichtigsten Flusssysteme Brasiliens entspringen. Das macht ihn essenziell für die Wasserversorgung...

  • 22.10.25
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Weltanschaungsarbeit heute | 21
Botschaft aus dem Jenseits

Ein Erfahrungsbericht. Es ist ein spätsommerlicher Tag wie aus dem Bilderbuch. Bei strahlendem Sonnenschein haben sich an diesem Nachmittag im Veranstaltungssaal einer kleinen Landgemeinde knapp 130 Menschen versammelt, altersmäßig bunt durchmischt. Sie alle warten gespannt auf die Referentin aus dem benachbarten Ausland. Großes konnte man über sie bereits in der Vorankündigung lesen. Sie hätte „ganz sicher einen Draht nach drüben!“, erzählt eine Besucherin ihrem Nachbarn. Der Tisch, an dem die...

  • 22.10.25
Generationenblick über die Schulter. Seit der Schulzeit der Großmutter hat sich in Österreich viel verändert. Bei der Verteilung der Bildungsabschlüsse werden Geschlechterunterschiede deutlich. So absolvieren fast doppelt so viele Männer wie Frauen eine Lehre. Diese hingegen haben häufiger die Matura und schließen die Mehrheit der FH- und Universitätsabschlüsse ab, sind also höher gebildet. | Foto: iStock Illustration:  iStock/ilyaliren
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Bildung schafft Zukunft | Teil 4
Viel erreicht und viel zu tun

Serie zum Weltmädchentag (11. OKt.) 11. Oktober: Weltmädchentag. Es ist ein besonderer Glücksfall, auf ein Kleinod der Bildungsgeschichte für Mädchen zu stoßen, wie jenes des Klosters Döllach“, schrieb die Autorin des Buches (unten) über die Entstehung der von den Grazer Schulschwestern gegründeten Mädchenschule in der Großglocknerregion Kärntens. Rosa Maria Lanzinger ist beizupflichten: Mit der Bildung für Mädchen und Frauen geht es seit den letzten fünf Jahrzehnten kontinuierlich bergauf –...

  • 08.10.25
Schulbuchaktion, Schülerfreifahrt, Beihilfen: In Österreich wird durch zahlreiche Reformen der 1970er-Jahre der Bildungszugang stark ausgeweitet. Unter den Angehörigen sozial schwächerer Gesellschaftsschichten profitieren Mädchen ganz besonders. (Im Bild: Sortieren von Schulbüchern im Rahmen der Gratis-Schulbuchaktion im Jahr 1972.)
 | Foto: Kern/politik-lexikon.at Illustration:  iStock/ilyaliren
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Bildung schafft Zukunft | Teil 3
Keine kleinen Kompromisse

Serie zum Weltmädchentag (11. OKt.) Die 1970er-Jahre bringen den Beginn der Bildungsgleichstellung Bildung durchbricht Armut, heißt es. Demnach markiert die Zeit um 1970 für Frauen und Mädchen in Österreich den Beginn des finanziellen Aufstiegs. Neue Gesetzeslage Einschneidende Veränderungen kamen mit dem Schulpflichtgesetz ab dem Schuljahr 1966/67. Die achtjährige Schulpflicht wurde um ein Jahr erweitert und das neunte Pflichtschuljahr für alle SchülerInnen eingeführt. Bildungsanbieter wie die...

  • 01.10.25
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Partnerschaftlich unterwegs
Erntedank und Trauerfeier.

Menschen aus unseren Partnerdiözesen erzählen. Heute: Erntedank und Trauerfeier. In Korea feiert man Erntedank am 15. Tag des 8. Monats nach dem Mondkalender, heuer am 6. Oktober. Dieses Fest heißt Hangawi, „großartige Mitte“, oder Chuseok, „Herbstabend“. Zu Hangawi versammelt sich die ganze Familie, bereitet Gerichte mit geernteten Früchten zu, hält Charye (Ahnenzeremonie) und besucht Gräber. Zu besonderen Feiertagen und zum Todestag wird für die Vorfahren eine spezielle Mahlzeit angerichtet....

  • 30.09.25
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Weltanschaungsarbeit heute | 20
Der perfekte Mensch

Weltanschauungsarbeit heute Diözesane WeltanschauungsreferentInnen Serie | Teil 20 Ein österreichweites Projekt nimmt das Thema „Perfektionismus“ in den Fokus. Unzulänglichkeiten, Ecken und Kanten sind kein Makel, sondern Teil der Einzigartigkeit jeder und jedes Einzelnen. Gerade das christliche Menschenbild widerspricht dem vielfach anzutreffenden Drang nach Perfektion, sei es in zwischenmenschlichen Beziehungen, im Beruf, im Nacheifern fremddefinierter Schönheitsideale oder im Kreieren eines...

  • 24.09.25
Idyllisch wirkt die Szene, in der ein Mädchen im Klagenfurter „Minimundus“ die Burg Hochosterwitz streichelt. Lange war das Leben für Kinder jedoch weniger idyllisch. Oft waren sie für Arbeit eingeteilt. Mit der Einführung der Pflichtschule wurde auch die Gleichstellung von Mädchen und Buben auf den Weg gebracht. | Foto: Bayerischer Rundfunk
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Bildung schafft Zukunft | Teil 2
Der Meilenstein

Serie zum Weltmädchentag (11. OKt.) - Teil 2 Das Gesetz der Kaiserin gab auch Mädchen neue Bildungschancen. 1774 war ein Jahr, das alles veränderte. Zumindest für jene Kinder am Gebiet des heutigen Österreich, die bis dato noch nicht zur Schule gingen sowie für ihre nachfolgenden Generationen. Im Jahr 1760 wurde unter den Habsburgern die „Studien- und Bücher-Zensur-Hofkommission“ gegründet, die für eine vom Staat zentral organisierte Bildungspolitik stand. Die wohl wichtigste Reform leitete...

  • 24.09.25
Die Hauswirtschaftsschule im Oberkärntner Döllach: Bildung für Mädchen und junge Frauen in einem strukturschwachen Gebiet – ermöglicht durch einen traditionellen Frauenorden. Im Bild: die Grazer Schulschwester Gerlinde (rechts) mit Schülerinnen nach der Feldarbeit.  | Foto: Lanzinger: Schober, S. 153. Illustration:  iStock/ilyaliren
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Bildung schafft Zukunft | Teil 1
Eine mutige Entscheidung

Serie zum Weltmädchentag (11. OKt.) Vor 110 Jahren retteten Grazer Ordensfrauen eine Mädchenschule. Ein Koffer, gerade einmal so groß, dass eine zierliche Person ihn tragen kann: Er war das einzige Gepäckstück von Christine Suntinger, als sie den Weg nach Döllach antrat. Sechs Monate lang sollte die damals 18-Jährige die Haushaltungsschule dort besuchen und lernen, was spätere Hausfrauen und Mütter nach damaligem Verständnis wissen mussten. Frauen für Frauen. Dass junge Frauen am Land nach...

  • 17.09.25
Das Ende des Zweiten Weltkriegs wurde steiermarkweit gefeiert, wie hier in Weiz am 9. Mai 1945. Not und Elend blieben. Viele heute noch erfolgreiche Caritas-Aktionen wurzeln in dieser Zeit großen Leids und großer Hilfe. | Foto: caritas.at; KK  Illustration: Ivan Rajič
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Wegmarken der CARITAS | Teil 4
152 Ausfahrten mit US-Auto

Ein „Caritas-Wirkungsbericht“ vom Kriegsende 1945 bis Ende 1946. Die Steiermark litt durch den Krieg, aber auch nach dem Krieg enorm. Die vorhandenen katholischen Wohlfahrtseinrichtungen, die durch die NSDAP und deren Gliederungen beschlagnahmt waren, wurden nach dem Krieg ihres Inventares beraubt, das Übriggebliebene wurde demoliert. Das Wirtschaftsleben wurde völlig lahmgelegt. Laut Bericht von Caritasdirektor Gottfried Puggl konnte die eigentliche Caritas-Arbeit im Juli 1945 begonnen werden:...

  • 10.09.25
Installation anlässlich des Heiligen Jahres in einem Seitenaltar der Kathedrale von San Giusto in Triest. | Foto: Heinz Finster
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Rom Stadt der Wunder 10/10
Treppe, Tuch und Tür

Mit dem SONNTAGSBLATT und COMMUNIO.DE durch das Heilige Jahr. In Rom feiert die katholische Kirche 2025 ein Heiliges Jahr. Wir nehmen Sie mit in die Heilige Stadt und erzählen von Wundersamem, Wunderlichem und Wundervollem. Darum geht man in Rom durch die Heilige Pforte. Von Stefan Heid Die Heilige Pforte im Petersdom gehörte einst zu einem Marienaltar – dann kam Papst Borgia. Seither pilgern in den Heiligen Jahren unzählige Menschen durch das Portal, auf der Suche nach Ablass. Zum Beginn des...

  • 03.09.25
Gleich nach dem Zweiten Weltkrieg wurden wieder „Kindererholungsaktionen“ organisiert, nachdem sie in den Jahren zuvor von der NS-Volkswohlfahrt verboten worden waren. Im Bild: fröhliche Kinder auf einem Caritas-LKW im Ferienlager Auhof 1946.  | Foto: caritas.at; Illustration: Ivan Rajič
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Wegmarken der CARITAS | Teil 3
Eine geschätzte Partnerin

Das caritative Wirken war immer wieder „auf der Höhe der Zeit“. Es ist evident, dass die Caritas nach 1945 eine Reihe von Entwicklungen erlebte. Das Almosenverständnis, das in der kirchlichen Hilfsorganisation nach dem Zweiten Weltkrieg anfangs noch vorherrschte, wurde durch professionellere Verteilstrukturen, neue Formen der sozialen Hilfen, zeitgemäßere Pädagogik sowie deutlich bessere Ausbildungsformen für hauptberuflich Mitarbeitende abgelöst. So konnte die Caritas mit der Zeit ein...

  • 03.09.25
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Partnerschaftlich unterwegs
Aus unserer Partnerdiözese Bom Jesus da Lapa

Brasilianische Rhythmen verbinden. Manchmal spüren wir die Verbundenheit mit unserer Partnerdiözese Bom Jesus da Lapa nicht nur im Gebet, sondern auch beim Feiern brasilianischer Lebensfreude – mit Musik und Tanz. So wie kürzlich beim schwungvollen Gottesdienst auf dem Hartberger Hauptplatz im Rahmen des Samba Festivals. Eine bunte, einladende Kirche! Viele haben mitgewirkt und spürbar Freude und Segen verbreitet: Die pfarrliche Solidaritätsgruppe „Hoffnung durch Liebe“, die Kindergruppe vom...

  • 27.08.25

Rom: Stadt der Wunder | Teil 9
Immer so, wie Gott es will

Wohnungslos in der Ewigen Stadt Auch das gehört zur römischen Realität: dass man überall auf wohnungslose Menschen trifft. Wobei viele von ihnen tatsächlich gar keine Sesshaftigkeit anzustreben scheinen. Heute hier, morgen dort … Johannes der Täufer war bis vor Kurzem beinahe täglich im Supermarkt Pam an der Chiesa Nuova anzutreffen. Er kann nirgendwo lange inkognito bleiben, man erkennt ihn sofort, nicht nur am Zottellook und dem Hirtenstock. Leider war er in keiner guten Verfassung. Die...

  • 27.08.25
Man bezeichnete die unterernährten Kinder als „Butterkinder“, die nach Ende des Zweiten Weltkriegs in andere Länder auf Erholung geschickt wurden. Spanien war eines der Länder, wohin die Kinder mit der Caritas gebracht wurden, um aufgepäppelt zu werden. 
 | Foto: culturalatina.at/Privates Archiv Helmuth Rohr
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Wegmarken der CARITAS | Teil 2
Sicheres Obdach

„Diözesane“ Caritas löst nach dem 2. Weltkrieg die Caritasverbände ab. Am 18. Oktober 1945 fand auf Einladung des Salzburger Caritasdirektors, Prälat DDr. Franz J. S. Fiala, die erste Direktorenkonferenz der Caritas statt. Zu Beginn der Konferenz benannte Prälat Fiala, dass es durch die sieben Jahre Nazizeit, in der die meisten Caritasverbände, Vereine und Stiftungen aufgelöst waren, „still in der Caritasarbeit“ geworden sei. Nun aber sei es laut geworden, „sehr laut ist der Ruf nach Behebung...

  • 27.08.25
Der Bau des prächtigen Südturmes des Wiener Stephansdoms wurde 1433 vollendet. Der auch „Alter Steffl“ genannte Turm war mit seinen knapp über 136 Metern lange Zeit der höchste Kirchturm Europas. Seine Aussichtsplattform ist über 343 Stufen erreichbar. | Foto: Sannchen77/pixabay
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Wiener Stephanstdom | Teil 1
Seien Sie gegrüßt!

Der Wiener Stephansdom ist seit Jahrhunderten Teil der Identität unseres Landes. Dom-Archivar Reinhard H. Gruber hat den „Alten Steffl“ – wie der Südturm genannt wird – zum Reden gebracht. Erlauben Sie, dass ich gleich meinem Ärger Luft mache. Ein bisschen beleidigt bin ich. Seit Jahren kursiert das Gerücht, dass mit „Steffl“ der gesamte Dom gemeint sei. Das stimmt so nicht, denn dieser Ausdruck gehört zu mir, Ihrem alten Sankt Stephansturm. Die urigen Wienerinnen und Wiener bezeichnen den...

  • 20.08.25

Rom Stadt der Wunder 8/10
Klosterstille und Farbenrausch

Auf einen Kaffe im Chiostro del Bramante Von Isabella Bruckner Wer guten Kaffee liebt und interessante Orte zu sehen wünscht, ist im Chiostro del Bramante genau richtig. Der Chiostro ist kein Touristen-Hotspot – und trotzdem ein kleines Juwel römischer Renaissance-Architektur. Mitten im Stadtzentrum und in unmittelbarer Nähe zur Piazza Navona gelegen, befindet sich der Eingang, ein wenig versteckt, gleich neben der Kirche Santa Maria della Pace. Ursprünglich gehörte der um 1500 von Kardinal...

  • 20.08.25
Heilige Elisabeth von Thüringen, die Patronin der Witwen, Waisen, Bettler, Kranken, unschuldig Verfolgten, Notleidenden und der Caritas. Nach einer Darstellung am Glasfenster der Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Buch bei Judenburg.
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Wegmarken der CARITAS | Teil 1
Herzensgute Menschen

Wie der Caritasgedanke nach dem Ersten Weltkrieg aufblühte. Armut und Elend kennzeichneten die Sozialstruktur unseres Landes, seit es bewohnt ist. Ab dem 19. Jh. formte sich in Gesellschaft und Kirche immer stärker das Bewusstsein, dass Armut und Elend nur durch sozialpolitische Veränderungen bekämpft werden können. Innerhalb der Kirche erkannte Papst Leo XIII. die neue Dimension der sozialen Frage. Die Veröffentlichung seiner Enzyklika Rerum Novarum (1891) markiert die Bestärkung und...

  • 20.08.25

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