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Die Kirchenzeitungen zählen mit einer Gesamtauflage von 150.000 Exemplaren zu Österreichs stärksten Wochenzeitungen. Sie bieten Meinung, Information und Hintergrund über Kirche, Glaube und christliches Leben.


Aktuelles ePaper

Serien
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Mein Kraftort_5: Steiermark
Unterwegs im steirischen Betlehem

In der Steiermark angelangt führen wir Sie weit in den Südosten, an die slowenische Grenze, zu einem persönlichen Wohn- und Kraftort mit überregionalem Ruf. Katharina Grager Als ich vor fast schon zehn Jahren das erste Mal von der Marktgemeinde St. Anna am Aigen in der Südoststeiermark hörte, dachte ich als in Stadtnähe aufgewachsene junge Studentin: „Oh mein Gott …, keine Autobahn weit und breit und auch kein Bahnhof, den man schnell zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen könnte? Das...

Serien

Mein Kraftort_4: Oberösterreich
In Granit und Gneis gezeichnet

Schlögen ist ein kleiner Ort im Oberen Donautal. Er wäre nicht so bekannt, hätte sich die Donau nicht just hier die Zähne an Granit und Gneis ausgebissen und es nur nach zwei 180-Grad-Verrenkungen geschafft, ihren Lauf ins Schwarze Meer fortzusetzen. Die Schlögener Schlinge macht den Ort einzigartig. Als Kind war die Ankündigung meiner Eltern, dass wir zur Schlögener Schlinge fahren, noch nicht so reizvoll für mich wie heute: Mein Vater hatte zwar eine Zille auf der Donau, aber bei den...

Serien
Pfarrkirche in Stiefern am Kamp
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Mein Kraftort_3: Niederösterreich
Durch das Kamptal zum Stift Altenburg

Die Wachau, das üppige Mostviertel mit dem Sonntagberg und Maria Taferl im Zentrum, das Pielach- oder Traisental – in der Diözese St. Pölten gibt es viele Orte, die für das Leben und den Glauben Kraft geben können. In dieser Folge fahren wir durch das romantische Kamptal – bis zum „Barockstift des Waldviertels“, Stift Altenburg. Nach rund vier Stunden Radfahrt haben wir unser Ziel erreicht: Stift Altenburg. Prächtig liegt es vor uns, eingebettet in eine vielfältige Gartenanlage und umrahmt...

Serien
Das große Mosaikbild der heiligen Elisabeth von Thüringen erinnert an die 1898 in Genf ermordete erste Patronin des Hilfs- und Rettungsdienstes "Rotes Kreuz", Kaiserin Sisi.
  Video   23 Bilder

Mein Kraftort_2: Erzdiözese Wien
Die Rotkreuz-Kapelle der Kaiserin

Diese Woche führen wir Sie zu eher unbekannten „Kraftorten“ des kirchlichen Jugendstils in Wien und Niederösterreich: Nicht die berühmte „Kirche am Steinhof“ oder die dem heiligen Karl Borromäus geweihte „Lueger-Kirche“ am Zentralfriedhof sind unser Ziel, sondern drei echte „Geheimtipps“. Wer vom Wiener Naherholungsgebiet Donauinsel mit seinen Restaurants und Bars über die Reichsbrücke fährt, sieht links die dem heiligen Franziskus geweihte Kirche am Mexiko­platz. Mich beeindruckt jedesmal...

Serien
Weitblick: Das Ruster Hügelland bietet Gelegenheit zum Kraft tanken.
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Mein Kraftort_1: Burgenland
Meine Kraftquelle vor der Haustür

Das Ruster Hügelland fasziniert Tamara Strommer seit ihrer Kindheit. Nach einer Krebsdiagnose erlebt sie den traumhaften Landstrich noch bewusster. Aufgezeichnet von Gerald Gossmann Das Ruster Hügelland ist meine Kraftquelle – diese Weite, dieser Blick über Wiesen, Äcker, Dörfer, den Neusiedler See. Ich bin hier aufgewachsen. In Oslip, einem kleinen Dorf (1.260 Einwohner), in dem sich vor 500 Jahren die heutigen Burgenlandkroaten ansiedelten. Die Dorfgemeinschaft trägt mich bis heute....

Nachrichten

Geschichtliches & Wissen
Der Truppenübungsplatz Allentsteig (früher Döllersheim) wurde in der NS-Zeit angelegt. Heute hält das Bundesheer hier seine Übungen ab.
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Zwangsentsiedelung Truppenübungsplatz Allensteig
„Auf oamoi hot’s g’hoaßn, mia miaßn weg“

Vor 75 Jahren, am 15. August 1945, beschloss die Regierung, den in der NS-Zeit zwangsentsiedelten Truppenübungsplatz Döllersheim wieder zu besiedeln. Viele Aussiedler hofften damals, in ihre Heimat zurückkehren zu können – vergeblich. Der Waldviertler Hannes Riemer erzählt, wie es seinen Großeltern als Heimatvertriebenen aus Kühbach damals erging. Ein Schild und dahinter ein Feld voller Dis­teln. „Halt! Es wird scharf geschossen“ steht auf dem Schild an der Grenze zum Truppenübungsplatz...

Gesellschaft & Soziales
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Aktion zum Familienfasttag
"Es muss nicht immer nur Suppe sein!"

„Teilen spendet Zukunft!“ – Unter diesem Motto sollte im März die Aktion „Familienfasttag“ durchgeführt werden. In vielen Pfarren des Landes lud die Katholische Frauenbewegung zu den traditionellen Fastensuppenessen, und auch im Diözesanhaus fand eine Benefizveranstaltung statt. Der gesamte Erlös aus diesen Veranstaltungen sollte in ein Frauenprojekt in Indien fließen. Corona machte diesem Engagement ein jähes Ende. Massiver Spendeneinbruch Zahlreiche „Fastensuppenessen“ und die von...

Kirche hier und anderswo
Pfarrer Christoph Goldschmidt möchte der Familie beistehen und Mut und Trost spenden.
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Kirche ist Begegnung
„Jetzt erst recht!“

Normalerweise sind die Monate Juli und August im kirchlichen Bereich eher ruhig – geprägt durch Urlaube. Heuer ist das vielerorts anders: Einige Pfarrer und Pfarrlich-Engagierte verzichten jetzt ganz bewusst auf Urlaub, damit Kirche speziell jetzt nach der Zeit des Lock-Downs präsent ist. Christoph Goldschmidt (51 Jahre alt) ist Pfarrer in Laa an der Thaya in der Erzdiözese Wien. Heuer ist er derzeit ganz bewusst nicht im Urlaub, sondern macht stattdessen vermehrt Hausbesuche in seiner...

Kunst & Kultur
Musiker, Veranstalter, Ordensmann: Fr. Ewald Nathanael Donhoffer ist interimistischer Stiftskapellmeister im Stift Schlägl.

Endlich wieder Konzerte live erleben – auch im Stift Schlägl
„Die Musik braucht ein Du“

„Endlich dürfen wir wieder!“, schreibt Frater Ewald Nathanael Donhoffer vom Stift Schlägl und kündigt gleich zwei Konzerte im August an. „Die Krise ist zwar noch nicht ausgestanden, aber die Musik – auf ihre Art wohl die beste Form der Krisenbewältigung – darf wieder live erklingen“, ist er voll der Vor-Freude. Donhoffer ist im Stift Schlägl interimistischer Stiftskapellmeister, ein engagiertes Team unterstützt ihn. Während der Woche studiert der ausgebildete Musiker – er ist Dirigent und...

Kirche hier und anderswo

Da sein, helfen und begleiten
So ist Kirche trotzdem da

In der Krise zeigen sich zwei Dinge: Die Not derer, die ohnehin wenig zum Leben haben. Und die Spenden- und Einsatzbereitschaft jener, die es besser haben, und die sich gerade jetzt für ihre Mitmenschen ins Zeug legen. Das Rupertusblatt hat sich umgehört. Für viele Leute ist es eine unangenehme Vorstellung, dass das Handyguthaben ausgehen und man nicht mehr telefonieren oder Nachrichten schreiben kann. Jene, die ohnehin nur wenig zum Leben haben, stehen derzeit unter besonderem Druck....

Kirche hier und anderswo
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… entdecke.MARIATROST
Die einzige Basilika von Graz

Bis 2030 wird der Mariatroster Purberg mit der Basilika als Wallfahrts- und Begegnungszentrum renoviert und entwickelt. Gestartet wird mit der Basilika-Innenrenovierung. Katharina Grager In Gelb-weiß strahlt die Kirche mit den angeschlossenen ehemaligen Klostergebäuden am Purberg im Herzen vom Stadtrandbezirk Graz-Mariatrost. „Gelb-weiß steht für die Farben des Vatikans, denn als Basilika hat Mariatrost eine enge Verbindung zum Heiligen Stuhl“, erklärt Dietmar Grünwald, der momentan als...

Gesellschaft & Soziales
Wie sieht die Welt nach Corona aus?
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Was sagt die Katholische Soziallehre? Eine Hinführung von Univ.-Prof. Wolfgang Palaver
Corona-Pandemie: Lehren für die Zukunft

Die Corona-Pandemie hat uns weltweit mit der menschlichen Sterblichkeit konfrontiert. Wie Untersuchungen der politisch-psychologischen Terror-Management-Theorie gezeigt haben, verstärkt die plötzliche Konfrontation mit der meist verdrängten Sterblichkeit Tendenzen, die eigene Gruppenzugehörigkeit in Verbindung mit Freund-Feind-Mustern zu betonen und Sündenböcke anzugreifen. Die gegenwärtige Krise hat uns leider auch Beispiele für solche Entwicklungen gezeigt. Lebensschutz für alle....

Gesellschaft & Soziales

Medizin-Ethnologin Doris Burtscher arbeitet für Ärzte ohne Grenzen
Wo Heiler/innen helfen - und wo nicht

Mit Krankheit und Gesundheit gehen Menschen überall anders um. Um die Projekte von Ärzte ohne Grenzen daran anzupassen, beschäftigt sich Medizin-Ethnologin Doris Burtscher mit dem Zugang der Bevölkerung zu Krankheit und Heilung. Traditionelle Heiler/innen haben dabei eine große Bedeutung. Elisabeth Willi Medikamente gegen das HI-Virus verhindern nicht nur den Ausbruch der tödlichen Krankheit AIDS - sie vermeiden auch, dass der infizierte Mensch andere mit dem Virus ansteckt. In vielen...

Kirche hier und anderswo
Biograf Martin Kolozs mit dem emeritierten Erzbischof Alois Kothgasser.
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Die Geschichte eines Lebens: Erzbischof Alois Kothgasser
Biografie als Inspiration

Im Normalfall erfährt man viel über einen Menschen, dessen Biografie man schreibt; im Glücksfall lernt man dabei noch etwas über sich selbst. Der Schriftsteller, christliche Philosoph und martinus-Kolumnist Martin Kolozs über seine Zusammenarbeit mit dem emeritierten Erzbischof Alois Kothgasser SDB und sein aktuelles Buch „Mein Leben in Stationen“: Ich hatte schon im Vorfeld über das Leben und Werk von Erzbischof Alois Kothgasser recherchiert, als ich eine Chronik der Bischöfe von Innsbruck...

Kirche hier und anderswo
Vom Bischof bis zur Ehrenamtlichen: Mitarbeiter der Diözese Eisenstadt beteiligen sich an der Aktion gegen Rassismus.

Neue Mitmach-Aktion
Viele Gesichter gegen Rassismus

Die Kampagne der Diözese Eisenstadt und des Landes Burgenland gegen Rassismus erfährt durch die Vorfälle in den USA eine bedeutsame Aktualität. Eigentlich wollten dieses Jahr das Land Burgenland und die Diözese Eisenstadt zum ersten Mal in einer gemeinsamen Initiative zu den „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ einladen. Doch es kam anders. Aufgrund der Entwicklungen und Maßnahmen wegen des Corona-Virus konnten die Veranstaltungen dazu nicht durchgeführt werden – die Aufmerksamkeit war...

Gesellschaft & Soziales

Tagung zur Zukunft des Slowenischen
Vom Reichtum der Zweisprachigkeit

„Gemeinsam/skupno 2020“, so der Titel einer Tagung zu 100 Jahre Volksabstimmung. Neben viel Lob auf die Gemeinsamkeit gab es auch mahnende Worte. von Gerald Heschl Als „abschließenden Höhepunkt“ der vierjährigen Veranstaltungsreihe „Gemeinsam/skupno 2020“ bezeichnete Organisator Jürgen Pirker die Tagung zur Zukunft der Kärntner Slowenen bei der Hermagoras in Klagenfurt. Hochrangige Redner, aber auch engagierte Jugendliche eröffneten die Tagung. Bei seiner Eröffnungsrede nahm...

Glaube
Erna Haidl aus Speisendorf mit Pfarrer Josef Pichler und Pfarrkirchenrätin Aloisia Kainz.
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Sind in vielen Haushalten zu finden
Herrgottswinkel zeugen vom Glauben

In christlichen Haushalten in unserer Diözese finden sich Herrgottswinkel, die zeigen, wie tief verwurzelt Glaube und Kirche sind. Diese Zeichen der Frömmigkeit haben meist in der Stube oder in der Küche einen unübersehbaren und zentralen Platz bei den Familien. Viele sind sehr persönlich gestaltet. "Unsere Gottesmutter bekommt immer frische und bunte Blumen“, erzählt Erna Haidl aus der Pfarre Speisendorf. Liebevoll hat sie den Herrgottswinkel hergerichtet. Dieser ist bei der Familie Haidl...

Kirche hier und anderswo

Äbtissin droht Strafe wegen Kirchenasyl

Die Äbtissin vom Kloster Kirchschletten ist der Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt angeklagt. Ein Verhandlungstermin wurde mit Blick auf zwei weitere Ermittlungsverfahren dieser Tage kurzfristig abgesagt. Im Gespräch mit der deutschen Katholischen Nachrichten-Agentur äußerte die Ordensfrau ihr Befremden über einen vom Amtsgericht Bamberg noch vor jeder öffentlichen Verhandlung angebotenen Deal. Das Gericht hatte ihr „dringend nahegelegt“, mit Blick auf eine zu erwartende „empfindliche...

Kirche hier und anderswo

Erzbischof Franz Lackner
„Erfolg ist keine Vokabel Gottes“

Erzbischof Franz Lackner ist zum neuen Vorsitzenden der Österreichischen Bischofskonferenz gewählt worden. Er folgt damit dem Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn nach, der nach 22 Jahren das Amt aus Altersgründen aufgegeben hat. Als Metropolit der Salzburger Kirchenprovinz steht Erzbischof Lackner an der Spitze der westösterreichischen Diözesen. 2015 wurde er bei der Frühjahrsvollversammlung zum Stellvertretenden Vorsitzenden der Bischofskonferenz gewählt. Wie er sein neues Amt...

Menschen & Meinungen
Das Sonntagsblatt wird im Hause Styria gedruckt, nun an der hochmodernen Anlage in Messendorf (links). Beim Diözesanjubiläum 2018 nutzten viele PassantInnen die Möglichkeit, einen Blick in verschiedene Jahrgänge des „Sonntagsblatt für Steiermark“ zu werfen (rechts).Fotos: Neuhold, Russegger
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75 Jahre SONNTAGSBLATT
Ins Stammbuch geschrieben

75 Jahre Sonntagsblatt. Für die kommende Festausgabe laden wir unsere Leserinnen und Leser ein, ihre Gedanken und Erfahrungen beizusteuern. September 2020. Beginn des Schuljahres und des Arbeitsjahres, auch in unseren Pfarrgemeinden und Seelsorgeräumen. Heuer ist das alles nicht nur Routine. „Corona“ hat in den vergangenen Monaten vieles verändert, einen Lockdown hervorgerufen. Verschiedenes wurde eine Zeitlang ins Homeoffice verlagert. Auch im Herbst ist die Form des Schul- und...

Glaube & Spiritualität

Hirtenwort
Für eine geistvoll erneuerte Normalität

Wortlaut des Hirtenwortes der österreichischen Bischöfe zum Pfingstfest 2020: Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes, der zu jeder Zeit Neues schaffen kann. Die verängstigten Jünger wurden durch diesen Geist ermutigt, ihre Isolation zu verlassen. Freimütig haben sie zur Volksmenge über Gottes Wirken gesprochen. Dieses pfingstliche Ereignis sowie den fünften Jahrestag des Erscheinens der Umweltenzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus nehmen wir zum Anlass für ein Hirtenwort, das sich...

Glaube
Den „Ich bin-Worten“ aus dem Johannesevangelium begegnen.
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Besinnungs- und Pilgerwege in Vorarlberg - Teil 3
Auf biblischen Spuren wandeln

Bibelverse, „Ich bin-Worte“ Jesu aus dem Johannesevangelium, Impulse zum Thema Frieden, Meditationsstationen: Die vier Wege des dritten Teils der Serie „Besinnungswege“ ermöglichen die Beschäftigung mit dem Glauben, dem Leben und mit sich selbst. Es handelt sich um den „Ich bin“-Weg von Wolfurt nach Bildstein, den Friedensweg in Frastanz, den Bibelweg in Dornbirn und den „Weg der Sinne - Weg der Stille“ in St. Gerold. Elisabeth Willi „Ich bin“-Weg von Wolfurt nach BildsteinDer heutige...

Bewusst leben & Alltag
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Blick in den Klostergarten
Blüten zum Schauen und Schmecken

Gelb-orange, purpurrot und blau leuchtet es im Kräutergarten von Kloster Wernberg in Kärnten. Die Missionsschwestern vom Kostbaren Blut ernten jetzt Kapuzinerkresse, Indianernessel und Borretsch. Sr. Hedwig Prommegger erzählt, wie wir die Blüten des Sommers verwenden können. Dazu gibt es zwei Rezepte aus dem neuen Kochbuch „I love Kräuter & Blüten“. Im Kräutergarten des Kloster Wernberg finden sich verschiedenste Schätze der Natur. Getreu einer alten Tradition haben die Ordensschwestern...

Kirche hier und anderswo

NEU: Meine Kirchenzeitung-App
Kirchenzeitungen ab sofort mit gratis ePaper

Die Kirchenzeitungen in Österreich ziehen ihr neues Digitalprojekt vor: Ab sofort stehen „die besten Seiten über Glaube und Kirche in der Region“ neben der gedruckten Wochenzeitung auch als ePaper zur Verfügung. Und das zunächst bis Ostern kostenlos. „Die Kirchenzeitungen sind Woche für Woche für über 400.000 Leserinnen und Leser Nahrung für Geist und Seele“, sagt Heinz Finster, Generalsekretär der Österreichischen Kirchenpresse-Konferenz. „Ganz besonders wollen sie das in Zeiten großer...

Kirche hier und anderswo

P. Bernhard Bürgler, SJ., wird erster Provinzial der neuen Zentraleuropäischen Jesuitenprovin

Provinzial für Zentraleuropa
Länderübergreifend wirken

Die Jesuiten gründen eine neue Zentraleuropäische Provinz. Erster Provinzial wird ein Österreicher. P. Josef Bürgler, derzeit Provinzial der Österreichischen Jesuitenprovinz, wird ab April 2021 der aus mehreren Ordensprovinzen zusammengeschlossenen Zentraleuropäischen Provinz als Provinzial vorstehen. Bernhard Bürgler ist ein ausgewiesener Experte in den Bereichen Spiritualität, Exerzitien, Meditation und Psychoanalyse. Der 60-jährige ist in Lienz, Osttirol, geboren. Nach der Matura...

  • 06.08.20
Die Segel sind gesetzt. Das Aufziehen des Sonnensegels auf dem Friedensplatz war eine der letzten Aktionen einer Arbeitswoche, in der viele Freiwillige das Haus der Stille auf die Wiedereröffnung vorbereiteten.

Ein Ort für andere Werte

Das Haus der Stille hat nun wieder geöffnet. Am 3. August hat auch das Haus der Stille seine Pforten wieder für den Gäste- und Kursbetrieb geöffnet. Einen Tag davor wurde mit ca. 40 Menschen der erste öffentliche Gottesdienst seit der coronabedingten Schließung gefeiert. Als Begegnungsort von Menschen aus verschiedenen Regionen wollte man die neue Öffnung behutsam vorbereiten. In der langen, gleichsam „kontemplativen“ Zeit dazwischen hat die kleine Gemeinschaft im Haus ihr geistliches Leben...

  • 06.08.20

Explosionskatastrophe in Beirut
Heimische Hilfswerke: Solidarität für die Menschen im Libanon

Die Explosionen in der libanesischen Hauptstadt Beirut am 4. August haben die Situation im Zedernstaat nochmals massiv verschärft: Es gibt mindestens 100 Tote sowie unzählige Verletzte, Gebäude sind verwüstet und die Krankenhäuser völlig überlastet. Die Caritas Salzburg bittet dringend um Spenden, um über die Caritas Libanon rasch den Menschen vor Ort helfen zu können. Libanon ist Schwerpunktland der Caritas Salzburg Johannes Dines, Direktor der Caritas Salzburg: „Es ist unfassbar, wie...

  • 06.08.20

Eine Welt

Anschläge auf Kirchen. Bei einem Feuer in der Kathedrale von Managua, der Hauptstadt Nicaraguas, wurde ein Kreuz aus dem Jahr 1638 zerstört (siehe Bild). Die Erzdiözese berichtete, dass eine vermummte Person einen Molotow-Cocktail in die Kirche geworfen habe. Der Vorfall hat das Verhältnis zwischen Regierung und Kirche weiter angespannt. Getrübt ist dieses bereits, seit Präsident Ortega die Bischöfe beschuldigt hatte, einen Staatsstreich der Opposition gegen ihn zu unterstützen. Seither gab...

  • 06.08.20

Glaube

P. Bernhard Bürgler (Mitte) mit P. Hans Brandl (li.) und P. Albert Holzknecht.

Ignatiusfest Innsbruck
Zwei Gelübde und ein neuer Auftrag

Beim Ignatiusfest der Jesuiten in Innsbruck haben zwei Jesuiten ihre letzten Gelübde abgelegt: P. Albert Holzknecht stammt aus Südtirol und leitet derzeit das Exerzitienhaus Hoheneichen in Dresden. P. Hans Brandl stammt aus Brixlegg und ist derzeit Schulseelsorger und Religionslehrer am Kollegium Kalksburg in Wien. Den Festgottesdienst in der Innsbrucker Jesuitenkirchezelebrierte der österreichische Jesuitenprovinzial P. Bernhard Bürgler. Auf ihn wartet ab April 2021 eine neue Aufgabe....

  • 06.08.20
Mag.a Karin Hintersteiner, Theologin, Referentin für Bibelpastoral, Geschäftsführerin der Fastenaktion

Meine Bibelstelle - von Mag.a Karin Hintersteiner
Solidarisch leben

So kam er auch nach Nazaret, wo er aufgewachsen war, und ging, wie gewohnt, am Sabbat in die Synagoge. Als er aufstand, um vorzulesen, reichte man ihm die Buchrolle des Propheten Jesaja. Er öffnete sie und fand die Stelle, wo geschrieben steht: Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn er hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen...

  • 05.08.20
„Krönung der Jungfrau Maria“ nach einem Entwurf von Raffael Sanzio (†1520), vollendet 1525. Die Apostel blicken staunend in ein Blütenmeer.

Mariä Himmelfahrt
Blütenmeer der Ewigkeit

Die Aufnahme Marias in den Himmel mit Leib und Seele ist Inhalt des jüngsten, von Papst Pius XII. am Allerheiligentag des Jahres 1950 verkündeten Dogmas. Das Fest und sein Inhalt sind jedoch alter Glaube der Kirche. Er besagt, dass Maria, die Mutter Jesu, wegen ihrer einzigartigen Verbindung mit der Erlösungstat Jesu Christi als die „Ersterlöste“ an der Auferstehungsgestalt ihres Sohnes teilnimmt. Bischof Kyrill von Alexandrien führte das Fest am 15. August im 5. Jahrhundert ein. Marias...

  • 05.08.20
"Jona im Bauch des Fisches" von Theresia Füllerer (10), VS Michelhausen. Gemalt für den Bibel-Malwettbewerb der Kirchenzeitung "Kirche bunt".
  2 Bilder

Für Kinder erklärt
Geborgen unter Gottes Schutz

Du kennst bestimmt die Geschichte von Jona, der von einem großen Fisch verschluckt wurde. Wenn nicht, kannst du die kurze Erzählung in der Bibel, im Buch Jona, nachlesen. Jona ist über Bord eines Schiffes geworfen worden und wacht im Bauch des Fisches auf. Dort ist es dunkel, aber auch warm und angenehm. Jona fühlt sich geborgen und singt sogar ein Lied über seine Rettung: „In meiner Not rief ich zum HERRN und er erhörte mich“, heißt eine Zeile dieses Lieds. Der Fisch speit Jona schließlich an...

  • 01.08.20
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Texte zum Sonntag

19. Sonntag im Jahreskreis | 09.08.2020
Kommentar

Sie Sehnsucht wecken Das Corona-Virus hat auch hier zugeschlagen: Der feierliche Start der Seelsorgeräume in unserer Diözese wird sich in vielen Fällen verschieben. Trotzdem wird in vielen Planungsgruppen und Denkwerkstätten eifrig an der konkreten pastoralen Ausrichtung gefeilt. Es ist ein Aufbruch zu neuen Ufern. Was braucht es dafür? Wer ein Schiff bauen will – sagte Antoine de Saint-Exupéry –, der soll nicht bloß Material bereitstellen und die Arbeit organisieren, sondern vor allem in...

  • 05.08.20

19. Sonntag im Jahreskreis | 09.08.2020
Meditation

Wahrhaftig suchen Hören wir nicht oft, auch von christlicher Seite, der Mensch sei zu einer echten Gotteserfahrung, zum Erleben der Transzendenz nicht mehr fähig? Wie rasch ist man philosophisch, theologisch oder psychologisch der Auffassung, diese Erfahrungen gehörten in den Bereich des Mythos. Nach Ansicht des Theologen Josef Ratzinger (später Papst Benedikt XVI., Anm.) sind solche Urteile übereilt und können leicht durch glaubwürdige Zeugnisse vieler Männer und Frauen widerlegt werden. Der...

  • 05.08.20
„Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?“ Bild: Petrus auf den Fluten (2. Hälfte des 18. Jahrhunderts) in der Pfarrkirche Imbach.

Wort zum Sonntag von Josef A. Steidl
Fester Halt im stärksten Sturm

Seit Anfang des neuen Jahrtausends leben wir in bewegten Zeiten. Doch was derzeit auf uns einstürmt, ist mehr als das übliche politische Hin und Her. Im Moment zeigen sich Szenarien, die ans „Eingemachte“ gehen. Die Weltpolitik und die Weltwirtschaft operieren einmal mehr mit Geldmengen im Bereich von Milliarden und Billiarden; Summen, die ein Normalsterblicher sich nicht vorstellen kann. Erst vor wenigen Jahren war vom möglichen Bankrott ganzer Staatswirtschaften die Rede, nun hat die...

  • 05.08.20

Menschen & Meinungen

Zwei besondere Schmuckstücke konnte unser SONNTAGSBLATT-Fotograf kürzlich ablichten. Die Kronen der Gnadenstatue von Maria-trost befinden sich derzeit nicht auf den Köpfen der Statue von Maria und dem Jesuskind, sondern sind zur Reinigung und Restaurierung abgenommen worden. Die Statue ohne Kronen und Näheres zur Renovierung der Basilika finden Sie auf Seite 12.

Leserbriefe

Das Salz für die Zukunft Die offene Sichtweise zu verschiedenen religiösen Themen ist wohltuend. Das gilt von „Aus meiner Sicht“ des Chefredakteurs Herbert Meßner bis zu den Beiträgen „Positionen“, wie zuletzt von Karl Veitschegger. Seine Beiträge sind wichtiges Salz für die Zukunft unserer Kirche. Es schmeckt hervorragend. Hermann Krammer, Seckau Kraftorte keinem absprechen Zum Leserbrief „Kirche – ein Kraftort?“, Nr. 31 Warum man nur in Kirchen „Gott begegnen kann“ und nicht auch an...

  • 06.08.20

Randnotiz von Lydia Kaltenhauser
Alles richtig gemacht?

„Alles richtig gemacht.“ Immer öfter kommt mir dieses scheinbar neue geflügelte Wort zu Ohren. Als anerkennender Kommentar für die Lebenssituation von Mitmenschen: Alles richtig gemacht – bei der Partnerwahl, beim Wohnungskauf, im Bewerbungsgespräch, bei der Kindererziehung ... Kann es das geben? Ein beunruhigender Gedanke. „Herr, bewahre mich vor dem naiven Glauben, es müsste im Leben alles glatt gehen“, betete Antoine de Saint-Exupéry. Wir wachsen durch Fehler und Niederlagen, gerade auch...

  • 06.08.20

Randnotiz von Lydia Kaltenhauser
Es wird scho' recht werden

Die ältere Dame hatte zu einemgroßen Lamento über die Situation der Kirche im Allgemeinen und Besonderen ausgeholt. Eine andere hatte ihr lange geduldig zugehört und meinte schließlich: „Es wird scho‘ recht werden.“ Sprach‘s, schnappte sich die Gießkanne und ging die Gräber auf dem Klosterfriedhof gießen, für deren Pflege sonst niemand Zeit hatte. Unerschütterliches Gottvertrauen, gepaart mit einem nüchternen Blick für das, was hier und heute zu tun ist. Trotz aller Frustrationen und...

  • 06.08.20
Klara Spiegl

Brief an die Jugend - von Klara Spiegl
Aus meinem Arbeitsalltag erzählt…

Hallo! Mein Name ist Klara Spiegl und ich arbeite seit Anfang Dezember im Sekretariat bei den Pastoralen Diensten im Bereich Kinder und Jugend in St. Pölten. Ich bin vor kurzem 20 Jahre alt geworden und komme aus Eschenau im schönen Traisental. In meiner Freizeit lese ich gern oder spiele Posaune in der Musikkapelle. Aber wie kam ich zu dieser Stelle? Ich habe im vorigen Jahr die BHAK in St. Pölten mit der Reifeprüfung abgeschlossen. Ursprünglich habe ich mich als Pfarrsekretärin in der...

  • 05.08.20

Bewusst leben & Alltag

Der Wald ist besonders für Kinder ein wichtiger Erfahrungsraum.
  3 Bilder

Ab in die Wildnis

Viele unterschiedliche Möglichkeiten finden wir in den Wäldern. Quasi von der Ruhe-Oase zum Abenteuerplatz, vom schattigen Laubwald zur sonnigen Lichtung, von hochwachsenden Grashalmen zum matschigen, dunklen Waldboden, vom Ökosystem zur Zwergen- oder Feenlandschaft … Jeder Waldabschnitt hat seinen Reiz, der einlädt, entdeckt und geduldig erkundet oder mit Fantasie gefüllt zu werden. Kinder schaffen es im Wald sehr rasch, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. So können schon mal großflächige...

  • 06.08.20
In der gefühlten Unendlichkeit des Universums sind wir auf der Suche nach Halt und Schutz – wo finden wir dieses Gefühl besser als in einer sternenklaren Nacht?

Sternschuppensommer
Ein Wunder der Schöpfung

Der nächtliche Sternenhimmel lädt ein, unsere Wünsche zu überdenken und der Schöpfung wieder mit neuer Demut zu begegnen. Im Hinblick auf die Schöpfung sind auch wir Menschen imstande, Gutes zu verrichten und neu zu erleben. Wir wollen Gott nachspüren, ihn erleben und ihm gleichzeitig nahe sein. Gibt es etwas Schöneres als in einer lauen Sommernacht lange draußen zu sitzen und in den Himmel zu schauen? Besonders in den Sommermonaten Juli und August, wo noch dazu der Perseiden-Meteorstrom...

  • 05.08.20

Ferien mit dem Haustier

Spaziergänge mit dem Hund oder Schmusestunden mit der Katze – im Sommer hat man endlich Zeit für den treuen Hausgenossen. Dabei lernt man auch seine „Sprache“ zu verstehen, wie zum Beispiel „katzisch“.

  • 05.08.20

Fotowettbewerb

Die SONNTAGSBLATT_Sommerserie „Mein Kraftort“ ermuntert unsere LeserInnen, beim „Mein Kraftort_Fotowettbewerb“ ihren persönlichen Kraftort mit anderen zu teilen. Die Graggerschlucht mit dem Wasserweg im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen ist für Sonja Hochfellner so ein absoluter Kraftort. „Der Weg zum Kaskadenwasserfall ist gesäumt mit allerhand Schönheiten der Natur. Jeder kann diesen Weg gehen, von Klein bis Groß, und wird dann am Ende mit diesem Anblick belohnt. Man hört nur das Rauschen des...

  • 30.07.20

Gesellschaft & Soziales

  2 Bilder

Digitale Stadtspaziergänge
Auf den Spuren der Religionen

Besondere Plätzte Innsbrucks erforschen und viel über die religiöse Vielfalt der Stadt erfahren – das geht auch ganz bequem vom Wohnzimmer aus. Die „digitalen Stadtspaziergänge“ der Stadt Innsbruck wurden um zwei multireligiöse Wege erweitert. Gemeinschaftsprojekt. Die Wege wurden von Studierenden gemeinsam mit dem diözesanen Haus der Begegnung erarbeitet. Die Studierenden haben mit dem Bildungshaus die einzelnen Stationen ausgewählt und mit informativen Begleittexten und Bildern...

  • 06.08.20
Wie sieht die Welt nach Corona aus?
  2 Bilder

Was sagt die Katholische Soziallehre? Eine Hinführung von Univ.-Prof. Wolfgang Palaver
Corona-Pandemie: Lehren für die Zukunft

Die Corona-Pandemie hat uns weltweit mit der menschlichen Sterblichkeit konfrontiert. Wie Untersuchungen der politisch-psychologischen Terror-Management-Theorie gezeigt haben, verstärkt die plötzliche Konfrontation mit der meist verdrängten Sterblichkeit Tendenzen, die eigene Gruppenzugehörigkeit in Verbindung mit Freund-Feind-Mustern zu betonen und Sündenböcke anzugreifen. Die gegenwärtige Krise hat uns leider auch Beispiele für solche Entwicklungen gezeigt. Lebensschutz für alle....

  • 06.08.20
Laut AMS-Statistik waren in Österreich Ende Juli 2020 41.750 Jugendliche arbeitssuchend – das sind um 52,4 Prozent mehr als im Juli 2019.

Jugend in der Coronakrise
Gesucht: Antworten auf die Jugendarbeitslosigkeit

Die Coronakrise belastete nicht nur den Schulalltag vieler Jugendlicher, sondern zeigt sich auch in einer steigenden Arbeitslosigkeit und im Lehrstellenmangel. Jugendarbeitslosigkeit ist eine soziale Sünde“, betonte Papst Franziskus im März 2018 bei einer Bischofssynode und bezog sich damit auf ein Problem, das auch gegenwärtig weltweit virulent ist. Wie treten Kirche und Gesellschaft dieser durch die Coronakrise noch stärker angewachsenden Erwerbslosigkeit junger Menschen entgegen? Und: Wie...

  • 05.08.20
Tatjana Schnell ist seit 2013 Professorin am Institut für Psychologie in Innsbruck. Sie ist Sinnforscherin.
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Corona und die Sinnsuche
Auf der Suche nach dem Lebenssinn

Nach dem Sinn des Lebens fragen wir alle irgendwann mal. Doch diese Frage zum Beruf zu machen, ist ungewöhnlich. Tatjana Schnell ist Sinnforscherin. Im Sommergespräch erklärt sie, wie sich unsere Sinnsuche durch Corona verändert und ob sich religiöse Menschen mit der Krise leichter tun. Das Buch „Psychologie des Lebenssinns“ erscheint derzeit in zweiter Auflage. Die Autorin Tatjana Schnell ist Psychologin und Professorin an der Universität Innsbruck mit Schwerpunkt empirische Sinnforschung....

  • 05.08.20

Reisen

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Die Auferstehungskirche, auch als Blutkirche, Erlöserkirche und Erlöser-Kirche auf dem Blut bekannt
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Leserreise nach Russland: 6.6.-12.6.2021
Ein russisches Märchen wird wahr

Unter Zar Peter dem Großen als „Fenster nach Europa“ ausgewählt, glänzt St. Petersburg, die Stadt am Finnischen Meerbusen, heute wieder, gepaart mit ihrer Tradition und Moderne. Faszinierend ist auch Moskau, die kosmopolitische Hauptstadt Russlands. Preise: Preis pro Person im Doppelzimmer: € 1.590,- Einbettzimmerzuschlag: € 335,- Mindestteilnehmerzahl: 40 Personen Fakultativer Ausflug Eremitage (ab 20 Personen): € 35,- Leistungen: Linienflug Wien-St. Petersburg und Moskau...

  • 22.05.20
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Blick von der "Dominus Flevit"-Kirche auf dem Ölberg in Richtung Altstadt von Jerusalem
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Dank-Wallfahrt mit P. Karl Wallner: 5. - 12. April 2021
Danken im Heiligen Land

Wir möchten zum Pilgern Mut machen und nach diesen schrecklichen Wochen der Ausgangssperren mit Ihnen die Sehnsucht teilen, jene Orte zu besuchen und zu erleben, wo Jesus und seine Jünger gewirkt haben. Das „5. Evangelium“, wie die Kirchenväter sagten. An den Original­orten wird die Bibel konkret und lebendig. Viele erzählen, dass man nach so einer Reise mit tieferem Verstehen glaubt, fühlt und die Bibel mit anderen Augen sieht. Reisetermin: 5.4.-12.4.2021 Preise: Doppelzimmer...

  • 19.05.20
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Seit 75 Jahren gehört das traditionelle Adventsingen in Salzburg zum Höhepunkt der Vorweihnachtszeit.
  2 Bilder

Das ideale Geschenk 2020
Besuch beim Salzburger Jubiläums-Adventsingen

Bis zum Advent ist es noch eine ganze Weile hin. Aber schon jetzt können wir das ideale Geschenk anbieten: Eine Dreitagesfahrt vom 6. bis 8. Dezember 2020 zum Salzburger Jubiläums-Adventsingens „Fürchte dich nicht!“. Seit 75 Jahren gehört das traditionelle Adventsingen in Salzburg zum Höhepunkt der Vorweihnachtszeit. Alle Jahre wieder und doch jedes Jahr anders. Maria und Josef, die Hirtenkinder und der gemeinsam gesungene Andachtsjodler am Schluss sind nicht wegzudenken. Doch für die...

  • 06.05.20

Diözesanwallfahrt
Wüstenzeit

Auf der Diözesanwallfahrt war die judäische Wüste in ihrer kargen Schönheit hautnah zu erleben. Die Reisgruppe kam mit vielen Eindrücken nach Hause. Sehen Sie mehr dazu in der Bildgalerie

  • 26.02.20

Redaktionelles

Praktikantin Karin Marchsteiner bei der Recherche

Praktikantin Karin Marchsteiner berichtet
Mein "kirchenbuntes" Ferialpraktikum

Mein Ferialpraktikum durfte ich dieses Jahr im Presse­haus in St. Pölten in der Redaktion der Kirche bunt absolvieren. Da ich bereits seit zwei Jahren Katholische Theologie auf Lehramt studiere, war dies eine sehr wertvolle und vor allem neue Erfahrung für mich. Vor meinem Ferialpraktikum hatte ich noch keinerlei Erfahrung darin, was es wirklich bedeutet, Journalismus zu betreiben. Ich habe während meiner Zeit in der Redaktion gemerkt, dass die Hauptaufgaben der Journalistinnen und Journalisten...

  • 29.07.20
Vaterunser-Stein in Schrems.

Ein Unikum im Waldviertel
Der Vaterunser-Stein

Wenn man an einem bewölkten Tag an dem Felsen in Schrems im Ludwigstal vorbeigeht, kann es sein, dass man die Schrift gar nicht bemerkt. Scheint aber die Sonne, wirft jeder Buchstabe einen kleinen Schatten – und wie durch Geisterhand wird das komplette Vaterunser-Gebet sichtbar, das hier in einen Granitstein gemeißelt wurde. Karl Riedl vollbrachte dieses Werk im Juli 1960. Wie er es geschafft hat, Buchstabe für Buchstabe, Wort für Wort, und als „Zugaben“ noch seinen Namen samt Jahr und Monat...

  • 20.07.20

www.meinekirchenzeitung.at
Aus der Redaktion

Mittwoch, 17. Juni 2020, war für das SONNTAGSBLATT ein wichtiges Datum. Nach einer einjährigen Probephase haben alle neun österreichischen Kirchenzeitungen festgelegt, künftig ihre digitalen Initiativen auf der gemeinsamen Plattform www.meinekirchenzeitung.at zu bündeln. Ein großes Signal der Zusammenarbeit der katholischen Kirche in Österreich. Neben dem Webportal gibt es auch einen gemeinsamen Kiosk für die ePaper aller Kirchenzeitungen. (z. B. sonntagsblatt.at) Das innovative Projekt wurde...

  • 25.06.20

Heinz Niederleitner über Videokonferenzen als kulturelle Herausforderung
Videokonferenzen

Ja, viele Menschen können derzeit Besprechungen nur als Videokonferenz abhalten. Jeder, der das in letzter Zeit des Öfteren machen musste, wird wohl bestätigen: Zwei Stunden im Austausch mit anderen vor dem Computer zu sitzen, können eine echte Qual sein, was aber nicht an den anderen Teilnehmer/innen liegt. Da die Wahrnehmung eingeschränkt ist, muss man viel mehr Aufmerksamkeit aufbringen. Erhöhte Disziplin bei Redebeiträgen ermöglicht erst eine sinnvolle Debatte. Es ist ganz etwas Anderes,...

  • 20.04.20

Pfarrblatt

Inserate fürs Pfarrblatt

Danke, dass Sie den SONNTAG unterstützen, indem Sie unsere Inserate in Ihrem Pfarrblatt einbinden. Folgende Formate stehen zur Verfügung. Einfach anklicken und herunterladen! SONNTAG-ABO, A6, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A6, quer, 4cSONNTAG-ABO, A7, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A7, quer, 4cSONNTAG-ABO, A8, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A8, quer, 4c

  • 23.02.20

Kunst & Kultur

Musiker, Veranstalter, Ordensmann: Fr. Ewald Nathanael Donhoffer ist interimistischer Stiftskapellmeister im Stift Schlägl.

Endlich wieder Konzerte live erleben – auch im Stift Schlägl
„Die Musik braucht ein Du“

„Endlich dürfen wir wieder!“, schreibt Frater Ewald Nathanael Donhoffer vom Stift Schlägl und kündigt gleich zwei Konzerte im August an. „Die Krise ist zwar noch nicht ausgestanden, aber die Musik – auf ihre Art wohl die beste Form der Krisenbewältigung – darf wieder live erklingen“, ist er voll der Vor-Freude. Donhoffer ist im Stift Schlägl interimistischer Stiftskapellmeister, ein engagiertes Team unterstützt ihn. Während der Woche studiert der ausgebildete Musiker – er ist Dirigent und...

  • 05.08.20
"Lilienfelder Ansichten" präsentiert

Ausstellung zeigt historische Ansichten des Stifts
"Lilienfelder Ansichten"

Im Stift Lilienfeld wurde die Ausstellung „Lilienfelder Ansichten“ im Rahmen einer Vernissage eröffnet. Abt Pius Maurer hob vor mehreren Ehrengästen hervor, dass diese Schau die Schönheit des Zisterzienserstiftes Lilienfeld zeigen soll. Das Stift Lilienfeld lade durch „seinen riesigen Bau und seine elegante Schlichtheit inmitten des Alpenvorlandes zum Staunen ein“. Außerdem solle die Ausstellung das Wirken regionaler Künstler zeigen. Nationalratsabgeordneter Friedrich Ofenauer sagte, die...

  • 05.08.20

Humor

Sag einmal, ist der Fisch immer so nervig? – Ja klar, er ist ein Stör. Auf einer Bank im Zoo sitzt ein Tierpfleger und weint. Erkundigt sich ein Besucher bei einem anderen Pfleger: „Was hat der Mann, was ist denn passiert?“ – „Ach, unser Elefant ist heute gestorben.“ – „Oje, das ist wirklich schlimm“, beteuert der Besucher mitfühlend. „Ihr Kollege hat wohl sehr an dem Tier gehangen?“ – „Nein, überhaupt nicht, er muss jedoch das Grab aus-heben.“ „Kommen wir nun zur Aufgabe von gestern“,...

  • 30.07.20

Filmstart in Österreich: 21.8.
„Jeder von uns ist Christus“

Verstörend schön, spannend wie ein Thriller und gewohnte Sichtweisen aufbrechend: das ist der mehrfach preisgekrönte Film „Corpus Christi“ über einen jungen Mann, der sich als Priester ausgibt und Menschen begeistert und herausfordert. Daniel wirkt wie ein Asket. Kurz vor seinem 21. Geburtstag auf Bewährung aus dem Gefängnis entlassen, will er Priester werden. Der Funke des Glaubens, der durch den Gefängnispriester Tomasz entfacht wurde oder einfach übergesprungen ist, hat sich entzündet....

  • 29.07.20

Serien

Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal (Mosaik aus der Basilika Sacre Cœur, Paris).
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Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal
Alles aus Liebe, nichts aus Zwang

Gemeinsam mit Johanna Franziska von Chantal gründete Franz von Sales die Ordensgemeinschaft der Schwestern der Heimsuchung Mariens („Salesianerinnen“). Die Beziehung zwischen der Baronin und dem Fürstbischof war eine Beziehung auf Augenhöhe. Sie ist ein musterhaftes Beispiel, die geistliche Freundschaft zwischen Franz von Sales (am 21. August 1567 geboren, am 28. Dezember 1622 gestorben) und Johanna Franziska von Chantal (am 23. Jänner 1572 geboren, am 13. Dezember 1641 gestorben). Pater...

  • 06.08.20
Grenzerfahrungen sind im kollektiven Gedächtnis unserer Steiermark tief verwurzelt. Wie kann Kirche Heimat für möglichst viele geben? Und wie gelingt es ihr, Grenzen weniger zu ziehen als vielmehr auch zu öffnen? – Im Bild: Wegen des Corona-Virus zeitweilig geschlossene Grenze zu Slowenien in St. Anna am Aigen.

Plädoyer für die Zukunft: Teil 05
Grenzen, unser Los!

Wo brauchen wir Grenzen? Von allen acht Fragen, die dieser Serie zugrunde liegen, scheint mir auf den ersten Blick keine einfacher zu beantworten als diese: „Wo brauchen wir Grenzen?“ Überall dort, wo wir Gefahr laufen, Gleichheit mit Gerechtigkeit zu verwechseln, so mein erster Gedanke. Selbst unsere sehr auf Egalität ausgerichtete Verfassung hält unmissverständlich fest, dass „Gleiches gleich und Ungleiches ungleich“ zu behandeln ist. Rechtsphilosophisch ist dieser Unterschied überhaupt...

  • 05.08.20
Pater Siegi Kettner

Designierter Salesianerprovinzial über sein Faibel für Architektur
Das, wofür man brennt, gibt man gut weiter

Pater Siegi Kettner aus Waidhofen an der Ybbs übernimmt am 15. August die Leitung der österreichischen Salesianerprovinz. Meist wirken die Nachfolger Don Boscos (1815-1888) in neueren Kirchenbauten, aber Pater Siegi „hat ein Faible für Gotteshäuser und deren Architektur aus der Romanik und Gotik, also aus dem Mittelalter“. Aber dieser gewisse Widerspruch sei kein Problem, lacht der 56-Jährige. Schon als Kind haben den gebürtigen Ybbstaler his-torische Bauten fasziniert. „Und Waidhofen ist ja...

  • 05.08.20
Schöne Orte suchen viele Menschen im Urlaub auf. Warum aber ist uns Schönheit dort, wo wir die meiste Zeit unseres Lebens verbringen, viel weniger wichtig? ZiB-Moderator Tarek Leitner plädiert in seinem Buch „Wo leben wir denn?“ dafür, glückliche Orte zu erschaffen.

Plädoyer für die Zukunft |Frage 4: Rettet Schönheit die Welt?
Schönheit ist nicht nützlich

Interview mit Tarek Leitner... Fjodor M. Dostojewski verdanken wir die Behauptung „Schönheit wird die Welt retten“. Würden Sie ihm zustimmen? Tarek Leitner: Nein, das kann ich nicht. Es stimmt zwar, dass Dostojewski als Experte auf dem Gebiet der Schönheit gilt – andererseits, dieses Zitat stammt doch aus seinem Roman „Der Idiot“. Ich habe mich in meinem neuen Buch „Berlin – Linz“ (Anmerkung: 2020 im Brandstätter Verlag erschienen, siehe Seite 20) unter anderem Fragen der Schönheit in dunklen...

  • 29.07.20

Kirche, Feste, Feiern

Gottesdienst mit feierlicher Einkleidung in der Kremser Piaristenkirche. 1. Reihe v. l.: Hildegard Schaup, Sr. Franziska Madl, Prior Abt Thomas Renner, Iris Adrian, Bernd Adrian, 2. Reihe: Stefan Spevak, Diakon Josef Neuhold, Hr. Ambrosius Straka, Ltd. Komtur Karl Lengheimer, Diakon Harald Steindl, P. Patrick Schöder, Severin Adrian, Lori Prüller, Benedikt Adrian, Michael Prüller.

Grabesritter
Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem feierte Einkleidung

Die traditionelle Jahresabschluss­feier der Ritter und Ordensdamen der Komturei St. Pölten wurde auf Einladung von P. Patrick Schöder OSB, Seelsorger an der Piaristenkirche in Krems, abgehalten. Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem (Grabesritter) hat eine lange Tradition. Der päpstliche Orden steht sowohl Frauen als auch Männern, Laien und Geistlichen offen, die als Christen ein Leben nach den Lehren der Kirche führen und bereit sind, sich mit ihren Kräften für die Menschen im...

  • 15.07.20
Mit dieser Postkarte lädt der Tiroler Sonntag ein, Danke zu sagen.

Herz-Jesu-Fest 2020
Im Zeichen der Dankbarkeit

Auf Anregung des Bischof-Stecher-Gedächtnisvereins lädt die Diözese Innsbruck ein, am Herz-Jesu-Sonntag, 21. Juni, Danke zu sagen. Darum findet sich auf der Titelseite der gedruckten Ausgabe des Tiroler Sonntag vom 18. Juni eine Postkarte mit der Einladung, einem Menschen zu danken, der in der Corona-Krise Besonderes geleistet hat. Dazu sagt Seelsorgeamtsleiter Harald Fleißner: „In vielen Pfarren gab es in den vergangenen Wochen engagierte Menschen, die anderen geholfen, den Kontakt...

  • 17.06.20
Karl J. Wagner (ein Freund des Stiftes), Abt Pius Maurer, Altabt Matthäus Nimmervoll, Pavol Sisulak (Betreuer), Sabine Lehrner (eine Nichte von Altabt Matthäus).

70. Geburtstag
Lilienfelder Altabt Nimmervoll wurde gefeiert

Abt Pius Maurer vom Stift Lilienfeld würdigt seinen Vorgänger Matthäus Nimmervoll anlässlich dessen 70. Geburtstag am 16. Juni. Besonders hob Abt Pius die Spiritualität des Jubilars hervor, dem das Stift als „Haus Gottes“ wichtig sei. Auch die Exerzitien prägten das Kloster in der Amtszeit Nimmervolls, der von 1993 bis 2019 65. Abt war. Weiters erinnert der Zisterzienserobere an die Gastfreundlichkeit seines Vorgängers. Ein gutes Miteinander mit der Diözese und zu allen Besuchern sei...

  • 17.06.20
Unerkannt ist mit uns einer unterwegs -ob es eine Prozession gibt oder nicht.

Unerkannt geht einer mit uns – Gedanken von Generalvikar i.R. Klaus Egger
Fronleichnam im Corona-Jahr

Abstand, so könnte das „Wort des Jahres 2020“ lauten, denn Abstand auf allen Ebenen prägt unser Leben seit dem Corona-Ausbruch im vergangenen März: Abstand im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben, Abstand von Auslandsreisen, Abstand von Besuchen und auch Abstand im kirchlichen Leben. Abstand als Chance? In unserem Lebensalltag kennen wir durchaus Situationen, in denen wir uns geradezu nach Abstand sehnen: das sind die Schulferien für Kinder und Jugendliche, Urlaub und Reisen,...

  • 10.06.20

Sonderthemen

Der Steirische Katholikentag 1981 war ein Highlight, das Bischof Weber unserer Kirche und unserem Land schenkte.  Im Bild eine spätere Veranstaltung beim Katholikentagskreuz.
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Bischof Johann Weber
Er nahm das Volk Gottes ernst

Weitere Stimmen zum Tod von Altbischof Johann Weber, die seine Hirtensorge und Dialogfähigkeit hervorheben und seine Fähigkeit, auf alle zuzugehen. Der Tod von Bischof em. Johann Weber am 23. Mai hat große Anteilnahme ausgelöst. Viele Stimmen würdigen den Bischof, der von 1969 bis 2001 die Diözese Graz-Seckau leitete, zwischenzeitlich der Österreichischen Bischofskonferenz vorstand und ein hochgeschätzter Seelsorger war. Als „liebenswürdigen Kirchenbotschafter“ würdigte die Präsidentin...

  • 27.05.20
Lohfink versteht es meisterhaft, auf oft nur wenigen Seiten jedes der bekannten, oft kühnen und bisweilen auch scharfkantigen Jesus-Gleichnisse in einem neuen Licht erscheinen zu lassen.
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Buchtipp
Die vierzig Gleichnisse Jesu

Der Neutestamentler Gerhard Lohfink legt ein leicht lesbares und zugleich fundiertes Buch über die Gleichnisse Jesu vor. Die Gleichnisse führen uns nicht nur in das Zentrum der Verkündgung Jesu, sondern verweisen zugleich auf die Person des Verkündigers, auf das Geheimnis Jesu.“ Dieser Satz des evangelischen Theologen Eberhard Jüngel ist gleichsam das Motto des jüngsten Buches des Neuestamentlers Gerhard Lohfink über „Die vierzig Gleichnisse Jesu“. Ich gestehe, dass ich dieses Buch am...

  • 07.05.20

Kommentare & Blogs

Schlusspunkt von Józef Niewiadomski
Monster unterm Bett

Kaum dass er einschlief, verfolgte ihn schon der Albtraum: Ein fürchterliches Monster soll unter seinem Hochbett liegen. Er wachte auf und hatte das Gefühl, dass sich das Monster bewegt. Vor Angst gelähmt, verbrachte er die ganze Nacht damit, auf jedes Geräusch zu achten. Umsonst versuchte der Arzt, den Armen mit dem Vernunftargument zu beruhigen, dass es keine Monster gäbe. Auch Schlafmittel halfen nicht weiter und noch weniger die kostspieligen Akupunkturen. So landete der Mann schließlich...

  • 06.08.20
Daniela Pfennig, Redakteurin.

Mein Sommer
Wenn Ferien, dann richtig

Im Vorjahr überlegte ich, für meinen Ältesten ein paar Tage Sommerbetreuung in Anspruch zu nehmen. Schließlich waren alle Kinder zuhause. Genauso wie zurzeit der Ausgangsbeschränkungen. Fazit: Fein war‘s! Jeder Tag war anders, spannend, intensiv. Und stressfrei! Ohne Termine, Besuchsstress und Kinder-Abliefern oder -Abholen. Ein Beispiel: Jeder dieser Tage begann gemütlicher, weil ich keine Jausenboxen füllen und Rucksäcke packen musste. Seither steht für mich fest: Wenn Ferien sind, sind...

  • 05.08.20

Offen gesagt
Chefredakteur Herbert Meßner

Auf den Weg zu besonderen Verehrungsstätten der Gottesmutter Maria machen sich auch in diesem Sommer viele Gruppen. Über zwei solche Wallfahrtsorte finden Sie in dieser Ausgabe größere Beiträge: Graz-Mariatrost und Heilbrunn. Allein die beiden Namen stehen für das, was Menschen suchen, wenn es sie an solche Orte zieht: Trost und Heilung. Trost braucht nicht nur, wer trauert. Manchmal braucht der Mensch einfach Ermunterung und Bestätigung in den Unsicherheiten und Unwägbarkeiten seines Lebens....

  • 05.08.20
Thomas Meier ist Pressesprecher des Landesfeuerwehrverbandes Steiermark und seit 1984 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Feldbach.

Offen gesagt
Nach dem Unwetter

Wie haben sich die Unwetter in der Steiermark ausgewirkt? Wie hilft die Feuerwehr? Seit Ende Juni muss man sagen, dass keine Region der Steiermark von Unwettern ganz verschont geblieben ist. Fast überall kam es zu Gewittern mit den klassischen Unwetterkomponenten: Sturm, Hagel und Starkregen. Die Schäden fielen dementsprechend aus: überflutete Keller, von Muren verlegte Straßen, Bahngleise oder Gebäude, umgestürzte Bäume, die Autos, Häuser, Strom- und Telefonleitungen beschädigten, im...

  • 05.08.20

Leserreporter

Der Gnadenaltar von Eichkögl - Klein Mariazell aus dem Jahr 1853 ist dem aus Mariazell nachempfunden.
Klein Mariazell

Als Kind pflanzte 1828 Theresia Payer an der Stelle der heutigen Pfarrkirche eine Birke, an der sie ein Bild der Gnadenmutter anbrachte. Später ehelichte sie Anton Kobald, den Besitzer des nahe der Frauenbirke gelegenen Gasthauses. Als dieser 1852 schwer erkrankte, gelobte er, im Falle seiner Genesung eine Kapelle zu errichten. Kobald wurde gesund und schon am 29. September 1853 konnte die Kapelle „Klein Mariazell“ geweiht werden. Viele Gläubige aus nah und fern pilgerten zu dieser Gnadenstätte...

  • 03.08.20
China gehört zu den Top 5 Ländern, in denen 2019 die meisten Bibeln verbreitet wurden.

Erstmals 40 Millionen Bibeln verbreitet
Rekordergebnis bei weltweiter Bibelverbreitung

Im vergangenen Jahr wurden so viele Menschen mit Bibeln auf der Welt erreicht wie nie zuvor. Das geht hervor aus den „Global Scripture Distribution Statistics“ für 2019 des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS). So wurden 40 Millionen Vollbibeln verbreitet, davon ein Viertel als digitale Ausgaben. Die meisten Bibeln wurden 2019 in Brasilien, China und den USA bereitgestellt, gefolgt von Indien und Nigeria. Auf diese fünf Länder entfielen mit 18,3 Mio. Exemplaren...

  • 30.07.20

Glaube & Spiritualität

Johannes Seidel: "Jünger und Jüngerinnen Jesu sind Lernende."
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Zeit für Wachstum
Wie Sie der Botschaft Flügel verleihen

Was ist „Innovative Seelsorge“? „Das faszinierende Buch „Wie Sie der Botschaft Flügel verleihen“ ermutigt und hilft den Pfarren, Menschen besser zu erreichen. Es gibt Bücher, die legt man nicht mehr aus der Hand und liest sie an einem Wochenende durch. So erging es mir mit „Wie Sie der Botschaft Flügel verleihen“. Darüber sprach ich mit Johannes Seidel (Pastoralinnovation, Graz). Warum dieses Buch?JOHANNES SEIDEL: Die Frage ist, wie man erreichen kann, dass die christliche Botschaft...

  • 06.08.20
Gnadenbrunnen und Gnadenbild. Die Wallfahrtskirche mit dem Gnadenbild ist Mariä Heimsuchung (2. Juli) geweiht und hat am 
15. August (Aufnahme Mariens in den Himmel) Anbetungstag.
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400 Jahre Heilbrunn
Suche nach dem Quell

400 Jahre Heilbrunn. Der Wallfahrtsort mit dem Gnadenbrunnen lädt immer zum Innehalten ein – und jetzt zum Feiern. Ein Burnout steht am Anfang der Entstehungslegende des Wallfahrtsortes Heilbrunn. Ein Holländer hatte seine Kraft und Motivation verloren. Er fühlte sich innerlich ausgebrannt. Schließlich erblindete er auf beiden Augen. Im Traum fühlte er sich dann in eine schöne und weite Landschaft versetzt. Doch da war eine vertrocknete Stelle – verdorrt und ausgebrannt. Die Leute nannten...

  • 05.08.20
Christa Carina Kokol ist dipl. psychotherapeu-tische Beraterin in Logotherapie und Existenzanalyse nach Viktor E. Frankl.

Mutworte-Christa Carina Kokol
Ich bin ja kein Vogel

Urlaub auf „Balkonien“ – ich genieße es, die Petersilie für meine Suppe zu ernten. Es blüht in allen Blumenkistchen, so dass selbst die graue Hauswand von gegenüber aus meiner Perspektive bunte Tupfer erhält. Und blicke ich über meinen „Tellerrand“ hinaus, kann ich auch die ferneren Wunder der Natur erleben. Vielleicht haben Sie in der ORF-Reihe „Universum“ die possierlichen Erdmännchen gesehen, die sich mit dem Sperlingsvogel Drongo verbünden. Droht Gefahr, ruft der Vogel, und die Erdmännchen...

  • 05.08.20
Was ist der Mehrwert des christlichen Glaubens für das Menschsein?
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Buchtipp der Woche
Mission in säkularer Gesellschaft

Keine Angst vor der „Mission" Ein neuer Sammelband zeigt, wie unser Glaube „missionarisch“, also mit Freude gelebt, erfahren, gefeiert und vor allem bezeugt werden kann. Mission ist „in“. Zumindest in der Wirtschaft und in der Werbung. Denn dort wird mit „Mission“ Aufbruch, Dynamik, Leidenschaft und Vision verbunden. Innerkirchlich hatte es das Thema „Mission“ lange Jahre schwer. Allzuschnell wurde damit eine Art Eroberungsunternehmen verbunden, um sich andere einzuverleiben. Gott sei Dank...

  • 04.08.20

Geschichtliches & Wissen

Der imposante Innenraum der neugotischen Votivkirche in Wien.
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Ausflugstipp zur Diözesangeschichte
Wo befinden sich die drei Propstpfarren der Erzdiözese?

In der Erzdiözese gibt es in den drei Vikariaten je eine Propstpfarre, deren Seelsorger einst nur auf Vorschlag des Monarchen ernannt werden konnte. In allen drei Fällen ging es bei der Ernennung ums Geld – wenn auch aus sehr unterschiedlichen Motiven. Das Bistum Wiener Neustadt Es bestand von 1469 bis 1785, dann wurde es durch Kaiser Joseph II. und Papst Pius VI. aufgehoben und an seiner Stelle in St. Pölten ein Bistum für die beiden westlichen Landesviertel Niederösterreichs errichtet....

  • 05.08.20
Diese Figur in den Vatikanischen Museen wurde lange für eine Abbildung des heiligen Hippolyt gehalten. Heutige Forscher sind sich diesbezüglich weniger sicher.

Diözesanpatron hl. Hippolyt
Von Legenden umrankter Diözesanpatron

Am 13. August feiert die Diözese St. Pölten ihren Patron, den heiligen Hippolyt von Rom. Als Theologe geriet er weitgehend in Vergessenheit, als erster „Gegenpapst“ ging er in die Geschichte ein. Hippolyt von Rom wird stets in Soldatenkleidung dargestellt; er wird meistens zu den sogenannten „Soldatenheiligen“ gezählt. Diese legendenhafte Umwandlung des in Rom verehrten Märtyrers und Bischofs entbehrt jedoch jeder Grundlage. Wenn er ein Kämpfer war, dann einer für den Glauben an Jesus...

  • 05.08.20
Der Truppenübungsplatz Allentsteig (früher Döllersheim) wurde in der NS-Zeit angelegt. Heute hält das Bundesheer hier seine Übungen ab.
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Zwangsentsiedelung Truppenübungsplatz Allensteig
„Auf oamoi hot’s g’hoaßn, mia miaßn weg“

Vor 75 Jahren, am 15. August 1945, beschloss die Regierung, den in der NS-Zeit zwangsentsiedelten Truppenübungsplatz Döllersheim wieder zu besiedeln. Viele Aussiedler hofften damals, in ihre Heimat zurückkehren zu können – vergeblich. Der Waldviertler Hannes Riemer erzählt, wie es seinen Großeltern als Heimatvertriebenen aus Kühbach damals erging. Ein Schild und dahinter ein Feld voller Dis­teln. „Halt! Es wird scharf geschossen“ steht auf dem Schild an der Grenze zum Truppenübungsplatz...

  • 05.08.20
Steigende Schülerzahlen machten den weiteren Um- und Ausbau des Gymnasiums Sachsenbrunn notwendig. 2016 konnte das Schulgebäude um einen architektonisch attraktiven Holzaufbau aufgestockt werden.
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Ausflugstipp zur Diözesangeschichte
Sachsenbrunn: Einst Gasthaus, heute Schule

Vor 60 Jahren verkündete Kardinal König den Bau eines Kleinen Seminars im Süden der Erzdiözese Wien – in Ergänzung zum Seminar Hollabrunn. Aus dem Knabenseminar Sachsenbrunn in Kirchberg am Wechsel ist mittlerweile ein gemischtes Gymnasium für Buben und Mädchen geworden. Vor genau 64 Jahren, im Jahr 1956, sprach Kardinal König erstmals vom Neubau eines Knabenseminars – also eines Internats für Buben, die Priester werden wollen – im Süden der Erzdiözese Wien – in Ergänzung zum Kleinen...

  • 03.08.20

Pfarrleben

Gemeinschaft und Vielfalt erleben: Dafür stehen die bunten Sommertage.
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Sommerlager-Feeling im Pfarrhof
Jungscharwochen in der Pfarre St. Barbara in Schwaz

Gerade weil in diesem Jahr viele daheim bleiben und die gewohnten Jugendlager nicht stattfinden können, bieten viele Pfarren ein „Jungscharlager daheim“ an. So auch die Pfarre St. Barbara in Schwaz. Pfarrhelferin Verena Franz und ihr engagiertes Team haben gemeinsam ein kreatives Programm voll Überraschungen für Kinder und Jugendliche auf die Beine gestellt. „Als klar war, dass die Lockerungen der Corona-Maßnahmen doch ein Sommerprogramm für die Jungscharkinder ermöglichen, haben wir uns...

  • 06.08.20
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Pfarrleben
Im Blickpunkt

GIPFELMESSE. Die Bergrettung Murau un-ter Ortsstellenleiter Norbert Krapfl lud zur Gipfelmesse auf der in 1997 Meter Höhe gelegenen Frauenalpe ein. Viele Wanderer feierten zum Anlass von „40 Jahre Apollonia-Kapelle“ einen Gottesdienst mit dem St. Lambrechter Abt Benedikt Plank. KIRCHENKONZERT. In der Pfarrkirche St. Peter am Kammersberg ließen am 2. August (v. l.) Albrecht Koch die Orgel, Izabela Berdy die Oboe und Stefan Leitner die Trompete zu Werken barocker und zeitgenössischer...

  • 05.08.20
Ressourceschonender und nachhaltiger mit der Welt umzugehen - dazu soll die "Genussbörse" künftig beitragen.
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Pfarrverband Ziersdorf
Nachhaltige Genussbörse

Das Projekt „Genussbörse Ziersdorf“ ist auf der Grundlage der Idee von „Pfarrgemeinde FairWandeln“ entstanden. „Um unser Leben und unser Beisammensein fairer zur gestalten, sei es im Hinblick auf globale Fairness, ökologische Nachhaltigkeit oder soziale Gerechtigkeit, ist die Genussbörse ins Leben gerufen worden, um Menschen und ihre Angebote zu vernetzen“, berichtet Barbara Geiswinkler dem SONNTAG: „Ein mit Obst vollbehangener Baum, mehr geerntete Früchte, als man selbst verarbeiten kann,...

  • 30.07.20
Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie stieg auch in Österreich die Zahl der von Armut betroffenen Menschen.

2 x warmes Mittagessen
Essensausgabe für Menschen in Not

Die von den Steyler Missionaren geleitete Pfarre Zum Göttlichen Wort in Wien-Favoriten hat ein neues Sozialprojekt gestartet: An zwei Tagen pro Woche wird ein warmes Mittagessen an bedürftige Menschen ausgegeben. Die Essensausgabe ist eine Reaktion auf die steigende Zahl der von Armut betroffenen Menschen seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie in Österreich. An jedem Montag und Mittwoch kommen die ehrenamtlichen Helferinnen zusammen und helfen Sr. Sylvia und Pastoralassistent Cirilo Boloron...

  • 30.07.20
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