Nachrichten

inpuncto: meine Kirchenzeitung

Sonderthemen
Das erste Titelblatt der „Wiener ­Kirchenzeitung“ aus dem Jahr 1848 ist ­zugleich die erste Seite einer österreichischen Kirchenzeitung.
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Wie Österreich zu den Kirchenzeitungen kam

Im Ringen der Ideologien im 19. Jahrhundert haben auch die Kirchenzeitungen und andere kirchennahe ­Medien ihren Ursprung. Österreich hatte in den revolutionären Märztagen des Jahres 1848 ein neues Pressegesetz erhalten, das die Freiheit des Wortes ermöglichte. Einer, der die Gelegenheit dazu ergriff, war der Priester Dr. Sebastian Brunner. Er gründete die ­„Wiener Kirchenzeitung für Glauben, ­Wissen, Freiheit und Gesetz in der katholischen Kirche“ und legte damit den Grundstein der...

Menschen & Meinungen
Bischof Alois Schwarz: „Allerheiligen erinnert uns, dass das Leben
der Menschen über den Tod hinaus glückt.“

Interview mit Bischof Dr. Alois Schwarz
Unser Leben glückt über den Tod hinaus

Im Interview zu Allerheiligen/Allerseelen spricht Bischof Dr. Alois Schwarz über die Botschaft des Festes für die Menschen, über sich verändernde Begräbnisfeiern, aber auch über die Corona-Pandemie und über das „beste Rezept“, um die gegenwärtige Krise zu bewältigen. Was gibt den Menschen in der Zeit der Corona-Pandemie Hoffnung? Verändert die Pandemie unsere Einstellung zum Tod? Bischof Alois Schwarz: Ich möchte sagen: die Liebe und das Vertrauen zueinander. Gerade in solchen...

Glaube & Spiritualität

Trauerseelsorger Johannes Staudacher
Aus der Trauer wächst die Kraft

Der Pfarrer und Trauerseelsorger Johannes Staudacher spricht im SONNTAG-Gespräch über verlorene Normalität, Trauer und die Chance neuen Lebens. von Georg Haab Als Trauerseelsorger haben Sie viel mit Trauer und trauernden Menschen zu tun. Was fällt Ihnen in diesen Tagen auf? Staudacher: Die Einschränkungen dieser Monate bringen Verluste mit sich. Viele Menschen haben Lebens-Möglichkeiten verloren, die ihnen lieb und wichtig sind. Das ist – im weiteren Sinn – eine Situation der Trauer. Es...

Bewusst leben & Alltag
Beide – Kopf und Bauch – haben uns in Entscheidungssituationen etwas zu sagen. Dummerweise streiten Kopf und Bauch oft miteinander. Das Herz steht für die Mitte unserer Person und befähigt uns zu einer ganzheitlichen Wahl. Es nimmt wahr, welche Entscheidungsoption stimmig ist. Ob sie also zu uns als Person passt oder nicht.
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Die Kunst der guten Entscheidung
Warum Kopf und Bauch miteinander streiten

Eine gute Entscheidung und eine gute Wahl sind keine Glückssache, sondern wirklich eine Kunst. In ihrem Buch „Entscheide dich und lebe“ zeigt die Wiener Ordensfrau und Bestsellerautorin Sr. Melanie Wolfers SDS, wie gute Entscheidungen gelingen können. Warum dabei Kopf und Bauch oft miteinander streiten und welche Rolle dann das Herz dabei spielen kann. Ob auch Sr. Melanie Wolfers schon einmal eine Entscheidung getroffen hat, die sie dann später bereut hat? „Selbstverständlich! Und nicht nur...

Glaube

Glaube für Kinder erklärt
Welche christlichen Symbole kennst du?

Symbole und Zeichen kennst du sicher von vielen alltäglichen Dingen und aus der Werbung. Oft nennt man das auch Logo. Auch im christlichen Glauben werden Symbole verwendet und einige davon stelle ich dir hier vor. Kreuz Das Kreuz ist das wichtigste Symbol des Christentums. Es erinnert an den Tod Jesu am Kreuz. Jesus hat den Tod besiegt und ist auferstanden. Deshalb ist das Kreuz Symbol für Leiden, Hoffnung und Auferstehung. Fisch Das Fischsymbol hat seinen Ursprung im frühen...

Glaube

Rund um Allerheiligen
Gute Räume für Trauer – persönlich und digital

Vieles ist rund um dieses Allerheiligen ungewohnt und neu, anderes bleibt bestehen – ein Überblick: Gräbersegnung mit Weihwasser aus Flaschen Gemeinsame Gottesdienste zu Allerheiligen und Allerseelen am Friedhof können in diesem Jahr aufgrund der Coronapandemie nicht stattfinden. Die Gräber werden dennoch gesegnet – wenn auch nicht im Rahmen einer gemeinsamen Feier. Priester übernehmen diese Aufgabe, ohne den Zeitpunkt bekanntzugeben, um so Menschenansammlungen zu vermeiden. ...

Glaube & Spiritualität
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Allerheiligen / Allerseelen
Am Grab meiner Lieben

Unsere Verstorbenen sind bei Gott „daheim“ angekommen. Beim Friedhofsbesuch oder beim Totengedenken zu Hause verbinden wir uns mit ihnen. Zum Mitnehmen: Texte zur Andacht, Gedenken am Grab Gedenkvorschläge_Sonntagsblatt  Sonntasgblatt_Karte Gemeinsam … Kreuzzeichen Wir haben uns beim Grab unserer Verstorbenen versammelt. Wir tun dies im Namen unseres lebendigen Gottes: + Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Vaterunser Vater unser im Himmel,...

Gesellschaft & Soziales
Domenico und Dominik leisten auch an der Kassa ganze Arbeit.
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Vorzeigeprojekt für Integration im Tiroler Oberland
Auf der Leiter ganz oben

Sie sind Männer der ersten Stunde: Domenico Windbichler und Dominik Frischmann. In der MPREIS-Filiale Mötz sind sie Aushängeschilder für ein Vorzeigeprojekt, das sich unter anderem die Inklusion von Menschen mit Behinderungen zum Ziel gesetzt hat. Charmanter zu bedienen geht fast nicht. Mit großer Hilfsbereitschaft sind die beiden MPREIS-Mitarbeiter im Einsatz, um Kundenwünsche zu erfüllen. Ihre Zuständigkeit reicht vom Schlichten der Produkte bis hin zur Arbeit an der Kassa. „Pünktlichkeit,...

Gesellschaft & Soziales
Hochkarätig besetzt waren die diesjährigen Wirtschaftsgespräche. Hinten (v.l.): Dr. Matthias Strolz, Mag. Karlheinz Rüdisser, Dr. Gerhard Schwarz und Daniel Mutschlechner. Vorne (v.l.): Verena Eugster (Kooperationspartner Junge Wirtschaft), Prof. Dr. Helga Kohler-Spiegel und Moderatorin Ursula Kremmel.
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Arbogaster Wirtschaftsgespräche rund um Wirtschaft, Corona und Co.
Wuchern oder wachsen

Welche Auswirkungen wird die Corona-Krise auf die Wirtschaft haben? Wie geht es dem Tourismus? Und wieso ist die Berichterstattung schon wieder an allem schuld? Fragen über Fragen gab es bei den Arbogaster Wirtschaftsgesprächen. Jakob Lorenzi Es gab aber auch viele - teils einander widersprechende - Antworten, hatte doch das Team rund um Daniel Mutschlechner, Geschäftsführer des Bildungshauses St. Arbogast, namhafte Experten geladen. Neben Alt-Landesstatthalter und...

Glaube & Spiritualität
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Jetzt neu - Heiligenbuch des Wiener Dom-Verlags
Von Powerfrauen, Päpsten und Putzwerkzeugen

In ihrem Buch „Von Bischofsstab bis Besenstiel“ porträtiert Autorin Bernadette Spitzer 367 Heilige in kurzen, unterhaltsam-informativen Geschichten. In heutiger Sprache und mit einem Augenzwinkern lädt das Buch ein, die Scheu vor den scheinbar unerreichbaren „Vollkommenen“ abzulegen und einen unverkrampften Blick auf sie zu werfen. Es gab Schwerreiche und Bettelarme, Hochgelehrte sowie Analphabeten, Männer und Frauen, Geistliche und Laien und natürlich Brave, aber auch Widerborstige,...

Kirche hier und anderswo
Pilgertraum: Die Wallfahrtskirche Rattersdorf am Nordhang des Günser Gebirges.
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Wallfahrtskirche Rattersdorf
Malerischer Pilger-Geheimtipp

Die Wallfahrtskirche Rattersdorf ist Pilgern und Kircheninteressierten zu empfehlen. von Günther Schütz Die Rattersdorfer Wallfahrtskirche liegt eingebettet in die hügelige Landschaft des Mittelburgenlandes. Zwischen Wäldern und Wiesen zeigt sich den zahlreichen Pilgern der malerische Ort und sein Gotteshaus, das im Grunde aus zwei „zusammengebauten“ Kirchen besteht. Der ältere Süd-Teil hat seine Wurzeln im 12. Jahrhundert, während der Nordtrakt im 15. Jahrhundert errichtet wurde. Beide...

Bewusst leben & Alltag
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Jubiläum: 40 Jahre Weltladen Klagenfurt
Fair und nachhaltig einkaufen

Sozial-gerechte und ökologisch-bewusste Handelswaren bietet der Weltladen Klagenfurt seit seiner Gründung im Jahr 1980 an. Während der letzten 20 Jahre leitete Rosi Pichler-Taumberger den Betrieb, ehe sie die Geschäftsführung im heurigen Jubiläumsjahr an Catarina Hofstätter übergab. von Benjamin Höbl Aus Sorge für eine gerechtere Welt und einem Verantwortungsgefühl für die Lebensumstände von Kleinproduzenten in den ärmsten Ländern der Erde besteht seit Jahrzehnten der Faire Handel. Er...

Kirche hier und anderswo
Die neu konstituierte Frauenkommission der Diözese St. Pölten mit Bischof Alois Schwarz und Weihbischof Anton Leichtfried.
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Neu in der Diözese St. Pölten
Frauenkommission konstituierte sich

Zur ersten Vorsitzenden der Frauenkommission der Diözese St. Pölten wurde die langjährige Diözesanvorsitzende der Katholischen Frauenbewegung, Anna Rosenberger, gewählt. Ihre Stellvertreterinnen: Angela Lahmer-Hackl und Veronika Prüller-Jagenteufel. Wir werden Wächterin und Hüterin dieses Auftrages und des Wunsches der Diözese sein, die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Kirche zu forcieren und voranzutreiben. Auch dann, wenn es Widerstand auslöst und wir manchmal aneinander...

Kirche hier und anderswo
Erzbischof Franz Lackner segnete die ersten Weihwasserflaschen in seiner Hauskapelle. „Wir rufen alle Menschen auf, die Tote zu beklagen haben, auf den Friedhof zu gehen und mit dem Weihwasser die Gräber zu besprengen“, sagt der Oberhirte.
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Allerheiligen und Allerseelen
Gräbersegnung mit Weihwasser aus Flaschen

Mit Weihwasser und Gebetsfoldern möchte Dominik Elmer für ein wenig Beständigkeit im Coronajahr sorgen. Damit ausgerüstet können Katholikinnen und Katholiken in der Erzdiözese Salzburg zu Allerheiligen persönlich Andacht halten. Rund 45.000 kleine Glasfläschchen hat Dominik Elmer in den vergangenen Tagen aufgetrieben. Diese wollen in den nächsten Tagen an alle Pfarren der Erzdiözese Salzburg verschickt, mit Weihwasser aufgefüllt und an die Gläubigen vor Ort verteilt werden.Weil heuer die...

Glaube & Spiritualität

Kontrapunkte - Heilige
Mit zwei Heiligen im Gespräch

Allerheiligen steht vor der Tür. Aber was sind Heilige? Was machte sie besonders? Zwei als katholische Heilige verehrte Menschen erzählen von ihrem Leben, ihrer Herkunft und dem, was sie bewegt hat. Stellvertretend für viele: Antonius von Padua und Hildegard von Bingen: Was sind Heilige? Dazu eine kleine Geschichte: Eva kommt beim Spaziergang mit ihrer Mama an einer Kirche vorbei. Sie sieht nach oben und meint: „Mama, die Fenster sind ja ganz schmutzig!“ Die Mutter sagt nichts, sondern...

Gesellschaft & Soziales
Heinz Wechselberger liebt das Leben auf der Alm.
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Heinz Wechselberger: Sommer auf der Alm
Hirte im Paradies

Eingebettet in einen Bergkessel, umrahmt von saftig grünen Wiesen, gespeist von einem klaren Gebirgsbächlein liegt die Trunaalm. Ein idyllisches Flecklein Erde, man könnte sich die 360 Hektar große Almfläche gut als Kulisse eines Heimatromans vorstellen. Nicht umsonst spricht Heinz Wechselberger, Hirte aus Leidenschaft, vom Paradies, wenn er den Blick schweifen lässt: über die Mähder hinauf zum einfriedenden Felsband, hinüber zum Marterl und hinaus Richtung Trins. Eifrig gackernde Hühner und im...

Gesellschaft & Soziales
Hochkarätig besetzt waren die diesjährigen Wirtschaftsgespräche. Hinten (v.l.): Dr. Matthias Strolz, Mag. Karlheinz Rüdisser, Dr. Gerhard Schwarz und Daniel Mutschlechner. Vorne (v.l.): Verena Eugster (Kooperationspartner Junge Wirtschaft), Prof. Dr. Helga Kohler-Spiegel und Moderatorin Ursula Kremmel.
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Arbogaster Wirtschaftsgespräche rund um Wirtschaft, Corona und Co.
Wuchern oder wachsen

Welche Auswirkungen wird die Corona-Krise auf die Wirtschaft haben? Wie geht es dem Tourismus? Und wieso ist die Berichterstattung schon wieder an allem schuld? Fragen über Fragen gab es bei den Arbogaster Wirtschaftsgesprächen. Jakob Lorenzi Es gab aber auch viele - teils einander widersprechende - Antworten, hatte doch das Team rund um Daniel Mutschlechner, Geschäftsführer des Bildungshauses St. Arbogast, namhafte Experten geladen. Neben Alt-Landesstatthalter und...

Bewusst leben & Alltag
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Wenn wir am Grab stehen...

Beim Besuch der Gräber zu Allerheiligen und Allerseelen kommen bei vielen Menschen Gefühle der Trauer hoch, die sie im Alltag oft unterdrücken. Wie geht man damit richtig um? Und: Welche Rolle spielt der Glaube bei der Trauerbewältigung? Wenn wir am Grab von lieben Angehörigen oder Freunden stehen, kommen bei Vielen die Emotionen hoch. Gerade die Zeit um Allerheiligen und Allerseelen ist immer eine Zeit der Trauer und Leidens: „Am Grab spüren wir Trauer, und zwar unabhängig davon, wie lange...

Bewusst leben & Alltag

Prim. Rudolf Likar im Gespräch
Seelsorge darf man nicht aussperren

Prim. Rudolf Likar ist Corona-Koordinator des Landes Kärnten, Vorstand der Abteilung für Anästhesiologie und Notfallmedizin am LKH Klagenfurt und stv. Vorsitzender der KA Kärnten. Im SONNTAG-Interview spricht er über die Lehren aus dem Lockdown, den weiteren Verlauf der Pandemie und was jeder einzelne tun kann, um den Winter gesund zu überstehen. In Ihrem Buch „Bereit für das nächste Mal“, das im Frühjahr erschienen ist, kritisieren Sie die Politik des Lockdowns. Sind Sie heute zufriedener...

Kirche hier und anderswo

Erzbischof Franz Lackner segnete die ersten Weihwasserflaschen in seiner Hauskapelle. „Wir rufen alle Menschen auf, die Tote zu beklagen haben, auf den Friedhof zu gehen und mit dem Weihwasser die Gräber zu besprengen“, sagt der Oberhirte.
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Allerheiligen und Allerseelen
Gräbersegnung mit Weihwasser aus Flaschen

Mit Weihwasser und Gebetsfoldern möchte Dominik Elmer für ein wenig Beständigkeit im Coronajahr sorgen. Damit ausgerüstet können Katholikinnen und Katholiken in der Erzdiözese Salzburg zu Allerheiligen persönlich Andacht halten. Rund 45.000 kleine Glasfläschchen hat Dominik Elmer in den vergangenen Tagen aufgetrieben. Diese wollen in den nächsten Tagen an alle Pfarren der Erzdiözese Salzburg verschickt, mit Weihwasser aufgefüllt und an die Gläubigen vor Ort verteilt werden.Weil heuer die...

  • 29.10.20
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Messfeier im Busch: Mariusz Mielczarek SVD feiert Eucharistie in Südamerika.

Mess-Stipendien helfen
Die heilende Kraft der Eucharistiefeier

Fremdbestimmt: Abgesagte Veranstaltungen, Kurzarbeit oder gar Kündigungen. Corona besetzt unser Land. Das Virus bestimmt unseren Alltag. Vor 2.000 Jahren war Palästina von den Römern besetzt, die einheimische Bevölkerung fremdbestimmt. Sie suchten Heil und Heilung bei einem Wanderprediger namens Jesus von Nazareth. Er berührte sie, schenkte ihnen Hoffnung und zeigte ihnen Wege zu einer Freiheit, welche die Enge und Beschränktheit einer unterdrückten Gesellschaft aufbrach. Jesus ist...

  • 29.10.20
Zum leibhaftigen Beten in der Kirche bietet eine neue Broschüre der Diözesansportgemeinschaft ebenso Ideen wie für sportliche Aktivitäten und Übungen im Freien, bei denen spirituelle Erfahrungen im Mittelpunkt stehen, die das Leben bereichern.
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Frischer Wind in der Bude

Mehr Sport in die Kirche bringen will die Diözesansportgemeinschaft mit neuen Initiativen. DSG-Obmann Georg Plank erzählt im Interview von aktuellen Offensiven. Die DSG hat eine Ideenbroschüre zum Thema „Kirche und Sport“ herausgegeben. Was kann man darin entdecken? Derzeit 36 mehr oder minder einfache Anregungen, wie jede Pfarre pastoral-sportlich aktiv werden kann. Wir hoffen, dass es laufend mehr werden, denn oft löst so eine Sammlung weitere kreative Ideen aus, die wir gerne sammeln und...

  • 28.10.20
Grabkerzen
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Allerheiligen/Allerseelen feiern trotz Corona
Gebetsanleitung "Am Grab meiner Lieben"

Da es heuer aufgrund der Corona-Pandemie zu Allerheiligen bzw. Allerseelen keinen gemeinsamen Friedhofsgang geben soll, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig am Friedhof zusammenkommen, bietet der SONNTAG eine zweiseitige Feier-Anleitung mit einem Ablauf für ein besinnliches und würdiges Zusammenkommen und Gedenken am Grab von Verstorbenen für den privaten Besuch an. Die Texte können sowohl direkt am Grab als auch etwa mit Kindern daheim vor einer Kerze und dem Bild des oder der...

  • 28.10.20

Glaube

Maria Eder ist gern in der Natur unterwegs und findet dort zu sich selbst und zu Gott.

Exerzitien im Alltag im Jahr 2021
"Das geht auf wie Hefeteig"

Maria Eder wird in der kommenden Fastenzeit gemeinsam mit ihrer Freundin Birgit Bonapace eine Exerzitiengruppe leiten. Dem Tiroler Sonntag erzählte sie, was ihr besonders am Herzen liegt und wie sie selbst von den Exerzitien profitiert. Die Vielfalt ist es, die Maria Eder in den Bann der Exerzitien zieht. Der große Reichtum an Ritualen und Gebetsformen und die unzähligen feinen Fäden, die sich von den Exerzitien ins alltägliche Leben spannen. „Alles, was ich tue und was ich bin, was ich sehe...

  • 29.10.20

Rund um Allerheiligen
Gute Räume für Trauer – persönlich und digital

Vieles ist rund um dieses Allerheiligen ungewohnt und neu, anderes bleibt bestehen – ein Überblick: Gräbersegnung mit Weihwasser aus Flaschen Gemeinsame Gottesdienste zu Allerheiligen und Allerseelen am Friedhof können in diesem Jahr aufgrund der Coronapandemie nicht stattfinden. Die Gräber werden dennoch gesegnet – wenn auch nicht im Rahmen einer gemeinsamen Feier. Priester übernehmen diese Aufgabe, ohne den Zeitpunkt bekanntzugeben, um so Menschenansammlungen zu vermeiden. ...

  • 29.10.20
Bild v. l.: Mod. Martin Talnagi, Pfr. Herbert Döller, Maria Kerschbaumer, Karl Losbichler.

Waidhofen/Ybbs
Abschied von Legio Mariae

Coronabedingt konnte heuer das 2.500. Treffen der Legio Mariae von Waidhofen/Ybbs nicht gefeiert werden. Viele Ybbstaler haben diese durch zahlreiche Hausbesuche kennengelernt. Jede Woche trafen sich die Mitglieder zum Gebet und übernahmen wichtige Aufgaben in der Seelsorge: Krankenbesuche, Geburtstagsgratulationen, Besuche bei aus der Kirche Ausgetretenen oder das Weitertragen einer Marienstatue von Familie zu Familie. Die Gruppe ist seit ihrem Beginn 1974 in die Jahre gekommen und mit ihr...

  • 28.10.20
Der Besuch der Gräber der lieben Verstorbenen gehört für viele Menschen zu Allerheiligen/Allerseelen dazu.

Allerheiligen/Allerseelen
Brief von Bischof Alois Schwarz

Ich weiß nicht, ob der Himmel niederkniet, wenn man zu schwach ist, um hinaufzukommen?“, schreibt die Kärntner Lyrikerin Christine Lavant in ihrem Gedicht „Die Bettlerschale“. Mit dem Fest Allerheiligen wenden wir uns dem zu, was vom Himmel kommend heilig ist. Es ist gleichsam das Begegnungsfest zwischen Himmel und Erde, in das wir Menschen hineingewoben sind. Einige von Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, haben in diesem vergangenen Jahr einen lieben Angehörigen, einen Freund, eine Freundin,...

  • 28.10.20
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Texte zum Sonntag

Allerheiligen | 01. November 2020
Kommentar

Der Schlüssel zum Glück „Glücklich wie Lazzaro“. So heißt ein Film, der mich gerade beschäftigt. Lazzaro ist ein herzensguter und völlig argloser Mensch, der von niemandem etwas Schlechtes denkt, immer wahrhaftig ist und mit Freude jede Arbeit verrichtet. Dieser junge Mann wird für naiv gehalten und schamlos ausgenützt. Trotzdem ist er glücklich. Er ist der Prototyp eines Menschen, auf den der Satz „Selig, die rein sind im Herzen“ in destillierter Form zutrifft, mit einem Wort: ein...

  • 28.10.20

Allerheiligen | 01. November 2020
Meditation

Am Mittag werde ich Kürbissuppe für dich kochen und Pfannkuchen backen. Etwas musst du schließlich essen, solange du noch lebst. Solange du nicht unter der Narkose stirbst, was du dir wünschst, aber seit wann richtet sich das Leben nach unseren Wünschen? All die Bitten um einen gnädigen Tod, sie füllen das Weltall, suchen ein Ohr, ein allerbarmendes Ohr, suchen von Anbeginn, strömen in Ewigkeit, nunc et in hora mortis nostrae, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Nur einen der drei...

  • 28.10.20
Das Gebot der Liebe lässt sich nicht begrenzen und nicht ausgrenzen, sondern steht immer in Beziehung mit der Frage, wer ist mein Nächster? J

Gedanken zum Evangelium: 30. Sonntag im Jahreskreis
Liebe in konzertierter Form

Matthäus 22,34-40 Die Auseinandersetzung Jesu mit den Pharisäern kann man mit der Politik vergleichen. Die gegnerische Partei versucht, mit einer scheinbaren harmlosen Frage Jesus eine Falle zu stellen. Dabei ist die Frage beim genaueren Hinsehen gar nicht so harmlos, denn es geht um Gesetze und Vorschriften, die für das Zusammenleben von Religion und Gesellschaft wichtig sind. Eigentlich ist die Frage an Jesus „Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste?“ nicht ehrlich gemeint,...

  • 23.10.20

Menschen & Meinungen

Vorgestellt
Andreas Lechner, Konsistorialrat

„Einfach, weil er da ist“, habe einer auf die Frage geantwortet, warum er auf einen Berg steigen müsse, berichtet Pfarrer Mag. Andreas Lechner. Bergsteiger ist auch er. Der Berg sei wie in der Bibel sein „Fels“, der festen Halt gebe. Zudem schätze er die Gemeinschaft, die „Seilschaft“ im guten Sinn, die am Berg Leben rette. Wie der barmherzige Samariter dem „im gebirgigen Land“ unter die Räuber Gefallenen geholfen habe, sei er auch Mitglied der Bergrettung. Der Pfarrer von Schladming leitet...

  • 29.10.20

Leserbriefe
100. Geburtstag

Im Pfarrhof Jagerberg feierte Maria Koschat, die Mutter von Pfarrer Msgr. Wolfgang Koschat und dessen Bruder Manfred, den 100. Geburtstag mit einer heiligen Messe im Kreis der Familie. Viele Jahre hatte Maria Koschat im Pfarrhof Jagerberg den Haushalt geführt. Zuvor hatte sie in der Grazer Pfarre St. Johannes gewohnt.

  • 29.10.20

Leserbriefe
Allerheiligen – heiliges Leben

Ein heiliges Leben zu führen wird uns erst möglich, wenn wir das Leben selbst als etwas Heiliges, von Gott geschenktes annehmen. Einen Menschen als heilig zu erkennen wird uns erst möglich, wenn wir in ihm das größte Heilige – Gott – erkennen, der im Leben dieses Menschen, durch dessen Handeln, durch dessen Liebe sichtbar wird. Gabriele Egger, Rottenmann

  • 29.10.20
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Rechter Umgang mit Geld
„Wer Geld vor Gott stellt, riskiert sein Seelenheil“

Müssen Christen, die ein moralisches Leben führen wollen, einen Bogen um die Welt der Geldwirtschaft machen? Der katholische Moralphilosoph und Ökonom Samuel Gregg ist davon überzeugt, dass die katholische Soziallehre und das Streben nach Geld gar nicht so unversöhnlich nebeneinander stehen. Viele Menschen kennen ihn aus der Kindheit: den Welt­spartag am Ende des Monats Oktober. Was früher eine lebendige Tradition war, den Wert des Sparens bewusst zu machen, wird heute nur noch von einigen...

  • 29.10.20

Bewusst leben & Alltag

Advent und Weihnachten mit Abstand-Halten und Hygienemaßnahmen zu feiern, wird uns Fantasie und Kreativität abverlangen.
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Vorweihnachtszeit in der Pandemie - Teil 1
Wie werden wir heuer feiern?

Nur noch rund 4 Wochen dann beginnt der Advent. Knapp 8 Wochen dann ist der Hl. Abend. Die Vorfreude darauf ist groß. Eigentlich. Aber in diesem Jahr mischt sich auch ein seltsames Gefühl in die Vorfreude. Und das hat – ausnahmsweise – nichts damit zu tun, dass die Lebkuchen, Schokonikoläuse und Lichterketten viel zu früh in den Geschäften angeboten werden. Wie wird Weihnachten werden? Wie werden wir feiern? Zuhause? Und in den Pfarren? Aus diesen Überlegung heraus, starten wir mit...

  • 29.10.20
Mit der Diagnose Krebs und der Therapie kommt in allen Lebensbereichen vieles durcheinander. Etwas und jemanden zum Anhalten ist für Betroffene sehr wichtig.
3 Bilder

Leben mit Krebs
Das tun, was gut tut

„Warum wissen die Menschen das nicht?“ Diese Frage trieb Margit Waldner um. „Bei Krebs ist nach wie vor eine riesen Unsicherheit da. Alltagsfragen haben im Krankenhaus oft keinen Platz“. Waldners Reaktion: Sie gründet einen Verein und organisiert den Mut-Mach-Tag in St. Virgil in Salzburg. Mehr als 357.000 Menschen in Österreich sind von Krebs betroffen. Margit Waldner war in der Familie und als „Managerin“ einer Arztpraxis damit konfrontiert. Als sie sich nach dem Tod ihres Mannes wieder...

  • 29.10.20
Das Empfinden und Durchleben von Trauer ist immer ein individueller Prozess.
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Geht Sterben wieder vorbei?

Kinderfragen zum Tod in einem neuen Buch vom Gabriel-Verlag. Marlene und Paul lieben ihren Opa über alles. Als er stirbt, erleben die Kinder alles, was danach passiert: wie die Beerdigung abläuft, warum man anschließend noch zusammenkommt. Aber auch, wie sie die Erinnerung an ihn bewahren können. Das Buch „Geht Sterben wieder vorbei?“ (Gabriel Verlag) ist von der erfahrenen Familien-Trauerbegleiterin Mechthild Schroeter-Rupieper geschrieben worden und gibt Antworten auf Kinderfragen zu Tod...

  • 28.10.20
2 Bilder

Wenn wir am Grab stehen...

Beim Besuch der Gräber zu Allerheiligen und Allerseelen kommen bei vielen Menschen Gefühle der Trauer hoch, die sie im Alltag oft unterdrücken. Wie geht man damit richtig um? Und: Welche Rolle spielt der Glaube bei der Trauerbewältigung? Wenn wir am Grab von lieben Angehörigen oder Freunden stehen, kommen bei Vielen die Emotionen hoch. Gerade die Zeit um Allerheiligen und Allerseelen ist immer eine Zeit der Trauer und Leidens: „Am Grab spüren wir Trauer, und zwar unabhängig davon, wie lange...

  • 28.10.20

Gesellschaft & Soziales

Landeshauptmann Günther Platter und Bischof Hermann Glettler 
im angeregten Gespräch über Zukunftsfragen für Tirol.
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75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs und zum 75. Geburtstag der Kirchenzeitung sprach Chefredakteur Gilbert Rosenkranz mit Landeshauptmann Günther Platter und Bischof Hermann Glettler.
Was macht Tirol aus? Worauf gründet seine Zukunft?

Für die Befreiung Österreichs haben viele Tirolerinnen und Tiroler ihr Leben geopfert. Nicht wenige von ihnen wie Karl Mayr oder Rosa Stallbaumer sind auch 75 Jahre danach weitgehend unbekannt. Was bedeutet Ihnen die Erinnerung an sie und wie erfahren Sie hierzulande die Gedenkkultur? Landeshauptmann Günther Platter: Entscheidend ist, dass es eine demokratisch verfasste Rechtskultur gibt. Dazu gehört wesentlich die Pflege der Erinnerung und dass man jenen Menschen, die die Schrecken der...

  • 29.10.20
Den Flüchtlingen in den griechischen Zeltlagern steht ein harter Winter bevor, schon jetzt kämpfen sie gegen das eindringende Wasser aufgrund der starken Regenfälle.

Aktionstag am 6. November
Plattform fordert Aufnahme von Flüchtlingen

Ein breiter Zusammenschluss von Initiativen, Vereinen und Einzelpersonen ruft dazu auf, im November symbolisch wählen zu gehen. Zentrales Anliegen: Die Aufnahme von Flüchtlingen aus den griechischen Flüchtlingslagern in Österreich. Vom 6. bis 29. November werden Stimmen dafür gesammelt. Das Votum soll anschließend dem Nationalrat übergeben werden. „Viele Menschen sind bereit zu helfen und etwas zu tun“, sagt Maresi Benedik von der Plattform „Wir wählen Menschlichkeit“. Diese Bereitschaft zur...

  • 29.10.20
Nicht durch die  Hand, sondern an der Hand. Die Palliativversorgung geht nicht den Weg der Sterbehilfe, sondern Sterbebegleitung. Ziel ist eine angst- und schmerzfreie letzte Zeit. �

Sterbebegleitung
Die verbleibende Zeit mit mehr Leben füllen

Sterbebegleitung statt Sterbehilfe. Das ist der Standpunkt, den die Caritas einnimmt und mit ihren mobilen Palliativteams bei schwerkranken Menschen in die Tat umsetzt. Besteht das Verbot der Sterbehilfe in Österreich weiter oder ist künftig assistierter Suizid erlaubt? Noch im November könnte vom Verfassungsgerichtshof eine Entscheidung kommen. Eindeutig ist die Position der katholischen Kirche. Bischofskonferenz-Vorsitzender Franz Lackner unterstrich mehrmals: „Wir dürfen den Menschen...

  • 29.10.20
Hochkarätig besetzt waren die diesjährigen Wirtschaftsgespräche. Hinten (v.l.): Dr. Matthias Strolz, Mag. Karlheinz Rüdisser, Dr. Gerhard Schwarz und Daniel Mutschlechner. Vorne (v.l.): Verena Eugster (Kooperationspartner Junge Wirtschaft), Prof. Dr. Helga Kohler-Spiegel und Moderatorin Ursula Kremmel.
2 Bilder

Arbogaster Wirtschaftsgespräche rund um Wirtschaft, Corona und Co.
Wuchern oder wachsen

Welche Auswirkungen wird die Corona-Krise auf die Wirtschaft haben? Wie geht es dem Tourismus? Und wieso ist die Berichterstattung schon wieder an allem schuld? Fragen über Fragen gab es bei den Arbogaster Wirtschaftsgesprächen. Jakob Lorenzi Es gab aber auch viele - teils einander widersprechende - Antworten, hatte doch das Team rund um Daniel Mutschlechner, Geschäftsführer des Bildungshauses St. Arbogast, namhafte Experten geladen. Neben Alt-Landesstatthalter und...

  • 28.10.20

Reisen

Das Gnadenbild von Serfaus.
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Pilgern & Reisen mit dem Tiroler Sonntag
Tageswallfahrt nach Serfaus

Eine Busreise führt am 12. November zum ältesten Gnadenbild inder Diözese Innsbruck in der Wallfahrtskirche Serfaus. Pfarrer Willi Pfurtschller wird mit den Pilgern einen Wallfahrtsgottesdienst feiern und in die Geschichte der Serfauser Wallfahrt einführen. Anschließend führt er durch das einzigartige Pfarrmuseum mit sakralen Kunstwerken aus sieben Jahrhunderten. Weitere Höhepunkte sind die Besichtigung des freistehenden Glockenturmes und der gotischen Stube im Widum. Nach dem Mittagessen...

  • 13.10.20
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Missio-Sonderreise im Juli 2021
Gemeinsam mit Missio nach Uganda

Die Begegnung mit der Weltkirche steht im Mittelpunkt der Missio-Sonderreise im Juli 2021 nach Uganda mit Nationaldirektor Pater Karl Wallner. Wir sind der Lebendigkeit einer wachsenden Kirche auf der Spur und tauchen in die Vielfalt der afrikanischen Landschaft ein. Was dürfen sich die an der Arbeit von Missio interessierten Reiseteilnehmer erwarten? Pater Karl Wallner: Wir erleben bei unserer Missio-Reise nach Uganda den afrikanischen Kontinent von verschiedenen Seiten: Gemeinsam besuchen...

  • 18.08.20
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Die Auferstehungskirche, auch als Blutkirche, Erlöserkirche und Erlöser-Kirche auf dem Blut bekannt
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Leserreise nach Russland: 6.6.-12.6.2021
Ein russisches Märchen wird wahr

Unter Zar Peter dem Großen als „Fenster nach Europa“ ausgewählt, glänzt St. Petersburg, die Stadt am Finnischen Meerbusen, heute wieder, gepaart mit ihrer Tradition und Moderne. Faszinierend ist auch Moskau, die kosmopolitische Hauptstadt Russlands. Preise: Preis pro Person im Doppelzimmer: € 1.590,- Einbettzimmerzuschlag: € 335,- Mindestteilnehmerzahl: 40 Personen Fakultativer Ausflug Eremitage (ab 20 Personen): € 35,- Leistungen: Linienflug Wien-St. Petersburg und Moskau...

  • 22.05.20
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Blick von der "Dominus Flevit"-Kirche auf dem Ölberg in Richtung Altstadt von Jerusalem
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Dank-Wallfahrt mit P. Karl Wallner: 5. - 12. April 2021
Danken im Heiligen Land

Wir möchten zum Pilgern Mut machen und nach diesen schrecklichen Wochen der Ausgangssperren mit Ihnen die Sehnsucht teilen, jene Orte zu besuchen und zu erleben, wo Jesus und seine Jünger gewirkt haben. Das „5. Evangelium“, wie die Kirchenväter sagten. An den Original­orten wird die Bibel konkret und lebendig. Viele erzählen, dass man nach so einer Reise mit tieferem Verstehen glaubt, fühlt und die Bibel mit anderen Augen sieht. Reisetermin: 5.4.-12.4.2021 Preise: Doppelzimmer...

  • 19.05.20

Redaktionelles

„Kirche bunt“-Chefredakteurin Sonja Planitzer

Kommentar von Chefredakteurin Sonja Planitzer
Ein herzliches Vergelt's Gott

Ein herzliches Vergelt’s Gott! Dieser Ausgabe von „Kirche bunt“ liegt ein Inpuncto bei, das dem 75-jährigen Bestehen der (allermeisten) österreichischen Kirchenzeitungen gewidmet ist. Erstmals gedruckt wurde das „Kirchenblatt für die Diözese St. Pölten“ am 20. Dezember 1945, mit Erscheinungsdatum 1. Jänner 1946. Dass es überhaupt soweit kam, ist zwei Personen zu verdanken: Bischof Michael Memelauer, der als einer der ersten Bischöfe Österreichs eine diözesane Kirchenzeitung schon zu...

  • 22.10.20
2 Bilder

Ein Leitfaden über unser digitales Angebot 4
Die SONNTAG-Themen auf unserer neuen Homepage

Seit der Fastenzeit hat der SONNTAG nach vielen Jahren Unterbrechung wieder einen eigenen Internetauftritt. Der neue Anlauf gelang gemeinsam mit allen neun diözesanen Kirchenzeitungen unter www.meinekirchenzeitung.at. Das hat für unsere Leserinnen und Leser auch den Vorteil, sich Informationen „quer durch den kirchlichen Gemüsegarten“ ansehen zu können. Interessieren Sie sich speziell für Themen aus der Erzdiözese Wien, so kommen Sie unter www.dersonntag.at direkt auf die Unterseite. Das...

  • 29.09.20

Verstärkung für das Team der KirchenZeitung
Hauspost

Die KirchenZeitung freut sich, ein neues Teammitglied in der Redaktion begrüßen zu dürfen: Lisa-Maria Langhofer übernimmt unter anderem die Berichterstattung über soziale Themen, die Mitbetreuung unserer Homepage www.kirchenzeitung.at sowie fallweise Artikel auf der Bewusst-Leben-Seiten. Die 29-jährige Journalistin hat im Vorjahr bereits ein längeres Praktikum im Rahmen der OÖ. Journalistenakademie bei uns absolviert. Langhofer hat „Zeitbasierte und Interaktive Medien“ an der...

  • 09.09.20
Kathi Pertzl an ihrem Arbeitsplatz in der Redaktion von Kirche bunt.

Kathi Pertzl über ihr Praktikum
In den Journalismus schnuppern

Katharina Pertzl aus Zwettl studiert Theologie und Germanistik. Im August hat sie bei Kirche bunt ein einmonatiges Praktikum absolviert. Im folgenden Beitrag schreibt sie über ihre Eindrücke und Erfahrungen. Im Zuge meines Ferialpraktikums bei der St. Pöltner Kirchenzeitung Kirche bunt bekam ich die Gelegenheit, in das mir bisher unbekannte Gebiet des Journalismus hinein zu schnuppern. Die Mitarbeit im Redaktionsteam stellte sich hinsichtlich meiner Fächerkombination aus Germanis­tik und...

  • 26.08.20

Pfarrblatt

Inserate fürs Pfarrblatt - ePaper-App

Danke, dass Sie den SONNTAG unterstützen, indem Sie unsere Inserate in Ihrem Pfarrblatt einbinden. Folgende Formate stehen für die Bewerbung der ePaper-App zur Verfügung. Einfach anklicken und herunterladen! ePaper-App, A4, hoch, 4c ePaper-App, A5, quer, 4c

  • 27.10.20

Inserate fürs Pfarrblatt - SONNTAG-Abo

Danke, dass Sie den SONNTAG unterstützen, indem Sie unsere Inserate in Ihrem Pfarrblatt einbinden. Folgende Formate stehen zur Verfügung. Einfach anklicken und herunterladen! SONNTAG-ABO, A6, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A6, quer, 4cSONNTAG-ABO, A7, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A7, quer, 4cSONNTAG-ABO, A8, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A8, quer, 4c

  • 23.02.20

Kunst & Kultur

Der Glöckner von Notre Dame im Theater der Jugend:  Frank Engelhardt als Quaismodo und Soffi Povo als Esmeralda beeindrucken auf der Bühne.

Der Glöckner von Notre Dame
Gute Geschichten sind immer aktuell

Mit Maske und Abstand ist der Theaterbetrieb auch in Corona-Zeiten möglich – und bleibt es hoffentlich auch in den kommenden Monaten. Am 20. Oktober hatte im Theater der Jugend Victor Hugos „Der Glöckner von Notre Dame“ unter der Regie des britischen Regisseurs Jethro Compton Premiere. Inhaltlich gibt es durchaus Parallelen von Hugos Historien-Roman zur Gegenwart: „Der Glöckner von Notre Dame“ handelt zunächst vor allem von der Isolation des missgestalteten Quasimodo (sehr überzeugend: Frank...

  • 29.10.20
Der Kirchenmusikalische Herbst ist abgesagt, das Bild vom Domchor aus dem Archiv.�
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Coronakrise
Angst um Chor-Kultur

Die „Chorantäne“ gefährdet, was über Jahre und Jahrzehnte in der musikalischen Landschaft der Erzdiözese und des ganzen Landes aufgebaut wurde. Gerade musste der Kirchenmusikalische Herbst abgesagt werden. Andreas Gassner kennt die Sorgen von Sängerinnen und Musikern – und warnt davor, sie in Coronazeiten zu kriminalisieren. Andreas Gassner ist die Verzweiflung in diesen Tagen ins Gesicht geschrieben. Wegen der Coronapandemie sieht der Referent für Kirchenmusik in der Erzdiözese Salzburg...

  • 29.10.20
Hermann Nitsch, Ludwig Lusser und Domkapellmeister Otto Kargl (v. l.).

Konzertreihe Orgel Plus
„Nitsch Orgelmysterium“ am 8. November

Zu einer besonderen Premiere lädt die Dommusik St. Pölten ein: dem „Nitsch Orgelmysterium“ am 8. November um 18 Uhr im Dom zu St. Pölten. Bei der weltweit erstmaligen Begegnung von Orgel & Darstellender Kunst & Tanz interpretieren Domorganist Ludwig Lusser, Maler Hermann Nitsch und Ausdruckstänzer Renato Zanella auf ungewöhnliche Weise die Bach’sche Passacaglia. Mit dabei: das Jugendensemble unter der Leitung von Otto Kargl. Das Konzert bildet den Abschluss dreitägiger „Begegnungen mit...

  • 28.10.20
Pfarrer P. Lorenz Pfaffenhuber, Künstler Martin Figlhuber und Gattin Hedwig.
3 Bilder

Glasfenster an Pfarrhofmauer enthüllt
St. Georgen „verewigte“ seine Heiligen künstlerisch

Vor Allerheiligen wurden in der Pfarre St. Georgen/Ybbsfeld zwölf Glasfenster an der Pfarrhofmauer enthüllt, die zwölf Heilige darstellen. Das Besondere daran: „Diese zwölf Heiligen sind vermutlich wirklich durch St. Georgen durchgezogen und haben positive Spuren hinterlassen“, so Pfarrer P. Lorenz Pfaffenhuber. Bei der Zeitreise gehe man zurück bis ins Römische Reich, zu dem der Ort einst gehörte. Die Heiligenfenster werden von einem erdfarbenen und blauen Band durchzogen und stehen für die...

  • 28.10.20

Serien

Ein Weg der Geschwisterlichkeit, im Kleinen wie im Großen, kann nur von freien Geistern beschritten werden, die zu wirklichen Begegnungen bereit sind.
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Serie zur Sozialenzyklika |Teil 02
Die Schatten einer abgeschotteten Welt

Der Grazer Sozialethiker Dr. Leopold Neuhold analysiert für das Sonntagsblatt die Grundlinien der soeben erschienenen Sozialenzyklika von Papst Franziskus. Im ersten Kapitel der Enzyklika lenkt der Papst den Blick auf eine Welt mit falschen Vorzeichen. Ein Papst auf Abwegen“, ein „erbitterter Kampf gegen die Marktwirtschaft“, den der Papst fortsetze, so die Breitseiten gegen die Enzyklika „Fratelli tutti“ von Franz Schellhorn in der Kleinen Zeitung. Und sind diese Beschwerden nicht...

  • 28.10.20
Der Priester und der Psychologe. Hermann Glettler (links) und Michael Lehofer im Gespräch (Archivbild).
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In Zeiten der Trauer - Kraft fürs Leben|Teil 01
Überwältigende Trauer

Hermann Glettler, Bischof und Künstler (= HG), und Michael Lehofer, Psychiater und Psychologe (= ML), zeichnen in ihren vielschichtigen Gesprächen einige Wegspuren aus der Verlorenheit – anspruchsvoll und nachhaltig. HG: Trauer kann Menschen gänzlich überwältigen, manchmal sogar in die Verzweiflung treiben. Ich erinnere mich an ein Trauergespräch mit einem Vater, dessen Sohn bei einem Lawinenabgang tödlich verunglückte. Der junge Mann wollte seinen Freunden seine Kenntnisse über das...

  • 28.10.20
2 Bilder

Ich glaube – Ja. Religionsunterricht im Fokus | Teil 4
Fragen über Fragen

Nicht nur der Tod oder das Sterben selbst beunruhigt die Menschen, sondern auch die Meinungen und Beurteilungen darüber. Viel bedeutsamer jedoch ist der Umgang mit dem Leben. Wie viel Leben haben wir, bevor das Sterben und die Auseinandersetzung mit dem Tod unsere Gedanken bestimmt? Oft beginnt ein Gespräch über ein Leben nach dem Tod in meinem Religionsunterricht mit einer kleinen Rechenaufgabe: Ein Jahr hat zumeist 365 Tage, 100 Lebensjahre ergeben somit zirka 36.500 Tage. 36.500 Tage Zeit,...

  • 21.10.20
Mit beiden Beinen fest in der Luft? Warum man das vom Papst mit seiner Vision von einer geschwisterlichen Welt nicht behaupten kann, dem geht unsere neue Artikelserie nach.
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Serie zur Sozialenzyklika | Teil 01
Vom Traum einer geschwisterlichen Welt

Die Würde jedes Menschen nimmt Papst Franziskus zum Ausgangspunkt seiner Sozialenzyklika. Der Grazer Sozialethiker Dr. Leopold Neuhold analysiert für das Sonntagsblatt die Grundlinien der soeben erschienenen Sozialenzyklika von Papst Franziskus. Wenn du jung bist, verbietet dir alles der Pfarrer, wenn du alt bist, der Doktor!“ So hieß es früher spaßhaft, wenn es darum ging, wie kirchliches Reden wahrgenommen wurde: als einschränkend, verbietend, aber doch vielleicht auch notwendig wie...

  • 21.10.20

Kirche, Feste, Feiern

Sibylle Geiger (links) und Irene Wohlgenannt (rechts). Die beiden Bestatterinnen freuen sich in Bezug auf Allerheiligen und Allerseelen auf die schön gerichteten und in der Nacht durch Kerzen hell erleuchteten Friedhöfe.

Interview mit den Bestatterinnen Sibylle Geiger und Irene Wohlgenannt
Die helfenden Hände

Sibylle Geiger und Irene Wohlgenannt arbeiten seit sechs bzw. sieben Jahren als Bestatterinnen bei den Bestattern Stuchly (Thüringen) und Abel-Burtscher (Bregenz, Götzis). Im Interview erzählen sie von ihren Aufgaben, den Umgang mit Trauer und Corona. Jakob Lorenzi Wie kam es dazu, dass Sie sich für dieses Berufsfeld entschieden haben? Sibylle Geiger: Ich wohne in der Nähe der Bestattung Stuchly und hatte mir schon früher gedacht, dass Bestatterin eine sehr interessante Berufung ist. Als...

  • 30.10.20
Allerheiligenstrietzel selbst gemacht.
Video

Allerheiligen
Wir backen einen Allerheiligenstriezel

Aus unserem sonntagsblatt.tv Archiv ALLERHEILIGEN – STRIEZEL … von Leonhard Leitinger: 1 kg Mehl glatt (Type 480) 1 Pkg. Germ (42 g Bierhefe) 3/8 lt. Milch (ev. etwas mehr) 160 g Butter 1 KL Salz 140 g Zucker 2 + 1 Eier (eines zum Bestreichen) Schuss Rum Abrieb ½ Zitrone 1 Pkg. Vanillezucker Dampfl: Zerbröckelte Germ mit 1/8 lt. lauwarmer Milch (maximal 30°C!), etwas Zucker und 1 Esslöffel Mehl verrühren und an einem warmen Platz gehen lassen. Mehl, Salz und Zucker kurz...

  • 27.10.20
2 Bilder

Geschichte des Vorarlberger KirchenBlattes
Eine Zeitung für das ganze Kirchenvolk

Happy birthday, KirchenBlatt: Vor 75 Jahren erschien die erste Ausgabe, damals noch gemeinsam mit Tirol. Seit 1969 ist es eine eigenständige Wochenzeitung für Vorarlberg. Vieles hat sich seit damals geändert, das Wesentliche aber ist gleich geblieben. Elisabeth Willi Die Geschichte des Vorarlberger KirchenBlattes hängt zu Beginn eng mit Tirol zusammen: Vom 2. September 1945 bis zum Februar 1969 hatten die beiden Bundesländer eine gemeinsame Kirchenzeitung - das „KirchenBlatt für Tirol und...

  • 21.10.20
3 Bilder

Friedhofsbesuche zu Allerheiligen
Stätten der Erinnerung

Friedhöfe sind wichtige Orte. Hier wird jedem bewusst, wie viele schon von uns gegangen sind. Hier wird auch jedem klar: Wir alle sind sterbliche Wesen. Ein paar Anleitungen für den Friedhofsbesuch in den Zeiten der Pandemie. von Ingeborg Jakl Zu Allerheiligen und Allerseelen ist es gelebte Tradition, auf dem Friedhof die Gräber der Angehörigen zu besuchen und ihrer besonders zu gedenken. Doch auch zu anderen Zeiten im Jahr sind Friedhöfe Orte des Erinnerns. Friedhöfe vermitteln vielen...

  • 21.10.20

Sonderthemen

Kirchenzeitungen – gut für Österreich

Österreich gehört zu den Ländern, in denen sich die Religionsgemeinschaften frei am Medienmarkt beteiligen können. Die Kirchenzeitungen tun dies. Das ist wichtig für die Kirchen. Es ist aber auch gut für Österreich. "Zeitung mit Sinn" - Gerald Grünberger Im Gegensatz zu tagesaktuellen Medien wie Tageszeitungen, Radio, Fernsehen oder Online kann die Kirchenzeitung als Wochenzeitung kaum mit Nachrichten-Sensationen aufwarten. Ebenso selten werden Kirchenzeitungen mit ihrer Berichterstattung...

  • 20.10.20
Das erste Titelblatt der „Wiener ­Kirchenzeitung“ aus dem Jahr 1848 ist ­zugleich die erste Seite einer österreichischen Kirchenzeitung.
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Wie Österreich zu den Kirchenzeitungen kam

Im Ringen der Ideologien im 19. Jahrhundert haben auch die Kirchenzeitungen und andere kirchennahe ­Medien ihren Ursprung. Österreich hatte in den revolutionären Märztagen des Jahres 1848 ein neues Pressegesetz erhalten, das die Freiheit des Wortes ermöglichte. Einer, der die Gelegenheit dazu ergriff, war der Priester Dr. Sebastian Brunner. Er gründete die ­„Wiener Kirchenzeitung für Glauben, ­Wissen, Freiheit und Gesetz in der katholischen Kirche“ und legte damit den Grundstein der...

  • 20.10.20
Wo auch immer der Blick hinfiel: die Not war groß
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Bis 1969 erschien in Tirol und Vorarlberg eine gemeinsame Kirchenzeitung
Was in Trümmern begann

Es war eine Pioniertat: Bereits vier Monate nach Ende des Zweiten Weltkriegs erschien erstmalig das „Kirchenblatt“. Ein Exemplar der vier Seiten starken Zeitung kostete 10 Pfennig. Papier war ein Luxusartikel in den Monaten nach Ende des Zweiten Weltkriegs. So sehr, dass viele Zeitungen nur wenige Seiten umfassten. Auch das „Kirchenblatt“, das erstmals am 2. September 1945 erschien – „herausgegeben und verlegt vom Seelsorgeamt der Apostolischen Administratur Innsbruck-Feldkirch“. Aufmacher...

  • 20.10.20
Das Team von „Kirche bunt“ heute mit Bischof Dr. Alois Schwarz (Bildmitte), Prälat KR Mag. Eduard Gruber (3. v. l.) und Chefredakteurin Sonja Planitzer (3. v. r.).
4 Bilder

Schwieriger Anfang für das St. Pöltner Kirchenblatt

Mit dem Datum 1. Jänner 1946 erschien das ­„Kirchenblatt für die Diözese ­­­St. ­Pölten“ erstmals. Das sie als einzige Kirchenzeitung ­Österreichs ausschließlich in der sowjetischen Besatz­ungs­­zone redigiert, gedruckt und verbreitet wurde, galt es manigfaltige Schwierigkeiten zu überwinden. Bereits zwei Wochen nach Kriegsende, am Pfingstmontag, dem 21. Mai 1945, ­veröffentlichte der damalige Bischof von St. Pölten, Michael Memelauer (1927 – 1945), ein Pastoralschreiben an den Klerus, in...

  • 20.10.20

Kommentare & Blogs

Auf ein Wort
Bin ich „lost“?

Das deutsche Jugendwort des Jahres 2020 ist „lost“. Das englische Wort ist das Partizip Perfekt von „to lose - verlieren“. „Lost“ wird in der deutschen Jugendsprache in verschiedenen Situationen verwendet. Ein Mensch, der lost ist, ist ahnungslos, verloren, hat keinen Plan und weiß nicht, was momentan passiert. Im Corona-Lockdown im Frühjahr haben sich Jugendliche tatsächlich oft verloren, eben „lost“, gefühlt. Durch Abstandsregeln und Versammlungsverbote brachen plötzlich die Kontakte zu...

  • 28.10.20

Aus meiner Sicht
Chefredakteur Herbert Meßner

Wenn wir die Ziellinie überqueren Langsam beginnt wieder die Wintersportsaison. Unsere Schi-Asse haben eine Abfahrt oder einen gesteckten Slalomkurs zu bewältigen. Dabei müssen sie das Ziel im Auge haben, auch wenn sie es noch nicht sehen. Gleichzeitig müssen sie achtsam bleiben für den Streckenabschnitt, um den es gerade geht. Können wir uns da etwas abschauen für das menschliche Leben? Einmal werden wir die Ziellinie überqueren. Der Tod ist wie eine Ziellinie. Wir müssen da drüber. Wir...

  • 28.10.20

Offen gesagt
Mit dem Tod umgehen

Was macht ein Totengräber? Zu den vielfältigen Aufgaben gehören zuerst einmal das Öffnen und Schließen der Grabstätte. Diese Arbeit muss bei uns händisch gemacht werden, was natürlich anstrengend und kräfteraubend ist, etwa im Winter bei gefrorenem Boden. Auch sonst ist alles für eine würdevolle Beisetzung zu tun. In St. Anna bin ich zudem für die Pflege und Instandhaltung des Friedhofs zuständig, dazu gehören vielerlei Tätigkeiten, die man auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so...

  • 28.10.20

Positionen, Leopold Neuhold
Durchsichtig

Durchsichtig Eine Mutter ging mit ihrem kleinen Sohn in eine Kirche. Es war Morgen, und die Sonne strahlte durch die Glasfenster, die von außen so schmutzig ausgesehen hatten. Eines leuchtete besonders hell in allen Farben. Auf die Frage des Kleinen, wer das auf dem Glasfenster sei, antwortete die Mutter: „Das ist ein Heiliger.“ Als die Lehrerin in der Schule fragte, was ein Heiliger sei, antwortete der kleine Junge, beeindruckt vom Farbenspiel in der Kirche: „Ein Heiliger, das ist ein...

  • 28.10.20

Leserreporter

Der komplette Leitfaden für Ihr erstes Bauchnabelpiercing

Ein Bauchnabelpiercing ist eine typisch feminine Form des Piercings, die bis weit in die Antike zurückreicht. In den 1990er Jahren, als die Säume der Damenmode ungehörig weit nach oben rutschten, erlebte das Bauchnabel Piercing ein echtes Revival und ist heute das klassische Piercing überhaupt. Ein Bauchnabelpiercing durchsticht nicht den Nabel selbst, sondern die Hautfalte, die den Nabel umgibt. Meist sitzt es am oberen Rand des Nabels, aber im Grunde sind alle Positionen rund um den Nabel...

  • 26.10.20
Präsentation: Peter Reichstädter (Landesobmann Burgenland, Österreichischer Blasmusikverband), Diözesanmusikdirektor Thomas Dolezal, Bischof Ägidius J. Zsifkovics und Landeskapellmeister Hans Kausz (v.l.n.r.).

Blasmusik: Fit für den Gottesdienst

Die burgenländische Blasmusik bekommt ein neues Notenbuch für Stücke aus dem Gebet- und Gesangbuch Gotteslob zur Messgestaltung. 91 Blasmusikkapellen gibt es im Burgenland – und nahezu alle bereichern Gottesdienste, spielen bei Freiluft-Messen, bei Prozessionen oder während Wallfahrten. Nun erhalten sie dafür neues, sorgfältig gearbeitetes und gut lesbares Notenmaterial, das dringend notwendig war. Weiblich und jung. Infolge der Herausgabe des katholischen Gebet- und Gesangbuchs...

  • 29.09.20
6 Bilder

Religionsunterricht
Eröffnungsfeier für alle

Das Schuljahr an der HTL Weiz startete nicht wie sonst üblich mit einem Gang in die Basilika auf den Weizberg. So wie schon zu Schulschluss entschied man sich für einen Livestream, den alle Klassen in den Klassenräumen mitverfolgen konnten. Damit die Religionsfreiehit gewahrt werden konnte, wählte man die Form einer "Eröffnungsfeier mit religiösen Elementen". Das ist in einer plauralen Schulsituation mit verschiedenen Bekenntnissen und weltanschaulichen Positionen neben dem katholischen...

  • 17.09.20

Glaube & Spiritualität

Musizierende Engel mit Orgel-Positiv, Cello und Querflöte. Barockfresken am Orgel-Chor der Wallfahrts-Basilika Klein Mariazell, Niederösterreich.
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Was kommt nach dem Tod - was heißt „ewiges Leben“?
Der Himmel? Keine dauernde Beschallung!

Der Wiener Dogmatik-Professor Josef Weismayer gibt im Interview mit dem SONNTAG Einblicke in die Rede vom ewigen Leben und der Hoffnung auf Auferstehung. Es ist nicht leicht, in einer massiv diesseitsorientierten Gesellschaft wie der unseren über das Jenseits zu sprechen. Der Tod wird verdrängt. Über den Tod spricht man nicht, auch nicht über das, was nach dem Tod erhofft und erwartet wird. Man hat den Eindruck, dass höchstens Esoteriker und Anhänger asiatischer Religionen darüber sprechen....

  • 29.10.20
Anna Becker: „Wie das Wasser sich mit dem Wein verbindet, so verbinden wir uns mit Christus.“
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Zeit für meinen Glauben
Aha-Erlebnisse im Atrium

Anna Becker ist Mitarbeiterin bei der „Katechese des Guten Hirten“. Ihr Glaube hat sich dadurch vertieft. Wie so vieles in diesem Jahr findet auch die „Katechese des Guten Hirten“ – das, wofür Anna Beckers Herz schlägt - unter erschwerten Bedingungen statt. Einmal wöchentlich treffen sich bei der Katechese, die auch ‚Atrium‘ heißt, Kinder zwischen drei und zwölf Jahren in verschiedenen Altersgruppen. Zumindest dann, wenn es keine weltweite Pandemie gibt. In Zeiten von Corona läuft alles...

  • 29.10.20
Johannes Kittler: „Freude am Leben. Feste feiern im Kirchenjahr.“

Buchtipp
Freude am Leben. Feste feiern im Kirchenjahr

Erschienen im Rahmen der Schriften des Pius-Parsch-Instituts Klosterneuburg, begründet von Norbert W. Höslinger und Johannes H. Emminghaus, herausgegeben von Andreas Redtenbacher. Das Buch geht den christlichen Festen im Laufe eines Jahres nach, verknüpft sie mit dem konkreten Leben und stellt einen Bezug zur Freude am Leben her. Nach einer allgemeinen Einführung zu den Themen Freude und Feiern, Kirchenjahr und dem Sonntag als Urfeiertag der Christen werden Festkreise und besondere...

  • 29.10.20
Maja Schanovsky: "Das Evangelium in neuer Qualität weitergeben!"

Missionskurs „Mission possible“
„Die Grausbirn sind mir nicht aufgestiegen“

Mit dem „Mission Possible“-Kurs ab 23. 11. bietet die „Akademie für Dialog und Evangelisation“ in Wien eine Anleitung, wie Mission in der Gegenwart gelingen kann. Im Gespräch mit dem SONNTAG erläutert Maja Schanovsky, zuständig für Missionsausbildung und -leitung in der Akademie für Dialog und Evangelisation, die Faszination dieses Kurses. Was darf man sich unter einem „Mission Possible“-Kurs vorstellen? Schanovsky: „Der Kurs ‚Mission Possible‘ ist eine Entdeckungsreise, wie Mission heute...

  • 29.10.20

Geschichtliches & Wissen

Das Buch lädt dazu ein, eine kleine Auswahl der großen Schar der Heiligen näher kennenzulernen. Eine Inspirationsquelle für jeden Tag im Jahr.
2 Bilder

Buchtipp der Woche
Von Bischofsstab bis Besenstiel

Bernadette Spitzer legt ein faszinierendes Buch über bekannte und unbekannte heilige Frauen und Männer vor. Für Sie gelesen. Man kann mit einem Hirtenstab in der Hand heilig werden, genauso aber auch mit einem Besen.“ Dieses Wort des heiligen Papstes Johannes XXIII. ist gleichsam das Motto eines faszinierenden Buches über Heilige: „Von Bischofsstab und Besenstiel. Mit 365 Heiligen durch das Jahr.“ Heilige müssen nicht immer „Spitzensportler des Guten“ sein, schreibt Kardinal Christoph...

  • 28.10.20
14 Bilder

Stille Schönheiten des Friedhofs
In der zauberhaften Welt der Engel

Ein Herbst-Spaziergang auf Wiener Friedhöfen führt die Schönheit vergangener Epochen vor Augen: Wo Friedhofskunst einst hochgehalten wurde, wachen noch heute wunderschöne Engelsskulpturen, gekleidet in eine geheimnisvolle Patina durch Wind und Wetter. Der Wiener Fotograf Gerd W. Götzenbrucker hat die Flügelwesen fotografisch festgehalten und erklärt, warum uns die Himmelsboten so faszinieren. Wenn sie reden könnten – was würden sie uns erzählen? Ob im Morgengrauen, bei Mittagssonne oder...

  • 28.10.20
Das Cover der erste Ausgabe der Wiener Kirchenzeitung 1848
5 Bilder

172 Jahre Wiener Kirchenzeitung: Wie alles begann
1848: „Ein Kind der Freiheit“

Im Frühling 1848 entschloss sich eine Gruppe junger Priester, die Verteidigung der angegriffenen Kirche selbst in die Hand zu nehmen. Am 15. April erschien erstmals die von Sebastian Brunner herausgegebene „Wiener Kirchenzeitung“. An deren Geburtsstunde erinnert Johann Weißensteiner vom Diözesanarchiv Wien. „Der starre, eisige Winter der Tyrannei wich von unserm Vaterlande, in den Märztagen brach die Winterdecke, in den Maitagen erwuchs die Saat der Freiheit und prangt im Hoffnungsgrün.“...

  • 23.10.20
Die Redaktion Ende der 1980er Jahre in der Strozzigasse in Wien 8. von rechts: Praktikantin Andrea Brückner, Ingeborg Schödl, Josef Bauer, Susanna Jauker, Elvira Groiss, Leopold Mayr und Wolfgang Linhart
10 Bilder

75 Jahre Wiener Kirchenzeitung bzw. Der SONNTAG
1945 bis 2020: Mutig in die digitale Welt

Auch nach dem 2. Weltkrieg durchlebte die altehrwürdige Wiener Kirchenzeitung zahlreiche Höhen und Tiefen, wechselnde Chefredakteure und -redakteurinnen und versuchte sich mit verschiedenen Formaten und Layouts so attraktiv wie möglich zu präsentieren. – Heute versucht sie den Sprung ins digitale Zeitalter zu schaffen mit einem ePaper, unter www.dersonntag.at mit einem runderneuerten Auftritt im Internet und täglichen Posts auf Facebook. Mit der Zusage der Besatzungsmächte, ab Mitte...

  • 22.10.20
  • 2

Pfarrleben

Schädel-Reliquie des heiligen Leopold.(Klosterneuburg)
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8. November 2020
Männerwallfahrt im kleinen Rahmen

Aufgrund der Corona-Maßnahmen können bei der traditionsreichen Wall-fahrt der Katholischen Männerbewegung am 8. November nach Klosterneuburg nur 90 Personen in der Stiftskirche mitfeiern. In normalen Zeiten kommen alljährlich Anfang November tausende Männer zur traditionsreichen Männerwallfahrt nach Klosterneuburg zum Grab des heiligen Leopold. Heuer ist alles anders. „Aufgrund der neuen Corona-Regeln feiern wir heuer die Männerwallfahrt nur im kleinen Rahmen“, erzählt Johann...

  • 28.10.20
Pastoralamtsleiter Markus Beranek

Wie unsere Pfarren „zukunftsfest“ werden
„Es geht um Seelsorge auf Augenhöhe“

Das Pastoralamt unserer Erzdiözese ist seit diesem Herbst neu aufgestellt. Damit die Pfarren und kirchlichen Orte noch besser unterstützt werden können. Pastoralamtsleiter Markus Beranek erläutert im SONNTAG-Gespräch die neuen fünf Bereiche. Und warum das Pastoralamt eine Drehscheibe ist, um dem Austausch und der gegenseitigen Inspiration zu dienen. Seit Herbst ist unser Pastoralamt in fünf große Bereiche gegliedert: Pfarrgemeinderäte und Pastorale Strukturentwicklung, Berufungspastoral –...

  • 22.10.20
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