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Das Pilgerdenkmal am Alto del Perdon erinnert an die tausenden Pilgerinnen und Pilger, die hier unterwegs waren, sind und sein werden.Das Pilgerdenkmal am Alto del Perdon erinnert an die tausenden Pilgerinnen und Pilger, die hier unterwegs waren, sind und sein werden.Das Pilgerdenkmal am Alto del Perdon erinnert an die tausenden Pilgerinnen und Pilger, die hier unterwegs waren, sind und sein werden.
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SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_7: Santiago de Compostela
… meinem Ziel entgegen

In Santiago de Compostela, dem Ziel aller Jakobswege, wird heuer ein „Heiliges Jakobsjahr“ begangen. Höhepunkt ist das Fest des Apostels Jakobus am 25. Juli. Warum gehen Menschen heute diesen Weg, was bewegt sie, und was bleibt? Einer, der den spanischen Camino vor drei Jahren selbst gegangen ist, gibt Auskunft. Paul Sieberer Wir werden den Jakobsweg nicht gehen. Es sind zu viele Leute unterwegs!“ Diese weit verbreitete Meinung wurde auch von meiner Frau und mir vertreten. Trotzdem beschlossen...

Gesellschaft & Soziales
Wichtiges Zeichen gesetzt. (V.l.n.r.) Andreas Sarközi (GF Kulturverein österreichischer Roma), Katharina Graf-Janoska (Moderatorin, Journalistin, Schriftstellerin), Manuela Horvath (Leiterin der Romapastoral der Diözese Eisenstadt), Michael Wüger (Stadtpfarrer in Neusiedl am See und designierter Generalvikar der Diözese Eisenstadt), Christian Klippl (Obmann Kulturverein österreischischer Roma). Wichtiges Zeichen gesetzt. (V.l.n.r.) Andreas Sarközi (GF Kulturverein österreichischer Roma), Katharina Graf-Janoska (Moderatorin, Journalistin, Schriftstellerin), Manuela Horvath (Leiterin der Romapastoral der Diözese Eisenstadt), Michael Wüger (Stadtpfarrer in Neusiedl am See und designierter Generalvikar der Diözese Eisenstadt), Christian Klippl (Obmann Kulturverein österreischischer Roma). Wichtiges Zeichen gesetzt. (V.l.n.r.) Andreas Sarközi (GF Kulturverein österreichischer Roma), Katharina Graf-Janoska (Moderatorin, Journalistin, Schriftstellerin), Manuela Horvath (Leiterin der Romapastoral der Diözese Eisenstadt), Michael Wüger (Stadtpfarrer in Neusiedl am See und designierter Generalvikar der Diözese Eisenstadt), Christian Klippl (Obmann Kulturverein österreischischer Roma).

Holocaust-Gedenkstätte in Neusiedl am See
Wichtige Erinnerung an vierzig Namen

An vierzig Opfer des NS-Regimes aus Neusiedl am See wird auf einer neu errichteten Gedenktafel namentlich erinnert. Der Verein „Neusiedler Stadtarchiv“ hat sich ausführlich mit der nationalsozialistischen Geschichte des Ortes beschäftigt und die Errichtung einer Holocaust-Gedenktafel initiiert. Diese wurde nun in einem würdevollen Rahmen im Kirchenpark von Neusiedl am See gesegnet. Die vierzig Neusiedler Opfer des NS-Regimes werden auf der Gedenktafel namentlich genannt. Der Judenstern, das...

Kunst & Kultur
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Uralte Krippe renoviert
Wiederauferstehung eines Kunstwerkes des Glaubens

Jetzt im Sommer eine Krippengeschichte? Das wird sich mancher beim Lesen fragen. Es geht nicht um die Krippe allein, sondern um das Kunstwerk Krippe. Dank Diözesankonservatorin Rosmarie Schiestl wurde sie nach genauer Prüfung in die Hände eines professionellen Restaurators gegeben. Bis Weihnachten wird sie wieder erstrahlen und zurück in die Marktkirche in Lavamünd kehren. von Ingeborg Jakl Ganz behutsam streicht Restaurator Paul Rachlé mit einem Wattestäbchen über das Gesicht des Engels, den...

Kirche hier und anderswo
Kinopremiere im Hollywood Megaplex in St. Pölten mit Bischof Alois Schwarz (vorne Mitte) und Regisseurin Anita Lackenberger (2. v. l.). Der Film wird in den nächsten Wochen und Monaten in Kinos, aber auch in Pfarren zu sehen sein. Pfarren können den Film bestellen unter E-Mail koitz@kreativloesung.at oder unter Tel. 0677/630 92 602.Kinopremiere im Hollywood Megaplex in St. Pölten mit Bischof Alois Schwarz (vorne Mitte) und Regisseurin Anita Lackenberger (2. v. l.). Der Film wird in den nächsten Wochen und Monaten in Kinos, aber auch in Pfarren zu sehen sein. Pfarren können den Film bestellen unter E-Mail koitz@kreativloesung.at oder unter Tel. 0677/630 92 602.Kinopremiere im Hollywood Megaplex in St. Pölten mit Bischof Alois Schwarz (vorne Mitte) und Regisseurin Anita Lackenberger (2. v. l.). Der Film wird in den nächsten Wochen und Monaten in Kinos, aber auch in Pfarren zu sehen sein. Pfarren können den Film bestellen unter E-Mail koitz@kreativloesung.at oder unter Tel. 0677/630 92 602.

Filmpremiere und Gedenken
Die wichtigen Predigten mutiger Bischöfe

Gefeierte Kinopremiere für den Film über Bischof Michael Memelauer, der mit seiner Silvesterpredigt 1941 das Euthanasieprogramm der Nazis offen kritisierte. In Deutschland wird an die mutigen Predigten von Bischof Clemens August von Galen gedacht. In einem vollbesetzten Saal im Hollywood Megaplex-Kino in St. Pölten feierte der Film „Das Land, der Bischof und das Böse – Bischof Mi­chael Memelauer“ seine fulminante Premiere. Im historisch aufbereiteten Dokumentarfilm wird dem Leben und Wirken des...

Gesellschaft & Soziales
Vor dem Parthenon, dem Tempel der JungfrauVor dem Parthenon, dem Tempel der JungfrauVor dem Parthenon, dem Tempel der Jungfrau

Leser/innen-Reise nach Griechenland
Wo Geschichte lebendig wird

Sicher Kultur erleben Die Leser/innen-Reise der KirchenZeitung auf den Spuren von Paulus, der Römer und Griechen Das Wahrzeichen von Athen – die Akropolis – ist nur eines der Ziele unserer Leser/innen-Reise im Herbst 2021. Sie führt zu beeindruckenden Tempel- und Festungsanlagen. Gemeinsame Gottesdienste, spirituelle Zeiten und ein Hotel am Meer laden zum bewussten Erleben und Genießen ein. Zuerst der Blick auf die Akropolis von der Stadt aus, dann ein Besuch des weltberühmten Hügels: Hier...

Bewusst leben & Alltag
Regen und Hochwasser zogen eine Spur der Verwüstung. Wie Pfarren und Caritas nun auf die Menschen in Not zugehen.Regen und Hochwasser zogen eine Spur der Verwüstung. Wie Pfarren und Caritas nun auf die Menschen in Not zugehen.Regen und Hochwasser zogen eine Spur der Verwüstung. Wie Pfarren und Caritas nun auf die Menschen in Not zugehen.
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Hochwasser
Rasch Hilfe leisten

Nach dem Hochwasser. Kirchen und Pfarrhöfe sind in den drei am stärksten betroffenen Gemeinden Hallein, Mittersill und Kufstein weitgehend unbeschädigt. Nach dem Schrecken sind die Teams in Absprache mit der Caritas nun zum Helfen da. Die gute Nachricht zuerst: Kirchliche Gebäude sind verschont geblieben. Das Rupertusblatt hat einen Rundruf in Hallein, Mittersill und Kufstein gestartet, um sich einen Überblick zu verschaffen: Die Bilder der Sturzflut in Hallein sind durch die Medien gegangen....

Kirche hier und anderswo
In einer Podiumsdiskussion zur Feier „75 Jahre Katholische Jugend“ wurden Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beleuchtet. Von links: Moderator Werner Ranacher, Bischof Wilhelm Krautwaschl, André Straubinger, Fiona Wagner und der ehemalige Caritaspräsident Franz Küberl.In einer Podiumsdiskussion zur Feier „75 Jahre Katholische Jugend“ wurden Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beleuchtet. Von links: Moderator Werner Ranacher, Bischof Wilhelm Krautwaschl, André Straubinger, Fiona Wagner und der ehemalige Caritaspräsident Franz Küberl.In einer Podiumsdiskussion zur Feier „75 Jahre Katholische Jugend“ wurden Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beleuchtet. Von links: Moderator Werner Ranacher, Bischof Wilhelm Krautwaschl, André Straubinger, Fiona Wagner und der ehemalige Caritaspräsident Franz Küberl.
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Lebenstankstelle für Jugend

Die Katholische Jugend feierte ihren 75er mit einer Podiumsdiskussion mit Blick auf Chancen und Herausforderungen für die KJ heute und einem Festgottesdienst. Am Podium im Barocksaal des Priesterseminars saßen neben Bischof Wilhelm Krautwaschl und dem ehemaligen Caritas-Direktor bzw. -Präsidenten Franz Küberl auch André Straubinger, ehemaliger KJ-Vorsitzender in der Steiermark, und Fiona Wagner, Jugendleiterin in der Pfarre Hausmannstätten. In einem sind sich alle vier Podiumsgäste einig: KJ...

Gesellschaft & Soziales
Ein eingespieltes Team: Hanni und Susi Sarlo mit Anna-Maria Haid-Sarlo (von links), die die Rendlalm seit 2004 bewirtschaften.Ein eingespieltes Team: Hanni und Susi Sarlo mit Anna-Maria Haid-Sarlo (von links), die die Rendlalm seit 2004 bewirtschaften.Ein eingespieltes Team: Hanni und Susi Sarlo mit Anna-Maria Haid-Sarlo (von links), die die Rendlalm seit 2004 bewirtschaften.
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Die Rendlalm oberhalb von St. Anton
Gastgeberinnen aus Berufung

Besonders schön ist es auf der Rendlalm oberhalb von St. Anton am Arlberg, wenn die Alpenrosen blühen. Die Alm wird vom Schwesternduo Susi und Hanni Sarlo seit 2004 mit viel Herzblut bewirtschaftet. Die Alpenflora dort oben ist beeindruckend, die Herzlichkeit der Gastgeberinnen nicht weniger. elisabeth zangerl Mittwochs und donnerstags herrscht auf der St. Antoner Rendlalm besonders reges Treiben. Der Grund: Da sind die Betriebstage der Rendlbahn, von deren Bergstation aus man die Rendlalm über...

Menschen & Meinungen
Monika und Albert Feldkircher sind begeisterte Großeltern. Im Bild Albert Feldkircher mit seinen Enkeln.  Monika und Albert Feldkircher sind begeisterte Großeltern. Im Bild Albert Feldkircher mit seinen Enkeln.  Monika und Albert Feldkircher sind begeisterte Großeltern. Im Bild Albert Feldkircher mit seinen Enkeln.

Erfahrungen als Großvater zum Welttag der Großeltern am 25. Juli
Enkel, die Farbtupfer im Leben

Albert Feldkircher teilt zum Welttag der Großeltern am 25. Juli seine Erfahrung als Großvater. Für ihn ist es ein Jungbrunnen im Leben der jüngsten Generation eine wichtige Rolle zu spielen. Albert Feldkircher Als junger Mann konnte ich mir nicht vorstellen, einmal Großvater zu sein. Heute kann ich mir nicht mehr vorstellen, nicht Opa zu sein. Ohne Dazutun bin ich in diese Rolle hineingewachsen, durfte meine fünf Enkelkinder von Geburt an erleben und mit begleiten. Es erfüllt mich mit Freude...

Kirche hier und anderswo
Medjugorje: Gebet und Beichte prägen das Dorf südwestlich von Sarajevo.Medjugorje: Gebet und Beichte prägen das Dorf südwestlich von Sarajevo.Medjugorje: Gebet und Beichte prägen das Dorf südwestlich von Sarajevo.
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40 Jahre Medjugorje
Wo Menschen ihr Leben radikal ändern

Vor vierzig Jahren begannen die Erscheinungen in Medjugorje. Der SONNTAG sprach mit Maria Stelzer und Dechant Stefan Reuffurth, die durch die Botschaft von Medjugorje tiefe Glaubenserfahrungen gemacht haben. Maria Stelzer, eine gebürtige Kroatin aus Bosnien-Herzegowina, kommt aus der Pfarre Medjugorje, wie sie im Gespräch mit dem SONNTAG erzählt. Sie ist mit einem Österreicher verheiratet, den sie in Medjugorje kennengelernt hat, und lebt jetzt mit ihm und den vier Töchtern in Wien. 1981 war...

Kirche hier und anderswo
Engagiert: Pfarrer Günther Kroiss (Obmann des Vereins „2getthere“) mit Projekt-Mitarbeiterin Lisa Ollram, Projektkoordinator Julian Hochstätter und LH Hans Peter Doskozil.

Neues Jugendprojekt
„2getthere Pate“ präsentiert

Der Verein „2getthere“, der seit seiner Gründung vor 21 Jahren vom Land Burgenland unterstützt wird, startet das Jugendprojekt „2getthere Pate“.Über ein Patenschaftsmodell sollen Kinder und Jugendliche aus schwierigen familiären Verhältnissen gefördert und betreut werden. „Die Patinnen und Paten kommen von außerhalb der Familie und unterstützen die Kinder in schulischen, familiären und später dann auch in beruflichen Angelegenheiten. Ziel des Vorzeigeprojektes ist es, sie emotional zu stärken,...

Geschichtliches & Wissen
Bischof Anton Slomsek war ein großer Förderer der Hermagoras.
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170 Jahre Hermagoras - Mohorjeva
Ein Verein für gute christliche Bücher

Vor genau 170 Jahren wurde der Verein Hermagoras mit dem Ziel gegründet, gute christliche, slowenische Bücher herauszubringen. Damit ist die Hermagoras der zweitälteste Verlag Österreichs und der älteste slowenischsprachige. von Josef Till Der im Klagenfurter Priesterseminar als Spiritual wirkende Anton Slomšek machte im Jahre 1835 die ersten Pläne für die Errichtung eines Verlages, der brauchbare und wertvolle Bücher herausbringen und die Kultur und Bildung des „slowenischen christlichen...

Gesellschaft & Soziales
Wie beim Radfahren-Lernen: Wir stärken Kinder, wenn wir ihnen etwas zutrauen: „Ich bin da, aber jetzt bist du an der Reihe und du kannst dich das trauen.“

Auswirkungen der Pandemie auf Kinder und Jugend
Was Kinder belastet, was sie schützt

Der Leiter der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie im AKH Wien, Prof. Dr. Paul Plener, beschreibt in seinem Buch „Sie brauchen uns jetzt“ die Auswirkungen der Pandemie auf Kinder und Jugendliche. Und was sie jetzt brauchen. Die von vielen Ärzten gefürchtete Triage, die Entscheidung, wer medizinisch behandelt wird und wer nicht – für den Kinder- und Jugendpsychiater Dr. Paul Plener wurde sie Realität. Anfang des Jahres war die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie im AKH Wien...

Bewusst leben & Alltag
Miteinander kochen hilft beim Einstieg in den vegetarischen Ernährungsstil des Kindes.

Wenn das Kind kein Fleisch mehr isst

Wenn Jugendliche sich entscheiden, von heute auf morgen vegetarisch zu leben, ist Kreativität in der Familienküche gefragt. Expert/innen raten den Eltern, ihr Kind zu unterstützen und die Ernährungsumstellung zum gemeinsamen Projekt zu machen. Die Gründe, warum der Sohn oder die Tochter vegetarisch leben will, können unterschiedlich sein. Vielleicht engagieren sie sich für den Klimaschutz bei „Fridays for Future“ oder sie können dem Geschmack von Fleisch einfach nichts mehr abgewinnen. Doch...

Kirche hier und anderswo
Erzbischof Franz Lackner und Caritasdirektor Johannes Dines wollen eine Zukunft ohne Hunger – dafür läutet bald auch die Domglocke.

Glockenläuten gegen den Hunger
Solidarität hat einen schönen Klang

690 Millionen Menschen hungern. Glockenläuten in den Kirchen soll das ins Bewusstsein rücken: am Freitag, 30. Juli, um 15 Uhr. „Glocken rufen uns zum Gebet. Sie wollen uns herausnehmen aus dem oft selbstbezüglichen Alltag. Sie wollen uns aufmerksam machen darauf, was um uns und in der Welt abseits unserer eigenen Geschäftigkeit passiert“, sagt Erzbischof Franz Lackner. Er unterstützt die Aktion „Glocken läuten gegen Hunger“, die heuer bereits zum vierten Mal über die Bühne geht. Der Erzbischof...

Serien
Gott nennt sich selber der „Ich-bin-da“. Wo immer i geh und steh, könnte also ein Ort der Begegnung mit Gott sein. Machen wir uns in diesem Sommer gemeinsam auf die Suche … 
(Pfarrkirche Leoben-Waasen)
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Wo i geh und steh...| Teil 03
Komm herein

… in einer KircheLeg deine Schuhe ab; denn der Ort, wo du stehst, ist heiliger Boden. Exodus 3,5 Gib uns unseren Ort So viele Orte Orte der Einsamkeit, Orte der Gemeinschaft Heimatorte, Lieblingsorte, Andersorte … Es gibt Erinnerungsorte, unsere heiligen Orte Orte der Stille und der Ruhe für die Seele Orte ewiger Zeit, Heilsorte Es gibt Unheilsorte, Misstrauensorte, Egoismusorte, menschenverachtende Vertreibungsorte, gottlose Orte Es gibt Orte der Gegenwart Gottes in Katastrophen und Not, in...

Gesellschaft & Soziales

Erinnerung an jene, die kein Zuhause haben
Mahnwache für Flüchtlinge

Bei einer Mahnwache für Menschlichkeit in Ötztal-Bahnhof wurde aller Menschen vom Flüchtlingsheim Ötztaler Höhe gedacht, die in Österreich nicht länger bleiben durften. Sie alle mussten über Nacht das Land verlassen und weiterfliehen, weil sie abgeschoben würden, obwohl für sie eine Rückkehr nach Afghanistan wohl das sichere Todesurteil bedeuten würde. „Da steht nicht zur Diskussion, ob die Betroffenen unsere Sprache sprechen, in Vereinen und am Arbeitsplatz sich integriert haben und aktiv...

Gesellschaft & Soziales
Linda Isele freut sich auf die gemeinsamen Waldgänge. Jugendliche sollen den Wald auch als Spielplatz kennenlernen und gleichzeitig seine Grenzen respektieren.

Firmverantwortliche und Jugendkoordinatorin Linda Isele im Porträt
Was man liebt, schützt man

Seit Juni 2021 ist Linda Isele, Firmverantwortliche und Jugendkoordinatorin bei der Katholischen Kirche im Raum Dornbirn, auch zertifizierte Waldpädagogin. Wie der Weg zum Zertifikat war und wie sie das neue Wissen mit ihrer Arbeit verbindet, erzählt sie im Porträt. Jakob Lorenzi Wenn der Mensch ein Problem bewältigen will, schaut er meistens dorthin, wo es schon gut gelöst wurde - in die Natur. Die Natur liefert aber nicht nur Vorbilder für Konstruktionslösung, Aerodynamik oder...

Menschen & Meinungen
Man muss nicht versuchen, mehr vom Messe-Feiern zu verstehen als die Gesamtheit der Kirche, mit dem Papst und den Bischöfen an der Spitze. Das gilt, denke ich, genauso für die Pfarre in Hintertupfing am Forst wie für die Traditionalistengemeinde in der Krypta zu St. Pius.

Kommentar: Die Kirche & ich
Schillers Räuber und der Messritus

Die Frage, ob es gut war, dass Papst Franziskus die Zulassung der alten, tridentinischen Messform nun wieder stark einschränkt, sollen Berufenere als ich entscheiden. Ich selber habe kein Naheverhältnis zu diesem vier Jahrhunderte lang üblichen Messritus. In den vergangenen 50 Jahren habe ich zweimal eine tridentinische Messe mitgefeiert – und es hat mich nicht angesprochen. Aber ich habe Freunde, die darin ein spirituelles Zuhause gefunden haben, und ich weiß, dass sie leiden werden. Ich sehe...

Kirche hier und anderswo

Aktionen zum Christophorus-Sonntag
Fahrzeugsegnung in den Pfarren

Rund um den Schutzpatron aller Reisenden, dem hl. Christophorus, finden um den 25. Juli eine Vielzahl an Fahrzeugsegnungen in den Pfarren statt. Ob mit Kinderwagen, Scooter, Bobbycar, Trettraktor, Fahrrad, Rollator oder doch mit dem eigenen Auto angereist – der Mobilität sind eben keine Grenzen gesetzt – und alle bekommen den Segen für unfallfreies Fahren und sicheres Nachhausekommen. Termine: Am Sonntag, 25. Juli, finden folgende Fahrzeugsegnungen statt: Stadtpfarre Bleiburg um 7, 8 und 10 Uhr...

  • 22.07.21
Engagiert: Pfarrer Günther Kroiss (Obmann des Vereins „2getthere“) mit Projekt-Mitarbeiterin Lisa Ollram, Projektkoordinator Julian Hochstätter und LH Hans Peter Doskozil.

Neues Jugendprojekt
„2getthere Pate“ präsentiert

Der Verein „2getthere“, der seit seiner Gründung vor 21 Jahren vom Land Burgenland unterstützt wird, startet das Jugendprojekt „2getthere Pate“.Über ein Patenschaftsmodell sollen Kinder und Jugendliche aus schwierigen familiären Verhältnissen gefördert und betreut werden. „Die Patinnen und Paten kommen von außerhalb der Familie und unterstützen die Kinder in schulischen, familiären und später dann auch in beruflichen Angelegenheiten. Ziel des Vorzeigeprojektes ist es, sie emotional zu stärken,...

  • 22.07.21
Video

Hartberg
Kirche geht baden

Ruheplatz am Wasser. Auf Picknickdecken in der Wiese, im Liegestuhl oder mit den Füßen im kühlen Wasser feierte die Pfarre Hartberg unter dem Motto des Psalmwortes „Du lässt mich lagern auf grünen Auen beim Ruheplatz am Wasser“ mit vielen kreativen Gestaltungselementen: der Altar auf dem Steg, gesäumt von vielen MinistrantInnen, Jugendliche der Lehrscharen mit Gebeten und schwimmendem Erdball. Mitten im See vom Boot aus predigte Pfarrer Josef Reisenhofer über die Kraft des Vertrauens auf Gott,...

  • 22.07.21
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Priester aus Krems
Langjähriger Missionar Buchegger schrieb Buch

Über 23 Jahre war der Kremser Pries­ter Helmut Buchegger Missionar in der Zentralafrikanischen Republik tätig. Sowohl an Land als auch in der Luft war der 82-jährige als Brückenbauer zwischen den „Lebenswelten“ unterwegs, um den Menschen zu helfen. Aufgrund seiner jahrzehntelangen Tätigkeit und der vielen Begegnungen weiß der pensionierte Priester der Stadtpfarre Krems-St. Veit daher ganz besonders den hohen Stellenwert der Mobilität zu schätzen. In seinem im Verlag Bibliothek der Provinz (ISBN...

  • 22.07.21

Glaube

Zwischenzeiten - Gedanken von Sr. Silke Mallmann CPS
Gefräßige Raupen

Eric Carle, der Autor der „Kleinen Raupe Nimmersatt“, ist gestorben. Ich erinnere mich noch gut an die durchgefressenen Seiten des Bilderbuchs und wie ich versuchte, meinen Finger durch das Loch im Apfel und in der Birne zu stecken. Wir lernten, dass Raupen ganz schön gefräßig, aber auch ganz schön sympathisch sein können. Und als die kleine Raupe sich dann in ihrem Kokon verpuppte und am Ende des Buchs als wunderschöner Schmetterling erschien, war uns allen klar, dass die vorher gefressenen...

  • 22.07.21
Das neue Buch „Ausgelacht?! Glaube und die Grenzen des Humors“ von Andreas G. Weiß ist ab sofort erhältlich.

Glaube und Humor
„Das tastet Gott nicht an“

Die Debatte, ob Satire – wie Mohammed-Karikaturen – vertretbar ist, beschäftigt die westliche und arabische Welt immer wieder. In seinem neuen Buch geht Andreas G. Weiß dem Thema Humor und Glaube nach – und erklärt, wo Spaß seine Grenzen hat. Interview: Alexandra Hogan RB: Hat Humor in der katholischen Kirche einen Platz? Andreas G. Weiß: Es hat sehr wohl Zeiten gegeben, da sagte man: Mit dem Lachen können wir in der Kirche wenig anfangen; gerade im frühen Mittelalter, in den platonisch...

  • 15.07.21

Junge Ordensmenschen aus Vorarlberg
Da wollte ich einfach Ja sagen

Schwester Maria Klara Tychmanowicz (Jahrgang 1989) ist vor einem Jahr, am 28. Juni 2020, bei den Dienerinnen vom Heiligen Blut SAS (Ancillae Sanctissimi Sanguinis) eingetreten. Die sympathische Polin hat zuvor Grafikdesign studiert und bei einer Pilgerfahrt nach Medjugorje ihre Berufung entdeckt. Wolfgang Ölz Die Echtheit, Freude und Offenheit ihrer Mitschwestern für alle Menschen bei den Dienerinnen vom Heiligen Blut haben Judith Tychmanowicz berührt. Sie stammt aus Terespol in Weißrussland...

  • 12.07.21
V. l., 1. Reihe: Neugeweihter Diakon Mario Flitsch, Weihbischof Anton Leichtfried, Diakon Thomas Resch, Diakon Christian Mayr, 2. Reihe: Generalvikar Christoph Weiss, Rupert Grill, Pfarrprovisor P. Christoph Mayrhofer.

Pfarre Krems-St. Paul
Mario Flitsch zum Diakon geweiht

Am 4. Juli wurde der Medizinphysiker Mario Flitsch, 42, nach mehrjähriger Ausbildung von Weihbischof Anton Leichtfried in seiner Heimatpfarre Krems-St. Paul zum Ständigen Diakon geweiht. Zur Diakonweihe wählte Flitsch den Weihespruch „Wir sind nicht Herren eures Glaubens, sondern Diener eurer Freude“ (2 Kor 1,24). „Für mich geht es als Diakon darum, die Menschen nicht mit Glaubenssätzen und Vorschriften zu ermahnen und zu erdrücken, sondern ihnen die Freude aufzuzeigen, die sich aus dem Leben...

  • 07.07.21
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Texte zum Sonntag

Gibt nicht Gott uns auch heute immer wieder Zeichen. Und ich stelle mir die Frage. Erkenne ich die Zeichen, die Gott auch mir immer wieder gibt?
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Gedanken zum Evangelium: 17. Sonntag im Jahreskreis
Brot für alle - einfach so?

Schön wäre es, könnte man denken beim Hören des heutigen Evangeliums. Vor allem angesichts der vielen Hunger- und Naturkatastrophen, von denen wir nahezu täglich hören. Da könnte man sich schon so eine wunderbare Brotvermehrung wünschen. Von der Brotvermehrung oder der Speisung der Fünftausend, wie die Perikope auch genannt wird, berichten uns alle vier Evangelisten. Es muss wohl ein sehr beindruckendes Ereignis gewesen sein. Allerdings fällt auf, dass der Bericht im Johannesevangelium eine...

  • 23.07.21

Wort zum Sonntag von Elisabeth Schneider-Brandauer
Da, nimm!

Als gelernte Theologin habe ich mich früher ganz anders mit den Bibelstellen beschäftigt. Das überlasse ich jetzt lieber den Top-Leuten vom Bibelreferat. Ich empfehle die Bibelkurse, die ab Herbst wieder angeboten werden. Für mich ist bedeutsam geworden, was der Text mir momentan für mein Leben mitgibt. Ich hatte schon ganz andere Gedanken im Kopf, bis mir völlig überraschend vor ein paar Tagen eine sympathische Biobäuerin und Katholikin auf dem Katlingberg im Gailtal begegnet ist und mir mit...

  • 22.07.21

Menschen & Meinungen

Premium
Maria Sorg: hier gibt es genügend Gartenarbeit zu tun.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Die Ordensfrau am Rasenmäher

Es war Sommer 2013. Es grünte und sprießte. Ich wollte für meine Tagesheiligen-Reihe auf „radio klassik Stephansdom“ mit den Missionsschwestern vom heiligen Petrus Claver sprechen. Ihre Gründerin, Maria Theresia Ledochówska, ist eine Selige, und ich wollte eine der Schwestern bitten, ein Porträt zu gestalten. Erste Ansprechperson in so einem Fall ist für mich immer die Oberin. Ich rief also im Missionshaus Maria Sorg bei Salzburg an, wo die Schwestern leben. Eine Dame hob ab. Ich trug mein...

  • 24.07.21
Monika und Albert Feldkircher sind begeisterte Großeltern. Im Bild Albert Feldkircher mit seinen Enkeln.

Erfahrungen als Großvater zum Welttag der Großeltern am 25. Juli
Enkel, die Farbtupfer im Leben

Albert Feldkircher teilt zum Welttag der Großeltern am 25. Juli seine Erfahrung als Großvater. Für ihn ist es ein Jungbrunnen im Leben der jüngsten Generation eine wichtige Rolle zu spielen. Albert Feldkircher Als junger Mann konnte ich mir nicht vorstellen, einmal Großvater zu sein. Heute kann ich mir nicht mehr vorstellen, nicht Opa zu sein. Ohne Dazutun bin ich in diese Rolle hineingewachsen, durfte meine fünf Enkelkinder von Geburt an erleben und mit begleiten. Es erfüllt mich mit Freude...

  • 22.07.21
Man muss nicht versuchen, mehr vom Messe-Feiern zu verstehen als die Gesamtheit der Kirche, mit dem Papst und den Bischöfen an der Spitze. Das gilt, denke ich, genauso für die Pfarre in Hintertupfing am Forst wie für die Traditionalistengemeinde in der Krypta zu St. Pius.

Kommentar: Die Kirche & ich
Schillers Räuber und der Messritus

Die Frage, ob es gut war, dass Papst Franziskus die Zulassung der alten, tridentinischen Messform nun wieder stark einschränkt, sollen Berufenere als ich entscheiden. Ich selber habe kein Naheverhältnis zu diesem vier Jahrhunderte lang üblichen Messritus. In den vergangenen 50 Jahren habe ich zweimal eine tridentinische Messe mitgefeiert – und es hat mich nicht angesprochen. Aber ich habe Freunde, die darin ein spirituelles Zuhause gefunden haben, und ich weiß, dass sie leiden werden. Ich sehe...

  • 22.07.21
2 Bilder

Leserbriefe
Die Jungschar Arzberg-Passail

Die Jungschar Arzberg-Passail lud für ein Wochenende zum JS-Zeltlager. Als Indianer saß man Freitagabend bei herrlichem Wetter am Lagerfeuer. Trotz Regenschicht am Samstag hat die Freude über das Zusammensein bei Spiel, Spaß und Action überwogen.

  • 22.07.21

Bewusst leben & Alltag

Der spirituelle Wegbegleiter für den Jakobsweg Weinviertel.
3 Bilder

Jakobsweg Weinviertel
Die duftende Leberkässemmel

Es ist eine Liebeserklärung an das Pilgern in der wunderbaren Natur des Weinviertels, das Buch „Muschelkraft. Nicht immer fromme Gedanken vom Jakobsweg Weinviertel“, verfasst vom Weinviertler Lyriker Rudi Weiß und illustriert vom Weinviertler Maler Gottfried Laf Wurm. Der Untertitel „Nicht immer fromme Gedanken vom Jakobsweg Weinviertel“ darf nicht abschrecken. Denn bei all den geistigen Höhenflügen, zu denen das Pilgern auch ermuntert, bleiben die Pilger doch immer auch der Erde und damit dem...

  • 22.07.21

Tag der Großeltern
Oma und Opa sind ein Segen für die Familie

Papst Franziskus hat kürzlich einen „Welttag der Großeltern“ eingerichtet. Die katholische Kirche wird diesen Tag am vierten Sonntag im Juli – zeitnahe zum liturgischen Gedenktag für die Großeltern von Jesus, Joachim und Anna – begehen. Das Katholische Familienwerk ruft Familien und Pfarren dazu auf, diesen neuen Gedenktag bewusst zu feiern! Großeltern übernehmen oft die Betreuung von Kindern und leisten damit einen immens wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Kinder profitieren von der...

  • 22.07.21

Kultur- und Wanderwoche mit Blinden
"Sonnengesang" im Bleistetter Moor

Den „Sonnengesang“ des Franz von Assisi las Georg Mathis aus Oberösterreich aus einem Blindenschrift-Text als Meditation während einer Wanderung durch das Bleistätter Moor bei Ossiach. Die Gruppe der Blindenfreizeiten aus mehreren Bundesländern und aus Deutschland konnte auf ihrer Kultur- und Wanderwoche im Raum Villach tiefe Eindrücke sammeln: Bei einem Villacher Stadtrundgang, einer Baum-Wanderung in Warmbad, in der Keltenwelt Frög und auf dem Dobratsch-Anstieg. Abschluss und Höhepunkt war...

  • 22.07.21
Premium
7 Bilder

Die Sonntagsspaziergänge
2 Beine, 2 Reifen, 1 Team: Spazieren mit dem Rad

Heute interpretiere ich das Spazierengehen ein wenig freier: Ich steige auf mein Fahrrad und spaziere sozusagen auf 2 Reifen raus aus Wien. Den Wienflussweg entlang und noch ein Stückchen weiter. Mit dem Fahrrad bin ich ein wenig schneller unterwegs als zu Fuß, aber nicht weniger gemütlich. Ich will sehen, was sich mit dieser Art der Fortbewegung alles entdecken lässt. Sie ist ein wiedergefundenes „Kind“ der vielen Lockdowns: Meine Liebe zum Fahrrad-Fahren. Seit mehr als einem Jahr steige ich...

  • 22.07.21

Gesellschaft & Soziales

Linda Isele freut sich auf die gemeinsamen Waldgänge. Jugendliche sollen den Wald auch als Spielplatz kennenlernen und gleichzeitig seine Grenzen respektieren.

Firmverantwortliche und Jugendkoordinatorin Linda Isele im Porträt
Was man liebt, schützt man

Seit Juni 2021 ist Linda Isele, Firmverantwortliche und Jugendkoordinatorin bei der Katholischen Kirche im Raum Dornbirn, auch zertifizierte Waldpädagogin. Wie der Weg zum Zertifikat war und wie sie das neue Wissen mit ihrer Arbeit verbindet, erzählt sie im Porträt. Jakob Lorenzi Wenn der Mensch ein Problem bewältigen will, schaut er meistens dorthin, wo es schon gut gelöst wurde - in die Natur. Die Natur liefert aber nicht nur Vorbilder für Konstruktionslösung, Aerodynamik oder...

  • 22.07.21

Erinnerung an jene, die kein Zuhause haben
Mahnwache für Flüchtlinge

Bei einer Mahnwache für Menschlichkeit in Ötztal-Bahnhof wurde aller Menschen vom Flüchtlingsheim Ötztaler Höhe gedacht, die in Österreich nicht länger bleiben durften. Sie alle mussten über Nacht das Land verlassen und weiterfliehen, weil sie abgeschoben würden, obwohl für sie eine Rückkehr nach Afghanistan wohl das sichere Todesurteil bedeuten würde. „Da steht nicht zur Diskussion, ob die Betroffenen unsere Sprache sprechen, in Vereinen und am Arbeitsplatz sich integriert haben und aktiv...

  • 22.07.21
Ein eingespieltes Team: Hanni und Susi Sarlo mit Anna-Maria Haid-Sarlo (von links), die die Rendlalm seit 2004 bewirtschaften.
2 Bilder

Die Rendlalm oberhalb von St. Anton
Gastgeberinnen aus Berufung

Besonders schön ist es auf der Rendlalm oberhalb von St. Anton am Arlberg, wenn die Alpenrosen blühen. Die Alm wird vom Schwesternduo Susi und Hanni Sarlo seit 2004 mit viel Herzblut bewirtschaftet. Die Alpenflora dort oben ist beeindruckend, die Herzlichkeit der Gastgeberinnen nicht weniger. elisabeth zangerl Mittwochs und donnerstags herrscht auf der St. Antoner Rendlalm besonders reges Treiben. Der Grund: Da sind die Betriebstage der Rendlbahn, von deren Bergstation aus man die Rendlalm über...

  • 22.07.21
Der „Welttag der Großeltern und älteren Menschen“ soll jährlich am vierten Sonntag im Juli begangen werden und mit dem liturgischen Gedenktag der Heiligen Anna und Joachim, den Großeltern Jesu Christi, am 26. Juli verbunden sein.

Welttag der Großeltern
Zur Wertschätzung unserer älteren Generation

Was bedeutet der von Papst Franziskus eingesetzte Welttag der Großeltern und älteren Menschen, der heuer erstmals am 25. Juli begangen wird? Die Großeltern sind das Bindeglied zwischen den Generationen“, das betont der Papst zum neuen Gedenktag. Oft würden sie vergessen. Dabei sei ihre Stimme so wertvoll, weil sie die Völker an ihre Wurzeln erinnerten. „Es ist wichtig, dass sich die Großeltern mit den Enkeln treffen“ – und umgekehrt, so Franziskus. Zugleich ermutigt er betagte Menschen, stets...

  • 22.07.21

Reisen

Vorfreude bei Peter Ebner und Christoph Kandlbinder (r.). Fürs Foto präsentiert Ebner Fenchel, der laut Hildegard von Bingen ein Frohmacher ist – also das ideale Gemüse, um sich für die Bildungsreise der Männerbewegung vorzubereiten.

Reisen mit der Katholische Männerbewegung
Auf Hildegards Spuren

Wohin reisen wir, wenn es wieder möglich ist? Die Katholische Männerbewegung hat ihr Ziel schon gefunden. Sie folgt am Ende des Sommers der Mystik am Rhein und Hildegard von Bingen. Dabei gilt für die KMB, wie schon in Vor-Coronazeiten: Bewusst reisen, statt billig irgendwohin fliegen. Über allem steht natürlich die Sicherheit und die hängt wie so vieles in dieser Zeit von der Entwicklung der Pandemie ab. „Nur wenn wir die Reise verantwortungsvoll durchführen können, findet sie statt“, sagt...

  • 27.04.21
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Das Stift Admont besitzt die größte Klosterbibliothek der Welt.
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Busreise nach Admont, Seckau und Jeruzalem: 9.7.-11.7.2021
Verrückte Paradiese

Für gewöhnlich, sagt Viktor Frankl, sieht der Mensch nur das Stoppelfeld der Vergänglichkeit; was er übersieht, sind die vollen Scheunen der Vergangenheit.  Diese Gruppenreise versteht sich u.a. als Suche nach den spirituellen Kostbarkeiten in den klösterlichen Scheunen der steirischen Vergangenheit. Reisetermin: 9.7.–11.7.2021 Preise: Preis pro Person im Doppelzimmer: € 587,- Einbettzimmerzuschlag: € 40,- Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen Leistungen: Bustransfer ab Bruck a.d. Leitha und...

  • 12.03.21
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Blick von der "Dominus Flevit"-Kirche auf dem Ölberg in Richtung Altstadt von Jerusalem
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VERSCHOBEN: Dank-Wallfahrt mit P. Karl Wallner: 12.8.-19.8.2021
Danken im Heiligen Land

Wir möchten zum Pilgern Mut machen und nach diesen schrecklichen Wochen der Ausgangssperren mit Ihnen die Sehnsucht teilen, jene Orte zu besuchen und zu erleben, wo Jesus und seine Jünger gewirkt haben. Das „5. Evangelium“, wie die Kirchenväter sagten. An den Original­orten wird die Bibel konkret und lebendig. Viele erzählen, dass man nach so einer Reise mit tieferem Verstehen glaubt, fühlt und die Bibel mit anderen Augen sieht. Reisetermin: 12.8.-19.8.2021 Preise: Doppelzimmer € 1.780,- p.P....

  • 08.03.21

Reisen
Letztes Jahr in Jerusalem

Ein Online-Tagebuch zur Israel-Pilgerreise 2020. Vor einem Jahr erlebten 185 steirische Pilgerinnen und Pilger bei der SONNTAGSBLATT_Diöze-sanwallfahrt ins Heilige Land die Kraft-Orte der Bibel, die Schönheiten und Herausforderungen im heutigen Israel und Palästina. Unmittelbar nach der Heimkunft wurde auch unser Land von der Corona-Pandemie heimgesucht, manche Nachbesprechung, manches Fototreffen war nicht mehr möglich. Umso reizvoller ist es, sich die Wallfahrt im Online-Tagebuch von Lisa...

  • 04.03.21

Redaktionelles

Andrea Stuphann, Elvira Köckeis und Sigrid Steinmann schlossen BPAÖ ab
Diplome für Pastoralassistentinnen

Zwei Jahre lang bildete die „Berufsbegleitende Pastorale Ausbildung Österreich“ (BPAÖ) 16 angehende Pas­toralassistentinnen und Pastoralassis­tenten aus. Jetzt erhielten sie bei einem Festakt von den Ausbildungsleitern Maria Meyer-Nolz und Heinrich Leineweber im Bildungshaus St. Hippolyt ihre Dip­lome. Aus der Diözese St. Pölten nahmen dabei Andrea Stuphann (Pfarre Hofstetten-Grünau), Elvira Köckeis (Judenau) und Sigrid Steinmann teil (Pfarre St. Veit/Gölsen). Die Festmesse stand unter dem...

  • 01.07.21

Beten mit den Füßen - Sommerserie - ABO
Beten mit den Füßen

Nach Fronleichnam startet die Sommerserie der österreichischen Kirchenzeitungen. Der Sommer lädt uns ein, Atem zu holen, unseren Körper und unsere Seele mit der Erde und dem Himmel zu verbinden und aus den kleinen und großen Wundern des Lebens Kraft zu schöpfen. Eine gute Möglichkeit dazu ist das Gehen. Das Schritt-Tempo ist die „Ursprungsgeschwindigkeit“ des Menschen. Darin erfährt er sich selbst wohl am besten und nimmt sich und seine Umgebung am intensivsten wahr. Der Weg wächst unter den...

  • 01.06.21
Sophie Lauringer und Roman Gerner: "Für die beste Story der Welt - nämlich das Evangelium - wollen wir ein breiteres Publikum erreichen."

Ihre Story ist die Frohbotschaft

Die Kirche muss die Vielfalt ihres Kommunikationsangebotes mit Umsicht ausbauen, besonders was den Bereich der digitalen Kompetenzen betrifft: Dafür haben sich die neue Chefredakteurin der "SONNTAG", Sophie Lauringer, sowie der seit einem Jahr amtierende Geschäftsführer des Medienhauses der Erzdiözese Wien, Roman Gerner, im Doppelinterview mit der Zeitschrift "Academia" des Österreichischen Cartellverbandes ausgesprochen. Beide sind bekennde Mitglieder in farbentragenden Verbindungen: Gerner im...

  • 25.05.21

Es geht zügig voran
Renovierung des Klagenfurter Stadtpfarrturmes

„Die Arbeiten gehen gut voran“, sagt Stadtpfarrer Gerhard Simonitti und blickt auf den eingerüsteten Stadtpfarrturm. In den letzten Wochen wurden die alten Kupferplatten entfernt, und der oberste Zwiebelturm ist bereits neu glänzend eingedeckt. Notwendig geworden ist die umfangreiche Renovierung, weil sich Risse in den großen Kup-ferplatten am Dach zeigten. Der sogenannten „Schein“, das ist die Bekrönung der Turmspitze, befindet sich derzeit bei der Firma Greil in Osttirol. Hier wird er...

  • 21.05.21

Pfarrblatt

Inserate fürs Pfarrblatt - ePaper-App

Danke, dass Sie den SONNTAG unterstützen, indem Sie unsere Inserate in Ihrem Pfarrblatt einbinden. Folgende Formate stehen für die Bewerbung der ePaper-App zur Verfügung. Einfach anklicken und herunterladen! ePaper-App, A4, hoch, 4c ePaper-App, A5, quer, 4c

  • 27.10.20
  • 1

Inserate fürs Pfarrblatt - SONNTAG-Abo

Danke, dass Sie den SONNTAG unterstützen, indem Sie unsere Inserate in Ihrem Pfarrblatt einbinden. Folgende Formate stehen zur Verfügung. Einfach anklicken und herunterladen! SONNTAG-ABO, A6, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A6, quer, 4cSONNTAG-ABO, A7, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A7, quer, 4cSONNTAG-ABO, A8, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A8, quer, 4c

  • 23.02.20
  • 1

Kunst & Kultur

Premium
Alles neu: die Restaurierung ist in vollem Gang.
4 Bilder

Ein Sommer in Briefen
Kunst vom Keller bis zum Dach

Liebe Mary! Vielen Dank für deinen herzlichen Brief aus der Schweiz! Ich staune über die vielen kulturellen Schätze in Zürich und Umgebung, besonders dein Bericht und die Fotos zu den Glasfenstern in der Fraumünster-Kirche haben mich sehr beeindruckt. Marc Chagall, der auf so besondere Weise christliche und jüdische Motive in seinen Werken vereinte, fasziniert mich schon seit unserer gemeinsamen Schulzeit. Gerne denke ich an unseren tollen Zeichenunterricht bei dem Künstler Florian Jakowitsch...

  • 23.07.21
5 Bilder

Uralte Krippe renoviert
Wiederauferstehung eines Kunstwerkes des Glaubens

Jetzt im Sommer eine Krippengeschichte? Das wird sich mancher beim Lesen fragen. Es geht nicht um die Krippe allein, sondern um das Kunstwerk Krippe. Dank Diözesankonservatorin Rosmarie Schiestl wurde sie nach genauer Prüfung in die Hände eines professionellen Restaurators gegeben. Bis Weihnachten wird sie wieder erstrahlen und zurück in die Marktkirche in Lavamünd kehren. von Ingeborg Jakl Ganz behutsam streicht Restaurator Paul Rachlé mit einem Wattestäbchen über das Gesicht des Engels, den...

  • 22.07.21

Stammt aus Ruprechtshofen
Kirchenkomponist Randhartinger "wiederentdeckt"

Die Benedict Randhartinger Gesellschaft wirkt maßgeblich daran mit, dass Benedict Randhartinger wiederentdeckt wird. Der Kirchenkomponist stammt aus dem Diözesangebiet. Als Sohn des Dorfschullehrers in der alten Volksschule am 27. Juli 1802 in Ruprechtshofen geboren, beginnt der Zehnjährige 1812 als k. k. Hofsängerknabe seine musikalische Karriere in Wien. Antonio Salieri, der damalige Hofkapellmeister, gibt ihm Unterricht in der Kompositionslehre. Bald komponiert Randhartinger, schließt seine...

  • 22.07.21
Diskussion und Kinofilm „Das Wunder von Fatima“  (2020) im Burghof-Kino am 22. Juli ab 20.30 Uhr

Auch in diesem Sommer laufen von Mitte Juli bis Mitte August Filme im Open-Air-Kino
Freiluft-Kino einmal anders: „Kirche und Kino“ lädt ein

Das Referat für Stadtpastoral und die „HEMD“-Pfarren in Klagenfurt laden heuer gemeinsam zu zwei besonderen Filmabenden in das Open-Air-Kino im Burghof ein. von Katja Schöffmann Seit dem Jahr 2000 verwöhnt das Open-Air-Kino im Burghof sechs Wochen lang die Cineasten in Klagenfurt. Die Mischung aus Riesenleinwand (140 m2), Atmosphäre und ein sorgfältig ausgewähltes Kinoprogramm sind die perfekten Zutaten für ein Highlight des Kultursommers in Klagenfurt. Heuer ist es vom 17. Juli bis 27. August...

  • 21.07.21

Serien

Unsere Mitmachaktion
Frieda, Fred und die grantige Fee, Folge 4

Folge 4: Auch an Menschen, die nerven, kann man etwas Gutes finden. Der grantigen Fee fällt das schwer. Ruhe bitte! Hört ihr nicht? Dieser Lärm ist unerträglich!“, schreit die Fee, die heute besonders grantig zu sein scheint. Ein wenig muss man sie auch verstehen, denn im sonst so ruhigen Wäldchen ist es heute tatsächlich ungewöhnlich laut. Die fleißigen Forstarbeiter mit den Motorsägen haben den Auftrag, erkrankte Bäume zu fällen. Das ohrenbetäubende Ge­räusch der Sägen dringt sogar bis ins...

  • 22.07.21
Premium
Das Pilgerdenkmal am Alto del Perdon erinnert an die tausenden Pilgerinnen und Pilger, die hier unterwegs waren, sind und sein werden.
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SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_7: Santiago de Compostela
… meinem Ziel entgegen

In Santiago de Compostela, dem Ziel aller Jakobswege, wird heuer ein „Heiliges Jakobsjahr“ begangen. Höhepunkt ist das Fest des Apostels Jakobus am 25. Juli. Warum gehen Menschen heute diesen Weg, was bewegt sie, und was bleibt? Einer, der den spanischen Camino vor drei Jahren selbst gegangen ist, gibt Auskunft. Paul Sieberer Wir werden den Jakobsweg nicht gehen. Es sind zu viele Leute unterwegs!“ Diese weit verbreitete Meinung wurde auch von meiner Frau und mir vertreten. Trotzdem beschlossen...

  • 22.07.21
V. l.: Malermeister Stefan Braun, Maria Pernerstorfer, Pfarrmoderator Aby Joseph Mannoor und Kreuz-Mitinitiator Herbert Stastny vor dem sanierten Katholikentag-Kreuz in der Pfarre Gföhl.

Auch der Papst kam 1983
Katholikentag-Kreuz in Gföhl wurde renoviert

1983 beschloss die Katholische Männerbewegung Gföhl, das Katholikentag-Kreuz zu errichten. Der Anlass war der im September desselben Jahres stattfindende Österreichische Katholikentag, der unter dem Motto „Hoffnung leben – Hoffnung geben“ gefeiert wurde. An diesem nahm auch Papst Johannes Paul II. von 10. bis zum 13. September 1983 teil. Dies war der erst zweite Papstbesuch in Österreich überhaupt. Einer der Hauptinitiatoren der Katholischen Män­nerbewegung in Gföhl war damals Erich...

  • 22.07.21
Gott nennt sich selber der „Ich-bin-da“. Wo immer i geh und steh, könnte also ein Ort der Begegnung mit Gott sein. Machen wir uns in diesem Sommer gemeinsam auf die Suche … 
(Pfarrkirche Leoben-Waasen)
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Wo i geh und steh...| Teil 03
Komm herein

… in einer KircheLeg deine Schuhe ab; denn der Ort, wo du stehst, ist heiliger Boden. Exodus 3,5 Gib uns unseren Ort So viele Orte Orte der Einsamkeit, Orte der Gemeinschaft Heimatorte, Lieblingsorte, Andersorte … Es gibt Erinnerungsorte, unsere heiligen Orte Orte der Stille und der Ruhe für die Seele Orte ewiger Zeit, Heilsorte Es gibt Unheilsorte, Misstrauensorte, Egoismusorte, menschenverachtende Vertreibungsorte, gottlose Orte Es gibt Orte der Gegenwart Gottes in Katastrophen und Not, in...

  • 21.07.21

Kirche, Feste, Feiern

Benefizlauf der Schülerinnen des KORG Innsbruck für ein Caritas-Projekt in Burkina Faso.

Benefizaktion des KORG Innsbruck
Joggen für Afrika

Schüler/innen des KORG Innsbruck sammelten mehr als 12.000 Euro für ein Schulprojekt der Caritas in Burkina Faso. Für Notleidende in Afrika schnürten 240 Schüler/innen kurz vor Schulschluss ihre Schuhe und liefen viele Kilometer auf beiden Seiten entlang des Inn. In Summe kamen dabei 1.274 Kilometer zusammen. Der Scheck wurde von Direktorin Mag. Monika Schober-Schöberl und Schüler-Vertretern an die stellv. Caritas-Direktorin Mag. Elisabeth Rathgeb übergeben. Geholfen wird 375 Schulkindern in...

  • 16.07.21

Konzerte im Dom zu Klagenfurt
Musica Sacra: Höhepunkt im Sommer

Es ist wieder soweit: Das alljährliche Musikfestival in der Domkirche zu Klagenfurt steht in den Startlöchern. Das Programm umfasst Festmessen, Orgelmatineen und besondere Konzerte – Musikvielfalt pur. von Katja Schöffmann Für die heurige Ausgabe der „Musica Sacra“ in der Domkirche zu Klagenfurt hat sich das Team der Dommusik mit seinen Ensembles wieder ein hochkarätiges und vielfältiges Programm ausgedacht. Zu erleben ist ein Mix aus Festgottesdiensten, Orgelmatineen und Konzerten von Klassik...

  • 23.06.21

Feste feiern - Festprofi
Fronleichnam

An einem Feiertag haben die Leute mit dem Priester einen Umzug gemacht. Sie haben gesagt, es ist Fronleichnam. Aber einen Toten hab ich da nicht gesehen. Du? Du meinst das Fronleichnamsfest. Der Name klingt seltsam, fast wie ein Krimi. Im Mittelpunkt steht aber keine Leiche, sondern Jesus. Und der ist höchst lebendig. Er ist ja unter uns, wenn wir zusammenkommen, sein Wort hören, miteinander beten und singen. Auf besonders schöne Weise kommt er zu uns bei der hl. Messe in den Gestalten von Brot...

  • 31.05.21

Was wir zu Pfingsten feiern
Pfingsten - ein Fest gegen die Angst

Pfingsten, das Fest gegen die Angst, das Fest der Herabkunft des Heiligen Geistes, gilt als das Geburtsfest der Kirche. Es ist auch das Frühlingsfest der Kirche, woran viele Bräuche und Traditionen im ganzen Land erinnern. von Josef Till Am Pfingstsonntag erinnern wir uns daran, dass der Hl. Geist auf die Apostel herabkam. Das war der eigentliche Geburtstag der Gemeinde Jesu. Nachdem der Hl. Geist die Apostel beseelt hatte, begannen sie in den damals bekannten Weltsprachen zu reden. Das war neu...

  • 21.05.21

Sonderthemen

Wolf und Bär polarisieren. Wie war das Zusammenleben früher? Welche Fragen sind im Rahmen einer ethischen Diskussion zu bedenken? Für den Südtiroler Moraltheologen Martin M. Lintner geht es um größere Zusammenhänge wie zum Beispiel um den Schutz der Biodiversität.

Ein Zwischenruf aus ethischer Sicht von P. Martin M. Lintner OSM
Konflikt um Wolf und Bär

Ist ein Zusammenleben von Bär und Wolf in Tirol möglich? Eine Frage, die zur Zeit viele beschäftigt. Prof. Martin M. Lintner (Brixen) versucht einen Zugang aus ethischer Sicht. Ein Zwischenruf. Das Bärengehege bei Sankt Romedius im Nonstal im Trentino ist ein Magnet für Wallfahrer und Touristen, besonders für Kinder. Es erinnert an die Legende, dass der hl. Romedius von Thaur einen Bären, der sein Pferd gerissen hatte, kurzerhand dazu verdonnert hat, ihm anstelle des Pferdes als Lasttier zu...

  • 02.07.21
Abendstimmung am Schober mit Blick auf Thalgau.
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Nachgefragt
Vermissen Sie die Ferne?

Die Corona-Pandemie hat das Reisen stark eingeschränkt. Jutta Steiner hat Prominente nach ihrem Sehnsuchtsort und ihrer Kur gegen Fernweh befragt. Kleine Entdeckungen. Eine meiner besonderen Lieblingsland­schaften ist das Mühlviertel, wo ich aufgewachsen bin. Im Sommer ist es eine wunderbare Umgebung zum Wandern und Radfahren, im Winter zum Langlaufen. In den letzten Monaten habe ich – coronabedingt – viele Wanderungen in und rund um Wien unternommen. Es ist eine Chance, die nähere Umgebung...

  • 31.03.21
Das „literarische“ Gipfelkreuz auf dem Traunspitzl in den Loferer Steinbergen.
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Kreuz-Geschichte(n)
Auf allen Gipfeln steht ein – Kreuz

Natur erleben, eine Bergtour unternehmen ist selbst in Coronazeiten möglich. Oben am Gipfel zu stehen, gibt einem ein befreiendes Gefühl. Und lässt manchen darüber grübeln, warum eigentlich auf fast jedem Gipfel der Alpen ein Kreuz steht. Ein „Grübler“ hat dazu ein ganzes Buch mit Geschichten gefüllt. Die letzten Schritte, alle Kräfte sammeln, noch einmal tief durchatmen. Endlich, da steht es, das Kreuz, der Endpunkt der anstrengenden Bergtour. Ein Ziel, das selbst in diesen Zeiten ohne Maske...

  • 31.03.21
SchülerInnen der Höheren Lehranstalt für Mode in Mödling stellen Kostüme her.
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Passionsspiele St. Margarethen
Ein rot gewandeter Jesus am Kreuz im Steinbruch

„Emmaus – Geschichte eines L(i)ebenden“ – diesen Titel trägt die Neuinszenierung der Passionsspiele St. Margarethen, die diesen Sommer im bekannten burgenländischen Steinbruch stattfinden werden. Ein Gespräch mit dem Regisseur über coronabedingte Onlineproben, den neuen Text und ungewohnte Szenen. Jesus wird in blutrotem Gewand gekleidet am Kreuz hängen. Das wird vielleicht so manchen Zuseher irritieren, trägt doch Jesus sonst ­traditionell einen Lendenschurz. Aber das Publikum mit seinen...

  • 31.03.21

Kommentare & Blogs

Aus meiner Sicht - CR Herbert Meßner
Auch Jesus hatte seine Großeltern

Zum Welttag der Großeltern und älteren Menschen hat Papst Franziskus den vierten Sonntag im Juli erklärt. Er fällt in die Nähe des Namenstags der Eltern von Maria: Anna und Joachim. Ob und wie Jesus seine Oma und seinen Opa erlebt hat, wissen wir nicht. In der Bibel erfahren wir gar nichts von der Herkunft Marias. Irgendwann im zweiten Jahrhundert entstand außerhalb der Bibel das „Proto-Evangelium des Jakobus“. Es widmet sich ausführlich diesem Thema und nennt Marias Eltern Joachim und Anna....

  • 21.07.21

Offen gesagt - Sebastian Tassoti
Ohne Angst auf Lager

Wie läuft die Vorbereitung auf das heurige Jungscharlager? Da wir voriges Jahr auch auf Jungscharlager gefahren sind, können wir auf den Abläufen des Präventionskonzeptes aufbauen. Was heuer dazukommt, sind die Impfungen und das Testen. Wir BegleiterInnen sind alle geimpft. Zudem sammeln wir seit Monaten unsere Selbsttests, sodass wir jetzt gut 200 Stück zusammen haben und alle Teilnehmenden ab 12 Jahren regelmäßig testen können. Die Hygienemaßnahmen, wie zum Beispiel vor dem Essen Hände...

  • 21.07.21

Positionen - Karl Veitschegger
Gnadenbild

Ich jogge in der Früh gerne an der Mur. Es ist für mich eine gute Zeit zum Beten und Meditieren. Vor ein paar Tagen – ich bedenke gerade den Satz „geboren von der Jungfrau Maria“ – kommt mir eine Wallfahrergruppe mit Vortragskreuz entgegen. Es folgt ein freundliches Gespräch, und ich bitte die gut gelaunten Männer und Frauen schließlich, auch meine Anliegen nach Mariazell „mitzunehmen“. Es gibt viele Gründe, warum sich Menschen pilgernd auf den Weg machen, aber es ist auffällig, dass das Ziel...

  • 21.07.21

Mutworte - Benno Elbs
Wir sind unterwegs

Wer sich auf eine Wanderung begibt, hat in der Regel einen Rucksack dabei. Dieser Rucksack ist nicht nur gefüllt mit Proviant und allerlei nützlichen Dingen, die man für die Wanderung braucht, sondern womöglich auch mit anderen kleinen und großen Lasten, die man im wahrsten Sinne des Wortes mit sich herumschleppt: die Sorge um das Wohlergehen der Kinder, das Zittern um den Arbeitsplatz, finanzielle Belastungen, die Hoffnung auf eine gute Zukunft und all die vielen Wünsche und Anliegen, mit...

  • 21.07.21

Leserreporter

Die Bernhard-Oase, ein Platz der Ruhe und Besinnung
4 Bilder

Gedenkstätte anläßlich des 775jährigen Bestehen unseres Heimatortes
Die Bernhard-Oase in Walterschlag

Ein leicht erwanderbares Ausflugsziel im Waldviertel ist die Bernhard-Oase in Walterschlag, einem kleinen Ort der Marktgemeinde Schweiggers. Dieser liegt zwischen Zwettl und Gmünd im nordwestlichen Waldviertel. Die Bernhard-Oase findet man auf dem Weg von Walterschlag nach Ritzmannshof, etwa 200 Meter nach den letzten Wohnhäusern, rechts am Waldrand. Sie wurde an einem sogenannten "Kraftplatz" errichtet und besteht aus dem Marterl selbst, das aus Granitsteinen mit einem Nirosta-Rahmen gemauert...

  • 10.07.21
3 Bilder

Religionsunterricht konkret
Segen to Go

Bevor die Schüler*innen der HTL Weiz heuer das Jahreszeugnis im Empfang nehmen konnten, war noch ein "Abstecher" in den Turnsall an der Reihe. Streng nach Zeitplan trafen dort die zehn Gruppen der fünf Abschlussklassen der HTL Weiz ein und empfingen einen "Segen to go". Die Religionslehrer*in gestalteten diesen gestaffelten Segensgottsdienst mit Lied und Gebet. Zum Abschluss gab es ein Fläschchen Weihwasser von der Basilika am Weizberg und einen Segenspruch des Diözesanbischofs Wilhelm...

  • 03.05.21
2 Bilder

Sendung
Stammersdorf: Bischofsvikar Schutzki sendet 12 Diakon-Anwärter

Seit Jänner 2019 bereiten sich nun 15 Männer auf das Amt des Diakons vor. Davon sind 12 aus der Erzdiözese Wien und drei aus der Diözese Eisenstadt. Ein wichtiger Schritt im Rahmen der Ausbildung ist die Übertragung der Ämter durch den Bischof. Nachdem der erste Termin im Jänner 2021 wegen Einschränkungen im Zusammenhang mit der Pandemie noch abgesagt werden musste, konnte in kleinem und sehr eingeschränktem Rahmen am 12. März die Beauftragungsfeier stattfinden. In der wunderschönen Pfarrkirche...

  • 06.04.21

Glaube & Spiritualität

Pilgern ist für die 26-jährige Studentin Franziska Tertsch der Moment, in dem jeder Schritt zum Gebet und zur Begegnung mit Gott wird.
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Faszination Pilgern
Auf dem Weg nach Jerusalem

Viele Menschen suchen nach Abstand vom schnelllebigen Alltag. Sie nehmensich eine Auszeit und gehen auf Pilgerschaft. Aus religiösen, aber auch nicht-religiösen Motiven heraus. Die Theologiestudentin Franziska Tertsch erzählt, was für sie persönlich Pilgern bedeutet. Menschen pilgern seit Jahrhunderten zu heiligen Stätten. Die Sehnsucht, sich auf den Weg zu machen, um den Fragen nach dem Sinn des Lebens nachzugehen, ist allgegenwärtig. Vor mehr als zwei Jahrzehnten hat ein neuerlicher Boom...

  • 22.07.21

Sonntagsblatt_Plus
Meine Lieblings-BIBELSTELLE

Es ist noch nicht so lange her, da blätterte ich in einem kleinen Bücherl mit ausgewählten Bibelzitaten. Darin habe ich meinen Lieblingsbibelspruch gefunden: „Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“ (Mt 23,12) Wie gerne möchten wir für unsere Taten gelobt werden. Stolz stehen wir ganz vorne und lassen uns bewundern. Ich glaube, da sind wir alle ähnlich. Die Wahrheit ist aber eine andere. Wenn man anfängt, sich selbst zu erhöhen, wird...

  • 21.07.21

Karfreitag
Kein Feiertag für alle

Keine Mehrheit im Bundesrat für neue Gesetzesvorlage zur Feiertagsregelung. Enttäuschung nicht nur für evangelische Christinnen und Christen in Österreich. Der Bundesrat lehnte einen von der SPÖ eingebrachten Entschließungsantrag, die Karfreitagsregelung in Richtung Feiertag für alle zu verändern, ab, trotz Zustimmung von FPÖ und Grünen. 2019 hatte der Europäische Gerichtshof die österreichische Regelung als diskriminierend eingestuft, nach der der Karfreitag für Evangelische und Altkatholische...

  • 21.07.21
Großeltern und ältere Menschen können eine große Ressource im Leben von jungen Menschen sein.

Großeltern
Eine große Ressource

Erzbischof Lackner über den ersten Welttag der Großeltern und älteren Menschen (25. Juli). Wenn die katholische Kirche auf Anregung von Papst Franziskus am 25. Juli erstmals einen Welttag der Großeltern und älteren Menschen begeht, geht es dabei nach dem Salzburger Erzbischof Franz Lackner nicht so sehr um einen neuen Aufbruch. Im Zen- trum stehe vielmehr das Bewusstwerden und die Erinnerung: „Das waren Menschen, die haben die Welt gestaltet, die haben Kirche gelebt, die haben sich eingebracht....

  • 21.07.21

Geschichtliches & Wissen

Bischof Anton Slomsek war ein großer Förderer der Hermagoras.
3 Bilder

170 Jahre Hermagoras - Mohorjeva
Ein Verein für gute christliche Bücher

Vor genau 170 Jahren wurde der Verein Hermagoras mit dem Ziel gegründet, gute christliche, slowenische Bücher herauszubringen. Damit ist die Hermagoras der zweitälteste Verlag Österreichs und der älteste slowenischsprachige. von Josef Till Der im Klagenfurter Priesterseminar als Spiritual wirkende Anton Slomšek machte im Jahre 1835 die ersten Pläne für die Errichtung eines Verlages, der brauchbare und wertvolle Bücher herausbringen und die Kultur und Bildung des „slowenischen christlichen...

  • 22.07.21
5 Bilder

Ein Platz, der wesentliche Teile seiner Geschichte verschweigt
Es ist Zeit, die ganze Geschichte zu erzählen

Den Domplatz in Klagenfurt als Platz des Erinnerns und Begegnens ins Zentrum holen ist Ziel einer Initiative, die dort jährlich ein Fest der Freiheit feiern möchte. von Georg Haab Kennen Sie die Geschichte des Klagenfurter Domes und des Platzes davor? Wussten Sie, dass der heutige Dom ab dem Jahr 1581 als protestantische Kirche (die größte in Österreich!) gebaut wurde? Im Osten der Kirche wurde ein Friedhof angelegt, im Westen, wo sich heute der Domplatz befindet, ein Bürgerspital. 1600 wurde...

  • 15.07.21
Spätbarocke Orgel von Franz Xaver Christoph (1775) in der Wallfahrtsbasilika Sonntagberg.

Die Orgel
Königin und Magd

Jahrhunderte hindurch war die Orgel im christlichen Gottesdienst nicht willkommen. Doch gerade ihr Einsatz in der Liturgie machte sie zur „Königin der Instrumente“. Prächtig dekoriert die Westansicht unserer Kirchenräume prägend, mit rauschenden Akkorden Klangmarken in unseren Gottesdiensten setzend; so erleben wir das größte Musikinstrument in der kirchlichen Praxis. Grund genug für viele Bundesländerorganisationen des deutschen Musikrates, die Orgel heuer als Instrument des Jahres in den...

  • 02.06.21

Veronika Polloczek
Ohne Wissen von der Vergangenheit haben wir keine Zukunft

Die neue Leiterin des Archivs der Diözese Gurk über die abwechslungsreiche Arbeit in einem Archiv, welche Schätze das Archiv birgt und wohin die Digitalisierung führt: Sie kommen ursprünglich aus Bayern. Wie sind Sie nach Kärnten gekommen? Polloczek: Ich bin zum Studium nach Österreich gekommen, weil ich das Land liebe. Ich hatte deshalb auch von Beginn an vor, hier zu bleiben. Was weckt die Liebe an einem Archiv? Viele stellen sich das eher langweilig vor. Polloczek: Die Arbeit mit...

  • 28.05.21

Pfarrleben

St. Leonhard/Lavanttal
Gesegnete "Kunigundenbrezen" zum Kunigundenfest

Im kirchlichen Heiligenkalender steht am 13. Juli der Gedenktag des heiligen Kaiserpaares Heinrich und Kunigunde von Bamberg. Durch die früheren Besitzungen der Bamberger im Oberen Lavanttal wurde auch die Kirche am Fuße des Schlossberges in Bad St. Leonhard der hl. Kunigunde geweiht. So wurde heuer zum vierten Mal das Kunigundfest in Bad St. Leonhard im Lavanttal gefeiert. Dechant Martin Edlinger zelebrierte, unterstützt von seiner großen Minis-trantenschar, mit der Pfarrgemeinde und den...

  • 22.07.21

Pfarre Kapfenberg

Der „Generation Choir 2021 & Band“ unter der Leitung von Connie Köck begeisterte die anwesenden Gäste in der Pfarrkirche Schirmitzbühel mit der Uraufführung eines neuen „Vater unser“ von Rainer Trafella im Rahmen einer Vesper.

  • 21.07.21

Im Blickpunkt
Pfarre Wildon

Um den Christophorussonntag, der an den Schutzpatron des Straßenverkehrs erinnert, werden an vielen Orten Fahrzeuge gesegnet. In der Pfarre Wildon segnete Peter Brauchart, em. Pfarrer von St. Margarethen und Lang, mehrere Autos, darunter auch zwei Oldtimer.

  • 21.07.21

Priesterjubiläum
Stift Rein

Zum Silbernen Priesterjubiläum und 50. Geburtstag von Abt Philipp Helm hat der Reiner Kreis eine Neuauflage des Reiner Gnadenschlüssels prägen lassen. Seit 1459 werden diese kleinen Schlüsselchen zu bestimmten Jubiläen oder Gedenkjahren gefertigt. Aus diesem in der ganzen Welt einmaligen Brauch entstand das jährliche Schlüsselfest am Weißen Sonntag. Der aktuelle Schlüssel wurde von Prior P. Martin Höfler gestaltet.

  • 21.07.21
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