Nachrichten

Kirche hier und anderswo
Bischof Ägidius, zahlreiche VIPs und eine kaum überblickbare Menge an weiteren Besuchern der Premiere.  | Foto: Franz Josef Rupprecht
6 Bilder

IM_LAND
Liebesgeschichte mit Jesus

Voll gelungen ist Premiere von „Mirjam“ bei den Passionsspielen St. Margarethen: Das Stück rückt Maria Magdalena ins Zentrum der Jubiläumsinszenierung im Römersteinbruch und erzählt die Passion aus weiblicher Perspektive. Viel Applaus bei der Premiere von „Mirjam – stark wie der Tod ist die Liebe“ bei den Passionsspielen St. Margarethen am Samstagabend im Römersteinbruch. Die über vierstündige Neuinszenierung zum 100-Jahr-Jubiläum der Laienspiele interpretiert die Geschichte vom Leben, Leiden...

Gesellschaft & Soziales
Die Jugendgruppe der Pfarre Klagenfurt-St. Hemma unter Martin Rainer (3. v.li. hinten) erreichte Platz 1 in der Kategorie „Jugend und Erwachsene“.
2 Bilder

Theaterwettbewerb „Ein Stück voll Hoffnung“
So war die Preisverleihung im Diözesanhaus

Mit großer Spannung wurde die Preisverleihung im Rahmen des Theaterwettbewerbes im Festsaal des Diözesanhaues in Klagenfurt erwartet. Zehn Theatergruppen aus ganz Kärnten mit insgesamt mehr als 160 Protagonist:innen zwischen vier und 90 Jahren haben am Theaterwettbewerb „Ein Stück voll Hoffnung“, den die Diözese Gurk anlässlich des Heiligen Jahres 2025 „Pilger der Hoffnung“ ausgerufen hat, teilgenommen. Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden am vergangenen Freitagabend von Diözesanbischof...

Glaube

Maria und Pfingsten
Mutter der Kirche

Dem Pfingstmontag wurde durch Papst Franziskus der Gedenktag „Maria, Mutter der Kirche“ beigesellt. Warum das so ist und was Maria mit Pfingsten zu tun hat. Wer das Haupt zur Welt bringt, bringt auch den Leib zur Welt. So lautet das simple Argument von Papst Leo dem Großen (400-461), warum Maria Mutter der Kirche ist. Dem Argument liegt zu Grunde, dass Christus als Haupt der Kirche verstanden wird – und umgekehrt die Kirche Leib Christi ist. Da Maria die Mutter des Hauptes Jesus Christus ist,...

Kirche hier und anderswo
Ziel im Blick: Der Endpunkt der vier neuen Fahrrad-Routen durch die Hochsteiermark ist Mariazell – Österreichs bekanntester Wallfahrtsort mit seiner barocken Basilika, seit Jahrhunderten Ziel vieler Pilgerwege. | Foto: TV Hochsteiermark / Roman Königshofer
3 Bilder

Kirche Steiermark
Pilgern mit Rückenwind

Radpilgern boomt – und bringt noch mehr Bewegung in eine jahrhundertealte Tradition. Vier neue Routen durch die Hochsteiermark zeigen, wie bereichernd Spiritualität auf zwei Rädern sein kann. Radpilgern greift das klassische Pilgern auf – und bringt Schwung hinein. Man legt längere Strecken zurück, spürt den Fahrtwind, sieht die Landschaft vorbeiziehen und bleibt doch beim Wesentlichen: Schritt für Schritt, Tritt für Tritt – offen für das Geistliche. Zwischen Hügeln und Weitblick Die...

Glaube
Foto: Linde Nikolussi/Paulinum
36 Bilder

Historische Jahreskrippe im Paulinum
Kleine Szenen, große Botschaft

In der Schulkirche des Bischöflichen Gymnasium Paulinum ist eine mehr als 200 Jahre alte Jahreskrippe zu sehen. Mit rund 400 Einzelfiguren ist sie eine der größten Papierkrippen weitum. Sie ist wohl eine der eindrücklichsten Papierkrippen weitum: die Pauliner Jahreskrippe. Schon allein deshalb weil Jahreskrippen eine echte Rarität sind. In Tirol gibt es maximal zehn Stück, weiß Krippenexperte Pfarrer Rudolf Silberberger. Zum Staunen Der Sinn von Krippen war seit jeher, das Leben Jesu zu...

Sonderthemen

Aha-Erlebnisse
DENK DICH NEU

Mit jungen Menschen zwischen 18 und 25 Jahren in Kontakt kommen.Dabei setzt die katholischen Kirche in Österreich auf „Aha-Erlebnisse“. Wie die Begegnungen stattfinden zeigt das Sonderthema „Denk Dich Neu" in den österreichischen Kirchenzeitungen. denkdichneu.at

Top-Meldungen der Kirchenzeitungen

Kirche hier und anderswo
Projektgründer Franz Grandits im Gespräch mit Moderator Walter Reiss | Foto: Sonja Radakovits
2 Bilder

Grandits hilft seit 30 Jahren direkt

Der pensionierte Tischler aus Stinatz Franz Grandits und seine Unterstützer:innen feierten „30 Jahre Hilfe direkt“. Mit einer Jubiläumsveranstaltung in der Mehrzweckhalle Stinatz feierte die private Hilfsinitiative „Burkina Faso – Hilfe direkt“ von Franz Grandits am 8. Mai ihr 30-jähriges Bestehen. Als Moderator führte Walter Reiss durch den Abend. Er legte in Gesprächen mit Ehrengästen, Wegbegleitern und Vorstandsmitgliedern dar, welche zahlreichen Projekte in den vergangenen drei Jahrzehnten...

Kirche hier und anderswo

Marc Germeshausen im Gespräch mit Alexandra Hogan
Neuer Präsident: „Möchte vermitteln, was die Kirche zu bieten hat“

Tatendrang und neue Ideen bringt Marc Germeshausen in seinem neuen Amt als Präsident der Katholischen Aktion (KA) Kärnten mit. Im Gespräch mit dem „Sonntag“ spricht der Villacher über seine Pläne für die kommenden Jahre, gesellschaftspolitische Themen, die ihn beschäftigen, und darüber, was ihm Kraft für die neue Aufgabe gibt. Herr Germeshausen, Sie sind seit vergangener Woche der neue Präsident der Katholischen Aktion. Was ist diese und was ist ihr Anliegen? Germeshausen: Die Katholische...

Glaube & Spiritualität

Philipp Neri und das Oratorium
Frei sein für Gott

Der heilige Philipp Neri (1515–1595) ist bekannt als „der lachende Heilige“. Was uns der florentinische Heilige heute sagen kann, erzählt P. Felix Selden, Gründungsmitglied der Wiener Oratorianer. Was muss man unbedingt über Philipp Neri wissen, um ihn als Menschen und Heiligen verstehen zu können? P. Felix: Philipp Neri lebte im Zeitalter der Renaissance, einer Zeit der Umbrüche, in der nicht mehr Gott, sondern mehr und mehr der Mensch das Zentrum bildete und die auch die Reformation...

Kirche hier und anderswo
Foto: Niederleitner
6 Bilder

Weltkirche
Bauen mit viel Geduld

Wenn Papst Leo XIV. am 10. Juni nach Barcelona kommt, feiert er nicht die Vollendung, aber einen Meilenstein bei der Errichtung der Basilika Sagrada Família: die Segnung des höchsten Kirchturms der Welt. Ausverkauft“, muss eine Touristin hören. Sie steht mit enttäuschtem Gesicht vor der Basilika Sagrada Família (Heilige Familie) in Barcelona und blickt zum Tor hoch. Durch dieses strömen andere TouristInnen, nachdem sie die Sicherheitskontrolle passiert haben. Die meisten haben sich vor geraumer...

Glaube
In der Moschee in Innsbruck. | Foto: Meßner
3 Bilder

Schüler:innen besuchen religiöse Stätten
Synagoge, Moschee, Kirche

„Die Anderen sind unsere wahren Reisen“, meinte der berühmte Theologe Jesuit Michel de Certeau. Als hätte sich das Gymnasium Reutte diesen Satz zu eigen gemacht, unternahm es eine Fahrt zu religiösen Stätten Tirols. Die Zahlen in Sachen Antisemitismus sind erschreckend. Laut jüngster Umfrage der EU-Agenur für Grundrechte haben 96 Prozent der Jüdinnen und Juden schon Antisemitismus erfahren. Das Kennenlernen anderer Religionen ist daher dringend geboten. Die 6. Klasse Religion des BG/BRG Reutte...

Informieren und helfen
MeineKirchenzeitung hilft Ukraine

MeineKirchenzeitung bietet Ihnen einen Überblick aller in den österreichischen Kirchenzeitungen erschienenen Informationen, die zur aktuellen Entwicklung in der Ukraine online abrufbar sind. Gleichzeitig will MeineKirchenzeitung einen Beitrag zur Hilfe für die Ukraine leisten. Nachfolgend finden Sie eine Liste von Organisationen die mit MeineKirchenzeitung zusammenarbeiten und aktuell Hilfe leisten: Caritas Österreich Spendenkonto: AT23 2011 1000 0123 4560, Kennwort: Ukraine Soforthilfe oder...

  • 31.12.30

ÜBER_BLICK
Christen fürchten um Rückkehr

Im Libanon sind aufgrund des Krieges im Nahen Osten laut Caritas mehr als 800.000 Menschen innerhalb des Landes auf der Flucht. Das Bild zeigt ein Flüchtlingslager bei Beirut. An die Lage der Christ:innen, die befürchten müssen, ihre Heimat im israelisch-libanesischen Grenzgebiet dauerhaft zu verlieren, erinnerte jüngst der griechisch-katholische Priester Charles Nadaf aus der Ortschaft Yaroun gegenüber dem Hilfswerk „Kirche in Not“. Seit Beginn der Kämpfe 2023 gehört Yaroun demnach zu den...

  • 28.05.26

Dreifaltigkeit
Per Du mit der Unendlichkeit

Es gibt einen mäßig lustigen Witz unter Theologen: Kommt ein Theologiestudent zur Prüfung. Er hat nicht viel gelernt, kann nur bruchstückhaft Antworten geben. Der Professor merkt, dass das nichts mehr wird und sagt zum Studiosus: „Wenn Sie mir diese letzte Frage richtig beantworten können, lasse ich Sie bestehen. Können Sie mir die Dreifaltigkeit erklären?“ Das Gesicht des Studenten erhellt sich – hier kennt er sich aus! Er sagt: „Ja, Herr Professor, das kann ich Ihnen erklären!“, woraufhin...

  • 27.05.26

Glaube
Riskierte Sakramente

Sakramente sind ein Risiko! Sie sind keine Beilage, keine Belohnung für die Braven und Frommen, sie sind kein Wundermittel und keine Medikamente aus der Kirchenapotheke, sie brauchen keine Rezepte, keine Kontrolleure und keine Reifeprüfung. Sakramente dürfen nicht dem Leben entfremdet und zerredet werden, auch nicht von jenen, die sich im Auftrag der Priester und Spender um die Sakramente kümmern und dabei oft überfordert sind. Die Sakramente sind keine Gefühlssache, keine Behübschung, keine...

  • 21.05.26
3 Bilder

EIN_BLICK
Unerhört ungehört

Die Bibel erzählt viele Geschichten von Männern. Die wenigen Geschichten über Frauen wurden eher weggelassen und gekürzt, als man nach dem Zweiten Vatikanum Schriftlesungen für den Gottesdienst auswählte, fand Annette Jantzen heraus. Sie haben erforscht, dass in den Bibeltexten, die in katholischen Gottesdiensten gelesen werden, weniger Frauen vorkommen als in der Bibel. Viele Stellen wurden gestrichen oder gekürzt. Stand da Absicht dahinter oder gab es bei der Auswahl in den 1960er-Jahren kein...

  • 21.05.26

Pfingsten
Das Geburtsfest der Kirche

Der Name „Pfingsten“ stammt vom griechischen Wort für 50, „Pentekoste“. Die Juden feierten 50 Tage nach Pessach ein Erntedankfest. Später kam das Gedenken an den Bundesschluss am Sinai hinzu (vgl. Ex 19). Christen begehen zu Pfingsten – dem ersten Erntedankfest nach Jesu Auferstehung – die Sendung des Heiligen Geistes und damit das Geburtsfest der Kirche. In der Apostelgeschichte schildert Lukas ein dramatisches Geschehen (Apg 2,1-13). Unvorstellbares wird beschrieben: Sturmesbrausen und...

  • 20.05.26

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Schnappschuss erstellen Alle Schnappschüsse anzeigen
2 Bilder

Sonntag - 31. Mai 2026
Gott ist die Liebe

DREIFALTIGKEITSSONNTAG, LESEJAHR A – 31. MAI 2026 1. LESUNG Exodus 34, 4b.5–6.8–9 Der HERR ist der HERR, ein barmherziger und gnädiger Gott. In jenen Tagen stand Mose früh am Morgen auf und ging auf den Sínai hinauf, wie es ihm der HERR aufgetragen hatte. Der HERR aber stieg in der Wolke herab und stellte sich dort neben ihn hin. Er rief den Namen des HERRN aus. Der HERR ging vor seinem Angesicht vorüber und rief: Der HERR ist der HERR, ein barmherziger und gnädiger Gott, langmütig und reich an...

  • 28.05.26
Das Dreifaltigkeitsbild aus dem Jahr 1614 bildet das Herzstück des vom Tiroler Baumeister Melchior Hefele konzipierten und 1755/56 errichteten Hochaltars der Wallfahrtsbasilika Sonntagberg.  | Foto: Wolfgang Zarl
2 Bilder

Dreifaltigkeitssonntag 2026: Dr. Prader
Der dreifaltige Gott ist ohne Liebe nicht vorstellbar

Der Dreifaltigkeitssonntag ist der Sonntag, bei dem es um das Zent-ralgeheimnis des Christentums geht. Unser Gott ist nicht ein einsamer Gott, sondern er ist Gemeinschaft. In Gott sind drei Personen, die sich ununterbrochen unendliche Liebe schenken. Viele gescheite Theologen haben sich schon den Kopf zerbrochen, um dieses Geheimnis zu ergründen und sind an ihre Grenzen gestoßen. Es gibt immer nur Annäherungen, Beschreibungen und Bilder, die die Wirklichkeit leider nicht vollständig...

  • 27.05.26

Dreifaltigkeitssonntag | 31. Juni 2026
Kommentar - Bibel und Leben

Was rettet im Zeitalter der KI? Mit großem Interesse wurde die erste Enzyklika von Papst Leo XIV. erwartet. Zu Pfingsten hat er sie höchstpersönlich der Weltöffentlichkeit vorgestellt – nicht allein, sondern zusammen mit KI-Experten, die in die Überlegungen eingebunden waren. Damit zeigt Leo, dass er auch die Ausübung seines Lehramtes als dialogisches Geschehen betrachtet. Der Kern unseres Glaubens – so schreibt er – sei das „Geheimnis des lebendigen Gottes, der sich in Jesus Christus als...

  • 27.05.26

Steirer mit Herz
Anton Schrettle

Singen mit Kindern und Erwachsenen oder das Präludieren an der Orgel: Jubilieren mittels Musik war Anton Schrettle immer schon ein Anliegen. Seine jahrzehntelange Beschäftigung mit religiösen Liedern für die Schule bezeichnete der langjährige Hochschulprofessor einst liebevoll als eines seiner „Nebengeleise“. Durch seine Mitarbeit an Liederbüchern für Volks- und Mittelschule, bei „Lobet den Herrn“ oder „Ihr sollt ein Segen sein“, prägte der ehrenamtlich vielseitig Aktive die...

  • 27.05.26

Vorgestellt
Manuela Legat, Pfarrrechnungswesen

Mit ruhiger Hand und viel Verantwortungsbewusstsein arbeitet Manuela Legat im Pfarrrechnungswesen der Diözese: Seit April 2025 bucht die 46-Jährige von ihrem Wohnort St. Katharein an der Laming aus die Geschäftsfälle von 27 Pfarren – meist im Homeoffice. „Mich freut diese ruhige, verantwortungsvolle Arbeit in einer Zeit, in der überall Hektik herrscht“, sagt sie. In die Diözese kam sie bereits 2024 als Pfarrsekretärin in Kapfenberg. Aufgewachsen in Bruck an der Mur, führte ihr beruflicher Weg...

  • 27.05.26
Karoline Pöll, Laura Steindl und Johanna Pfusterschmid sind die besten drei Essayistinnen. | Foto: Patricia Harant-Schagerl
3 Bilder

Jugend
Wir präsentieren: Beeindruckende Spitzenleistungen im Religionsunterricht

Jene Oberstufen-Schülerinnen und -Schüler, die mit ihren Arbeiten im katholischen Religionsunterricht die jeweiligen Jurys überzeugen konnten, wurden vom Schulamt der Diözese und von Bischof Alois Schwarz am 20. Mai im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt ausgezeichnet: für herausragende Essays, Fotos und Video-Clips. Die besten Essays im Rahmen des Theolympia-Wettbewerbs stammen von Karoline Pöll, Laura Steindl und Johanna Pfusterschmid (Foto oben). Sie machten sich Gedanken über „Dankbarkeit...

  • 27.05.26

Vorgestellt
Gertraud Hausegger-Grill, Fonds für Arbeit und Bildung

Seit Jänner 2025 leitet Gertraud Hausegger-Grill gemeinsam mit Bernhard Schwarzenegger das neue Projekt „Berufsmentoring“ vom Fonds für Arbeit und Bildung der Diözese Graz-Seckau. „Mir ist wichtig, Menschen in ihrer Entwicklung zu begleiten“, sagt die 1969 Geborene. Als Geschäftsführerin eines gemeinnützigen Vereins, der Beratung für PädagogInnen anbietet, und als selbstständige Coachin und Supervisorin bringt sie für die Aufgabe viel Erfahrung mit. Aufgewachsen in Gratwein, mit einem...

  • 20.05.26
Ob in Augebieten, Bergen oder Tälern: Dass Wasser weniger wird beziehungsweise weniger gleichmäßig zur Verfügung steht, ist vielerorts mit freiem Auge erkennbar. | Foto: Katharina/Adobe Stock
3 Bilder

EIN_BLICK
Wenn Wasser weniger wird

Ohne Wasser gibt es kein Leben. Und doch nimmt man es häufig wie selbstverständlich. Auf einen schneearmen Winter folgte heuer ein regenarmes Frühjahr. Dementsprechend trocken sind die Böden, Grundwasserspiegel sinken, aber auch an Bächen und Seen lässt sich leicht erkennen, dass das Wasser weniger wird. Selbst wenn der Sommer genug Regen bringen könnte – der langfristige Trend, den der weltweite Klimawandel in Österreich mit sich bringt, heißt: Die Niederschlagsmengen werden instabiler. Alle...

  • 28.05.26

Steirischer Kochtopf
Holunderstrauben

15 dag Mehl 3/16 l Weißwein 2 Eier 2 Pkg. Vanillezucker 1 Msp. Zimt, 1 Msp. Salz 5 dag Zucker 15 voll aufgeblühte Hollerblüten Öl. Mehl mit Wein, Dotter, Vanillezucker, Zimt und Salz verrühren, Eiklar zu steifem Schnee schlagen, nach und nach Zucker einschlagen und unter den Teig heben. Hollerblüten unter fließendem Wasser waschen und abtropfen lassen. Die trockenen Blüten durch den Teig ziehen und sofort in heißem Fett ca. 2 Min. backen. Abtropfen lassen und mit Staubzucker bestreut servieren....

  • 27.05.26
„Neid ist die Angewohnheit, statt der eigenen Glücksgüter die der anderen zu zählen“, sagte schon der österreichische Lyriker Ernst von Feuchtersleben (1806–1849). | Foto: pixabay
2 Bilder

Familie
Was Neid in uns auslöst

Warum Neid uns trennt und Vertrauen uns heilt. Neid ist ein leises Gift. Er schleicht sich ein, wenn wir den Blick von unserem eigenen Weg abwenden und auf das schauen, was andere besitzen, erreichen oder erleben. In seinem Kern ist Neid ein Gefühl des Mangels: die Überzeugung, dass uns etwas Entscheidendes fehlt. Doch genau hier beginnt die innere Verzerrung, denn Neid macht blind für das, was wir bereits haben, und für das, was in uns wachsen könnte. Neid ist besonders problematisch, weil er...

  • 27.05.26

Gesundheit
Ich lebe allein - doch nicht einsam

Birgit Detzlhofer will, dass die Lebensform der Alleinstehenden kreativ und schön gefeiert wird, weil sie „oftmals diskriminiert wird“, wie die sympathische Supervisorin aus Oberösterreich meint. Sie veranstaltet seit einigen Jahren im Bildungszentrum St. Benedikt ein Sommerbuffet für Alleinstehende. Das Alleine-Leben habe positive und negative Seiten – so wie das Leben in einer Paarbeziehung auch. Große Vorteile seien die „höchste Autonomie“ und das „Bei-Sich-Sein-Können“ oder...

  • 27.05.26

Befreiungsfeiern mit kirchlicher Beteiligung
Gedenken an KZ-Opfer

Anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung der Häftlinge des ehemaligen KZ‑Nebenlagers Herzograd fand eine Gedenkfeier in St. Valentin statt. Zum heurigen Leitthema „Täter und Täterinnen“ sprachen u. a. Staatssekretärin Ulrike Königsberger‑Ludwig und Schauspieler Gregor Seberg. Die Feierlichkeiten wurden von Jugendlichen der Schule für wirtschaftliche und soziale Berufe der Marienschwestern von Karmel Erla mitgestaltet. Auch Pfarrer Rupert Grill nahm teil, er betonte: „Es ist eine Pflicht der...

  • 28.05.26

Spiritual Care
Krankenhaus-Seelsorge: Religionen im Gespräch

St. Pölten. Domkapitular Martin Hochedlinger, der die Seelsorge im Universitätsklinikum leitet, und Mehmet Isik, Vorsitzender der islamischen Religionsgemeinschaft, boten bei einer Veranstaltung des Katholischen Akademiker:innenverbandes (KAV) in der St. Pöltner Pfarre St. Johannes Kapistran zum Thema „Spiritual Care – Gespräch, Gebet, Ritual, Sakrament, Begleitung“ Zeugnisse ihres Wirkens. Moderiert von Josef Kirchner, ebenfalls Krankenhausseelsorger, berichteten die Referenten u. a. über die...

  • 27.05.26

Lebensschutzveranstaltung im Hiphaus
"Ja zum Leben sagen"

Zum Tag des Lebens am 1. Juni lädt die Diözese St. Pölten zur hochkarätig besetzten Lebensschutzveranstaltung „Ja zum Leben“ in das Bildungshaus St. Hippolyt ein. Von 16.15 bis 20.15 Uhr stehen – nach einem Lobpreis – vier Vorträge auf dem Programm: Petra Plonner von „Life Church Österreich“, die als 18-Jährige eine Abtreibung erlebt hat, berichtet über ihre Erfahrungen und legt ein persönliches Zeugnis ab. Anschließend spricht die Ethik-Expertin und IMABE-Direktorin Susanne Kummer über „die...

  • 20.05.26
Kirche Maria Schnee in Plankenstein. | Foto: Mostviertel Tourismus
2 Bilder

Pilgerweg
Auf den uralten Straßen der Römer

Der Römerweg im Melker Alpenvorland ist einer der ersten durchgehend beschilderten Rundwanderwege in Niederösterreich; er wurde im Jahr 1976 eröffnet und feiert sein 50-Jahr-Jubiläum. Er ist gekennzeichnet durch die landschaftliche Vielfalt, die von den Ausläufern der Wachau bis zu den ersten Gipfeln des Mostviertels reicht. Er kann in drei bis fünf Tagen zur Gänze erwandert werden, je nach Etappenplanung. Am Weg liegen vier bedeutende Wallfahrtskirchen: Maria Mank am grünen Anger, Maria...

  • 27.05.26

Leserreisen
Pilgern & Reisen mit dem Tiroler Sonntag

Insgesamt 16 Mal heißt es im Jahr 2026 wieder: Koffer packen und eintauchen in die faszinierende Kultur, Religion, Geschichte und Natur anderer Länder. So geht es unter anderem nach Ägypten, nach Spanien, Albanien oder Marokko. Aber auch nahe Reiseziele versprechen interessante Einblicke, wenn es etwas zu den Klöstern und Kunstschätzen des Jogllandes (Steiermark) geht, zum Wandern ins Pustertal oder nach Altötting. Kunstliebhaber zieht es vielleicht zur Biennale nach Venedig, Freunde der...

  • 29.04.26
Kloster Chor Virap vor dem Ararat an der Grenze zur Türkei. Hier soll Gregor „der Erleuchter“ vom König gefangen gehalten worden sein. | Foto: Maks Karochkin/ Wikimedia Commons
5 Bilder

Reportage
Armenien – christliche Oase im Nahen Osten

Die kleine Republik Armenien mitten im von Krisen geschüttelten Nahen Osten ist geprägt von Naturschönheit, reicher Kultur sowie einer langen und bewegten Geschichte. Eingezwängt zwischen mehreren Krisenherden unserer Zeit und isoliert durch feindlich gesinnte Nachbarn liegt Armenien, das kleinste Land der Kaukasusregion. Das heute international unbedeutende Gebirgsland, das mit 29.743 Quadratkilometern nicht einmal so groß wie Nieder- und Oberösterreich gemeinsam ist, kann auf eine stolze...

  • 22.04.26
Blick auf Spitz | Foto: Johann Schilcher
3 Bilder

Wandertipp Wachau
Spitz: Aussichtsreicher Rund-Wanderweg für die Familie

Spitz. Einige Idealisten und der Tourismusverein Spitz haben sich sehr viel Mühe gemacht bei der Gestaltung von kindgerechten Wanderwegen rund um Spitz. Und diese Mühe hat sich gelohnt. Man kann sich entscheiden zwischen dem Waldgeist-, Wassergeist- oder Weingeistweg: Ausgangspunkt ist immer der Kirchenplatz von Spitz, an allen Wegen warten Kunstwerke und lustige Stationen mit kleinen Stempel-Häuschen. Mit den Stempeln können Kinder ihren Stempelpass vervollständigen, und am Ende der Wanderung...

  • 15.04.26

Pfarren
Know-how für die Pfarr-Pressearbeit

In den Pfarren gibt es viele engagierte Menschen, die in den Pfarr-Medien mitarbeiten: ob in der Öffentlichkeitsarbeit, beim Pfarrblatt oder in den sozialen Medien. Rund um den Welttag der sozialen Kommunikationsmittel am 17. Mai gibt „Kirche bunt“ pfarrlichen Medienmitarbeiterinnen und -mitarbeitern Tipps rund um das 1 x 1 im Journalismus. Pressearbeit in der Pfarre dient dazu, Wissen über das pfarrliche Leben, über den kirchlichen oder sozialen Bereich zu verbreiten. Dabei sollten die...

  • 12.05.26

Kirche für Kinder
Zu gewinnen: Freikarten für den Zirkus!

Wir verlosen 3 Freikarten für Kinder für den „Circus Edelweiß“, und zwar für die Vorstellung am Freitag, 8. Mai, um 16 Uhr in Pyhra! Wiese altes Schwimmbad Einfach bis spätestens 4. Mai ein E-Mail mit dem Kennwort „Zirkus“ schicken an: kinder@kirchebunt.at! Bitte unbedingt dazuschreiben: Namen, Adresse und Telefonnummer! Die Gewinner werden telefonisch verständigt. Nähere Infos über den Zirkus: Circus Edelweiß

  • 22.04.26

Vorbereitung auf priesterlichen Dienst
Kurse für Priester aus anderen Kontinenten

Insgesamt sechs Priester aus Indien und Nigeria absolvieren derzeit das zweite Jahr des Einführungskurses für Priester aus anderen Kontinenten zur Vorbereitung auf ihren Dienst in der Diözese St. Pölten. Der Kurs wird unter der Leitung von Christian Ebner und Thomas Pichler durchgeführt und findet bereits zum zweiten Mal statt. Kürzlich besuchte die Kursgruppe das Pflegeheim Melk, um sich mit den besonderen Anforderungen und Gegebenheiten der seelsorglichen Arbeit in einer Pflegeeinrichtung...

  • 06.05.26

Purgstall
Mega-Mini-Völkerballturnier des Dekanats Scheibbs

Beim 35. Ministrantenvölkerballturnier des Dekanats Scheibbs in Purgstall herrschte wieder eine tolle Stimmung. 152 Kinder und Jugendliche spielten um den jeweiligen Gruppensieg: In zwei der drei Altersgruppen triumphierten die Grestner, in einer die Purgstaller. Die Siegereehrung führten Dechant Franz Kronister und die Organisatorin Johanna Ressl durch. Alle Kinder erhielten zur Belohnung eine Medaille und eine Schokolade. Abschließender Höhepunkt war das stimmungsvoll gebetete Vater Unser....

  • 19.11.25

Pfarrkirche Tautendorf
Kirche erstrahlt in neuem Glanz

Mit einer Dankmesse beim Erntedankfest wird am 28. September der Abschluss der Tautendorfer Kirchenrenovierung gefeiert, wie Rudolf Fuchs, stellvertretender Obmann des Pfarrgemeinderates, ankündigt. Außerdem feiert die Pfarre im Dekanat Horn an diesem September-Sonntag ihr 240-Jahr-Jubiläum. Aber schon kürzlich konnte der erste Gottesdienst in der renovierten Pfarrkirche gefeiert werden (Bild oben li.), eingebettet war das Fest in den Musikantenkirtag. Dies gelang dank gemeinsamer Anstrengung...

  • 20.08.25

Pfarrhaushälterinnen-Gemeinschaftstag

Am 22. November hielt die Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen der Diözese St. Pölten ihren herbstlichen Gemeinschaftstag im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten ab. Referent Hans Wimmer, Theologischer Referent und Seelsorger der Caritas, sprach dabei zum Thema „Gottvolle Haltungen als Hoffnungsressource – nicht nur in Krisenzeiten“. Wimmer stellte acht gottvolle Haltungen vor, die sich in der Kraft und dem Ethos der Liebe Gottes verwurzeln und nähren und das Leben frisch, lebendig...

  • 27.11.24

Kirche Steiermark
Veranstaltungen

Diözesanmuseum: Heilige Alltagshelfer. Wer beschützt uns eigentlich im Alltag? Ausstellung bis 11. Oktober zu „ungewöhnlichen Schutzbereichen und ihren Helfern“. • Ein Herz und eine Seele. KunstBlick-Ausstellung, Sprichwörter und Redewendungen aus der Bibel. – Dienstag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr, Samstag, 11 bis 17 Uhr. – Bürgergasse 2. Infos und Kontakt: dioezesanmuseum.at oder Tel. 0316/8041 890. Admont: „SUPERSTARS“. Konzertabend der Big Band des Stiftsgymnasiums; bekannte Titel (Aretha...

  • 28.05.26

Dorfstettner zu Gast in St. Margarethen
Passionsspiel verbindet

Für die Passionsspiel-Darstellenden aus Dorfstetten war es ein besonderer Tag: Sie fuhren nach St. Margarethen im Burgenland, um die Premiere des diesjährigen Passionsspiels zu besuchen – dieses begeht heuer sein 100-Jahr-Jubiläum. Der Steinbruch mit seiner mächtigen Kulisse bietet den Rahmen dafür. Ein Höhepunkt des Abends war das Wiedersehen mit vielen Freunden und Bekannten aus der Passionsspielgemeinschaft. Der Austausch zeigte, wie stark die Verbundenheit unter den Spielenden verschiedener...

  • 27.05.26

Buch-Tipp
Ein Leben hinter Klostermauern

Einfach, gottgeweiht und getragen von Arbeit, Gebet und Hingabe: In wunderschönen und eindrucksvollen Fotografien bewahrt dieses Buch die Atmosphäre des Alltags im Kloster Säben – jenem Ort hoch über dem Eisacktal in Südtirol, an dem über Jahrhunderte hindurch Nonnen lebten. Doch nach 335 Jahren hat sich dieses Kapitel klösterlicher Tradition geschlossen: 2021 verließen die letzten drei Benediktinerinnen den „Heiligen Berg Tirols“, einen der ältesten Wallfahrtsorte im Alpenraum – die kleine...

  • 27.05.26
Der Magdalenenaltar von St. Korbinian in Thal zählt zu den herausragenden sakralen Kunstschätzen Osttirols.  | Foto: Peter Leitner
2 Bilder

Interreg-Projekt zum Magdalenenaltar
Digitale Reise ins Mittelalter

Jahrhundertealte Pilgertraditionen und wertvolle Kirchenschätze gehören zur kulturellen DNA Osttirols. Mit dem bereits 2018 eingeweihten Bergpilgerweg "Hoch und Heilig" wurde dieses Erbe erlebbar gemacht: In neun Etappen führt der Weg von Lavant bis nach Heiligenblut und verbindet eindrucksvoll Natur, Spiritualität und Geschichte. Im Rahmen eines aktuellen Projekts wurde nun die erste Etappe von Lavant nach St. Korbinian um einen besonderen Erlebnispunkt erweitert. Mit dem animierten Kurzfilm...

  • 26.05.26
Im Leben kann man sich zur Dankbarkeit entscheiden.  | Foto: oksix/AdobeStock
3 Bilder

Grenzen lassen sich gestalten

Gott sei Dank gibt es Grenzen 4/4 Wer für andere da ist, muss die eigenen Grenzen kennen. Grenzen zu achten, ist eine Haltung, die sich durch alle Bereiche des Lebens zieht. ANGELIKA GASSNER Erwachsenenbildnerin, Freie Rednerin, Lebensberaterin und Geistliche Begleiterin Wir sind täglich mit Menschen zusammen. Daheim, am Arbeitsplatz, in der Öffentlichkeit und überall dort, wo wir ehrenamtlich tätig sind. Wo Menschen sind, gibt es Ansprüche, Reibereien, Missverständnisse, Wohlwollen und...

  • 28.05.26
Gefährlich ist die „Mannosphäre“ – ein digitales 
Männermilieu – nicht nur wegen ihrer Rohheit, sondern vor allem wegen ihrer Verführungslogik.  | Foto: pexels
3 Bilder

Weltanschaungsarbeit heute | 27
Wut der Verunsicherten

Die „Mannosphäre“ und die „perfekte“ Männlichkeit. Frauen wollen von Männern geführt werden.“ Was wie ein Echo aus vergangenen Zeiten klingt, gehört zum Klang digitaler Gegenwart. Eine Rhetorik von Dominanz und Selbstüberhöhung. Das Destillat eines Männerideals aus Selbstoptimierung und Frauenhass. Ein Leitbild der „Mannosphäre“. Die „Mannosphäre“ bezeichnet eine digitale Strömung, die von subtiler Frauenfeindlichkeit bis hin zu offener Radikalisierung reicht. Verbindungen zu rechtsextremen und...

  • 28.05.26
Pfarrgruppen – das Fundament der kfb. V. l.: Angelika Schuster und Jacqueline Scherübel aus St. Martin im Sulmtal.  | Foto: privat
2 Bilder

75 Jahre kfb - Teil 7
Stimmen aus den Pfarren

Neue Ideen und junge Aufbrüche in der kfb Steiermark. Den Weg zurück gefunden Seit März 2026 bin ich bei der kfb und auch bei meiner Ortsgruppe. Unser Pfarrer hat mich in einem Gespräch gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, die Leitung der Gruppe zu übernehmen. Da mir Frauenthemen immer schon sehr am Herzen lagen, habe ich sehr spontan zugesagt. Ich bin derzeit in Karenz und habe es schön gefunden, dass er mir diese Tätigkeit zutraut und eine neue Aufgabe auf mich wartet, an der ich wachsen...

  • 27.05.26

GEIST_REICH
Liebevoll mit mir

Gott sei Dank gibt es Grenzen 3/4 Wer für andere da ist, muss die eigenen Grenzen kennen. Grenzen zu achten, ist eine Haltung, die sich durch alle Bereiche des Lebens zieht. ANGELIKA GASSNER Erwachsenenbildnerin, Freie Rednerin, Lebensberaterin und Geistliche Begleiterin Das Herz gilt als Symbol für Liebe, Empathie, Fürsorge, Wärme. Ein Herzensmensch ist ein Mensch, der positive Gefühle für sich und andere im Herzen trägt und freigebig verschenkt. Gott wird als barmherzig bezeichnet, ein Gott,...

  • 21.05.26

Feste feiern - Festprofi
Pfingsten

Alle sagen, Pfingsten hat etwas mit dem Heiligen Geist zu tun. Was ist das für ein Geist? Ist der gruslig? Nein, der Heilige Geist ist kein Gespenst und will dir sicher nicht Angst machen. Er ist die Kraft Gottes. Durch ihn kann Gott überall auf der Welt gegenwärtig sein. Wir nennen ihn Geist, weil wir ihn nicht sehen können. So wie man auch deinen Geist und deine Gedanken nicht sehen kann. Dass du z. B. in der Schule manchmal mit deinen Gedanken bei den Freunden am Spielplatz bist, kann die...

  • 20.05.26

Pfarrverband Waidhofen-Ybbstal
Eine Hymne für einen Pfarrverband

Im April heurigen Jahres wurde der Pfarrverband Waidhofen-Ybbstal offiziell gegründet. Am 17. Mai fand die erste gemeinsame Veranstaltung statt: Von vier verschiedenen Startpunkten machten sich Fußwallfahrerinnen und -wallfahrer aus den Pfarren Waidhofen/Ybbs, Zell, Böhlerwerk, Konradsheim und St. Leonhard auf den Weg zur Basilika Sonntagberg, um dort gemeinsam mit den nachkommenden Gläubigen die heilige Messe zu feiern. Zelebriert wurde der Gottesdienst von Pfarrer Christian Poschenrieder, der...

  • 20.05.26

Feste feiern - Festprofi
Christi Himmelfahrt

Was heißt Christi Himmelfahrt? Jesus hatte ja noch kein Auto oder Moped? Womit ist er gefahren? Du hast Recht, Jesus hatte noch kein Auto und auch kein Moped. Aus der Bibel wissen wir nur, dass er einmal auf einem Esel ritt und öfter in einem Fischerboot fuhr. Das Wort „fahren“ hatte allerdings früher eine andere Bedeutung. Es hieß einfach, gehen oder sich bewegen – auch ohne Fahrzeug. Wir sagen ja auch: Ich fahre mir mit der Hand durchs Haar. Und dazu brauchen wir auch kein Moped. Wenn wir...

  • 11.05.26

Nach Maria Taferl
Wallfahrt unserer Mesner

So wie jedes Jahr zum Gedenktag des heiligen Bruder Konrad von Parzham, des Patrons der St. Pöltner Mesnergemeinschaft, versammelten sich über 80 Mesnerinnen und Mesner aus der gesamten Diözese zu einer Wallfahrt in Maria Taferl, berichtet Mesner‑Diözesanleiter Richard Wöginger. Im Rahmen der Wallfahrt wurde des verstorbenen Prälat Josef Wansch in besonderer Weise gedacht. Er war von 1969 bis 2018 – nahezu 50 Jahre lang – Geistlicher Assistent der Mesnergemeinschaft der Diözese St. Pölten. „Er...

  • 06.05.26

Unterstützung durch kfb und Diözese
10 Jahre Mutter-Kind-Haus bei Piestany

Bei einem festlichen Gottesdienst und einer Agape im Mutter-Kind-Wohnheim der Katholischen Frauen-Initiative in Luka nahe Piestany (Slowakei) fand die Feier des zehnjährigen Bestehens des Hauses „Dom Pokoja“ („Haus des Friedens“) statt. Dieses Wohnheim wurde mit großer finanzieller Unterstützung aus der Missionskerzenaktion der Katholischen Frauenbewegung St. Pölten und dem Osthilfefonds der Diözese St. Pölten errichtet. Maßgeblich beteiligt waren auch der Bauorden Österreich und der...

  • 27.05.26

Mit Hilfe der Dreikönigsaktion
Einsatz für das "gute Leben"

Mit eindrucksvollen Vorträgen, lebendigen Workshops und persönlichen Begegnungen begeisterten Anfang Mai Gäste aus Bolivien im Rahmen des Welthaus-Programms bei zahlreichen Terminen in der Diözese St. Pölten. In Schulen, Pfarren, Initiativen und verschiedenen Einrichtungen wurde gemeinsam über globale Zusammenhänge, Klimagerechtigkeit und ein gutes Leben im Einklang mit Mensch und Natur diskutiert. Die Veranstaltungen mit Águeda Colque von ISALP (Instituto de Investigación y Apoyo al Desarrollo...

  • 20.05.26

14 junge Ordensmänner bei ...
Novizenwoche im Stift Göttweig

Von 26. April bis 1. Mai fand im Stift Göttweig die Novizenwoche der österreichischen Stifte und männlichen Ordensgemeinschaften statt. Insgesamt 14 Novizen – darunter Benediktiner, Karmeliten, Zisterzienser, ein Oblate des heiligen Franz von Sales sowie ein Augustiner-Chorherr – nahmen diesmal daran teil. Das Treffen dient der Fortbildung, dem gegenseitigen Kennenlernen und der Vernetzung der Novizen untereinander. Den Schwerpunkt bildeten Gebet, Vorträge und geistliche Impulse, außerdem gab...

  • 12.05.26

Stift Lilienfeld
Erste Bilanz des Fördervereins

Der Förderverein „Freunde des Zisterzienserstiftes Lilienfeld“ zieht anlässlich seiner Mitgliederversammlung und des einjährigen Bestehens eine positive Bilanz. Im ersten Vereinsjahr wurden die organisatorischen Grundlagen gelegt und erste Projekte erfolgreich umgesetzt. Im Mittelpunkt der Vereinstätigkeit steht das Restaurierungsprojekt des Prälaten- und Kirchenhofs, für das insgesamt rund 280.000 Euro benötigt werden. Ziel ist die nachhaltige Sicherung und Aufwertung der historischen...

  • 06.05.26

Unter uns - P. Karl Schauer OSB
IST GOTT GESCHWÄTZIG?

Der „Dreifaltigkeitssonntag“ nach Pfingsten ist ein theologisches Statement, keine heilsgeschichtlich biblische Aussage wie Menschwerdung Gottes, Kreuzigung, Auferstehung, Himmelfahrt und Geistsendung, die die Menschen zu Weihnachten, Ostern und Pfingsten feiern. Das Dreifaltigkeitsfest ist eine theologische Grundaussage: Gott ist der Dreieinige in drei Personen, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Gott der Eine ist ein Gott der Beziehung. Er ist ein Gott der Begegnung, in sich und mit den...

  • 28.05.26

DENK_MAL
Digitale Vollbremsung

Seit knapp einem Jahr arbeite ich in einer öffentlichen Volksschule als Religionslehrerin. Vor kurzem habe ich die 6- bis 10-Jährigen nach ihren Abendritualen gefragt. Ich hätte erwartet, dass als Antwort „Lesen, Spielen oder mit Mama/Papa Kuscheln“ kommen würde. Weit gefehlt. Die häufigste Antwort war: „Handy- oder Tablet-Schauen“. Ein kindlicher Alltag ohne digitales Endgerät? In vielen Familien undenkbar. Die Auswirkungen „baden“ unter anderem wir Pädagoginnen und Pädagogen aus. Ich sehe,...

  • 28.05.26

FEDER_SPIEL
UN-HEIMLICH

In keinem seiner vielen Interviews hat der Wiener Dompfarrer (der seit einiger Zeit in Abstimmung mit dem Erzbischof keine Interviews mehr gibt, über den aber trotzdem fleißig geschrieben wird) eine Silbe darüber verloren, welche Intimität er mit seiner Partnerin (als „Begleitung“ oder „sehr gute Freundin“ bezeichnet) pflegt. Niemand kann daher sagen, Toni Faber sei wegen einer sexuellen Beziehung als Dompfarrer untragbar. Darüber wird nur gemunkelt. Tatsache ist: Faber sitzt nicht im Pfarrhaus...

  • 28.05.26

Aus meiner Sicht - Anna Maria Steiner, Redakteurin
Körper, Seele, Geist

„Der Mensch ist mehr als nur ein Bündel von Organen.“ In der Kirchenbank sitzend, vernahm ich diese Worte kürzlich bei der Firmung in der Pfarre Graz-Mariatrost. Weihbischof Johannes Freitag gab den Mitfeiernden in seiner Predigt mit: Als Menschenwesen bestehen wir zwar aus Zellen, Fleisch und Knochen – aber das ist längst nicht alles. Zum Menschsein gehören auch Gefühle, Gedanken und ein Gewissen. Der Mensch als Körper, Geist und Seele: große Begriffe, die er den Jugendlichen zumutet – und...

  • 27.05.26

Trauerspaziergang im Seelsorgeraum Feldbach
Wenn Worte fehlen, kann das Gehen in der Natur tragen

Zum ersten Mal findet in unserem Seelsorgeraum Feldbach ein Trauerspaziergang in der Pfarre Paldau statt. Dieses Angebot richtet sich an alle Menschen, die einen geliebten Angehörigen oder Freund verloren haben. Wir laden Trauernde ein, miteinander unterwegs zu sein – in einer geschützten Atmosphäre, die Platz gibt für Natur, Stille und alles, was gerade bewegt. Gespräche können entstehen – über das Leben, über Gott und die Welt, über die eigene Trauer und den verstorbenen Menschen....

  • 13.05.26

Gedanken zum Rüstungsboom
Sorgt Wettrüsten für mehr Sicherheit?

Wir erleben aktuell eine Schwächung der regelbasierten und wertegestützten Weltordnung. Dies führt zu einem Rüstungsboom, an dem manche recht gut verdienen. „Heimische Betriebe profitieren von Wettrüsten“ lautete eine Schlagzeile des öffentlich-rechtlichen Rundfunk, als ob „Wettrüsten“ die normalste Sache der Welt wäre. Rüstungsaktien gehen weltweit durch die Decke und Anleger freuen sich, offenbar ohne darüber nachzudenken, womit sie ihr Geld verdienen. Auch die Nähe zwischen Rüstungslobby und...

  • 30.04.26

Vinzenzgemeinschaft Kirchberg an der Raab
Unser neues Vorstandsteam – gemeinsam mit vielen engagierten Händen

Bei der jüngsten Neuwahl wurde unser Vorstand neu bestellt. Das neue Leitungsteam übernimmt mit Herz, Sorgfalt und einem tiefen Verantwortungsbewusstsein die Aufgabe, unsere Gemeinschaft in den kommenden Jahren zu begleiten und weiterzuentwickeln. Diese Bereitschaft verdient großen Respekt und Dank, denn ein solches Amt bedeutet weit mehr als organisatorische Arbeit – es bedeutet Hinwendung zu Menschen, Aufmerksamkeit für Bedürfnisse und Mut, Entscheidungen zu treffen, die uns als gesamte...

  • 02.04.26
Margit und Edi Schweiger
9 Bilder

Suppensonntag in Koglhof:
Ein starkes Zeichen der Solidarität für Ruanda

Am Sonntag, dem 13. März 2026, stand die Pfarre Koglhof ganz im Zeichen der Nächstenliebe. Im Rahmen des traditionellen Familienfasttags lud die Pfarrgemeinde zum Suppensonntag, um ein Herzensprojekt in Ostafrika zu unterstützen: Das Programm „Mittagessen für Schulkinder“ in Ruanda. Besondere Freude herrschte über die Rückkehr eines vertrauten Gesichts: Pfarrer Mag. Hans Schreiner kehrte nach Koglhof zurück, um die Heilige Messe zu zelebrieren. Ursprünglich war die Feier als gemeinsames Hochamt...

  • 18.03.26

Glaube
Pfingsten: Gott in uns

Über den Heiligen Geist, sein Wesen, seine Gestalt und seine Wirkung denkt der Franziskaner-Pater Willibald Hopfgartner nach. Der Heilige Geist ist für viele etwas schwer Verständliches. Auch die Tatsache, dass er in der christlichen Ikonographie als Taube erscheint, macht es uns nicht leichter. Außer wir denken daran, dass er biblisch zum ersten Mal fassbar ist im Moment der Taufe Jesu im Jordan. Denn die Stimme, die das Erscheinen der Taube begleitet, kommt vom Himmel und ist die Stimme des...

  • 20.05.26
Wenn Predigen das Herz berührt, geschieht echte Verkündigung, sagt Pater Hans Hütter. Das Bild zeigt das Gemälde „Die Predigt Johannes des Täufers“ von Pieter Bruegel dem Älteren aus dem Jahr 1566. Das Ölbild auf Holz ist nach einer Szene aus den Evangelien nach Matthäus und Lukas benannt und befindet sich im ungarischen Kunstmuseum Szépművészeti Múzeum in Budapest. | Foto: wmc
4 Bilder

Interview
Leben für die Frohbotschaft

Pater Hans Hütter widmet sein Leben der Verkündigung und gründete vor 30 Jahren das „Predigtforum“: damit Glaube ins Herz geht und dort Wurzeln schlagen kann. Männer und Frauen zur Glaubensverkündigung zu befähigen: Mit diesem Ziel gründete der in Gnas geborene Redemptorist Hans Hütter das „Predigtforum“. Die Internet-Plattform für Verkündigung bietet Predigt-Impulse und Materialien zur Gottesdienstgestaltung und hat mit 13.000 Zugriffen pro Woche großen Zulauf. Im Interview spricht P. Hütter...

  • 20.05.26

Philipp Neri und das Oratorium
Frei sein für Gott

Der heilige Philipp Neri (1515–1595) ist bekannt als „der lachende Heilige“. Was uns der florentinische Heilige heute sagen kann, erzählt P. Felix Selden, Gründungsmitglied der Wiener Oratorianer. Was muss man unbedingt über Philipp Neri wissen, um ihn als Menschen und Heiligen verstehen zu können? P. Felix: Philipp Neri lebte im Zeitalter der Renaissance, einer Zeit der Umbrüche, in der nicht mehr Gott, sondern mehr und mehr der Mensch das Zentrum bildete und die auch die Reformation...

  • 20.05.26
n der dritten Klasse stand schon fest, dass Stephan Sigg Autor werden würde. Das erste Produkt des heute 42-Jährigen war ein SchülerInnenmagazin. Dem folgten seit 2000 zahlreiche Publikationen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. | Foto: Matthias Frager / A Downstairs Affair, privat
2 Bilder

Vor den Vorhang - Stephan Sigg
Geschichten, die Mut machen

Am liebsten schreibt Stephan Sigg dort, wo Menschen sind. Der Schweizer Theologe und Autor veröffentlicht seit 25 Jahren Bücher für Jung und Alt über Themen, die wirklich beschäftigen. Wie hat sich Ihr Schreiben in den vergangenen 25 Jahren entwickelt und verändert? Stephan Sigg: Heute ist mir wichtiger denn je, dass meine Geschichten eine positive und ermutigende Botschaft haben. In einer Welt voller negativer Schlagzeilen möchte ich den Blick auf das richten, was Menschen stärkt und ihnen Mut...

  • 20.05.26

"Wie's Leben früher war" von Inge Friedl
Vom Fleiß der Frauen und harter Arbeit

Betrachten wir das Foto. Wir sehen ein älteres Ehepaar, Bauersleute, die gerade von der Hausbank aufgestanden sind. Es ist Feierabend, der Mann gönnt sich eine Pfeife. Die Frau scheint nur kurz von ihrer Strickarbeit aufzublicken, gleich wird sie am Socken weiterarbeiten. Was ist hier so besonders? Dieses Bild erzählt vom Fleiß der Frauen, den eine Bäuerin mir so erklärte: „Frauen sollten früher niemals untätig sein, niemals die Hände in den Schoß legen.“ Selbst in der Freizeit, also am...

  • 22.04.26

Ostern
Osternachtsreform vor 75 Jahren

Die Feier einer Nacht am Vormittag, Lesungen nur auf Latein, Symbole, die nicht erklärt wurden: All dies machte eine Reform der Osternacht im 20. Jahrhundert nötig – schon mehr als zehn Jahre vor Konzilsbeginn. Wie es dazu kam. Dies ist die Nacht“: Wer heutzutage eine katholische Osternacht besucht, hört diesen Satz im gesungenen Osterlob, dem „Exsultet“, gleich mehrere Male. Und seit 75 Jahren stimmt das auch wieder. Denn die Osternacht wird in vielen Pfarren am Abend des Karsamstags gefeiert,...

  • 01.04.26

Dinge mit Geschichte(n)
Der Zeichenstein vom Sonntagberg

Im hinteren Teil der Wallfahrtskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit am Sonntagberg befindet sich ein sagenumwobenes Objekt: der sogenannte „Zeichenstein”. Durch ein Gitter hindurch wird ein altarartiger Steinblock mit einem „Brotlaib“ aus Rotmarmor sichtbar. Auf dem Kirchenpfeiler hinter dem Altarblock gibt eine barocke Inschrift Auskunft: Einst soll ein Hirte seine Herde verloren haben. Verzweifelt suchte er nach den Tieren – jedoch vergeblich. Erschöpft machte er an einem Felsen Rast, wandte...

  • 18.03.26
Premium

Ekklesiologie
Bischof ist nicht gleich Bischof

In der Serie „Die Kirche und ihre Titel“ bringt „Kirche bunt“ Licht ins Dunkel der kirchlichen Titelwelt. Im dritten Teil der Serie geht es um die Bischöfe – die ganz unterschiedliche Rollen haben. Zwischen dem Papst in Rom und der konkreten Gemeinde, wie der Pfarre vor Ort, liegt die Diözese. Sie bildet den zentralen Lebensraum der Kirche und zugleich jenen Bereich, in dem Titel und Aufgaben besonders eng verbunden sind. Die Diözese ist jedoch nicht nur ein Verwaltungssprengel der...

  • 04.03.26

Im Blickpunkt
Pfarre Leibnitz

Die Pfingstdekoration der Stadtpfarrkirche Leibnitz aus Feuerzungen und Tauben über dem Altar bot während der Firmung einen besonderen Effekt, als ein Luftzug die Installation in Bewegung brachte – als wäre der Heilige Geist plötzlich sichtbar.

  • 27.05.26

Im Blickpunkt
Pfarre Bruck an der Mur

Eine besondere Pfingstüberraschung erlebte die Gottesdienstgemeinde am Pfingstsonntag in Bruck an der Mur: Beim Lied „Der Geist des Herrn erfüllt das All“ rieselten rote Rosenblätter aus dem „Heilig-Geist-Loch“ herunter in den Kirchenraum. Der Rosenregen zum Pfingstfest ist eine Tradition im Pantheon in Rom.

  • 27.05.26

Im Blickpunkt
Pfarre Weiz

Im Schatten der alten Birnbäume am Schwobn, unweit der Basilika am Weizberg, feierten Kinder und Jungfamilien Pfingsten – jenen Zeitpunkt, ab dem sich die Jünger und Freunde Jesu nicht mehr verstecken, sondern die Botschaft in die Welt hinaus tragen. Mit viel Freude gestaltet war die Wortgottesfeier.

  • 27.05.26

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Powered by PEIQ