Nachrichten

Kirche hier und anderswo
Bischof Ägidius J. Zsifkovics appelliert, die Kirchen weit aufzumachen, „damit die Menschen in ihnen daheim sein können und ahnen dürfen, dass Gott sich nicht einsperren und der Mensch nicht aussperren lässt.“   Bischof Ägidius J. Zsifkovics appelliert, die Kirchen weit aufzumachen, „damit die Menschen in ihnen daheim sein können und ahnen dürfen, dass Gott sich nicht einsperren und der Mensch nicht aussperren lässt.“   Bischof Ägidius J. Zsifkovics appelliert, die Kirchen weit aufzumachen, „damit die Menschen in ihnen daheim sein können und ahnen dürfen, dass Gott sich nicht einsperren und der Mensch nicht aussperren lässt.“

Reportage in burgenländischen Pfarren
Zwischen Sorge und Seelsorge

In Krisenzeiten werden Gotteshäuser zu Zufluchtsorten – viele Gläubige wollen ein Kerzerl anzünden oder ein Gebet sprechen. Doch offene Kirchentüren sind aus Sorge vor Vandalismus und Einbrüchen längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Wie bewältigen burgenländische Pfarren den Spagat zwischen Offenheit und Sicherheit? Gerald Gossmann Wenn Wirtshäuser und Boutiquen verschlossen bleiben, kommt Kirchen eine noch bedeutendere Rolle zu: Sie sind begehrte Zufluchtsorte in der Pandemie. Abzulesen...

Kirche hier und anderswo
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"Überzeugt, dass Gott mich liebt"
Maria Nopp: 80 Jahre Ordensfrau

Sr. Maria Nopp von den Ursulinen feierte an Ostern ein ganz seltenes Jubiläum. Seit 80 Jahren lebt die 103-jährige Schwester im Orden. Ein kleiner Rückblick auf ein Ordensleben, das viele Überraschungen für sie parat hatte. Über Linz, Paris, Brüssel und Rom nach Klagenfurt. von Ingeborg Jakl „Du wirst das Lachen verlernen“, befürchtete ihre Mutter, die es nicht akzeptieren wollte, dass ihre Tochter ins Kloster gehen wollte. „Dieses Eingesperrt-Sein wäre nichts für mich“, schilderte ihr vor...

Kirche hier und anderswo

Kirche bunt hörte sich um
Auswirkungen von Corona in unserer Diözese

Die Corona-Krise hat auch auf die Kirche enorme Auswirkungen. „Kirche bunt“ hörte sich in der Diözese St. Pölten um und sprach mit betroffenen Geistlichen bzw. diözesanen Mitarbeitern, wie sie ihre Corona-Erkrankung erlebten. Einig sind sich alle in ihrer Warnung: Corona darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Seit über einem Jahr hält Corona die Welt in Atem. Millionen Menschen wurden positiv auf das Virus getestet, Millionen sind an Covid-19 erkrankt oder sogar daran...

Gesellschaft & Soziales
Andreas Kickinger ist Geschäftsführer von „Biblische Reisen“, dem Reisepartner der KirchenZeitung für Leser/innen-Reisen. Sieben Mitarbeiter/innen betreuten bislang jährlich an die 5.000 Reisegäste. Im Sommer sollen erste Gruppenreisen wieder möglichAndreas Kickinger ist Geschäftsführer von „Biblische Reisen“, dem Reisepartner der KirchenZeitung für Leser/innen-Reisen. Sieben Mitarbeiter/innen betreuten bislang jährlich an die 5.000 Reisegäste. Im Sommer sollen erste Gruppenreisen wieder möglichAndreas Kickinger ist Geschäftsführer von „Biblische Reisen“, dem Reisepartner der KirchenZeitung für Leser/innen-Reisen. Sieben Mitarbeiter/innen betreuten bislang jährlich an die 5.000 Reisegäste. Im Sommer sollen erste Gruppenreisen wieder möglich

„Hoffnung auf ein normales Leben“

Bis zu 5.000 Reisegäste betreute „Biblische Reisen“ jährlich, an die 150 Gruppenreisen wurden durchgeführt. Jetzt ist seit einem Jahr fast Stillstand. Langsam wächst die Reiselust. Ab wann sind Gruppenreisen wieder möglich? Das und mehr haben wir Andreas Kickinger, den Geschäftsführer von „Biblische Reisen“, gefragt. Die Reisebranche hat die Corona-Pandemie hart getroffen. Reisen war lange Zeit nicht möglich. Wie war die Zeit rückblickend? Andreas Kickinger: Wir konnten im Sommer und Frühherbst...

Pfarrleben
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Pfarrleben
Mit „Seppi und Rupi“ zur Erstkommunion

Kreativ sein heißt es in Sachen Erstkommunion, wenn Corona die Abhaltung der normalen Vorbereitung unmöglich macht. „In der Pfarre Thalgau haben wir insgesamt sieben Videos für die Kinder und ihre Eltern vorbereitet. Unter dem Titel ‚Seppi und Rupi‘ bringe ich ihnen mit meiner Handpuppe ergänzend zum analogen Vorbereitungskurs Inhalte der hl. Messe näher“, sagt Diakon Rupert Santner.Die Kinder könnten sich mit den Videos, in denen auch andere Kinder mitspielen, identifizieren. „Zum...

Serien
Der steirische Sänger Christian Stani (Leadsänger der Band „Alle Achtung“) erzählt, warum er Musik macht, wie ein Hit entsteht und welches Musikinstrument er wäre.Der steirische Sänger Christian Stani (Leadsänger der Band „Alle Achtung“) erzählt, warum er Musik macht, wie ein Hit entsteht und welches Musikinstrument er wäre.Der steirische Sänger Christian Stani (Leadsänger der Band „Alle Achtung“) erzählt, warum er Musik macht, wie ein Hit entsteht und welches Musikinstrument er wäre.

Kraft fürs Leben | Teil 02
Musik ist wie ein Wunder

Der steirische Sänger Christian Stani erzählt, warum er Musik macht, wie ein Hit entsteht und welches Musikinstrument er wäre. Zur Person:   Christian Stani (40) ist der Sänger der österreichischen Pop-Band „Alle Achtung“ aus Thal bei Graz. 2020 wurde ihre Single „Marie“ zum absoluten Sommerhit, der die Füße zum Tanzen und die Menschen zum Mitsingen bewegt. Was ist Musik für Sie? Alles im Leben ist Musik. Die ersten Töne und Rhythmen, die wir hören und spüren, ist der Herzschlag der Mutter noch...

Gesellschaft & Soziales
Andreas Kotzbeck übergibt den Schuh an Auftraggeber Martin Lesky.  Andreas Kotzbeck übergibt den Schuh an Auftraggeber Martin Lesky.  Andreas Kotzbeck übergibt den Schuh an Auftraggeber Martin Lesky.
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Die Schuhe von Petrus Canisius wurden nachgebaut
Ein besonderes Paar

Elisabeth und Andreas Kotzbeck sind bekannt für ihre maßgefertigten Schuhe. Jetzt haben sie sich an ein besonderes Meisterstück gewagt: Im Auftrag der Diözese Innsbruck haben sie ein Paar Schuhe hergestellt, die dem mittelalterlichen Schuhwerk des Diözesanpatrons Petrus Canisius ziemlich nahe kommen. Ein paar Dinge haben sich ja doch geändert, seit Petrus Canisius im 16. Jahrhundert in sein Schuhwerk gestiegen ist, um unter anderem nach Tirol aufzubrechen. „Damals hat es die Unterscheidung in...

Gesellschaft & Soziales
Glück findet man im Großen wie im Kleinen. Wichtig ist, so Katharina Ceming, dass man sich der „Stellschrauben“ in seiner eigenen Lebenshaltung bewusst wird.  Glück findet man im Großen wie im Kleinen. Wichtig ist, so Katharina Ceming, dass man sich der „Stellschrauben“ in seiner eigenen Lebenshaltung bewusst wird.  Glück findet man im Großen wie im Kleinen. Wichtig ist, so Katharina Ceming, dass man sich der „Stellschrauben“ in seiner eigenen Lebenshaltung bewusst wird.

Wie ein glückliches Leben gelingen kann
Du willst glücklich sein? Dann sei es!

Einfach einmal „fünfe gerade sein lassen“, das kann glücklich machen, so die Theologin und Philosophin DDr. Katharina Ceming. Und wie das mit dem Glück und dem gelingenden Leben weitergehen kann, davon erzählte sie beim St. Arbogaster „Feierabend“. Veronika Fehle Nehmen wir einmal an, wir wären in einer Buchhandlung. Da findet man Romane, Kinderbücher, Historisches, die Krimiecke und die Ratgeber und Lebenshilfen. Die Abteilung ist meistens gar nicht einmal so klein und man findet praktisch zu...

Kirche hier und anderswo
Doris Reisinger hat sich ausführlich mit dem „Spirituellen Missbrauch“ auseinandergesetzt: „Jeder Missbrauch ist im Kern ein Sich-über-den-anderen-Hinwegsetzen...“ Doris Reisinger hat sich ausführlich mit dem „Spirituellen Missbrauch“ auseinandergesetzt: „Jeder Missbrauch ist im Kern ein Sich-über-den-anderen-Hinwegsetzen...“ Doris Reisinger hat sich ausführlich mit dem „Spirituellen Missbrauch“ auseinandergesetzt: „Jeder Missbrauch ist im Kern ein Sich-über-den-anderen-Hinwegsetzen...“
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Spiritueller Missbrauch
Wenn man weiß, was Gott „will“

Über spirituellen Missbrauch wird kaum geredet. Denn das Thema ist komplex, und dazu noch (zu) wenig erforscht. Gegenüber dem SONNTAG erläutert Doris Reisinger die vielen Dimensionen des geistlichen Missbrauchs. Durch ein Gespräch mit unserem Kardinal Christoph Schönborn im Bayerischen Rundfunk im Februar 2019 ist das Leiden von Doris Reisinger vielen bewusstgeworden. Reisinger war acht Jahre lang Mitglied einer ordensähnlichen Gemeinschaft, dort erlebte sie Briefzensur, Lese- und Redeverbot...

Kirche hier und anderswo
P. Sandesh mit der Folklore-Gruppe "Poljanci" aus Wulkaprodersdorf-

Franziskanerpater singt Burgenland-Lied
Rappender Mönch landet Internet-Hit

Der Franziskanerpater Sandesh Manuel rappt in Kutte und mit moderner Kappe. Mit einem Liebeslied an das Burgenland landet er gerade einen Internet-Hit. Seine Videos sind knallig, die Botschaft dahinter aber ist tiefgründig. Gerald Gossmann Dieser Mönch erfüllt keine hergebrachten Erwartungen. Der Franziskanerpater Sandesh Manuel schwingt in seinen Videos das Tanzbein, wirft sich in Kostüme und feuert Reime ab wie US-Rapper. Wer seine Internetauftritte besucht, kommt aus dem Staunen nicht...

Bewusst leben & Alltag
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Kerstin Holdernig bietet Gespräche
Mehr als nur der Unterricht

Vor einem Jahr entschloss sich Kerstin Holdernig, Religionslehrerin an der MS 3 Hasnerschule in Klagenfurt, über den Religionsunterricht hinaus auch psychosoziale Beratung mit einzubauen. Weil sie merkte, dass die Schüler dieses Angebot brauchen. von Ingeborg Jakl „Der Druck, der auf den Kindern und Jugendlichen lastet, wächst in dieser Pandemie stetig“, sagt eine, die sich auskennt. Kerstin Holdernig ist nicht nur mit viel Herz und Einsatz Religionlehrerin, sondern auch noch Lebens- und...

Glaube

Firmung
"Es geht um Herzensbildung"

Corona hat vieles verändert und unmöglich gemacht. Wie kann die diözesane Katholische Jugend helfen? Ilse Kappelmüller: Es gab u. a. eine hohe Beteiligung am Angebot der Katholischen Jugend (KJ) zum Austausch über die Firmvorbereitung. Auch die Zugriffszahlen auf die Website der KJ zeigen, dass es großes Interesse an den Ideen gibt. Etliches läuft natürlich derzeit digital in den Pfarren. Was wurde konkret realisiert? Ilse Kappelmüller: Vieles wurde zuletzt in den Pfarren umgesetzt, alles...

Kirche hier und anderswo
Martin Schachinger, der bis September auch noch Pfarrassistent in Ebelsberg und der Solarcity Linz ist, in seinem Stabsstellen-Büro im Bischofshof.

Erste Schritte zur Umsetzung der neuen Pfarrstruktur

Die Reform der Pfarrstruktur in der Diözese Linz rückt näher, wie Martin Schachinger, Leiter der neuen Stabsstelle Territorialreform, im Gespräch mit der KirchenZeitung schildert. Auch die entsprechende Steuerungsgruppe hat vergangene Woche das erste Mal getagt. Wie berichtet, sollen sich ab Herbst die ersten Pfarrgemeinden bzw. Dekanate zur Bildung der 40 geplanten neuen Pfarren auf den Weg machen, wobei Pionierpfarren vorangehen werden. Welche Voraussetzungen diese „Pioniere“ erfüllen sollen,...

Kirche hier und anderswo
Kreativ unterwegs ist Univ.-Prof. Dr. Christian Friedrich Bauer. Er leitet seit 2017 die Praktische Theologie in Innsbruck.�

Pfarrgemeinderat
Online offen reden

Auf anderen Wegen: Ein Theologe begibt sich auf Feldforschung. Gemeinsam mit Prof. Christian Bauer entdeckt man Kirche an anderen Orten. RB: Ihr Online-Forum beim Pfarrgemeinderats-Kongress am Dienstag, 20. April, beschäftigt sich mit der Frage „Sehen wir die Kirche an anderen Orten?“ An welchen Orten sehen Sie die Kirche? Wo würden Sie sie am liebsten sehen? Welche Orte übersieht die Kirche? Christian Bauer: Vor einigen Tagen habe ich bei meiner Tochter ein Arbeitsblatt aus dem...

Serien
Alter soll nicht länger mit Einsamkeit, Isolation und Leben im Pflegeheim gleichgesetzt werden. Menschen sollen auch im Alter zu Hause leben können. Dazu bedarf es auch der Unterstützung der Familien von betreuungsbedürftigen Menschen.
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Das ganze Leben leben | Teil 02
Holt euch das Alter zurück!

Der Verein Netzwerk Altersmedizin Steiermark wurde 2019 von einer Gruppe engagierter Persönlichkeiten gegründet, die sich nicht damit abfinden wollten, dass alte Menschen zunehmend an den Rand der Gesellschaft gedrängt, sozial immer stärker isoliert und aus der Mitte unserer Gesellschaft herausgelöst werden. Das Netzwerk Altersmedizin Steiermark verfolgt die Vision, dass Gesundheit und ein aktives Leben in sozialer Teilhabe möglichst vielen Menschen bis ins hohe Alter ermöglicht wird. Um für...

Glaube & Spiritualität
Fotoarbeit von H. Glettler aus der Serie „wasted lives“, 2021.

Ostergedanken von Bischof Hermann Glettler
Schauplatz Osterlicht

Licht-Schauplatz Nr. 1: Ein Vormittag im Caritas Sozial Zentrum in Uderns im Zillertal. In diesem Haus für Kinder, Menschen mit Beeinträchtigungen, Eltern-Kind Gruppen und Angehörigen von Demenzerkrankten herrscht im Regelbetrieb Leben pur – jetzt ist es eingeschränkt durch die Corona-Maßnahmen. Das Haus mit seinen vielen Hilfsangeboten ist ein Schauplatz gelebter Menschlichkeit. Mein Besuch hat im Integrationskindergarten begonnen. Im Begrüßungslied wurde mit kindlicher Begeisterung die...

Kirche hier und anderswo
Bruder Engelbert Bacher lebte und wirkte seit 34 Jahren in Gauenstein.

Bruder Engelbert geht, Schwestern der heiligen Klara kommen
Schlüsselübergabe im Kloster Gauenstein

Nach beinahe 180 Jahren verließ am Gründonnerstag mit Bruder Engelbert Bacher der letzte Kapuziner das Kloster Gauenstein in Schruns. Er übergab die Klosterschlüssel an Pfarrer Hans Tinkhauser. Mittlerweile sind sie an die Klaraschwestern überreicht worden. Veronika Fehle Bruder Engelbert Bacher (67) lebte und wirkte seit 34 Jahren in Gauenstein. War er auch immer der Kapuziner-Brüdergemeinschaft in Feldkirch zugeordnet, so bewirtschaftete er das Kloster jahrelang allein - bis heute. „Bruder...

Menschen & Meinungen
Dominik Batthyány: Ich glaube, es geht darum, dass ich Gott in mein Tun, in meine Begegnungen mit hinein nehme. Und wichtig ist auch, dankbar zu sein
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Zeit für meinen Glauben
Der selige Urgroßvater schaut mir immer zu

Dominik Batthyány spricht mit dem SONNTAG darüber, welche Rolle sein Urgroßvater, der selige Ladislaus Battyány-Strattmann, für ihn spielt. Und warum es für ihn oft herausfordernd ist, seinen Glauben im Alltag zu leben. Für Dominik Batthyány ist 2003 ein besonderes Jahr: Sein Urgroßvater Ladislaus Batthyány- Strattmann wird selig gesprochen. „Ich war damals 31 Jahre alt und habe den Seligsprechungsprozess natürlich intensiv mitverfolgt“, erinnert sich der Psychotherapeut. „Ich hatte immer schon...

Sonderthemen
Abendstimmung am Schober mit Blick auf Thalgau.
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Nachgefragt
Vermissen Sie die Ferne?

Die Corona-Pandemie hat das Reisen stark eingeschränkt. Jutta Steiner hat Prominente nach ihrem Sehnsuchtsort und ihrer Kur gegen Fernweh befragt. Kleine Entdeckungen. Eine meiner besonderen Lieblingsland­schaften ist das Mühlviertel, wo ich aufgewachsen bin. Im Sommer ist es eine wunderbare Umgebung zum Wandern und Radfahren, im Winter zum Langlaufen. In den letzten Monaten habe ich – coronabedingt – viele Wanderungen in und rund um Wien unternommen. Es ist eine Chance, die nähere Umgebung...

Kirche hier und anderswo

Pfarrgemeinderat-Kongress
Mehr als ein Fest-Ausschuss

Am Dienstag, 20. April ab 18 Uhr findet der zweite Vortrag im Rahmen des digitalen Pfarrgemeinderat-Kongresses statt. Unter der Adresse https://www.pfarrgemeinderat.at/pages/pgr/kongress2021 spricht der Pastoraltheologe Prof. Christian Bauer über Blick und Engagement über die eigenen Kirchenmauern hinaus. "Wir sollten nach draußen, an andere als kirchlich dominierte Orte gehen - nicht weil die 'Anderen' dort auf uns warten (das tun sie ohnehin nicht), sondern weil wir die 'Anderen' brauchen:...

  • 20.04.21

Pfarrgemeinderat-Kongress
Mehr als ein Fest-Ausschuss

Am Dienstag, 20. April ab 18 Uhr findet der zweite Vortrag im Rahmen des digitalen Pfarrgemeinderat-Kongresses statt. Unter der Adresse https://www.pfarrgemeinderat.at/pages/pgr/kongress2021 spricht der Pastoraltheologe Prof. Christian Bauer über Blick und Engagement über die eigenen Kirchenmauern hinaus. "Wir sollten nach draußen, an andere als kirchlich dominierte Orte gehen - nicht weil die 'Anderen' dort auf uns warten (das tun sie ohnehin nicht), sondern weil wir die 'Anderen' brauchen:...

  • 20.04.21
Martin Schachinger, der bis September auch noch Pfarrassistent in Ebelsberg und der Solarcity Linz ist, in seinem Stabsstellen-Büro im Bischofshof.

Erste Schritte zur Umsetzung der neuen Pfarrstruktur

Die Reform der Pfarrstruktur in der Diözese Linz rückt näher, wie Martin Schachinger, Leiter der neuen Stabsstelle Territorialreform, im Gespräch mit der KirchenZeitung schildert. Auch die entsprechende Steuerungsgruppe hat vergangene Woche das erste Mal getagt. Wie berichtet, sollen sich ab Herbst die ersten Pfarrgemeinden bzw. Dekanate zur Bildung der 40 geplanten neuen Pfarren auf den Weg machen, wobei Pionierpfarren vorangehen werden. Welche Voraussetzungen diese „Pioniere“ erfüllen sollen,...

  • 15.04.21
Bischof Ägidius J. Zsifkovics appelliert, die Kirchen weit aufzumachen, „damit die Menschen in ihnen daheim sein können und ahnen dürfen, dass Gott sich nicht einsperren und der Mensch nicht aussperren lässt.“

Reportage in burgenländischen Pfarren
Zwischen Sorge und Seelsorge

In Krisenzeiten werden Gotteshäuser zu Zufluchtsorten – viele Gläubige wollen ein Kerzerl anzünden oder ein Gebet sprechen. Doch offene Kirchentüren sind aus Sorge vor Vandalismus und Einbrüchen längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Wie bewältigen burgenländische Pfarren den Spagat zwischen Offenheit und Sicherheit? Gerald Gossmann Wenn Wirtshäuser und Boutiquen verschlossen bleiben, kommt Kirchen eine noch bedeutendere Rolle zu: Sie sind begehrte Zufluchtsorte in der Pandemie. Abzulesen...

  • 15.04.21

Glaube

5. Fest der Barmherzigkeit in Wolfsberg
Begegnung mit Jesus im Herzen

Das 5. Fest der Barmherzigkeit in der Markuskirche in Wolfsberg erstreckte sich über drei Tage. Mit dem „Weißen Sonntag“ endet in der Katholischen Kirche weltweit die Osteroktav. In der Stadtpfarre Wolfsberg wird dieser Tag als „Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit“ schon seit fünf Jahren in besonderer Weise gefeiert. Immer ist es ein Fest mit viel Musik und Kunst, „vor allem aber voller Begeisterung für den Glauben an Jesus“, so Stadtpfarrer und Organisator Christoph Kranicki. „Das „5. Fest...

  • 15.04.21

Firmung
"Es geht um Herzensbildung"

Corona hat vieles verändert und unmöglich gemacht. Wie kann die diözesane Katholische Jugend helfen? Ilse Kappelmüller: Es gab u. a. eine hohe Beteiligung am Angebot der Katholischen Jugend (KJ) zum Austausch über die Firmvorbereitung. Auch die Zugriffszahlen auf die Website der KJ zeigen, dass es großes Interesse an den Ideen gibt. Etliches läuft natürlich derzeit digital in den Pfarren. Was wurde konkret realisiert? Ilse Kappelmüller: Vieles wurde zuletzt in den Pfarren umgesetzt, alles...

  • 14.04.21
„Der Garten ist auch ein Ort der Hoffnung, wenn ich im Herbst die Blumenzwiebeln einsetze und darauf bauen kann, dass im Frühling etwas erblüht“, sagt Elisabeth Rathgeb.

Theologin Rathgeb über den Garten
Eine spirituelle Entdeckungsreise

Ihren Garten in Ranggen im Bezirk Innsbruck-Land bezeichnet die Theologin Elisabeth Rathgeb als „unspektakulär“. Für sie ist er aber ein sehr wichtiger Ruhe- und Kraftort, ein Ort spiritueller Erfahrungsmöglichkeiten. In ihrem Buch „Kopfsalat mit Herz“ nimmt Rathgeb die Leser/innen auf eine besondere Entdeckungsreise mit. Welche Bedeutung hat Ihr Garten für Sie? Elisabeth Rathgeb: Der Garten ist für mich als Ausgleich zu meiner beruflichen Tätigkeit ein wichtiger Ort der Ruhe und der Kraft....

  • 08.04.21
Christus und die Emmausjünger von Maler Franz Weiss.
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Osterbotschaft
Wandlung durch das Kreuz

Das Ostergeheimnis wird zwischen den beiden Polen Dornenkrone und Eucharistie erfahrbar. Das macht Erzbischof Franz Lackner in seiner Osterbotschaft an die Leserinnen und Leser des Rupertusblatts deutlich. Liebe Leserinnen und Leser! Als um diese Zeit vor zwei Jahren die Kathedrale Notre-Dame du Paris in einem Flammenmeer zu versinken drohte, ereignete sich etwas Erschütterndes, Heroisches. Der Pries-ter und Feuerwehrkaplan Jean-Marc Fournier drang in die brennende Kathedrale ein und rettete...

  • 01.04.21
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Texte zum Sonntag

Wie genau dieses Verständnis der Schrift aussehen soll und wem und wie ich es weitergeben kann, damit es für den Glauben möglichst vieler Menschen fruchtbar werden kann, diese Fragen treiben mich um.

Gedanken zum Evangelium: 3. Sonntag der Osterzeit
Die Schrift verstehen

Mein Lieblingsvers am heutigen Evangelium ist – wenig überraschend – Vers 45: „Darauf öffnete er ihren Sinn für das Verständnis der Schriften.“ Dieser Vers berührt das Zentrum meiner Tätigkeit (nicht nur) als Bibelwerksdirektorin. Ich bitte daher um Verständnis, dass meine heutigen Gedanken ein bisschen „aus dem Nähkästchen“ des Bibelwerks plaudern. Als Direktorin des Österreichischen Katholischen Bibelwerks ist es laut Statut eine meiner Aufgaben „die Bibel allen Menschen vorzustellen und...

  • 17.04.21
Habt ihr etwas zu essen hier?“ Mit dem Fischessen verweist der Auferstandene auf seine eigene Praxis, auf sein heilendes und für Gott werbendes Leben. So sollen auch die Jünger als „Menschenfischer“ sein.

Wort zum Ostersonntag - von Dr. Pichler
Ein dreifacher Beweis der Auferstehung

Die Ereignisse scheinen sich zu überschlagen, alles geschieht fast zur selben Zeit: Noch in der Stunde, in der den beiden Emmausjüngern die Augen aufgingen und sie in ihrem Begleiter den Auferstandenen erkannten, brechen sie auf, kehren nach Jerusalem zurück und wollen den anderen Jüngern und Jüngerinnen von ihrer Ostererfahrung erzählen. Doch diese lassen sie gar nicht erst zu Wort kommen, haben sie doch selbst die frohe Botschaft zu verkünden: „Der Herr ist wahrhaftig auferstanden und dem...

  • 15.04.21

Menschen & Meinungen

Mit Wort und Witz geht die mehrfach ausgezeichnete Autorin Lena Raubaum durchs Leben.
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Autorin Lena Raubaum im Interview
Jenseits von richtig und falsch

Sprachverliebt, feinfühlig und mit einer großen Portion Humor schreibt die Wiener Autorin Lena Raubaum ihre Geschichten und Gedichte.Kohelet kleidet sie in neue Worte, schildert augenzwinkernd Noahs Nöte beim Bau der Arche und schickt eine Knotenlöserin in die Wirren unseres Lebens. All jenen, die Gedichte scheuen, sagt sie: Fürchtet euch nicht! Ohren auf, wir senden schon – Radio Klassik Stephansdom“, dichtet Lena Raubaum beim Interview mit dem Sender der Erzdiözese Wien und dem SONNTAG. Sie...

  • 19.04.21
Herwig Ortner mit und neben unverzichtbaren Utensilien in diesen Zeiten: FFP2-Maske und Desinfektionsmittel-Spender. Ortner leitet seit einem Jahr das Tagungshaus Wörgl. Den Normalbetrieb in seinem Haus kennt er bisher nicht – nur den eingeschränkten Coronamodus.

Tagungshaus Wörgl
Hoffen auf Begegnung

Gebremster Start in Zeiten von Corona. Seit zwölf Monaten ist Herwig Ortner Direktor des Tagungshauses Wörgl und Referent für die Angelegenheiten des Tiroler Teiles der Erzdiözese. Ein Jahr im Zeichen der Pandemie. „Ich bin der Einzige im Tagungshaus, der den Normalbetrieb noch nicht erlebt hat. Am Anfang – genau während des ersten harten Lockdowns – brauchte ich sogar einen ‚Passierschein‘, damit ich von meinem Wohnort Kufstein zum Arbeitsplatz in Wörgl fahren konnte“, blickt Herwig Ortner auf...

  • 15.04.21
Pfarrgemeinderätin Susanne Reichard, Stellvertretende Vorsitzende im Pfarrgemeinderat der Pfarre zur Frohen Botschaft (Wien 4 mit 5).
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Pfarrgemeinderatswahl - 3 Fragen an Susanne Reichard
Engagement im Pfarrgemeinderat

Warum haben Sie sich für die Aufgabe im Pfarrgemeinderat interessiert? Welche Funktion haben Sie? Eigentlich hatte ich nie geplant, eine Rolle im Pfarrgemeinderat zu übernehmen. Bei der Entstehung unserer neuen Pfarre zur Frohen Botschaft bin ich dann aber immer tiefer „hineingerutscht“ und wurde 2017 zur Stellvertretenden PGR-Vorsitzenden gewählt. Mit vielen Menschen in Kontakt zu sein und zu vernetzen, hat mir immer schon große Freude gemacht. Unsere gemeinsame Pfarre ist eine große Chance,...

  • 15.04.21
2 Bilder

Hermagoras-Direktor Karl Hren im Gespräch
Das Nahe wird oft wenig geschätzt

Der Autor und Direktor des Hermagoras-Verlages über versteckte Schönheiten der Karawanken, die viel unterschätzte Kulturlandschaft Unterkärntens sowie die Herausforderungen eines Verlages, der heuer sein 170-Jahr-Jubiläum feiert. von Gerald Heschl Corona brachte eine neue Wander-Begeisterung. Jetzt beginnt wieder die Saison und Sie haben ein Buch verfasst über die Täler, Gräben und Gipfel der Karawanken. Wo liegt für Sie der Reiz dieser Landschaft? Hren: Zunächst ist es die geografische Nähe....

  • 15.04.21

Bewusst leben & Alltag

Der Stephansdom ist ein bevorzugter Nist- und Brutplatz von Turmfalken.
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Projekt Kirchturmtiere beobachten
Tiere, die in unseren Kirchen wohnen

Für Vögel gelten keine Reisebeschränkungen. Sie kommen jetzt aus ihren südlichen Winterquartieren zurück, um in unseren Breiten ihre Jungen aufzuziehen. Viele nützen Kirchtürme als bevorzugten Nistplatz und sie sind nicht die einzigen tierischen Bewohner unserer Gotteshäuser. Markus Gerhartinger, Umweltbeauftragter der Erzdiözese Wien, erzählt uns wie wir Kirchturmtiere beobachten und schützen können. Dass Tiere in Gotteshäusern leben, wird schon in der Bibel berichtet. So heißt es in Psalm...

  • 17.04.21
Bei autistischen Kindern  können konventionelle Erziehungsmethoden meist nicht angewandt werden, weil sie anders lernen als ihre Alterskolleg/innen.

Autist/innen lernen anders

Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung nehmen die Welt anders wahr als andere. Die Autistenhilfe OÖ geht mit dem neuen „Like-Programm“, einem sozio-emotionalen Kompetenztraining, speziell auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen ein. Der Alltag ist momentan aus bekannten Gründen für alle eine Herausforderung. Für Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) ist der Wegfall einer Tagesstruktur besonders belastend: „Die Routine, der Alltag fällt weg und das ist für viele ein...

  • 15.04.21
2 Bilder

Kerstin Holdernig bietet Gespräche
Mehr als nur der Unterricht

Vor einem Jahr entschloss sich Kerstin Holdernig, Religionslehrerin an der MS 3 Hasnerschule in Klagenfurt, über den Religionsunterricht hinaus auch psychosoziale Beratung mit einzubauen. Weil sie merkte, dass die Schüler dieses Angebot brauchen. von Ingeborg Jakl „Der Druck, der auf den Kindern und Jugendlichen lastet, wächst in dieser Pandemie stetig“, sagt eine, die sich auskennt. Kerstin Holdernig ist nicht nur mit viel Herz und Einsatz Religionlehrerin, sondern auch noch Lebens- und...

  • 15.04.21
Ein Blick in die facultas Dombuchhandlung zeigt, warum sich hier die Menschen wohlfühlen. „Eine gute Orientierung ist wichtig, ein schnelles Zurechtfinden essentiell. Durch Plätze zum Verweilen plus Kaffee schaffen wir Wohnzimmer- und Leseatmosphäre.
4 Bilder

Zum Welttag des Buches am 23. April
Wohlfühlen im Bücher-Paradies

Jährlich erscheinen in deutscher Sprache 100.000 neue Bücher. Um sich in diesem unübersichtlichen Dschungel zurechtzufinden, setzt die facultas Dombuchhandlung auf dem Wiener Stephansplatz auf eine „Wohnzimmer-Atmosphäre“. Filialleiter Gerhard Bauer über den anhaltenden Wert der Bücher in Zeiten der Gratis-Informationen des Internets. Am 23. April ruft die UNESCO seit 1995 zum „Welttag des Buches“ und des Urheberrechts auf. Alljährlich wird so die Aufmerksamkeit auf den Wert des Buches gelenkt,...

  • 14.04.21

Gesellschaft & Soziales

Die Kindergartenpädagoginnen Cherish Schabasser und Ulrike Geißberger im Praxiskindergarten der BASOP St. Pölten.
3 Bilder

Jahr des heiligen Josef
Das Corona-Jahr im Kindergarten

Im „Jahr des heiligen Josef“ stellen wir Menschen vor, die während der Corona-Pandemie in system­relevanten Berufen an „vorderster Front“ stehen. Die Kindergärten hatten und haben auch während der Lockdowns durchgehend geöffnet – so wie der Praxiskindergarten der BASOP St. Pölten. Von einem Tag auf den anderen war alles anders. Mit dem Beginn des ersten Lockdowns vor einem Jahr war der Kindergarten plötzlich leer: Stille statt fröhlichem Kinderlachen. Mittlerweile ist der Praxiskindergarten der...

  • 16.04.21
Andreas Kickinger ist Geschäftsführer von „Biblische Reisen“, dem Reisepartner der KirchenZeitung für Leser/innen-Reisen. Sieben Mitarbeiter/innen betreuten bislang jährlich an die 5.000 Reisegäste. Im Sommer sollen erste Gruppenreisen wieder möglich

„Hoffnung auf ein normales Leben“

Bis zu 5.000 Reisegäste betreute „Biblische Reisen“ jährlich, an die 150 Gruppenreisen wurden durchgeführt. Jetzt ist seit einem Jahr fast Stillstand. Langsam wächst die Reiselust. Ab wann sind Gruppenreisen wieder möglich? Das und mehr haben wir Andreas Kickinger, den Geschäftsführer von „Biblische Reisen“, gefragt. Die Reisebranche hat die Corona-Pandemie hart getroffen. Reisen war lange Zeit nicht möglich. Wie war die Zeit rückblickend? Andreas Kickinger: Wir konnten im Sommer und Frühherbst...

  • 15.04.21
3 Bilder

Jugendnotschlafstelle Klagenfurt
Ein sozialer Halt für junge Menschen

Jedes Jahr verlieren Kinder und Jugendliche von einem Tag auf den anderen ihr Zuhause. Gerade in Zeiten der Corona-Lockdowns verbucht die Jugendnotschlafstelle JUNO in Klagenfurt einen großen Zuwachs an jungen Hilfesuchenden. von Katja Schöffmann Während es im Pandemie-Alltag oftmals vorrangig ums Testen und Impfen geht, bleiben die Pro-bleme einer Generation oftmals verborgen: Jugendliche und junge Erwachsene leiden zunehmend an psychischen Belastungen und Erkrankungen. Der ideale Zeitpunkt,...

  • 15.04.21
Palliative Care: Ein gutes, möglichst beschwerdefreies Leben bis zuletzt ermöglichen.
2 Bilder

Palliative Care
Da sein, wenn es endet

Mit dem Sterben leben. Gerade in der Osterzeit und der vorangegangenen Karwoche zeigte sich die Fülle des Lebens, das Wunden und Tod integriert. Christine Amschler ist das ganze Jahr über damit konfrontiert. Sie leitet mit einer Kollegin die mobilen Palliativteams der Caritas für die Stadt Salzburg, den Flachgau und den Tennengau. Sterben geht meist nicht wie im Film: Die Augen schließen, ein letzter Atemzug und dann friedlich und leise einschlafen. „So verschieden wie die Menschen sind, so...

  • 14.04.21

Reisen

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Das Stift Admont besitzt die größte Klosterbibliothek der Welt.
6 Bilder

Busreise nach Admont, Seckau und Jeruzalem: 9.7.-11.7.2021
Verrückte Paradiese

Für gewöhnlich, sagt Viktor Frankl, sieht der Mensch nur das Stoppelfeld der Vergänglichkeit; was er übersieht, sind die vollen Scheunen der Vergangenheit.  Diese Gruppenreise versteht sich u.a. als Suche nach den spirituellen Kostbarkeiten in den klösterlichen Scheunen der steirischen Vergangenheit. Reisetermin: 9.7.–11.7.2021 Preise: Preis pro Person im Doppelzimmer: € 587,- Einbettzimmerzuschlag: € 40,- Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen Leistungen: Bustransfer ab Bruck a.d. Leitha und...

  • 12.03.21
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Blick von der "Dominus Flevit"-Kirche auf dem Ölberg in Richtung Altstadt von Jerusalem
3 Bilder

VERSCHOBEN: Dank-Wallfahrt mit P. Karl Wallner: 12.8.-19.8.2021
Danken im Heiligen Land

Wir möchten zum Pilgern Mut machen und nach diesen schrecklichen Wochen der Ausgangssperren mit Ihnen die Sehnsucht teilen, jene Orte zu besuchen und zu erleben, wo Jesus und seine Jünger gewirkt haben. Das „5. Evangelium“, wie die Kirchenväter sagten. An den Original­orten wird die Bibel konkret und lebendig. Viele erzählen, dass man nach so einer Reise mit tieferem Verstehen glaubt, fühlt und die Bibel mit anderen Augen sieht. Reisetermin: 12.8.-19.8.2021 Preise: Doppelzimmer € 1.780,- p.P....

  • 08.03.21

Reisen
Letztes Jahr in Jerusalem

Ein Online-Tagebuch zur Israel-Pilgerreise 2020. Vor einem Jahr erlebten 185 steirische Pilgerinnen und Pilger bei der SONNTAGSBLATT_Diöze-sanwallfahrt ins Heilige Land die Kraft-Orte der Bibel, die Schönheiten und Herausforderungen im heutigen Israel und Palästina. Unmittelbar nach der Heimkunft wurde auch unser Land von der Corona-Pandemie heimgesucht, manche Nachbesprechung, manches Fototreffen war nicht mehr möglich. Umso reizvoller ist es, sich die Wallfahrt im Online-Tagebuch von Lisa...

  • 04.03.21
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Blick von der Dominus Flevit-Kirche zum Tempelberg.

Israel und Jordanien: 26.10.-2.11.2021
Spurensuche im Land des Alten und Neuen Testaments

Jubiläumsreise der Pfarre Gänserndorf. Geistliche Reisebegleitung durch Pfarrer Helmut Klauninger.  Heilige Messen an den Höhepunkten der christlichen Stätten. Reisetermin: 26.10.-2.11.2021 Preise: Preis pro Person im Doppelzimmer: € 1.695,- Einbettzimmerzuschlag: € 470,- Mindestteilnehmerzahl: 35 Personen Leistungen: Linienflug Wien–Tel Aviv–Wien7 Nächtigungen in gehobenen Mittelklassehotels HalbpensionRundreise und Besichtigungen laut Programm Eintritte laut Programmörtliche deutschsprachige...

  • 07.02.21
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Redaktionelles

Ein symbolisches Hoch auf Paul Sieberer zum 60. Geburtstag

60. Geburtstag
Wir gratulieren Paul Sieberer

Am 14. April konnten wir leider nur symbolisch anstoßen, aber wir wollen es nicht versäumen, einem sehr kreativen, fleißigen, talentierten, lebensfrohen und sehr liebenswerten Kollegen zu gratulieren. Alles Liebe und Gute, Glück, Gesundheit und Gottes Segen zum besonderen Geburtstag lieber Paul Sieberer sagt das gesamte Team von Kirche bunt. Paul Sieberer verstärkt seit 2020 das Kirche bunt-Team als freier Mitarbeiter. Er zeichnet u. a. für den wöchentlichen Vierzeiler auf Seite 2, für viele...

  • 15.04.21

Claudia Mack geht in Pension
Reisen, radeln, aber nicht rasten

Nun ist es so weit: Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedet sich Claudia Mack, die Assistentin des „Sonntag“, in den Ruhestand. Auch wenn sie sich auf den neuen Lebensabschnitt ungemein freut, wird sie den Redaktionsalltag ein bisschen vermissen. Ein kleiner, nichtsdestotrotz persönlich gehaltener, informativer Rückblick. von Ingeborg Jakl Diese Stimme kennen alle: „Der Sonntag, Grüß Gott!“ Claudia Macks freundliche Begrüßung am Telefon vermittelt dem Gegenüber am anderen...

  • 20.03.21
2 Bilder

Dankeschön

Die Zeit ist wie im Flug vergangen. Über zehn Jahre ist es her, dass ich meine ersten Artikel für die KirchenZeitung schreiben durfte. Zusammengerechnet waren das weit mehr als 500 Ausgaben. Zu Beginn hat mich vor allem die Themensuche oft ordentlich gestresst. Mit der Zeit habe ich allerdings erkannt, dass das Ressort „bewusst leben“ eigentlich einem Schlaraffenland gleicht: Themen über Themen. Und wenn auch klar war, dass „meine“ Seiten nicht das Herzstück der KirchenZeitung bilden (können),...

  • 10.03.21
„Wir katholische Journalistinnen und Journalisten sollen immer nahe bei den Menschen sein.“
Video 4 Bilder

Die neue SONNTAG-Chefredakteurin Sophie Lauringer
... für Veränderungen muss man arbeiten!

Ab 1. März wird Sophie Lauringer, die 17 Jahre lang die Öffentlichkeitsarbeit für die Salesianer Don Boscos geleitet hat, neue Chefredakteurin des SONNTAG. Es ist eine „Rückkehr ins Medienhaus", denn vor dem Jahr 2002 hat sie für das damals „junge" Radio Stephansdom gearbeitet. Sie ist damit nach Elvira Groiss und Marie-Theres Hemberger bereits die dritte Frau in dieser Position. Wir haben sie nach ihren Schwerpunkten und Zielen gefragt. Wir kennen uns schon lange – immerhin war ihr Vater im...

  • 24.02.21

Pfarrblatt

Inserate fürs Pfarrblatt - ePaper-App

Danke, dass Sie den SONNTAG unterstützen, indem Sie unsere Inserate in Ihrem Pfarrblatt einbinden. Folgende Formate stehen für die Bewerbung der ePaper-App zur Verfügung. Einfach anklicken und herunterladen! ePaper-App, A4, hoch, 4c ePaper-App, A5, quer, 4c

  • 27.10.20
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Inserate fürs Pfarrblatt - SONNTAG-Abo

Danke, dass Sie den SONNTAG unterstützen, indem Sie unsere Inserate in Ihrem Pfarrblatt einbinden. Folgende Formate stehen zur Verfügung. Einfach anklicken und herunterladen! SONNTAG-ABO, A6, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A6, quer, 4cSONNTAG-ABO, A7, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A7, quer, 4cSONNTAG-ABO, A8, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A8, quer, 4c

  • 23.02.20
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Kunst & Kultur

Wilfriede Deutsch: "Die Motive auf den Ikonen führen mich tief in die Inhalte des Glaubens hinein. Vor allem das Motiv des Christus Pantokrators, des Weltenherrschers, berührt mich besonders".
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Zeit für meinen Glauben
Ich muss malen, ich kann nicht anders

Wilfriede Deutsch ist leidenschaftliche Ikonenmalerin. Für die lebenslustige 80-Jährige ist das Malen mehr als das Herstellen eines Kunstwerks, es ist Gebet. Alles beginnt mit einem Bauernmalkurs vor vier Jahrzehnten. Für Wilfriede Deutsch, damals 40 Jahre alt, ist die Malerei zu diesem Zeitpunkt Neuland, zum Pinsel gegriffen hat sie bis zu dahin selten. Der Malkurs sollte dies grundlegend ändern – und das nicht wegen der bäuerlichen Blumenmotive. Im Kurs lernt die Niederösterreicherin nämlich...

  • 18.04.21
Herzstück der neuen Jahresausstellung im Museum am Dom ist die Reliquie des heiligen Tiburtius, wie Museumsdirektorin Barbara Taubinger (li.) und Restauratorin Elisabeth Macho-Biegler (re.) im Gespräch mit „Kirche bunt“ erzählen.

„Himmlische Seelen. Knöcherne Juwelen“
Museum am Dom eröffnet mit einer Jahresausstellung

Österreichs ältestes Kirchenmuseum eröffnet nach dem Lockdown mit der Jahresschau „Himmlische Seelen. Knöcherne Juwelen“. Eigentlich hätte das neu adaptierte Museum am Dom am 24. April mit einer neuen Jahresausstellung zum Thema Reliquien eröffnet werden sollen. Doch der Start wird wegen der Verlängerung des Lockdowns bis zum nächstmöglichen Zeitpunkt verschoben, sagt Museumsdirektorin MMag. Barbara Taubinger im Gespräch mit „Kirche bunt“. Sollte der Lockdown nicht wieder verlängert werden,...

  • 14.04.21
Abt Petrus Pilsinger, Altabt Berthold Heigl, Michaela Hinterholzer (Obfrau Moststraße).

Seitenstettner Hofgarten
Seit 25 Jahren ein Besuchermagnet

Im April 1996 wurde der Hofgarten des Benediktinerstifts Seitenstetten zum ersten Mal für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seitdem hat sich der barocke Garten an der Moststraße zu einem Publikumsmagnet entwickelt. Dieser Garten ist nicht nur ein Ebenbild unserer Kul­turlandschaft, sondern stellt auch einen Kraftplatz und Rückzugsort für viele Menschen aus der Region dar. Das Stift ist ein kulturelles und spirituelles Zentrum für Gäste über die regionalen und nationalen Grenzen hinweg....

  • 14.04.21
Noli me tangere, by Jacob Cornelisz van Oostsanen
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Maria Magdalena und der "Gärtner"
Begegnungen mit Gott im Garten

Gärten sind in der Bibel immer wieder Orte des Zusammenseins von Gott und Mensch sowie Eckpunkte der biblischen Heilsgeschichte: Vom Garten Eden über den Garten Getsemani bis zum Aufeinandertreffen des Auferstandenen mit Maria Magdalena im Grünen. Letztere Szene aus dem Johannesevangelium inspirierte Künstler unter dem Titel „Noli me tangere“ („Halte mich nicht fest“) ab dem 9. Jahrhundert. Im Evangelium vom Ostersonntag wird berichtet, wie Maria Magdalena als erste dem auferstandenen Jesus...

  • 04.04.21

Serien

Erzählung
Besuch am Samstag

Schon beim Zähneputzen überlegte Johann, was er an diesem Tag sagen könnte. Vielleicht einen Satz über das Wetter. Oder über den Feuerwehreinsatz am Donnerstag. Langsam und sorgfältig rasierte er über seine faltige Wange. Mit fast 70 Jahren zitterte seine Hand ein wenig. Dennoch nahm sich Johann samstags besonders viel Zeit dafür. Johann mochte seinen gewohnten Alltag. Am Montag telefonierte er mit seiner Tochter. Am Freitag kam sie, um sauber zu machen und nach dem Rechten zu sehen. Jeden...

  • 16.04.21
Der steirische Sänger Christian Stani (Leadsänger der Band „Alle Achtung“) erzählt, warum er Musik macht, wie ein Hit entsteht und welches Musikinstrument er wäre.

Kraft fürs Leben | Teil 02
Musik ist wie ein Wunder

Der steirische Sänger Christian Stani erzählt, warum er Musik macht, wie ein Hit entsteht und welches Musikinstrument er wäre. Zur Person:   Christian Stani (40) ist der Sänger der österreichischen Pop-Band „Alle Achtung“ aus Thal bei Graz. 2020 wurde ihre Single „Marie“ zum absoluten Sommerhit, der die Füße zum Tanzen und die Menschen zum Mitsingen bewegt. Was ist Musik für Sie? Alles im Leben ist Musik. Die ersten Töne und Rhythmen, die wir hören und spüren, ist der Herzschlag der Mutter noch...

  • 14.04.21
Alter soll nicht länger mit Einsamkeit, Isolation und Leben im Pflegeheim gleichgesetzt werden. Menschen sollen auch im Alter zu Hause leben können. Dazu bedarf es auch der Unterstützung der Familien von betreuungsbedürftigen Menschen.
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Das ganze Leben leben | Teil 02
Holt euch das Alter zurück!

Der Verein Netzwerk Altersmedizin Steiermark wurde 2019 von einer Gruppe engagierter Persönlichkeiten gegründet, die sich nicht damit abfinden wollten, dass alte Menschen zunehmend an den Rand der Gesellschaft gedrängt, sozial immer stärker isoliert und aus der Mitte unserer Gesellschaft herausgelöst werden. Das Netzwerk Altersmedizin Steiermark verfolgt die Vision, dass Gesundheit und ein aktives Leben in sozialer Teilhabe möglichst vielen Menschen bis ins hohe Alter ermöglicht wird. Um für...

  • 14.04.21
Anderl-Kapelle in Vitis

Anderl-Kapelle in Vitis
Kapelle erinnert an schweres Zugunglück – und böse Tat

Kapelle erinnert an schweres Zugunglück – und böse Tat Im Jahre 1870 wurde die zweigleisige Franz-Josefs-Bahn von Wien nach Prag errichtet. Am 4. November 1875 kam es auf dieser Strecke im Bereich von Schwarzenau zu einem schweren Zugsunglück. Ein Personenzug kam um 0.30 Uhr vom Wiener Franz-Josefs-Bahnhof nach Prag. Es befanden sich 128 Reisende im Zug. Der für den Streckenabschnitt zuständige Streckenwärter befand sich in einer misslichen wirtschaftlichen Lage und entwickelte daher die Idee,...

  • 14.04.21

Kirche, Feste, Feiern

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Eine Aktion des Seelsorgeamtes
Ostern zu den Menschen bringen

Zwar waren die Ausgangsbeschränkungen und die Einschränkungen bei den Gottesdiensten heuer weniger streng als im Vorjahr, dennoch konnten nicht alle Gläubigen zu Ostern in die Kirche kommen. Der „Sonntag“ brachte daher auch heuer wieder eine Sonderausgabe mit Anleitungen für die Hauskirche. Im Diözesanhaus in Klagenfurt entstand die Idee, eine Broschüre und ein kleines Geschenk von Tür zu Tür zu bringen. Das Motto: „Ostern zu den Menschen bringen“. Für die Direktorin des Seelsorgeamtes und...

  • 15.04.21
Emmausgang: Mit dem Schritte-Zähler zu Ostern unterwegs.

Initiative der Seniorenpastoral
Emmaus-Gang mit dem Schritte-Zähler

In Bewegung bleiben und dabei eine spirituelle Erfahrung machen, dazu lädt ein anregendes Projekt der Seniorenpastoral ein. Heuer werden nicht viele Emmaus-Gänge in den Pfarren angeboten. Gerade in Zeiten wie diesen ist es aber doppelt wichtig, sich aufzumachen und in Bewegung zu bleiben“, sagt Beatrix Auer, die Leiterin der Seniorenpastoral in unserer Erzdiözese. „Wir laden Sie zu einem anderen Emmaus-Gang ein – Schritte der Zuversicht, ich für dich, du für mich, miteinander nach Emmaus“,...

  • 04.04.21
Fastenbesinnung des Katholischen AkademikerInnen-Verbandes im St. Pöltner Dom

Fastenbesinnung des KAV
„Mein Kreuz abwerfen“

Am 29. März lud der „Katholische AkademikerInnen-Verband – Kirche aus Verantwortung“ (KAV) – zur diesjährigen Fastenbesinnung unter dem Motto „Mein Kreuz abwerfen“ in den St. Pöltner Dom. H. Mauritius Lenz, geistlicher Assistent des KAV, verwies auf die vielfältige Erfahrung von Hunger, Verfolgung, Ausgrenzung und Krankheit in der Gegenwart. Die Passion bleibe uns Menschen nicht erspart, aber es stecke schon in diesem Wort, dass sie ein Übergang ist – hin zum Licht der Auferstehung. Jesus habe...

  • 31.03.21
Das Ostergrab in der Pfarrkirche Imsterberg, geschaffen von Josef Romed Kramer aus Thaur.

29 Mädchen und Buben sind in Tristach in den Kartagen unterwegs
Tristach: Ratschende Minis

Wenn Daniela Ortner auf „ihre“ Minis zu sprechen kommt, kommt sie ins Schwärmen. Die Ministrantenarbeit liegt ihr im Blut. Nicht wenige Minis der Pfarre Tristach sind traurig. Traurig, weil sie nicht ministrieren können. Die Corona-Pandemie führt dazu, dass die insgesamt 29 Ministrant/innen nicht so im Einsatz sind wie sonst. Umso größer ist die Freude, wenn sie wieder einmal zusammenkommen – wie zu diesem Gruppenfoto. Dass dies innerhalb kürzester Zeit möglich ist, funktioniert dank WhatsApp....

  • 30.03.21

Sonderthemen

Abendstimmung am Schober mit Blick auf Thalgau.
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Nachgefragt
Vermissen Sie die Ferne?

Die Corona-Pandemie hat das Reisen stark eingeschränkt. Jutta Steiner hat Prominente nach ihrem Sehnsuchtsort und ihrer Kur gegen Fernweh befragt. Kleine Entdeckungen. Eine meiner besonderen Lieblingsland­schaften ist das Mühlviertel, wo ich aufgewachsen bin. Im Sommer ist es eine wunderbare Umgebung zum Wandern und Radfahren, im Winter zum Langlaufen. In den letzten Monaten habe ich – coronabedingt – viele Wanderungen in und rund um Wien unternommen. Es ist eine Chance, die nähere Umgebung...

  • 31.03.21
Das „literarische“ Gipfelkreuz auf dem Traunspitzl in den Loferer Steinbergen.
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Kreuz-Geschichte(n)
Auf allen Gipfeln steht ein – Kreuz

Natur erleben, eine Bergtour unternehmen ist selbst in Coronazeiten möglich. Oben am Gipfel zu stehen, gibt einem ein befreiendes Gefühl. Und lässt manchen darüber grübeln, warum eigentlich auf fast jedem Gipfel der Alpen ein Kreuz steht. Ein „Grübler“ hat dazu ein ganzes Buch mit Geschichten gefüllt. Die letzten Schritte, alle Kräfte sammeln, noch einmal tief durchatmen. Endlich, da steht es, das Kreuz, der Endpunkt der anstrengenden Bergtour. Ein Ziel, das selbst in diesen Zeiten ohne Maske...

  • 31.03.21
SchülerInnen der Höheren Lehranstalt für Mode in Mödling stellen Kostüme her.
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Passionsspiele St. Margarethen
Ein rot gewandeter Jesus am Kreuz im Steinbruch

„Emmaus – Geschichte eines L(i)ebenden“ – diesen Titel trägt die Neuinszenierung der Passionsspiele St. Margarethen, die diesen Sommer im bekannten burgenländischen Steinbruch stattfinden werden. Ein Gespräch mit dem Regisseur über coronabedingte Onlineproben, den neuen Text und ungewohnte Szenen. Jesus wird in blutrotem Gewand gekleidet am Kreuz hängen. Das wird vielleicht so manchen Zuseher irritieren, trägt doch Jesus sonst ­traditionell einen Lendenschurz. Aber das Publikum mit seinen...

  • 31.03.21
Exerzitien sind geistliche Übungen. In Verbindung mit dem Schauen der wundersamen Gebirgswelt und dem gleichmäßigen Steigen verbinden sie sich zu einem spirituellen Erlebnis.
2 Bilder

Exerzitien an ungewöhnlichen Orten
„Viele Wege führen zu Gott. Einer davon geht über die Berge“

Bernhard Kellner ist leidenschaftlicher Bergsteiger. Einmal im Jahr zieht sich der Journalist und Pressesprecher der Erzdiözese München-Freising zu geistlichen Übungen ins Gebirge zurück. Im Sommer 2020 verbrachte er seine Bergexerzitien im Steinernen Meer in den Berchtesgadener Alpen. Mein Herz verwandelt sich in den Bergen. Als wir an einem verregneten Junitag 2020 von Salet am oberen Ende des Königssees den steilen und glitschigen Sagerecksteig empor­klimmen, höre ich schon nach wenigen...

  • 31.03.21

Kommentare & Blogs

Aus meiner Sicht - CR Herbert Meßner
Nur wenn keine Seite sich für unfehlbar hält

Über den nun verstorbenen Theologen Hans Küng, der unter anderem das Buch „Unfehlbar?“ herausgegeben hatte und als scharfer Kritiker einer zentralistischen Kirchenleitung bekannt war, kursierte seinerzeit ein Witz: „Es gibt eine Papstwahl, und Küng wird telefonisch informiert, dass ihn die Kardinäle zum Papst wählen wollen. Küng erbittet sich Bedenkzeit, ob er die Wahl annimmt. Schließlich ruft er zurück und erklärt: Ich kann nicht Papst werden. Denn dann bin ich nicht mehr unfehlbar.“ Kurz...

  • 14.04.21

Offen gesagt - Georg Eichberger
Sammeln heuer anders

Wie geht es der Caritas heuer mit der Caritas-Haussammlung? Es geht anders, aber es geht: Die 70. Haussammlung der Caritas Steiermark ist keine gewöhnliche. Die vielen Freiwilligen, die in den steirischen Pfarren und Gemeinden unterwegs sind, um Spenden für Menschen in Not zu sammeln, tun dies unter den Vorzeichen der Corona-Pandemie mit Maske und Abstand. Daher waren manche, auch einige langjährige SammlerInnen, skeptisch. Denn es geht bei dieser Aktion nicht allein um Geld, sondern auch um...

  • 14.04.21

Positionen - Alois Strohmaier
Wenn Schule zur Heimat wird

Seit Jahren wohne ich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Augustinum, dem Bischöflichen Zentrum für Bildung und Berufung. Dieses große Haus beherbergt mehrere Schulen, etwa eine Praxis-Volksschule und vor allem das Bischöfliche Gymnasium. Neben der Wissensvermittlung wird auch die Freude am Glauben gestärkt. Für die meisten jungen Menschen, die hier ein- und ausgehen, bildet das Augustinum so etwas wie eine Heimat. Kann die Schule Heimat bieten? – Der Tiroler Religionspädagoge Dr. Klaus...

  • 14.04.21

Mutworte - Ruth Zenkert
Das Gewand des Gerechten

Lange Zeit hatte Adi ein Arbeitsgewand im Kofferraum. „Ich gebe zu, in den ersten Wochen habe ich mich im Auto umgezogen und desinfiziert. Meine Frau hatte Angst, dass ich Läuse mitbringe oder ein Floh unserem Baby Krankheiten bringt.“ Es war schwer für Adi, als er sich entschloss, an unserer Musikschule zu unterrichten. Seine Kollegen lachten, als sie hörten, er wolle „Zigeunern“ Saxophonspielen beibringen. In Sibiu, Brasov, Cluj, bis nach Bukarest suchten wir Lehrer. Das Gehalt war hoch,...

  • 14.04.21

Leserreporter

2 Bilder

Sendung
Stammersdorf: Bischofsvikar Schutzki sendet 12 Diakon-Anwärter

Seit Jänner 2019 bereiten sich nun 15 Männer auf das Amt des Diakons vor. Davon sind 12 aus der Erzdiözese Wien und drei aus der Diözese Eisenstadt. Ein wichtiger Schritt im Rahmen der Ausbildung ist die Übertragung der Ämter durch den Bischof. Nachdem der erste Termin im Jänner 2021 wegen Einschränkungen im Zusammenhang mit der Pandemie noch abgesagt werden musste, konnte in kleinem und sehr eingeschränktem Rahmen am 12. März die Beauftragungsfeier stattfinden. In der wunderschönen Pfarrkirche...

  • 06.04.21
Frauen aus dem Volk der Dagaare mit der ersten vollständigen Bibel in Dagaare. „Diese Übersetzung ermöglicht es uns, das Wort Gottes besser zu verstehen und, was noch wichtiger ist, es in die Praxis umzusetzen“, sagt Céline Hien (rechts) im November 2020 bei der Veröffentlichung der Bibelübersetzung.

Bibelübersetzung
Vollständige Bibel bereits in 704 Sprachen übersetzt

Trotz der weltweiten Einschränkungen durch die Corona-Pandemie konnten im vergangenen Jahr Übersetzungsprojekte in 66 Sprachen fertiggestellt werden. In 46 Sprachen wurde die Bibel zum ersten Mal übersetzt. Dies teilt der Weltbund der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) in seiner Statistik zur Bibelübersetzung für das Jahr 2020 mit. Die vollständige Bibel kann damit erstmals in über 700 Sprachen gelesen werden. Insgesamt erreichen die von den Bibelgesellschaften im Jahr 2020...

  • 24.03.21
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Offene Kirche
Offene Kirche - ein Angebot für unsere Erstkommunionkinder

Seit dem zweiten Lockdown ist unsere Kirche, Inzersdorf Sankt Nikolaus, an 3 Tagen für je 2 Stunden geöffnet. In der Kirche selbst, lassen wir das Kirchenjahr nicht spurlos vorübergehen. Und da ja Weihnachten eine kurze Unterbrechung brachte, war ab der Weihnachtszeit unsere Kirche besonders schön geschmückt. Und das war der Anstoß für die besondere Einladung an unsere Erstkommunionkinder. Per Mail wurden alle angeschrieben, doch einmal zur „Offenen Kirche“ zu kommen und die Bibelgeschichten zu...

  • 19.01.21
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Reparaturhandbuch für Haushaltsgeräte
Warum brauchen Sie einen Profi für die Reparatur von Haushaltsgeräten?

Haushaltsgroßgeräte wie Waschmaschine, Kühlschrank und Geschirrspüler gehören zu den wichtigsten Elektrogeräten in einem Haushalt und werden dementsprechend häufig benutzt. Wenn eines davon kaputt geht, ist der Schreck zunächst einmal groß, denn Reparaturen sind aufwändig und teuer. Viele Menschen versuchen daher erst einmal, das Gerät selbst zu reparieren. Bei kleineren Problemen kann dies sinnvoll sein, bei größeren Defekten sollten Sie sich jedoch an einen Haushaltsgeräte Kundendienst...

  • 29.12.20
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Glaube & Spiritualität

Historisch ist es so, dass Jesus von Nazaret zu Johannes gegangen ist, um sich taufen zu lassen. Im Bild: Taufe Christi von Andrea del Verrocchio unter Mitarbeit des jungen Leonardo da Vinci (1475).
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Biblische Gestalten - Johannes der Täufer
Der Prophet aus Feuer und Wasser

Auch in der zweiten Folge unserer Serie über biblische Gestalten verliert jemand seinen Kopf. König Herodes Antipas ließ Johannes den Täufer unschuldig hinrichten. Wer war der unerschrockene Kritiker des Königs? Was war seine Botschaft und warum musste er wirklich sterben? Über diese Fragen sprechen wir mit dem Neutestamentler Martin Stowasser von der Universität Wien. Unsere Reihe versteht sich als Hinführung zur Bibel-Festwoche diesen Herbst in Wien. Sein Name bedeutet „Gott ist gnädig“ und...

  • 15.04.21
Hier wird Diözesangeschichte lebendig
2 Bilder

Buchtipp der Woche
Wie eine kleine Diözesangeschichte

Das Curhaus am Stephansplatz 3 hat im Laufe der Jahrhunderte Geschichte geschrieben. Ein umfangreiches Buch würdigt dieses berühmte Haus. Für Sie gelesen. Jahrelang wirkte Christine Mann als Leiterin des Erzbischöflichen Schulamts – mit Sitz im Curhaus am Stephansplatz 3. Nun hat sie gemeinsam mit ihrem Mann Erwin eine Geschichte des traditionsreichen Erzbischöflichen Curhauses neben dem Stephansdom verfasst. Im Mittelpunkt dieser faszinierenden Geschichte stehen die Seelsorge und die Bildung,...

  • 15.04.21
Worauf wartest du? Plakat zum Motto des heurigen Weltgebets-tages für geistliche Berufungen am 25. April.

Worauf wartest du?
Werft die Netze aus

Für geistliche Berufungen wird am 25. April gebetet. Mit einer 24 Stunden dauernden Gebetsaktion unter dem Motto „Werft die Netze aus“ begeht die katholische Kirche den Weltgebetstag für geistliche Berufungen. Am Sonntag, dem 25. April, wird in Pfarren, Ordensgemeinschaften, Gebetskreisen und privaten Einrichtungen für neue Berufungen zu Priestern, Ordensfrauen oder -brüdern gebetet. Aufgrund der Corona-Pandemie werden etliche Veranstaltungen auch live im Internet gestreamt. Der Weltgebetstag...

  • 14.04.21
Bei Online-Foren können sich alle am pfarrlichen Leben und vielleicht an einer Kandidatur für den nächsten Pfarrgemeinderat Interessierten beteiligen.

Pfarrgemeinderatswahl 2022
Proaktiv statt reaktiv

Wozu Pfarre? Erstes Online-Forum auf dem Weg zur kommenden Pfarrgemeinderatswahl. Erst 97, dann 123, 245 … in den letzten Minuten vor Beginn der Online-Veranstaltung klettern die Teilnahmezahlen rasant nach oben. 300 Frauen und Männer aus ganz Österreich und mit unterschiedlichsten kirchlichen Funktionen nehmen schließlich am ersten von vier Onlineforen rund um die Themen Pfarre und Pfarrgemeinderat teil. Es trägt den durchaus provokanten Titel „Wozu Pfarre?“ Auf diese Frage antwortet Prof....

  • 14.04.21

Geschichtliches & Wissen

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Robert Schuman
Der Vater Europas

Robert Schuman, der Gründungspräsident des Europaparlaments: bald ein Seliger? Europa? Ist doch bloß eine seelenlose Truppe von Technokraten zur Verfolgung eigener Wirtschaftsinteressen … Das stimmt so nicht. Allerdings schwindet das historische Bewusstsein dafür, dass die Existenz der heutigen EU vor allem auf die Visionen und das hartnäckige Engagement christlich geprägter Politiker zurückgeht. Einer ihrer Vorreiter war der Franzose Robert Schuman (1886–1963), erster Präsident (bis 1960) des...

  • 14.04.21
Premium
Das Buch auf dem Thron in der Vorhalle über dem Haupttor zum Kirchenraum.

Hagia Sophia
Die Kirche der „Heiligen Weisheit“

Im kommenden Jahr wird des Baubeginns der Hagia Sophia vor 1490 Jahren gedacht: Die Sophienkirche ist eine von 532 bis 537 n. Chr. erbaute ehemalige byzantinische Kirche. Diese wurde ab 1453 bis 1935 und wieder seit Juli 2020 – trotz weltweiter Kritik – als Moschee genutzt. Einen höchst prachtvollen Anblick bietet die Kirche dar, außer Vergleich für alle, die sie erblicken, und ganz und gar unglaublich für jene, die von ihr sagen hören. … Sie ist ausgezeichnet durch aller Beschreibung spottende...

  • 08.04.21
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Fastenhirtenbrief von Kardinal Innitzer 1946
„Ihr müsst alle Laienapostel werden"

Anbei der Fastenhirtenbrief im Wortlaut: Fastenhirtenbrief 1946 THEODOR, der heiligen römischen Kirche Kardinalpriester zum heiligen Chrysogonus, von Gottes und des Apostolischen Stuhles Gnaden Erzbischof von Wien und Apostolischer Administrator des Burgenlandes, erbietet allen Gläubigen Gruß und Segen im Herrn. Geliebte Diözesanen!      Zum ersten Mal darf Euer Bischof wieder am Beginn der hl. Fastenzeit ein freies Hirtenwort an Euch richten. Die Schrecken des Jahres 1945 sind vorüber. So...

  • 04.04.21
Heiliges Grab in Gnadendorf

Katholisches Brauchtum rund um die "heiligen drei Tage"
Heiliges Grab und Osterlachen

Rund um die „heiligen drei Tage“ zwischen Gründonnerstag und Ostersonntag gibt es vielfältiges katholisches Brauchtum. Leider ist vieles in Vergessenheit geraten. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich als junger Feuerwehrmann im Weinviertel am Karsamstag eine Stunde lang neben dem „Heiligen Grab“ Wache gestanden bin, während hinten in der Kirche Rosenkranz gebetet wurde. Ich wusste mit dieser Stunde nie etwas anzufangen – zumal ich ja vor einem leeren „Scheingrab“ stand. An Jesus und sein...

  • 01.04.21

Pfarrleben

Ein Geistesblitz: Nach dem Ostergottesdienst überraschten die Ministrant/innen und Pfarrer Josef Scheiring die Gottesdienst-Gemeinde mit einem Tanz, der von Lebensfreude nur so überging.
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Pfarrer Josef Scheiring über die Idee des Ostertanzes, Reaktionen und Auswirkungen
Tanz bescherte der Pfarre Inzing 250.000 Zugriffe im Internet

Die beiden Oberministrantinnen hatten die Idee: Julia und Anna-Verena. Warum nicht am Ende des Ostergottesdienstes tanzen? Pfarrer Josef Scheiring hat die Idee aufgegriffen. Ein kleiner Funke, der über die sozialen Medien den Weg in alle Welt gefunden hat. Bei einem Ostergottesdienst zu tanzen: Ist das nicht ziemlich gewagt? Pfarrer Josef Scheiring: Ich finde nicht. Es ist uns einfach darum gegangen, die Freude zum Ausdruck zu bringen. Wann passt dies besser als an Ostern? Und Sie hatten keine...

  • 19.04.21
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Pfarrleben
Mit „Seppi und Rupi“ zur Erstkommunion

Kreativ sein heißt es in Sachen Erstkommunion, wenn Corona die Abhaltung der normalen Vorbereitung unmöglich macht. „In der Pfarre Thalgau haben wir insgesamt sieben Videos für die Kinder und ihre Eltern vorbereitet. Unter dem Titel ‚Seppi und Rupi‘ bringe ich ihnen mit meiner Handpuppe ergänzend zum analogen Vorbereitungskurs Inhalte der hl. Messe näher“, sagt Diakon Rupert Santner.Die Kinder könnten sich mit den Videos, in denen auch andere Kinder mitspielen, identifizieren. „Zum...

  • 14.04.21

Emmausgang
Pfarre Kobenz

Von der Pfarrkirche Kobenz bis zur Filialkirche Raßnitz führte ein Emmausgang mit über 20 Personen. An vier Stationen erinnerten sie sich an den Weg der Jünger nach Emmaus, denen sich Jesus unerkannt anschloss. Mit Pfarrer Karl Natiesta feierten sie abschließend eine heilige Messe.

  • 14.04.21

Kreuzweg
Pfarre Graden

Die Landjugend gestaltete gemeinsam mit Andrea Reich, pastorale Mitarbeiterin im Seelsorgeraum Voitsberg, einen Kreuzweg unter dem Motto: „Der Karfreitag zeigt, wozu der Mensch fähig ist. Ostern zeigt, wozu Gott fähig ist.“ Mit Bildbetrachtungen zeichneten die Jugendlichen den Leidensweg Jesu nach.

  • 14.04.21
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