Ein kurzer Überblick über die Kirchenzeitungen Österreichs


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Die Kirchenzeitungen zählen mit einer Gesamtauflage von 180.000 Exemplaren zu Österreichs stärksten Wochenzeitungen. Sie bieten Meinung, Information und Hintergrund über Kirche, Glaube und christliches Leben.


Nachrichten

Gesellschaft & Soziales

Kirchenzeitungen beim Bundespräsidenten
Religiösität stirbt nicht aus

Herr Bundespräsident, heuer haben Sie vor der UNO in Bezug auf die Klimakrise gesagt: „Die Zeit des Redens ist vorbei.“ Woher nehmen Sie den Optimismus, dass endlich etwas geschieht? Alexander Van der Bellen: Aus mehreren Quellen. Die UNO setzt sich sehr stark für das Thema ein. Die letzte Klimakonferenz war ein relativer Erfolg, obwohl sie in Katowice, also in einer Kohleregion, stattfand. Ganz wichtig ist, dass die Jugend erwacht ist: Dass das Engagement von Greta Thunberg in kurzer Zeit...

Kirche hier und anderswo
Die 17-Jährige Lena Roth aus Deutsch Jahrndorf möchte bei der nächsten Wahl  erneut als Pfarrgemeinderätin kandidieren.
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Lena Roth (17) aus Deutsch Jahrndorf
Die Pfarre ist goldrichtig!

Die 17-Jährige Lena Roth fühlt sich in ihrer Pfarre pudelwohl; seit zwei Jahren ist sie als Jugendpfarrgemeinderätin aktiv und erklärt im Gespräch mit dem „martinus“: „Ich bin mit Gott aufgewachsen“. Lena Roth öffnet das Seitentor der Pfarrkirche in Deutsch Jahrndorf. Langsam geht sie hinein. Ihre Augen wandern herum und bleiben an goldverzierten Statuen und am Altar immer wieder hängen. „Die Schönheit des Innenraums beeindruckt mich jedes Mal aufs Neue“, sagt sie voller Begeisterung. ...

ReisenAnzeige
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SONNTAG-Leserreise nach Südtirol
Mit dem SONNTAG zur Apfelblüte in Südtirol

Die wärmer werdenden Sonnenstrahlen und das fröhliche Vogelgezwitscher locken ins Freie, überall beginnt es zu grünen und zu blühen. In den Südtiroler Bergen und Tälern ist der Frühling und ganz besonders die Apfelblüte rund um Brixen etwas ganz Besonderes. Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen verwandeln sich hier die Obstwiesen in ein weiß-rosa Meer aus duftenden Blüten. Der „Sonntag“ lädt Sie, liebe Leserinnen und Leser, ein, Südtirol und seine bedeutenden Städte mit prächtigen Domen, Burgen...

Was mein Leben reicher macht
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„Kirche ist mein Zufluchtsort“
Spaß in der Kirche und die ältere Generation

Was bringt junge Menschen dazu, im pfarrlichen Leben mitzumischen? Ein Gespräch mit der Studentin Lisa Prast über ihr Ehrenamt, Spaß in der Kirche und die ältere Generation in ihrer Pfarre. Wie sind Sie in die Pfarre gekommen, was war ausschlaggebend? Lisa Prast: Das hat angefangen mit meiner Firmvorbereitung, durch die ich die Katholische Jugend kennengelernt habe. Das hat mir gleich extrem gefallen und ich wollte sofort mitmachen. Vorher gab es für mich relativ wenige Berührungspunkte mit...

Gesellschaft & Soziales
Schluss mit Hass und Hetze

#dieGuteTat
Positive Meldungen sollen Internet füllen

Ansturm. Salzburg nimmt den Kampf gegen Hass, Hetze und Verleumdung im Internet auf. Die Mittel sind sanft. Darin soll ihre Stärke stecken. Michaela Hessenberger Salzburg. Ex-Schirennläuferin Alexandra Meissnitzer weiß wie es ist, wenn im Netz anonyme Hassbotschaften über sie hereinbrechen. Sie berichtet von Plattformen, auf denen Hetze gegen Frauen, Politiker und Prominente zur Schau getragen wird. Anonym. „Ich bin erwachsen, ich kann damit schon umgehen. Wenn derart Negatives in...

Serien
Die religiösen Wurzeln machen Jerusalem so vielfältig, aber auch so widersprüchlich.

SONNTAGSBLATT_Diözesanwallfahrt nach Israel (Februar 2020)
Teil 2: Vom Anfang bis zum Ende: Jerusalem

Jerusalem ist eine faszinierende, wenn auch widersprüchliche Stadt. Jerusalem ist eine Stadt mit etwa 900.000 Einwohnern. Was wir als europäische Pilger suchen, ist aber nicht so sehr die jüdische Neustadt und auch nicht ihr arabisches Gegenstück, sondern was uns an Jerusalem begeistert, ist die Altstadt. Sie ist nicht mehr als einen Quadratkilometer groß. Dort befinden sich die heiligen Stätten der drei monotheistischen Religionen: die Westmauer (auch: Klagemauer) als Relikt des im Jahre 70...

Kirche hier und anderswo

Das Priesterseminar Innsbruck lädt zum Tag der offenen Tür
Drei Fragen an den Regens

Am 19. Jänner lädt das Priesterseminar zu einem Tag der offenen Tür. Für den Tiroler Sonntag Anlass bei Regens Mag. Roland Buemberger nachzufragen. Gilbert Rosenkranz führte mit dem Regens ein Gespräch über Berufung und Perspektiven des Priesterberufs. Was ist für Sie am Priesterberuf so faszinierend, dass Sie junge Männer dafür gewinnen möchten? Roland Buemberger: Mich fasziniert auch nach 20 Priesterjahren immer wieder, dass man als Priester Menschen in unterschiedlichsten Situationen in...

Gesellschaft & Soziales
Vortragende Dr. phil. Franziska Schutzbach
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6. Vorarlberger Tag der Menschenrechte am Spielboden Dornbirn
„Wir sind handlungsfähig!“

Die Sprache von Rechtspopulisten verschiebt Grenzen. Was einst unsagbar war, ist heute salonfähig, was einst selbstverständlich war, wird in Frage gestellt. Die Menschenrechte sind nur ein Beispiel dafür. Wachsamkeit und Engagement seitens der Zivilgesellschaft sind gefragter denn je. Von Patricia Begle Die Veranstaltung am Dornbirner Spielboden hatte durchaus feiernden Charakter. Speis und Trank, Musik der Formation „Glissando“, die ungewöhnliche Moderation von Sophia Juen und vor allem...

Kirche hier und anderswo
Erwachsene auf dem Weg zur Taufe

Unsere Kirche
Erwachsene auf dem Weg zur Taufe

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Erwachsentaufe ist die Zulassung durch den Erzbischof. Diese Feier mit Kardinal Christoph Schönborn fand auf Grund der großen Zahl von Tau ewerben 2019 heuer ein weiteres Mal statt. Bei diesem Gottesdienst unterschreiben die Tau ewerber in einem feierlichen Ritus im Buch der Namen, danach erhalten sie persönlich vom Erzbischof die Zulassung zu den Sakramenten der Initiation (Taufe, Firmung und Erste Kommunion). Dieses Mal wurden über 40 Personen zur...

Kirche hier und anderswo
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Kärnten
Neuer Bischof

Nun ist es offiziell, was bis Redaktionsschluss noch nicht bestätigt war: Josef Marketz, Direktor der Kärntner Caritas, wird neuer Bischof von Gurk. Der 64-Jährige kann auf viel Erfahrung in kirchlichen Leitungsaufgaben zurückblicken: Bischofsvikar, Pastoralamtsleiter und Herausgeber der beiden Kärntner Kirchenzeitungen „Sonntag“ und „Nedelja“ sind nur einige der Stationen des promovierten Theologen. Der 1955 in St. Philippen ob Sonnegg/Št. Lipš geborene Kärntner gehört der slowenischen...

Kirche hier und anderswo

Emmaus-Flohmarkt

Unterstützung der Arbeit der Emmausgemeinschaft
Stöbern für guten Zweck: Seit 35 Jahren lockt Emmaus-Flohmarkt

Jeden ersten Samstag im Monat ist „Großeinsatz“ für die Helfer des Emmaus-Flohmarktes in St. Pölten – und das seit 35 Jahren. Denn dann öffnet der Flohmarkt von 9 bis 14 Uhr in der Ortweingasse in Viehofen seine Pforten. Dabei gibt es viel zu entdecken: tausende Bücher, alte Geräte oder Dekos. Neben Vasen, Tassen und Töpfen aus Omas Zeiten sind Mohnmühlen, Devotionalien und Raritäten aus den Anfängen technischer Haushaltsgeräte zu finden – oder auch lang gesuchte Ersatzteile von Maschinen und...

  • 17.01.20
Anton Hofmarcher, Hans Karner, Thomas Carlsson, László László und Hans Lagler (v. l.).

Ökumenische Gottesdienste im Rahmen der Weltgebetswoche
Vorbereitungen für Gebetswoche für Einheit der Christen laufen

Zur Vorbereitung eines Ökumenischen Gottesdienstes im Rahmen der „Weltgebetswoche für die Einheit der Christen 2020“ trafen sich im Pfarrhof von Scheibbs der evangelische Pfarrer von Melk-Scheibbs, László László, die katholischen Pfarrer Anton Hofmarcher (Scheibbs) und Hans Lagler (Steinakirchen), Thomas Carlsson (Pfarrgemeindepädagoge) und Hans Karner (AG Familienforschung Eisenwurzen), um den in Scheibbs seit 2010 alle zwei Jahre stattfindenden Gebetsabend vorzubereiten. Dieser wird am 22....

  • 17.01.20
Franz Lukaseder das Ehrenzeichen vom heiligen Hippolyt in Gold
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Weihbischof Anton Leichtfried überreichte Auszeichnungen
Ehrungen für Dommusiker

Weihbischof Anton Leichtfried überreichte diözesane Auszeichnungen an zwei verdiente Mitglieder des St. Pöltner Dommusikvereins. Gert Kovarik (Bild unten) erhielt das Ehrenzeichen vom heiligen Hippolyt in Silber, Franz Lukaseder (Bild oben) das Ehrenzeichen vom heiligen Hippolyt in Gold. Gert Kovarik hat als langjähriges Chormitglied sowohl im Jugendensemble als auch im Domchor sowie in seiner Funktion als Obmann des Vorstandes von 2011 bis 2019 die Vereinstätigkeit entscheidend mitgeprägt....

  • 17.01.20

Personalia
Gabriele Fahrafellner neue Seniorenpastoral-Referentin

Gabriele Fahrafellner wurde zur neuen Referentin für Seniorenpastoral in der Diözese St. Pölten bestellt. Seit 1983 arbeitete Fahrafellner in der Diözese St. Pölten als Sekretärin der Katholischen Arbeitnehmer/Innen-Bewegung. Ab 2007 übernahm sie zusätzlich das Sekretariat der Seniorenpastoral. „Die Tätigkeit in der Seniorenpastoral macht mir großen Spaß und ist eine Bereicherung für mein Leben geworden. Die Zusammenarbeit mit dem Team prägt mich und ich erlebe viel Bereicherndes “, sagt...

  • 17.01.20

Glaube

Positionen von Leopold Neuhold

POSITIONEN
Platz auf dem Thron

Richtet sich unsere Hoffnung noch auf Frieden, oder haben wir uns nicht schon vielmehr mit Krieg abgefunden? Der Krieg scheint ja wieder zur Normalität geworden zu sein, zu einem „normalen“ Mittel der Politik, einsetzbar wie alle anderen Mittel. Und hat das nicht mit der Selbstüberschätzung von Menschen zu tun, mit der Annahme, das Schicksal nicht nur bestimmen zu können, sondern das Schicksal zu sein? Präsident Bush stirbt, kommt zu Gott. Auf dessen Frage, woran er glaube, antwortet er: „An...

  • 17.01.20
Chiara Lubich nahm 1997 in Graz an der Zweiten Europäischen Ökumenischen Versammlung teil.
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Fokolar Beweung
Chiaras Liebeskunst

Mit zwölf Jahren begegnete ein Mitglied des Grazer Fokolars Chiara Lubich. Ein Brief an die Gründerin. Liebe Chiara! Nun ist es also soweit: Herzlichen Glückwunsch zu deinem 100. Geburtstag. Obwohl dich meine Glückwünsche nun schon seit zwölf Jahren im Himmel erreichen, wird dieser Tag immer besonders für mich sein. Ich möchte dir einfach für so vieles danken! Vor allem für deine persönlichen Briefe und die Gewissheit, dass du auch jetzt immer für mich da bist. Ich bin ja in einer...

  • 17.01.20
5 Bilder

Zeit für meinen Glauben
Ermutigung auf Facebook

Mutmachende Bibelverse, hoffnungsvolle Sprüche, liebevolle Geburtstagswünsche: Der Facebook- Account von Teresa Sepin ist durch und durch positiv. Fast jeden Tag postet die Kärntnerin Fotos, ermutigende Sätze und kleine, persönliche Alltagserfahrungen, stets garniert mit einem Schuss Dankbarkeit für das Schöne, das sie erlebt. Dazu passt das Titelbild ihres Accounts: ein weites Feld mit unzähligen knallgelben Sonnenblumen. Teresa Sepin ist ein positiver Mensch, mit Gottvertrauen und...

  • 10.01.20
Beim Signieren seiner Bücher. Sie haben eine Auflage von rund 20 Millionen und wurden in 30 Sprachen übersetzt.
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Zur Freude geboren

Anselm Grün, Benediktiner in Münsterschwarzach, feiert am 14. Jänner den 75. Geburtstag. Der geistliche Bestsellerautor hat viel über Lebensfreude geschrieben Du brauchst keine besonderen Gründe, um Dich freuen zu können. Lebe einfach Dein Leben. Dann gibt es genügend Grund, Dich zu freuen. Du kannst Dich freuen an dem, was lebendig ist, was aufblüht in Dir oder in der Natur. Das Leben außen ist immer auch ein Bild für das Leben, das in Dir ist. Das Grimm’sche Märchen „Hans im Glück“...

  • 10.01.20
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Sonntag

Meine Gedanken zum Evangelium: Fest Taufe des Herrn
Wie klingt Gott?

Matthäus 3, 13-17 Gott offenbart sich bei der Taufe Jesu mit seiner Stimme. In der Bibel ist auch an vielen anderen Stellen davon die Rede, dass Gottes Stimme hörbar wird und er dem Menschen  etwas sagt. Und das führt mich zu einer Frage, die mich schon lange beschäftigt: Wie hört es sich an, wenn Gott zu uns spricht? Wie wird Gottes Offenbarung hörbar? Für mich ist das ein faszinierendes Gedankenexperiment. Wie stelle ich mir Gottes Stimme vor? Wie klingt Gott? Als ehemalige Musikerin...

  • 11.01.20

Offen gesagt
Wünsche an die Politik

Was ist die wichtigste Maßnahme, die Sie von der neuen Regierung verlangen würden? Ich glaube, dass zwei Themen dringend anstehen: Auf der einen Seite Armutsvermeidung und Armutsbekämpfung. Das Ziel muss sein, dass am Ende dieser Legislaturperiode Kinderarmut und Altersarmut sinken und nicht steigen. Das ist ein Punkt, den wir von der Caritas immer mit einer großen Sorge verfolgt haben. Ich bin erleichtert, dass der Verfassungsgerichtshof das Gesetz zur Mindestsicherungsreform aufgehoben...

  • 10.01.20
Herbert Meßner, Chefredakteur

Aus meiner Sicht
Christliche Ökumene

Christliche Ökumene als vielstimmiger Chor Die Kirche war immer ein Ort, wo viel gesungen wird. Das Lob Gottes drängt zum Singen. Und es lässt sich nur unzureichend mit Worten ausdrücken, wenn wir Gott unser Herz voll Freude, Dank, Klage, Bitte oder gar Sprachlosigkeit ausschütten. Der Gesang der Kirche hatte zunächst das Ziel, die vielen Stimmen zu einer zusammenzuführen, etwa im Gregorianischen Choral. Im Lauf der Zeit ist aber auch der mehrstimmige Gesang in der Kirche heimisch geworden,...

  • 10.01.20

Evangelienkommentar von Waltraud Kraus-Gallob zu Mt 3, 13-17
Eine stürmische Taufe

Als Kind habe ich mir die Geschichte meiner Taufe oft erzählen lassen. Stürmisch sei es gewesen damals, als meine Taufpatin mich nach Prebl in die Kirche zur Taufe gebracht habe. Der Sturm hätte sogar ein Kirchenfenster zerbrochen. So zumindest die familieneigene Darstellung. Wie viel davon tatsächlich so war, lässt sich nicht mehr nachprüfen. Ich hatte ja auch oft den Verdacht, meine Taufpatin hätte auch den Namen, den ich eigentlich bekommen sollte, vergessen. Dem war wohl nicht so. Meine...

  • 09.01.20

Menschen & Meinungen

 Premium
Frieda Platter (ganz rechts) beim Alt.Jung.Sein.-Kurs, bei dem u. a. leichte Gymnastikübungen gemacht werden.
3 Bilder

Frieda Platter: 100 Jahre reich an Leben
„I bin d‘Frieda und i bin alt“

100 Jahre alt - und es geht ihr prima, wie Frieda Platter sagt. Sie lebt im neuen Pflegeheim Abt Pfanner in Langen, strickt leidenschaftlich und dankt dem Herrgott jeden Tag. Bitten tut sie ihn aber nicht. Denn: „Es kommt, wie es kommen muss.“ Elisabeth Willi „I bin d’Frieda und i bin alt und i bin da.“ Mit diesen Worten stellt sich Frieda Platter beim heutigen Alt.Jung.Sein.-Kurs im Pflegeheim Abt Pfanner-Haus in Langen vor. Mit „I bin alt“ meint Frieda Platter: 100 Jahre. Diese merkt...

  • 14.01.20
Pastoralamtsleiter Martin Fenkart: „Das neue Miteinander von Priestern und Laien bringt mehr Farbe in die Kirche und macht die Kommunikation anspruchsvoller.“
3 Bilder

Pastoralamtsleiter Martin Fenkart im Interview
Mit Gottvertrauen ins Neue hineingehen

Welche Früchte zeigt das Diözesanforum? Wie gestaltet sich in Zukunft die Leitung von Pfarren? Was bringen die „Jahre der Bibel“? Pastoralamtsleiter Martin Fenkart blickt zurück und in die Zukunft. Die Fragen stellte Dietmar Steinmair Herr Pastoralamtsleiter, was bleibt Ihnen vom heurigen Weihnachtsfest besonders in Erinnerung? Martin Fenkart: In mir klingen noch die Predigtworte vom 4. Adventsonntag nach. Unser Vikar Franz Ulbing in Hohenems meinte im Blick auf den heiligen Josef und...

  • 14.01.20
Das Buch, das 2019 erschien. „Stimmt“, bilanziert Hermann Miklas, „wie gut, dass es im Leben was zu schmunzeln gibt.“ Er hat auch einen Masterabschluss für Organisationsentwicklung (www.beratung-miklas.at).

Hermann Miklas
Vier Ökumene-Bier!

Nach seiner Pensionierung blickt Superintendent Hermann Miklas humorvoll und anregend zurück. Einer der heißesten Tage des Jahres, eine obersteirische Gemeinde feiert, Landtagspräsident Siegfried Schrittwieser, Bischof Johann Weber, der evangelische Superintendent Hermann Miklas und der Bürgermeister sind die Ehrengäste. „Weber und ich schwitzten unter unseren Talaren“, notiert der bis 2018 dienende steirische Superintendent in seinem Buch „Wie gut, dass es im Leben was zu schmunzeln...

  • 10.01.20
 Premium

Der langjährige Finanzkammerdirektor Franz Lamprecht im Interview:
Die Kirche tickt anders

Nach 16 Jahren als Leiter der Finanzkammer der Diözese sind Sie nun in Pension. Was unterscheidet die Kirche von herkömmlichen Unternehmen? Lamprecht: Die Kirche tickt anders. Hier spielt die menschliche Komponente eine besondere Rolle. Die Finanzen sind nicht Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck. Wir sollen die kirchliche Arbeit so gut wie möglich finanziell sicherstellen. Sie kommen ja ursprünglich aus dem Bankbereich. Wie schwierig war die Umstellung? Lamprecht: Ich komme aus dem...

  • 09.01.20

Bewusst leben & Alltag

Psychisch gesund bleiben
Psychisch gesund bleiben

„Gesund bleiben!“ – ein Wunsch, den man zum Jahreswechsel oft gehört hat. Neben dem körperlichen sollte man sich auch um das seelische Wohlbefinden kümmern. Wie wichtig psychische Gesundheit ist und und was man selber dazu beitragen kann, weiß die Gesundheitspsychologin Veronique de Haan. Einer Ihrer Schwerpunkte sind psychosomatische, also Leib-Seele-Erkrankungen. Wie entstehen diese? Veronique de Haan: Je nach kindheitlichen Prägungen reagieren wir unterschiedlich auf Stressfaktoren....

  • 15.01.20
Mehr Rohkost, das bedeutet nicht nur mehr Genuss, sondern auch mehr Wohlbefinden, mehr Frische, mehr Vitalität und mehr Gesundheit.
2 Bilder

Leben
Esst mehr Rohkost!

Sie wollen nach den Feiertagen mehr Leichtigkeit in Ihren Menüplan bringen? Wir hätten da einen Tipp: Versuchen Sie es doch mit Rohkost. "Rohgenuss – Herd aus, Glück an“ heißt das neueste Kochbuch aus der Feder von Gesundheitssoziologin und Rohkostspezialistin Michaela Russmann. Wer bisher dachte, nur eine gekochte Mahlzeit ist eine „echte“ Mahlzeit, könnte hier eines besseren belehrt werden. Rohkost bedeutet hier nämlich: Lebensmittel, deren Temperatur bei der Verarbeitung unter 42 Grad...

  • 13.01.20

Hätten Sie es gewusst?
Vom Wert des Wassers

Am 6. Jänner, einem der höchsten Feiertage in der orthodoxen Kirche, wird in Erinnerung an die Taufe Jesu im Jordan in den orthodoxen Gemeinden die große Wasserweihe vollzogen. Dabei wird vom Priester ein Kreuz dreimal ins Wasser getaucht und so die Quelle, der Fluss oder See und damit die ganze Schöpfung gesegnet. Wasser ist für den Menschen fast so wichtig wie die Luft zum Atmen. Wenn es fehlt, etwa bei Dürreperioden oder in der Wüste, ist das Leben bedroht. Deshalb war Wasser schon...

  • 13.01.20
Wieder verwenden. Leere Schraubgläser werden zu vielseitigen Helfern in Küche und Haushalt. Stoffsackerl sind ideal fürs Einkaufen.
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„Zero Waste“
Schritt für Schritt auf Null

„Zero Waste“: Spannende Herausforderung zur Müllvermeidung. „Zero Waste“ kann gerade für junge Familien eine spannende Herausforderung sein. Zwar ist meist das Geld knapper, und es ist weniger Zeit, um sich mit der Thematik intensiv auseinanderzusetzen. Dennoch ist es besonders jungen Eltern oft ein wichtiges Anliegen, den Kindern eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen. „Zero Waste“ passiert nicht von heute auf morgen, es ist ein Prozess. Es fängt mit kleinen Schritten an, und es werden...

  • 10.01.20

Gesellschaft & Soziales

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Caritas Baby Hospital Bethlehem
„Ein Kinderlachen ist die beste Motivation für mich“

Die Medizin war immer etwas ganz Besonderes im Leben von Hiyam Marzouqa. Schon als Kind. „Wir hatten wenig Geld. Aber an guter medizinischer Versorgung und ausreichend Essen, daran sollte es nie mangeln.“ Regelmäßig fuhr sie, die Älteste von sieben Kindern, mit ihrer Mutter und den Geschwistern mit dem Bus zu ihrer palästinensischen Kinderärztin in Jerusalem. In den siebziger Jahren war das noch möglich – Checkpoint und Kontrollen gab es nicht. „Ich war fasziniert von der besonnenen Art der...

  • 10.01.20
Caritas-Generalsekretär Klaus Schwertner mit engagierten Mitarbeiterinnen der Wärmestube der Pfarre Lainz (Wien 13).

35 offene Wärmestuben
„In Wien soll kein Mensch frieren oder erfrieren“

Die Caritas unserer Erzdiözese Wien hat eine erste Bilanz zur heurigen Winterhilfe gezogen: So ist die Anzahl der pfarrlichen Wärmestuben diesen Winter „so hoch wie nie zuvor“, sagt Generalsekretär Klaus Schwertner bei einem Pressegespräch in der Caritas-Wärmestube der Pfarre Lainz-Speising (Wien 13). Die kirchliche Hilfsorganisation rechnet bis zum Ende der kalten Jahreszeit mit rund 10.000 Besuchen von Menschen in Not an den insgesamt 35 Wiener Standorten – um fünf mehr als noch vor einem...

  • 08.01.20
2 Bilder

Eine der Säulen der Dreikönigsaktion ist die Bildungsarbeit
Wie Kinder in Tiroler Volksschulen das Leben in Elendsvierteln kennenlernen

Zahlreiche Schulen und Pfarrgemeinden erhielten kürzlich Besuch von Perpetua Moragwa und Mathew Ochieng aus Kenia. Sie sind ProjektpartnerInnen der Dreikönigs-aktion, dem Hilfswerk der Katholischen Jungschar. Die Gäste aus Ostafrika erzählten von ihrem Wirken im Projekt „Mukuru Promotion Center“ (MPC). In den Workshops verkleideten sich die Kinder als Massai und lernten spielerisch Interessantes über Land und Leute kennen: Kenias beeindruckende Landschaft, Bräuche und Herausforderungen der...

  • 08.01.20
Müll sammeln, Schuhe putzen und Betteln sind für viele in Mukuru die einzige Einkommensquelle.
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Projekte im riesigen Mukuru-Slum
Wie die Sternsinger Straßenkindern helfen

Der Jahreswechsel naht mit Riesenschritten. Vom 27. Dezember bis zum 6. Jänner bringen die Heiligen Drei Könige den Segen für das Jahr 2020 zu allen Menschen im Land. Segen bringen sie auch zu Mitmenschen in den Armutsregionen der Welt. Mit den Spenden werden jährlich Sternsinger-Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika unterstützt. In der heurigen Kampagne steht der Mukuru-Slum in Nairobi im Mittelpunkt.Der Mukuru-Slum in Kenias Hauptstadt Nairobi gilt als Afrikas größtes Armutsviertel....

  • 03.01.20

Reisen

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6 Bilder

SONNTAG-Leserreise nach Südtirol
Mit dem SONNTAG zur Apfelblüte in Südtirol

Die wärmer werdenden Sonnenstrahlen und das fröhliche Vogelgezwitscher locken ins Freie, überall beginnt es zu grünen und zu blühen. In den Südtiroler Bergen und Tälern ist der Frühling und ganz besonders die Apfelblüte rund um Brixen etwas ganz Besonderes. Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen verwandeln sich hier die Obstwiesen in ein weiß-rosa Meer aus duftenden Blüten. Der „Sonntag“ lädt Sie, liebe Leserinnen und Leser, ein, Südtirol und seine bedeutenden Städte mit prächtigen Domen, Burgen...

  • 14.01.20
Rom: Petersdom
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Missio-Wallfahrt
Die großen heiligen Stätten Italiens

Die Päpstlichen Missionswerke laden gemeinsam mit dem SONNTAG zu einer großen Missio-Wallfahrt ein: Wir wallfahren zu den großen Heiligen und den berühmtesten Heiligtümern Italiens. Reisetermine: 16.9. - 25.9.2020 21.9. - 30.9.2020 Preise: Doppelzimmer € 1.180,- p.P. Einzelzimmerzuschlag € 295,- p.P. Tagesausflug Capri oder Bootsfahrt entlang der Amalfiküste € 70,- p.P. Leistungen: Busfahrt laut Programm9 x Nächtigung in Hotels der guten MittelklasseHalbpensionRundreise,...

  • 04.12.19
An der Grenze zwischen Europa und Asien gelegen, wird Georgien im Norden von Russland, im Süden von der Türkei und Armenien, im Osten von Aserbaidschan begrenzt.
Mit rund 3,7 Millionen Einwohnern auf einer Fläche von 57.215 km² ist Georgien eher dünn besiedelt. Mehr als ein Viertel der Bevölkerung lebt in der Hauptstadtregion um Tiflis.
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Mittwoch, 17. Juli bis Mittwoch, 24. Juli, 2019
Leserreise Georgien

Kultur, Natur und besondere Begegnungen   Mit Herbert Meßner und Barbara Zwickler Pauschalpreis: 1499 Euro Vom Schwarzen Meer bis zum Großen Kaukasus und in die Hauptstadt Tbilissi führt die Reise in eines der ältesten christlichen Länder der Welt, dem eine Frau als „Apostolin“, die heilige Nino, den christlichen Glauben brachte. Neben zahlreichen Sehenswürdigkeiten in prächtiger Landschaft werden wir auch einheimisches Essen und den köstlichen georgischen Wein verkosten. 1. Tag •...

  • 01.04.19

Do., 20., bis So., 23. Juni 2019
Gärten rund um Salzburg

Gartenreise zu Fronleichnam Mit Roman Malli und Kordula Klass Diese Reise führt uns in die schönsten Gärten von Salzburg. Die Prachtgärten von Schloss Hellbrunn, der Mirabellgarten, der Botanische Garten und zauberhafte Privatgärten in Salzburg und Bayern, sowie eine Stadtführung in Salzburg stehen auf unserem vielfältigen Reiseprogramm. 1. Tag • Donnerstag, 20. Juni Anreise über Liezen ins Nachbarland Bayern. Wir besuchen den Rosengarten von Brigitta Mayer und den Ort...

  • 28.03.19

Redaktionelles

Bischofskonferenz zu Fragen des Klimaschutzes
Weltklima braucht Umkehr

Mit der Amazonien-Synode hat Papst Franziskus eine lange Zeit wenig beachtete Region und die dort lebenden Menschen in den Mittelpunkt der weltweiten Aufmerksamkeit gestellt. Die ökologische Bedrohung dieser für das Weltklima so wichtigen Region war und bleibt eine zentrale Herausforderung für die gesamte Menschheit. An Amazonien wird deutlich, dass der „Schutz des gemeinsamen Hauses“, wie es Papst Franziskus in der Enzyklika „Laudato Si“ formuliert hat, zu einer Überlebensfrage der...

  • 18.11.19

SONNTAGSBLATT
Redaktioneller Service

Das SONNTAGSBLATT bringt wöchentlich kulturelle, religiöse und allgemein menschliche Themen zur Sprache. Den inhaltlichen Schwerpunkt bildet die Kirche in der Steiermark. Das SONNTAGSBLATT unterstützt aber auch die pfarrliche Öffentlichkeitsarbeit in den Regionen: Pfarr- und Regionsseiten im SONNTAGSBLATT Es findet eine besondere Veranstaltung statt, unkonventionelle neue Wege in der Pastoral, interessante Personen aus der Pfarre, besondere Projekte - das Das SONNTAGSBLATT berichtet...

  • 06.08.19

Kunst & Kultur

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Architekturpreis
Gesten in der Zeit

Kirchliche Architektur ausgezeichnet. Der alle zwei Jahre vom Land Steiermark vergebene Architekturpreis für qualitätsvolle zeitgenössische Architektur ging 2019 an ein kirchliches Projekt. Die Auswahl erfolgte durch den international anerkannten Experten und in London lebenden Architekturtheoretiker und Publizisten Phineas Harper. Phineas Harper steht im internationalen Architekturdiskurs für einen neuen Ansatz ökologischen Bauens. Er hat mit dem Siegerprojekt „Basilika und Geistliches Haus...

  • 10.01.20
5 Bilder

Im Tiroler Sonntag-Gespräch teilt der leidenschaftliche Krippenbauer Bruno Scharler aus Kappl im Paznaun Ideen und Erinnerungen rund um seine Krippe.
Der Weg durch die Wüste

Text, Bilder: Alexandra Kleinheinz Bruno Scharler ist Mitglied und Schriftführer des Kappler Krippenvereins, der nächstes Jahr sein 25jähriges Bestehen feiert. Wenn man die Scharler-Stube betritt, wird einem ganz warm ums Herz. Bruno hat seine riesengroße Krippe aus dem Keller geholt und bläst gerade vertieft durch einen Strohhalm: „Ih muass die Wegla im Sond suacha“, lacht er dazwischen und werkelt weiter. Danach stellt er die Zypressen auf, die er aus „Moosbart“ gebastelt hat. „Meistens...

  • 02.01.20

Die italienische Stadt Matera und die bulgarische Stadt Plowdiw sind die Kulturhauptstädte 2019
EU-Kulturhauptstädte im Schatten der Armut

Auf den ersten Eindruck wirkt Plowdiw wie viele andere sozialistische Einheitsstädte: Wohnsilos, Paradestraßen und Monumentalplastik prägen das Stadtbild. Auf den zweiten Blick entdeckt man die lange und reiche Geschichte der Stadt, die zu den ältesten Ansiedlungen der Erde zählt: den his­torischen Stadtkern mit dem 180 Meter langen römischen Stadion, das sich unter der Fußgängerzone verbirgt und in vielen Geschäften durch Glasböden hindurch sichtbar ist; weiters das antike Theater, die...

  • 27.12.19
Ein Blick hinter die Kulissen der neuen Riesenorgel im Stephansdom.
4 Bilder

Neue Klangfülle für den Dom
Wie die Riesenorgel wächst

An einer Kathedrale gibt es immer eine Baustelle, um das einzigartige Bauwerk zu erhalten. Auf der Westempore des Wiener Stephansdoms wird im Moment etwas Besonderes gebaut: die neue Riesenorgel, ein Instrument mit 185 Registern und 15.000 Pfeifen. Die Klänge der neuen Orgel – sie wird die größte Österreichs sein – sollen erstmals beim Ostersonntagsgottesdienst 2020 den Dom erfüllen. Schwierige Akustik im DomKonstantin Reymaier, Priester, Organist und Leiter des Referates für Kirchenmusik...

  • 19.12.19

Serien

Sr. Johanna Datzreiter – Missionarin zwischen Bürgerkrieg und Ebola Folge 2
Wo der Pfeffer wächst

„Ein afrikanisches Palaver“ Als ich bei meiner Ankunft am 8. Jänner 1975 in Monrovia, der Hauptstadt von Liberia, die Flugzeugtreppe hinunterbalancierte, schlug mir eine atemberaubende Hitze entgegen: Es war ein kompletter Klimawechsel gegenüber den Temperaturen, die ich in Europa gewöhnt war. In der Eingangshalle des Flughafens von Monrovia wurden wir von einem liberianischen Empfangskomitee herzlich begrüßt. Doch im Gedränge der vielen Passagiere verstand ich trotz meiner...

  • 17.01.20

Sr. Johanna Datzreiter – Missionarin zwischen Bürgerkrieg und Ebola Folge 1
Wo der Pfeffer wächst

Wie alles begann Als Älteste von neun Geschwistern – ich bin 1938 im niederösterreichischen Frankenfels geboren – musste ich bereits als junges Mädchen oft Verantwortung für meine Geschwister übernehmen, weil unsere Eltern nach dem Zweiten Weltkrieg in der Landwirtschaft schwer arbeiten mussten. Nach dem Krieg zog meine Familie im Jahr 1947 nach Obergrafendorf. Dort waren wir sehr stark in das Leben der Pfarre eingebunden. Es war eine sehr lebendige Pfarre mit vielen pastoralen Aktivitäten,...

  • 17.01.20

Memoiren eines unbeugsamen Christen, Folge 22
Abbé Pierre

Vier Stunden später hat mich die argentinische Marine aus dem Wasser gefischt. Da ich kein Lebenszeichen mehr von mir gab, hat man mich zusammen mit den Toten in einem Gepäckabteil des Rettungsschiffs verstaut. Da hätte mein irdisches Abenteuer sein Ende finden können, wenn nicht einer der Matrosen, der einen weiteren Leichnam herbeitrug, auf einmal gesehen hätte, wie ich mich regte. Man trug mich auf die Brücke und versuchte, mich mit Mund-zu-Mund-Beatmung wiederzubeleben. Ich erwachte,...

  • 17.01.20

Memoiren eines unbeugsamen Christen, Folge 21
Abbé Pierre

Viel später, während des Krieges, war ich mehrere Male in Lebensgefahr. Eine Situation war alles andere als banal. Das war im Hochgebirge nach der Begleitung jüdischer Familien in die Schweiz. Es war beim Abstieg zurück mit meinem Freund, dem Bergsteiger Léon Balmat. Wir fühlten uns erleichtert, wie so oft bei der Rückkehr, und seilten uns nicht an. Plötzlich glitt ich mitten im Gletscher aus. Ich erinnere mich genau, dass mir wäh­rend der Sekunden dieses tollen Losschießens in Erinnerung kam,...

  • 17.01.20

Kirche, Feste, Feiern

2 Bilder

Gottesdienste in den Gefängnissen
Weihnachtsgottesdienste in den Justizanstalten

Bischof Alois Schwarz zelebrierte wenige Tage vor Weihnachten die heilige Messe in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Krems-Stein, Weihbischof Anton Leichtfried feierte mit den Insassen in der Justizanstalt St. Pölten. Bischof Alois Schwarz betonte in der JVA Stein die „hochpolitische Weihnachtsbotschaft“. In einer Welt, in der der Kaiser wie Gott behandelt wurde, ist Gott als Mensch in einem Stall, in einer Krippe zur Welt gekommen. „Die große Frage der Menschen war und ist die Frage ‚Bin ich...

  • 17.01.20
Der traditionelle Blasius-Segen mit den gekreuzten Kerzen.

Hätten Sie es gewusst?
Wer darf eigentlich "segnen"?

Am Tag nach Mariä Lichtmess wird am 3. Februar traditionell der „Blasiussegen“ mit den gekreuzten Kerzen gespendet. Doch wer darf eigentlich andere Menschen segnen? Ist das nur einem Priester oder Diakon erlaubt? Seit dem 11. Jh. gilt der Blasiussegen mit den gekreuzten Kerzen als Hilfe gegen alle Arten von Halskrankheiten. Wobei der Name des Segens bekannter ist als das Leben des hl. Blasius selbst, der zu den 14 Nothelfern zählt und einst selbst Arzt und später Bischof war. Wer sich...

  • 15.01.20
Der große Chanukkaleuchter am Beginn der Kärntnerstraße, der seit vielen Jahren rund um Weihnachten (2019 von 22. - 30. Dezember) an das jüdische Chanukka-Fest erinnert-

Hätten Sie es gewusst?
Lebendiges Judentum in Wien

Zum 16. Mal feiert die katholische Kirche am 17. Jänner, einen Tag vor der Gebetswoche um die Einheit der Christen, den „Tag des Judentums“. Damit soll uns die Weggemeinschaft mit dem Judentum – unseren älteren Brüdern im Glauben – bewusst gemacht werden. Es gibt nur wenige europäische Metropolen, deren Stadtgeschichte so eng mit der jüdischen Geschichte verbunden ist wie Wien. Doch obwohl es bis zum 2. Weltkrieg ein pulsierendes jüdisches Leben in Wien gab, findet man heute kaum noch...

  • 15.01.20
Sprungbereit wartet der mutige Schwimmer bei der Wasserweihe in Bregenz auf das Eintauchen des Kreuzes, das Segen bringen soll - allen Wassern der Erde.
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Orthodoxe Kirchen feiern das Fest der Taufe Jesu
Große Wasserweihe in Bregenz

Bereits zum achten Mal reiste Metropolit Arsenios Kardamakis aus Wien an, um mit der griechisch-orthodoxen Gemeinde das Fest der Taufe Jesu zu feiern. Die Göttliche Liturgie fand heuer nicht im Kloster Mehrerau, sondern in der Seekapelle in Bregenz statt. Zur Freude des Metropoliten kamen neben rund 80 Gläubigen auch Bischof Benno Elbs sowie der Ökumenebeauftragte der Diözese, Vikar Paul Riedmann. Zudem gestaltete sich das Fest zu einem "innerorthodoxen": Neben dem griechisch-orthodoxen...

  • 15.01.20

Was bei uns geschieht

Auf zum 40. Tonikirchtag
Der Sautoni in Ettendorf

Alle Jahre wieder gibt es gleich nach den Weihnachtsfeiertagen in der Pfarre Ettendorf wieder einen guten Grund zu feiern: Der Gedenktag des heiligen Antonius, des Einsiedlers, am 17. Jänner, steht vor der Tür. Heuer wird ein ganz besonderes Jubiläum begangen, nämlich bereits der 40. Tonikirchtag. Als Obfrau des Pfarrgemeinderates lädt Maria Wright herzlich zum Mitfeiern ein. Das Fest beginnt mit einem Festgottesdienst mit Stiftsadministrator P. Maximilian Krenn OSB in der Pfarrkirche...

  • 09.01.20

Pfarre Pörtschach/Wörthersee
Jung und Alt als CMB

Mehr als 30 Sternsinger konnte Organisatorin Ingrid Schumi heuer auf den Weg bringen. Die ganz Kleinen und die ganz Großen besuchten gemeinsam die Häuser des Ortes und sammelten insgesamt über 9000 Euro für Kenia. Pfarrer Joseph Thamby Mula dankte den Sternsingern und allen Helfern für ihren Einsatz bei der Festmesse am 6. Jänner.

  • 07.01.20

Das Leben von Bischof Michael Memelauer wird 2020 als Dokumentarfilm erscheinen.
Bischof Michael Memelauers Leben wird verfilmt

Das Leben von Michael Memelauer (1874-1961), der von 1927 bis 1961 Bischof von St. Pölten war, wird im nächsten Jahr als Dokumentarfilm erscheinen. Zwischen Jänner und Mai 2020 wird ein Team um Regisseurin Anita Lackenberg die biografischen Stationen des Oberhirten verfilmen. Memelauer war in der Zeit des Nationalsozialismus offen gegen das damalige Eu­thanasieprogramm aufgetreten. Geschichte schrieb der Bischof mit seiner denkwürdigen Predigt in der Silvesterandacht am 31. Dezember 1941:...

  • 27.12.19
Ein Abend, ein Buch: Referent Dr. Andreas Batlogg (li.) gab interessante Einblicke in die Entstehungsgeschichte und den Erfolg des Buches „Das Leben Jesu“.
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Vortrag über das Buch „Das Leben Jesu“ von Kaplan Dr. Franz Michel Willam
Ein Bestseller über Jesus

1933 erschien das Buch „Das Leben Jesu im Lande und Volke Israel“ des Bregenzerwälder Kaplans Dr. Franz Michel Willam. Es entwickelte sich zu einem Bestseller und verhalf seinen Leser/innen, eine Beziehung zu Jesus zu finden. Vor kurzem wurden Autor, Entstehungsgeschichte und Erfolg des Buches in einem Vortrag behandelt. Von Elisabeth Willi In ganz Vorarlberg gibt es nicht viele Bestseller-Autor/innen und aus dem Bregenzerwald gar nur einen: Kaplan Dr. Franz Michel Willam, dessen...

  • 17.12.19

Was mein Leben reicher macht

Herbert Meßner, Chefredakteur

Aus meiner Sicht
Da haben die Dornen Rosen getragen

Was prägt für Sie die Adventzeit? Die vorweihnachtliche Ausreizung des Terminkalenders? Oder die besonderen Lichtinstallationen? Schmecken Sie den Advent im Glühwein und besonderen Backwerk? Oder ist es der Adventkranz mit seinem wachsenden Licht, der Sie begleitet und auch zum Innehalten einlädt? Für mich ist die Zeit des Advents sehr geprägt durch ihre besonderen Lieder. Eines davon erzählt vom Unterwegssein Marias. Sie geht durch einen Dornwald. Sie geht aber nicht allein. Sie trägt den...

  • 16.12.19
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„Kirche ist mein Zufluchtsort“
Spaß in der Kirche und die ältere Generation

Was bringt junge Menschen dazu, im pfarrlichen Leben mitzumischen? Ein Gespräch mit der Studentin Lisa Prast über ihr Ehrenamt, Spaß in der Kirche und die ältere Generation in ihrer Pfarre. Wie sind Sie in die Pfarre gekommen, was war ausschlaggebend? Lisa Prast: Das hat angefangen mit meiner Firmvorbereitung, durch die ich die Katholische Jugend kennengelernt habe. Das hat mir gleich extrem gefallen und ich wollte sofort mitmachen. Vorher gab es für mich relativ wenige Berührungspunkte mit...

  • 19.11.19

Was mir zu denken gibt

Auf ein Wort
Ein- und auftreten

Diese Woche wurden die Katholiken-Zahlen 2019 für Österreich veröffentlicht. Wir werden weniger, so legt ein Blick auf die nackten Zahlen nahe. Die Wirklichkeit ist aber komplexer. Wenn jemand aus der Kirche austritt, wendet er sich damit ja nicht unbedingt von Gott ab. Wer getauft ist, bleibt getauft. Die Gründe für einen Austritt sind vielfältig. Manchmal gibt es einen persönlichen oder allgemeinen Ärger über die Institution "Katholische Kirche" oder einen ihrer Vertreter. Manchmal ist es...

  • 15.01.20

Auf ein Wort
Blick zurück nach vorn

In dieser Woche befinden wir uns „zwischen den Jahren“. Das alte Kirchenjahr ist mit dem Christkönig-Sonntag zu Ende gegangen, das neue Kirchenjahr steht mit dem Ersten Adventsonntag unmittelbar bevor. Und weil der Advent eigentlich eine Fastenzeit ist, nämlich die Zeit der Vorbereitung auf die Wiederkunft des Herrn, könnten wir vorher doch noch einen kleinen Rückblick einlegen ... Was war gut im vergangenen Jahr und worüber können wir begeistert reden? Über eine schöne Reise, eine neue...

  • 17.12.19
Franz Josef Rupprecht, Chefredakteur
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Leitartikel
Über nützliche Ziele der Evolution

Im Radio konnte ich kürzlich hören, wie zwei Sendungsteilnehmer einander in Argumenten überboten dass sexuelle Beziehungen außerhalb einer Ehe normal und ein „gepflegter Seitensprung“ gerade zu eine Wohltat sein können. Garniert war die Darbietung mit dem Tipp, dies doch dem Ehepartner tunlichst zu verschweigen um ihn bzw. sie nicht zu kränken! Den Gipfel der Begründungen stellte in meinen Augen die Behauptung dar, sexuelle Untreue läge gerade zu in der Natur des Menschen, die Evolution habe...

  • 10.09.19
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