Nachrichten - Burgenland | martinus

Kirche hier und anderswo
Das digitale Fastentuch wurde an Aschermittwoch im Rahmen eines Livestream-Gottesdienstes im Martinsdom präsentiert.   Das digitale Fastentuch wurde an Aschermittwoch im Rahmen eines Livestream-Gottesdienstes im Martinsdom präsentiert.   Das digitale Fastentuch wurde an Aschermittwoch im Rahmen eines Livestream-Gottesdienstes im Martinsdom präsentiert.

Kunstwerk im Eisenstädter Dom
Digitales Fastenerlebnis

Im Eisenstädter Martinsdom ist derzeit bis Karfreitag eine digitale Bildanimation des Künstlers Heinz Ebner zu bestaunen – sozusagen ein digitales Fastentuch. Dieses „übersetzt den Leidensweg Jesu in unsere Zeit“, betont Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics. Nora Demattio Dem in den Alpenländern einzigartigen Brauch wird in der Diözese Eisenstadt während der Fastenzeit in besonderer Weise neues Leben eingehaucht: das Aufziehen eines Fastentuches, das bis zum Karfreitag das Altarkreuz verhüllt....

Glaube
Einkaufsvergnügen als heimliches Erlösungsversprechen. Auf die Öffnung der Geschäfte (wie hier auf der Wiener Mariahilferstraße) warteten viele ÖsterreicherInnen wie auf das Christkind.   Einkaufsvergnügen als heimliches Erlösungsversprechen. Auf die Öffnung der Geschäfte (wie hier auf der Wiener Mariahilferstraße) warteten viele ÖsterreicherInnen wie auf das Christkind.   Einkaufsvergnügen als heimliches Erlösungsversprechen. Auf die Öffnung der Geschäfte (wie hier auf der Wiener Mariahilferstraße) warteten viele ÖsterreicherInnen wie auf das Christkind.

Oberwarts Stadtpfarrer Erich Seifner
Brauchen wir einen Retter?

„Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Christus, der Herr“, lesen wir alljährlich im Weihnachtsevangelium. Aber brauchen wir überhaupt einen Retter, einen Erlöser? Erich Seifner Können wir uns nicht selbst an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen, wie das angeblich auch der legendäre Baron von Münchhausen wollte? Gewiss, wir hätten zwar gerne, dass die Welt ein Paradies wäre. Aber wir leben nicht im Paradies, sondern „jenseits von Eden“, wie wir immer wieder...

Kirche hier und anderswo

Das digitale Fastentuch wurde an Aschermittwoch im Rahmen eines Livestream-Gottesdienstes im Martinsdom präsentiert.

Kunstwerk im Eisenstädter Dom
Digitales Fastenerlebnis

Im Eisenstädter Martinsdom ist derzeit bis Karfreitag eine digitale Bildanimation des Künstlers Heinz Ebner zu bestaunen – sozusagen ein digitales Fastentuch. Dieses „übersetzt den Leidensweg Jesu in unsere Zeit“, betont Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics. Nora Demattio Dem in den Alpenländern einzigartigen Brauch wird in der Diözese Eisenstadt während der Fastenzeit in besonderer Weise neues Leben eingehaucht: das Aufziehen eines Fastentuches, das bis zum Karfreitag das Altarkreuz verhüllt....

  • 24.02.21
Ferdinand Hiller

Nachruf
"Bewegung für eine bessere Welt"-Priester Hiller verstorben

Der beliebte Priester Ferdinand Hiller ist in Vorarlberg verstorben. 200 Reisen absolvierte er für die "Bewegung für eine bessere Welt". Diese ist eine Erneuerungsbewegung der römisch-katholischen Kirche. Sie wurde von Pater Riccardo Lombardi SJ (1908 – 1979) gegründet. Die Österreichgruppe dieser weltweit bestehenden Bewegung hat ihren Sitz in Salzburg („Lombardi-Zentrum“). Ferdinand Hiller war ab der Gründung der Bewegung in Österreich aktiv dabei, hat unzählige Gemeinschaftswochen in...

  • 15.02.21

Wortlos und ohne Berührung
Aschenritus im Corona-Modus

Die Corona-Pandemie verändert den Aschenritus am Aschermittwoch, 17. Februar, zum Beginn der katholischen Fastenzeit: Er wird heuer wortlos und ohne Berührung gespendet, wie es die vatikanische Gottesdienstkongregation weltweit festgelegt hat. Die Gläubigen erhalten am Aschermittwoch kein Aschenkreuz auf die Stirn, die Asche wird auf ihr Haupt gestreut. „Diese in anderen Ländern übliche Form erinnert uns an die Vergänglichkeit des Lebens“, erklärt Liturgie-Bischof Anton Leichtfried. Die...

  • 12.02.21
Prächtiger Ausblick von der Dachterasse des Österreichischen Hospizes.
2 Bilder

Pilger-Hospiz in Jerusalem
Zwischen Leere, Kurzarbeit, Spenden und Hoffnung

Der Rektor des Österreichischen Pilger-Hospizes in Jerusalem, der Eisenstädter Diözesanpriester Markus Bugnyar, kommentiert im Februar in der Kirchenzeitung die Sonntagslesungen. Im „martinus“-Interview äußert er sich u.a. zur dramatischen Situation der kirchlichen Schulen in Israel. Franz Morawitz Das mitten in der Altstadt von Jerusalem gelegene Österreichische Pilger-Hospiz an der Kreuzung der Via Dolorosa mit der Al-Wad Street ist sicher eines der eindrucksvollsten Gebäude der Heiligen...

  • 09.02.21

Glaube

Einkaufsvergnügen als heimliches Erlösungsversprechen. Auf die Öffnung der Geschäfte (wie hier auf der Wiener Mariahilferstraße) warteten viele ÖsterreicherInnen wie auf das Christkind.

Oberwarts Stadtpfarrer Erich Seifner
Brauchen wir einen Retter?

„Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Christus, der Herr“, lesen wir alljährlich im Weihnachtsevangelium. Aber brauchen wir überhaupt einen Retter, einen Erlöser? Erich Seifner Können wir uns nicht selbst an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen, wie das angeblich auch der legendäre Baron von Münchhausen wollte? Gewiss, wir hätten zwar gerne, dass die Welt ein Paradies wäre. Aber wir leben nicht im Paradies, sondern „jenseits von Eden“, wie wir immer wieder...

  • 18.02.21
Miteinander lachen entspannt und macht den oft starren Alltag leichter.
2 Bilder

Wenn nicht alles rund läuft, hilft oft Humor.
Ein Lächeln auf die Lippen zaubern

Einem Mitbruder in der Gemeinschaft der Steyler Missionare in St. Gabriel wird ein besonderer „Tagesrückblick“ zugeschrieben: „Ach war das ein strenger Tag. Das Telefon hat geläutet, kaum aufgelegt hat es an der Tür geklopft und umgekehrt!“ Kurze Pause – „Ach nein, das ist ja erst morgen!“ Der Mitbruder hat uns andere mit unerwarteten und pointierten Aussagen immer wieder zum Lachen und Nachdenken gebracht. Wie oft fällt mir diese Szene ein, vor allem an etwas hektischen Tagen, in denen nicht...

  • 12.02.21
Peinliche Situationen lassen sich mit einem Augenzwinkern leichter lösen.

Wie man angespannte Lagen humorvoll auflösen kann
Leben mit Augenzwinkern

„Singen ist gesund und macht Freude!“, habe ich mir gedacht und fleißig drauflosgesungen am Altar. Das war bei meiner Primizmesse, die ich vor mehr als 20 Jahren in meinem Heimatdorf in der Schweiz gefeiert habe. Über den Brillenrand nahm ich auf der Empore der Kirche einen ehemaligen Klassenkameraden wahr, der das Lachen fast nicht mehr zurückhalten konnte. Er war einer der drei Burschen, die wie ich im Internat vom Chorgesang befreit waren. Er eher aus disziplinären Gründen – ich, weil meine...

  • 05.02.21
Der innere Ruf blitzt immer wieder durch, wie die Sonnenstrahlen. Ist die Zeit reif, machen wir uns auf den Weg, unserer Sendung nachzukommen.

Kraftquelle Bibel
Du bist gesendet!

Drei ermutigende und stärkende Zusagen wurden die letzten Wochen in dieser Reihe bedacht: Du bist gesegnet! Du bist gerufen! Du bist befreit! Wer hört so eine Zusage nicht gern? Was für die drei bisherigen Zusagen gegolten hat, ist auch bei „Du bist gesendet!“ der Fall. Doch neben der Zusicherung ist darin auch ein Auftrag enthalten: Ja, auch du bist Teil der umfassenden Sendung. Gesendet zu sein hat etwas „Forderndes“. Da will jemand etwas, das ich nur mehr bedingt selbst steuern kann. Jemand...

  • 28.01.21
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Texte zum Sonntag

2 Bilder

Unser Innerstes ist manchmal wie eine Wüste. Doch wir können Christus einen Weg in unser Herz bahnen.
Bereitet den Weg des Herrn!

2. Adventsonntag – Lesejahr B, 6. Dezember 2020 Lesung 1 Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott. Redet Jerusalem zu Herzen und ruft ihr zu, dass sie vollendet hat ihren Frondienst, dass gesühnt ist ihre Schuld, dass sie empfangen hat aus der Hand des Herrn Doppeltes für all ihre Sünden! Eine Stimme ruft: In der Wüste bahnt den Weg des Herrn, ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott! Jedes Tal soll sich heben, jeder Berg und Hügel sich senken. Was krumm ist, soll gerade werden,...

  • 04.12.20
2 Bilder

Wort zum Sonntag
Veränderung zulassen

Mit Bewunderung verfolge ich das Verhandlungsgeschick der namenlosen Frau im heutigen Evangelium. Sie, die ausländische Frau, die Heidin, hat offensichtlich von Jesus gehört. Sie spricht ihn nämlich als Sohn Davids an und sie ist überzeugt, dass er ihr helfen kann. Beharrlich und mutig treibt sie ihr Anliegen voran und setzt Jesu ablehnender Haltung immer wieder ein Argument entgegen. Angelpunkt ist dabei die Wendung: ja, aber. Ja, du hast recht, aber – das kann alles durcheinanderbringen....

  • 12.08.20

Menschen & Meinungen

Kopf der Woche: Joseph Maria Bonnemain, design. Bischof von Chur
Ausgleichender Opus-Dei-Mann

Der 72-jährige Joseph Maria Bonnemain wird neuer Bischof von Chur in der Schweiz. Eigentlich hätte das Churer Domkapitel im November einen neuen Diözesanbischof wählen sollen. Allerdings hielt es mehrheitlich keinen der drei vom Papst Vorgeschlagenen für wählbar; auch nicht Bonnemain, der auf der Wahlliste stand. Nun ernannte ihn Franziskus direkt. Der designierte Bischof wandte sich nach der Bekanntgabe in einem Brief an die Menschen in seiner Diözese und nannte die Probleme beim Namen. „Wir...

  • 19.02.21
„Es macht mir Freude, mein Glück mit anderen zu teilen.“ DJ Ötzi

DJ Ötzi, Musiker und Geburtstagskind
Das Glück teilen

Gerry Friedle, besser bekannt als DJ Ötzi, feiert am 7. Jänner seinen 50. Geburtstag. Kraft schöpft der Schlagerstar auch aus dem Glauben. Er hätte gerne Philosophie oder Theologie studiert, verriet er nun. Mit über 16 Millionen verkauften CDs gilt der Tiroler Sänger und Entertainer DJ Ötzi als einer der erfolgreichsten Musiker aus dem deutschsprachigen Raum. Seine Schlager „Anton aus Tirol“ und „Hey Baby“ führten um die Jahrtausendwende die Charts an. Obdachlos Doch Gerry Friedle kannte nicht...

  • 07.01.21
Hauskirche zu Allerseelen.
2 Bilder

Neuorientierung für praktizierende Christen während der Corona-Pandemie
Wie lebe ich meinen Glauben während der Pandemie?

Die Corona-Pandemie veränderte schlagartig das gemeinschaftliche und kirchliche Leben. Für viele praktizierende ChristInnen war damit eine plötzliche Neuorientierung im liebgewonnenen und gewohnten Rhythmus verbunden. Eine augenblickliche Besinnung oder Belebung gelang durch die Feier der Hauskirche. Der erste Schritt am Beginn des Lockdowns im Frühjahr war ein Schreiben von Pfarrmoderator Stefan Jahns an alle Gläubigen mit Informationen zu Gebetsmöglichkeiten in dieser außergewöhnlichen...

  • 20.11.20

Wir müssen zusammenhalten

Als Generalsekretärin ist Ines Stilling die Schnittstelle zwischen Rudi Anschober und dem Gesundheitsministerium. Als Übergangsministerin war sie für Frauen, Familie und Jugend zuständig. Eine Frau, die Herausforderungen annimmt und Chancen nützt. Ines Stilling, Sie sind seit drei Monaten Generalsekretärin des Gesundheitsministeriums. Diese Stelle ist normalerweise nicht im Rampenlicht. Was macht eine Ministerialgeneralsekretärin? Ines Stilling: Es ist die Schnittstelle zwischen der Politik,...

  • 09.09.20

Bewusst leben & Alltag

Enkeltrick Seniorenpaar übergibt Geld

Lieber einmal mehr misstrauisch sein
Hilfreiche Tipps gegen Trickbetrüger

Es ist schon unglaublich, wie dreist und unverschämt Trickbetrüger arglose Menschen um ihr Geld bringen. Sie versuchen es nicht nur im Internet, sondern oft auch direkt an der Haustüre. Auf der behördenübergreifenden Plattform oesterreich.gv.at findet man die am häufigsten angewandten Tricks und wie man sich am besten dagegen schützt. Grundsätzlich darf gelten: unbekannte Menschen nicht gleich in die Wohnung lassen. Falsche Handwerker und Amtspersonen „Wir kommen nur kurz den Zähler ablesen“...

  • 19.02.21
Tief durchatmen – in Zeiten wie diesen wichtiger denn je.

Atmen ist mehr als Luft holen

Atmen ist ein ganz automatischer Prozess. Zum Glück, denn so atmet man auch im Schlaf weiter. Atmung kann man aber auch steuern und so können gezielte Atemübungen zu mehr Wohlbefinden führen. Aber nicht nur das – bewusst atmen kann noch viel mehr. Bei jedem Einatmen gelangt mit Sauerstoff angereicherte Luft in die Lunge. Dort nehmen etwa 300.000 Lungenbläschen den Gasaustausch vor. Während die frische Luft ins Blut gelangt und so den gesamten Körper damit versorgt, kommt das Kohlendioxid aus...

  • 19.02.21
2 Bilder

„Lass dich nicht gehen, sondern geh!“

Es gibt Menschen, die sind trotz Krisen positiv gestimmt und strahlen Zuversicht aus. Sie sind nicht unverwundbar, aber sie versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Ihre psychische Widerstandskraft nennt man Resilienz. Corona, Lockdown, finanzielle Unsicherheiten, Homeoffice und Homeschooling – die aktuelle Situation ist für alle ziemlich fordernd. Auch die Gesundheitspsychologin Renate Rechner erlebte bereits im Frühjahr des letzten Jahres beim ersten Lockdown dieses Gefühl von...

  • 12.02.21
Diskussionen zwischen Eltern und Pubertierenden sollten immer auf Augenhöhe erfolgen.
2 Bilder

Pubertät, eine echt reizende Zeit

Nicht mehr Kind und noch nicht erwachsen – für junge Menschen ist die Pubertät eine Zeit, in der sie ihre eigenen Haltungen und Wertvorstellungen entwickeln. Reibungspunkte mit den Eltern ergeben sich da automatisch und sind ganz normal. Manche sind schon mit zehn Jahren voll in der Pubertät, andere sind noch mit 14 richtige Kinder – auch wenn man nicht generell sagen kann, wann genau die Pubertät beginnt, so hat sie noch kaum jemand übersehen. Denn die Pubertät ist sowohl für die jungen...

  • 28.01.21

Gesellschaft & Soziales

Hilfsbereit. Die Buben und Mädchen des „Wolfgarten“ freuen sich, dass sie helfen konnten.

Hilfsaktion im Gymnasium der Diözese
Mit wenig Taschengeld viel bewegen

SchülerInnen des Gymnasiums der Diözese Eisenstadt „Wolfgarten“ helfen mit ihrem Taschengeld Menschen in Notsituationen. Sozial engagiert haben sich die Mädchen und Buben der 1A-Klasse des Gymnasiums der Diözese Eisenstadt. Unter dem Motto „Kleingeld hilft“ werfen die SchülerInnen bei Präsenzunterricht einmal pro Woche einen Kleinbetrag ihres Taschengeldes in eine Sammelbox – das ganz natürlich freiwillig und ungezwungen. 205 Euro kamen bislang so zusammen. Durch den großen Eifer der Kinder...

  • 28.01.21
Stefan Bruckner, Schüler mit einem Schulbuch für den Religionsunterricht, auf Spurensuche im alten jüdischen Viertel von Eisenstadt. Geblieben ist neben den leeren Häusern die Erinnerung an eine Zeit, die es so nicht mehr gibt.

Am 17. Jänner begehen Österreichs Christen den „Tag des Judentums“
Vergessen kann die Zukunft kosten

„Die Ahnung von der Vergangenheit hat sich wie ein Herbstblatt verfärbt.“ Der Autor Lukas Pallitsch ist Lehrer am katholischen Privatgymnasium Wolfgarten und Beauftragter für den christlich-jüdischen Dialog der Diözese Eisenstadt. Auf der Suche nach der Familie Wolf stieß ich über kuriose Umwege auf Paul Wolf, der heute knapp 70-jährig in Oxford (England) lebt. Seine Eltern sind im Frühjahr 1939 aus Eisenstadt nach England geflohen. Den Großeltern gelang sprichwörtlich in letzter Stunde 1941...

  • 07.01.21
  • 1
Eigene Hühner waren die Attraktion für Elsa, Paul und Ferdinand während des Frühlings-Lockdowns. Die Geschwister spielten in dieser Zeit mehr als sonst miteinander und lernten auch ihre Eltern von neuen Seiten kennen.

Corona hat auch unerwartet gute Seiten
Beziehungen stehen kopf

Seit März lief die Schule nur zehn Wochen lang normal. Geschäfte mussten für viele Wochen schließen, Sportstätten, Kulturbetriebe und Gasthäuser auch. Die Coronazeit, die für die meisten zum großen Stresstest wurde, zeigte unerwartete Nebenwirkungen: Familien verbrachten Zeit miteinander und lernten sich dadurch besser kennen. Sie hat keine Erfolgsstory zu erzählen, meint Franziska Ehrenfellner, Sängerin, Juristin, Mutter von drei Kindern und Managerin des Kultursalons Ehrenfellner. Wenn sie...

  • 11.12.20
Hoffnungsschimmer. Der burgenländische Verein für Straffälligenhilfe fordert Mentoren für Haftentlassene, die sonst ohne Kontrolle und Zuwendung bleiben.

Verein für Straffälligenhilfe
Mentoren sollen Haftentlassenen helfen

Entlassene Straftäter sollen besser resozialisiert werden, fordert der burgenländische Verein für Straffälligenhilfe – und setzt dabei auf einen konkreten Vorschlag. von Gerald Gossmann Der pensionierte Richter Walter Huber aus Eisenstadt fordert es schon lange: Mentoren sollen Haftentlassene begleiten, die nicht in den Bereich der Bewährungshilfe fallen und ohne Auflagen und Kontrolle entlassen werden. Der Hintergrund: Rechtsbrecher können anlässlich einer bedingten Entlassung eine...

  • 25.11.20

Kunst & Kultur

"Corona rising" im Martinsdom

Kunst im Martinsdom
„Ich bin gespannt auf die Reaktion der Leute“

Ab Februar ist das Werk „Corona rising“ der Künstlerin Mari Otberg im St. Martinsdom in Eisenstadt zu sehen. Bischof Ägidius J. Zsifkovics sprach eine Einladung an alle aus, einander zu unterstützen und ein stilles Gebet gegen die Nöte der Pandemie zu sprechen. Nora Demattio Die Diözese Eisenstadt hat die international bekannte Künstlerin Mari Otberg dazu eingeladen, ihr Werk „Corona rising“ im Martinsdom in Eisenstadt auszustellen – ab Februar ist es dort zu besichtigen. Das Kunstwerk lädt ein...

  • 01.02.21
Der Wahl-Eisenstädter Helmut Schwarz wurde hier von seiner Tochter porträtiert, die sozusagen in seine Fußstapfen trat und im gleichen Berufsfeld als freischaffende Fotografin tätig ist.

Filmemacher Helmut Schwarz hat eine Dokumentation über die einzigartige Orgellandschaft in Eisenstadt produziert
Der Orgel-Versteher

Über zwanzig in Eisenstadt beheimatete Orgeln boten dem Filmemacher Helmut Schwarz ausreichend Stoff für sein neuestes Werk. Der Wahl-Burgenländer entwickelte dabei gar eine neue Leidenschaft. Gerald Gossmann Drohnen über Eisenstadt – über dem Kalvarienberg, dem Schloss, der Konventkirche. Für Filmemacher Helmut Schwarz, 68, waren sie notwendig, um die Schauplätze von 22 Orgeln kinotauglich ins rechte Licht zu rücken. Eigentlich ist Schwarz, graues Haar, markantes Gesicht, tiefe Stimmfarbe,...

  • 08.10.20
4 Bilder

radio klassik Stephansdom
Unser Radio sendet jetzt österreichweit

Das Radio der Erzdiözese Wien, radio klassik Stephansdom, sendet ab sofort österreichweit digital auf DAB+. Damit haben 83% der ÖsterreicherInnen die Möglichkeit unseren Sender überall im Land zu hören. Ein Gespräch dazu mit Kardinal Christoph Schönborn und Mag. Roman Gerner, Geschäftsführer des Medienhauses der Erzdiözese Wien. Am 24. September 1998 ging radio klassik Stephansdom (damals: Radio Stephansdom) auf Sendung. Es war das Privatradio-Pionierjahr, in dem erstmals auch private...

  • 27.08.20
Teile des Diözesangründungs-Ornates aus der „Burgenländischen Werkstätte“.   PATRICK DIVOS

Neue Sonderausstellung im Diözesanmuseum
Pannonische Geschichte(n)

Das Diözesanmuseum präsentiert anlässlich des Doppeljubiläums „60 Jahre Diözese Eisenstadt – 100 Jahre Land Burgenland“ eine große Schau. Bernhard Weinhäusel, Leiter des Diözesanmuseums, und seine Frau, die Kunsthistorikerin Ildikó Weinhäusel-Farkas, arbeiten seit Jahren daran wertvolle Schriftstücke auszugraben und Kunstschätze zur Diözesangeschichte zusammenzutragen. Anlässlich des Doppeljubiläums kuratieren sie gemeinsam eine Ausstellung, die die Entstehungsgeschichten dokumentiert und...

  • 22.07.20

Serien

Autopilot Gehirn? Steuern chemische Vorgänge im Gehirn das menschliche Handeln vollkommen, oder gibt es freie Entscheidungen? Ohne Entscheidungsspielraum gäbe es auch keine Schuld.
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Fasten2021 | Teil 02
Schuld und Willensfreiheit

Man kann nur an etwas schuld sein, das man freiwillig getan hat. Aber wie frei sind die Menschen eigentlich? Haben sie überhaupt die Möglichkeit, sich zu entscheiden, oder ist ihr Handeln vom Schicksal oder von hirnbiologischen Prozessen gesteuert? Jedes Nachdenken über die Schuld führt zwangsläufig zu Überlegungen über die Freiheit des menschlichen Willens. Mit der Frage, ob der Mensch überhaupt fähig ist, zwischen Gut und Böse einen freien Wahlentscheid zu treffen, beschäftigen sich...

  • 24.02.21
Schuld und Schuldgefühle sind untrennbar mit dem Menschsein verbunden, sagt Reinhard Haller. In den kommenden Wochen geht er der Frage nach, wie man am besten damit umgeht.
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Fasten2021 | Teil 01
Wer ist schuld?

Wer ist schuld? Die Frage nach der Schuld ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Dabei ist psychologisch betrachtet gar nicht so eindeutig, wie Schuldgefühle entstehen und was sie im Menschen bewirken. Reinhard Haller macht sich auf die Suche. Mit dem Schuldbegriff tun wir uns alle schwer, und noch schwerer mit der Schuld an sich, mit der eigenen wie auch jener der anderen. Die Schwierigkeiten beginnen bereits mit der Frage, was denn Schuld sei. Ist Schuld nur ein Gefühl, eine bedrückende...

  • 17.02.21

Fasten2021
Rache und Vergebung

Rache spielt im gewöhnlichen Leben eine viel größere Rolle als die meisten annehmen, sagt Bestsellerautor und Gerichtspsychiater Reinhard Haller. In der Fastenzeit schreibt er für die österreichischen Kirchenzeitungen eine Serie über Schuld und Vergebung. Monika Slouk führte mit Reinhard Haller dazu folgendes Gespräch: Herr Haller, Ihr neuestes Buch (Anmerkung: „Rache“, Verlag Ecowin), das im April erscheinen wird, beschäftigt sich mit Rache. Das klingt nach einem düsteren Buch. Wieso soll man...

  • 01.02.21
  • 1
Da ist für Für jeden Geschmack etwas dabei: Ein saftiges Grillhendl, eine wohlig wärmende Hühnersuppe oder Hähnchentaler auf Blattsalat.
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Küchentipps aus dem Burgenland
Zart und wandelbar: das Hühnchen

An kalten Herbsttagen sehnt man sich nach Gerichten, die den Magen und die Seele wärmen. Das Hühnchen eignet sich für die Zubereitung im Backrohr, im Suppentopf oder als Beigabe zu buntem Salat. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei: Ein saftiges Grillhendl, eine wohlig wärmende Hühnersuppe oder Hähnchentaler auf Blattsalat. Hier wieder drei vorzügliche Rezepte von  Food-Fotografin Sandra Tauscher:     Hühnertaler auf BlattsalatReste des Sonntags-Hühnerbratens landen manchmal im Abfall. Mit...

  • 30.09.20

Kirche, Feste, Feiern

Neue Briefmarke.

Besondere Briefmarken für Weihnachtsgrüße
Vatikan und Post: Gemeinsame Briefmarke

Erstmal seit ihrer Gründung im Jahr 1929 gibt die Vatikanische Post eine Gemeinschaftsausgabe von Briefmarken mit der Österreichischen Post heraus. Grund dafür ist die Friedenslichtaktion des ORF, eine über 30-jährige Tradition, bei der Kinder das Friedenslicht aus Bethlehem nach Österreich bringen.  Das Friedenslicht wird traditionell auch dem Papst überbracht. Auf einer Briefmarke des Markenblocks ist daher Papst Franziskus mit der Friedenslichtlaterne abgebildet, darunter eine Federzeichnung...

  • 26.11.20

Sonderthemen

Kirchenzeitungen – gut für Österreich

Österreich gehört zu den Ländern, in denen sich die Religionsgemeinschaften frei am Medienmarkt beteiligen können. Die Kirchenzeitungen tun dies. Das ist wichtig für die Kirchen. Es ist aber auch gut für Österreich. "Zeitung mit Sinn" - Gerald Grünberger Im Gegensatz zu tagesaktuellen Medien wie Tageszeitungen, Radio, Fernsehen oder Online kann die Kirchenzeitung als Wochenzeitung kaum mit Nachrichten-Sensationen aufwarten. Ebenso selten werden Kirchenzeitungen mit ihrer Berichterstattung in...

  • 20.10.20
  • 1
Das erste Titelblatt der „Wiener ­Kirchenzeitung“ aus dem Jahr 1848 ist ­zugleich die erste Seite einer österreichischen Kirchenzeitung.
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Wie Österreich zu den Kirchenzeitungen kam

Im Ringen der Ideologien im 19. Jahrhundert haben auch die Kirchenzeitungen und andere kirchennahe ­Medien ihren Ursprung. Österreich hatte in den revolutionären Märztagen des Jahres 1848 ein neues Pressegesetz erhalten, das die Freiheit des Wortes ermöglichte. Einer, der die Gelegenheit dazu ergriff, war der Priester Dr. Sebastian Brunner. Er gründete die ­„Wiener Kirchenzeitung für Glauben, ­Wissen, Freiheit und Gesetz in der katholischen Kirche“ und legte damit den Grundstein der...

  • 20.10.20
  • 1
Wo auch immer der Blick hinfiel: die Not war groß
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Bis 1969 erschien in Tirol und Vorarlberg eine gemeinsame Kirchenzeitung
Was in Trümmern begann

Es war eine Pioniertat: Bereits vier Monate nach Ende des Zweiten Weltkriegs erschien erstmalig das „Kirchenblatt“. Ein Exemplar der vier Seiten starken Zeitung kostete 10 Pfennig. Papier war ein Luxusartikel in den Monaten nach Ende des Zweiten Weltkriegs. So sehr, dass viele Zeitungen nur wenige Seiten umfassten. Auch das „Kirchenblatt“, das erstmals am 2. September 1945 erschien – „herausgegeben und verlegt vom Seelsorgeamt der Apostolischen Administratur Innsbruck-Feldkirch“. Aufmacher der...

  • 20.10.20
Das Team von „Kirche bunt“ heute mit Bischof Dr. Alois Schwarz (Bildmitte), Prälat KR Mag. Eduard Gruber (3. v. l.) und Chefredakteurin Sonja Planitzer (3. v. r.).
4 Bilder

Die Anfänge der Kirchenzeitung in Niederösterreich
Fern aller Parteipolitik

Mit dem Datum 1. Jänner 1946 erschien das ­„Kirchenblatt für die Diözese ­­­St. ­Pölten“ erstmals. Das sie als einzige Kirchenzeitung ­Österreichs ausschließlich in der sowjetischen Besatz­ungs­­zone redigiert, gedruckt und verbreitet wurde, galt es manigfaltige Schwierigkeiten zu überwinden. Bereits zwei Wochen nach Kriegsende, am Pfingstmontag, dem 21. Mai 1945, ­veröffentlichte der damalige Bischof von St. Pölten, Michael Memelauer (1927 – 1945), ein Pastoralschreiben an den Klerus, in dem...

  • 20.10.20

Kommentare & Blogs

Ingeborg Schödl

Erinnerungen an Erich Leitenberger
Journalist, Diplomat, Christ

von Ingeborg Schödl Es gibt Menschen, mit denen man zwar nicht in ständigem Kontakt ist, die aber trotzdem zu wichtigen Wegbegleitern im Leben werden. Dies trifft auf meine Beziehung zu Erich Leitenberger zu. Wenn wir auch nicht ständig miteinander telefoniert oder uns getroffen haben – er war da, wenn ich einen Rat brauchte. Er hörte mir zu, wenn ich mit einem Ereignis – vor allem in der Kirche – nicht ganz einverstanden war. Erich erklärte, informierte über Hintergründe und zeigte oft eine...

  • 19.01.21
Gabriele Neuwirth

Gast-Kommentar
Feier-Utensilien

Das schon etwas zerbeulte Glockerl, der Kerzenanzünder, das Liederbuch, das Weihnachtsevangelium aus der Kirchenzeitung und eine Kassette mit Sterbebildchen. Das sind die Utensilien, die bei uns seit je am Heiligen Abend unterm Christbaum liegen. Sterbebildchen? Im „Engel des Herrn“, vor dem Vaterunser „für die armen Seelen“, wird für die Hausverstorbenen und die Verstorbenen des Jahres gebetet. Ihre Sterbebildchen werden angeschaut und jeder einzelne liebe Verstorbene bekommt eine kleine...

  • 23.12.20

LESERbriefe und Anmerkung der Redaktion:

Zu „Was für ein Gestank!“ von Franz Josef Rupprecht (Print: Nr. 22 vom 31. Mai, Seite 2.) Gestank schon vorher? Vor einigen Tagen habe ich Ihre Kolumne "Was für ein Gestank!" gelesen. Da Sie hier unzweifelhaft die Vorkommnisse im Dom ansprechen, frage ich mich, ob diese Ausdrucksweise einem katholischen Menschen, und noch dazu dem Chefredakteur einer Katholischen Kirchenzeitung, entspricht. Ich bin entsetzt! Ich verstehe schon, dass Sie dem Herrn Bischof und der Diözese "die Stange" halten...

  • 04.06.20
Screenshot "martinus", Print

"Was für ein Gestank"
Reaktionen auf den Leitartikel und Anmerkung der Redaktion

Zu „Was für ein Gestank!“ von Franz Josef Rupprecht (Print: Nr. 22 vom 31. Mai, Seite 2.) Gestank schon vorher? Vor einigen Tagen habe ich Ihre Kolumne "Was für ein Gestank!" gelesen. Da Sie hier unzweifelhaft die Vorkommnisse im Dom ansprechen, frage ich mich, ob diese Ausdrucksweise einem katholischen Menschen, und noch dazu dem Chefredakteur einer Katholischen Kirchenzeitung, entspricht. Ich bin entsetzt! Ich verstehe schon, dass Sie dem Herrn Bischof und der Diözese "die Stange" halten...

  • 02.06.20

Leserreporter

Präsentation: Peter Reichstädter (Landesobmann Burgenland, Österreichischer Blasmusikverband), Diözesanmusikdirektor Thomas Dolezal, Bischof Ägidius J. Zsifkovics und Landeskapellmeister Hans Kausz (v.l.n.r.).

Blasmusik: Fit für den Gottesdienst

Die burgenländische Blasmusik bekommt ein neues Notenbuch für Stücke aus dem Gebet- und Gesangbuch Gotteslob zur Messgestaltung. 91 Blasmusikkapellen gibt es im Burgenland – und nahezu alle bereichern Gottesdienste, spielen bei Freiluft-Messen, bei Prozessionen oder während Wallfahrten. Nun erhalten sie dafür neues, sorgfältig gearbeitetes und gut lesbares Notenmaterial, das dringend notwendig war. Weiblich und jung. Infolge der Herausgabe des katholischen Gebet- und Gesangbuchs Gotteslob vor...

  • 29.09.20
Franz Josef Rupprecht, Chefredakteur
3 Bilder

Leitartikel
Über nützliche Ziele der Evolution

Im Radio konnte ich kürzlich hören, wie zwei Sendungsteilnehmer einander in Argumenten überboten dass sexuelle Beziehungen außerhalb einer Ehe normal und ein „gepflegter Seitensprung“ gerade zu eine Wohltat sein können. Garniert war die Darbietung mit dem Tipp, dies doch dem Ehepartner tunlichst zu verschweigen um ihn bzw. sie nicht zu kränken! Den Gipfel der Begründungen stellte in meinen Augen die Behauptung dar, sexuelle Untreue läge gerade zu in der Natur des Menschen, die Evolution habe...

  • 10.09.19

Glaube & Spiritualität

Achtung Wallfahrer. Achtsamkeit und Dankbarkeit, Hoffnung und Vertrauen, Not und Enge, Freude und Zuversicht können Beweggründe für den Aufbruch sein.

Aufbruch und Abenteuer
Pilgern in Krisenzeiten

Die Burgenländer sind seit jeher begeisterte Wallfahrer. In letzter Zeit erlebte das Pilgerwesen einen Aufschwung. Vor allem in Zeiten der Corona-Pandemie (samt eingeschränkter Reisefreiheit) gilt es das Naheliegende zu entdecken. Nicht die Entfernung eines Pilgerortes ist ausschlaggebend – am Anfang muss die Sehnsucht nach einem Ziel geweckt werden. P. Karl Schauer OSB In der Kirchenzeitung martinus konnten Sie in den letzten Monaten eine Serie über die größeren Wallfahrtsorte des Burgenlandes...

  • 18.02.21

Geschichtliches & Wissen

Verehrung des heiligen Quirin, Relief am Marktbrunnen von Krk (Kroatien).

Geschichte
Wer ist der heilige Quirin?

Quirin, Florian und Martin gelten als die ersten Heiligen von Österreich. Sie lebten im 4. Jahrhundert, als das heutige Österreich Teil des römischen Reiches war. Florian und Martin sind allgemein bekannt und erfreuen sich beim Volk großer Beliebtheit. Aber wer ist Quirin? Von Franz Florian Koller Johann Kappel (gebürtiger Deutsch Gerisdorfer), Kanonikus in Szombathely, als Priester hoch geachtet in der Bevölkerung und bei seinem Bischof, fragte mich bei einem seiner Heimaturlaube im...

  • 25.07.20
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