Nachrichten - Burgenland | martinus

Kirche hier und anderswo
Gruppenfoto zur Firmung in Königsdorf mit dem Bischof, den Priestern und dem Diakon.
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Bischof visitiert Seelsorgeraum Maria Heimsuchung

Am letzten Maiwochenende vollzog Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics die kanonische Visitation im Seelsorgeraum Maria Heimsuchung, der aus den Pfarren Mogersdorf, Maria Bild, Heiligenkreuz im Lafnitztal und Königsdorf gebildet wird. Den festlichen Empfang am Hauptplatz von Mogersdorf gestalteten die Musikvereine Mogersdorf und Krobotek, die Vereine und Vertreterinnen und Vertreter des kirchlichen und öffentlichen Lebens. Die feierliche Vesper in der Pfarrkirche Mogersdorf, musikalisch umrahmt...

Gesellschaft & Soziales

Wortlaut: Kardinal Német zu Kirche in Ungarn
"Der Politik hingegen haben wir uns sehr nahe kommen lassen"

Budapest/Belgrad, 15.5.2026 (KAP-ID) Nach dem politischen Machtwechsel in Ungarn hat Kardinal Ladislav (Laszlo) Német die katholische Kirche im Land zu einer ehrlichen und selbstkritischen Auseinandersetzung mit der zu großen Nähe zur Politik während der Jahre der Orbán-Regierung auf. "Manchmal habe ich den Eindruck, dass unsere Ortskirchen so weit von der seit Jahren pulsierenden Dynamik der Weltkirche und ihrem synodalen Weg entfernt sind, dass es schwer in Worte zu fassen ist - der Politik...

Bewusst leben & Alltag
Ob in Augebieten, Bergen oder Tälern: Dass Wasser weniger wird beziehungsweise weniger gleichmäßig zur Verfügung steht, ist vielerorts mit freiem Auge erkennbar. | Foto: Katharina/Adobe Stock
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EIN_BLICK
Wenn Wasser weniger wird

Ohne Wasser gibt es kein Leben. Und doch nimmt man es häufig wie selbstverständlich. Auf einen schneearmen Winter folgte heuer ein regenarmes Frühjahr. Dementsprechend trocken sind die Böden, Grundwasserspiegel sinken, aber auch an Bächen und Seen lässt sich leicht erkennen, dass das Wasser weniger wird. Selbst wenn der Sommer genug Regen bringen könnte – der langfristige Trend, den der weltweite Klimawandel in Österreich mit sich bringt, heißt: Die Niederschlagsmengen werden instabiler. Alle...

Kirche hier und anderswo
Projektgründer Franz Grandits im Gespräch mit Moderator Walter Reiss | Foto: Sonja Radakovits
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Grandits hilft seit 30 Jahren direkt

Der pensionierte Tischler aus Stinatz Franz Grandits und seine Unterstützer:innen feierten „30 Jahre Hilfe direkt“. Mit einer Jubiläumsveranstaltung in der Mehrzweckhalle Stinatz feierte die private Hilfsinitiative „Burkina Faso – Hilfe direkt“ von Franz Grandits am 8. Mai ihr 30-jähriges Bestehen. Als Moderator führte Walter Reiss durch den Abend. Er legte in Gesprächen mit Ehrengästen, Wegbegleitern und Vorstandsmitgliedern dar, welche zahlreichen Projekte in den vergangenen drei Jahrzehnten...

ÜBER_BLICK
Bischofskonferenz wählt in Mariazell ihren Vorsitzenden

Unter dem Vorsitz von Erzbischof Franz Lackner tritt am Montag, 8. Juni, die Österreichische Bischofskonferenz zu ihrer Sommervollversammlung in Mariazell zusammen. Auf der Tagesordnung der dreitägigen Beratungen steht die Wahl des Vorsitzenden und seines Stellvertreters, nachdem die sechsjährige Amtszeit für beide abgelaufen ist. Die Wahl Lackners zum Vorsitzenden der Bischofskonferenz erfolgte während der Pandemie im Juni 2020 ebenfalls in Mariazell, der Linzer Diözesanbischof Manfred Scheuer...

  • 03.06.26
Gruppenfoto zur Firmung in Königsdorf mit dem Bischof, den Priestern und dem Diakon.
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Bischof visitiert Seelsorgeraum Maria Heimsuchung

Am letzten Maiwochenende vollzog Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics die kanonische Visitation im Seelsorgeraum Maria Heimsuchung, der aus den Pfarren Mogersdorf, Maria Bild, Heiligenkreuz im Lafnitztal und Königsdorf gebildet wird. Den festlichen Empfang am Hauptplatz von Mogersdorf gestalteten die Musikvereine Mogersdorf und Krobotek, die Vereine und Vertreterinnen und Vertreter des kirchlichen und öffentlichen Lebens. Die feierliche Vesper in der Pfarrkirche Mogersdorf, musikalisch umrahmt...

  • 03.06.26
Eisenstadt-Oberberg: Chorkonzert mit erlesenem Repertoire. | Foto: Pfarre Eisenstadt-Oberberg
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IM_LAND
Glaube erleben

Die Lange Nacht der Kirchen lockte mit Musik, Begegnung und einer Bibelwanderung zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Die Lange Nacht der Kirchen stieß im Burgenland auf großes Interesse. Mehr als 350 Besucherinnen und Besucher kamen etwa zum vielfältigen Programm auf den Eisenstädter Oberberg, während in Jois eine Bibelwanderung rund 50 Teilnehmende begeisterte. Musik, Spiritualität, Naturerlebnis und Gemeinschaft standen dabei im Mittelpunkt. Den Auftakt auf dem Eisenstädter Oberberg...

  • 03.06.26

Glaube
Riskierte Sakramente

Sakramente sind ein Risiko! Sie sind keine Beilage, keine Belohnung für die Braven und Frommen, sie sind kein Wundermittel und keine Medikamente aus der Kirchenapotheke, sie brauchen keine Rezepte, keine Kontrolleure und keine Reifeprüfung. Sakramente dürfen nicht dem Leben entfremdet und zerredet werden, auch nicht von jenen, die sich im Auftrag der Priester und Spender um die Sakramente kümmern und dabei oft überfordert sind. Die Sakramente sind keine Gefühlssache, keine Behübschung, keine...

  • 21.05.26
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EIN_BLICK
Unerhört ungehört

Die Bibel erzählt viele Geschichten von Männern. Die wenigen Geschichten über Frauen wurden eher weggelassen und gekürzt, als man nach dem Zweiten Vatikanum Schriftlesungen für den Gottesdienst auswählte, fand Annette Jantzen heraus. Sie haben erforscht, dass in den Bibeltexten, die in katholischen Gottesdiensten gelesen werden, weniger Frauen vorkommen als in der Bibel. Viele Stellen wurden gestrichen oder gekürzt. Stand da Absicht dahinter oder gab es bei der Auswahl in den 1960er-Jahren kein...

  • 21.05.26

IM_LAND
Mirjams Schatz

Iris Klemenschitz schlüpft bei diesjährigen Passionsspielen in St. Margarethen von 23. Mai bis 12. Juli in die Titelrolle der Mirjam. Weshalb sie gerne auf der Bühne steht und wie sie sich darauf vorbereitet, erzählt sie in einem Gespräch, das CHRISTOPHER ERBEN aufgezeichnet hat. „Ich war beim Casting und wollte eigentlich die Maria spielen“, erinnert sich Iris Klemenschitz. „Der Regisseur und auch der Autor der neuen Inszenierung sahen mich jedoch in der Rolle der Mirjam. So bin ich zu der...

  • 13.05.26
Eine Frau der aus Indien stammenden syro-malabarischen Gemeinde in Wien bringt bei einem Gottesdienst im Stephansdom die Gaben zum Altar.  | Foto: Schönlaub/EDW
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EIN_BLICK
Ist ein Dirndl christlicher als ein Sari?

Wie Kultur und Religion zueinander stehen, ist schwer abzugrenzen. Zum Christentum gehört, dass es nicht auf eine bestimmte Kultur beschränkt ist. Auch nicht auf das Abendland. Ob Putin, Trump, Orbán oder Kickl – die Liste ließe sich beliebig verlängern – Politiker versuchen, Religion als verbindende Idee für ihre Wählerinnen und Wähler zu benützen. Welche Religion, ist dabei nebensächlich. Sie wird zurechtgezimmert, wie es gerade passt. Als US-Kriegsminister Pete Hegseth bei einem Gottesdienst...

  • 06.05.26

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Gerade in schwierigen Lebenslagen fällt es oft nicht leicht, das Vertrauen in das Wirken, die Führung und die Liebe des Allmächtigen aufrechtzuerhalten. Abraham kann uns diesbezüglich ein Vorbild sein. | Foto: Adobe Stock
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10. Sonntag im Jahreskreis - 7.Juni 2026
Barmherzigkeit statt Opfer

10. SONNTAG IM JAHRESKREIS, LESEJAHR A – 7. JUNI 2026 ANTWORTPSALM _ „Höre, mein Volk, ich rede. Israel, ich bin gegen dich Zeuge, Gott, dein Gott bin ich. Nicht wegen deiner Opfer rüge ich dich, deine Brandopfer sind mir immer vor Augen. Hätte ich Hunger, ich brauchte es dir nicht zu sagen, denn mein ist der Erdkreis und seine ganze Fülle. Soll ich denn das Fleisch von Stieren essen und das Blut von Böcken trinken? Bring Gott ein Opfer des Dankes und erfülle dem Höchsten deine Gelübde! Ruf...

  • 03.06.26
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Sonntag - 31. Mai 2026
Gott ist die Liebe

DREIFALTIGKEITSSONNTAG, LESEJAHR A – 31. MAI 2026 1. LESUNG Exodus 34, 4b.5–6.8–9 Der HERR ist der HERR, ein barmherziger und gnädiger Gott. In jenen Tagen stand Mose früh am Morgen auf und ging auf den Sínai hinauf, wie es ihm der HERR aufgetragen hatte. Der HERR aber stieg in der Wolke herab und stellte sich dort neben ihn hin. Er rief den Namen des HERRN aus. Der HERR ging vor seinem Angesicht vorüber und rief: Der HERR ist der HERR, ein barmherziger und gnädiger Gott, langmütig und reich an...

  • 28.05.26

Pfingsten - 24. Mai 2026
Komm, Heiliger Geist!

PFINGSTSONNTAG, LESEJAHR A – 24. MAI 2026 ANTWORTPSALM Preise den Herrn, meine Seele! Herr, mein Gott, überaus groß bist du! Du bist mit Hoheit und Pracht bekleidet. Du hüllst dich in Licht wie in einen Mantel, du spannst den Himmel aus gleich einem Zelt. Wie zahlreich sind deine Werke, Herr, sie alle hast du mit Weisheit gemacht, die Erde ist voll von deinen Geschöpfen. Da ist das Meer, so groß und weit, darin ein Gewimmel, nicht zu zählen: kleine und große Tiere. Verbirgst du dein Angesicht,...

  • 21.05.26

Sonntag - 17. Mai 2026
Mit Vertrauen in die Zukunft

7. SONNTAG DER OSTERZEIT, LESEJAHR A – 17. MAI 2026 1. LESUNG Apostelgeschichte 1,12–14 Wie geht es weiter nach der Himmelfahrt Jesu? Als Jesus in den Himmel aufgenommen worden war, kehrten die Apostel von dem Berg, der Ölberg genannt wird und nur einen Sabbatweg von Jerusalem entfernt ist, nach Jerusalem zurück. Als sie in die Stadt kamen, gingen sie in das Obergemach hinauf, wo sie nun ständig blieben: Petrus und Johannes, Jakobus und Andreas, Philíppus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus,...

  • 13.05.26

WERT_VOLL
Versöhnung, Frieden & Freundschaft

Die kirchliche Stiftung Janineum ermöglichte 6.000 Stipendiaten aus damals kommunistischen Staaten in Ost- und Mitteleuropa Studienaufenthalte in Österreich. So wurde gesellschaft licher Wandel vorbereitet, der Fall des Eisernen Vorhangs vorweggenommen und die Gesellschaft auf die postkommunistische Zeit vorbereitet. „Lonny. Das Leben für die Anderen“ – Unter diesem Titel liegt jetzt eine zweite umfangreiche Publikation über die verstorbene „Janineum“-Gründerin Lonny Glaser vor. Glaser verstarb...

  • 05.02.26

WEIHNACHTS_GESCHICHTE
Das große Fest

Kammerschauspielerin Elisabeth Orth mochte Weihnachten nicht. Warum sie für ihren Sohn, den späteren Kammerschauspieler Cornelius Obonya, den Heiligen Abend trotzdem zauberhaft gestaltete (auch, als er schon erwachsen war), schildert dieser in seinen Weihnachtserinnerungen. Weihnachten war für mich immer schon DAS große Fest, ein Ereignis. Meine Eltern haben mir wunderschöne Weihnachten gestaltet. In meinen frühen Kindheitsjahren, als mein Vater noch lebte, gab es immer einen Baum. Es musste...

  • 18.12.25

Kirche in Debatte über Migration und Werte einbeziehen

Landeshauptmann Doskozil sagt im „Heute“-Interview: „Bevölkerung soll entscheiden, ob wir schleichende gesellschaftliche Veränderung wollen oder nicht“. In Fragen der Integration und der „schleichenden gesellschaftlichen Veränderung“ im Land durch Zuwanderung, gelte es „das nächste Kapitel aufzuschlagen“ und einen Diskurs mit Bevölkerung und Kirche zu führen. Das hat Landeshauptmann Hans Peter Doskozil im Interview mit der Gratiszeitung „Heute“ betont. „Ich verfolge die Diskussion um...

  • 10.10.25
„Wenn ich äußerlich aufbreche, hilft es mir, auch innerlich weiterzukommen“, sagt Melanie Wolfers über das Pilgern.
 | Foto: Slouk
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EIN_BLICK
Ein Neuanfang ist immer möglich

So manche Bedenken stehen einem Neubeginn im Weg. Doch es gibt Möglichkeiten, sie zu überwinden und loszugehen. Melanie Wolfers ermutigt dazu. „Leider hat es die leise Stimme der Sehnsucht schwer: In einem eng getakteten Leben findet sie kaum Gehör“, schreibt die Erfolgsautorin Melanie Wolfers in ihrem jüngsten Buch. Gemeinsam mit Andreas Knapp zeichnet sie eine Landkarte für Umbruchzeiten des Lebens. Frau Wolfers, Ihr neues Buch „Atlas der unbegangenen Wege“ ist ein sehr persönliches Buch...

  • 19.09.25
Ob in Augebieten, Bergen oder Tälern: Dass Wasser weniger wird beziehungsweise weniger gleichmäßig zur Verfügung steht, ist vielerorts mit freiem Auge erkennbar. | Foto: Katharina/Adobe Stock
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EIN_BLICK
Wenn Wasser weniger wird

Ohne Wasser gibt es kein Leben. Und doch nimmt man es häufig wie selbstverständlich. Auf einen schneearmen Winter folgte heuer ein regenarmes Frühjahr. Dementsprechend trocken sind die Böden, Grundwasserspiegel sinken, aber auch an Bächen und Seen lässt sich leicht erkennen, dass das Wasser weniger wird. Selbst wenn der Sommer genug Regen bringen könnte – der langfristige Trend, den der weltweite Klimawandel in Österreich mit sich bringt, heißt: Die Niederschlagsmengen werden instabiler. Alle...

  • 28.05.26

LEBENS_WEISE
Richtig radeln, länger leben: Tipps für das Training

Radfahren bringt nicht nur Herz und Kreislauf in Schwung. Der Sport stärkt auch Muskeln, Gelenke und die Wirbelsäule und verbessert das Gleichgewicht. Mit den warmen Frühlingstemperaturen wächst bei vielen Menschen die Lust, wieder in die Pedale zu treten. Radfahren gilt als eine der beliebtesten Freizeitsportarten. Es ist gesund und es eignet sich perfekt dazu, in Form zu kommen, mehr Fitness in das Leben zu bringen und allen möglichen Wehwehchen vorzubeugen. Die gleichmäßige Bewegung stärkt...

  • 29.04.26
Wer jetzt Brennnesseln sammelt, kann sich einen Vorrat an Brennnesseltee für den Winter anlegen. | Foto: Encierro/Adobe Stock
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Die Vielseitigkeit des „Unkrauts“ Brennnessel

„Die Brennnessel ist alles andere als ein Unkraut, sondern eine der wichtigsten und größten Heilpflanzen, die wir haben“, sagt die Kräuterpädagogin Karoline Hochmair. Sie erklärt, was alles in der Pflanze steckt und auf welch vielseitige Weise sie angewendet werden kann. „Schon von unseren Vorfahren ist die Brennnessel vielschichtig eingesetzt worden, als Heilpflanze, Faser, Nahrungsmittel und auch als Ritualpflanze“, erklärt Karoline Hochmair. Sie ist Kräuterpädagogin und Referentin im...

  • 09.04.26

Wie man sich eine kleine grüne Oase schafft

Viele Hobbygärtner:innen starten nun voller Elan in die neue Gartensaison. Selbst wenn der Platz begrenzt ist: Auch auf kleinem Raum oder dem Balkon gibt es viele schöne Gestaltungsmöglichkeiten. Nicht jede:r hat einen riesigen Garten zu Hause, der mit vielen Beeten, Sträuchern und Blumen bepflanzt werden kann. Viele haben trotzdem das Bedürfnis, sich einen kleinen Frühlingsgarten auf dem Balkon oder der Mini-Terrasse einzurichten. Wie das auf ansprechende Weise gelingen kann, weiß unter...

  • 12.03.26

Wortlaut: Kardinal Német zu Kirche in Ungarn
"Der Politik hingegen haben wir uns sehr nahe kommen lassen"

Budapest/Belgrad, 15.5.2026 (KAP-ID) Nach dem politischen Machtwechsel in Ungarn hat Kardinal Ladislav (Laszlo) Német die katholische Kirche im Land zu einer ehrlichen und selbstkritischen Auseinandersetzung mit der zu großen Nähe zur Politik während der Jahre der Orbán-Regierung auf. "Manchmal habe ich den Eindruck, dass unsere Ortskirchen so weit von der seit Jahren pulsierenden Dynamik der Weltkirche und ihrem synodalen Weg entfernt sind, dass es schwer in Worte zu fassen ist - der Politik...

  • 19.05.26
Prof. Dr. Martin Jäggle, em. Universitätsprofessor für Religionspädagogik und Katechetik, Präsident des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit. 
 | Foto: kathbild.at / Franz Josef Rupprecht
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Neues Bildungsformat „Literarische Zukunftsgespräche“ startet

Mit einem neuen Bildungsformat laden Lukas Pallitsch und das Forum Katholischer Erwachsenenbildung der Diözese Eisenstadt ein, grundlegende Fragen von Orientierung, Glaube und Gesellschaft zu entdecken. Viermal im Jahr werden literarische Gespräche mit ausgewählten Gästen geführt. In einer Zeit gegenwärtiger Krisen finden sich viele Menschen in einer Welt wieder, in der zwischen starker Pluralisierung und gleichzeitiger Individualisierung Orientierung verloren geht. Mitunter verengt sich in...

  • 29.01.26
Patriarch Kyrill I. von Moskau und Präsident Wladimir Putin bei einer religiösen Zeremonie 2025. Beide stehen für ein Kulturchristentum mit autoritärer Prägung. Sie sind nicht die Einzigen. | Foto: APA/Russian Orthodox Church Press Service/Oleg Varov
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EIN_BLICK
Autoritärer Trend und christliche Netzwerke

Warum christlich-rechte Netzwerke eine Gefahr für Kirchen darstellen können und wieso es trotzdem Grund zur Hoffnung gibt, erklärt die Soziologin Kristina Stoeckl. In immer mehr Staaten wird eine rechtspopulistische Regierung mit autoritären Tendenzen gewählt, wie jüngst in Tschechien. Diese Regierungen sind prorussisch, und das auch in Ländern, die von der Sowjetunion stark eingeschränkt wurden, Stichwort Prager Frühling. Wie erklären Sie sich das? Kristina Stoeckl: Wir erleben eine Hinwendung...

  • 08.01.26
Hoffnungsträger tausender Menschen in Peru und diesjähriger Romeropreisträger: Luis Zambrano. | Foto: RB/Sei So Frei
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ÜBER_BLICK
„Jeder Mensch hat Würde“

Romeropreisträger: „Die Menschen brauchen mehr als Suppe“, sagt Luis Zambrano. „Sie brauchen Würde, Respekt und eine echte Perspektive.“ Armut, Ausgrenzung und politische Willkür prägen den Alltag der Menschen in den Hochländern Perus. Luis Zambrano und sein Team von FEDERH setzen dem mit Aufklärung, rechtlicher Unterstützung und gezielter Armutsbekämpfung etwas entgegen. Ihr Einsatz gilt Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Würde der Ärmsten. Viele wissen nicht einmal, dass sie Rechte haben –...

  • 13.11.25
Die Hafenstadt Kavala wird einen Tag lang besucht. | Foto: ZVG
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Burgenländer auf den Spuren des Apostels Paulus

Bischof Ägidius J. Zsifkovics lädt von 22. bis 29. Oktober (Herbstferien) zur Pilgerreise nach Athen. Zur ökumenischen Diözesan-Pilgerreise nach Athen sind Menschen aus allen christlichen Kirchen eingeladen. Begleitet wird die Wallfahrergruppe von Bischof Ägidius J. Zsifkovics und dem griechisch-orthodoxen Metropoliten Arsenios Kardamakis. Acht Tage auf den Spuren des Apostels Paulus, an der Wiege Europas, auf der Suche nach dem großen spirituellen Erbe des byzantinischen Christentums....

  • 18.03.22

IM_LAND
Gute Bilder und fünf „W“

Wie gelingt ein Beitrag für die Kirchenzeitung? Heute schreibe ich Ihnen einen Artikel ganz „in eigener Sache“. Die Berichte aus den Pfarren bilden eine wesentliche Säule der Berichterstattung in der Kirchenzeitung Martinus. Sie spiegeln in bunter Vielfalt das Geschehen im Gottesvolk des Burgenlandes wider. Für die eigene Pfarre sind sie stolze Bilanz der Ereignisse, für andere Gemeinden können gute Beiträge Vorbild und Ermutigung bei der Planung von Festen und der Gestaltung von...

  • 02.02.23

Meinung
Papst, verpatzt

Möchten Sie Ihre prall gefüllte Brieftasche jemandem zur Aufbewahrung überlassen, der vor Gericht als Dieb überführt wurde und dem ein Psychiater den Drang zum Stehlen bescheinigt hat? Selbst bei seinen engsten Angehörigen würde man es nicht tun. Deshalb ist es einfach so unbegreiflich, was in der kirchlichen Vergangenheit rund um das Thema „Weiterbeschäftigung von Missbrauchtätern“ geschehen ist. Und dass die notwendige Aufarbeitung so schwerfällt, hat einen bitteren Beigeschmack, da man von...

  • 02.02.22

Leserbrief
Begeisterung bei der Jugend

Pfarrer droht von der "Amtskirche" !! Auftrittsverbot, weil er sich zu wenig an liturgische Kriterien gehalten habe. Ich bin erschüttert über diese Meldung und frage mich, was wollen unsere "Oberhirten" ( Jesus war ein guter Hirte seiner Schafe) ... In der Coronazeit habe auch ich fallweise das Angebot wahrgenommen, eine Messfeier über Fernsehen mitzufeiern. Ein Glücksfall war, dass ich eine Messe mit Pfarrer Reisenhofer mitfeiern konnte. Was mir besonders positiv auffiel, war die Tatsache mit...

  • 25.10.21

Beten mit den Füßen - Sommerserie - ABO
Beten mit den Füßen

Nach Fronleichnam startet die Sommerserie der österreichischen Kirchenzeitungen. Der Sommer lädt uns ein, Atem zu holen, unseren Körper und unsere Seele mit der Erde und dem Himmel zu verbinden und aus den kleinen und großen Wundern des Lebens Kraft zu schöpfen. Eine gute Möglichkeit dazu ist das Gehen. Das Schritt-Tempo ist die „Ursprungsgeschwindigkeit“ des Menschen. Darin erfährt er sich selbst wohl am besten und nimmt sich und seine Umgebung am intensivsten wahr. Der Weg wächst unter den...

  • 01.06.21
Hörstationen im Klostergarten der Unbeschuhten Karmeliten. Rechts: Präfekt José Tolentino Kardinal Calaça de Mendonça auf Besuch in Venedig.  | Foto: Gurtner (3)
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EIN_BLICK
Das Ohr ist das Auge der Seele

Hildegard von Bingen ist Inspiration und Leitfigur der Biennale Arte Venezia 2026: ein Bericht von Herta Gurtner aus Venedig. Ganz im Zeichen des diesjährigen Themas der Biennale Arte, „In Minor Keys“, das von der vor einem Jahr verstorbenen Kuratorin Koyo Kouoh geprägt wurde, steht der Pavillon des Vatikans. An zwei Orten in Venedig erhalten Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, in die mystische Gedankenwelt Hildegard von Bingens einzutauchen und zugleich der Betriebsamkeit der Biennale...

  • 13.05.26

IM_LAND
Vom Bauch auf die Bühne

Helena Wind (14) spielt seit vielen Jahren bei den Passionsspielen in St. Margarethen mit. Was sie bewegt, wie sie in ihrer Rolle aufgeht und weshalb sie kein Lampenfieber hat, erzählt sie in einem Gespräch, das CHRISTOPHER ERBEN aufgezeichnet hat. „Bereits im Jahr 2011 habe ich bei den Passionsspielen mitgewirkt“, strahlt Helena Wind. „Damals noch im Bauch meiner Mutter.“ Im kommenden Frühjahr wird die heute 14-Jährige dort das vierte Mal auf der Bühne im Steinbruch stehen – als eine von 300...

  • 21.10.25

IM_LAND
Passionsspiele St. Margarethen zeigen zum 100-Jahr-Jubiläum „Mirjam“

Die Passionsspiele im Steinbruch St. Margarethen feiern 2026 ihr 100-jähriges Bestehen und zeigen anlässlich des Jubiläums die Passionsgeschichte erstmals aus weiblicher Perspektive. Mit „Mirjam – stark wie der Tod ist die Liebe“ wolle man die Geschichte vom Leben, Leiden und Auferstehung Jesu Christi neu interpretieren, informiert der Spielleiter und Autor Pfarrer Richard Geier. „Ich freue mich, dass wir 2026, im 100. Jahr der Passionsspiele eine Neuinszenierung bieten können, die erstmals...

  • 21.10.25

IM_LAND
TRAUMklänge in Pinkafeld

Wolfgang Horvaths Orgelfestival bringt um Allerheiligen kulturelle Höhepunkte: Spirituelle und mystische Klangräume sowie Glaubenserfahrung greifen ineinander. „Als ich an die Grenze kam, erwies sie sich als Horizont.“ Unter diesem poetischen Motto steht die Neuausrichtung des burgenländischen Orgelfestivals unter der Leitung von Wolfgang Horvath. Nach einem umfassenden Neuanfang startet der langjährige Intendant, Musiker und Dramaturg mit seiner neuen Festivalreihe „TraumKlänge“ an der...

  • 10.10.25
Im Leben kann man sich zur Dankbarkeit entscheiden.  | Foto: oksix/AdobeStock
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Grenzen lassen sich gestalten

Gott sei Dank gibt es Grenzen 4/4 Wer für andere da ist, muss die eigenen Grenzen kennen. Grenzen zu achten, ist eine Haltung, die sich durch alle Bereiche des Lebens zieht. ANGELIKA GASSNER Erwachsenenbildnerin, Freie Rednerin, Lebensberaterin und Geistliche Begleiterin Wir sind täglich mit Menschen zusammen. Daheim, am Arbeitsplatz, in der Öffentlichkeit und überall dort, wo wir ehrenamtlich tätig sind. Wo Menschen sind, gibt es Ansprüche, Reibereien, Missverständnisse, Wohlwollen und...

  • 28.05.26
Gefährlich ist die „Mannosphäre“ – ein digitales 
Männermilieu – nicht nur wegen ihrer Rohheit, sondern vor allem wegen ihrer Verführungslogik.  | Foto: pexels
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Weltanschaungsarbeit heute | 27
Wut der Verunsicherten

Die „Mannosphäre“ und die „perfekte“ Männlichkeit. Frauen wollen von Männern geführt werden.“ Was wie ein Echo aus vergangenen Zeiten klingt, gehört zum Klang digitaler Gegenwart. Eine Rhetorik von Dominanz und Selbstüberhöhung. Das Destillat eines Männerideals aus Selbstoptimierung und Frauenhass. Ein Leitbild der „Mannosphäre“. Die „Mannosphäre“ bezeichnet eine digitale Strömung, die von subtiler Frauenfeindlichkeit bis hin zu offener Radikalisierung reicht. Verbindungen zu rechtsextremen und...

  • 28.05.26

GEIST_REICH
Liebevoll mit mir

Gott sei Dank gibt es Grenzen 3/4 Wer für andere da ist, muss die eigenen Grenzen kennen. Grenzen zu achten, ist eine Haltung, die sich durch alle Bereiche des Lebens zieht. ANGELIKA GASSNER Erwachsenenbildnerin, Freie Rednerin, Lebensberaterin und Geistliche Begleiterin Das Herz gilt als Symbol für Liebe, Empathie, Fürsorge, Wärme. Ein Herzensmensch ist ein Mensch, der positive Gefühle für sich und andere im Herzen trägt und freigebig verschenkt. Gott wird als barmherzig bezeichnet, ein Gott,...

  • 21.05.26

GEIST_REICH
Genieß deine Pause

Gott sei Dank gibt es Grenzen 2/4 Wer für andere da ist, muss die eigenen Grenzen kennen. Grenzen zu achten, ist eine Haltung, die sich durch alle Bereiche des Lebens zieht. ANGELIKA GASSNER Erwachsenenbildnerin, Freie Rednerin, Lebensberaterin und Geistliche Begleiterin Jesus selbst suchte einsame, stille Orte auf, um im Gebet wieder Kraft für seine fordernde Arbeit zu schöpfen. Von allen Seiten in Anspruch genommen, musste er sich abgrenzen. Es gibt aber auch die Wahrnehmung seiner...

  • 13.05.26

GEIST_REICH
Das Fest der unbekannten Heiligen

Das Hochfest Allerheiligen ist schnell und einfach erklärt: Es ist der Feiertag aller Heiligen, besonders der namentlich unbekannten. Doch woher kommt das Fest? Gibt es ein spezielles Ereignis, das zu diesem Fest führte? Und was sagten die alten Religionsbücher zu dem Fest? Bereits im 4. Jahrhundert wurde in der Ostkirche der „Herrentag aller Heiligen“ gefeiert und geht angeblich sogar auf den hl. Johannes Chrysostomos zurück. Ursprünglich gedachte man besonders der zahlreichen Märtyrer. Es...

  • 25.10.23
Feierlich. Bischof Ägidius J. Zsifkovics mit Remigius Emeka Okafor (Pfarrvikar von Mogersdorf, Maria Bild, Königsdorf und Heiligenkreuz i. d. L.), Diakon Willi Brunner, Dechant Martin-Ralph Kalu (v.l.n.r.) und Kindern in der Pfarrkirche von St. Martin an der Raab.  | Foto: HANNES SPIEGL
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Martinsfeier erstmals im Südburgenland

Einen feierlichen Rahmen bot die Pfarrkirche von St. Martin an der Raab zur Verehrung des Heiligen. Jeden Elften des Monats wird neuerdings in burgenländischen Gemeinden an den Diözesan- und Landespatron gedacht. Vergangenen Freitag besuchte Bischof Ägidius J. Zsifkovics die Martinspfarre im Südburgenland.  GERALD GOSSMANN  Mit Lichtern und Laternen empfingen die Buben und Mädchen aus St. Martin an der Raab den Bischof. Das große Altarbild in der barocken Kirche zeigt den heiligen Martin bei...

  • 16.02.22

Besondere Briefmarken für Weihnachtsgrüße
Vatikan und Post: Gemeinsame Briefmarke

Erstmal seit ihrer Gründung im Jahr 1929 gibt die Vatikanische Post eine Gemeinschaftsausgabe von Briefmarken mit der Österreichischen Post heraus. Grund dafür ist die Friedenslichtaktion des ORF, eine über 30-jährige Tradition, bei der Kinder das Friedenslicht aus Bethlehem nach Österreich bringen.  Das Friedenslicht wird traditionell auch dem Papst überbracht. Auf einer Briefmarke des Markenblocks ist daher Papst Franziskus mit der Friedenslichtlaterne abgebildet, darunter eine Federzeichnung...

  • 26.11.20

Mein Beruf, meine Berufung

Maria Wiesinger ist Religionslehrerin aus Leidenschaft. Ihre SchülerInnen vom Unterricht zu begeistern, motiviere sie – und das auch noch nach Jahren. CHRISTOPHER ERBEN  Ein Dienstagvormittag im Jänner. In der Volksschule Steinbrunn-Zillingtal strömen die Kinder nach der Pause wieder in ihre Klassen zurück. „Meine Stunde beginne ich entweder mit einem Vater unser oder dem Glaubensbekenntnis“, erzählt Maria Wiesinger, Religionslehrerin in den Volksschulen Steinbrunn-Zillingtal und Hirm. „So auch...

  • 09.02.22
Foto:  kathbild.at/rupprecht
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Ein Jubiläum in Zuversicht
Beten Sie für den Frieden?

Das Magazin inpuncto hat nach Erfahrungen mit dem Friedensgebet gefragt. Versöhnung. Wir im Servitenorden beten regelmäßig für Frieden in unseren Gemeinschaften, den Familien, der Gesellschaft und in der Welt. Dafür haben wir mehrere Gebete, die Bezug auf zwei große Figuren unserer Ordensgeschichte nehmen. Der hl. Philipp Benizi rief als päpstlicher Legat im zerrütteten Mittelitalien zur Versöhnung zwischen verfeindeten Parteien auf. Der hl. Peregrin Laziosi, ein aufrührerischer Jugendlicher,...

  • 29.01.22
Pilgern zu Corona-Zeiten | Foto: privat
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Vom richtigen Planen
Tipps für das Pilgern in ungewissen Zeiten

Eine Pilger-Wanderung in Corona-Zeiten zu planen, ist nicht ganz so einfach. Alma-Maria Becker, Verantwortliche für den Bereich Pilgern im „Quo vadis?“ Wien, gibt im Gespräch ein paar Tipps, auf die Pilger derzeit achten sollten. Kann ich überhaupt verreisen? Welches Quartier hat geöffnet, gibt es ein offenes Gasthaus? Diese Unsicherheiten begleiten uns auch im zweiten Corona-Jahr. Eines jedoch ist gewiss: Wandern in der freien ­Natur – alleine oder mit kleiner Gruppe – ist in Hinblick auf das...

  • 31.03.21
Abendstimmung am Schober mit Blick auf Thalgau. | Foto: salzburgerland.com/Franz Pritz
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Nachgefragt
Vermissen Sie die Ferne?

Die Corona-Pandemie hat das Reisen stark eingeschränkt. Jutta Steiner hat Prominente nach ihrem Sehnsuchtsort und ihrer Kur gegen Fernweh befragt. Kleine Entdeckungen. Eine meiner besonderen Lieblingsland­schaften ist das Mühlviertel, wo ich aufgewachsen bin. Im Sommer ist es eine wunderbare Umgebung zum Wandern und Radfahren, im Winter zum Langlaufen. In den letzten Monaten habe ich – coronabedingt – viele Wanderungen in und rund um Wien unternommen. Es ist eine Chance, die nähere Umgebung...

  • 31.03.21

BLICK_WINKEL
Gebt uns unser Internet zurück!

„Welt ohne Wahrheit“ heißt der neue Teil der Buchreihe „Democracy Dies in Darkness“ von Clemens Pig (Bild), bis vor Kurzem Chef der APA – Austria Presse Agentur. Pig wird als Favorit für den Posten des ORF-Generaldirektors gehandelt und hat seine Funktion bei der APA wegen seiner Bewerbung beim ORF zurückgelegt. Das 80-jährige Jubiläum der APA, in deren Gründungsgeschichte als Genossenschaft Kooperation eine inhärente Rolle spielt, diente als Anlass des Buches: „Kooperation und Kollaboration...

  • 03.06.26

Unter uns - P. Karl Schauer OSB
IST GOTT GESCHWÄTZIG?

Der „Dreifaltigkeitssonntag“ nach Pfingsten ist ein theologisches Statement, keine heilsgeschichtlich biblische Aussage wie Menschwerdung Gottes, Kreuzigung, Auferstehung, Himmelfahrt und Geistsendung, die die Menschen zu Weihnachten, Ostern und Pfingsten feiern. Das Dreifaltigkeitsfest ist eine theologische Grundaussage: Gott ist der Dreieinige in drei Personen, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Gott der Eine ist ein Gott der Beziehung. Er ist ein Gott der Begegnung, in sich und mit den...

  • 28.05.26

DENK_MAL
Digitale Vollbremsung

Seit knapp einem Jahr arbeite ich in einer öffentlichen Volksschule als Religionslehrerin. Vor kurzem habe ich die 6- bis 10-Jährigen nach ihren Abendritualen gefragt. Ich hätte erwartet, dass als Antwort „Lesen, Spielen oder mit Mama/Papa Kuscheln“ kommen würde. Weit gefehlt. Die häufigste Antwort war: „Handy- oder Tablet-Schauen“. Ein kindlicher Alltag ohne digitales Endgerät? In vielen Familien undenkbar. Die Auswirkungen „baden“ unter anderem wir Pädagoginnen und Pädagogen aus. Ich sehe,...

  • 28.05.26

FEDER_SPIEL
UN-HEIMLICH

In keinem seiner vielen Interviews hat der Wiener Dompfarrer (der seit einiger Zeit in Abstimmung mit dem Erzbischof keine Interviews mehr gibt, über den aber trotzdem fleißig geschrieben wird) eine Silbe darüber verloren, welche Intimität er mit seiner Partnerin (als „Begleitung“ oder „sehr gute Freundin“ bezeichnet) pflegt. Niemand kann daher sagen, Toni Faber sei wegen einer sexuellen Beziehung als Dompfarrer untragbar. Darüber wird nur gemunkelt. Tatsache ist: Faber sitzt nicht im Pfarrhaus...

  • 28.05.26

Reform von Kirchenstrukturen:
Chancen und Herausforderungen in der Diözese Eisenach

Die Reform von Kirchenstrukturen bietet der Diözese Eisenach die Möglichkeit, sich an die sich wandelnden sozialen und kulturellen Gegebenheiten unserer Zeit anzupassen. Eine der größten Chancen besteht darin, die Kirche für jüngere Generationen wieder relevanter zu machen, indem moderne Kommunikationswege und zeitgemäße Dienstleistungen eingeführt werden. Dies könnte dazu führen, dass mehr Menschen angezogen und in die kirchliche Gemeinschaft integriert werden. Ein weiterer Vorteil ist die...

  • 17.10.24

Gedenken
Amen gondolinas – 29. Gedenktag an die Roma-Attentatsopfer

Anlässlich des 29. Jahrestages des Terroranschlags am 4. Februar 1995, bei dem vier Volksgruppenangehörige der Roma ermordet wurden, lädt die Romapastoral am Sonntag, 4. Februar 2024 um 14.30 Uhr in Oberwart bei der Gedenkstätte "Am Anger" zum jährlichen Gedenken. Oberwart – Am 4. Februar 1995 wurde eines der schlimmsten rassistischen Verbrechen in der Zweiten Republik begangen: Vier Angehörige der Roma, Peter Sarközi, Josef Simon, Karl und Erwin Horvath, wurden in Oberwart durch einen...

  • 30.01.24

Jubiläum
Evangelische Diözese Burgenland feiert 100-jähriges Bestehen

Die evangelische Diözese Burgenland feiert 2024 ihr 100-Jahr-Jubiläum. Mit einem Festgottesdienst mit Bischof Michael Chalupka in der evangelischen Kirche in Zurndorf wird am Sonntag (3. Dezember) um 15.00 Uhr das Jubiläum eingeläutet. Superintendent Robert Jonischkeit und Superintendentialkuratorin Christa Grabenhofer werden ebenfalls beim Festgottesdienst mitwirken. Im Anschluss werden burgenlandweit Jubiläumsfahnen aufgezogen, die das besondere Jahr öffentlich sichtbar machen sollen, wie der...

  • 29.01.24

Ein Aufruf
Schenkt Bedürftigen ein neues Leben

In unserer Gesellschaft gibt es viele Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen und tagtäglich mit den Widrigkeiten des Lebens kämpfen. Obdachlosigkeit ist eine erschreckende Realität für zahlreiche Menschen, die keinen festen Wohnsitz haben und keine sichere Unterkunft finden können. Als christliche Initiative möchten wir diesen Menschen helfen und ihnen einen neuen Startpunkt für ein besseres und gesichertes Leben ermöglichen. Wir rufen Vermieter dazu auf, Randgruppen stärker in den Fokus...

  • 29.01.24
Welche Rolle spielt der Papst in den verschiedenen christlichen Kirchen?
 | Foto: pontchen/photocase
2 Bilder

Wie kann der Papst Kirchen verbinden?

Der Vatikan versucht, das Papstamt neu zu bestimmen. Grundlage dafür ist der ökumenische Dialog seit 1995. Am 13. Juni veröffentlichte das Vatikan-Dikasterium zur Förderung der Einheit der Christen mit Erlaubnis von Papst Franziskus das Studiendokument „Der Bischof von Rom“ mit dem Untertitel „Primat und Synodalität in den ökumenischen Gesprächen und den Antworten auf die Enzyklika ‚Ut unum sint‘. Ein Studiendokument“. Das Dokument fasst die ungefähr 30 Antworten der verschiedenen christlichen...

  • 20.06.24

OSTER_BRIEF
„Gnade und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt“

Diesen Gruß des österlichen Zeugen Johannes an die Gemeinden in der Provinz Asia sagen wir, der Bischof und der Superintendent, Euch, den römisch-katholischen und evangelischen Mitchristen unseres Burgenlandes. GEMEINSAM SCHAUEN WIR ZURÜCK Seit 100 Jahren ist der heilige Martin von Tours der Landespatron des Burgenlandes. Sein Vorbild im Glauben und im Tun wird überkonfessionell geschätzt. Der heilige Martin lebte in einer Zeit, in der die Kirche Jesu Christi noch ungeteilt war. Sein Einsatz...

  • 27.03.24
Die Prozession ist vor der Kirche San Sebastian angekommen. | Foto: Turismo de Islas Canarias
3 Bilder

WERT_VOLL
Auf Insel-Tour mit der Muttergottes

Alle fünf Jahre feiert die Kanareninsel La Gomera ihre Schutzpatronin, die „Virgen de Guadalupe“. Am 9. Oktober wurde sie wieder einmal mit einer großen Prozession aus einer kleinen Kapelle am Meer in die Inselhauptstadt San Sebastian gebracht. Anschließend geht sie als „Wandermuttergottes“ auf Tour in alle Gemeinden der Insel, wo die Jungfrau jeweils mit einem eigenen Fest willkommen geheißen wird. Mitte Dezember kehrt sie zurück in ihr Heiligtum. Wie aus dem Bilderbuch scheint die Kulisse:...

  • 16.11.23
Die Sängerin Shakira schmückt sich auf diesem Bild mit Rosenkränzen. Shakira (arabisch für „die Dankbare“) ist ein internationaler Popstar mit libanesischen sowie spanisch-katalanischen Wurzeln.
4 Bilder

Perlen gläubiger Lebenskunst

Übergangs-Riten zu den Brüdern Schlaf und Tod In Mönchhof, wo ich aufgewachsen bin, kam ich mit den Leuten manchesmal zur Totenwache zusammen. Um den in der „Leichenhalle“ aufgebahrten Körper sitzen, stehen die engsten und entfernteren Verwandten und alle, die dem Verstorbenen einen letzten Besuch abstatten wollen und den Hinterbliebenen ein Zeichen der Nähe geben. Herzstück dieser Liturgie ist das Beten des Rosenkranzes. Und kaum eine andere katholische Versammlung zum Gottesdienst verdient...

  • 05.10.23

Die Geschichte und ihr Auftrag

Österreich hat in den vergangenen Jahrzehnten einen weiten Weg zurückgelegt. Jetzt gilt es, die Zukunft zu gestalten. Genau 70 Jahre sind seit der Unterzeichnung des Österreichischen Staatsvertrags am 15. Mai 1955 vergangen, 80 Jahre sind es seit der Gründung der Zweiten Republik am 27. April 1945. Seit 30 Jahren ist Österreich Teil der Europäischen Union. Drei Anlässe, um zurück und voraus zu schauen. „Die Alliierten und Assoziierten Mächte anerkennen, dass Österreich als ein souveräner,...

  • 15.05.25
Ein berstend gefüllter Veranstaltungssaal. – Die dritten Klasse der Hotelfachschule ware für die Durchführung des Caterings/der Agape zuständig. Die Schülerinnen der hlp (Product Management) unterstützen mit der Öffentlichkeitsarbeit. | Foto: Josef Miklos
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Roma-Attentat: „Niemals vergessen“

Gedenkfeier für die vier vor 30 Jahren Ermordeten in Oberwart – ökumenischer Gottesdienst mit Bischöfen Zsifkovics und Scharl und Superintendent Jonischkeit – mahnende Worte von Bundespräsident Van der Bellen. Unter dem Motto „Niemals vergessen“ stand am Abend des 4. Februar in Oberwart das Gedenken an das Attentat, bei dem vor genau 30 Jahren vier Angehörige der Volksgruppe der Roma ihr Leben verloren. Teil des Gedenkens war ein ökumenischer Gebetsgottesdienst, dem der Eisenstädter Bischof...

  • 13.02.25

EIN_BLICK
Eine Brücke durch Wissen

Der 17. Jänner ist der Tag des Judentums. Eine Darstellung von LUKAS PALLITSCH Dieser Gedenktag tritt mittlerweile als Tag des Erinnerns, Tag des Lernens und Tag des Feierns in Erscheinung. Eine hochkarätige Vorlesungsreihe – mit Vorträgen von Johannes Reiss, Martin Hainz und Lukas Pallitsch – an der PPH (Private Pädagogische Hochschule) Burgenland half, die Bedeutung der jüdischen Geschichte Eisenstadts zu vergegenwärtigen. Herausgearbeitet wurde zudem das Schattenerbe des Antisemitismus sowie...

  • 25.01.24
Die Pianistin Martha Cohen am Flügel in ihrem früheren Zuhause in Berlin. An der Wand hängt ein Porträt ihres Mannes Hermann Cohen, gemalt von Max Liebermann.  | Foto: Archiv Ingke Brodersen
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EIN_BLICK
Gegen das Vergessen

Ingke Brodersen beschäftigt sich als deutsche Historikerin immer wieder mit der Zeit des Nationalsozialismus. In ihrem neuen Buch „Lebewohl, Martha“ erinnert sie an Schicksale jüdischer Bewohner:innen, die in der NS-Zeit in dem Haus wohnten, in dem sie heute lebt. Seit 1990 wohnen Sie in Berlin-Schöneberg in einem Haus, in dem zur NS-Zeit 24 Jüdinnen und Juden lebten, bevor sie deportiert und ermordet wurden. Wie sind Sie auf diese Lebensgeschichten gestoßen? Ingke Brodersen: Beim Einzug in...

  • 04.05.23

Begegnungen zählen

„Durchs Reden kommen die Leute zusammen“. Ein Motto, welches mich schon lange begleitet. Diese Aussage trägt mich durch die Diözese und durch die Pfarren. Als Verantwortliche der PfarrCaritas begebe ich mich auf Entdeckungsreisen durch das ganze Burgenland. Dabei treffe ich auf viele interessante Menschen, die sich freiwillig engagieren und ihre Zeit einsetzen, um für andere da zu sein. Wie wird es sein? Was werde ich sehen? Wie werden die Begegnungen sein? Wie werden die Gespräche verlaufen?...

  • 23.03.23

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