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Weitblick: Das Ruster Hügelland bietet Gelegenheit zum Kraft tanken.
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Mein Kraftort_1: Burgenland
Meine Kraftquelle vor der Haustür

Das Ruster Hügelland fasziniert Tamara Strommer seit ihrer Kindheit. Nach einer Krebsdiagnose erlebt sie den traumhaften Landstrich noch bewusster. Aufgezeichnet von Gerald Gossmann Das Ruster Hügelland ist meine Kraftquelle – diese Weite, dieser Blick über Wiesen, Äcker, Dörfer, den Neusiedler See. Ich bin hier aufgewachsen. In Oslip, einem kleinen Dorf (1.260 Einwohner), in dem sich vor 500 Jahren die heutigen Burgenlandkroaten ansiedelten. Die Dorfgemeinschaft trägt mich bis heute....

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Pfarrkirche in Stiefern am Kamp
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Mein Kraftort_3: Niederösterreich
Durch das Kamptal zum Stift Altenburg

Die Wachau, das üppige Mostviertel mit dem Sonntagberg und Maria Taferl im Zentrum, das Pielach- oder Traisental – in der Diözese St. Pölten gibt es viele Orte, die für das Leben und den Glauben Kraft geben können. In dieser Folge fahren wir durch das romantische Kamptal – bis zum „Barockstift des Waldviertels“, Stift Altenburg. Nach rund vier Stunden Radfahrt haben wir unser Ziel erreicht: Stift Altenburg. Prächtig liegt es vor uns, eingebettet in eine vielfältige Gartenanlage und umrahmt...

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Das große Mosaikbild der heiligen Elisabeth von Thüringen erinnert an die 1898 in Genf ermordete erste Patronin des Hilfs- und Rettungsdienstes "Rotes Kreuz", Kaiserin Sisi.
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Mein Kraftort_2: Erzdiözese Wien
Die Rotkreuz-Kapelle der Kaiserin

Diese Woche führen wir Sie zu eher unbekannten „Kraftorten“ des kirchlichen Jugendstils in Wien und Niederösterreich: Nicht die berühmte „Kirche am Steinhof“ oder die dem heiligen Karl Borromäus geweihte „Lueger-Kirche“ am Zentralfriedhof sind unser Ziel, sondern drei echte „Geheimtipps“. Wer vom Wiener Naherholungsgebiet Donauinsel mit seinen Restaurants und Bars über die Reichsbrücke fährt, sieht links die dem heiligen Franziskus geweihte Kirche am Mexiko­platz. Mich beeindruckt jedesmal...

Nachrichten - Burgenland | martinus

Kirche hier und anderswo
Vom Bischof bis zur Ehrenamtlichen: Mitarbeiter der Diözese Eisenstadt beteiligen sich an der Aktion gegen Rassismus.

Neue Mitmach-Aktion
Viele Gesichter gegen Rassismus

Die Kampagne der Diözese Eisenstadt und des Landes Burgenland gegen Rassismus erfährt durch die Vorfälle in den USA eine bedeutsame Aktualität. Eigentlich wollten dieses Jahr das Land Burgenland und die Diözese Eisenstadt zum ersten Mal in einer gemeinsamen Initiative zu den „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ einladen. Doch es kam anders. Aufgrund der Entwicklungen und Maßnahmen wegen des Corona-Virus konnten die Veranstaltungen dazu nicht durchgeführt werden – die Aufmerksamkeit war...

Kirche hier und anderswo

Die Basilika Frauenkirchen gilt als Wahrzeichen des Heidebodens und Pilgerzentrum

Wallfahrtsbasilika Frauenkirchen
Ort für Sünder und Heilige

In Frauenkirchen können Pilger nicht nur Gottesdienste mitfeiern, sondern auch Klosterbier und (in Corona-Zeiten praktisch) Weihwasser in Sprühflaschen erwerben. GERALD GOSSMANN Die Basilika Frauenkirchen – eine der schönsten Kirchen des Burgenlandes, Wahrzeichen des Heidebodens und Pilgerzentrum für über 100.000 Pilger pro Jahr – ist neuerdings auch coronafit. Der kreative Pfarrer P. Thomas Lackner OFM hat tägliche Online-Messen im Angebot (knapp 1.000 Gläubige konnten so zur Zeit des...

  • 03.09.20
Ein offenes Herz zu haben bedeutet für Erzbischof Franz Lackner, nach außen und auf den anderen hin offen zu bleiben.

Erzbischof Franz Lackner im Sommergespräch
„Meine Mutter war eine gute Ratgeberin“

Erzbischof Franz Lackner, neuer Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz, erzählt im Sommergespräch über seine morgendlichen Spaziergänge in Salzburg, über weise Ratschläge seiner Mutter und darüber, wie er die Zeiten des Corona-Lockdown erlebt hat. RB: Herr Erzbischof, Sie sind seit 2013 in Salzburg und waren davor von 2002 an Weihbischof der Diözese Graz-Seckau. Haben Sie sich als gebürtiger Steirer in diesen sieben Jahren hier gut eingewöhnt? Erzbischof Lackner: Ich habe in...

  • 11.08.20

Mutter Mechthild ist eine streitbare Ordensfrau
Äbtissin droht Strafe wegen Kirchenasyl

Die Äbtissin vom Kloster Kirchschletten ist der Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt angeklagt. Ein Verhandlungstermin wurde mit Blick auf zwei weitere Ermittlungsverfahren dieser Tage kurzfristig abgesagt. Im Gespräch mit der deutschen Katholischen Nachrichten-Agentur äußerte die Ordensfrau ihr Befremden über einen vom Amtsgericht Bamberg noch vor jeder öffentlichen Verhandlung angebotenen Deal. Das Gericht hatte ihr „dringend nahegelegt“, mit Blick auf eine zu erwartende „empfindliche...

  • 05.08.20
Hagia Sophia.

Kritik
Großmufti gegen Umwandlung von Kirche in Moschee

Der ägyptische Großmufti, Scheich Shawki Ibrahim Allam, hat sich kritisch zu der von den türkischen Behörden angeordneten Umwidmung der Hagia Sophia in eine Moschee geäußert, berichtet die katholische Nachrichtenagentur „Fides“ im Hinblick auf ein TV-Interview des Journalisten Hamdi Rizk mit dem Mufti. Der Großmufti erklärte, es sei illegal, eine Kirche in eine Moschee umzuwandeln. In der Geschichte Ägyptens sei keine christliche Kirche je in einen muslimischen Gebetsort umgewandelt worden...

  • 20.07.20

Glaube

Ein Ausnahme für Österreich

Ich glaube an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, der alles geschaffen hat, Himmel und Erde, die sichtbare und die unsichtbare Welt. Der Glaube soll Ausdruck im Leben finden. Im Gottesdienst geschieht das in besonderer, nämlich ritueller Kommunikation, also in wiederholbaren Handlungen und Sprechakten, zu denen auch die Glaubensbekenntnisse zählen. Nicht spontan, sondern vorgegeben, liegt ihr Wert in der beständigen Einladung zur Identifikation. Meist knappe, teils liturgische...

  • 09.09.20
Erstkommunion- und Firmvorbereitung bedeuten: Etwas beitragen zum Gottesdienst und zum Leben der Gemeinde

Oberwarts Stadtpfarrer Erich Seifner über die Bedeutung der Erstkommunions- und Firmvorbereitung
Nicht bloß ein Schnupperkurs

Auch für Eltern, die den christlichen Glauben nicht wirklich praktizieren, haben die Taufe, die Erstkommunion oder das Firmsakrament eine große Bedeutung. Das ist eine Chance für die Kirche. ERICH SEIFNER Wir haben es heutzutage auch hier bei uns im Burgenland immer mehr mit Menschen zu tun, die zwar getauft und gefirmt sind, aber nicht als Christen leben, Heiden geblie-ben sind, die mit Glaube und Kirche nichts oder kaum etwas „am Hut haben“. Trotzdem wollen fast alle Eltern, dass ihre...

  • 03.09.20
Wer bin ich? – Das fragt sich Jung und Alt.

Oberwarts Stadtpfarrer Erich Seifner über das christliche Menschenbild
Wer bin ich?

Was ist der Mensch? Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was ist der Sinn meines Lebens? Bin ich nur ein Zufallsprodukt der Evolution? Eine Laune der Natur? Ein intelligentes Tier? Seit es Menschen gibt, denken sie über diese Fragen nach. Im Folgenden nenne ich einige Aspekte, die für unser christliches Menschenbild unverzichtbar sind: Der Mensch ist ein Geschöpf Gottes; geschaffen nach dem Bild und Gleichnis Gottes (Gen 5,1). Darum besitzt der Mensch auch eine unantastbare...

  • 21.06.20
Luft. Aluminium-Tafel, gestaltet von Schüler/innen der 7-O-Klasse des BORG Oberndorf.

Sonnengesang
Starkes Element: Bruder Wind

Franz von Assisi preist Gott mit den Elementen der Natur. Ein Stück Weltliteratur über die Wunder der Schöpfung, bald 800 Jahre alt. Jugendliche lassen den Sonnengesang lebendig werden. Sie gestalten mit der Kunstpädagogin Maria Juen Aluminium-Tafeln zu Strophen des Sonnengesangs und teilen ihre Gedanken. Teil 1 der Serie "Sonnengesang"

  • 05.06.20
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Texte zum Sonntag

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Wort zum Sonntag
Veränderung zulassen

Mit Bewunderung verfolge ich das Verhandlungsgeschick der namenlosen Frau im heutigen Evangelium. Sie, die ausländische Frau, die Heidin, hat offensichtlich von Jesus gehört. Sie spricht ihn nämlich als Sohn Davids an und sie ist überzeugt, dass er ihr helfen kann. Beharrlich und mutig treibt sie ihr Anliegen voran und setzt Jesu ablehnender Haltung immer wieder ein Argument entgegen. Angelpunkt ist dabei die Wendung: ja, aber. Ja, du hast recht, aber – das kann alles durcheinanderbringen....

  • 12.08.20

Menschen & Meinungen

Wir müssen zusammenhalten

Als Generalsekretärin ist Ines Stilling die Schnittstelle zwischen Rudi Anschober und dem Gesundheitsministerium. Als Übergangsministerin war sie für Frauen, Familie und Jugend zuständig. Eine Frau, die Herausforderungen annimmt und Chancen nützt. Ines Stilling, Sie sind seit drei Monaten Generalsekretärin des Gesundheitsministeriums. Diese Stelle ist normalerweise nicht im Rampenlicht. Was macht eine Ministerialgeneralsekretärin? Ines Stilling: Es ist die Schnittstelle zwischen der...

  • 09.09.20
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Persönlichkeiten im Gespräch: Gudrun Sailer
Ich kann nicht abwaschen

Die Österreicherin Gudrun Sailer arbeitet seit 17 Jahren im Vatikan. Vieles ist dort im Wandel, versichert die Journalistin. Radio Vatikan sucht den Weg zum vielseitigen Online-Medium, die Kurie sucht ihr neues Profil. Wir sind am Weg vom Bahnhof in St. Pölten zu den Mary Ward Schulen. Was verbinden Sie mit dieser Strecke? Gudrun Sailer: Das war mein Schulweg. Aus meinem Dorf kam ich mit dem Bus nach St. Pölten und fuhr mit dem Zug wieder nach Hause. St. Pölten war ganz anders. Ich komme...

  • 29.07.20

Bewusst leben & Alltag

Welt-Suizid-Präventionstag am 10. September 2020
Corona belastet die Psyche

Das vergangene Halbjahr war überschattet von Corona. Unsicherheit, Existenzängste und mangelnde soziale Kontakte haben den Alltag geprägt und das wird sich auch die nächsten Monate kaum ändern. Dieser psychische Stress traf besonders bestimmte Personengruppen und kann bei ihnen sogar vermehrt Suizidgedanken auslösen, wie der Mediziner Dr. Claudius Stein erklärt. Die Corona-Pandemie ist weltweit das beherrschende Thema des Jahres 2020. „Die psychische Belastung ist für alle enorm, aber wir...

  • 09.09.20
Kürbis & Feta Gnocchi mit Grilltomaten und Pesto

Sorgt für gute Laune: der Hokkaido

SANDRA TAUSCHER  Hokkaido-Spinat-Lasagne mit Salbei ZUTATEN: ½ kleiner Hokkaido, 500 g Faschiertes200 g Nudelplatten (nicht vorgekocht) 500 g Tomatensauce, 150 g Spinat 1 Zwiebel, Olivenöl, Balsamicoessig, Salz, Pfeffer getrockneter Thymian und Rosmarien Ketchup, Knoblauch, frischer Salbei, Wasser 70 g Butter, 200 g Sauerrahm 3 EL Universal-Mehl, geriebener Käse. ZUBEREITUNG: Den Hokkaido in 4 mm dicke Scheiben schneiden. Sugo: Zwiebel und zwei Knoblauchzehen klein schneiden und...

  • 07.09.20
Der Lavendel blüht je nach Sorte in unterschiedlichen  Violett-Tönen.

Lavendel
Blickfang und Duftwolke

Gerade noch blühte der Lavendel an der sonnigen Gartenmauer, nun ist er geerntet. Auf unterschiedliche Weisen wird er weiterhin Augen, Nase und sogar den Gaumen erfreuen. Einen Strauß Lavendel kann man lose in eine Vase stecken oder zusammenbinden und verkehrt an die Wand oder den Türstock hängen. Auch wenn er vertrocknet, gibt er immer noch sehr lange einen angenehmen Raumduft ab. Lavendel-Aroma Mit etwas Geschick lassen sich aus ein paar Halmen auch dekorative Lavendelstäbchen oder...

  • 12.08.20
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Sommerliches Essen

Die Lust auf üppige, heiße Speisen hält sich bei den sommerlichen Temperaturen in Grenzen. Für kulinarische Genüsse sorgen jetzt kühlende Gerichte wie Sommersalate, kalte Suppen und originelle Eissorten. Im Sommer gehört nicht nur die Kleidung angepasst, sondern auch die Ernährung. Schweres, fettiges Essen ist bei hohen Temperaturen nicht empfehlenswert, da es den Körper zusätzlich belastet. Besser sind hingegen Obst- und Gemüsesorten mit einem hohen Wasseranteil, wie Kirschen, Wassermelonen,...

  • 29.07.20

Gesellschaft & Soziales

Isabella Michl-Eitl bäckt mit ihren SchülerInnen schon einmal „Bibelkuchen“ und sucht die Zutaten dafür in der Heiligen Schrift.

Isabella Michl-Eitel, Religionslehrerin am BRG Oberpullendorf
Die backende Religionslehrerin

Eine Stunde, in der nicht gelacht würde, sei „eine verlorene“, sagt Isabella Michl-Eitel. Mit einer Prise Humor versucht sie ihre Schüler zu „vernunftbegabten Menschen“ zu erziehen. ELIZABETH WERTZ Um die Erzählungen aus der Bibel für Zehnjährige interessant zu machen, greift Isabella Michl-Eitel in die Trickkiste: Sie bäckt zum Beispiel Bibelkuchen. In der Erntedankzeit sucht sie mit ihren SchülerInnen dann nach Bibelstellen, in denen eine Zutat vorkommt, die sie zum Backen des Kuchens...

  • 03.09.20

Die Suche nach dem Eigenen

Lizz Görgl fuhr 378 Rennen im alpinen Skiweltcup. Nun macht sie sich als Sängerin einen Namen. Ihre Lieder handeln von der Kunst zu leben und der Treue zu sich selbst. Lizz Görgl, Sie sind eine vielseitige Frau: Skirennläuferin, Sängerin, Dancing-Stars-Gewinnerin – gibt es etwas, das Sie nicht gut können? Lizz Görgl: Ja, bis vor kurzem hatte ich Albträume, dass ich die Mathe-Matura noch nicht habe. Mathe ist mir schwergefallen. Sie haben im Leben mehr erreicht als die meisten...

  • 22.07.20

Kirchenzeitungen beim Bundespräsidenten
Religiösität stirbt nicht aus

Herr Bundespräsident, heuer haben Sie vor der UNO in Bezug auf die Klimakrise gesagt: „Die Zeit des Redens ist vorbei.“ Woher nehmen Sie den Optimismus, dass endlich etwas geschieht? Alexander Van der Bellen: Aus mehreren Quellen. Die UNO setzt sich sehr stark für das Thema ein. Die letzte Klimakonferenz war ein relativer Erfolg, obwohl sie in Katowice, also in einer Kohleregion, stattfand. Ganz wichtig ist, dass die Jugend erwacht ist: Dass das Engagement von Greta Thunberg in kurzer Zeit...

  • 07.12.19

Kunst & Kultur

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radio klassik Stephansdom
Unser Radio sendet jetzt österreichweit

Das Radio der Erzdiözese Wien, radio klassik Stephansdom, sendet ab sofort österreichweit digital auf DAB+. Damit haben 83% der ÖsterreicherInnen die Möglichkeit unseren Sender überall im Land zu hören. Ein Gespräch dazu mit Kardinal Christoph Schönborn und Mag. Roman Gerner, Geschäftsführer des Medienhauses der Erzdiözese Wien. Am 24. September 1998 ging radio klassik Stephansdom (damals: Radio Stephansdom) auf Sendung. Es war das Privatradio-Pionierjahr, in dem erstmals auch private...

  • 27.08.20
Teile des Diözesangründungs-Ornates aus der „Burgenländischen Werkstätte“.   PATRICK DIVOS

Neue Sonderausstellung im Diözesanmuseum
Pannonische Geschichte(n)

Das Diözesanmuseum präsentiert anlässlich des Doppeljubiläums „60 Jahre Diözese Eisenstadt – 100 Jahre Land Burgenland“ eine große Schau. Bernhard Weinhäusel, Leiter des Diözesanmuseums, und seine Frau, die Kunsthistorikerin Ildikó Weinhäusel-Farkas, arbeiten seit Jahren daran wertvolle Schriftstücke auszugraben und Kunstschätze zur Diözesangeschichte zusammenzutragen. Anlässlich des Doppeljubiläums kuratieren sie gemeinsam eine Ausstellung, die die Entstehungsgeschichten dokumentiert und...

  • 22.07.20
Die sehenswerte St. Johannes-Kirche auf der Flattnitz (Kärnten) findet der Wanderer in der Nähe des Kuster.

Eine Moritat in 11 Strophen
Der Fluch des Kuster-Berges

Durch die Corona-Situation gezwungen werden sich viele für einen Urlaub in den Bergen entscheiden. Auch unsere anonyme Autorin besucht seit vielen Jahren eine ruhige Alm und hat dort an einem der seltenen Regentage – inspiriert von Zirbengeist und halbwahren Begebenheiten – die folgende schauerliche Moritat verfasst. Das Vers- und Reimschema ist nicht dem Geist der Zirbe, sondern dem Erbe des großen Alexander S. Puschkin zu verdanken, der seinen Roman „Eugen Onegin“ in dieser „Puschkin-Strophe”...

  • 18.07.20
Vor 40 Jahren: Corita Kent verband in kunterbunten Siebdrucken katholische Theologie mit gesellschaftspolitischen Anliegen. Die Ordensfrau war damit zugleich Künstlerin und Aktivistin.

Die Ordensfrau Corita Kent sorgte in den 1960er-Jahren als Künstlerin für Aufsehen – eine neue Schau beleuchtet ihr Werk
Nonne als Pop-Art-Künstlerin

Sie war Ordensfrau, Künstlerin und Aktivistin. Die katholische Nonne Corita Kent prägte die aufstrebende Pop-Art-Szene der 1960er-Jahre und verband in ihren Arbeiten gezielt politische Botschaften. Ihr zeitloses und sehr aktuell anmutendes Werk wird nun erstmals im Rahmen einer Einzelausstellung in Österreich in der Kunsthalle Tirol gezeigt. In den 1960er-Jahren erschien es als ungehörig ungewöhnlich, dass eine Ordensschwester Markenlogos und Theologie, profane Alltagsgegenstände und...

  • 09.07.20

Serien

In der Stille den Heiligen nachspüren, von denen sich viele auf den Weg gemacht haben, um den Menschen Gutes zu tun
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Mein Kraftort_10: Südtirol
Nachdenken über das Miteinander

Auf einem Waldhügel bei Tils oberhalb von Brixen liegt etwas versteckt das Kirchlein St. Cyrill. MARTINA RAINER Der Ort strahlt wohltuende Ruhe aus. Doch schon allein der rund einstündige Weg bis zu diesem besonderen Ort ist das Ziel: Er führt über den Europa-Besinnungsweg. Dieser ist dem christlichen Europa und auch 24 Heiligen gewidmet, die sich für ein geeintes und friedliches Europa eingesetzt haben. Uns umfängt die Ruhe des Waldes. Das hektische Treiben der Brixner Innenstadt und...

  • 03.09.20
56 Bilder

Mein Kraftort_9: Vorarlberg
Vom Gehen zum Loslassen

Maria Bildstein ist einer der beliebtesten Wallfahrtsorte im ganzen Bodenseeraum. Seit knapp 400 Jahren pilgern jedes Jahr viele Menschen in den kleinen Ort oberhalb des Rheintals. Mehrere Wege führen den Berg hinauf. Ein besonders eindrucksvoller Weg dorthin ist der „Ich-bin-Weg“ von Wolfurt aus. Text: Petra Baur      Bilder: Dietmar Steinmair Seit mehreren Jahrzehnten ist das kleine Bergdorf mit seinen gut 800 Einwohnern mein Lieblingskraftort. Etliche hundert Male bin ich den Weg...

  • 26.08.20
Auf Fels gebaut ist das Kloster St. Georgenberg hoch über dem Inntal.
3 Bilder

Mein Kraftort_8: Stift Georgenberg, Tirol
Bodenständig über den Dingen

Auf Fels gebaut, könnte das altehrwürdige Kloster Sankt Georgenberg Jahrhunderte Tiroler Geschichte erzählen. Der bedeutende Wallfahrtsort ist ein Sehnsuchtsort für viele – nur zu Fuß erreichbar, vom Inntal aus nicht zu sehen, lädt er ein, den Alltag hinter sich zu lassen und den Blick nach oben zu richten ... Ob man mit dem Auto zu einem geistlichen Gespräch fährt oder – wie bei der Wanderung auf den Georgenberg – erst eine gute Dreiviertelstunde zu Fuß den Berg hinauf geht, macht einen...

  • 19.08.20
Auf rund 1.460 Metern befindet sich das Jakobskreuz auf der Buchensteinwand.
4 Bilder

Mein Kraftort_7: Salzburg & Tiroler Teil
Das Filetstück des Jakobswegs

Wilde Natur sowie viel Zeit und Ruhe zum Nachdenken können all jene genießen, die sich auf den Pilgerpfad von Salzburg nach Tirol machen. Die Strecke verbindet die beiden Teile der Erzdiözese Salzburg auf eine besonders charmante Weise. Unterwegs erklärt ein passionierter Geher, wie er Gott mit auf den Weg nimmt – und die Grenze zwischen Wandern und Pilgern zieht. Michaela Hessenberger Mit einer flotten Handbewegung lupft Hermann Signitzer seinen grauen Filzhut auf den Kopf. Ein prüfender...

  • 14.08.20

Sonderthemen

Pilger: Ausbildungsleiter Markus Iby (links) mit burgenländischen Theologiestudierenden.

Dreitägige Fußwallfahrt nach Frauenkirchen
Neue Erfahrung für Studierende

Unter dem Motto „An die Grenzen gehen“ unternahm eine Gruppe burgenländischer Theologiestudierender eine dreitägige Fußwallfahrt. Sie studieren Theologie und streben eine Tätigkeit als Religionslehrer oder pastoraler Mitarbeiter an. Ihre Ausbildung sieht auch eine Fußwallfahrt vor. Die burgenländischen Theologiestudierenden erlebten dabei gemeinsam mit ihrem Ausbildungsleiter Markus Iby wahre „Grenzgänge“. Künftige Religionslehrer oder pastorale Mitarbeiter. Das Thema „Grenze“ habe sich...

  • 04.09.20

Kommentare & Blogs

LESERbriefe und Anmerkung der Redaktion:

Zu „Was für ein Gestank!“ von Franz Josef Rupprecht (Print: Nr. 22 vom 31. Mai, Seite 2.) Gestank schon vorher? Vor einigen Tagen habe ich Ihre Kolumne "Was für ein Gestank!" gelesen. Da Sie hier unzweifelhaft die Vorkommnisse im Dom ansprechen, frage ich mich, ob diese Ausdrucksweise einem katholischen Menschen, und noch dazu dem Chefredakteur einer Katholischen Kirchenzeitung, entspricht. Ich bin entsetzt! Ich verstehe schon, dass Sie dem Herrn Bischof und der Diözese "die Stange"...

  • 04.06.20
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"Was für ein Gestank"
Reaktionen auf den Leitartikel und Anmerkung der Redaktion

Zu „Was für ein Gestank!“ von Franz Josef Rupprecht (Print: Nr. 22 vom 31. Mai, Seite 2.) Gestank schon vorher? Vor einigen Tagen habe ich Ihre Kolumne "Was für ein Gestank!" gelesen. Da Sie hier unzweifelhaft die Vorkommnisse im Dom ansprechen, frage ich mich, ob diese Ausdrucksweise einem katholischen Menschen, und noch dazu dem Chefredakteur einer Katholischen Kirchenzeitung, entspricht. Ich bin entsetzt! Ich verstehe schon, dass Sie dem Herrn Bischof und der Diözese "die Stange"...

  • 02.06.20
Franz Josef Rupprecht, Chefredakteur martinus

Was für ein Gestank!

Unlängst lud ich mir Gäste ein. Und einer der Freunde war leider nicht „gut drauf“. Nachdem ihn die anderen schulterklopfend und wohl auch kopfschüttelnd zur Tür begleiteten hat er noch „einen fahren lassen“ so dass es im ganzen Haus gestunken hat! Verzeihen Sie, liebe LeserInnen, meine unverblümte Ausdrucksweise. Diese Geschichte ist zwar frei erfunden, sie entbehrt aber keineswegs der Ähnlichkeit mit jüngsten Ereignissen. Ich habe mit 15 Jahren, als ich noch ein Schüler war, begonnen,...

  • 02.06.20
Martin Kolozs, Publizist.

Heilsquelle

Nahe meiner Wohnung steht ein fast zweihundert Jahre alter Brunnen, den als Standbild die heilige Margareta von Antiochia mit dem Drachen schmückt; über den beiden Wasserauslässen liest man in den grauen Stein geschnitten das Wort Salus (Heil), welches sowohl das Versprechen der Quelle sowie die Hoffnung der davon Trinkenden ausdrückt. Zu Beginn der Corona-Krise hat eine Frau dort mehrere Kerzen aufstellt und selbstverfasste Gebete dazwischen gesteckt, und ich befürchtete, dass dieses kleine...

  • 19.05.20

Leserreporter

Franz Josef Rupprecht, Chefredakteur
3 Bilder

Leitartikel
Über nützliche Ziele der Evolution

Im Radio konnte ich kürzlich hören, wie zwei Sendungsteilnehmer einander in Argumenten überboten dass sexuelle Beziehungen außerhalb einer Ehe normal und ein „gepflegter Seitensprung“ gerade zu eine Wohltat sein können. Garniert war die Darbietung mit dem Tipp, dies doch dem Ehepartner tunlichst zu verschweigen um ihn bzw. sie nicht zu kränken! Den Gipfel der Begründungen stellte in meinen Augen die Behauptung dar, sexuelle Untreue läge gerade zu in der Natur des Menschen, die Evolution habe...

  • 10.09.19

Geschichtliches & Wissen

Verehrung des heiligen Quirin, Relief am Marktbrunnen von Krk (Kroatien).

Geschichte
Wer ist der heilige Quirin?

Quirin, Florian und Martin gelten als die ersten Heiligen von Österreich. Sie lebten im 4. Jahrhundert, als das heutige Österreich Teil des römischen Reiches war. Florian und Martin sind allgemein bekannt und erfreuen sich beim Volk großer Beliebtheit. Aber wer ist Quirin? Von Franz Florian Koller Johann Kappel (gebürtiger Deutsch Gerisdorfer), Kanonikus in Szombathely, als Priester hoch geachtet in der Bevölkerung und bei seinem Bischof, fragte mich bei einem seiner Heimaturlaube im...

  • 25.07.20
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