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TRAUMklänge in Pinkafeld
- hochgeladen von martinus Redaktion
Wolfgang Horvaths Orgelfestival bringt um Allerheiligen kulturelle Höhepunkte: Spirituelle und mystische Klangräume sowie Glaubenserfahrung greifen ineinander.
„Als ich an die Grenze kam, erwies sie sich als Horizont.“ Unter diesem poetischen Motto steht die Neuausrichtung des burgenländischen Orgelfestivals unter der Leitung von Wolfgang Horvath.
Nach einem umfassenden Neuanfang startet der langjährige Intendant, Musiker und Dramaturg mit seiner neuen Festivalreihe „TraumKlänge“ an der jüngsten und wertvollsten Orgel des Burgenlandes in Pinkafeld.
Horvath, seit 1998 Intendant von Musica Sacra, verlegt damit den Schwerpunkt seiner Arbeit nach über zwei Jahrzehnten im Mittelburgenland ganz in den Süden des Landes. Mit neuem Namen und erweitertem Konzept verwandelt er die frühere Kirchenmusikreihe in ein Festival, das die Grenzen klassischer Sakralmusik hinter sich lässt. Der Fokus richtet sich auf spirituelle und mystische Klangräume, in denen Improvisation, Emotion und Glaubenserfahrung ineinandergreifen.
TÜR ZUM PARADIES
Musik, die „das Herz berührt“, versteht Horvath als „Tür zum Paradies“ und als Brücke „jenseits des Fensters“ zwischen Himmel und Erde. Dies zeigt sich besonders in den Programmen des Duos i Dioscuri, das in seinen Improvisationen eine musikalische Reise von Jerusalem über Wien bis ins Paradies entfaltet.
Höhepunkt des neuen Festivals ist das große Orgelfest vom 31. Oktober bis 2. November. Den Auftakt bildet am 31. Oktober um 18:30 Uhr in der katholischen Kirche Pinkafeld eine feierliche Orgelmesse mit Werken von Franz Liszt und Improvisationen. Anschließend liest Schauspieler Wolfgang Böck im Rathaussaal aus dem einst skandalumwitterten Buch „Da Jesus und seine Hawara“ von Wolfgang Teuschl – die Bibel im Wiener Dialekt. Unter dem Titel „Trautmann & der Tod“ wird daraus ein szenisch-musikalisches Programm, das von Horvath eigens für Böck und das Duo i Dioscuri zusammengestellt wurde. Der Abend klingt mit einer Präsentation des „Orgelweins“ aus.
Am Samstag, dem 1. November, steht um 10 Uhr der Festgottesdienst mit der Messe brève Nr. 7 in C-Dur von Charles Gounod auf dem Programm. Den Abschluss des Wochenendes bildet am Sonntag, dem 2. November, um 17 Uhr das große Chor-Orchesterkonzert mit dem Requiem in d-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart – aufgeführt von Chor und Orchester der Kammerphilharmonie Burgenland unter der Leitung von Wolfgang Horvath.
PRÄGENDER MUSIKER
Seit Jahrzehnten prägen die von Horvath gestalteten Festgottesdienste die Kirchenmusik des Burgenlandes. Im barocken Rahmen der Pinkafelder Pfarrkirche verbinden sich Klang und Raum zu einem spirituellen Erlebnis. Die „TraumKlänge“ führen diese Tradition weiter und öffnen sie zugleich für neue Hörerlebnisse, in denen sakrale Tiefe und künstlerische Freiheit miteinander verschmelzen.
Mit dem neuen Festival Traum-Klänge öffnet Horvath ein weiteres Kapitel seines Wirkens. Musik, Spiritualität und Theater begegnen einander auf Augenhöhe und verwandeln Pinkafeld in einen neuen Mittelpunkt burgenländischer Kirchenmusik.
Kartenverkauf: Raikas Lockenhaus und Pinkafeld
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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