Burgenland | martinus - Serien

Beiträge zur Rubrik Serien

„Schwester Zikade“: So spricht Franziskus das Tierchen im lateinischen Originaltext von Thomas von Celano an. Die deutsche Überlieferungstradition hat die in Italien verbreitete Zikade als Grille „inkulturiert“. Die beiden sind zwar nur entfernt miteinander verwandt, haben aber eines gemeinsam: Ihr Zirpen und Singen bilden die Hintergrundmusik des Sommers. | Foto: AdobeStock/Miroslav Srb
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Was uns Franziskus heute sagt 1/4
Eine Grille als Coach

800 Jahre sind seit dem Tod des heiligen Franziskus am 4. Oktober 1226 vergangen. Bis heute fasziniert uns seine Geschichte und bietet Inspiration für das eigene Leben. Oder: Wie können wir beten? Beten tut gut, ist aber gar nicht so einfach. Was mich tröstet: Selbst Expert:innen können dabei manchmal Unterstützung gebrauchen. In Sachen Gebet war der heilige Franziskus ja eigentlich ein Profi, zumindest hatte er viel Übung darin. Und trotzdem gab es offensichtlich auch bei ihm Phasen, in denen...

  • 10.09.26
Ob Care-Arbeit wirklich Arbeit sei, wurde im Sommer breit diskutiert. Papst Franziskus sah in der „Beständigkeit eines tagtäglichen Voranschreitens“ eine Form der Heiligkeit. Ob mit Bezahlung oder ohne. | Foto: AdobeStock/Marco
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Christliche Lebenskunst 4/4
Die Heiligen von nebenan

Papst Franziskus (2013–2025) initiierte einen Gedenktag für die „Alltagsheiligen“. Er bat alle Diözesen, an diesem Tag besonders der Seligen und Heiligen auf ihrem Territorium zu gedenken. Unglücklicherweise fiel der Tag auf den 9. November, der hierzulande mit dem Gedenken an die Reichspogromnacht im Jahr 1938 kollidiert. Franziskus betonte: „Heiligkeit ist kein aus Anstrengung und Verzicht bestehendes Programm, sie ist keine ,geistliche Gymnastik‘, nein, sie ist etwas anderes. Sie ist vor...

  • 03.09.26

Christliche Lebenskunst 3/4
Soll man Heilige verehren?

Sind Heilige arrogant oder lebensfremd? Wozu ist das Heiligsein überhaupt gut, und was hat es mit uns zu tun? Andreas Batlogg greift heikle Fragen mit Leichtigkeit auf und findet neue Antworten. ANDREAS BATLOGG SJ Jesuit, Theologe, Autor Westminster Abbey ist die Krönungskirche des britischen Königshauses – nicht zu verwechseln mit der katholischen Westminster Cathedral, beide in London. An der Fassade über dem Westportal der Abbey sind seit 1998 zehn Märtyrer des 20. Jahrhunderts in...

  • 27.08.26

Christliche Lebenskunst 2
Heilige vom Sockel holen

Der Schweizer Benediktiner Martin Werlen, von 2001 bis 2013 Abt des Klosters Einsiedeln, ist nicht auf den Mund gefallen. Er kann sich Gehör verschaffen – mündlich wie schriftlich. Viele kennen seine Bücher oder haben ihn in Vorträgen erlebt. Seit August 2020 ist er Propst der zu Einsiedeln gehörenden Propstei Sankt Gerold im Großen Walsertal (Vorarlberg). Dort kam er auf eine ungewöhnliche Idee: Heilige vom Sockel zu holen – eine vorübergehende Aktion, die seinerzeit Aufmerksamkeit erregte,...

  • 20.08.26
Heiligenstatuen faszinieren und distanzieren. Die heilige Scholastika, Schwester des heiligen Benedikt von Nursia, erscheint hier in der Benediktinerabtei Montecassino in Italien kompetent, aber unnahbar. | Foto: AdobeStock/wjarek
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Christliche Lebenskunst 1
Anderen das Glauben erleichtern

„Wenn man einmal eine Meinungsbefragung machen würde zu dem sonderbaren Thema: Was halten Sie von Heiligen? – ich glaube, es würde eine große Vielfalt von Antworten geben. Möglicherweise hätte die Antwort: ,Heilige? – interessiert mich nicht‘, darunter keinen Seltenheitswert.“ Das lese ich bei Johannes Bours (1913–1988) in der Neuauflage seines Buches „Nehmt Gottes Melodie in euch auf“, das 1985 erstmals erschien. Bours war jahrzehntelang Spiritual in Münster und begleitete junge Männer auf...

  • 06.08.26
Im Mai 2026 wurde die Jakobuskapelle von Unbekannten schwer beschädigt. Helmut Gager und Johanna Steinmetz reparierten alles, was zerstört war. Am 30. Juli wurde die Kapelle wieder gesegnet. | Foto: Monika Slouk
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Land der Kapellen | Teil 06
Biologisch abbaubare Kapelle

Vor 16 Jahren ging Helmut Gager in Pension – und auf dem Jakobsweg 27 Tage durch Frankreich. Da kam ihm die Idee, eine Kapelle zu bauen. Nächster Halt, next Stop: Sopron“, kündigt die Stimme aus dem Lautsprecher in der S-Bahn an. Oh nein, bin ich im falschen Zug? Ich habe den Reisepass nicht mit! Erst langsam dämmert mir: Die gelb-grüne S-Bahn-Garnitur der „Raaberbahn“ fährt aus dem Burgenland über die ungarische Stadt Sopron weiter ins Burgenland. Quasi ein „kleines ungarisches Eck“....

  • 05.08.26
Die Lourdeskapelle Salgenreute in Krumbach in Vorarlberg steht Vorbeikommenden jederzeit offen – zum Gebet, zum Innehalten, für eine stille Zeit mit Gott.
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Land der Kapellen | Teil 05
Weltreise nach Krumbach

Drei Jahre lang reiste Carmen Hantsche mit ihrem Mann und dem Motorrad um die Welt. 2003 ließ sich das Paar im Bregenzerwald nieder. Bei der Neuerrichtung der Lourdeskapelle in Krumbach waren sie dabei. Carmen Fink ist in Krumbach im Bregenzerwald aufgewachsen. Von dort zog es sie hinaus in die Welt. 2003 kam sie nach Krumbach zurück, hieß mittlerweile Carmen Hantsche. Da hatte sie gerade eine dreijährige Weltreise auf dem Motorrad hinter sich, gemeinsam mit ihrem Mann Frank, der aus Sachsen...

  • 29.07.26
Zwischen den Weinstöcken blinzelt die Osterkreuzkapelle von Familie Dokter hervor. Sie liegt in Reiteregg in der Gemeinde St. Bartholomä, westlich von Graz.  | Foto: Slouk
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Land der Kapellen | Teil 04
Vom Osterkreuz zur Kapelle

Land der Kapellen Die Bundeshymne lobt Österreich als Land der Dome. Österreich ist aber auch ein Land der Kapellen, Bildstöcke und Wegkreuze. Die privaten „Gotteshäuschen“ bestehen nur, weil Menschen sie hegen und pflegen. Warum sie das tun, erzählt die sechsteilige Sommerserie der österreichischen Kirchenzeitungen. Zweiundvierzig Zentimeter Durchmesser hat die Turmuhr der Osterkreuzkapelle im weststeirischen Reiteregg. Gut 42 Kilometer sind die Distanz eines Marathonlaufs. Das ist kein...

  • 22.07.26
Joseph II. ließ die Filialkirche um etwa 1786 profanieren. Die benachbarten Bauern wollten sie nicht verfallen lassen und kauften das Ägidikircherl.  | Foto: Slouk
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Land der Kapellen | Teil 02
Das Einsiedlerkircherl

Land der Kapellen Die Bundeshymne lobt Österreich als Land der Dome. Österreich ist aber auch ein Land der Kapellen, Bildstöcke und Wegkreuze. Die privaten „Gotteshäuschen“ bestehen nur, weil Menschen sie hegen und pflegen. Warum sie das tun, erzählt die sechsteilige Sommerserie der österreichischen Kirchenzeitungen. Der heilige Ägidius ist der Patron einer kleinen Kirche, die vor 240 Jahren profaniert werden sollte. Doch die benachbarten Bauern verhinderten das und kümmern sich seither darum....

  • 08.07.26
Den richtigen Ort für die Kapelle fand Familie Hofer in der Streuobstwiese gegenüber ihren Wohn- und Wirtschaftsgebäuden. | Foto: Slouk
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Land der Kapellen | Teil 01
Die Kapelle im Obstgarten

Land der Kapellen Die Bundeshymne lobt Österreich als Land der Dome. Österreich ist aber auch ein Land der Kapellen, Bildstöcke und Wegkreuze. Die privaten „Gotteshäuschen“ bestehen nur, weil Menschen sie hegen und pflegen. Warum sie das tun, erzählt die sechsteilige Sommerserie der österreichischen Kirchenzeitungen. Seit 30 Jahren hegen Andreas und Maria Hofer aus Obertrum die Idee, eine Kapelle zu bauen. Bald wird die Kapelle zur Heiligen Familie fertig. Heute kann ich mir den Parkplatz...

  • 01.07.26

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Appetit auf Glauben machen

Viele Großeltern erleben, wie der Glaube, der ihnen wichtig ist, bei den nachfolgenden Generationen verloren geht. Doch es gibt keine Enkel ohne Gott, sagt Wunibald Müller. Wie sollen sich Großeltern verhalten, wenn es um die Weitergabe des Glaubens in der Familie geht? Da ist einmal die religiöse und kirchliche Großwetterlage, auf die die Großeltern nur bedingt Einfluss haben. Dann gibt es aber noch die innerfamiliäre Situation, die mitbestimmt, inwieweit Großeltern an der Weitergabe des...

  • 24.06.26

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Schuldgefühle in den Müll

Wenn Enkeln der Glaube fehlt 3/4 Großeltern, die miterleben müssen, dass ihren Kindern oder Enkeln der Glaube nicht viel bedeutet, fragen sich manchmal, ob sie bei der Weitergabe des Glaubens Fehler gemacht und sich damit schuldig gemacht haben. Wenn sie diese Frage ehrlich beantworten, entdecken sie mitunter, dass sie tatsächlich das eine oder andere falsch gemacht haben. Sie haben vielleicht ihre Kinder religiös zu streng oder zu fromm erzogen. Oder sie haben ein Gottesbild vermittelt, das...

  • 22.06.26

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Wie Enkel von Gott erfahren

Viele Großeltern erleben, wie der Glaube, der ihnen wichtig ist, bei den nachfolgenden Generationen verloren geht. Doch es gibt keine Enkel ohne Gott, sagt Wunibald Müller. Wer, wenn nicht wir, so fragen sich viele Großeltern, erzählt den Enkeln noch von Gott, wenn wegfällt, was früher selbstverständlich war? Von wem erfahren sie das Angebot Gottes? Geht das nicht mit der Zeit unter, wenn sie es nicht selbst einbringen? Sie stellen fest, dass ihre Enkel weit mehr, als sie es selbst als Kinder...

  • 11.06.26
Im Leben kann man sich zur Dankbarkeit entscheiden.  | Foto: oksix/AdobeStock
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Grenzen lassen sich gestalten

Gott sei Dank gibt es Grenzen 4/4 Wer für andere da ist, muss die eigenen Grenzen kennen. Grenzen zu achten, ist eine Haltung, die sich durch alle Bereiche des Lebens zieht. ANGELIKA GASSNER Erwachsenenbildnerin, Freie Rednerin, Lebensberaterin und Geistliche Begleiterin Wir sind täglich mit Menschen zusammen. Daheim, am Arbeitsplatz, in der Öffentlichkeit und überall dort, wo wir ehrenamtlich tätig sind. Wo Menschen sind, gibt es Ansprüche, Reibereien, Missverständnisse, Wohlwollen und...

  • 28.05.26
Gefährlich ist die „Mannosphäre“ – ein digitales 
Männermilieu – nicht nur wegen ihrer Rohheit, sondern vor allem wegen ihrer Verführungslogik.  | Foto: pexels
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Weltanschaungsarbeit heute | 27
Wut der Verunsicherten

Die „Mannosphäre“ und die „perfekte“ Männlichkeit. Frauen wollen von Männern geführt werden.“ Was wie ein Echo aus vergangenen Zeiten klingt, gehört zum Klang digitaler Gegenwart. Eine Rhetorik von Dominanz und Selbstüberhöhung. Das Destillat eines Männerideals aus Selbstoptimierung und Frauenhass. Ein Leitbild der „Mannosphäre“. Die „Mannosphäre“ bezeichnet eine digitale Strömung, die von subtiler Frauenfeindlichkeit bis hin zu offener Radikalisierung reicht. Verbindungen zu rechtsextremen und...

  • 28.05.26

GEIST_REICH
Liebevoll mit mir

Gott sei Dank gibt es Grenzen 3/4 Wer für andere da ist, muss die eigenen Grenzen kennen. Grenzen zu achten, ist eine Haltung, die sich durch alle Bereiche des Lebens zieht. ANGELIKA GASSNER Erwachsenenbildnerin, Freie Rednerin, Lebensberaterin und Geistliche Begleiterin Das Herz gilt als Symbol für Liebe, Empathie, Fürsorge, Wärme. Ein Herzensmensch ist ein Mensch, der positive Gefühle für sich und andere im Herzen trägt und freigebig verschenkt. Gott wird als barmherzig bezeichnet, ein Gott,...

  • 21.05.26

GEIST_REICH
Genieß deine Pause

Gott sei Dank gibt es Grenzen 2/4 Wer für andere da ist, muss die eigenen Grenzen kennen. Grenzen zu achten, ist eine Haltung, die sich durch alle Bereiche des Lebens zieht. ANGELIKA GASSNER Erwachsenenbildnerin, Freie Rednerin, Lebensberaterin und Geistliche Begleiterin Jesus selbst suchte einsame, stille Orte auf, um im Gebet wieder Kraft für seine fordernde Arbeit zu schöpfen. Von allen Seiten in Anspruch genommen, musste er sich abgrenzen. Es gibt aber auch die Wahrnehmung seiner...

  • 13.05.26
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GEIST_REICH
Friede deinen Grenzen

Gott sei Dank gibt es Grenzen 1/4 Wer für andere da ist, muss die eigenen Grenzen kennen. Grenzen zu achten, ist eine Haltung, die sich durch alle Bereiche des Lebens zieht. ANGELIKA GASSNER Erwachsenenbildnerin, Freie Rednerin, Lebensberaterin und Geistliche Begleiterin Angesichts der vielen politischen und persönlichen Grenzüberschreitungen, von denen die Nachrichten täglich berichten, geben klare Grenzen Halt. Wer Grenzen unaufgefordert überschreitet, verletzt auf verschiedenen Ebenen:...

  • 06.05.26

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Sehnsucht nach mehr

Von Jesus leben lernen 4/4 Jesus hat durch das Beispiel seines Lebens gezeigt, wie menschliche Lebensführung gelingen kann. Clemens Sedmak wirft einen tieferen Blick auf das Leben Jesu als „Lebensschule“. Sehnsucht ist eine wichtige Kraftquelle. Sehnsucht nach Frieden in der Ukraine, Sehnsucht nach Geborgenheit, Sehnsucht nach selbstverständlicher Vertrautheit und Akzeptanz in einer Freundschaft. Sehnsucht kommt in verschiedenen Formen vor, nicht alle sind gesund. Nostalgie als trügerischer...

  • 29.04.26

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Freundlich, nicht süß

Von Jesus leben lernen 3/4 Jesus hat durch das Beispiel seines Lebens gezeigt, wie menschliche Lebensführung gelingen kann. Clemens Sedmak wirft einen tieferen Blick auf das Leben Jesu als „Lebensschule“. Freundlichkeit ist eine Grundeinstellung. Sie schenkt Menschen die Erfahrung, willkommen zu sein. Es geht um ein grundsätzliches Wohlwollen, um Freude über die Gegenwart einer anderen Person. Das englische Wort „kindness“ leitet sich von „kin“ (Familie) ab: Jemand wird so willkommen geheißen,...

  • 23.04.26

GEIST_REICH
Gewöhnliches und Gewohntes

Von Jesus leben lernen 2/4 Jesus hat durch das Beispiel seines Lebens gezeigt, wie menschliche Lebensführung gelingen kann. Clemens Sedmak wirft einen tieferen Blick auf das Leben Jesu als „Lebensschule“. Mitunter ist in kleinen Nebensätzen Tiefsinniges zu finden. Am Anfang des zehnten Kapitels des Markusevangeliums heißt es: „Er lehrte sie“ – und dann der Zusatz: „wie er es gewohnt war“ (Markus 10,1). Ähnlich lesen wir im Lukasevangelium: „Jesus ging am Sabbat in die Synagoge“ – und der...

  • 16.04.26

GEIST_REICH
Erstehen, Auferstehen, Aufstehen

Von Jesus leben lernen 1/4 Jesus hat durch das Beispiel seines Lebens gezeigt, wie menschliche Lebensführung gelingen kann. Clemens Sedmak wirft einen tieferen Blick auf das Leben Jesu als „Lebensschule“. CLEMENS SEDMAK Professor für Sozialethik an der University of Notre Dame (USA) und Co-Leiter des Zentrums für Ethik und Armutsforschung in Salzburg Das Osterfest ist unbegreiflich. Unfassbar schön, ein Wunder: Auferstehung, Auferstehung von den Toten! Der Sieg des Lebens über den Tod. Wir...

  • 02.04.26
Premium

Tugenden der Friedfertigkeit | Teil 7
Ein Narr, wer sich zu ernst nimmt

Auf die eigenen Unzulänglichkeiten kann man mit perfektionistischen Trainingsplänen reagieren – oder mit Humor. Der macht glücklicher. Lisl Karlstadt und Karl Valentin, das unvergessene bayrische Komikerduo, hatte einen Sketch, der ging so: Die beiden standen zu je einer Seite eines langen Hörrohres, das eine Parodie auf die neue Telekommunikation via Telefon war. Karl sprach auf einer Seite etwas ins Rohr und Lisl versuchte auf der anderen zu verstehen, was er sagte. Als Höhepunkt des Sketches...

  • 01.04.26
Premium

Tugenden der Friedfertigkeit | Teil 6
Bei dir kann ich sein

In einer Welt, die den eigenen Vorteil preist, gilt Güte als gestriges Mauerblümchen. Man sollte sie aber als Hoffnungspflanze hegen und pflegen. Gütige Menschen rühren mich zutiefst. Wenn ich mir im Geist solche herhole, dann sind es erstaunlicherweise alte Menschen. Zuerst fällt mir meine Großmutter ein. Sie war, wenn ich von der Schule nach Hause gekommen bin, immer da. Die Mutter war auf dem Feld, der Vater in der Arbeit, die Großmutter wärmte das Essen. Sie saß dann dabei, fragte nicht...

  • 25.03.26

Beiträge zu Serien aus

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