Burgenland | martinus - Gesellschaft & Soziales

Beiträge zur Rubrik Gesellschaft & Soziales

Spendenübergabe. Pfarrer Josef Giefing (re.) freute sich, notleidenden Menschen helfen zu könne

Ukraine-Hilfe
Große Hilfsbereitschaft im Burgenland

Viel Nächstenliebe strömt den Geflüchteten aus der Ukraine im Burgenland entgegen. Die Pfarre Rohrbach organisierte einen Benefiz-Abend und spendete 11.800 Euro. Privatpersonen bieten ihre Hilfe an und Organisationen veranstalten Benefizveranstaltungen, um Spendengelder zu lukrieren. 50 Personen werden derzeit im ÖJAB Haus von der Caritas Burgenland betreut, dazu kommen Familien in Caritas-Quartieren. Die Hilfsorganisation unterstützt die Geflüchteten beim Ankommen, bei Behördenwegen und den...

  • 18.03.22
„Die Kinder haben nur mehr geschrien und geweint, deshalb sind wir Richtung Westen aufgebrochen.“ Diese Flüchtlinge aus den kriegerischen Schrecknissen der Ukraine traf Bischof Ägidius im Dompfarrhof von Košice, wenige Kilometer von der slowakisch-ukrainischen Grenze entfernt.

Ukraine-Hilfe im Burgenland
Lokalaugenschein von Bischof und Caritas

Bischof Ägidius J. Zsifkovics, Caritas-Direktorin Melanie Balaskovics und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil machten sich vor Ort ein Bild von der Flüchtlingssituation. Vergangenen Freitag war Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics gemeinsam mit Caritas-Direktorin Melanie Balaskovics und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil in Košice, um vor Ort über die Hilfsgüter-Logistik aus dem Burgenland zu beraten. In der ostslowakischen Großstadt, die ungefähr 100 Kilometer von der ukrainischen Grenze...

  • 09.03.22
„Gebet für die Ukraine“ in Eisenstadt. Diakon Oliver Könitz (Diözesanjugendreferent Evangelische Kirche), Bischof Ägidius J. Zsifkovics, Superintendent Robert Jonischkeit, Thomas Haffer (Landesjugendforum ÖVP) und Bürgermeister Thomas Steiner (v.l.n.r.).

„Zum Himmel schreiender Tabubruch“

Bischof Ägidius J. Zsifkovics sieht sicherheitspolitische strategische Kompetenzen der EU massiv auf den Prüfstand gestellt. Zudem rief er zum Gebet und zu Spenden für Notleidende im Kriegsgebiet auf. Österreichs „Europabischof“ Ägidius J. Zsifkovics ruft angesichts des Kriegs in der Ukraine zum Frieden und zur Solidarität mit dem Land auf. In seiner Wortmeldung forderte er die politischen Verantwortungsträger in Österreich und europaweit auf, „alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um den Krieg...

  • 02.03.22
Anwältin und Verlobte von Julian Assange, Stella Morris, nahm den Preis entgegen.

Dompfarrer Faber würdigt Julian Assange
"Wahrheit ist zumutbar"

Verleihung des Dr.-Karl-Renner-Solidaritätspreises an inhaftierten "Wikileaks"-Gründer im Curhaus am Wiener Stephansplatz. Auch Papst nahm Anteil am Schicksal von Julian Assange. Mit einem Zitat der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann hat Dompfarrer Toni Faber bei der Verleihung des Dr.-Karl-Renner-Solidaritätspreis an Julian Assange dessen Verdienste um investigativen Journalismus gewürdigt: "Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar!" Faber war am Montag Gastgeber der Preisverleihung des...

  • 01.03.22
Ukrainische Jungen, auf dem Fähnchen steht in Kyrillischer Schrift "Kiew" (Archivbild)

Freitag um 15 Uhr
Überkonfessionelle Gedenkminute für den Frieden

Spitzen der Kirchen und Religionen laden Menschen zu stillem Gebet für die Menschen in der Ukraine ein, während österreichweit die Kirchenglocken läuten. ORF unterbricht für eine Minute sein Programm. Die Spitzen der Kirchen und Religionsgemeinschaften in Österreich rufen heute Freitag um 15 Uhr zu einer überkonfessionellen Gedenkminute für den Frieden auf. Begleitend zum stillen Gebet für die Menschen in der Ukraine werden im ganzen Land die Kirchenglocken läuten, im Wiener Stephansdom...

  • 25.02.22
Zusammen unterwegs. Bundespräsident Alexander Van der Bellen lud Manuela Horvath ein, mit ihm gemeinsam die 75-Jahr-Gedenkfeier anlässlich der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau zu besuchen. (Archivbild, Jänner 2020)
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Porträt
„Meine unbeschwerte Kindheit war dann vorbei“

Manuela Horvath hat das Bombenattentat auf vier Roma am 4. Feber 1995 in Oberwart hautnah miterlebt, sie war damals zehn Jahre alt, zwei ihrer Cousins starben. Heute leitet sie die Roma-Pastoral der Diözese, ist als Gemeinderätin in Oberwart aktiv, reist mit dem Bundespräsidenten, spricht vor Schulklassen und im Parlament. Im martinus erinnert sich die 37-Jährige, was der Anschlag vor 27 Jahren in ihr auslöste und wogegen sie bis heute kämpft.  GERALD GOSSMANN Wenn Manuela Horvath, 37, die...

  • 09.02.22
Vorfreude auf Weihnachten: In der Adventzeit wird gesungen, gebastelt und gebacken.

Weihnachtszeit im Caritas Haus Vitus in Wimpassing
„Bewohner freuen sich ganzes Jahr auf Weihnachten"

Im Behindertenwohnheim „Caritas Haus Vitus“ in Wimpassing wird ein großer Fokus auf die Weihnachtszeit gelegt. Vom Kekserl backen über Adventfeiern bishin zum noblen Abendessen. Gerald Gossmann Eine Bescherung wie zu Hause. Diesen Anspruch haben sich die MitarbeiterInnen des Caritas Haus Vitus im ehemaligen Kloster in Wimpassing gesetzt. „Unsere Bewohner freuen sich das gesamte Jahr auf die Weihnachtszeit“, erzählt Elisabeth Milkovits, Caritas-Bereichsleiterin für Menschen mit Behinderungen. Da...

  • 21.12.21
Katharina Anna Fuchs, Expertin für Missbrauchsprävention.

Psychologin Katharina Anna Fuchs
Pandemie hat häusliche Gewalt und Missbrauch verstärkt

Auf die Zunahme von Missbrauch und Gewalt in der Corona-Pandemie hat die Diplom-Psychologin und Expertin für Missbrauchsprävention Katharina Anna Fuchs hingewiesen. Viele Menschen hätten über lange Zeit „auf engem Raum zusammengelebt“, was „Stresssituationen“ befördert habe, sagte die Dozentin des Psychologischen Instituts der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom bei einem Vortrag im Haus der Begegnung in Eisenstadt. Gerald Gossmann / KAP So geht die UN davon aus, dass häusliche Gewalt...

  • 17.11.21
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Geldanlage
Nicht einfach gut oder böse

Wer ein wenig Geld hat, überlegt sich, wohin damit. Ausgeben ist eine Möglichkeit, Anlegen eine andere. Zum Weltspartag am 31. Oktober stellt sich die Frage nach der „richtigen“ Geldanlage. Sparbücher bringen keine Zinsen mehr, sogenannte Investmentfonds werden immer attraktiver. Ein genauer Blick lohnt sich. Monika Slouk Geld ist nicht nur schmutzig“, sagt Schwester Magdalena Eichinger, „wir brauchen es.“ Die Expertin für ethische Geldanlage und Provinzökonomin der Steyler Missionsschwestern...

  • 28.10.21
Lackenbach: Eva Schwarzmayer, Trendwerk (Projektleiterin Burgenland), Klaus Hoffmann (Israelitische Kultusgemeinde Wien), Horst Horvath (RE.F.U.G.I.U.S.), Landesrat Heinrich Dorner und Bürgermeister Christian Weninger.

Projekt „Erinnerungszeichen“
Arbeitslose pflegen jüdische Friedhöfe

Langzeitarbeitslose führen im Rahmen des Projekts „Erinnerungszeichen“ jährlich Pflegemaßnahmen in den Jüdischen Friedhöfen des Burgenlandes durch. Ein Vorzeigebeispiel: Die Gemeinde Lackenbach, einst eine der Esterházyschen „Siebengemeinden“ im Burgenland mit hohem jüdischen Bevölkerungsanteil, hat den örtlichen jüdischen Friedhof mit Hilfe des Projekts revitalisiert. Die Initiative, die seit 2010 läuft, wird im Auftrag des Landes Burgenland und der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) über den...

  • 22.09.21
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Über die Kirche in der Slowakei
Kirche hinkt der Gesellschaft nach

In der Slowakei tobt eine Art „Kulturkampf“. Die Grenzlinie in diesem Kampf sehen manche zwischen „Kirche“ auf der einen und „Säkularisierung“ auf der anderen Seite. So einfach ist das aber nicht. Der slowakische Pastoraltheologe Jozef Žuffa erklärt im Interview seine Sicht eines komplexen Themas. Interview: Monika Slouk Papst Franziskus reist nach Ungarn und in die Slowakei Sonntagmittag, 12. September, feiert Papst Franziskus die Abschlussmesse mit den Teilnehmenden des Eucharistischen...

  • 07.09.21
V.l.n.r.: Weihbischof Franz Scharl, Molly Horvath, Manuela Horvath, Samuel Mago, Laura Darvas, Sladjana Mirkovic, Nuna Stoijka, Nikolaus Berlakovich.

Gedenkveranstaltung
„Antiziganismus darf in Europa keinen Platz haben“

„Es ist wichtig, Bewusstsein für die Anliegen der Roma und Sinti zu schaffen. Wir brauchen eine Gedenkkultur, energisches Auftreten gegen den Antizigansimus und die Absicherung von Identität, Sprache und Kultur“, betonte ÖVP-Volksgruppensprecher Nikolaus Berlakovich bei seiner Rede anlässlich einer Gedenkveranstaltung zum internationalen Holocaust-Gedenktag für Roma und Sinti, an der auch die Romaseelsorgerin der Diözese Eisenstadt, Manuela Horvath, teilnahm. Zum 25. Mal fand vor kurzem die...

  • 10.08.21
CD-Übergabe an Bürgermeisterin Elisabeth Böhm und Vizebürgermeister Thomas Halbritter.

Neusiedl am See
Kisi-Kids singen "SOS Hallenbad"

Um das geschlossene Hallenbad der Stadtgemeinde ist es ruhig geworden. Das ändert sich jetzt: Eine Gruppe von 15 Kindern (zwischen 9 und 14 Jahre alt) aus dem Bezirk hat unter dem Motto „SOS Hallenbad“ ein Album mit 13 Liedern, die von Gesundheit, Bewegung und Gemeinschaft handeln, aufgenommen. Initiatorin ist die Sportärztin und Organisatorin der katholischen Kisi-Kids-Camps Laura Tschida (Foto Mitte): „Wir wollen Bewusstsein schaffen dafür, wie wichtig das Hallenbad für unseren Bezirk ist und...

  • 10.08.21
Wichtiges Zeichen gesetzt. (V.l.n.r.) Andreas Sarközi (GF Kulturverein österreichischer Roma), Katharina Graf-Janoska (Moderatorin, Journalistin, Schriftstellerin), Manuela Horvath (Leiterin der Romapastoral der Diözese Eisenstadt), Michael Wüger (Stadtpfarrer in Neusiedl am See und designierter Generalvikar der Diözese Eisenstadt), Christian Klippl (Obmann Kulturverein österreischischer Roma).

Holocaust-Gedenkstätte in Neusiedl am See
Wichtige Erinnerung an vierzig Namen

An vierzig Opfer des NS-Regimes aus Neusiedl am See wird auf einer neu errichteten Gedenktafel namentlich erinnert. Der Verein „Neusiedler Stadtarchiv“ hat sich ausführlich mit der nationalsozialistischen Geschichte des Ortes beschäftigt und die Errichtung einer Holocaust-Gedenktafel initiiert. Diese wurde nun in einem würdevollen Rahmen im Kirchenpark von Neusiedl am See gesegnet. Die vierzig Neusiedler Opfer des NS-Regimes werden auf der Gedenktafel namentlich genannt. Der Judenstern, das...

  • 21.07.21
Jugendlandesrätin Daniela Winkler startete gemeinsam mit dem Feuerwehrjugend-Sachgebietsleiter des Burgenländischen Landesfeuerwehrverbandes, Markus Wessely, und dem Landesjugendreferenten des Verbands Blasmusik Burgenland, Márton Ilyés, in Mörbisch am See die Ehrenamtsoffensive .

Landesregierung bietet Unterstützung
Ehrenamtsoffensive gestartet

Das Ehrenamt ist eine der wichtigsten Säulen der Gesellschaft. Daher hat sich die Burgenländische Landesregierung zum Ziel gesetzt, das Ehrenamt zu stärken.  Für die vielen Organisationen und Vereine, die ehrenamtlich geführt und bekleidet werden, ist es wichtig, Mitglieder zu lukrieren, vor allem junge Mitglieder zu lukrieren. „Aus diesem Grund habe ich in meiner Funktion als Jugendlandesrätin diese Initiative vorwiegend auf die Jugend ausgerichtet. Das heißt, zum einen wollen wir die...

  • 17.06.21
Lange musste Christopher Erben auf einem speziellen Polster und mit Augenmaske schlafen.

martinus-Autor berichtet von einem Schicksalsschlag
Haarscharf an der Erblindung vorbei

Die Corona-Pandemie veränderte das Leben vieler – auch meines. Ein Ereignis werde ich leider nicht so schnell vergessen. Jeden Tag muss ich daran denken. Christopher Erben In drei Wochen ist alles wieder gut“, sagt der Stationsarzt und drückt mir einen Untersuchungsbericht und eine Überweisung in die Hand. Seine Stimme klingt ruhig. Was machen Sie beruflich, will er von mir wissen, als ich beides in meinen Rucksack verstaue. Naja, ich arbeite hauptberuflich als Trainer und nebenberuflich als...

  • 14.05.21
Peter Schipka: "Die Sache ist wirklich sehr peinlich, aber nicht für mich. Ich empfinde es als eine Art, Politik zu machen, die sich nicht gehört." 
Michael Chalupka: "Die mangelnde Achtung des Gegenübers beschädigt auch die Würde des politischen Amtes."

Chat-Affäre
Peinlich, aber nicht für mich

Nach dem Wirbel um veröffentlichte Chatverläufe zwischen Bundeskanzler Sebastian Kurz und dem damaligen Spitzenbeamten Thomas Schmid spricht Peter Schipka, Generalsekretär der Bischofskonferenz, nun Klartext. Auch andere kirchliche Vertreter haben sich zu Wort gemeldet. Das Gespräch mit dem Generalsekretär des Finanzministeriums, Thomas Schmid, vor zwei Jahren hat Peter Schipka ganz anders wahrgenommen und in Erinnerung, wie er im Interview erklärt. Herr Generalsekretär, Ihr Name taucht in...

  • 07.04.21
Die Erdbeeben in Kroatien haben verheerende Verwüstung angerichtet. Hilfe soll nun aus dem Burgenland kommen.

Ein Dach für Kroatien
Viele Bausteine aus dem Burgenland

Nachhaltige Nothilfe für Erdbebenopfer in Kroatien aus dem Burgenland: Bischof Ägidius J. Zsifkovics bittet um Unterstützung beim Wiederaufbau. Melanie Balaskovics Die Diözese Eisenstadt startet mit der Aktion „Ein Dach für Kroatien“ eine humanitäre Initiative für Familien, die bei den jüngsten Erdbeben in Kroatien ihr Zuhause verloren haben. Im Rahmen der Hilfsaktion, die in Kooperation mit der kroatischen Regierung, der Stadt Zagreb und der Caritas der Diözese Eisenstadt stattfindet, sollen...

  • 11.03.21
Bundesministerin Leonore Gewessler (4. von rechts) stellte sich den Fragen der Kirchenzeitungs-Chefredakteurinnen und -redakteure. Für das Sonntagsblatt war Geschäftsführer Heinz Finster (2. von rechts) beim Treffen mit der Ministerin.
Video 16 Bilder

Ministerin Leonore Gewessler im Gespräch
Klimaschutz ist das beste Konjunkturprogramm

Klimaschutz ist keine Bremse für den wirtschaftlichen Erfolg, sondern die beste Voraussetzung dafür. Das erklärte Ministerin Leonore Gewessler im Gespräch mit den Kirchenzeitungen. Ihr Ministerium ist sowohl für Klimaschutz und Umwelt als auch für Energie, Mobilität, Innovation und Technologie zuständig. Frau Ministerin Gewessler, das Thema Corona beherrscht alles. Wann können Sie mit dem Thema Klimaschutz wieder richtig durchstarten? Klimaschutz war nie weg, denn die Klimakrise geht den...

  • 10.03.21
P. Jakob Mitterhöfer SVD mit dem Buch, das er über seinen Freund, den KZ-Überlebenden Marcello Martini geschrieben hat.

Buchtipp: Mit 14 Jahren im KZ
Versöhnung statt Rache

P. Jakob Mitterhöfer SVD hat ein Buch über seinen Freund Marcello Martini geschrieben, der als 14-Jähriger in die Fänge der SS geriet und das Konzentrationslager Mauthausen überlebte. Das Buch beschreibt Martinis Leben und seine große Geste des Verzeihens. Er war für mich wie ein älterer Bruder“, sagt Pater Jakob Mitterhöfer SVD über seine Beziehung zu Marcello Martini, der vor zwei Jahren im 90. Lebensjahr verstorben ist. Nun hat er über das erschütternde Schicksal seines Freundes ein Buch...

  • 26.02.21
Hilfsbereit. Die Buben und Mädchen des „Wolfgarten“ freuen sich, dass sie helfen konnten.

Hilfsaktion im Gymnasium der Diözese
Mit wenig Taschengeld viel bewegen

SchülerInnen des Gymnasiums der Diözese Eisenstadt „Wolfgarten“ helfen mit ihrem Taschengeld Menschen in Notsituationen. Sozial engagiert haben sich die Mädchen und Buben der 1A-Klasse des Gymnasiums der Diözese Eisenstadt. Unter dem Motto „Kleingeld hilft“ werfen die SchülerInnen bei Präsenzunterricht einmal pro Woche einen Kleinbetrag ihres Taschengeldes in eine Sammelbox – das ganz natürlich freiwillig und ungezwungen. 205 Euro kamen bislang so zusammen. Durch den großen Eifer der Kinder...

  • 28.01.21
Stefan Bruckner, Schüler mit einem Schulbuch für den Religionsunterricht, auf Spurensuche im alten jüdischen Viertel von Eisenstadt. Geblieben ist neben den leeren Häusern die Erinnerung an eine Zeit, die es so nicht mehr gibt.

Am 17. Jänner begehen Österreichs Christen den „Tag des Judentums“
Vergessen kann die Zukunft kosten

„Die Ahnung von der Vergangenheit hat sich wie ein Herbstblatt verfärbt.“ Der Autor Lukas Pallitsch ist Lehrer am katholischen Privatgymnasium Wolfgarten und Beauftragter für den christlich-jüdischen Dialog der Diözese Eisenstadt. Auf der Suche nach der Familie Wolf stieß ich über kuriose Umwege auf Paul Wolf, der heute knapp 70-jährig in Oxford (England) lebt. Seine Eltern sind im Frühjahr 1939 aus Eisenstadt nach England geflohen. Den Großeltern gelang sprichwörtlich in letzter Stunde 1941...

  • 07.01.21
  • 1
Eigene Hühner waren die Attraktion für Elsa, Paul und Ferdinand während des Frühlings-Lockdowns. Die Geschwister spielten in dieser Zeit mehr als sonst miteinander und lernten auch ihre Eltern von neuen Seiten kennen.

Corona hat auch unerwartet gute Seiten
Beziehungen stehen kopf

Seit März lief die Schule nur zehn Wochen lang normal. Geschäfte mussten für viele Wochen schließen, Sportstätten, Kulturbetriebe und Gasthäuser auch. Die Coronazeit, die für die meisten zum großen Stresstest wurde, zeigte unerwartete Nebenwirkungen: Familien verbrachten Zeit miteinander und lernten sich dadurch besser kennen. Sie hat keine Erfolgsstory zu erzählen, meint Franziska Ehrenfellner, Sängerin, Juristin, Mutter von drei Kindern und Managerin des Kultursalons Ehrenfellner. Wenn sie...

  • 11.12.20
Hoffnungsschimmer. Der burgenländische Verein für Straffälligenhilfe fordert Mentoren für Haftentlassene, die sonst ohne Kontrolle und Zuwendung bleiben.

Verein für Straffälligenhilfe
Mentoren sollen Haftentlassenen helfen

Entlassene Straftäter sollen besser resozialisiert werden, fordert der burgenländische Verein für Straffälligenhilfe – und setzt dabei auf einen konkreten Vorschlag. von Gerald Gossmann Der pensionierte Richter Walter Huber aus Eisenstadt fordert es schon lange: Mentoren sollen Haftentlassene begleiten, die nicht in den Bereich der Bewährungshilfe fallen und ohne Auflagen und Kontrolle entlassen werden. Der Hintergrund: Rechtsbrecher können anlässlich einer bedingten Entlassung eine...

  • 25.11.20
  • 1
  • 2

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