Burgenland | martinus - Gesellschaft & Soziales

Beiträge zur Rubrik Gesellschaft & Soziales

Wortlaut: Kardinal Német zu Kirche in Ungarn
"Der Politik hingegen haben wir uns sehr nahe kommen lassen"

Budapest/Belgrad, 15.5.2026 (KAP-ID) Nach dem politischen Machtwechsel in Ungarn hat Kardinal Ladislav (Laszlo) Német die katholische Kirche im Land zu einer ehrlichen und selbstkritischen Auseinandersetzung mit der zu großen Nähe zur Politik während der Jahre der Orbán-Regierung auf. "Manchmal habe ich den Eindruck, dass unsere Ortskirchen so weit von der seit Jahren pulsierenden Dynamik der Weltkirche und ihrem synodalen Weg entfernt sind, dass es schwer in Worte zu fassen ist - der Politik...

  • 19.05.26
Prof. Dr. Martin Jäggle, em. Universitätsprofessor für Religionspädagogik und Katechetik, Präsident des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit. 
 | Foto: kathbild.at / Franz Josef Rupprecht
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Neues Bildungsformat „Literarische Zukunftsgespräche“ startet

Mit einem neuen Bildungsformat laden Lukas Pallitsch und das Forum Katholischer Erwachsenenbildung der Diözese Eisenstadt ein, grundlegende Fragen von Orientierung, Glaube und Gesellschaft zu entdecken. Viermal im Jahr werden literarische Gespräche mit ausgewählten Gästen geführt. In einer Zeit gegenwärtiger Krisen finden sich viele Menschen in einer Welt wieder, in der zwischen starker Pluralisierung und gleichzeitiger Individualisierung Orientierung verloren geht. Mitunter verengt sich in...

  • 29.01.26
Patriarch Kyrill I. von Moskau und Präsident Wladimir Putin bei einer religiösen Zeremonie 2025. Beide stehen für ein Kulturchristentum mit autoritärer Prägung. Sie sind nicht die Einzigen. | Foto: APA/Russian Orthodox Church Press Service/Oleg Varov
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EIN_BLICK
Autoritärer Trend und christliche Netzwerke

Warum christlich-rechte Netzwerke eine Gefahr für Kirchen darstellen können und wieso es trotzdem Grund zur Hoffnung gibt, erklärt die Soziologin Kristina Stoeckl. In immer mehr Staaten wird eine rechtspopulistische Regierung mit autoritären Tendenzen gewählt, wie jüngst in Tschechien. Diese Regierungen sind prorussisch, und das auch in Ländern, die von der Sowjetunion stark eingeschränkt wurden, Stichwort Prager Frühling. Wie erklären Sie sich das? Kristina Stoeckl: Wir erleben eine Hinwendung...

  • 08.01.26
Hoffnungsträger tausender Menschen in Peru und diesjähriger Romeropreisträger: Luis Zambrano. | Foto: RB/Sei So Frei
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ÜBER_BLICK
„Jeder Mensch hat Würde“

Romeropreisträger: „Die Menschen brauchen mehr als Suppe“, sagt Luis Zambrano. „Sie brauchen Würde, Respekt und eine echte Perspektive.“ Armut, Ausgrenzung und politische Willkür prägen den Alltag der Menschen in den Hochländern Perus. Luis Zambrano und sein Team von FEDERH setzen dem mit Aufklärung, rechtlicher Unterstützung und gezielter Armutsbekämpfung etwas entgegen. Ihr Einsatz gilt Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Würde der Ärmsten. Viele wissen nicht einmal, dass sie Rechte haben –...

  • 13.11.25

Vor den Vorhang
Es ist nie aus

Zum 80. Geburtstag. Ein Gespräch mit Waltraud Klasnic über ihre Arbeit in der Unabhängigen Opferschutzkommission. Waltraud Klasnic leitet die Unabhängige Opferschutzkommission seit ihrer Gründung vor 15 Jahren. Gewalt und Missbrauch im kirchlichen Bereich brauchen weiterhin Aufarbeitung und Schutzmaßnahmen, resümiert die ehemalige steirische Landeschefin. Ihren 80. Geburtstag am 27. Oktober nimmt sie zum Anlass, um die Leitung der Kommission Anfang 2026 in die Hände von Caroline List zu legen....

  • 22.10.25
In vielen westlichen Ländern wächst die Sorge um die Demokratie. 
 | Foto: Christian Ohde/ChromOrange/picturedesk.com
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Demokratie in der Krise?

Viele Menschen sorgen sich angesichts der Zunahme einer ausländerfeindlichen und nationalistischen Sprache und Politik in Österreich und anderen EU-Ländern um die Demokratie. Ist diese Sorge Ihrer Meinung nach berechtigt? Reinhard Heinisch: Das würde ich unterstreichen. Es ist vor allem die liberale Demokratie, wie wir sie im Westen haben, bedroht. Andere Formen sind es deutlich weniger. Ich denke, diese Art der Demokratie war seit dem Zweiten Weltkrieg noch nie so stark in Gefahr, wie sie es...

  • 17.06.24
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Interview - Stefan Seidel
Auch Frieden beginnt in den Köpfen

Ob es sich um die großen Konfliktherde weltweit handelt oder um Feindschaften im zwischenmenschlichen Bereich: Die Fähigkeit, Kompromisse zu fassen, scheint mehr und mehr abhandenzukommen. Der deutsche Theologe und Psychologe Stefan Seidel zeigt in seinem neuen Werk „Entfeindet Euch!“ mögliche Wege aus Spaltung und Gewalt auf. Was sind Ihrer Meinung nach die Gründe für verhärtete Fronten, Feindschaften, Spaltungen? Warum fällt es oft so schwer, kompromissbereit zu sein? Stefan Seidel: Ich...

  • 16.05.24
Durch eigene Produktion unabhängiger von industrieller Landwirtschaft zu werden und dabei Selbstwirksamkeit und Lebenssinn zu erfahren, gehört zur Wirtschaft ohne Wachstum nach Niko Paech. 
 | Foto: rosabrille/photocase
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IM_LAND
Weniger Wachstum bringt mehr Glück?

Dass die Wirtschaft weiterwächst, hält der Wirtschaftswissenschaftler Niko Paech für „physikalisch unmöglich“. Er erforscht einen Lebensstil, der mit weniger Wohlstand glücklicher macht. Im Wirtshaus habe er eine Wette abgeschlossen, erzählt Niko Paech: dass er sein Notebook 20 Jahre lang nützen wird. Junge Menschen, die bei ihm an der Universität Siegen studieren, würden darüber manchmal lachen, denn man sehe dem Gerät die wiederholten Reparaturen an. Nicht nur die Klebestellen, auch...

  • 21.03.24
Ob Rollenbilder angeboren sind oder erlernt werden, ist ein Streitpunkt. 
 | Foto: Maria Sbytova
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Alles bleibt anders

Was „Gendern“ soll, will, kann, und was nicht. Durch eine Vorwahlkampfrede von Bundeskanzler Karl Nehammer kam es wieder ins Gespräch – das sogenannte „Gendern“. Was es genau ist, wozu es gut sein soll und wofür es nicht da ist, darüber wird selten gesprochen. Mehr als die Hälfte der Menschen in Österreich ärgert sich darüber. Die meisten davon finden, dass es die Sprache ruiniert. Andere halten es für überflüssig – es sei ohnehin alles bestens und brauche keine Veränderung. Dabei ist unklar,...

  • 01.02.24

Zeilinger für offene Forschungsförderung

Der österreichische Physik-Nobelpreisträger 2022, Anton Zeilinger, hielt den Abschlussvortrag der Salzburger Hochschulwochen 2023. Dabei formulierte er einen flammenden Appell für großzügigere Förderung von Grundlagenforschung. Von 1988 bis 1998: Zehn Jahre lang dauerte das Forschungsprojekt, das Anton Zeilinger schließlich den Nobelpreis eintrug. Am Anfang des Projekts hatte er zwar eine Idee, wusste aber noch nicht, mit welchen Mitteln und Methoden er die Idee umsetzen könnte – nicht einmal...

  • 10.08.23

Ukraine-Hilfe
Große Hilfsbereitschaft im Burgenland

Viel Nächstenliebe strömt den Geflüchteten aus der Ukraine im Burgenland entgegen. Die Pfarre Rohrbach organisierte einen Benefiz-Abend und spendete 11.800 Euro. Privatpersonen bieten ihre Hilfe an und Organisationen veranstalten Benefizveranstaltungen, um Spendengelder zu lukrieren. 50 Personen werden derzeit im ÖJAB Haus von der Caritas Burgenland betreut, dazu kommen Familien in Caritas-Quartieren. Die Hilfsorganisation unterstützt die Geflüchteten beim Ankommen, bei Behördenwegen und den...

  • 18.03.22

Ukraine-Hilfe im Burgenland
Lokalaugenschein von Bischof und Caritas

Bischof Ägidius J. Zsifkovics, Caritas-Direktorin Melanie Balaskovics und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil machten sich vor Ort ein Bild von der Flüchtlingssituation. Vergangenen Freitag war Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics gemeinsam mit Caritas-Direktorin Melanie Balaskovics und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil in Košice, um vor Ort über die Hilfsgüter-Logistik aus dem Burgenland zu beraten. In der ostslowakischen Großstadt, die ungefähr 100 Kilometer von der ukrainischen Grenze...

  • 09.03.22

„Zum Himmel schreiender Tabubruch“

Bischof Ägidius J. Zsifkovics sieht sicherheitspolitische strategische Kompetenzen der EU massiv auf den Prüfstand gestellt. Zudem rief er zum Gebet und zu Spenden für Notleidende im Kriegsgebiet auf. Österreichs „Europabischof“ Ägidius J. Zsifkovics ruft angesichts des Kriegs in der Ukraine zum Frieden und zur Solidarität mit dem Land auf. In seiner Wortmeldung forderte er die politischen Verantwortungsträger in Österreich und europaweit auf, „alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um den Krieg...

  • 02.03.22

Dompfarrer Faber würdigt Julian Assange
"Wahrheit ist zumutbar"

Verleihung des Dr.-Karl-Renner-Solidaritätspreises an inhaftierten "Wikileaks"-Gründer im Curhaus am Wiener Stephansplatz. Auch Papst nahm Anteil am Schicksal von Julian Assange. Mit einem Zitat der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann hat Dompfarrer Toni Faber bei der Verleihung des Dr.-Karl-Renner-Solidaritätspreis an Julian Assange dessen Verdienste um investigativen Journalismus gewürdigt: "Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar!" Faber war am Montag Gastgeber der Preisverleihung des...

  • 01.03.22

Freitag um 15 Uhr
Überkonfessionelle Gedenkminute für den Frieden

Spitzen der Kirchen und Religionen laden Menschen zu stillem Gebet für die Menschen in der Ukraine ein, während österreichweit die Kirchenglocken läuten. ORF unterbricht für eine Minute sein Programm. Die Spitzen der Kirchen und Religionsgemeinschaften in Österreich rufen heute Freitag um 15 Uhr zu einer überkonfessionellen Gedenkminute für den Frieden auf. Begleitend zum stillen Gebet für die Menschen in der Ukraine werden im ganzen Land die Kirchenglocken läuten, im Wiener Stephansdom...

  • 25.02.22
Zusammen unterwegs. Bundespräsident Alexander Van der Bellen lud Manuela Horvath ein, mit ihm gemeinsam die 75-Jahr-Gedenkfeier anlässlich der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau zu besuchen. (Archivbild, Jänner 2020)  | Foto: ROMA-PASTORAL DER DIÖZESE EISENSTADT
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Porträt
„Meine unbeschwerte Kindheit war dann vorbei“

Manuela Horvath hat das Bombenattentat auf vier Roma am 4. Feber 1995 in Oberwart hautnah miterlebt, sie war damals zehn Jahre alt, zwei ihrer Cousins starben. Heute leitet sie die Roma-Pastoral der Diözese, ist als Gemeinderätin in Oberwart aktiv, reist mit dem Bundespräsidenten, spricht vor Schulklassen und im Parlament. Im martinus erinnert sich die 37-Jährige, was der Anschlag vor 27 Jahren in ihr auslöste und wogegen sie bis heute kämpft.  GERALD GOSSMANN Wenn Manuela Horvath, 37, die...

  • 09.02.22

Weihnachtszeit im Caritas Haus Vitus in Wimpassing
„Bewohner freuen sich ganzes Jahr auf Weihnachten"

Im Behindertenwohnheim „Caritas Haus Vitus“ in Wimpassing wird ein großer Fokus auf die Weihnachtszeit gelegt. Vom Kekserl backen über Adventfeiern bishin zum noblen Abendessen. Gerald Gossmann Eine Bescherung wie zu Hause. Diesen Anspruch haben sich die MitarbeiterInnen des Caritas Haus Vitus im ehemaligen Kloster in Wimpassing gesetzt. „Unsere Bewohner freuen sich das gesamte Jahr auf die Weihnachtszeit“, erzählt Elisabeth Milkovits, Caritas-Bereichsleiterin für Menschen mit Behinderungen. Da...

  • 21.12.21

Psychologin Katharina Anna Fuchs
Pandemie hat häusliche Gewalt und Missbrauch verstärkt

Auf die Zunahme von Missbrauch und Gewalt in der Corona-Pandemie hat die Diplom-Psychologin und Expertin für Missbrauchsprävention Katharina Anna Fuchs hingewiesen. Viele Menschen hätten über lange Zeit „auf engem Raum zusammengelebt“, was „Stresssituationen“ befördert habe, sagte die Dozentin des Psychologischen Instituts der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom bei einem Vortrag im Haus der Begegnung in Eisenstadt. Gerald Gossmann / KAP So geht die UN davon aus, dass häusliche Gewalt...

  • 17.11.21
Foto: C-PROMO.de/photocase
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Geldanlage
Nicht einfach gut oder böse

Wer ein wenig Geld hat, überlegt sich, wohin damit. Ausgeben ist eine Möglichkeit, Anlegen eine andere. Zum Weltspartag am 31. Oktober stellt sich die Frage nach der „richtigen“ Geldanlage. Sparbücher bringen keine Zinsen mehr, sogenannte Investmentfonds werden immer attraktiver. Ein genauer Blick lohnt sich. Monika Slouk Geld ist nicht nur schmutzig“, sagt Schwester Magdalena Eichinger, „wir brauchen es.“ Die Expertin für ethische Geldanlage und Provinzökonomin der Steyler Missionsschwestern...

  • 28.10.21

Projekt „Erinnerungszeichen“
Arbeitslose pflegen jüdische Friedhöfe

Langzeitarbeitslose führen im Rahmen des Projekts „Erinnerungszeichen“ jährlich Pflegemaßnahmen in den Jüdischen Friedhöfen des Burgenlandes durch. Ein Vorzeigebeispiel: Die Gemeinde Lackenbach, einst eine der Esterházyschen „Siebengemeinden“ im Burgenland mit hohem jüdischen Bevölkerungsanteil, hat den örtlichen jüdischen Friedhof mit Hilfe des Projekts revitalisiert. Die Initiative, die seit 2010 läuft, wird im Auftrag des Landes Burgenland und der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) über den...

  • 22.09.21
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Über die Kirche in der Slowakei
Kirche hinkt der Gesellschaft nach

In der Slowakei tobt eine Art „Kulturkampf“. Die Grenzlinie in diesem Kampf sehen manche zwischen „Kirche“ auf der einen und „Säkularisierung“ auf der anderen Seite. So einfach ist das aber nicht. Der slowakische Pastoraltheologe Jozef Žuffa erklärt im Interview seine Sicht eines komplexen Themas. Interview: Monika Slouk Papst Franziskus reist nach Ungarn und in die Slowakei Sonntagmittag, 12. September, feiert Papst Franziskus die Abschlussmesse mit den Teilnehmenden des Eucharistischen...

  • 07.09.21

Gedenkveranstaltung
„Antiziganismus darf in Europa keinen Platz haben“

„Es ist wichtig, Bewusstsein für die Anliegen der Roma und Sinti zu schaffen. Wir brauchen eine Gedenkkultur, energisches Auftreten gegen den Antizigansimus und die Absicherung von Identität, Sprache und Kultur“, betonte ÖVP-Volksgruppensprecher Nikolaus Berlakovich bei seiner Rede anlässlich einer Gedenkveranstaltung zum internationalen Holocaust-Gedenktag für Roma und Sinti, an der auch die Romaseelsorgerin der Diözese Eisenstadt, Manuela Horvath, teilnahm. Zum 25. Mal fand vor kurzem die...

  • 10.08.21

Neusiedl am See
Kisi-Kids singen "SOS Hallenbad"

Um das geschlossene Hallenbad der Stadtgemeinde ist es ruhig geworden. Das ändert sich jetzt: Eine Gruppe von 15 Kindern (zwischen 9 und 14 Jahre alt) aus dem Bezirk hat unter dem Motto „SOS Hallenbad“ ein Album mit 13 Liedern, die von Gesundheit, Bewegung und Gemeinschaft handeln, aufgenommen. Initiatorin ist die Sportärztin und Organisatorin der katholischen Kisi-Kids-Camps Laura Tschida (Foto Mitte): „Wir wollen Bewusstsein schaffen dafür, wie wichtig das Hallenbad für unseren Bezirk ist und...

  • 10.08.21

Holocaust-Gedenkstätte in Neusiedl am See
Wichtige Erinnerung an vierzig Namen

An vierzig Opfer des NS-Regimes aus Neusiedl am See wird auf einer neu errichteten Gedenktafel namentlich erinnert. Der Verein „Neusiedler Stadtarchiv“ hat sich ausführlich mit der nationalsozialistischen Geschichte des Ortes beschäftigt und die Errichtung einer Holocaust-Gedenktafel initiiert. Diese wurde nun in einem würdevollen Rahmen im Kirchenpark von Neusiedl am See gesegnet. Die vierzig Neusiedler Opfer des NS-Regimes werden auf der Gedenktafel namentlich genannt. Der Judenstern, das...

  • 21.07.21
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