DENK_MAL
Zeiten-Wende
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„Die Hitze der Stadt ist im Sommer brutal“, sang Reinhard Fendrich im Sommer 1982 in „Oben ohne“. An diesen Sommerhit kann ich mich zwar selbst nicht mehr erinnern, jedoch an die Hitze der Sommer in meiner Jugend. Heiß ging es in den vergangenen Wochen nicht nur hierzulande, sondern auch auf dem „grünen Rasen“ in den USA her. Gemeinsam mit meinem Sohn fieberte ich bei jedem „Mätsch“ unserer Nationalmannschaft mit und hielten die Daumen. Geholfen hat es ihnen wenig. Die Weltmeisterschaft eröffnete aber für mich auch den heurigen Sommer – und nebenbei die zweite Halbzeit des Jahres. Bald werden uns auch die ersten Lebkuchen in den Supermärkten wieder begrüßen, die bei hochsommerlichen Temperaturen die Weihnachtszeit ankündigen. Je älter ich aber werde, desto gelassener nehme ich diesen Zeitgeist wahr und weiß die kühlen Kirchenräume zu schätzen, wohin ich mich gerne zurückziehe, um mir eine Viertelstunde der Ruhe und Besinnung zu gönnen. Darüber freuen sich Körper, Geist und Seele.
Christopher Erben
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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