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Auf den Spuren des hl. Franz

Eine 30-köpfige Pilgergruppe reiste im Jubiläumsjahr nach Assisi und besuchte bedeutende Wirkungsstätten des heiligen Franz von Assisi. Gottesdienste, Gebet und Begegnungen prägten die Tage in Umbrien.

Vom 6. bis 11. Juli war die Gruppe unterwegs, um den Spuren des heiligen Franz von Assisi zu folgen. Unter den Teilnehmer:innen befanden sich auch Mitglieder des St. Klemens Hofbauer-Komitees sowie zwei Joseph Tarbes-Schwestern aus Eisenstadt.

Die Reise stand im Zeichen eines besonderen Jubiläums: Franziskus, der bis heute zu den bedeutendsten Heiligen der Kirche zählt, verstarb vor 800 Jahren. Er wird unter anderem als Patron Italiens sowie als Patron der Natur und der Schöpfung verehrt.

In Assisi feierte die Pilgergruppe Gottesdienste in der Basilika Santa Maria degli Angeli und in der Basilika San Francesco. Darüber hinaus standen eine ausführliche Führung durch die Stadt, Besuche der Kirche der hl. Klara sowie des Verehrungsortes des hl. Carlo Acutis auf dem Programm. Daneben blieb ausreichend Zeit für persönliche Einkehr, Gebet, Spaziergänge durch die Altstadt und Erholung.

In seinen Predigten erinnerte Bischofsvikar P. Lorenz Voith an die große Bedeutung des heiligen Franz von Assisi, die weit über die franziskanischen Gemeinschaften hinausreiche. Franziskus gelte als herausragender Zeuge der Nachfolge Jesu und trug in seinen letzten Lebensjahren die Wundmale Christi. Nach seinem Tod entwickelten sich die Franziskaner zu einem der großen Reformorden der Kirche. Aus der franziskanischen Bewegung gingen zahlreiche Gemeinschaften hervor, darunter Franziskaner, Minoriten, Kapuziner, verschiedene Schwesterngemeinschaften sowie Gemeinschaften des Dritten Ordens. Auch für die Wallfahrtskirche und den Kalvarienberg am Eisenstädter Oberberg wurden im 18. Jahrhundert Franziskaner nach Eisenstadt geholt.

Auf der Rückreise machte die Pilgergruppe in Ravenna Station. Dort wurden die rund 1600 Jahre alten Kirchen mit ihren bedeutenden Mosaiken besichtigt. In Padua feierten die Pilgerinnen und Pilger schließlich einen Abschlussgottesdienst in der Basilika des heiligen Antonius von Padua.

P. Lorenz Voith brachte von der Reise ein großes Franziskus-Kreuz aus Assisi sowie einen mit Mosaiken verzierten und mit Gold eingefassten Messkelch aus Ravenna mit. Beide werden künftig in der Bergkirche in Eisenstadt Verwendung finden.

Autor:

martinus Redaktion aus Burgenland | martinus

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