Buchtipp
APROPOS Jesus
- Die zweite Auflage des Buches APROPOS Jesus wurde geliefert und ist daher wieder beim SONNTAGSBLATT und beim DIÖZESANMUSEUM bestellbar. Seit Kurzem gibt es außerdem die Antworten auch im Kurzformat: Auf TikTok werden die Fragen im Kanal „pov.Jesus“, einem Projekt der Diözese Graz-Seckau, in 30-Sekunden-Videos aufgegriffen.
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Das 175.203. Buch über Jesus – und es sorgt noch immer für Aufsehen. Menschen aller Altersgruppen, darunter fünf Bischöfe, haben begeistert auf „Apropos Jesus“ reagiert. Denn obwohl Bibliotheken weltweit bereits geschätzte 175.000 verschiedene Jesus-Bücher beherbergen, haben Karl Veitschegger und Irene Maria Unger vor zwei Jahren ein weiteres geschrieben – und nennen es spaßhalber das 175.203. Darin beantworten der ehemalige Pastoralamtsleiter der Diözese Graz-Seckau und die steirische Religionspädagogin sechzig Fragen junger Menschen zum Sohn Gottes – Fragen, die ihnen in ihrem Lebensumfeld – Schule, Hochschule, Medienarbeit etc. – gestellt wurden. „Weil Jesus uns Menschen auch heute Wichtiges zu sagen hat“, heißt es auf der ersten Seite des Buches.
Aus der Fülle der Fragen, die den AutorInnen unterkamen, wählten sie 60 Fragen aus, die sie nach bestem Wissen und Gewissen beantworteten. „Es sind keine fertigen, endgültigen Antworten, sondern Impulse zum Weiterdenken“, betonen die beiden. Neben moderner Bibelwissenschaft spielt auch Intuition eine Rolle. Dass die AutorInnen unterschiedlichen Generationen angehören und beide einen eigenen Stil haben, macht die Lektüre abwechslungsreich und lebendig. Zudem bereichert Irene Maria Unger das Buch mit bunten Illustrationen, die die Inhalte anschaulich vermitteln.
Seit Kurzem gibt es die Antworten auch im Kurzformat: Auf TikTok werden die Fragen im Kanal „pov.Jesus“, einem Projekt der Diözese Graz-Seckau, in 30-Sekunden-Videos aufgegriffen – und damit für ein neues Publikum sichtbar gemacht. Besonders Jugendliche und junge Erwachsene stoßen dort zwischen Tanzvideos, Alltagstipps und Memes plötzlich auch auf kurze Impulse – etwa zu Fragen wie: „Hat Jesus wirklich gelebt?“ oder „Welche Rolle spielte Paulus?“. „Natürlich kann dort manches notgedrungen nur sehr verkürzt dargestellt werden“, meint Karl Veitschegger, „aber ich freue mich über die Videos.“
Und doch ist längst nicht alles gesagt. Schon jetzt tauchen neue Fragen auf – und das sei gut so. Über Jesus lerne man nie aus – auch nicht, wenn man Pastoralamtsleiter war oder Religionslehrerin ist. Besonders die Fragen zur Auferstehung Jesu und die Frage, ob auch Jesus gelernt hat, haben Karl Veitschegger trotz seines umfassenden Bibelwissens sehr gefordert. „Jesus ist mir noch sympathischer geworden“, sagt Karl Veitschegger.
Wer weiß – vielleicht erfahren wir in einem zweiten Teil, ob Jesus an den Teufel glaubte und ob er wirklich am 24. Dezember geboren wurde.
GEGENFRAGEN
- Was hat Sie damals dazu bewegt, dieses Buch zu schreiben?
Karl Veitschegger: Mir wird (innerkirchlich) zu viel von Kirche und ihrer Entwicklung geredet und zu wenig von Jesus und seinen großen Anliegen. Das Wissen um die Person Jesu ist gering oder sehr verfärbt durch unwissenschaftliche und unseriöse Bücher und Filme. Auch fromm Gemeintes liegt oft sehr daneben. Deshalb wollte ich schon länger etwas zur Person Jesu schreiben, und ich bin Irene Unger sehr, sehr dankbar, dass mit ihr das Projekt verwirklicht werden konnte. (...) - Haben Sie Jesus während des Schreibens besser kennengelernt?
Karl Veitschegger: Ja, Jesus ist mir noch sympathischer geworden (...). Durch die Fragen, die mir und Frau Unger von Jugendlichen und jungen Erwachsenen gestellt wurden, beschäftigte ich mich mit solchen Aspekten aus dem Leben Jesu, die ich früher nicht so im Blick hatte.
Maria Wilbrink
APROPOS Jesus
von Karl Veitschegger und Irene Maria Unger
Verlag Diözesanmuseum Graz / Sonntagsblatt ISBN 978-3901810527 | 14,90 Euro
Erhältlich beim
- SONNTAGSBLATT | 0316/8041 321
shop.sonntagsblatt.at |
service@sonntagsblatt.at - Diözesamuseum | 0316/8041 890
www.dioezesanmuseum.at
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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