Ausgabe 16 / 19.04.2026

Beiträge zum Thema Ausgabe 16 / 19.04.2026

Menschen & Meinungen

Vorgestellt
Lena Posch, Förderungen

Seit Jänner 2024 arbeitet Lena Anna‑Maria Posch im Referat für Förderungen der Diözese. Dort begleitet sie Projekte von der Recherche passender Förderprogramme bis zur Abwicklung. Aktuell beschäftigt sie besonders das VIVA-Projekt. Dabei geht es um den Aufbau eines Präventionsnetzes gegen Einsamkeit in der Region Obersteiermark Ost (siehe S. 12/13). Darüber hinaus unterstützt sie bei Förderanträgen für Vorhaben, die Ortszentren beleben, mehr Begegnung ermöglichen und Einsamkeit verringern –...

  • 15.04.26
Menschen & Meinungen

Steirerin mit Herz
Bianca Angerer

„Bücher begleiten mich mein ganzes Leben!“ Bianca Angerer, schon als Kind vom Lesen fasziniert, feiert am 23. April den „Welttag des Buches“. Ihre Liebe für Geschriebenes mündete in den Studien „Vergleichende Literaturwissenschaft“ und „Romanistik“ (Spanisch) an der Uni Innsbruck. Auch beruflich stand das Buch stets im Mittelpunkt – von Praktika im Literaturhaus Wien und im Verlagswesen über Tätigkeiten im Buchhandel bis zur Arbeit als Kolumnistin für zeitgenössische Literatur von Frauen und...

  • 15.04.26
Kommentare & Blogs

Aus meiner Sicht - Katharina Grager
In Wörtern zu Hause

Buch für Buch füllte sich mein Regal, seit ich „endlich“ Lesen gelernt hatte. Auf der Heimfahrt von der Buchhandlung in der Stadt war die neueste Errungenschaft schon halb ausgelesen, erinnern sich meine Eltern an mich, ihre Tochter, die Leseratte. Schnell machte mich meine Mutter mit den heiligen Hallen der örtlichen Bücherei bekannt. Im Gymnasium entdeckte ich die Schulbibliothek als persönliches Paradies. In Wörtern und zwischen Buchseiten fühle ich mich zu Hause. Lesen ist wie Atmen. Wir...

  • 15.04.26
Kommentare & Blogs

Offen gesagt - Eva Rossmann
Zwischen Buchdeckeln

Zum Welttag des Buches (23. 4.) fragen wir eine Autorin: Warum lesen Sie? Weil es wohl nirgendwo mehr zu entdecken gibt als zwischen zwei Buchdeckeln. Es ist so individuell, alle haben wir unsere eigenen Bilder im Kopf, wenn wir lesen. Und gleichzeitig verbindet es mich mit den Menschen, die das gleiche Buch auch gelesen haben. Sobald ich als Kind endlich diese Zeichen zu Geschichten zusammensetzen konnte, habe ich gelesen. Viel. Überall. Daran hat sich nichts geändert. Heute ist Lesen Teil...

  • 15.04.26
Kommentare & Blogs

Positionen - Karl Veitschegger
Er fehlt mir

Am 21. April jährt sich sein Todestag. Von den sieben Päpsten, die ich bisher erlebte, war er mir der liebste: Franziskus. „Todos, todos, todos!“ — alle sollen die Liebe Gottes spüren: Gefangene, Geflüchtete, Menschen in kirchenrechtlich „irregulären Beziehungen“, queere Menschen … Darum ging es ihm. Sakramente verstand er nicht als Belohnung für „Brave“, sondern als Hilfe für jene, die sich mit dem Leben und oft auch dem Christsein schwertun. Synodalität, gemeinsames Suchen und Finden, sollte...

  • 15.04.26
Glaube & Spiritualität
Foto: Erich Strobl
5 Bilder

Glaube
Orthodoxes Osterfest

Beeindruckende Bilder vom orthodoxen Osterfest in Griechenland erreichten uns – wunderschöne traditionelle Trachten, feierliche Gottesdienste. Es sind Fotos, aus denen die Freude der Auferstehung strahlt.

  • 15.04.26
Menschen & Meinungen

Postkasten
Unmittelbare Hilfe

Unser Kalenderprojekt 2026 hat auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll gezeigt, wie sehr gemeinsames Engagement Menschen in Not unterstützen kann. Unter dem Titel „Frieden, Lachen und Lieben“ wurden rund 800 Kalender verkauft. Der daraus erzielte Spendenbetrag von 4000 Euro konnte vollständig an Familien in akuten medizinischen Notlagen weitergegeben werden. Die Hilfe erfolgt dort, wo sie dringend gebraucht wird, und erreicht Menschen, die keinerlei Anspruch auf reguläre...

  • 15.04.26
Texte zum Sonntag

3. Sonntag der Osterzeit | 19. April 2026
Kommentar - Bibel und Leben

Erzählen geht tiefer als erklären Wenn etwas so ganz und gar nicht erklärbar ist oder die Begrifflichkeiten unserer Erfahrungsräume weit übersteigt, dann kann es helfen, das Erlebte in eine Geschichte zu verpacken. Die narrative Form, die Möglichkeit, in Metaphern, Seelenbildern, Analogien oder Gleichnissen zu sprechen, öffnet einen Weg, auf dem das Unsagbare bis in die Tiefe des Herzens einsickern und darin einen Widerhall hervorrufen kann. Die Auferstehung ist ein solches Ereignis. Man kann...

  • 15.04.26
Texte zum Sonntag

Passende Gesänge

Gotteslob: 324: Vom Tode heut erstanden ist 325: Bleibe bei uns, du Wandrer durch die Zeit 326: Wir wollen alle fröhlich sein 332: Die ganze Welt, Herr Jesu Christ 337: Freu dich, erlöste Christenheit 551: Nun singt ein neues Lied dem Herren 896: Mit dir geh ich alle meine Wege. du mit uns: 86: Zwei Jünger gingen 87: Brannte nicht unser Herz.

  • 15.04.26
Texte zum Sonntag

3. Sonntag der Osterzeit | 19. April 2026
Meditation

Flugzeuge überm Kopf Ich lieg im Gras und schau ins Blau. An einem Frühlingstag wie heute ist dies das Beste, was ich machen kann. Über mir summen, brummen kleine und größere Insekten, unter mir wächst langsam, aber beständig, junges Gras. Zwischen den grünen Halmen und meinem in Übergangsbekleidung gepackten Körper eine Decke, die ausgleicht, was der Boden noch nicht an Wärme herzugeben vermag. Während ich so dalieg’ und die Sonnenstrahlen spüre, streift mich ein Satz von Astrid Lindgren...

  • 15.04.26
Kunst & Kultur

Buch-Tipp
Und wenn Gott wäre...

Was wäre, wenn Gott wirklich da ist – nicht fern, nicht theoretisch, sondern als reales Gegenüber im Leben? In „Und wenn Gott wäre …“ geht Uwe Böschemeyer dieser Frage offen und lebensnah nach. Er schreibt für Menschen, die glauben wollen, zweifeln dürfen oder den Glauben neu entdecken möchten. Das Buch stellt keine komplizierten Theorien auf. Stattdessen führt es mitten hinein in das echte Leben: in Fragen nach Sinn, Schuld, Verantwortung, Leid und Hoffnung. Böschemeyer zeigt anhand einfacher...

  • 15.04.26
Kirche hier und anderswo

Kirche Steiermark
Marterl und Bildstock

Über 350 christliche Klein- und Flurdenkmäler im Seelsorgeraum Eisenwurzen erfasst. Eine engagierte Gruppe im Seelsorgeraum Eisenwurzen hat das kulturelle und christliche Erbe der Region systematisch erfasst: Marterln, Bildstöcke und Kapellen – und dazu Geschichten, Legenden und Erinnerungen. Gemeinsam mit dem Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen ist nun eine Sammlung von über 350 christlichen Klein- und Flurdenkmälern entstanden – sowohl in digitaler Form als auch als gedrucktes Werk....

  • 15.04.26
Bewusst leben & Alltag

Steirischer Kochtopf
Spinatstrudel

75 dag Spinat, 1 Zwiebel, Olivenöl, 1 Bund Dill, 1 Ei, 30 dag Schafskäse, 2 Knoblauchzehen, Salz, Pfeffer, 1 Packung Blätterteig, 1 Dotter. – Für Dip: 1 Becher Sauerrahm, Schnittlauch, Salz, Pfeffer, Zitronensaft vermischen. Spinat waschen, entstielen, in wenig kochendem Salzwasser zusammenfallen lassen, abseihen, auspressen, fein hacken. Zwiebel in Öl dünsten. Spinat und Dill dazugeben, etwas abkühlen lassen. Gewürfelten Schafskäse und gehackten Knoblauch untermengen. Spinat-Masse auf den...

  • 15.04.26
Bewusst leben & Alltag
Das Projekt Alleinerziehende bietet Menschen in Trennungssituationen und allein erziehenden Frauen und Männern juristische und psychosoziale Beratung. | Foto: Symbolfoto, iStock
2 Bilder

Familie
Neue Zuversicht finden

Projekt Alleinerziehende. Räume schaffen für Austausch. Auch wenn wir uns bereits mitten im April befinden, lohnt sich ein Rückblick auf das Jahr 2025 sowie auf die ersten Monate des Jahres 2026. Das Projekt Alleinerziehende der Diözese Graz-Seckau hat zahlreiche Mütter, aber auch einige Väter begleitet, deren Alltag oft von hoher Verantwortung und organisatorischen Herausforderungen geprägt ist. Besonders stolz sind wir auf unsere Urlaubs- und Wochenendangebote, die Alleinerziehende und ihre...

  • 15.04.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
„Schluss mit Krieg!“

Papst Leo XIV. rief bei einer Gebetsvigil in Rom eindringlich zum weltweiten Einsatz gegen Krieg und Gewalt auf. Mit rund 10.000 Teilnehmenden betete Papst Leo am 11. April im Petersdom für den Frieden. Lesen Sie hier Auszüge aus seiner Ansprache: „Euer Gebet ist Ausdruck jenes Glaubens, der nach den Worten Jesu Berge versetzt (vgl. Mt 17,20). … Der Krieg trennt, die Hoffnung verbindet. Die Selbstherrlichkeit tritt nieder, die Liebe erhebt. Götzendienst macht blind, der lebendige Gott...

  • 15.04.26
Serien
Berufung – kein Ziel, sondern ein Weg mit unzähligen Abzweigungs- und Umkehrmöglichkeiten. 
 | Foto: Am Jakobsweg, Pexels
3 Bilder

SinnVoll | Teil 3
In der Freude leben

SinnVoll - Eine Serie zum Weltgebetstag um geistliche Berufungen am 26. April Priester – der coolste Beruf? Priester – das muss echt der coolste Beruf sein, den es gibt!“ Mit diesem Satz hat mich ein Jugendlicher aus unserer Jugendgruppe vor einiger Zeit ziemlich überrascht und zugleich erfreut. Offenbar gelingt es uns doch in diesem Beruf, die eigene Freude und Begeisterung für das, was wir tun, auszustrahlen. Und auch, wenn wir untereinander sehr oft in ein Muster des Lamentierens verfallen –...

  • 15.04.26
Gesellschaft & Soziales
Rund 1,8 Millionen Menschen in Österreich gaben an, sich in der Vorweihnachtszeit 2025 zumindest gelegentlich einsam gefühlt zu haben. Schon 10 Minuten Kontakt täglich können das Wohlbefinden verbessern. | Foto: A. Piacquadio/Pexels
4 Bilder

Einsamkeit
Mehr Miteinander

Wenn der Alltag stiller wird, wächst Einsamkeit. Aktuelle Zahlen zeigen, wie viele betroffen sind. Ein Projekt möchte helfen. Einsamkeit bleibt in Österreich ein ernstes und oft unterschätztes Problem. Eine aktuelle, österreichweit repräsentative Studie im Auftrag der Caritas Wien zeigt, dass mehr als 700.000 Menschen sich sehr häufig einsam fühlen und jede vierte Person sich mehr sozialen Austausch wünscht. Besonders ältere Menschen sind betroffen – nicht nur, weil soziale Kontakte im Alter...

  • 15.04.26
Kommentare & Blogs

Mutworte - Josef Promitzer
Gott retten

Papst Leo erwähnt sie öfters in seinen Ansprachen. Die Rede ist von Etty Hillesum (1914–1943), einer jüdischen Denkerin, die während der deutschen Besetzung der Niederlande Tagebuch führte. Hillesums Aufzeichnungen gewähren Einblicke in ihr Inneres und zeigen, was in der Zeit des Zweiten Weltkriegs in menschlicher und geistlicher Hinsicht in ihr vorging. In einem Eintrag vom 12. Juli 1942 formulierte sie: „Es ist das Einzige, auf das es ankommt: ein Stück von dir in uns selbst zu retten, Gott.“...

  • 15.04.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Eine Welt

„Es geht darum, das Erbe von Franziskus in Erinnerung zu halten“, sagt Padre Toto im Gespräch mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am 12. April. Er hatte anlässlich des ersten Todestages von Papst Franziskus (im Bild beim Mittagessen mit Bedürftigen 2022 im Vatikan) in dessen Geburtsstadt Buenos Aires eine Gedenkveranstaltung organisiert. Tausende kamen und gedachten dem ersten lateinamerikanischen Papst, der am 21. April 2025 starb. „Er wird hier in den Armenvierteln unvergessen...

  • 15.04.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Visitation beendet

Stift Heiligenkreuz. Vatikan macht Vorschläge. Die Apostolische Visitation im Stift Heiligenkreuz ist abgeschlossen – das gab die Zisterzienserabtei am 8. April bekannt. Eine entsprechende Mitteilung aus dem vatikanischen Dikasterium der Institute des geweihten Lebens und der Gesellschaften des apostolischen Lebens, das die Visitation im Juni 2025 angeordnet hatte, wurde der Klostergemeinschaft im Rahmen eines Konventkapitels durch den Abtpräses der Österreichischen Zisterzienserkongregation,...

  • 15.04.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Neue Form von Kirche

Vor Anker gegangen ist kürzlich im fünften Wiener Gemeindebezirk ein „Kirchenschiff“. Nach ihrem Umbau öffnete die Wiener Pfarrkirche Auferstehung Christi am 9. April in neuer Form. Gottesdienstraum, Sozialzentrum, Party-Location: Im Kirchenraum und den angrenzenden Gebäuden werden künftig soziale Angebote wie Lernbetreuung oder Lebensmittel- und Kleiderausgabe gebündelt. Auch eine Wärmestube, Veranstaltungs- und Begegnungsräume sind geplant. Mit dem Pilotprojekt wollen Erzdiözese Wien und...

  • 15.04.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Offene Wunde

Völkermord an den Armeniern. Dem 24. April 1915 und seinen Folgen gedenkt man im Wiener Stephansdom mit einer Jazz-Messe. Er gilt als erster Völkermord im 20. Jahrhundert und belastet die Beziehungen zwischen Armenien und der Türkei bis in die Gegenwart massiv: der Genozid an den Armeniern, auch „Armenozid“ genannt. Bis zu 1,5 Mio. Menschen starben zwischen 1915 und 1918 im Gebiet des damaligen Osmanischen Reiches. Vor allem Angehörige christlicher Minderheiten fanden den Tod. Kirchen und...

  • 15.04.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Hilfe zu Wasser

Per Schiff nach Gaza Mehr als 1000 Menschen auf 70 Schiffen aus 70 Ländern stachen am 12. April um die Mittagszeit von Barcelona aus in See, um Hilfe in den von Israel blockierten Gaza-streifen zu bringen und gegen die Gewalt durch das israelische Militär zu protestieren. „Es wird die größte Flottille der Geschichte sein. Wir werden Vertreter aller Nationen der Welt haben, um dem Ruf nach Gerechtigkeit gegen Völkermord Ausdruck zu verleihen“, erklärte Saif Abukeshek, Menschenrechtsaktivist und...

  • 15.04.26
Kunst & Kultur
(Bilder-)Bücher wirken stressmindernd und fördern Empathie- und Konzentrationsvermögen. Deshalb richten sich Projekte zur Leseförderung (siehe Kasten) bereits an Kinder ab 6 Monaten. Zum „Buchstart“ gibt’s das erste Buchgeschenk in einer Buchstart-Tasche in der Bibliothek. | Foto: Stadtbibliothek Graz
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Vor den Vorhang
Mein Buch, ein Freund fürs Leben

Zum Welttag des Buches, 23. April. Michaela Haller über Pfarrbibliotheken, Leseförderung und warum Bücher stets in Mode sind. Michaela Haller ist Geschäftsführerin des Lesezentrums Steiermark, Service- und Koordinationsstelle für Bibliotheken in der Steiermark, und Stv. Vorsitzende des Österreichischen Bibliothekswerks. Frau Haller, Hand aufs Herz: Wie stehen aktuell die Chancen für Bücher, überhaupt noch gelesen zu werden? Dr.in Michaela Haller: Ich will gar nicht von „Chancen“ reden. Zahlen...

  • 15.04.26
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