Postkasten
Unmittelbare Hilfe
Unser Kalenderprojekt 2026 hat auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll gezeigt, wie sehr gemeinsames Engagement Menschen in Not unterstützen kann. Unter dem Titel „Frieden, Lachen und Lieben“ wurden rund 800 Kalender verkauft. Der daraus erzielte Spendenbetrag von 4000 Euro konnte vollständig an Familien in akuten medizinischen Notlagen weitergegeben werden. Die Hilfe erfolgt dort, wo sie dringend gebraucht wird, und erreicht Menschen, die keinerlei Anspruch auf reguläre Krankenversicherungsleistungen haben.
Besonders berührend sind jene Fälle, denen die Mittel des Projektes in den vergangenen Wochen zugutekamen: Eine Familie in Tel Aviv steht nach dem plötzlichen Schlaganfall des Vaters vor existenziellen Herausforderungen.
Der medizinische Notfall ereignete sich unmittelbar nach dem Verlassen eines Schutzraumes. Ein weiterer Fall betrifft einen Jungen aus dem Katechismusunterricht des St. James-Vikariats in Jerusalem, bei dem aufmerksame Seelsorge eine bislang unerkannte schwere Sehschwäche offenbarte. Eine notwendige Brille übersteigt jedoch die finanziellen Möglichkeiten der Familie. Ebenso begleitet wird ein junges Mädchen, das unter schwerer Neurodermitis leidet. Diese Beispiele stehen stellvertretend für mehrere Familien, die derzeit begleitet werden. Oftmals fehlt es an den grundlegendsten Möglichkeiten, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das Kalenderprojekt bietet direkte, wirksame und diskrete Unterstützung.
Ich danke allen, die zum Gelingen beigetragen haben: Jede Unterstützung – jeder gekaufte Kalender, jede Spende – verwandelt sich in unmittelbare Hilfe für Menschen, die sie jetzt dringend brauchen.
Diakon Hannes Stickler, Weißenbach bei Liezen
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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