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Österreichische Kirchenzeitungen feiern Jubiläen

Sonderthemen
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Leserinnen und Leser sagen, das ist
Meine Kirchenzeitung

"Meine Kirchenzeitung" heißt auch die neue App der Kirchenzeitungen. Zu erkennen an dem roten Logo. Ebenso werden Sie die Logos der regionalen Kirchenzeitungen entdecken, wie sie in der Onlineplattform verwendet werden. Sie sind Teil der digitalen Kirchenzeitungen, mit denen Sie die besten Seiten über Glaube und Kirche in ihrer Region jetzt auch digital nutzen können. Und das sagen Leserinnen und Leser über ihre...

Sonderthemen
Mit dem „­Sonntag“ unterwegs nach Rom. Pilgerfahrt im ­November 2016.
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„Sonntag“ feiert 75 Jahre Bestand
Blick zurück und auch voraus!

75 Jahre spannende, mitunter lehrreiche Geschichten rund um Kirche, Gesellschaft und Politik. Der „Sonntag“, die Kärntner Kirchenzeitung, blickt mit Dankbarkeit und Demut auf seine Leserfamilie und ein Dreivierteljahrhundert Bestand zurück. Maria Koitz aus Ebenthal ist genauso alt wie die ­Kirchenzeitung: Nämlich 75 Jahre jung! Und genauso lange ist ihr der ­„Sonntag“ ein treuer Lebensbegleiter. Koitz ist ­quasi mit der ­Kirchenzeitung aufge-wachsen. ­„Meine Mutter Antonia Novak hat sie...

Sonderthemen
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Von 1848 bis ins digitale Zeitalter
Die älteste aller Kirchenzeitungen

Sie hat schon eine wechselvolle Geschichte hinter sich. 1848 – wenige Wochen nach den revolutionären Märztagen als „Wiener Kirchenzeitung“ gegründet und somit mit ­Unterbrechungen 172 Jahre alt – startet der „SONNTAG“ ­gerade erneut durch: ins digitale Zeitalter mit E-Paper, unter www.dersonntag.at erneut mit einer eigenen Homepage und einem Social-Media-Auftritt. Österreich hatte gerade ein neues Pressegesetz erhalten, das die Freiheit des Wortes ­ermöglichte. Einer, der die ­Gelegenheit...

Sonderthemen
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75 Jahre Kirchenzeitung
Wir gratulieren von Herzen

Die Kirchenzeitungen sind wichtige Informationsträgerinnen für soziales und karitatives Engagement in Österreich. Der Dank gilt jedoch in erster Linie jener halben Million wöchentlicher Leserinnen und Leser der Kirchenzeitungen, die durch ihre Spendenbereitschaft vieles möglich machen!                                                                                                               Generaloberin ­Franziska Bruckner und Erzabt ­Korbinian Birnbacher, Ordensgemeinschaften...

Sonderthemen
Wo auch immer der Blick hinfiel: die Not war groß
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Bis 1969 erschien in Tirol und Vorarlberg eine gemeinsame Kirchenzeitung
Was in Trümmern begann

Es war eine Pioniertat: Bereits vier Monate nach Ende des Zweiten Weltkriegs erschien erstmalig das „Kirchenblatt“. Ein Exemplar der vier Seiten starken Zeitung kostete 10 Pfennig. Papier war ein Luxusartikel in den Monaten nach Ende des Zweiten Weltkriegs. So sehr, dass viele Zeitungen nur wenige Seiten umfassten. Auch das „Kirchenblatt“, das erstmals am 2. September 1945 erschien – „herausgegeben und verlegt vom Seelsorgeamt der Apostolischen Administratur Innsbruck-Feldkirch“. Aufmacher...

Sonderthemen
Der Linzer Domplatz als Konzertkulisse bei „Klassik 
am Dom“.
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... mehr als Zeitung ...

Musikgenuss am Domplatz Weltstars auf der Bühne vor dem Linzer Mariendom: Das war die Idee von Konzertveranstalter und Musiker Simon Ertl. Nächstes Jahr wird das 10-Jahr-Jubiläum der Konzertzreihe gefeiert: mit Elina Garanca, David Garrett, Philipp Hochmair und Günther Lainer. Seit 10 Jahren läuft die Konzertreihe „Klassik am Dom“ auf dem Linzer Domplatz, teils auch im Dom. Weltstars traten und treten hier auf. Im Jahr 2020 ­musste die Saison coronabedingt ausfallen. Nächstes Jahr wird das...

Sonderthemen
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Starke Stimme in der Steiermark
Ich bin’s, dein ­„Sonntagsblatt“

Seit September 1945 gibt es in der Steiermark das „SONNTAGSBLATT“. Durch alle Höhen und Tiefen trägt es wöchentlich Nachrichten und Nahrhaftes in die entlegensten Ecken der Diözese Graz-Seckau und wird dorthin auch von Austragenden gebracht. September 2020. Beginn des Schuljahres und des Arbeitsjahres, auch in unseren Pfarrgemeinden und Seelsorgeräumen. Heuer ist das alles nicht nur Routine. „Corona“ hat in den vergangenen Monaten vieles verändert, einen Lockdown hervor­gerufen....

Sonderthemen
Das Team von „Kirche bunt“ heute mit Bischof Dr. Alois Schwarz (Bildmitte), Prälat KR Mag. Eduard Gruber (3. v. l.) und Chefredakteurin Sonja Planitzer (3. v. r.).
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Schwieriger Anfang für das St. Pöltner Kirchenblatt

Mit dem Datum 1. Jänner 1946 erschien das ­„Kirchenblatt für die Diözese ­­­St. ­Pölten“ erstmals. Das sie als einzige Kirchenzeitung ­Österreichs ausschließlich in der sowjetischen Besatz­ungs­­zone redigiert, gedruckt und verbreitet wurde, galt es manigfaltige Schwierigkeiten zu überwinden. Bereits zwei Wochen nach Kriegsende, am Pfingstmontag, dem 21. Mai 1945, ­veröffentlichte der damalige Bischof von St. Pölten, Michael Memelauer (1927 – 1945), ein Pastoralschreiben an den Klerus, in...

Nachrichten - Steiermark | SONNTAGSBLATT

Kirche hier und anderswo
Mit einem Solidaritätsfonds unterstützt die Katholische Kirche Steiermark über das Welthaus neben Brasilien und dem Senegal auch Guatemala, das Bischof Wilhelm Krautwaschl (Bildmitte) im Jahr 2019 besuchte.

Welthaus
Die Ärmsten nicht vergessen

Die Covid-19-Krise verschärft die Armut weltweit. Die Katholische Kirche Steiermark will durch das Welthaus mit einem Solidaritätsfonds mithelfen, Not zu lindern. Die Corona-Pandemie hat die ganze Welt erfasst. In Österreich konnte ein Kollaps des Gesundheitssystems und der Wirtschaft verhindert werden. Über die Caritas hilft die Katholische Kirche mit Millionenbeträgen in Österreich. „In den meisten Entwicklungsländern hingegen gibt es keine Kurzarbeit, keine Grundversorgung, kein...

Gesellschaft & Soziales
In der adaptierten Küche des Marienstüberls bedankte sich Hans Roth (2. v. l.) für die „Freunde des Marien-stüberls“ mit Überraschungsgast August Schmölzer (2. v. r.), Bischof Wilhelm Krautwaschl (r.) und Franz Waltl (l.) von der Caritas bei den zahlreichen Spendern.

Leib und Seel’ stärken

Zum Baustellen-Frühstück lud das Marienstüberl anlässlich eines notwendigen Umbaus. Das Marienstüberl der Caritas in Graz ist eine Begegnungsstätte für Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen. Es ist gelungen, diesen Treffpunkt zur Heimat vieler bedürftiger Menschen werden zu lassen. Täglich werden hunderte Personen von Schwester Elisabeth und ihrem Team mit heißen Mahlzeiten, einer warmen Stube und einem offenen Ohr versorgt. Und jeden Tag werden es mehr. Kürzlich musste das...

Kirche hier und anderswo
Mit Bands (im Bild Pauls Jets) und Poetry SlammerInnen war das Benefizkonzert für die Flüchtlinge in Moria hochkarätig besetzt. Katholische und Evangelische Jugend luden in die Grazer Münzgrabenkirche.
Video

Benefizkonzert
Music for Moria

Benefizkonzert zugunsten der Flüchtlinge auf der Insel Lesbos. Beim ausverkauften Benefizkonzert in Graz wurden von Evangelischer und Katholischer Jugend Steiermark trotz herausfordernder Corona-Situation etwa 4000 Euro für Flüchtlinge in Moria gesammelt. Unter Einhaltung strenger Covid-Sicherheitsmaßnahmen fand „Music for Moria“ am 16. Oktober in der Grazer Münzgrabenkirche statt. Junge österreichische MusikerInnen und Poetry SlammerInnen traten von 18 bis 22 Uhr auf und verzichteten zur...

Serien
Mit beiden Beinen fest in der Luft? Warum man das vom Papst mit seiner Vision von einer geschwisterlichen Welt nicht behaupten kann, dem geht unsere neue Artikelserie nach.
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Serie zur Sozialenzyklika
Vom Traum einer geschwisterlichen Welt

Die Würde jedes Menschen nimmt Papst Franziskus zum Ausgangspunkt seiner Sozialenzyklika. Der Grazer Sozialethiker Dr. Leopold Neuhold analysiert für das Sonntagsblatt die Grundlinien der soeben erschienenen Sozialenzyklika von Papst Franziskus. Wenn du jung bist, verbietet dir alles der Pfarrer, wenn du alt bist, der Doktor!“ So hieß es früher spaßhaft, wenn es darum ging, wie kirchliches Reden wahrgenommen wurde: als einschränkend, verbietend, aber doch vielleicht auch notwendig wie das...

Geschichtliches & Wissen
Hans Kelsen
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Interview
Ohne Recht kein Staat

Vor 100 Jahren, am 1. Oktober 1920, wurde das Bundes-Verfassungsgesetz beschlossen – die rechtliche Grundlage unserer Republik. Das zentrale Verfassungsdokument hat mehrere Mitgestalter, aber vor allem einen Architekten: Hans Kelsen, Rechtswissenschaftler und Denker von Weltrang. Über Kelsens Beitrag zur Verfassung, seine „Reine Rechtslehre“ und sein Verhältnis zur Religion spricht der Rechtshistoriker Thomas Olechowski im Interview. Er hat heuer eine umfassende Kelsen-Biografie...

Kirche hier und anderswo

Eine Stärkung verteilen Margit Huber von „Umfassender Schutz des Lebens – aktion leben“ (links) und Martina Platter (KBW) bei der Agape in St. Christoph coronagerecht.
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Schutz des Lebens hat viele Aufgaben

Beziehungen.Leben. Gottesdienst und Aktion zum „Tag des Lebens“. Dem Umfassenden Schutz des Lebens ist der „Tag des Lebens“ am 1. Juni oder am Sonntag um dieses Datum gewidmet. Corona-Schutz als heuer besonderer Aspekt von Lebensschutz führte dazu, dass die diesbezügliche Feier und Aktion in den Herbst verlegt wurde. In der Grazer Pfarrkirche St. Christoph in Thondorf feierte nun am 18. Oktober Bischof Wilhelm Krautwaschl mit der Gemeinde den Gottesdienst zum „Tag des Lebens“. Sein...

  • 21.10.20

Kirche und Sport

Der „Wuzler“ vor der Kirchentür. Sport kann ein Türöffner sein für Räume spiritueller Erfahrungen. Gerade in der Coronazeit gewinnen Bewegung und Sport an Bedeutung. Und auch für die Kirche wird in dieser Krise deutlich, wie wichtig es ist, kreative und innovative Zugänge zu den Menschen zu finden. Die Diözesansportgemeinschaft hat nun einen „Ideenpool Kirche und Sport“ mit vielen – auch ohne großen Aufwand umsetzbaren – Aktivitäten vorgestellt. Die Broschüre wurde in der Pfarre Liebenau...

  • 21.10.20
Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten nach der Sendungsfeier am 17. Oktober mit Bischof Wilhelm Krautwaschl: Von links Mag. Christoph Paar (Seelsorgeraum Sulm-Saggautal), Edith-Katalin Suhanyi BA MA (Seelsorgeraum Graz-Nordwest und LKH Graz II/Standort West), Mag. Johannes Chum MEd (Seelsorgeraum Schilcherland), Bischof Wilhelm Krautwaschl, Christine Kickmaier, dipl. Pastoralreferentin (Seelsorgeraum Südoststeirisches Hügelland), Barbara Hofer MSc (Seelsorgeraum Admont), Mag.a Monika Semmernegg (Seelsorgeraum Bruck an der Mur und Pflegeheimseelsorge Bruck), Ines Kvar MA (Seelsorgeraum Kaiserwald und LKH Graz) und Mag. Günter Kriechbaum (Seelsorgeraum Groß St. Florian).
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Sendungsfeier
Die am Rande im Blick haben

In ihren Dienst wurden im Grazer Dom Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten gesendet. In einem Festgottesdienst am 17. Oktober im Grazer Dom wurden acht Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten von Bischof Wilhelm Krautwaschl für ihren Dienst gesendet. Ein weiterer, Mag. Florian Mittl (Seelsorgeraum Graz-Ost und Zentrum der Theologiestudierenden), konnte an der Feier nicht teilnehmen. Die Kandidatinnen und Kandidaten (wir stellten sie in Nr. 41 ausführlich vor) erklärten ihre...

  • 21.10.20
KHG-Eröffnungsvortrag zum QL-Jahresthema „Zumutung Zukunft“. Von links: Daniel Pachner, Daniela Feichtinger und Annette Langner-Pitschmann.

KHG Graz
Zumutung Zukunft

Unscharfe Bilder, Desinfektionssprühnebel und denkwürdiger Diskurs – KHG-Eröffnungsvortrag. „Bis zur letzten Sekunde war alles offen“ – mit dramatischen Worten stimmte die unter schwierigen Umständen aus Wien angereiste Furche-Chefredakteurin und Moderatorin Doris Helmberger-Fleckl in den Eröffnungsvortrag der Katholischen Hochschulgemeinde für das neue Studienjahr ein. Der aufgrund der pandemischen Zumutungen keineswegs selbstverständliche Abend fand unter surrealen Bedingungen statt:...

  • 21.10.20
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Texte zum Sonntag

30. Sonntag im Jahreskreis | 25.10.2020
Kommentar

Bei allen Geboten – die Liebe nicht vergessen! Martin Werlen macht in seinem neuen Buch „Raus aus dem Schneckenhaus“ darauf aufmerksam, wie häufig die Pharisäer und Schriftgelehrten in den Evangelien vorkommen, obwohl sie zahlenmäßig eine recht überschaubare Gruppe waren. Aber das kennen wir ja auch in der Kirche, dass den Amtsträgern in der öffentlichen Wahrnehmung viel mehr Platz eingeräumt wird als dem Volk. Immer wieder kommt es zu Kontroversen zwischen den Pharisäern und Jesus. Hier...

  • 21.10.20

30. Sonntag im Jahreskreis | 25.10.2020
Für Brave, für Strizzis

„Kerzerlschlucker, schauts liaber, dass eire Oaschlöcher ned bei de Nochbarn die Hittn zerlegen!“ Mit diesen rauen Worten erwartete mich der Polizeiinspektor nach der Messe vor der Hauskapelle. Das war vor dreißig Jahren im Jugendhaus der Caritas in Wien. Am Kragen hielt er den betrunkenen Horstl, der kaum noch stehen konnte. Horstl hatte im Gasthaus um die Ecke eine Schlägerei begonnen. Der Wirt hatte die Polizei geholt, doch außer Inspektor Matthias wagte keiner sich zu den gewalttätigen...

  • 21.10.20

Menschen & Meinungen

Vorgestellt
Sabine Konrad, Kirchenrecht

Das Lebensgefühl in Graz und die Atmosphäre an der Theologischen Fakultät haben für sie gleich „gut gepasst“. So übersiedelte Prof. Dr. Sabine Konrad von München nach Graz. Sie freute sich, Leiterin des Instituts für Kanonisches Recht zu werden (als Nachfolgerin von Prof. Dr. Johann Hirnsperger). Durch konkrete Fragen nach dem „richtigen Leben“ könne das Kirchenrecht auch begeistern, erfährt die Niederbayerin. Kirchenrecht sei „das, was die Kirche zusammenhält“. Sie wolle mit den Studierenden...

  • 21.10.20

Leserbriefe
Aus Dankbarkeit

Aus Dankbarkeit über ihre schöne Heimat ließ uns Anna Syen aus Grundlsee – gewandet in einem traditionellen Ausseer Dirndl – dieses schöne Bild zukommen. Das beeindruckende Kruzifix an der Wand wacht als Zeichen des Glaubens über die Region und ihre BewohnerInnen.

  • 21.10.20

Leserbriefe
Lob für die neue Enzyklika

Wer die Auswirkungen des Kapitalismus sieht, wird dem Papst rechtgeben, dass es hier Änderungen geben muss. Christen soll es nicht darum gehen, hier auf Erden Reichtum zusammenzuraffen. Wir kommen nicht in den Himmel, wenn wir viele Gegenstände, Autos, Häuser haben, sondern wenn wir die Werke der Barmherzigkeit vollbringen: Almosen für die Armen geben, Fremden helfen, Kranke besuchen und vieles mehr. Christus will, dass wir uns Schätze im Himmel sammeln, und es ist uns wohl allen bekannt, dass...

  • 21.10.20

Leserbriefe
Der Zweifel, mein Begleiter

Zu „Religionsunterricht im Fokus“ Nr. 42 „Darf ich auch mal zweifeln? Ich glaube – Ja.“ Diese Aussage hat mir aus der Seele gesprochen. Ich gratuliere der Religionspädagogin Christine Rajicˇ für ihren Artikel „Von der Selbstverständlichkeit des Zweifelns“. Eigentlich ist er über den Religionsunterricht geschrieben. Ich bin fast 80 Jahre alt. Für mich ist der Zweifel noch immer ein verlässlicher Begleiter, und fast immer ein produktiver. Ich denke und hoffe im positiven Sinn. Hermann Krammer,...

  • 21.10.20

Bewusst leben & Alltag

Heidekraut – oder auch Erika genannt – gehört zu den beliebtesten Pflanzen für die Grabgestaltung.
3 Bilder

Gartentipp
Gräber herbstlich bepflanzen

Immergrüne Pflanzen als Grabbegleiter. Oft ist die Bepflanzung der Gräber schon in die Jahre gekommen, und manchmal will man das Grab immer wieder frisch und neu machen. Hierzu ein paar Tipps: Am besten setzt man eine Basisbepflanzung, wenn man eine dauerhafte Grabbepflanzung haben möchte. Zum Beispiel sind Euonymus, Immergrün und Efeu immergrüne Pflanzen, die das Erdgrab bedecken. Dazu kann man auch saisonale Bepflanzungen einbauen wie Zwiebelblumen. Dichternarzissen, Traubenhyazinthen,...

  • 21.10.20
Durch den Erhalt der Waldflächen wird der Fortbestand vieler Tiere gesichert.
3 Bilder

Familie
Lebensraum Wald

Der Wald – wichtiges Refugium für viele Tierarten. Seinen Bewohnern bietet der grüne Lebensraum vielfältige Nahrung auf Basis eines einzigartigen Teamworks. Pilzgeflechte und Wurzeln tauschen Nährstoffe aus; Mikroben, Ameisen, Würmer und viele mehr erschaffen aus abgestorbenem Pflanzenmaterial feinsten Humus. In jeder Handvoll Waldboden sind mehr Lebewesen zu finden, als es Menschen auf der Erde gibt – eine unvorstellbare Tatsache. Eichhörnchen „pflanzen“ neue Bäume. Jeder Waldbewohner hat...

  • 21.10.20
2 Bilder

Familie - Cyber-Mobbing
Digitale Belästigung

Cyber-Mobbing. Attacken über Internet und Handy. Hoffentlich ist Ihnen das noch nicht passiert: Das eigene Kind ist plötzlich verschlossen, still und zurückgezogen. Sie ahnen, irgendetwas ist vorgefallen. Eine der zahllosen Erklärungen kann sein, dass Ihr Kind Opfer von Cyber-Mobbing geworden ist. Cyber-Mobbing ist das absichtliche Beleidigen, Bedrohen, Bloßstellen oder Belästigen von Personen über digitale Medien – meist über einen längeren Zeitraum hinweg. Cyber-Mobbing findet vor allem...

  • 15.10.20
Nur rosarot und himmelblau? Elternbildung auf einen Klick – Kurzvideo und Online-Workshop zum Thema „Geschlechtergerechte Erziehung“.
2 Bilder

Familie
Blaues Fahrrad, rosa Rucksack

Plädoyer für mehr Farbe in der Kinderwelt. Haben Sie schon einmal versucht, für einen dreijährigen Buben ein T-Shirt mit Katzenmotiv zu kaufen? Ich kann Ihnen verraten: Das ist schwierig. Denn Katzenmotive werden meist von Rosatönen begleitet. Und rosa, das wissen schon Dreijährige, ist nichts für Buben. Hinter der kategorischen Einteilung in „für Buben“ und „für Mädchen“ steckt eine Strategie: das Gendermarketing. Dabei geht es nicht um die Erfüllung unterschiedlicher Bedürfnisse – sondern...

  • 07.10.20

Gesellschaft & Soziales

In der adaptierten Küche des Marienstüberls bedankte sich Hans Roth (2. v. l.) für die „Freunde des Marien-stüberls“ mit Überraschungsgast August Schmölzer (2. v. r.), Bischof Wilhelm Krautwaschl (r.) und Franz Waltl (l.) von der Caritas bei den zahlreichen Spendern.

Leib und Seel’ stärken

Zum Baustellen-Frühstück lud das Marienstüberl anlässlich eines notwendigen Umbaus. Das Marienstüberl der Caritas in Graz ist eine Begegnungsstätte für Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen. Es ist gelungen, diesen Treffpunkt zur Heimat vieler bedürftiger Menschen werden zu lassen. Täglich werden hunderte Personen von Schwester Elisabeth und ihrem Team mit heißen Mahlzeiten, einer warmen Stube und einem offenen Ohr versorgt. Und jeden Tag werden es mehr. Kürzlich musste das...

  • 21.10.20
August Hojas bei Vortrag und Diskussion am 30. September in der Caritas-Akademie in der Grazer Keplerstraße.

Drahtseilakt Überleben

Sozialunterstützung Neu. Verschlechterungen für Armutsbetroffene. Die Mobile Integrationsbetreuung der Caritas, welche Konventionsflüchtlinge und subsidiär Schutzberechtige bei Integrationsschritten in der Steiermark begleitet, lud im Zuge des Gesetzesentwurfes Sozialunterstützung Neu zu einer Diskussionsveranstaltung ein. Der Vortragende August Hojas von der Sozialrechtsberatung der Caritas machte auf vorgesehene Änderungen und Streichungen für bereits armutsbetroffene Menschen aufmerksam....

  • 15.10.20
Bei seiner Uganda-Reise war P. Altenburger mit seinen Mitreisenden auch im St. Kizito Krankenhaus in Matany zu Besuch, das von der katholischen Diözese Moroto getragen und zur Hälfte durch Spenden finanziert wird. Ein Schwerpunkt ist die Versorgung Schwangerer und Babys. Neben Krankheiten wie Malaria und AIDS ist Unterernährung eine Hauptursache für Kindersterblichkeit.
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Weltmissionssonntag
Entschieden für Christus

Uganda steht heuer im Mittelpunkt des Weltmissionsmonats. P. Josef Altenburger erzählt von seiner Zeit in Uganda und zwei jungen afrikanischen Katechisten, die für ihren Glauben starben. Zwei junge Katechisten aus dem Volk der Acholi reihen sich ein in eine große Zahl von jungen Christen, die ihren Glauben überzeugend lebten und ihn mit dem Tod bezahlen mussten: Daudi Okelo (1902 bis ca. 1918) and Jildo Irwa (1906 bis ca. 1918). Nach ihrer Taufe durch den Comboni-Missionar Gambaretto...

  • 14.10.20
„Ich will sterben“ heißt nicht, „töte mich“, fasst die Ethikerin Susanne Kummer die Spannung zwischen Sterbewunsch und Sterbehilfe bei einer Tagung in Salzburg drastisch in Worte. Wie es mit dem Sterbehilfegesetz in Österreich weitergeht, berät derzeit der Verfassungsgerichtshof.
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Sterbehilfe
Die Würde am Lebensende

Über Sterbehilfe tagten Ethiker, Ärzte, Politik und Kirche in Salzburg. Wie Sterben heute gesehen wird und was wir von den Niederlanden lernen können. Sterbehilfe in Österreich Der Verfassungsgerichtshof vertagte die mit Spannung erwartete Entscheidung, ob das Verbot der Sterbehilfe in Österreich weiterbestehen soll. Die Beratungen werden vorraussichtlich ab 23. November fortgesetzt. Der „Gegebenheitscharakter des Lebens“ gerät aus dem Blick, wenn Medizin den fälschlichen Eindruck...

  • 14.10.20

Reisen

En Gedi in der judäischen Wüste ist ein Naturreservat mit reizvollen Wasserfällen.Alle vier Gruppen luden zur Wanderung zur Davidsquelle ein, so auch die durch weiße Hüte gekennzeichnete Gruppe B mit vielen Pilgerinnen und Pilgern aus dem Seelsorgeraum Graz Süd-Ost.
18 Bilder

Heiliges Land - Reisebericht
Eine vierfärbige Pilgerreise

Im Heiligen Land erlebten 185 steirische Pilgerinnen und Pilger die Orte der Bibel und die Schönheiten und Probleme des Gebietes. Wo haben Sie Ihre Hüte her?“, fragt mich der Security-Mann bei der Sicherheitskontrolle im Flughafen nahe Tel Aviv. Sogar ihm ist aufgefallen, dass sich zwischen 15. und 23. Februar unter die vielen Heiligen-Land-Pilger solche mit roten, weißen, grünen und blauen Hüten gemischt haben. Sie kennzeichnen die vier Pilgergruppen der vom „Sonntagsblatt“ mit GEO-Reisen...

  • 26.02.20
23 Bilder

Heiliges Land 2020_DO, 20.2.2020
Hier war Jesus

Nach dem Frühstück Fahrt zum See Gennesaret. In Magdala, dem Heimatort der Maria Magdalena feiern die Gruppen C und D eine Heilige Messe in der Boot-Kapelle im Magdala Center. Direkt am See Genessaret gelegen würdigt das Spiritualitätszentrum "Duc In Altum" ("Auf, ins Weite") sieben verschiedene Frauen aus dem Neuen Testament, die Jesus gefolgt sind. Eine achte Säule würdigt alle Frauen, die den christlichen Glauben gelebt haben. In der Boot-Kapelle erinnern der Altar in Boot-Form und der Blick...

  • 21.02.20
25 Bilder

Heiliges Land 2020_MI, 19.2.2020
Auf zum See Gennesaret

Betlehem – Jerusalem: Yad Vashem – Jericho – Yardenit – Berg der Seligpreisungen – Nazaret Nach dem Check-Out im Hotel geht es zunächst nach Yad Vashem, der bedeutendsten Gedenkstätte, die an die nationalsozialistische Judenvernichtung erinnert. Yad Vashem (hebräisch יד ושם für „Denkmal und Name“) erhielt seinen Namen nach Jes 56,5 EU: „Ihnen allen errichte ich in meinem Haus und in meinen Mauern ein Denkmal, ich gebe ihnen einen Namen, der mehr wert ist als Söhne und Töchter: Einen ewigen...

  • 20.02.20
  • 1
25 Bilder

Heiliges Land 2020_DI, 18.2.2020
Zwei Brennpunkte des Glaubens

Der heutige Tag führt uns zu den wichtigsten Eckpunkten im Leben Jesu und unseres Glaubens. In Jerusalem meditieren wir auf der Via Dolorosa den Leidensweg Jesu. Er geht hinauf nach Golgotha und in die Grabeskirche. Wir reihen uns ein in die große Anzahl der Pilger heute und jener, die sich über Jahrhunderte von den materiellen Zeugen der letzten Stunden Jesu berühren lassen. Freilich darf auch ein Gruppenfoto auf der Stiege vor der Grabeskirche nicht fehlen. Beim Altstadtbummel erleben, atmen,...

  • 19.02.20

Redaktionelles

www.meinekirchenzeitung.at
Aus der Redaktion

Mittwoch, 17. Juni 2020, war für das SONNTAGSBLATT ein wichtiges Datum. Nach einer einjährigen Probephase haben alle neun österreichischen Kirchenzeitungen festgelegt, künftig ihre digitalen Initiativen auf der gemeinsamen Plattform www.meinekirchenzeitung.at zu bündeln. Ein großes Signal der Zusammenarbeit der katholischen Kirche in Österreich. Neben dem Webportal gibt es auch einen gemeinsamen Kiosk für die ePaper aller Kirchenzeitungen. (z. B. sonntagsblatt.at) Das innovative Projekt wurde...

  • 25.06.20

SONNTAGSBLATT
Redaktioneller Service

Das SONNTAGSBLATT bringt wöchentlich kulturelle, religiöse und allgemein menschliche Themen zur Sprache. Den inhaltlichen Schwerpunkt bildet die Kirche in der Steiermark. Das SONNTAGSBLATT unterstützt aber auch die pfarrliche Öffentlichkeitsarbeit in den Regionen: Pfarr- und Regionsseiten im SONNTAGSBLATT Es findet eine besondere Veranstaltung statt, unkonventionelle neue Wege in der Pastoral, interessante Personen aus der Pfarre, besondere Projekte - das Das SONNTAGSBLATT berichtet...

  • 06.08.19

Kunst & Kultur

Witze
Humor

Meint ein Hobbygärtner zu einem Freund: „Pflanzen sind sehr sensibel, sie merken es, wenn man mit ihnen spricht.“ – Darauf entgegnet der andere trocken: „Dann beweis das bitte, und schick das Unkraut weg!“ Ein recht gewichtiger Mann kommt in ein Zoogeschäft, sieht einen Papagei und meint schmunzelnd zu ihm: „Na, Vögelein, kannst du auch sprechen?“ – Darauf erwidert der Papagei: „Na, Dickerchen, kannst du auch fliegen?“ Ein Philosoph und ein Priester streiten sich über Philosophie. Da sagt...

  • 21.10.20

Steirische Landeswappen
HIB.art.chor.

In der „Bluebox“ – der Sporthalle des BG/BORG HIB Liebenau – verlieh Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer im Rahmen eines Festakts am 16. Oktober der erfolgreichen Grazer Kinder- und Jugendsingakademie „HIB.art.chor Liebenau“ das Steirische Landeswappen. Nicht nur zahlreiche internationale Auftritte zählen zu den Meriten des Chors unter der Leitung von Maria Fürntratt, die Jugendlichen haben auch unzählige Chorwettbewerbspreise ersungen.

  • 21.10.20
11 Bilder

KHG Graz
"Obacht Obdach"

Im „Paradise L.“ vor der Grazer Leechkirche wurde Markus Wilflings begehbare Außenraumskulptur „Obacht Obdach“ im Rahmen der Uni-Opening-Tage der Katholischen Hochschulgemeinde offiziell eröffnet. Ein schiefer, quasi im Boden versinkender überdimensionaler Tisch, eine monumentale Leiter, Küchenmobiliar und ein Treppenpodest, die zum Sitzen und Verweilen einladen, wollen Kindheitserinnerungen wachrufen und schaffen ein assoziationsreiches Bild vor der ältesten Kirche im Stadtzentrum von Graz....

  • 09.10.20

Humor

„Der Wachhund, den Sie uns verkauft haben, taugt aber nicht viel“, beschwert sich ein Villenbesitzer beim Händler, „vorgestern Nacht hat er so laut gebellt, dass wir gar nicht mitbekamen, wie ein Dieb unsere Wohnung leer geräumt hat!“ „Herr Doktor, seit einiger Zeit tut mir beim Stiegensteigen das linke Knie weh. Woran liegt denn das?“, will der achtzigjährige Patient wissen. – „Das sind typische Altersbeschwerden“, erklärt der Arzt. – „Das ist aber komisch“, sagt der Patient darauf...

  • 07.10.20

Serien

2 Bilder

Ich glaube – Ja. Religionsunterricht im Fokus | Teil 4
Fragen über Fragen

Nicht nur der Tod oder das Sterben selbst beunruhigt die Menschen, sondern auch die Meinungen und Beurteilungen darüber. Viel bedeutsamer jedoch ist der Umgang mit dem Leben. Wie viel Leben haben wir, bevor das Sterben und die Auseinandersetzung mit dem Tod unsere Gedanken bestimmt? Oft beginnt ein Gespräch über ein Leben nach dem Tod in meinem Religionsunterricht mit einer kleinen Rechenaufgabe: Ein Jahr hat zumeist 365 Tage, 100 Lebensjahre ergeben somit zirka 36.500 Tage. 36.500 Tage Zeit,...

  • 21.10.20
Mit beiden Beinen fest in der Luft? Warum man das vom Papst mit seiner Vision von einer geschwisterlichen Welt nicht behaupten kann, dem geht unsere neue Artikelserie nach.
2 Bilder

Serie zur Sozialenzyklika
Vom Traum einer geschwisterlichen Welt

Die Würde jedes Menschen nimmt Papst Franziskus zum Ausgangspunkt seiner Sozialenzyklika. Der Grazer Sozialethiker Dr. Leopold Neuhold analysiert für das Sonntagsblatt die Grundlinien der soeben erschienenen Sozialenzyklika von Papst Franziskus. Wenn du jung bist, verbietet dir alles der Pfarrer, wenn du alt bist, der Doktor!“ So hieß es früher spaßhaft, wenn es darum ging, wie kirchliches Reden wahrgenommen wurde: als einschränkend, verbietend, aber doch vielleicht auch notwendig wie das...

  • 21.10.20
2 Bilder

Ich glaube – Ja |Religionsunterricht im Fokus|Teil 3
Von der Selbstverständlichkeit des Zweifelns

Christine Rajič ist Religionspädagogin, zur Zeit forscht und lehrt sie in den Bereichen konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht und Bibeldidaktik an der KPH Wien/Krems. Sie ist mit einem Religionslehrer verheiratet.  Der Zweifel war mir schon ein verlässlicher Begleiter, als ich noch zur Schule ging. Und er ist es heute noch. Fast immer ist er ein produktiver, manchmal ein lähmender Beistand. Ob ich zweifeln dürfe, war für mich daher auch nie eine Frage – wer sollte es mir auch...

  • 15.10.20

Ich glaube – Ja |Religionsunterricht im Fokus|Teil 2
Mit den Augen des Herzens sehen

Ulrike Schantl ist in den Volksschulen Gschwendt und Hausmannstätten als Religionslehrerin tätig und lehrt an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Graz. „Frau Religionslehrerin, gibt es heute noch Wunder?“ „Was wäre denn für dich ein Wunder?“ „Wenn auf einmal alles gut werden würde … Ich meine, wenn meine entlaufene Katze zurückkommen oder meine Oma nicht sterben würde.“ „Da würden sich deine großen Wünsche erfüllen. Aber wäre das nicht wie Zauberei? Natürlich hätten wir gerne...

  • 08.10.20

Kirche, Feste, Feiern

Festprofi
Allerseelen (2.11)

Ich hab einen Opa. Mein zweiter Opa ist schon gestorben. Ihn habe ich gar nicht kennengelernt. In ein paar Tagen gehen wir auf den Friedhof. Und dann stellen wir eine Kerze auf sein Grab. Glaubst du, dass er merkt, dass wir da sind? Ja, ich denke schon, dass er das merkt. Wir glauben ja, dass auch die Verstorbenen leben. Freilich wissen wir nicht genau, wie ihr Leben aussieht. Aus der Botschaft Jesu und der Apostel wissen wir aber: Wer am Ende seines Lebens für Gott offen ist und ein...

  • 20.10.20

Feste feiern - Festprofi
Rosenkranz

Meine Oma hat gesagt, sie betet manchmal den Rosenkranz. Das ist ein Gebet mit ganz vielen Strophen, die alle fast gleich klingen. Warum betet man da immer das Gleiche? Vielleicht hast du ein Lieblingslied. Das kannst du auch immer wieder hören und mitsingen, ohne dass dir fad wird. Beim Mitsingen fällt dir vielleicht auch manchmal etwas auf, das du beim ersten Hören noch gar nicht gemerkt hast. Es immer das Gleiche oder doch jedes Mal interessant. So ähnlich ist das auch mit dem...

  • 01.10.20
Miniatur: Heiliger Rupert von Salzburg und Heiliger Virgil von Salzburg - aus: Gebetbuch für Nonnen - BSB Cgm 128 | Bayerische Staatbibliothek (CC BY-NC-SA 4.0)

Diözesanpatrone
Unsere Diözesanpatrone: Die Heiligen Rupert und Virgil

Die Wichtigkeit der zwei „Baumeister“ der Erzdiözese Salzburg strahlt auch in unsere Diözese aus. Das Wort „Patron“ kommt vom Lateinischen patronus und bedeutet „Schutzherr, Anwalt“. Länder, Regionen, Orte, Berufsstände, Kirchen und eben auch unsere Diözese haben einen Patron – einen besonderen Heiligen, der durch sein Vorbild im Leben und Glauben auch den Menschen im jeweiligen Umkreis ein Beispiel geben soll. Der Heilige Rupert (althochdt. „der ruhmreich Glänzende“) , auch Rupert von...

  • 24.09.20

Festprofi - Feste feiern
Mariä Himmelfahrt (15.08.)

Du hast mir erklärt: Jesus ist ohne Auto in den Himmel gefahren. Seine Himmelfahrt heißt, dass er zu Gott gegangen ist. Bald feiern wir Maria Himmelfahrt. Ist das bei Maria auch so wie bei Jesus? Ja, weil auch Maria jetzt ganz bei Gott im Himmel lebt – „mit Leib und Seele“ wie Jesus. Nein, weil es zwischen Jesus und Maria einen riesengroßen Unterschied gibt: Jesus ist von Gott in die Welt gekommen und wieder zu Gott zurückgekehrt. Er ist ja der Sohn Gottes und daher mit Gott...

  • 13.08.20

Sonderthemen

Kirchenzeitungen – gut für Österreich

Österreich gehört zu den Ländern, in denen sich die Religionsgemeinschaften frei am Medienmarkt beteiligen können. Die Kirchenzeitungen tun dies. Das ist wichtig für die Kirchen. Es ist aber auch gut für Österreich. "Zeitung mit Sinn" - Gerald Grünberger Im Gegensatz zu tagesaktuellen Medien wie Tageszeitungen, Radio, Fernsehen oder Online kann die Kirchenzeitung als Wochenzeitung kaum mit Nachrichten-Sensationen aufwarten. Ebenso selten werden Kirchenzeitungen mit ihrer Berichterstattung...

  • 20.10.20
Das erste Titelblatt der „Wiener ­Kirchenzeitung“ aus dem Jahr 1848 ist ­zugleich die erste Seite einer österreichischen Kirchenzeitung.
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Wie Österreich zu den Kirchenzeitungen kam

Im Ringen der Ideologien im 19. Jahrhundert haben auch die Kirchenzeitungen und andere kirchennahe ­Medien ihren Ursprung. Österreich hatte in den revolutionären Märztagen des Jahres 1848 ein neues Pressegesetz erhalten, das die Freiheit des Wortes ermöglichte. Einer, der die Gelegenheit dazu ergriff, war der Priester Dr. Sebastian Brunner. Er gründete die ­„Wiener Kirchenzeitung für Glauben, ­Wissen, Freiheit und Gesetz in der katholischen Kirche“ und legte damit den Grundstein der...

  • 20.10.20
Wo auch immer der Blick hinfiel: die Not war groß
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Bis 1969 erschien in Tirol und Vorarlberg eine gemeinsame Kirchenzeitung
Was in Trümmern begann

Es war eine Pioniertat: Bereits vier Monate nach Ende des Zweiten Weltkriegs erschien erstmalig das „Kirchenblatt“. Ein Exemplar der vier Seiten starken Zeitung kostete 10 Pfennig. Papier war ein Luxusartikel in den Monaten nach Ende des Zweiten Weltkriegs. So sehr, dass viele Zeitungen nur wenige Seiten umfassten. Auch das „Kirchenblatt“, das erstmals am 2. September 1945 erschien – „herausgegeben und verlegt vom Seelsorgeamt der Apostolischen Administratur Innsbruck-Feldkirch“. Aufmacher...

  • 20.10.20
Das Team von „Kirche bunt“ heute mit Bischof Dr. Alois Schwarz (Bildmitte), Prälat KR Mag. Eduard Gruber (3. v. l.) und Chefredakteurin Sonja Planitzer (3. v. r.).
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Schwieriger Anfang für das St. Pöltner Kirchenblatt

Mit dem Datum 1. Jänner 1946 erschien das ­„Kirchenblatt für die Diözese ­­­St. ­Pölten“ erstmals. Das sie als einzige Kirchenzeitung ­Österreichs ausschließlich in der sowjetischen Besatz­ungs­­zone redigiert, gedruckt und verbreitet wurde, galt es manigfaltige Schwierigkeiten zu überwinden. Bereits zwei Wochen nach Kriegsende, am Pfingstmontag, dem 21. Mai 1945, ­veröffentlichte der damalige Bischof von St. Pölten, Michael Memelauer (1927 – 1945), ein Pastoralschreiben an den Klerus, in...

  • 20.10.20

Kommentare & Blogs

Aus meiner Sicht
Chefredakteur Herbert Meßner

Wofür sich Ansteckung lohnt Als der letzte Besatzungssoldat Österreich verlassen hatte, wurde der Nationalfeiertag geboren. Derzeit ist Österreich wieder ein besetztes Land. Allerdings in weltweiter Gesellschaft. Das Coronavirus hält auch unser Land besetzt. Ob jemals das letzte Exemplar unser Land verlassen wird? Auch das Leben mit dieser Art von Besatzung verlangt gewisse Einschränkungen. Sie treffen leider auch viel Gemeinschaftliches, schränken manche Begegnung ein. Überängstliche Sorge...

  • 21.10.20

Offen gesagt
In Zukunft investieren

Die Regierung rechnet für 2021 mit einem Budgetdefizit von fast 21 Milliarden Euro. Wie können wir uns das leisten? Nicht nur der Finanzminister stellt diese Frage und gibt darauf vorschnelle Antworten. Beispielsweise die Versicherung, dass mit diesem bisher unvorstellbaren Budgetdefizit die Corona-Krise bewältigt werden kann. Deshalb der Versuch, zwei relevantere Fragen vorzuschlagen. Erstens: Wodurch ist in der Steiermark die bedrückende Situation auf dem Arbeitsmarkt entstanden? Nicht...

  • 21.10.20

Positionen, Elisabeth Wimmer
Verborgene Netze

Von der Lichtung schaue ich in Richtung der steirisch-kärntnerischen Grenzberge. Im Frühling habe ich hier auf einsamen Lockdown-Waldwegen an der Seite junger Birken die Wärme begrüßt. Ihre Blattspitzen zählten die Tage, jetzt blättert das gelbbraun gefleckte Laub wieder eine Seite im Jahr um. Und erinnert daran: In teils sichtbare, teils verborgene Geflechte aus Zeit und Schöpfungskraft ist unser Leben eingewoben. Freilich, nicht alle Netze nehmen uns freundlich auf. In einigen Fäden...

  • 21.10.20

Aus meiner Sicht
Chefredakteur Herbert Meßner

Das kleine Pflänzchen und sein Wachsen In diesen Wochen pflanzen manche Jungschargruppen, aber auch Bischöfe Bäume. Damit die Kinderrechte verwurzelt werden. Damit Kinder menschenwürdig, geborgen und in Liebe wachsen können. Das Pflanzen von Bäumen ist zu einem beliebten Zeichen geworden. Manche bekommen zum Geburtstag, zur Taufe oder zum Jubiläum einen ganz persönlichen Baum. Das Pflanzen eines Baumes kann uns an etwas erinnern, was wir im täglichen Leben oft übersehen oder nicht...

  • 14.10.20

Leserreporter

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PastoralreferentInnen - Vorstellung
Zur Hoffnung berufen

Neun PastoralreferentInnen werden am Samstag, 17. Oktober, um 15 Uhr im Dom zu Graz von Bischof Wilhelm Krautwaschl für ihren Dienst gesendet. Im Sonntagsblatt stellen sie sich vor. Mag. Johannes Chum, MEd Seelsorgeraum Schilcherland „Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.“ (1 Kor 13,1) Der Leitvers für meine neue Aufgabe als Pastoralreferent im Seelsorgeraum Schilcherland begleitet mich...

  • 08.10.20
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Religionsunterricht
Eröffnungsfeier für alle

Das Schuljahr an der HTL Weiz startete nicht wie sonst üblich mit einem Gang in die Basilika auf den Weizberg. So wie schon zu Schulschluss entschied man sich für einen Livestream, den alle Klassen in den Klassenräumen mitverfolgen konnten. Damit die Religionsfreiehit gewahrt werden konnte, wählte man die Form einer "Eröffnungsfeier mit religiösen Elementen". Das ist in einer plauralen Schulsituation mit verschiedenen Bekenntnissen und weltanschaulichen Positionen neben dem katholischen...

  • 17.09.20

Glaube & Spiritualität

Die Zweitplatzierte Magdalena Schmutz (links) mit ihrer Band beim Finale des Songwettbewerbs „Songs of Spirit – Gib der Bibel deine Stimme“ im Dom im Berg in Graz. Sie singt über die Missstände in der Welt.

Songs of Spirit – Gib der Bibel deine Stimme
Musik & Bibel

Beim Songwettbewerb „Songs of Spirit – Gib der Bibel deine Stimme“, ausgeschrieben von der Diözese Graz-Seckau, haben etliche Künstlerinnen und Künstler, SängerInnen und MusikerInnen ihre Kreativität fließen lassen und – inspiriert von biblischen Texten – neue Lieder komponiert. Hier die Lieder der vier Gewinnerinnen und Gewinner und ihre biblischen Inspirationsquellen zum Nachlesen und Meditieren. Zum Nachhören: Die Gewinner-Songs und alle Einsendungen können Sie unter...

  • 21.10.20

Kontrapunkte - Heilige
Mit zwei Heiligen im Gespräch

Allerheiligen steht vor der Tür. Aber was sind Heilige? Was machte sie besonders? Zwei als katholische Heilige verehrte Menschen erzählen von ihrem Leben, ihrer Herkunft und dem, was sie bewegt hat. Stellvertretend für viele: Antonius von Padua und Hildegard von Bingen: Was sind Heilige? Dazu eine kleine Geschichte: Eva kommt beim Spaziergang mit ihrer Mama an einer Kirche vorbei. Sie sieht nach oben und meint: „Mama, die Fenster sind ja ganz schmutzig!“ Die Mutter sagt nichts, sondern...

  • 21.10.20
Auf einem USB-Stick versammelt der Glaubensfernkurs des Österreichischen Pastoralinstituts Module zu Glaubensthemen.

Glaubens(fern)kurs
Gott kennen lernen

Glaubens(fern)kurs lädt ein, sich auf den Weg der Freundschaft zu machen. Das Österreichische Pastoralinstitut hat einen Glaubens-Fernkurs unter dem Titel „Glauben ist ein Weg der Freundschaft“ entwickelt. Gerade wenn Zusammenkünfte derzeit corona-bedingt nicht so einfach sind, ist der Kurs eine Möglichkeit, sich individuell mit dem Glauben zu befassen und ergänzend zu zweit oder im kleinen Kreis ins Gespräch zu kommen. In elf Teilen sollen Glaubensinformationen vermittelt und die...

  • 21.10.20
Kreislauf des Guten. Johann und Eveline Koch haben den legendären Mini von Michaela und Josef Lackner ersteigert. Mit dem Geld wird jetzt ein Schwesternorden unterstützt. Sr. Antonitta, die frühere Besitzerin des Mini, hatte diesen Orden der Schwestern Unserer Lieben Frau von China wieder aufgebaut.
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Kreislauf des Guten.
Sr. Antonittas Mini

Auto-Schlüsselerlebnis. Um einen Orden in China zu unterstützen, versteigerten zwei Fehringer ihren Mini. Er landete in der Garage eines Bekannten der ursprünglichen Besitzerin. Baujahr 1993, original Lackierung, Karosserie einwandfrei: Mit ihrem roten Mini ist die Ordensschwester Antonitta Fink einst wöchentlich von Graz nach Feldbach gefahren, um im Landeskrankenhaus Patienten spirituell zu begleiten. „Der Drang zu helfen zog sich durch ihr ganzes Leben, egal wo auf der Welt“, erinnert...

  • 21.10.20

Geschichtliches & Wissen

Hans Kelsen
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Interview
Ohne Recht kein Staat

Vor 100 Jahren, am 1. Oktober 1920, wurde das Bundes-Verfassungsgesetz beschlossen – die rechtliche Grundlage unserer Republik. Das zentrale Verfassungsdokument hat mehrere Mitgestalter, aber vor allem einen Architekten: Hans Kelsen, Rechtswissenschaftler und Denker von Weltrang. Über Kelsens Beitrag zur Verfassung, seine „Reine Rechtslehre“ und sein Verhältnis zur Religion spricht der Rechtshistoriker Thomas Olechowski im Interview. Er hat heuer eine umfassende Kelsen-Biografie...

  • 21.10.20
Die Barmherzigen Schwestern gingen nicht nur mit Feuereifer an die Aufräumungs- und Aufbauarbeiten von Kirche und Kloster in der Grazer Mariengasse heran, sondern bildeten auch mit Feuerwehruniformen einen Löschtrupp.

Kriegsende
Neustart aus den Trümmern

Die steirische Kirche am Ende des Zweiten Weltkrieges im Mai 1945. Noch in den letzten Kriegsmonaten hatte die steirische Kirche mehrere Blutzeugen zu beklagen, die von der grausamen NS-Diktatur wegen ihres politischen Widerstands getötet wurden: Pfarrer Heinrich Dalla Rosa (geb. 1909) von St. Georgen bei Obdach wurde am 24. Jänner 1945 in Wien hingerichtet. Die Franziskaner Kapistran Pieller (geb. 1891) und Angelus Steinwender (geb. 1896) wurden drei Wochen vor Kriegsende (15. April) in...

  • 06.05.20

Pfarrleben

Wallfahrt

Von Straßgang nach Mariatrost pilgerten am 10. Oktober, angeführt vom Ehepaar Painold, 25 WallfahrerInnen. Unterwegs gab es spirituelle Stationen und eine Pause beim WIFI (Bild). Die Pilgerstiege wurde mit brennenden Fackeln begangen. Vor der Kirche gab es eine Agape.

  • 16.10.20

Eisernes Priesterjubiläum
Ligist

Sein Eisernes Priesterjubiläum (65 Jahre) feierte am 11. Oktober der langjährige Pfarrer von Ligist Msgr. Rupert Rechberger. Im Bild v. l. vorne Diakon Jermann, Festprediger Pfarrer Lebenbauer, der Jubilar, Seelsorgeraumleiter Pfarrer Krempl, PGR-Obmann Farmer; dahinter die Ministranten G. und R. Feimuth

  • 16.10.20

Grünes Kreuz
Lieboch

Elf neue Einsatzfahrzeuge für das Grüne Kreuz wurden am 11. Oktober in Lieboch gesegnet. Im Bild v. l. Diakon Wolfgang Garber, Karl Stangl, NRAbg Ernst Gödl, Geschäftsführer Franz Pack, Bürgermeister Stefan Helmreich, LRR Gerhard Prall und RR Kathrin Hütter.

  • 16.10.20

Caritas
Ressidorf

Die Notschlafstelle Ressidorf der Caritas in der Grazer Herrgottwiesgasse hat eine neu geschaffene barrierefreie Einheit mit verbesserten Pflegemöglichkeiten in Betrieb genommen. Sie ist über eine Rampe zugänglich und beinhaltet ein Badezimmer sowie zwei Wohnräume mit Pflegebetten.

  • 16.10.20
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