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Mein Kraftort_5: Steiermark
Unterwegs im steirischen Betlehem

In der Steiermark angelangt führen wir Sie weit in den Südosten, an die slowenische Grenze, zu einem persönlichen Wohn- und Kraftort mit überregionalem Ruf. Katharina Grager Als ich vor fast schon zehn Jahren das erste Mal von der Marktgemeinde St. Anna am Aigen in der Südoststeiermark hörte, dachte ich als in Stadtnähe aufgewachsene junge Studentin: „Oh mein Gott …, keine Autobahn weit und breit und auch kein Bahnhof, den man schnell zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen könnte? Das...

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Mein Kraftort_4: Oberösterreich
In Granit und Gneis gezeichnet

Schlögen ist ein kleiner Ort im Oberen Donautal. Er wäre nicht so bekannt, hätte sich die Donau nicht just hier die Zähne an Granit und Gneis ausgebissen und es nur nach zwei 180-Grad-Verrenkungen geschafft, ihren Lauf ins Schwarze Meer fortzusetzen. Die Schlögener Schlinge macht den Ort einzigartig. Als Kind war die Ankündigung meiner Eltern, dass wir zur Schlögener Schlinge fahren, noch nicht so reizvoll für mich wie heute: Mein Vater hatte zwar eine Zille auf der Donau, aber bei den...

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Pfarrkirche in Stiefern am Kamp
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Mein Kraftort_3: Niederösterreich
Durch das Kamptal zum Stift Altenburg

Die Wachau, das üppige Mostviertel mit dem Sonntagberg und Maria Taferl im Zentrum, das Pielach- oder Traisental – in der Diözese St. Pölten gibt es viele Orte, die für das Leben und den Glauben Kraft geben können. In dieser Folge fahren wir durch das romantische Kamptal – bis zum „Barockstift des Waldviertels“, Stift Altenburg. Nach rund vier Stunden Radfahrt haben wir unser Ziel erreicht: Stift Altenburg. Prächtig liegt es vor uns, eingebettet in eine vielfältige Gartenanlage und umrahmt...

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Das große Mosaikbild der heiligen Elisabeth von Thüringen erinnert an die 1898 in Genf ermordete erste Patronin des Hilfs- und Rettungsdienstes "Rotes Kreuz", Kaiserin Sisi.
  Video   23 Bilder

Mein Kraftort_2: Erzdiözese Wien
Die Rotkreuz-Kapelle der Kaiserin

Diese Woche führen wir Sie zu eher unbekannten „Kraftorten“ des kirchlichen Jugendstils in Wien und Niederösterreich: Nicht die berühmte „Kirche am Steinhof“ oder die dem heiligen Karl Borromäus geweihte „Lueger-Kirche“ am Zentralfriedhof sind unser Ziel, sondern drei echte „Geheimtipps“. Wer vom Wiener Naherholungsgebiet Donauinsel mit seinen Restaurants und Bars über die Reichsbrücke fährt, sieht links die dem heiligen Franziskus geweihte Kirche am Mexiko­platz. Mich beeindruckt jedesmal...

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Weitblick: Das Ruster Hügelland bietet Gelegenheit zum Kraft tanken.
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Mein Kraftort_1: Burgenland
Meine Kraftquelle vor der Haustür

Das Ruster Hügelland fasziniert Tamara Strommer seit ihrer Kindheit. Nach einer Krebsdiagnose erlebt sie den traumhaften Landstrich noch bewusster. Aufgezeichnet von Gerald Gossmann Das Ruster Hügelland ist meine Kraftquelle – diese Weite, dieser Blick über Wiesen, Äcker, Dörfer, den Neusiedler See. Ich bin hier aufgewachsen. In Oslip, einem kleinen Dorf (1.260 Einwohner), in dem sich vor 500 Jahren die heutigen Burgenlandkroaten ansiedelten. Die Dorfgemeinschaft trägt mich bis heute....

Nachrichten - Steiermark | SONNTAGSBLATT

Kirche hier und anderswo
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… entdecke.MARIATROST
Die einzige Basilika von Graz

Bis 2030 wird der Mariatroster Purberg mit der Basilika als Wallfahrts- und Begegnungszentrum renoviert und entwickelt. Gestartet wird mit der Basilika-Innenrenovierung. Katharina Grager In Gelb-weiß strahlt die Kirche mit den angeschlossenen ehemaligen Klostergebäuden am Purberg im Herzen vom Stadtrandbezirk Graz-Mariatrost. „Gelb-weiß steht für die Farben des Vatikans, denn als Basilika hat Mariatrost eine enge Verbindung zum Heiligen Stuhl“, erklärt Dietmar Grünwald, der momentan als...

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  Aktion   6 Bilder

Sommerserie 2020
Mein Kraftort - der Fotowettbewerb

Veröffentlichen Sie Ihr Lieblingsfoto von einem Ort, der Ihnen Kraft fürs Leben gibt! Urlaub in der Heimat ist heuer angesagt. Die Sommerserie der österreichischen Kirchenzeitungen führt Sie ganz aktuell an bekannte und unbekannte Plätze in Österreich und Südtirol, die für viele Menschen ein Kraftort geworden sind. Der Sommer lädt uns ein, Atem zu holen, unseren Körper und unsere Seele mit der Erde und dem Himmel zu verbinden und aus den kleinen und großen Wundern des Lebens Kraft zu...

Menschen & Meinungen
Das Sonntagsblatt wird im Hause Styria gedruckt, nun an der hochmodernen Anlage in Messendorf (links). Beim Diözesanjubiläum 2018 nutzten viele PassantInnen die Möglichkeit, einen Blick in verschiedene Jahrgänge des „Sonntagsblatt für Steiermark“ zu werfen (rechts).Fotos: Neuhold, Russegger
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75 Jahre SONNTAGSBLATT
Ins Stammbuch geschrieben

75 Jahre Sonntagsblatt. Für die kommende Festausgabe laden wir unsere Leserinnen und Leser ein, ihre Gedanken und Erfahrungen beizusteuern. September 2020. Beginn des Schuljahres und des Arbeitsjahres, auch in unseren Pfarrgemeinden und Seelsorgeräumen. Heuer ist das alles nicht nur Routine. „Corona“ hat in den vergangenen Monaten vieles verändert, einen Lockdown hervorgerufen. Verschiedenes wurde eine Zeitlang ins Homeoffice verlagert. Auch im Herbst ist die Form des Schul- und...

Menschen & Meinungen
Politik und Zivilgesellschaft müssen hinter der Volksgruppe der Roma und Sinti stehen, fordert die Roma-Seelsorgerin Manuela Horvath, anlässlich des jährlichen Gedenktages des Roma-Holocaust. Heuer im Februar erinnerte Horvath bei einer Gedenkfeier an die Opfer des Roma-Attentats vor 25 Jahren in ihrem Heimatort Oberwart

Gedenken an Roma-Holocaust
Leben in Angst

Gedenken an Roma-Holocaust. Roma-Seelsorgerin Manuela Horvath berichtet von Verfolgung. In vielen europäischen Staaten ist am Sonntag, 2. August, an die Verfolgung und Ermordung von Sinti und Roma während der NS-Zeit erinnert worden. So wurde auch in Wien an die 500.000 Roma und Sinti, die während der NS-Zeit ermordet wurden, gedacht. Auch heute sei noch mehr Bewusstsein in der Zivilgesellschaft über die Situation der Volksgruppe notwendig, und jeder Einzelne wie auch im besonderen Politiker...

Kirche hier und anderswo

P. Bernhard Bürgler, SJ., wird erster Provinzial der neuen Zentraleuropäischen Jesuitenprovin

Provinzial für Zentraleuropa
Länderübergreifend wirken

Die Jesuiten gründen eine neue Zentraleuropäische Provinz. Erster Provinzial wird ein Österreicher. P. Josef Bürgler, derzeit Provinzial der Österreichischen Jesuitenprovinz, wird ab April 2021 der aus mehreren Ordensprovinzen zusammengeschlossenen Zentraleuropäischen Provinz als Provinzial vorstehen. Bernhard Bürgler ist ein ausgewiesener Experte in den Bereichen Spiritualität, Exerzitien, Meditation und Psychoanalyse. Der 60-jährige ist in Lienz, Osttirol, geboren. Nach der Matura...

  • 06.08.20
Die Segel sind gesetzt. Das Aufziehen des Sonnensegels auf dem Friedensplatz war eine der letzten Aktionen einer Arbeitswoche, in der viele Freiwillige das Haus der Stille auf die Wiedereröffnung vorbereiteten.

Ein Ort für andere Werte

Das Haus der Stille hat nun wieder geöffnet. Am 3. August hat auch das Haus der Stille seine Pforten wieder für den Gäste- und Kursbetrieb geöffnet. Einen Tag davor wurde mit ca. 40 Menschen der erste öffentliche Gottesdienst seit der coronabedingten Schließung gefeiert. Als Begegnungsort von Menschen aus verschiedenen Regionen wollte man die neue Öffnung behutsam vorbereiten. In der langen, gleichsam „kontemplativen“ Zeit dazwischen hat die kleine Gemeinschaft im Haus ihr geistliches Leben...

  • 06.08.20

Eine Welt

Anschläge auf Kirchen. Bei einem Feuer in der Kathedrale von Managua, der Hauptstadt Nicaraguas, wurde ein Kreuz aus dem Jahr 1638 zerstört (siehe Bild). Die Erzdiözese berichtete, dass eine vermummte Person einen Molotow-Cocktail in die Kirche geworfen habe. Der Vorfall hat das Verhältnis zwischen Regierung und Kirche weiter angespannt. Getrübt ist dieses bereits, seit Präsident Ortega die Bischöfe beschuldigt hatte, einen Staatsstreich der Opposition gegen ihn zu unterstützen. Seither gab...

  • 06.08.20
Auch durch illegale Brandrodung ist der Lebensraum der Indigenen in Gefahr.

Indigene Völker
Sterben die Indigenen, dann stirbt die Lunge der Erde

Indigene Völker in Gefahr – das deutsche kirchliche Lateinamerika-Hilfswerk „Adveniat“ warnt. Zum Internationalen Tag der indigenen Völker am 9. August hat das deutsche kirchliche Lateinamerika-Hilfswerk „Adveniat“ auf die prekäre Lage von Indigenen hingewiesen. Der Gedenktag müsse ein „Tag der Trauer und des Aufschreis sein“, erklärte Hauptgeschäftsführer Michael Heinz. „Indigene werden systematisch von ihren angestammten Territorien vertrieben, gesellschaftlich ausgegrenzt und gezielt...

  • 06.08.20
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Texte zum Sonntag

19. Sonntag im Jahreskreis | 09.08.2020
Kommentar

Sie Sehnsucht wecken Das Corona-Virus hat auch hier zugeschlagen: Der feierliche Start der Seelsorgeräume in unserer Diözese wird sich in vielen Fällen verschieben. Trotzdem wird in vielen Planungsgruppen und Denkwerkstätten eifrig an der konkreten pastoralen Ausrichtung gefeilt. Es ist ein Aufbruch zu neuen Ufern. Was braucht es dafür? Wer ein Schiff bauen will – sagte Antoine de Saint-Exupéry –, der soll nicht bloß Material bereitstellen und die Arbeit organisieren, sondern vor allem in...

  • 05.08.20

19. Sonntag im Jahreskreis | 09.08.2020
Meditation

Wahrhaftig suchen Hören wir nicht oft, auch von christlicher Seite, der Mensch sei zu einer echten Gotteserfahrung, zum Erleben der Transzendenz nicht mehr fähig? Wie rasch ist man philosophisch, theologisch oder psychologisch der Auffassung, diese Erfahrungen gehörten in den Bereich des Mythos. Nach Ansicht des Theologen Josef Ratzinger (später Papst Benedikt XVI., Anm.) sind solche Urteile übereilt und können leicht durch glaubwürdige Zeugnisse vieler Männer und Frauen widerlegt werden. Der...

  • 05.08.20

Menschen & Meinungen

Zwei besondere Schmuckstücke konnte unser SONNTAGSBLATT-Fotograf kürzlich ablichten. Die Kronen der Gnadenstatue von Maria-trost befinden sich derzeit nicht auf den Köpfen der Statue von Maria und dem Jesuskind, sondern sind zur Reinigung und Restaurierung abgenommen worden. Die Statue ohne Kronen und Näheres zur Renovierung der Basilika finden Sie auf Seite 12.

Leserbriefe

Das Salz für die Zukunft Die offene Sichtweise zu verschiedenen religiösen Themen ist wohltuend. Das gilt von „Aus meiner Sicht“ des Chefredakteurs Herbert Meßner bis zu den Beiträgen „Positionen“, wie zuletzt von Karl Veitschegger. Seine Beiträge sind wichtiges Salz für die Zukunft unserer Kirche. Es schmeckt hervorragend. Hermann Krammer, Seckau Kraftorte keinem absprechen Zum Leserbrief „Kirche – ein Kraftort?“, Nr. 31 Warum man nur in Kirchen „Gott begegnen kann“ und nicht auch an...

  • 06.08.20
Politik und Zivilgesellschaft müssen hinter der Volksgruppe der Roma und Sinti stehen, fordert die Roma-Seelsorgerin Manuela Horvath, anlässlich des jährlichen Gedenktages des Roma-Holocaust. Heuer im Februar erinnerte Horvath bei einer Gedenkfeier an die Opfer des Roma-Attentats vor 25 Jahren in ihrem Heimatort Oberwart

Gedenken an Roma-Holocaust
Leben in Angst

Gedenken an Roma-Holocaust. Roma-Seelsorgerin Manuela Horvath berichtet von Verfolgung. In vielen europäischen Staaten ist am Sonntag, 2. August, an die Verfolgung und Ermordung von Sinti und Roma während der NS-Zeit erinnert worden. So wurde auch in Wien an die 500.000 Roma und Sinti, die während der NS-Zeit ermordet wurden, gedacht. Auch heute sei noch mehr Bewusstsein in der Zivilgesellschaft über die Situation der Volksgruppe notwendig, und jeder Einzelne wie auch im besonderen Politiker...

  • 05.08.20

Vorgestellt
Herbert Kohlmaier, Sozialpädagogik

Die Frische tue ihm gut. Er sei blond und eher ein nordischer Typ. Er liebe „die Kälte mehr als die Hitze“, erzählt der Oststeirer und Irland-Fan Prof. Mag. Herbert Kohlmaier. Ab September ist er Direktor des Kollegs für Sozialpädagogik sowie des zu diesem hinzugekommenen neuen Kollegs für Elementarpädagogik im Grazer Augustinum. In Irland treffe sich „Alm mit Meer“, ergänzt Kohlmaier sein Loblied. Die „Pub-Kultur“ wie im Dorfgasthaus behage ihm auch. Weitere Hobbys seien Kino, besonders...

  • 05.08.20

Gert Janusch
Steirer mit Herz

Schwere Depressionen und Zweifel habe auch Franz von Assisi gehabt, erwägt Mag. Gert Janusch. Er wirkte in der Grazer Franziskanerkirche, bis es ihm jetzt der Gesundheitszustand schwerer möglich machte, oft als Lektor und Mesner mit. „Wenn sogar der Franziskus solche Zustände hatte, darf ich sie auch haben“, tröstet sich der Grazer, der manchmal „an allem“ zweifelt. Von seiner Mutter her sei er ein eher zaghafter Mensch. Dass er in der Pension ab 2003 die Franziskaner entdeckt habe, empfinde er...

  • 05.08.20

Bewusst leben & Alltag

Der Wald ist besonders für Kinder ein wichtiger Erfahrungsraum.
  3 Bilder

Ab in die Wildnis

Viele unterschiedliche Möglichkeiten finden wir in den Wäldern. Quasi von der Ruhe-Oase zum Abenteuerplatz, vom schattigen Laubwald zur sonnigen Lichtung, von hochwachsenden Grashalmen zum matschigen, dunklen Waldboden, vom Ökosystem zur Zwergen- oder Feenlandschaft … Jeder Waldabschnitt hat seinen Reiz, der einlädt, entdeckt und geduldig erkundet oder mit Fantasie gefüllt zu werden. Kinder schaffen es im Wald sehr rasch, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. So können schon mal großflächige...

  • 06.08.20

Fotowettbewerb

Die SONNTAGSBLATT_Sommerserie „Mein Kraftort“ ermuntert unsere LeserInnen, beim „Mein Kraftort_Fotowettbewerb“ ihren persönlichen Kraftort mit anderen zu teilen. Die Graggerschlucht mit dem Wasserweg im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen ist für Sonja Hochfellner so ein absoluter Kraftort. „Der Weg zum Kaskadenwasserfall ist gesäumt mit allerhand Schönheiten der Natur. Jeder kann diesen Weg gehen, von Klein bis Groß, und wird dann am Ende mit diesem Anblick belohnt. Man hört nur das Rauschen des...

  • 30.07.20
Ernst Pock

Zum Nachdenken
Näher dem Evangelium

Näher dran am Evangelium Meine Motivation, mich ehrenamtlich zu engagieren, liegt in der Chance auf ein erfülltes Leben begründet. Klingt etwas pathetisch, meint aber einfach, dass es (nur) im Miteinander gelingen kann, so etwas wie Sinn und Wert im Leben zu erfahren. Diesen Sinn erfahre ich unter anderem bei der Entwicklung des Seelsorgeraums. Natürlich gibt es auch Herausforderungen. In meinem Kontext ist es oft die Spannung zwischen Alt und Neu. Das Bisherige ist in derselben Form nicht...

  • 30.07.20

Buchtipp
Für Sie Gelesen

Gehen auf alten Wegen Wo in alten Zeiten blühender Handel und stetes Treiben herrschte, finden sich heute noch malerische Wanderwege quer durch Niederösterreich. Anhand verwitterter Wegmarkierungen und alter Karten begeben wir uns auf die Suche nach längst vergangenen Zeiten. Martin Burger hat die alten Wege erforscht, rekonstruiert und in 30 lohnenden und erlebnisreichen Wanderungen zusammengefasst. Die Wanderungen führen z. B. zum Straßenthaler Ruinenweg oder über den Polansteig.

  • 29.07.20

Gesellschaft & Soziales

Rainbows
„Ich fühl mich allein“

RAINBOWS hilft Kindern nach der Trennung oder Scheidung der Eltern – neue Termine ab Herbst. Eine Trennung oder Scheidung der Eltern ist immer eine belastende Situation. Wenn Eltern auseinandergehen, bricht für ihre Kinder in der Regel eine Welt zusammen. Sie brauchen nach der Trennung oder Scheidung ganz besondere Aufmerksamkeit. RAINBOWS hilft! „Zu Trauer, Angst und Unsicherheit mischen sich Kränkung und Wut. Kinder fühlen sich allein gelassen und wissen nicht, wie sie mit dem plötzlichen...

  • 05.08.20
Mit einem Comic von Papst Franziskus wirbt das „Dikasterium für Laien, Familie und das Leben“ für ihre Kampagne, mit älteren Menschen in Kontakt zu bleiben.

Social Media
Schickt eine Umarmung!

Kontaktpflege zwischen Jung und Alt. Eine neue Kampagne für die intensivere Kontaktpflege mit alten Menschen hat das „Dikasterium für Laien, Familie und das Leben“ gestartet. Unter dem Titel „Alle alten Menschen sind deine Großeltern“ lädt das Dikasterium junge Menschen ein, kreativ und mit Fantasie trotz der Coronabeschränkungen den Kontakt mit Senioren aus der eigenen Familie – aber nicht nur – zu halten. Auf Anregung von Papst Franziskus sollen jüngere den älteren Menschen wenigstens...

  • 30.07.20
Bei einer Betriebsbesichtigung Lehrlingen über die Schulter schauen und Arbeitsbedingungen kennen lernen: Peter 
Hochegger (links) mit Bischof Wilhelm Krautwaschl (Mitte).
  2 Bilder

Interview
Arbeit prägt das Leben

Ing. Mag. Peter Hochegger, langjähriger Leiter des WIFI Steiermark, derzeit geschäftsführender Vorsitzender des Fonds für Arbeit und Bildung der Diözese Graz-Seckau, im Gespräch mit dem SONNTAGSBLATT über die aktuelle Situation am Arbeitsmarkt, den Nutzen einer sozialökonomischen Wirtschaft und den Auftrag der Kirche in diesem Feld. Als gelernter Elektriker und späterer Leiter des Wirtschaftsförderungsinstituts der Wirtschaftskammern Österreich (kurz WIFI) kennt Ing. Mag. Peter Hochegger die...

  • 29.07.20
Den Sommer genießen. Manchem ge-lingt das – besonders heuer – nicht immer gut. Menschen nachhaltig einer schwierigen Lebenssituation zu unterstützen ist dem IFP (Institut für Familienberatung und Psychotherapie) ein großes Anliegen.
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Familienberatung
Ein Sommer wie noch nie …

Familienberatung. Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen. „Bin ich froh, dass ich wieder zu Ihnen kommen darf, ich hab’ mich gefühlt wie eine Aussätzige, und es ist mir jetzt alles nur noch zu viel geworden“, sagt eine ältere Dame, die nach den Corona-Lockerungen wieder regelmäßig in die Familienberatungsstelle kommt. Das erste Enkelkind nicht besuchen zu können, „den Geruch des Neugeborenen aufzunehmen“, für den Sohn, nun Jungvater, da zu sein, so vieles war und ist nicht...

  • 22.07.20

Reisen

En Gedi in der judäischen Wüste ist ein Naturreservat mit reizvollen Wasserfällen.Alle vier Gruppen luden zur Wanderung zur Davidsquelle ein, so auch die durch weiße Hüte gekennzeichnete Gruppe B mit vielen Pilgerinnen und Pilgern aus dem Seelsorgeraum Graz Süd-Ost.
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Heiliges Land - Reisebericht
Eine vierfärbige Pilgerreise

Im Heiligen Land erlebten 185 steirische Pilgerinnen und Pilger die Orte der Bibel und die Schönheiten und Probleme des Gebietes. Wo haben Sie Ihre Hüte her?“, fragt mich der Security-Mann bei der Sicherheitskontrolle im Flughafen nahe Tel Aviv. Sogar ihm ist aufgefallen, dass sich zwischen 15. und 23. Februar unter die vielen Heiligen-Land-Pilger solche mit roten, weißen, grünen und blauen Hüten gemischt haben. Sie kennzeichnen die vier Pilgergruppen der vom „Sonntagsblatt“ mit GEO-Reisen...

  • 26.02.20
  23 Bilder

Heiliges Land 2020_DO, 20.2.2020
Hier war Jesus

Nach dem Frühstück Fahrt zum See Gennesaret. In Magdala, dem Heimatort der Maria Magdalena feiern die Gruppen C und D eine Heilige Messe in der Boot-Kapelle im Magdala Center. Direkt am See Genessaret gelegen würdigt das Spiritualitätszentrum "Duc In Altum" ("Auf, ins Weite") sieben verschiedene Frauen aus dem Neuen Testament, die Jesus gefolgt sind. Eine achte Säule würdigt alle Frauen, die den christlichen Glauben gelebt haben. In der Boot-Kapelle erinnern der Altar in Boot-Form und der Blick...

  • 21.02.20
  25 Bilder

Heiliges Land 2020_MI, 19.2.2020
Auf zum See Gennesaret

Betlehem – Jerusalem: Yad Vashem – Jericho – Yardenit – Berg der Seligpreisungen – Nazaret Nach dem Check-Out im Hotel geht es zunächst nach Yad Vashem, der bedeutendsten Gedenkstätte, die an die nationalsozialistische Judenvernichtung erinnert. Yad Vashem (hebräisch יד ושם für „Denkmal und Name“) erhielt seinen Namen nach Jes 56,5 EU: „Ihnen allen errichte ich in meinem Haus und in meinen Mauern ein Denkmal, ich gebe ihnen einen Namen, der mehr wert ist als Söhne und Töchter: Einen ewigen...

  • 20.02.20
  •  1
  25 Bilder

Heiliges Land 2020_DI, 18.2.2020
Zwei Brennpunkte des Glaubens

Der heutige Tag führt uns zu den wichtigsten Eckpunkten im Leben Jesu und unseres Glaubens. In Jerusalem meditieren wir auf der Via Dolorosa den Leidensweg Jesu. Er geht hinauf nach Golgotha und in die Grabeskirche. Wir reihen uns ein in die große Anzahl der Pilger heute und jener, die sich über Jahrhunderte von den materiellen Zeugen der letzten Stunden Jesu berühren lassen. Freilich darf auch ein Gruppenfoto auf der Stiege vor der Grabeskirche nicht fehlen. Beim Altstadtbummel erleben, atmen,...

  • 19.02.20

Redaktionelles

www.meinekirchenzeitung.at
Aus der Redaktion

Mittwoch, 17. Juni 2020, war für das SONNTAGSBLATT ein wichtiges Datum. Nach einer einjährigen Probephase haben alle neun österreichischen Kirchenzeitungen festgelegt, künftig ihre digitalen Initiativen auf der gemeinsamen Plattform www.meinekirchenzeitung.at zu bündeln. Ein großes Signal der Zusammenarbeit der katholischen Kirche in Österreich. Neben dem Webportal gibt es auch einen gemeinsamen Kiosk für die ePaper aller Kirchenzeitungen. (z. B. sonntagsblatt.at) Das innovative Projekt wurde...

  • 25.06.20

SONNTAGSBLATT
Redaktioneller Service

Das SONNTAGSBLATT bringt wöchentlich kulturelle, religiöse und allgemein menschliche Themen zur Sprache. Den inhaltlichen Schwerpunkt bildet die Kirche in der Steiermark. Das SONNTAGSBLATT unterstützt aber auch die pfarrliche Öffentlichkeitsarbeit in den Regionen: Pfarr- und Regionsseiten im SONNTAGSBLATT Es findet eine besondere Veranstaltung statt, unkonventionelle neue Wege in der Pastoral, interessante Personen aus der Pfarre, besondere Projekte - das Das SONNTAGSBLATT berichtet...

  • 06.08.19

Kunst & Kultur

Humor

Sag einmal, ist der Fisch immer so nervig? – Ja klar, er ist ein Stör. Auf einer Bank im Zoo sitzt ein Tierpfleger und weint. Erkundigt sich ein Besucher bei einem anderen Pfleger: „Was hat der Mann, was ist denn passiert?“ – „Ach, unser Elefant ist heute gestorben.“ – „Oje, das ist wirklich schlimm“, beteuert der Besucher mitfühlend. „Ihr Kollege hat wohl sehr an dem Tier gehangen?“ – „Nein, überhaupt nicht, er muss jedoch das Grab aus-heben.“ „Kommen wir nun zur Aufgabe von gestern“,...

  • 30.07.20
Abendmahl, um 1600, Öl auf Leinwand, Graz, Diözesanmuseum.
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Bibel & Kunst
Gemälde, die Geschichte(n) erzählen

Diözesanmuseum Graz » Öffnungszeiten: Di–Fr: 9–17 Uhr, Sa & So: 11–17 Uhr – für Gruppen nach Vereinbarung! Bürgergasse 2, 8010 Graz, Tel. (0 31 6) 80 41-890, E-Mail: dioezesanmuseum@graz-seckau.at » Wir vom Diözesanmuseum möchten in der aktuell schwierigen Zeit Kunst und Kultur zugänglicher machen. Deshalb setzen wir unseren Eintritt aus und öffnen für Individualbesucher unter dem Motto: „Zahle, was du möchtest.“ Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Mit Jesus zu Tische...

  • 23.07.20

26.07.20
Humor

„Elisabeth, hast du nicht Lust, mit dem Elektro-Elephanten zu spielen?“ – „Aber Mama, ich bin doch schon 13! Kannst du mir bitte einfach ganz normal sagen, dass ich Staubsaugen soll.“ „Warum weint denn dein kleiner Bruder bloß so fürchterlich?“ – „Ach, wir haben Sommerferien. Er hat aber keine.“ – „Wieso denn nicht?“ – „Naja, er geht halt noch nicht in die Schule!“ Thomas ist zu Besuch bei seinem Großvater. Plötzlich zerbricht der Bub eine Vase. Opa ist darüber ziemlich entsetzt: „Weißt...

  • 23.07.20

19.07.2020
Humor

Warum nimmt der Kapitän immer ein Messer mit aufs Schiff? Damit er in See stechen kann. Bei einem stadtbekannten Einbrecher kündigt sich Nachwuchs an. Überglücklich erzählt er seinen Kumpanen über den geplanten Namen: „Wenn es ein Bub wird, werden wir ihn Klau’s nennen.“ Der kleine Sebastian sitzt beim Schulausflug am See und weint. Da kommt die Lehrerin vorbei und fragt, was denn passiert sei. – „Der Florian hat mein gutes Jausenbrot ins Wasser geworfen!“, schnieft darauf Sebastian. –...

  • 16.07.20

Serien

Grenzerfahrungen sind im kollektiven Gedächtnis unserer Steiermark tief verwurzelt. Wie kann Kirche Heimat für möglichst viele geben? Und wie gelingt es ihr, Grenzen weniger zu ziehen als vielmehr auch zu öffnen? – Im Bild: Wegen des Corona-Virus zeitweilig geschlossene Grenze zu Slowenien in St. Anna am Aigen.

Plädoyer für die Zukunft: Teil 05
Grenzen, unser Los!

Wo brauchen wir Grenzen? Von allen acht Fragen, die dieser Serie zugrunde liegen, scheint mir auf den ersten Blick keine einfacher zu beantworten als diese: „Wo brauchen wir Grenzen?“ Überall dort, wo wir Gefahr laufen, Gleichheit mit Gerechtigkeit zu verwechseln, so mein erster Gedanke. Selbst unsere sehr auf Egalität ausgerichtete Verfassung hält unmissverständlich fest, dass „Gleiches gleich und Ungleiches ungleich“ zu behandeln ist. Rechtsphilosophisch ist dieser Unterschied überhaupt...

  • 05.08.20
Schöne Orte suchen viele Menschen im Urlaub auf. Warum aber ist uns Schönheit dort, wo wir die meiste Zeit unseres Lebens verbringen, viel weniger wichtig? ZiB-Moderator Tarek Leitner plädiert in seinem Buch „Wo leben wir denn?“ dafür, glückliche Orte zu erschaffen.

Plädoyer für die Zukunft |Frage 4: Rettet Schönheit die Welt?
Schönheit ist nicht nützlich

Interview mit Tarek Leitner... Fjodor M. Dostojewski verdanken wir die Behauptung „Schönheit wird die Welt retten“. Würden Sie ihm zustimmen? Tarek Leitner: Nein, das kann ich nicht. Es stimmt zwar, dass Dostojewski als Experte auf dem Gebiet der Schönheit gilt – andererseits, dieses Zitat stammt doch aus seinem Roman „Der Idiot“. Ich habe mich in meinem neuen Buch „Berlin – Linz“ (Anmerkung: 2020 im Brandstätter Verlag erschienen, siehe Seite 20) unter anderem Fragen der Schönheit in dunklen...

  • 29.07.20
  4 Bilder

Mein Kraftort_5: Steiermark
Unterwegs im steirischen Betlehem

In der Steiermark angelangt führen wir Sie weit in den Südosten, an die slowenische Grenze, zu einem persönlichen Wohn- und Kraftort mit überregionalem Ruf. Katharina Grager Als ich vor fast schon zehn Jahren das erste Mal von der Marktgemeinde St. Anna am Aigen in der Südoststeiermark hörte, dachte ich als in Stadtnähe aufgewachsene junge Studentin: „Oh mein Gott …, keine Autobahn weit und breit und auch kein Bahnhof, den man schnell zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen könnte? Das...

  • 29.07.20
Bevor die Wirklichkeit ausschließlich als Idylle erlebt wird, ermuntert Hans Putzer in seinem Plädoyer: „Wagen wir als Kirche wieder mehr herausfordernde Schönheit, und verzichten wir dafür auf hübsche Behaglichkeit!“

Plädoyer für die Zukunft | Rettung der Welt
Warum denn gleich die ganze Welt allein retten?

Hand aufs Herz, liebe Leserinnen und Leser: Die Frage dieser Woche „Rettet Schönheit die Welt?“ lässt wohl die meisten von uns zuerst über „Schönheit“ nachdenken. Stünde stattdessen „Achtsamkeit“, „Empathie“, „Verantwortung“, „Glaube“ oder gar „Liebe“ in der Frage – gekauft. Aber ausgerechnet Schönheit? Beginnen wir vielleicht doch besser mit der „Rettung der Welt.“ Dieses Thema hat Konjunktur. Da waren wir in meiner Jugendzeit doch noch irgendwie bescheidener. Wale vor dem Aussterben, Wälder...

  • 22.07.20

Kirche, Feste, Feiern

Festprofi
Fronleichnam

An einem Feiertag haben die Leute mit dem Priester einen Umzug gemacht. Sie haben gesagt, es ist Fronleichnam. Aber einen Toten hab ich da nicht gesehen. Du? Du meinst das Fronleichnamsfest. Der Name klingt seltsam, fast wie ein Krimi. Im Mittelpunkt steht aber keine Leiche, sondern Jesus. Und der ist höchst lebendig. Er ist ja unter uns, wenn wir zusammenkommen, sein Wort hören, miteinander beten und singen. Auf besonders schöne Weise kommt er zu uns bei der hl. Messe in den Gestalten...

  • 10.06.20
Jesus Christus als Brot des Lebens, verehrt im Lobpreis und Dank der Kirche.
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Glaube
Dank und Lobpreis

Zum Fronleichnamsfest Worte des am 25. Mai gestorbenen Theologen Philipp Harnoncourt aus der Ö1-Reihe „Gedanken für den Tag“. Die katholische Kirche feiert das Fronleichnamsfest. Nicht wenige meinen, es gehe darin vor allem um das anbetungswürdige Geheimnis der aufbewahrten Eucharistie, denn im Sakrament des eucharistischen Brotes ist durch das Geheimnis der heiligen Wandlung Jesus Christus selbst – mit Leib und Seele, mit Fleisch und Blut, als wahrer Gott und wahrer Mensch –...

  • 03.06.20

Pfigsten
Komm, Heiliger Geist

Atme in uns, Du Geist des lebendigen Gottes, dass alles in uns von Seinem Leben pulsiere. Durchglühe uns, Du Geist der Liebe, dass unsere kranken Herzen durch Dich entzündet werden. Belebe uns, Du Kraft des Auferstandenen, dass unsere Angst und Schwäche zur weithin leuchtenden Hoffnung werden. Ziehe uns an Dich, Du Geist Gottes, dass Dein Leben auch unser Leben werde! Martin Thurner

  • 28.05.20
Festprofi

Festprofi
Pfingsten

Alle sagen, Pfingsten hat etwas mit dem Heiligen Geist zu tun. Was ist das für ein Geist? Ist der gruslig? Nein, der Heilige Geist ist kein Gespenst und will dir sicher nicht Angst machen. Er ist die Kraft Gottes. Durch ihn kann Gott überall auf der Welt gegenwärtig sein. Wir nennen ihn Geist, weil wir ihn nicht sehen können. So wie man auch deinen Geist und deine Gedanken nicht sehen kann. Dass du z. B. in der Schule manchmal mit deinen Gedanken bei den Freunden am Spielplatz bist,...

  • 28.05.20

Sonderthemen

Der Steirische Katholikentag 1981 war ein Highlight, das Bischof Weber unserer Kirche und unserem Land schenkte.  Im Bild eine spätere Veranstaltung beim Katholikentagskreuz.
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Bischof Johann Weber
Er nahm das Volk Gottes ernst

Weitere Stimmen zum Tod von Altbischof Johann Weber, die seine Hirtensorge und Dialogfähigkeit hervorheben und seine Fähigkeit, auf alle zuzugehen. Der Tod von Bischof em. Johann Weber am 23. Mai hat große Anteilnahme ausgelöst. Viele Stimmen würdigen den Bischof, der von 1969 bis 2001 die Diözese Graz-Seckau leitete, zwischenzeitlich der Österreichischen Bischofskonferenz vorstand und ein hochgeschätzter Seelsorger war. Als „liebenswürdigen Kirchenbotschafter“ würdigte die Präsidentin...

  • 27.05.20

SONNTAGSBLATT mit Magazin inpuncto
Ostern zu Hause feiern

Von Gründonnerstag bis Ostersonntag Die Kirchenzeitungen haben gemeinsam mit Fachleuten für Liturgie das Magazin inpuncto trotzdem ostern gestaltet. Es bietet Anregungen und Hilfen, die Kar- und Ostertage zu Hause zu feiern. Für jeden Tag von Gründonnerstag bis Ostersonntag finden Sie einen Vorschlag, wie Sie zu Hause selbst Gottesdienste feiern können, ob für Erwachsene oder für Familien mit Kindern. Eine besondere Bedeutung hat für viele zu Ostern das Essen. Die „Speisensegnung“ ist...

  • 02.04.20

Kommentare & Blogs

Offen gesagt
Chefredakteur Herbert Meßner

Auf den Weg zu besonderen Verehrungsstätten der Gottesmutter Maria machen sich auch in diesem Sommer viele Gruppen. Über zwei solche Wallfahrtsorte finden Sie in dieser Ausgabe größere Beiträge: Graz-Mariatrost und Heilbrunn. Allein die beiden Namen stehen für das, was Menschen suchen, wenn es sie an solche Orte zieht: Trost und Heilung. Trost braucht nicht nur, wer trauert. Manchmal braucht der Mensch einfach Ermunterung und Bestätigung in den Unsicherheiten und Unwägbarkeiten seines Lebens....

  • 05.08.20
Thomas Meier ist Pressesprecher des Landesfeuerwehrverbandes Steiermark und seit 1984 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Feldbach.

Offen gesagt
Nach dem Unwetter

Wie haben sich die Unwetter in der Steiermark ausgewirkt? Wie hilft die Feuerwehr? Seit Ende Juni muss man sagen, dass keine Region der Steiermark von Unwettern ganz verschont geblieben ist. Fast überall kam es zu Gewittern mit den klassischen Unwetterkomponenten: Sturm, Hagel und Starkregen. Die Schäden fielen dementsprechend aus: überflutete Keller, von Muren verlegte Straßen, Bahngleise oder Gebäude, umgestürzte Bäume, die Autos, Häuser, Strom- und Telefonleitungen beschädigten, im...

  • 05.08.20

POSITIONEN, Alois Strohmaier
Ein Hoch den frechen Spatzen

Wenn ich gelegentlich auf einen Kaffee beim Jakomini-Sorger einkehre, geschieht es, dass ein frecher Spatz ohne Scheu vor den Gästen das Lokal aufsucht. Und geschickt pickt er die Semmel- und Brotbrösel auf dem Boden auf. Da denke ich an den genialen Jugendseelsorger und Gründer des Salesianerordens, Johannes Don Bosco, über den die Dichterin Elisabeth Langgässer gesagt hat, der Heilige sei „wie ein wildes Gebirgswasser“ gewesen, „das gleichzeitig Steine mit sich reißt und Blumen und Tiere...

  • 05.08.20

Aus meiner Sicht
Chefredakteur Herbert Meßner

Gipfelgespräch über das Leiden Wanderungen sind in der Ferienzeit immer eine beliebte Unternehmung. In Ermangelung exotischerer Urlaubsziele sind sie es heuer vielleicht noch stärker. Auch auf dem kirchlichen Kalender steht im Sommer eine Wanderung. Jesus führt uns dabei auf den Berg der Verklärung. Auf dem Berg Tabor, der so charakteristisch die Jesreel-Ebene in Galiläa überragt, wird sein Wanderziel lokalisiert. Am 6. August wird das Ereignis auf dem Gipfel dieses Berges gefeiert, die...

  • 29.07.20

Leserreporter

Der Gnadenaltar von Eichkögl - Klein Mariazell aus dem Jahr 1853 ist dem aus Mariazell nachempfunden.
Klein Mariazell

Als Kind pflanzte 1828 Theresia Payer an der Stelle der heutigen Pfarrkirche eine Birke, an der sie ein Bild der Gnadenmutter anbrachte. Später ehelichte sie Anton Kobald, den Besitzer des nahe der Frauenbirke gelegenen Gasthauses. Als dieser 1852 schwer erkrankte, gelobte er, im Falle seiner Genesung eine Kapelle zu errichten. Kobald wurde gesund und schon am 29. September 1853 konnte die Kapelle „Klein Mariazell“ geweiht werden. Viele Gläubige aus nah und fern pilgerten zu dieser Gnadenstätte...

  • 03.08.20
  Video   7 Bilder

Religionsunterricht interaktiv
Interreligiöser Abschlussgottesdienst an der HTL Weiz

Die Umstände ließen keinen Gottesdienst im Innenhof der HTL Weiz zu. Kurzerhand entschied man sich einen Livestream aus der Evg. Kirche in die Klassenzimmer zu senden und so das Schuljahr spirituell zu schließen. Ein Teil der Schüler*innen konnte von zu Hause der Feier beiwohnen. Eine Team der Religionslehrer*innen bereitete die Feier vor. Unter Beteiligung von drei Schüler*innen und Dir. Gottfried Purkarthofer und musikalischer Unterstützung eines Elektrotechnikers am Bass konnte die Feier in...

  • 10.07.20
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Neue Wohneinrichtung im Kirchengemeinderaum auf Rechnung bestellt

Verschiedene bekannte Versandhäuser bieten heutzutage ihre Dienste auch über das Internet an. Hier inbegriffen ist in den meisten Fällen auch ein zugehöriges Shop-System, in welchem es dem Kunden ermöglicht wird die gesehene Ware auch gleich zu bestellen. Bei den großen Anbietern derartiger Internetangebote bestehen in dem meisten Fällen keine Probleme bezüglich der Zahlungsabwicklung. Hierbei wird fast immer eine Lieferung auf Rechnung vorgenommen. Somit hat der Kunde keinerlei Schwierigkeiten...

  • 10.07.20

Glaube & Spiritualität

Gnadenbrunnen und Gnadenbild. Die Wallfahrtskirche mit dem Gnadenbild ist Mariä Heimsuchung (2. Juli) geweiht und hat am 
15. August (Aufnahme Mariens in den Himmel) Anbetungstag.
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400 Jahre Heilbrunn
Suche nach dem Quell

400 Jahre Heilbrunn. Der Wallfahrtsort mit dem Gnadenbrunnen lädt immer zum Innehalten ein – und jetzt zum Feiern. Ein Burnout steht am Anfang der Entstehungslegende des Wallfahrtsortes Heilbrunn. Ein Holländer hatte seine Kraft und Motivation verloren. Er fühlte sich innerlich ausgebrannt. Schließlich erblindete er auf beiden Augen. Im Traum fühlte er sich dann in eine schöne und weite Landschaft versetzt. Doch da war eine vertrocknete Stelle – verdorrt und ausgebrannt. Die Leute nannten...

  • 05.08.20
Christa Carina Kokol ist dipl. psychotherapeu-tische Beraterin in Logotherapie und Existenzanalyse nach Viktor E. Frankl.

Mutworte-Christa Carina Kokol
Ich bin ja kein Vogel

Urlaub auf „Balkonien“ – ich genieße es, die Petersilie für meine Suppe zu ernten. Es blüht in allen Blumenkistchen, so dass selbst die graue Hauswand von gegenüber aus meiner Perspektive bunte Tupfer erhält. Und blicke ich über meinen „Tellerrand“ hinaus, kann ich auch die ferneren Wunder der Natur erleben. Vielleicht haben Sie in der ORF-Reihe „Universum“ die possierlichen Erdmännchen gesehen, die sich mit dem Sperlingsvogel Drongo verbünden. Droht Gefahr, ruft der Vogel, und die Erdmännchen...

  • 05.08.20

Mutworte-Br.David Steindl-Rast, OSB.
Vom aufmerksamen Zuhören

Gottesnamen, wir sollten sie wohl besser „Gottes-Hinweise“ nennen, deuten auf eine letzte Wirklichkeit hin, die immer unaussprechlich bleibt. Was sich aussagen lässt, muss diesseits des Unsagbaren bleiben. Jeder Gottesname liegt also auf unserer Seite der Beziehung zwischen Gott und uns. Und doch sagt er nicht nur über uns etwas aus, sondern auch über Gott. Der kleine rote, schwarz-getupfte Käfer, der sich auf meine Fingerspitze setzt, macht eine wirkliche Erfahrung von mir, wie begrenzt sie...

  • 29.07.20
Die sechs Gesichter hinter dem TheoZoo (v. l.): Reinhard Stiksel, Elisabeth Luckabauer, Lukas Schwingenschuh, H. Patrick Schützenhofer, CRSA., Stefanie und Franz Greisberger.

Theologie für alle

Unter dem Titel TheoZoo produzieren sechs TheologInnen und eine Videojournalistin informative Kurzvideos zu Glaubens-Themen. Was als Experiment begonnen hat, ist mittlerweile ein umfangreiches Hobbyprojekt. Vier Theologen, eine Theologin und eine Videojournalistin produzieren als TheoZoo in ihrer Freizeit Kurzvideos über theologische Themen – einfach und spannend erklärt und grafisch attraktiv aufbereitet. Franz Greisberger, Theologe, Religionslehrer und Sprecher der Gruppe erzählt: „22...

  • 29.07.20

Geschichtliches & Wissen

Die Barmherzigen Schwestern gingen nicht nur mit Feuereifer an die Aufräumungs- und Aufbauarbeiten von Kirche und Kloster in der Grazer Mariengasse heran, sondern bildeten auch mit Feuerwehruniformen einen Löschtrupp.

Kriegsende
Neustart aus den Trümmern

Die steirische Kirche am Ende des Zweiten Weltkrieges im Mai 1945. Noch in den letzten Kriegsmonaten hatte die steirische Kirche mehrere Blutzeugen zu beklagen, die von der grausamen NS-Diktatur wegen ihres politischen Widerstands getötet wurden: Pfarrer Heinrich Dalla Rosa (geb. 1909) von St. Georgen bei Obdach wurde am 24. Jänner 1945 in Wien hingerichtet. Die Franziskaner Kapistran Pieller (geb. 1891) und Angelus Steinwender (geb. 1896) wurden drei Wochen vor Kriegsende (15. April) in...

  • 06.05.20

Pfarrleben

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Pfarrleben
Im Blickpunkt

GIPFELMESSE. Die Bergrettung Murau un-ter Ortsstellenleiter Norbert Krapfl lud zur Gipfelmesse auf der in 1997 Meter Höhe gelegenen Frauenalpe ein. Viele Wanderer feierten zum Anlass von „40 Jahre Apollonia-Kapelle“ einen Gottesdienst mit dem St. Lambrechter Abt Benedikt Plank. KIRCHENKONZERT. In der Pfarrkirche St. Peter am Kammersberg ließen am 2. August (v. l.) Albrecht Koch die Orgel, Izabela Berdy die Oboe und Stefan Leitner die Trompete zu Werken barocker und zeitgenössischer...

  • 05.08.20
  3 Bilder

Pfarrleben
Im Blickpunkt

WALLFAHRT. Zum 15. Mal führte in der ersten Ferienwoche die Predinger Fußwallfahrt nach Mariazell. Vom Fuß der Leber ging es vier Tage zum Gnadenort, wo mit Seelsorger Josef Paier ein Gottesdienst gefeiert wurde. Pilgerbegleiter Hans Muhrer sorgte für beste Organisation. BESUCH. Der neue Bischofsvikar der Militärdiözese für Kunst und Kultur, Militärdekan Christian Thomas Rachlé, besuchte die be-liebte Volksschauspielerin Waltraut Haas und brachte Grüße an ihre Fans mit. Mit fast 94 Jahren...

  • 30.07.20
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Veranstaltungen
Pfarrleben

MURAU. Unter dem Motto „Gott kommt im Heute entgegen“ machten sich 40 Pilger des Pfarrverbandes Weiz–Gutenberg–St. Kathrein/Offenegg auf zur Fußwallfahrt. Ihr Weg führte von der Abtei Seckau über den Zirbitzkogel zum Stift St. Lambrecht und weiter bis zum Ziel in Murau.  LIGIST. Der Wunsch von Besitzer Erwin Hutter an Künstler Erwin Fuchs war es, das „Höspel-Marterl“ am Satzberg mit dem Christus-Relief, welches dieser einst gefertigt hatte, zu renovieren. Nach dem Diebstahl des Marterls und...

  • 23.07.20
Segnung der restaurierten Orgel durch Bischof Wilhelm Krautwaschl.

Eröffnung
Schmuckstück gesegnet

St. Nikolai ob Draßling. Orgel mit „restauriertem Klang“. Die aus dem Jahre 1896 stammende Mauracher-Orgel in der Pfarrkirche St. Nikolai ob Draßling wurde nach schon fortgeschrittenen Klangmängeln restauriert und am 19. Juli in einem festlichen Sonntagsgottesdienst von Bischof Wilhelm Krautwaschl gesegnet. Bei der von Drago Lukman durchgeführten Restaurierung, wobei 560 Pfeifen zu reinigen und der Blasbalg samt Motor zu erneuern waren, wurde auch von freiwilligen Helfern aus der Pfarre...

  • 22.07.20
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