Interreligiöse Fachtagung
Braucht Demokratie Religion?
"Braucht Demokratie Religion? Kann Religion Demokratie?" Unter diesem Titel versammelte die Interreligiöse Fachtagung Ende November im Grazer Rathaus auf Einladung der Initiative ComUnitySpirit, des Afro-Asiatischen Instituts und der Privaten Pädagogischen Hochschule Augustinum eine Reihe von ExpertInnen und ein interessiertes Publikum zu konstruktiven Gesprächen. „Selbstverständlich braucht Demokratie auch Religionen, denn ohne Halt kann man nicht leben, gerade in Zeiten, in denen...
Aha-Erlebnisse
DENK DICH NEU
Mit jungen Menschen zwischen 18 und 25 Jahren in Kontakt kommen.Dabei setzt die katholischen Kirche in Österreich auf „Aha-Erlebnisse“. Wie die Begegnungen stattfinden zeigt das Sonderthema „Denk Dich Neu" in den österreichischen Kirchenzeitungen. denkdichneu.at
inpuncto kompakt | Ostern 2022
Aufleben soll euer Herz für immer
Eine Ermutigung für Ostern 2022 wünscht die Katholische Kirche Steiermark den Steirerinnen und Steirern mit einem jugendlich-frischen Magazin für Groß und Klein. Die anmutige Broschüre "inpuncto kompakt: Aufleben" im handlichen Format bietet tolle Ideen, Anregungen, frische Überlegungen zur persönlichen Gestaltung von Karwoche und Ostern. Auf 24 Seiten ist für jeden etwas dabei: Zum "Aufatmen - aufleben" etwa ermutigt Katharina Grager, über "Hoffnung geben" denkt Gertraud Schaller-Pressler...
Ein Jubiläum in Zuversicht
Beten Sie für den Frieden?
Das Magazin inpuncto hat nach Erfahrungen mit dem Friedensgebet gefragt. Versöhnung. Wir im Servitenorden beten regelmäßig für Frieden in unseren Gemeinschaften, den Familien, der Gesellschaft und in der Welt. Dafür haben wir mehrere Gebete, die Bezug auf zwei große Figuren unserer Ordensgeschichte nehmen. Der hl. Philipp Benizi rief als päpstlicher Legat im zerrütteten Mittelitalien zur Versöhnung zwischen verfeindeten Parteien auf. Der hl. Peregrin Laziosi, ein aufrührerischer Jugendlicher,...
Nachgefragt
Vermissen Sie die Ferne?
Die Corona-Pandemie hat das Reisen stark eingeschränkt. Jutta Steiner hat Prominente nach ihrem Sehnsuchtsort und ihrer Kur gegen Fernweh befragt. Kleine Entdeckungen. Eine meiner besonderen Lieblingslandschaften ist das Mühlviertel, wo ich aufgewachsen bin. Im Sommer ist es eine wunderbare Umgebung zum Wandern und Radfahren, im Winter zum Langlaufen. In den letzten Monaten habe ich – coronabedingt – viele Wanderungen in und rund um Wien unternommen. Es ist eine Chance, die nähere Umgebung...
Camping boomt
Seelsorge und Spiritualität am Campingplatz
An zwei Kärntner Seen gibt es im Sommer noch regelmäßig Gottesdienste für Campingurlauber – ein solches Angebot war der Ursprung der Tourismusseelsorge in Österreich. Acht Gottesdienste an acht Campingplätzen an acht verschiedenen Kärntner Seen, alles an einem Sonntag. Das hat in vergangenen Zeiten der „legendäre“ Franziskanerpater Gustav Bergmans (1924 – 2007) zuwege gebracht. Der aus den Niederlanden stammende Pater war ab den 1960er-Jahren einer der Pioniere der Touristenseelsorger in...
Passionsspiele St. Margarethen
Ein rot gewandeter Jesus am Kreuz im Steinbruch
„Emmaus – Geschichte eines L(i)ebenden“ – diesen Titel trägt die Neuinszenierung der Passionsspiele St. Margarethen, die diesen Sommer im bekannten burgenländischen Steinbruch stattfinden werden. Ein Gespräch mit dem Regisseur über coronabedingte Onlineproben, den neuen Text und ungewohnte Szenen. Jesus wird in blutrotem Gewand gekleidet am Kreuz hängen. Das wird vielleicht so manchen Zuseher irritieren, trägt doch Jesus sonst traditionell einen Lendenschurz. Aber das Publikum mit seinen...
Nachgefragt bei der Tourismusexpertin
„Viele wollen einen bewussteren Urlaub erleben“
Die Corona-Pandemie hat das Urlaubsverhalten verändert. Ob die Krise den Tourismus nachhaltig verwandeln wird, ist für Eva Brucker, Leiterin des Studiengangs Innovation und Management im Tourismus an der FH Salzburg, noch nicht entschieden. Gibt es neue Urlaubswünsche, andere Reisemotive als vor der Krise? Wir haben schon im vergangenen Frühjahr eine Untersuchung gemacht. Gefragt waren da sehr stark Regionalität, die Natur für Aktivitäten nutzen, erdgebundene Reiseziele, keine...
Exerzitien an ungewöhnlichen Orten
„Viele Wege führen zu Gott. Einer davon geht über die Berge“
Bernhard Kellner ist leidenschaftlicher Bergsteiger. Einmal im Jahr zieht sich der Journalist und Pressesprecher der Erzdiözese München-Freising zu geistlichen Übungen ins Gebirge zurück. Im Sommer 2020 verbrachte er seine Bergexerzitien im Steinernen Meer in den Berchtesgadener Alpen. Mein Herz verwandelt sich in den Bergen. Als wir an einem verregneten Junitag 2020 von Salet am oberen Ende des Königssees den steilen und glitschigen Sagerecksteig emporklimmen, höre ich schon nach wenigen...
Kreuz-Geschichte(n)
Auf allen Gipfeln steht ein – Kreuz
Natur erleben, eine Bergtour unternehmen ist selbst in Coronazeiten möglich. Oben am Gipfel zu stehen, gibt einem ein befreiendes Gefühl. Und lässt manchen darüber grübeln, warum eigentlich auf fast jedem Gipfel der Alpen ein Kreuz steht. Ein „Grübler“ hat dazu ein ganzes Buch mit Geschichten gefüllt. Die letzten Schritte, alle Kräfte sammeln, noch einmal tief durchatmen. Endlich, da steht es, das Kreuz, der Endpunkt der anstrengenden Bergtour. Ein Ziel, das selbst in diesen Zeiten ohne Maske...
Vom richtigen Planen
Tipps für das Pilgern in ungewissen Zeiten
Eine Pilger-Wanderung in Corona-Zeiten zu planen, ist nicht ganz so einfach. Alma-Maria Becker, Verantwortliche für den Bereich Pilgern im „Quo vadis?“ Wien, gibt im Gespräch ein paar Tipps, auf die Pilger derzeit achten sollten. Kann ich überhaupt verreisen? Welches Quartier hat geöffnet, gibt es ein offenes Gasthaus? Diese Unsicherheiten begleiten uns auch im zweiten Corona-Jahr. Eines jedoch ist gewiss: Wandern in der freien Natur – alleine oder mit kleiner Gruppe – ist in Hinblick auf das...
Buchtipp
Wenn der Himmel ein Zeichen setzt
Es sind nicht nur unbedingt „Prestige-Gipfel“ der Alpen wie Glockner & Co., deren Gipfelkreuz-Geschichten Hans-Joachim Löwer in seinem Buch erzählt. Viele „Perlen“ habe er abseits der Karawanen, die zu den Klassikern ziehen, gefunden. „Die Hintergründe, die ich herausfand, spiegeln mehr als 200 Jahre europäische Geschichte, ganze Epochen von Leid und Leidenschaft – und oft den stillen, ganz persönlichen Drang,mit so einem Werk ein Zeichen zu setzen“, schreibt er im Vorwort. Da wäre etwa das nur...
Kirchen und Klöster
Von der Touristenattraktion hin zu einem „stillen Ort“
Es ist leer geworden. Haben sie vor der Corona-Pandemie unter zu vielen Besuchern gelitten, ist nun oft das Gegenteil der Fall – Österreichs kirchliche Besuchermagnete bieten jetzt die Gelegenheit, sie in „aller Ruhe“ aufzusuchen. Ein kleiner Lagebericht aus vier der bekanntesten Sehenswürdigkeiten. „Wir sind von einem Extrem ins andere gefallen.“ Mit fast wehmütigem Klang in der Stimme erzählt Dietmar Koisser, seines Zeichens Sakristeidirektor im Dom zu Salzburg, über die aktuelle Lage. In...
Statement
Ordensspitäler begleiten den Lebensweg
Fürsorglicher Arbeitgeber. Ich habe das Krankenhaus als besonders fürsorglichen Arbeitgeber erlebt. Von den gut aufbereiteten Informationen beim Eintritt über die freundliche Kommunikation der Mitarbeitenden in allen Bereichen, von wertvollen Fortbildungsmöglichkeiten bis hin zu gemeinsamen Feiern, vom arbeitspsychologischen Dienst bis zu den Entspannungsliegen im Garten zeigen sich die Bemühungen um die Mitarbeiter/innen. Hier wird alles getan, um die Mitarbeitenden über neue...
Gesichter hinter den Kulissen
Powermenschen im Ordensspital
Sie sind Managerinnen und Manager, leben und teilen den Glauben und sind Berufene, die Außerordentliches für die österreichischen Ordensspitäler leisten. Sechs starke Persönlichkeiten im Kurzporträt. Elisabethinen Klagenfurt Generaloberin Sr. Consolata Hassler Bereits nach der Matura im Jahr 1962 trat Sr. Consolata Hassler in den Elisabethinenkonvent ein. Seit 1985 steht die engagierte Frau dem Konvent als Generaloberin vor. Ganz für Gott da zu sein, das erschien ihr als ein erstrebenswertes...
Kirchenzeitungen – gut für Österreich
Österreich gehört zu den Ländern, in denen sich die Religionsgemeinschaften frei am Medienmarkt beteiligen können. Die Kirchenzeitungen tun dies. Das ist wichtig für die Kirchen. Es ist aber auch gut für Österreich. "Zeitung mit Sinn" - Gerald Grünberger Im Gegensatz zu tagesaktuellen Medien wie Tageszeitungen, Radio, Fernsehen oder Online kann die Kirchenzeitung als Wochenzeitung kaum mit Nachrichten-Sensationen aufwarten. Ebenso selten werden Kirchenzeitungen mit ihrer Berichterstattung in...
Wie Österreich zu den Kirchenzeitungen kam
Im Ringen der Ideologien im 19. Jahrhundert haben auch die Kirchenzeitungen und andere kirchennahe Medien ihren Ursprung. Österreich hatte in den revolutionären Märztagen des Jahres 1848 ein neues Pressegesetz erhalten, das die Freiheit des Wortes ermöglichte. Einer, der die Gelegenheit dazu ergriff, war der Priester Dr. Sebastian Brunner. Er gründete die „Wiener Kirchenzeitung für Glauben, Wissen, Freiheit und Gesetz in der katholischen Kirche“ und legte damit den Grundstein der...
Bis 1969 erschien in Tirol und Vorarlberg eine gemeinsame Kirchenzeitung
Was in Trümmern begann
Es war eine Pioniertat: Bereits vier Monate nach Ende des Zweiten Weltkriegs erschien erstmalig das „Kirchenblatt“. Ein Exemplar der vier Seiten starken Zeitung kostete 10 Pfennig. Papier war ein Luxusartikel in den Monaten nach Ende des Zweiten Weltkriegs. So sehr, dass viele Zeitungen nur wenige Seiten umfassten. Auch das „Kirchenblatt“, das erstmals am 2. September 1945 erschien – „herausgegeben und verlegt vom Seelsorgeamt der Apostolischen Administratur Innsbruck-Feldkirch“. Aufmacher der...
Die Anfänge der Kirchenzeitung in Niederösterreich
Fern aller Parteipolitik
Mit dem Datum 1. Jänner 1946 erschien das „Kirchenblatt für die Diözese St. Pölten“ erstmals. Das sie als einzige Kirchenzeitung Österreichs ausschließlich in der sowjetischen Besatzungszone redigiert, gedruckt und verbreitet wurde, galt es manigfaltige Schwierigkeiten zu überwinden. Bereits zwei Wochen nach Kriegsende, am Pfingstmontag, dem 21. Mai 1945, veröffentlichte der damalige Bischof von St. Pölten, Michael Memelauer (1927 – 1945), ein Pastoralschreiben an den Klerus, in dem...
Starke Stimme in der Steiermark
Ich bin’s, dein „Sonntagsblatt“
Seit September 1945 gibt es in der Steiermark das „SONNTAGSBLATT“. Durch alle Höhen und Tiefen trägt es wöchentlich Nachrichten und Nahrhaftes in die entlegensten Ecken der Diözese Graz-Seckau und wird dorthin auch von Austragenden gebracht. September 2020. Beginn des Schuljahres und des Arbeitsjahres, auch in unseren Pfarrgemeinden und Seelsorgeräumen. Heuer ist das alles nicht nur Routine. „Corona“ hat in den vergangenen Monaten vieles verändert, einen Lockdown hervorgerufen. Verschiedenes...
Von 1848 bis ins digitale Zeitalter
Die älteste aller Kirchenzeitungen
Sie hat schon eine wechselvolle Geschichte hinter sich. 1848 – wenige Wochen nach den revolutionären Märztagen als „Wiener Kirchenzeitung“ gegründet und somit mit Unterbrechungen 172 Jahre alt – startet der „SONNTAG“ gerade erneut durch: ins digitale Zeitalter mit E-Paper, unter www.dersonntag.at erneut mit einer eigenen Homepage und einem Social-Media-Auftritt. Österreich hatte gerade ein neues Pressegesetz erhalten, das die Freiheit des Wortes ermöglichte. Einer, der die Gelegenheit dazu...
Erfolgsgeschichte in Rot-Weiß-Rot
In Zeiten der Corona-Krise drängt sich die Erinnerung an 1945 förmlich auf. Doch der Zusammenbruch des NS-Systems und der Kollaps der Wirtschaft waren auch eine Chance für den Neubeginn und für einen Gründerboom. Die Chance wurde genutzt. Wirtschaftshistoriker Roman Sandgruber beschreibt den Aufbruch vor allem am Beispiel Oberösterreichs. Österreich erlebte im Jahr 1945 eine dreifache Befreiung. Als Erstes die Befreiung durch die alliierten Truppen, die die nationalsozialistische totalitäre...
Onlineplattform meinekirchenzeitung.at
Dieses Fenster öffnet die Welt
Digitalisierung und Social Media haben das Miteinander der Menschen verändert. Rund ein Drittel der über 65-Jährigen nutzt bereits ein eigenes Social-Media-Profil. Es scheint ein Modewort und doch will diese Mode nicht aufhören: „Digitalisierung“. Alles und jeder wird plötzlich digital. Während Sie das hier lesen: Was sehen Sie da? Wahrscheinlich ist irgendwo in Ihrer Nähe ein Fernseher, ein Telefon oder ein Computer. Vielleicht befinden Sie sich aber gerade in einem Bus. Dann sehen Sie...