Steiermark | SONNTAGSBLATT - Serien

Beiträge zur Rubrik Serien

Die Kerne der Eibe sind giftig, das Fruchtfleisch genießbar – so nah liegt das Lebensförderliche beim Bedrohlichen
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GEISTES.Gaben aus FRAUEN.Sicht | Teil 06
Auf DU und DU mit einer Giftpflanze

Angewandte Frömmigkeit: Was tun, wenn die Zuversicht angesichts der Wechselfälle des Lebens einmal abhanden kommt? In letzter Zeit habe ich immer wieder wahrgenommen, wie viel Kraft es braucht, wie viel Gottvertrauen – eben Frömmigkeit – um die Zuversicht zu manchen Zeiten nicht zu verlieren! Und wenn sie trotzdem abhanden kommt, habe ich im Laufe meines Lebens gelernt, trotzig an der Hoffnung, der Freundin des Glaubens, festzuhalten, um irgendwann, mit großer Wahrscheinlichkeit, wieder auf die...

  • 24.05.22
„Wir haben nichts zu verlieren – außer unserer Angst – auf dem Weg ins Paradies.“, Dorothee Sölle
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GEISTES.Gaben aus FRAUEN.Sicht | Teil 05
Der lange Atem des Lebendigen

Stärke richtet auf, stellt Verbindung her, lässt vertrauen und mutig weitergehen. Meinen SchülerInnen, die sich auf die Firmung vorbereiten, habe ich die Frage gestellt, welche der Geistes-gaben sie derzeit für sich gut brauchen könnten. Einsicht, Weisheit und vor allem Stärke wurden am häufigsten genannt. Welche Stärke meinen sie? Da ist zunächst einmal die Körperkraft. Sie lässt mich aufrecht sein, ermöglicht Bewegung und Handeln. Mentale Stärke bezeichnet die Willenskraft, die ich brauche,...

  • 18.05.22
„Wer nichts weiß, muss alles glauben“, formulierte Marie von Ebner-Eschenbach. Was nützt uns Wissen? Wovor schützt uns Unwissen?
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GEISTES.Gaben aus FRAUEN.Sicht | Teil 04
Fragen will gelernt sein

Erkenntnis – eine Geistesgabe, die zum Hinterfragen anspornt und Verstehen ermöglicht. Es gibt keine blöden Fragen – nur blöde Antworten“, so lautet ein Spruch, den ich selbst hin und wieder verwende. Im Grunde soll der Spruch zum Fragenstellen einladen, denn wer fragt, zeigt, dass er etwas nicht weiß, aber wissen möchte. Das kann keinesfalls dumm sein! Ganz im Gegenteil: Um unser Wissen und unseren Horizont zu erweitern, müssen wir sogar lernen, Fragen zu stellen. Lisz Hirn, eine...

  • 11.05.22
Charles de Foucauld wollte Jesus von Nazaret nachfolgen – und zwar in dessen Lebensstil. Durch diesen Blickwinkel wurde Foucauld zu einem Propheten mit einer höchst aktuellen Botschaft.
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Aus der Wüste mitten in die Welt | Teil 5
Das Gute kommt aus Nazaret

Lebensbeispiel. Br. Andreas Knapp beschreibt Charles de Foucaulds Spiritualität von Nazaret. Charles de Foucauld war tief davon berührt, dass Gott sich in Jesus von Nazaret klein gemacht und das gewöhnliche Leben eines Handwerkers gewählt hat. Der christliche Glaube bekennt, dass Gott in Jesus von Nazaret Mensch geworden ist – und damit ein Bruder aller Menschen. Aus dieser Grundüberzeugung folgt eine universale Geschwisterlichkeit, wie sie bereits Jesus zeichenhaft gelebt hat: Er gründete...

  • 11.05.22
Die Priester der „Jesus Caritas“-Bruderschaft in der Diözese Graz-Seckau (v. l.): Antonius Luu, Gottfried Lammer, Hannes Geieregger, Matthias Keil, Hans Mosbacher, Hannes Binder, Alois Sosteric, Alois Glasner und Erich Linhardt (nicht im Bild: Hans Karner).

Aus der Wüste mitten in die Welt | Teil 4
Zeugen der Liebe Jesu sein

„Jesus Caritas“ ist eine Priestergemeinschaft im Geiste von Charles de Foucauld. Seit Mitte der 1950er-Jahre haben sich in vielen Ländern – ausgehend von Frankreich – Gemeinschaften von Priestern gebildet, die sich durch Impulse aus dem Lebenszeugnis von Charles de Foucauld Vertiefung ihres Lebens und ihrer Sendung erwarten. Der Name „Jesus Caritas“ nimmt darauf Bezug, dass sich mit diesen Worten das Leben und die Spiritualität von Charles de Foucauld am besten zusammenfassen lassen. Sein...

  • 04.05.22
Mit der Seele schauen lernen – tiefer, neu, anders sehen.
In der Welt Gottes Gegenwart erfahren.
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GEISTES.Gaben aus FRAUEN.Sicht | Teil 03
Durchscheinend auf Gott

Einsicht – die Geistesgabe, die befähigt, die Gegenwart Gottes zu entdecken – überall. Haben Sie es schon erlebt, dass Gott zu Ihnen spricht? Erinnern Sie sich an Momente in Ihrem Leben, in denen Ihnen „das Herz aufgegangen ist“, in denen Sie Gott ganz nahe waren, in denen Sie sich geführt, beschützt und beschenkt gefühlt haben? Gibt es Erfahrungen, die Sie in Ihrem Glauben, in Ihrer Gottesbeziehung nachhaltig geprägt und verändert haben, die Ihnen nicht mehr aus dem Sinn gegangen sind?...

  • 04.05.22
Gruppenfoto mit der hl. Teresa von Avila (Statue Mitte) bei einer Versammlung von Brüdern aus Europa in Avila/Spanien.
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Aus der Wüste mitten in die Welt | Teil 3
Kann aus Nazaret etwas Gutes kommen?

Was ich leben wollte. Br. Herbert Hartl schreibt über seinen Weg und das Leben der Kleinen Brüder Jesu. Mein Heimatort in der Steiermark war nach dem Zweiten Weltkrieg ein aufstrebender Industrieort, in dem die „Kirch’ngeher“ einen schweren Stand hatten. Meine Eltern waren Arbeiter, sodass ich immer in enger Tuchfühlung mit den Sorgen und Kämpfen der kleinen Leute blieb. Irgendwann ging es mir auf, dass auch Jesus in einem solchen Umfeld gelebt hat und dass es der Mutterboden seiner...

  • 27.04.22
Göttliche Geistkraft, gib mir die Gnade, mit Gelassenheit Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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GEISTES.Gaben aus FRAUEN.Sicht | Teil 02
Dem Leben dienen

Die Weisheit. Eine schillernde, weibliche Figur in der Bibel und heute noch Wegbegleiterin. Trauen wir unserer Weisheit? In der Bibel, sowohl im hebräischen „chokmah“ wie auch im griechischen „sophia“, ist die Weisheit weiblich. Sophia ist die personifizierte göttliche Geistkraft, die bewegt, die voller Lebensfreude und Menschennähe ist. Das Erste Testament beschreibt sie als außerordentlich bedeutsame Gestalt. Sie erscheint im Buch der Sprichwörter sowie im Buch der Weisheit, in den Schriften...

  • 27.04.22
Ein Leben „mitten unter den Menschen“ – Begegnungen mit den Nachbarinnen lassen die Freude erblühen.
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Aus der Wüste mitten in die Welt | Teil 2
Leicht wie Seifenblasen

Die Kleinen Schwestern Jesu sind als Ordensgemeinschaft auf den Spuren Charles de Foucaulds unterwegs. Auch vier Steirerinnen gehören der Gemeinschaft an. Im Oktober 1936 bestieg Magdeleine Hutin das Schiff nach Algerien. In der Biografie von Charles de Foucauld hatte sie ihre eigene Berufung erkannt: Leben nach dem Evangelium, völlige Armut, unauffälliges Dasein unter Menschen, die keine Beachtung finden. Am 8. September 1939, unserem Gründungstag, legte sie dann in Algier die Ordensgelübde ab...

  • 20.04.22
Was war der beste Rat, den ich je bekommen habe? Welchen Rat hätte ich besser (nicht) befolgt? Wann bin ich beratungsresistent?
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GEISTES.Gaben aus FRAUEN.Sicht | Teil 01
RAT - lernfähig bleiben

Keine Schläge verteilen Mit der Geistesgabe „Rat“ startet unsere neue Serie zwischen Ostern und Pfingsten. Diesmal über Rat geben und annehmen. Ratschläge sind auch Schläge.“ Mit dieser Aussage überraschte mich eine Freundin mitten im Gespräch. Ich hatte ihr offenbar gerade implizit einen Rat erteilt. Ungefragt. Der Satz ging mir zu Herzen. Seither begleitet mich eine Befangenheit, wenn es darum geht, einer anderen Person etwas zu raten – die „Schläge“ immer im Hinterkopf. Der rabiate deutsche...

  • 20.04.22
Fünfzehn Jahre lebte Charles de Foucauld in der Sahara und erforschte das Leben der Tuareg.
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Aus der Wüste mitten in die Welt | Teil 1
Allen ein Bruder

Charles de Foucauld führte ein Leben der Hingabe an Gott und die Menschen. Am 15. Mai wird er in Rom heiliggesprochen. Papst Franziskus hat sich mit Leben und Spiritualität von Charles de Foucauld intensiv beschäftigt. In seiner letzten Enzyklika „Fratelli tutti“ über die Geschwisterlichkeit und soziale Freundschaft schreibt er: „Zum Schluss möchte ich jedoch an einen weiteren Menschen tiefen Glaubens erinnern, der aus einer intensiven Gotteserfahrung heraus seinen Weg der Verwandlung gegangen...

  • 13.04.22
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Neustart - Fastenserie 2022 | 7
Danke für die schöne Zeit

Von Ich nach Ich. Was Neustart und Abschied miteinander zu tun haben und was sie bei Keksen und Tee mit Gott besprechen wird, erzählt Barbara Pachl-Eberhart im letzten Teil unserer Fastenserie. Heute lesen wir uns zum letzten Mal – zumindest im Rahmen der Fastenserie. Ein Abschied. Passt der zum Neubeginn? Ich finde: ja. Darüber habe ich auch bei dem Online-Abend gesprochen, der dieser Serie gewidmet war. Worum es da ging? Um meine Erfahrungswerte zum Thema „Gut neu beginnen“. Neustart braucht...

  • 13.04.22
Der Drahtesel wird für immer mehr Menschen – 
vor allem in der Stadt – eine Alternative zum Auto.
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einfach leben - Öko-Fastenserie | Teil 6
Der Drahtesel als Alternative

Gedanken zum Palmsonntag: Esel damals und heute. Am Palmsonntag feiern wir Jesu Einzug nach Jerusalem – auf einem Esel: einem Tier, das für Frieden und Sanftmütigkeit steht anstelle von Macht und Prestige. Welches Fortbewegungsmittel würde Jesus wohl heute wählen, wenn er z. B. in Graz einziehen würde? Vermutlich kaum einen SUV. Vielleicht würde er auf einem Fahrrad fahren – einem guten alten „Drahtesel“? Fahrradfahren steht auf alle Fälle für „sanfte Mobilität“. Mobilität, die uns selbst und...

  • 06.04.22
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einfach leben - Öko-Fastenserie | Teil 5
Mehr Platz für die Natur

Weniger Fleisch essen ist gesünder – das wissen wir mittlerweile. Ich möchte unseren Fleischkonsum heute einmal von einer ganz anderen Seite betrachten – nämlich dem Artenschutz. Ich höre schon die Frage: „Was hat der Artenschutz mit meinem Essverhalten zu tun?“ Ganz einfach, es wird ca. fünf Mal mehr Fläche für Futtermittelanbau zur Erzeugung von Fleisch als für Gemüseanbau verbraucht. Dieser riesige Anteil von Futtermittelanbau, in der Regel Mais und Soja laugen die Böden aus. Somit müssen...

  • 30.03.22
Michael Wankerl in seiner Gerüchteküche.
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Fastenschale | Teil 5
Wenn die Fastenschale auf Reisen geht …

… kommt sie viel herum. Diesmal zauberte Michael Wankerl in seiner Gerüchteküche. In fünf Grazer Lokalen wurde die Fastenschale in der Fastenzeit mit fleischlosen Leckerbissen gefüllt. Unsichtbare Hauptzutat ist die Wertschätzung der Lebensmittel, deren ProduzentInnen und der Schöpfung. „Bei uns haben die Gerichte eigentlich keinen Namen. Es ist das Produkt im Vordergrund. Wir geben den Leuten als Speisekarte mit, was im Wesentlichen das Gericht ausmacht; heute: Rote Rübe, Sauermilch,...

  • 30.03.22
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Neustart - Fastenserie 2022 | 5
Jedem Anfang wohnt ein Abschied inne

Was Kurzurlaubs-Wörter und Grammatik mit Neustarten zu tun haben, erklärt Barbara Pachl-Eberhart und ergänzt Hermann Hesse – denn zwischen Anfang und Anfang liegt das Beenden. Es gibt Wörter, zu denen hat man sofort ein Bild im Kopf. Sonnenaufgang, zum Beispiel. Oder Frühstück. Oder Schiurlaub, Therme, Spaziergang, Kaffee. Ich hoffe, es sind erfreuliche Bilder, die da jetzt zu Ihnen kommen. Ich habe die Wörter extra so gewählt, dass sie Ihnen Freude machen. Kurzurlaubs-Wörter für Geist und...

  • 30.03.22
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Neustart - Fastenserie 2022 | 4
Zeit für das

Der Unvorhersehbarkeit die Ehre erweisen, einmal ratlos sein dürfen und den eigenen Füßen vertrauen – das hat Barbara Pachl-Eberhart von ihrer Clowndoctor-Figur Heidi Appenzeller über das Anfangen gelernt. Sie will sich nicht länger vertrösten lassen. Teil vier dieser Serie – mathematisch die Mitte. Weil sie im Theatertakt denkt, ist die Mitte der Höhepunkt. Der geht nicht ohne sie, findet sie. Gut, ich hatte ja ohnehin vor, sie zu Wort kommen zu lassen. Also von mir aus gern heute. Sie. „Sie“,...

  • 23.03.22
 Die Aktion Familienfasttag sammelt Suppenrezepte für eine Zukunft miteinander und füreinander.
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einfach leben - Öko-Fastenserie | Teil 4
KöchInnen des Guten Lebens

Bis Ostern läuft sie noch: die Mitmachaktion der Aktion Familienfasttag, bei der KöchInnen des Guten Lebens gesucht und gefunden werden. Zahlreiche Menschen aus ganz Österreich haben schon ihre Lieblingssuppenrezepte mit uns geteilt und erklärt, wie sie zum Guten Leben beitragen. Dabei werden die unterschiedlichsten Geschichten erzählt, die jeder Suppe ganz persönliche Noten verleihen. „Mit dieser einfachen, gar bescheidenen, aber köstlichen Suppe verbinde ich Familie, Liebe, Wärme und die...

  • 23.03.22
diesmal indisch von Robert Rötzer, Inhaber des Lokals „Parks“.
Video 2 Bilder

Fastenschale | Teil 4
Wenn die Fastenschale auf Reisen geht …

… wird sie bunt gefüllt – diesmal indisch von Robert Rötzer, Inhaber des Lokals „Parks“. Behagliche Betriebsamkeit – fast wie im bunten Wohnzimmer einer Studenten-WG – erlebt man beim Betreten des „Parks“ gegenüber der Leechkirche. Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, mit und ohne Beeinträchtigung, arbeiten zusammen. „Regionalität, Saisonalität und Nachhaltigkeit sind für uns eine Selbstverständlichkeit“, informiert die Speisekarte die Gäste gleich vorab. Die Tagesgerichte sind...

  • 23.03.22
vietnamesische Restaurant Mekong
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Fastenschale | Teil 3
Wenn die Fastenschale auf Reisen geht …

… führt es sie kulinarisch auch mal weiter weg: ins vietnamesische Restaurant Mekong. Von der Mur an den asiatischen Fluss Mekong geht diesmal die kulinarische Reise, denn es kocht das Team des vietnamesischen Restaurants „Mekong“ für uns. Im Reisegepäck haben wir natürlich die Fastenschale der Aktion „Gerecht leben – Fleisch fasten“. Herr Le, der seit vier Jahren das Lokal betreibt, empfängt uns freundlich an der Theke, auf der asiatische Keramik und steirische Äpfel dekorativ nebeneinander...

  • 16.03.22
 Erst reparieren, dann Second-Hand-Ware und im letzten Schritt erst neu kaufen – das gilt idealerweise auch für unsere Kleidung.
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einfach leben - Öko-Fastenserie | Teil 3
Ökologisch waschen

Mama, was für ein Waschmittel verwendest du? Der Pulli, die Hose … alles juckt so auf meiner Haut. So fragte mein Sohn, damals 13 Jahre alt. Das ist 30 Jahre her, und Öko-Waschmittel waren schwer zu kriegen. Ich fand im Handel Waschnüsse (sie wachsen in Indien auf Bäumen), begann die Wäsche damit zu waschen, und der Juckreiz meines Sohnes war verschwunden. Die Wäsche wurde übrigens auch sauber. Einige Jahre später las ich, dass sich ein großer Teil der indischen Bevölkerung die Waschnüsse nicht...

  • 16.03.22
Küchenchef Daniel Fuchs (Campus Augustinum)
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Fastenschale | Teil 2
Wenn die Fastenschale auf Reisen geht …

… landet sie auch in der Küche vom Campus Augustinum bei Küchenchef Daniel Fuchs. Dass hier in anderen Dimensionen gekocht wird, ist beim Betreten der Großküche am Bischöflichen Campus Augustinum sofort klar: Wo täglich das Mittagessen für 1600 Kinder, Jugendliche und Erwachsene zubereitet wird, kommen nur Töpfe im XL-Format zum Einsatz. Dass das Essen am Campus Augustinum „mehr als Mensa ist“, bekommen wir in der Fastenschale zu sehen: Küchenchef Daniel Fuchs kredenzt Rote-Rüben-Pasta: Den...

  • 09.03.22
 Förderprogramme und faire Preise sollen den bäuerlichen Betrieben helfen, auch mit weniger Tieren gut leben zu können.
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einfach leben - Öko-Fastenserie | Teil 2
Bäuerlichen Betrieben helfen

Macht und Einfluss sind sehr ungleich verteilt. Mein Ansatz wäre es, regionale Wertschöpfungsketten zu fördern und öffentliche und private Außer-Haus-Versorgung daran zu binden.Tanja Busse Die deutsche Autorin war bei der Auftaktveranstaltung der heurigen Aktion „Gerecht leben – Fleisch fasten“ online zu Gast. Im Gespräch mit der Autorin Tanja Busse über das emotionale Thema Fleisch und den Umbau des Agrarsystems. Warum ist Fleisch essen so ein emotionales Thema? Ich glaube, man kann das so...

  • 09.03.22
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Neustart - Fastenserie 2022 | 2
Besser gemeinsam einsam

Von Wohlfühlsätzen, der Schubkraft des „Ich auch“ und dem Glück, wenn Gleichgesinnte zusammenkommen, aber auch davon, manche Wege allein bestreiten zu müssen. Noch einmal einschlafen dürfen! Ich weiß noch, wie wir seufzten, als dieser Satz fiel. Sonntags, wir saßen beim Frühstück: die Seminargruppe, die ich seit Freitag begleitete, und ich. Das Tischgespräch drehte sich um Wohlfühlsätze. Begonnen hatte es mit „Ich hol mir noch was“ – wir lachten und machten es auch. Dann sammelten wir: „Du...

  • 09.03.22

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