Steiermark | SONNTAGSBLATT - Serien

Beiträge zur Rubrik Serien

„Ein unverzichtbarer Akt der Liebe ist das Engagement, das darauf ausgerichtet ist, die Gesellschaft so zu organisieren und zu strukturieren, dass der Nächste nicht im Elend leben muss.“

Serie zur Sozialenzyklika | Teil 06
Die beste Politik

Im fünften Kapitel der Enzyklika beschäftigt sich Papst Franziskus mit dem Thema Politik. Was soll die Überschrift „Die beste Politik“? Wer kann sich anmaßen zu beurteilen, was die beste Politik ist? Der Papst beklagt an verschiedenen Stellen seiner Enzyklika, dass Politik in mancher Hinsicht schlecht ist, populistisch, nationalistisch, egoistisch, einmal verwendet er gar den Ausdruck armselig. Es hat den Anschein, dass der Papst sich anmaßt, nicht nur zu wissen, was beste Politik ist,...

  • 25.11.20
  • 1
Die Sternsinger haben ein großes und offenes Herz für die ganze Welt. Unterstützen Sie die Dreikönigsaktion, und spenden Sie heuer online, wenn die Sternsinger Sie nicht besuchen können …

Serie zur Sozialenzyklika | Teil 05
Ein offenes Herz für die Welt

Im vierten Kapitel der Enzyklika erinnert Papst Franziskus daran, dass Liebe Offenheit bedeutet. Der Papst wagt eine klassische Utopie: In seiner Enzyklika „Fratelli tutti“ entwirft er eine bessere Welt. Aber ist die machbar? So wird in der deutschen Wochenzeitung „Die Zeit“ ein Beitrag zur Enzyklika unter dem Titel „Neue Weltordnung“ eingeleitet. Angesichts von Schreckensbildern einer an ihr Ende gekommenen Welt, die heute im Vordergrund stehen, ist es gut, einmal positive Gegenbilder zu...

  • 18.11.20
Weil Hoffnung mehr ist als positives Denken, kann sie auch im Sturm tragen.
2 Bilder

In Zeiten der Trauer | Teil 04
Leidenschaftlich hoffen

Von Hoffnung getragen Hermann Glettler, Bischof und Künstler (= HG), und Michael Lehofer, Psychiater und Psychologe (= ML), zeichnen in ihren vielschichtigen Gesprächen einige Wegspuren aus der Verlorenheit – anspruchsvoll und nachhaltig. ML: Jeder Arzt kennt die angsterfüllten Augen von Patienten oder Angehörigen, die mit einer schlimmen Diagnose konfrontiert wurden. „Gibt es noch Hoffnung?“ Das ist tatsächlich die große Frage. Es ist gar nicht so leicht, in einer solchen Situation...

  • 18.11.20
Was hilft gegen das Böse? Das, was uns zusammenhält: Liebe. Gott ist die Liebe.
2 Bilder

In Zeiten der Trauer | Teil 03
Das Böse in der Welt

Vom Leben enttäuscht Woher kommt das Böse, und was hat Gott damit zu tun? Hermann Glettler, Bischof und Künstler (= HG), und Michael Lehofer, Psychiater und Psychologe (= ML), zeichnen in ihren vielschichtigen Gesprächen einige Wegspuren aus der Verlorenheit – anspruchsvoll und nachhaltig. HG: Die ganze abendländische Kunstgeschichte belegt, dass Höllenbilder aufregender sind als Himmelsbilder. Das Böse, wie auch immer es auftritt, hat die Fähigkeit, sich übermäßig aufzublähen – es...

  • 11.11.20
Einer Lösung der Ursachen des Terrors kommen wir nur näher mit der Offenheit einer wagenden Liebe, im Setzen auf den „Weg der Solidarität, der Gemeinschaft und Rücksichtnahme“, sagte Kardinal Schönborn nach dem Terroranschlag in Wien.
3 Bilder

Serie zur Sozialenzyklika | Teil 04
Eine offene Welt schaffen

Im dritten Kapitel der Enzyklika erinnert Papst Franziskus daran, dass Liebe Offenheit bedeutet. Den Vorwurf „Wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht!“ kann man hören, wenn der Ruf nach Offenheit ertönt. Vorbehaltloses Offensein wird ja nur zu leicht bestraft. Der Mensch, der in sich ruht, der gelassene Mensch, der von anderen lässt, ist dagegen ein erstrebenswertes Ziel. Ist es da nicht fehl am Platz, eine offene Welt zu denken, geschweige denn zu schaffen? Das gilt offenbar für...

  • 11.11.20
Menschliche Nähe ist ein Trost, den jeder geben kann.
2 Bilder

In Zeiten der Trauer | Teil 02
Nichts tun können

Nichts tun können Hermann Glettler, Bischof und Künstler (= HG) und Michael Lehofer, Psychiater und Psychologe (= ML), zeichnen in ihren vielschichtigen Gesprächen einige Wegspuren aus der Verlorenheit – anspruchsvoll und nachhaltig. HG: Es gibt Momente, in denen wir als Menschen nichts mehr tun können. Ich erinnere mich an mehrmalige Besuche bei einem hochintelligenten Patienten auf der Palliativstation. Er hatte eine intensive Chemotherapie hinter sich, ebenso Strahlentherapie und...

  • 04.11.20
„Wer ist mein Nächster?“ Dies ist eine notwendige, aber gefährliche Frage, denn zu leicht beinhaltet sie die Frage danach, wer der Übernächste ist, um den ich mich nicht zu kümmern brauche.
3 Bilder

Serie zur Sozialenzyklika | Teil 03
Ein Fremder auf dem Weg

Im zweiten Kapitel der Enzyklika zeigt Papst Franziskus auf, dass Fremdheit mit Geschwisterlichkeit überwunden werden kann. Fremdheit ist trotz der digitalen Kommunikationsmittel ein herausforderndes Merkmal unserer Zeit. Wir glauben, mit den Kontaktmöglichkeiten unsere Verantwortung abwehren und bei uns selbst bleiben zu können. Der Papst spricht mit der harschen Antwort des Kain „Bin ich der Hüter meines Bruders?“ die auf sich begrenzende Haltung an. Dem stellt er den barmherzigen...

  • 04.11.20
Ein Weg der Geschwisterlichkeit, im Kleinen wie im Großen, kann nur von freien Geistern beschritten werden, die zu wirklichen Begegnungen bereit sind.
2 Bilder

Serie zur Sozialenzyklika | Teil 02
Die Schatten einer abgeschotteten Welt

Der Grazer Sozialethiker Dr. Leopold Neuhold analysiert für das Sonntagsblatt die Grundlinien der soeben erschienenen Sozialenzyklika von Papst Franziskus. Im ersten Kapitel der Enzyklika lenkt der Papst den Blick auf eine Welt mit falschen Vorzeichen. Ein Papst auf Abwegen“, ein „erbitterter Kampf gegen die Marktwirtschaft“, den der Papst fortsetze, so die Breitseiten gegen die Enzyklika „Fratelli tutti“ von Franz Schellhorn in der Kleinen Zeitung. Und sind diese Beschwerden nicht...

  • 28.10.20
Der Priester und der Psychologe. Hermann Glettler (links) und Michael Lehofer im Gespräch (Archivbild).
2 Bilder

In Zeiten der Trauer | Teil 01
Überwältigende Trauer

Überwältigende TrauerHermann Glettler, Bischof und Künstler (= HG) und Michael Lehofer, Psychiater und Psychologe (= ML), zeichnen in ihren vielschichtigen Gesprächen einige Wegspuren aus der Verlorenheit – anspruchsvoll und nachhaltig. HG: Trauer kann Menschen gänzlich überwältigen, manchmal sogar in die Verzweiflung treiben. Ich erinnere mich an ein Trauergespräch mit einem Vater, dessen Sohn bei einem Lawinenabgang tödlich verunglückte. Der junge Mann wollte seinen Freunden seine...

  • 28.10.20
2 Bilder

Ich glaube – Ja. Religionsunterricht im Fokus | Teil 4
Fragen über Fragen

Nicht nur der Tod oder das Sterben selbst beunruhigt die Menschen, sondern auch die Meinungen und Beurteilungen darüber. Viel bedeutsamer jedoch ist der Umgang mit dem Leben. Wie viel Leben haben wir, bevor das Sterben und die Auseinandersetzung mit dem Tod unsere Gedanken bestimmt? Oft beginnt ein Gespräch über ein Leben nach dem Tod in meinem Religionsunterricht mit einer kleinen Rechenaufgabe: Ein Jahr hat zumeist 365 Tage, 100 Lebensjahre ergeben somit zirka 36.500 Tage. 36.500 Tage Zeit,...

  • 21.10.20
Mit beiden Beinen fest in der Luft? Warum man das vom Papst mit seiner Vision von einer geschwisterlichen Welt nicht behaupten kann, dem geht unsere neue Artikelserie nach.
2 Bilder

Serie zur Sozialenzyklika | Teil 01
Vom Traum einer geschwisterlichen Welt

Die Würde jedes Menschen nimmt Papst Franziskus zum Ausgangspunkt seiner Sozialenzyklika. Der Grazer Sozialethiker Dr. Leopold Neuhold analysiert für das Sonntagsblatt die Grundlinien der soeben erschienenen Sozialenzyklika von Papst Franziskus. Wenn du jung bist, verbietet dir alles der Pfarrer, wenn du alt bist, der Doktor!“ So hieß es früher spaßhaft, wenn es darum ging, wie kirchliches Reden wahrgenommen wurde: als einschränkend, verbietend, aber doch vielleicht auch notwendig wie...

  • 21.10.20
2 Bilder

Ich glaube – Ja |Religionsunterricht im Fokus|Teil 3
Von der Selbstverständlichkeit des Zweifelns

Christine Rajič ist Religionspädagogin, zur Zeit forscht und lehrt sie in den Bereichen konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht und Bibeldidaktik an der KPH Wien/Krems. Sie ist mit einem Religionslehrer verheiratet.  Der Zweifel war mir schon ein verlässlicher Begleiter, als ich noch zur Schule ging. Und er ist es heute noch. Fast immer ist er ein produktiver, manchmal ein lähmender Beistand. Ob ich zweifeln dürfe, war für mich daher auch nie eine Frage – wer sollte es mir auch...

  • 15.10.20

Ich glaube – Ja |Religionsunterricht im Fokus|Teil 2
Mit den Augen des Herzens sehen

Ulrike Schantl ist in den Volksschulen Gschwendt und Hausmannstätten als Religionslehrerin tätig und lehrt an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Graz. „Frau Religionslehrerin, gibt es heute noch Wunder?“ „Was wäre denn für dich ein Wunder?“ „Wenn auf einmal alles gut werden würde … Ich meine, wenn meine entlaufene Katze zurückkommen oder meine Oma nicht sterben würde.“ „Da würden sich deine großen Wünsche erfüllen. Aber wäre das nicht wie Zauberei? Natürlich hätten wir gerne...

  • 08.10.20
Ich Galube - Ja.    mein.religionsunterricht.at
3 Bilder

Ich glaube – Ja. Religionsunterricht im Fokus | Teil 1
Mag Gott mich immer?

Geliebt? Wirklich? Immer?Das Interview mit Dipl. Päd. Melanie Kulmer führte Dietlind Artner-Kager, BEd, Fachinspektorin für katholische Religion. Hat Gott mich immer lieb? Kulmer: Wenn Gott die Liebe ist (wovon ich überzeugt bin) und in mir wohnt (was ein wunderschönes Bild für Gottes Gegenwart ist), dann lebt die Liebe immer in mir, dann hat Gott mich also immer lieb. Die Frage ist wohl eher, ob ich mich dieser göttlichen, liebenden Gegenwart öffnen kann. Dem nachzugehen, ist mir ein...

  • 30.09.20
Nicht menschliche Allmachtsphantasien, sondern das demütige Vertrauen in die Macht Gottes soll das Handeln der Kirche prägen. Dann können auch die Armen, Schwachen und Ohnmächtigen wachsen, ist Günther Zgubic überzeugt.
2 Bilder

Plädoyer für die Zukunft: Inerview mit Günther Zgubic
Es geht um Gottes Macht

Günther Zgubic, geboren in Pöls, wurde 1975 zum Priester geweiht. Er war viele Jahre in Brasilien tätig, als Pfarrer einer Basisgemeinde, dann als Gefängnisseelsorger in São Paulo, schließlich als Koordinator der Gefängnisseelsorge Brasiliens. Nach seiner Rückkehr in die Steiermark war er Caritas-Seelsorger. Seit 2019 lebt er im Kapuzinerkloster Irdning. Viele beklagen heute, dass die Kirche schwächer wird, dass sie an gesellschaftlichem Einfluss verliert. Trifft das zu? Das Evangelium...

  • 23.09.20

Jahr der Bibel
Bibel & Jesus - Jesus in den Worten anderer

Jesus – wer ist das? In den Erzählungen der Bibel wird deutlich, dass bei weitem nicht immer Klarheit herrscht, wer denn dieser Jesus von Nazaret eigentlich sei. Nicht einmal seinen Jüngerinnen und Jüngern schien das immer klar zu sein. Das bringt eine Fülle von Zuschreibungen und Spekulationen mit sich. Ist er denn ein Prophet? Oder gar ein Gotteslästerer? Vielleich doch ein König? Oder nur ein einfacher Zimmermann? » Für wen halten die Menschen Jesus? Wenn man die Bibel aufmerksam...

  • 23.09.20
Es ist nicht selbstverständlich, dass das Verhältnis von Kirche und Politik auch heute noch fruchtbar ist. Für wen ist Kirche Anwältin, für wen übernimmt sie, wo der Kitt der Gesellschaft nicht mehr sicher ist, in Zukunft die Verantwortung?
2 Bilder

Plädoyer für die Zukunft | Frage 8
Wie viel Macht hat eine schwache Kirche?

Von wegen "schwach" ...Kennen Sie den alten jüdischen Witz, wo der eine zum anderen, der ständig mit seiner mangelnden Bedeutung kokettiert, eines Tages sagt: „Mach dich nicht so klein, so groß bist du auch wieder nicht.“ Angesichts der letzten der acht Fragen zum Diözesanjubiläum 2018, „Wie viel Macht hat eine schwache Kirche?“, kann einem schon auch dieser Witz einfallen. Wie bei vielen solcher Fragen gilt es als erstes aufzupassen, nicht der Fragestellung selbst in die Falle zu gehen,...

  • 18.09.20
Angst ernstnehmen und genau hinschauen. Das versucht Daniela Bauer in der Telefonseelsorge. In der Begleitung geht es auch darum, noch vorhandene Ressourcen zu entdecken und die Handlungsfähigkeit zurückzugewinnen.
2 Bilder

Plädoyer für die Zukunft | Frage 7 | Interview
Muss ich heute Angst haben?

Aus der Enge befreien Flüchtlingskrise, Klimawandel, Corona-Pandemie – unsere Zivilisation scheint von einer Krise in die nächste zu stolpern. Der Begriff „Krise“ löst immer auch Ängste aus. Wo sehen Sie im Moment die größten Angstfaktoren in unserer Gesellschaft? Daniela Bauer: Wir sollten Angst als Grundgefühl besonders ernstnehmen und genau hinschauen. Wenn wir die Frage jedoch anders stellen, könnten wir diesem Gefühl der Enge – „Angst“ kommt ja von „Enge“ – etwas von der Bedrohung...

  • 18.09.20
In der Stille den Heiligen nachspüren, von denen sich viele auf den Weg gemacht haben, um den Menschen Gutes zu tun
5 Bilder

Mein Kraftort_10: Südtirol
Nachdenken über das Miteinander

Auf einem Waldhügel bei Tils oberhalb von Brixen liegt etwas versteckt das Kirchlein St. Cyrill. MARTINA RAINER Der Ort strahlt wohltuende Ruhe aus. Doch schon allein der rund einstündige Weg bis zu diesem besonderen Ort ist das Ziel: Er führt über den Europa-Besinnungsweg. Dieser ist dem christlichen Europa und auch 24 Heiligen gewidmet, die sich für ein geeintes und friedliches Europa eingesetzt haben. Uns umfängt die Ruhe des Waldes. Das hektische Treiben der Brixner Innenstadt und...

  • 03.09.20
„Wir alle, denen der Glaube ein so wichtiger fester Boden im Meer der unübersichtlichen Beliebigkeiten unserer Tage ist, müssen vor allem eine Botschaft an unsere spätmoderne Gesellschaft vermitteln: Christsein ist ein sinnvolles und ehrlich vermittelbares Konzept für mehr Resilienz in schwierigen Zeiten!“
2 Bilder

Plädoyer für die Zukunft | Frage 7
Muss ich heute Angst haben?

Wir fürchten uns nicht!No na, ist man versucht, spontan die Frage, ob man (heute) Angst haben müsse, zu beantworten. Und das „heute“ ist nicht zufällig in Klammer gestellt, denn Angst haben zu können ist auch nach Millionen von Jahren Menschheitsgeschichte unverändert eine der besten Lebensversicherungen. Außerdem, um es mit Borwin Bandelow, Deutschlands renommiertestem Angstforscher, kurz und bündig zu formulieren: „Angst ist überall“ und „Angst ist das Superbenzin für den Erfolg“ (zwei...

  • 02.09.20
Eine Quelle speist mehrere Wasserläufe, die sich in ein gemeinsames Wasserbecken ergießen. Nach diesem Bild können die verschiedenen Religionen auf je ihre Weise die eine Welt mit dem einen Gott in Beziehung bringen.
2 Bilder

Plädoyer für die Zukunft | Frage 6 | Interview
Wer hat die richtige Religion?

Wer Gott schaut, ist wach Gibt es eine „richtige“ Religion? Barbara Krenn: Für mich als Religionsjournalistin ist „Vielfalt“ zentral. Die grundsätzliche Gleichwertigkeit aller Religionen, so wie sie Lessing in seiner Ringparabel formuliert, ist eine wichtige Richtschnur für unsere Arbeit. Der ORF will und soll religiös und weltanschaulich neutral sein, besagt das ORF-Gesetz. Welche Aufgaben haben Religionen im Leben der Menschen und im Zusammenleben der Menschheitsfamilie zu...

  • 26.08.20
56 Bilder

Mein Kraftort_9: Vorarlberg
Der Weg vom Gehen zum Loslassen

Maria Bildstein ist einer der beliebtesten Wallfahrtsorte im ganzen Bodenseeraum. Seit knapp 400 Jahren pilgern jedes Jahr viele Menschen in den kleinen Ort oberhalb des Rheintals. Mehrere Wege führen den Berg hinauf. Ein besonders eindrucksvoller Weg dorthin ist der „Ich-bin-Weg“ von Wolfurt aus. Text: Petra Baur      Bilder: Dietmar Steinmair Seit mehreren Jahrzehnten ist das kleine Bergdorf mit seinen gut 800 Einwohnern mein Lieblingskraftort. Etliche hundert Male bin ich den Weg...

  • 26.08.20
Der menschliche Geist wird in dieser Welt das Göttliche nie ganz verstehen. Die Religionen halten, mit den Worten von Karl Rahner, diesen Horizont offen:  „Glauben heißt, die Unbegreiflichkeit Gottes ein Leben lang aushalten.“
2 Bilder

Plädoyer für die Zukunft | Frage 6
Wer hat die richtige Religion?

Schlag nach bei ...Also ganz ehrlich: Was soll im 21. Jahrhundert noch die Frage: „Wer hat die richtige Religion?“ Genau genommen hat uns schon Gotthold Ephraim Lessing in seinem „Nathan der Weise“ (1779) die Antwort darauf gegeben: Die wahre Religion sei nicht zu erkennen, jeder solle an die seine glauben und durch sein Handeln „vor Gott und den Menschen angenehm“ seinen Glauben zur Wirkung bringen. „Es eifre jeder seiner unbestochnen, von Vorurteilen freien Liebe nach.“ Erst am Ende der Zeit...

  • 19.08.20
Auf Fels gebaut ist das Kloster St. Georgenberg hoch über dem Inntal.
3 Bilder

Mein Kraftort_8: Stift Georgenberg, Tirol
Bodenständig über den Dingen

Auf Fels gebaut, könnte das altehrwürdige Kloster Sankt Georgenberg Jahrhunderte Tiroler Geschichte erzählen. Der bedeutende Wallfahrtsort ist ein Sehnsuchtsort für viele – nur zu Fuß erreichbar, vom Inntal aus nicht zu sehen, lädt er ein, den Alltag hinter sich zu lassen und den Blick nach oben zu richten ... Ob man mit dem Auto zu einem geistlichen Gespräch fährt oder – wie bei der Wanderung auf den Georgenberg – erst eine gute Dreiviertelstunde zu Fuß den Berg hinauf geht, macht einen...

  • 19.08.20

Beiträge zu Serien aus

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.