Steiermark | SONNTAGSBLATT - Serien

Beiträge zur Rubrik Serien

Durchkreuzt - Fastenserie Teil 05
Auf das Warum keine Antwort erhalten

Das Warum ist die Frage des Menschen. Eindrücklich erleben das Eltern, wenn ihr Kind auf jeden Hinweis immer wieder fragt: „Warum?“ Die Frage eines Kindes nach dem Warum kann mit der Zeit ganz gehörig nerven. Zuvor beginnt das Kind jede Schublade zu öffnen und zu schauen, was da drin ist. Auch das nicht immer zur Freude der Eltern. In dieser Phase des Lebens begegnen wir eindrücklich der Tatsache, dass der Mensch zutiefst nicht an der Oberfläche stehen bleiben will. Er will dahinter...

  • 01.04.20
Christus, der Weinstock – 
darauf vertrauen, dass er Frucht trägt.

Durchkreuzt - Fastenserie Teil 05
Auf das Warum keine Antwort erhalten

Das Warum ist die Frage des Menschen. Eindrücklich erleben das Eltern, wenn ihr Kind auf jeden Hinweis immer wieder fragt: „Warum?“ Die Frage eines Kindes nach dem Warum kann mit der Zeit ganz gehörig nerven. Zuvor beginnt das Kind jede Schublade zu öffnen und zu schauen, was da drin ist. Auch das nicht immer zur Freude der Eltern. In dieser Phase des Lebens begegnen wir eindrücklich der Tatsache, dass der Mensch zutiefst nicht an der Oberfläche stehen bleiben will. Er will dahinter...

  • 25.03.20
Wasser steht nicht allen Menschen in ausreichender Qualität und Menge zur Verfügung. Schätzungen zufolge haben mehr als eine Milliarde Menschen weltweit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
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mein fasten für uns und für unsere welt 04
Wasser

Die Generalversammlung erkennt das Recht auf einwandfreies und sauberes Trinkwasser und Sanitärversorgung als Menschenrecht an. Quelle: Generalversammlung der UN, Resolution 64/292 vom 28. Juli 2010 Wasser steht nicht allen Menschen in ausreichender Qualität und Menge zur Verfügung. Schätzungen zufolge haben mehr als eine Milliarde Menschen weltweit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Auf nachhaltigkeit.at/wasser wird über den sinnvollen Umgang mit Wasser informiert. Mein Fasten...

  • 24.03.20
Statue des heiligen Benedict Joseph Labre im Kloster Einsiedeln.
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Durchkreuzt - Fastenserie Teil 04
Nichts mehr verstehen

Viele Menschen wissen nicht mehr weiter. Sie suchen ihren Platz – und finden ihn nicht. Wer nach Schuldigen sucht, muss bald einmal aufgeben. Menschen, die ihren Platz nicht finden, landen oft in großer Einsamkeit. Das ist keine moderne Erscheinung. In unserer Magdalena-Kapelle im Kloster Einsiedeln steht eine Statue des heiligen Benedict Joseph Labre (1748 bis 1783). Wenn wir ihn vom Podest herunternehmen, begegnet uns ein höchst aktueller Wegbegleiter. Seine Pläne wurden ganz gehörig...

  • 18.03.20
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einfach leben. mein fasten für uns und für unsere Welt | Teil 03
MEIN FASTEN

Stefanie Zauner ist Bildungsreferentin bei der Klima-Kollekte Österreich. Soll man noch fliegen? Um die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 ° C zu begrenzen – dieses Ziel hat sich die internationale Gemeinschaft gesetzt – müssen die weltweiten Emissionen von Treibhausgasen stark sinken. Laut Weltklimarat dürfte jeder/jede von uns nicht mehr als 2 Tonnen CO2 pro Jahr verursachen. Mit einer Flugreise nach Australien erzeugt man so viel CO2, wie ein Österreicher in einem Jahr...

  • 12.03.20
Der Mensch, der sich in aller Ungerechtigkeit auf sich zurückzieht.

Durchkreuzt - Fastenserie Teil 03
Ungerecht behandelt werden

von Pater Martin Werlen Je mehr wir das eigene Elend und das Elend dieser Welt vor Gott zur Sprache bringen, um so mehr werden wir auch Ungerechtigkeiten in der Kirche und in der Gesellschaft zur Sprache bringen. Oft nehmen wir Ungerechtigkeiten nicht wahr. Oder wir schweigen darüber, weil das Aufstehen dagegen uns selbst in Schwierigkeiten bringen könnte. Wer ungerecht behandelt wird, wird in der eigenen Würde nicht respektiert. Der Einsatz für ungerecht Behandelte ist zutiefst im...

  • 11.03.20
Die sterbende Natur...Raubbau....
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einfach leben. mein fasten für uns und für unsere Welt | Teil 02
Die sterbende Natur

Arten sterben aus, das ist normal. Neu ist die Geschwindigkeit, mit der Spezies von der Erde verschwinden. Sie ist heute zwischen 100- und 1000-mal so hoch wie vor der Ausbreitung des Menschen. Am 19. März 2018 ist Sudan gestorben, das letzte männliche Nördliche Breitmaulnashorn. Mit dem mächtigen Bullen ist die ganze Art untergegangen. Die wildlebenden Breitmaulnashörner waren durch Wilderei Mitte der 1990er Jahre auf 30 Exemplare gesunken, die letzten Exemplare wurden im August 2005...

  • 06.03.20
Maria, die Frau des Cleophas, schreit unter dem Kreuz ihr Elend zum Himmel (Joh 19,25).

Durchkreuzt - Fastenserie Teil 02
Schweres erleiden

Unsere Lebenspläne werden immer wieder durchkreuzt. Alles kann bestens laufen – und von einer Sekunde zur anderen verlieren wir den Boden unter den Füßen. Schicksalsschläge nennen wir das. Diese Erfahrungen können ein schreckliches Gesicht haben: Diagnose einer schweren Erkrankung, Unfall, Naturkatastrophen, Todesnachricht und vieles andere. Früher oder später sind wir alle von solchen Erfahrungen betroffen. Es gibt Menschen, die in besonderer Weise von schwerem Leid heimgesucht werden. Ich...

  • 04.03.20
Der heilige Franziskus steigt bei den Kapuzinern in Frankfurt am Main vom Podest herunter.

Durchkreuzt - Fastenserie Teil 01
Verrückt: Die Lieblinge Gottes

Glaube ist Leben. Sobald wir das entdecken und erfahren, wird es spannend. Sogar unsere durchkreuzten Lebensplanungen sehen plötzlich überraschend anders aus. Miteinander wollen wir uns in diesen Tagen der Vorbereitung auf das Osterfest den Erfahrungen der Finsternis stellen und – hoffentlich – dahinter das Licht der Auferstehung entdecken. Durchkreuzt - Pater Martin Werlen - Über den Umgang mit durchkreuzten Lebensplanungen Unser Gott ist ein Gott der Überraschungen. Wer in der Heiligen...

  • 26.02.20
Was hält unser Planet aus? Forscher haben Grenzen definiert, ab wann Veränderungen die Stabilität des Erdsystems gefährden.In der Grafik „Die Belastbarkeit der Erde“ sind diese Grenzen beschrieben.
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einfach leben. mein fasten für uns und für unsere Welt | Teil 01
Die Belastbarkeit der Erde

Wenn unser Planet ein Patient wäre, wie würden die zentralen Diagnosen für ihn lauten?  Die Fastenzeit als Zeit für eine globale ökologische Bestandsaufnahme und als Ermutigung zum Handeln. Im Interview P. Wolfgang Dolzer ist Jesuit und Seelsorger in der Katholischen Hochschulgemeinde Graz. Aufräumen, mit wenigen Dingen auskommen, Raum für Neues schaffen – wie sehen Sie diese aktuellen Trends? Ich sehe Fasten schon als Versuch, aufzuräumen und Ballast abzuwerfen. Aber das...

  • 26.02.20
Am Ufer des Sees Gennesaret ist die Nähe Jesu mit allen Sinnen erlebbar.
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SONNTAGSBLATT_Diözesanwallfahrt nach Israel (Februar 2020) - Teil 06
Was in Jerusalem schwer gelingt, ist in Galiläa möglich

Interessierte Christen reisen nach Israel, um Jesus näher zu kommen. Eine Möglichkeit, sich christlichen Glaubensinhalten anzunähern, ist es, sich in die Zeit und an die Orte des Neuen Testaments zurückzuversetzen. Dann wird man leichter verstehen. An der Geschichte der Stadt Tiberias lässt sich dies verdeutlichen. Im Jahr 19 nach Christus gründete der Tetrach Herodes Antipas, der nach dem Tod seines Vaters über Galiläa und Peräa im Ostjordanland herrschte, die Stadt. Er ließ sie mit einem...

  • 06.02.20
Bei der Westmauer in Jerusalem kann man orthodoxe Juden beim Bibelstudium sehen.

SONNTAGSBLATT_Diözesanwallfahrt nach Israel (Februar 2020) - Teil 05
Breitkrempige Hüte und Pelzmützen

Orthodoxe Juden sind stolz auf ihre Kleidung. Mit ihren schwarzen Kaftanen, den weißen Hemden, ihren Hüten oder Pelzmützen, die sie trotz der hohen sommerlichen Temperaturen des Orients nicht ablegen, schauen die ultraorthodoxen Juden ein wenig aus, als kämen sie aus einer längst untergegangenen Welt. Und das tun sie auch, und zwar nicht nur in ihrem Erscheinungsbild, sondern auch, was ihre theologische Konzeption anlangt. Als Gegenstrategie zur Aufklärung des 18. Jahrhunderts betonen sie...

  • 29.01.20
Am Schabbat schafft man Raum für innere Ruhe, für das Gebet und für die Familie.

SONNTAGSBLATT_Diözesanwallfahrt nach Israel (Februar 2020) - Teil 04
Wie Juden den Schabbat begehen

Der Schabbat ist frommen Juden ein heiliger Tag der Ruhe. Gedenke des Schabbats: Halte ihn heilig! Sechs Tage darfst du schaffen und all deine Arbeit tun. Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun. Dieser Vers aus dem Buch Exodus (20,8), in dem fromme Juden eine direkte Weisung Gottes sehen, begründet das Arbeitsverbot. Dieses hat nur einen Zweck: die Heiligkeit des Tages, der am Freitagabend beginnt und am Samstagabend endet, zu...

  • 23.01.20
 Premium
Im Judentum ist die Mutter für die religiöse Zugehörigkeit des Kindes zuständig.

SONNTAGSBLATT_Diözesanwallfahrt nach Israel (Februar 2020) - Teil 03
… von einer jüdischen Mutter geboren

Wer ist ein Jude? Auf diese Frage gibt es keine eindeutige Antwort. Antisemiten glauben, Juden an ihren Nasen zu erkennen. Andere meinen, sie riechen zu können. Viele scheinen zu wissen, wer ein Jude ist, nur die Juden selbst und auch der Staat Israel können die Frage nicht ausreichend beantworten. Dabei ist diese Frage nicht nur von theoretischem Wert, sondern hat eine ganz praktische politische Bedeutung. Da es keine klare Definition gibt, hat Israel – neben England – als einzige moderne...

  • 17.01.20
Die religiösen Wurzeln machen Jerusalem so vielfältig, aber auch so widersprüchlich.

SONNTAGSBLATT_Diözesanwallfahrt nach Israel (Februar 2020)- Teil 02
Vom Anfang bis zum Ende: Jerusalem

Jerusalem ist eine faszinierende, wenn auch widersprüchliche Stadt. Jerusalem ist eine Stadt mit etwa 900.000 Einwohnern. Was wir als europäische Pilger suchen, ist aber nicht so sehr die jüdische Neustadt und auch nicht ihr arabisches Gegenstück, sondern was uns an Jerusalem begeistert, ist die Altstadt. Sie ist nicht mehr als einen Quadratkilometer groß. Dort befinden sich die heiligen Stätten der drei monotheistischen Religionen: die Westmauer (auch: Klagemauer) als Relikt des im Jahre 70...

  • 10.01.20
Wolfgang Sotill und ein Blick auf Jerusalem.

SONNTAGSBLATT_Diözesanwallfahrt nach Israel (Februar 2020) - Teil 01
Einfache Fragen über Israel

Zur Einstimmung auf unsere SONNTAGSBLATT_Diözesanwallfahrt nach Israel (Februar 2020) starten wir mit dem Theologen und Israel-Experten Wolfgang Sotill eine Serie über sein jüngstes Buch. Lesen Sie diesmal im Interview, wie es zu diesem Buch gekommen ist. Kürzlich ist Ihr Buch „ISRAEL. 40 einfache Fragen – 40 überraschende Antworten“ erschienen. Was hat Sie zu diesem Buch bewogen? Ich habe katholische Theologie in Graz und Jerusalem studiert. Meine Diplomarbeit habe ich über Juden im...

  • 10.01.20

Gehen – einen Fuß vor den anderen setzen..
Unterwegs und auf der Suche in der Schöpfung

Gehen – einen Fuß vor den anderen setzen, Schritt für Schritt, unterwegs sein. Mit oder ohne Ziel. Sich einfach einmal gehen lassen. Und dabei in mich gehen. Ein äußerer Weg kann mich dabei zu einem inneren Ziel führen. Im Schritt-Tempo unterwegs zu sein gibt mir die Chance, bewusst wahrzunehmen, was um mich ist – Menschen, Häuser, Natur. Die Schöpfung Gottes im Gehen erleben. Auch gemeinsam gehen kann erhellend sein. In manchen Pfarren ist der Brauch der Herbergssuche im Advent noch...

  • 14.12.19
Gege Stiegler stammt aus der Obersteiermark und lebt in Graz.

Wege enstehen im Gehen
Der Mann, der kurze Wege liebt

Flotter Strich: Nur keine allzugroßen Vorstellungen davon, wie sich Projekte entwickeln. Das Gehen lockert die Füße und bringt dich in Kontakt mit der Welt. Es bedeutet Standfestigkeit, eben zu wissen, dass man fest mit der Welt in Kontakt steht. In einem etwas übertragenen Sinn: „Es heiß ja auch, ich steh auf dich“, sagt Gege (Gerhard) Stiegler mit einem Lachen, das so typisch ist für ihn. Gege, ein begeisterter Lehrer – Geografie, Geschichte (also die Koordinaten von Raum und Zeit) –,...

  • 19.11.19
Organisationstalent und Herzenswärme stellt Sr. Raphaela seit 13 Jahren bei ihrem Wirken in Brasilien unter Beweis.
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Zu Besuch bei den steirischen Missionaren: Grazer Schulschwestern im brasilianischen Araraquara.
Eine Oase im „Haus der Sonne“

Wenn es um ein klassisches missionarisches Selbstverständnis geht, wehrt Schwester Gabriela Maria Leitzinger sofort ab. „Ich bin ja gar keine Missionsschwester, sondern arbeite ‚nur‘ in der Verwaltung der Franziskaner Schulschwestern in Brasilien.“ Im Rahmen eines Filmprojektes des Welthauses konnte ich Schwester Raphaela, so ihr Ordensname, und die Arbeit der Franziskaner Schulschwestern in Araraquara kennenlernen. Sr. Raphaela hat mir bei den Dreharbeiten eindringlich vor Augen geführt, wie...

  • 09.09.19

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