Steiermark | SONNTAGSBLATT - Serien

Beiträge zur Rubrik Serien

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APROPOS Jesus | 60 Fragen - 60 Antworten
57. War Jesus katholisch?

Wenn man „katholisch“ wie „evangelisch“ und „orthodox“ als Konfessionsbezeichnung versteht, muss man sagen: nein. Denn christliche Konfessionen gab es zur Zeit Jesu noch nicht. Anders ist das, wenn man von der ursprünglichen Bedeutung des Wortes „katholisch“ ausgeht: universal, offen für alle, aus der Fülle Gottes lebend. In diesem Sinn war Jesus ohne Zweifel „katholisch“. „Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen“, sagt das Johannesevangelium (1,16). Weniger feierlich ausgedrückt: Jesus hat...

  • 08.06.26
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APROPOS Jesus | 60 Fragen - 60 Antworten
56. Ist Jesus ein „Gestaltwandler“?

Als sie hörten, er [Jesus] lebe und sei von ihr [Maria Magdalena] gesehen worden, glaubten sie es nicht. Darauf erschien er in einer anderen Gestalt zweien von ihnen, als sie unterwegs waren und aufs Land gehen wollten.“ (Mk 16,11f.) – Wieso „sieht“ Jesus nach seinem Tod anders aus? Warum erscheint er in einer anderen Gestalt? Einmal spricht Maria von Magdala sogar mit Jesus, ohne ihn zu erkennen. Sie glaubt, es sei der Gärtner (vgl. Joh 20,15). Ein andermal geraten die Jünger in große Angst...

  • 08.06.26

APROPOS Jesus | 60 Fragen - 60 Antworten
55. Was ist aus Jesu Familie geworden?

Von seinem öffentlichen Auftreten war die Familie Jesu nicht begeistert. Seine Angehörigen dachten, er sei verrückt geworden (vgl. Mk 3,21). Das Johannesevangelium betont sogar: „Auch seine Brüder glaubten nicht an ihn.“ (Joh 7,5) – Von seinen Schwestern erfahren wir in der Bibel nichts. Maria, seine Mutter, taucht erst wieder unter dem Kreuz auf. Und was ist mit Josef? Spannend ist, dass Jesus seit seinem öffentlichen Auftreten nicht, wie im jüdischen Kontext üblich, als Sohn des Soundso...

  • 08.06.26
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APROPOS Jesus | 60 Fragen - 60 Antworten
54. Welche Rolle spielte Paulus für die junge Jesusbewegung?

„Ich bin Jesus, der Nazoräer, den du verfolgst … Brich auf, denn ich will dich in die Ferne zu den Heiden senden! (Apg 22,8.21) Paulus spielte eine große Rolle in der jungen Jesusbewegung. Die weitreichenden Folgen seines aufopfernden Tuns sind für die Urkirche von unschätzbarem Wert. Ohne Paulus gäbe es wohl kein Christentum im heutigen Sinne! – Aber warum? Als strenggläubiger Pharisäer (vgl. Apg 26,4f.), der in der jüdischen Diaspora aufgewachsen ist, will Paulus zunächst nichts von der...

  • 08.06.26

APROPOS Jesus | 60 Fragen - 60 Antworten
53. Wie ist das mit dem Heiligen Geist?

Schon in den heiligen Schriften des Volkes Israel, wie sie zur Zeit Jesu in den Synagogen vorgelesen werden, ist oft vom „Geist“ Gottes die Rede (z. B. Lk 4,16–19). Das hebräische Wort dafür lautet rúach und bedeutet: Wind, Hauch, Atem, Lebenskraft, Energie. Gottes „Geist“ ist demnach eine dynamische, erfrischende, belebende Wirklichkeit. Interessant ist auch, dass rúach in der hebräischen Bibel meist weiblich ist. (Das gilt auch für das Aramäische, die Alltagssprache Jesu. Gottes Geist wird...

  • 08.06.26
Gefährlich ist die „Mannosphäre“ – ein digitales 
Männermilieu – nicht nur wegen ihrer Rohheit, sondern vor allem wegen ihrer Verführungslogik.  | Foto: pexels
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Weltanschaungsarbeit heute | 27
Wut der Verunsicherten

Die „Mannosphäre“ und die „perfekte“ Männlichkeit. Frauen wollen von Männern geführt werden.“ Was wie ein Echo aus vergangenen Zeiten klingt, gehört zum Klang digitaler Gegenwart. Eine Rhetorik von Dominanz und Selbstüberhöhung. Das Destillat eines Männerideals aus Selbstoptimierung und Frauenhass. Ein Leitbild der „Mannosphäre“. Die „Mannosphäre“ bezeichnet eine digitale Strömung, die von subtiler Frauenfeindlichkeit bis hin zu offener Radikalisierung reicht. Verbindungen zu rechtsextremen und...

  • 28.05.26
Pfarrgruppen – das Fundament der kfb. V. l.: Angelika Schuster und Jacqueline Scherübel aus St. Martin im Sulmtal.  | Foto: privat
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75 Jahre kfb - Teil 7
Stimmen aus den Pfarren

Neue Ideen und junge Aufbrüche in der kfb Steiermark. Den Weg zurück gefunden Seit März 2026 bin ich bei der kfb und auch bei meiner Ortsgruppe. Unser Pfarrer hat mich in einem Gespräch gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, die Leitung der Gruppe zu übernehmen. Da mir Frauenthemen immer schon sehr am Herzen lagen, habe ich sehr spontan zugesagt. Ich bin derzeit in Karenz und habe es schön gefunden, dass er mir diese Tätigkeit zutraut und eine neue Aufgabe auf mich wartet, an der ich wachsen...

  • 27.05.26

75 Jahre kfb - Teil 6
Stimmen aus der Gegenwart

Die kfb Steiermark unterwegs im 21. Jahrhundert. Zu Beginn möchte ich einen herzlichen Dank aussprechen an Professorin Michaela Sohn-Kronthaler für die eindrucksvolle historische Aufarbeitung der kfb Steiermark im Rahmen dieser SONNTAGSBLATT-Serie. Verena Hohenadler danke ich für die bewegenden Erinnerungen an ihre Mutter Rosa Illek, eine kfb-Frau der ersten Stunde. Unser großes Fest „bewegt.beherzt.unterwegs. 75 Jahre kfb Steiermark“ am 28. Juni in Mariazell rückt näher. Als kfb-Frau sind mir...

  • 20.05.26
Bei der 50-Jahr-Feier der kfb Steiermark im Herbst 2001 am Grazer Freiheitsplatz mit Bischof Egon Kapellari (Bild Mitte).  | Foto: Archiv
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75 Jahre kfb - Teil 5
Brückenbauerinnen

Die kfb Steiermark auf ihrem Weg ins 21. Jahrhundert In der Entwicklung der Katholischen Frauenbewegung (kfb) der Diözese Graz-Seckau nahm Ilse Karch, Diözesanleiterin von 1985 bis 1993 und Nachfolgerin von Rosa Illek, eine wichtige Weichenstellung vor. Sie selbst verstand sich als „Brückenbauerin“ in einer Zeit der Umstrukturierung. Innerhalb des Leitungsteams wurde die Verantwortung stärker aufgeteilt, Gleiches galt ebenso für die Dekanats- und Pfarrebene. Das Leitbild der „Helferin“ wandelte...

  • 12.05.26
Die Beichtwanderung mit dem Maskottchen „Zicki“ ist ein fester Bestandteil in der religiösen Begleitung der Volksschulkinder, die in der Feier der Erstkommunion ihren Höhepunkt findet. | Foto: Faustmann
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SR vorgestellt: SR Oberers Feistritztal
Joglland trifft Almenland

Der Seelsorgeraum Oberes Feistritztal ist von Wäldern, Wiesen und dem Feistritzfluss geprägt. Wachsend und fließend vollziehen sich auch kirchliche Entwicklungen. Ihr Seelsorgeraum aus der Luft betrachtet; Was sticht sofort ins Auge? Pfarrer Martin Waltersdorfer, SL: Ich bin zwar noch nicht über das Obere Feistritztal geflogen, aber bei einem Flug im Mai würde sich dem Auge wohl ein Fleckerlteppich mit den unterschiedlichsten Grüntönen bieten. Es ist von einem hohen Waldanteil, unterbrochen von...

  • 11.05.26
Rosa Illek bei der 60-Jahr-Feier der kfb Steiermark 2011 auf Schloss Seggau.  | Foto: Neuhold
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75 Jahre kfb - Teil 4
Wenn ich an meine Mutter denke ...

bewegt.beherzt.unterwegs - Teil 4 Eine kfb-Frau der ersten Stunde war Rosa Illek. Ihre Tochter Verena Hohenadler erinnert sich. Zm Muttertag: Persönliche Erinnerungen einer Tochter an ihre Mutter – Rosa Illek (1927–2014) war eine prägende Persönlichkeit der Katholischen Frauenbewegung. Wenn ich an meine Mutter denke, die leider schon vor zwölf Jahren verstorben, aber in vielen Gedanken und Bildern unserer Familie noch immer sehr lebendig ist, fallen mir zwei Dinge ein: ihr Einsatz für die...

  • 06.05.26
Das hauptamtliche Team des SR Graz-Südwest hält den Rahmen, die Ehrenamtlichen helfen dabei, das Bild zu gestalten. Im Pastoralplan hat man sich folgende Schwerpunkte gesetzt: Diakonie, Liturgie, Innovation, Jugend, Zugezogene, Kommunikation und Ehrenamtsentwicklung. | Foto: Ausflug Skulpturenpark/Fritzl
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Seelsorgeräume vorgestellt: SR Graz-Südwest
Achtsam Kirche sein

Der Seelsorgeraum Graz-Südwest beherbergt und lebt Vielfalt. Ihren SR-Raum aus der Luft betrachtet: Was sticht sofort ins Auge? Pfarrer Friedrich Weingartmann, SR-Leiter: Der Seelsorgeraum Graz-Südwest zeichnet sich durch geographische, strukturelle und historische Vielfalt aus. Er reicht vom Grazer Flughafen bis zur bewaldeten Hügelkette im Westen von Graz mit der Florianikirche, dem Schloss St. Martin, der Bergkirche St. Johann und Paul und der Allerheiligenkirche. Die sehr bunte...

  • 05.05.26
Lächeln und Lachen machen schön, ist Meinrad Föger, Fachberater für Weltanschauungsfragen der Erzdiözese Salzburg, überzeugt. Bei Fragen wenden Sie sich an das Referat bzw. die Fachstelle für Weltanschauungsfragen in Ihrer Diözese: weltanschauungsfragen.at | Foto: pixabay
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Weltanschaungsarbeit heute | 26
Schönheit

Ein zentraler Aspekt von Selbstoptimierung und der Inszenierung auf Social-Media-Plattformen. Attraktiv und erfolgreich, wer will das nicht sein? Oder etwas volkstümlicher ausgedrückt: Reiche und Schöne prägen die Öffentlichkeit, die Medien und die Kultur, und das Mantra von Effizienzsteigerung und Verbesserung ist allgegenwärtig. Im vergangenen Jahrhundert schrieb der Philosoph Martin Buber den Satz „Erfolg ist keiner der Namen Gottes“. Allerdings ist auch Erfolglosigkeit oder Misserfolg nicht...

  • 29.04.26
Zuhören, den Gedanken Raum geben, hilfreiche Fragen stellen – Berufungscoaching unterstützt dabei, den eigenen Weg zu finden.  | Foto: M. T. Garcia/Unsplash
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SinnVoll | Teil 4
Mein Platz im Leben

Eine Serie zum Weltgebetstag für geistliche Berufungen am 26. April. Teil 4 Berufungscoaching gibt Raum, um sich selbst zu entdecken. Was ist deine Berufung? Was könnte deine Lebensaufgabe sein? Was wäre dein Traumberuf? Berufungscoaches, die nach der WaVe-Methode (Wachstum und Veränderung) arbeiten, unterstützen Menschen strukturiert, lösungs- und zukunftsorientiert dabei, ihre Berufung zu erkennen, eine Vision zu formulieren, einen Plan zu entwickeln und diesem auch zu folgen. Sr. Maria Patka...

  • 22.04.26
Das Haus der Frauen in St. Johann bei Herberstein ist eine Frucht des zweiten Steirischen Frauentages 1982. | Foto: Archiv
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75 Jahre kfb - Teil 3
Die vielen Mitstreiterinnen

bewegt.beherzt.unterwegs Die Frauen der ersten Stunde in der Katholischen Frauenbewegung. Schon früh an der Seite von Hilde Leb, der ersten steirischen Diözesanleiterin der Katholischen Frauenbewegung (KFB), stand Rosa Illek (1927–2014). Der Aufbau der KFB seit Anfang der 1950er Jahre und vor allem in den ersten drei Jahrzehnten des Bestehens wurde wesentlich von ihr mitgestaltet und entscheidend geprägt. Als Redakteurin der katholischen Mädchenzeitschrift „Schöne Welt“ in den Jahren nach dem...

  • 22.04.26
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Berufung – kein Ziel, sondern ein Weg mit unzähligen Abzweigungs- und Umkehrmöglichkeiten. 
 | Foto: Am Jakobsweg, Pexels
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SinnVoll | Teil 3
In der Freude leben

SinnVoll - Eine Serie zum Weltgebetstag um geistliche Berufungen am 26. April Priester – der coolste Beruf? Priester – das muss echt der coolste Beruf sein, den es gibt!“ Mit diesem Satz hat mich ein Jugendlicher aus unserer Jugendgruppe vor einiger Zeit ziemlich überrascht und zugleich erfreut. Offenbar gelingt es uns doch in diesem Beruf, die eigene Freude und Begeisterung für das, was wir tun, auszustrahlen. Und auch, wenn wir untereinander sehr oft in ein Muster des Lamentierens verfallen –...

  • 15.04.26
Steirischer Frauentag 1976. Erste Reihe v. l.: Bischof Johann Weber, Hilde Leb, der damalige Hochschulseelsorger Egon Kapellari sowie Sr. Konstantia Zalokar. | Foto: Archiv
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75 Jahre kfb - Teil 2
Organisierte Katholikinnen

bewegt.beherzt.unterwegs - 75 Jahre kfb - Teil 2 Die Frauen der ersten Stunde in der Katholischen Frauenbewegung nach 1945. Die Organisation katholischer Frauen übernahm nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst das „Frauenreferat“ des diözesanen Seelsorgeamtes. Die Wiedererrichtung katholischer Vereine, so auch der Katholischen Frauenorganisation (KFO), war von der Österreichischen Bischofskonferenz vorerst nicht erlaubt worden. Diözesanbischof Ferdinand Stanislaus Pawlikowski (1877–1956) bestellte...

  • 15.04.26
Als Orte der Stille werden Klöster erlebt und geschätzt. Die Klausur im Karmel versteht Sr. Elija Maria Kreimel jedoch nicht als Rückzug, sondern als Einladung zum Menschsein.  | Foto: Jokesch
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SinnVoll | Teil 2
Still kommunizieren

Eine Serie zum Weltgebetstag um geistliche Berufungen am 26. April. Das Leben im Karmel ist kontemplativ, aber nicht beziehungslos. Im Karmel in Maria Jeutendorf, einem kleinen Dorf nahe bei St. Pölten, verbringen die Ordensschwestern ihren Alltag im Schweigen. Gesprochen wird nur zu bestimmten Zeiten. Dann aber mit viel Lockerheit, Humor und kleinen Notizen. Ob es in ihrer Ordensgemeinschaft hauptsächlich eher ruhig veranlagte Frauen gebe? Auf diese Frage hin muss Schwester Elija Maria Kreimel...

  • 08.04.26
Die KFO-Ortsgruppe Seckau 1925. | Foto: Archiv d. Benediktinerabtei Seckau
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75 Jahre kfb - Teil 1
Kirchliche Frauenarbeit vor 120 Jahren

bewegt.beherzt.unterwegs - 75 Jahre kfb - Teil 1 Die Katholische Frauenorganisation als Vorläuferin der kfb Die Katholische Frauenbewegung Steiermark jubiliert: Mit einem Festgottesdienst am 28. Juni 2026 begeht sie ihr 75-jähriges Bestehen. Der Blick zurück in die Geschichte zeigt, dass Generationen von Frauen – entsprechend dem Motto des heurigen Jubiläums – stets „bewegt“ und „beherzt“ gemeinsam „unterwegs“ waren. Auf vielfältige Weise haben sie, den Zeitumständen entsprechend, die Botschaft...

  • 08.04.26
Foto: Abeer Al-Nuaimi/Pexels
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SinnVoll | Teil 1
Berufung – was ist das?

Eine Serie zum Weltgebetstag um geistliche Berufungen am 26. April. Eine Hinführung zu einem vielfältigen Begriff. Musik ist ihre Berufung.“ Oder: „Die Schule ist seine Berufung.“ So sagen wir manchmal. Und wir meinen damit, dass jemand seinen Beruf mit Leib und Seele ausübt, mit ganzem Herzen bei der Sache ist, wenn er musiziert, unterrichtet, usw. Gott beruft. Wenn wir in der Kirche von Berufung sprechen, dann kommt noch etwas Weiteres ins Spiel. Besser: jemand Weiterer. Wir meinen dann, dass...

  • 01.04.26
Premium

Tugenden der Friedfertigkeit | Teil 7
Ein Narr, wer sich zu ernst nimmt

Auf die eigenen Unzulänglichkeiten kann man mit perfektionistischen Trainingsplänen reagieren – oder mit Humor. Der macht glücklicher. Lisl Karlstadt und Karl Valentin, das unvergessene bayrische Komikerduo, hatte einen Sketch, der ging so: Die beiden standen zu je einer Seite eines langen Hörrohres, das eine Parodie auf die neue Telekommunikation via Telefon war. Karl sprach auf einer Seite etwas ins Rohr und Lisl versuchte auf der anderen zu verstehen, was er sagte. Als Höhepunkt des Sketches...

  • 01.04.26
Premium

Tugenden der Friedfertigkeit | Teil 6
Bei dir kann ich sein

In einer Welt, die den eigenen Vorteil preist, gilt Güte als gestriges Mauerblümchen. Man sollte sie aber als Hoffnungspflanze hegen und pflegen. Gütige Menschen rühren mich zutiefst. Wenn ich mir im Geist solche herhole, dann sind es erstaunlicherweise alte Menschen. Zuerst fällt mir meine Großmutter ein. Sie war, wenn ich von der Schule nach Hause gekommen bin, immer da. Die Mutter war auf dem Feld, der Vater in der Arbeit, die Großmutter wärmte das Essen. Sie saß dann dabei, fragte nicht...

  • 25.03.26
Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich an das Referat bzw. die Fachstelle für Weltanschauungsfragen in Ihrer Diözese: 
weltanschauungsfragen.at
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Weltanschaungsarbeit heute | 25
Orientierung gesucht?

Tipps für den Umgang mit religiöser und weltanschaulicher Vielfalt. Unsere Welt ist bunter und komplexer geworden. Das trifft auch auf den Bereich von Religionen und Weltanschauungen zu. Auf einem heute kaum noch überschaubaren „Markt der Religionen“ begegnen uns zahlreiche AnbieterInnen, Gruppen und Bewegungen, die unter anderem Orientierung, Sinn und Heil versprechen. Diese Situation bietet einerseits den Vorteil, dass man recht unkompliziert und schnell unterschiedliche Zugänge zu...

  • 25.03.26
Einander Kennenlernen | Foto: Stefan Magerl
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Seelsorgeräume vorgestellt: SL Graz-Mitte
Mittendrin

Der Seelsorgeraum Graz-Mitte liegt, wie der Name eindeutig verrät, im Herzen der steirischen Landeshauptstadt und weist einige Besonderheiten auf. Ihr Seelsorgeraum aus der Luft betrachtet, was sticht sofort ins Auge? Pfarrer Matthias Keil, SL: Aus der Luft betrachtet fällt sofort auf, dass es sich bei unserem Seelsorgeraum um reines Stadtgebiet handelt. In diesem Gebiet befindet sich im Zentrum eine größere Grünfläche, der Grazer Stadtpark mit dem Schlossberg, weiters fließt mitten durch...

  • 25.03.26

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