Steiermark | SONNTAGSBLATT - Serien

Beiträge zur Rubrik Serien

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Mein Kraftort_5: Steiermark
Unterwegs im steirischen Betlehem

In der Steiermark angelangt führen wir Sie weit in den Südosten, an die slowenische Grenze, zu einem persönlichen Wohn- und Kraftort mit überregionalem Ruf. Katharina Grager Als ich vor fast schon zehn Jahren das erste Mal von der Marktgemeinde St. Anna am Aigen in der Südoststeiermark hörte, dachte ich als in Stadtnähe aufgewachsene junge Studentin: „Oh mein Gott …, keine Autobahn weit und breit und auch kein Bahnhof, den man schnell zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen könnte? Das liegt doch...

  • 29.07.20
Bevor die Wirklichkeit ausschließlich als Idylle erlebt wird, ermuntert Hans Putzer in seinem Plädoyer: „Wagen wir als Kirche wieder mehr herausfordernde Schönheit, und verzichten wir dafür auf hübsche Behaglichkeit!“
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Plädoyer für die Zukunft | Frage 4
Rettet Schönheit die Welt?

Warum denn gleich die ganze Welt allein retten?In acht Plädoyers deutet Hans Putzer zeitdiagnostisch diese Fragen ein weiteres Mal. Er war zwischen 2009 und 2012 Präsident der Katholischen Aktion Steiermark und von 2010 bis 2018 Direktor im Bildungshaus Mariatrost. Seit 2018 arbeitet er im Bürgermeisteramt der Stadt Graz und ist unter anderem für die Bereiche Menschenrechte, Religionsgemeinschaften und Bürgerbeteiligung zuständig. Hand aufs Herz, liebe Leserinnen und Leser: Die Frage dieser...

  • 22.07.20

Mein Kraftort_4: Oberösterreich
In Granit und Gneis gezeichnet

Schlögen ist ein kleiner Ort im Oberen Donautal. Er wäre nicht so bekannt, hätte sich die Donau nicht just hier die Zähne an Granit und Gneis ausgebissen und es nur nach zwei 180-Grad-Verrenkungen geschafft, ihren Lauf ins Schwarze Meer fortzusetzen. Die Schlögener Schlinge macht den Ort einzigartig. Als Kind war die Ankündigung meiner Eltern, dass wir zur Schlögener Schlinge fahren, noch nicht so reizvoll für mich wie heute: Mein Vater hatte zwar eine Zille auf der Donau, aber bei den...

  • 22.07.20
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Plädoyer für die Zukunft | Frage 3 | Interview
Was würdest du morgen zurücklassen?

Prägnanz statt BeliebigkeitDr. Werner Friedl ist Psychiater und Gestalttherapeut. Er wurde 2003 mit dem Aufbau des „Walkabout“, einer Therapiestation für Drogenkranke bei den Barmherzigen Brüdern in Kainbach bei Graz, betraut und hatte zwölf Jahre lang die ärztliche Leitung dieser Einrichtung inne.Durch das Corona-Virus machen wir gerade eine kollektive Krisenerfahrung durch. Krisen sind immer Signale, dass Veränderungen nötig sind. Was müssen wir mit dieser Krise hinter uns lassen? Ich nehme...

  • 15.07.20
Pfarrkirche in Stiefern am Kamp
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Mein Kraftort_3: Niederösterreich
Durch das Kamptal zum Stift Altenburg

Die Wachau, das üppige Mostviertel mit dem Sonntagberg und Maria Taferl im Zentrum, das Pielach- oder Traisental – in der Diözese St. Pölten gibt es viele Orte, die für das Leben und den Glauben Kraft geben können. In dieser Folge fahren wir durch das romantische Kamptal – bis zum „Barockstift des Waldviertels“, Stift Altenburg. Nach rund vier Stunden Radfahrt haben wir unser Ziel erreicht: Stift Altenburg. Prächtig liegt es vor uns, eingebettet in eine vielfältige Gartenanlage und umrahmt von...

  • 15.07.20
Was muss schwinden, um Neuem Platz zu geben? Eine 2000-jährige Institution bringt viel althergebrachtes, tiefes Wissen mit, das auch vieles überdauert hat. Wie auf diesem Wissen aufbauen und dabei dennoch Neues zulassen?
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Plädoyer für die Zukunft | Frage 3
Was würdest du morgen zurücklassen?

Bitte mehr FrohbotschaftIn acht Plädoyers deutet Hans Putzer zeitdiagnostisch diese Fragen ein weiteres Mal. Er war zwischen 2009 und 2012 Präsident der Katholischen Aktion Steiermark und von 2010 bis 2018 Direktor im Bildungshaus Mariatrost. Seit 2018 arbeitet er im Bürgermeisteramt der Stadt Graz und ist unter anderem für die Bereiche Menschenrechte, Religionsgemeinschaften und Bürgerbeteiligung zuständig. Vor 14 Tagen habe ich an dieser Stelle meinen Einspruch gegen die Frage „Ist Armut...

  • 08.07.20
Das große Mosaikbild der heiligen Elisabeth von Thüringen erinnert an die 1898 in Genf ermordete erste Patronin des Hilfs- und Rettungsdienstes "Rotes Kreuz", Kaiserin Sisi.
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Mein Kraftort_2: Erzdiözese Wien
Die Rotkreuz-Kapelle der Kaiserin

Diese Woche führen wir Sie zu eher unbekannten „Kraftorten“ des kirchlichen Jugendstils in Wien und Niederösterreich: Nicht die berühmte „Kirche am Steinhof“ oder die dem heiligen Karl Borromäus geweihte „Lueger-Kirche“ am Zentralfriedhof sind unser Ziel, sondern drei echte „Geheimtipps“. Wer vom Wiener Naherholungsgebiet Donauinsel mit seinen Restaurants und Bars über die Reichsbrücke fährt, sieht links die dem heiligen Franziskus geweihte Kirche am Mexiko­platz. Mich beeindruckt jedesmal der...

  • 07.07.20
Kein Dach über dem Kopf. Jesus sagt: „Die Armen habt ihr immer bei euch“ (Joh 12,8). Aber müssen wir die Realität von Armut einfach hinnehmen, oder bleibt der Kampf gegen die Armut ein Dauerauftrag für die christliche Nächstenliebe?
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Plädoyer für die Zukunft | Frage 2 | Interview
Ist Armut unfair?

Niemand will arm sein!Mag. Doris Kampus ist Landesrätin für Soziales, Arbeit und Integration. Sie stammt aus Köflach, absolvierte in Graz ein Studium für Übersetzung und Dolmetsch, ist verheiratet und Mutter von drei Kindern. Kampus war in der Regio­nalentwicklung tätig, bevor sie 2008 als Amtsleiterin in die Steiermärkische Landesregierung wechselte und an der Gemeinde­strukturreform mitwirkte. Seit 2015 ist sie Landesrätin.Gibt es eine Armut, die fair oder gerechtfertigt ist? Doris Kampus:...

  • 01.07.20
Weitblick: Das Ruster Hügelland bietet Gelegenheit zum Kraft tanken.
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Mein Kraftort_1: Burgenland
Meine Kraftquelle vor der Haustür

Das Ruster Hügelland fasziniert Tamara Strommer seit ihrer Kindheit. Nach einer Krebsdiagnose erlebt sie den traumhaften Landstrich noch bewusster. Aufgezeichnet von Gerald Gossmann Das Ruster Hügelland ist meine Kraftquelle – diese Weite, dieser Blick über Wiesen, Äcker, Dörfer, den Neusiedler See. Ich bin hier aufgewachsen. In Oslip, einem kleinen Dorf (1.260 Einwohner), in dem sich vor 500 Jahren die heutigen Burgenlandkroaten ansiedelten. Die Dorfgemeinschaft trägt mich bis heute....

  • 30.06.20
Caritas – sie ist das soziale Antlitz der Kirche. Eigentlich ist sie noch ziemlich jung. Historisch hat Kirche immer zu wenig und doch auch viel für „die Armen“ getan. Wie? Und wie tut sie es heute? Wie reich muss Kirche dabei sein, senn sie Armen helfen will?

Plädoyer für die Zukunft | Frage 2
Ist Armut unfair?

Machiavelli andersrumIn acht Plädoyers deutet Hans Putzer zeitdiagnostisch diese Fragen ein weiteres Mal. Er war zwischen 2009 und 2012 Präsident der Katholischen Aktion Steiermark und von 2010 bis 2018 Direktor im Bildungshaus Mariatrost. Seit 2018 arbeitet er im Bürgermeisteramt der Stadt Graz und ist unter anderem für die Bereiche Menschenrechte, Religionsgemeinschaften und Bürgerbeteiligung zuständig.Vielleicht kennen Sie diesen – zugegeben halblustigen – Witz: Ein Österreicher überquert...

  • 24.06.20
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Denkanstöße gibt die Grazer Andrä-Kirche durch ihre Fassade. Sie wird für Barbara Reiter zu einer Projektionsfläche für das Denken im öffentlichen Raum.
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Plädoyer für die Zukunft | Frage 1 | Interview
Wollen wir noch selber denken?

Selber denken, auch wenn es unbequem istBarbara Reiter ist am Philosophischen Institut der Uni Graz Lektorin für Fachdidaktik in Philosophie und Ethik. Davor unterrichtete sie an der Päd. Hochschule Steiermark und an der FH Joanneum Graz und hatte die wissenschaftliche Leitung bei der Erstellung des Werte- und Verhaltenskodex der Universität Graz inne. Mit Lukas Meyer leitet sie den Denkzeitraum.Wollen wir noch selber denken? Ganz eindeutig: Ja. Und wir wollen auch dann noch selber denken, wenn...

  • 17.06.20
Im Taumel zunehmender Unsicherheit Orientierung mitzugeben und am Schaffen von Werten mitzuwirken – kann sich das eine säkulare Gesellschaft von Kirche und ihren Institutionen der Bildung erwarten?
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Pädoyer für die Zukunft | Frage 1
Wollen wir noch selber denken?

Nicht alles glauben, was man denkt! In acht Plädoyers deutet Hans Putzer zeitdiagnostisch diese Fragen ein weiteres Mal. Er war zwischen 2009 und 2012 Präsident der Katholischen Aktion Steiermark und von 2010 bis 2018 Direktor im Bildungshaus Mariatrost. Seit 2018 arbeitet er im Bürgermeisteramt der Stadt Graz und ist unter anderem für die Bereiche Menschenrechte, Religionsgemeinschaften und Bürgerbeteiligung zuständig. Joseph Haydn ist unbestritten einer der bedeutendsten Komponisten der...

  • 09.06.20
Immer mehr Menschen entdecken, dass sie Mitverantwortung tragen für das Gedeihen des Lebens auf dieser Erde. Gottesfurcht kann auch als Respekt verstanden werden.

Geistreich! Die sieben Gaben des Heiligen Geistes | Teil 7
Die Gabe der Gottesfurcht

Saisonale Kost schmeckt besserGottesfurcht: Respekt gegenüber Gott und seiner Schöpfung Das T-Shirt um fünf Euro, Spargel im September und Online-Shopping rund um die Uhr. Als Konsument lebt man heute in paradiesischen Verhältnissen und kann sich jeden Wunsch erfüllen. Kaum einer verschwendet einen Gedanken daran, wie es hinter den Kulissen aussieht. „Wie viele Sklaven beschäftigen Sie?“, fragte eine Menschenrechtsorganisation vor einigen Jahren Menschen in Europa und lud dazu ein, es in einer...

  • 04.06.20
Aufmerksam durch das Leben zu gehen, stärkt die Beziehung zu Gott und seiner Schöpfung. Frömmigkeit ist Teil des Lebens.

Geistreich! Die sieben Gaben des Heiligen Geistes | Teil 6
Die Gabe der Frömmigkeit

Mehr Sein als Schein Frömmigkeit: Das Besondere im Alltag sehen Bis jetzt ist noch kein Fernsehsender auf die Idee gekommen, mit einer Casting-Show den „Super-Gläubigen“ zu suchen. So etwas wäre auch absurd. Glauben ist nicht vergleichbar und nicht messbar. Wer ist wirklich fromm? Fromm sein will heute fast niemand mehr. Hört sich ziemlich brav an und vor allem weltfremd. Dabei will die Gabe der Frömmigkeit genau das Gegenteil. Frömmigkeit ist eine Lebenseinstellung und kein Wettbewerb. Denn...

  • 28.05.20
Im Sport hilft es, wenn wir angefeuert werden. Im Leben auch. Der Heilige Geist gibt uns Kraft, die uns manchmal selbst überrascht.

Geistreich! Die sieben Gaben des Heiligen Geistes | Teil 5
Die Gabe der Stärke

Über sich selbst hinauswachsenStärke: Der Heilige Geist feuert uns an Marathonlaufen ist gefragt wie nie zuvor. Immer mehr Läufer und Läuferinnen nehmen teil und bereiten sich mit monatelangem Training darauf vor. Dabei kommen manche an ihre Grenzen und wachsen dann doch über sich selbst hinaus. Auch der Heilige Geist hilft uns, über uns selbst hinauszuwachsen. Wenn eine Marathonläuferin das Ziel erreicht oder ein anderer Sportler bei einer Meisterschaft ganz oben landet, sind Applaus und...

  • 20.05.20
Wissen aus Büchern war über Jahrhunderte ein Schatz der Klöster. Die Gabe der Erkenntnis hilft, dass aus Bücherwissen Lebenswissen wird.

Geistreich! Die sieben Gaben des Heiligen Geistes | Teil 4
Die Gabe der Erkenntnis

Unbequeme Fragen stellenErkenntnis: Wie wir Wissen anwenden können Wer bei der „Millionenshow“ möglichst viel Geld absahnen will, braucht viel Glück, aber auch jede Menge Wissen. Doch Wissen allein genügt nicht, um gut durchs Leben zu kommen. Auch wenn sich der Schulunterricht und die pädagogischen Methoden in den letzten Jahrzehnten maßgeblich verändert haben, geht es noch immer viel zu oft darum, dass sich junge Menschen möglichst viel Wissen eintrichtern: Schülerinnen und Schüler lernen...

  • 14.05.20
Online-Ratschläge sind praktisch. Nicht für alle Lebenslagen reicht die Suchmaschine als Beraterin jedoch aus.

Geistreich! Die sieben Gaben des Heiligen Geistes | Teil 3
Die Gabe des Rates

Die Signale empfangenSich Rat zu holen, braucht Mut Wie lagert man Knoblauch am besten? Wie viele Einwohner hat Brüssel? Wann wurde der Papst geboren? Es war wohl niemals einfacher als heute, auf eine Frage eine Antwort zu finden. Doch wie leicht fällt es uns, andere um Rat zu fragen? Will ich etwas wissen, mache ich mich einfach online auf die Suche. Auf fast jede Frage findet man dort Antworten – nicht nur eine, sondern gleich mehrere. Oft muss man selber herausfinden, welche Antwort die...

  • 06.05.20
Sackgassen im Leben zu erkennen: Auch dazu verhilft die Einsicht. Umkehrmöglichkeit gibt es immer.
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Geistreich! Die sieben Gaben des Heiligen Geistes | Teil 2
Die Gabe der Einsicht

Mit dem Kopf durch die WandDie Gabe der Einsicht kann vor Fehlern schützen Jetzt trainiert sie schon wieder total versessen für den Marathon. Dabei sollte sie doch genau wissen, dass ihr Knie da nicht mitmacht! Warum begreifen manche einfach nie, wo ihre Grenzen sind? Setzen Sie sich auch manchmal etwas in den Kopf und tun alles, um es zu erreichen: den perfekten Garten, die tolle Bikini-Figur, und selbstverständlich muss die Tochter aufs Gymnasium! Man rackert sich ab und setzt sich und andere...

  • 29.04.20
Die Eule als Symbol für Weisheit entstammt der vorchristlichen griechischen Götterwelt und wird bis heute verwendet.

Geistreich! Die sieben Gaben des Heiligen Geistes | Teil 1
Die Gabe der Weisheit

Die nächste Schreckensmeldung flimmert über die Bildschirme. In mir zieht sich alles zusammen. Panik steigt auf, ich kann nicht mehr klar denken. Zur Panik gesellt sich Ärger: Habe ich mir nicht erst vor kurzem vorgenommen, mich nicht mehr so schnell erschüttern zu lassen? Der Heilige Geist schenkt uns die Gabe der Weisheit. Weisheit klingt in unseren Ohren etwas altmodisch und abgehoben. Betagte Philosophinnen und Philosophen fallen einem ein – Menschen mit ganz viel Bildung und...

  • 23.04.20
Christus trommelt und tanzt vor der liebenden Seele. Buchmalerei aus Codex 710 in der Stiftsbibliothek Einsiedeln.

Durchkreuzt | Fastenserie 2020 | Teil 7
Mit Christus, dem Meister des Tanzes

Durchkreuzt. Über den Umgang mit durchkreuzten Lebensplanungen. Pater Martin Werlen, OSB Kloster Einsiedeln Ein starkes und zugleich ungewohntes Bild für den Glauben ist für die Benediktinerin Silja Walter der Tanz. So schreibt sie in einem Brief: „Kürzlich fiel mir ein: ‚Am Anfang war der Tanz’ – denn der Geist Gottes schwebte über den Wassern, und alles ward Bewegung im Kosmos.“ Silja Walter (1919 bis 2011), der dichtenden Nonne aus dem Kloster Fahr, verdanken wir viele Texte. Einige sind uns...

  • 08.04.20
Plastik ist überall zu finden.....Auch Plastik nimmt uns die Luft zum Atmen.
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einfach leben. mein fasten für uns und für unsere welt | Teil 06
Auch Plastik nimmt uns die Luft zum Atmen

Im Atemholen sind zweierlei Gnaden: Die Luft einziehen, sich ihrer entladen; jenes bedrängt, dieses erfrischt; so wunderbar ist das Leben gemischt. J. W. von GoetheAuch Plastik nimmt uns die Luft zum Atmen Plastik ist überall zu finden: in den Ozeanen, in Böden, im Eis und auch, als kleine Mikroplastikpartikel, in der Atemluft. Bis zu fünf Gramm Mikroplastik, das entspricht etwa dem Gewicht einer Kreditkarte, können über die Aufnahme von Wasser, Nahrung und Atemluft pro Woche in den...

  • 08.04.20
Boden scheint unerschöpflich...
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einfach leben. mein fasten für uns und für unsere welt | Teil 05
Boden - Das unsichtbare Ökosystem

Wir nutzen die Böden der Welt, als wären sie unerschöpflich, und heben dabei von einem Konto ab, auf das wir nicht einzahlen. Es lohnt sich, für eine nachhaltige Bodenpolitik zu streiten. Die verletzliche Haut der Erde Bodenverbrauch: Heimische Wiesen und Äcker müssen zunehmend Straßen und Gebäuden weichen. Die möglichen negativen Folgen sind weitreichend, konstruktive Lösungsansätze gefragt. Boden scheint unerschöpflich. Er ist einfach da. Unter unseren Füßen. Unter den Feldern, dem Gras und...

  • 06.04.20
Jesus und Zachäus: Gemälde von P. Karl Stadler, OSB., im 
St.-Josefs-Haus in Engelberg (Schweiz).

Durchkreuzt | Fastenserie 2020 | Teil 6
In Schuld verstrickt sein

Durchkreuzt. Über den Umgang mit durchkreuzten Lebensplanungen. Pater Martin Werlen, OSB Kloster Einsiedeln Es gibt Erzählungen in der Heiligen Schrift, die mich besonders bewegen. Sie sind für mich sozusagen kostbare Perlen. Wie oft habe ich mir gedacht: Sie allein wäre für mich Grund genug, diesem Jesus nachzufolgen. Eine solche Erzählung ist die von Zachäus (Lk 19,1–10). Jesus kommt nach Jericho. Dort ist dieser Zachäus daheim. Von ihm erfahren wir mit wenigen Worten einiges: Er ist der Chef...

  • 01.04.20
Christus, der Weinstock – 
darauf vertrauen, dass er Frucht trägt.

Durchkreuzt | Fastenserie 2020 | Teil 5
Auf das Warum keine Antwort erhalten

Durchkreuzt. Über den Umgang mit durchkreuzten Lebensplanungen. Pater Martin Werlen, OSB Kloster Einsiedeln Das Warum ist die Frage des Menschen. Eindrücklich erleben das Eltern, wenn ihr Kind auf jeden Hinweis immer wieder fragt: „Warum?“ Die Frage eines Kindes nach dem Warum kann mit der Zeit ganz gehörig nerven. Zuvor beginnt das Kind jede Schublade zu öffnen und zu schauen, was da drin ist. Auch das nicht immer zur Freude der Eltern. In dieser Phase des Lebens begegnen wir eindrücklich der...

  • 25.03.20

Beiträge zu Serien aus

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