Steiermark | SONNTAGSBLATT - Serien

Beiträge zur Rubrik Serien

Installation anlässlich des Heiligen Jahres in einem Seitenaltar der Kathedrale von San Giusto in Triest. | Foto: Heinz Finster
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Rom Stadt der Wunder 10/10
Treppe, Tuch und Tür

Mit dem SONNTAGSBLATT und COMMUNIO.DE durch das Heilige Jahr. In Rom feiert die katholische Kirche 2025 ein Heiliges Jahr. Wir nehmen Sie mit in die Heilige Stadt und erzählen von Wundersamem, Wunderlichem und Wundervollem. Darum geht man in Rom durch die Heilige Pforte. Von Stefan Heid Die Heilige Pforte im Petersdom gehörte einst zu einem Marienaltar – dann kam Papst Borgia. Seither pilgern in den Heiligen Jahren unzählige Menschen durch das Portal, auf der Suche nach Ablass. Zum Beginn des...

  • 03.09.25
Gleich nach dem Zweiten Weltkrieg wurden wieder „Kindererholungsaktionen“ organisiert, nachdem sie in den Jahren zuvor von der NS-Volkswohlfahrt verboten worden waren. Im Bild: fröhliche Kinder auf einem Caritas-LKW im Ferienlager Auhof 1946.  | Foto: caritas.at; Illustration: Ivan Rajič
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Wegmarken der CARITAS | Teil 3
Eine geschätzte Partnerin

Das caritative Wirken war immer wieder „auf der Höhe der Zeit“. Es ist evident, dass die Caritas nach 1945 eine Reihe von Entwicklungen erlebte. Das Almosenverständnis, das in der kirchlichen Hilfsorganisation nach dem Zweiten Weltkrieg anfangs noch vorherrschte, wurde durch professionellere Verteilstrukturen, neue Formen der sozialen Hilfen, zeitgemäßere Pädagogik sowie deutlich bessere Ausbildungsformen für hauptberuflich Mitarbeitende abgelöst. So konnte die Caritas mit der Zeit ein...

  • 03.09.25
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Partnerschaftlich unterwegs
Aus unserer Partnerdiözese Bom Jesus da Lapa

Brasilianische Rhythmen verbinden. Manchmal spüren wir die Verbundenheit mit unserer Partnerdiözese Bom Jesus da Lapa nicht nur im Gebet, sondern auch beim Feiern brasilianischer Lebensfreude – mit Musik und Tanz. So wie kürzlich beim schwungvollen Gottesdienst auf dem Hartberger Hauptplatz im Rahmen des Samba Festivals. Eine bunte, einladende Kirche! Viele haben mitgewirkt und spürbar Freude und Segen verbreitet: Die pfarrliche Solidaritätsgruppe „Hoffnung durch Liebe“, die Kindergruppe vom...

  • 27.08.25

Rom: Stadt der Wunder | Teil 9
Immer so, wie Gott es will

Wohnungslos in der Ewigen Stadt Auch das gehört zur römischen Realität: dass man überall auf wohnungslose Menschen trifft. Wobei viele von ihnen tatsächlich gar keine Sesshaftigkeit anzustreben scheinen. Heute hier, morgen dort … Johannes der Täufer war bis vor Kurzem beinahe täglich im Supermarkt Pam an der Chiesa Nuova anzutreffen. Er kann nirgendwo lange inkognito bleiben, man erkennt ihn sofort, nicht nur am Zottellook und dem Hirtenstock. Leider war er in keiner guten Verfassung. Die...

  • 27.08.25
Man bezeichnete die unterernährten Kinder als „Butterkinder“, die nach Ende des Zweiten Weltkriegs in andere Länder auf Erholung geschickt wurden. Spanien war eines der Länder, wohin die Kinder mit der Caritas gebracht wurden, um aufgepäppelt zu werden. 
 | Foto: culturalatina.at/Privates Archiv Helmuth Rohr
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Wegmarken der CARITAS | Teil 2
Sicheres Obdach

„Diözesane“ Caritas löst nach dem 2. Weltkrieg die Caritasverbände ab. Am 18. Oktober 1945 fand auf Einladung des Salzburger Caritasdirektors, Prälat DDr. Franz J. S. Fiala, die erste Direktorenkonferenz der Caritas statt. Zu Beginn der Konferenz benannte Prälat Fiala, dass es durch die sieben Jahre Nazizeit, in der die meisten Caritasverbände, Vereine und Stiftungen aufgelöst waren, „still in der Caritasarbeit“ geworden sei. Nun aber sei es laut geworden, „sehr laut ist der Ruf nach Behebung...

  • 27.08.25
Der Bau des prächtigen Südturmes des Wiener Stephansdoms wurde 1433 vollendet. Der auch „Alter Steffl“ genannte Turm war mit seinen knapp über 136 Metern lange Zeit der höchste Kirchturm Europas. Seine Aussichtsplattform ist über 343 Stufen erreichbar. | Foto: Sannchen77/pixabay
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Wiener Stephanstdom | Teil 1
Seien Sie gegrüßt!

Der Wiener Stephansdom ist seit Jahrhunderten Teil der Identität unseres Landes. Dom-Archivar Reinhard H. Gruber hat den „Alten Steffl“ – wie der Südturm genannt wird – zum Reden gebracht. Erlauben Sie, dass ich gleich meinem Ärger Luft mache. Ein bisschen beleidigt bin ich. Seit Jahren kursiert das Gerücht, dass mit „Steffl“ der gesamte Dom gemeint sei. Das stimmt so nicht, denn dieser Ausdruck gehört zu mir, Ihrem alten Sankt Stephansturm. Die urigen Wienerinnen und Wiener bezeichnen den...

  • 20.08.25

Rom Stadt der Wunder 8/10
Klosterstille und Farbenrausch

Auf einen Kaffe im Chiostro del Bramante Von Isabella Bruckner Wer guten Kaffee liebt und interessante Orte zu sehen wünscht, ist im Chiostro del Bramante genau richtig. Der Chiostro ist kein Touristen-Hotspot – und trotzdem ein kleines Juwel römischer Renaissance-Architektur. Mitten im Stadtzentrum und in unmittelbarer Nähe zur Piazza Navona gelegen, befindet sich der Eingang, ein wenig versteckt, gleich neben der Kirche Santa Maria della Pace. Ursprünglich gehörte der um 1500 von Kardinal...

  • 20.08.25
Heilige Elisabeth von Thüringen, die Patronin der Witwen, Waisen, Bettler, Kranken, unschuldig Verfolgten, Notleidenden und der Caritas. Nach einer Darstellung am Glasfenster der Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Buch bei Judenburg.
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Wegmarken der CARITAS | Teil 1
Herzensgute Menschen

Wie der Caritasgedanke nach dem Ersten Weltkrieg aufblühte. Armut und Elend kennzeichneten die Sozialstruktur unseres Landes, seit es bewohnt ist. Ab dem 19. Jh. formte sich in Gesellschaft und Kirche immer stärker das Bewusstsein, dass Armut und Elend nur durch sozialpolitische Veränderungen bekämpft werden können. Innerhalb der Kirche erkannte Papst Leo XIII. die neue Dimension der sozialen Frage. Die Veröffentlichung seiner Enzyklika Rerum Novarum (1891) markiert die Bestärkung und...

  • 20.08.25
 Die christliche Gemeinschaft von Sant’Egidio wurde 1968 in Rom gegründet. Gebet, Arme und Friede sind die Grundpfeiler ihres Auftrages. Die Basilica Santa Maria in Trastevere ist ein wichtiger Kraftort im geistlichen Leben der Gemeinschaft. Santa Maria in Trastevere. | Foto: © Diego Delso/Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Rom: Stadt der Wunder | Teil 7
Das Geheimnis von Sant’Egidio

Wer nach Rom pilgert, sollte auch die Kirche vor Ort erleben. Eindrücke von der Gemeinschaft Sant’Egidio, die für die religiöse Erneuerung nördlich der Alpen lehrreich sein könnten. Gerne bin ich seit meiner Studienzeit bei Reisen nach Rom alleine oder mit Gruppen zur Gemeinschaft Sant’Egidio gegangen. Durch meine Tätigkeit am Pontificio Ateneo Sant’Anselmo (Päpstliche Hochschule in Rom, Anm. d. Red.) konnte ich in den letzten fünf Jahren auch von meiner Tätigkeit her Sant’Egidio besser...

  • 12.08.25
Ein leuchtendes Kreuz bildeten die Firmlinge des Seelsorgeraums mit Fackeln bei einer Kreuzweg-Wanderung in Murau. | Foto: FF Murau
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SR vorgestellt - SR Oberwölz-Scheifling
Gott im Leben Raum geben

Im Seelsorgeraum Oberwölz-Scheifling wird darauf Wert gelegt, Gewachsenes zu bewahren, Beziehung zu vertiefen und Gottes Wirken in verschiedenen Lebensrealitäten zu entdecken. Ihr Seelsorgeraum aus der Luft betrachtet: Was sticht sofort ins Auge? Ciprian Sascău, SL: Unser Seelsorgeraum ist von Berghöhen und Tälern geprägt. Die höchste Erhebung ist der Greim mit 2.474 Metern Seehöhe in der Pfarre St. Peter am Kammersberg, der tiefste Punkt mit 748 Metern liegt in der Pfarre Niederwölz. Was...

  • 11.08.25
Der große Obelisk wurde 1586 dorthin gebracht und bildet heute das Zentrum des Petersplatzes. Der Platz ist um die große Steinnadel herumgebaut – nicht umgekehrt.
 | Foto: Danbu14, CC BY-SA 3.0, commons.wikimedia.org
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Rom: Stadt der Wunder | Teil 6
Stummer Zeuge der Petrus-Passion

Der Obelisk auf dem Petersplatz. Von Martin Wallraff Mitten auf dem Petersplatz befindet sich ein spektakuläres Monument aus der Antike: Der ägyptische Obelisk, der schon zur Zeit des Petrus am Vatikan stand – längst, bevor es dort eine Kirche gab. Heute hat er eine „ökumenische“ Bedeutung. Im Heiligen Jahr strömen Pilger und Touristen zum Petersplatz und zur Peterskirche am Vatikan. Denn mit diesen Orten ist die Erinnerung an den Märtyrertod und das Begräbnis des Apostels Petrus verbunden. Wer...

  • 06.08.25
 Gemäß der begleitenden Inschrift stammen die sichtbaren Wölbungen in Steinblöcken in der Basilika Santa Francesca Romana, gelegen direkt am Kolosseum, von den Knien des heiligen Petrus, der an dieser Stelle gebetet haben soll.  | Foto: Zátonyi
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Rom: Stadt der Wunder | Teil 5
Das fassbare Unfassbare

Die Knieabdrücke des heiligen Petrus. Von Maura Zátonyi In Rom finden sich überall Spuren des Heiligen zum Anfassen. Was hinter diesen Zeichen steckt und warum sie mehr sind als fromme Maskerade. Dass man die Fußabdrücke Jesu in Rom bewundern kann, ist bekannt: In der Kirche Domine quo vadis an der Via Appia Antica kann man gleich beim Eintritt auf einer Steinplatte die Spuren sehen, die Jesu Füße eingeprägt haben sollen. In seinem Roman „Quo vadis“ hat der polnische Schriftsteller Henryk...

  • 30.07.25
Der „Facchino“ (Fontana del Facchino, Via Lata, 1580) gehört zur Gruppe der sechs „statue parlanti“, der sprechenden Statuen oder Figuren. Facchino, ein Symbol für die „Wasserträger“ Gottes? | Foto: stock.adobe.com
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Rom: Stadt der Wunder | Teil 4
Mach den Facchino!

Seit Jahren begegnen wir uns – täglich, wortlos, doch vertraut. Facchino, der Wasserträger, eine der „sprechenden Statuen“ Roms, lässt bei mir die Frage aufkommen: Wer sorgt heute dafür, dass das kirchliche Leben nicht vertrocknet? Wir kennen uns eigentlich schon eine ganze Weile. Und das verwundert auch nicht, sehen wir uns doch fast jeden Tag. Schon seit nahezu fünf Jahren. Ich auf dem Weg zur Arbeit an der Universität oder der Villa Malta auf dem Pincio, dem Hügel hinter der Spanischen...

  • 23.07.25
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Partnerschaftlich unterwegs
Sportfest der Priester und Seminaristen.

Aus unserer Partnerdiözese. WAS TUT SICH … … in Masan? Am 7. Juli fand in unserer Partnerdiözese Masan in Südkorea ein Fußballturnier unter Priestern und Seminaristen statt. In der Diözese gibt es eine Gemeinschaft junger Priester mit dem Namen „Gil-Beot“, was auf Koreanisch so viel bedeutet wie „Freunde, die gemeinsam auf dem Weg sind“. Dieser Kreis besteht aus Priestern, die seit weniger als zehn Jahren geweiht sind. Gemeinschaft stärken. Am Sportfest nahmen rund 30 junge Priester sowie über...

  • 23.07.25
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Weltanschauungsarbeit heute | 19
Alles wird gut!

Von unseriösen Angeboten am Weltanschauungsmarkt. Ende Mai wurde in der deutschen Sendung „Aktenzeichen XY ... Vorsicht, Betrug!“ ein Beitrag über einen jungen Mann gezeigt, der händeringend nach einer Möglichkeit, Geld zu verdienen, suchte. Da alle Bewerbungen, die er an Firmen verschickt hatte, abgelehnt wurden, hatte er in seiner Verzweiflung ein Angebot aus dem Internet angenommen. Ein „Coach“ verkaufte ihm einen sehr teuren Ausbildungskurs, nach dessen Abschluss er endlich viel Geld...

  • 23.07.25
Ein Besuch in Rom schenkt tolle Eindrücke und vielleicht manche Erinnerungen. Selbst ein Friseur-Besuch macht Lust zum Träumen.  | Foto: Istock.com
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Rom: Stadt der Wunder | Teil 3
Mit Giorgia Meloni beim Friseur

Wie eine Kopfmassage meine Fantasie anregte. Von Eva Sichelschmidt Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, kleiner als gedacht, im rosa Hosenanzug und gesprächig wie eine Markthändlerin. Doch was sagt man zur mächtigsten Frau Italiens, wenn man die Gelegenheit zum Plausch hat? Neulich traf ich Giorgia Meloni beim Friseur. Wie immer, wenn man einen Star aus Film und Fernsehen im wirklichen Leben trifft, war auch sie kleiner, als ich sie mir vorgestellt hatte, noch kleiner. Ihr blonder...

  • 16.07.25
Ihre Falten kämen mehr vom Lachen, meint die ehemalige Seelsorgehelferin Johanna Töglhofer. Nach verschiedenen Stationen in der ganzen Steiermark lebt sie jetzt im Pfarrhof St. Stefan ob Leoben und kümmert sich um einen großen Garten. | Foto: Neuhold
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Pionierinnen in der Seelsorge | Johanna Töglhofer
Mit den Menschen sein

BERUF: SEELSORGEHELFERIN Diesmal im Blick zurück: Johanna Töglhofer 77 Jahre Johanna Töglhofer fand in ihrem Beruf Selbstverwirklichung. Sie stammt aus Pöllau. Nach der Pflichtschule arbeitete sie im Service in der Konditorei Ebner. Aber sie wollte mehr und etwas anderes. „Als ich erfahren habe, dass es da für Frauen eine Ausbildung gibt, hat mich das gleich interessiert“, erzählt Johanna Töglhofer. Es stellte sich für sie damals die Frage: „Was mach ich aus meinem Leben?“ Die Menschen haben...

  • 16.07.25
Ein besonderer Blick auf die Kuppel von St. Peter. An der Piazza Cavalieri di Malta befindet sich die Villa del Priorato von Malta.  | Foto: Istock.com
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Rom: Stadt der Wunder | Teil 2
Ein Schlüsselloch und ein verborgenes Kloster

Worüber man sich in Rom wundern kann. Von Jeremias Schröder Rund um den Aventin-Hügel stehen Touristen Schlange für fragwürdige Sehenswürdigkeiten. Das traditionsreiche Kloster Tor de’ Specchi kennen die wenigsten – und ahnen nichts von dem Drama, das sich um diesen Ort abspielt. Die Anschrift der Benediktineruniversität auf dem Aventin heißt „Piazza Cavalieri di Malta“. Dieser Platz der Malteserritter ist von Piranesi 1770 gestaltet und rechtzeitig zum Heiligen Jahr prächtig renoviert worden....

  • 09.07.25
Trude Leopold erinnert sich gerne an „ihre“ Sendungsfeier zur Seelsorgehelferin. | Foto: Neuhold
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Pionierinnen in der Seelsorge | Trude Leopold
Mein Traumberuf

Trude Leopold erzählt von beglückenden Momenten aus ihrem Berufsleben. Und wird manchmal im Gespräch schon recht deutlich. BERUF: SEELSORGEHELFERIN Diesmal im Blick zurück: Trude Leopold 89 Jahre Wie sie es schaffte, von den Hügeln der Oststeiermark den Weg zur Ausbildung nach Wien zu erklimmen, kann sie sich auch heute eigentlich kaum erklären. „Ich stamme aus einer Familie, in der Frauen damals keine Unterstützung für eine Ausbildung brauchten“, erklärt Trude Leopold, und da entkommt ihr...

  • 09.07.25
Ein Stadtspaziergang in Rom wird nie langweilig. Allein die verschiedenen Straßenniveaus machen die Stufen der Geschichte sehr konkret und augenscheinlich sichtbar, findet Isabella Bruckner. Im Bild: Das Kolosseum in Rom. | Foto: adobe.stock.com
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Rom: Stadt der Wunder | Teil 1
Die Kunst der Improvisation

Von Not und Segen römischer Überfülle Isabella Bruckner Gäste aus dem Norden können in Rom einen neuen, eleganten Umgang mit Vorgegebenem und Grenzen erleben – und davon lernen. Wer zum ersten Mal nach Rom kommt, vielleicht nur für ein paar Tage, ist meist von der Fülle, die hier begegnet, überwältigt. Es ist nicht nur der Verkehr, der für Menschen aus Mittel- oder Nord-Europa eher gewöhnungsbedürftig anarchisch wirkt. Es sind auch nicht die vielen Touristen aus aller Welt, die mindestens von...

  • 02.07.25
Das bunt bemalte „Himmels-TukTuk“ taucht an vielen Orten im Seelsorgeraum Sonnenland Südost auf, um mit Achtsamkeit und Kreativität Türen zu öffnen für Fragen des Glaubens und des Lebens.
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Seelsorgeräume vorgestellt | SR Sonnenland Südost
Das Land an der Grenze

Der Seelsorgeraum Sonnenland Südost liegt an der Grenze zu Slowenien. Das Überschreiten von Grenzen, die Stärkung des Gemeinsamen wird hier in mehrfacher Hinsicht erlebbar. Ihr SR-Raum aus der Luft betrachtet: Was sticht sofort ins Auge? Johannes Lang, SR-Leiter: Abgesehen von den vielen Sonnenstunden, sowie der landschaftlichen Schönheit und Vielfalt, die unseren Seelsorgeraum im südöstlichsten Teil der Steiermark prägen, zeigt er sich auf der Landkarte in Form eines Dreiecks mit naturgemäß...

  • 01.07.25

Partnerschaftlich unterwegs
Die Menschen am Rio São Francisco

Aus unserer Partnerdiözese Bom Jesus da Lapa: Zehn indigene Völker leben im Westen Bahias. Sie wurden, häufig aufgrund von Konflikten um Land oder Wasser, zur Migration aus anderen Regionen gezwungen. Heute kämpfen sie für die Legalisierung und Abgrenzung ihrer Gebiete, für Fortbestand und Selbsterhaltung ihrer Dörfer und für den Schutz des Flusses São Francisco und seiner Gewässer. Die Mehrheit der Indigenen lebt an den Ufern des Rio São Francisco. Von ihm sind sie für Ernte, Fischfang und...

  • 25.06.25
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Weltanschauungsarbeit heute | 18
Moderne „Gurus“

Warum es entscheidend ist, wem wir unser Vertrauen schenken. Das tiefe Bedürfnis nach Sinn und Zugehörigkeit sowie das Verlangen, verstanden zu werden, macht uns Menschen aus. Manchmal beginnt es mit einem Satz, der uns tief trifft, mit einer Stimme, die Ruhe ausstrahlt, mit einem Blick, der Zuversicht schenkt. Eine Person gibt vor, einen neuen Weg zu kennen, und andere folgen – oft blinder als beabsichtigt. Guruismus nennt man das Phänomen, wenn spirituell Lehrende, Coaches oder...

  • 25.06.25
Dem SR-Führungsteam ist es ein Anliegen, den Teamgeist zu stärken und sich auch als Arbeitsteam gut weiterzuentwickeln. Im Bild einige Mitglieder des Pastoral-Teams: 1. Reihe v. r.: HBV Johannes Huber, HBP Gundula Handler, SL Pater Paulus Kamper, Pfarrsekretär Paul Holzer, Vikar P. Joseph Krčmar, Pastoralpraktikant Matthias Singer. 2. Reihe v. r.: Diakon Pater Thomas Friedmann, Engagementförderer Josef Opetnik, Jugendsozialpädagoge Josip Kljajic und die Pfarrsekretärinnen Renate Kainz und Nicole Magg. Alle hauptamtlichen MitarbeiterInnen finden Sie in der Spalte rechts.
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Seelsorgeräume vorgestellt - SR Rein
Zusammen wachsen

Im Seelsorgeraum Rein wird bereits viel gemeinsam gedacht, organisiert und gestaltet. Gute Begleitung soll die Freude am ehrenamtlichen Engagement auch für die Zukunft sichern. Euren SR aus der Luft betrachtet – was sticht sofort ins Auge? Pater Paulus Kamper, Seelsorgeraum-Leiter: Da ist die rechte Seite des Murtals nördlich von Graz mit den Pfarren Straßengel, Gratwein und Rein. Hier wohnt mehr als die Hälfte der EinwohnerInnen in Siedlungen aber auch im bäuerlich geprägten Hinterland. Das...

  • 22.06.25

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