Seelsorgeräume vorgestellt | SR Sonnenland Südost
Das Land an der Grenze

Das bunt bemalte „Himmels-TukTuk“ taucht an vielen Orten im Seelsorgeraum Sonnenland Südost auf, um mit Achtsamkeit und Kreativität Türen zu öffnen für Fragen des Glaubens und des Lebens.
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  • Das bunt bemalte „Himmels-TukTuk“ taucht an vielen Orten im Seelsorgeraum Sonnenland Südost auf, um mit Achtsamkeit und Kreativität Türen zu öffnen für Fragen des Glaubens und des Lebens.
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Der Seelsorgeraum Sonnenland Südost liegt an der Grenze zu Slowenien. Das Überschreiten von Grenzen, die Stärkung des Gemeinsamen wird hier in mehrfacher Hinsicht erlebbar.

Ihr SR-Raum aus der Luft betrachtet: Was sticht sofort ins Auge?
Johannes Lang, SR-Leiter: Abgesehen von den vielen Sonnenstunden, sowie der landschaftlichen Schönheit und Vielfalt, die unseren Seelsorgeraum im südöstlichsten Teil der Steiermark prägen, zeigt er sich auf der Landkarte in Form eines Dreiecks mit naturgemäß unförmigen und geschwungenen Rändern. So wie jeder Tisch, Sessel oder anderer Gegenstand mindestens drei Füße braucht, damit er eigenständig steht und nicht umkippt, so zeigt uns auch die Landkarte unseres Seelsorgeraums, dass er mit drei Eckpunkten gut dasteht.
Lebendige Kirche ist immer Beziehungsgeschehen zwischen mir, meinem Mitmenschen und Gott, wie auch der dreifaltige Gott, der in unseren Pfarren lebendig wird, in sich Beziehung ist. Wo viele Menschen miteinander und mit Gott ins Gespräch kommen und füreinander da sind, bilden sie einen tragfähigen Boden, auf dem Kirche, Gemeinschaft und Gesellschaft wachsen kann. Aller guten Dinge sind also drei, ob bei einem stabilen Tisch, in unseren Beziehungen oder in unserem Seelsorgeraum.

Was sind eure inhaltlichen Schwerpunkte?
Lang: Bevor wir nächstes Jahr, am 27. Juni 2026, gemeinsam mit unserem Herrn Diözesanbischof unser Seelsorgeraum-Startfest feiern, wird in verschiedenen Arbeitsgruppen noch fleißig gearbeitet zu Themen wie: Schöpfungsverantwortung, Land an der Grenze, Öffentlichkeitsarbeit, Kinder und Familien, Jugend glaubt anders, Liturgie und Traditionen, Team Nächstenliebe, Innovation, Ehrenamtsentwicklung.

In einer großen Resonanzgruppe wurden Themen auf breiter Basis gesammelt. Diese wurden dann in der Steuerungsgruppe besprochen und zu neun Themengruppen gebündelt. Interessierte aus allen Pfarren des Seelsorgeraums wurden daraufhin eingeladen, themenbezogen mitzuarbeiten. Man konnte sich auch übers Internet mit einem Anmeldeformular anmelden. So sind wir nun mitten in der Arbeitsphase der verschiedenen Arbeitsgruppen. Die Ergebnisse werden dann nächstes Jahr in den Pastoralplan einfließen. Um zu einem passenden Seelsorgeraum-Namen zu kommen, wurden alle in den Pfarren mittels Pfarrblatt, Internet und soziale Medien eingeladen, Vorschläge in Sammelboxen in den Kirchen abzugeben. Von den ca. 200 abgegebenen Vorschlägen haben wir uns in der Steuerungsgruppe auf den sehr zutreffenden Namen Sonnenland Südost geeinigt.

Wie war der Prozess der Seelsorgeraum-Werdung?
Maria Pieberl-Hatz, HBP: Der Prozess der SR-Entwicklung hat spannend begonnen. Es war überraschend, dass das Thema „Kirche und Religion“ so viele Menschen beschäftigt. Sie haben sich gefreut, von den Mitarbeitenden der Kirche wahrgenommen und nach ihrer Vorstellung vom Leben aus dem Glauben gefragt zu werden. Die Inhalte wurden gesammelt und in die Themen für die jeweiligen Arbeitsgruppen eingearbeitet. Dabei offenbarte sich, dass Glaube Beziehung braucht, damit jemand darin wachsen und einen Sinn für sich entdecken kann. Diese Erfahrungen bewegen, sich punktuell in aktuellen Projekten des Seelsorgeraums zu engagieren. Die Faktoren der persönlichen Arbeitswelt und das familiäre Umfeld bestimmen mit.

Gesellschaftliche Themen kristallisierten sich heraus, wie z.B. Einsamkeit, Zukunftsangst, Klimakrise, Politik und Frieden. In diesen Gesprächen hat uns das Zukunftsbild der steirischen Kirche einen guten Dienst erwiesen. Es lässt neue Ideen der Verkündigung zu, wie das „Bibel-Lesen im Weinberg“ mit Gästen aus aller Welt.
Die Geburt unseres Seelsorgeraumes ist nicht ohne Wehen über die Bühne gegangen. Nun geht das Morgenlicht über dem Seelsorgeraum Sonnenland Südost auf. Mit allen getauften Christen und interessierten Menschen werden wir das christliche Feld innovativ bepflanzen, mit Geduld beackern, damit Schritt für Schritt das Miteinander und Füreinander wachsen kann.

Gibt es Pfarrgrenzen-überschreitende Angebote und wie werden sie angenommen, bzw. getragen?
Pieberl-Hatz: Das Leben im Miteinander und Füreinander ist ein Lernprozess über die Pfarrgrenzen hinweg. Es ist eine Bereicherung, Neues zu entdecken und Kraft aus dem Glauben zu schöpfen. Die Jugendlichen gehen vorbildlich voran. Von und mit Ehrenamtlichen werden die „Spirinight“ in Straden sowie der Jugendkreuzweg veranstaltet. Die verschiedenen Gruppen aus den Pfarren gestalten mit. „Jugend glaubt anders“ nennt sich eine Arbeitsgruppe, die sowohl Traditionelles als auch Neues andenkt für eine Kirche, die Zukunft hat.

Über die Pfarrgrenzen hinaus nehmen Menschen am „Bibel teilen“ teil. Es ist eine Oase für die Seele und ein Ideenpool für die Gestaltung von Wortgottesfeiern. Zurzeit werden Angebote von verschiedenen Formen der Trauerbewältigung in allen neun Pfarren des SR aufgebaut. Alle SR-Bewohner sollen an verschiedenen Orten Trost und Kraft schöpfen können. Der SR ist ein „Land an der Grenze“. Die Tore stehen offen zur weiten Welt. Die Geschichte darf nicht vergessen werden, damit Friede bleibt und wir miteinander kreativ einen Weg in die Zukunft gestalten können. Die Bewahrung der Schöpfung wird gemeinsam angedacht, wie auch Innovation und Ehrenamtsentwicklung. Es ist eine Zeit der Veränderung. Vieles wird neu gedacht und getan werden müssen. Jesus ist ständig als Prediger unterwegs gewesen. Er lädt uns alle ein, Ihm zu folgen und Zeugnis zu geben von der heilenden, befreienden Botschaft.

Was sind die größten Herausforderungen in der Verwaltung im SR?
Margarete Klobassa, HBV: Auch in der Verwaltung unseres Seelsorgeraums stehen wir vor großen Aufgaben, die wir nur gemeinsam bewältigen können. Das Verwaltungsteam hat sich durch Pensionierung und Karenz verändert. Zwei neue Kolleginnen haben ihre Arbeit aufgenommen, mussten sich einarbeiten, und neue Zuständigkeiten haben Bewegung in die Abläufe gebracht.

Gerade in dieser Phase ist die Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt von besonderer Bedeutung. Es braucht eine klare Kommunikation der Zuständigkeiten, gegenseitiges Vertrauen und die Offenheit, auch neue Wege zu gehen. Nur wenn wir gemeinsam Verantwortung tragen und einander mit Respekt und Transparenz begegnen, kann das Miteinander gelingen und sich nachhaltig weiterentwickeln.
Ein weiteres zentrales Thema ist die Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation. Wie können wir als Seelsorgeraum sichtbar, verständlich und einladend auftreten? Die Entwicklung eines gemeinsamen Logos und ein regelmäßig erscheinendes Seelsorgeraumblatt sind wichtige nächste Schritte hin zu einer gemeinsamen Identität.
Die Erhaltung unserer zahlreichen kirchlichen Gebäude wird in den kommenden Jahren besonders herausfordernd. Die laufenden Kosten steigen, während die finanziellen Mittel knapper werden. Umso wichtiger wird es sein, gemeinsam mit den Pfarren tragfähige Lösungen zu finden.

Wo ist Neues entstanden bzw. gerade im Entstehen?
Klobassa: Im Seelsorgeraum ist in den letzten Monaten vieles in Bewegung gekommen. Besonders gut angenommen werden die Informations-, Austausch- und Vernetzungstreffen der Wirtschaftsräte. Sie fördern nicht nur den Dialog zwischen den Pfarren, sondern stärken auch das gemeinsame Verständnis für wirtschaftliche Herausforderungen und ermöglichen gegenseitige Unterstützung.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist die gute Vernetzung der Pfarrkanzleien im Seelsorgeraum. Viele Arbeitsabläufe wurden vereinheitlicht und durch die Digitalisierung auch vereinfacht. Die Einführung einer neuen Telefonanlage ermöglicht eine telefonische Vertretung zwischen den Pfarren, was besonders bei Abwesenheit der PfarrsekretärInnen vor Ort die Erreichbarkeit verbessert und den Alltag spürbar entlastet.
Ergänzt wird diese Neuerung durch einen gemeinsamen digitalen Terminplaner, der die Koordination von Terminen und Veranstaltungen im gesamten Seelsorgeraum erleichtert. Mit diesen Neuerungen schaffen wir eine gute Grundlage für eine vernetzte und zukunftsfähige Zusammenarbeit im Seelsorgeraum.

Kirche „on the Road“

Das „Himmels-TukTuk“ bringt Kirche an Lebensorte der Menschen.

Es ist ein innovatives Projekt des Seelsorgeraums Sonnenland Südost, gefördert durch Innovationsmittel der Diözese. Mit diesem Elektro-Lastenfahrrad bringt ein Team unter dem Motto „Kirche on the road“ Kirche dorthin, wo Menschen leben und arbeiten. Ob am Parkplatz, im Einkaufszentrum, bei einer Schule – das „Himmels-TukTuk“ macht Halt an kirchlich ungewohnten Orten, um zuzuhören und ins Gespräch zu kommen. Schülerinnen und Schüler des BORG Bad Radkersburg unter der Leitung von Prof. Siegfried Gugl gaben ihm mit einer Außenbemalung Farbe.
Der Weg in den Pfarrhof oder in die Kirche ist manchen Menschen aufgrund unterschiedlicher Erlebnisse oft „zu steil“. Das „Himmels-TukTuk“ will diese Schwelle abbauen. Menschen dürfen ihre Wünsche, Sehnsüchte und Fragen an den Glauben teilen. Das „Himmels-TukTuk“ war bereits bei verschiedenen Anlässen wie dem PGR-Empfang, dem Segensgottesdienst für Sternenkinder oder dem bunten Nachmittag im Seniorentageszentrum im Einsatz. Ehrenamtliche Gruppen sind eingeladen, es für eigene Ideen zu nutzen – einfach beim Seelsorgeteam anfragen!

Barbara Wonisch

Im Blickpunkt

Dem Seelsorgeraum-Führungsteam im SR Sonnenland Südost gehören (v. l.) der Seelsorgeraumleiter (SL) Pfarrer Johannes Lang, die HBV Margarete Klobassa und die HBP Maria Pieberl-Hatz an. Die Sonne symbolisiert ein Wesensmerkmal des SR, nach einem originellen Logo wird noch gesucht. | Foto: Huber
  • Dem Seelsorgeraum-Führungsteam im SR Sonnenland Südost gehören (v. l.) der Seelsorgeraumleiter (SL) Pfarrer Johannes Lang, die HBV Margarete Klobassa und die HBP Maria Pieberl-Hatz an. Die Sonne symbolisiert ein Wesensmerkmal des SR, nach einem originellen Logo wird noch gesucht.
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Die Steuerungsgruppe erarbeitet zusammen mit den Arbeitsgruppen-LeiterInnen und vielen Ehrenamtlichen die Schwerpunkte des Pastoralplanes, der bis zum Startfest im Juni des kommenden Jahres fertiggestellt wird. Mit Schwung und spannenden Ideen erstellen sie gemeinsam Ziele für eine „zukunftsfitte“ Kirche. 
 | Foto: Schleich
  • Die Steuerungsgruppe erarbeitet zusammen mit den Arbeitsgruppen-LeiterInnen und vielen Ehrenamtlichen die Schwerpunkte des Pastoralplanes, der bis zum Startfest im Juni des kommenden Jahres fertiggestellt wird. Mit Schwung und spannenden Ideen erstellen sie gemeinsam Ziele für eine „zukunftsfitte“ Kirche.
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Grenzen überschreiten, um miteinander zu wachsen und gemeinsam den Seelsorgeraum zu gestalten: Bei einem Treffen aller Pfarrgemeinderäte in Deutsch-Goritz wurden Perspektiven, Horizonte und Herausforderungen des SR in den Blick genommen. Es ist ein Lernprozess über die Pfarrgrenzen hinweg. | Foto: Schleich
  • Grenzen überschreiten, um miteinander zu wachsen und gemeinsam den Seelsorgeraum zu gestalten: Bei einem Treffen aller Pfarrgemeinderäte in Deutsch-Goritz wurden Perspektiven, Horizonte und Herausforderungen des SR in den Blick genommen. Es ist ein Lernprozess über die Pfarrgrenzen hinweg.
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Spurensuche. „Was verbindet uns mit unseren Nachbarn?“, lautete die Frage, „Kunst und Kultur!“, die Antwort. Vom Aussichtsturm Vinarium Lendava wurde in vier Länder geblickt. Lendavas Bürgermeister und der Generalvikar von Murska Sobota luden ein, miteinander Schritte in die Zukunft zu setzen.  | Foto: Moder
  • Spurensuche. „Was verbindet uns mit unseren Nachbarn?“, lautete die Frage, „Kunst und Kultur!“, die Antwort. Vom Aussichtsturm Vinarium Lendava wurde in vier Länder geblickt. Lendavas Bürgermeister und der Generalvikar von Murska Sobota luden ein, miteinander Schritte in die Zukunft zu setzen.
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Zahlen und Fakten

SR Sonnenland Südost

Diese neun Pfarrgemeinden gehören zum SR:
Bad Radkersburg, Deutsch-Goritz, Halbenrain, Kapfenstein, Klöch, Mureck, St. Anna am Aigen, Straden und Tieschen.

Außerdem die Wallfahrtskirche
Maria Helfbrunn, die Seelsorgestelle Dietersdorf am Gnasbach, die Krankenhausseelsorge am LKH Bad Radkersburg und das Rehabilitationszentrum Radkersburger Hof, Klinik Maria Theresia.

Kontakt:
HBP Maria Pieberl-Hatz
0664/2658 190
maria.pieberl-hatz@graz-seckau.at
HBV Margarete Klobassa
0676/8742 6181
margarete.klobassa@graz-seckau.at
SL Pfarrer Johannes Lang
0676/8742 6610
johannes.lang@graz-seckau.at

Weiters im Seelsorgeteam:
Pfarrer: Thomas Babski, Sławomir Białkowski, Marian Dębski.
Diakone: Johann Pock, Siegfried Röck, P. Gustav Stehno COp.
Pastoralreferent: Erich Sponar.
Pastorale Mitarbeiterin: Barbara Wonisch (0676/8742 6507;
barbara.wonisch@graz-seckau.at)

Sekretariats-Team: Margareta Fruhmann, Natascha Käfer,
Josef Lackner, Michaela Mayer
.

▶ Website:
sonnenland-suedost.graz-seckau.at

Legende:
SR = Seelsorgeraum
SL = Seelsorgeraumleiter
HBP = Handlungsbevollmächtigte/r für Pastoral
HBV = Handlungsbevollmächtigte/r für Verwaltung

Das bunt bemalte „Himmels-TukTuk“ taucht an vielen Orten im Seelsorgeraum Sonnenland Südost auf, um mit Achtsamkeit und Kreativität Türen zu öffnen für Fragen des Glaubens und des Lebens.
Grenzen überschreiten, um miteinander zu wachsen und gemeinsam den Seelsorgeraum zu gestalten: Bei einem Treffen aller Pfarrgemeinderäte in Deutsch-Goritz wurden Perspektiven, Horizonte und Herausforderungen des SR in den Blick genommen. Es ist ein Lernprozess über die Pfarrgrenzen hinweg. | Foto: Schleich
Die Steuerungsgruppe erarbeitet zusammen mit den Arbeitsgruppen-LeiterInnen und vielen Ehrenamtlichen die Schwerpunkte des Pastoralplanes, der bis zum Startfest im Juni des kommenden Jahres fertiggestellt wird. Mit Schwung und spannenden Ideen erstellen sie gemeinsam Ziele für eine „zukunftsfitte“ Kirche. 
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Dem Seelsorgeraum-Führungsteam im SR Sonnenland Südost gehören (v. l.) der Seelsorgeraumleiter (SL) Pfarrer Johannes Lang, die HBV Margarete Klobassa und die HBP Maria Pieberl-Hatz an. Die Sonne symbolisiert ein Wesensmerkmal des SR, nach einem originellen Logo wird noch gesucht. | Foto: Huber
Spurensuche. „Was verbindet uns mit unseren Nachbarn?“, lautete die Frage, „Kunst und Kultur!“, die Antwort. Vom Aussichtsturm Vinarium Lendava wurde in vier Länder geblickt. Lendavas Bürgermeister und der Generalvikar von Murska Sobota luden ein, miteinander Schritte in die Zukunft zu setzen.  | Foto: Moder
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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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