Ausgabe 27 / 06.07.2025

Beiträge zum Thema Ausgabe 27 / 06.07.2025

Kirche hier und anderswo

Kirche Steiermark
Gelebte Kreislaufwirtschaft mit re:carla

Caritas eröffnet neuen Laden in Hausmannstätten. Hochwertige Second-Hand-Mode, inspirierende Workshops und Ort der Begegnung: Der neue Carla (Caritas-Laden) in Hausmannstätten ist für die Caritas Steiermark mehr als nur ein weiterer Standort. Unter dem Titel „re:carla“ soll hier ein Zentrum lebendiger Nachhaltigkeitskultur entstehen. „Mit dem Carla-Konzept der sozialen, ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeit war die Caritas von Beginn an Vorreiter in Sachen Kreislaufwirtschaft. Wir haben...

  • 02.07.25
Menschen & Meinungen

Vorgestellt
Markus Winkler, Energie-Referat

Gute Energie ist nicht nur das, worum er sich beruflich kümmert – sie macht ihn auch als Menschen aus. Seit 1. Mai unterstützt Markus Winkler als diözesaner Fachreferent für Energie umweltbewusste Pfarren bei der Umsetzung von PV-Anlagen, beim Umstieg auf LED-Leuchtmittel und erneuerbare Brennstoffe. Sein Werdegang lässt vielseitiges Interesse erkennen: Nach seiner Lehre zum Elektriker übernimmt Markus 2016 als jüngstes von drei Kindern den elterlichen Hof, macht eine Ausbildung zum...

  • 02.07.25
Menschen & Meinungen

Steirerin mit Herz
Therese Labner

Pfarrbibliothek, Jungschar, Kirchenchor, Lektorendienst oder Kommunion-Spenden: Gäbe es ein Nachschlagewerk des Ehrenamts, wäre Therese Labner darin als Musterbeispiel angeführt. Seit nunmehr 65 Jahren ist die in Wagna aufgewachsene Wahl-Grazerin in der Diözese Graz-Seckau aktiv. Vom Organisieren pfarrlicher Feste oder Weihnachtsmärkte spannt sich der Bogen ihrer Tätigkeit über das Pfarrblatt-Austragen zu regelmäßigen Krankenbesuchen. Ganze 35 Jahre war Therese Labner treibende Kraft in der...

  • 02.07.25
Kommentare & Blogs

Aus meiner Sicht - Anna Maria Steiner, Redakteurin
Sardinen fürs Gemüt

Stolz, autolos zu sein, ärgere ich mich immer wieder mal über „die Öffis“: zu gach in die Kurve fahrende Straßenbahnen, Busse, die Verspätung haben; Busse, die zu früh abfahren, heillos überfüllte Züge. Mich als Klimaticket-Nutzerin ärgern letztere besonders. Gesellen sich noch Gleisbaustellen hinzu, ist Nervenstärke gefragt, ebenso wie (non)verbale Zurückhaltung. Neben mir selbst als Reisender bemitleide ich aber auch jene, die Fahrgäste in öffentlichen Verkehrsmitteln betreuen. Zwar liegt...

  • 02.07.25
Kommentare & Blogs

Offen gesagt - Dr.in Annemarie Pilarski
Christentum im Wandel

Vor 1700 Jahren begann das Konzil von Nicäa – wie sah die Welt im Jahr 325 aus? Die Welt, in der das Konzil von Nicäa stattfand, war aus christlicher Perspektive zweifellos eine Welt im Umbruch. Gerade erst war ein epochales Ereignis für das Christentum geschehen: Mit Konstantin stand erstmals ein Kaiser dem Christentum wohlwollend gegenüber. Er tolerierte es – und begann leise, es sogar zu privilegieren oder zumindest den anderen Kulten im Reich gleichzustellen. Das war für die Christen eine...

  • 02.07.25
Menschen & Meinungen

Postkasten
Teuer und unsicher

Am 13. Juni wurde im Verfassungsgerichtshof verhandelt, ob ein Verbot des „Social Egg Freezing“ gegen das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens (Art. 8 EMRK) verstößt und daher aufzuheben ist. (In Österreich ist das Einfrieren von Eizellen ohne medizinische Indikation verboten, Anm. der Red.) Die Klägerin möchte die Chance wahren, später Kinder zu bekommen und dafür ihre Eizellen einfrieren lassen. (Der Gerichtsentscheid steht noch aus, 01.07.25) Das Zeitfenster zwischen spätem...

  • 02.07.25
Menschen & Meinungen

Postkasten
Weiz - Ukrainehilfe

Mit der ukrainischen Organisation Voices of Children startete WAY of HOPE von der Weizer Pfingstvision das Projekt „Hoffnung für ukrainische Mütter mit Kriegswaisen“. Dabei kommen Familien aus Kriegsgebieten für 14-tägige psychologisch betreute Erholungszeiten nach Weiz. Die ersten Familien sind bereits eingetroffen. Bei einem Fest konnten in die Steiermark geflüchtete UkrainerInnen wie auch die Gäste einige Stunden Leichtigkeit erleben.

  • 02.07.25
Kommentare & Blogs

Positionen - Leopold Neuhold
Vorgeschmack worauf?

Im Schaukasten der Kirche: „Das Thema der Abendveranstaltung am Samstag lautet: ‚Die Hölle – Was ist das?‘ Und wenn Sie früher kommen, hören Sie bereits die Probe unseres Chores.“ Die Chorprobe, ein Vorgeschmack auf die Hölle? So arg wird der Gesang schon nicht sein, vielleicht gerade das Gegenteil. Musik beinhaltet oft einen Gegenentwurf zu unserer Welt der Bedrängung, einen Hinweis auf eine bessere Welt! Es gibt Ereignisse, die Vorgeschmack auf Besseres oder Schlechteres machen. Urlaub ist...

  • 02.07.25
Texte zum Sonntag

14. Sonntag im Jahreskreis | 6. Juli 2025
Passende Gesänge

Gotteslob: 144: Nun jauchzt dem Herren, alle Welt 150: Jerusalem, rühme den Herrn 163/7: Herr Jesus, du rufst die Menschen 216: Im Frieden dein 383: Ich lobe meinen Gott 389: Dass du mich einstimmen lässt 477: Gott ruft sein Volk zusammen 481: Sonne der Gerechtigkeit 553: Jerusalem, du hochgebaute Stadt 896: Mit dir geh ich alle meine Wege 922: Das sollt ihr, Christi Jünger, nie vergessen du mit uns: 4: Jerusalem

  • 02.07.25
Texte zum Sonntag

14. Sonntag im Jahreskreis | 6. Juli 2025
Kommentar - Bibel und Leben

Was ermöglicht Wachstum? Wir haben uns in der Kirche daran gewöhnt, Entwicklungen unter dem Vorzeichen des Rückgangs, des Mangels und der Einsparungen zu betrachten. Wir lenken unsere Aufmerksamkeit und Energie auf das, was „noch“ stattfinden oder „nicht mehr“ aufrecht erhalten werden kann. Das Lukasevangelium erzählt hingegen eine fulminante Wachstumsgeschichte. Waren es zunächst zwölf Jünger, die Jesus losschickt – die Zahl symbolisiert die Stämme Israels –, sind es ein Kapitel später bereits...

  • 02.07.25
Bewusst leben & Alltag

Steirischer Kochtopf
Grillgemüse

Gemüse (je nach Saison: Karotten, Paprika, Zucchini, Melanzani, Kartoffeln, Zwiebeln, Lauch, Fenchel, Tomaten, … auch übriggebliebenes oder verschrumpeltes), Knoblauch, Öl (Oliven-, Raps- oder Sonnenblumenöl), frische Kräuter (wie Thymian, Rosmarin oder Oregano …), Salz und Pfeffer. Gemüse (roh oder gekocht) grob klein schneiden und auf einem Backblech verteilen. Je nach Geschmack Knoblauch in Scheiben schneiden und hinzugeben. Öl über das Gemüse geben und mit den Händen einmal durchrühren....

  • 02.07.25
Kirche hier und anderswo

Kirche Steiermark
Neuer Standort

Das Katholische Bildungswerk ist gesiedelt. Das Katholische Bildungswerk (KBW) Steiermark startet in einen neuen Abschnitt: Ab Juli 2025 ist das Team am neuen Standort im Kloster der Kreuzschwestern (Kreuzgasse 34, 8010 Graz) zu finden. Mit dem Umzug verbunden sind nicht nur neue Räumlichkeiten, sondern auch frische Impulse und Perspektiven für die Erwachsenenbildung. Ein Tag der offenen Tür ist bereits in Planung und wird die Gelegenheit bieten, den neuen Ort kennenzulernen, miteinander ins...

  • 02.07.25
Bewusst leben & Alltag
Die Auswahl in unseren Supermärkten ist groß – die Entscheidung, zu welchen Produkten wir greifen, oft gar nicht so leicht. 
 | Foto: istock/ MilosStankovic
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Apropos Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit am Teller

Auch Entscheidungen in Sachen Ernährung formen unsere Zukunft. Energie sparen, Müll vermeiden, weniger Auto fahren – wenn es um Nachhaltigkeit geht, haben viele von uns eine klare To-do-Liste im Kopf. Aber was ist mit unserem Essen? Der erst kürzlich verstorbene Papst Franziskus betonte in seiner 2015 erschienenen Enzyklika „Laudato si’“, dass unser Umgang mit den Ressourcen dieser Erde auch eine Frage der Gerechtigkeit ist – und der Haltung. Nachhaltigkeit bedeutet demnach auch im Hinblick auf...

  • 02.07.25
Glaube & Spiritualität
Kaiser Konstantin eröffnet die Versammlung der Bischöfe in Nicäa und deutet auf das in der Mitte aufgestellte Schriftstück, Symbol für die im Konzil erkannten Glaubenswahrheiten. Das Gemälde von Cesare Nebbia (1536–1614) befindet sich in der Vatikanischen Bibliothek.  | Foto: Wikimedia
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Glaube
Das Erbe von Nicäa

Vor 1700 Jahren berief Kaiser Konstantin ein Konzil ein, um Streitigkeiten in der Kirche zu klären. Im Jahr 325 nach Christus rief der römische Kaiser Konstantin der Große rund 220 bedeutende christliche Bischöfe in die Stadt Nicäa (heute İznik in der Türkei) zusammen. Seine Absicht war klar: Er wollte Streitigkeiten innerhalb der jungen, aber rasant wachsenden Kirche beenden. Das frühe Christentum hatte in den ersten drei Jahrhunderten eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht. Was mit einer...

  • 02.07.25
Serien
Ein Stadtspaziergang in Rom wird nie langweilig. Allein die verschiedenen Straßenniveaus machen die Stufen der Geschichte sehr konkret und augenscheinlich sichtbar, findet Isabella Bruckner. Im Bild: Das Kolosseum in Rom. | Foto: adobe.stock.com
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Rom: Stadt der Wunder | Teil 1
Die Kunst der Improvisation

Von Not und Segen römischer Überfülle Isabella Bruckner Gäste aus dem Norden können in Rom einen neuen, eleganten Umgang mit Vorgegebenem und Grenzen erleben – und davon lernen. Wer zum ersten Mal nach Rom kommt, vielleicht nur für ein paar Tage, ist meist von der Fülle, die hier begegnet, überwältigt. Es ist nicht nur der Verkehr, der für Menschen aus Mittel- oder Nord-Europa eher gewöhnungsbedürftig anarchisch wirkt. Es sind auch nicht die vielen Touristen aus aller Welt, die mindestens von...

  • 02.07.25
Kirche hier und anderswo

Eine Welt
Kurzmeldungen aus Österreich und der Welt

Sie galt als Mystikerin und Trösterin – nun wird die Kirche ihrer Grabstätte zum Heiligtum. Die vor 100 Jahren in Oberbayern verstorbene Anna Schäffer (1882–1925) wollte Missionsschwester werden, doch ein schwerer Unfall zwang sie ins Krankenbett. Nachdem sich 1910 an ihrem Körper Male einstellten, die an Jesu Wundmale erinnerten, wurde sie 1999 heilig- und 2012 seliggesprochen. Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer erhebt die Kirche der heiligen Anna Schäffer in Mindelstetten nun zum...

  • 02.07.25
Kommentare & Blogs

Mutworte - Sabine Petritsch
Mut zum Leben

Mit Laptop und Notizbuch habe ich mich aufgemacht, um fernab der Erreichbarkeit zu arbeiten. Ein gemütliches Bankerl, darüber ein Ahornbaum – ein idealer Ort. In Gedanken versunken merke ich gar nicht, dass ein älterer Mann vor mir steht, überrascht schaue ich ihn an. Fragt er, ob er sich für zehn Minuten auf die Bank setzen darf, es sei der schönste Platz hier und er brauche Schatten vor der Mittagssonne. Unwillig stimme ich zu. Er muss es bemerkt haben, sagt gleich, ich werde Sie nicht...

  • 02.07.25
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Rückblick mit Selbstkritik

Taizé. Die ökumenische Gemeinschaft blickt auch auf Missbrauch. Wie können wir Autorität einsetzen, um zu dienen, um zuzuhören und um einen Raum zu schaffen, in dem die Freiheit jedes Einzelnen respektiert wird?“ Diese Frage stellte kürzlich Frère Matthew, Prior der aus 80 Brüdern bestehenden Gemeinschaft im burgundischen Taizé. Nicht immer sei man Vorbild gewesen – insbesondere im Umgang mit Macht und Autorität gegenüber Jugendlichen, so der Anglikaner, der seit 1986 Mitglied der ökumenischen...

  • 02.07.25
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Friedensmarsch im Vatikan

Gegen Aufrüstung, Krieg und Völkermord meldeten sich Menschen lautstark in Rom zu Wort. In Sprechchören, mit Transparenten und mit Flaggen traten sie ein für Frieden in Ländern wie dem besetzten Palästina. Die Demonstration für Frieden und gegen die Aufrüstung (in) der EU am 21. Juni 2025 verlief friedlich und damit wohl auch im Sinn von Papst Leo XIV. „Lasst uns weiterhin dafür beten, dass überall die Waffen schweigen, und uns durch Dialog für den Frieden einsetzen“, betete er am 29. Juni am...

  • 02.07.25
Kirche hier und anderswo
Die Aachener Domschatzkammer richtete die Jahrestagung der Arge kirchlicher Museen und Schatzkammern aus. Im Bild: Der im Dom ausgestellte Karlsschrein aus dem Jahr 1215. | Foto: KNA
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Kirchliche Museen
Jahrestagung

Sie würde an ein großes Klassentreffen erinnern, schmunzelten einige der 47 Teilnehmenden über die kürzlich abgehaltene Jahrestagung der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft kirchlicher Museen und Schatzkammern. In Aachen waren die LeiterInnen kirchlicher Museen und Schatzkammern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu Austausch, Reflexion und Planung zusammengekommen. „Museen sind eine Institution, denen man Wahrheit zutraut und in denen Kirche nicht Kirche im engeren Sinne sein muss,...

  • 02.07.25
Kirche hier und anderswo
Benediktinerpater und „Plauderroboter“: Künstliche Intelligenz (KI) ermöglicht, dass Pater David Steindl-Rast (98) als „Chatbot“ auf Fragen antwortet. Bestehend aus „to chat“ (dt. „plaudern“) und der Silbe „-bot“ für „Robot“, (dt. „Roboter“) speist sich ein Chatbot aus Zitaten, sendet Inhalte und reagiert auf Nachrichten eigenständig. Der Bruder-David-Bot kann abonniert werden. | Foto: Remler
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Bruder-David-Bot

KI ermöglicht Gespräche mit Benediktinerpater David Steindl-Rast. Seit einer Woche ist er verfügbar, und das Interesse an ihm ist groß: der „Bruder David Bot“. Der neue Chatbot ermöglicht es, per App oder Website über Computer oder Smartphone mit dem bekannten Benediktinermönch David Steindl-Rast (98) quasi virtuell „ins Gespräch zu kommen“. Bruder Davids Denken abrufen Der bekannte spirituelle Autor sieht sich mit seinem Projekt dabei auf Linie von Papst Leo XIV., wie er der Nachrichtenagentur...

  • 02.07.25
Pfarrleben

Im Blickpunkt
Glojach

Die Radsternwallfahrt der KMB-Pfarrgruppen Gnas, St. Veit/Vogau, Heiligenkreuz/Waasen und Hausmannstätten zur Dreifaltigkeitskapelle in Glojach führte 200 Radbegeisterte durch die südoststeirische Landschaft. Mit Pfarrer Alois Stumpf und Diakon Hermann Sebernegg feierten sie eine Messe.

  • 02.07.25
Pfarrleben

Im Blickpunkt
Ramsau

Das Gremium Ökumene lud in die Ramsauer Kirchen ein. Pfarrerin Martina Ahornegger stellte die „jüngere“, 1888 erbaute, evangelische Kirche mit 755 Sitzplätzen vor. Die viel kleinere, katholische Rupertikirche im Ortsteil Kulm, entstand bereits im 12. Jahrhundert, erklärte Peter Perner den Besuchern.

  • 02.07.25
Pfarrleben

Blitzlichter
Pfarre St. Georgen ob Judenburg und Pfarre Scheiben

Rund um den 23. Juni, dem Internationalen Gedenktag der Witwen, haben sich die PfarrgemeinderätInnen und ehrenamtlich Mitarbeitenden von St. Georgen und Scheiben vorgenommen, verwitwete Person zu besuchen, zum Kaffeeplausch einzuladen oder einen Ausflug zu unternehmen. Bereits bei der „Einsatzbesprechung“ (Bild) freuten sich alle auf viele Begegnungen mit Alleinstehenden.

  • 02.07.25
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