Glaube & Spiritualität

Beiträge zur Rubrik Glaube & Spiritualität

Geistliches Angebot in der Corona-Krise
Wir brauchen theologische Nahrung

Seit September 2019 gibt es den Blog der Theologischen Kurse. Aus gegebenem Anlass werden gegenwärtig fast täglich neue Beiträge – überwiegend Texte des wissenschaftlichen Teams der Theologischen – auf dieser Plattform zugänglich gemacht. Die Texte können auch thematisch geordnet abgerufen werden: Biblische, Historische, Praktische und Systematische Theologie; Liturgiewissenschaft, Kirche und Gesellschaft sowie Theologie und Literatur. "Derzeit liegt ein Akzent auf Texten, die die aktuelle...

  • 02.04.20
Alles vorbereitet für die Feier zuhause. Die Zweige werden mit einem Kreuzzeichen gesegnet.

Palmsonntag zuhause feiern

Für viele Katholik/innen wird es eine Herausforderung: Der Palmsonntag wird mit Familie in den eigenen vier Wänden gefeiert. Was dabei hilfreich ist, haben wir hier zusammengefasst.

  • 02.04.20

Religion im Netz
Medientipps zu Themen um Gott, Glaube und Religion

Wir erleben gerade eine Umbruchsituation in der digitalen Welt, die die Medienangebote und die Mediennutzung komplett verändern. Immer mehr Menschen schauen Videos im Internet außerhalb von regulären Fernsehsendezeiten und das Angebot von religiösen Themen in Mediatheken von Medienunternehmen nimmt zu. Der SONNTAG möchte ab sofort laufend Medientipps zu Videos on Demand geben. kreuz und quer Kehrtwende - Leben auf Anfang Aussteiger, Umsteiger oder Downsizer: Es gibt verschiedene Namen...

  • 01.04.20

Feierheft für die Kar- und Ostertage
Wir feiern trotzdem ein frohes Osterfest!

Der SONNTAG bietet in Zusammenarbeit mit dem Pastoralamt der Erzdiözese Wien in seiner Printausgabe ein achtseitiges Sonderheft mit Tipps, wie wir die Karwoche und die Osternacht auch in der Familie ansprechend feiern können. Dieses Feierheft steht auch als PDF-Datei zum Herunterladen zur Verfügung. Persönliche Worte unseres Erzbischofs Liebe Schwestern und Brüder! Die Karwoche steht vor der Tür. Eine besondere Karwoche, ein besonderes Ostern wird das sein. Wie eindrucksvoll...

  • 01.04.20
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14 Bilder

Andacht
Kreuzweg Corona

1. Station: Jesus wird zum Tod verurteilt Hände waschen ist angesagt. Es kann uns vor Ansteckung schützen. Nicht aber das Händewaschen des Pilatus. Sein „Ich wasche meine Hände in Unschuld“ bedeutet: Es geht mich nichts an. Aber das Leiden, gerade unter dem Coronavirus, geht uns alle an. Wir beten für alle vom Coronavirus Betroffenen, für alle Erkrankten und ihre Angehörigen.2. Station: Jesus nimmt das Kreuz auf sich In diesen Zeiten hat jeder, hat jede ein besonderes Kreuz zu tragen....

  • 01.04.20

Mutworte von Christa Carina Kokol
Wer denkt da noch an manche „Kartoffel“?

Diese Geschichte hat sich – wie auch anders? – vor der vorübergehenden Schließung der Schulen zugetragen: Ein Lehrer lässt seine Schülerinnen und Schüler einen Sack Kartoffeln mitbringen. Für jeden Menschen, dem sie böse sind, nicht verzeihen können oder etwas neiden, sollen sie eine Kartoffel nehmen und die Namen der betreffenden Personen hinaufschreiben. Den ganzen Tag über müssen sie die Kartoffeln mit sich herumtragen. Ein Experiment, das den Schülern zeigt, wie belastend es ist, negative...

  • 01.04.20

www. graz-suedost.at
Gemeinsam Hauskirche feiern

Seelsorgeraum Südost feiert in Videokonferenz. „Der Unterschied zu Fernseh- oder Internet-Gottesdiensten ist, dass viele aktiv miteinander feiern“, erklärt Pfarrer Stefan Ulz, Leiter des Seelsorgeraums Graz Süd-Ost. Am 5. Fastensonntag um 10 Uhr saßen viele Mitglieder aus den Pfarren des Seelsorgeraums vor ihren Laptops und Smartphones, um mit ihrem Pfarrer gemeinsam zu feiern. „Die Kantorin hat gesungen, verschiedene Personen haben die Lesungen und Fürbitten vorgetragen“, erzählt Ulz. Es...

  • 01.04.20

Karwoche
BESINNUNG

Dialog mit dem Gekreuzigten Steig herab vom Kreuz, das kann nicht dein Ernst sein! Ein Gott am Kreuz! Ohnmächtig sind wir selber. Musst du uns die Ohnmacht auch noch zeigen? Steig herab vom Kreuz! Hörst du täglich die Millionen Schreie der Menschen, das Wimmern der Kinder, die noch nichts wissen, die nur leiden? Hörst du das alles, siehst du das alles, fühlst du das alles? Du senkst den Kopf, du hängst da. Wie sollst du die Arme um uns legen können? Deine Hände sind...

  • 01.04.20

Patron des Internet?

Ein italienischer Teenager steht kurz vor der Seligsprechung. Sein Schicksal bewegt ganz Italien. Es ist in diesen Tagen nicht einfach in Italien, mit einem anderen Thema als dem Coronavirus für Schlagzeilen zu sorgen. Ein toter Teenager hat es dennoch geschafft: Vor kurzem erkannte Papst Franziskus ein durch den italienischen Burschen Carlo Acutis bewirktes Wunder an. Damit kann er demnächst seliggesprochen werden. Die Anteilnahme im ganzen Land ist riesengroß. Denn die Geschichte von...

  • 01.04.20

Mutworte
Nöte und Nothelfer heute

Nöte und Nothelfer gibt es in den hoch entwickelten modernen Staaten nach wie vor, nur hat sich einiges verändert. Wissenschaft und Technik ermöglichen in vielen Bereichen hochprofessionelle Hilfestellungen. Die materiellen Folgen von Schicksalsschlägen sind selten existenziell, da allein das breite Netz der Versicherungen sehr viel abfängt (Unfall, Krankheit, Arbeitslosigkeit, Diebstahl, Haftpflicht, Unwetter, Ernteausfall, u. v. m.). Vieles hat den Schrecken verloren oder wird abgefedert....

  • 26.03.20
Video

Kreuzweg - Meditation
Der tönende Kreuzweg

In Mitterdorf im obersteirischen Mürztal regt ein sehr besonderer Kreuzweg zur Meditation an. Für die Darstellung des Leidensweges Jesu hat der Künstler Franz Krammer 14 Skulpturen aus eisernen Schrottteilen gefertigt – einem Material, das eng mit dieser Region verbunden ist. Die Skulpturen wirken auf den ersten Blick befremdlich. Besonders in der Karwoche regt die "Mitterdorfer Passion" zur Meditation an: Geben Sie sich ein paar Minuten Zeit in den letzten Tagen vor Ostern. Ein kleines...

  • 26.03.20
Längsbalken und Querbalken sind dem Kreuz eingezeichnet. Das schafft Verbindung zum Nächsten und nach „oben“.

Kreuz - Symbol
Ein Zeichen für uns alle

Das Kreuz ist nicht nur für Christen ein Symbol. Beim Begräbnis von Kardinal König am 27. März 2004 waren auch viele Agnostiker, Atheisten und Angehörige anderer Religionsgemeinschaften anwesend. König sagte mit dem Blick auf das Kreuz Folgendes: „Der Querbalken verweist auf unser Eingebundensein in die Gemeinschaft und auf unsere Mitverantwortung. Der Längsbalken erinnert an die drei existenziellen Fragen jedes Menschen: Woher komme ich, wohin gehe ich, worin be-steht der Sinn meines...

  • 26.03.20
Mit einfachen Mitteln kann daheim in der Familie gemeinsam Gottesdienst gefeiert werden.

Ein Vorschlag für die Feier eines Wortgottesdienstes mit Kindern
Jesus will das Leben

Jeder Sonntag ist ein kleiner „Ostersonntag“, er erinnert uns an die Auferstehung. Wie Maria Magdalena und die Jünger entdecken wir nach und nach die Botschaft Jesu und dass er besonders in schwierigen Zeiten immer bei uns ist. Marta und Maria, die Geschwister des Lazarus, bekommen schon früher eine Ahnung von der Auferstehung. Wirklich verstehen werden sie es aber erst nach Ostern. Gemeinsam vorbereiten und überlegen: - welche Zeit am Tag passt für die Familie am besten, nach dem...

  • 25.03.20
Katholische, evangelische und orthodoxe Kirche in Österreich rufen zum gemeinsamen Gebet auf.

Aktion
Lichter der Hoffnung in ganz Österreich

Die katholische, evangelische und orthodoxe Kirche haben angesichts der Coronakrise zu einer gemeinsamen österreichweiten Gebetsaktion aufgerufen. Die Gläubigen aller Konfessionen werden eingeladen, täglich um 20 Uhr eine Kerze anzuzünden und ins Fenster zu stellen sowie das „Vater unser“ zu beten, jenes Gebet, das allen Christen, unabhängig ihrer Kirchenzugehörigkeit, gemeinsam ist. Die Priester bzw. Geistlichen sind eingeladen, einen Segen zu sprechen. Darüber hinaus wollen die Kirchen dazu...

  • 25.03.20

Mutworte von Christa Carina Kokol
Ansteckender als das Coronavirus

„Haben Sie keine Zauberformeln gegen das Coronavirus?“ wurde ich in Anspielung auf meine Schrift „Zauberformeln der Gelassenheit“ scherzhaft gefragt. Leider nein, aber ich erlebe manches, das trotz allem Mut macht. Haltungen, die fast schon aus der Mode gekommen sind, haben wieder einen hohen Stellenwert: Rücksichtnahme auf Schwächere, Solidarität mit gefährdeten Menschen, Achtung voreinander im Bewusstsein, dass wir alle in einem Boot sitzen. Und da fällt mein Blick auf eine SMS mit einem...

  • 25.03.20

Mutworte von Christa Carina Kokol
Ein Strich, für den es sich zu leben lohnt

Es ist schon einige Jahrzehnte her, als ich an der Hand meiner Mutter am Felsensteig des Grazer Schlossbergs eine stark beschädigte Straßenlaterne sehen musste. Ja, musste, denn die Überreste des Lichtkörpers – die tausend Scherben am Boden – machten mich sehr traurig. Ich kann mein Empfinden von damals heute noch gut nachfühlen. Ist es die Sehnsucht nach einem Leben ohne Bruchstücke von Gläsern und Herzen, ohne Scherben, die verletzen und schmerzen, ohne Krankheit und Tod …? Im Film „Moulin...

  • 25.03.20

Mutworte - Anna Schreiber
Mit dem Verurteilen aufhören

„Ich rege mich sehr leicht über Fehler meiner Mitmenschen auf. Andererseits fühle ich mich schnell angegriffen, werde wütend oder ziehe mich verletzt zurück. Hängt das zusammen?“ Sie spüren, dass es einen Zusammenhang gibt. So zumindest verstehe ich Ihre Frage. Etwas in Ihnen weiß, dass diese beiden – auf den ersten Blick gegensätzlich scheinenden – Gefühlslagen eine gemeinsame Überschrift tragen. Für mich lautet diese Überschrift: Verurteilung. Sie fühlen sich „ohne Fehler“, damit „richtig“,...

  • 25.03.20

Mutworte - Ruth Zenkert
Zwei sind besser als einer allein

Feuerwehr-Übung in der Wohngemeinschaft für behinderte Menschen. Es herrschte große Aufregung. Alle liefen zur Tür und mussten sechs Sprossen auf einer Leiter hinuntersteigen. Tobias war der Letzte. Zitternd stand er vor der kleinen Leiter und rührte sich nicht vom Fleck. Die Erzieher ermutigten ihn: „Komm herunter, das ist nicht schwer.“ Tobias wollte zurück ins Haus. Da kletterte Carolin wieder hinauf, fasste ihn an der Hand und sagte: „Tobi, ich führe dich. Komm, wir wollen doch nachher...

  • 25.03.20

Mutworte von Christa Carina Kokol
Noch kein echtes „Schwein gehabt“

„Jetzt bemühe ich mich, immer sinnvolle ‚Mutworte‘ zu schreiben, die dann von den Leuten nicht einmal gelesen werden.“ Das wäre eindeutig eine negative Interpretation meinerseits, die jeder Grundlage entbehrt. Denn es ist wissenschaftlich erwiesen, dass über 90 Prozent (!) unserer negativen Vorstellungen schlichtweg falsch sind. Wir ärgern und sorgen uns, sind beleidigt und enttäuscht und vermiesen mit meist falschen Denkmustern unseren Lebensalltag. Und sollten doch einmal die 10 Prozent...

  • 25.03.20

Mutworte - Anna Schreiber
Selbstsüchtig oder selbstlos?

„Bin ich egoistisch, wenn ich darauf achte, was ich möchte oder brauche? Bin ich selbstsüchtig, wenn es mir um mich geht?“ Wenn wir Worte wie „egoistisch“ oder „selbstsüchtig“ hören, dann erschließt sich sofort: Sie haben eine negative Bedeutung. So möchten wir auf gar keinen Fall sein! Bei Begriffen wie selbstlos oder uneigennützig hingegen spüren wir sofort, dass sie im allgemeinen Sprachverständnis eine positive Bedeutung haben. In genau diesem Zwiespalt befinden wir uns heute: Das...

  • 25.03.20

Mutworte von Christa Carina Kokol
„Dann halt besser die Pappn“

Kommt Ihnen das bekannt vor? Am Anfang steht eine gute Idee, die mit dem nötigen Talent und einer großer Portion Begeisterung umgesetzt werden will. Doch mit einer kritischen Bemerkung wird alles zerstört. Es gibt Verletzungen, Enttäuschungen, und am Ende geschieht meist nichts. Konstruktive Kritik ist für jede Weiterentwicklung notwendig. Unsere Geschichte wäre auch anders verlaufen, wenn es mehr kritische Menschen und nicht so viele Ja-Sager gegeben hätte. Wo liegt aber die Grenze zwischen...

  • 25.03.20

Mutworte - Ruth Zenkert
Wo drücke ich mich vor der Entscheidung?

Die Schlitten und die Jause waren ins Auto gepackt, nun war alles fertig für den Ausflug. Die fröhlichen Kinder warteten vor dem Sozialzentrum mit Lidia, der Leiterin. Und da sah ich unter den Kindern Bogdan. Ich nahm Lidia zur Seite und fragte, warum er hier sei. Jeder wusste, dass er bei Nachbarn eingebrochen war und gestohlen hatte. Außerdem hatte er oft in der Schule gefehlt. Lidia schaute mich an wie ein scheues Reh. „Es war so schwer für mich, Nein zu sagen. Ich will nicht die Böse sein,...

  • 25.03.20

Mutworte - Anselm Grün
Über Schattenseiten zu reden befreit

Bin ich ein Sünder? Was heißt Sünde? Das griechische Wort für Sünde, „hamartia“, heißt: das Ziel verfehlen. Sünde bedeutet also, an sich und seiner Wahrheit vorbeizuleben … Die Beichte kann sicher ein guter Weg sein, von seinen Schuldgefühlen frei zu werden. C. G. Jung meint: Wenn jemand schwere Schuld auf sich lädt, dann braucht er mehr als ein persönliches Wort, er braucht ein Ritual, das bis in die Tiefen des Unbewussten hinein wirkt. Das Ritual der Beichte löst die unbewussten Widerstände...

  • 25.03.20
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