Geschichtliches & Wissen

Beiträge zur Rubrik Geschichtliches & Wissen

Spätbarocke Orgel von Franz Xaver Christoph (1775) in der Wallfahrtsbasilika Sonntagberg.

Die Orgel
Königin und Magd

Jahrhunderte hindurch war die Orgel im christlichen Gottesdienst nicht willkommen. Doch gerade ihr Einsatz in der Liturgie machte sie zur „Königin der Instrumente“. Prächtig dekoriert die Westansicht unserer Kirchenräume prägend, mit rauschenden Akkorden Klangmarken in unseren Gottesdiensten setzend; so erleben wir das größte Musikinstrument in der kirchlichen Praxis. Grund genug für viele Bundesländerorganisationen des deutschen Musikrates, die Orgel heuer als Instrument des Jahres in den...

  • 02.06.21

Veronika Polloczek
Ohne Wissen von der Vergangenheit haben wir keine Zukunft

Die neue Leiterin des Archivs der Diözese Gurk über die abwechslungsreiche Arbeit in einem Archiv, welche Schätze das Archiv birgt und wohin die Digitalisierung führt: Sie kommen ursprünglich aus Bayern. Wie sind Sie nach Kärnten gekommen? Polloczek: Ich bin zum Studium nach Österreich gekommen, weil ich das Land liebe. Ich hatte deshalb auch von Beginn an vor, hier zu bleiben. Was weckt die Liebe an einem Archiv? Viele stellen sich das eher langweilig vor. Polloczek: Die Arbeit mit...

  • 28.05.21
„Im Erdengrund“ – Christian Teissl, der sich intensiv mit der Erschließung des Nachlasses von Josef Rudolf Woworsky beschäftigt, stößt bei seiner Arbeit im Diözesanarchiv auch auf unbekannte Gedichte in der Handschrift des Dichters.
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Gedenken - Josef Rudolf Woworsky
In Deinem Namen …

Vor 50 Jahren starb der steirische Gefangenenseelsorger und Schriftsteller Josef Rudolf Woworsky. Sein Nachlass am Diözesanarchiv zeigt das Bild einer facettenreichen Persönlichkeit. Ein Priester, an einer Lebenswende angelangt, zieht sich in die Einsamkeit zurück. Um dort seine Zweifel jemandem anvertrauen zu können, erfindet er ein Alter Ego und gibt ihm den Namen „Bruder Erdmann“. Das Profil dieses Doppelgängers bleibt vage und unbestimmt – „Ich bin nur Mensch bei Menschen – kein Habit/ Hat...

  • 19.05.21
Heute leben noch fünf Salvatorianer im Salvatorkolleg in Lochau: Bruder Klaus Kiefersbeck SDS, Superior Pater Wolfgang Sütterlin SDS, Bruder Bruno Leicht SDS, Pater Delphin Chirund-Ndal SDS und Pater Bernhard Rehm SDS.
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Die Salvatorianer verlassen Vorarlberg mit 31. Dezember 2021
Seligsprechung und Abschied

Die Salvatorianische Kommunität (geistliche Gemeinschaft) im Salvatorkolleg feiert mit der Weltkirche die Seligsprechung ihres Gründers „Pater Franziskus Maria vom Kreuze Jordan“. Der neue Selige hat 1893 auch das Salvatorkolleg in Lochau selbst gegründet. Es ist eine besondere Fügung, dass just im Jahr seiner Seligsprechung der Orden mit 31. Dezember 2021 die Niederlassung im Salvatorkolleg schließt. Wolfgang Ölz Heute leben noch fünf Salvatorianer im Salvatorkolleg Lochau: Superior Pater...

  • 12.05.21
Erdäpfelanbau 2021 am „Zeitfeld“ hinter dem Hofgarten des Stiftes Seitenstetten: Gastmeister P. Benedikt Resch, Wirtschafter P. Georg Haumer, Hofgartenleiter Stefan Kastenhofer und Abt Petrus Pilsinger.

Stift Seitenstetten
400 Jahre Erdäpfelpioniere

Im Stift Seitenstetten sind die ersten Erdäpfel im ganzen Land angebaut worden. Vor 400 Jahren schrieb Abt Kaspar Plautz ein originelles Buch über diese ersten Erdäpfel, Süßkartoffeln und Topinambur, die er als Pionier im Klos­tergarten des Stiftes Seitenstetten angepflanzt und wissenschaftlich untersucht hatte. Sogar Rezepte für Erdäpfelsalat oder Erdäpfelkuchen publizierte er bereits 1621 darin. Auch der Hofgarten feiert ein Jubiläum: Der Garten, in dem vor 400 Jahren die ersten Erdäpfel des...

  • 11.05.21

Papst Pius XII.
Juden baten um Hilfe

Papst Pius XII. erhielt Bittschreiben von Juden aus ganz Europa. Historiker-Team beginnt mit der Auswertung. Der deutsche Historiker Hubert Wolf hat in den Vatikanarchiven rund 15.000 Bittschriften von Juden aus ganz Europa entdeckt, die sich wegen ihrer Verfolgung durch die Nationalsozialisten hilfesuchend an Papst Pius XII. wandten. „Diese Briefe sind eindrucksvolle Egodokumente, erschütternde Zeugnisse der Verfolgung, der Not und des Schreckens während der nationalsozialistischen...

  • 05.05.21
 „Nicht zu locker, nicht zu streng“: Motto des Erzbischofs Franz Anton Fürst v. Harrach (1709–1727), dargestellt durch ein gezügeltes Pferd.

Ausstellung
Salzburger Münzen haben viel zu erzählen.

Salzburger Münzen aus dem Bankhaus Spängler und dem Münzkabinett des Universalmuseums Joanneum sind bis 31. Oktober im Münzkabinett, Schloss Eggenberg, in Graz zu sehen. Die Münzen der Salzburger Erzbischöfe erzählen von der Geschichte des Landes: Durch Porträts, Wappen und symbolische Darstellungen künden sie von den Fürsten, unter denen sie geprägt wurden. Während die kleineren Goldmünzen als Zahlungsmittel dienten, wurden die großen mehrfachen Dukaten von den Erzbischöfen als Geschenke und...

  • 05.05.21
Beim Wettbewerb für junge Physiker erreichten (von links) Michelle Jamnig und Fiona Roithner den 9. Platz. Physiklehrer Erich Poier unterstützte bei der Ausarbeitung des Problems.

Stiftsgymnasium Admont
Physik macht Spaß

Neunter Platz für Schülerinnen aus Admont bei Physik-Wettbewerb. Unzählige Teams aus insgesamt acht Nationen, unter anderem aus Belarus, Deutschland oder Slowenien, nahmen heuer am AYPT (Austrians Young Physics Tournament) teil. Insgesamt kämpften drei Teams aus Österreich um den heimischen Sieg. Auch zwei Schülerinnen des Stiftsgymnasiums Admont, Fiona Roithner (15) und Michelle Jamnig (15), nahmen daran teil. Per Video-Konferenz präsentierten sie ihre detailliert erarbeitete Lösung zu einem...

  • 28.04.21
Kirchliche Bauten prägen das Stadtbild Krakaus. Im Vordergrund die Königliche Basilika und Erzkathedrale der Heiligen Stanislaus und Wenzel  am Wawelhügel. Die Kathedrale hat eine tausendjährige Geschichte und gilt als polnisches Nationalheiligum. Sie diente als Ort der Krönung und Eheschließung der polnischen Monarchen sowie als Grabstätte der meisten Könige Polens und der Bischöfe und Erzbischöfe Krakaus.
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NS-Zeit
Krakau – wo Oskar Schindler zum Helden wurde

Krakau, das „Paris an der Weichsel“ und einst Hauptstadt Polens, blickt auf eine große und wechselvolle Geschichte zurück und besticht Besucher auch heute noch mit seiner reichhaltigen Architektur. Ein Haus im Stadtteil Podgorze gehört für viele Krakau-Besucher zum Muss. Dort befindet sich die ehemalige Fabrik von Oskar Schindler, der rund 1.200 Juden vor der Ermordung durch die Nazis rettete. Einst war Krakau Hauptstadt des Königreichs Polen, bis Sigismund III. Wasa 1596 seine Residenz nach...

  • 21.04.21
Die russisch-orthodoxe Maria-Magdalenenkirche am Ölberg in Jerusalem.

Historisches
Am Ölberg ruht die Mutter von Prinz Philip

Wer den Ölberg in Jerusalem besucht, kann die russisch-orthodoxe Maria-Magdalenen-Kirche mit den goldenen Turmzwiebeln nicht übersehen. Zwei russisch-orthodoxe Heilige sind hier begraben: die Nonne Barbara Fjodorowna und Elisabeth von Hessen-Darmstadt, die Schwester der letzten Zarin. In einem Bereich dieser Kirchenanlage betritt man britisches Territorium. In einem schlichten Holzsarg ruht hier Alice von Battenberg, die Mutter des kürzlich verstorbenen Prinz Philip und Schwiegermutter der...

  • 21.04.21
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Robert Schuman
Der Vater Europas

Robert Schuman, der Gründungspräsident des Europaparlaments: bald ein Seliger? Europa? Ist doch bloß eine seelenlose Truppe von Technokraten zur Verfolgung eigener Wirtschaftsinteressen … Das stimmt so nicht. Allerdings schwindet das historische Bewusstsein dafür, dass die Existenz der heutigen EU vor allem auf die Visionen und das hartnäckige Engagement christlich geprägter Politiker zurückgeht. Einer ihrer Vorreiter war der Franzose Robert Schuman (1886–1963), erster Präsident (bis 1960) des...

  • 14.04.21
Premium
Das Buch auf dem Thron in der Vorhalle über dem Haupttor zum Kirchenraum.

Hagia Sophia
Die Kirche der „Heiligen Weisheit“

Im kommenden Jahr wird des Baubeginns der Hagia Sophia vor 1490 Jahren gedacht: Die Sophienkirche ist eine von 532 bis 537 n. Chr. erbaute ehemalige byzantinische Kirche. Diese wurde ab 1453 bis 1935 und wieder seit Juli 2020 – trotz weltweiter Kritik – als Moschee genutzt. Einen höchst prachtvollen Anblick bietet die Kirche dar, außer Vergleich für alle, die sie erblicken, und ganz und gar unglaublich für jene, die von ihr sagen hören. … Sie ist ausgezeichnet durch aller Beschreibung spottende...

  • 08.04.21
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Fastenhirtenbrief von Kardinal Innitzer 1946
„Ihr müsst alle Laienapostel werden"

Anbei der Fastenhirtenbrief im Wortlaut: Fastenhirtenbrief 1946 THEODOR, der heiligen römischen Kirche Kardinalpriester zum heiligen Chrysogonus, von Gottes und des Apostolischen Stuhles Gnaden Erzbischof von Wien und Apostolischer Administrator des Burgenlandes, erbietet allen Gläubigen Gruß und Segen im Herrn. Geliebte Diözesanen!      Zum ersten Mal darf Euer Bischof wieder am Beginn der hl. Fastenzeit ein freies Hirtenwort an Euch richten. Die Schrecken des Jahres 1945 sind vorüber. So...

  • 04.04.21
Heiliges Grab in Gnadendorf

Katholisches Brauchtum rund um die "heiligen drei Tage"
Heiliges Grab und Osterlachen

Rund um die „heiligen drei Tage“ zwischen Gründonnerstag und Ostersonntag gibt es vielfältiges katholisches Brauchtum. Leider ist vieles in Vergessenheit geraten. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich als junger Feuerwehrmann im Weinviertel am Karsamstag eine Stunde lang neben dem „Heiligen Grab“ Wache gestanden bin, während hinten in der Kirche Rosenkranz gebetet wurde. Ich wusste mit dieser Stunde nie etwas anzufangen – zumal ich ja vor einem leeren „Scheingrab“ stand. An Jesus und sein...

  • 01.04.21
Das "Eierpecken" ist zu Ostern ein beliebter Brauch unter Kindern und Jugendlichen. Bei wem die Eierschale bricht, der muss sein Ei dem "Gegner" überlassen. - Wobei die Farbe Rot an den Kreuzestod Christi erinnert aber auch recht praktische Gründe hat.

Wissen Sie es?
40 Tage lang ,vegan‘ gelebt

Zum Osterfest ist es Tradition, Freunden und Verwandten ein meist rotes Osterei zu schenken. Doch woher kommt der Brauch? In der christlichen Theologie gilt das Ei als Symbol der Auferstehung. Christus habe das Grab und damit den Tod durchbrochen wie ein Küken die Schale seines Eis, betonte schon der hl. Augustinus. Wobei die frühen Christen die Eier rot färbten, um an das Blut Jesu zu erinnern. Oft ist das Ei auch auf Marienbildern als Hinweis auf die jungfräuliche Geburt zu finden. Und es...

  • 01.04.21
Aschermittwoch und Karfreitag sind für Katholiken und Orthodoxe strenge Fasttage mit "einmaliger Sättigung" und dem Verzicht auf Fleisch. Darüber hinaus besteht aber auch an allen übrigen Freitagen weiterhin das Gebot des "Freitagsopfers", wenn auch in gemilderter Form.

Wissen Sie es?
Ist das Freitagsopfer noch aktuell?

Am kommenden Freitag wird des Kreuzestodes Jesu Christi gedacht. Für evangelische Christen zählt der Karfreitag zusammen mit Ostern zu den höchsten Feiertagen des Jahres, für Katholiken und Orthodoxe ist er ein strenger Bußtag mit absolutem Verzicht auf Fleisch. Aber was und wann darf man am Karfreitag essen? Die Verpflichtung zum Fasten betrifft Erwachsene vom 18. bis zum 60. Lebensjahr. Der Verzicht auf Fleisch gilt für alle ab 14. Entschuldigt ist, wer durch Krankheit, auf Reisen, am fremden...

  • 01.04.21
Der Schriftsteller, Sozialreformer und Bauer Franz Michael Felder.
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Historischer Bericht anlässlich des Joseftags am 19. März
Franz Michael Felder und der heilige Josef

Eine kleine Wallfahrt nach Au-Rehmen zur Josefsandacht Anfang März 1863. Georg Sutterlüty An einem Freitagmorgen im März 1863 machte sich der Schoppernauer Schriftsteller Franz Michael Felder auf den Weg nach Au. Sein Ziel: Die Kirche im Ortsteil Rehmen, wo eine Josefs­andacht samt hl. Messe auf das Fest des dortigen Kirchenpatrons am 19. März vorbereiten sollte (Infos zu der Kirche auf der rechten Seite). Felder unternahm diese „Wallfahrt“, wie er seinem Schwager und Freund Kaspar Moosbrugger...

  • 17.03.21
Kardinal Clemens August von Galen (Bildmitte) bei seiner Rückkehr aus Rom am 16. März 1946, nachdem er zum Kardinal erhoben wurde. Wenige Tage später starb er.

Zeitgeschichte
Der Löwe von Münster

Deutscher Kardinal wandte sich gegen Euthanasie, Nazi-Terror und Willkür – 75. Todestag. „Ein Streiter fürs Recht, ein Ritter zwischen Tod und Teufel ist gestorben“: So würdigte „Die Zeit“ im März 1946 Clemens August von Galen. Den Deutschen galt er als Symbolfigur des Widerstands gegen den Nationalsozialismus. Mit dem Ehrentitel „Löwe von Münster“ ging Kardinal Clemens August von Galen in die Geschichte ein. Vor 75 Jahren, am 22. März 1946, starb der Bischof. Jubel und Tod lagen bei Galen eng...

  • 17.03.21
Über den 50. Geburtstag der "Sendung mit der Maus" freuen sich v.l.n.re: Christoph Biemann, Siham El-Maimouni und Armin Maiwald.
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50 Jahre Lach- und Sachgeschichten
Eine Maus erklärt die Welt

Was für ein Jubiläum – Die Maus wird 50! Seit der ersten Ausgabe der Lach- und Sachgeschichten am 7. März 1971 erklärt sie Jung und Alt die Dinge des Lebens, bringt Kinder und auch Erwachsene zum Staunen und zum Schmunzeln – heute im Fernsehen, im Radio, in der MausApp, auf die-maus.de und in den Sozialen Medien.      Unglaublich - aber die "Maus" ist wirklich schon ein halbes Jahrhundert alt und immer noch so wissbegierig und lebendig wie am ersten Tag. Dabei haben wir in der Wiener...

  • 08.03.21
Faksimile der Ausgabe vom 1. Fastensonntag 1971
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Fastenbrief von Kardinal Dr. Franz König aus dem Jahr 1971 im Wortlaut:
Kardinal König 1971: Mit der Pfarrcaritas ein Netz der Liebe spannen!

MEINE LIEBEN KATHOLIKEN DER WIENER ERZDIOZESE! Die Zeit vor Ostern soll eine Zeit der Einkehr, aber auch der Umkehr sein. Mit dem Ruf zur Buße, zum Umkehren, zur Umkehrung, zur Bekehrung hat Jesus nach der Taufe im Jordan Seine Tätigkeit begonnen. Der Ruf zur Bekehrung ist immer ein Ruf zur Umkehr, zur Umkehr auf den bisherigen Wegen: ein Anruf, das Leben neu zu bedenken, neu zu beginnen, einen neuen Anfang zu suchen und einen neuen Pfad zu gehen. Dieser Ruf geht an jeden einzelnen von uns, er...

  • 25.02.21
Die vor 1.700 Jahren erstmals in einem Rechtstext festgehaltene Sonntagsruhe ist auch heute in vielen Staaten Bestandteil der Verfassung. Im Bild eine entsprechende Regelung in der Weimarer Verfassung des Deutschen Reichs 
vom 31. Juli 1919.

Erlass des Kaisers am 3. März 321
Sonntagsruhe wurde vor 1.700 Jahren Gebot

Der römische Kaiser Konstantin war es, der am 3. März des Jahres 321 nach jüdischem Vorbild die Sonntagsarbeit gesetzlich einschränkte und den Tag für Richter, Händler und die Stadtbevölkerung zum öffentlichen Ruhetag machte. Brötchenverkauf am Sonntagmorgen, Einkaufsbummel in der City und Freizeitkleidung statt Festtagsoutfit: Der Sonntag ist nicht mehr das, was er mal war. Wenn Städte zu verkaufsoffenen Sonntagen einladen, wenn der Online-Händler Amazon an Adventsonntagen Zehntausende...

  • 24.02.21
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Vor 40 Jahren als Beilage in der Wiener Kirchenzeitung
Erfolgsformat "Seniorenpost"-Beilage

Im Fünfjahresbericht der Österreichischen Diözesen an den Papst Mitte der 1970er-Jahre konnten die Bischöfe darauf hinweisen, dass sich die Kirche hier gerade seit der Altenpastoraltagung 1972 auf allen Ebenen bemüht, die Sorge für die älteren Menschen und die Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen bewusster wahrzunehmen. Caritas und diözesane Referate für Altenpastoral, die Gliederungen der Katholischen Aktion, Orden und Pfarrgemeinden seien in diesem Bereich tätig. Auch viele...

  • 14.02.21
Zwischen den Schienen liegt das Opfer, für das Kaplan Todt betet.
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1971 in der Wiener Kirchenzeitung
10 Jahre „Funkstreife Gottes“

Vor rund zehn Jahren, am 15. Februar 1961, begann Kaplan Todt seine Tätigkeit als Unfallseelsorger. In der heutigen Zeit, in der das Unfallrisiko auf allen Straßen unseres Landes durch die ständig steigende Motorisierung immer größer zu werden beginnt, gewinnt dieser Zweig der Seelsorge, der den Opfern oft den letzten Trost der Kirche zu bringen vermag, ebenfalls immer mehr an Bedeutung. Die Telefonnummern des Priesternotrufes (einst eine eigene Telefonnummer – heute werden die Anrufer unter...

  • 08.02.21
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Als östlichstes Bundesland Österreichs ist das Burgenland bekannt für seine scheinbar endlos weiten Ebenen und den Wind, der sich gut für erneuerbare Energie nutzen lässt. Das Land entwickelte sich in seinen ersten 100 Jahren vom Armenhaus zur vielsprachigen Brücke zwischen Ost und West.

100 Jahre Burgenland
Ein Brückenland

100 Jahre Burgenland. Bischof Zsifkovics und Bischofsvikar P. Karl Schauer blicken auf die Geschichte. Heuer feiert das Burgenland seine 100-jährige Zugehörigkeit zur Republik Österreich. Nach dem Zerfall Österreich-Ungarns 1918 beanspruchte der neu gegründete Staat Deutschösterreich den deutschsprachigen Teil Westungarns für sich. Im Vertrag von St. Germain wurde das Gebiet 1919 Österreich zuerkannt und am 5. Dezember 1921 offiziell übergeben. Die Aufnahme des Landes in die Republik wurde...

  • 27.01.21
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