Geschichtliches & Wissen

Beiträge zur Rubrik Geschichtliches & Wissen

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Hl. Ambrosius und Tag des Honigs
Lebkuchenduft und Kerzenschein

Am 7. Dezember ist der Gedenktag des heiligen Bischofs Ambrosius von Mailand. Er wird mit einem Bienenstock dargestellt – ein Hinweis auf seine „süße“ Rede, mit der er viele bekehrte. Er ist Patron der Imker, sein Namenstag ist auch „Tag des Honigs“. Ohne Bienen würde Weihnachten anders aussehen, oder es wäre zumindest um einige Facetten ärmer. Honig, das Hauptprodukt der Bienen, ist eine der wichtigsten Zutaten bei der Herstellung von Lebkuchen und neben Gewürzen wie Zimt, Nelken und Koriander...

  • 02.12.20
Foto: zVg
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Kloster Maria Jeutendorf
Bäckerei erzeugt Millionen Hostien

Bereits um 4 Uhr früh geht es in der Backstube Maria Jeutendorf los, wie Priorin Elija Kreimel verrät: Fünf Schwestern sind mit der Produktion von Hostien beschäftigt. Es ist die wichtigste Einnahmequelle des Klosters. Und die Zahlen sind beeindruckend: Im Jahr 2018 wurden exakt 50.460 Priesterhostien mit einem Durchmesser von sechs Zentimetern erzeugt sowie 3.050.520 weiße und brotfarbene Hostien. Künftig könnte sich diese Zahl verdoppeln: Die Hostienbäckerei in Mödling muss schließen, die...

  • 02.12.20
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Jubiläum
50 Jahre Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen

Corona machte ein Fest unmöglich: Am 17. November hätte die Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen der Diözese St. Pölten, der 176 Frauen angehören, das 50-Jahr-Jubiläum gefeiert. Die Berufsgemeinschaft, die im November 1970 durch Hedi Großmann und Generalvikar Alois Tampier ins Leben gerufen wurde, kann auf eine große Tradition mit vielen Feierlichkeiten, Wallfahrten, Einkehrtagen, gemeinsamen Urlauben und Weiterbildungskursen zurückblicken. Schaffen Atmosphäre Dechant Karl Hasengst, der...

  • 18.11.20
Stiftsarchivar Andreas Gamerith und Abt Johannes Maria Szypulski vor der Messstation im Konventgarten von Stift Zwettl.
 | Foto: Wolfgang Zarl
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Wettermessstation im Stift Zwettl
Die uralte Frage nach dem Wetter

Im Zisterzienserstift Zwettl befindet sich eine der ältesten Wettermessstationen Österreichs. Dort wurde am 11. Februar 1929 die österreichweit tiefste, je in einer bewohnten Region gemessene Temperatur aufgezeichnet: Minus 36,6 Grad. Im Jahr 1744 konnten die Handwerker, die das Heilige Grab von Stift Zwettl ausgemalt hatten, zunächst nicht in ihre Heimat zurückkehren, da die Donau Hochwasser führte. Das berichtet die Chronik des Zisterzienserstiftes. Seit dem 12. Jahrhundert befassen sich die...

  • 05.11.20
Das Buch lädt dazu ein, eine kleine Auswahl der großen Schar der Heiligen näher kennenzulernen. Eine Inspirationsquelle für jeden Tag im Jahr. | Foto: Wiener Dom-Verlag
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Buchtipp der Woche
Von Bischofsstab bis Besenstiel

Bernadette Spitzer legt ein faszinierendes Buch über bekannte und unbekannte heilige Frauen und Männer vor. Für Sie gelesen. Man kann mit einem Hirtenstab in der Hand heilig werden, genauso aber auch mit einem Besen.“ Dieses Wort des heiligen Papstes Johannes XXIII. ist gleichsam das Motto eines faszinierenden Buches über Heilige: „Von Bischofsstab und Besenstiel. Mit 365 Heiligen durch das Jahr.“ Heilige müssen nicht immer „Spitzensportler des Guten“ sein, schreibt Kardinal Christoph Schönborn...

  • 28.10.20
Foto: Gerd W. Götzenbrucker
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Stille Schönheiten des Friedhofs
In der zauberhaften Welt der Engel

Ein Herbst-Spaziergang auf Wiener Friedhöfen führt die Schönheit vergangener Epochen vor Augen: Wo Friedhofskunst einst hochgehalten wurde, wachen noch heute wunderschöne Engelsskulpturen, gekleidet in eine geheimnisvolle Patina durch Wind und Wetter. Der Wiener Fotograf Gerd W. Götzenbrucker hat die Flügelwesen fotografisch festgehalten und erklärt, warum uns die Himmelsboten so faszinieren. Wenn sie reden könnten – was würden sie uns erzählen? Ob im Morgengrauen, bei Mittagssonne oder beim...

  • 28.10.20
Das Cover der erste Ausgabe der Wiener Kirchenzeitung 1848
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172 Jahre Wiener Kirchenzeitung: Wie alles begann
1848: „Ein Kind der Freiheit“

Im Frühling 1848 entschloss sich eine Gruppe junger Priester, die Verteidigung der angegriffenen Kirche selbst in die Hand zu nehmen. Am 15. April erschien erstmals die von Sebastian Brunner herausgegebene „Wiener Kirchenzeitung“. An deren Geburtsstunde erinnert Johann Weißensteiner vom Diözesanarchiv Wien. „Der starre, eisige Winter der Tyrannei wich von unserm Vaterlande, in den Märztagen brach die Winterdecke, in den Maitagen erwuchs die Saat der Freiheit und prangt im Hoffnungsgrün.“ Diese...

  • 23.10.20
Die Redaktion Ende der 1980er Jahre in der Strozzigasse in Wien 8. von rechts: Praktikantin Andrea Brückner, Ingeborg Schödl, Josef Bauer, Susanna Jauker, Elvira Groiss, Leopold Mayr und Wolfgang Linhart | Foto: Archiv/W. Linhart
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75 Jahre Wiener Kirchenzeitung bzw. Der SONNTAG
1945 bis 2020: Mutig in die digitale Welt

Auch nach dem 2. Weltkrieg durchlebte die altehrwürdige Wiener Kirchenzeitung zahlreiche Höhen und Tiefen, wechselnde Chefredakteure und -redakteurinnen und versuchte sich mit verschiedenen Formaten und Layouts so attraktiv wie möglich zu präsentieren. – Heute versucht sie den Sprung ins digitale Zeitalter zu schaffen mit einem ePaper, unter www.dersonntag.at mit einem runderneuerten Auftritt im Internet und täglichen Posts auf Facebook. Mit der Zusage der Besatzungsmächte, ab Mitte Oktober...

  • 22.10.20
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Dr. Martin Riedlinger war ab 1949 Redakteur der Wiener Kirchenzeitung und von 1962 bis 1965 auch ihr Schriftleiter.  | Foto: Wolfgang Linhart
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Interview 2016 mit dem ältesten Schriftleiter der Wiener Kirchenzeitung
Alles nur ein Zufall?

Wir haben Dr. Martin Riedlinger, den ältesten noch lebenden Schriftleiter der Wiener Kirchenzeitung, der dieser Tage seinen 100. Geburtstag feiern darf, vor ein paar Jahren besucht. Damals war er mit seinen knapp 96 Jahren immer noch sehr aktiv. Am Computer schrieb er fallweise noch kurze Beiträge, beantwortet E-Mails oder betreute den „Hilfsfond der Neuen Bildpost“, den er seit 1972 verwaltet. - Anlass war damals der Amtsantritts des jüngsten SONNTAG-Chefredakteurs Michael Ausserer 2016. Der...

  • 22.10.20
Hans Kelsen
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Interview
Ohne Recht kein Staat

Vor 100 Jahren, am 1. Oktober 1920, wurde das Bundes-Verfassungsgesetz beschlossen – die rechtliche Grundlage unserer Republik. Das zentrale Verfassungsdokument hat mehrere Mitgestalter, aber vor allem einen Architekten: Hans Kelsen, Rechtswissenschaftler und Denker von Weltrang. Über Kelsens Beitrag zur Verfassung, seine „Reine Rechtslehre“ und sein Verhältnis zur Religion spricht der Rechtshistoriker Thomas Olechowski im Interview. Er hat heuer eine umfassende Kelsen-Biografie veröffentlicht....

  • 21.10.20

Haben Sie es gewusst?
Sparefroh und Sparsamkeitstag

Viele Menschen kennen ihn noch aus der Kindheit: den Weltspartag. Was früher eine lebendige Tradition war, wird auch heute noch von Erste Bank und den Sparkassen hochgehalten und oft sogar - so wie heuer wegen der Corona-Pandemie - sogaer zu zwei Weltsparwochen erweitert. Der Weltspartag findet seit dem Jahr 1925 jedes Jahr offiziell am 31. Oktober statt. Sinn und Zweck seiner Gründung war es, den Menschen und insbesondere den Kindern das Sparen schmackhaft zu machen und den Wert des Sparens...

  • 19.10.20
Chiara mit ihren Eltern Ruggero und Teresa. | Foto: Neue Stadt
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Selige Chiara Luce Badano
"Mama, ciao! Sei glücklich, denn ich bin es"

Ihr Todestag jährt sich heuer zum 30. Mal. Vor zehn Jahren wurde sie als erstes Mitglied der Fokolar-Bewegung seliggesprochen: Chiara Luce Badano. Trotz ihrer schweren Krankheit nahm sie ihr Leben bis zuletzt als zutiefst sinnvoll wahr. Wir sprachen mit Michael Leberle, einem Freund der Familie Badano, und Clara Hamberger von der Fokolar-Bewegung Wien über die beeindruckende junge Christin. Ihr seid das Licht der Welt... So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten...

  • 08.10.20
Matthias Beck: "Man müsste den politisch unzufriedenen Menschen im Osten Deutschlands mehr von den Errungenschaften des Christentums für das soziale Leben vermitteln." | Foto: ullstein-Bodig/Ullstein Bild/picturedesk.com
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30 Jahre Deutsche Einheit
„Man müsste jetzt als Missionar hinübergehen“

Am 3. Oktober 1990 trat die Deutsche Demokratische Republik (DDR) der Bundesrepublik Deutschland bei. Damit wurde die Wiedervereinigung vollzogen. Der SONNTAG hat Menschen, die aus den ehemals getrennten beiden deutschen Staaten stammen und in der katholischen Kirche in Wien oder an der Uni tätig sind, befragt, ob die Wiedervereinigung 30 Jahre danach auch angekommen ist. Ich glaube, das war das verrückteste Jahr meines Lebens“, erinnert sich Thomas Wisotzki an die Jahre 1989 und 1990. Der...

  • 03.10.20
 Edith Stein. Ein Kind des jüdischen Volkes | Foto: Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit
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Buchtipp der Woche
Edith Stein, Kind des jüdischen Volkes

Annemarie Hayer erschließt mit ihrem Buch die jüdische Prägung der großen europäischen Heiligen Edith Stein. Geboren am 12. Oktober 1891 als Jüdin. Getauft am 1. Jänner 1922 als Katholikin. Deportiert am 2. August 1942 als jüdische Christin, weil die niederländischen Bischöfe in einem mutigen Hirtenbrief sich mit den verfolgten Juden solidarisch erklärt haben. Gestorben am 9. August 1942 im Konzentrationslager Auschwitz. Ermordet, weil sie Jüdin war. Am 1. Mai 1987 sprach Papst Johannes Paul...

  • 01.10.20
Die Riesenorgel im Stephansdom. Menschen aus ganz Österreich haben gespendet, damit die größte Orgel Österreichs neu erklingen kann.  | Foto: westlightart.com
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Riesenorgel im Stephansdom
Der Klang der Ewigkeit

Am 4. Oktober 2020 wird die erneuerte Riesenorgel im Wiener Stephansdom eingeweiht. Wir sprachen mit der jungen Organistin Magdalena Moser und dem Kirchenmusiker Friedrich Lessky, warum die Faszination für Orgelmusik so groß ist. Sie ist das größte Musikinstrument Österreichs: die erneuerte Riesenorgel im Stephansdom. In mehr als 40.000 Arbeitsstunden wurden nicht nur technische und statische Arbeiten durchgeführt, sondern auch 10.000 Pfeifen und Flöten gebaut, gestimmt und in die Orgel...

  • 30.09.20

Teresa von Avila
Erste Kirchenlehrerin vor 50 Jahren

Genau vor 50 Jahren – am 27. September 1970 – verlieh Papst Paul VI. Teresa von Avila den Titel Kirchenlehrerin. Sie ist die erste Frau, die von der Kirche mit diesem Titel ausgezeichnet wurde. Vorwärtsschritte setzen manchmal eine Vorbereitung von vielen Jahren voraus. Im Jahr 1674 – Teresa von Avila lebte von 1515 bis 1582 – wurde eine neue Auflage ihrer Werke in Brüssel herausgegeben. Im Innern des Einbanddeckels sieht man eine Zeichnung Teresas mit Doktorhut und folgendem Text: „Den...

  • 23.09.20
Darstellung des hl. Mauritius als Mohr im Dom St. Mauritius, Magdeburg (um 1250) | Foto: Wikimedia
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Der heilige Mohr Mauritius

Heftig wird darüber diskutiert, ob die Mohrenapotheke, das Mohrenbräu oder die Mohrengasse umbenannt werden sollen. Hier ein Blick auf den heiligen Mauritius. Mauritius stammte aus Oberägypten und lebt im dritten Jahrhundert, als dort das Christentum schon weit verbreitet war. Er war Anführer einer kampferprobten römischen Legion aus dem ägyptischen Theben. Ob er aus Zentral- oder Nordafrika stammte oder nicht, ist ebenso wenig geklärt wie seine Hautfarbe (auch wenn ihn El Greco als Weißen...

  • 17.09.20

Krisenjahr 1995
Als die Ära Schönborn begann

Das Jahr 1995, das Jahr der Affäre Groër, des Kirchenvolks-Begehrens, der Weichenstellungen des neuen Erzbischofs, hat die folgenden Jahrzehnte gesprägt. Eine missionarische Kirche, die aus der Tiefe des Glaubens lebt – sind wir ihr heute näher als damals? Die Caritas wehrt sich gegen den Vorwurf, sie würde nur für Flüchtlinge da sein. Die Kirche fragt sich, ob ihr Beitrag gegen Rassismus ausreicht. Man sorgt sich um die Zukunft des Religionsunterrichts. Der Erzbischof von Wien sagt zum Thema...

  • 09.09.20
Vor 25 Jahren, am 14. September 1995, trat Christoph Schönborn seinen Dienst als Erzbischof an. | Foto: Ernst Weingartner / picturedesk.com
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25 Jahre Erzbischof von Wien
Kardinal Schönborn erzählt von seiner Hoffnung

Vor einem Vierteljahrhundert, am 14. September 1995, hat Papst Johannes Paul II. Christoph Schönborn zum Erzbischof von Wien ernannt. Was war das Bestimmende in diesen 25 Jahren im Leben der Kirche? Mitschrift eines Gesprächs von Kardinal Schönborn mit dem SONNTAG und radio klassik Stephansdom. Man muss dafür nicht gerade bei Adam und Eva beginnen. Aber doch zumindest beim Zweiten Weltkrieg, nach dessen Ende die katholische Kirche speziell in Österreich einen unglaublichen Aufbruch erlebt hat....

  • 09.09.20
Foto: Erzdiözese Wien / Der SONNTAG
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Weltkirche und Erzdiözese in der Statistik
Um- und Abbruchszeit

Die Jahre von 1995 bis heute waren für die Weltkirche eine Zeit voller Dynamik und Wachstum. In Österreich setzte sich der schon seit den 1970er Jahren bemerkbare Umbau fort: von einer Kirche, der man aus Tradition angehört zu einer Kirche, in der man aus Überzeugung Mitglied ist. Katholiken in Österreich und der Erzdiözese Wien Ein Wachstum in die Breite hat die katholische Kirche von 1945 bis Anfang der 70er Jahre erlebt. Der stärkste Faktor dafür war der Geburtenreichtum der sogenannten...

  • 09.09.20
Innenansicht der Kirche des Päpstlichen Instituts S. Maria dell‘Anima. | Foto: RB/Andreas Faessler
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Salzburg – Rom
Seit Jahrhunderten verankert

Der Salzburger Diözesanpriester Michael Max wird im September das gewichtige Amt des Rektors im Kolleg „Santa Maria dell’ Anima“ in Rom antreten. In der „Ewigen Stadt“ findet er dann zahlreiche Bezüge zu seiner Heimat Salzburg vor. Das fängt schon beim „Salzburger Engerl“ am Weihwasserbecken in seiner neuen Kirche, der „Anima“, an, die sich nahe der weltberühmten Piazza Navona befindet. Aus Salzburger Marmor sind auch die Altäre, die einst Fürsterzbischof Leopold Firmian gespendet hat. Sogar...

  • 19.08.20
Der elegante Bau neben der Pfarrkirche verfügt auch über einen angedeuteten Wassergraben, in dem auch schon Sommertheater gespielt wurde. | Foto: Pfarre
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Ausflugstipp zur Diözesangeschichte
Der Prachtpfarrhof des Klosterbaumeisters

Jakob Prandtauer zählt zusammen mit den Architekten Johann Bernhard Fischer von Erlach und Johann Lucas von Hildebrandt zu den bedeutendsten Künstlern des österreichischen Barock. Im Marchfeld steht ein eher unbekanntes Werk des „Klosterbaumeisters“. Etwa 25 km nordöstlich von Wien am Rande des Marchfeldes liegt die Marktgemeinde Weikendorf. Einst reichte das riesige Pfarrgebiet bis an die March und die Donau, denn Weikendorf war neben Probstdorf eine der beiden Urpfarren des Marchfeldes und...

  • 14.08.20
Kaiser Franz Joseph ließ das Jagdschloss Mayerling noch im selben Jahr in ein Kloster umwandeln.  | Foto: E. Fürst
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Karmel Mayerling
Schicksalsort der Monarchie

Die „Tragödie von Mayerling“ – der Freitod von Kronprinz Rudolph und seiner Geliebten Mary Vetsera am 30. Jänner 1889 – war Anlass dafür, dass Kaiser Franz Joseph das Jagdschloss Mayerling noch im selben Jahr in ein Kloster umwandeln ließ, in dem seither Karmelitinnen leben. Ein modernes Besucherzentrum führt die Ereignisse eindrucksvoll vor Augen. Eingebettet in den Wienerwald bietet der kleine Ort Mayerling mehr als nur eine beeindruckende Landschaft – er ist auch geschichtsträchtig. Denn...

  • 11.08.20
Das Schloss lässt sich wegen der Bäume am besten im Winter fotografieren.  | Foto: Der SONNTAG - Gerhard Eichinger
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Ausflugstipp zur Diözesangeschichte
Maria Theresias Notquartier?

Das Schloss in Ober Sankt Veit hat eine lange, bewegte Geschichte: Einst gehörte es dem Wiener Domkapitel, später einige Jahre Kaiserin Maria Theresia, bevor es die Erzdiözese Wien wieder zurückkaufte. Es war Erzbischöfliche Sommerresidenz, beherbergte das „Seminar für kirchliche Berufe“ und wird jetzt vom Neokatechumenat als Priesterseminar genützt. Bereits im 13. Jh. befand sich hier der Sitz österreichischer Adelsfamilien. Im Jahre 1361 verkaufte Stefan von Toppel das Schloss an Herzog...

  • 10.08.20

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