Karmel Mayerling
Schicksalsort der Monarchie

Kaiser Franz Joseph ließ das Jagdschloss Mayerling noch im selben Jahr in ein Kloster umwandeln.
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  • Kaiser Franz Joseph ließ das Jagdschloss Mayerling noch im selben Jahr in ein Kloster umwandeln.
  • Foto: E. Fürst
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Die „Tragödie von Mayerling“ – der Freitod von Kronprinz Rudolph und seiner Geliebten Mary Vetsera am 30. Jänner 1889 – war Anlass dafür, dass Kaiser Franz Joseph das Jagdschloss Mayerling noch im selben Jahr in ein Kloster umwandeln ließ, in dem seither Karmelitinnen leben. Ein modernes Besucherzentrum führt die Ereignisse eindrucksvoll vor Augen.

Eingebettet in den Wienerwald bietet der kleine Ort Mayerling mehr als nur eine beeindruckende Landschaft – er ist auch geschichtsträchtig. Denn genau dort, wo heute die Kirche des Karmelklosters steht, gehen Kronprinz Rudolf und Mary Vetsera am 30. Jänner 1889 in den Tod. Die anfangs von offizieller Seite verschleierte Tat ist die Tragödie eines gescheiterten Kronprinzen und wurde zu einem Mythos, der jährlich tausende von Besuchern nach Mayerling führt.

Modernes Besucherzentrum
Die „Tragödie von Mayerling“ – der Freitod von Kronprinz Rudolph und seiner Geliebten Mary Vetsera – war Anlass dafür, dass Kaiser Franz Joseph das Jagdschloss Mayerling noch im selben Jahr in ein Kloster umwandeln ließ, in dem seither Karmelitinnen leben. Die prachtvolle kleine Kirche des Karmel Mayerling steht exakt an der Stelle, wo die Bluttat verübt wurde.

Der Originalschauplatz der Tragödie ermöglicht heute Interessierten eine berührende Begegnung mit diesem Schicksalsort der Habsburgermonarchie.

Ein modernes, 2014 neu errichtetes Besucherzentrum bietet mit einer informativen Ausstellung rund um das Thema Thronfolger und Tathergang die Möglichkeit, in die Welt von damals einzutauchen. Eindrucksvolle Originalexponate führen die Eleganz und auch die Herausforderungen von Rudolfs Leben vor Augen. Schautafeln schildern die dramatischen Stunden der Tragödie.

Den Karmel Mayerling unterstützen
Besucher leisten zugleich einen Beitrag zum Fortbestehen des Karmels. Die Ordensfrauen beziehen ihre Einkünfte fast ausschließlich aus den Eintrittspreisen und ersuchen um Unterstützung für den Erhalt der historischen Mauern.

Konto „Rettet den Karmel Mayerling“,
IBAN: AT27 1919 0002 0010 0733,
BIC: BSSWATWW6

Weitere Infos und Öffnungszeiten siehe
www.karmel-mayerling.org

Autor:

Agathe Lauber-Gansterer aus Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

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