Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG - Glaube & Spiritualität

Beiträge zur Rubrik Glaube & Spiritualität

In der Wollust ist mir vollkommen wurscht, wie der andere ist: Hauptsache, ich habe die Gefühle, die ich haben will. Es bleibt die Freude auf der Strecke, etwas zu entdecken. Wer nur konsumiert, der verzichtet darauf, in Beziehung zu treten und das körperlich-seelisch-geistige Gefühl der Einheit mit einem anderen Menschen zu erfahren.
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Die sieben "Todsünden"
Wollust

▶ Die Wollust (lateinisch luxuria) ist eine sinnliche, sexuelle Begierde und Lust, die bei sexueller Aktivität, der Befriedigung oder bei sexuellen Phantasien erlebt wird. Wollust ist nicht nur körperliches Verlangen, sondern setzt auch erotische Phantasien frei. Diese ziehen starke Triebkräfte und Verlockungen nach sich. Das Gegenstück ist die Keuschheit. Lustgewinn – möglichst schnell Wollust oder Unkeuschheit bedeutet, den Menschen als ein Ding zu betrachten. Es geht dabei vor allem...

  • 04.06.20
Wie ein Termin mit Gott:  Beim Bibellesen da sein, Gott arbeiten lassen, wahrnehmen, was er durch sein Wort sagt, aber nicht krampfhaft versuchen, etwas aus dem Text herauszuquetschen.

Die Kraft des Gebetes
Beten mit der Bibel

Was das Beten mit der Bibel mit einer Massage zu tun hat und warum es sich lohnt, auch sehr vertraute Bibelstellen immer wieder zu meditieren. Beten mit der Bibel, meint Beate Mayerhofer-Schöpf, könne man mit einem Massagetermin vergleichen. „Ich mache mir einen Termin aus, lege mich hin und lasse den Masseur arbeiten. Es ist gut, wenn ich mich nicht anstrenge und nichts leisten will. Aber es ist wichtig, dass ich da bin.“ Da sein, Gott arbeiten lassen, wahrnehmen, was er durch sein Wort...

  • 04.06.20
Um glücklich zu sein müssen wir nur nach der inneren Balance im Leben suchen.
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Im Einklang mit mir selbst
Mäßigung - der Kampf gegen die Lust an der Verschwendung

Mäßigung entspricht so ganz und gar nicht den Idealen der Konsumgesellschaft, die ständig nach mehr, größer und teurer strebt. Mäßigung ist für viele gleichbedeutend mit „den Fortschritt aufzuhalten“! Die Coronakrise hat uns in den vergangenen Wochen die Mäßigung quasi aufgezwungen. Alles, was uns bisher lieb und teuer war, blieb uns plötzlich verwehrt: Reisen, wohin man will, Einkaufen wann und was man will, am Abend mit Freunden ausgehen, mit dem teuren Auto angeben, Geld verdienen... Von...

  • 02.06.20
Wir neigen dazu, mit Essen unangenehme Gefühle zu verdrängen oder gute zu verstärken. Das geschieht alles unbewusst, aber es ist wichtig, es bewusst zu machen: Was passiert da eigentlich, wie geht‘s mir dabei? Wie kann ich mit diesem Dilemma, in dem ich da stecke, anders umgehen? Das kann man lernen.
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Die sieben "Todsünden"
Völlerei "Fresssucht"

▶ Die Völlerei (lateinisch gula) ist jene Charaktereigenschaft eines Menschen, die ihn zu einem ausschweifenden und maßlosen Leben führt – zumeist durch „üppiges und unmäßiges Essen und Trinken“. Völlerei ist auch als Fresssucht, Schwelgerei, Gefräßigkeit, Maßlosigkeit und Unmäßigkeit bekannt. Ihr Gegenstück ist die Mäßigung. Die Freiheit zu sagen: Es ist genug! Interview mit Psychotherapeutin Mag. Eva Maria Berger und einer Expertise von Ethiker Ao. Univ.-Prof. DDr. Matthias...

  • 02.06.20
Ermes Ronchi: „Das ist die größte Sünde: an einen ,Gott’ zu glauben, der uns etwas missgönnt und wegnimmt, statt an einen Gott, der uns alles schenken will.“
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Buchtipp
Himmel und Erde lieben

Ermes Ronchi erschließt das Vaterunser, „das“ Gebet der Christenheit, auf faszinierende Weise. Für Sie gelesen von Stefan Kronthaler. Es ist ein Buch, das einfach Mut macht: Auch das neueste Werk des italienischen Serviten-Paters Ermes Ronchi über das „Vaterunser“ hat alle Voraussetzungen, zu einem spirituellen Bestseller zu werden – nach seinen Büchern über „Die nackten Fragen des Evangeliums“ und „Beten ist menschlich“. Zum einen ist es die Erklärung des biblischen Textes selbst,...

  • 28.05.20
Matthias Beck: Anstatt Neid könnte man auch Eifersucht oder Missgunst sagen. Ich gönne dem anderen etwas nicht. Das haben wir auch schon durch die Bibel, das Alte Testament hindurch. Dahinter steckt im Grunde das Gefühl: „Ich bin nicht gut genug.“
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Die sieben "Todsünden"
Neid

▶ NEID (lateinisch invidia) bezeichnet den Wunsch, selbst über mindestens als gleichwertig empfundene Güter (materieller oder nichtmaterieller Art) wie die beneidete Person zu verfügen. Neben diesem „konstruktiven Neid“ besteht mitunter auch der Wunsch, dass die beneidete Person die Güter, um die sie beneidet wird, verliert (destruktiver Neid, auch Missgunst). oder andersgearteten Schaden erfährt. Der Gegensatz von Neid ist das Wohlwollen. Um Neid ist niemand zu beneiden Die...

  • 28.05.20
Was ist das „Geheimnis“ des Ruhegebets? Der Betende verlässt sich auf Gott, nichts vermag ihn aus der Fassung zu bringen.
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Buchtipp
Pater Pio und das Ruhegebet

Peter Dyckho zeigt anhand vieler Briefe des wohl größten Heiligen Italiens, dass auch Pater Pio das Ruhegebet gebetet hat. Für Sie gelesen von Stefan Kronthaler. Er ist einer der großen Heiligen, wenn nicht „der“ Heilige Italiens: Pater Pio von Pietrelcina (1887-1968). Dieser Kapuziner erlebte 1918 das Wunder der Stigmatisation (Auftreten der fünf Wundmale Jesu Christi) an sich. Er wurde zu einem großen Seelenführer, Papst Johannes Paul II. hat ihn im Jahr 2002 heiliggesprochen....

  • 28.05.20
Beim kontemplativen Gebet  geht es darum, Gott zu betrachten, aber nicht um ihn um etwas zu bitten, sondern um in ihm zu ruhen.
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Die Kraft des Gebetes
Das innere Gebet

Im inneren oder kontemplativen Gebet sucht der Betende den Blick Gottes. Abschweifende Gedanken sind dabei ganz normal, auch dunkle Phasen gehören dazu. Nicht der Betende urteilt über das Gelingen des Gebetes, sondern allein Gott. Um die Frage zu beantworten, was inneres Gebet ist, lassen wir zu Beginn eine Expertin zu Wort kommen. Teresa von Avila, Heilige, Kirchenlehrerin und Mystikerin, schreibt im 16. Jahrhundert: „Denn meiner Meinung nach ist inneres Beten nichts anderes als Verweilen...

  • 28.05.20
Tapferkeit hat viel mit gesundem Selbstvertrauen und mit Grundvertrauen ins Leben zu tun. Ohne sie laufen wir Gefahr, lethargisch zu werden.
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Eine Tür zum Leben
Tapferkeit - Den Mutigen gehört die Welt

Den Stier bei den Hörnern packen Sie ist ganz klar jene Tugend, die uns in Schwierigkeiten standhalten und im Erstreben des Guten durchhalten lässt: Die Tapferkeit. Mein Eindruck ist, dass der Begriff der Tapferkeit nicht unbedingt Hochkonjunktur hat, sondern eher nach etwas Verstaubtem, Antiquiertem riecht. Was jedoch von der Sache her gemeint ist, ist in unserer Gesellschaft hochaktuell“, sagt Martin M. Lintner OSM, Professor für Moraltheologie an der Philosophisch-Theologischen...

  • 27.05.20
Der Heilige Geist kam zu Pfingsten auf die Menschen herab. Er ist Gott in uns allen.
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Pfingsten
„Wir sind der Computer, der Heilige Geist ist das Betriebssystem“

Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes. Die Kraft Gottes kam damals auf die Jünger herab. Aber kommt sie auch heute noch auf uns herab? Und wenn ja: Wie fühlt sich der Heilige Geist an und was bewirkt er? Rund um Pfingsten hören wir viel vom Heiligen Geist, vom Geist Gottes. Biblisch ist auch von „Wind“ (z. B. Ex 14,21), „Hauch“ oder „Atem“ (Ps 33,6; Ez 37,5–14) die Rede. Doch was bewirkt der Heilige Geist, von dem im Neuen Testament rund einhundert Mal die Rede ist? „Spontan würde...

  • 26.05.20
Pfingsten: Das Fest des Heiligen Geistes, der die Kirche mit seinen Gaben verjüngt. Im Bild das Pfingst-Treffen der Loretto-Gemeinschaft in Salzburg 2019.
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Heiliger Geist
Entdeckungsreise zu den Geistesgaben

Sie sind unentbehrlich für das Leben der Kirche: die Charismen (Gaben) des Heiligen Geistes. Im Neuen Testament finden sich die Geistesgaben listenartig im Römer-Brief (12,6-8), im Ersten Korinther-Brief (12,8-10 und 12,28-31), im Epheser-Brief (4,7.11) und im Ersten Petrus-Brief (4,9-11). Zu den Gaben des Heiligen Geistes zählen laut dem Ersten Korinther-Brief Mitteilung von Weisheit, Vermittlung von Erkenntnis, Glaubenskraft, Krankheiten heilen, Wunderkräfte, Prophetisches Reden,...

  • 26.05.20
Dem Nächsten dienen, sich für eine Sache und für andere einsetzen sind für Franz keine Floskeln.
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Zeit für meinen Glauben
„Das hätte auch ganz anders ausgehen können“

Franz Fritz hat als Feuerwehrmann viel erlebt. Das Ehrenamt bedeutet ihm sehr viel. Helfen zu können, sagt der Weinviertler, ist ein erhabenes Gefühl. Bei Unfällen mit Todesopfern bleibt ihm nur, den Verstorbenen Gott anzuvertrauen. Es gibt Bilder, die kriegt man selbst als erfahrener, langjähriger Feuerwehrmann lange nicht aus dem Kopf. Einsätze, die einem tage- und nächtelang nachgehen. Franz Fritz blickt auf viel Erfahrung als Feuerwehrmann zurück und dementsprechend auch auf viele...

  • 26.05.20
Pavol Tomanek (hier mit Familie): „,Herr, wenn du mich brauchst‚ warum sagst du mir dann nicht endlich, was du willst. Ich bin nur ein einfacher Mensch, der Maurer sein wollte, aber Kellner wurde.
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Zeit für meinen Glauben
Mein Traum vom Fliegen

Pavol Tomaneks Lebensweg ist einer mit vielen Wendungen. Ein Traum begleitet ihn viele Jahre, irgendwann kann er ihn deuten: Gott ruft ihn, Diakon zu werden. Maurer wollte er werden, Kellner hat er gelernt, heute ist Pavol (Pauli) Tomanek Religionslehrer, Universitätsprofessor und ehrenamtlicher Diakon. In der Slowakei geboren, lebt Pauli seit 2009 mit seiner Familie im niederösterreichischen Wolfsthal und pendelt zum Unterrichten in die Slowakei. Ein Lebensweg mit vielen Wendungen?...

  • 25.05.20
Wo spüre ich, dass Gott am Werk ist? Wo erlebe ich Hoffnungslosigkeit? Wo braucht es Versöhnung und Heilung? Wofür bin ich dankbar?
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Die Kraft des Gebetes
Der Tagesrückblick in liebender Aufmerksamkeit

Der Tagesrückblick: Für den heiligen Ignatius von Loyola ist es die ‚wichtigste Viertelstunde des Tages‘. Für die Wienerin Maria Hoyer eine gute Möglichkeit, Gottes Hilfe zu entdecken. Für Maria Hoyer gleicht der abendliche Tagesrückblick einer Schatzsuche. Wenn sich die 64-jährige Volksschullehrerin hinsetzt und gedanklich den vergangenen Tag durchgeht, fällt ihr auf, wie viel Schönes sie erlebt hat. „Während des Tages ist oft das Bedrückende im Vordergrund. Am Abend merke ich dann, was...

  • 20.05.20
Christi Himmelfahrt ist die Voraussetzung dafür, dass Jesus Christus im Medium des Heiligen Geistes auf neue Weise zu uns kommt. Ewigkeit beginnt dort, wo wir uns in der Zeit auf Christus einlassen“.
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Hochfest Christi Himmelfahrt
Startrampe für den Heiligen Geist

40 Tage nach Ostern feiern wir diesen Donnerstag das Hochfest Christi Himmelfahrt. Ein Raketenflug war die Himmelfahrt keine, mehr eine Startrampe für den Heiligen Geist. Wenn es um die Himmelfahrt Christi geht, kommen schnell Assoziationen wie ein Raketenflug oder die Fahrt mit einem Lift. Beides trifft nicht zu. Auferstehung und Himmelfahrt Christi bringen zum Ausdruck, worauf alle Christen hoffen: ganz bei Gott zu sein. Theologisch auf den Punkt bringt es der Wiener Dogmatiker...

  • 20.05.20
Symbolbild: „Wir haben das Haus wie ein Gottesgeschenk empfunden. Von Anfang an beschlossen wir, die Überschüsse aus dem Garten zu verschenken. Es sollten auch andere etwas davon haben.“

Zeit für meinen Glauben
Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Ein Pensionist nimmt geflüchtete Menschen in sein Haus auf. „Das ist eine Win-Win-Situation für alle“, sagt der 80-Jährige. Eine gleichberechtigte Partnerschaft. Das ist es, was der achtzigjährige Pensionist aus Niederösterreich, der gerne anonym bleiben möchte, nun schon zum wiederholten Male mit geflüchteten Menschen eingegangen ist. Quasi eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe, zu der jeder der Beteiligten etwas beiträgt. Er bietet eine Wohnung, die Mitbenützung von Nebenräumen und des Gartens...

  • 19.05.20
Jetzt, in Corona-Zeiten, erkennen wir besser als sonst, wie wichtig es ist, wirklich auf die Menschen und ihre realen Situationen zu schauen. Jesus will also sagen: Ohne Barmherzigkeit gibt es keine wahre Gerechtigkeit.
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Eine Tür zum Leben
Gerechtigkeit

Der Ruf nach Gerechtigkeit ertönt von vielen Seiten. Doch was verbirgt sich hinter diesem Ruf? Was meint die Kardinaltugend der Gerechtigkeit, was heißt eigentlich „soziale“ Gerechtigkeit konkret? Von Gerechtigkeit träumen alle, nach Gerechtigkeit sehnt sich jeder Mensch, keiner will „ungerecht“ behandelt werden. Schnell wird mit „Gerechtigkeit“ gleich die sogenannte „soziale Gerechtigkeit“ verbunden. Alle politischen Parteien haben auf ihre Weise die „Gerechtigkeit“ auf ihre Fahnen...

  • 19.05.20
Habgier bedeutet „Ich will alles haben.“ Immer mehr Geld verdienen, im Internet immer mehr Daten sammeln, um immer mehr Macht zu haben.
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Die sieben "Todsünden"
Habgier

▶ Die Habgier (lateinisch avaritia) auch bekannt als Habsucht, Begierde, Begehrlichkeit, ist der unbeherrschte Wunsch, Vermögen oder Gegenstände mit theoretischem Wert zu besitzen. Dies geschieht in der Absicht, den Gegenstand für sich selbst zu behalten und ist weit entfernt vom Gebot des grundlegenden Überlebens und von Annehmlichkeiten. Habgier bezeichnet also das Streben nach Reichtum, Status und Macht. Motivation dafür kann ein Zustand innerer Leere sein. Ihr Gegenstück ist die...

  • 19.05.20
Das Buch verkündet die Freude Gottes an seiner Schöpfung und die Freude, die Christen an Gott haben können.
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Buchtipp
Unsere Religion der Freude

Kardinal Kurt Koch ermutigt zu einem Christsein, das Freude hat an der Schönheit des Glaubens. Für Sie gelesen von Stefan Kronthaler. Anlässlich seines 70. Geburtstages legt der Schweizer Kurienkardinal Kurt Koch in einem Sammelband Beiträge vor, die vor allem um ein Thema kreisen: um das Christentum als Religion der Freude. Das Buch verkündet die Freude Gottes an seiner Schöpfung und die Freude, die Christen an Gott haben können. Aufgabe der Kirche ist es, von dieser Freude Zeugnis zu...

  • 19.05.20
Prinzipiell ist es wichtig dass man sich Zeit nimmt, um vor Entscheidungen die Mittel auf ihre Klugheit hin zu prüfen.
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Tugend - eine Tür zum Leben
Klugheit

Die wichtigste Tugend ist die Klugheit, sie ist eine innere Brille. Erst wenn man kluge Entscheidungen trifft, weiß man was Klugheit ist. Davon ist die Einsiedlerin Sr. Damienne überzeugt. Sie gilt weithin als kluge und weise Frau und ist als geistliche Begleiterin gefragt und beliebt. Auf der Suche nach dem Schlüssel zur Kardinalstugend Klugheit begeben wir uns ins Waldviertel an der Grenze zwischen Nieder- und Oberösterreich. Zwischen Landschlag und Liebenau an der Quelle vom Großen...

  • 14.05.20
Hochmut erleben wir oft generell dort, wo der Respekt vor dem anderen nicht mehr gewahrt ist. Also dort, wo man dem anderen nicht mehr richtig zuhört und wo man sich emotional vom anderen entfernt.  Das geht sogar so weit, dass nur noch über Kommandos, Beschimpfungen, Vorwürfen oder mit Streit kommuniziert wird – oder die Kommunikation komplett verebbt.
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Die sieben "Todsünden"
Hochmut

▶ Unter Hochmut (lateinisch superbia) versteht man seit der frühen Neuzeit den Habitus von Personen, die ihren eigenen Wert, ihren Rang oder ihre Fähigkeiten unrealistisch hoch einschätzen. Weitere Begriffe dafür sind Anmaßung, Überheblichkeit, Arroganz, Einbildung, Blasiertheit, Prätention oder Dünkel. Ein Verhalten, das von Hochmut zeugt, ist das Angeben, Prahlen, Großtun und Wichtigtun. Der Gegensatz von Hochmut ist die Demut. Hochmut kommt vor dem FallHochmut gilt im Christentum als eine...

  • 14.05.20
„Sünde kommt von absondern: „„Menschlicher Eigensinn und Egoismus sind zugleich ein Widerspruch gegenüber der sozialen Dimension menschlichen Lebens und damit eine Negation des christlichen Liebesgebots, eine soziale Verweigerung.

Die sieben "Todsünden" Einleitung
Sünde - Radix Malefiz

Todsünde oder Wurzelsünde ? ▶ Was meint „Sünde“? Sünde ist, vereinfacht gesagt, die Weigerung des Menschen, Gottes guten Willen zu bejahen und sich ihm zu öffnen. Sie ist der Missbrauch all dessen, was Gott geschaffen hat. „Menschlicher Eigensinn und Egoismus sind zugleich ein Widerspruch gegenüber der sozialen Dimension menschlichen Lebens und damit eine Negation des christlichen Liebesgebots, eine soziale Verweigerung. Insofern besitzt Sünde stets auch negative Auswirkung für das...

  • 14.05.20
Es ist ganz wichtig, in sich hineinzuhören und herauszufinden, was genau mich da jetzt auf die Palme gebracht hat. Welche Bedürfnisse gerade zu kurz gekommen sind.
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Die sieben "Todsünden"
Zorn

▶ Der Zorn (lateinisch ira) ist ein elementarer Zustand starker emotionaler Erregung (Affekt) mit unterschiedlich aggressiver Tendenz, der zum Teil mit vegetativen Begleiterscheinungen verknüpft ist (vgl. Wut) . Einerseits tritt er als heftiger Ärger, wutähnlicher Affekt, als Jähzorn oder als Zornesausbruch auf, der zu unkontrollierten Handlungen oder Worten führen kann. Andererseits tritt er als anhaltendes, gerechterscheinendes „Zürnen“ auf (auch als Groll, veraltet Grimm oder stärker Ingrimm...

  • 14.05.20
Ziel ist es, wie es das Zweite Vatikanische Konzil formuliert, „dass der gesamte Ablauf des Tages und der Nacht durch Gotteslob geweiht wird“.
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Die Kraft des Gebetes
Das Stundengebet

Ordensleute, Diakone und Priester sind verpflichtet, alle Getauften sind eingeladen, das Stundengebet zu beten. Pauline Reidlinger aus Hollabrunn tut dies seit 45 Jahren. Alleine, mit ihrem Mann und in der Pfarre. Früher, als die Kinder klein waren, war es schwierig einen Platz zum Beten zu finden, an dem es ruhig ist“, erinnert sich Pauline Reidlinger. „Ich bin also früher aufgestanden, um die Laudes zu beten. Nach und nach sind die Kinder aufgewacht und haben sich dazugesetzt.“ Paulines...

  • 14.05.20

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