Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG - Texte zum Sonntag

Beiträge zur Rubrik Texte zum Sonntag

Wer im Frieden Christi lebt, wer den Heiligen Geist empfangen hat, hat keinen Grund mehr, sich noch zu fürchten.

Gedanken zum Evangelium: Pfingstsonntag
Friede sei mit euch!

Johannes 20, 19–23 Die Gabe des Friedens vertreibt die AngstAm Abend des ersten Tages tritt Jesus in die Mitte seiner Jünger und wünscht ihnen Frieden. Er haucht sie an und schenkt ihnen damit den Heiligen Geist. Ostern und Pfingsten sind hier bei Johannes ein und dasselbe Geschehen! Die Auferstehungsfreude und der Friede, den der Heilige Geist schenkt, gehören ganz eng zusammen. Die Zeit des Fürchtens ist vorbei! Vor einigen Wochen habe ich hier darüber geschrieben, dass die Jünger sich...

  • 27.05.20
Der Heilige Geist kam auf sie herab. Erfüllt von dieser Freude eröffnete sich für die Jünger auch die Dynamik ihres Glaubens, die über die Sorge um das Eigene weit hinausreicht.
2 Bilder

Gedanken zum Evangelium: 7. Sonntag der Osterzeit
Leben in Gemeinschaft

Johannes 17, 1–11a Vom anderen her, auf andere hin. Mit diesen Worten könnte man die Sendung Jesu beschreiben. Er lebte ganz aus der Gemeinschaft mit dem Vater. Nicht bloß, um sich selbst zu verherrlichen, sondern um den Menschen die Gemeinschaft mit Gott zu ermöglichen. Die Aussagen Jesu, die uns im Johannesevangelium überliefert sind, zeigen eine Spannung auf, die auch unser Leben aus dem Glauben ganz konkret betrifft: Jesus übergab sich freiwillig dem Willen des Vaters. Man könnte...

  • 20.05.20
Wie Antoine de Saint-Exupéry wusste: „Man sieht nur mit dem Herzen gut.“ Die Liebe lässt sehen, wo andere nicht sehen, sie lässt Einssein erleben, sie schenkt den Geist der Wahrheit und der Klarheit. Der „Geist der Wahrheit“ ist ein Geist der Klarheit, des Unmissverständlichen, des Wesentlichen.

Gedanken zum Evangelium: 6. Sonntag der Osterzeit
Liebe schenkt den Geist der Wahrheit

Johannes 14, 15–21 Vorweg ein Geständnis: Ich sehe mir gerne Liebesfilme an. Nicht so sehr die hochstehenden, problematischen, komplizierten, als vielmehr die seichten, wo schon klar ist, wie sie ausgehen. Trivial, ich weiß. Und doch: Sie sprechen, wenn auch kalkuliert und aus „niederen“ Motiven, ein paar grundlegende Weisheiten an, die zu Herzen gehen. Der heutige Text ist für mich im wahrsten Sinne des Wortes ein „philosophischer“ Text, also durchtränkt von einer leidenschaftlichen...

  • 13.05.20
Nur wer Fragen stellt, kann zu mehr Einsicht gelangen, kann eine Antwort finden, was ihn bewegt, und man soll Dinge in Frage stellen dürfen, wenn es in Glaubensfragen zu einer Starrheit kommt. Genauso ist es, wenn Kinder keine Fragen stellen, irgendetwas würde in ihrer Entwicklung nicht richtig laufen.

Gedanken zum Evangelium: 5. Sonntag der Osterzeit
Wer fragt, bekommt eine Antwort

Johannes 14, 1–12 In der Zeit vor dem Smartphone und Google hat man, wenn man nach einer Straße oder einem Gebäude gesucht hat, einfach jemanden auf der Straße nach dem Weg gefragt. Außerdem: Fragen kostet ja nichts! – Diesen Satz kennen wir alle. Jetzt haben wir alles auf dem Handy, um uns ans Ziel zu bringen, inklusive der Anzeige von Weg- und Zeitersparnis, und das Fragenstellen erübrigt sich damit auch. Man will ja auch nicht für dumm gehalten werden, wenn man zu viele Fragen...

  • 06.05.20
Die Türen werden sich öffnen. Wir werden neu ausgerüstet und so neu gesandt zu unseren Brüdern und Schwestern. Vielleicht auf ungeahnten Wegen, die der Herr im Stillen für uns vorbereitet hat. Harren wir noch aus! Es lohnt sich!

Gedanken zum Evangelium: 4. Sonntag der Osterzeit
Öffnet die Türen

Johannes 10, 1–10 Der Geruch von frischem Heu, zufriedenes Kauen in Wärme und Geborgenheit. Plötzlich Stille. Das Kauen verstummt, die Köpfe heben sich. Nahende Schritte verraten, dass er schon bald in der Tür stehen wird. Er, der gute Hirte, der jedes Schaf bei seinem Namen kennt und einzeln mit seiner sanften Stimme ruft. Freudige Unruhe, ein Drängen hin zur Tür. Bis sie sich endlich öffnet, Er da ist und alle hinausführt. Es geht los! Mit Bocksprüngen voraus, gemütlich hinterher, oder...

  • 28.04.20
Wir vermissen die Nähe von Menschen, die gemeinsame Messfeier, den Empfang der Sakramente – ähnlich wie die Jünger Jesus vermissen. Doch die erstaunliche Erfahrung ist, dass sie Jesus genau am Nullpunkt begegnen.

Gedanken zum Evangelium: 3. Sonntag der Osterzeit
Unerwartete Begegnung

Johannes 21,1-14 Immer mehr entdecke ich die Auferstehungsevangelien als Modellgeschichten, die mir helfen, meinen Alltag, meine Tiefpunkte, meine Sehnsucht und Suche nach dem lebendigen Jesus zu deuten. Ihm auch in meinem Leben mit all seinen mühsamen Dingen auf die Spur zu kommen. Den Jüngern fällt die Decke auf den Kopf. Ausgangsbeschränkungen mit einem anderen Hintergrund als bei uns, eng ist es jedenfalls. Zumindest kommt mir die Vorstellung, dass sie nach dem Tod Jesu recht lust-...

  • 23.04.20
Seliggepriesen werden von Jesus all jene, die nicht sehen und doch glauben . Ich muss hier unwillkürlich an unsere eigene Situation während dieser Corona-Krise denken. Auch wir sitzen hinter verschlossenen Türen und fürchten uns – wenn auch aus anderen Gründen.

Gedanken zum Evangelium: Sonntag der Barmherzigkeit
Hinter verschlossenen Türen

Johannes 20,19–31 Die Jünger haben Angst und halten die Türen verschlossen. Sie haben sich verkrochen und abgekapselt. Doch das Leben findet sie trotzdem. Der Auferstandene tritt durch verschlossene Türen in ihre Mitte. Er wünscht ihnen Frieden, dann sendet er sie aus. Nur einer ist nicht dabei: Thomas sieht nicht und glaubt nicht. Aber auch für ihn gibt es eine zweite Chance. Beim Lesen des heutigen Evangeliums sprang mir sofort die Tatsache ins Auge, dass die Jünger sich eingesperrt...

  • 17.04.20
ego sum resurrectio et vita (Ich bin die Auferstehung und das Leben; Joh 11,25)

Gedanken zum Evangelium: Ostersonntag
Ostern darf dauern

Johannes 20,1-18 „Stell dir vor, es ist Ostern, und niemand geht hin.“ Bis vor Kurzem war das unvorstellbar, aber heuer ist Ostern für die meisten ganz anders als gewohnt – ohne feierliche Liturgie in den Pfarren und begleitet von großen Sorgen und Ängsten, Verlust und Tod angesichts der Covid 19-Pandemie. Und trotzdem: Es ist Ostern! In diese Wirklichkeit dürfen wir eintreten, auch wenn uns vielleicht (noch) nicht nach „Halleluja“ zumute ist. Die Kirche gibt uns auf jeden Fall bis Pfingsten...

  • 11.04.20
Ein perfektes Beispiel für Massen­manipulation.

Gedanken zum Evangelium: Palmsonntag
Keine Sympathie für Populisten

Matthäus 26, 14 Matthäus 27,1-66 Ich finde Pilatus im Matthäusevangelium erfrischend unsympathisch. Und das macht mir das Matthäusevangelium selbst wiederum sympathisch. Denn dadurch wird die Frage, wer schuld am Tod Jesu ist, differenzierter und vielschichtiger beantwortet als in den anderen Evangelien. Und das hat auch Auswirkungen auf die Rolle, die „das Volk“ dabei spielt. Dass die Oberschicht Jerusalems, die Hohepriester und die Ältesten des Volkes, bei Matthäus nicht gut wegkommt,...

  • 04.04.20
Die bevorstehende Osternacht gibt uns die Gelegenheit, die Freundschaft mit Christus zu vertiefen und zu erneuern

Gedanken zum Evangelium: 5. Fastensonntag
Nichts bleibt, wie es war

Joh 11, 3-7.17.20-27.33b-45 Über den Tod redet man im Normalfall nicht gerne, und wenn man die Frage stellt, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, sind die Meinungen unterschiedlich. Manche Leute sagen: „Irgendetwas wird es schon geben.“ Man spürt dabei die Unsicherheit, wenn es um die Frage „Leben nach dem Tod?“ geht. Man verdrängt gerne die Tatsache, dass der Tod ein Bestandteil des Menschseins ist. Die Auferweckung des Lazarus von den Toten kann man als einen der Höhepunkte im...

  • 29.03.20
Das größte Glück ist bereits erfüllt. Wir gehören zu Jesus, zu Gott, zu Ihm, der alles, dich und mich, erschaffen hat.
2 Bilder

Gedanken zum Evangelium: 4. Fastensonntag
Freude einüben, Leben schöpfen

Halbzeit auf dem Weg nach Ostern. Zwischenstopp: Laetare-Sonntag. Zeit der Freude abseits der Umstände. Zeit zur Reflexion: Bin ich (noch) gut unterwegs? Gehe ich Ostern bewusst entgegen? Oder besser: Nehme ich schon bewusster wahr, dass Ostern auf mich zukommt? Dass die Fülle der Freude, das volle Leben kommt und schon da ist? Darin üben wir uns ein. Wer kennt sie nicht, die Sehnsucht nach Frieden, Freude und Gemeinschaft? Danach, angenommen, verstanden und geliebt zu sein, dazuzugehören?...

  • 22.03.20
Sie braucht sich nicht verstecken, nicht zu schützen, sondern sie erlebt, wie sie in der Begegnung mit Jesus lebendig wird.

Gedanken zum Evangelium: 3. Fastensonntag
Lebendig

Johannes 4,5–26. 39a.40–42 Die Sonntagsevangelien dieses Jahres begleiten Erwachsene auf ihrem Weg zur Taufe am Osterfest. Und sie laden uns ein, unser eigenes Getauftsein mehr zu entdecken. Denn Jesus berührt uns in der Sprache des Trostes, der Freude und des Friedens, die uns aus aller Erstarrung herausholt und lebendig werden lässt. Etwa neunzig Frauen und Männer aus unserer Diözese haben am Beginn der Fastenzeit im Zuge ihrer Vorbereitung auf die Taufe in der Zulassungsfeier einen...

  • 14.03.20
Es ist gut, ganz bewusst in Gottes Gegenwart zu verweilen, ob in der freien Natur oder in einer Kirche.
2 Bilder

Gedanken zum Evangelium: 2. Fastensonntag
Es ist gut, dass wir hier sind!

Matthäus 17, 1-9 In der Verklärungsszene offenbart sich Jesu göttliche Herrlichkeit den anwesenden Jüngern. Von dieser Erfahrung überwältigt, würden sie am liebsten für immer mit ihm auf dem Berg bleiben. Obwohl der Augenblick für sie auch mit großer Angst verbunden ist, wissen sie um seine Schönheit. Petrus findet dafür die richtigen Worte. Es ist gut, in Gottes Gegenwart zu sein! Immer wenn ich die Verklärungsszene lese oder höre, muss ich an ein Zitat aus Goethes Faust denken: „Werd ich...

  • 08.03.20
Man muss genau hinschauen, um unterscheiden zu können, was wirklich gut ist.

Gedanken zum Evangelium: 1. Fastensonntag
Genau hinschauen

Matthäus 4, 1-11 Jesus hat 40 Tage des Fastens gerade hinter sich, wir haben sie großteils noch vor uns. Aber so ist es jedes Jahr: In allen Lesejahren wird am ersten Fastensonntag ein Evangelium von der Versuchung Jesu gelesen. Obwohl es also oft vorkommt, zahlt es sich aus, genau hinzuschauen. Versuchung 1: Man stelle sich vor, 40 Tage zu fasten und dann einen ganz einfachen Vorschlag für das Fastenbrechen zu bekommen: „Mach dir Brot aus Steinen! Du kannst das doch als Sohn Gottes.“ Und...

  • 29.02.20

Gedanken zum Evangelium: 7. Sonntag im Jahreskreis
Nicht schon wieder!

Matthäus 5, 38-48 Ich gebe zu, der Text ist kein bequemer, angenehmer Text für mich. Er fordert mich in mehrerer Hinsicht heraus: Da ist zum einen natürlich die Herausforderung, eine Form der Vollkommenheit zu erlangen, der ich mich nicht gewachsen fühle. Meine „Feinde“ zu lieben und die andere Wange hinzuhalten, das fällt mir nicht leicht. Vor allem, wenn mir etwas wirklich Schlimmes angetan wurde. Mir wird auch ein wenig mulmig bei diesem Evangelium, gerade angesichts der großen...

  • 22.02.20

Gedanken zum Evangelium: 6. Sonntag im Jahreskreis
Wer kann da noch bestehen

Matthäus 5, 17-37 Es war niederschmetternd, denn das viele Geld für die Reparatur und die Ersatzteile hatte ich nicht, aber das Auto brauchte ich dringend für die Arbeit. Ich hatte keine Wahl. Wenn ich auf der Straße fahren wollte, musste ich entweder die Reparatur bezahlen oder ein neues Auto kaufen. Das heutige Evangelium ist so eine Sicherheitsüberprüfung. Wenn du das Gefährt, mit dem du durch das Leben fährst, nicht in Ordnung bringst, gefährdest du dich und andere Mitmenschen, und bei...

  • 21.02.20

Gedanken zum Evangelium: 5. Sonntag im Jahreskreis
Geschmack auf Gott

Matthäus 5, 13-16 Beim Lesen dieses Evangeliums erinnere ich mich an die ersten Jahre, in denen ich versuchte, mich bewusst in den Dienst Gottes zu stellen und die Gabe des Lobpreises in Form von Liedern einzusetzen. Große Freude und gleichzeitig große Unsicherheit waren meine Begleiter. Stimmen von außen sagten: „Die will sich ja nur wichtigmachen“, „die will angeben“, „die will ja bloß Aufmerksamkeit und Lob“. Doch im Inneren rief ich: „Nein!!! Ich tu doch nur das, was Gott mir geschenkt...

  • 09.02.20
Das Fest Santo Niño auf den Philippinnen: Die Menschen halten eine Figur des Jesukindes in ihren Händen.

Gedanken zum Evangelium: Fest Darstellung des Herrn
Gott mitten im Leben

Ich schreibe diese Zeilen während unserer diözesanen Studienreise auf die Philippinen. Heute Vormittag haben wir das für die Philippinen typische Fest des Santo Nino, des göttlichen Kindes gefeiert. Vom Beginn der Christianisierung an hat die portugiesisch-spanische Volksfrömmigkeit die Menschen geprägt und berührt. Beim Danklied werden Figuren des Jesuskindes im Takt mitgeschwenkt, die Menschen berühren die Figuren und Kreuze in der Kirche. Und so lesen wir auch am Fest der Darstellung des...

  • 02.02.20

Gedanken zum Evangelium: 3. Sonntag im Jahreskreis
Alles liegen und stehen lassen

Matthäus 4,12-23 Jesus geht am See von Galiläa spazieren, sieht einige Fischer bei der Arbeit und ruft ihnen zu: „Kommt her, folgt mir nach!“ Da lassen sie alles liegen und stehen, um ihm zu folgen. Einfach so. Ohne Zögern. Ohne Rückfrage. Ohne sich zu verabschieden. Wissen die Jünger überhaupt, worauf sie sich einlassen? Verlangt Jesus das auch von mir – und kann ich das überhaupt? Die Berufungsgeschichten in den Evangelien haben mich immer irritiert. Das Schema ist meist dasselbe:...

  • 26.01.20

Gedanken zum Evangelium: 2. Sonntag im Jahreskreis
Nichtstun geht gar nicht

Johannes 1, 29-34 Zweimal heißt es im Evangelium des heutigen Sonntags, dass Johannes der Täufer Jesus nicht kannte. Kannte – in der Vergangenheit also. Jetzt kennt er ihn, weil er ihn gesehen hat. Doch keineswegs sind dem Täufer die Probleme derer unbekannt, die nur schwer glauben können,  dass Jesus Gottes Sohn ist, denn  er war einer von denen, die Jesus nicht gekannt haben. Erst die Begegnung mit dem Messias, das Sehen, befähigt ihn zum Zeugnis. Der Gott, den er gesehen und erfahren...

  • 18.01.20

Gedanken zum Evangelium: Fest Taufe des Herrn
Wie klingt Gott?

Matthäus 3, 13-17 Gott offenbart sich bei der Taufe Jesu mit seiner Stimme. In der Bibel ist auch an vielen anderen Stellen davon die Rede, dass Gottes Stimme hörbar wird und er dem Menschen  etwas sagt. Und das führt mich zu einer Frage, die mich schon lange beschäftigt: Wie hört es sich an, wenn Gott zu uns spricht? Wie wird Gottes Offenbarung hörbar? Für mich ist das ein faszinierendes Gedankenexperiment. Wie stelle ich mir Gottes Stimme vor? Wie klingt Gott? Als ehemalige Musikerin...

  • 11.01.20

Gedanken zum Evangelium: 2. Sonntag nach Weihnachten
Gott ist das Wort

Johannes 1,1-18 Das heutige Sonntagsevangelium gehört sicherlich nicht zur leichtesten Kost der vier Evangelien. Der Prolog, wie er auch genannt wird, ist ein Ausdruck und Bekenntnis des göttlichen Wortes für die Menschheit. Der englische Theologe Michael Mullins schrieb einmal, dass der Prolog wie eine Ouvertüre eines großen musikalischen Werkes ist, die für Zuhörer eine tiefgreifende Auswirkung hat. Am Beginn heißt es da: „Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war...

  • 06.01.20

Gedanken zum Evangelium: 1. Sonntag nach Weihnachten - Fest der Heiligen Familie
Hören, vertrauen, handeln

Matthäus 2, 13-15.19-23 Er ist von Anfang an kein Spaziergang, der Weg Jesu. Die Strapazen der Reise nach Bethlehem wären schon genug gewesen für eine Hochschwangere. Aber kaum ein Durchatmen für die junge Familie nach der Geburt. Es geht beschwerlich weiter, durch die Nacht. Josef hört auf die Stimme Gottes und vertraut. Sein Horchen und Gehorchen rettet Leben. Da gehört Mut und Vertrauen dazu: Mitten in der Nacht alles zusammenzupacken und loszugehen als kleine Familie. Auf eine...

  • 06.01.20

Gedanken zum Evangelium: 4. Adventsonntag
Kulturwandel

Matthäus 1, 18-24 Geschichte und Traditionen sind oft einseitig geprägt. Die Bibel erzählt, wie Menschen sich von Gott in ein anderes Denken, eine veränderte Kultur führen lassen. Das könnte für unsere Kirche, unsere Pfarren und Gemeinschaften Mut zu Neuem machen. Matthäus schreibt für Menschen, die von ihrem Denken und Empfinden in der jüdischen Tradition des 1. Jahrhunderts beheimatet sind. An den Anfang des Evangeliums stellt er einen Stammbaum Jesu. Er will damit deutlich machen, dass...

  • 06.01.20
  • 1
  • 2

Beiträge zu Texte zum Sonntag aus

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.