Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG - Texte zum Sonntag

Beiträge zur Rubrik Texte zum Sonntag

Wie genau dieses Verständnis der Schrift aussehen soll und wem und wie ich es weitergeben kann, damit es für den Glauben möglichst vieler Menschen fruchtbar werden kann, diese Fragen treiben mich um.

Gedanken zum Evangelium: 3. Sonntag der Osterzeit
Die Schrift verstehen

Mein Lieblingsvers am heutigen Evangelium ist – wenig überraschend – Vers 45: „Darauf öffnete er ihren Sinn für das Verständnis der Schriften.“ Dieser Vers berührt das Zentrum meiner Tätigkeit (nicht nur) als Bibelwerksdirektorin. Ich bitte daher um Verständnis, dass meine heutigen Gedanken ein bisschen „aus dem Nähkästchen“ des Bibelwerks plaudern. Als Direktorin des Österreichischen Katholischen Bibelwerks ist es laut Statut eine meiner Aufgaben „die Bibel allen Menschen vorzustellen und...

  • 17.04.21
Ich denke, dass diese Begebenheit auch den anderen Aposteln half, aus ihrer eigenen Verwundbarkeit, der Furcht, der Zweifel und der Verlassenheit, herauszukommen.

Gedanken zum Evangelium: Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit - Weißer Sonntag
Zweifel beiseitelegen

Bei den vielen verschiedenen Nachrichten und Themen, die in den sozialen Netzwerken kursieren, stelle ich mir manchmal die Frage, wie glaubwürdig sind diese Informationen? Welche Möglichkeiten habe ich, die vielen Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen, damit ich mir meine eigene Meinung bilden kann, und welche Nachrichten sind wirklich relevant für mich? Ähnlich muss es dem Apostel Thomas ergangen sein, als die Jünger ihm berichteten: „Wir haben den Herrn gesehen.“ Wie...

  • 09.04.21
Maria bekommt den Auftrag zu erzählen, was sie erlebt und wen sie angetroffen hat, nämlich den auferstandenen Herrn „höchstpersönlich".

Gedanken zum Evangelium:Ostersonntag
Apostelin der Apostel

In meiner Kartensammlung habe ich alte und neue Darstellungen dieser Begegnung zwischen Jesus und Maria von Magdala. Was hat Menschen über die Jahrhunderte hinweg immer wieder so auf diese Geschichte hingeführt? Ich glaube, dass es vor allem der Wandlungsweg dieser geheimnisvollen, schönen Frau war, die später die „Apostola apostolorum“ genannt wird. Sie war die erste, die Jesus als den Auferstandenen angetroffen hat. Deshalb ist sie die Apostelin der Apostel. Es ist eine Geschichte mit vielem,...

  • 02.04.21
Das Markusevangelium erzählt uns von einer zunehmenden Entfremdung zwischen Jesus und seinen Jüngern. Sie tun sich schwer mit ihm. Immer größer wird die Distanz

Gedanken zum Evangelium: Palmsonntag
Glaube kann ziemlich mühsam sein

Das Markusevangelium erzählt keine rühmliche Geschichte der ersten Jünger. Ganz im Gegenteil. Sie tun sich mit Jesus unendlich schwer. Hier wird eine sehr armselige Gestalt von Kirche sichtbar. Und dennoch ist durch alle Schwerfälligkeit hindurch der Glaube an den lebendigen Jesus weitergetragen worden. Die Liturgie des Palmsonntags hat zwei unterschiedliche Schwerpunkte. Im Evangelium vom Einzug in Jerusalem sind auch wir eingeladen uns dem Jubel und der Freude über Jesus anzuschließen. Im...

  • 26.03.21
Auch wir sind Weizenkörner, die es Jesus gleichtun sollen. Wir sind dazu berufen, reiche Frucht zu bringen und das neue Leben, das uns durch ihn geschenkt ist, zu vermehren.

Gedanken zum Evangelium: 5. Fastensonntag
Vom Sinn des Weizenkorns

Jesus spricht heute im Evangelium von seinem eigenen Tod – und verwirrt damit seine Zuhörer. Eigentlich wollten Andreas und Philippus ihm ja nur sagen, dass einige Griechen ihn sehen wollen. Doch Jesus antwortet ihnen mit dem Bild vom Weizenkorn, das sterben muss. Es hat eine Aufgabe zu erfüllen. Jesus spricht hier von sich selbst – meint aber auch uns! Als ich klein war, hat meine Oma jedes Jahr im Frühling mit mir Bohnen gesetzt – draußen im Garten. Um mir zu zeigen, was unter der Erde...

  • 19.03.21
Kreuzweg 8. Station: Jesus begegnet den weinenden Frauen.   (Kreuzweg von Joseph Führich (1800 - 1876)
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Gedanken zum Evangelium: 4. Fastensonntag
Gott hat die Welt so sehr geliebt…

Im heutigen Evangelium geht es um die Rettung des Menschen bzw. um das ewige Leben: "Wer an ihn [den Sohn Gottes] glaubt, wird nicht gerichtet": Der Glaube erspart uns also im Grunde etwas. Aber was ist der Glaube, von dem Jesus spricht? Was bedeutet er uns/mir persönlich? Im griechischen Original findet man für "glauben" das Wort "pisteuein". Das ist ein Beziehungsbegriff; er meint ein treues und festes Vertrauen. Hoffnungsvoll darf der Mensch auf Gott schauen, denn dieser hat seinen Sohn für...

  • 12.03.21
Jesus vertreibt die Händler aus dem Tempel.

Gedanken zum Evangelium: 3. Fastensonntag
Was für ein Auftritt!

Selbstverständlich tauchen mir, wenn vom Tempel und von den Händlern die Rede ist, die Bilder aus meiner Zeit in Jerusalem auf. Den Tempel in der damaligen Form und die Händler dort gibt es nicht mehr, aber das „Gewusel“ und die lautstarke Geschäftigkeit in den engen Gassen der Altstadt sind mir unvergesslich. Vielleicht könnte es ja damals ziemlich ähnlich gewesen sein. Was ist das für ein aufgeregter Jesus, der uns heute im Evangelium entgegenkommt? Zuerst beschimpft er bei seinem furiosen...

  • 05.03.21
Auch in unserem Leben geschehen Dinge, die wir nicht sofort einordnen können, bei denen uns der Durchblick fehlt, und wir wissen oft nicht, wie wir darauf reagieren sollen.

Gedanken zum Evangelium: 2. Fastensonntag
Verklärung am Tabor

Berge haben immer schon einen Anreiz auf Menschen ausgeübt. Man nimmt die Mühe auf sich, auf steilen Pfaden und auch bei Nebel, den Gipfel zu erklimmen. In Europa sind es oft die Gipfelkreuze, die uns das Ziel anzeigen. Auch wenn wir nicht immer eine klare Sicht in das Tal haben, ist es doch ein beeindruckendes Erlebnis, wenn sich die Weite und die Klarheit des Himmels vor uns ausbreitet. Für Jesus waren die Berge immer Orte des Rückzugs, um sich mit den Jüngern etwas Ruhe zu gönnen, aber vor...

  • 23.02.21
Beim Fasten geht es um Fülle. Darauf aufmerksam zu werden, dass sie schon da ist. „Kehrt um!", ruft uns Jesus heute zu. Ich höre in diesen Worten Jesu: ‚Schau her!‘, ‚Hier bin ich!‘.

Gedanken zum Evangelium: 1. Fastensonntag
Umkehren, frei werden, heimkommen

„Zurück an den Start" heißt es oft in dem bekannten Spiel „Mensch, ärgere dich nicht". Das Evangelium heute klingt irgendwie ähnlich. Warum Umkehr im Leben nicht nur „nicht ärgerlich" ist, und auch nicht wie im Spiel bedeutet, wieder bei null beginnen zu müssen, davon sprechen die heutigen Schrifttexte. Ein Herzstück des Evangeliums am Beginn der Fastenzeit. Wie sind deine Erfahrungen mit dem Fasten? Hast du die befreiende und stärkende Kraft des Verzichtes schon verkostet? Oder denkst du beim...

  • 19.02.21
Die Berührung Jesu hat etwas ganz Weihnachtliches: Deshalb ist er Menschen geworden, um uns Menschen, in welcher konkreten Situation wir auch immer sind, nicht auszuweichen. Er will uns nahekommen. Das ist Gottes Zärtlichkeit, wie Papst Franziskus es nennen würde.

Gedanken zum Evangelium: 6. Sonntag im Jahreskreis
Jesus unter Quarantäne

Aussatz – Corona - Quarantäne. Mitunter sind biblische Texte ganz nahe an unserer heutigen Lebensrealität. Und die Wundergeschichten sind auch so etwas wie Modellerzählungen, die für die Leserinnen und Leser des Evangeliums einen Weg weisen, wie sie die kraftvolle Gegenwart Jesu in ihrem eigenen Leben entdecken können. In Zeiten des Corona-Virus hat das heutige Evangelium eine besondere Pointe. Nachdem Jesus den Aussätzigen berührt hat, gerät er selbst unter Quarantäne und muss sich abseits der...

  • 12.02.21
In aller Frühe, als es noch dunkel war, stand er auf und ging an einen einsamen Ort, um zu beten.
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Gedanken zum Evangelium: 7. Sonntag im Jahreskreis
No show!

Der Ausdruck „no show“ ist doppeldeutig. Er meint üblicherweise das „Nichterscheinen“ in einem Hotel oder einem Lokal, obwohl man sein Kommen erwartet hat. Man kann ihn aber auch einfach als Verneinung von „Show“ verstehen. Wenn jemand eben keine Show abzieht und nicht vorgibt mehr zu sein, als er ist, oder ständige Aufmerksamkeit braucht. In beiderlei Hinsicht ist Jesus ein Meister des „no show“. Im heutigen Evangelium wird geschildert, dass Jesus nicht nur dort Großes tut, wo er möglichst...

  • 05.02.21
Manchmal denke ich (Maciej), dass unser Reden ambivalent ist: Es kann Dinge enthüllen und klarer machen, es kann aber auch etwas verhüllen. Jesus hingegen ist transparent in seinem Reden. Wenn er z.B. über die Liebe spricht, dann enthüllt sich, was Liebe ist.
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Gedanken zum Evangelium: 4. Sonntag im Jahreskreis
Die Kraft des Wortes

Jesus hat mit Vollmacht geredet. Und seine Worte haben auch nach 2000 Jahren noch Kraft: Sie bewegen Menschen, ihr Leben zu ändern, Großes zu unternehmen und – in manchen Fällen – auch das Leben zu opfern. Wie tut er das? Kann unser Wort auch so viel Kraft haben? Wie wird es wohl den Schriftgelehrten der Synagoge in Kafarnaum gegangen sein? Sie haben Jesus reden lassen. Vielleicht haben sie es eh bald bereut, denn er hat Dinge anders erklärt und interpretiert, die Leute waren ganz neu berührt,...

  • 29.01.21
Ich erinnere mich an Situationen in meinem Leben, die alles verändert haben, gewollt oder ungewollt. In denen nachher nichts mehr so wahr wie vorher.
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Gedanken zum Evangelium: 3. Sonntag im Jahreskreis
Nichts ist mehr, wie es war

Manchmal beneide ich Menschen, die sich schnell entscheiden können. Ich bin da ein deutlich schwierigerer Fall. Ich finde nicht so schnell Klarheit, was ich will und wohin ich will. Und außerdem. Ist es nicht schade um das, was ich zurücklasse? Und wie soll denn das überhaupt gehen? Nein, ganz so schlimm ist es nicht mit mir. Aber ganz so „zackig“ wie bei den Jüngern im heutigen Evangelium geht es auch nicht. Das erste Kapitel des Markusevangeliums hat es in sich: Mehrere ganz zentrale Themen...

  • 22.01.21
Vielleicht sollte man aus aktuellem Anlass der Flüchtlingskrise auch die Frage der zwei Jünger an Jesus: „Wo wohnst du?“ etwas anders formulieren: „Zeige uns, wo du heute deine Wohnung nimmst.“
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Gedanken zum Evangelium: 2. Sonntag im Jahreskreis
Seht, wo ich wohne

Während meiner Tätigkeit in Ghana bin ich lange Strecken mit dem Geländewagen gefahren. Die Landstraßen waren oft im schlechten Zustand und es gab keine Hinweisschilder. Wenn ich angehalten habe, um die Dorfbewohner zu fragen, wie weit es noch bis zum Zielort ist, dann haben sie meistens geantwortet: „Es ist nicht mehr weit.“ Nach einer Stunde Fahrt dieselbe Antwort: „Es ist nicht mehr weit“. Die Auskünfte der Dorfbewohner habe ich mehr als einen Zuspruch als eine Zeitangabe empfunden. Sich im...

  • 16.01.21
Ersehnen wir in Gewissheit und Vorfreude die rettende Liebe für jene, die noch in der Dunkelheit sind. Und sprechen wir durch Gesten, Worte und Taten neu über uns und unsere Schwestern und Brüder aus, dass wir geliebt sind, von Ihm, der unter uns ist und uns trägt.

Gedanken zum Evangelium: Fest Taufe des Herrn
Du bist geliebt

Du bist geliebt! Glaubst du das? Ich meine: Kannst du das in der Tiefe deines Herzens glauben? Glauben, dass du angenommen bist? Dass du Gott lieb bist, sein Wohlgefallen gefunden hast? Dass Er für dich Mensch geworden, gestorben und auferstanden ist? Wie schön, dass wir von dieser unauslöschlichen, menschgewordenen Liebe getragen und ausgesandt sind. Durch die Taufe, in unsere Mission. Nicht nur an Festtagen. Ich bin geliebt. Du bist geliebt. Um uns das zu zeigen, verlässt Gott seine...

  • 08.01.21
Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt.

Gedanken zum Evangelium: Erscheinung des Herrn
Gold, Weihrauch und Myrrhe

Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, siehe, da kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem. Er ließ alle Hohepriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden solle. Sie antworteten ihm:...

  • 05.01.21
„Und das Licht leuchtet in der Finsternis“ – Menschwerdung heißt für mich, dass Gott sich auf all diese Zwischentöne einlässt und dass er großzügig sein Licht leuchten lässt – über mir, mit all den vielfältigen Facetten meines Lebens und über meinen Mitmenschen so, wie sie eben sind.
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Gedanken zum Evangelium: 2. Sonntag nach Weihnachten
Und das Licht leuchtet in der Finsternis

Kurz gesagt bedeutet die Botschaft von Weihnachten für mich: Ich darf mich vom Licht des Kindes in der Krippe anstrahlen lassen – und das Licht gilt nicht nur mir, sondern allen Menschen. Für mich gehört dieses Evangelium ganz fest zur festlichen Messe am Christtag. Als kleiner Ministrant habe ich die Worte nur begrenzt verstanden, aber die poetische Kraft des Textes hat mich immer schon fasziniert. Schön, dass wir es zur Wiederholung nochmals an diesem Sonntag hören. Der Logos, der in dem...

  • 02.01.21
Vor allem bekleidet euch mit der Liebe, die das Band der Vollkommenheit ist! Und der Friede Christi triumphiere in eurem Herzen. (aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Kolóssä).

Gedanken zum Evangelium: Fest der Heiligen Familie
Erfülltes Leben

Lukas 2,22-40 Im heutigen Evangelium geht es eigentlich nicht um Simeon oder Hanna, sondern um ihr Zeugnis über Jesus, dieses besondere Kind, mit dem Licht, Herrlichkeit und Erlösung in die Welt kommt. Bei mir bleibt aber meist etwas anderes hängen: Simeons Lobpreis: „Nun lässt du, Herr, deinen Knecht … in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen.“ Simeon kann mit seinem Leben dankbar abschließen, er kann es loslassen und zufrieden zurückgeben, weil er etwas erlebt hat, das...

  • 26.12.20
Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden...

Evangelium vom Hochfest der Geburt des Herrn - am Tag
Zauber des Anfangs

Johannes 1,1-18 Ewig spricht Gott sein eigenes Wesen aus dem Wort, das Licht ist von Gottes Licht und Glut von seiner Glut. Die Welt ist geschaffen worden durch dieses Wort. Und das Wort ist Fleisch geworden, Gott ist uns ganz nahe gekommen. Und er wird nie mehr aufhören, uns zu sagen, dass er da ist und dass er uns liebt. Radiotipp Der Duft von Weihnachtskeksen erfüllt den Raum und alle sind um den Christbaum versammelt. Doch wer traut sich jetzt das Weihnachtsevangelium vorzulesen? Als...

  • 25.12.20
Zu Weihnachten dürfen wir die geheimnisvolle Tiefe des Menschseins feiern, die niemand wegnehmen kann. Ein Mensch bleibt immer ein Mensch, bis zum letzten Atemzug. Und darüber hinaus!
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Gedanken zum Weihnachtsevangelium
Die Heiligkeit jedes Menschseins

Lu­kas 2,1-14 Weihnachten hat heuer größere Chancen. Größere Chancen, als das wahrgenommen zu werden, was es ist: als das Fest der unzerstörbaren Heiligkeit jedes Menschen, als das Fest der Vereinigung von Gott und Mensch. Warum? In der Mitte des Weihnachtsfests steht der Geburtstag Jesu, den Christen als den Christus, den Retter, bekennen. In ihm ist Gott Mensch geworden! Wenn Gott wirklich Mensch geworden ist und nicht Engel, Hirsch, Rose oder Schneeflocke, dann ist das ganze Menschsein von...

  • 24.12.20
Es gibt Momente, an denen uns das Leben an oder, noch besser, auf Kreuzungen führt.
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Gedanken zum Evangelium: 4. Adventsonntag
Der Mensch denkt. Gott aber auch!

Lukas 1, 26-38 - Die Ankündigung der Geburt Jesu Es gibt Momente, da muss man sich entscheiden, welche Richtung man einschlägt. Momente, an denen uns das Leben an oder, noch besser, auf Kreuzungen führt. Viele dieser Kreuzungen erscheinen uns zunächst wie „Durchkreuzungen“, wie etwas Negatives. Doch es hängt von uns ab, wie wir damit umgehen. Ich selbst (Mark) habe einige solcher Kreuzungen erlebt. Vor einigen Jahren wollte ich ein Jahr in Anchorage (Alaska, USA) verbringen und in der Seelsorge...

  • 18.12.20
„Man muss Geduld haben mit dem Ungelösten im Herzen und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben …  (R.M.Rilke)
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Gedanken zum Evangelium: 3. Adventsonntag
Vom Wert des Fragens

Johannes 1, 6-8.19-28 Manchmal erlebe ich im Bekannten- oder Verwandtenkreis Kinder, die ihrem Gegenüber „Löcher in den Bauch“ fragen. Oder wenn die Mama oder der Opa von einem solchen Kind erzählen, dann sind sie stolz und gerührt, dass der oder die Kleine so interessiert, so wach, so wissbegierig ins Leben geht. Und sie erleben, dass es bei solchen Gesprächen nicht um den Informationswert für die Kinder geht, sondern dass sie auch selber reich beschenkt sind und Neues entdecken. Das heutige...

  • 11.12.20
Wir haben einen Rufer im Inneren unseres Herzens. Gott selber bahnt sich den Weg zu uns. Er kündet sich nicht mit lautem Rufen an.
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Gedanken zum Evangelium: 2. Adventsonntag
Auf den Ruf hören

Wenn wir als Kinder laut geschrien haben und umhergetollt sind, dann hat unsere Mutter immer gesagt, bei diesem Lärm hört man das eigene Wort nicht. Wie schwer ist es dann, das Wort eines anderen zu hören? Schweigen und Hinhören ist wichtig, damit wir erfahren und erkennen können, wozu uns die Botschaft Jesu einlädt. Der Evangelist Markus kündigt gleich zu Beginn mit den Worten des Propheten Jesaja an, den Weg zu bereiten und die Straßen gerade zu machen. Das klingt nach Hemdärmel hochkrempeln...

  • 03.12.20

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