Evangelium

Beiträge zum Thema Evangelium

Kommentare & Blogs

Impuls zum Evangelium

Betrifft: Rubrik „Impuls zum Evangelium" im „SONNTAG" Sehr geehrte Frau Mag. Lauringer! Vorerst darf ich meine Gratulation zur Übernahme der Redaktion der Zeitschrift „SONNTAG" aussprechen. Mit Interesse verfolge ich , wie im Inhalt Bewährtes bewahrt und Neues eingeflochten wird. Leider vermisse ich schmerzlich die Rubrik "Impuls zum Evangelium", die bisher rechts vom Evangelium auf der rechten Seite (Seite 13) zu finden war. Ein Platzproblem kann es ja nicht sein. Vermutlich wollen Sie jedoch...

  • 15.06.21
Glaube & Spiritualität
Ich rede gut über dich. Natürlich: Man muss auch manchmal den Finger auf Wunden legen, Kritik üben. Was heute freilich oft fehlt, ist die Hochschätzung des anderen, ein grundsätzliches Wohlwollen für ihn und seine Anliegen.
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Caritas-Fachtag
Auf das "Du" gut achtgeben

Beim Online-Caritas-Fachtag aller drei Vikariate am 16. April stellte Joachim Wanke, Altbischof der Diözese Erfurt, die sieben neuen Werke der Barmherzigkeit vor. Die klassischen Werke der Barmherzigkeit (nachzulesen im Matthäusevangelium, Kapitel 25): Hungrige speisen, Durstige tränken, Fremde beherbergen, Nackte bekleiden, Kranke pflegen, Gefangene besuchen und Tote bestatten wurden von Bischof Joachim Wanke im Elisabeth-Jahr 2007 zum 800. Geburtstag der Heiligen neu formuliert. ▶ Einem...

  • 22.04.21
Texte zum Sonntag
Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt.

Gedanken zum Evangelium: Erscheinung des Herrn
Gold, Weihrauch und Myrrhe

Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, siehe, da kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem. Er ließ alle Hohepriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden solle. Sie antworteten ihm:...

  • 05.01.21
Texte zum Sonntag
Wir haben einen Rufer im Inneren unseres Herzens. Gott selber bahnt sich den Weg zu uns. Er kündet sich nicht mit lautem Rufen an.
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Gedanken zum Evangelium: 2. Adventsonntag
Auf den Ruf hören

Wenn wir als Kinder laut geschrien haben und umhergetollt sind, dann hat unsere Mutter immer gesagt, bei diesem Lärm hört man das eigene Wort nicht. Wie schwer ist es dann, das Wort eines anderen zu hören? Schweigen und Hinhören ist wichtig, damit wir erfahren und erkennen können, wozu uns die Botschaft Jesu einlädt. Der Evangelist Markus kündigt gleich zu Beginn mit den Worten des Propheten Jesaja an, den Weg zu bereiten und die Straßen gerade zu machen. Das klingt nach Hemdärmel hochkrempeln...

  • 03.12.20
Texte zum Sonntag
Wie Antoine de Saint-Exupéry wusste: „Man sieht nur mit dem Herzen gut.“ Die Liebe lässt sehen, wo andere nicht sehen, sie lässt Einssein erleben, sie schenkt den Geist der Wahrheit und der Klarheit. Der „Geist der Wahrheit“ ist ein Geist der Klarheit, des Unmissverständlichen, des Wesentlichen.

Gedanken zum Evangelium: 6. Sonntag der Osterzeit
Liebe schenkt den Geist der Wahrheit

Johannes 14, 15–21 Vorweg ein Geständnis: Ich sehe mir gerne Liebesfilme an. Nicht so sehr die hochstehenden, problematischen, komplizierten, als vielmehr die seichten, wo schon klar ist, wie sie ausgehen. Trivial, ich weiß. Und doch: Sie sprechen, wenn auch kalkuliert und aus „niederen“ Motiven, ein paar grundlegende Weisheiten an, die zu Herzen gehen. Der heutige Text ist für mich im wahrsten Sinne des Wortes ein „philosophischer“ Text, also durchtränkt von einer leidenschaftlichen Liebe zur...

  • 13.05.20
Texte zum Sonntag
Ein perfektes Beispiel für Massen­manipulation.

Gedanken zum Evangelium: Palmsonntag
Keine Sympathie für Populisten

Matthäus 26, 14 Matthäus 27,1-66 Ich finde Pilatus im Matthäusevangelium erfrischend unsympathisch. Und das macht mir das Matthäusevangelium selbst wiederum sympathisch. Denn dadurch wird die Frage, wer schuld am Tod Jesu ist, differenzierter und vielschichtiger beantwortet als in den anderen Evangelien. Und das hat auch Auswirkungen auf die Rolle, die „das Volk“ dabei spielt. Dass die Oberschicht Jerusalems, die Hohepriester und die Ältesten des Volkes, bei Matthäus nicht gut wegkommt, ist...

  • 04.04.20
Texte zum Sonntag

Gedanken zum Evangelium: 3. Sonntag im Jahreskreis
Alles liegen und stehen lassen

Matthäus 4,12-23 Jesus geht am See von Galiläa spazieren, sieht einige Fischer bei der Arbeit und ruft ihnen zu: „Kommt her, folgt mir nach!“ Da lassen sie alles liegen und stehen, um ihm zu folgen. Einfach so. Ohne Zögern. Ohne Rückfrage. Ohne sich zu verabschieden. Wissen die Jünger überhaupt, worauf sie sich einlassen? Verlangt Jesus das auch von mir – und kann ich das überhaupt? Die Berufungsgeschichten in den Evangelien haben mich immer irritiert. Das Schema ist meist dasselbe: Jesus ruft...

  • 26.01.20
Texte zum Sonntag

Gedanken zum Evangelium: 2. Sonntag nach Weihnachten
Gott ist das Wort

Johannes 1,1-18 Das heutige Sonntagsevangelium gehört sicherlich nicht zur leichtesten Kost der vier Evangelien. Der Prolog, wie er auch genannt wird, ist ein Ausdruck und Bekenntnis des göttlichen Wortes für die Menschheit. Der englische Theologe Michael Mullins schrieb einmal, dass der Prolog wie eine Ouvertüre eines großen musikalischen Werkes ist, die für Zuhörer eine tiefgreifende Auswirkung hat. Am Beginn heißt es da: „Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war...

  • 06.01.20
Texte zum Sonntag

Gedanken zum Evangelium: 1. Sonntag nach Weihnachten - Fest der Heiligen Familie
Hören, vertrauen, handeln

Matthäus 2, 13-15.19-23 Er ist von Anfang an kein Spaziergang, der Weg Jesu. Die Strapazen der Reise nach Bethlehem wären schon genug gewesen für eine Hochschwangere. Aber kaum ein Durchatmen für die junge Familie nach der Geburt. Es geht beschwerlich weiter, durch die Nacht. Josef hört auf die Stimme Gottes und vertraut. Sein Horchen und Gehorchen rettet Leben. Da gehört Mut und Vertrauen dazu: Mitten in der Nacht alles zusammenzupacken und loszugehen als kleine Familie. Auf eine...

  • 06.01.20
Texte zum Sonntag

Gedanken zum Evangelium: 3. Adventsonntag
Worauf warten wir noch?

Matthäus 11, 2-11 Der Advent ist für uns eine Zeit der Erwartung. Auch Johannes der Täufer und seine Jünger haben sehnsüchtig gewartet. Als Jesus auf der Bildfläche erscheint, wollen sie wissen, ob er nun endlich der ersehnte Messias ist. Jesus aber lässt seine Taten ür sich selbst sprechen. Eine wunderschöne Geschichte. Doch was hat das alles mit mir und meinem Leben zu tun? Das heutige Evangelium war schon immer eine meiner Lieblingsstellen bei Matthäus. Da schickt Johannes seine Jünger zu...

  • 06.01.20
Texte zum Sonntag

Gedanken zum Evangelium: 1. Adventsonntag
Aufwachen!

Matthäus 24, 37-44 Ich staune immer wieder über die gekonnte Dramaturgie der Leseordnung im Advent. Am ersten Adventsonntag wird einmal alles ordentlich durchgerüttelt. Da ist nichts zu spüren von wohlig-gemütlicher Vorfreude. Und es wird auch schnell klar: Wir erwarten im Advent nicht einfach die Geburt eines Kindes, sondern das Kommen des Menschensohnes. Und das hat nichts mit Idylle zu tun. Am ersten Adventsonntag beginnt das neue Kirchenjahr. Und der Jahresregent der Leseordnung, der...

  • 06.01.20
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