Evangelium

Beiträge zum Thema Evangelium

Texte zum Sonntag
Habt ihr etwas zu essen hier?“ Mit dem Fischessen verweist der Auferstandene auf seine eigene Praxis, auf sein heilendes und für Gott werbendes Leben. So sollen auch die Jünger als „Menschenfischer“ sein.

Wort zum Ostersonntag - von Dr. Pichler
Ein dreifacher Beweis der Auferstehung

Die Ereignisse scheinen sich zu überschlagen, alles geschieht fast zur selben Zeit: Noch in der Stunde, in der den beiden Emmausjüngern die Augen aufgingen und sie in ihrem Begleiter den Auferstandenen erkannten, brechen sie auf, kehren nach Jerusalem zurück und wollen den anderen Jüngern und Jüngerinnen von ihrer Ostererfahrung erzählen. Doch diese lassen sie gar nicht erst zu Wort kommen, haben sie doch selbst die frohe Botschaft zu verkünden: „Der Herr ist wahrhaftig auferstanden und dem...

  • 15.04.21
Texte zum Sonntag
Der Auferstandene bietet Thomas Berührung an und damit die Einsicht in die zentrale Grundlage der Jesusnachfolge: „Sei nicht ungläubig, sondern gläubig!“ Darstellung aus der Kathedrale Notre Dame in Paris (Aufnahme vor dem Brand des Domes am 15./16. April 2019).

Wort zum Ostersonntag - von Dr. Pichler
Ostern als neue Schöpfung

Das heutige Sonntagsevangelium aus dem Johannesevangelium reiht zwei wunderschöne Ostererzählungen aneinander: Jesus Christus, der Auferstandene, erscheint zunächst allen Jüngern und dann dem Thomas. Der Auferstandene inmitten der Jünger Erkennbar gezeichnet von den Spuren seines Sterbens tritt der Auferstandene mit dem Gruß „Der Friede sei mit euch“ in die Mitte der hinter verschlossenen Türen versammelten Jünger – und ihre Furcht wird zur Freude. Angesprochen sind an dieser Stelle alle...

  • 08.04.21
Texte zum Sonntag
Maria von Magdala erkennt am Ostermorgen den auferstandenen Jesus, als er sie mit ihrem Namen anspricht (Detail aus einem Freskenzyklus von Giotto di Bondone, Scrovegni-Kapelle im Dom von Padua).
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Wort zum Ostersonntag - von Dr. Pichler
Ostern - ein Geschenk der Liebe

Drei Schlüsselpersonen des Johannesevangeliums stehen heute im Fokus: Maria von Magdala, Simon Petrus und der geliebte Jünger. Sie alle sind Jesus und seiner Botschaft in besonderer Weise zugetan, sie alle haben sein öffentliches Wirken intensiv begleitet und mitgestaltet, sie alle suchen nun – nach den je eigenen Möglichkeiten, mit den je eigenen Grenzen –, einen Weg, Jesu Sterben und Tod zu begreifen. Dafür gehen oder laufen sie zum Grab: zu unterschiedlichen Zeiten, in unterschiedlichen...

  • 31.03.21
Texte zum Sonntag
Der Esel ist in der Heiligen Schrift des Alten Bundes vor allem das Reittier des messianischen Herrschers. Bild: Christus auf dem Palmesel, Lindenholz mit originaler Farbfassung (um 1505) aus der Schule des Veit Stoß, heute im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg.

Wort zum Sonntag - von Prälat Wilhelm Imkamp (KNA)
Mut zum Eselsein

Nachwuchs in Tiergärten ist für Besucher und Medien immer ein willkommenes Ereignis, ob Fu Long und Fu Feng, die Pandazwillinge in Schönbrunn, oder erst jüngst vier junge Geparden – Aufmerksamkeit ist garantiert. Das große Interesse in Medien und sozialen Netzwerken verstärkt die Sensibilität für den Artenschutz erheblich. Das Bewusstsein für die Gefährdung vieler Tierarten wird deutlicher, denn Artensterben bedeutet immer Verarmung. So auch im Fall eines Tieres, das vor allem in Süddeutschland...

  • 25.03.21
Texte zum Sonntag
Das Weizenkorn stirbt, um neue Frucht zu bringen – dieses Sinnbild der Natur bezieht Jesus auf seinen Kreuzestod und seine „Verherrlichung“ als Sieg des Lebens über den Tod.

Wort zum Sonntag - von P. Felix Schlösser
Jesus durch uns hindurchscheinen lassen

Das Evangelium des 5. Fastensonntags beginnt mit einer ganz gewöhnlichen Be­gebenheit. Die Rede ist von einigen Griechen, die zum Apostel Philippus hingingen und zu ihm sagten: „Wir möchten Jesus sehen.“ Diese Griechen waren Nichtjuden, die für den Eingottglauben Israels gewonnen worden waren und auch „Gottesfürchtige“ genannt wurden. Philippus sagte es Andreas, und beide über­mittelten Jesus die Bitte der Griechen. Nehmen wir einmal an, es fragten uns Fremde, wie sie zu Jesus hinfinden und ihn...

  • 17.03.21
Texte zum Sonntag
In großer Vielfalt wirken auf uns die Farben des Lichtes, die wir mit dem von Gott geschaffenen Leben verbinden.

Wort zum Sonntag - von H. Sebastian Kreit O.Praem.
Er führt uns zu jenem Licht, …

Die turbulente Szene vom vergangenen Sonntag, die „Tempelreinigung“, dürfte noch nachklingen. Bewusst erinnere ich daran als klares Zeichen Jesu in der Öffentlichkeit. Nun befinden wir uns in einem Vier- Augen-Gespräch zwischen Jesus und Nikodemus, der selbst ein angesehener Lehrer Israels und Ratsherr der Juden ist. Als Sympathisant oder bereits als ein anonymer Anhänger Jesu sucht er ihn bei Nacht zum spirituellen Gespräch auf. Man tauscht Lehrmeinungen aus. Wir bemerken dabei den...

  • 11.03.21
Texte zum Sonntag
Bei der Tempel­reinigung hat Jesus für uns bereits Klartext gesprochen, wer er für uns alle ist. Bild: Fresko unter der Orgelempore in der Asambasilika Altenmarkt-Osterhofen (18. Jhdt.), einer ehemaligen Prämonstratenser-Kirche in Bayern.
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Wort zum Sonntag - von H. Sebastian Kreit O.Praem.
So spricht man Klartext

Immer wieder hat Jesus die Menschen in Staunen versetzt, sie durch sein Auftreten so gut wie sprachlos gemacht. Im Tempel erlebte man ihn bereits als Zwölfjährigen gegenüber den Lehrern seines Volkes (Lk 2,46f). Schließlich bei einem dramatischen Höhepunkt, der bekannten „Tempelreinigung“. Dabei löst Jesus einen Eklat aus und wird das einzige Mal im Neuen Testament handgreiflich. Alle vier Evangelisten erzählen von diesem Ereignis, das Johannes schon in seinem 2. Kapitel präsentiert. Der Inhalt...

  • 03.03.21
Texte zum Sonntag
Die „Verklärung Jesu“ ist das letzte Bild Raffaels, an dem er bis zu seinem Tod im Jahr 1520 arbeitete. Das oft imitierte Gemälde befindet sich heute in den Vatikanischen Museen. In der oberen Bildhälfte ist die Szene auf dem Berg Tabor: Jesus mit Mose (links) und Elija (rechts), die untere Hälfte stellt die Heilung des mondsüchtigen Knaben (Mt 17, 14-18) in eine enge Beziehung dazu

Wort zum Sonntag - von P. Dr. Josef Lackstätter OSB
Von Licht erfüllt - Ausblick auf das Ziel

Wie passt die Verklärung Jesu in die Fastenzeit? Würde man da nicht eher Stellen erwarten, in denen es um Anfeindung und Ablehnung Jesu geht? Ja, das ist richtig. Die Verklärung hat etwas mit dem verherrlichten Herrn zu tun. Aber sie passt auch sehr gut in die Fastenzeit: Wir bekommen ganz am Anfang einen Ausblick auf das Ziel der Fastenzeit, auf die Verherrlichung des Herrn in seiner Auferstehung. Das gibt der Fastenzeit eine innere Ausrichtung auf Ostern. Diese Bibelstelle hat aber auch einen...

  • 24.02.21
Texte zum Sonntag
Fasten ist ein Weg, um unsere Verbindung mit Gott zu intensivieren. Es macht uns aber auch unsere Bedürftigkeit bewusst und befähigt uns, andere Menschen in ihrer Not besser zu verstehen.
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Wort zum Sonntag - von P. Dr. Josef Lackstätter OSB
Fasten verbindet mit Gott und den Menschen

Wie ist das: Fasten in Zeiten von Corona? Ist das nicht schon genug gefastet, mit all den Einschränkungen, die da hinzunehmen sind? Fasten heißt Buße tun. Buße soll mit Gott verbinden, sein Erbarmen auf uns herabziehen, wie es im Buch Jona so schön beschrieben ist. Eigentlich geht es dabei um Gemeinschaft mit Gott, mit der Quelle allen Seins, der Fülle des Lebens. Sein Erbarmen auf uns herabziehen, sich verbinden mit dem Leben: Das brauchen wir in diesen Tagen gerade besonders. Mit dieser...

  • 17.02.21
Texte zum Sonntag
Jesus hat Mitleid mit dem Aussätzigen, er berührt ihn (damals ein abso­lutes Tabu!) und heilt ihn.
Bild: Federzeichnung von Rembrandt Harmenszoon van Rijn 
(um 1665/1660)

Wort zum Sonntag - von Pfarrer Mag. Slawomir Grabiszewski
Jesus hat Rettung aus unserer Gebrechlichkeit …

Eine der Fantasien der modernen Welt ist es, ein „Paradies“ auf Erden zu schaffen. In der traditionellen Welt gab es Spannungen zwischen dem „gefährlichen“ Leben auf der Erde und dem ungestörten ewigen Leben nach dem Tod. Die Ideologie der Modernität versuchte, die Religion aus der Gesellschaft herauszureißen und die Sicherheit zu offerieren, die die Religion im Jenseits bot. Je fortschrittlicher und moderner eine Gesellschaft war, desto mehr Sicherheiten strebte man in jedem Aspekt des Lebens...

  • 10.02.21
Texte zum Sonntag
Jesus will, dass wir unsere Sorgen und Anliegen zu ihm bringen, damit er sie, wie er es bei der Schwiegermutter des Petrus getan hat, berühren und heilen kann.
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Wort zum Sonntag - von Pfarrer Mag. Slawomir Grabiszewski
Er heilte viele, die an Krankheiten litten

Die Pandemie nimmt die Menschen auf der ganzen Welt in Beschlag, beeinträchtigt ihr Leben und oft auch ihre Gesundheit. Als wenn wir es nicht schon gewusst hätten, erfahren wir wieder aufs Neue, dass diese Welt nicht perfekt ist, dass es noch viel Unglück gibt und dass Menschen leiden – sei es an einem kleinen Virus, das die Welt in Atem hält, oder sei es an den vielen persönlichen Schicksalen. Mit all unseren Ängsten und Sorgen, mit unserer Ungewissheit und Einsamkeit, die uns im Leben...

  • 03.02.21
Texte zum Sonntag
In vielen Ländern setzen sich Salesianer für junge Menschen ein, um ihre Talente zu fördern und ihnen eine Ausbildung zu ermöglichen. Im Bild P. Rudolf Osanger mit Jugendlichen im Don Bosco Haus in Wien.

Wort zum Sonntag - von P. Leopold Muttenthaler SDB
Jesus verkündet mit Vollmacht

Wer beim Besuch einer Kirche die Atmosphäre des Kirchenraumes auf sich wirken lässt, spürt eine Ruhe, die den Beter umfängt. In manchen gotischen Kirchen sind wunderbare Flügelaltäre zu sehen, die biblische Szenen zeigen. Das Markus-Evangelium stellt uns in Form einer dreiteiligen Bildertafel das Wirken Jesu dar. In der Bildmitte ist Jesus dargestellt, der im Gebet versunken ist, auf dem linken Bild Jesus, der den Besessenen heilt und rechts Jesus, der den Menschen die Botschaft vom Reich...

  • 27.01.21
Texte zum Sonntag
Viele Stimmen werben um mich. Wem kann ich vertrauen, wem kann ich folgen? Die Jünger folgen Jesus, weil sie sich von ihm angesprochen fühlen, weil sie durch ihn erfahren, was es heißt, Mensch zu werden.
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Wort zum Sonntag - von P. Leopold Muttenthaler SDB
Viele Rufe „Komm, folge mir!“

Stellen Sie ich vor, Sie sind mit dem Auto unterwegs. Da spüren Sie, dass ein Reifen langsam Luft verliert. Ein Nagel steckt. Sie halten am Straßenrand und rufen den Pannendienst. Dieser kommt und sieht nach, dann sagt er zu Ihnen: „In der Nähe ist eine Werk­stätte, folgen Sie mir langsam, ich zeige Ihnen den Weg dorthin. Die Techniker können das Rad gleich reparieren.“ Aber es gibt auch Stimmen, die uns in di­versen Medien zurufen: „Folge mir nach …“ Da bieten Internetbetrüger ‚günstige‘...

  • 20.01.21
Texte zum Sonntag
ls Menschen sind wir immer Suchende, von Gott Gerufene. Es ist nicht immer einfach, zu erkennen, von wo der Ruf kommt.
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Wort zum Sonntag - von Dom Alfredo Schäffler
Wir sind Suchende

Fähigkeiten und Talente haben wir bekommen, um das Leben zu gestalten. Sie wurden uns von Gott geschenkt, nicht nur für den eigenen Gebrauch. Wir haben eine Berufung, an der Entwicklung des Reiches Gottes aktiv teilzunehmen. Sind wir nicht alle mitverantwortlich für die Gestaltung einer gerechteren Welt? Hat uns die Zeit der Pandemie nicht gezeigt, dass wir alle im selben Boot sitzen? In der ersten Lesung hören wir, wie Samuel von Gott gerufen wurde. Es ist nicht immer einfach, den Ruf zu...

  • 14.01.21
Texte zum Sonntag
Weil Jesus sich in die Hand Gottes fallen ließ, öffnete sich in der Taufe der Himmel und erfuhr er sich als Sohn Gottes unbedingt geliebt. Das Bild zeigt eine Figurengruppe am Baptisterium des Doms in Florenz.

Wort zum Sonntag - von Wolfgang Acht/KNA
Wenn der Himmel sich öffnet

Wenn kein Wort leer zu Gott zurückkehrt, dann ist es verständlich, wieso Jesus bei der Taufe durch Johannes eine so überwältigende Erfahrung machte: Es öffnete sich ihm der Himmel. Haben Sie das beim Mitfeiern einer Taufe auch schon einmal erfahren? Hat sich der Himmel geöffnet, weil Gottes Zusage für das getaufte Kind so eindeutig und unwiderruflich war und ist? Wenn nicht, sollten wir genauer hinhören und hinschauen, warum Jesus diese Erfahrung machen konnte. Was waren die Vorausetzungen für...

  • 05.01.21
Texte zum Sonntag
Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt.

Gedanken zum Evangelium: Erscheinung des Herrn
Gold, Weihrauch und Myrrhe

Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, siehe, da kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem. Er ließ alle Hohepriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden solle. Sie antworteten ihm:...

  • 05.01.21
Texte zum Sonntag
Der Engel Gabriel verkündet Maria, sie solle die Mutter des Erlösers werden. Mosaik (6. Jhdt.) in der Kathedrale von Porec (Istrien). – Von Maria, der „Schwester des Gottesknechtes“, können wir lernen, auch schwierige Situationen auszuhalten.

Wort zum 4. Adventsonntag - von Bischof Alois Schwarz
Weihnachten ist das Du-Wort Gottes an uns Menschen

Zu Weihnachten erinnern wir uns an die Geschichte, dass Maria, die mit Josef verlobt war, ein Kind erwartet. Bald wird es zur Welt kommen und wir werden seine Geburt feiern. Der jungen Frau wurde von einem Engel gesagt: „Du wirst schwanger werden und einen Sohn wirst du gebären; dem sollst du den Namen Jesus geben.“ (Lk 51,31). Gott möchte Mensch werden. In Jesus Christus wird ER einer von uns, weil ER den Menschen so sehr liebt, dass ihm nichts Menschliches fremd sein möchte. ER taucht ein in...

  • 16.12.20
Texte zum Sonntag
ohannes der Täufer hat sich selbst nicht wichtig genommen. Seine Aufgabe war es, auf Jesus zu verweisen. Er war gleichsam der Freudenbote, der Jesus Christus ankündigen durfte.
Bild: Statue Johannes’ des Täufers auf der Karlsbrücke in Prag.

Wort zum 3. Adventsonntag - von Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz
„Freut euch!“

Am dritten Adventsonntag soll die Freude aufblühen dürfen. Nach den zwei violetten wird heute eine rosafarbene Kerze am Adventkranz angezündet. In den Texten der Liturgie ist von der Freude die Rede. Nicht mehr allzu lange dauert es, bis wir Weihnachten feiern, das Fest der Geburt Christi. Die Vorfreude auf das nahende Weihnachtsfest, dass Gott zu uns Menschen kommt und in der Gestalt eines Kindes einer von uns sein will, gibt dem heutigen dritten Adventsonntag seinen liturgischen Namen:...

  • 09.12.20
Texte zum Sonntag
Wir haben einen Rufer im Inneren unseres Herzens. Gott selber bahnt sich den Weg zu uns. Er kündet sich nicht mit lautem Rufen an.
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Gedanken zum Evangelium: 2. Adventsonntag
Auf den Ruf hören

Wenn wir als Kinder laut geschrien haben und umhergetollt sind, dann hat unsere Mutter immer gesagt, bei diesem Lärm hört man das eigene Wort nicht. Wie schwer ist es dann, das Wort eines anderen zu hören? Schweigen und Hinhören ist wichtig, damit wir erfahren und erkennen können, wozu uns die Botschaft Jesu einlädt. Der Evangelist Markus kündigt gleich zu Beginn mit den Worten des Propheten Jesaja an, den Weg zu bereiten und die Straßen gerade zu machen. Das klingt nach Hemdärmel hochkrempeln...

  • 03.12.20
Texte zum Sonntag
Die Zeit, in der wir uns befinden, braucht den gegenseitigen Zuspruch und Trost. Trösten wir einander, helfen wir einan­der über die schwere Zeit unserer Wüste hinweg.

Wort zum 2. Adventsonntag - von Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz
„Tröstet, tröstet mein Volk"

In der Lesung aus dem Buch des Propheten Jesa­ja wird eindringlich gesagt: „Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott. (Jes 40,1) Es gibt viel zu tun, dort, wo der Mensch ein geglücktes Leben führen will. Gleich am Beginn heißt es: Tröstet! Wir sind eingeladen, einander im Leid, in der Niedergeschlagenheit, in der Krankheit oder in der Trauer um einen geliebten Menschen tröstend beizustehen. Dieser Text des Aufbruchs und Neuanfanges könnte aktuell passender nicht sein. Die Zeit, in der wir...

  • 02.12.20
Texte zum Sonntag
Lernen wir, unsere Blicke wachsam dorthin zu fokussieren, wo wir dem Guten begegnen, wo wir einander helfend zur Seite stehen.

Wort zum 1. Adventsonntag - von Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz
Gott in den Augen der anderen

Man kann die Texte des heutigen Evangeliums als Bilder einer seelischen Not verstehen. Wir hören von Menschen, die in ihrem Herzen Finsternis erleben, die mit dem Gefühl leben, dass ihnen alles zusammengebrochen ist. Sie haben nichts, worauf sie hoffen können. Menschen leben in der Angst, dass alles bald zugrunde gehen wird. In so eine Situation kommt der „Menschensohn“, wie Jesus sich hier selber bezeichnet: Er wird alle Geretteten sammeln. In diese Bedrängnis hinein kommt der Retter. Das...

  • 25.11.20
Texte zum Sonntag
Jesu Rede vom Weltgericht ist – gerade auch für unsere Zeit – eine Hilfe zur Orien­tierung. Michelangelo Buonarroti (1475 bis 1564) arbeitete vier Jahre, von 1537 bis 1541, am „Jüngsten Gericht“, das die gesamte Stirnwand der Sixtinischen Kapelle ausfüllt, nachdem er bereits 30 Jahre davor die Deckenfresken fertiggestellt hatte.

Wort zum Sonntag - von Msgr. Dr. Gottfried Auer
Worauf es ankommt

Michelangelo hat in dem großen Fresko an der Altarwand der Sixtinischen Kapelle die Rede vom Gericht des Menschensohnes, die wir im heutigen Evangelium hören, eindrucksvoll dargestellt. Im Zentrum steht die Gestalt Jesu, der als strenger Richter mit machtvoller Gebärde diejenigen, die ihm nicht geholfen haben, zur Unterwelt stürzen lässt. So gesehen kann dieser Evangeliumstext bedrohlich und angsteinflößend wirken. Er kann aber auch als hilfreich für das Glaubensleben verstanden werden. So hat...

  • 19.11.20
Texte zum Sonntag
Das von Prof. Arnulf Rainer (geb. 1929) für die Leopold-Kapelle im NÖ Landhaus in St. Pölten geschaffene Bild ist die Übermalung der Fotografie einer Statue des Heiligen an der Stiftskirche Klosterneuburg.
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Wort zum Sonntag - von Msgr. Dr. Gottfried Auer
Dem Leben dienen

Im Evangelium vom Fest des heiligen Leopold mahnt uns Jesus, mit unseren Talenten und Fähigkeiten gut zu wirtschaften, sie zu vermehren und nicht ängstlich zu hüten, wie es der letzte Knecht getan hat. Denn er erwartet wie der Herr im Gleichnis Treue zu seinem Auftrag, Tatkraft und umsichtige Arbeit. Der heilige Leopold hat seine Talen­te, die ihm als Angehörigen des Hochadels mit einem wichtigen politischen Amt gegeben waren, gut genützt. Ein Bewahrer des Friedens in seinem Land Er hat seinem...

  • 12.11.20
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