Serien

Beiträge zur Rubrik Serien

Einander offen Feedback zu geben und gemeinsam eine Lösung zu finden ist eine wertvolle Kunst. 
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Sich zusammenstreiten

Stefan Zweig beschreibt in seinem Buch „Sternstunden der Menschheit“ Ereignisse, die den Verlauf der Weltgeschichte geprägt haben. In Anlehnung daran möchte ich das sogenannte Apostelkonzil im Jahr 49/50 n. Chr. als Sternstunde der Menschheit bezeichnen. Der Bibeltext in Apostelgeschichte 15 bezeugt eine große Weite und Größe. Hier hatten Menschen den Blick für die Zukunft. Sie haben global gedacht und konkret gehandelt, sie entschieden lösungsorientiert und haben sich nicht verzettelt in...

  • 12.02.26

Interview
Clemens Sedmak über das Leben Jesu

Leben lernen von Jesus: So heißt unsere sechsteilige Serie, die unsere Leserinnen und Leser durch die Fastenzeit begleiten wird. Zum Auftakt haben wir mit dem Autor Clemens Sedmak gesprochen, einem mit der Universität Salzburg verbundenen Theologen und Sozialethiker, der zur Zeit an der University of Notre Dame in den USA unterrichtet. Er erzählt, was ihn persönlich am Leben Jesu inspiriert und was Nachfolge für uns Christen heute bedeutet. Im Zentrum des Kirchenjahres stehen mit den...

  • 11.02.26

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Starke machen Frieden

Der österreichische Schriftsteller Karl Heinrich Waggerl äußerte sich einmal zum Wirken Jesu: „Christus ist nicht gekommen, um die Menschen intelligenter und tüchtiger zu machen, sondern um sie dazu anzuleiten, gütiger, selbstloser, mitfühlender und hilfsbereiter zu werden. Denn es sind vor allem die Kräfte des Herzens, auf die es ankommt.“ Ich bin überzeugt: Wenn ich mich vom Herzschlag Jesu ergreifen lasse, dann werde ich verwandelt. Ich werde nicht unverletzbar oder erfolgreicher, aber...

  • 05.02.26
Bibliothekar Markus Bürscher in der Bibilothek vom Stift Seitenstetten | Foto: Patricia Harant-Schagerl
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Lieblingsbuch: Markus Bürscher, Seitenstetten
Stolzer Hüter der Bücher

Seit 2024 ist Markus Bürscher Bibliothekar des Stifts Seitenstetten. Als sein Lieblingsbuch stellt er eine großformatige Bibel vor, die im 10. oder 11. Jahrhundert geschrieben wurde. Es ist später Nachmittag und fahles winterliches Licht fällt durch die Fenster. Nicht ideal für einen Besuch der Stiftsbibliothek – denn hier gibt es nach wie vor keinen Strom und kein elektrisches Licht! Das tut aber dem ansprechenden Design der Bibliothek mit den einheitlich weißen Bücherrücken und den weißen...

  • 04.02.26
Aus Starrheit kommt der Unfrieden, ist Christine Haiden berzeugt. Äußerlich und innerlich in Bewegung zu bleiben, ist ein gutes Gegenmittel.  | Foto: iStock
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Fastenserie: Tugenden der Friedfertigkeit
In Bewegung bleiben

Interview zur Fastenserie. Frieden ist möglich, ist Christine Haiden überzeugt. Wie, darüber wird sie in der Fastenzeit schreiben. Christine Haiden, was heißt für Sie persönlich das Wort Frieden? Christine Haiden: Frieden ist für mich eine Möglichkeitsform menschlicher Existenz. Wir haben ja unterschiedliche Möglichkeiten, mit uns, unserem Leben und unserer Umgebung umzugehen. Friede entsteht aus meiner Sicht aus dem Respekt vor der Freiheit aller Wesen, die auf dieser Erde unterwegs sind....

  • 04.02.26

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Freude – trotz allem

Philipperbrief 4,4–7 Obwohl man heutzutage ungern das Wort „Leiden“ benutzt, wird es in der Welt dadurch nicht weniger. Jeden Tag hört man Nachrichten über Kriege, wirtschaftliche Krisen und menschliche Tragödien. In diesem Kontext klingt der Aufruf des Paulus, sich trotz Leid und Bedrängnis immer zu freuen, ziemlich herausfordernd (Philipper 4,4). Wie ist das möglich, angesichts von allem, womit die Menschen täglich konfrontiert sind? Paulus hat sein eigenes „Rezept“: Diese Freude ist möglich,...

  • 23.01.26

Partnerschaftlich unterwegs
Hoher Einsatz

Aus unserer Partnerdiözese Bom Jesus da Lapa, Brasilien: Kürzlich durfte ich im Rahmen meines Besuchs bei Welthaus-Projektpartnern in Brasilien einige Tage in Bom Jesus da Lapa verbringen. Tief berührt haben mich dabei die Lebensrealitäten der Menschen und die Art, wie sie Glauben und Leben miteinander verbinden: Bauern und Bäuerinnen, die ihr Land und damit wertvolle Naturflächen gegen Großkonzerne verteidigen – und dabei ständigen Bedrohungen ausgesetzt sind. Der Mut jener, die sich im Namen...

  • 22.01.26
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Bibelserie: Übers Wasser gehen | Teil 4
Freude – trotz allem

Gedanken zum Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Philíppi 4,4–7 Obwohl man heutzutage ungern das Wort „Leiden“ benutzt, wird es in der Welt dadurch nicht weniger. Jeden Tag hört man Nachrichten über Kriege, wirtschaftliche Krisen und menschliche Tragödien. In diesem Kontext klingt der Aufruf des Paulus, sich trotz Leid und Bedrängnis immer zu freuen (Phil 4,4), ziemlich herausfordernd. Wie ist das möglich, angesichts von allem, womit die Menschen täglich konfrontiert sind? Paulus hat...

  • 22.01.26
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Weltanschauungsarbeit heute | 23
Fundamentalismus

Vom „richtigen“ Glauben und Leben. Zu den bereichernden Seiten meiner Arbeit als Weltanschauungsreferent gehört, mich mit dem zu beschäftigen, was Menschen im Glauben wichtig ist, was ihnen Halt gibt und Orientierung bietet. Je nachdem, welchen Stellenwert der Glaube im je eigenen Leben einnimmt, bemühen sich Menschen, nach den religiösen Lehren und Vorschriften zu leben und ihren Alltag entsprechend zu gestalten. Wie man den Glauben dabei „richtig“ lebt, wird unterschiedlich beurteilt und...

  • 21.01.26

Glaubensserie
Freude – trotz allem

In einer vierteiligen Glaubensserie nähern sich Theologinnen und Theologen „stürmischen“ Bibeltexten an – mit überraschenden und fruchtbaren Einblicken für unser Leben. Im letzten Teil blickt Sr. Jelena Herasym vom Österreichischen Katholischen Bibelwerk auf Philipper 4,4–7. Obwohl man heutzutage ungern das Wort „Leiden“ benutzt, wird es in der Welt dadurch nicht weniger. Jeden Tag hört man Nachrichten über Kriege, wirtschaftliche Krisen und menschliche Tragödien. In diesem Kontext klingt der...

  • 21.01.26
In der Basilika am Weizberg suchen viele Menschen die Nähe zur Gottesmutter Maria. Besonders nahe konnte man ihr in der Langen Nacht der Kirchen auf einer Hebebühne kommen. Die Pietà, die Steinplastik Marias, die um ihren Sohn trauert,  feierte letztes Jahr ihren 600. Geburtstag. | Foto: Neuhold
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Seelsorgeräume vorgestellt | SR Weiz
Der Himmel mitten im Leben

Im Seelsorgeraum Weiz wird darauf geachtet, viele Menschen anzusprechen und einzubinden, den Glauben zu vertiefen und qualitätsvoll zu begleiten. Ihr Seelsorgeraum aus der Luft betrachtet, was sticht sofort ins Auge? Anton Herk-Pickl, SL: Aus der Luft betrachtet sticht aufgrund ihrer hohen Siedlungsdichte die Stadt Weiz als Industrie- und Schulstadt besonders hervor. Als touristisches Ausflugsziel wird das Almenland gerne aufgesucht. Sommeralm und Teichalm bilden das größte zusammenhängende...

  • 19.01.26

GEIST_REICH
Worte voll Zuversicht

Apostelgeschichte 27 – Paulus und der Schiffbruch Das Kapitel 27 der Apostelgeschichte gehört zu den bewegendsten Erzählungen des Neuen Testaments. Die Seereise, die dort geschildert wird, ist mehr als ein historischer Bericht. Sie ist ein geistliches Bild davon, wie Gott Menschen durch Krisen begleitet, selbst wenn Entscheidungen, die andere treffen, ins Chaos führen. Der Text verbindet Realismus, Hoffnung und tiefe Theologie: Gott verlässt uns nicht, auch wenn es durch Sturm und Dunkel geht....

  • 15.01.26
Foto: Pixabay
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Bibelserie: Übers Wasser gehen | Teil 3
Worte voll Zuversicht

Paulus erleidet Schiffbruch. Gedanken zu Apostelgeschichte 27. Das Kapitel 27 von der Apostelgeschichte gehört für mich zu den bewegendsten Erzählungen des Neuen Testaments. Die Seereise ist mehr als ein historischer Bericht. Sie ist ein geistliches Bild davon, wie Gott Menschen durch Krisen begleitet, selbst wenn Entscheidungen, die andere treffen, ins Chaos führen. Der Text verbindet Realismus, Hoffnung und tiefe Theologie: Gott verlässt uns nicht, auch wenn es durch Sturm und Dunkel geht....

  • 14.01.26

GEIST_REICH
Im Sturm Ruhe finden

Gedanken zu Markus 4,35–41: Der Seesturm „Hilfe, ich gehe unter!“ Vor einigen Jahren bin ich beim Kanufahren in den Stromschnellen gekentert und habe mich erst in ruhigeren Gewässern ans Ufer retten können. Diese Erfahrung des Untergehens lässt sich nur schwer mit Worten beschreiben – die Luft geht aus, und gleichzeitig fehlt die Orientierung. Die Erzählung vom Sturm auf dem See findet sich im Anschluss an Jesu Gleichnisse vom Reich Gottes (Markus 4,1–34) und ist die erste der vier...

  • 08.01.26
Foto: privat
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Bibelserie: Übers Wasser gehen | Teil 2
Im Sturm Ruhe finden

Der Seesturm. Gedanken zu Markus 4,35–41. Hilfe, ich gehe unter!“ Vor Jahren bin ich beim Kanufahren in den Stromschnellen gekentert und habe mich erst in ruhigeren Gewässern ans Ufer retten können. Diese Erfahrung des Untergehens lässt sich nur schwer mit Worten beschreiben – die Luft geht aus und gleichzeitig fehlt die Orientierung. Mit Jesus in einem Boot Die Erzählung vom „Sturm auf dem See“ findet sich im Anschluss an Jesu Gleichnisse vom Reich Gottes (Mk 4,1–34) und ist die erste der vier...

  • 07.01.26

Glaubensserie
Petrus auf dem Wasser – der erste Schritt ins Vertrauen

In einer vierteiligen Glaubensserie nähern sich Theologinnen und Theologen „stürmischen“ Bibeltexten an – mit überraschenden und fruchtbaren Einblicken für unser Leben. Im ersten Teil blickt Pfarrer Erich Baldauf auf Matthäus 14,22-36. Stürmische Zeiten, in denen alles drunter und drüber geht, chaotische Zustände, die alles ins Wanken bringen, sie begleiten vielfach das Leben einzelner Menschen, Familien, Gruppen oder gar Völker. Es sind Erfahrungen, die oft den Glauben erschüttern oder in...

  • 30.12.25
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Bibelserie: Übers Wasser gehen | Teil 1
Der erste Schritt ins Vertrauen

Petrus auf dem Wasser. Gedanken zu Matthäus 14,22–36. Stürmische Zeiten, in denen alles drunter und drüber geht, chaotische Zustände, die alles ins Wanken bringen – sie begleiten vielfach das Leben einzelner Menschen, Familien, Gruppen oder gar Völker. Es sind Erfahrungen, die oft den Glauben erschüttern oder in denen den Menschen Gott fremd, gespenstisch wird. Sie fragen: Wo ist Gott? Warum lässt er die Katastrophe, das Unglück oder Schicksal zu? Jesus und die JüngerInnen leben in stürmischen...

  • 30.12.25

Geburt als Gnade - Teil 4
Uns ist ein Kind geboren

Sprache spricht. Gerade alte Redewendungen vermögen uns den existenziellen Sinn von Phänomenen und Sachverhalten zu erschließen. „Guter Hoffnung zu sein“, eine Formulierung, die einst den Zustand der Schwangerschaft umschrieb, bringt den Zusammenhang von Schwangerschaft bzw. Geburt und Hoffnung gleich mehrfach zum Ausdruck. Einerseits stellt die Schwangerschaft eine Hoffnung für die werdende Mutter in Aussicht, da über das heranwachsende Kind ihrer Geschichte und ihrer Existenz eine Zukunft...

  • 18.12.25
Aufwendig geschmückte Weihnachtsbäume laden in Vietnam zum Verweilen ein. Etwa bei der Saint Joseph’s Cathedral Church in Hanoi/Vietnam. | Foto: Adobe Stock
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Advent & Weihnachten bei mir daheim
Ein Fest der Gemeinschaft

Weihnachten in Vietnam. Es gibt wenige Geschenke, „das Christkind ist das größte Geschenk“, erzählen die vietnamesischen Schwestern. Wir sind Maria Tran, Maria Dau und Theresa Nguyen, junge geistliche Schwestern aus der Diözese Vinh in Vietnam. Derzeit leben wir im schönen Österreich und im noch schöneren Graz-Mariatrost. Wenn wir von Advent und Weihnachten „bei uns daheim“ erzählen, dann denken wir an einen Ort voller Leben, Stimmen, Musik – und ganz viel Gemeinschaft. Unser Mutterhaus in Vinh...

  • 16.12.25

Geburt als Gnade - Teil 3
Über das Fleisch Christi

Wenn Maria sich unmittelbar nach der Verkündigung der Geburt Jesu durch den Engel Gabriel auf den Weg zu Elisabeth macht (Lukas 1,39–56), so ist sie dabei schwanger von einem Wort, über dessen Bedeutung sie sich noch nicht wirklich sicher sein kann. In der Verkündigungsszene im Lukasevangelium heißt es nur, dass sie von der Begrüßung des Engels „erschrocken“ war (Lukas 1,29). Erst als ihre Cousine Elisabeth mit freudigen Lobes- und Segensrufen die Botschaft des Engels bestätigt und Maria in...

  • 11.12.25
„Fancy Dress Groups“ werden die bunten Gruppen genannt, die in einheitlichen Verkleidungen zu Weihnachten tanzend durch die Straßen ziehen. | Foto: privat
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Advent & Weihnachten bei mir daheim
Trommeln, singen, tanzen

In Ghana drückt sich die Weihnachtsfreude in farbenprächtigen Umzügen aus. Auch Familie und Gemeinschaft sind wichtig. Der Advent in Ghana beginnt mit dem Schmücken der Häuser und der Bäume mit Lampen, Lichterketten und Ornamenten. In den Geschäften und auch in den Wohnhäusern werden häufig synthetische Tannenbäume geschmückt. Weihnachten wird als Fest der Familie und der Gemeinschaft gefeiert, Geschenke haben hingegen keinen hohen Stellenwert. In Ghana wird der Advent mit spirituellen und...

  • 09.12.25
Am zweiten Julisonntag wird rund um die Wolfgangikirche auf dem Wolfgangikogel in Kruckenberg in der Pfarre Hollenegg das Kirchweihfest mit einer feierlichen Prozession begangen. | Foto: Walter Koch
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Seelsorgeräume vorgestellt - SR Sulm-Saggautal
Wenn verschiedene Gewässer zusammenfließen

Der Seelsorgeraum Sulm-Saggautal zeigt, dass zwölf Pfarren, wie Flüsse zusammenfließen und zugleich ihre Eigenständigkeit bewahren können. Interview mit dem SR-Führungsteam Ihren SR-Raum aus der Luft betrachtet: Was sticht sofort ins Auge? Pfarrer Markus Lehr, SR-Leiter: Aus der Luft betrachtet bietet sich die geografische Besonderheit von Berg und Tal und „halber Höhe“. Der Seelsorgeraum zieht sich von der Koralpe bis ins Sulmtal und überwindet einige Höhenmetern. Namensgebend für den...

  • 05.12.25

Geburt als Gnade - Teil 2
Glaube braucht andere

Jede Schwangerschaft, aber auch jedes große Werk des Friedens, fordert Geduld. Das Evangelium des zweiten Adventsonntags stellt mit Johannes dem Täufer die Figur eines großen Zeugen ins Zentrum (Matthäus 3,1–12). Er ruft zur radikalen Umkehr auf, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: „radikal“ kommt von lateinisch „radix“, was „Wurzel“ bedeutet. Der Ruf Johannes des Täufers betrifft die Wurzel des Lebens und Glaubens. PRIORITÄTEN VERSCHIEBEN SICH In einer Schwangerschaft wird so manches, was...

  • 04.12.25

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