Serien

Beiträge zur Rubrik Serien

GEIST_REICH
Erstehen, Auferstehen, Aufstehen

Von Jesus leben lernen 1/4 Jesus hat durch das Beispiel seines Lebens gezeigt, wie menschliche Lebensführung gelingen kann. Clemens Sedmak wirft einen tieferen Blick auf das Leben Jesu als „Lebensschule“. CLEMENS SEDMAK Professor für Sozialethik an der University of Notre Dame (USA) und Co-Leiter des Zentrums für Ethik und Armutsforschung in Salzburg Das Osterfest ist unbegreiflich. Unfassbar schön, ein Wunder: Auferstehung, Auferstehung von den Toten! Der Sieg des Lebens über den Tod. Wir...

  • 02.04.26
Foto: Abeer Al-Nuaimi/Pexels
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SinnVoll | Teil 1
Berufung – was ist das?

Eine Serie zum Weltgebetstag um geistliche Berufungen am 26. April. Eine Hinführung zu einem vielfältigen Begriff. Musik ist ihre Berufung.“ Oder: „Die Schule ist seine Berufung.“ So sagen wir manchmal. Und wir meinen damit, dass jemand seinen Beruf mit Leib und Seele ausübt, mit ganzem Herzen bei der Sache ist, wenn er musiziert, unterrichtet, usw. Gott beruft. Wenn wir in der Kirche von Berufung sprechen, dann kommt noch etwas Weiteres ins Spiel. Besser: jemand Weiterer. Wir meinen dann, dass...

  • 01.04.26
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Tugenden der Friedfertigkeit | Teil 7
Ein Narr, wer sich zu ernst nimmt

Auf die eigenen Unzulänglichkeiten kann man mit perfektionistischen Trainingsplänen reagieren – oder mit Humor. Der macht glücklicher. Lisl Karlstadt und Karl Valentin, das unvergessene bayrische Komikerduo, hatte einen Sketch, der ging so: Die beiden standen zu je einer Seite eines langen Hörrohres, das eine Parodie auf die neue Telekommunikation via Telefon war. Karl sprach auf einer Seite etwas ins Rohr und Lisl versuchte auf der anderen zu verstehen, was er sagte. Als Höhepunkt des Sketches...

  • 01.04.26
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Tugenden der Friedfertigkeit | Teil 6
Bei dir kann ich sein

In einer Welt, die den eigenen Vorteil preist, gilt Güte als gestriges Mauerblümchen. Man sollte sie aber als Hoffnungspflanze hegen und pflegen. Gütige Menschen rühren mich zutiefst. Wenn ich mir im Geist solche herhole, dann sind es erstaunlicherweise alte Menschen. Zuerst fällt mir meine Großmutter ein. Sie war, wenn ich von der Schule nach Hause gekommen bin, immer da. Die Mutter war auf dem Feld, der Vater in der Arbeit, die Großmutter wärmte das Essen. Sie saß dann dabei, fragte nicht...

  • 25.03.26
Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich an das Referat bzw. die Fachstelle für Weltanschauungsfragen in Ihrer Diözese: 
weltanschauungsfragen.at
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Weltanschaungsarbeit heute | 25
Orientierung gesucht?

Tipps für den Umgang mit religiöser und weltanschaulicher Vielfalt. Unsere Welt ist bunter und komplexer geworden. Das trifft auch auf den Bereich von Religionen und Weltanschauungen zu. Auf einem heute kaum noch überschaubaren „Markt der Religionen“ begegnen uns zahlreiche AnbieterInnen, Gruppen und Bewegungen, die unter anderem Orientierung, Sinn und Heil versprechen. Diese Situation bietet einerseits den Vorteil, dass man recht unkompliziert und schnell unterschiedliche Zugänge zu...

  • 25.03.26
Einander Kennenlernen | Foto: Stefan Magerl
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Seelsorgeräume vorgestellt: SL Graz-Mitte
Mittendrin

Der Seelsorgeraum Graz-Mitte liegt, wie der Name eindeutig verrät, im Herzen der steirischen Landeshauptstadt und weist einige Besonderheiten auf. Ihr Seelsorgeraum aus der Luft betrachtet, was sticht sofort ins Auge? Pfarrer Matthias Keil, SL: Aus der Luft betrachtet fällt sofort auf, dass es sich bei unserem Seelsorgeraum um reines Stadtgebiet handelt. In diesem Gebiet befindet sich im Zentrum eine größere Grünfläche, der Grazer Stadtpark mit dem Schlossberg, weiters fließt mitten durch...

  • 25.03.26
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Tugenden der Friedfertigkeit | Teil 5
Was uns unter die Haut geht

Berührt zu werden gehört zu unseren Grundbedürfnissen. Zärtlichkeit ist eine Sprache, die ohne Worte auskommt. Wenn wir sie zulassen. Der heilige Florian erlitt einen gewaltsamen Tod. Man band ihm einen Mühlstein um den Hals und warf ihn in die Enns. Als ob er kein Mensch, sondern nur mehr ein Stück Materie sei, das man entsorgen muss. Der Legende nach hielt eine Frau namens Valeria das nicht aus. Ihr wurde, so wird erzählt, in einer Vision gezeigt, wo der Leichnam sich verfangen hatte. Mit...

  • 18.03.26
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Der Wolf wohnt in jedem von uns, ebenso wie das Lamm. Sie können miteinander Frieden finden, verheißt der Prophet  | Foto: Jesaja.vacelav/Adobe Stock
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Tugenden der Friedfertigkeit | Teil 4
Von Wolf und Lamm

Sanftmut Die Welt ist, so scheint es, kein Ort der Friedfertigkeit. Dennoch ist die Vorstellung lebendig, dass nur Sanftmut uns retten kann. Mahatma Gandhi war ein Held unserer Jugend. Wir haben ihn verehrt. Endlich einer, der die Welt anders als in der gewohnten Logik verändert! Der keine Waffen braucht und kein Militär, der barfuß und nur mit einem Tuch bekleidet, überzeugt. Es war eine schöne Geschichte. Sie schuf eine idealisierte Vorstellung, wie wir auch selbst werden könnten oder besser...

  • 11.03.26
Das alljährliche Ferienlager ist bei Kindern wie BegleiterInnen beliebt. Jedes Mal unter einem neuen Thema – eine Woche voller Spiel, Spaß und Abenteuer, die für Begeisterung sorgt. | Foto: Ponnambel
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Seelsorgeräume vorgestellt - SR Knittelfeld
Motorgeheul & Mönchsgesang

Der Seelsorgeraum Knittelfeld beherbergt die Wiege der Diözese und den Red Bull Ring. Zwischen den Wurzeln des Glaubens und der modernen Welt entfaltet sich das kirchliche Leben. Ihr Seelsorgeraum aus der Luft betrachtet, was sticht sofort ins Auge? Pfarrer Lukasz Wojtyczka, SL: Unser Seelsorgeraum erstreckt sich über zwei Städte und mehrere Gemeinden. Am beeindruckendsten ist wohl die herrliche Naturlandschaft, in die unsere Pfarren eingebettet sind. Weltberühmt ist der Red-Bull-Ring, der...

  • 10.03.26
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Auch seelische Wunden brauchen Zeit zum Heilen. Je tiefer die Kränkung, desto mehr Fürsorge sollte man sich selbst angedeihen lassen. | Foto: Adobe Stock
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Tugenden der Friedfertigkeit | Teil 3
Verzeihen befreit

Wenn es um das Verzeihen geht, wird es schnell moralisch. Man müsste doch, man sollte doch! Aber was, wenn man nicht kann? Vor mir saß ein kleiner, sehr alter Mann. Seine Augen hatten etwas Strahlendes. Das verlor sich auch nicht, als er von den Schlägen und Demütigungen erzählte, die er in der Haft während des Krieges erleiden musste. Er kannte den Namen des größten Übeltäters auch sechzig Jahre später noch. Aber das Erlittene lag ihm nicht mehr wie Blei auf der Seele. Warum konnte er...

  • 04.03.26
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Wenn einmal nichts weiterzugehen scheint: sich in Geduld üben, rät Christine Haiden.  | Foto: Klaus Eppele/Adobe Stock
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Tugenden der Friedfertigkeit | Teil 2
Warum geht das nicht schneller?

Teil 2 - Geduld Im Leben staut es immer wieder einmal, nicht nur im Straßenverkehr, auch in Beziehungen, im Beruf, in der Gesellschaft. Was tun? Vor einigen Jahren habe ich mir angewöhnt, zu Menschen, die mir den Vorrang nehmen oder die sich mit ihrem Auto so an mich herandrängen, dass ich mich bedroht fühle, zu sagen: „Aber, Schatzi“. Als ich noch laut „Was bist du für ein Trottel!“ ausgerufen habe, verfinsterte sich mein Menschenbild mit jedem Vorfall. Mein Adrenalinspiegel stieg...

  • 25.02.26
Foto: Freep!k
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Weltanschaungsarbeit heute | 24
Germanische Neue Medizin

Nicht jede Medizin, die vorgibt zu heilen, tut das auch. Im Bereich der Weltanschauungsarbeit geht es nicht nur um religiöse oder spirituelle Motive, sondern immer wieder auch um ganz alltägliche Problemfelder und Herausforderungen. Ein Thema, das immer wieder eine Rolle spielt, ist „körperliche Gesundheit“ und „Heilung“ von schweren Erkrankungen. Wenn es in diesem Zusammenhang zu ideologischen Überformungen kommt und der Pfad der Wissenschaft gänzlich verlassen wird, kann es zu erheblichen...

  • 18.02.26
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Wer ein Ziel vor Augen hat, schafft es, sich gute Gewohnheiten anzueignen. | Foto: Javier/Adobe Stock
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Tugenden der Friedfertigkeit | Teil 1
Lass dir nicht alles durchgehen

Die Disziplin ist in Verruf gekommen. Sie verdient eine Ehrenrettung. Dass ich so alt geworden bin, verdanke ich nur meiner Disziplin.“ Mit dieser Aussage verblüffte mich die 103-jährige Alice Herz Sommer. Die gebürtige Pragerin, die ich in London für ein Interview getroffen habe, war eine lebensfrohe Person. Da war nichts Verbittertes oder Strenges in ihren Zügen. Sie hatte bei Gott kein einfaches Leben gehabt, wohl aber eine große Leidenschaft. Auch im hohen Alter spielte sie täglich von 9...

  • 18.02.26
Foto: Brunnthaler
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Partnerschaftlich unterwegs
Partnerschaft mit Genuss

Aus unserer Partnerdiözese - Masan, Südkorea: Unsere Besuche in der Partnerdiözese Masan waren immer von großer Gastfreundschaft geprägt. Besondere Highlights sind natürlich die kulinarischen Genüsse. Dabei haben wir bereits einiges gelernt. In Korea isst man meist drei Mal etwas Warmes. Schon beim Frühstück gibt es Suppe und Reis. Der Reis wird nicht mit Stäbchen, sondern mit dem Löffel gegessen. Die Stäbchen aus Metall sind für die Beilagen gedacht. Während wir in Österreich gewohnt sind, die...

  • 18.02.26
LANGE NACHT. Jedes Jahr lädt eine Pfarre des SR zur Langen Nacht der Kirchen ein. 2025 wurde dieser besondere Abend in St. Stefan ob Stainz mit viel Herzblut und Kreativität gestaltet. Kirche, Pfarrhof, Aufbahrungshalle und Bücherei wurden zu Räumen der Begegnung, des Innehaltens und der Inspiration. | Foto: privat
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Seelsorgeräume vorgestellt - SR Schilcherland
Zusammen wachsen

Seelsorgeraum Schilcherland. Wie Trauben an einem Weinstock verstehen sich die elf Pfarren des SR. Gemeinsam will man wachsen. Was macht Ihren Seelsorgeraum aus? István Holló, SL: Der Seelsorgeraum Schilcherland ist ein Ort, an dem Kirche lebendig und nah bei den Menschen bleibt. In einer Region, die von Gemeinschaft, Tradition und persönlicher Verbundenheit geprägt ist, schafft der SR Raum für Begegnung, Begleitung und Glauben im Alltag. Er verbindet Pfarren, ohne dass diese ihre Eigenart...

  • 17.02.26
Einander offen Feedback zu geben und gemeinsam eine Lösung zu finden ist eine wertvolle Kunst. 
 | Foto: Adobe Stock
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Sich zusammenstreiten

Stefan Zweig beschreibt in seinem Buch „Sternstunden der Menschheit“ Ereignisse, die den Verlauf der Weltgeschichte geprägt haben. In Anlehnung daran möchte ich das sogenannte Apostelkonzil im Jahr 49/50 n. Chr. als Sternstunde der Menschheit bezeichnen. Der Bibeltext in Apostelgeschichte 15 bezeugt eine große Weite und Größe. Hier hatten Menschen den Blick für die Zukunft. Sie haben global gedacht und konkret gehandelt, sie entschieden lösungsorientiert und haben sich nicht verzettelt in...

  • 12.02.26
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Interview
Clemens Sedmak über das Leben Jesu

Leben lernen von Jesus: So heißt unsere sechsteilige Serie, die unsere Leserinnen und Leser durch die Fastenzeit begleiten wird. Zum Auftakt haben wir mit dem Autor Clemens Sedmak gesprochen, einem mit der Universität Salzburg verbundenen Theologen und Sozialethiker, der zur Zeit an der University of Notre Dame in den USA unterrichtet. Er erzählt, was ihn persönlich am Leben Jesu inspiriert und was Nachfolge für uns Christen heute bedeutet. Im Zentrum des Kirchenjahres stehen mit den...

  • 11.02.26

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Starke machen Frieden

Der österreichische Schriftsteller Karl Heinrich Waggerl äußerte sich einmal zum Wirken Jesu: „Christus ist nicht gekommen, um die Menschen intelligenter und tüchtiger zu machen, sondern um sie dazu anzuleiten, gütiger, selbstloser, mitfühlender und hilfsbereiter zu werden. Denn es sind vor allem die Kräfte des Herzens, auf die es ankommt.“ Ich bin überzeugt: Wenn ich mich vom Herzschlag Jesu ergreifen lasse, dann werde ich verwandelt. Ich werde nicht unverletzbar oder erfolgreicher, aber...

  • 05.02.26
Bibliothekar Markus Bürscher in der Bibilothek vom Stift Seitenstetten | Foto: Patricia Harant-Schagerl
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Lieblingsbuch: Markus Bürscher, Seitenstetten
Stolzer Hüter der Bücher

Seit 2024 ist Markus Bürscher Bibliothekar des Stifts Seitenstetten. Als sein Lieblingsbuch stellt er eine großformatige Bibel vor, die im 10. oder 11. Jahrhundert geschrieben wurde. Es ist später Nachmittag und fahles winterliches Licht fällt durch die Fenster. Nicht ideal für einen Besuch der Stiftsbibliothek – denn hier gibt es nach wie vor keinen Strom und kein elektrisches Licht! Das tut aber dem ansprechenden Design der Bibliothek mit den einheitlich weißen Bücherrücken und den weißen...

  • 04.02.26
Aus Starrheit kommt der Unfrieden, ist Christine Haiden berzeugt. Äußerlich und innerlich in Bewegung zu bleiben, ist ein gutes Gegenmittel.  | Foto: iStock
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Fastenserie: Tugenden der Friedfertigkeit
In Bewegung bleiben

Interview zur Fastenserie. Frieden ist möglich, ist Christine Haiden überzeugt. Wie, darüber wird sie in der Fastenzeit schreiben. Christine Haiden, was heißt für Sie persönlich das Wort Frieden? Christine Haiden: Frieden ist für mich eine Möglichkeitsform menschlicher Existenz. Wir haben ja unterschiedliche Möglichkeiten, mit uns, unserem Leben und unserer Umgebung umzugehen. Friede entsteht aus meiner Sicht aus dem Respekt vor der Freiheit aller Wesen, die auf dieser Erde unterwegs sind....

  • 04.02.26
Zu einer Berufung als Priester oder Ordensfrau gehört mehr als „nur“ fromm zu sein, ist der Theologe und Psychologe Wunibald Müller überzeugt. | Foto: S. Lemmerzahl/Unsplash
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Berufung
Unterwegs zu meinem Ich

Die Suche nach der eigenen Berufung umfasst mehr als nur die Frage nach einer geistlichen Berufswahl – sie ist ein Tauchgang nach der eigenen Identität. Mein ehemaliger Mitarbeiter im Recollectio-Haus, Pater Meinrad Dufner, der über viele Jahre auch als Novizenmeister tätig war, konnte das Wort Berufung nicht mehr hören. Er wusste, wie fahrlässig man damit umgehen kann. Berufen zu sein, das hatte und hat manchmal immer noch etwas Sakrosanktes, also Unantastbares, an sich, das man nicht...

  • 28.01.26

VOLL VERTRAUEN
Freude – trotz allem

Philipperbrief 4,4–7 Obwohl man heutzutage ungern das Wort „Leiden“ benutzt, wird es in der Welt dadurch nicht weniger. Jeden Tag hört man Nachrichten über Kriege, wirtschaftliche Krisen und menschliche Tragödien. In diesem Kontext klingt der Aufruf des Paulus, sich trotz Leid und Bedrängnis immer zu freuen, ziemlich herausfordernd (Philipper 4,4). Wie ist das möglich, angesichts von allem, womit die Menschen täglich konfrontiert sind? Paulus hat sein eigenes „Rezept“: Diese Freude ist möglich,...

  • 23.01.26

Partnerschaftlich unterwegs
Hoher Einsatz

Aus unserer Partnerdiözese Bom Jesus da Lapa, Brasilien: Kürzlich durfte ich im Rahmen meines Besuchs bei Welthaus-Projektpartnern in Brasilien einige Tage in Bom Jesus da Lapa verbringen. Tief berührt haben mich dabei die Lebensrealitäten der Menschen und die Art, wie sie Glauben und Leben miteinander verbinden: Bauern und Bäuerinnen, die ihr Land und damit wertvolle Naturflächen gegen Großkonzerne verteidigen – und dabei ständigen Bedrohungen ausgesetzt sind. Der Mut jener, die sich im Namen...

  • 22.01.26
Foto: Pixabay
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Bibelserie: Übers Wasser gehen | Teil 4
Freude – trotz allem

Gedanken zum Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Philíppi 4,4–7 Obwohl man heutzutage ungern das Wort „Leiden“ benutzt, wird es in der Welt dadurch nicht weniger. Jeden Tag hört man Nachrichten über Kriege, wirtschaftliche Krisen und menschliche Tragödien. In diesem Kontext klingt der Aufruf des Paulus, sich trotz Leid und Bedrängnis immer zu freuen (Phil 4,4), ziemlich herausfordernd. Wie ist das möglich, angesichts von allem, womit die Menschen täglich konfrontiert sind? Paulus hat...

  • 22.01.26

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