Texte zum Sonntag

Beiträge zur Rubrik Texte zum Sonntag

Wort zum Sonntag von Elisabeth Schneider-Brandauer
Der Duft frischgebackenen Brotes

Lieben Sie es auch, wenn Sie in den Morgenstunden an einer Bäckerei vorbeigehen und der Duft von frischem Brot in die Nase steigt? Brotrezepte und Brotbackkurse sind hoch im Kurs. Ich habe einen jungen Musikkollegen, der sich regelmäßig sein Brot selber bäckt. Obwohl das Lebensmittelsortiment in unseren Geschäften sich unglaublich erweitert, bleibt Brot ein wichtiges Hauptnahrungsmittel, weshalb das Jesuswort „Ich bin das Brot des Lebens“ noch immer ohne große Erklärung verständlich ist. Brot...

  • 29.07.21
Video

18. Sonntag im Jahreskreis | 1. August 2021
Eine Minute für das (eine) Leben

Gedanken zum Evangelium (Joh 6,24-35) am 18. Sonntag im Jahreskreis von Lieselotte Riedl-Haidenthaller, Seelsorgeraum Leibnitzer Feld, Pfarre Leibnitz WOVON LEBEN SIE? Dazu fällt mir folgende Erzählung über den Aufenthalt des Dichters Rainer Maria Rilke in Paris ein: Täglich kam Rilke gemeinsam mit einer Französin an einem Platz vorbei, an dem eine Bettlerin zusammengekauert mit der ausgestreckten Hand saß und nie aufsah. Seine Begleiterin gab häufig ein Geldstück, Rilke gab nie etwas. Als ihn...

  • 28.07.21

18. Sonntag im Jahreskreis | 1. August 2021
Kommentar

Nicht den Leib stärken, sondern den Glauben Das Wunder der „Brotvermehrung“ ist möglich geworden, weil ein Kind – ohne viel nachzudenken, ob das reicht und erfolgversprechend ist – einfach angefangen hat zu teilen. Viele Wunder bleiben hingegen aus, weil alle denken: „Wenn ich allein etwas tue, ändert sich nichts. Das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein.“ Wir bleiben lieber in der Haltung von KonsumentInnen, die Angst haben, selbst zu kurz zu kommen, und sofort zur Stelle sind, wenn es...

  • 28.07.21

18. Sonntag im Jahreskreis | 1. August 2021
Meditation

Geschwister der Sterne Sie werden überrascht sein zu erfahren, von wem ich die Gedanken habe, die ich Ihnen in dieser Morgenbetrachtung vortragen möchte. Sie stammen aus einer alten Inschrift aus dem Jahre 1864 in einer Kirche in Baltimore in den USA. (…) Ich möchte Ihnen einige Gedanken daraus übermitteln. Der erste Rat lautet: „Sag deine Warhheit, ruhig und klar. Ebenso höre auf die Wahrheit der anderen, und zwar auch von Unbesonnenen und Törichten; denn auch sie haben ihre Geschichte.“ Was...

  • 28.07.21
Gibt nicht Gott uns auch heute immer wieder Zeichen. Und ich stelle mir die Frage. Erkenne ich die Zeichen, die Gott auch mir immer wieder gibt?
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Gedanken zum Evangelium: 17. Sonntag im Jahreskreis
Brot für alle - einfach so?

Schön wäre es, könnte man denken beim Hören des heutigen Evangeliums. Vor allem angesichts der vielen Hunger- und Naturkatastrophen, von denen wir nahezu täglich hören. Da könnte man sich schon so eine wunderbare Brotvermehrung wünschen. Von der Brotvermehrung oder der Speisung der Fünftausend, wie die Perikope auch genannt wird, berichten uns alle vier Evangelisten. Es muss wohl ein sehr beindruckendes Ereignis gewesen sein. Allerdings fällt auf, dass der Bericht im Johannesevangelium eine...

  • 23.07.21

Wort zum Sonntag von Elisabeth Schneider-Brandauer
Da, nimm!

Als gelernte Theologin habe ich mich früher ganz anders mit den Bibelstellen beschäftigt. Das überlasse ich jetzt lieber den Top-Leuten vom Bibelreferat. Ich empfehle die Bibelkurse, die ab Herbst wieder angeboten werden. Für mich ist bedeutsam geworden, was der Text mir momentan für mein Leben mitgibt. Ich hatte schon ganz andere Gedanken im Kopf, bis mir völlig überraschend vor ein paar Tagen eine sympathische Biobäuerin und Katholikin auf dem Katlingberg im Gailtal begegnet ist und mir mit...

  • 22.07.21

17. Sonntag im Jahreskreis | 25. Juli 2021
Meditation

Die großen Eltern Glücklich jedes Kind, das Großeltern hat. Immer wieder treten auch Menschen in unser Leben, die zwar nicht die leiblichen Großeltern sind, aber großväterliche und großmütterliche Energie verkörpern und weiterge- ben. Auch wenn es gar nicht viel Zeit ist, die man mit den „großen“ Eltern verbringt – sie sind anders da, wenn sie da sind. Vielleicht sind sie entspannter als die Eltern, weniger streng, hören anders zu, nehmen anders Anteil oder drücken ihre Freude direkter aus. Was...

  • 21.07.21

17. Sonntag im Jahreskreis | 25. Juli 2021
Kommentar

Eine Gleichung mit einer Unbekannten (5+2):5000 = x+12. Mathematisch betrachtet geht sich diese Rechnung nicht aus. Trotzdem sind bei der wunderbaren Speisung nicht nur alle satt geworden, es ist sogar reichlich übrig geblieben. Es gibt also in der Gleichung eine Unbekannte, mit der nicht kalkuliert worden ist. Das ist wohl die Botschaft dieser Geschichte. Ich stelle mir nicht vor, dass Jesus durch eine gebieterische Handbewegung das Brot in den Körben immer mehr werden lässt und diese...

  • 21.07.21
Nehmen wir das Wort Jesu auch für uns: „Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus.“ Schönen Urlaub!
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Gedanken zum Evangelium: 16. Sonntag im Jahreskreis
Ausruhen – schwer gemacht

Man könnte sagen, dass die Apostel eine Art Verkündigungspraktikum absolviert haben (vgl. Mk 6,7-13): Jesus hat sie zu zweit ausgesandt – reich an Vollmacht über die unreinen Geister, aber arm hinsichtlich Essen, Geld, Gewand, ... So ausgestattet, verkündeten sie die Umkehr, vertrieben sie die Dämonen, salbten und heilten sie Kranke. Im heutigen Evangelium versammeln sich die Zwölf wieder bei Jesus. Er ist ja ihr Mittelpunkt. Und er hört ihnen zu, denn sie haben vieles zu berichten. – Für uns...

  • 16.07.21
Jesus gibt einen Impuls, die eigene Aktivität nicht überzubewerten. Doch aus das tut not: nichts tun, alles geschehen lassen wie das Wachsen der Saat.

Wort zum Sonntag - von Elke Deimel/KNA
Fahr hinüber in die Stille!

Der kurze Text des heutigen Sonntagsevangeliums liefert uns ein sehr modern anmutendes Seelsorge-Management: Jesus hatte seine Jünger ausgesandt; nun kehren sie zu ihm zurück zur Berichterstattung. Es ist wohl sehr hektisch zugegangen, denn laut dem Evangelisten Markus fanden sie wegen des großen Andrangs keine Zeit zum Essen. In dieser Situation spornt Jesus seine Jünger nicht zu weiterer Leistungsoptimierung an, sondern spricht vielmehr ein unüberhörbares: Halt! „Kommt mit an einen einsamen...

  • 14.07.21

16. Sonntag im Jahreskreis | 18. Juli 2021
Kommentar

Sehnsucht nach Stille Heuer spüren wir besonders stark die Sehnsucht nach unbeschwerten Urlaubsreisen und Zeiten der Erholung in fernen Ländern. Wir haben unsere Arbeitswelt und unser Alltagsleben so strukturiert, dass wir weit wegfahren müssen, um bei uns selbst zu Hause sein zu können. Daheim in der gewohnten Umgebung sind wir zu sehr entfremdet von unserem eigentlichen Wesen und darauf konzentriert, fehlerlos zu funktionieren. Da bleibt wenig Raum, um seinen inneren Antrieben, den...

  • 14.07.21

16. Sonntag im Jahreskreis | 18. Juli 2021
Meditation

Choreografie des Ganzen Mein ganzes Leben lang wollte ich vor allem wissen, wie alles mit allem zusammenhängt. Was mich brennend interessiert, ist das Gesamtbild – die Frage nach dem äußersten Horizont, die Frage, worum es letztlich geht. Ist der Versuch, ein Gesamtbild mit weniger als hundert Schlüsselwörtern zu erreichen, ein allzu verwegenes Unterfangen? Jedenfalls scheint es mir der Mühe wert. Aufs Versuchen allein kommt ja alles an. Das Gelingen steht nicht in unsrer Hand. Der...

  • 14.07.21

Wort zum Sonntag von Elisabeth Schneider-Brandauer
Endlich Ferien

Beim Nachdenken über das Sonntagsevangelium sind mir zwei prägende Erfahrungen eingefallen. Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen. Solange mein Vater lebte, war das Bauernhaus nie abgesperrt. Hinter unserem Hof führt die Straße steil bergauf zu weiteren Gehöften und Gasthäusern. Im Winter kam es dann schon manchmal vor, dass wildfremde Menschen im Schlafzimmer meiner Eltern standen und Hilfe brauchten, weil sie noch nie im Leben Schneeketten montiert hatten oder neben den Straßenrand geraten...

  • 14.07.21
Loslassen. Ballast abwerfen. Frei sein. Anderen guttun. Bleiben, wo man erwünscht ist. Und gehen, wenn man nicht erwünscht ist. Ohne Groll. Klingt das nicht wie Urlaub?

Gedanken zum Evangelium: 15. Sonntag im Jahreskreis
Urlaub

Ich gehe demnächst auf Urlaub. Ich will ein paar Wochen loslassen, meine Freiheit genießen und den Stress hinter mir lassen. Ich packe also meine Koffer, decke mich mit Proviant für die Reise ein, begebe mich an einen anderen Ort, miete mich bei fremden Leuten ein, tu mir Gutes und mache natürlich einige Fotos, damit ich mir die Urlaubserinnerung mit nach Hause nehmen kann. Ich mache also genau das Gegenteil von dem, was die Zwölf machen sollen.Die Zwölf dürfen sich kein Gepäck mitnehmen. Nicht...

  • 09.07.21
Auch wir sollen heute wie die Apostel für Jesus, unseren Retter, Zeugnis abzulegen. Im Bild die Taufe eines Erwachsenen in der Osternacht in einer Pariser Kirche.

Wort zum Sonntag - von GR Robert Dublanski
Die Kirche und ihre Berufung

Was oder wer ist die Kirche? Unsere ersten Gedanken gelten vielleicht dem Tempel, den wir besuchen und der uns mit seinem Turm wie ein Zeigefinger zum Himmel und zu Gott weist. Es sei jedoch daran erinnert, dass die Kirche die Gemeinschaft der Getauften ist. Das Gebäude, in dem sich diese Gemeinschaft versammelt, um das Wort Gottes zu hören und die Sakramente zu feiern, wird auch Kirche genannt. Über die Kirche können wir weiters sagen, dass sie eine Gemeinschaft gesandter Menschen ist. Und mit...

  • 08.07.21

15. Sonntag im Jahreskreis | 11. Juli 2021
Kommentar

Wer ist bevollmächtigt? In unseren Seelsorgeräumen bildet jeweils ein Priester zusammen mit zwei „Handlungsbevollmächtigten“ das Leitungsteam. Nach einigen bürokratischen Winkelzügen hat man diesen Begriff eingeführt, der offenbar kirchenrechtlich unbedenklich, dafür aber völlig unaussprechlich ist. Außerdem verleitet er zu der Schlussfolgerung, dass in der Kirche nur handeln darf, wer eine amtliche Bevollmächtigung in Händen hält. Aber sind nicht alle Getauften und Gefirmten zum Handeln...

  • 07.07.21
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15. Sonntag im Jahreskreis | 11. Juli 2021
Meditation

Frieda, Fred und die Fee Frieda und Fred sind unternehmungslustige Zwillinge. Langeweile kennen sie nicht, denn sie wissen in ihrer Freizeit immer etwas anzufangen. Zum Beispiel ministrieren sie regelmäßig in der Pfarrkirche. Es gibt kaum einen Sonntag, an dem nach dem Gottesdienst nicht über die beiden gesprochen wird: „Fred, der Lauser, hat heute wieder zur Wandlung aufs Glockenläuten vergessen“ oder „Wahrscheinlich hat Frieda wieder die Seite im Messbuch verblättert! Das wird sie doch nicht...

  • 07.07.21
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