Texte zum Sonntag

Beiträge zur Rubrik Texte zum Sonntag

Sonntag - 27. September 2026
Mein „Ja“ wirklich leben

26. SONNTAG IM JAHRESKREIS, LESEJAHR A – 27. SEPTEMBER 2026 ANTWORTPSALM Gedenke deines Erbarmens, o HERR, und der Taten deiner Gnade! Zeige mir, HERR, deine Wege, lehre mich deine Pfade! Führe mich in deiner Treue und lehre mich; denn du bist der Gott meines Heiles. Auf dich hoffe ich den ganzen Tag. Gedenke deines Erbarmens, HERR, und der Taten deiner Gnade; denn sie bestehen seit Ewigkeit! Gedenke nicht meiner Jugendsünden und meiner Frevel! Nach deiner Huld gedenke meiner, HERR, denn du...

  • 24.09.26

26. Sonntag 2026: Sr. Elvira J. Reuberger
Jesus fragt nach unserer Einstellung

Wenn ich das Evangelium von diesem Sonntag höre, kommt mir ein Ereignis aus dem Leben des heiligen Franz von Assisi in den Sinn. In der Legende von Perugia wird erzählt: „Eines Tages, als Franziskus sich im Laden seines Vaters befand, trat ein Bettler ein und bat um ein Almosen. Ganz in sein Geschäft vertieft, verweigerte ihm Franziskus ein Almosen und schickte ihn fort. Doch kaum war dieser weggegangen, machte Franziskus sich heftige Vorwürfe, hatte der Bettler ihn doch um der Liebe Christi...

  • 23.09.26

26. Sonntag im Jahreskreis | 27. September 2026
Kommentar - Bibel und Leben

Vom Sollen zum Wollen finden Es liegt mitunter ein weiter Weg zwischen dem Erkennen dessen, was gut und richtig ist, und der Entscheidung, es zu tun. Er ist gepflastert mit Stolpersteinen, die zu überwinden sind: die eigene Bequemlichkeit oder Trägheit, ein Widerwille gegen die aufgetragene Tätigkeit, Zweifel an deren Sinnhaftigkeit oder Erwartungen und Ansprüche anderer Menschen. In der Politik wie auch in kirchlichen Gremien und Entwicklungsprozessen ist oft der plakative Appell zu hören: Wir...

  • 23.09.26

26. Sonntag im Jahreskreis | 27. September 2026
Passende Gesänge

Gotteslob: 140: Kommt herbei, singt dem Herrn 149: Liebster Jesu, wir sind hier 210: Das Weizenkorn muss sterben 216: Im Frieden dein 273: O Herr, nimm unsre Schuld 358: Ich will dich lieben, meine Stärke 455: Alles meinem Gott zu Ehren 457: Suchen und fragen 467: Erfreue dich, Himmel (Schöpfungszeit!) 483: Halleluja, Hallelu, Halleluja (mit 1. Strophe) 487: Nun singe Lob, du Christenheit 629/5+6: Christus, Sieger 815: Sag Ja zu mir, wenn alles Nein sagt 915: Herr, wie du willst, soll mir...

  • 23.09.26

26. Sonntag im Jahreskreis | 27. September 2026
Für Feinde beten

Etwas Schwierigeres, als unseren Feinden zu vergeben, gibt es: für sie zu beten. Zu vergeben? Ja: Das kann ein wenig leichter sein, weil man zumindest in manchen Fällen schließlich imstande ist, die Sache hinter sich zu lassen. Das heißt: Wenn Sie einmal die Gnade gefunden haben, Menschen zu vergeben, die Ihnen wehgetan haben – was Wochen, Monate oder sogar Jahre dauern kann –, fühlen Sie sich oft befreit und können ein schmerzliches Kapitel Ihres Lebens hinter sich lassen. Sie können sagen:...

  • 23.09.26
Generalvikarin Sr. Elvira Reuberger und Generaloberin Sr. Franziska Bruckner in der Amstettner Franziskanerinnenkirche mit einem Bild des heiligen Franz von Assisi, der vor 800 Jahren gestorben ist.  | Foto: Wolfgang Zarl
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25. Sonntag 2026: Sr. Elvira J. Reuberger
Weg des Glaubens ...

Nur auf Abruf für eine Arbeit gebraucht zu werden, zu warten, ob jemand kommt, der einen Job anzubieten hat. Gerade jetzt ist aktuell vielen Menschen diese schwierige Situation nicht unbekannt. Das ist auch die Ausgangslage für Arbeitswillige in der Geschichte, die Jesus im heutigen Evangelium erzählt. Es geht um einen Gutsbesitzer, der Arbeiter für seinen Weinberg anheuert. Der Lohn ist angemessen. Ein Denar deckt den Tagesbedarf für damalige Verhältnisse ab. So unspektakulär die Geschichte...

  • 16.09.26

25. Sonntag im Jahreskreis | 20. September 2026
Kommentar - Bibel und Leben

Gleicher Lohn für alle? Eine Idee, die immer wieder in den sozialpolitischen Diskurs eingebracht wird, ist das „bedingungslose Grundeinkommen“ für alle. Sie würde zweifellos zu gravierenden Veränderungen in der Arbeitswelt führen. Pilotprojekte haben gezeigt, dass die Befürchtung, die Arbeitsmoral würde sinken, sich nicht bewahrheitet hat. Vielmehr sind durch die Entkoppelung von Arbeitsleistung und Existenzsicherung nicht nur die mentale Gesundheit, Zufriedenheit und Sinnerfahrung, sondern...

  • 16.09.26

25. Sonntag im Jahreskreis | 20. September 2026
Passende Gesänge

Gotteslob: 144: Nun jauchzt dem Herren, alle Welt 362: Jesus Christ, you are my life 377: O Jesu, all mein Leben bist du 416: Was Gott tut, das ist wohlgetan 422: Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr 440: Hilf, Herr meines Lebens 455: Alles meinem Gott zu Ehren 457: Suchen und fragen 466: Herr, dich loben die Geschöpfe 470: Wenn das Brot, das wir teilen 889: Der Herr ist mein getreuer Hirt 907: Meine Zeit steht in deinen Händen 943: Lasst uns den Herrn erheben. Lobet den Herrn IV: 281: Dies...

  • 16.09.26

25. Sonntag im Jahreskreis | 20. September 2026
Meditation

Ernte-Danke Warum soll ich dankbar sein?“, frage ich das Internet. Die KI-Antwort verblüfft: „Du musst nicht dankbar sein“, steht da als erster Satz. „Dankbarkeit ist keine Pflicht. Die eigentliche Frage ist eher: Was gewinnt man dadurch?“ Dankbarkeit verändere den Blick, steht da. Wer wahrnehme, „was bereits da ist“, empfinde häufiger innere Ruhe. „Gleichzeitig gibt es Situationen, in denen die Aufforderung zur Dankbarkeit unpassend wirken kann. Wer leidet, krank ist oder Ungerechtigkeit...

  • 16.09.26

Sonntag - 13. September 2026
Niemand lebt für sich allein

24. SONNTAG IM JAHRESKREIS LESEJAHR A 13. SEPTEMBER 1. LESUNG Buch Sirach 27, 30–28, 7 Wer vergeben kann, wird frei. Groll und Zorn, auch diese sind Gräuel und ein sündiger Mann hält an ihnen fest. Wer sich rächt, erfährt Rache vom Herrn; seine Sünden behält er gewiss im Gedächtnis. Vergib deinem Nächsten das Unrecht, dann werden dir, wenn du bittest, deine Sünden vergeben! Ein Mensch verharrt gegen einen Menschen im Zorn, beim Herrn aber sucht er Heilung? Mit einem Menschen gleich ihm hat er...

  • 10.09.26

24. Sonntag 2026: P. Matthäus Kern
Vergebung verändert etwas

Heute ist Dirndlgwandsonntag. Viele Menschen zeigen damit ihre Verbundenheit mit ihrer Heimat und ihrer Gemeinschaft. Heimat kann ein schönes Gefühl sein. Sie gibt Halt und lässt uns spüren, wohin wir gehören. Aber Gemeinschaft ist nicht immer einfach. Wo Menschen miteinander leben, lieben und feiern, gibt es auch Verletzungen, Enttäuschungen und Streit. Dann stellt sich die Frage: Wie können wir wieder zueinanderfinden? Das Evangelium dieses Sonntags führt uns mitten hinein in diese Frage....

  • 09.09.26

24. Sonntag im Jahreskreis | 13. September 2026
BIBEL & LEBEN

Müssen, können, wollen … „Dürfen, können, mögen, müssen, wollen, sollen“ – die Modalverben sind eine komplizierte Sache. Erst recht, wenn es um Übersetzungen geht, wie im Fall der Bibel. Wie oft „muss“ ich vergeben? Kann man Vergeben machen, fordern, vorschreiben? Spannenderweise steht von „müssen“ im griechischen Text gar nichts da. Wörtlich fragt Petrus: Wie oft wird sündigen gegen mich mein Bruder und werde ich vergeben ihm? Auf mich wirkt dieser Petrus, der da aus dem griechischen Text...

  • 09.09.26

24. Sonntag im Jahreskreis | 13. September 2026
Passende Gesänge

Gotteslob: 142: Zu dir, o Gott, erheben wir 161: Du rufst uns, Herr, trotz unsrer Schuld 163/4: Herr Jesus, du rufst die Menschen 216: Im Frieden dein 272: Zeige uns, Herr, deine Allmacht und Güte 273: O Herr, nimm unsre Schuld 277: Aus tiefer Not schrei ich zu dir 368: O lieber Jesu, denk ich dein 422: Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr 427: Herr, deine Güt ist unbegrenzt 435: Herr, ich bin dein Eigentum 440: Hilf, Herr meines Lebens 468: Gott gab uns Atem (Schöpfungszeit!) 489: Lasst...

  • 09.09.26

24. Sonntag im Jahreskreis | 13. September 2026
Meditation

Gute und ehrliche Gespräche zur Problemlösung führen – statt gegenseitige Schuldzuweisung. Erste Anzeichen von Unstimmigkeiten erkennen und benennen – statt Probleme totschweigen. Wirklichkeit klar sehen – statt Tatsachen verschleiern. Achtung und Demut vor Gottes Schöpfung – statt Zerstörungswut. Laut nein sagen, wenn Grenzen überschritten werden – statt schweigen. Teilnahme suchen in freundschaftlichen und familiären Beziehungen – statt beziehungslos leben. Leben als wertvolles Geschenk...

  • 09.09.26
Christus – König und Weltenrichter; Bild der Künstlerin Lydia Roppolt in der Heimatkirche des Autors P. Matthäus Kern in Linz-St. Michael; es ist auch sein Primizbild.  | Foto: zVg
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23. Sonntag 2026: Pater Matthäus Kern
Versöhnung ist nicht immer einfach – aber himmlisch

Es ist der letzte Feriensonntag in Niederösterreich. Noch einmal Ferien genießen, bevor am 7. September die Schule wieder beginnt. Mit dem Schulbeginn kehrt für viele auch ein Alltag zurück, in dem man sich nicht immer aussuchen kann, mit wem man seine Zeit verbringt. Wo Menschen miteinander leben und arbeiten, entstehen Konflikte. Manchmal geht es um Kleinigkeiten, manchmal um Verletzungen, die tiefer gehen. Streit, Schuld, Vergebung und Versöhnung gehören zu unserem Leben. Auch die Bibel...

  • 03.09.26

Sonntag - 09. September 2026
Miteinander leben lernen

23. SONNTAG IM JAHRESKREIS LESEJAHR A 6. SEPTEMBER ANTWORTPSALM  Kommt, lasst uns jubeln dem Herrn, jauchzen dem Fels unsres Heiles! Lasst uns mit Dank seinem Angesicht nahen, ihm jauchzen mit Liedern! Kommt, wir wollen uns niederwerfen, uns vor ihm verneigen, lasst uns niederknien vor dem Herrn, unserm Schöpfer! Denn er ist unser Gott, wir sind das Volk seiner Weide, die Herde, von seiner Hand geführt. Würdet ihr doch heute auf seine Stimme hören! Verhärtet euer Herz nicht wie in Meríba, wie...

  • 03.09.26

23. Sonntag im Jahreskreis | 6. September 2026
Passende Gesänge

Gotteslob: 146: Du rufst uns, Herr, an deinen Tisch 148: Komm her, freu dich mit uns, tritt ein 273: O Herr, nimm unsre Schuld 427: Herr, deine Güt ist unbegrenzt 442: Wo die Güte und die Liebe wohnt 459: Selig seid ihr 466: Herr, dich loben die Geschöpfe (Schöpfungszeit!) 472: Manchmal feiern wir mitten im Tag 487: Nun singe Lob, du Christenheit 489: Lasst uns loben 854: Liebe ist nicht nur ein Wort 926: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind. Lobet den Herrn IV: 281: Dies ist mein...

  • 02.09.26

23. Sonntag im Jahreskreis | 6. September 2026
Kommentar - Bibel und Leben

Böses Blut oder heilsame Tränen In Konfliktsituationen oder Streitfragen, wenn sich jemand ungebührlich verhalten oder uns Schaden zugefügt hat, neigen wir dazu, das Pferd von hinten aufzuzäumen. Das geschieht, wenn ich den bequemeren Weg wähle, mich hinter dem Rücken dieses Menschen über ihn beklage und sein mutmaßliches Vergehen vor unbeteiligten Menschen ausbreite. Dabei kann ich zwar meinem Ärger Luft machen, aber nichts zur Lösung des Problems beitragen. Es entsteht nur böses Blut....

  • 02.09.26

23. Sonntag im Jahreskreis | 6. September 2026
Meditation

Wettersegen in Zeiten des Klimawandels Vielerorts ist es Brauch, dass am Ende der Gottesdienste während der Sommermonate ein besonderer Segen gespendet wird. Ein solcher Segenswunsch gilt vor allem den Früchten dieser Erde, die während der heißen Tage heranreifen und auf gedeihliches Wetter angewiesen sind. Das landläufig oft als „Wettersegen“ bezeichnete Gebet soll nicht das Wetter „segnen“ – vielmehr wird Gott damit dasjenige anvertraut, was in den Sommer- und Spätsommermonaten von Regen,...

  • 02.09.26

Sonntag - 30. August 2026
Glaube, der verwandelt

22. SONNTAG IM JAHRESKREIS LESEJAHR A 30. AUGUST 1. LESUNG Jeremía 20, 7–9 Das Feuer im Herzen. Du hast mich betört, o Herr, und ich ließ mich betören; du hast mich gepackt und überwältigt. Zum Gespött bin ich geworden den ganzen Tag, ein jeder verhöhnt mich. Ja, sooft ich rede, muss ich schreien, „Gewalt und Unterdrückung“ muss ich rufen. Denn das Wort des Herrn bringt mir den ganzen Tag nur Hohn und Spott. Sagte ich aber: Ich will nicht mehr an ihn denken und nicht mehr in seinem Namen...

  • 27.08.26

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