Evangelienkommentar

Beiträge zum Thema Evangelienkommentar

Texte zum Sonntag
 Mose seinen Namen aus dem brennenden Dornbusch heraus und gibt so sein innerstes Wesen zu erkennen. Mose zieht die Sandalen aus, verhüllt sein Angesicht und wirft sich zu Boden. Bei der Darstellung handelt es sich um ein Webbild aus den Beständen des Museum am Dom St. Pölten.
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7. Sonntag der Osterzeit: Dr. Gerhard Holotik
Gottes heiliger Name

Fast schon unauffällig steht im Evangelium dieses Sonntags die Feststellung Jesu: „Ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun.“ Es handelt sich dabei um eine Zwiesprache Jesu mit seinem Vater; sie ist den Abschiedsreden Jesu entnommen. Sind wir uns der Auszeichnung bewusst, dass wir um den eigentlichen Gottesnamen wissen dürfen? Dass wir daher in diesem Namen beten dürfen? Was mit diesen Fragen gemeint ist, sei anhand einer Erzählung aus dem Alten Testament verdeutlicht. Noch...

  • 25.05.22
Texte zum Sonntag
Der christliche Glaube verkündet nicht Untergang und Verderben. Der Glaube an die Vollendung bei Gott nimmt uns die Angst vor dem Tod und lässt das Leben nicht sinnlos erscheinen.

6. Sonntag der Osterzeit: Mag. Anton Merli
Trost und Hoffnung in Zeiten der Krise

Der Evangelist Johannes spendet mit dem Bericht über die Abschiedsworte Jesu im Evangelium dieses sechsten Sonntags der Osterzeit den Christen seines Jahrhunderts, aber auch aller künftigen Zeiten, die in Bedrängnis und Verfolgung leben, Hoffnung und Trost. Dies geschieht in mehrfacher Hinsicht: „… mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.“ Die Grundlage christlichen Trostes ist das Wissen um die Fürsorge Gottes. Sie ist jedem zugesagt, der sein Leben nach den...

  • 19.05.22
Texte zum Sonntag
Christus ist der Spielmann Gottes, der in seinen Worten und Taten, ja sogar mitten im Tod das Lied von der unsterblichen Liebe des Vaters zu uns Menschen angestimmt hat.

5. Sonntag der Osterzeit: Bernd Kemmerling (KNA)
Einstimmen in das Lied der Liebe

In der Domitilla-Katakombe in Rom findet sich in einer Nische das Bild eines Mannes mit einer Leier im linken Arm. Es ist Orpheus, von dem die griechische Sage erzählt, wie sein geheimnisvoller Gesang die wilden Tiere zusammenführt und selbst Bäume und Steine in Bewegung geraten. Wie kommt diese heidnische Darstellung in eine christliche Begräbnisstätte? Die Kirchenväter sagten: „Unser Christus ist der wundersame Spielmann. Er hat ein neues Lied angestimmt, das uns Menschen bewegt und...

  • 19.05.22
Texte zum Sonntag
Mutter- und Vatersein sind wichtige Lebensaufgaben – im Hinblick auf die Kinder, um ihnen Lebenswerte zu vermitteln und ihnen den christ­lichen Glauben nahezubringen.

4. Sonntag der Osterzeit: Kanonikus em. Burmettler
Berufen zur Sorge füreinander

Der 4. Sonntag der Osterzeit, 8. Mai, hat heuer zwei Schwerpunkte: Er ist Weltgebetstag für geistliche Berufe und Muttertag. Das Sonntagsevangelium gilt für beide Lebensformen: Gott ist der gute Hirte. Ähnlich drückt es der Psalm 23 aus: „Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen. Dein Stab und dein Stock geben mir Zuversicht.“ „Geistliche“, Mütter und Väter, letztlich alle Menschen sind berufen, Hirtendienste zu leisten. Jesus Christus hat mit Worten und Taten seine Hirtenliebe bewiesen....

  • 05.05.22
Texte zum Sonntag
Die Netze wieder auswerfen – auf Jesu Wort hin: Das gilt für die Kirche, für die Pfarrgemeinden. Bild: Fenster in der 
Kirche von Crikvenica (Kroatien).

3. Sonntag der Osterzeit: Kanonikus em. Burmettler
„Auf Sendung“ geschickt

Der 1. Mai – in diesem Jahr ein Sonntag – hat verschiedene Bedeutungen, sei es traditionell, gesellschaftlich oder religiös. Im ländlichen Raum gibt es das Maibaum-Aufstellen. Offiziell ist dieser Tag ein Staatsfeiertag. Er trägt auch die Bezeichnung „Tag der Arbeit“. Papst Pius XII. hat den 1. Mai 1955 zum Gedenk­tag des heiligen Josef als Patron der Arbeiter erklärt. Im Monat Mai wird besonders die Gottesmutter Maria verehrt, die um Fürsprache bei Maiandachten und Marienwallfahrten angerufen...

  • 04.05.22
Texte zum Sonntag
„Mein Herr und mein Gott!“ – Der Apostel Thomas bekennt erschüttert seinen Glauben, als ihm Jesus „am achten Tag“ leibhaft begegnet. Dieses mutige Bekenntnis des Glaubens ist allen Christen, auch uns, aufgetragen! – Bild: Der auferstandene Christus und der Apostel Thomas. Gemälde von Antonio Busca (1625-1684).
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2. Sonntag der Osterzeit: Kanonikus em. Burmettler
Mut zum Glauben

Glauben Sie an die Auferstehung der Toten?“ Eine Umfrage regt zum Nachdenken an: 12,9 Prozent glauben; 52,5 Prozent glauben es nicht; den üb­rigen ist es gleichgültig. – Wie ist Ihre Antwort? Glauben Sie daran? Machen Sie sich Gedanken darüber? Der Apostel Thomas, der uns im Evangelium vom 2. Ostersonntag (Joh 20,19-31) geschildert wird, fordert uns heraus! Er hatte Zweifel, obwohl er viel mit Jesus erlebt hatte. Er glaubt nur das, was er sehen und angreifen kann. Jesus belehrt ihn eines...

  • 21.04.22
Texte zum Sonntag
Bei der Wandlung sagt der Priester mit den Worten Jesu: „Nehmet und esset alle davon. Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.“ Wir stehen auch heute in der Gemeinschaft mit den Aposteln, die den auferstandenen Herrn am Brechen des Brotes erkannten.

Wort zum Ostersonntag: Abt Columban Luser
Der Sonntag – das „kleine Ostern“ jeder Woche

Wenn wir die Entwicklung anschauen, wie sich der Sonntag – der erste Tag der Woche – im Bewusstsein der jungen Kirche etabliert hat, stehen wir vor einem erstaunlichen Phänomen: Den Jüngern Jesu und den ersten, die Jesus als Messias anerkannten und zum Glauben an ihn gefunden haben, war der Sabbat als der Tag des Herrn absolut heilig. Wir wissen aus dem Alten und Neuen Testament, wie sorgsam der Sabbat gehütet wurde. Da wagt es die junge Kirche, die vorwiegend aus dem Judentum kommt, den Sabbat...

  • 13.04.22
Texte zum Sonntag
Ob es die Passionsspiele von Kilb sind oder ob es die Passion nach Lukas ist – wir sind dabei niemals nur Zuschauer oder Zu­hörer, sondern immer mit-hineingenommen und mit-beteiligt.
Bild: Jesus vor dem Hohen Rat – Szene aus dem Passionsspiel in der Pfarrkirche Kilb aus dem Jahr 2018.
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Wort zum Palmsonntag: Abt Columban Luser
Vom umjubelten König zum hingerich­teten Verbrecher

In der Pfarre Kilb, die unserem Stift Göttweig seit der Gründung im 11. Jahrhundert inkorporiert ist, gibt es die bewundernswerte Tradition, dass alle fünf Jahre ein Passionsspiel aufgeführt wird. Ich hatte im Jahr 2018 die Gelegenheit, an der bislang letzten Aufführung dieser „Kilber Passion“ teilzunehmen und mich hineinnehmen zu lassen in diese besondere Form spiritueller Vermittlung der Botschaft vom Leiden und Sterben Jesu. Soweit mir bekannt ist, sind das die einzigen Passionsspiele, die...

  • 13.04.22
Texte zum Sonntag
Jesus, denk an mich!

Gedanken zum Evangelium: Palmsonntag
Willkommen im Paradies

Eine ganz kurze Szene wird zu einer Schlüsselstelle in der Leidensgeschichte Jesu und zu einem starken Hoffnungsbild. Kirche wird lebendig, wo sie  einen Raum eröffnet, dass Menschen genau das erfahren können. Der Palmsonntag hat zwei Schwerpunkte: den festlichen, messianischen Einzug Jesu in Jerusalem – die Palmzweige sind Ausdruck unserer Begeisterung und unserer Freude an Jesus. Der andere Aspekt ist der Ausblick auf die Karwoche, den finden wir auch im hier ausgewählten Evangelium wieder....

  • 08.04.22
Texte zum Sonntag
So viele Steine werden in dieser Welt geworfen – gegen die Menschenwürde; die Steine der Vorurteile, die menschliche Beziehungen zerstören, der schlechten Rede, der Rache aller Art. Jesu Antwort? Er schreibt 
in den Sand …

Wort zum 5. Fastensonntag: Pfarrer Josef Balteanu
Der Versöhnung eine Chance!

Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Stein in der Hand. Gegen wen würden Sie ihn werfen? Denken Sie an so viele Steine, die in dieser Welt gegen die Menschenwürde geworfen werden, die Steine der Vorurteile, die menschliche Beziehungen zerstören, der schlechten Rede, der Rache aller Art. Die Begegnung Jesu mit dieser Frau im Evangelium dieses Sonntags ist keine Zustimmung zum Irrtum, sondern eine Zustimmung zu einem Menschen mit seiner Sünde. Dieser Mensch wurde zu einem neuen Geschöpf...

  • 01.04.22
Texte zum Sonntag
Die Heimkehr des „verlorenen Sohnes“. Beichtstuhlaufsatz von Mathias Mark (um1730) in der Stiftskirche Zwettl. Die Inschrift besagt: „Was hab ich doch getan / durch meine Schwenderei / Sieh mich, o Vater, an / in meiner tiefen Reu'.“
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Wort zum 4. Fastensonntag: Pfarrer Josef Balteanu
Der barmherzige Vater und seine ungleichen Söhne

Ohne die Rückkehr zu Gott können wir nicht für das Osterfest bereit sein. Ich denke, die ungerechteste Anklage gegen Gott ist, dass er den gefallenen Menschen nicht liebt. Wenn wir uns dem Gleichnis im Sonntagsevangelium nähern, werden wir zunächst von der Haltung des Vaters beeindruckt sein, der ein Abbild unseres Gottes ist. Wir sehen die bewegende und liebevolle Seite seines Herzens von Anfang an, als er auf Wunsch sein Erbe mit dem jüngeren Sohn teilt. Aktualisiert bedeutet dieses Erbe,...

  • 23.03.22
Texte zum Sonntag
Oft scheint es einfach, „Hau ihn um!“ zu fordern, wäre da nicht die andere Stimme: „Herr, lass ihn dieses Jahr noch stehen!“
Gott öffnet uns in seiner nie ermüdenden Barmherzigkeit den Blick für das Hoffnungsvolle und Lebensbejahende.

Wort zum 3. Fastensonntag: P. Clemens Hainzl OSB
Gottes nie ermüdende Barmherzigkeit

Ich erinnere mich an den uralten Marillenbaum im Garten unseres Nachbarn. Als Kinder haben wir dort oft gespielt und nicht selten wurde die eine oder andere Marille Opfer unseres Fußballes. Überraschenderweise kam ein Jahr, wo er keine Früchte trug. Gefolgt vom nächsten. Und ich höre noch unsere alte Nachbarin sagen: Wir schneiden ihn um, damit wir die Silage erweitern können. Ihr Mann war nicht erfreut davon und setzte sich durch. Ich weiß nicht mehr, wie lang es dauerte, aber nach einiger...

  • 17.03.22
Texte zum Sonntag
Geduld zahlt sich aus.

Gedanken zum Evangelium: 3. Fastensonntag
Warum? Oder: Warum nicht?!

Die Frage nach dem Warum angesichts des Leides ist weit verbreitet. Noch verbreiteter sind Antworten darauf. Als den biblischen Ijob unverschuldet zahlreiche Unglücksschläge ereilen,  sind seine Freunde sofort mit Erklärungen über den Grund seines Leides zur Stelle.  Auch im heutigen Evangelium reagiert Jesus auf ähnliche Tendenzen. Warum ist es eigentlich so wichtig, für das Leid anderer immer eine Erklärung zu finden? Meine Theorie dazu lautet: weil man sich damit hervorragend distanzieren...

  • 16.03.22
Texte zum Sonntag
Lassen wir uns von Gott verklären und verwandeln. Besonders können ihm in seinem Sohn Jesus Christus, in seinen Worten, seinen Gleichnissen, seinem „Hier-Sein“ begegnen.
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Wort zum 2. Fastensonntag: P. Clemens Hainzl OSB
Sternstunden des Glaubens

Es gibt Momente in unserem Leben, wo sich Himmel und Erde berühren. Manchmal erleben wir mitten in unserem Alltag Sternstunden, die uns einen Glanz der Freude und der Fülle schenken. Wir alle kennen solche Erlebnisse, die uns den Himmel offen stehen lassen. Es tut gut, wenn es inmitten der Wüste des Lebens und der Erfahrung von Krise und Herausforderung Gipfelerlebnisse gibt. Ich persönlich liebe Bergwanderungen. Wenn man nach dem langen, mühseligen Weg endlich am Gipfel angekommen ist, öffnet...

  • 10.03.22
Texte zum Sonntag
Dem Himmel ganz nah.

Gedanken zum Evangelium: 2. Fastensonntag
Gipfelevent einmal anders

Die Berge in Österreich sind ein wichtiger Bestandteil unseres Tourismus. Nicht nur die Schönheit der Bergwelt zieht die Menschen an, sondern auch die vielen Veranstaltungen, bis hin zu extremen Sportarten, die einen ordentlichen Adrenalinschub versprechen. Berge sind Rückzugsorte, um Stille und Einsamkeit zu erfahren, Orte, wo die Schönheit und die Gewalt der Natur zusammentreffen. Schon in der Antike waren Berge Anziehungspunkte, weniger für Ausflüge und Sport, vielmehr glaubten einige...

  • 09.03.22
Texte zum Sonntag
Gott führt uns durch seinen rettenden Geist in der „Wüste“ und hat uns dabei Jesus als rettenden Weggefährten und Stütze zur Seite gestellt.
Die Wüste, in die Jesus ging, war wohl die Wüste Juda, ein gebirgiges, steil zum Jordantal abfallendes Gelände. Im Vorgrund befinden sich auf den ausgesetzten Bergrücken Höhlen, in denen die sogenannten Schriftrollen von Qumran gefunden wurden.

Wort zum 1. Fastensonntag: Wolfgang Müller (KNA)
Ohne „Durststrecke“ kein Ankommen

Am Beginn der österlichen Bußzeit schenkt der Apostel Lukas einen besonderen Einblick in das Leben Jesu. 40 Tage lässt sich dieser vom Geist Gottes in der Unwirtlichkeit der Wüste umherführen. Ganz bewusst hat Jesus sich zur Einkehr in sein Innerstes dorthin zurückgezogen. Wüste bedeutet: Gefahr, Trockenheit, Hitze, Einsamkeit, Bedrohlichkeit. Er will sich auf sein öffentliches Wirken vorbereiten und nimmt sich dafür eine „Auszeit“ zur Klärung. Hier ist er bereit, Angriffsfläche für das Böse,...

  • 03.03.22
Texte zum Sonntag
Überall lauert die Verlockung.

Gedanken zum Evangelium: 1. Fastensonntag
Hunger nach Gott

Ich finde, jeder sollte einmal in der Wüste gewesen sein, im Sinai, in der judäischen Wüste oder in einem Wüsten-Abschnitt des Lebens. Jesus macht dort Bekanntschaft mit dem Teufel.  Es könnte uns ähnlich gehen. Vielleicht schon in dieser Fastenzeit. Sie sollten mir nicht über den Weg laufen, wenn ich Hunger habe! Meine Familie meint, ich wäre dann unleidlich. Ich sage Dinge zu anderen, die mir schon im selben Moment leidtun. Am heutigen ersten Fastensonntag ist Jesus hungrig. 40 Tage ist er in...

  • 03.03.22
Texte zum Sonntag
Die Fehler der anderen bleiben nur allzu deutlich im Sieb unserer Wahrnehmung hängen, die eigenen fallen einfach durch. Jesus plädiert für eine andere, von einer Kultur des Herzens geleitete Sichtweise.

Wort zum Sonntag: Dechant Herbert Döller
Das Maß, mit dem Gott misst

Was aus dem Mund Jesu kommt, zeigt immer, wovon sein Herz voll ist. Im letzten Sonntagsevangelium zeugen seine Worte von seiner Barmherzigkeit, Liebe, Vergebung, Großzügigkeit und gipfeln in dem Satz: „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist“ und „Mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird auch euch zugemessen“. Gott legt sein Maßband, nach dem er uns beurteilen wird, nicht um unseren Kopf oder über unsere Brieftasche oder über die Länge unserer Titel, sondern über unser Herz. Das Herz...

  • 23.02.22
Texte zum Sonntag
Die Dinge, die mich an anderen oft ganz besonders stören, haben ziemlich oft mit meinen eigenen wunden Punkten zu tun.

Gedanken zum Evangelium: 8. Sonntag im Jahreskreis
Ich wage zu lernen

Zuerst sind wir alle Menschen. Weil wir Menschen sind, deshalb können wir einander auf Augenhöhe begegnen, voneinander lernen, umdenken, uns weiterentwickeln. Hier wird Glaube konkret. Das heutige Evangelium besteht aus einer kleinen Sammlung an Weisheitssprüchen. In unserem heutigen Sprachgebrauch könnten wir sagen, es geht darum, „authentisch“ zu sein oder einen „geerdeten“ Glauben zu leben. Bekannt ist das Wort vom Splitter im Auge des Bruders/der Schwester, während man den Balken im eigenen...

  • 23.02.22
Texte zum Sonntag
Feindschaft überwinden, einander die Hand zum Frieden reichen – das entspricht der Wirklichkeit Gottes, der die Liebe ist und verhilft uns zum Lebensglück.
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Wort zum Sonntag: Dechant Herbert Döller
Wer fängt an, aufzuhören?

Wenn es heißt: „Wer hat angefangen“, dann es ist immer der/die andere gewesen. Nach dem Hören oder Lesen des heutigen Sonntagsevangeliums aber wird klar, dass sich Jesus nicht mit der Frage „Wer hat angefangen?“ beschäftigt, sondern dass es ihm darum geht: „Wer fängt an, aufzuhören?“ Als Illustration des Evangeliums bietet uns die Leseordnung als Vorbild aus dem Alten Tes­tament den König David. Aus Eifersucht und Neid über dessen Erfolge wird König Saul zu Davids ärgstem Feind, der ihn hasst,...

  • 17.02.22
Texte zum Sonntag
Liebe für  Freund und Feind. Als Jünger Jesu soll man uns an unserer Liebe erkennen – auch denen gegenüber, die nicht unserer Meinung sind!

Gedanken zum Evangelium: 7. Sonntag im Jahreskreis
Eine hohe Messlatte …

Jesus verlangt von uns, dass wir unsere Feinde lieben. Das ist schon eine ziemliche Zumutung. Er bleibt aber nicht bei dieser einen Forderung stehen, sondern gibt noch eine ganze Reihe weiterer Empfehlungen. Das liest sich wie eine Art Ratgeber: „Wie geht Christsein in der Praxis?“ Und da liegt die Messlatte ziemlich hoch. Ich liebe die, die mich lieben, Familie und Freunde. Na klar. Das tun wir hoffentlich alle. Für seine Jünger legt Jesus die Latte aber um einiges höher an. Für uns Christen...

  • 16.02.22
Texte zum Sonntag
Hunger geht mit vielen weiteren Konflikten und sozialen Problemen einher. Don Bosco hat – wie Jesus – zur Hilfe für Hungernde und Not Leidende aufge­rufen. Bild: Ein Kind bearbeitet den Boden auf einem Maisfeld in Niamey, Niger.
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Wort zum Sonntag: Dr. Bernhard Maier
„Selig, ihr Armen, selig, die ihr jetzt weint …“

Eines Tages stieg Jesus auf einen Berg und betete die ganze Nacht zu Gott, seinem Vater. In der Früh rief er seine Jünger zu sich und wählte aus vielen zwölf aus. Er nannte sie auch Apostel (Boten, Gesandte). Sie blieben ab jetzt immer bei ihm, fasziniert von den Worten und Taten ihres Rabbi. Vieles verstanden sie noch nicht. Unten in der Ebene warteten viele Menschen auf Jesus. Sie waren von überallher gekommen und scharten sich um ihn, redeten auf ihn ein, baten um Heilung ihrer schmerzhaften...

  • 10.02.22
Texte zum Sonntag
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Gedanken zum Evangelium: 6. Sonntag im Jahreskreis
Die Jünger damals – wir heute

Was glücklich oder unglücklich macht, hat die Menschen zur Zeit Jesu beschäftigt, genauso wie es uns heute beschäftigt. Ausgrenzung, mangelnde Solidarität sowie tiefe menschliche Abgründe gibt es unter den Menschen, die Jesus folgen – damals wie heute. Wir dürfen dazu beitragen, dass Wunden von Menschen heilen, und wir teilen auch ihre Freuden. Aber was will uns der Menschensohn mit seinen Gegenüberstellungen sagen? Das Evangelium dieses Sonntags ist aus der sogenannten „Feldrede“ genommen. Der...

  • 09.02.22
Texte zum Sonntag
„Fahrt hinaus auf den See“ – dieses Wort Jesu gab Papst Johannes Paul II. als Impuls ins neue Jahrtausend mit. Und auch Papst Franziskus ermutigt uns, an die „Ränder der Gesellschaft“ zu gehen.

Wort zum Sonntag: Pfarrer Johann Lagler
Nicht nur Informanten, sondern Zeugen des Glaubens sein

Der vor eigenen Jahren heiliggesprochene Papst Johannes Paul II. hatte die historische Aufgabe, die Gemeinschaft der römisch-katholischen Kirche in das 21. Jahrhundert zu führen. Als dieses magische Jahr 2000 zu Ende ging, versuchte er allen Christinnen und Christen besondere Impulse mitzugeben. Die Bibelstelle des heutigen Sonntags hatte ihn dazu besonders inspiriert. Das Wort des Herrn an seine Jünger „Fahrt hinaus auf den See“ (Lk 5,4) wurde für ihn zum Programm (Apostolisches Schreiben Novo...

  • 04.02.22
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