Evangelienkommentar

Beiträge zum Thema Evangelienkommentar

Texte zum Sonntag

Martin Hochedlinger: Evangeliumskommentar, 12.7.26
Ein freundliches Wort, ein offenes Ohr, ein Gebet können Samenkörner sein

Es gibt Bilder aus dem Alltag meiner Tätigkeit als „Krankenhauspfarrer“, die sich tief einprägen. Da sitzt ein Mensch am Krankenbett eines Angehörigen. Die Diagnose ist schwer, die Zukunft ungewiss. Worte werden nur wenige gesprochen. Und doch geschieht etwas: Eine Hand wird gehalten, ein Blick schenkt Trost, ein stilles Gebet wird gesprochen. Von außen betrachtet, mag dies unscheinbar wirken. Aber oft sind es gerade diese kleinen Gesten, die Hoffnung wachsen lassen. Das Evangelium vom Sämann...

  • 10.07.26
Texte zum Sonntag

14.Sonntag i.JK26: Pfarrer Peter Bösendorfer
Vertrauen kann man nicht lernen, aber einüben

Zeugnisse und Ausbildungsnachweise begleiten unser Leben. Wer sich um einen Arbeitsplatz bewirbt, muss nachweisen, welche Fähigkeiten und Qualifikationen er mitbringt. Wer eine Ausbildung beginnen möchte, braucht entsprechende Abschlüsse. Das ist selbstverständlich. Wir möchten darauf vertrauen können, dass jemand für seine Aufgabe gut vorbereitet ist. Wie ist das aber im Glauben? Muss man dafür eine bestimmte Ausbildung haben? Braucht es Religionsunterricht, Erstkommunion- oder...

  • 01.07.26
Texte zum Sonntag
Schon ein Becher Wasser, aus Liebe gegeben, bleibt vor Gott nicht unbeachtet. Keine Tat der Liebe ist zu klein.  | Foto: Anna - stock.adobe.com
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13.Sonntag i.JK26: Pfarrer Peter Bösendorfer
Nachfolge Jesu bedeutet nicht für alle dasselbe

Klingt nicht besonders familienfördernd, was Jesus da seinen Jüngern zumutet. Auch stellt er keinen Lohn in Aussicht, den wir nach menschlichen Maßstäben als besonders attraktiv empfinden würden. Von Sicherheiten, die heute selbstverständlich erscheinen, ist nicht die Rede. Jesu Worte sind radikal – sie gehen an die Wurzel und fragen danach, was letztlich den ersten Platz in unserem Herzen einnimmt. Erste christliche Wanderprediger Dabei beginnt das Evangelium beinahe wie eine Erzählung, der...

  • 24.06.26
Texte zum Sonntag

12. Sonntag i.JK26: H. Sebastian Schmölz
Jesu Zuspruch: Fürchtet Euch nicht!

Am letzten Sonntag hörten wir im Evangelium von der Aussendung der zwölf Apostel: Sie sind beauftragt, das nahende Himmelreich zu verkünden, Kranke zu heilen, Tote aufzuerwecken, Aussätzige reinzumachen und Dämonen auszutreiben. Sie sollen den Heiland bezeugen, sein Heil verkünden und die Menschen heilen. Doch damit endet die Aussendungsrede nicht. In der heutigen Evangelienstelle hören wir einen weiteren Ausschnitt davon: Jesus sendet seine Apostel aus. Dabei weiß er, dass auch sie schwach und...

  • 17.06.26
Texte zum Sonntag

11. Sonntag i.JK26: H. Sebastian Schmölz
Um Christ zu sein, bedarf es der persönlichen Begegnung mit Jesus

Das Christliche ist letztlich keine Wahrheitslehre oder Deutung des Lebens. Es ist auch das; aber darin besteht nicht sein Wesenskern. Den bildet Jesus von Nazaret, dessen konkretes Dasein, Werk und Schicksal – das heißt also eine geschichtliche Person.“ So hat Romano Guardini in seinem Buch „Das Wesen des Christentums“ geschrieben. Jesus Christus sagt von sich selbst, er ist Weg, Wahrheit und Leben. Das heißt, um Christ zu sein, bedarf es einer persönlichen Begegnung mit Christus. Es geht...

  • 10.06.26
Texte zum Sonntag

10. Sonntag i.JK26: Dr. Helmut Prader
Jesus kennt unsere Situation, ...

Warum haben die Leute daran Anstoß genommen, dass Jesus sich mit Zöllnern getroffen und sogar mit ihnen gegessen hat? Was war eigentlich so anstößig an Zollbeamten oder Finanzbeamten? Da müssen wir etwas zurückschauen in die Zeit Jesu: Das Heilige Land war besetzt von den Römern, und die haben von den Leuten Steuern verlangt. Vielzahl an Zoll-Belastungen Es gab Wegezölle und Torzölle bei Stadtmauern, Brücken und Straßen. Jeder Wagen, jedes Tier, jede Ware wurde besteuert. Es gab auch eine...

  • 05.06.26
Texte zum Sonntag
Das Dreifaltigkeitsbild aus dem Jahr 1614 bildet das Herzstück des vom Tiroler Baumeister Melchior Hefele konzipierten und 1755/56 errichteten Hochaltars der Wallfahrtsbasilika Sonntagberg.  | Foto: Wolfgang Zarl
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Dreifaltigkeitssonntag 2026: Dr. Prader
Der dreifaltige Gott ist ohne Liebe nicht vorstellbar

Der Dreifaltigkeitssonntag ist der Sonntag, bei dem es um das Zent-ralgeheimnis des Christentums geht. Unser Gott ist nicht ein einsamer Gott, sondern er ist Gemeinschaft. In Gott sind drei Personen, die sich ununterbrochen unendliche Liebe schenken. Viele gescheite Theologen haben sich schon den Kopf zerbrochen, um dieses Geheimnis zu ergründen und sind an ihre Grenzen gestoßen. Es gibt immer nur Annäherungen, Beschreibungen und Bilder, die die Wirklichkeit leider nicht vollständig...

  • 27.05.26
Texte zum Sonntag

Pfingsten: Pfarrer i. R. Herbert Schlosser
Die Kraft des Heiligen Geistes

Wollen wir den Heiligen Geist beschreiben, so können wir das, wie bei allem, was mit Gott zu tun hat, nur in annähernder Weise tun. So will ich zunächst einmal sagen, der Heilige Geist ist Gottes große Kraft, die alles und in allem alles bewirkt. Diese unendliche Kraft ist aber weit mehr als nur Energie, sie ist ein „Du“, das uns ansprechen will in unserem Inneren und zu dem auch wir reden können in unserem Beten. Die Bibel gebraucht immer ganz unterschiedliche Bilder, wenn sie etwas über die...

  • 20.05.26
Texte zum Sonntag

7.Sonntag d. Osterzeit:Herbert Schlosser
Wir haben eine Zukunft, weil Gott uns nicht verlässt

Über die „Himmelfahrt“ Christi wird unmittelbar vor unserer 1. Lesung erzählt. Da stehen die Apostel da, starren dem auferstandenen Jesus nach und können es einfach nicht begreifen, dass er jetzt nicht mehr leibhaftig bei ihnen sein wird. Da werden aber auch zwei Männer in weißen Gewändern erwähnt, die ihnen sagen: „Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zu Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch fort in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum...

  • 12.05.26
Texte zum Sonntag

6.Sonntag der Osterzeit: Helene Renner
Liebe ist nicht nur ein Wort ...

Liebe ist nicht nur ein Wort, Liebe das sind Worte und Taten ... – so textet ein bekanntes Lied. Auch Jesus spricht so ähnlich zu den Jüngern in seiner Abschiedsrede, wie es im Evangelium zu diesem Sonntag heißt: „Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.“ Seine Gebote wollen nicht leeres Reden von Liebe, sondern sie verlangen Taten der Liebe. „Wenn ihr mich...

  • 06.05.26
Texte zum Sonntag
Autorin Helene Renner fragt: Dürfen wir uns auf eine himmlische Wohnung freuen, die ganz individuell für jeden und jede vorbereitet ist? Ein Platz zum Glücklichsein für ewig? Was für eine schöne Vorstellung! 
 | Foto: fotobieshutterb - adobe.stock.com
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5.Sonntag in der Osterzeit: Helene Renner
Träume können wahr werden

Träumen nicht viele davon, in eine fertige Wohnung einzuziehen, eine Wohnung, in der alles bereit ist, was man braucht, um zufrieden und glücklich zu sein? Träume sind Schäume, sagt ein altes Sprichwort. Selten werden Träume wahr, außer man strengt sich sehr dafür an und findet Hilfe durch gute Freundinnen und Freunde. So ein guter Freund ist nach dem heutigen Evangelium Jesus: Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen und ich gehe, um für euch einen Platz vorzubereiten. Ist der Himmel ein...

  • 28.04.26
Texte zum Sonntag
Die ältesten Darstellungen zeigen Jesus nicht als Gekreuzigten, sondern als guten Hirten, der für die ihm Anvertrauten sorgt, wie auf diesem Fresko im Mausoleum der Kaisertochter Galla Placidia in Ravenna (um 450). 
 | Foto: Von Feldstein – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, File: Mausoleum der Galla Placidia,  Ravenna, Italien.JPG - Wikimedia Commons
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4.Sonntag/Osterzeit: Dr.Richard Tatzreiter
Wer gehört dazu?

Plötzlich waren meine Eltern und mein Bruder verschwunden und ich stand im Alter von etwa fünf Jahren bei einer Veranstaltung in einem Saal inmitten fremder Menschen allein da. Eine Dame, die meine Situation bemerkte, beugte sich zu mir und sagte: „So wie du ausschaust, gehörst du zur Familie, die gerade hinausgegangen ist.“ Sie nahm mich an der Hand, wir gingen Richtung Ausgang, als ich im Menschengetümmel schon von Weitem die vertraute Stimme meines Vaters hörte, der mich rief. Kurz darauf...

  • 23.04.26
Texte zum Sonntag

3.Sonntag in der Osterzeit: Abt Nobert Lesovsky
Die Augen des Herzens

Wir begegnen im Evangelium vom Sonntag den Jüngern am See Gennesaret, ihrem Ursprung, dort, wo sie Jesus zum ersten Mal trafen. Hinter ihnen liegen die tiefen Erschütterungen in Jerusalem. Leiden, Folter, Verrat, Tod, Angst und Furcht. Nun sind sie scheinbar zurück im Alltag, gefangen im mühsamen, oft entmutigenden Fischen. Ihr Gespräch klingt banal: „Ich gehe fischen … Ich gehe mit …“ – kein Anklang an große Offenbarungen. Diese Szene holt uns ab, genau da, wo wir oft sind: beschäftigt mit dem...

  • 16.04.26
Texte zum Sonntag
„Der ungläubige Thomas“ ist eines der berühmtesten Gemälde des italienischen Barock-Meisters Caravaggio, geschaffen um 1601–1602.  | Foto: Gemeinfrei
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2. Sonntag Osterzeit: Abt Norbert M. Lesovsky
Glaube ist niemals einsam

Manch einer von uns hat wohl schon einmal ein größeres Fest ausgerichtet oder daran teilgenommen. Ein Fest von Bedeutung erfordert nicht nur Zeit, sondern auch Hingabe und Aufmerksamkeit – oft braucht es mehrere Tage, um die Tiefe und Fülle eines solchen Festes wirklich zu erleben und zu feiern. Doch diese äußere Dimension, die Zeitspanne des Feierns, ist nur ein Teil dessen, was ein Fest ausmacht. Viel wichtiger ist die geistige und seelische Erfahrung, die durch das Zusammensein entsteht. Ein...

  • 08.04.26
Texte zum Sonntag

Ostersonntag: Bischof Alois Schwarz
Das Noch-nie-Dagewesene

Mit meiner Botschaft vom Aschermittwoch habe ich versucht, Sie in eine Fastenzeit, die aus der Fülle lebt, zu begleiten. Vielleicht sind diese Gedanken noch präsent bzw. möglicherweise haben Sie, geschätzte Leserinnen und Leser, von dieser Fülle auch erfahren. Die Fastenzeit als Prozess des Platzmachens für das Größere, das Noch-nie-Dagewesene. Die Schrifttexte zum Ostersonntag kon-frontieren uns mit der ungeheuerlichen Zumutung Gottes an uns Menschen, das Noch-nie-Dagewesene, ein Leben nach...

  • 01.04.26
Texte zum Sonntag
Palmprozession 2025 in Ertl mit Pfarrmoderator Alexander Fischer.  | Foto: Franz Krendl
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Palmsonntag 26: Mag. Alexander Fischer
Menschen spüren, hier passiert etwas Entscheidendes

Manchmal gibt es Situationen, in denen plötzlich alles anders ist als sonst. Der gewohnte Alltag wird unterbrochen. Menschen reagieren intensiver, Gefühle gehen hoch, vieles wirkt größer als gewöhnlich. Man könnte sagen: Es ist ein Ausnahmezustand. Hoffen auf neue Zeit Der Palmsonntag erzählt von einer solchen Situation. Die Evangelien berichten, wie Jesus in Jerusalem einzieht. Die Menschen stehen an den Straßen, sie breiten ihre Mäntel aus, sie schwenken Palmzweige und rufen: „Hosanna dem...

  • 25.03.26
Texte zum Sonntag

5.Fastensonntag/26: Dr. Isaac Padinjarekuttu
Wer ist Jesus? Er ist der Messias

Am fünften Fastensonntag hören wir die dritte lange Erzählung aus dem Johannesevangelium in der Fastenzeit: die Auferweckung des Lazarus. Zusammen mit der Begegnung Jesu mit der Samariterin und der Heilung des Blindgeborenen bildet diese Geschichte eine bewusst ausgewählte Reihe von Evangelien für die Fastenzeit. In der Osternacht wurden und werden Erwachsene getauft und die Evangelien der Fastenzeit dienen dazu, sie Schritt für Schritt in den Glauben einzuführen. Jesus: Wasser, Licht und das...

  • 19.03.26
Texte zum Sonntag
Gott sieht unser Herz. Weil er das Herz sieht, handelt er anders, als es Menschen oft tun.  
 | Foto: deagreez - adobe.stock.com
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4.Fastensonntag/26: Dr. Isaac Padinjarekuttu
Fastenzeit als Einladung zu lernen, wie Gott sieht

Das „Sehen“ ist das Thema dieses vierten Fastensonntags. Jesus begegnet einem Mann, der von Geburt an blind ist, und öffnet ihm die Augen. Zum ersten Mal in seinem Leben kann er sehen. Doch diese Erzählung spricht nicht nur vom körperlichen Sehen. Sie führt uns tiefer, hin zu einem Sehen des Herzens. Die Jünger stellen zunächst eine Frage, die auch uns vertraut ist: Wer hat gesündigt, dass dieser Mann blind geboren wurde? War er es selbst oder seine Eltern? Sie suchen nach einer Ursache, nach...

  • 11.03.26
Texte zum Sonntag

3.Fastensonntag 26: P. Leonhard Obex
Zum Wasser des ewigen Lebens gelangen

Meine Großmutter hat mir oft erzählt, dass früher die Brunnen im Dorf der Treffpunkt schlechthin waren. Man hat die Tiere dorthin zur Tränke getrieben, das Trinkwasser geholt, wenn man keinen eigenen Brunnen hatte, und teilweise wurde dort sogar die Wäsche gewaschen. Wenn wir diese Tatsache in der Geschichte unserer Dörfer betrachten, können wir sehr gut nachvollziehen, wie wichtig damals ein Brunnen – das Wasser – besonders in den wasserarmen Regionen war. Unser Brunnen im Evangelium hatte...

  • 04.03.26
Texte zum Sonntag
Verklärungskirche am Berg Tabor in Israel. 
 | Foto: Gerald Mayer / Adobe.stock.com
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2.Fastensonntag 26: P. Leonhard Obex
Wann haben wir Tabor-Stunden erlebt?...

Wer hatte sie nicht schon einmal – eine Tabor-Stunde. Ein Erlebnis, ein Tag, eine Begegnung, bei der man sich innerlich wünschte, dass die Zeit stehenbleiben soll und dass dieses Glücksgefühl niemals vorbei geht. Genau eine solche Situation begegnet uns im heutigen Evangelium. Petrus, Jakobus und Johannes sind derart ergriffen und innerlich bewegt von den übernatürlichen Vorgängen am Berg, dass sie diese festhalten wollen, sogar Hütten wollen sie errichten, um dieses Glück zu bewahren. Doch...

  • 25.02.26
Texte zum Sonntag

1.Fastensonntag 26: H. Mauritius Lenz
Fastenbrechen oder sich festmachen im Glauben

Breaking bad“, was im Deutschen sinngemäß bedeutet, vom rechten Weg abzukommen, ist der Titel einer erfolgreichen US-amerikanischen Fernsehserie. Es wird die Geschichte eines biederen Chemielehrers und Familienvaters namens Walter White erzählt, der eines Tages mit einer Krebsdiagnose konfrontiert wird. Da die zu erwartenden hohen Behandlungskosten durch seine Krankenversicherung nicht gedeckt sind, steht die Familie vor einem schier unlösbaren Problem. Der Sohn ist noch unversorgt und seine...

  • 18.02.26
Texte zum Sonntag
Szene aus dem Film Don Camillo und Peppone. | Foto: Alamy
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6. Sonntag im JK26: H. Mauritius Lenz
Herr, lähme meine Fäuste

In Giovannino Guareschis heiteren Erzählungen über den Priester Don Camillo und seinen Kontrahenten Peppone wird auch eine Beichtszene geschildert. Ein wenig religiöse Tradition hat sich der kommunistische Bürgermeister von Brescello doch bewahrt, sodass er sich in aller Demut im Beichtstuhl hinkniet und seine Sünden bekennt. Dabei kommt unter anderem zur Sprache, dass sich der Pönitent (Beichtende) sogar einmal gegen den hochwürdigen Pfarrer vergangen hat. Der impulsive Gottesstreiter würde...

  • 12.02.26
Texte zum Sonntag

5. Sonntag im JK 26: P. Jakob Deibl
"Im Finstern erstrahlt er als Licht den Redlichen"

Wie am vergangenen Sonntag möchte ich auch diese Woche in meiner Auslegung der Schriftlesungen von dem für heute vorgesehenen Psalm den Ausgangspunkt nehmen, und zwar von dem wunderbaren Vers: „Im Finstern erstrahlt er als Licht den Redlichen“ (Ps 112,4). Hier wird die Thematik des Lichtes eng mit Gott verbunden: Er erstrahlt den Menschen als Licht in der Finsternis – Licht als Metapher für Gott. Das Lichtmotiv kann uns auf dem Weg durch die Texte des heutigen Sonntags leuchten. In einer...

  • 04.02.26
Texte zum Sonntag
„Er setzte sich … und lehrte sie.“ Detail aus dem Fastentuch von Sepp Jahn und Edith Hirsch im Dominikanerinnenkloster Kirchberg am Wechsel.  | Foto: kathbild.at / Franz Josef Rupprecht
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4. Sonntag im JK 26: P. Jakob Deibl
"Selig, wer seine Hoffnung auf Gott, den Herrn, setzt"

Für die Sonntage sind jeweils vier Schrifttexte vorgesehen: zwei Lesungen (zumeist eine aus dem Alten und eine aus dem Neuen Testament), ein Psalm und eine Perikope aus den Evangelien. Oft gehen die Auslegungen vom Evangelium aus und suchen eine Verbindung zu den Lesungen. Selten spielt dabei der Psalm eine Rolle, inhaltliche Akzente werden kaum aus ihm gewonnen. Wäre es nicht auch einmal interessant, den Zugang zu den Lesungstexten ausgehend vom Psalm zu wählen? Für den heutigen Sonntag ist...

  • 28.01.26

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