Menschen & Meinungen

Beiträge zur Rubrik Menschen & Meinungen

Leserbriefe
Herbstbeitrag

Eine Botschafterin des Herbstes erreichte uns aus St. Johann im Saggautal. Die „Herbst-zeitlose Grazie“ zeigt all ihre Eleganz aus Hirse und Maisfedern auf dem Josefiplatz. Da viele Herbst- und Weinlesefeste ausgefallen sind, hat sich der Brauchtumserhaltungsverein Maltschach mit Obmann Manfred Pappel (links) und seiner Frau Christine (rechts) diesen kreativen Herbstbeitrag überlegt

  • 21.10.21

Leserbriefe
Stimmen zum Klimawandel

Es gäbe eine Maßnahme gegen den Klimawandel, die sofort und nachhaltig wirken würde! Die nichts kostet und einfach umzusetzen wäre. Die Idee kommt aus der Bibel, Exodus 20, die Zehn Gebote. Das Einhalten des Sabbatgebots wäre ein Segen für Mensch und Umwelt. Die Corona-Pandemie hat gezeigt, was Regierungen alles durchsetzen durften und verordnet haben. Da wäre es eine Kleinigkeit, jeden siebten Tag als arbeitsfreien Tag für alle zu verordnen (auch für Koch, Kellner, Buslenker, Lokführer, Pilot...

  • 21.10.21

Leserbriefe
Ja zum Leben

Die Würde allen Lebens, auch und insbesondere ungeborener Kinder ist unantastbar. Wenn im Europäischen Parlament darüber abgestimmt wird, frage ich mich: Ist dem Menschen Stimmrecht über das Leben gegeben? Es ist erschreckend wie mit Menschen-leben umgegangen wird. Dr. Karl H. Salesny, SDB., Wien

  • 21.10.21

Ehrung für Reli-Lehrer
Ein Leben voller Engagement

In großer Dankbarkeit für viele Jahre des engagierten Einsatzes im Religionsunterricht fand am 13. Oktober in St. Georgen am Längsee die Würdigungsfeier für jene Religionslehrerinnen und Religionslehrer statt, die heuer in den Ruhestand getreten sind. Schulamtsdirektor Peter Allmaier feierte mit den Geehrten und ihren Angehörigen die heilige Messe in der Stiftskirche. Er bedankte sich in sehr persönlicher Weise für die wichtige Arbeit im Religionsunterricht und hob dabei hervor, dass die...

  • 21.10.21

Landwirtschaftskammer-Präsident Huber:
Mehr Fairness für die Bauern

Siegfried Huber, Präsident der Kärntner Landwirtschaftskammer, über den Preisdruck des Handels, den Klimawandel und warum mehr heimische Lebensmittel auf den Teller kommen sollen. Sie haben kürzlich die Erntebilanz präsentiert. Wie geht es den Bauern in Kärnten? Huber: Wir haben über 17.000 Mitgliedsbetriebe, die sehr unterschiedlich aufgestellt sind. Da gibt es welche, die hervorragend dastehen und andere haben sehr zu kämpfen. Was die Erntebilanz betrifft: Wir hatten kein Rekordjahr, aber...

  • 21.10.21

Vorgestellt
Ulrike Königshofer, bildende Künstlerin

Mit ihrem poetischen Video eines Sonnenauf- und -untergangs bringt Ulrike Königshofer in Kürze die Grazer Schutzengelkirche zum Leuchten. 1981 in Koglhof, „einem sehr kleinen Ort“, geboren, fand sie schon als Kind eine große Stadt wie Graz und „die bunten Lichter am Abend faszinierend“. Auch das Interesse, „Dinge auszuprobieren und kreativ zu sein“, wurde damals geweckt, erinnert sich die mehrfach ausgezeichnete Künstlerin, deren Vater Kfz-Mechanikermeister und deren Mutter Hausfrau war: „Sie...

  • 20.10.21

Steirerin mit Herz
Ilse Bell

Aufgewachsen „bin ich im Schuhgeschäft“, lacht Ilse Bell aus Bärnbach. Sieben Generationen väterlicherseits seien Schuhmacher gewesen. Die Patrone der Schuster, die Brüder Krispin und Krispinian, werden am 25. Oktober gefeiert. Nicht nur der Schuh ist etwas, was bei Ilse Bell „zum Leben gehört“. Sie fühlt sich auch der Kirche in Bärnbach nahe. Ihr Dekret zur KunstWerkKirche-Kirchenführerin ist ganz frisch, auch wenn sie Menschen die Barbarakirche in ihrer Heimat schon länger erschloss. Gern...

  • 20.10.21
Franz-Joseph Huainigg (55) war Behindertensprecher der ÖVP und ist Aktivist für den Lebensschutz.

Meinung
Wo bleibt die Beihilfe zum Leben?

Wenn ich mich im Fernsehen sehe, mit dem Beatmungsgerät, den Schläuchen, starr im Rollstuhl sitzend, erschrecke ich immer wieder: So behindert. Und da verstehe ich auch, dass Leute zu mir sagen: „Mit so einer Behinderung würde ich nicht leben wollen.“ Ich beruhige sie dann: „Die Innensicht ist anders als die Außensicht. Ich führe ein glückliches, zufriedenes und selbstbestimmtes Leben mit der Unterstützung meiner Familie und meiner Persönlichen Assistent/innen.“ So wie viele andere Menschen mit...

  • 17.10.21
Autorin Andrea Schwarz war Anfang Oktober zu Gast in unserer Diözese.

Interview mit Andrea Schwarz
Der Sehnsucht folgen

Ihr Buch „Ich mag Gänseblümchen“ gibt der Herder Verlag mittlerweile in 36. Auflage heraus: Andrea Schwarz zählt zu den meistgelesenen christlichen Schriftstellern deutscher Sprache. Im Interview mit „Kirche bunt“ spricht sie über ihre Texte, die Gottesmutter Maria, die Kraft einer Vision und warum es wichtig ist, auf die Sehnsucht im Herzen zu achten. Ihr erster großer Erfolg war das 1985 erschienene Buch „Ich mag Gänseblümchen“. Können Sie heute mit den darin enthaltenen Gedanken noch etwas...

  • 15.10.21
Premium
Kirchhof: Der Platz heißt Kirchenplatz, die Gemeinde hat in den 1990er-Jahren das Schild zur Zierde angebracht.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Der hochwürdige Vater

Der idyllische Ort St. Wolfgang am Wolfgangsee ist hinlänglich bekannt. Zu den Wahrzeichen des Ortes zählen die Wallfahrtskirche und das Hotel „Im Weissen Rössl“. Diese beiden verbindet folgende Geschichte, die mir Rössl-Wirtin Gudrun Peter erzählt hat. Der mittelalterliche Ort brannte 1429 komplett ab und musste neu aufgebaut werden. Die damals entstandenen engen Gassen gibt es bis heute. Links direkt an der Kirche steht ein aufgelassenes Benediktinerkloster. Auf der gegenüberliegenden Seite...

  • 14.10.21
Roland Girtler vor seiner Pfarrkirche St. Ulrich
Video 3 Bilder

Stadtbummel mit Roland Girtler
Ein Euro und eine Mozartkugel

Roland Girtler ist ein unkonventioneller Sozialwissenschaftler, denn er kennt keine Berührungsängste mit gesellschaftlichen Randkulturen. Seine Herzlichkeit begleitet ihn seit jeher, der Glaube ist ihm wichtig. Ein Porträt. Ich treffe Roland Girtler zum Stadtbummel im Grätzl am Wiener Spittelberg. Seit beinahe sechs Jahrzehnten wohnt er dort mit seiner Frau. „Ich liebe die Gegend und das viele historisch Erhaltene hier“, zeigt sich der Soziologe begeistert und erzählt: „Bis 1850 war der...

  • 14.10.21
Karl Grohmann im Einsatz für die Erzdiözese Wien und die Menschen.
2 Bilder

Glaubenszeugnis
Ein Lächeln und ein Gruß: Das macht einen Unterschied

Vierzig Jahre lang arbeitete Karl Grohmann in der Erzdiözese. Jetzt geht er in Pension. Er blickt zurück und freut sich auf das, was kommt. Das Fundament, auf dem Karl Grohmann sein Leben aufgebaut hat, wurde in seiner Kindheit und Jugend gelegt. Ein gläubiges Elternhaus, die Heimatpfarre in Mistelbach, die Pfadfinder, ein Bundesheerdienst im Nahen Osten: All das prägt den 62-jährigen Wiener bis heute. Karl, worauf freuen Sie sich denn am meisten in der Pension?Karl Grohmann (lacht): Das ist...

  • 14.10.21

Leserbriefe
Unterschiedliche Sichtweisen

Zu „Babyzeichensprache“, Nr. 39 Ich finde, dieser Artikel ist eine Herabstufung älterer Generationen von Müttern. Waren wir unfähig? Es hatte nicht jede Familie einen Fernseher und schon gar keine Handys. Es wurde viel vorgelesen, gespielt und gesungen. Hildegard Vormeier, Lassing

  • 13.10.21
Altabt Notker Wolf: „Altwerden beginnt im Kopf und Jungbleiben auch.“

Altabt Notker Wolf OSB
„Wir werden im Alter freier

Am 9. November wird Notker Wolf OSB auf Einladung der ARGE Altenpastoral beim Symposion „Wenn Alter einsam macht“, das in St. Pölten stattfindet und online übertragen wird, zum Thema sprechen. Im Interview geht der frühere Abtprimas des weltweiten Benediktinerordens und Autor zahlreicher Bestseller auf Fragen rund um das Thema ein, spricht über seine Einsamkeit und verrät, welches wirksame „Mittel“ es gegen dieses Gefühl gibt. Sie werden am 9. November über das Thema ,,Alter und Einsamkeit“...

  • 13.10.21

Leserbriefe
Steirerin mit Herz

Als Steirerin mit Herz wurde uns kürzlich Theresia Holzmann aus Pölfing-Brunn vorgeschlagen – weil sie „so ein liebenswerter Mensch“ ist und heuer im August ihren 90. Geburtstag beging. Doch siehe da: Eine andere gute Seele hatte uns schon 2012 auf Frau Holzmann aufmerksam gemacht, wo sie in der Ausgabe vom 28.10. porträtiert wurde, als Mensch deren „Lebens- und Glaubenszeugnis Bewunderung auslöst“ – ein Vorbild.

  • 13.10.21

Leserbriefe
Umgang mit Verstorbenen

Seit der Pandemie habe ich eine Entwicklung bemerkt, welche mich sehr nachdenklich stimmt. Es sind die Formen, wie mit den Verstorbenen umgegangen wird. Freilich war es eine Zeit lang schwierig, Totenwachen zu halten. Zumindest für einen größeren Kreis von Verwandten, Freunden und Nachbarn.

  • 13.10.21

Leserbriefe
Ein Dankeschön

Zu „Kunstwerke von A bis Z“, Nr. 39 Danke für den sehr guten Beitrag zur Ausstellung im Haus der Stille in Heiligenkreuz am Waasen. Die Musikbegleitung durch Hans und Elisabeth Waltersdorfer (Gitarre und Altflöte) und Otto Feldbaumer (Bratsche) hat so stimmig zu den Bildern gepasst. Danke dafür! Hermine Pucher, Turnau

  • 13.10.21

Vorgestellt
Renate Ruprechter, Verwaltung

Als sie zum dritten Mal hörte, ein Mann werde für die Seelsorgeräume Knittelfeld, Judenburg und Pölsental als „Handlungsbevollmächtigter für Verwaltung“ gesucht, und als der Pfarrer sie fragte, ob sie nicht jemanden wüsste, da war für Renate Ruprechter klar: „Wenn ich jetzt nicht sage, dass ich das gern machen würde, dann ist mir nicht mehr zu helfen.“ Die vorherige Chefin einer Maler- und Anstreicherfirma wurde am 8. Oktober in Seckau für Knittelfeld feierlich gesendet. Die...

  • 13.10.21

Steirerin mit Herz
Monika Kappel

Sie hätte keinen Bauern geheiratet, „aber das Wort ‚Bio‘ hat mich fasziniert“, gesteht Ing. Monika Kappel. Vor 32 Jahren heiratete sie also Andreas Kappel, und so langsam wurde sie immer mehr Biobäuerin. Ihr Hof wird seit 52 Jahren – „zu der Zeit waren die Biobauern noch ‚Spinner‘“ – konsequent biologisch bewirtschaftet. Der Mann betreibt Milchwirtschaft, die Frau steht in der Backstube und zaubert aus dem eigenen Getreide Brot und Gebäck. Sie führt auch einen Hofladen. Wohl um jemanden zu...

  • 13.10.21

Meinung
Zusammen auf dem Weg

Letztens wurde ich gefragt, wie denn eigentlich Synodalität und Pfarrgemeinderat zusammenhängen. Das klingt für mich so, als ob man fragen würde, was ein Kuchen mit dem Teig zu tun habe. Kurzum: Der Pfarrgemeinderat ist gelebte Synodalität. Und das in der Erzdiözese Wien seit 50 Jahren, nachdem der Pfarrgemeinderat 1971 im Zuge der Wiener Diözesansynode eingeführt worden ist. Es wäre wünschenswert, wenn bei der Synode 2023 in Rom der Pfarrgemeinderat als Pastoralrat einer Pfarre weltweit nicht...

  • 10.10.21
Premium
Wortreich und -stark: Pater Dominic predigt heute auch in der Augustinerkirche.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Predigt versus TV-Programm

Pater Dominic Sadrawetz, Prior des Augustinerklosters in Wien, stammt aus Wasserburg am Inn im Landkreis Rosenheim in Oberbayern. Seine kirchliche Laufbahn begann er als Ministrant. Später wollte er Priester werden. Das ist er auch geworden, aber als Ordenspriester bei den Augustinern in Wien. Vor einigen Jahren las er in einem Kirchenführer seiner Heimatgemeinde eine Geschichte, die ihm im Nachhinein fast peinlich war, wenn sie nicht so lustig gewesen wäre. Sein damaliger Pfarrer hatte nämlich...

  • 09.10.21

Kommentar
Nackt

Eine Büchse ist es, die Pandora in der griechischen Mythologie geschenkt bekommt. Einmal geöffnet, entweichen aus dieser Dose alle Übel auf die Erde, nur die Hoffnung bleibt leider darin versperrt. Die „Pandora Papers“, die seit 2019 einem internationalen Journalist/-innen-Netzwerk zugespielt wurden, enthalten auch viel Übles. Sie legen Informationen offen, die als Geheimnis gedacht waren. 25.000 Millionen Euro (!), schätzen die Expert/innen, verschleiern Vermögende aus aller Welt in für diesen...

  • 07.10.21

Kopf der Woche: Robert Kratky, Moderator und Gedenkredner
An einzelne Menschen erinnern

Hitradio-Ö3-Moderator Robert Kratky dankte der Katholischen Jugend, die im Rahmen von „72 Stunden ohne Kompromiss“ 2008 einen Gedenkraum für das KZ-Außenlager Ternberg eingerichtet hatte. Von Mai 1942 bis September 1944 waren 400 republikanische Spanier als KZ-Häftlinge im Außenlager Ternberg inhaftiert, um von dort aus am Bau des Kraftwerks Ternberg und von Straßen in der Umgebung zu arbeiten. Daran erinnert seit 2008 ein Gedenkraum im Keller des „alten Pfarrhofs“ außerhalb des Ortes....

  • 07.10.21
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