Menschen & Meinungen

Beiträge zur Rubrik Menschen & Meinungen

Vorgestellt
Magdalena Hofer, Katholische Jungschar

„Weil ich gern jungen Menschen das mitgeben möchte, was mich selber begeistert“: So begründet Magdalena Hofer, warum sie Religionslehrerin werden will. „Etwas Soziales, etwas in Kontakt mit Menschen“ habe sie schon immer angehen wollen. Es trifft wohl auch für ihre neue Aufgabe zu: Sie wurde als eine der Vorsitzenden der Katholischen Jungschar Steiermark gewählt. Mit vier jüngeren Geschwistern wuchs Magdalena Hofer in St. Oswald bei Plankenwarth nordwestlich von Graz, im Seelsorgeraum Rein,...

  • 26.02.21

Steirerin mit Herz
Erika Petter

Sie habe nicht das Gefühl, dass ihr etwas fehle. „Wenn ich meine Tochter lachen höre, ist es das Schönste, das es gibt“, strahlt Erika Petter aus Graz-Andritz. Sie schenkte als „Lebend-Organspenderin“ ihrer Tochter Caroline eine ihrer beiden Nieren. Bereits am 11. Juli 2014 war es, und seitdem ist der 11. jedes Monats für Erika Petter ein Feiertag. „Jetzt am 11. März sind es 80 Monate seither“, zählt sie bewusst. Jedes Jahr lud sie auch (bis „Corona“) zu einem Dankgottesdienst für die glücklich...

  • 26.02.21

Warum Woelki gehen muss

Natürlich gilt die Unschuldsvermutung: Demnach hat Kölns Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki, seine schützende Hand über keinen Missbrauchstäter gehalten – oder nicht in dem Ausmaß, wie es im Fall des ihm vertrauten Priesters O. den Anschein hat. Zum Leitartikel von Heinz Niederleitner

  • 26.02.21

Kontrapunkte - Fasten
Schon genug gefastet?

Schon genug gefastet? Das letzte Jahr war durch die Corona-Pandemie geprägt von Einschränkungen und Verzicht. Armutsbetroffene Menschen fasten oft unfreiwillig, erzählt Philipp Friesenbichler vom Marien-stüberl. Die Theologin Elisabeth Fritzl beschreibt einen frei-machenden Zugang zum Fasten. Fasten – nur weniger von allem? Fasten ist modern. Schlägt man die Zeitungen rund um Aschermittwoch auf, fällt ins Auge: Fasten scheint zum guten Ton zu gehören. Es wird Fleisch gefastet oder Zucker,...

  • 26.02.21

Wenn etwas schiefgeht, wird es lustig

Lois Jesner ist seit 40 Jahren Zeichner der KirchenZeitung. Warum er nie Ministrant war, wie er zur KirchenZeitung kam und wann ihm die besten Ideen für seine Gags kommen, erzählt er im Gespräch mit der KirchenZeitung. https://www.kirchenzeitung.at/site/themen/menschenmeinungen/wenn-etwas-schiefgeht-wird-es-lustig

  • 26.02.21
Man lernt hier viel von den anderen – auch was die eigene Gottesbeziehung betrifft.
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Zeit für meinen Glauben
In der Pfarre fühle ich mich zuhause

Bei der Geburt ihres Kindes vor mehr als 35 Jahren fieberte die ganze Pfarrgemeinde mit. Seitdem hat Maria Kimm schon vieles in ihrer Gemeinde erlebt und weiß: Jeder hat hier seinen Platz. Es gibt Kindheitserinnerungen, die sich ganz tief ins Gedächtnis und ins Herz einprägen. Die man auch vierzig, fünfzig oder sechzig Jahre später noch wie lebendig vor dem inneren Auge hat. Bei Maria Kimm ist es die Erinnerung an den Kirchenbesuch mit ihrem Vater, als sie ein kleines Mädchen ist. Sonntag für...

  • 25.02.21
"Steine gegen das Vergessen".  Eine schwarze Stele erinnert an die Häftlinge, die hier in der Nacht zum 1. April 1945, dem Ostersonntag,  mit einer Benzinspritze ins Herz ermordet wurden.
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Erinnerung an Marcello Martini
KZ-Gedenkstätte wird ,heiliger Ort‘

Er überlebte das Konzentrationslager Hinterbrühl und den Todesmarsch nach Mauthausen. Jahrzehnte später begann er über die Ereignisse zu sprechen, auch über den Zusammenhalt unter den italienischen Gefangenen. Er war ein ausgeglichener Mensch, erinnert sich Pater Mitterhöfer an seinen Freund Marcello Martini. Er hat seine Geschichte aufgeschrieben, und versucht zu verstehen, wie Versöhnung möglich ist. Das ist übrig geblieben vom KZ“, sagt Pater Jakob Mitterhöfer, der ehemalige Pfarrer in...

  • 25.02.21

Randnotiz von Gilbert Rosenkranz
Weltmeisterin der Herzlichkeit

Sie war sogar schneller. Und obwohl sie früher im Ziel war, wurde sie bei der Weltmeisterschaft in Cortina zunächst als Zweitplatzierte hinter Marta Bassino gereiht: Katharina Liensberger. Trotzdem strahlte sie: „Es ist, wie es ist. Ich freue mich riesig für die Marta, im Heimrennen Gold zu gewinnen, ist natürlich ganz was Spezielles“. So viel Mitfreude und Mitgefühl in so einem Moment. Hut ab! Wenig später wurde Katharina Liensberger doch noch offiziell zur Weltmeisterin gekürt. Eine Regel war...

  • 25.02.21
Feinsinn für Kunst und Bildung, Qualität und die Menschen zeichnete Johanna Wimmesberger und Antonia Gobiet in ihrer Arbeit und  in ihrem Engagement für die jeweilige Sache aus (v. l. ).

Verdiente Mitarbeiterinnen
Sie prägten St. Virgil

Mit Johanna Wimmesberger und Antonia Gobiet verlassen zwei Studienleiterinnen St. Virgil in Richtung Pension. Sie haben Programm und Profil des Hauses viele Jahre entscheidend mitbestimmt. 34. Das sind die Jahre, in denen Johanna Wimmesberger mit Kompetenz und Innovation die Themenbereiche Lebensbegleitung und Lebensbrüche, Familienfragen und Trauerarbeit fest in St. Virgil Salzburg etabliert hat. Der Bildungsbereich der Hospiz-Bewegung Salzburg ist seit Beginn eng mit St. Virgil verbunden. So...

  • 25.02.21
Coronakonform getestet und in flotter und sicherer Spur am Rosskopf bei Seefeld in Tirol unterwegs waren der Sonntagsblatt-Leser und ehemalige Schuldirektor des Akademischen Gymnasiums in Graz Josef Wilhelm (links)und Bischof Hermann Glettler. Überrascht ob des Bischofs Schikünsten schreibt uns Wilhelm: Er hat auch sportliches Talent!

Leserbriefe

Coronakonform getestet und in flotter und sicherer Spur am Rosskopf bei Seefeld in Tirol unterwegs waren der Sonntagsblatt-Leser und ehemalige Schuldirektor des Akademischen Gymnasiums in Graz Josef Wilhelm (links)und Bischof Hermann Glettler. Überrascht ob des Bischofs Schikünsten schreibt uns Wilhelm: Er hat auch sportliches Talent!

  • 25.02.21

Leserbriefe

Herausfordernde Gegenwart Die Texte und Bilder im Sonntagsblatt sind Mut und Hoffnung machend, Freude vermittelnd, Heiterkeit auslösend, Kraft spendend, das Verbindende hervorstreichend und natürlich auch Informationen gebend. Es tut mir gut, das Sonntagsblatt zu lesen. Zu viele andere Medien betreiben viel zu viel Schwarzmalerei, Polemik, sind aggressiv, freuen sich über nicht Gelungenes und tragen so zur Spaltung der Gesellschaft bei. Ja, die Gegenwart ist herausfordernd. Gerade deswegen...

  • 25.02.21

Leserbriefe

Der Sinn der Fastenzeit Auf Prof. Karl Rahner sollte man hören: Der eigentliche Sinn der Fastenzeit liegt in einer neuen Ausrichtung des Glaubenslebens, in einer Schärfung des Glaubensbewusstseins, in einem Ausrichten auf die Mitte des Glaubens hin. Alles andere ist oft überschätztes Beiwerk. Der wahre Sinn der Fastenzeit liegt nicht im Verzichten. Dr. Karl H. Salesny, SDB., Wien

  • 25.02.21

Leserbriefe

Zeit der hl. Kümmernis Zu „Wieder geöffnet“, Nr. 6 Wie passend zur derzeitigen Corona-Situation, dass Sie den Bericht über die Wiederöffnung des Diözesanmuseums (zufällig?) mit einer Abbildung der hl. Kümmernis verziert haben! Dr. Maria Gamillscheg, Wien

  • 25.02.21

Leserbriefe

Erprobt und garantiert Ein altes Naturheilmittel gegen die Pandemie: BEFALIUM – Beten, Fasten, Liebe, Umkehr. Der beste „Impfstoff“. Schon Jahrtausende erprobt und garantiert ohne schädliche Nebenwirkungen und Langzeitfolgen. Christoph Grabner, Pinggau

  • 25.02.21
Mag. Karl ,,Charly" Rottenschlager

Interview
Karl Rottenschlager: „Mir geht es um ein gelebtes Christentum“

In der Corona-Pandemie hat Mag. Karl „Charly“ Rottenschlager ein Buch geschrieben, das Mut zur gelebten Nächstenliebe macht. Im Gespräch mit „Kirche bunt“ spricht der Emmaus-Gründer über das Buch, sein Leben und seinen jahrzehntelangen und beeindruckenden Einsatz für Menschen am Rand der Gesellschaft. „Hassen oder vergeben? Bausteine für eine geeinte Welt“ – lautet der Titel Ihres Buches. Worum geht es Ihnen mit dem Buch? Mag. Karl Rottenschlager: Das Buch entstand dank Corona. Ich schaue schon...

  • 24.02.21

Steirer mit Herz
Jakob Almer

Wie er der jüngste Imker von Stallhofen im Bezirk Voitsberg wurde? „Papa, mir schmeckt der Honig so gut“, strahlte Jakob Almer mit zehn Jahren. Gemeinsam absolvierten sie die Imkerschulung. Heute ist der „Jakobhonig“ des bald 18-Jährigen mit etwa einem Dutzend Bienenstöcken beliebt. Besonders ergötzen sich seine Bienen am riesigen, über 200 Jahre alten Lindenbaum beim Heimathaus. Wie eine zweite Familie empfindet der Jugendliche die Katholische Jungschar. So war es passend, dass der Ministrant...

  • 23.02.21
Magdaléna Tschmuck beim Kantorendienst: "Auch die Psalmen sind Verkündigung des Wortes Gottes."
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Singen und Gott preisen
Aus der Tiefe der Seele heraus singen

Menschen mit ihrem Gesang berühren und von dieser herausfordernden Zeit ablenken – das will Magdaléna Tschmuck. Sie geht dabei einen besonderen Weg. Musik begleitet mich schon mein ganzes Leben lang“, sagt Magdaléna Tschmuck. „Vor allem die geistliche Musik.“ Menschen durch die Musik zu Gott zu führen – ja, das sei ihr Herzensanliegen und ihre Berufung, gibt die begeisterte Musikerin und Sängerin, die auch Fachstellenreferentin für Musik in der Jungen Kirche ist, zu. „Und es ist für mich die...

  • 22.02.21

Kopf der Woche: Joseph Maria Bonnemain, design. Bischof von Chur
Ausgleichender Opus-Dei-Mann

Der 72-jährige Joseph Maria Bonnemain wird neuer Bischof von Chur in der Schweiz. Eigentlich hätte das Churer Domkapitel im November einen neuen Diözesanbischof wählen sollen. Allerdings hielt es mehrheitlich keinen der drei vom Papst Vorgeschlagenen für wählbar; auch nicht Bonnemain, der auf der Wahlliste stand. Nun ernannte ihn Franziskus direkt. Der designierte Bischof wandte sich nach der Bekanntgabe in einem Brief an die Menschen in seiner Diözese und nannte die Probleme beim Namen. „Wir...

  • 19.02.21
Schreckliche  Erlebnisse gemeistert:  Trotz sexuellem Missbrauch als Zögling im Stift Zwettl zählt der 65-jährige Josef Haslinger heute zu den erfolgreichsten Schriftstellern Österreichs. Und 2004 überlebt er mit seiner Familie den Tsunami in Thailand nur knapp.
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Missbrauch und Tsunami überlebt
Die Himmelmutter hat euch überleben lassen

Josef Haslingers Kindheit ist von harten Lebensumständen im Waldviertel geprägt. Er muss täglich am Hof mitanpacken. Später kommt er als Zögling ins Zisterzienserstift Zwettl. Dort wiederfährt ihm durch Patres vier Jahre lang sexuellen Missbrauch. Mit seiner Familie überlebt Haslinger 2004 den Tsunami auf Thailand. In den „Passionswegen“ im SONNTAG berichtet der erfolgreiche Buchautor über das Erlebte. In der Pandemie fährt er lieber Auto. Die Reise ist eine lange. Als Professor für ästhetische...

  • 18.02.21
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Vom Glück ReligionslehrerIn zu sein
Hilfe bei der Suche nach Orientierung

Was ist spannend als Reli-Lehrerin, als Reli-Lehrer? Wir fragen diesmal Markus Zimmermann. Wie geht es Ihnen als Religionslehrer? Überwiegend gut. Wenngleich, versteht man das Religionslehrer-Sein mitunter als (kontinuierliche) Beziehungsarbeit, erweist sich das Distance Learning auf Dauer als suboptimal. Wo haben Sie die Ausbildung zum Religionslehrer gemacht? Ich habe an der Karl-Franzens-Universität Graz Fachtheologie und Religionspädagogik studiert. Meinen begrenzten Kärntner Horizont...

  • 18.02.21

Leserbriefe
Ungelöste Frauenfrage

Zu "Hoffnung wächst", Nr. 6. Im Jahr 2021 ist es also endlich möglich, dass mit der Ordensfrau Nathalie Becquart erstmals einer Frau ein Stimmrecht in der Bischofssynode zugesprochen wird. Es irritiert mich, dass es dem Sonntagsblatt nur eine Randnotiz wert ist. Da konnte man in einer Tageszeitung mehr dazu lesen. Erfreulich aber, dass den Fortschritten des Synodalen Weges in Deutschland mehr Raum geboten wurde. Auch hier zeigt sich, dass die „Frauenfrage“ ein zentrales Thema ist. Erneut wird...

  • 18.02.21

Leserbriefe
Wohin führt der Synodale Weg?

Zu „Hoffnung wächst“, Nr. 6. Der Bischof von Kopenhagen Czeslaw Kozon hat als Beobachter an der Online-Konferenz des Synodalen Weges teilgenommen. In einem Interview mit dem Kölner Domradio berichtet er von seinen Eindrücken, die andere sind, als Joachim Heinz im Sonntagsblatt-Artikel schreibt. Bischof Kozon hat Angst, dass es bei dem Prozess nicht nur darum geht, Missbrauch zu verhindern, sondern darum, andere kirchenpolitische Ziele zu erreichen, die damit nichts zu tun haben. Viele der...

  • 18.02.21
Live im Radio: Stefan Hauser im Gespräch mit Kardinal Christoph Schönborn (Pater Christoph).
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Kardinal Schönborn im Radio-Talk
Ich bin jung eingetreten und habe es nicht bereut

Kardinal Christoph Schönborn ist wohl der bekannteste Ordensmann Österreichs: 1963 trat er in den Dominikanerorden ein. Der Wiener Erzbischof hat in der Sendung „Prominente Ordensleute im Gespräch“ auf radio klassik Stephansdom Einblicke in sein Leben als Ordensmann gegeben. Eine Nachlese des Radio-Gesprächs im SONNTAG. Bei allen negativen Folgen, die die aktuelle Corona-Krise zeitigt, sollte man doch auch versuchen, der Krise positive Seiten abzugewinnen und die Lektionen erkennen, die sie...

  • 18.02.21
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