Kärnten | Sonntag - Menschen & Meinungen

Beiträge zur Rubrik Menschen & Meinungen

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Hermagoras-Direktor Karl Hren im Gespräch
Das Nahe wird oft wenig geschätzt

Der Autor und Direktor des Hermagoras-Verlages über versteckte Schönheiten der Karawanken, die viel unterschätzte Kulturlandschaft Unterkärntens sowie die Herausforderungen eines Verlages, der heuer sein 170-Jahr-Jubiläum feiert. von Gerald Heschl Corona brachte eine neue Wander-Begeisterung. Jetzt beginnt wieder die Saison und Sie haben ein Buch verfasst über die Täler, Gräben und Gipfel der Karawanken. Wo liegt für Sie der Reiz dieser Landschaft? Hren: Zunächst ist es die geografische Nähe....

  • 15.04.21

Marie-Luisa Frick im Gespräch:
Interreligiöse Dialoge brauchen Respekt

Die Innsbrucker Philosophie-Professorin über den interreligiösen Dialog, die Corona-Krise und das Hinterfragen der Globalisierung. von Andreas Raffeiner Frau Professorin Frick, Sie beschäftigen sich als Philosophin mit dem interreligiösen Dialog. Warum ist er in einer stark vernetzten Welt wie der unsrigen so wichtig? Frick: Weil Religionen unzweifelhaft Faktoren sind, die Gesellschaften und auch politische Ordnungen weltweit mitformen, aber auch, weil sie zu Spannungen unter Menschen führen...

  • 26.03.21
„Ich lasse einen Ort zurück, den ich als Daheim bezeichne.“

Ordensfrau Katharina Laner im Gespräch
„Als Mensch angenommen“

Was die Ordensspitäler so einzigartig macht und wie sich Karriere und der Ruf Gottes vereinbaren lassen, erklärt Sr. Katharina, die langjährige Geschäftsführerin des Kardinal Schwarzenberg Klinikums. Seit Kurzem leitet sie die Provinz Graz-Mitteleuropa der Barmherzigen Schwestern. Interview: Alexandra Laubner Sie haben sich Ende 2020 als Geschäfts­führerin des ­Kardinal Schwarzenberg Klinikums ­verabschiedet. Was vermissen Sie am meisten? Das ist schwierig zu sagen, denn in den 41 Jahren sind...

  • 10.03.21
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Vom Glück ReligionslehrerIn zu sein
Hilfe bei der Suche nach Orientierung

Was ist spannend als Reli-Lehrerin, als Reli-Lehrer? Wir fragen diesmal Markus Zimmermann. Wie geht es Ihnen als Religionslehrer? Überwiegend gut. Wenngleich, versteht man das Religionslehrer-Sein mitunter als (kontinuierliche) Beziehungsarbeit, erweist sich das Distance Learning auf Dauer als suboptimal. Wo haben Sie die Ausbildung zum Religionslehrer gemacht? Ich habe an der Karl-Franzens-Universität Graz Fachtheologie und Religionspädagogik studiert. Meinen begrenzten Kärntner Horizont...

  • 18.02.21
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Vom Glück ReligionslehrerIn zu sein
Ich sehe mich auch als Seelsorgerin

Was ist spannend als Reli-Lehrerin, als Reli-Lehrer? Wir fragen diesmal Brigitte Jost-Kristof aus Klagenfurt: Wie geht es Ihnen als Religionslehrerin? Danke der Nachfrage! Es geht mir sehr gut. Ich habe das Gefühl, an meiner Schule von allen mit Wertschätzung behandelt zu werden und spüre viel Kontakt zu meinen Schülern und Schülerinnen. Das ist mir sehr wichtig, weil ich mich in meiner Aufgabe auch als „Seelsorgerin“ sehe. Wo haben Sie die Ausbildung zur Religionslehrerin gemacht? Ich habe...

  • 15.02.21

Elisabeth Schneider-Brandauer zu Frauen und Kirche:
Mehr Gleichberechtigung!

Mit dem Erlass von Papst Franziskus wurde nun kirchenrechtlich geklärt, was schon lange praktiziert wird. Ein Schritt nach vorne für die Bedeutung von Frauen in der Kirche? Schneider-Brandauer: Die Kirche und die Ansprüche der Menschen verändern sich. Der deutsche Pastoraltheologe Richard Hartmann schreibt in einem Artikel: „Qualität und Beziehungsfähigkeit sind wichtiger als sakramentale Ämter.“ Da kann man bereits viel von Frauen lernen, sage ich. Hängen wir noch immer einem zu starken...

  • 05.02.21

Schulamtsdirektor Peter Allmaier:
Religion kann gut mit Ethik

„Die österreichische Schule hat die Aufgabe, an der Entwicklung der Anlagen der Jugend nach den sittlichen, religiösen und sozialen Werten sowie nach den Werten des Wahren, Guten und Schönen … mitzuwirken.“ So wird die Aufgabe der Schule im Schulorganisationsgesetz beschrieben. Das galt und gilt auch für den Religionsunterricht, wo Fragen der Lebensgestaltung oder des verantworteten Umgangs miteinander einen breiten Raum einnehmen. Darüber hinaus kann der Religionsunterricht religiöse und...

  • 28.01.21

Hans-Peter Premur wird Bischofsvikar
Verantwortung für Zukunftsthemen

Seit 20 Jahren ist er Pfarrer in Krumpendorf und Hochschulseelsorger. Nun hat ihn Diözesanbischof Josef Marketz zum Bischofsvikar für Schöpfungsverantwortung, Migration und Interreligiösen Dialog ernannt. Hans-Peter Premur absolvierte während seines Theologiestudiums mit Schwerpunkt „Religionsphilosophie“ in Salzburg mehrere Aufenthalte in Afrika und Indien mit dem Ziel, den Interreligiösen Dialog besser kennenzulernen. Nach seiner Priesterweihe 1988 in Gurk wirkte er bis 1992 als Kaplan in...

  • 03.12.20

Markus Müller, Rektor der MedUni Wien:
Wir sind noch nicht am Ende des Weges

Markus Müller, Rektor der MedUni Wien und Mitglied der Corona-Taskforce des Gesundheitsministeriums, im Gespräch über Corona-Impfungen, seine Heimat Kärnten, wie Corona die Gesellschaft verändert und Religiosität ein Anker in schweren Zeiten sein kann. von Christine Weeber Herr Professor Müller, hat Covid-19 diese Welt verändert? Ist das gesellschaftliche Klima in Österreich anders geworden? Müller: Natürlich hat Covid-19 die Welt sehr stark verändert. Das Schreckliche an Corona ist, dass es...

  • 21.08.20

Pfarrer Peter Deiblers Gedanken zur Woche
Über uns selbst lernen

Häufig ist an unseren katholischen Pfarrgemeinden zu beobachten, dass sie sich nur um sich selbst kümmern. Ihr Insidertum läuft Gefahr, weniger Christus, sondern mehr sich selbst zu verkünden. Wundert es, wenn sich Kinder und Jugendliche, auch kritische und selbstständige Menschen abwenden, weil sie den Glauben als ebenso eng erleben wie die Gemeinde und stattdessen die Welt erkunden wollen? – Da kann die Begegnung mit Menschen aus anderen Ländern die Augen öffnen. Wir können eine tiefe,...

  • 09.07.20

Palmsonntag und Ostern zu Hause feiern!
"Sonntag" geht an jeden Kärntner Haushalt

Ein Ostergeschenk Regelmäßige Leserinnen und Leser des „Sonntag“ werden von dieser Ausgabe überrascht sein, denn sie ist anders. So, wie seit dem Ausbruch des Corona-Virus vieles anders ist als noch vor wenigen Wochen. So, wie Ostern heuer ganz anders ist als viele Jahrhunderte zuvor. Erstmals wird es zu Ostern keine Messen mit Gläubigen geben. Es wird keine Palmprozessionen geben und keine Fleischweihe, die in Kärnten für so viele Menschen eine so große Bedeutung hat. Aber: Es wird etwas ganz...

  • 30.03.20

Palliativmediziner Prim. Rudolf Likar zur Sterbehilfe-Debatte
Niemand darf das Leben eines anderen bewerten

Herr Professor, wie beurteilen Sie als Palliativmediziner das deutsche Urteil, wonach Sterbehilfe - sogar kommerzielle Sterbehilfe - erlaubt ist? Likar: Was mich verwundert, ist der Umstand, dass hier der Wunsch einer verschwindenden Minderheit zum Gesetz erhoben wird. Ich habe bisher etwa 5.000 Palliativpatienten begleitet und nur drei davon äußerten den Wunsch nach einem assistierten Suizid. In Deutschland waren es auch nur sechs Fälle, die dieses Urteil auslösten. Ich frage mich schon, warum...

  • 06.03.20

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