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Kirche hier und anderswo
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Klagenfurter Dompfarre
Adventkranz-Segnung und Nikolaus online

Online-Adventkranzsegnung Zu Beginn der Adventzeit ist es Brauch, die Adventkänze in der Kirche segnen zu lassen. Heuer bleibt der Adventkranz zu Hause. Zu einer gemeinsamen virtuellen Adventfeier lädt die Klagenfurter Dompfarre. Alle, die möchten, können live und online mitfeiern. Dompfarrer Peter Allmaier wird die Adventkränze „digital segnen“. Bevor es losgeht, sollte in den eigenen vier Wänden alles gut vorbereitet sein. Neben dem Adventkranz sollte Weihwasser stehen, eventuell kann man...

Kirche hier und anderswo
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Schule heute
Katholische Privatschulen - wo liegt der Unterschied?

Die Kampagne „Ich glaube - JA“ beleuchtet die Vorzüge des konfessionellen Religionsunterrichtes. Die schulische Vermittlung von Glaubensinhalten hat traditionell in den katholischen Privatschulen der Diözese Gurk oberste Priorität. von Benjamin Höbl „So wie es nach einem afrikanischen Sprichwort ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind zu erziehen, braucht es auch die ganze Kultur, ein ganzes Volk, um unsere Kinder und Jugendlichen gut zu erziehen“, betont Peter Allmaier. Seit September ist der...

Kirche hier und anderswo

Corona-Beauftragter Stadler:
Trotz Corona: Kirche ist bei den Menschen

„Wir müssen lernen, in kleineren Formaten zu planen“, sagt Roland Stadler, Leiter des Referates für Tourismusseelsorge und Leiter des Bereiches „Christliches Feiern und Spiritualität“ im Bischöflichen Seelsorgeamt. Er wurde kürzlich zusätzlich zu seinem bereits bestehenden Aufgabenbereich zum COVID-19-Beauftragten der Diözese Gurk bestellt. In dieser Funktion ist Stadler für die Informationskoordination der COVID-19-Richtlinien in der Diözese Gurk zuständig. Kirchliche Feste im großen Stil sind...

Kirche hier und anderswo
Bischof Josef Marketz

Adventhirtenbrief von Bischof Josef Marketz
Was die Seele wärmt ...

Liebe Schwestern und Brüder! „Öffnen wir unsere Ohren und Augen umso mehr, damit niemand alleine mit seinen Sorgen zurückbleiben muss.“ So schreibt ein Schüler, der in seinem Leserbrief (Kleine Zeitung vom 17. 11. 2020) die Stimme besonders für jene Jugendlichen erhebt, die durch das Distance Learning überfordert sind. Ein Appell eines jungen Menschen, hineingesprochen in eine Zeit, die viele Menschen auf unterschiedliche Weise an den Rand bringt und belastet. Eine Aufforderung an uns...

Glaube

Bestsellerautor P. Wrembek SJ
Judas, Maria Magdalena und die Erbsünde

P. Christoph Wrembek SJ hat Bestseller über Judas und Maria Magdalena geschrieben. Was ihn an diesen biblischen Gestalten fasziniert und warum wir uns heute mit dem Begriff der Sünde so schwer tun, erzählt er in diesem Gespräch. von Gerald Heschl Sie beschäftigen sich in Ihren jüngsten Publikationen mit Maria Magdalena und Judas. Eine Sünderin, die von Jesus bekehrt wurde, und ein Apostel, der Jesus verkauft und verraten hat. Was fasziniert Sie an diesen Persönlichkeiten? P. Wrembek:...

Bewusst leben & Alltag
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Behinderung in Zeiten von Corona:
Durch Covid-Maßnahmen mehrfach behindert

„Mit Maske höre ich so schlecht!“ – Klingt wie ein Scherz, ist aber keiner: Gesichtsmasken beeinträchtigen die Kommunikation. Das und anderes trifft manche Menschen in besonderer Weise. von Georg Haab Der Mund-Nasen-Schutz verschluckt nicht nur ein paar Schallwellen, sondern verdeckt auch Gesichtsausdruck und Mimik beim Sprechen: Das Gesprochene wird auch für Menschen, die mehr oder weniger gut hören, schwerer verständlich. Gehörlosen Menschen – in Kärnten über 1.000 – wird die...

Kirche hier und anderswo
Präsentation des neuen Jahrbuches: Kapeller, Bischof Marketz und RLB-Direktor Messner

Diözesanes Jahrbuch 2020 unter dem Motto:
Hätte aber die Liebe nicht...

Das druckfrische Jahrbuch der Diözese Gurk für das Jahr 2021, herausgegeben vom Bischöflichen Gurker Ordinariat, liegt in der 44. Ausgabe vor. Ein 336 Seiten starkes Buch zum universellen Thema Liebe. von Katja Schöffmann Unter dem Titel „Hätte aber die Liebe nicht ...“ steht das neue Jahrbuch der Diözese Gurk für das kommende Jahr. Entnommen ist dieses Zitat aus dem Hohelied der Liebe im ersten Korintherbrief, welches zu den bekanntesten und meistzitiertesten Stellen der Heiligen Schrift...

Glaube & Spiritualität

Trauerseelsorger Johannes Staudacher
Aus der Trauer wächst die Kraft

Der Pfarrer und Trauerseelsorger Johannes Staudacher spricht im SONNTAG-Gespräch über verlorene Normalität, Trauer und die Chance neuen Lebens. von Georg Haab Als Trauerseelsorger haben Sie viel mit Trauer und trauernden Menschen zu tun. Was fällt Ihnen in diesen Tagen auf? Staudacher: Die Einschränkungen dieser Monate bringen Verluste mit sich. Viele Menschen haben Lebens-Möglichkeiten verloren, die ihnen lieb und wichtig sind. Das ist – im weiteren Sinn – eine Situation der Trauer. Es...

Gesellschaft & SozialesPremium
3 Bilder

Rote Nasen schenken Freude
Mit Humor und Lebensfreude

Die Rote Nasen Clowndoctors verzaubern auch jetzt, in einer schwierigen Zeit, kleine und große Patienten. Für kurze Augenblicke entführen sie ihre Zuseher in eine andere Welt. Ein Lokalaugenschein vor dem Franziskusheim der Caritas in Klagenfurt. von Ingeborg Jakl „Noch etwas nach vorne fahren“, lotst Aloisia Guido, alias Christian Moser, in die richtige Parkposition. Der sitzt hochkonzentriert im Klein-LKW mit Hebebühne der Firma Taf-Rent und rangiert den Wagen exakt vor die Fenster der...

Pfarrleben
Diakon Riepl und Bischof Marketz beim Grab des hl. Modestus

Pfarre Maria Saal dankt Ehrenamtlichen
Modestusfest einmal ganz anders

Die Pfarre Maria Saal feiert zu Christkönig traditionell ihr Modestusfest, und zwar an drei Tagen. Einer der Höhepunkte ist stets der große Mitarbeiterempfang – „als Dank für die wertvolle Unterstützung der Ehrenamtlichen während des gesamten Jahreskreises“. Heuer konnte dieses Fest nur virtuell gefeiert werden. „Ich möchte mich auf diesem Wege im Namen des Pfarrgemeinderates von Herzen bei allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die das ganze Jahr über...

Nachrichten - Kärnten | Sonntag

Kirche hier und anderswo

Als Zeichen zum Terroranschlag von Wien:
Gebet für Frieden und Toleranz

Der Wiener Terroranschlag vom Allerseelentag mit fünf Toten und zahlreichen Verletzten darf keine Spaltungen hinterlassen, sondern muss ein Zusammenrücken bewirken und die Verbundenheit stärken: Das gilt insbesondere für das Miteinander der Religionen, verdeutlichen interreligiöse Gedenkveranstaltungen, die in diesen Tagen quer durch Österreich stattfanden. Das interreligiöse Friedensgebet zum Abschluss des #prayforvienna-Gebetsgedenkens der Klagenfurter Stadtpfarren Dom, St. Hemma, St. Martin...

Bewusst leben & Alltag
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Jubiläum: 40 Jahre Weltladen Klagenfurt
Fair und nachhaltig einkaufen

Sozial-gerechte und ökologisch-bewusste Handelswaren bietet der Weltladen Klagenfurt seit seiner Gründung im Jahr 1980 an. Während der letzten 20 Jahre leitete Rosi Pichler-Taumberger den Betrieb, ehe sie die Geschäftsführung im heurigen Jubiläumsjahr an Catarina Hofstätter übergab. von Benjamin Höbl Aus Sorge für eine gerechtere Welt und einem Verantwortungsgefühl für die Lebensumstände von Kleinproduzenten in den ärmsten Ländern der Erde besteht seit Jahrzehnten der Faire Handel. Er...

Gesellschaft & Soziales

Anna Parr im Gespräch:
Die Caritas ist ein soziales Fieberthermometer

Seit 1. Oktober ist Anna Parr die erste Frau als Generalsekretärin der österreichischen Caritas. Ein Gespräch über Armut in Österreich, Pflegenotstand und darüber, wie politisch die Caritas sein muss. von Gerald Heschl Sie sind von einem großen sozialen Anbieter vor kurzem zur Caritas gewechselt. Was bedeutet Caritas für Sie? Parr: Die Caritas hat den Leitsatz „Not sehen und handeln“. Das hat mich in den vergangenen 20 Jahren beruflich im NGO-Bereich begleitet. Ich habe immer nach...

Kirche hier und anderswo
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Schule heute
Katholische Privatschulen - wo liegt der Unterschied?

Die Kampagne „Ich glaube - JA“ beleuchtet die Vorzüge des konfessionellen Religionsunterrichtes. Die schulische Vermittlung von Glaubensinhalten hat traditionell in den katholischen Privatschulen der Diözese Gurk oberste Priorität. von Benjamin Höbl „So wie es nach einem afrikanischen Sprichwort ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind zu erziehen, braucht es auch die ganze Kultur, ein ganzes Volk, um unsere Kinder und Jugendlichen gut zu erziehen“, betont Peter Allmaier. Seit September ist der...

Kirche hier und anderswo

Corona-Beauftragter Stadler:
Trotz Corona: Kirche ist bei den Menschen

„Wir müssen lernen, in kleineren Formaten zu planen“, sagt Roland Stadler, Leiter des Referates für Tourismusseelsorge und Leiter des Bereiches „Christliches Feiern und Spiritualität“ im Bischöflichen Seelsorgeamt. Er wurde kürzlich zusätzlich zu seinem bereits bestehenden Aufgabenbereich zum COVID-19-Beauftragten der Diözese Gurk bestellt. In dieser Funktion ist Stadler für die Informationskoordination der COVID-19-Richtlinien in der Diözese Gurk zuständig. Kirchliche Feste im großen Stil sind...

Bewusst leben & Alltag
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Behinderung in Zeiten von Corona:
Durch Covid-Maßnahmen mehrfach behindert

„Mit Maske höre ich so schlecht!“ – Klingt wie ein Scherz, ist aber keiner: Gesichtsmasken beeinträchtigen die Kommunikation. Das und anderes trifft manche Menschen in besonderer Weise. von Georg Haab Der Mund-Nasen-Schutz verschluckt nicht nur ein paar Schallwellen, sondern verdeckt auch Gesichtsausdruck und Mimik beim Sprechen: Das Gesprochene wird auch für Menschen, die mehr oder weniger gut hören, schwerer verständlich. Gehörlosen Menschen – in Kärnten über 1.000 – wird die...

Kirche hier und anderswo

Präsentation des neuen Jahrbuches: Kapeller, Bischof Marketz und RLB-Direktor Messner

Diözesanes Jahrbuch 2020 unter dem Motto:
Hätte aber die Liebe nicht...

Das druckfrische Jahrbuch der Diözese Gurk für das Jahr 2021, herausgegeben vom Bischöflichen Gurker Ordinariat, liegt in der 44. Ausgabe vor. Ein 336 Seiten starkes Buch zum universellen Thema Liebe. von Katja Schöffmann Unter dem Titel „Hätte aber die Liebe nicht ...“ steht das neue Jahrbuch der Diözese Gurk für das kommende Jahr. Entnommen ist dieses Zitat aus dem Hohelied der Liebe im ersten Korintherbrief, welches zu den bekanntesten und meistzitiertesten Stellen der Heiligen Schrift...

  • 26.11.20
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Klagenfurter Dompfarre
Adventkranz-Segnung und Nikolaus online

Online-Adventkranzsegnung Zu Beginn der Adventzeit ist es Brauch, die Adventkänze in der Kirche segnen zu lassen. Heuer bleibt der Adventkranz zu Hause. Zu einer gemeinsamen virtuellen Adventfeier lädt die Klagenfurter Dompfarre. Alle, die möchten, können live und online mitfeiern. Dompfarrer Peter Allmaier wird die Adventkränze „digital segnen“. Bevor es losgeht, sollte in den eigenen vier Wänden alles gut vorbereitet sein. Neben dem Adventkranz sollte Weihwasser stehen, eventuell kann man...

  • 26.11.20
Bischof Josef Marketz

Adventhirtenbrief von Bischof Josef Marketz
Was die Seele wärmt ...

Liebe Schwestern und Brüder! „Öffnen wir unsere Ohren und Augen umso mehr, damit niemand alleine mit seinen Sorgen zurückbleiben muss.“ So schreibt ein Schüler, der in seinem Leserbrief (Kleine Zeitung vom 17. 11. 2020) die Stimme besonders für jene Jugendlichen erhebt, die durch das Distance Learning überfordert sind. Ein Appell eines jungen Menschen, hineingesprochen in eine Zeit, die viele Menschen auf unterschiedliche Weise an den Rand bringt und belastet. Eine Aufforderung an uns...

  • 26.11.20
2 Bilder

Klaus Einspieler im Gespräch:
Advent - die Zeit der Vorbereitung

Christkönig: Ende und Krönung des Kirchenjahres, bevor wir mit dem Advent das neue beginnen. Einspieler: Der Übergang zwischen Ende und Anfang ist ein sehr fließender: Das Motiv von Christus dem König zielt auf den wiederkommenden Christus am Ende der Zeiten, verbunden mit dem Jüngsten Gericht. Schon die Evangelien der letzten Sonntage im November sind davon geprägt. Das ist zugleich auch das Thema der ersten Phase des Advents. Advent heißt Erwartung – des Weihnachtsfestes, aber auch des...

  • 18.11.20

Glaube

Hauskirche im Advent
Erster Adventsonntag: Komm, du Sonne der Gerechtigkeit

Advent heißt übersetzt Ankunft. Wir warten auf jemanden, der kommen wird. Die biblischen Texte sprechen jedoch nicht nur von einer Person. Mit ihr ist auch ein Reich verbunden, eine neue Art des Zusammenlebens. Es geht darum, dass sich die Welt zum Guten hin wandelt. Es geht um Gerechtigkeit, vor allem für die Armen und Benachteiligten. Jene, die im Mangel leben mussten, sollen aus dem Vollen schöpfen. Singt davon nicht auch Maria in ihrem Loblied, in dem Mächtige von ihren Thronen stürzen,...

  • 27.11.20

Bestsellerautor P. Wrembek SJ
Judas, Maria Magdalena und die Erbsünde

P. Christoph Wrembek SJ hat Bestseller über Judas und Maria Magdalena geschrieben. Was ihn an diesen biblischen Gestalten fasziniert und warum wir uns heute mit dem Begriff der Sünde so schwer tun, erzählt er in diesem Gespräch. von Gerald Heschl Sie beschäftigen sich in Ihren jüngsten Publikationen mit Maria Magdalena und Judas. Eine Sünderin, die von Jesus bekehrt wurde, und ein Apostel, der Jesus verkauft und verraten hat. Was fasziniert Sie an diesen Persönlichkeiten? P. Wrembek:...

  • 05.11.20

Pandemie der Verschwörungsideologien II
Verschwörung: Wie geht das?

Wie entstehen Verschwörungstheorien? Was ist ihr Nutzen, was ihr Ziel? Ein Überblick. von Lambert Jaschke Ob gefälschte Mondlandung, „9/11 Conspiracy“ oder „Klimalüge“, ob Corona-Mythen (s. Teil 1), Chemtrails oder gar die „Neue Weltordnung“: Das Angebot angeblicher „Wahrheiten“, die offiziellen Standpunkten und Erkenntnissen von Wissenschaften, Medien und Politik widersprechen, ist groß. Schnell wird aus einem Verschwörungsverdacht eine „Verschwörungsideologie“ (landläufig...

  • 21.08.20
4 Bilder

Junge Kirche in Eberndorf
Ein Stück Taize nach Kärnten geholt

In Eberndorf wurde kurzerhand ein Ort geschaffen, der den Merkmalen von Taizé ähnelt und die geplante Sommerreise ersetzen sollte. 20 Jugendliche versuchten dort, in einer Woche der Ruhe und Spiritualität zu sich selbst zu finden. von Hanna Taschwer Taizé lädt als Ort der Stille in Südfrankreich zum Austausch über biblische und spirituelle Themen ein. Die „Communauté de Taizé“, ein internationaler ökumenischer Männerorden, lebt dort nach den Ordensregeln von Fr`ere Roger. Besonders das...

  • 11.08.20
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Texte zum Sonntag

Wort zum Sonntag von Barbara Velik
Der Schlüssel zum Himmelreich

Für wen halten die Menschen den Menschensohn?, fragt Jesus die Jünger. Petrus weiß es. Du bist der Messias, sagt er, du bist der Gottgesandte, der größer ist als Johannes, Elias, Jeremia und all die anderen Propheten. Daraufhin spricht Jesus Petrus Macht zu. Auf dich werde ich meine Kirche bauen, sagt er, ich werde dir den Schlüssel zum Himmelreich geben. Was für ein ehrenvoller Auftrag! Doch der Schlüssel zum Himmelreich sind nicht ruhmreiche Taten oder machtvolle Gesetze, nicht geheimes...

  • 21.08.20

Evangelienkommentar von Waltraud Kraus-Gallob
Wort zum Sonntag

Sind Sie gerne erfolgreich? Ich schon – wenn ich ganz ehrlich zu mir selber bin. Vielleicht kennen Sie auch Situationen wo Ihnen ein Vorhaben nach Ihrer Wahrnehmung gut gelungen ist und Sie sich darüber freuen. Dann kommt ein Mitmensch und sagt Ihnen, was er oder sie anders gemacht hätte, was in seinen oder ihren Augen nicht gut war. Und schon ist es vorbei mit der inneren Zufriedenheit. Jetzt kann ich natürlich sagen, mein Mitmensch hat ohnehin keine Ahnung von der Materie und soll den...

  • 09.07.20

Sr. Pallotti Findenig
Wort zum Sonntag

Keine leichte Kost, das heutige Evangelium! Das ist doch entgegen aller Liebe – die kann doch nur freiwillig sein? Fordern kann ich – in einem Angestelltenverhältnis – Loyalität, korrekte Mitarbeit, Tragen von Verantwortung ... Aber Lieben? Wir Christen sind nicht „angestellt“ bei Jesus Christus. Was sind wir Christen? In welchem Verhältnis zu ihm? Wir sind getauft, viele auch nicht freiwillig oder nicht bewusst nachgeholt. Und doch, wir sind mit ihm unauflöslich verbunden. Es klingt wie...

  • 26.06.20

Sr. Pallotti Findenig
Wort zum Sonntag

Als Chruschtschow bei seiner berühmten Rede die Stalin-Ära verurteilte, soll ein Mann aus den Zuhörern gerufen haben: „Wo waren Sie, Genosse, als diese unschuldigen Menschen getötet wurden?“ Der Kreml-Chef hielt inne, schaute herum und bat den Sprecher aufzustehen. Die Spannung im Saal wuchs, alle warteten, aber niemand stand auf. Darauf Chruschtschow: „Wer immer Sie sind, das ist die Antwort: Ich war damals genau in der gleichen Lage, wie Sie jetzt sind.“ Diese Begebenheit fand ich bei Antony...

  • 22.06.20

Menschen & Meinungen

Markus Müller, Rektor der MedUni Wien:
Wir sind noch nicht am Ende des Weges

Markus Müller, Rektor der MedUni Wien und Mitglied der Corona-Taskforce des Gesundheitsministeriums, im Gespräch über Corona-Impfungen, seine Heimat Kärnten, wie Corona die Gesellschaft verändert und Religiosität ein Anker in schweren Zeiten sein kann. von Christine Weeber Herr Professor Müller, hat Covid-19 diese Welt verändert? Ist das gesellschaftliche Klima in Österreich anders geworden? Müller: Natürlich hat Covid-19 die Welt sehr stark verändert. Das Schreckliche an Corona ist, dass...

  • 21.08.20

Pfarrer Peter Deiblers Gedanken zur Woche
Über uns selbst lernen

Häufig ist an unseren katholischen Pfarrgemeinden zu beobachten, dass sie sich nur um sich selbst kümmern. Ihr Insidertum läuft Gefahr, weniger Christus, sondern mehr sich selbst zu verkünden. Wundert es, wenn sich Kinder und Jugendliche, auch kritische und selbstständige Menschen abwenden, weil sie den Glauben als ebenso eng erleben wie die Gemeinde und stattdessen die Welt erkunden wollen? – Da kann die Begegnung mit Menschen aus anderen Ländern die Augen öffnen. Wir können eine tiefe,...

  • 09.07.20

Palmsonntag und Ostern zu Hause feiern!
"Sonntag" geht an jeden Kärntner Haushalt

Ein Ostergeschenk Regelmäßige Leserinnen und Leser des „Sonntag“ werden von dieser Ausgabe überrascht sein, denn sie ist anders. So, wie seit dem Ausbruch des Corona-Virus vieles anders ist als noch vor wenigen Wochen. So, wie Ostern heuer ganz anders ist als viele Jahrhunderte zuvor. Erstmals wird es zu Ostern keine Messen mit Gläubigen geben. Es wird keine Palmprozessionen geben und keine Fleischweihe, die in Kärnten für so viele Menschen eine so große Bedeutung hat. Aber: Es wird etwas...

  • 30.03.20

Palliativmediziner Prim. Rudolf Likar zur Sterbehilfe-Debatte
Niemand darf das Leben eines anderen bewerten

Herr Professor, wie beurteilen Sie als Palliativmediziner das deutsche Urteil, wonach Sterbehilfe - sogar kommerzielle Sterbehilfe - erlaubt ist? Likar: Was mich verwundert, ist der Umstand, dass hier der Wunsch einer verschwindenden Minderheit zum Gesetz erhoben wird. Ich habe bisher etwa 5.000 Palliativpatienten begleitet und nur drei davon äußerten den Wunsch nach einem assistierten Suizid. In Deutschland waren es auch nur sechs Fälle, die dieses Urteil auslösten. Ich frage mich schon,...

  • 06.03.20

Bewusst leben & Alltag

2 Bilder

Behinderung in Zeiten von Corona:
Durch Covid-Maßnahmen mehrfach behindert

„Mit Maske höre ich so schlecht!“ – Klingt wie ein Scherz, ist aber keiner: Gesichtsmasken beeinträchtigen die Kommunikation. Das und anderes trifft manche Menschen in besonderer Weise. von Georg Haab Der Mund-Nasen-Schutz verschluckt nicht nur ein paar Schallwellen, sondern verdeckt auch Gesichtsausdruck und Mimik beim Sprechen: Das Gesprochene wird auch für Menschen, die mehr oder weniger gut hören, schwerer verständlich. Gehörlosen Menschen – in Kärnten über 1.000 – wird die...

  • 11.11.20
4 Bilder

Jubiläum: 40 Jahre Weltladen Klagenfurt
Fair und nachhaltig einkaufen

Sozial-gerechte und ökologisch-bewusste Handelswaren bietet der Weltladen Klagenfurt seit seiner Gründung im Jahr 1980 an. Während der letzten 20 Jahre leitete Rosi Pichler-Taumberger den Betrieb, ehe sie die Geschäftsführung im heurigen Jubiläumsjahr an Catarina Hofstätter übergab. von Benjamin Höbl Aus Sorge für eine gerechtere Welt und einem Verantwortungsgefühl für die Lebensumstände von Kleinproduzenten in den ärmsten Ländern der Erde besteht seit Jahrzehnten der Faire Handel. Er...

  • 09.10.20

Prim. Rudolf Likar im Gespräch
Seelsorge darf man nicht aussperren

Prim. Rudolf Likar ist Corona-Koordinator des Landes Kärnten, Vorstand der Abteilung für Anästhesiologie und Notfallmedizin am LKH Klagenfurt und stv. Vorsitzender der KA Kärnten. Im SONNTAG-Interview spricht er über die Lehren aus dem Lockdown, den weiteren Verlauf der Pandemie und was jeder einzelne tun kann, um den Winter gesund zu überstehen. In Ihrem Buch „Bereit für das nächste Mal“, das im Frühjahr erschienen ist, kritisieren Sie die Politik des Lockdowns. Sind Sie heute zufriedener...

  • 09.10.20
4 Bilder

Jungschar-Aktion
Kinderrechte wollen Wurzeln - eine Pflanzaktion

Die Katholische Jungschar will Kinderrechte verwurzeln. Im Rahmen einer „Pflanzaktion“ können sich Kinder und Erwachsene mit dem Thema Nachhaltigkeit spielerisch auseinandersetzen. von Anna Maria Bergmann-Müller „Kinderrechte wollen Wurzeln!“ lautet der Slogan einer aktuellen Jungschar-Kampagne, die noch bis zum Tag der Kinderrechte am 20. November zum Mitmachen einlädt. Bei dieser Aktion geht es darum, Blumen(zwiebeln), Sträucher, Bäume etc. zu pflanzen. Einerseits, um damit bewusst ein...

  • 30.09.20

Gesellschaft & Soziales

Premium
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Rote Nasen schenken Freude
Mit Humor und Lebensfreude

Die Rote Nasen Clowndoctors verzaubern auch jetzt, in einer schwierigen Zeit, kleine und große Patienten. Für kurze Augenblicke entführen sie ihre Zuseher in eine andere Welt. Ein Lokalaugenschein vor dem Franziskusheim der Caritas in Klagenfurt. von Ingeborg Jakl „Noch etwas nach vorne fahren“, lotst Aloisia Guido, alias Christian Moser, in die richtige Parkposition. Der sitzt hochkonzentriert im Klein-LKW mit Hebebühne der Firma Taf-Rent und rangiert den Wagen exakt vor die Fenster der...

  • 26.11.20

Anna Parr im Gespräch:
Die Caritas ist ein soziales Fieberthermometer

Seit 1. Oktober ist Anna Parr die erste Frau als Generalsekretärin der österreichischen Caritas. Ein Gespräch über Armut in Österreich, Pflegenotstand und darüber, wie politisch die Caritas sein muss. von Gerald Heschl Sie sind von einem großen sozialen Anbieter vor kurzem zur Caritas gewechselt. Was bedeutet Caritas für Sie? Parr: Die Caritas hat den Leitsatz „Not sehen und handeln“. Das hat mich in den vergangenen 20 Jahren beruflich im NGO-Bereich begleitet. Ich habe immer nach...

  • 11.11.20
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Diskussion zur Sterbehilfe
In Würde sterben – Ideal und Wirklichkeit

Selbstbestimmt und in Würde sterben: Was heißt das? Eine hochrangige Expertenrunde diskutierte die Frage auf Einladung des Katholischen Familienverbands und zeigte auf, was ohnehin möglich ist und wo Handlungsbedarf besteht. von Gudrun Kattnig & Georg Haab Aus Anlass des am Verfassungsgerichtshof laufenden Verfahrens zum Thema Sterbehilfe lud der Katholische Familienverband Kärnten am 22. Oktober unter dem Thema „Sterben – Wunsch und Wirklichkeit“ eine Expertenrunde...

  • 05.11.20

Caritas Hungerkampagne
Kärnten hilft Kenia

Im August sammelt die Caritas Kärnten für Menschen im Norden Kenias. Sie leiden seit Jahren am Klimawandel durch einen Wechsel an Dürre und Überschwemmungen. Vor zwei Jahren wurden sie von der anhaltenden Heuschreckenplage heimgesucht. Dazu kommen Seuchen wie Malaria oder Cholera. Die Menschen dachten, es geht nicht mehr schlimmer - doch jetzt kommt noch das Corona-Virus, tötet Menschen und legt die letzten Märkte lahm. Die Kinder können die Schulen nicht mehr besuchen. Eine bessere Zukunft ist...

  • 14.08.20

Redaktionelles

Bischofskonferenz zu Fragen des Klimaschutzes
Weltklima braucht Umkehr

Mit der Amazonien-Synode hat Papst Franziskus eine lange Zeit wenig beachtete Region und die dort lebenden Menschen in den Mittelpunkt der weltweiten Aufmerksamkeit gestellt. Die ökologische Bedrohung dieser für das Weltklima so wichtigen Region war und bleibt eine zentrale Herausforderung für die gesamte Menschheit. An Amazonien wird deutlich, dass der „Schutz des gemeinsamen Hauses“, wie es Papst Franziskus in der Enzyklika „Laudato Si“ formuliert hat, zu einer Überlebensfrage der...

  • 18.11.19

Kunst & Kultur

2 Bilder

Theaterstück zum 10. Oktober
Identität und Heimat auf der Theaterbühne

Die Kärntner Volksabstimmung jährt sich am 10. Oktober zum 100. Mal. Neben der Veranstaltungsreihe „CarinthiJA2020“ (Land Kärnten) und dem Fest beim Lindwurm am 8. Oktober in Klagenfurt gibt es auch ein äußerst sehenswertes Theaterprojekt vom 2. bis 8. Oktober in St. Jakob im Rosental zu erleben. von Katja Schöffmann Das Jahr 2020 ist für Kärnten ein besonderes Jahr. Die Volksabstimmung um den Verbleib Südkärntens bei Österreich jährt sich zum 100. Mal. Nicht erst seit damals sind die...

  • 30.09.20
3 Bilder

Werner Drobesch im Gespräch
Streifzüge durch das historische Klagenfurt

Der Untertitel Ihres Buches lautet: „Ein kultur- und gesellschaftsgeschichtlicher Streifzug“. Ist es ein Fremdenführer oder ein Buch für Einheimische? Drobesch: Es ist auf keinen Fall ein Fremdenführer. Das Buch soll Einheimischen aber auch Nicht-Einheimischen die Geschichte und die Besonderheiten von Klagenfurt vermitteln. Was macht Klagenfurt so besonders? Drobesch: Klagenfurt bietet auf einem kleinen Raum sehr viel und besticht durch eine ideale Symbiose von Stadt und Land. Das ist ein...

  • 22.09.20
4 Bilder

radio klassik Stephansdom
Unser Radio sendet jetzt österreichweit

Das Radio der Erzdiözese Wien, radio klassik Stephansdom, sendet ab sofort österreichweit digital auf DAB+. Damit haben 83% der ÖsterreicherInnen die Möglichkeit unseren Sender überall im Land zu hören. Ein Gespräch dazu mit Kardinal Christoph Schönborn und Mag. Roman Gerner, Geschäftsführer des Medienhauses der Erzdiözese Wien. Am 24. September 1998 ging radio klassik Stephansdom (damals: Radio Stephansdom) auf Sendung. Es war das Privatradio-Pionierjahr, in dem erstmals auch private...

  • 27.08.20

27. Internationaler Brahms-Wettbewerb
Konkurrenz auf höchstem Niveau

Vom 30. August bis 6. September findet trotz Corona-Krise der allseits beliebte Musikwettbewerb in Pörtschach und erstmals auch in Velden statt. von Katja Schöffmann Klänge, die verzaubern und zum Träumen anregen, gepaart mit der prachtvollen Sommeratmosphäre am Wörthersee: Das sind die Zutaten für die 27. Ausgabe des mittlerweile bei Einheimischen und Touristen sehr beliebten „Internationalen Johannes Brahms Wettbewerbs“ in verschiedenen Sparten in Pörtschach. Keine Altersgrenze von...

  • 21.08.20

Serien

3 Bilder

Kärntner Slowenen als Bischöfe
Paulitsch: 1. Slowene als Bischof von Gurk

Am 2. Februar 2020 wurde Josef Marketz als erster Kärntner Slowene zum Bischof der Diözese Gurk, die ganz Kärnten umfasst, geweiht. Er ist aber nicht der erste Kärntner Slowene auf einem Bischofsstuhl. Lange zuvor war es ein Unterkärntner aus der Umgebung von Ferlach: Jakob Peregrin Paulitsch. von Josef Till Jakob Peregrin Paulitsch wurde in Maria Rain (Žihpolje) am 27. April 1757 geboren, in einer Zeit, als Erzherzogin und Königin Maria Theresia in Österreich herrschte. Paulitschs Mutter...

  • 22.09.20
In der Stille den Heiligen nachspüren, von denen sich viele auf den Weg gemacht haben, um den Menschen Gutes zu tun
5 Bilder

Mein Kraftort_10: Südtirol
Nachdenken über das Miteinander

Auf einem Waldhügel bei Tils oberhalb von Brixen liegt etwas versteckt das Kirchlein St. Cyrill. MARTINA RAINER Der Ort strahlt wohltuende Ruhe aus. Doch schon allein der rund einstündige Weg bis zu diesem besonderen Ort ist das Ziel: Er führt über den Europa-Besinnungsweg. Dieser ist dem christlichen Europa und auch 24 Heiligen gewidmet, die sich für ein geeintes und friedliches Europa eingesetzt haben. Uns umfängt die Ruhe des Waldes. Das hektische Treiben der Brixner Innenstadt und...

  • 03.09.20
56 Bilder

Mein Kraftort_9: Vorarlberg
Der Weg vom Gehen zum Loslassen

Maria Bildstein ist einer der beliebtesten Wallfahrtsorte im ganzen Bodenseeraum. Seit knapp 400 Jahren pilgern jedes Jahr viele Menschen in den kleinen Ort oberhalb des Rheintals. Mehrere Wege führen den Berg hinauf. Ein besonders eindrucksvoller Weg dorthin ist der „Ich-bin-Weg“ von Wolfurt aus. Text: Petra Baur      Bilder: Dietmar Steinmair Seit mehreren Jahrzehnten ist das kleine Bergdorf mit seinen gut 800 Einwohnern mein Lieblingskraftort. Etliche hundert Male bin ich den Weg...

  • 26.08.20
Auf Fels gebaut ist das Kloster St. Georgenberg hoch über dem Inntal.
3 Bilder

Mein Kraftort_8: Stift Georgenberg, Tirol
Bodenständig über den Dingen

Auf Fels gebaut, könnte das altehrwürdige Kloster Sankt Georgenberg Jahrhunderte Tiroler Geschichte erzählen. Der bedeutende Wallfahrtsort ist ein Sehnsuchtsort für viele – nur zu Fuß erreichbar, vom Inntal aus nicht zu sehen, lädt er ein, den Alltag hinter sich zu lassen und den Blick nach oben zu richten ... Ob man mit dem Auto zu einem geistlichen Gespräch fährt oder – wie bei der Wanderung auf den Georgenberg – erst eine gute Dreiviertelstunde zu Fuß den Berg hinauf geht, macht einen...

  • 19.08.20

Kirche, Feste, Feiern

Palmsonntag feiern - von Michael Kapeller
Hoffnung zieht bei uns ein

Sorgen Sie dafür, dass sich für die Palmfeier alle um einen Tisch versammeln können. Wenn Sie alleine feiern, suchen Sie sich einen Platz, an dem Sie sich wohlfühlen. Stellen Sie in die Mitte des Tisches eine Kerze, eine Bibel (wenn vorhanden) und eine Vase. Verteilen Sie die Palmkätzchen und Zweige und richten Sie bunte Bänder her. Für die musikalische Gestaltung bereiten Sie das Gotteslob vor oder suchen Sie auf Youtube das Lied „Jesus zieht in Jerusalem ein“. Die Kinder nehmen ihren...

  • 30.03.20

60 Jahre Franjo Vidovic
Rektor P. Franjo Vidovic OFM feiert runden Geburtstag

Am 23. Februar ist Franjo Vidovic, Rektor des Insituts für Religionspädagogik in Klagenfurt, 60 Jahre alt. Der gebürtige Kroate aus Crnkovci trat nach der Matura dem Orden der Franziskaner bei. Seit 1998 ist er in Kärnten, wo er u.a. als Rektor des Marianums Tanzenberg und Provisor in Pörtschach/Berg tätig ist. Österreichweit setzt er sich intensiv für die Ausbildung von ReligionslehrerInnen ein. Außerdem ist er verantwortlich für den christlich-jüdischen Dialog. Der "Sonntag" gratuliert...

  • 20.02.20

Pfarre Radweg
Brezelbaum für den hl. Sebastian

Der Gedenktag des hl. Sebastian wird in der Pfarre Radweg alljährlich auf besondere Weise gefeiert. Als Pestheiliger ist er ja an so mancher Pestsäule zu finden. Auch die Pfarre Radweg wurde einst von der Seuche heimgesucht. Sebastian hatte die Fürbitten der Gläubigen erhört. Nun dankt man es ihm Jahr für Jahr. In Radweg wird ihm zu Ehren sogar ein „Brezelbaum“ vor der Kirche errichtet. Im Anschluss an die Sonntagsmesse, bei der übrigens auch die Erstkommunionkinder und die neue...

  • 31.01.20

1.200 Kirchenaustritte in Klagenfurt
HEMD-Pfarren bieten "Comeback"

Aufeinander zugehen, miteinander reden und auf den anderen hören – das sind Erfolgsrezepte der nachgehenden Seelsorge. Um noch näher bei den Menschen zu sein und die Angebots- und Serviceleistung zu verbessern, haben sich vier Klagenfurter Stadtpfarren zusammengetan und arbeiten künftig eng zusammen: St. Hemma, St. Egid, St. Modestus und die Dompfarre. Aus den Anfangsbuchstaben ihrer Pfarren bilden sie gemeinsam die HEMD-Pfarren. Angesichts der Austrittszahlen – in ganz Klagenfurt sind es mehr...

  • 22.01.20

Sonderthemen

Kirchenzeitungen – gut für Österreich

Österreich gehört zu den Ländern, in denen sich die Religionsgemeinschaften frei am Medienmarkt beteiligen können. Die Kirchenzeitungen tun dies. Das ist wichtig für die Kirchen. Es ist aber auch gut für Österreich. "Zeitung mit Sinn" - Gerald Grünberger Im Gegensatz zu tagesaktuellen Medien wie Tageszeitungen, Radio, Fernsehen oder Online kann die Kirchenzeitung als Wochenzeitung kaum mit Nachrichten-Sensationen aufwarten. Ebenso selten werden Kirchenzeitungen mit ihrer Berichterstattung...

  • 20.10.20
Das erste Titelblatt der „Wiener ­Kirchenzeitung“ aus dem Jahr 1848 ist ­zugleich die erste Seite einer österreichischen Kirchenzeitung.
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Wie Österreich zu den Kirchenzeitungen kam

Im Ringen der Ideologien im 19. Jahrhundert haben auch die Kirchenzeitungen und andere kirchennahe ­Medien ihren Ursprung. Österreich hatte in den revolutionären Märztagen des Jahres 1848 ein neues Pressegesetz erhalten, das die Freiheit des Wortes ermöglichte. Einer, der die Gelegenheit dazu ergriff, war der Priester Dr. Sebastian Brunner. Er gründete die ­„Wiener Kirchenzeitung für Glauben, ­Wissen, Freiheit und Gesetz in der katholischen Kirche“ und legte damit den Grundstein der...

  • 20.10.20
Wo auch immer der Blick hinfiel: die Not war groß
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Bis 1969 erschien in Tirol und Vorarlberg eine gemeinsame Kirchenzeitung
Was in Trümmern begann

Es war eine Pioniertat: Bereits vier Monate nach Ende des Zweiten Weltkriegs erschien erstmalig das „Kirchenblatt“. Ein Exemplar der vier Seiten starken Zeitung kostete 10 Pfennig. Papier war ein Luxusartikel in den Monaten nach Ende des Zweiten Weltkriegs. So sehr, dass viele Zeitungen nur wenige Seiten umfassten. Auch das „Kirchenblatt“, das erstmals am 2. September 1945 erschien – „herausgegeben und verlegt vom Seelsorgeamt der Apostolischen Administratur Innsbruck-Feldkirch“. Aufmacher...

  • 20.10.20
Das Team von „Kirche bunt“ heute mit Bischof Dr. Alois Schwarz (Bildmitte), Prälat KR Mag. Eduard Gruber (3. v. l.) und Chefredakteurin Sonja Planitzer (3. v. r.).
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Die Anfänge der Kirchenzeitung in Niederösterreich
Fern aller Parteipolitik

Mit dem Datum 1. Jänner 1946 erschien das ­„Kirchenblatt für die Diözese ­­­St. ­Pölten“ erstmals. Das sie als einzige Kirchenzeitung ­Österreichs ausschließlich in der sowjetischen Besatz­ungs­­zone redigiert, gedruckt und verbreitet wurde, galt es manigfaltige Schwierigkeiten zu überwinden. Bereits zwei Wochen nach Kriegsende, am Pfingstmontag, dem 21. Mai 1945, ­veröffentlichte der damalige Bischof von St. Pölten, Michael Memelauer (1927 – 1945), ein Pastoralschreiben an den Klerus, in...

  • 20.10.20

Kommentare & Blogs

Bischof Josef Marketz:
Hauskirche neu beleben!

Zumindest so lange die Corona-Krise dauert, wird Bischof Josef Marketz jeden Freitag in einem Video-Blog zu den Kärntner Gläubigen sprechen. Auf www.kath-kirche-kaernten können Sie den Videobeitrag die ganze Woche lang anschauen. Im „Sonntag“ finden Sie den jeweils aktuellen Beitrag auch abgedruckt. Einen „großen Dank aus ganzem Herzen“ spricht der Bischof in seinem aktuellen Videostatement an all jene Menschen aus, „die in dieser Zeit arbeiten müssen, für andere da sein müssen, die...

  • 21.03.20

"Sonntag" - wichtiger denn je
Lebensmittel "Sonntag"

Lebensmittel „Sonntag“ Kommentar von Gerald Heschl Das Coronavirus hat die Welt verändert. Wir erleben derzeit eine Situation, wie es sie seit vielen Jahrzehnten nicht mehr gab. Schulen sind geschlossen, das öffentliche Leben kommt zum Erliegen, Veranstaltungen werden abgesagt. Das hat auch uns sehr getroffen: Sowohl die Präsentation von Sr. Silkes neuem Buch als auch die Leserreise nach Südtirol mussten abgesagt werden. Um beides tut es mir sehr leid, aber die Absage ist unumgänglich....

  • 17.03.20

Leserreporter

Der komplette Leitfaden für Ihr erstes Bauchnabelpiercing

Ein Bauchnabelpiercing ist eine typisch feminine Form des Piercings, die bis weit in die Antike zurückreicht. In den 1990er Jahren, als die Säume der Damenmode ungehörig weit nach oben rutschten, erlebte das Bauchnabel Piercing ein echtes Revival und ist heute das klassische Piercing überhaupt. Ein Bauchnabelpiercing durchsticht nicht den Nabel selbst, sondern die Hautfalte, die den Nabel umgibt. Meist sitzt es am oberen Rand des Nabels, aber im Grunde sind alle Positionen rund um den Nabel...

  • 26.10.20

Glaube & Spiritualität

Was uns Corona lehrt - Gedanken zu Corona von Hugo Brandner
Die Krone

Corona lehrt uns, dass Abstand-Nehmen Raum-Geben bewirkt. Ein Schritt zurück verschafft manchmal mehr Überblick. Corona lehrt uns, dass man mit geballten Fäusten auch Wertschätzung zum Ausdruck bringen kann. Corina lehrt uns, dass sich Ellbogentechnik auch zum Gruß einsetzen lässt. Corona hilft uns, einander wieder aufmerksamer zuzuhören. Mundschutzmasken verringern die Redundanz. Corona hilft uns, gut zu sprechen. Man muss bewusster artikulieren, um verstanden zu...

  • 04.11.20

Trauerseelsorger Johannes Staudacher
Aus der Trauer wächst die Kraft

Der Pfarrer und Trauerseelsorger Johannes Staudacher spricht im SONNTAG-Gespräch über verlorene Normalität, Trauer und die Chance neuen Lebens. von Georg Haab Als Trauerseelsorger haben Sie viel mit Trauer und trauernden Menschen zu tun. Was fällt Ihnen in diesen Tagen auf? Staudacher: Die Einschränkungen dieser Monate bringen Verluste mit sich. Viele Menschen haben Lebens-Möglichkeiten verloren, die ihnen lieb und wichtig sind. Das ist – im weiteren Sinn – eine Situation der Trauer. Es...

  • 21.10.20

Missionsmonat Oktober
"Getauft und gesandt": Missionskerzen für Zuhause

„Hier bin ich, sende mich“ (Jes 6,8) – Im Lichte dieser Berufungsworte des Propheten Jesaja ruft Papst Franziskus dazu auf, den missionarischen Weg der Kirche fortzusetzen. Gerade der „Missionsmonat Oktober“ lädt dazu ein. Auch in der Diözese Gurk sind einige Aktivitäten geplant. P. Hanzej Rosenzopf SDB, Diözesandirektor von Missio Kärnten und Leiter des Referates für Mission und Entwicklungszusammenarbeit, will die Verantwortlichen in den Pfarren dazu anregen, „über die Spuren Gottes, das...

  • 30.09.20

Peter Deiblers Gedanken zur Woche
Taufe von Migranten

Werde ich angefragt wegen einer christlichen Taufe, so bin ich mir bewusst, dass stets eine Vielzahl von Motiven beteiligt ist. Ich erkundige mich, wie und wann der Taufwunsch entstanden ist. Iraner, die bereits zu Hause Kontakt zu christlichen Gemeinden hatten, kommen oft mit großer Sehnsucht, endlich frei ein christliches Leben führen zu dürfen. Afghanen, die das Christentum erst bei uns kennen lernen, müssen oft eine große Kehrtwendung vollziehen: In ihrer Heimat bestimmt der Islam Denken...

  • 26.06.20

Geschichtliches & Wissen

Tagung zu 100 Jahre Volksabstimmung
Die Zukunft der Kärntner Slowenen

Vom 2. bis 4. Juli findet die vierte Tagung der Serie „gemeinsam2020skupno“ zu 100 Jahre Volksabstimmung statt. Sie wagen diesmal den Blick nach vorne unter dem Motto „Die Zukunft der Kärntner Slowenen“. Wie sieht die Prognose aus? Pirker: So neu ist der Blick nach vorne nicht. Wir schauten schon bei den vorigen Tagungen in die Vergangenheit, analysierten die Gegenwart, probierten aber auch einen Blick in die Zukunft. Das begann mit der Frage der alten und neuen Minderheiten, der...

  • 25.06.20

Pfarrleben

Diakon Riepl und Bischof Marketz beim Grab des hl. Modestus

Pfarre Maria Saal dankt Ehrenamtlichen
Modestusfest einmal ganz anders

Die Pfarre Maria Saal feiert zu Christkönig traditionell ihr Modestusfest, und zwar an drei Tagen. Einer der Höhepunkte ist stets der große Mitarbeiterempfang – „als Dank für die wertvolle Unterstützung der Ehrenamtlichen während des gesamten Jahreskreises“. Heuer konnte dieses Fest nur virtuell gefeiert werden. „Ich möchte mich auf diesem Wege im Namen des Pfarrgemeinderates von Herzen bei allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die das ganze Jahr über...

  • 26.11.20

Einer der ältesten Priester Kärntens
Pfr. Ludwig Wilhelmer wird 92!

Am Mittwoch, dem 26. August, feiert der ehemalige langjährige Pfarrer von Rubland und Kellerberg, Kons. Rat Mag. Ludwig Wilhelmer, seinen 92. Geburtstag. Wilhelmer, 1928 in St. Lorenzen im Lesachtal geboren, besuchte das Gymnasium in Hall in Tirol und anschließend in Tanzenberg, wo er 1951 maturierte. Danach studierte Wilhelmer bis 1957 Theologie in Gurk und Klagenfurt. 1956 wurde er in Klagenfurt zum Priester geweiht. Nach Studienabschluss wirkte Wilhelmer für ein Jahr als Kaplan in...

  • 21.08.20

Pfarre Pörtschach/Wörthersee
Jung und Alt als CMB

Mehr als 30 Sternsinger konnte Organisatorin Ingrid Schumi heuer auf den Weg bringen. Die ganz Kleinen und die ganz Großen besuchten gemeinsam die Häuser des Ortes und sammelten insgesamt über 9000 Euro für Kenia. Pfarrer Joseph Thamby Mula dankte den Sternsingern und allen Helfern für ihren Einsatz bei der Festmesse am 6. Jänner.

  • 07.01.20
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