Legendäre Rede vor 60 Jahren
"I have a dream"

Foto: Pixabay/ Lu Ann Hunt

Vor 60 Jahren, am 28. August 1963, hielt Martin Luther King, ein Pastor aus den Südstaaten, seine legendäre Rede für die Gleichberechtigung und gegen die Armut der schwarzen Bevölkerung in den Vereinigten Staaten. Seine „I Have a Dream“-Rede, in der er seinen vier kleinen Kindern wünschte, in einem Staat aufzuwachsen, in dem sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilt werden, erreichte Berühmtheit. Seit dieser glühenden Rede und der tödlichen Schüsse eines weißen Rassisten am 4. April 1968 auf Martin Luther King hat sich viel geändert. Denoch sind bis heute die Lebensumstände der farbigen Bevölkerung in den USA be- drückend. Obwohl sie nur 13 Prozent der US-Bevölkerung ausmachen, gelten fast doppelt so viele als arm. Sie haben eine deutlich schlechtere Gesundheitsversorgung, und beim Zugang zu höherer Bildung mangelt es. Obwohl es heute mit Washingtons Erzbischof Wilton Gregory erstmals in der Geschichte der katholischen Kirche in den Vereinigten Staaten einen schwarzen Kardinal gibt, stellen sich einige Gläubige die Frage, warum es noch immer keine Heiligsprechung einer farbigen Katholikin oder eines negroiden Katholiken gibt. 
kathpress

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Sonntag Redaktion aus Kärnten | Sonntag

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