Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG - Menschen & Meinungen

Beiträge zur Rubrik Menschen & Meinungen

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Maria Sorg: hier gibt es genügend Gartenarbeit zu tun.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Die Ordensfrau am Rasenmäher

Es war Sommer 2013. Es grünte und sprießte. Ich wollte für meine Tagesheiligen-Reihe auf „radio klassik Stephansdom“ mit den Missionsschwestern vom heiligen Petrus Claver sprechen. Ihre Gründerin, Maria Theresia Ledochówska, ist eine Selige, und ich wollte eine der Schwestern bitten, ein Porträt zu gestalten. Erste Ansprechperson in so einem Fall ist für mich immer die Oberin. Ich rief also im Missionshaus Maria Sorg bei Salzburg an, wo die Schwestern leben. Eine Dame hob ab. Ich trug mein...

  • 24.07.21
Man muss nicht versuchen, mehr vom Messe-Feiern zu verstehen als die Gesamtheit der Kirche, mit dem Papst und den Bischöfen an der Spitze. Das gilt, denke ich, genauso für die Pfarre in Hintertupfing am Forst wie für die Traditionalistengemeinde in der Krypta zu St. Pius.

Kommentar: Die Kirche & ich
Schillers Räuber und der Messritus

Die Frage, ob es gut war, dass Papst Franziskus die Zulassung der alten, tridentinischen Messform nun wieder stark einschränkt, sollen Berufenere als ich entscheiden. Ich selber habe kein Naheverhältnis zu diesem vier Jahrhunderte lang üblichen Messritus. In den vergangenen 50 Jahren habe ich zweimal eine tridentinische Messe mitgefeiert – und es hat mich nicht angesprochen. Aber ich habe Freunde, die darin ein spirituelles Zuhause gefunden haben, und ich weiß, dass sie leiden werden. Ich sehe...

  • 22.07.21
Philipp Jauernik

Meinung
Salz der Erde: Aktive Politik!

Philipp Jauernik (33) studierte Geschichte und arbeitete als Berater für Beziehungen zu Südosteuropa im Europäischen Parlament. Er ist Bundesvorsitzender der Paneuropajugend Österreich, Chefredakteur des Magazins „Couleur“ und Bezirksrat in Wien-Innere Stadt. Die Aufregung über den im Juni im Europäischen Parlament mit knapper Mehrheit angenommenen Matic-Bericht war groß: Unter anderem wurde darin Abtreibung als Menschenrecht bezeichnet und ihre Einschränkung mit geschlechtsspezifischer Gewalt...

  • 19.07.21
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Urban – der Patron der Winzer musste schon viel aushalten.
2 Bilder

Anekdoten: Heiter bis heilig
Eine lange Restaurierung

Beigesteuert vom SONNTAG-Leser Walter Höferl und Pastoralassistentin Alexandra Lindner aus der Pfarre Stein an der Donau. In der Kirche Stein-St. Nikolaus in Krems ist seit kurzem eine gotische Figur des heiligen Urban zu sehen. Das Besondere daran: Sie ist jahrzehntelang mehr oder weniger versehentlich und unerkannt im Kremser Stadtmuseum gestanden. Und das kam so: Ein Mitglied der Pfarre, Dr. Werner Friedl, beschäftigte sich im vergangenen Jahr mit der Geschichte der Pfarre. Dabei stieß er...

  • 17.07.21
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Faschingsumzug: Die gestohlene Raffael-Glocke schaffte es sogar auf den Karnevalswagen.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Der Glockenraub

SONNTAG-Leser Heinz Kellner berichtet uns von der besonderen Glocke, ihrem Erkennungsmerkmal, ihrem Raub und ihrer glücklichen Rückkehr. Es war Anfang der 1990er-Jahre. Das Blinden-Heim der Pfarre St. Christophen in Niederösterreich brauchte eine neue Glocke. Die alte war der Patronin der Blinden geweiht, der heiligen Odilia. Die neue sollte den Erzengel Raphael als Patron bekommen. Doch damit war der renommierte Innsbrucker Glockengießer nicht vertraut. Raphael auf einer Glocke? Das gab’s noch...

  • 10.07.21
Reinhard Heiserer: Nehmen wir das heurige „Jahr gegen Kinderarbeit“ zum Anlass und stärken wir mit unseren Einkaufsentscheidungen – auch bei Bällen – den fairen Handel.

Meinung
Fairer Fußball muss auch fair zu Kindern sein

Reinhard Heiserer (56) ist Geschäftsführer der Hilfsorganisation Jugend Eine Welt – Don Bosco Entwicklungszusammenarbeit. Der Fußball – das bekannteste Mannschaftsspiel – begeistert bei der diesjährigen Europameisterschaft wieder viele Menschen. Der Fußball – das Sportgerät – ein Hightechprodukt der Sportindustrie – zog millionenfach die Blicke auf sich. Leider unbeachtet fristet der leistbare Fußball der Massen sein Dasein. Millionenfach gekauft ist er ein Spiel- und Sportgerät, das vor allem...

  • 08.07.21
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Die Krim – eine beliebte Gemeinde in Wien 19.
3 Bilder

Anekdoten: Heiter bis heilig
Das Ständchen

SONNTAG-Leserin Annemarie Hilscher hat uns folgende Geschichte erzählt, die sich um 1968 in der Pfarre Krim in Wien-Döbling ereignete: Es war ein prachtvoller Tag, als sie mit ihrer zweijährigen Tochter Marianne auf den Spielplatz in der Nähe ihrer Wohnung ging. Am Heimweg kamen die beiden an ihrer Pfarrkirche vorbei und bemerkten, dass drinnen eine Hochzeit gefeiert wurde. Das kleine Mädchen war ganz in den Bann gezogen und wollte unbedingt die Braut sehen. „Braut anschauen!“ rief sie...

  • 03.07.21
Prof. Ingeborg Schödl
2 Bilder

Meinung
Woher kommen Sie?

Ingeborg Schödl (86) war Redakteurin der Wiener Kirchenzeitung und langjähriges ORF-Gremiumsmitglied. Sie ist Autorin mehrerer Bücher. (z.B. über Hildegard Burjan) Unlängst befiel mich in einem öffentlichen Verkehrsmittel plötzlich das Gefühl Außenseiterin zu sein. Nicht ganz auf der Höhe der Zeit, altmodisch usf.. Um mich herum saßen nämlich gezählte acht Personen und alle starrten auf ihr Handy. Auch die drei Buben im Volksschulalter blödelten nicht miteinander, sondern jeder war für sich...

  • 01.07.21
Immer im Austausch. Neupriester Robert Rintersbacher und Tochter Monica diskutieren auch kontrovers: „Aber das macht uns nicht böse aufeinander.“
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Auf Umwegen berufen
Mein Papa, der Neupriester

Monica Rintersbacher hat es schon einmal geschafft, dass es Kardinal Schönborn (fast) die Sprache verschlägt: „Ich möchte Sie herzlich begrüßen und mich vorstellen. Ich bin die Tochter eines künftigen Priesters.“ Nach einer kurzen Aufklärung freute sich unser Erzbischof, die Tochter seines Priesterseminaristen Robert Rintersbacher kennenzulernen. Wie es dazu kam, erzählen Vater und Tochter beim gemeinsamen Gespräch. Eine Woche ist seit der Priesterweihe von Robert Rintersbacher vergangen, ein...

  • 01.07.21
Christoph Pelczar: "Mein persönliches Lebensmotto und die Worte des heiligen Augustinus „Siege über dich selbst und die Welt liegt dir zu Füßen“ gewinnt wieder an Aktualität. Nicht nur gut durchtrainierte Körper, sondern mutige Herzen, Glaube und Konsequenz bringen dich bis an die Spitze."
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Meinung
Sieg ist nicht alles

Christoph Pelczar (46) ist Pfarrer in Weikendorf und begeisterter Fußballfan. Seine beiden Leidenschaften kann er ideal als Seelsorger und Inspirationstrainer beim Kultverein SK Rapid Wien verbinden. Vor einigen Wochen war von der Fußballeuphorie bei uns wenig spürbar. Auch bei den bekannten Panini-Sammlungen gab es nicht so viel Interesse und Tauschbörsen. Selbst unter den Fußballern, mit denen ich arbeite, war die EURO 2020 nicht so im Gespräch wie sonst große sportliche Ereignisse. Auch das...

  • 24.06.21
Vielfalt im katholischen Leben wünscht sich Laienratspräsident Mazal.

Wolfgang Mazal neuer Laienrats-Präsident
Mit Freude katholisch sein

Der Wiener Sozialrechtler Wolfgang Mazal wurde am 19. Juni zum neuen Präsidenten des Katholischen Laienrats gewählt. Im SONNTAG-Interview betont Mazal die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Tätigkeit. Und er erläutert, wie Laien noch mehr Stimme der Kirche in der Öffentlichkeit sein können. Der Wiener Sozialrechtler Wolfgang Mazal wurde am 19. Juni zum neuen Präsidenten des Katholischen Laienrats gewählt. Im SONNTAG-Interview betont Mazal die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Tätigkeit. Und er...

  • 23.06.21
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Durch die No Name City reitet niemand mehr.
2 Bilder

Anekdoten: Heiter bis heilig
Westernpredigt zu verschenken

Am 31. März 2001 wurde im niederösterreichischen Wöllersdorf unter großem Getöse die Western-Stadt „No Name City“ eröffnet. Sogar „Winnetou“ Pierre Brice war da. Johannes Gönner, damals Pfarrer in Gutenstein, wurde von seinem Dechant gebeten, eine Segnung vorzunehmen. So traf er am frühen Nachmittag ein, ausgestattet mit aller Ausrüstung und einer Predigt, in Erwartung zahlreichen Publikums. Publikum gab es reichlich – vornehmlich in Westernkleidung oder leger. Pfarrer Gönner war der einzige im...

  • 23.06.21
Rabbiner Walter Homolka (hier vor dem Landtag Brandenburg)
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Meinung
Das House of One – ein Lichtblick

Rabbiner Walter Homolka (57) ist Rektor am Abraham Geiger Kolleg an der Universität Potsdam. Er befürwortet den interreligiösen Dialog. Als im Jahre 1810 in Seesen am Harz die weltweit erste Reformsynagoge eröffnet wurde, war über deren Nordportal ein Spruch des Propheten Maleachi zu lesen: „Haben wir nicht alle einen Vater? Hat uns nicht ein Gott geschaffen?“ (Mal 2:10). Der Stifter der Synagoge, Israel Jacobson, setzte auf Eintracht zwischen den Religionen. Ich habe an diese Bibelverse denken...

  • 17.06.21
Ankunft von Sophia Loren am Flughafen Wien-Schwechat im Jahr 1959. An ihrer Seite: Pressebetreuer Hans Menasse.
4 Bilder

Zur EM 2021 - Aus dem Leben einer Fußballlegende
„I´m very well, thank you“

Als Sohn eines jüdischen Vaters flüchtet Hans Menasse im Alter von acht Jahren mit einem „Kindertransport“ vor der Nazi-Verfolgung nach England. Dort erfährt er durch den Fußballsport gesellschaftliche Integration. Nach seiner Rückkehr wird er zum gefeierten Fußballer und startet seine berufliche Karriere als Pressechef eines amerikanischen Filmverleihs. Hans Menasse ist zufrieden. Er hat seinen täglichen Spaziergang in der Nähe des Hundertwasserhauses in Wien-Landstraße, wo er mit seiner Frau...

  • 17.06.21
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Eine Brenzelige Situation für Karl Engelmann auf dem Roten Platz im kommunistischen Moskau.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Don Camillo und Peppone

Pfarrer Karl Engelmanns Bruder Leopold war erst Ministrant und wurde später Kommunist. Die beiden nannte man daher Don Camillo und Peppone. Noch vor dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989 fuhr er mit ihm und anderen Kommunisten nach Russland. Dort wollten sie unter anderem das Mausoleum Lenins besuchen. Die Gruppe verließ den Reisebus. Karl hatte seinen Fotoapparat dabei. Am Roten Platz durfte man aber nicht fotografieren. Das hatte Karl nicht mitbekommen und ging interessiert ins Mausoleum und...

  • 16.06.21
„Es ist wichtig, dass jeder seinen Platz in der Pfarre findet – ganz egal ob jung oder alt.“
2 Bilder

Glaubenszeugnis
Ich bin nicht so klein, wie ich immer gedacht habe

Hanna Martin ist gläubig, seitdem sie denken kann. Seit einiger Zeit hat ihr Glauben neue Facetten. Und die Pfarrgemeinderätin ist überzeugt: Man ist nie zu alt, um sich weiter zu entwickeln. Hanna Martin stellt eines gleich zu Beginn des Interviews mit dem SONNTAG klar: „Ich kann nicht über eine spektakuläre Hinwendung zu Gott berichten. Ich war nie eine verlorene Tochter. Ich war immer schon irgendwie dabei.“ Seit fünfzig Jahren ist die 69-Jährige in der Pfarre Lichtental im 9. Bezirk...

  • 11.06.21
Angelika Ritter-Grepl (62) ist Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs. Die Tirolerin war Leiterin des Frauenreferats der Diözese Innsbruck.

Meinung
Bereit für eine synodale Kirche – mit den Frauen

Die von Papst Franziskus geplante Bischofssynode in Rom als zweijährigen Prozess mit allen Mitgliedern der Kirche umzusetzen, ist ein großes Hoffnungszeichen für die Zukunft der katholischen Kirche. Ein Prozess hat einen offenen Ausgang, viel kann sich in zwei Jahren entwickeln. Ich hoffe auf eine achtsame Kultur des aufeinander Hinhörens, sodass die Vielfalt der Menschen und Lebenslagen gut integrierbar ist. Es gibt die Chance, aus vielen Blickwinkeln zum Werden der Kirche beizutragen. Alle...

  • 10.06.21
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Baujuwel an der U6: Die St.-Johannes-Nepomuk-Kapelle auf dem Währinger Gürtel

Anekdoten: Heiter bis heilig
Kurze Verabschiedung

Die Familie des kleinen Nikolaus besuchte gelegentlich die Messe in der St.-Johannes-Nepomuk-Kapelle im neunten Wiener Bezirk. Rund 40 Personen fanden sich zur Feier ein. Nikolaus war vier Jahre alt und ein aufgeweckter, aber braver Bub. Er verstand kein Wort der Liturgie, verhielt sich aber ruhig. Es kam zum Friedensgruß. Endlich war was los! Er ging herum und schüttelte freundlich die vielen Hände, die sich ihm entgegenstreckten. Als er fertig war, ging er zu seiner Mutter und fragte laut und...

  • 09.06.21
Das Ritterliche des Deutschen Ordens drückt sich, so Martin Oppitz, heute in der Devise „Helfen und Heilen“ aus.
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Glaubenszeugnis
Ritterlich glauben, gerecht handeln, gemeinsam essen

Als Rechtsanwalt setzt sich Martin Oppitz mit der Frage auseinander: Was ist Gerechtigkeit? Im Deutschen Orden findet er Anregung für seinen Glauben und Gemeinschaft. Der Anspruch, den Martin Oppitz an sich und seine berufliche Tätigkeit stellt, ist alles andere als klein: „Ich möchte dem Recht zum Durchbruch verhelfen. Das ist die tagtägliche Anforderung, vor der ich als Rechtsanwalt stehe.“ ‚Recht‘ und ‚Gerechtigkeit‘ sind für Martin keine leeren Worte. Mit seiner Arbeit möchte der 55-Jährige...

  • 02.06.21
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Moderne Kirche: Die Konzilsgedächtniskirche wurde 1968 von Josef Lackner erbaut.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Wenn Frauen Messe feiern

Pater Richard Plaickner ist bereits seit 1964 Jesuit. Im Laufe seiner Tätigkeit im Orden hatte er zahlreiche Aufgaben inne. So leitete von 1995 bis 2004 das Kardinal König Haus in Wien, das damals auch neu errichtet wurde. In diese Zeit fällt die Geschichte, die sich nach einem Sonntagsgottesdienst in der Pfarre Lainz, heute Lainz-Speising, ereignete: Es kam eine ältere Dame an die Rezeption des Kardinal König Hauses. Sie sagte zur Rezeptionistin: „Ich bin heute sehr glücklich, denn es hat sich...

  • 02.06.21
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Abt Clemens Lashofer wurde Frieden gewünscht.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Nie um eine Antwort verlegen

Frühling 1988 im 17. Bezirk in der Wiener Pfarre Dornbach. Sie gehörte damals zum Benediktinerstift St. Peter in Salzburg, die Priester stammten aus dem Stift Göttweig, ebenfalls einem Benediktinerstift. Die Firmung spendete deshalb der Abt des Stiftes, Clemens Lashofer (1941-2009), der als besonders offen für Jugendliche galt. Ich war 14 Jahre alt, mir der Würde der Handlung bewusst und sehr aufgeregt. Ich hatte Sorge, in der Aufgeregtheit zu vergessen, was ich zu tun habe. Die ganze Messe...

  • 26.05.21
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Viele beten, wenn es ans Eingemachte geht

Jedes Mal wenn sich die Wohnungstüre öffnet, eröffnet sich ein neues Universum. Jede Wohnung ist anders, jeder Mensch ist anders.“ Elisabeth Kühnelt-Leddihn arbeitet in der mobilen Hauskrankenpflege bei den Johannitern und ist Sanitäterin. Mehrmals täglich betritt sie das Zuhause von Menschen, die auf ihre Hilfe angewiesen sind. Die sie zuvor nie gesehen hat und denen sie – das ist ihr fester Vorsatz – mit größter Offenheit begegnen will. „Mir ist egal, woher der Patient kommt, ob die Wohnung...

  • 25.05.21
Ein Fluch hat keine magische Wirkung (weder nach islamischem noch nach christlichem Verständnis).

Kommentar: Die Kirche & ich
Dumpfer Fluch und Heiliger Geist

Im Islam ist ein Fluch der Wunsch nach Bestrafung durch Allah, der allerdings selber am besten weiß, wen er zu strafen hat. Laut dem frühislamischen Gelehrten Abu Dawud soll Mohammed gesagt haben: „Verflucht ein Diener Allahs irgendetwas, so steigt dieser Fluch zum Himmel empor. Doch die Pforten des Himmels verschließen sich diesem. So sinkt der Fluch wieder auf die Erde herab. Auch dort findet er alle Tore verriegelt. So irrt er nach rechts und nach links und findet keinen anderen Ort außer...

  • 20.05.21
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Bischof Ludwig Schwarz lacht oft und gerne.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Eine nasse Berufung

Der emeritierte Linzer Bischof Ludwig Schwarz (80) verbrachte seine Kindheit und Jugend im dritten Bezirk in Wien. Täglich besuchte er die Salesianerpfarre Neuerdberg, wo man sich um Kinder und Jugendliche kümmerte. Es gab Seelsorge­stunden, aber auch einen Spielplatz. Eines Sommertages in den späten 1940er-Jahren brannte die Sonne so richtig runter, und der kleine Ludwig wurde durstig. Da sah er hinter der Kirche im Schatten des Gebäudes ein Fass stehen, das voll Wasser war, und neben dem Fass...

  • 19.05.21

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