Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG - Menschen & Meinungen

Beiträge zur Rubrik Menschen & Meinungen

Joe Biden nach dem Gottesdienst in der Katholische Kirche St. Joseph on the Brandywine.
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Der neue US-Präsident
Joe Biden zieht Kraft aus katholischem Glauben

Joe Biden, der 46. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, ist der zweite katholische Präsident in der Geschichte der USA. Der SONNTAG geht der Frage nach, wie sein christliches Grundverständnis entstand, ihn prägt und sich politisch zeigt. Mit dem Demokraten Joe Biden zog am Mittwoch dieser Woche ein Katholik ins Weiße Haus ein. Vorbei die Querelen seines republikanischen Vorgängers Donald Trump mit dem skandalösen Höhepunkt des Sturms auf das Kapitol seiner Anhänger am 6. Jänner. Mit...

  • 21.01.21
„Franziskus fordert uns alle zu mehr Kompromissbereitschaft für globale Lösungen und mehr Einsatz in internationalen Organisationen auf ... " (Armin Laschet zitiert aus der Enzyklika „Fratelli tutti“)

Leitartikel für den 24. Jänner 2021
Katholiken in der ersten Reihe

Zwei wichtige politische Weichenstellungen brachten diese Tage. Mit Joe Biden dem 46. US-Präsidenten der Geschichte hat erst der zweite Katholik, nach John F. Kennedy das wohl wichtigste Präsidentenamt auf der Welt angetreten. Nach den gelinde gesagt schwierigen Zeiten mit Vorgänger Trump ist Biden ein Hoffnungsträger, sowohl in Europa, als auf der anderen Seite des Atlantiks. Über den Katholizismus von US-Präsident Joe Biden berichten wir in diesem SONNTAG ausführlich. Mit Armin Laschet hat...

  • 21.01.21
Wir sind nun bei der Pestsäule am Graben.
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Sabine Haag - KHM-Direktorin persönlich
Ich habe Gottvertrauen

Sabine Haag ist Direktorin des Kunsthistorischen Museums in Wien. Bei einem Spaziergang schildert sie ihren Weg zur Kunsthistorik, welche schwierigen Herausforderungen es für Museen in der Pandemie gibt und darüber, dass sie einmal Ordensschwester werden wollte. Wir treffen uns zum Interview am Eingang des Kunsthistorischen Museums am Maria-Theresien-Platz. Es ist ein kalter Wintertag. Wo sonst Tausende pro Tag den Eingang stürmen, sind die Türen geschlossen. Es ist Lockdown. Trotzdem strahlt...

  • 20.01.21
Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern. (afrikanisches Sprichwort)
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Zeit für meinen Glauben
Das gehört einfach zu mir

Viele kleine Dinge tun, um das Gesicht der Welt zu verändern: Der Niederösterreicher Alexander Wimmer hat sich ein afrikanisches Sprichwort als Lebensmotto ausgesucht. Was kennzeichnet einen guten Chef? Er glaubt an seine Mitarbeiter und traut ihnen etwas zu. Der Niederösterreicher Alexander Wimmer hat das verinnerlicht. Einige Jahre hat er als Führungskraft gearbeitet und weiß: „Wenn man Mitarbeitern Verantwortung gibt, fühlen sie sich geehrt.“ Menschen zeigen, was in ihnen steckt, wenn sie...

  • 12.01.21
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Das Oberhaupt der Familie Habsburg
„Ich fühle mich in ganz Europa zu Hause“

Sein Großvater war der letzte Kaiser. Sissi-Filme sieht er sich aber nicht an. Dafür ist er ein Verfechter der europäischen Idee. Karl Habsburg, Familienoberhaupt des Monarchen-Clans im SONNTAG-Interview anlässlich seines 60. Geburtstags. Ich treffe den Kaiserenkel im Haus der Paneuropabewegung in Wien-Landstraße. Im Büro zieren Fotos von Vater Otto die Wände, Regale sind voll von historischen Büchern. Seit 1986 steht Karl Habsburg an der Spitze der Paneuropa-Bewegung, er ist auch Vizepräsident...

  • 08.01.21
Was also war dieses 2020: the worst year ever, oder ein Jahr des Herrn, ein Jahr des Heiles?
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Das Jahr 2020
Anno Domini, Anno Salutis

Das Jahr 2020, rot durchgestrichen. Das war Mitte Dezember das Titelbild des TIME Magazine. Darunter klein gedruckt „the worst year ever“. 2020 ein Jahr zum Vergessen? Noch bis ins 18. Jahrhundert formulierte man bei Jahreszahlen Anno Salutis, im Jahr des Heiles oder öfter Anno Domini, abgekürzt AD, im Jahr des Herrn. Was also war dieses 2020: the worst year ever, oder ein Jahr des Herrn, ein Jahr des Heiles? Wenn letzteres stimmt, wo war dann dieses Heil im gerade zu Ende gegangenen Jahr? Was...

  • 07.01.21
Prinz Gundakar von und zu Liechtenstein, Ordensgouverneur Alter Orden vom St. Georg

Interview mit dem Ordensgouverneur des Alten Ordens vom St. Georg
Glaube und Vernunft stehen nicht im Widerspruch

Der Alte Orden vom St. Georg veranstaltete im August 2020 seinen Arbeitskonvent zum Thema „Epigenetik – Gene haben ein Gedächtnis: Faszinierende Einsichten über das Vererben von Ge- und Erlebtem“. Prinz Gundakar von und zu Liechtenstein im Interview über das neue Forschungsgebiet und Aufgaben des Ordens in der Zukunft. Warum beschäftigt sich ein Ritterorden nicht rückblickend mit der Geschichte und Tradition, sondern ist zukunftsorientiert und hat das Thema „Epigenetik“ auf dem Radar? Gundakar...

  • 29.12.20
Um dankbar zu leben, benötige man die bewusste und ständig wiederholte Entscheidung zugunsten des Vertrauens und gegen die Furcht.
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Der Moment des Innehaltens hilft
Ich habe dein Haus geheiligt

Was alles passieren kann, wenn man 100 Prozent auf Gott vertraut, davon erzählt die folgende Geschichte. In dieser sehr weihnachtlichen Geschichte hat sich eine junge Familie von Herzen ein Haus gewünscht. Der Wunsch wurde erhört. Wichtig dabei war der Moment des Innehaltens und eine große Portion Dankbarkeit. Dankbarkeit ist die wesentliche christliche Haltung“, sagte Martin Luther. Für den Benediktiner David Steindl-Rast ist es die kürzeste Formel des Christentums. Wahrhaftig gelebte...

  • 28.12.20
„Was Rudi und mir bisher immer wichtig gewesen ist: Sich bewusst zu verabschieden, wenn einer der beiden das Haus verlässt. Denn man weiß ja nie, was passieren kann. (Theresia Dastl)

Zeit für meinen Glauben
Einzigartig für den anderen

Theresia Dastl und ihr Mann Rudolf sind seit mehr als sechzig Jahren verheiratet. Auch in den schweren Zeiten sind sie abends nie eingeschlafen, ohne sich zu vertragen. Resi, es gibt nur einen Rudi für dich. Rudi, es gibt nur eine Resi für dich.“ Müsste Theresia Dastl eine Überschrift für ihre Ehe aussuchen, dann würde sie wohl so lauten. Diesen Satz sagt der Trauungspriester zu Theresia und ihrem Mann Rudolf vor mehr als 60 Jahren, als sie einander das Ja-Wort geben. Die beiden kennen sich aus...

  • 15.12.20
Glen Covert: „Selbstmord ist keine Lösung. Gott ist die Lösung!“
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Zeit für meinen Glauben
"Ich bin nicht gesprungen"

Im Alter von 20 Jahren stand Glen Covert auf dem Dach eines mehrstöckigen Studentenwohnheimes und spielte mit dem Gedanken zu springen. Depression führte dazu, dass er keinen Ausweg mehr sah. Heute ist er unendlich dankbar dafür, dass er sich damals das Leben nicht genommen hat. Mittlerweile hat er die Depression längst überwunden und hat ganz stark zum Glauben gefunden. Meine Freunde haben mich ermutigt, ein Buch zu schreiben“, sagt Glen Covert. Das Leben des 43 Jahre alten Ahnenforschers...

  • 10.12.20
Petra Ramsauer: "Die Angst ist ein guter Begleiter, der einen führen kann, von dem man sich aber nicht blind führen lassen sollte."
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Interview mit Petra Ramsauer
„Angst ist ein Knotenpunkt unserer Seele“

Petra Ramsauer war jahrelang in Krisenregionen als Reporterin unterwegs. Gegenüber dem SONNTAG schildert die Buchautorin, wie man in Zeiten von Corona und Attentaten mit Angst umzugehen lernt und wie sie eine schwere Krankheit bewältigte. Wir treffen uns in Zeiten des Lockdown mit Mundnasenschutz und führen das Gespräch mit genügend Abstand bei geöffneten Fenstern. Denn eines haben wir gemeinsam: Respekt vor Corona. Petra Ramsauer war über 20 Jahre lang in Krisenregionen der Welt als Reporterin...

  • 02.12.20
Michael Ausserer. Chefredakteur im Medienhaus der Erzdiözese Wien wechselt mit Anfang Dezember 2020 als Geschäftsführer in das Niederösterreichischen Pressehaus.

Worte zum Abschied
Voller Demut und Dankbarkeit

Liebe Leserinnen und Leser, heute möchte ich mich bei Ihnen allen bedanken und mich gleichzeitig herzlich verabschieden. Künftig bin ich beruflich in St. Pölten tätig, wo ich ab Anfang Dezember als Geschäftsführer die Leitung des Niederösterreichischen Pressehauses übernehme. Dieses gibt unter anderem die Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN) und die Burgenländische Volkszeitung (BVZ) heraus, die viele von Ihnen sicherlich kennen. Ich freue mich sehr auf diese wertige und spannende Aufgabe,...

  • 25.11.20
Martin W.: „Mein erster Gedanke war: Was ist da los? Mein Ziel war, so rasch wie möglich an die Dienststelle zu gelangen."
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Zeit für meinen Glauben
Man denkt als Polizist

Der Polizist Martin W. war in der Terrornacht am 2. November rund um den Stephansdom im Einsatz. Dass er in seinem Beruf in brenzlige Situationen geraten kann, ist ihm bewusst. Er weiß: Hundertprozentigen Schutz gibt es nicht. Er ist das, was man umgangssprachlich einen „Grätzelpolizist“ nennt. Martin W. ist seit fünfzehn Jahren Streifenpolizist der Polizeiinspektion Brandstätte nahe dem Wiener Stephansdom und als solcher zuständig für die Anliegen der Anrainer. In der Terrornacht am 2....

  • 19.11.20
Menschen, die in Schwierigkeiten sind, brauchen oft jemanden, der sie ermutigt, Hilfe anzunehmen.

Zeit für Solidarität
Wir können und dürfen zuversichtlich sein

Wir müssen und dürfen es! Jetzt haben wir sie wieder – die leeren Straßen, die geschlossenen Geschäfte, die Distanz zu lieben Menschen und zu ziemlich vielem, was uns wichtig ist. Wie kann man sich da weiter motivieren? Wie kann man weiter hoffnungsvoll sein? Tatsache ist: Wir müssen es! Als Christen können wir jetzt nicht die Nerven wegwerfen, sondern haben die Aufgabe, mit einer gewissen Ruhe voranzugehen. Und Tatsache ist auch: Wir dürfen hoffen! Caritas-Direktor Klaus Schwertner bestätigt...

  • 18.11.20
Biblische Figuren sind die Welt von Eva Schiffel
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Biblische Figuren
Stoff, Draht und ein kleiner Heiligenschein

Biblische Figuren sind die Welt von Eva Schiffel. Seit vielen Jahren stellt sie welche her – aber nicht nur das: Ihr Wissen als Kursleiterin und Theologin gibt sie Interessierten weiter. Eine Nähmaschine surrt im Hintergrund. Auf einem Tisch liegen verschiedene Stoffe. Es riecht nach frischem Kaffee und Tee. Frauen verschiedenen Alters wickeln und stopfen kleine Figuren, die vor ihnen liegen. Martina ist eine von ihnen. Sie macht seit zweieinhalb Jahren beim Figuren-Workshop von Eva Schiffel...

  • 12.11.20
Karim El-Gawhary: „Die effektivste Strategie gegen den IS ist, als Gesellschaft zusammenzustehen.“
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Nahost-Experte Karim El-Gawhary
Zehn Jahre nach dem „Arabischen Frühling"

Karim El-Gawhary gehört zu den profundesten und beliebtesten Auslandskorrespondenten, die über die Geschehnisse im Nahen Osten berichten. Wer kennt nicht seine Expertisen im ORF bzw. in Printmedien. Diese waren auch nach den jüngsten Attentaten gefragt. El-Gawhary steht dem SONNTAG auch Rede und Antwort, wie es zehn Jahre nach dem „Arabischen Frühling aussieht“. Der Anschlag in Wien beweist erneut, dass es stets ein frommer Wunsch war, dass der IS, der sogenannte Islamische Staat, mit der...

  • 12.11.20

Kommentar: Die Kirche & ich
Ein Katholik im Weißen Haus. Und?

Mit Joe Biden ist also erstmals seit John F. Kennedy ein Katholik US-Präsident geworden. Ein übertriebener Grund zur Freude ist dieses Faktum allein noch nicht. Es kommt ja nicht darauf an, ob jemand auf katholische Weise „Herr, Herr“ sagt, sondern ob er wirklich „den Willen meines Vaters erfüllt“. Und das ist in der Politik besonders schwer, weil der Wille des Vaters ja ist, „in der Liebe zu bleiben“. Dafür ist die Politik kein besonders förderliches Biotop – wenngleich ich denke, dass es auch...

  • 11.11.20
Mathilde Schwabeneder-Hain: "Frauen haben oft ein anderes Sensorium und geben auch andere Dinge preis, mitunter schonungsloser."
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Interview mit Mathilde Schwabeneder-Hain
Mutige Frauen im Kampf gegen die Mafia

Bis zu ihrer Pensionierung im Sommer 2020 leitete Mathilde Schwabeneder-Hain die ORF-Außenstelle in Rom und berichtete aus Italien, Malta und dem Vatikan. Im Interview mit dem SONNTAG spricht die bekannte Journalistin und Autorin über Papst Franziskus und über ihr neues Buch „Sie packen aus. Frauen im Kampf gegen die Mafia“. Es zeigt: Frauen sind Hoffnungsträgerinnen bei der Bekämpfung des organisierten Verbrechens. Schlank, mit Jeans, bunter Seidenbluse und verspiegelten Sonnenbrillen betritt...

  • 04.11.20
Karl Wernhart: „Es bereichert immer, wenn man eine andere Kultur sieht, man bekommt einen anderen Hintergrund.“

Religiöse Vorstellungen in anderen Kulturen
Seele, Tod und Jenseits

Wenn wir zu Allerheiligen und Allerseelen die Gräber unserer Verstorbenen besuchen, rückt der Tod in unser Bewusstsein. Überall auf der Erde machen sich Menschen Gedanken über das Sterben des Körpers, die unsterbliche Seele und das Jenseits. Der Wiener Kulturanthropologe Karl Wernhart hat jahrezehntelang über religiöse Vorstellungen rund um den Globus geforscht und festgestellt: Es gibt viele Gemeinsamkeiten. Jeder Mensch jeder Kultur, jeder Gesellschaft muss sich mit diesen lebenswichtigen...

  • 01.11.20
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Rechter Umgang mit Geld
„Wer Geld vor Gott stellt, riskiert sein Seelenheil“

Müssen Christen, die ein moralisches Leben führen wollen, einen Bogen um die Welt der Geldwirtschaft machen? Der katholische Moralphilosoph und Ökonom Samuel Gregg ist davon überzeugt, dass die katholische Soziallehre und das Streben nach Geld gar nicht so unversöhnlich nebeneinander stehen. Viele Menschen kennen ihn aus der Kindheit: den Welt­spartag am Ende des Monats Oktober. Was früher eine lebendige Tradition war, den Wert des Sparens bewusst zu machen, wird heute nur noch von einigen...

  • 29.10.20
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Allerheiligen und Allerseelen
Rituale schenken Freiheit

Viele werden zu Allerheiligen oder Allerseelen wieder auf den Friedhof gehen, am Grab eine Kerze anzünden, ein Gebet sprechen und sich gemeinsam mit Familie und Freunden an die Verstorbenen erinnern. Ein Ritual, das gut tut. Ein Ritual, das viele nicht missen wollen. Aber warum ist das so? Der SONNTAG hat mit P. Zacharias Heyes, Benediktinermönch in der Abtei Münsterschwarzach, über die heilsame Wirkung von Ritualen gesprochen. Es ist ein lautes, ein fröhliches Fest, dazu einer der höchsten und...

  • 28.10.20
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Stimmen zum 75-Jahr-Jubiläum
Leser und Redakteure über den SONNTAG

Die Zweite Republik feiert heuer ihren 75. Geburtstag. Und nicht nur sie: Denn nach der Naziherrschaft wurden im Jahr 1945 auch die meisten österreichischen Kirchenzeitungen gegründet, oder wie in unserem Fall, wieder zugelassen. Somit ist das heurige Jahr auch für unsere Zeitung (deren Ursprung bis ins Jahr 1848 zurückreicht) ein freudiger Geburtstag im Kreise der österreichischen Kirchenzeitungs-Landschaft. Leserinnen und Leser: Was bedeutet mir Der SONNTAG? „Der SONNTAG ist ein...

  • 24.10.20
Erhard Lesacher: „Die Theologischen Kurse bieten einen Raum des Gesprächs und des Fragens."
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80 Jahre Theologische Kurse
Weiterbildung für Erwachsene

Sie sind ein Ort des Nachdenkens und des Fragens: die „Theologischen Kurse“ am Stephansplatz in Wien. Am 1. Oktober feiern sie schon den 80. Geburtstag. Erhard Lesacher, Leiter der „Theologischen Kurse“, über diese wichtige Institution der katholischen Erwachsenenbildung. Seit 80 Jahren sind die „Theologischen Kurse“ ein Ort der Reflexion über die großen Fragen des Lebens und des Glaubens. Sie ermöglichen Orientierung in einer unübersichtlichen Welt und bieten Argumente in der Pluralität der...

  • 15.09.20
Richard Tatzreiter, Weihejahrgang 1995
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Prägende 25 Jahre
„Bombenstimmung" zur Priesterweihe

Am 24. Juni 1995 herrschte bei meiner Priesterweihe im Stephansdom „Bombenstimmung“: Der damalige Erzbischof von Wien, Kardinal Hans Hermann Groer, stand öffentlich unter dem Verdacht sexuellen Missbrauchs. In dieser Situation bestand er darauf, unserem zehnköpfigen Jahrgang selbst die Priesterweihe zu erteilen, obgleich mit der Ernennung von Weihbischof Christoph Schönborn zum Erzbischof-Koadjutor feststand, wer in Kürze die Leitung der Erzdiözese Wien übernehmen würde. Auf unseren...

  • 10.09.20

Beiträge zu Menschen & Meinungen aus

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