Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG - Geschichtliches & Wissen

Beiträge zur Rubrik Geschichtliches & Wissen

Totenkrone aus Metall: für die Geschichtsforschung besonders interessant.
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Verborgene Plätze, besondere Schätze
Faszination Archäologie

Bei Bauarbeiten im Wiener Elisabethinen-Kloster wurde ein längst vergessener Friedhof aus dem Barock entdeckt. Auf dem Gelände des ehemaligen Spitalsfriedhofs wurden rund 400 Skelette ausschließlich von Frauen gefunden. Wer waren die Frauen, wie lebten sie und woran starben sie? Anthropologin Michaela Binder erzählte dem SONNTAG, welche Erkenntnisse die Forschung aus den Funden gewinnen kann, um ein noch unbekanntes Kapitel Wiener Stadtgeschichte ans Licht zu bringen. Die hohe Barockfassade...

  • 26.03.20
Ausweis des Schülers Kurt Winkler, 1939
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Eine versunkene Welt
Das jüdische Leben im Land der 1000 Hügel

„Ich komme aus einer anderen Welt, die es nicht mehr gibt, von der alle Spuren ausgelöscht wurden und die nie wieder auferstehen wird. Einer Welt, in welcher Tradition und Religion sehr stark verankert waren.“ (Fritz Blum) Der Historiker Johann Hagenhofer war lange Jahre Direktor eines Gymnasiums in Wiener Neustadt. In der Pension begann er mit der zeitgeschichtlichen Recherche in seiner Heimat, der Buckligen Welt. Die Landschaft im Südosten Niederösterreichs ist auch als Land der 1.000...

  • 17.03.20
Alte Glasflaschen mit medizinischen Essenzen in einer Holzbox (ehemalige Benediktinerabtei von Muri im schweizerischen Kanton Aargau)
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Alte Schätze neu entdecken
Was können wir von der Klostermedizin lernen?

Das medizinische Wissen der Klöster ist auch nach Jahrhunderten wertvoll und kann heute noch zur Gesundheit beitragen. Der heilige Benedikt von Nursia (um 480 bis 547) gilt als Vater der Klostermedizin. In einer Zeit des Niedergangs der antiken Kultur, der Völkerwanderung und der Pestwellen gründete er 529 das Kloster Montecassino. Für das Mutterkloster des Benediktinerordens schrieb er seine berühmte „Regula Benedicti“. Im 36. Kapitel der Ordensregel heißt es: „Die Sorge für die Kranken...

  • 23.02.20
Heilpflanzen verkünden die Sympathie, die in der Schöpfung gegenwärtig ist, sagt Kräuterpfarrer Benedikt Felsinger.

Klostermedizin
Gott wird durch die Pflanzen spürbar

Heilpflanzen helfen dem Menschen nicht nur in seinen körperlichen, sondern auch seelischen Gebrechen, sagt Kräuterpfarrer Benedikt Felsinger. Was hat Sie seinerzeit veranlasst, sich mit Heilpflanzen zu beschäftigen? Benedikt Felsinger: Die Liebe zur Natur ist mir schon in die Wiege gelegt worden. Aber immer wieder neu haben mich die Wunder herausgefordert, die ich an den Pflanzen und an den Tieren ablesen konnte. Ich bin immer mehr darauf gekommen, dass man schön ...

  • 22.02.20
Eine Frau klebt einen Zettel mit dem Wochentag auf die Windschutzscheibe ihres Autos, an dem sie es nicht verwenden darf!

Haben Sie es gewusst?
Energie- oder Semesterferien?

Im Jahr 1974, also vor 46 Jahren, wurden angesichts der Erdölkrise die „Energieferien“ eingeführt, um in den Schulen Heizkosten zu sparen. Heute sind daraus längst die „Semesterferien“ geworden. Der Grundgedanke der „Energieferien“ war damals, Erdöl zu sparen. Der Ölpreis war im Oktober 1973 während der ersten schweren Ölkrise auf einen Höchststand geklettert. Die österreichische Regierung führte daraufhin für etwa drei Jahre nicht nur einen autofreien Tag pro Woche ein, sondern auch...

  • 06.02.20
Der traditionelle Blasius-Segen mit den gekreuzten Kerzen.

Hätten Sie es gewusst?
Wer darf eigentlich "segnen"?

Am Tag nach Mariä Lichtmess wird am 3. Februar traditionell der „Blasiussegen“ mit den gekreuzten Kerzen gespendet. Doch wer darf eigentlich andere Menschen segnen? Ist das nur einem Priester oder Diakon erlaubt? Seit dem 11. Jh. gilt der Blasiussegen mit den gekreuzten Kerzen als Hilfe gegen alle Arten von Halskrankheiten. Wobei der Name des Segens bekannter ist als das Leben des hl. Blasius selbst, der zu den 14 Nothelfern zählt und einst selbst Arzt und später Bischof war. Wer sich...

  • 15.01.20
Der große Chanukkaleuchter am Beginn der Kärntnerstraße, der seit vielen Jahren rund um Weihnachten (2019 von 22. - 30. Dezember) an das jüdische Chanukka-Fest erinnert-

Hätten Sie es gewusst?
Lebendiges Judentum in Wien

Zum 16. Mal feiert die katholische Kirche am 17. Jänner, einen Tag vor der Gebetswoche um die Einheit der Christen, den „Tag des Judentums“. Damit soll uns die Weggemeinschaft mit dem Judentum – unseren älteren Brüdern im Glauben – bewusst gemacht werden. Es gibt nur wenige europäische Metropolen, deren Stadtgeschichte so eng mit der jüdischen Geschichte verbunden ist wie Wien. Doch obwohl es bis zum 2. Weltkrieg ein pulsierendes jüdisches Leben in Wien gab, findet man heute kaum noch...

  • 15.01.20

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