Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG - Geschichtliches & Wissen

Beiträge zur Rubrik Geschichtliches & Wissen

Ab 1956 wurde der Sparefroh als Maskottchen nach Österreich "importiert". Wenig später entstand die beliebte „Biegefigur“, die noch heute in vielen Familien zu finden ist

Haben Sie es gewusst?
Sparefroh und Sparsamkeitstag

Viele Menschen kennen ihn noch aus der Kindheit: den Weltspartag. Was früher eine lebendige Tradition war, wird auch heute noch von Erste Bank und den Sparkassen hochgehalten und oft sogar - so wie heuer wegen der Corona-Pandemie - zu einer Weltsparwoche erweitert. Der Weltspartag findet seit dem Jahr 1925 jedes Jahr offiziell am 31. Oktober statt. Sinn und Zweck seiner Gründung war es, den Menschen und insbesondere den Kindern das Sparen schmackhaft zu machen und den Wert des Sparens auf...

  • 19.10.20
Chiara mit ihren Eltern Ruggero und Teresa.
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Selige Chiara Luce Badano
"Mama, ciao! Sei glücklich, denn ich bin es"

Ihr Todestag jährt sich heuer zum 30. Mal. Vor zehn Jahren wurde sie als erstes Mitglied der Fokolar-Bewegung seliggesprochen: Chiara Luce Badano. Trotz ihrer schweren Krankheit nahm sie ihr Leben bis zuletzt als zutiefst sinnvoll wahr. Wir sprachen mit Michael Leberle, einem Freund der Familie Badano, und Clara Hamberger von der Fokolar-Bewegung Wien über die beeindruckende junge Christin. Ihr seid das Licht der Welt... So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten...

  • 08.10.20
Matthias Beck: "Man müsste den politisch unzufriedenen Menschen im Osten Deutschlands mehr von den Errungenschaften des Christentums für das soziale Leben vermitteln."
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30 Jahre Deutsche Einheit
„Man müsste jetzt als Missionar hinübergehen“

Am 3. Oktober 1990 trat die Deutsche Demokratische Republik (DDR) der Bundesrepublik Deutschland bei. Damit wurde die Wiedervereinigung vollzogen. Der SONNTAG hat Menschen, die aus den ehemals getrennten beiden deutschen Staaten stammen und in der katholischen Kirche in Wien oder an der Uni tätig sind, befragt, ob die Wiedervereinigung 30 Jahre danach auch angekommen ist. Ich glaube, das war das verrückteste Jahr meines Lebens“, erinnert sich Thomas Wisotzki an die Jahre 1989 und 1990. Der...

  • 03.10.20
 Edith Stein. Ein Kind des jüdischen Volkes
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Buchtipp der Woche
Edith Stein, Kind des jüdischen Volkes

Annemarie Hayer erschließt mit ihrem Buch die jüdische Prägung der großen europäischen Heiligen Edith Stein. Geboren am 12. Oktober 1891 als Jüdin. Getauft am 1. Jänner 1922 als Katholikin. Deportiert am 2. August 1942 als jüdische Christin, weil die niederländischen Bischöfe in einem mutigen Hirtenbrief sich mit den verfolgten Juden solidarisch erklärt haben. Gestorben am 9. August 1942 im Konzentrationslager Auschwitz. Ermordet, weil sie Jüdin war. Am 1. Mai 1987 sprach Papst...

  • 01.10.20
Die Riesenorgel im Stephansdom. Menschen aus ganz Österreich haben gespendet, damit die größte Orgel Österreichs neu erklingen kann.
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Riesenorgel im Stephansdom
Der Klang der Ewigkeit

Am 4. Oktober 2020 wird die erneuerte Riesenorgel im Wiener Stephansdom eingeweiht. Wir sprachen mit der jungen Organistin Magdalena Moser und dem Kirchenmusiker Friedrich Lessky, warum die Faszination für Orgelmusik so groß ist. Sie ist das größte Musikinstrument Österreichs: die erneuerte Riesenorgel im Stephansdom. In mehr als 40.000 Arbeitsstunden wurden nicht nur technische und statische Arbeiten durchgeführt, sondern auch 10.000 Pfeifen und Flöten gebaut, gestimmt und in die Orgel...

  • 30.09.20
Darstellung des hl. Mauritius als Mohr im Dom St. Mauritius, Magdeburg (um 1250)
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Der heilige Mohr Mauritius

Heftig wird darüber diskutiert, ob die Mohrenapotheke, das Mohrenbräu oder die Mohrengasse umbenannt werden sollen. Hier ein Blick auf den heiligen Mauritius. Mauritius stammte aus Oberägypten und lebt im dritten Jahrhundert, als dort das Christentum schon weit verbreitet war. Er war Anführer einer kampferprobten römischen Legion aus dem ägyptischen Theben. Ob er aus Zentral- oder Nordafrika stammte oder nicht, ist ebenso wenig geklärt wie seine Hautfarbe (auch wenn ihn El Greco als Weißen...

  • 17.09.20

Krisenjahr 1995
Als die Ära Schönborn begann

Das Jahr 1995, das Jahr der Affäre Groër, des Kirchenvolks-Begehrens, der Weichenstellungen des neuen Erzbischofs, hat die folgenden Jahrzehnte gesprägt. Eine missionarische Kirche, die aus der Tiefe des Glaubens lebt – sind wir ihr heute näher als damals? Die Caritas wehrt sich gegen den Vorwurf, sie würde nur für Flüchtlinge da sein. Die Kirche fragt sich, ob ihr Beitrag gegen Rassismus ausreicht. Man sorgt sich um die Zukunft des Religionsunterrichts. Der Erzbischof von Wien sagt zum...

  • 09.09.20
Vor 25 Jahren, am 14. September 1995, trat Christoph Schönborn seinen Dienst als Erzbischof an.
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25 Jahre Erzbischof von Wien
Kardinal Schönborn erzählt von seiner Hoffnung

Vor einem Vierteljahrhundert, am 14. September 1995, hat Papst Johannes Paul II. Christoph Schönborn zum Erzbischof von Wien ernannt. Was war das Bestimmende in diesen 25 Jahren im Leben der Kirche? Mitschrift eines Gesprächs von Kardinal Schönborn mit dem SONNTAG und radio klassik Stephansdom. Man muss dafür nicht gerade bei Adam und Eva beginnen. Aber doch zumindest beim Zweiten Weltkrieg, nach dessen Ende die katholische Kirche speziell in Österreich einen unglaublichen Aufbruch erlebt...

  • 09.09.20
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Weltkirche und Erzdiözese in der Statistik
Um- und Abbruchszeit

Die Jahre von 1995 bis heute waren für die Weltkirche eine Zeit voller Dynamik und Wachstum. In Österreich setzte sich der schon seit den 1970er Jahren bemerkbare Umbau fort: von einer Kirche, der man aus Tradition angehört zu einer Kirche, in der man aus Überzeugung Mitglied ist. Katholiken in Österreich und der Erzdiözese Wien Ein Wachstum in die Breite hat die katholische Kirche von 1945 bis Anfang der 70er Jahre erlebt. Der stärkste Faktor dafür war der Geburtenreichtum der...

  • 09.09.20
Der elegante Bau neben der Pfarrkirche verfügt auch über einen angedeuteten Wassergraben, in dem auch schon Sommertheater gespielt wurde.
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Ausflugstipp zur Diözesangeschichte
Der Prachtpfarrhof des Klosterbaumeisters

Jakob Prandtauer zählt zusammen mit den Architekten Johann Bernhard Fischer von Erlach und Johann Lucas von Hildebrandt zu den bedeutendsten Künstlern des österreichischen Barock. Im Marchfeld steht ein eher unbekanntes Werk des „Klosterbaumeisters“. Etwa 25 km nordöstlich von Wien am Rande des Marchfeldes liegt die Marktgemeinde Weikendorf. Einst reichte das riesige Pfarrgebiet bis an die March und die Donau, denn Weikendorf war neben Probstdorf eine der beiden Urpfarren des Marchfeldes und...

  • 14.08.20
Kaiser Franz Joseph ließ das Jagdschloss Mayerling noch im selben Jahr in ein Kloster umwandeln.
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Karmel Mayerling
Schicksalsort der Monarchie

Die „Tragödie von Mayerling“ – der Freitod von Kronprinz Rudolph und seiner Geliebten Mary Vetsera am 30. Jänner 1889 – war Anlass dafür, dass Kaiser Franz Joseph das Jagdschloss Mayerling noch im selben Jahr in ein Kloster umwandeln ließ, in dem seither Karmelitinnen leben. Ein modernes Besucherzentrum führt die Ereignisse eindrucksvoll vor Augen. Eingebettet in den Wienerwald bietet der kleine Ort Mayerling mehr als nur eine beeindruckende Landschaft – er ist auch geschichtsträchtig. Denn...

  • 11.08.20
Das Schloss lässt sich wegen der Bäume am besten im Winter fotografieren.
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Ausflugstipp zur Diözesangeschichte
Maria Theresias Notquartier?

Das Schloss in Ober Sankt Veit hat eine lange, bewegte Geschichte: Einst gehörte es dem Wiener Domkapitel, später einige Jahre Kaiserin Maria Theresia, bevor es die Erzdiözese Wien wieder zurückkaufte. Es war Erzbischöfliche Sommerresidenz, beherbergte das „Seminar für kirchliche Berufe“ und wird jetzt vom Neokatechumenat als Priesterseminar genützt. Bereits im 13. Jh. befand sich hier der Sitz österreichischer Adelsfamilien. Im Jahre 1361 verkaufte Stefan von Toppel das Schloss an Herzog...

  • 10.08.20
Der imposante Innenraum der neugotischen Votivkirche in Wien.
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Ausflugstipp zur Diözesangeschichte
Wo befinden sich die drei Propstpfarren der Erzdiözese?

In der Erzdiözese gibt es in den drei Vikariaten je eine Propstpfarre, deren Seelsorger einst nur auf Vorschlag des Monarchen ernannt werden konnte. In allen drei Fällen ging es bei der Ernennung ums Geld – wenn auch aus sehr unterschiedlichen Motiven. Das Bistum Wiener Neustadt Es bestand von 1469 bis 1785, dann wurde es durch Kaiser Joseph II. und Papst Pius VI. aufgehoben und an seiner Stelle in St. Pölten ein Bistum für die beiden westlichen Landesviertel Niederösterreichs errichtet....

  • 05.08.20
Steigende Schülerzahlen machten den weiteren Um- und Ausbau des Gymnasiums Sachsenbrunn notwendig. 2016 konnte das Schulgebäude um einen architektonisch attraktiven Holzaufbau aufgestockt werden.
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Ausflugstipp zur Diözesangeschichte
Sachsenbrunn: Einst Gasthaus, heute Schule

Vor 60 Jahren verkündete Kardinal König den Bau eines Kleinen Seminars im Süden der Erzdiözese Wien – in Ergänzung zum Seminar Hollabrunn. Aus dem Knabenseminar Sachsenbrunn in Kirchberg am Wechsel ist mittlerweile ein gemischtes Gymnasium für Buben und Mädchen geworden. Vor genau 64 Jahren, im Jahr 1956, sprach Kardinal König erstmals vom Neubau eines Knabenseminars – also eines Internats für Buben, die Priester werden wollen – im Süden der Erzdiözese Wien – in Ergänzung zum Kleinen...

  • 03.08.20
Die 86 Meter breite Westfassade des ehemaligen „Kleinen Seminars“ dominiert noch immer das Zentrum von Hollabrunn.
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Ausflugstipp zur Diözesangeschichte
Einst „Priesterquelle“ im Weinviertel

Die Stadt Hollabrunn ist untrennbar mit dem ehemaligen „Knabenseminar der Erzdiözese Wien“ verbunden – immerhin waren einst mehr als ein Drittel der Diözesanpriester der Erzdiözese Zöglinge dieses Hauses. Die Erzdiözese Wien fasste erst Mitte des 19. Jhs. unter Kardinal Rauscher den Beschluss, zur Förderung des Klerusnachwuchses ein eigenes Knabenseminar zu gründen. Es wurde 1856 im ehemaligen Karmeliterkloster St. Theobald in Wien VI. eröffnet, wobei die Seminaristen das von den Piaristen...

  • 20.07.20
Die Frontansicht des Bildungshauses "Schloss Großrußbach"! - dahinter die stattliche Pfarrkirche.
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Ausflugstipp zur Diözesangeschichte
Schloss Großrußbach - ein herrschaftlicher Landpfarrhof

Für viele ist Großrußbach jener Ort im Herzen des Weinviertels, in dem sich das Bildungshaus befindet. Doch schon vor knapp 1000 Jahren befand sich hier rund um die großräumige Mutterpfarre Großrußbach ein Zentrum des Weinviertels. Die Marktgemeinde Großrußbach liegt etwas abseits der großen Verkehrsrouten inmitten des hügeligen Weinviertels. Jeder, der einmal ins dortige Bildungshaus „gepilgert“ ist, kann dies bestätigen. Kein Verkehrslärm stört die Idylle. Eine Passauer Gründung Die...

  • 13.07.20
Deckenfresko mit dem hl. Erzengel Michael im Chorraum des Langhauses
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k.k. Weiberstrafanstalt
Im Gotteshaus der gefangenen Frauen

Sie war im Ursprung ein Experiment mit menschlich-christlichem Ansatz, scheiterte aber: Die ehemalige k. k. Weiberstrafanstalt in Wiener Neudorf unter klösterlicher Führung. Ein neues Buch erzählt von diesem und anderen vergessenen Orten der Geschichte. Robert Bouchal und Johannes Sachslehner trauten beim Betreten des Raumes ihren Augen nicht: „Es ist ein imposantes Kirchenschiff, das sich hier vor unseren Augen öffnet. Ja eigentlich sind es zwei Kirchen, die wir hier zu sehen bekommen....

  • 30.06.20
Dolores Vieser, Hemma von Gurk

Buchtipp
Kärntens große Heilige

Der neu aufgelegte Roman „Hemma von Gurk“ von Dolores Vieser zeichnet ein faszinierendes Bild kirchlichen Lebens im Süden Österreichs. Sie ist „die“ Heilige, ja die „Mutter“ Kärntens: die heilige Hemma von Gurk. Geboren um 1000 und verstorben wahrscheinlich um 1045, ist diese Kärntner Adelige, Kirchen- und Klostergründerin im Gedächtnis des katholischen Kärnten seit gut tausend Jahren verankert. Hemma, die Schutzpatronin Kärntens, ist seit 1174 in der Krypta des Doms zu Gurk begraben....

  • 29.06.20
Beim Ordenseintrit erhalten Novizen oft nicht nur ein geistliches Gewand, sondern auch einen Ordensnamen.

Wie aus Anton Franz wird
Ordensleute und ihre Namen

Wer in einen Orden oder eine geistliche Gemeinschaft eintritt, erhält traditionell einen Ordensnamen. Dieser tritt dann nach außen an die Stelle des bürgerlichen Namens. Doch steht der künftig auch im Reisepass? Seit vielen Jahrhunderten ist es Tradition, dass Ordensgemeinschaften ihren Novizen beim Eintritt einen Ordensnamen geben, der in der Regel auch nach außen an die Stelle des bürgerlichen Namens tritt. Das hat sowohl praktische Gründe in der Gemeinschaft, um Verwechslungen zu...

  • 25.06.20
Rektor Univ.-Prof. Dr. Josef Weismayer in der Kapelle des Stephanushauses.
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Abschied vom Stephanushaus
vom Priester- und Gästehaus zum Caritas-Hotel

Es war seit Jahrzehnten eine Institution im dritten Bezirk, das Stephanushaus unserer Erzdiözese Wien. Das beliebte Priester- und Gästehaus wird nun ein Caritas-Hotel. Der langjährige Rektor Univ.-Prof. Josef Weismayer über den Abschied und den Neubeginn. Das Stephanushaus der Erzdiözese Wien im dritten Wiener Gemeindebezirk (Ungargasse 38) wird mit 1. Juli in die Verwaltung der Caritas der Erzdiözese Wien übergehen. Es ist ein Abschied vom Priesterhaus, ein Abschied auch von einem...

  • 04.06.20
Feldaltar

Hl. Messe im Freien
Feldmesse oder Freiluftgottesdienst

Dieser Tage ist viel davon die Rede in welcher Form Gottes­dienste im Freien erlaubt werden. Meist ist dabei von sogenannten „Freiluftgottesdiensten“ die Rede. Hier im Osten ist aber der Begriff Feldmesse gebräuchlicher. Weshalb? Die Bezeichnung stammt klarerweise aus dem militärischen Bereich, wo die Messen der Teilnehmerzahl und der Umstände halber auf dem Feld gefeiert wurde. Diese Messen außerhalb einer Kirche oder einer Kapelle unter freiem Himmel haben eine lange Tradition und reichen...

  • 26.05.20
Maximilian Hell in Lappentracht bei der Beobachtung des Venusdurchgangs durch die Mitternachtssonne auf der norwegischen Insel Vardø 1769.
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300. Geburtstag von Maximilian Hell
Der Jesuit, der nach den Sternen griff

„Seh’ ich den Himmel, das Werk deiner Finger, / Mond und Sterne, die du befestigt…“, heißt es im Psalm über die Herrlichkeit des Schöpfers. Einer, der den Glauben und die Wissenschaft des Himmels verband, war der Wiener Jesuit und Astronom Maximilian Hell. Am 15. Mai jährt sich sein Geburtstag zum 300. Mal. Maximilian Hell war durch und durch Wissenschaftler und studierte den Himmel, wann immer er konnte. Er war der erste Direktor der 1755 begründeten Wiener Universitätssternwarte auf dem...

  • 08.05.20
Jeanne d’Arc (Johanna von Orleans), am 30. Mai 1431 am Scheiterhaufen verbrannt. 1909 wurde sie von Papst Pius X. selig- und am 16. Mai 1920 von Papst Benedikt XV. heiliggesprochen.
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Jeanne d’Arc
Heldin der Tat

Am 16. Mai 1920 wurde Johanna von Orleans von Papst Benedikt XV. heiliggesprochen. Das Buch „Jeanne d’Arc. Die Geschichte der Jungfrau von Orleans“ von Gerd Krumeich führt die Geschichte dieser Heiligen fesselnd vor Augen. Sie war die „Greta Thunberg“ des 15. Jahrhunderts und hatte in jugendlichem Alter die Mission, die französische Monarchie vor dem Untergang zu retten. Trotz ihres tragischen Endes auf dem Scheiterhaufen gelang ihr das letztlich auch: Johanna von Orleans, auch Jeanne d’Arc...

  • 07.05.20
Gemälde im Mailänder Dom: Karl Borromäus geht mit dem heiligen Kreuznagel in einer Prozession durch die Straßen Mailands während der Pestzeit.
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Wenn sich die Geschichte wiederholt
Als Mailand gegen die Seuche ansang

Schon vor fast 450 Jahren haben Menschen in Quarantäne über die Straßen hinweg gemeinsam gesungen – in Mailand zu Zeiten des Heiligen Karl Borromäus, als die Pest wütete und die Menschen ihre Häuser nicht verlassen durften. Freilich waren die Umstände damals anders als heute. Manches aber klingt sehr vertraut. Im heurigen März gingen die Videos durch die Welt: Die Italiener singen von ihren Fenstern oder Balkonen aus gegen Corona und ihre Einsamkeit in der Quarantäne an. Auch in Österreich...

  • 06.05.20
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