Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG - Gesellschaft & Soziales

Beiträge zur Rubrik Gesellschaft & Soziales

Feiern wir das positive Einigkeit zur Stärke der katholischen Identität bei Moderator Bergauer, Abt Pius, Chefredakteurin Lauringer, Bischof Schwarz und EU-Mandatar Mandl.

Die Seele Europas
Identität stärken statt Misstrauen schüren

Wo der Glaube auszieht, zieht der Aberglaube ein – in Anlehnung an den deutschen Romantiker Joseph von Eichendor (1788–1857), herrschte Einigkeit bei der Enquete am vergangenen Freitag in Stift Lilienfeld. Der St. Pöltner Bischof Alois Schwarz, SONNTAG-Chefredakteurin Sophie Lauringer und EU-Abgeordneter Lukas Mandl diskutierten die Frage „Seelenloses Europa?“. Zur Enquete hatte der wertkonservativ-europaorientierte christliche St.-Georgs-Orden bewusst drei Personen aus Kirche, Presse und...

  • 25.05.22
Neue Perspektive – nur mit einem eigenen Einkommen ist ein selbstbestimmtes Leben möglich.
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Die St. Elisabeth-Stiftung am Muttertag
Mama, du schaffst das!

Seit vielen Jahren unterstützt die St. Elisabeth-Stiftung der Erzdiözese Wien schwangere Frauen und alleinerziehende Mütter mit ihren Kindern mit Beratung und Wohnmöglichkeiten. Eine immer größer werdende Bedeutung hat dabei auch die Arbeitsintegration – der Fachbegriff für die Einbindung benachteiligter Menschen in die Arbeitswelt. Im Gespräch mit dem SONNTAG erzählt Iva Müller-Uri, Leiterin des Bereichs Arbeit bei der St. Elisabeth-Stiftung, wie ihre Arbeit abläuft und warum ein Arbeitsplatz...

  • 08.05.22
Selber Mama: Ich hab dich lieb auch an allen anderen Tagen.
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Gedanken zum Muttertag
Wenn wir unsere Mamas feiern ...

Der Muttertag ist ein Fixpunkt im Kalender. Am zweiten Sonntag im Mai werden die Mütter und Omas gefeiert, ob sie wollen oder auch nicht. Der Ehrentag wurde von den Nationalsozialisten zu Propagandazwecken missbraucht. Der Handel freut sich jährlich über hohe Umsätze, denn am Muttertag wird gerne und viel ge- und beschenkt. Persönliche Betrachtungen – zwischen Freude, Distanz und mancher Verkitschung. Die Geschichte des Ehrentages für alle Mütter ist herzbewegend: Als Anna Jarvis‘ Mutter im Mai...

  • 08.05.22
Kassabuch der Liebe nennt Annemarie Kury die Hefte, in denen sie von Beginn an jede Spende vermerkt.
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Die Gründerin der Bosnienhilfe
Ein Mensch kann viel bewegen

Seit 30 Jahren hilft Annemarie Kury Menschen in Bosnien. 300.000 Kilometer ist die ehemalige Krankenschwester für dieses Ziel unterwegs gewesen, das sind sieben Erdumrundungen. Am 5. Mai ist sie 90 Jahre alt geworden. „Es geht mir um die Sache, ich bin gar nicht wichtig“, sagt sie beim Interview. Das finden wir nicht. Denn ohne Annemarie Kury wären viele Menschen in Bosnien schlecht dran gewesen. Auf dem Tisch steht ein Topf mit dampfender, würzig duftender Suppe. „Bosnische Fürstensuppe“, sagt...

  • 05.05.22
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Zum „Tag der Arbeit“ am 1. Mai
Himmelschreiende Sünden in der Arbeitswelt

Franz Sieder, jahrzehntelang Betriebsseelsorger im Mostviertel in Niederösterreich, erläutert zum „Tag der Arbeit“ am 1. Mai im Interview mit dem SONNTAG den schillernden Begriff „Gerechtigkeit“. Und warum es einen neuen Sozialhirtenbrief der österreichischen Bischöfe braucht. Was es mit der sogenannten „Option für die Armen“  auf sich hat und warum Leiharbeit wie eine moderne „bezahlte Sklavenarbeit“ ist, wie Sieder sagt. „Franz Sieder ist für mich ein glaubwürdiger Zeuge des Evangeliums. Er...

  • 28.04.22
Wie viele Babys in den vergangenen Wochen von Leihmüttern zur Welt gebracht wurden, kann man nicht sagen. Was man aber weiß: Es werden täglich mehr.
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Leihmutterschaft in der Ukraine
Bestellt und nicht abgeholt

Leihmutterschaft ist in Österreich gesetzlich verboten. In der Ukraine ist das anders: Dort ist Leihmutterschaft erlaubt. Geschätzt 2.000 bis 2.500 Kinder werden jedes Jahr für – hauptsächlich – ausländische Paare geboren. Doch das Geschäft mit den Babys erfüllt bei weitem nicht nur ungewollt kinderlosen Paaren ihren Kinderwunsch. Leihmutterschaft ist vor allem ein Geschäft, das klar gegen Menschen- und Kinderrechte verstößt und das man deshalb weder den Leihmüttern noch den von ihnen geborenen...

  • 20.04.22
Indische Linsensuppe - das Lieblingsrezept von Gottfried Gansterer.
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Aktion Familienfasttag
So viel Hilfe steckt in einer Suppe

Wollten Sie immer schon wissen, wer die vielen Liter Suppe kocht, die bei der Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung (kfb) verteilt werden? Da sind einerseits die vielen engagierten Hobbyköchinnen und – köche, die mit Freude Suppen für den Familienfasttag kochen. Für die Großeinsätze wie beim Sammelsonntag am 13. März nach der Mittagsmesse im Stephansdom steht Gottfried Gansterer in der Küche der Tourismusschule „Modul“. Der Koch und Fachvorstand schnipselt, röstet und kocht...

  • 09.03.22
Franz Fischler: „Die Enzyklika Laudato si´ ist ein wichtiger Aufruf von Papst Franziskus ...“

Expertise von Franz Fischler
Ist eine Welt ohne Hunger möglich?

Der Anstieg des weltweiten Hungers hat vor allem mit Krieg und Terror zu tun. Im Gespräch mit dem SONNTAG erläutert der langjährige EU-Kommissar für Landwirtschaft, Franz Fischler, die Wurzeln des Hungers. Und warum das kirchlich forcierte Brunnen-Graben in den Ländern des Südens so wichtig ist. Er ist so etwas wie der „Mister Agrarpolitik“ in Österreich und in Europa: der langjährige österreichische Landwirtschaftsminister und spätere EU-Kommissar für Landwirtschaft, Franz Fischler. Im...

  • 02.03.22
Hildegard Burjan lebte zwischen Familie, Politik und Sozialmanagement.
Video 8 Bilder

Selig in der Politik: Hildegard Burjan
Die Brückenbauerin

Viele erinnern sich an die Seligsprechung Hildegard Burjans vor zehn Jahren im Wiener Stephansdom. Es war die weltweit erste Seligsprechung einer demokratisch gewählten Politikerin. Ein Porträt der sensiblen Brückenbauerin und Vorkämpferin für soziale Gerechtigkeit. von Sr. Karin Weiler CS Hildegard Burjan stammte aus Görlitz in Deutschland, war Jüdin und studierte als eine der ersten Frauen in Zürich und Berlin Germanistik, Anglistik, Philosophie und Sozialökonomie. Nach einem...

  • 30.01.22
Sr. Lucia Vecerka war eine begeisterte Pädagogin.
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Zufluchtsort für geächtete Kinder
Die Geheimschule der Ursulinen

Wie wichtig die Schule als Ort des sozialen Lebens für Kinder und Jugendliche ist, zeigte uns die Corona-Pandemie. Die Schülerinnen der Ursulinen mussten 1938 die Schließung ihrer Schulen erfahren. Die Nationalsozialisten verboten den pädagogisch engagierten Ordensschwestern jede Lehrtätigkeit. Die mutige Ordensfrau Sr. Lucia Vecerka widersetzte sich diesem Verbot und unterrichtete heimlich weiter. Nora Pärr, Historikerin und Archivarin des Ordens, berichtet über die Hintergründe. Im...

  • 23.01.22
 Schlomo Hofmeister: Das Judentum ist eine praktische Religion.
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Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister im Interview
Wir Juden gehören einfach zu Europa

Zunehmender Antisemitismus in Europa und Debatten über Beschneidungen, Schächten und das Tragen der Kippa bringen die Juden Europas zusehends unter Rechtfertigungs-Druck. Im Interview mit dem SONNTAG erläutert der Wiener Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister die Herausforderungen für die jüdische Gemeinde in Österreich. Er erinnert an die Notwendigkeit des interreligiösen Dialogs und warum es wichtig ist, dass auch die „Basis“ der Kirchen sich stärker mit dem Judentum auseinandersetzt. Heute ist...

  • 13.01.22
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Sei So Frei
Überlebenskampf in Amazonien

Sei So Frei bittet im Namen von Bischof Kräutler um Spenden. Die brasilianische Regierung probt den juristischen Generalangriff auf indigenes Land und indigene Rechte. Die betroffenen Völker wehren sich. – Bischof Erwin Kräutler berichtet über die Situation von Brasiliens Indigenen zwischen Corona und Völkermord. Seit dem Machtantritt von Bolsonaro wird zum Generalangriff auf die indigenen Völker getrommelt: Die in der brasilianischen Grundverfassung verankerten Rechte der Ureinwohner sind...

  • 08.01.22
1960 in der Mariahilfer Straße: Am letzten Sonntag vor Weihnachten konnte in Wien eingekauft werden.
Aktion 7 Bilder

Zur Sonntagsöffnung am 19. Dezember
Noch einmal ein „Goldener“ Sonntag

Geschäfte abseits des täglichen Bedarfs, die vom Lockdown betroffen waren, dürfen ausnahmsweise am vierten Adventsonntag öffnen. Historisch gesehen ist das nichts Neues: Denn von 1893 bis 1960 – mit Unterbrechungen – war in Wien eine Ladenöffnung am Sonntag vor Weihnachten, auch als „Goldener“ Sonntag bezeichnet, möglich. Eine katholische Initiative mit Beteiligung des Wiener Kirchenblattes hat dazu beigetragen, dass vor 60 Jahren dieser Ausnahmeregelung der Ladenschlusszeiten von der Politik...

  • 15.12.21
präsent. relevant. Wirksam. 
Ordengsgemeinschaften suchen und finden künftige Wege.

Jahrestagung der Ordensgemeinschaften
Die Orden geben Antworten auf die Krisen der Zeit

„Leidenschaftlich gegenwärtig“ – unter diesem Motto standen von 23. bis 25. November die Herbsttagungen der Ordensgemeinschaften. Die Tage in Wien zeigten, wie präsent, relevant und wirksam Orden für und in der Gesellschaft bis heute sind – gerade dann, wenn die Zeiten schwierig sind. Nach dem Drei-Jahres-Motto „einfach.gemeinsam.wach.“ starten die Ordensgemeinschaften Österreich nun mit einem neuen Thema „präsent.relevant.wirksam.“ in die kommenden Jahre, wie Generalsekretärin Sr. Christine...

  • 02.12.21
Dem Vergessen entreissen - Erwin und Christine Mann publizieren in der Reihe „Religion & Bildung“ seit Jahren Bücher zum traditionsreichen Schulwesen in der Erzdiözese Wien.
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Konfessionelle Schulen in der NS-Zeit
Als der Gymnasial-Direktor den Mist ausführte

Das Schicksal der katholischen, evangelischen und jüdischen Privatschulen in Wien während der NS-Herrschaft von 1938 bis 1945 war bislang kaum erforscht und dokumentiert. Christine und Erwin Mann erläutern im SONNTAG-Interview den Inhalt ihres faszinierenden Buches, in dem sie diese Zeit anhand der Quellen beleuchten. Die konfessionellen Privatschulen waren den Nationalsozialisten ein Dorn im Auge, daher wurden sie von den Machthabern mehr oder minder schnell geschlossen. Wie sind Sie...

  • 26.11.21
Mag.theol. Lic.rer.bibl. Dr. theol. Univ.-Prof. Johann Pock. Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät (seit 10/2018)

Meinung
Wozu Theologie?

Theologische Fakultäten in Österreich gehören seit Gründung der Universitäten zum Herzstück der Wissenschaften. Sie sind ein wesentlicher Teil der österreichischen Bildungslandschaft und auch die Bischöfe bekennen sich ausdrücklich dazu, dass es Theologie am säkularen Ort der Universität braucht. Gleichzeitig spüren Fakultäten aber auch die demographischen und gesellschaftlichen Veränderungen der vergangenen Jahre. Die aktuellen Herausforderungen sind zum einen thematische: Fragen des guten...

  • 22.11.21
Die Vision: An der Hand und nicht durch die Hand eines anderen Menschen sterben dürfen.
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Assistierter Suizid
Tabubruch – die straflose Beihilfe zum Suizid

Der Gesetzesentwurf zum assistierten Suizid birgt Chancen, aber auch eine Menge Gefahren, ist der Tiroler Anwalt Ivo W. Greiter überzeugt. Er befürchtet eine „Fristenlösung im Alter“, wo das Leben der alten Menschen nur mehr wenig zählt. Für ein Gesetz mit dieser Tragweite ist die Begutachtungsfrist von drei Wochen, also bis 12. November, viel zu kurz. Die Regierungsparteien hatten ja seit 11. Dezember 2020 Zeit, sich auf das Urteil und die Konsequenzen daraus vorzubereiten“, sagt der Tiroler...

  • 03.11.21
Sterbebegleitung statt Sterbehilfe, Nein zur Beihilfe zur Tötung, Ja zu Beistand und Begleitung.
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Assistierter Suizid
Erst Verbitterung verstärkt den Todeswunsch

Todeswunsch und Lebensüberdruss müssen nicht automatisch in den Selbstmord führen – alte Menschen wollen leben. Im Rahmen des diesjährigen Arbeitskonvents des Alten Orden von St. Georg in Wien hat der Berliner Psychiater und Psychotherapeut Michael Linden mit den gängigen Vorurteilen und Mythen rund um das vermeintliche Töten auf Verlangen aufgeräumt. Ein Beitrag zum „Sterbeverfügungsgesetz“, das mit 1 . Jänner 2022 in Kraft treten soll. Die österreichische Bundesregierung hat sich auf eine...

  • 01.11.21
Mein Blick ist weiter geworden, sagt Maria Jungk über ihre Arbeit bei Young Missio.

Glaubenszeugnis
Die Welt braucht Menschen, die sich zeigen, wie sie sind

Bei den Päpstlichen Missionswerken „Missio Österreich“ arbeitet Maria Jungk vor allem mit Kindern. Von ihnen, von den Menschen in den Ländern des globalen Südens und von Missionaren hat die 29-Jährige schon viel gelernt. Education Advisor of Young Missio“: So steht es als Berufsbezeichnung in der Email-Signatur von Maria Jungk. Die 29-Jährige erklärt, was sich hinter dieser Formulierung verbirgt: „Ich bin bei den Päpstlichen Missionswerken für die Erstellung der Bildungsmaterialien zuständig....

  • 25.10.21
In der Caritas-Schule „Am Himmel“ (Wien 19) gestalteten Jugendliche ein Promo-Video für die Schule.
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72 Stunden ohne Kompromiss
Wenn tausende Jugendliche "mitmischen"

Am 13. Oktober startete Österreichs größte Jugendsozialaktion „72 Stunden ohne Kompromiss“ bereits in die zehnte Runde. „Wir mischen mit“, so lautete das Jubiläumsmotto. Drei Tage lang stellten sich tausende junge Menschen in den Dienst der guten Sache und zeigten mit Teamgeist und Kreativität, was soziales Engagement bedeutet. Organisiert wurde das Projekt „72 Stunden ohne Kompromiss“ von der Katholischen Jugend Österreich in Zusammenarbeit mit youngCaritas und Hitradio Ö3. Viktoria Mayer, die...

  • 21.10.21
Marco Politi ist einer der besten Kenner des Vatikans.
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Vatikanexperte Marco Politi
„Große Passivität in der Weltkirche“

Er hört als Vatikan-Kenner das sprichwörtliche vatikanische Gras wachsen: Bestsellerautor Marco Politi analysiert in seinem neuen Buch „Im Auge des Sturms“, welche Chancen unser Papst in der Pandemie entdeckt. Der SONNTAG traf Politi in Wien und sprach mit ihm über die Reformbemühungen von Papst Franziskus. Marco Politi ist einer der anerkanntesten Vatikanexperten. Im Gespräch mit dem SONNTAG erläutert Politi den inner- und außerkirchlichen Widerstand gegen Papst Franziskus. Sie sind einer der...

  • 28.09.21
Aktiv trotz Demenz. Lebensfreude wird bei Promenz im Miteinander spürbar.

Zum Welt-Alzheimertag am 21. September
Lebensfreude trotz Demenz

Mit Demenz zu leben bedeutet mehr als „einfach nur“ vergesslicher zu werden. Betroffene – und auch ihre Angehörigen – empfinden Demenz auch als soziale Beeinträchtigung, fühlen sich von vielen in der Gesellschaft abgelehnt und ausgeschlossen. Dabei täte gerade ein Miteinander in den meisten Fällen so gut. Sie sprechen davon „blöd zu werden“. Sie verharmlosen ihre – manchmal auch schon fortgeschrittene – Vergesslichkeit, versuchen ihr im Gespräch mit anderen mit einer gehörigen Portion Sarkasmus...

  • 21.09.21
Ille C. Gebeshuber mit einem Brutblatt (Kalanchoe daigremontiana) – an den Blatträndern wachsen mit der Zeit sogenannte Kindel, mit Blättern und Wurzeln. Wenn sie abfallen, wachsen wieder schöne neue Pflanzen.
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Prinzip Schöpfungsverantwortung
Das Ziel: Globale Nachhaltigkeit

Ille C. Gebeshuber ist die neue Vorsitzende des Katholischen Akademiker-Verbandes in der Erzdiözese Wien. Die Physikerin im Interview über Naturwissenschaft und Glaube und über die Frage, wie die Zukunft aussehen wird, kann und soll. Gebeshuber spricht am 6. Oktober bei den Theologischen Kursen. Zuerst geht es darum, die gute Arbeit des Katholischen Akademiker/innen-Verbandes Wien fortzusetzen. Der KAV trifft als Forum Zeit und Glaube auf sehr großes Interesse“, sagt Ille Gebeshuber,...

  • 14.09.21
Otto Bauer (1881-1938) hat die österreichische Sozialdemokratie in der Ersten Republik geprägt. Er war Mitbegründer des Austromarxismus und verstand sich als Demokrat ebenso wie als revolutionärer Wegbereiter des Sozialismus. Nach dem unglücklichen Aufstand gegen die austrofaschistische Diktatur schrieb er im Exil die Broschüre "Der Aufstand der österreichischen Arbeiter".
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21. September: Dialog in Wiener Neustadt
Die Kirche, die Arbeiter und der Faschismus

Das Thema „Kirche und Sozialdemokratie in der Ersten Republik“ ist im wahrsten Sinn des Wortes ein heißes Eisen. In der Beurteilung und Bewertung scheiden sich bis heute die Geister. Ein Gespräch in Wiener Neustadt am 21. September steht im Zeichen des Dialogs. Warum das Verhältnis zwischen Kirche und Arbeiterschaft in Österreich nicht immer konfliktfrei war, erläutert Universitätsprofessor Martin Jäggle gegenüber dem SONNTAG. Warum haben sich in Österreich spätestens in der Zwischenkriegszeit...

  • 13.09.21

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