Nachrichten - Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

Kirche hier und anderswo

Appell von Kardinal Schönborn
Ostern als Hauskirche nur im kleinsten Kreis feiern

"Die Karwoche und Ostern sollen die Gläubigen heuer bewusst als Hauskirche nur mit jenen feiern, mit denen man zusammenlebt. Der Verzicht auf den Besuch von Eltern, Großeltern oder Freunden ist nötig, um Leben zu schützen." - Mit diesem Appell hat Kardinal Christoph Schönborn auch die Notwendigkeit der von der Bischofskonferenz beschlossenen Einschränkungen des kirchlichen Lebens am Mittwoch, 8. April, bekräftigt. Gleichzeitig erklärte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, dass die Katholische...

  • 08.04.20
Andreas Kaiser feiert Ostern in diesem Jahr in einer praktisch leeren Kirche. Damit es nicht gar so leer aussieht, kleben Fotos der Pfarrmitglieder in den Bänken.
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Nicht in der Kirche - heuer sind wir die Kirche!
Ostern ohne uns?

Keine Ostergottesdienste wie wir sie kennen, maximal vier Gläubige in der Kirche und die in jedem Fall mit einem Mindestabstand von einem Meter, keine großen Familienfeiern – die Regeln für Ostern in Zeiten von Corona sind klar. Und die Kar- und Ostertage damit für alle Gläubigen eine besondere Herausforderung. DER SONNTAG hat sich umgehört. Das heurige Osterfest hat sich Richard Hansl eigentlich ganz anders vorgestellt. Im vergangenen Jahr wurde der 34-jährige gebürtige Oberösterreicher im...

  • 08.04.20
In der Webstube und der Kreativwerkstatt der St. Elisabeth-Stiftung werden von den Frauen gerade Gesichtsmasken für die Kinder in den Mutter-Kind-Häusern genäht.

Trotzdem nah bei den Menschen
Wie die Erzdiözese Wien in der Coronakrise hilft

Die katholische Kirche Wiens ist in der derzeitigen Krise trotz Distanzwahrung hilfemäßig ganz nah bei den Menschen, die psychisch, pädagogisch oder finanziell in Sorge geraten sind. Ein Blick des SONNTAG auf einige Hilfsangebote beweist: Ob Alleinerziehende, Mütter in Notsituationen, Menschen mit Sorgen, die die Telefonseelsorge kontaktieren, oder auch Eltern, deren Kinder Privatschulen besuchen – die Erzdiözese Wien zeigt, sie ist in der Not nah bei ihnen und hilft. „Das Konfliktpotential...

  • 07.04.20
6. - 13. April 2020 - Karwoche im Ausnahmezustand. "Behalten Sie Ihr Leid und Ihre Ängste nicht für sich, sondern geben Sie sie ab: Die Abgabestelle ist das Kreuz unseres Herrn".

Corona: Weihbischof Turnovszky empfiehlt
Karwoche mit Leib und Seele

Kreuzweg hautnah, das ist es, was wir heuer erleben. Ich bin so froh, dass unsere christliche Religion das Kreuz als „Logo“ hat: Die Botschaft vom Leiden kennt jeder aus dem eigenen Leben, überhaupt derzeit. Jesus Christus, der Sohn Gottes, hat das Leid auch gekannt und erlitten. Darum versteht er zutiefst jeden Menschen, der mit Trauer, Lasten und Existenzängsten zu Ihm kommt. Darin besteht die Einladung der Karwoche: Behalten Sie Ihr Leid und Ihre Ängste nicht für sich, sondern geben Sie...

  • 06.04.20
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Texte zum Sonntag

Ein perfektes Beispiel für Massen­manipulation.

Gedanken zum Evangelium: Palmsonntag
Keine Sympathie für Populisten

Matthäus 26, 14 Matthäus 27,1-66 Ich finde Pilatus im Matthäusevangelium erfrischend unsympathisch. Und das macht mir das Matthäusevangelium selbst wiederum sympathisch. Denn dadurch wird die Frage, wer schuld am Tod Jesu ist, differenzierter und vielschichtiger beantwortet als in den anderen Evangelien. Und das hat auch Auswirkungen auf die Rolle, die „das Volk“ dabei spielt. Dass die Oberschicht Jerusalems, die Hohepriester und die Ältesten des Volkes, bei Matthäus nicht gut wegkommt,...

  • 04.04.20
Die bevorstehende Osternacht gibt uns die Gelegenheit, die Freundschaft mit Christus zu vertiefen und zu erneuern

Gedanken zum Evangelium: 5. Fastensonntag
Nichts bleibt, wie es war

Joh 11, 3-7.17.20-27.33b-45 Über den Tod redet man im Normalfall nicht gerne, und wenn man die Frage stellt, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, sind die Meinungen unterschiedlich. Manche Leute sagen: „Irgendetwas wird es schon geben.“ Man spürt dabei die Unsicherheit, wenn es um die Frage „Leben nach dem Tod?“ geht. Man verdrängt gerne die Tatsache, dass der Tod ein Bestandteil des Menschseins ist. Die Auferweckung des Lazarus von den Toten kann man als einen der Höhepunkte im...

  • 29.03.20
Das größte Glück ist bereits erfüllt. Wir gehören zu Jesus, zu Gott, zu Ihm, der alles, dich und mich, erschaffen hat.
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Gedanken zum Evangelium: 4. Fastensonntag
Freude einüben, Leben schöpfen

Halbzeit auf dem Weg nach Ostern. Zwischenstopp: Laetare-Sonntag. Zeit der Freude abseits der Umstände. Zeit zur Reflexion: Bin ich (noch) gut unterwegs? Gehe ich Ostern bewusst entgegen? Oder besser: Nehme ich schon bewusster wahr, dass Ostern auf mich zukommt? Dass die Fülle der Freude, das volle Leben kommt und schon da ist? Darin üben wir uns ein. Wer kennt sie nicht, die Sehnsucht nach Frieden, Freude und Gemeinschaft? Danach, angenommen, verstanden und geliebt zu sein, dazuzugehören?...

  • 22.03.20
Sie braucht sich nicht verstecken, nicht zu schützen, sondern sie erlebt, wie sie in der Begegnung mit Jesus lebendig wird.

Gedanken zum Evangelium: 3. Fastensonntag
Lebendig

Johannes 4,5–26. 39a.40–42 Die Sonntagsevangelien dieses Jahres begleiten Erwachsene auf ihrem Weg zur Taufe am Osterfest. Und sie laden uns ein, unser eigenes Getauftsein mehr zu entdecken. Denn Jesus berührt uns in der Sprache des Trostes, der Freude und des Friedens, die uns aus aller Erstarrung herausholt und lebendig werden lässt. Etwa neunzig Frauen und Männer aus unserer Diözese haben am Beginn der Fastenzeit im Zuge ihrer Vorbereitung auf die Taufe in der Zulassungsfeier einen...

  • 14.03.20

Menschen & Meinungen

Corona-Krise
Verschwörungstheorien rund um COVID-19

Der Ausbruch und die rasante Verbreitung von COVID-19 ist eine große Herausforderung für die gesamte Gesellschaft. Die Auswirkungen auf das alltägliche Leben sind massiv und umfassend. Weltweit suchen Wissenschaftler und Ärzte nach Antworten auf die Fragen nach dem Ursprung des Erregers, seiner Verbreitung, sowie nach einem möglichen Schutz davor und Heilung davon. "Auch in alltäglichen Gesprächen sowie in den sozialen Medien sind diese Fragen zur Zeit ein dominierendes und aktuelles Thema",...

  • 29.03.20
Jan-Heiner Tück: „Wir haben Tendenzen, in Kirche und Liturgie die Dimension der Klage herunterzufahren.“

Klage in der Corona-Krise
Warum beendet Gott das Leiden nicht?

Ein Grund zur Klage, auch vieler Gottsuchender, ist oft der Umstand, dass Gott scheinbar nicht eingreift, um das Leiden zu beenden. Wenn er doch allmächtig ist und es könnte. Oder kann er es nicht, wie manche meinen?  In Zeiten der Corona-Viren antwortet der Wiener Dogmatik-Professor Jan-Heiner Tück auf einige der schwierigsten Fragen der Theologie. Noch vor Ausbruch der großen Corona-Krise auch in Österreich hat der SONNTAG mit dem Wiener Dogmatik-Professor Jan-Heiner Tück Anfang März das...

  • 24.03.20
3 Bilder

Leben beginnt nicht erst mit der Geburt
Kinder haben Rechte – bereits im Mutterleib

Mehr als 30 Jahre nach Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention fordert die „aktion leben österreich“, dass ungeborene Kinder unter den Schutz der Kinderrechte gestellt werden. „Es ist höchste Zeit Kinder in ihrer Gesamtheit zu sehen, sagt Martina Kronthaler, Generalsekretärin der aktion leben österreich: „Und da gehört der Anfang des Lebens und damit die Schwangerschaft ganz einfach dazu. Das Leben beginnt nicht erst mit der Geburt.“ Es gehört für eine werdende Mutter und einen werdenden...

  • 24.03.20
4 Bilder

Gefahren-Erkennungssystem
Tipps gegen die Corona-Angst

Der Coronavirus hat unser Alltagsleben grundlegend geändert. Viele Menschen haben jetzt Angst um ihre Gesundheit, um ihre Arbeit und Existenz. Doch unsere größte Angst liegt heutzutage ganz woanders, sagt Joachim Bauer, Neurowissenschaftler, Arzt und Psychotherapeut: „Unsere größte und wichtigste Angst ist  heute der drohende oder tatsächlich eingetretene Verlust sozialer Verbundenheit.“ Aber gegen diese Angst kann man etwas tun. Wie im Übrigen auch gegen alle anderen Ängste. Der...

  • 17.03.20

Bewusst leben & Alltag

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Noch schnell ein Rezept fürs Selberbacken
Ein traditioneller Osterstriezel darf nicht fehlen

Zeit zum Backen hätten wir ja jetzt, oder? Wie wäre es zum Beispiel mit einem Osterstriezel? Hier ein Rezept – selbst getestet und für gut befunden. 😊 Zutaten: 500g Mehl1 Teelöffel Honig80g Kristallzucker60g geschmolzene Butter1 Packung Trockengerm1 Schuss Rum2 EL MilchRosinen – je nach Geschmack und Hagelzucker und/oder Mandelblättchen zum Darüberstreuen (kann man auch weglassen)Zubereitung: Das Mehl mit der Trockengerm vermischen. Dann den Honig, den Kristallzucker, den Rum und die...

  • 07.04.20
Irgendwann wird alles wieder „in Ordnung“ sein, wir werden wieder mit unseren Freunden zusammen sein können.
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Corona und die Schule zuhause
Was wir lernen

Im Corona-Hausunterricht lernen wir alle. Nicht nur die Kinder. Jeden Tag üben wir, gemeinsam konzentriert zu arbeiten. Die Ruhe zu bewahren, ist unsere größte Übung. Ein Erfahrungsbericht aus dem Familienleben in Quarantäne. Irgendwie hat sich schon sowas wie Alltag etabliert. Alltag in der Ausnahmesituation. Seit nun schon vier Wochen sind wir alle zuhause. Mein Mann, meine beiden Kinder Felix (11) und Veronika (9) und ich. Jetzt sind Osterferien, davor wurde gelernt. Schule jeden Tag....

  • 06.04.20
Mein 11-jähriger Sohn Felix versucht das beste aus der neuen Situation zu machen
2 Bilder

Corona und die Schule zuhause
Es fehlt etwas

Seit geraumer Zeit ist bei uns zuhause einiges anders. Die Kinder schlafen eine Stunde länger. Die Schule findet in der Küche statt. Wir haben eine gut funktionierende Gemeinschaft. Und doch fehlen uns die sozialen Kontakte. Ein Erfahrungsbericht von Michaela Necker. Was haben wir nicht alles schon geschafft in den ersten drei Wochen Corona-Krise! Wir haben Lernstrukturen für den Hausunterricht entwickelt. Wir haben unseren guten Lernrhythmus gefunden. Der Austausch mit den Lehrern und...

  • 01.04.20
Hausunterricht
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Und dann kam Corona
Schule zuhause

Plötzlich ist bei uns Zuhause alles anders. Denn unser Küchentisch ist nun ein Schultisch, unser Wohnraum das Schulgebäude und ich die Lehrerin meiner beiden Kinder. Das andere KlassenzimmerEin Erfahrungsbericht nach zwei Wochen Hausschule. Manchmal haben mein Mann und ich damit kokettiert, unsere beiden Kinder Felix (11 Jahre alt) und Veronika (9 Jahre alt) selbst zu unterrichten und uns irgendwohin für einige Monate abzusetzen. Sehnsuchtsorte gab es genug, Nizza, La Gomera, Susak....

  • 24.03.20

Gesellschaft & Soziales

Angesichts der aktuell unklaren Perspektiven sind viele Alleinerziehende nun einer Vielzahl von extremen psychischen Belastungen ausgesetzt

Wenn die Corona-Krise doppelt trifft
Unterstützung für Alleinerziehende

Alleinerziehende Eltern haben es im normalen Alltag schon besonders schwer, aber in der derzeitigen Situation haben sie extrem hohe Belastungen zu tragen. Nicht nur dass viele von Existenzsorgen, finanziellen Problemen und veränderten Berufsbedingungen betroffen sind, müssen sie auch noch dafür sorgen, dass ihre Kinder den enormen Herausforderungen der Schule gewachsen sind und diese oft neben dem eigenen homeoffice bei der Aufgabenbewältigung unterstützen. Oft gibt es nicht ausreichend...

  • 30.03.20
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Katholische Schulen geben den Kindern in der eigenen Heimat Bildung und Zukunft.

Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem
Bedrängten Christen helfen

Der Nahe Osten ist der größte Konfliktherd der Welt, in vielen Regionen droht dem Christentum der Untergang – ausgerechnet dort, wo es entstanden ist. Die Lage der Christen im Nahen Osten ist schlimm: Armut, Zerstörung und Verfolgung zwingen viele zur Flucht. Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem will den Menschen in ihrer Heimat Zukunft geben und ihnen ein menschenwürdiges Leben ermöglichen. Dieser päpstliche Laienorden, dem in Österreich 550 (weltweit 30.000) Frauen und Männer...

  • 25.03.20
Werde Teil des #TeamNächstenliebe!

Solidarität in Corona-Zeiten
Caritas: Immer mehr Freiwillige helfen

Caritas-Wien-Generalsekretär Klaus Schwertner ersucht um weitere Spenden von Geld oder aber Zeit, um Notlagen rasch und unbürokratisch begegnen zu können. Seit Tagen häufen sich Anrufe verzweifelter Menschen bei der Caritas, die wegen Mangels an Geld oder an Personen, die für sie einkaufen gehen, in Notlagen kommen und auf Hilfe angewiesen sind“, berichtet Caritas-Wien-Generalsekretär Klaus Schwertner in einem „Kathpress“-Interview. Zuletzt hätten sich alleine in Wien 2.700 meist junge Leute...

  • 25.03.20
Der Solarstrom ist kostengünstiger als alle bisher genutzten Methoden zur Stromerzeugung.
3 Bilder

Ethisches Investment
Man sieht nur die im Licht

Aglaë Hagg-Thun, Vorstandsmitglied bei Oikocredit Austria, konnte sich in Ghana davon überzeugen, wie eine Glühbirne das Leben zum Besseren wenden kann. Große Gebiete nördlich der Hauptstadt Accra sind vom nationalen Stromnetz abgeschnitten. In einem der Dörfer lebt der Kakaobauer Paul Bukuroh Appiah mit seiner Frau und sechs heranwachsenden Kindern: „Uns ist wichtig, dass sie eine gute Ausbildung genießen. Selbstverständlich auch die Mädchen!“, betont er stolz. „Die nächste Generation von...

  • 05.03.20

Pfarrblatt

Inserate fürs Pfarrblatt

Danke, dass Sie den SONNTAG unterstützen, indem Sie unsere Inserate in Ihrem Pfarrblatt einbinden. Folgende Formate stehen zur Verfügung. Einfach anklicken und herunterladen! SONNTAG-ABO, A6, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A6, quer, 4cSONNTAG-ABO, A7, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A7, quer, 4cSONNTAG-ABO, A8, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A8, quer, 4c

  • 23.02.20

Kunst & Kultur

Selbstbildnis als junger Maler
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Zum 500. Todestag des genialen Malers
Raffael Santi – der Leuchtstern der Renaissance

Als er starb, weinte sogar der Papst: Raffaels Todestag jährt sich in diesen Tagen zum 500. Mal. Der Maler und Petersdom-Architekt gilt als einer der größten Künstler der Geschichte. Sein früher Tod mit nur 37 Jahren zeigt Parallelen zu unserer Gegenwart. Italien hatte weder Kosten noch Mühen gescheut, um den 500. Todestag eines seiner größten Künstler angemessen zu würdigen. „Raffaels Kunst, die Lichteffekte seiner Gemälde, die Farben seiner Werke sind ein wesentlicher Bestandteil des...

  • 07.04.20
Bildzitate von biblischen Heilungen: die Erweckung des Lazarus, das Ohr des Soldaten im Garten Gethsemane, die Heilung des Gelähmten.
3 Bilder

Künstler Heinz Ebner
„Der da am Kreuz stirbt, der heilt“

Der aus Güssing stammende und in Wien lebende Künstler Heinz Ebner bezieht seine Inspiration aus seinen katholischen Wurzeln. Er ist fest der Überzeugung, nur auf einem guten Humus kann etwas Neues und völlig anderes entstehen. Zu Ihrem Schaffenswerk zählen auch Kreuzwege. Einer davon ist 2014 in Eisenstadt entstanden. Was ist das Besondere an diesem? Heinz Ebner: Mir war klar, die Stationen für die Kapelle des Eisenstädter Caritasheims St. Martin muss ich nicht neu erfinden....

  • 03.04.20
Kabarettist Georg Bauernfeind

Überleben in der Corona-Krise
Warum Humor gerade jetzt wichtig ist

„Wenn die Welt untergeht, bleib ich ganz gelassen, des schau ich mir im Fernsehen an, des möcht ich nicht verpassen…“, heißt es im aktuellen Bühnenkabarett „Ehrenamtlich“ von Georg Bauernfeind. Dem SONNTAG sagte der Kabarettist auch, wie uns eine humorvolle Weltsicht in der aktuellen Krise hilft. Georg Bauernfeind spiegelt in seinen Kabarettprogrammen wie kein anderer seines Faches das katholische Milieu, so auch in seinem aktuellen Bühnenerfolg „Ehrenamtlich“. Er weiß, wovon er...

  • 18.03.20
2 Bilder

Pflege kirchlicher Objekte
Damit wir weiterhin schöne Kirchen haben

Ein neues Handbuch für Österreichs Mesnerinnen und Mesner gibt Tipps, bietet Anregungen und konkrete Impulse zur Pflege und Bewahrung unserer kirchlichen Objekte. Diözesankonservatorin Elena Holzhausen im Gespräch. Wofür ist das „Referat für Kunst und Denkmalpflege“ zuständig? Elena Holzhausen: Wir kümmern uns um den Erhalt der Kirchenräume und ihrer Ausstattung. Wir stehen als Servicestelle, aber auch als Weiterbildungsstelle für Pfarren, die Fragen haben, zur Verfügung. Wir begleiten...

  • 06.03.20

Serien

Christus trommelt und tanzt vor der liebenden Seele. Buchmalerei aus dem Codex 710 in der Stiftsbibliothek Einsiedeln
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Gedanken zur Fastenzeit von Pater Martin Werlen OSB - Teil 7
Mit Christus, dem Meister des Tanzes

Ein starkes und zugleich ungewohntes Bild für den Glauben ist für die Benediktinerin Silja Walter der Tanz. So schreibt sie in einem Brief: „Kürzlich fiel mir ein: ‚Am Anfang war der Tanz’ – denn der Geist Gottes schwebte über den Wassern und alles ward Bewegung im Kosmos.“ Silja Walter (1919–2011), der dichtenden Nonne aus dem Kloster Fahr, verdanken wir viele Texte. Einige sind uns als Lieder bekannt, zum Beispiel „Eine große Stadt ersteht“ im Gotteslob (Nr. 479). Ein bedeutendes Werk...

  • 07.04.20
Vergebung ist keine Geste, die wir beherrschen, sondern etwas, um das wir ringen und bitten können. Der Wunsch zu vergeben fordert uns heraus, dass wir uns einem größeren Geschehen überlassen, das sich wie „von selbst“ in uns ereignet.
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Schwester Melanie Wolfers SDS: Die Kunst des Vergebens
Vergebung reift heran

Spreche ich mit Bekannten über den Prozess des Vergebens, dann stehen wir schnell vor der Frage: Braucht es ein spirituelles Fundament, um verzeihen zu können? Oder ist Vergeben-Können eine Leistung, die sich jemand erarbeitet – und sei es durch eine Therapie? Zweifelsohne, Vergeben fällt einem nicht einfach in den Schoß, sondern es braucht das geduldige Arbeiten an Erinnerungen und Gefühlen. Doch jemandem wirklich von Herzen verzeihen zu können ist bei allem Engagement immer auch etwas, das...

  • 04.04.20
Jesus zieht am Palmsonntag in Jerusalem ein, um dort als das „Lamm Gottes“ zu sterben.

Palmsonntagsgedanken von Pater Karl Wallner
Es ist Gott selbst

Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche; sie heißt in der Liturgie korrekterweise „Heilige Woche“, weil wir das Heiligste feiern, das es gibt: Unsere Erlösung! Ich möchte Sie daher einladen, diese heilige Zeit intensiver mitzufeiern als in den vergangen Jahren. Bitte machen Sie ihre Einkäufe und Besorgungen so, dass Sie Zeit haben für die Gottesdienste. Bitte machen Sie Ihren Osterputz noch vor dem Gründonnerstag, wo das „Heilige Triduum“ beginnt. Ich verspreche Ihnen, dass Sie durch die...

  • 04.04.20
„Jesus kehrt beim Super-Sünder ein. Welche Hoffnung leuchtet hier für uns alle auf!“, meint Pater Martin Werlen OSB - Im Bild das Gemälde "Jesus und Zachäus" von P. Karl Stadler OSB im St. Josefshaus in Engelberg (Schweiz).
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Gedanken zur Fastenzeit von Pater Martin Werlen OSB - Teil 6
In Schuld verstrickt sein

Es gibt Erzählungen in der Heiligen Schrift, die mich besonders bewegen. Sie sind für mich sozusagen kostbare Perlen. Wie oft habe ich mir gedacht: Sie allein wäre für mich Grund genug,diesem Jesus nachzufolgen. Eine solche Erzählung ist die von Zachäus (Lk 19,1–10). Jesus kommt nach Jericho. Dort ist dieser Zachäus daheim. Von ihm erfahren wir mit wenigen Worten einiges: Er ist der Chef der Zöllner – also nicht nur ein von der damaligen Gesellschaft Verachteter, sondern der Chef der...

  • 04.04.20

Sonderthemen

Kommentare & Blogs

Am Abend des Gebetes übergab Geistlicher Assistent Franz Wilfinger seine Aufgabe an Peter Stroissnig.

Vor den Corona- Maßnahmen in Maria am Gestade
"Amtsübergabe" am Abend des Gebetes

"Dein Reich komme" kennenlernen„Wir sollen nie aufhören zu lernen, z. B. neue Speisen kennenlernen, oder auch über Gegensätze bei der Verkündigung, wenn uns Jesus ´Dein Reich komme´ beten lehrt“, sagte Franz Wilfinger, der Geistliche Assistent der KMB Wien Stadt, beim Abend des Gebetes am 9. März 2020 in Maria am Gestade. … damit sein Reich wirksam wird "Manche Gebete gehen uns leicht von den Lippen, doch Gott mutet es den Glaubenden jeden Zeitalters zu, damit sein Reich wirksam wird unter...

  • 04.04.20

Glaube & Spiritualität

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"Passionswege" und Auferstehung
„Die Diagnose war der Anfang, nicht das Ende“

Ende 2018 erhält Angela Ringhofer die Diagnose Brustkrebs. Über ein Jahr lang kämpft die zweifache Mutter mit der Erkrankung, erfolgreich. Ihre Erlebnisse teilt sie in einem „Passionsweg“. Jesus wird zum Tode verurteilt:Ich sitze in der Ambulanz und höre nur: bösartig, aggressiv, schnellwachsend. Ein Tumor. In meiner Brust. Die Zeit bleibt irgendwie stehen und ich frag’ mich, ob das grad wirklich passiert oder ich gleich aus einem bösen Traum erwache. Mir wird ganz heiß und ich starre die...

  • 08.04.20
Vincent Bueno: Seinen Glauben will er weniger mit Worten, sondern mit seinem Tun bezeugen.
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Zeit für meinen Glauben
„Gesegnet zu sein ist wichtiger als Ruhm und Geld“

Vincent Bueno, Österreichs Fixstarter beim Song Contest 2021, feiert Ostern über Livestream mit seiner Gemeinde. Seinen Glauben will er weniger mit Worten, sondern mit seinem Tun bezeugen. Alive‘ heißt der Song, mit dem Vincent Bueno im Mai beim Eurovision Song Contest in Rotterdam für Österreich ins Rennen gehen wollte. Das wird leider nichts. Corona macht auch Vincent einen Strich durch die Rechnung, der Song Contest ist auf nächstes Jahr verschoben, und Vincent verbringt – wie fast alle...

  • 08.04.20

Religion im Netz
Medientipps zu Themen um Gott, Glaube und Religion

Wir erleben gerade eine Umbruchsituation in der digitalen Welt, die die Medienangebote und die Mediennutzung komplett verändern. Immer mehr Menschen schauen Videos im Internet außerhalb von regulären Fernsehsendezeiten und das Angebot von religiösen Themen in Mediatheken von Medienunternehmen nimmt zu. Der SONNTAG möchte ab sofort laufend Medientipps zu Videos on Demand geben. kreuz und quer Mein Stephansdom "Unter dem breiten Dach des Stephansdoms ist für viele und vieles Platz", sagt...

  • 08.04.20
Fresken des Künstlers Giotto di Bondone in der Kirche San Francesco in Assisi, Szene "Noli me tangere" - Begegnung von Maria Magdalena mit dem Auferstandenen (Johannes-Evangelium 20,11-18)
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Glauben an die Auferstehung
Kein Ostersonntag ohne Karfreitag

Wir Christen sind jetzt corona-bedingt noch mehr gefordert. Wie von Ostern, wie von Auferstehung und vom Leben reden in Zeiten des weltweiten vielfachen Sterbens? Der Wiener Neutestamentler Markus Tiwald über den Oster-Glauben. Der Glaube an die Auferstehung Jesu und der Auferstehung der Toten ist eines der Herzstücke des christlichen Glaubens. Der Wiener Universitätsprofessor für Neues Testament, erläutert gegenüber dem SONNTAG seine österliche Hoffnung in diesen Tagen. In Zeiten der...

  • 08.04.20

Geschichtliches & Wissen

Als steinerner Zeuge des Unvergänglichen hatte der Dom durch über 800 Jahre hinweg allen Widrigkeiten getrotzt, hatte Feuersbrünste, Türkenbelagerungen und Franzosenkriege überstanden. Doch in den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges blieb auch St. Stephan nicht mehr verschont vor der Vernichtung.
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Dombrand vor 75 Jahren
Als unser „Steffl“ in lodernden Flammen aufging

Die Tage von 11. bis 13. April 1945 gehören zu den ganz traurigen Ereignissen in der Geschichte des Wiener Stephansdoms. Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Kathedrale durch einen Brand schwer beschädigt. „Ich dachte, das Sicherste für einen Angriff ist die Stephanskirche“, erinnerte sich der bereits verstorbene Pfarrer Hans Neunherz aus Niederabsdorf an seinen Aufenthalt am 12. März 1945 in der Wiener Innenstadt. Die Sirenen heulten. Voralarm. Das bedeutete, feindliche Flugzeuge...

  • 08.04.20
Totenkrone aus Metall: für die Geschichtsforschung besonders interessant.
4 Bilder

Verborgene Plätze, besondere Schätze
Faszination Archäologie

Bei Bauarbeiten im Wiener Elisabethinen-Kloster wurde ein längst vergessener Friedhof aus dem Barock entdeckt. Auf dem Gelände des ehemaligen Spitalsfriedhofs wurden rund 400 Skelette ausschließlich von Frauen gefunden. Wer waren die Frauen, wie lebten sie und woran starben sie? Anthropologin Michaela Binder erzählte dem SONNTAG, welche Erkenntnisse die Forschung aus den Funden gewinnen kann, um ein noch unbekanntes Kapitel Wiener Stadtgeschichte ans Licht zu bringen. Die hohe Barockfassade...

  • 26.03.20
Ausweis des Schülers Kurt Winkler, 1939
3 Bilder

Eine versunkene Welt
Das jüdische Leben im Land der 1000 Hügel

„Ich komme aus einer anderen Welt, die es nicht mehr gibt, von der alle Spuren ausgelöscht wurden und die nie wieder auferstehen wird. Einer Welt, in welcher Tradition und Religion sehr stark verankert waren.“ (Fritz Blum) Der Historiker Johann Hagenhofer war lange Jahre Direktor eines Gymnasiums in Wiener Neustadt. In der Pension begann er mit der zeitgeschichtlichen Recherche in seiner Heimat, der Buckligen Welt. Die Landschaft im Südosten Niederösterreichs ist auch als Land der 1.000...

  • 17.03.20
Alte Glasflaschen mit medizinischen Essenzen in einer Holzbox (ehemalige Benediktinerabtei von Muri im schweizerischen Kanton Aargau)
5 Bilder

Alte Schätze neu entdecken
Was können wir von der Klostermedizin lernen?

Das medizinische Wissen der Klöster ist auch nach Jahrhunderten wertvoll und kann heute noch zur Gesundheit beitragen. Der heilige Benedikt von Nursia (um 480 bis 547) gilt als Vater der Klostermedizin. In einer Zeit des Niedergangs der antiken Kultur, der Völkerwanderung und der Pestwellen gründete er 529 das Kloster Montecassino. Für das Mutterkloster des Benediktinerordens schrieb er seine berühmte „Regula Benedicti“. Im 36. Kapitel der Ordensregel heißt es: „Die Sorge für die Kranken...

  • 23.02.20

Pfarrleben

„FranZ“: Am 22. Februar 2020 fand die Eröffnung mit Kardinal Christoph Schönborn statt.

Neue Wege im Stadtentwicklungsgebiet
Begegnungszentrum „FranZ“ eröffnet

Auf dem Areal des ehemaligen Nordbahnhofs in der Wiener Leopoldstadt lädt unsere Kirche mit dem neuen Begegnungszentrum „FranZ“ vor allem junge Familien zum Staunen und Begegnen ein. Seit 22. Februar 2020 können nach der feierlichen Segnung und Eröffnung durch Kardinal Christoph Schönborn vor allem Familien die Angebote des neu eröffneten katholischen Begegnungszentrum „FranZ“ im Nordbahnviertel (Wien 2) nutzen. Mit dem „FranZ“ setzt die Erzdiözese Wien auf eine neue Strategie in den...

  • 25.02.20
Engagiert: Helmut Schüller, Edin Moranjkic, Roswitha Feige, Senad Tutic, David Neuber.

Pfarrnetzwerk Asyl
Hilfe für unbegleitete Flüchtlinge in Bosnien

Mit dem Bau von drei Schutzhäusern für jugendliche Flüchtlinge will das „Pfarrnetzwerk Asyl“ konkret vor Ort in der Stadt Bihac helfen. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Frauen und Kinder sind die verletzlichste Gruppe unter den Flüchtlingen, die an den EU-Außengrenzen unter sehr schwierigen Bedingungen feststecken. „In Bihac, einer bosnischen Stadt, in der jedes Jahr Tausende Flüchtlinge ankommen, leben derzeit ca. 400 unbegleitete minderjährige Buben in einem großen Flüchtlingslager...

  • 20.02.20
3 Bilder

Retz gedenkt des Wiener Stadtpatrons
Ein Platz und ein Weg für Klemens Maria Hofbauer

In Retz wird am 14. März ein Platz nach Klemens Maria Hofbauer benannt. Dazu kommt ein bis nach Wien führender Klemens-Maria-Hofbauer-Weg. Die Stadt Retz benennt die Verkehrsfläche zwischen dem Haus Taberngasse (ehemalige Pfarrschule) – Stohlgasse – Volksbank und Znaimerstraße in Klemens Maria Hofbauer-Platz. Dies geschieht zum Gedenken an den Heiligen Klemens Maria Hofbauer, dessen Todestag sich am 15. März zum 200. Male jährt. Der nachmalige Heilige (Heiligsprechung 1909) und seit 1914...

  • 13.02.20
Engagiert: Sr. Samuela Peterkova und Dechant Karl Engelmann.

Ernstfall Nächstenliebe
Konkrete Hilfe angesichts der "versteckten Armut"

Die Sozialpastoral Hernals ist ein Projekt der vier Pfarren Dornbach, Hernals, Marienpfarre und Sühnekirche für Menschen, die in Armut leben, die bedürftig sind, und die nach Hilfe suchen“, sagt Sr. Samuela Peterkova, die seit September 2017 die Kontaktperson für die „Sozialpastoral“ ist. „Wir haben in den Pfarren nach wie vor Caritas-Betreuung und Caritas-Arbeitskreise, die wir aber altersmäßig langfristig neu aufstellen müssen“, sagt Dechant Karl Engelmann, Pfarre...

  • 19.12.19
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