Nachrichten - Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

Nachrichten aus der Erzdiözese Wien

Bewusst leben & Alltag
Kirchliche Trauung: Der Rückgang spiegelt den gesellschaftlichen Wandel wider.
2 Bilder

Zurück zu den Sakramenten
Kirche, die stärker hört und weniger normiert

Die gefeierten Sakramente sind so etwas wie der Lebensnerv unserer katholischen Kirche. Bedingt durch die Corona-Pandemie kam es in den vergangenen Jahren zu einem massiven Rückgang bei der Spendung der Sakramente. Der Wiener Pastoraltheologe Johann Pock erläutert gegenüber dem SONNTAG die Auswirkungen für das Leben der Menschen. Laut Kirchenstatistik 2020 hat die Corona-Pandemie auch das kirchliche sakramentale Leben in Österreich stark beeinträchtigt. So gab es beispielsweise bei den...

Menschen & Meinungen
Philipp Michalitsch (35) ist Musiker und hat sich dem Rap verschrieben. Er ist unter seinem Künstlernamen „Freeman“
auch schon im Stephansdom aufgetreten.

Meinung
Ein Traum

Das Gebäude ist undercover, nicht als Kirche erkennbar. Es gibt nicht einmal ein Türschild. Eigentlich ist es eine Bar. Ein Ort, an dem man spielen kann. Der Priester schaut gar nicht aus wie ein Priester – eher wie ein „dude“. Sein Kompagnon schaut wie aus einem Mafia-Film aus. Er betreut nebenberuflich eine andere Bar. Unsere Worship-Sängerin hat was Kalifornisches an sich: blonde Haare, fast immer in Jogginghosen und Hund Maggi ist superwichtig. Die Mucke passt. Dann gibt’s unseren „crazy...

Bewusst leben & Alltag
Pater Wilrfried Lutz, wie ihn viele in Erinnerung haben: fröhlich und gut gelaunt.
6 Bilder

Urlaub für Blinde, Sehbehinderte – und Sehende
Gemeinsam Grenzen überwinden

Seit mehr als 50 Jahren ermöglichen die „Blindenfreizeiten Pater Lutz“ Urlaube und Freizeitangebote für blinde und sehbehinderte Menschen. Und sie beweisen damit: Wer meint, dass Wandern, Bergsteigen, Langlaufen, Tandem fahren und Kunstschätze entdecken nur für sehende Menschen möglich ist, der irrt. Respekt und Sympathie für einen Geistlichen und sein Herzensprojekt schwingen unüberhörbar mit, wenn Christl Raggl von Pater Wilfried Lutz erzählt: „Empathisch war er. Zudem weitsichtig, weltoffen...

Menschen & Meinungen
Rudolf Szabo hat sein Leben radikal geändert.
3 Bilder

Glaubenszeugnis
Es hat Jahre gedauert, bis ich mir verzeihen konnte

Rudolf Szabo muss als Bankräuber ins Gefängnis. Und schlägt danach einen ganz neuen Weg ein. Vor über fünfundzwanzig Jahren begeht der gebürtige Wiener Rudolf Szabo in seiner Schweizer Heimat eine Reihe brutaler Raub- überfälle. Den damaligen Liebhaber seiner Frau schlägt er fast tot, einem fünfjährigen Mädchen hält er bei einem Überfall eine geladene Waffe an den Kopf. Zwölf Jahre soll er laut Anklage ins Gefängnis, zu neun Jahren wird er verurteilt, nach sechs Jahren frühzeitig entlassen....

Menschen & Meinungen
Latein und die Antike gehören zu Marie-Theres Schmetterers großen Leidenschaften.
2 Bilder

Glaubenszeugnis
„Zuagraste“ zu sein, hat Vor- und Nachteile

Marie-Theres Schmetterer ist Pfarrgemeinderätin in Wildungsmauer. Mit dem SONNTAG spricht sie über ihre Liebe zur Antike, ihre Arbeit in der Pfarre und darüber, was ihr in der Trauer nach dem Tod ihres Mannes geholfen hat. Marie-Theres Schmetterers Herz schlägt für Latein und die Antike. Die 66-Jährige liebt christlich-lateinische Literatur und hat die theologischen Kurse gemacht. Frau Schmetterer, ist Ihr Zugang zum Glauben eher ein intellektueller? Ich bin ein intellektueller Mensch und will...

Kommentare & BlogsPremium

Zeit für den Hirtenhund
Nachdenken über das Jetzt Gottes

Als ich ein Welpe war, war die Zukunft eine Verheißung. Die Leine war lang, der Horizont weit. Es gab keine nennenswerten Konflikte oder Kriege, David Hasselhoff hatte den „Ostblock“ weggesungen, kurz: Alles fügte sich – für mich und viele meiner „Generation X“, der bis 1980 Geborenen. Wie anders dagegen die heutigen jungen Erwachsenen, die „Generation Z“: top-ausgebildet, doch prekär beschäftigt, bedacht und engagiert, katastrophensensibel, nüchtern, zielstrebig – und von den Umständen in eine...

Texte zum Sonntag
Eine Zeit der Gnade
2 Bilder

Gedanken zum Evangelium: 3. Sonntag im Jahreskreis
Heute noch!

Kann man heute noch an Jesus glauben? Ist es naiv, heute noch an eine gute Nachricht, an das Evangelium, zu glauben? Ist es nicht schlicht unrealistisch, an Gerechtigkeit, Befreiung und Versöhnung zu glauben, im 21. Jahrhundert? An diesem Sonntag könnte man es sich leicht machen, man könnte sich die Predigt sparen. Denn das Lukasevangelium erzählt davon, wie Jesus selbst predigt. Er besucht die Synagoge in Nazaret, es wird eine Bibelstelle gelesen, und Jesus legt den Text aus. Es sind ein paar...

Kirche hier und anderswo
Mit Weitblick: Als Seelsorger sucht Markus Beranek beim synodalen Weg den Dialog.
3 Bilder

Sie sind gefragt
Mut zum offenen Wort

Papst Franziskus hat eine große Vision. Er träumt von einer Kirche, in der wir einander auf Augenhöhe begegnen. Diesen Prozess nennt die Kirche synodal. Dem SONNTAG erklärt Pastoralamtsleiter Markus Beranek, warum es Sinn hat, diesen Weg persönlich mitzumachen. Das Interview führte Georg Schimmerl. Auf dem synodalen Weg erzählen die Gläubigen, was sie erfahren haben, sie finden mutige Worte und sie sind bereit zum Zuhören. In unserer Erzdiözese Wien leitet der Priester und Pastoralamtsleiter...

Gesellschaft & Soziales
 Schlomo Hofmeister: Das Judentum ist eine praktische Religion.
3 Bilder

Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister im Interview
Wir Juden gehören einfach zu Europa

Zunehmender Antisemitismus in Europa und Debatten über Beschneidungen, Schächten und das Tragen der Kippa bringen die Juden Europas zusehends unter Rechtfertigungs-Druck. Im Interview mit dem SONNTAG erläutert der Wiener Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister die Herausforderungen für die jüdische Gemeinde in Österreich. Er erinnert an die Notwendigkeit des interreligiösen Dialogs und warum es wichtig ist, dass auch die „Basis“ der Kirchen sich stärker mit dem Judentum auseinandersetzt. Heute ist...

Kommentare & BlogsPremium
Höfliche Redaktion 1998: Elke Galvin (im Bild rechts) meldet sich am Telefon mit ihrem Namen.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Ein später Anrufer

Radio Stephansdom wurde 1998 gegründet (und 2015 in Radio klassik Stephansdom umbenannt). Es war der Wunsch von Kardinal Christoph Schönborn, als Diözese einen Radiosender zu haben. Eine der Mitarbeiterinnen der ersten Stunde war Elke Galvin. Sie war eine der Redakteurinnen, die aus der Welt der Kirche Sendungen gestaltete. Sie hat uns folgende Geschichte erzählt: Redaktionsbüro Radio Stephansdom, Ende der 1990-er Jahre. Elke Galvin war alleine im Zimmer, denn die Kolleginnen waren bereits...

Kirche hier und anderswo

Martha Warosch, Pfarrgemeinderätin in Siebenhirten.

PGR konkret
Mitarbeit im PGR lohnt sich

Ich blicke auf 25 Jahre im Pfarrgemeinderat von Siebenhirten im Weinviertel zurück. Siebenhirten ist eine kleine Ortschaft mit etwas mehr als 500 Einwohnern. Damals fühlte ich mich mit allem überfordert, als Jugendliche zwischen den Erwachsenen im PGR. Zehn Jahre später begann dann meine zweite „Karriere“ als Pfarrgemeinderätin. Mittlerweile war ich Lektorin und mit dem Pfarrleben vertraut. Ich begann ein Krippenspiel für Kinder einzustudieren und kümmerte mich um die Ministranten. Ebenso...

  • 18.01.22
Familienpastoral in Wilfleinsdorf Walpurga Schendel, 
Margarete Miskovics, Daniel Hejda, Manuel Kellner und Pfarrer P. Pawel Gnat.

Sonntagnachmittag für Jung und Alt
Wo die Themen der Gottesdienste wie mit dem „Mixer“ gesucht werden

Das Familien-Pastoral-Team der Pfarre Wilfleinsdorf in der Nähe von Bruck an der Leitha geht mit einer neuen Gottesdienst-Reihe am Sonntagnachmittag neue Wege. Wir wollen die Familien-Pastoral in unserer Pfarre intensivieren, weil die Familien der Kern der Kirche und der Gesellschaft sind“, erzählt Daniel Hejda dem SONNTAG. Das Familien-Pastoral-Team gestaltet zum einen die „klassischen Familien-Messen“ am Sonntagvormittag wie auch die neue Gottesdienst-Reihe „Auftanken“ am Sonntagnachmittag,...

  • 16.01.22
Mit Weitblick: Als Seelsorger sucht Markus Beranek beim synodalen Weg den Dialog.
3 Bilder

Sie sind gefragt
Mut zum offenen Wort

Papst Franziskus hat eine große Vision. Er träumt von einer Kirche, in der wir einander auf Augenhöhe begegnen. Diesen Prozess nennt die Kirche synodal. Dem SONNTAG erklärt Pastoralamtsleiter Markus Beranek, warum es Sinn hat, diesen Weg persönlich mitzumachen. Das Interview führte Georg Schimmerl. Auf dem synodalen Weg erzählen die Gläubigen, was sie erfahren haben, sie finden mutige Worte und sie sind bereit zum Zuhören. In unserer Erzdiözese Wien leitet der Priester und Pastoralamtsleiter...

  • 12.01.22
Elisabeth Dastl ist Pfarrgemeinderätin in Haugsdorf.

PGR konkret
Die Kirche als Kraftort

Die Kirche war von jeher schon mein persönlicher Zufluchtsort. Die stille Atmosphäre ringsum – mein idealer Kraftort. Engagiert habe ich mich daher schon früh in der Pfarre Haugsdorf, etwa beim Organisieren des Jungscharlagers und als Kommunionspenderin. Als ich dann 22 Jahre jung war, sprach mich Pater Leopold an, ob ich nicht dem Pfarrgemeinderat angehören wolle. Ich freute mich, dass man mir das Vertrauen schenkte und nahm das Angebot dankend an. Ich hatte das Gefühl, so noch mehr zur...

  • 04.01.22
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Texte zum Sonntag

Eine Zeit der Gnade
2 Bilder

Gedanken zum Evangelium: 3. Sonntag im Jahreskreis
Heute noch!

Kann man heute noch an Jesus glauben? Ist es naiv, heute noch an eine gute Nachricht, an das Evangelium, zu glauben? Ist es nicht schlicht unrealistisch, an Gerechtigkeit, Befreiung und Versöhnung zu glauben, im 21. Jahrhundert? An diesem Sonntag könnte man es sich leicht machen, man könnte sich die Predigt sparen. Denn das Lukasevangelium erzählt davon, wie Jesus selbst predigt. Er besucht die Synagoge in Nazaret, es wird eine Bibelstelle gelesen, und Jesus legt den Text aus. Es sind ein paar...

  • 19.01.22
Mit Jesus an einem Tisch

Gedanken zum 2. Sonntag im Jahreskreis
Wo sich neues Leben rührt

Manchmal stehen wir uns mit unseren Bildern, wie Kirche zu sein hat, selbst im Weg. Das Evangelium könnte zu einer Spurensuche inspirieren, wo Freude am Evangelium heute konkrete Gestalt annimmt. An vielen Orten von Kirche ist das die Stimmung: der Wein ist aus. Es fehlt an der Perspektive, es fehlen die Jungen, es fehlen die Menschen im Gottesdienst, es fehlen die Kandidatinnen und Kandidaten für die PGR–Wahl usw. Für die Menschen zur Zeit Jesu gehörte eine Hochzeit zu den wenigen Zeiten im...

  • 12.01.22
Der Geist ist die Kraft Gottes und die verheißene Gabe für das Volk Gottes, die Zuwendung Gottes zu den Menschen. Er macht „heute“ die Glaubenden zu Söhnen und Töchtern Gottes.
2 Bilder

Gedanken zum Evangelium: Taufe des Herrn
Wir sind "Königskinder"

Vor zwei Jahren hatte ich einige Monate lang eine Sabbatzeit. Ich habe sie in Israel und Palästina verbracht. Eine Erinnerung: Ich stehe am Jordan, an der Taufstelle. Heute ist der Fluss nur noch ein kleines Rinnsal. Und doch ist die Stelle eindrucksvoll. Geografisch liegt sie an einer tektonischen Bruchstelle, zwischen zwei Kontinentalplatten, und an einem der tiefsten Punkte der Erde. – Ob das wohl Zufall ist? Wozu braucht Jesus eine Taufe?“ habe ich mich früher oft gefragt, wenn dann die...

  • 05.01.22
Ein Licht des Friedens
2 Bilder

Gedanken zum 2. Sonntag nach Weihnachten
Ein Licht für jeden Menschen!

Die Weihnachtszeit ist geprägt durch das gemeinsame Feiern so vieler. Ob gläubig oder nicht, viele begehen Weihnachten. Man könnte sagen: „Was haben Nicht-Glaubende mit einem christlichen Fest zu tun? Sie haben ja keine Ahnung!“ Doch im Evangelium steht: „Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet …“ Licht macht keinen Unterschied, es sucht sich nicht aus, worauf es seine Strahlen wirft, es leuchtet einfach. Und das wahre Licht hat eine unglaubliche Anziehungskraft. Ob man das Fest nun in...

  • 02.01.22

Menschen & Meinungen

Rudolf Szabo hat sein Leben radikal geändert.
3 Bilder

Glaubenszeugnis
Es hat Jahre gedauert, bis ich mir verzeihen konnte

Rudolf Szabo muss als Bankräuber ins Gefängnis. Und schlägt danach einen ganz neuen Weg ein. Vor über fünfundzwanzig Jahren begeht der gebürtige Wiener Rudolf Szabo in seiner Schweizer Heimat eine Reihe brutaler Raub- überfälle. Den damaligen Liebhaber seiner Frau schlägt er fast tot, einem fünfjährigen Mädchen hält er bei einem Überfall eine geladene Waffe an den Kopf. Zwölf Jahre soll er laut Anklage ins Gefängnis, zu neun Jahren wird er verurteilt, nach sechs Jahren frühzeitig entlassen....

  • 20.01.22
Philipp Michalitsch (35) ist Musiker und hat sich dem Rap verschrieben. Er ist unter seinem Künstlernamen „Freeman“
auch schon im Stephansdom aufgetreten.

Meinung
Ein Traum

Das Gebäude ist undercover, nicht als Kirche erkennbar. Es gibt nicht einmal ein Türschild. Eigentlich ist es eine Bar. Ein Ort, an dem man spielen kann. Der Priester schaut gar nicht aus wie ein Priester – eher wie ein „dude“. Sein Kompagnon schaut wie aus einem Mafia-Film aus. Er betreut nebenberuflich eine andere Bar. Unsere Worship-Sängerin hat was Kalifornisches an sich: blonde Haare, fast immer in Jogginghosen und Hund Maggi ist superwichtig. Die Mucke passt. Dann gibt’s unseren „crazy...

  • 14.01.22
Latein und die Antike gehören zu Marie-Theres Schmetterers großen Leidenschaften.
2 Bilder

Glaubenszeugnis
„Zuagraste“ zu sein, hat Vor- und Nachteile

Marie-Theres Schmetterer ist Pfarrgemeinderätin in Wildungsmauer. Mit dem SONNTAG spricht sie über ihre Liebe zur Antike, ihre Arbeit in der Pfarre und darüber, was ihr in der Trauer nach dem Tod ihres Mannes geholfen hat. Marie-Theres Schmetterers Herz schlägt für Latein und die Antike. Die 66-Jährige liebt christlich-lateinische Literatur und hat die theologischen Kurse gemacht. Frau Schmetterer, ist Ihr Zugang zum Glauben eher ein intellektueller? Ich bin ein intellektueller Mensch und will...

  • 13.01.22
Gregor Henckel-Donnersmarck.  Der Abt emeritus von Stift Heiligenkreuz ist praktisch jeder Situation gewachsen.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Ein Abt inkognito

Der Altabt vom Stift Heiligenkreuz Gregor Henckel-Donnersmarck feiert am 16. Jänner seinen 79. Geburtstag. Sein Mitbruder Pater Karl Wallner hat uns folgende Geschichte erzählt, die er mit ihm erlebt hat. Pater Karl Wallner war eineinhalb Jahre im Kloster, als ihn der damalige Pater– noch nicht Abt – Gregor nach Frankreich zu einem Kongress mitnahm. Sie nützten die Gelegenheit, einige Klöster zu besuchen. Für den jungen Pater Karl war das eine tolle Erfahrung. Eines der Klöster war das...

  • 12.01.22

Bewusst leben & Alltag

Kirchliche Trauung: Der Rückgang spiegelt den gesellschaftlichen Wandel wider.
2 Bilder

Zurück zu den Sakramenten
Kirche, die stärker hört und weniger normiert

Die gefeierten Sakramente sind so etwas wie der Lebensnerv unserer katholischen Kirche. Bedingt durch die Corona-Pandemie kam es in den vergangenen Jahren zu einem massiven Rückgang bei der Spendung der Sakramente. Der Wiener Pastoraltheologe Johann Pock erläutert gegenüber dem SONNTAG die Auswirkungen für das Leben der Menschen. Laut Kirchenstatistik 2020 hat die Corona-Pandemie auch das kirchliche sakramentale Leben in Österreich stark beeinträchtigt. So gab es beispielsweise bei den...

  • 20.01.22
Pater Wilrfried Lutz, wie ihn viele in Erinnerung haben: fröhlich und gut gelaunt.
6 Bilder

Urlaub für Blinde, Sehbehinderte – und Sehende
Gemeinsam Grenzen überwinden

Seit mehr als 50 Jahren ermöglichen die „Blindenfreizeiten Pater Lutz“ Urlaube und Freizeitangebote für blinde und sehbehinderte Menschen. Und sie beweisen damit: Wer meint, dass Wandern, Bergsteigen, Langlaufen, Tandem fahren und Kunstschätze entdecken nur für sehende Menschen möglich ist, der irrt. Respekt und Sympathie für einen Geistlichen und sein Herzensprojekt schwingen unüberhörbar mit, wenn Christl Raggl von Pater Wilfried Lutz erzählt: „Empathisch war er. Zudem weitsichtig, weltoffen...

  • 15.01.22
5 Bilder

Wärmender Weingenuss
Kroatischer Tee

Der Name für den „Kroatischen Tee“, der im Burgenland gerne im Winter getrunken wird, ist eigentlich irreführend. Tatsächlich ist es eine Art süßer „Glühwein“ der auch im Geschmack daran erinnert. Die ZUTATEN für 2 Tassen „Kroatischer Tee" sind überschaubar: 70g Kristallzucker ¼ 1 Wasser ¼ 1 trockener Weißwein z.B: Grüner Veltliner 8 Nelken 1 ½ Stangen Zimt 30ml Zitronensaft 2 Beutel Schwarztee Zubereitung: Den Zucker in einem Topf karamellisieren, mit Wasser und Wein aufgießen, mit den...

  • 03.01.22
Katharina Fritze: „ich hoffe, dass ich den Menschen die Zu-wendung, die Gott schenkt, vermitteln kann.“
2 Bilder

Glaubenszeugnis
Ein Geben und ein Nehmen

Katharina Fritze ist ehrenamtliche Krankenhausseelsorgerin. In den Patientengesprächen ist Gott zwar oft nicht Thema. Gegenwärtig ist er aber immer. Der Glaube ist immer ein Prozess, etwas, das in Bewegung bleibt“, sagt die 61-jährige Katharina Fritze. Ihr persönlicher Glaubensweg ist geprägt von zwei Krebserkrankungen, vielen Diskussionen mit ihrem evangelischen Mann, den theologischen Kursen und ihrem Dienst als ehrenamtliche Krankenhausseelsorgerin. Frau Fritze, Sie hatten vor fünfzehn...

  • 18.12.21

Gesellschaft & Soziales

 Schlomo Hofmeister: Das Judentum ist eine praktische Religion.
3 Bilder

Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister im Interview
Wir Juden gehören einfach zu Europa

Zunehmender Antisemitismus in Europa und Debatten über Beschneidungen, Schächten und das Tragen der Kippa bringen die Juden Europas zusehends unter Rechtfertigungs-Druck. Im Interview mit dem SONNTAG erläutert der Wiener Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister die Herausforderungen für die jüdische Gemeinde in Österreich. Er erinnert an die Notwendigkeit des interreligiösen Dialogs und warum es wichtig ist, dass auch die „Basis“ der Kirchen sich stärker mit dem Judentum auseinandersetzt. Heute ist...

  • 13.01.22
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6 Bilder

Sei So Frei
Überlebenskampf in Amazonien

Sei So Frei bittet im Namen von Bischof Kräutler um Spenden. Die brasilianische Regierung probt den juristischen Generalangriff auf indigenes Land und indigene Rechte. Die betroffenen Völker wehren sich. – Bischof Erwin Kräutler berichtet über die Situation von Brasiliens Indigenen zwischen Corona und Völkermord. Seit dem Machtantritt von Bolsonaro wird zum Generalangriff auf die indigenen Völker getrommelt: Die in der brasilianischen Grundverfassung verankerten Rechte der Ureinwohner sind...

  • 08.01.22
1960 in der Mariahilfer Straße: Am letzten Sonntag vor Weihnachten konnte in Wien eingekauft werden.
Aktion 7 Bilder

Zur Sonntagsöffnung am 19. Dezember
Noch einmal ein „Goldener“ Sonntag

Geschäfte abseits des täglichen Bedarfs, die vom Lockdown betroffen waren, dürfen ausnahmsweise am vierten Adventsonntag öffnen. Historisch gesehen ist das nichts Neues: Denn von 1893 bis 1960 – mit Unterbrechungen – war in Wien eine Ladenöffnung am Sonntag vor Weihnachten, auch als „Goldener“ Sonntag bezeichnet, möglich. Eine katholische Initiative mit Beteiligung des Wiener Kirchenblattes hat dazu beigetragen, dass vor 60 Jahren dieser Ausnahmeregelung der Ladenschlusszeiten von der Politik...

  • 15.12.21
präsent. relevant. Wirksam. 
Ordengsgemeinschaften suchen und finden künftige Wege.

Jahrestagung der Ordensgemeinschaften
Die Orden geben Antworten auf die Krisen der Zeit

„Leidenschaftlich gegenwärtig“ – unter diesem Motto standen von 23. bis 25. November die Herbsttagungen der Ordensgemeinschaften. Die Tage in Wien zeigten, wie präsent, relevant und wirksam Orden für und in der Gesellschaft bis heute sind – gerade dann, wenn die Zeiten schwierig sind. Nach dem Drei-Jahres-Motto „einfach.gemeinsam.wach.“ starten die Ordensgemeinschaften Österreich nun mit einem neuen Thema „präsent.relevant.wirksam.“ in die kommenden Jahre, wie Generalsekretärin Sr. Christine...

  • 02.12.21

Redaktionelles

Weihnachtskarte einmal anders
Digitale Weihnachtsgrüße

Der SONNTAG bietet in diesem Jahr ein besonderes Service an. Sie als Leserinnen und Leser können digitale Grußkarten zu Weihnachten per E-Mail verschicken. Sechs Weihnachtsmotive stehen zur Verfügung. Bitte suchen Sie einfach eine Karte aus, geben Sie die E-Mail-Adresse des Empfängers sowie Ihren persönlichen Text ein und verschicken Sie Ihre Karte sofort oder am Wunschtermin. Diese Weihnachtskarten sind vollkommen kostenlos. Der und die Empfänger/in wird digital verständigt und kann sich dann...

  • 24.11.21
Alles für ein gutes Leben ...
Video

Neues Sonderheft
Kraftquellen – Gebete zur Schöpfung

Das neue SONNTAG-Sonderheft „Kraftquellen – Gebete zur Schöpfung“ ist soeben erschienen. Im Mittelpunkt stehen die vier Elemente Wasser, Erde, Luft und Feuer. Wie wir aus ihnen Kraft schöpfen, was wir in ihnen entdecken und wie wir dabei spirituell beschenkt werden können, zeigt das Autorenpaar Maria-Theres und Andreas Welich. Sie laden uns dazu ein, in dem Heft eine ganzheitlich ausgerichtete Spiritualität zu entdecken. Eine Spiritualität, die sich vom ganzen Leben erfassen lässt und bewirkt,...

  • 04.11.21
Sophie Lauringer und Roman Gerner: "Für die beste Story der Welt - nämlich das Evangelium - wollen wir ein breiteres Publikum erreichen."

Online zu Gott
Ihre Story ist die Frohbotschaft

Die Kirche muss die Vielfalt ihres Kommunikationsangebotes mit Umsicht ausbauen, besonders was den Bereich der digitalen Kompetenzen betrifft: Dafür haben sich die neue Chefredakteurin der "SONNTAG", Sophie Lauringer, sowie der seit einem Jahr amtierende Geschäftsführer des Medienhauses der Erzdiözese Wien, Roman Gerner, im Doppelinterview mit der Zeitschrift "Academia" des Österreichischen Cartellverbandes ausgesprochen. Beide sind bekennende Mitglieder in farbentragenden Verbindungen: Gerner...

  • 25.05.21

Pfarrblatt

Inserate fürs Pfarrblatt - ePaper-App

Danke, dass Sie den SONNTAG unterstützen, indem Sie unsere Inserate in Ihrem Pfarrblatt einbinden. Folgende Formate stehen für die Bewerbung der ePaper-App zur Verfügung. Einfach anklicken und herunterladen! ePaper-App, A4, hoch, 4c ePaper-App, A5, quer, 4c

  • 27.10.20
  • 1

Kunst & Kultur

Übermacht – neun Gefährten stellen sich einer Heerschar des Bösen.
2 Bilder

Zum 130. Geburtstag von J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe: Gut und Böse in Mittelerde

Es war einmal ein dunkler Herrscher, der schmiedete einen Ring der Macht, um sich die ganze Welt untertan zu machen. Mittelerde hieß diese Welt, erschaffen hat sie der britische Schriftsteller und Philologe J. R. R. Tolkien. Zu seinem 130. Geburtstag am 3. Jänner führt uns die Theologin Regina Polak in sein „Herr der Ringe“-Universum und zieht biblische Vergleiche. Es ist eine zeitlos aktuelle Geschichte, die uns J. R. R. Tolkien in seinem bekanntesten Werk, „Der Herr der Ringe“, erzählt. Auch...

  • 07.01.22
Premium
Zum 100. Geburtstag von Bischof Stecher eine 100ct-Briefmarke der Post. (Teilansicht)
3 Bilder

Anekdoten: Heiter bis heilig
Landeanflug

Einer der beliebtesten österreichischen Bischöfe wäre heuer 100 Jahre alt geworden: Reinhold Stecher. Er wurde am 22. Dezember 1921 geboren und hätte heuer seinen 100. Geburtstag gefeiert. Sein Leben verbrachte er in Innsbruck. Von 1981 bis 1997 war er Bischof der Diözese Innsbruck. Er starb am 29. Jänner 2013 mit 91 Jahren. Die Österreichische Post widmet Reinhold Stecher in diesem Jahr zum 100. Geburtstag eine neue 100-Cent-Marke. Bischof Stecher war bekannt für seinen Humor, seine...

  • 20.12.21
Generalvikar Nikolaus Krasa überreichte Katrin Hornek die renommierte Auszeichnung im Erzbischöflichen Palais in Wien.

Monsignore Otto Mauer Preis 2021
Der Mensch als Naturgewalt

Generalvikar Nikolaus Krasa überreichte den Msgr. Otto Mauer Preis 2021 an die 38-jährige Wiener Performance-Künstlerin Katrin Hornek für ihr bisheriges Werk. Mit der Auszeichnung würdigt die Jury eine künstlerische Arbeit, die die menschengemachte Gefährdung und Zerstörung der Umwelt thematisiert. Pandemiebedingt erfolgte die Preisverleihung im kleinsten Kreis im Erzbischöflichen Palais. Katrin Hornek geht gerne an Orte, an denen man eine Künstlerin nicht vermuten würde: auf Baustellen, in...

  • 09.12.21
Das Tragen jener gewaltig schweren Traube ist ein uraltes christliches Symbol und eines der gebräuchlichsten typologischen Bilder zur Kreuzigung Jesu.
12 Bilder

Auf den Spuren des Messweins
Tut dies zu meinem Gedächtnis

Stift Klosterneuburg gilt seit seiner Gründung im Jahr 1114 als das älteste Weingut Österreichs. Ein Bericht von Walter Hanzmann. Als die Israeliten an die Grenze des Gelobten Landes kommen, schickt Mose Männer aus den Stämmen Israels aus, die das Land erkunden sollen. Als sie in das Tal Eschkol kommen, schneiden sie eine Rebe mit einer Weintraube ab, die so schwer ist, dass zwei Männer sie an einer Stange tragen müssen. Zurückgekehrt schildern sie die Fruchtbarkeit des verheißenen Landes. Das...

  • 02.12.21

Serien

Das Ziel der Wegetappe: Kloster Marienberg, die höchstgelegene Benediktinerabtei Europas.
3 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen Teil 11: Südtirol
Der Herrgott als ständiger Begleiter

Durch weite Felder, entlang ortstypischer Wasserwaale, vorbei an Kapellen und historischen Bauernhöfen – die Etappe des Südtiroler Jakobsweges von Glurns über Mals zum Kloster Marienberg besticht auf vielerlei Art. In den Gassen hinter den beeindruckenden Ringmauern und zwischen den jahrhundertealten Häusern ist mittelalterliches Flair spürbar: Glurns, die im Obervinschgau gelegene kleinste Stadt Südtirols und Ausgangspunkt der rund zehn Kilometer langen Weg-etappe, ist auf jeden Fall einen...

  • 18.08.21
Traumhafte Ausblicke auf den Bodensee, Deutschland, Österreich und die Schweiz gibt es immer wieder zu bewundern.
3 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen Teil 10: Vorarlberg
Durch zwei Länder pilgern

Von Scheidegg im deutschen Allgäu führt ein Jakobsweg nach Bregenz. Rund 20 Kilometer abwechslungsreiche Wegstrecke, gewürzt mit einem beeindruckenden Dreiländer-Panorama hoch über dem Bodensee, erwartet die PilgerInnen. PETRA BAUR Scheidegg – der Ausgangspunkt der Pilgerwanderung ist im bayrischen Allgäu – ist der sonnenreichste Ort Deutschlands. Im Schnitt 2304 Sonnenstunden kann die Marktgemeinde für sich verbuchen. Sie liegt auf einem Hochplateau, sanft eingebettet in hügelige Landschaft....

  • 12.08.21
Aus den Quellen der Salzach schöpft Hermann Signitzer Wasser – und Kraft.
5 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_9: Salzburg
Zur Salzachquelle geht‘s über Tirol

Mit leisem Gurgeln treffen dünne Rinnsale aufeinander. Sie drängen aus dem Almboden. Vereint klingt ihr Plätschern lauter. Hoch oben, wo Salzburg und Tirol aufeinandertreffen, liegt der Ursprung der Salzach. Eine Wanderung zu den Quellen – zu jenen des Flusses und zu jenen der Seele. Michaela Hessenberger „Je näher wir dem Ursprung des Wassers kommen, desto sprudelnder werden die Ideen“, sagt Hermann Signitzer mit beschwingtem Ton. Er zieht die Bänder seiner Bergschuhe fest, denn auf einer Höhe...

  • 03.08.21
Der heilige Romedius verbrachte nach seiner Bekehrung sein Leben in Gebet und Stille – im Bild die Einsiedelei St. Romedio, das Ziel des 180 Kilometer langen Romediusweges.
4 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_8: Tirol
Auf dem Romediusweg durch Tirol

Der Romediusweg verbindet das historische Tirol von Norden nach Süden auf einer Länge von 180 Kilometern. Weil er durch das Hochgebirge führt, verlangt dieser Weg allerdings gute Kondition. Gilbert Rosenkranz Gleich vorweg: Der Romediusweg ist nichts für „Warmduscher“. In seiner Gesamtlänge ist er ambitioniert. Und auch sein Höhenprofil ist anspruchsvoll. In Summe stellt er auch die Himalaya-Riesen in seinen Schatten. 9600 Höhenmeter legen jene zurück, die sich von Thaur (zwischen Hall und...

  • 30.07.21

Kirche, Feste, Feiern

Interreligiöse Website erklärt 41 Feiertage
Grüß Gott – der Feiertags-Kalender

Was feiern Katholiken zu Epiphanie, woran erinnert Tu BiSchwat, das jüdische Fest der Bäume, was verstehen Alevitinnen und Aleviten unter „Hizir-Fasten“ und warum feiern manche orthodoxe Christen Weihnachten eine Woche später? Seit drei Jahren erklärt eine interreligiöse Website 41 verschiedene christliche, jüdische oder muslimische Feiertage. Ziel des Projekts ist es, „zwischenmenschliche Barrieren abzubauen und Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen“. Und man kann sich jeweils am...

  • 09.01.22
Dreikönigenschrein, Kölner Dom. Davidseite (rechte Seite, von Stirnseite aus gesehen)

Woher die Namen der Hl. Drei Könige stammen
Schatzmeister, König des Lichts, Beschützer

Ihre Herkunft liegt im Dunkeln. Wir wissen nicht genau, woher die Hl. Drei Könige stammen, wann sie aufgebrochen sind, um dem Stern zu folgen, jenem Himmelszeichen, das sie in Unruhe versetzte. Im Evangelium heißt es nur, dass sie aus dem ,,Morgenland" kamen, womit man die Golfregion umschreiben könnte. Ihre Namen waren sechs Jahrhunderte hindurch nicht bekannt und kamen dann durch irische Glaubensboten in Gebrauch. Dass sie es mit der Übersetzung nicht so genau nahmen, hat der Beliebtheit der...

  • 05.01.22

Erscheinung des Herrn - 6. Jänner
Gold, Weihrauch und Myrrhe

Evangelium Nach Matthäus 2,1–12 Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, siehe, da kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem. Er ließ alle Hohepriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren...

  • 04.01.22
Premium
Das Jesuskind in einer Krippe mit Stroh. Weihnachtsdarstellung im Stephansdom. Der jüngste Ministrant legt das Kindlein in der Christmette in die Krippe.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Unfeierlich feierlich

Heiliger Abend irgendwann in den 1990er-Jahren. Im Stephansdom liefen die Vorbereitungen für die Christmette. Traditionell darf der kleinste Ministrant die hölzerne Figur des Jesuskindes beim Einzug tragen. Der Pfarrer nimmt es ihm dann ab und legt es feierlich in die Krippe. Es war viel los in der Domsakristei, denn es waren 40 Ministranten gekommen. Unter ihnen war der kleine Felix, der die Ehre haben würde, das Jesuskind zu tragen. Er bekam ein Schultertuch und die Figur. Dompfarrer Toni...

  • 23.12.21

Sonderthemen

Durch das Online-Portal werden Interessierte auf das vielfältige digitale Angebot des SONNTAGs aufmerksam.

Online-Umfrage zum digitalen SONNTAG
Ihre Meinung ist gefragt!

Seit Frühjahr 2020 können Sie den SONNTAG auch online und in der ePaper-APP lesen. Nun wollen wir von Ihnen wissen, wie Sie die neuen digitalen Angebote finden. Die Teilnahme an der Online-Umfrage ist bis einschließlich 15. September möglich. Machen Sie mit und sagen Sie uns Ihre Meinung! Wir sind schon sehr gespannt darauf. In den vergangenen Jahren haben sich unsere Lebens- und Lesegewohnheiten stark verändert. Manche von uns konsumieren Inhalte von Zeitungen gerne mobil im Internet oder...

  • 31.08.21
Abendstimmung am Schober mit Blick auf Thalgau.
6 Bilder

Nachgefragt
Vermissen Sie die Ferne?

Die Corona-Pandemie hat das Reisen stark eingeschränkt. Jutta Steiner hat Prominente nach ihrem Sehnsuchtsort und ihrer Kur gegen Fernweh befragt. Kleine Entdeckungen. Eine meiner besonderen Lieblingsland­schaften ist das Mühlviertel, wo ich aufgewachsen bin. Im Sommer ist es eine wunderbare Umgebung zum Wandern und Radfahren, im Winter zum Langlaufen. In den letzten Monaten habe ich – coronabedingt – viele Wanderungen in und rund um Wien unternommen. Es ist eine Chance, die nähere Umgebung...

  • 31.03.21
Das „literarische“ Gipfelkreuz auf dem Traunspitzl in den Loferer Steinbergen.
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Kreuz-Geschichte(n)
Auf allen Gipfeln steht ein – Kreuz

Natur erleben, eine Bergtour unternehmen ist selbst in Coronazeiten möglich. Oben am Gipfel zu stehen, gibt einem ein befreiendes Gefühl. Und lässt manchen darüber grübeln, warum eigentlich auf fast jedem Gipfel der Alpen ein Kreuz steht. Ein „Grübler“ hat dazu ein ganzes Buch mit Geschichten gefüllt. Die letzten Schritte, alle Kräfte sammeln, noch einmal tief durchatmen. Endlich, da steht es, das Kreuz, der Endpunkt der anstrengenden Bergtour. Ein Ziel, das selbst in diesen Zeiten ohne Maske...

  • 31.03.21
Verstärkt auf Qualität, nicht auf Masse sollte der heimische Tourismus setzen, sagt Eva Brucker.

Nachgefragt bei der Tourismusexpertin
„Viele wollen einen ­bewussteren Urlaub erleben“

Die Corona-Pandemie hat das Urlaubsverhalten verändert. Ob die Krise den Tourismus nachhaltig verwandeln wird, ist für Eva Brucker, Leiterin des Studiengangs Innovation und Management im Tourismus an der FH Salzburg, noch nicht entschieden. Gibt es neue Urlaubswünsche, andere Reisemotive als vor der Krise? Wir haben schon im vergangenen Frühjahr eine Untersuchung gemacht. Gefragt waren da sehr stark Regionalität, die Natur für Aktivitäten nutzen, erdgebundene Reiseziele, keine...

  • 31.03.21

Kommentare & Blogs

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Höfliche Redaktion 1998: Elke Galvin (im Bild rechts) meldet sich am Telefon mit ihrem Namen.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Ein später Anrufer

Radio Stephansdom wurde 1998 gegründet (und 2015 in Radio klassik Stephansdom umbenannt). Es war der Wunsch von Kardinal Christoph Schönborn, als Diözese einen Radiosender zu haben. Eine der Mitarbeiterinnen der ersten Stunde war Elke Galvin. Sie war eine der Redakteurinnen, die aus der Welt der Kirche Sendungen gestaltete. Sie hat uns folgende Geschichte erzählt: Redaktionsbüro Radio Stephansdom, Ende der 1990-er Jahre. Elke Galvin war alleine im Zimmer, denn die Kolleginnen waren bereits...

  • 20.01.22
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Zeit für den Hirtenhund
Nachdenken über das Jetzt Gottes

Als ich ein Welpe war, war die Zukunft eine Verheißung. Die Leine war lang, der Horizont weit. Es gab keine nennenswerten Konflikte oder Kriege, David Hasselhoff hatte den „Ostblock“ weggesungen, kurz: Alles fügte sich – für mich und viele meiner „Generation X“, der bis 1980 Geborenen. Wie anders dagegen die heutigen jungen Erwachsenen, die „Generation Z“: top-ausgebildet, doch prekär beschäftigt, bedacht und engagiert, katastrophensensibel, nüchtern, zielstrebig – und von den Umständen in eine...

  • 19.01.22

Zeit für den Hirtenhund
7 Jahre und ein Frauendrittel weiter ...

Wir Christen haben’s mit der Sieben. Alles begann mit sieben Tagen der Schöpfung, die Offenbarung richtet sich an sieben Gemeinden, Johannes sieht ein Buch mit – richtig – sieben Siegeln, dann kommen noch sieben trötende Posaunen, sieben Engel und so weiter. Theologen nehmen die Zahl Sieben daher gern als Symbol für eine ferne, göttliche, im Hier und Jetzt nicht greifbare Zukunft. Nun haben die österreichischen Bischöfe beschlossen, den Frauenanteil in Leitungspositionen auf ein Drittel zu...

  • 12.01.22

Zeit für den Hirtenhund
Die hirtenhundlichen Neujahrsvorsätze

Wie viele Neujahrsvorsätze haben Sie für 2022 gefasst – und schon wieder gebrochen? Ich habe eine Sammlung begonnen: Älter werden und jung bleiben. Mehr Nachsicht mit Hirtenbestabten und Birkenbestockten. Weniger über Kampfkatholiken aufregen, den „Normalos“ mehr Wertschätzung entgegenbringen. Prinzipiell: Mehr liebevoll knurren statt lieblos kläffen. Ein Blick auf die Weihnachts- bzw. die Jahresendwortspenden unserer Oberhirten ließ mich einen Teil dieser Liste allerdings gleich wieder...

  • 03.01.22

Leserreporter

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Weihnachten in Rom
So sieht die Krippe auf dem Petersplatz aus

Schnappschuss vom Petersplatz Unser Leserreporter, Johannes Fürnkranz, leitet in der Römischen Glaubenskongregation die Sektion für Eheangelegenheiten. Der Arbeitsweg des Wiener Diözesanpriesters führt ihn dabei täglich über den Petersplatz. Seit 10. Dezember ist dort bereits die diesjährige vatikanische Krippe aufgebaut. Wie diese Foto zeigen nehmen auch Bischöfe und Ordensfrauen mittels Smartphone ein Erinnerungsfoto auf. Die Krippenfiguren stammen heuer von der indigenen Chopcca-Gemeinde in...

  • 26.12.21
2 Bilder

Fahrzeugsegnung
Segnung des neuen Hilfeleistungsfahrzeuges der Feuerwehr Gnadendorf

Am Samstag, den 16. Oktober 2021 fand anlässlich der Fahrzeugsegnung ein Festgottesdienst in der Pfarrkirche Gnadendorf statt. Nach den Festansprachen durch Feuerwehrkommandant Andreas Hauser, Bezirkskommandant Stv. Franz Buchmann und Bürgermeister LAbg. Manfred Schulz segnete Pfarrer Nicholas Thenammakkal und Diakon Gerhard Romstorfer das neue Hilfeleistungsfahrzeug HLF1-W der Freiwilligen Feuerwehr Gnadendorf. Im Anschluss an den Festakt lud die Feuerwehr zum Tag der offenen Tür ins...

  • 16.10.21
3 Bilder

Klimaoase und Nachhaltigkeit
Klimaoase in der Pfarre Stammersdorf - ÖkoEventPlus

Im Sommer 2020, während einer gemeinsamen Sitzung der Caritasplattform C&M und Stammersdorf, sprachen wir über gemeinsam Aktionen, die Caritas in unseren Pfarren besser sichtbar zu machen. Wir entschieden, Wärmestuben in C&M und Klimaoasen in Stammersdorf zu starten. Es wurde vereinbart, dass die veranstaltende Pfarre sowohl die Organisations- als auch die Führungsverantwortlichkeit hat. Noch im Herbst begann das Caritas-Kernteam der Pfarre Stammersdorf mit den ersten Überlegungen, wie mit...

  • 12.09.21

Glaube & Spiritualität

Gernot Liebhard ministriert bereits seit 26 Jahren mit Leib und Seele.
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Glaubenszeugnis
Der Rekordministrant

Seit 26 Jahren ist Gernot Liebhard leidenschaftlicher Ministrant. Jedes Wochenende ist er drei Mal im Einsatz. Nach mehr als 3.800 ministrierten Messen lässt ihn seine Gemeinde Lainz diesen Sonntag hoch leben. Er hatte einen schweren Start ins Leben. Sieben Wochen zu früh kam Gernot Liebhard zur Welt. Sein Zwillingsbruder Gunther war dafür schon bereit, Gernot aber konnte noch nicht atmen und musste über eine Sonde ernährt werden. Einmal wurde die Sonde versehentlich in seine Luftröhre statt in...

  • 21.11.21
Die Bibel will nicht nur unseren Glauben und unser Handeln, sondern auch unser Denken und Urteilen bekehren. Biblisch erweist Gott seine größere Macht dadurch, dass er nicht zwingt; dass er dort, wo er sich offenbart, Freiheit nicht überwältigt, sondern freisetzt.
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Über die „Gerechtigkeit“
Leid erfahren, Sinn finden

Angesichts der Übel und der Leiden in der Welt versucht die Heilige Schrift diese schweren Fragen einfach zuzulassen und trotzdem Antworten zu geben, betont der Innsbrucker Dogmatik-Professor Willibald Sandler gegenüber dem SONNTAG. Sandler spricht am 24. November bei den „Theologischen Kursen“ in Wien. Die sogenannte Theodizee-Frage („theos“, griechisch – „Gott“, „dike“, griechisch – „Gerechtigkeit“) ist eine der schwierigsten Fragen der Theologie und Philosophie. Vereinfacht und kurz gesagt...

  • 11.11.21
Armin Kammerlander hört den Menschen gerne zu und versucht sie für Gott zu begeistern.
3 Bilder

Glaubenszeugnis
Doppeltes Start-up

Armin Kammerlander baut sein eigenes Unternehmen auf. Und das Gemeinde-Start-up, das sich an kirchenferne Menschen wendet. Der 29-jährige Armin Kammerlander engagiert sich beim Gemeinde-Start-up, das Menschen erreichen will, die von sich aus nicht in die Kirche kommen. Am Yppenplatz in Ottakring hat die junge Gemeinde seit Kurzem eine Location. Dem SONNTAG erzählt Armin, wie dort zum Beispiel rund um ein Flipchart Begegnungen, Gespräche und auch Beziehungen entstehen. Armin, du gründest dein...

  • 31.10.21
Sich zu dem zu bekennen, was ihm wichtig ist, ist Felix Geyer immer und überall ein Anliegen.

Glaubenszeugnis
Zum Glauben stehen

Seit Juli ist der Marchfelder Felix Geyer Präsident des Österreichischen Cartellverbands (ÖCV). Für den 27-Jährigen ist ‚Religio‘, der Glaube, der Grundpfeiler seines Handelns. Vier Prinzipien prägen die 50 Studentenverbindungen, die dem ÖCV angehören: Religio (Glaube), Patria (Heimat), Scientia (Wissenschaftlichkeit) und Amicitia (Lebensfreundschaft). Für Felix Geyer, der gerade dabei ist, sein Studium der ‚European Economy and Business Management‘ zu beenden, ist ‚Religio‘ kein bloßes...

  • 08.10.21

Geschichtliches & Wissen

16 Bilder

"Im Rückspiegel" - vom 16. Jänner aus!
Taizé-Treffen 1992, Renovierung Schottenstift, Pfarre am Schöpfwerk, Glaube in Jugoslawien

Am 12. Jänner 1997 stand die Sorge um die Jugendlichen im Mittelpunkt der Pastoraltagung in Lainz. Nach einer umfangreichen Situationsanalyse wurde nach neuen Begegnungsformen im Alltag der Pfarren gesucht. Sehr konkrete Anknüpfungspunkte bildete die „mail-Nacht“, bei der Bischof IBY und Superintendentin KNOLL mehr als 120 Mails und Faxe von Jugendlichen beantworteten. – Im krassen Gegensatz dazu stand die Berichterstattung vom fünftägigen Taize-Treffen, zu dem rund 70.000 Jugendliche rund um...

  • 17.01.22
11 Bilder

"Im Rückspiegel" - von der 1. Jännerausgabe aus!
Neuer Weihbischof Alois Schwarz, Kooperation St.Bonifatiusbote, vier Domjubiläen, Priesterjubilare 1997, Canisiusheim

Am 5. Jänner 1997 gaben wir die Ernennung des Wiener Pastoralamtsleiters Alois Schwarz zum neuen Weihbischof für die Erzdiözese Wien bekannt. Schwarz, der bereits die „Wallfahrt der Vielfalt“ im September 1996 vorbereitet hatte und nun intensiv den „Dialog für Österreich“ mitgestaltete, sei wiederholt für maßvolle Reformen in der katholischen Kirche eingetreten, etwa die stärkere Einbeziehung der Eltern in die Sakramentenvorbereitung. - Weiters brachten wir traditionell in der ersten...

  • 08.01.22
1953 empfängt Kardinal Theodor Innitzer die Sternsinger umringt  von hunderten Wienerinnen und Wienern vor dem Stephansdom.
Im Vordergrund als Herold der vierjährige Klaus Pollheimer, der seine Brüder erstmals begleitet.
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Die ersten Wiener Sternsinger 1947
Die Großväter der Sternsingeraktion

Im Jänner 1947 – also vor genau 75 Jahren – haben die Brüder Winfried und Franz Pollheimer auf Anregung ihrer Eltern den alten Brauch des Sternsingens hier wieder aufleben lassen. Zusammen mit Bernhard Hinterwirth zogen sie erst durch die Josefstadt, später durch Wien und sammelten dabei Spenden für einen guten Zweck. Die Ursprünge des Sternsingens reichen weit bis ins 16. Jahrhundert zurück und entstanden vermutlich aus der Fortführung der traditionellen Krippenspiele, bei denen die...

  • 02.01.22
6 Bilder

"Im Rückspiegel" - von Weihnachten aus!
P. Sporschill SJ in Bukarest, Start der Kroatienhilfe, Hilfe für Einsame

In der Weihnachtsausgabe 1991 berichteten wir erstmals vom neuen Sozialprojekt des Jesuitenpaters Georg Sporschill. Der Initiator des Caritas-Hauses füe strafentlassene Jugendliche in der Blindengasse in Wien hat nun die Leitung der Straßenkinderbetreuung in Bukarest übernommen. Denn nach dem Ende der Ceaușescu-Diktatur tauchten plötzlich bettende Straßenkinder auf - manche von ihnen aus den berüchtigten Kinderheimen geflohen, andere von ihren Eltern auf Grund der Armut im Stich gelassen. Wie...

  • 26.12.21

Pfarrleben

Markus lahner, Pfarrgemeinderat in Unterheiligenstadt (Wien 19)

PGR konkret
Einfach Go(o)d news

Ich hatte das Glück, in einer Pfarre aufzuwachsen, in der der Funke des Glaubens auf mich überspringen konnte. Dieses Glück hat nicht jeder. Als Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit der Pfarre Unterheiligenstadt ist es mir daher wichtig, besonders jene Menschen anzusprechen, die den „Draht zur Kirche“ nie gefunden oder wieder verloren haben. Ob Ankündigungsplakat oder Website-Artikel – die Barmherzigkeit und Güte Gottes schwingt immer mit! Mein Credo lautet: Die Menschen dort...

  • 04.01.22
19 Bilder

Montage eines Turmkreuzes
Weihbischof Turnovszky klettert auf Weinviertler Kirchturm

Chefsache war in Niederkreuzstetten im Bezirk Mistelbach die Montage des restaurierten Turmkreuzes und des Wetterhahnes der Pfarrkirche zum Heiligen Jakobus.Weihbischof Stephan Turnovszky höchstpersönlich nahm mit Ortspfarrer Helmut Scheer und Pfarrmitglied Leopold Kitzler, alle drei passionierte Bergsteiger, am  die Arbeiten an der 30 Meter hohen Spitze des Gotteshauses vor. Für den Bischof sei dies die bisher "größte bergsteigerische Herausforderung im Weinviertel" gewesen, wie er betont....

  • 08.09.21
In Gaaden geht es im Pfarrgarten auch um den gemeinsamen Austausch und den Kontakt zu anderen Menschen.

Pfarre Gaaden
„Klimaoase – Sommerfrische im Pfarrgarten“

„Klimaoase – Sommerfrische im Pfarrgarten“: Unter diesem Motto öffnet die Caritas der Erzdiözese Wien auch in diesem Sommer wieder Pfarrgärten in der Bundeshauptstadt und in Niederösterreich. Während bei den Klimaoasen in Wien vor allem die Abkühlung im Vordergrund steht, geht es in den geöffneten Pfarrgärten in Niederösterreich, wie hier in Gaaden, eher um den gemeinsamen Austausch und den Kontakt zu anderen Menschen. Heuer fiŒndet die Aktion in elf Wiener und neun niederösterreichischen...

  • 18.08.21
Mit seinen sechzehn Tagen durfte Ludwig Florentin Erasin bereits am Arm seines Vaters die Messe mitfeiern.

Pfarre zur Frohen Botschaft Wien
Erst 16 Tage alt und schon Ministrant

Mit seinen sechzehn Tagen bekam Ludwig Florentin Erasin ein großes, unerwartetes Geschenk von Kaplan Albert Reiner. Ludwig durfte bei seinem ersten Gottesdienst in St. Elisabeth (Wien 4) gleich entspannt mitministrieren und das noch ungetauft. Zusammen mit Diakon Georg Walpitscheker durfte sein Vater Korbinian, der regelmäßig in der Pfarre zur Frohen Botschaft ministriert, mit dem Baby auf dem Arm den ersten gemeinsamen Dienst verrichten. ▶ pfzfb.at

  • 11.08.21
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