Nachrichten - Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

Nachrichten aus der Erzdiözese Wien

Glaube & Spiritualität
Jesu Verankerung im Judentum bietet eine Herausforderung für Christen heute und die Chance auf fruchtbaren jüdisch-christlichen Dialog.
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Buchtipp der Woche
Facettenreiche Heimholung

Rabbiner Walter Homolka beschreibt in seinem jüngsten Buch äußerst informativ das jüdische Interesse an Jesus von Nazareth. Er ist eine wichtige Stimme des jüdischen Lebens in Deutschland: Rabbiner Walter Homolka, Rektor des Abraham Geiger Kollegs und Universitätsprofessor für Jüdische Religionsphilosophie der Neuzeit, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Jüdische Theologie der Universität Potsdam und Mitglied im Gesprächskreis Juden und Christen des Zentralkomitees der deutschen...

Gesellschaft & Soziales
Wenn Sie für das Leben die Stimme erheben wollen, hier können Sie das tun: https://lebensende.at
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Sterbebegleitung statt Sterbehilfe
Ein bisschen töten gibt es nicht

Immer mehr europäische Länder öffnen einer geschäftsmäßigen „Sterbehilfe“ Tür und Tor. Auch in Österreich gibt es Bestrebungen, aus dem Sterben ein Geschäft zu machen – wie es etwa in der Schweiz bereits der Fall ist. So beschäftigt sich ab dem 21. September auch der österreichische Verfassungsgerichtshof mit dem Thema, da derzeit mehrere Verfahren anhängig sind, durch die das geltende Verbot der Mitwirkung am Selbstmord (assistierter Suizid) fallen soll. Dagegen formiert sich mittlerweile eine...

Texte zum Sonntag
Welche Gerechtigkeit erwarte ich von Gott?

Gedanken zum Evangelium: 25. Sonntag im Jahreskreis
Der gerechte Lohn

Matthäus 20, 1–16 Ich erinnere mich an eine Diskussion mit meinem Bruder. Wir hatten beide noch keine Kinder und konnten daher sehr unbedarft darüber reden, wie wir einmal Kinder erziehen würden und wie wir sie später, als Erwachsene, finanziell unterstützen wollten. Wir waren uns nicht einig, ob es besser sei, jedem Kind gleich viel Geld zu geben oder jedem so viel zu geben, wie es benötigte. Was würden unsere Kinder als gerechter empfinden? Der Gutsbesitzer des heutigen Evangeliums hat...

Bewusst leben & Alltag
Ertragreiche Agrarflächen müssen für die landwirtschaftliche Produktion gesichert werden.
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Schöpfungsverantwortung
Ohne Acker kein Brot

Eines der großen Umweltprobleme in Österreich ist der hohe Bodenverbrauch. Wenn die Entwicklung so weitergeht, ist die Eigenversorgung mit den wichtigsten landwirtschaftlichen Lebensmitteln nicht mehr gewährleistet. In einer aktuellen market-Umfrage im Auftrag des WWF Österreich verlangen 86 Prozent der Befragten strengere Gesetze und Maßnahmen gegen die Verbauung der Landschaft und den Flächenverbrauch. Insgesamt 87 Prozent sind dafür, dass bei der Genehmigung von Infrastrukturprojekten...

Bewusst leben & Alltag
Helfen Sie Ihrem Kind – vor allem, wenn es viel auf hat – die Hausübungen auf kleinere Einheiten aufzuteilen. Und vergessen Sie nicht, dazwischen ordentliche Pausen einzuplanen.
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(Reiz)thema Hausübungen
Übung macht den Meister

Die Schule hat wieder begonnen und bringt – neben den Corona-bedingten Änderungen im Schulalltag – auch die üblichen Herausforderungen. „Frustthema“ Nr. 1 sind da bei vielen Kindern und Jugendlichen die Hausübungen.Wir haben uns umgehört und sieben Tipps gegen den Hausübungsfrust zusammengetragen. Tipps, die übrigens vielleicht auch bei der Motivation helfen, sollte sich die Schule wieder mehr nach Hause verlagern (müssen). Eines gleich vorweg: Hausübungsfrist wird sich auch mit den besten...

Bewusst leben & Alltag
Katharina Rogenhofer

31. Weinviertelakademie
"Klimaschutz trifft einen wunden Punkt"

„Mutter Erde – Schöpfungsverantwortung konkret“, lautet das Thema der 31. Weinviertelakademie am 8. Oktober im Bildungshaus Großrußbach. Bei der 31. Weinviertelakademie am 8. Oktober wird die Klimakrise unter dem Aspekt des je eigenen Handelns mit vielen praktischen Ansätzen beleuchtet. Unter dem Titel „Was ist uns Mutter Erde wert?“ wird die Sprecherin des Klimavolksbegehrens, Katharina Rogenhofer, über Verantwortung und aktive Teilnahme sprechen. Im Gespräch mit dem SONNTAG erläutert...

Pfarrleben
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Diakonenweihe am 26. September
Unsere neuen dreizehn Ständigen Diakone

Der SONNTAG stellt die dreizehn Weihekandidaten vor, die am 26. September um 15 Uhr zu Ständigen Diakonen für ihren Dienst in der Kirche geweiht werden. Der Ständige Diakonat soll die besondere Hinwendung der Kirche zur Welt und zu den Menschen sakramental verankern und bezeugen“, sagt Franz Schramml, stellvertretender Ausbildungsleiter, der die Diakonengruppe begleitet hat, die jetzt am 26. September geweiht wird. Das Amt des Diakons hat in der Pfarre zwei Schwerpunkte, betont Schramml:...

Bewusst leben & Alltag
„Auch diese Krise schärft wieder unseren Blick für das Wesentliche: Was ist uns wirklich wichtig? Auf welches heutige Verhalten wollen und werden wir stolz sein? (Brigitte Ettl)
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Tipps von der Lebensberaterin
Leben im "Corona-Alltag"

Es geht wieder los. Der Alltag hat uns wieder – zu Hause, in der Schule, in der Pfarre und in der Arbeit. Aber der Alltag wird auch noch in den kommenden Wochen und Monaten anders aussehen, als wir ihn gewohnt sind. Aber wie genau? Das kann keiner ganz genau sagen. Wie wir mit dieser Unsicherheit am besten umgehen, wie wir sie am besten aushalten und ob man ihr vielleicht sogar etwas Positives abtrotzen kann – ein Gespräch mit Psychotherapeutin und Coach Brigitte Ettl. Kindergärten und...

Glaube & Spiritualität
Friedrich Oettingen: „Ich musste mich erst mal dran gewöhnen, mit der Kamera durch die Stadt zu gehen und in dieses Ding hinein zu quatschen.“
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Zeit für meinen Glauben
„Wiener Zeugnisse“

Friedrich Oettingen gibt in seinen Youtube-Videos Einblicke in das Leben eines „stinknormalen Kerls, der mit all seinem Scheitern und Siegen an Jesus glaubt“. Die Zuseher der „Wiener Zeugnisse“ wissen es jetzt: Friedrich Oettingen putzt sich seine Zähne mit einer elektrischen Zahnbürste und kocht seinen Morgenkaffee in einer kleinen roten Espressokanne. In die Heilige Schrift wirft er in der Früh keinen Blick, auch Zeit fürs Gebet nimmt er sich nicht. So jedenfalls sieht die morgendliche...

Gesellschaft & Soziales
Monika Pessler ist Direktorin des Sigmund Freud Museums. Rechts: ein Buch Freuds aus der Ausstellung.
Video

Wien, Berggasse 19
Wo Freud träumte, forschte und die Flucht ergriff

Am 23. September wird Bundespräsident Alexander van der Bellen das renovierte und erweiterte Sigmund Freud Museum festlich eröffnen. Ab 18. September ist der Film „Sigmund Freud. Jude ohne Gott“ in unseren Kinos zu sehen. Wien IX, Berggasse 19. An dieser Adresse lebte Sigmund Freud 47 Jahre, ehe er 1938 vor den Nationalsozialisten fliehen musste. Hier praktizierte er als Arzt und Neurologe, entwickelte seine bahnbrechenden Forschungen zur menschlichen Psyche, verfasste zahlreiche Schriften...

Kirche hier und anderswo

Singender Zahnarzt Johannes Kirchner. Tischler und Künstler Adalbert Havlicek.

Neue Diakone für Wien
Ein singender Zahnarzt, ein malender Tischler und ...

Ständige Diakone sind Männer der Kirche, die mitten im Leben stehen und in ihrem Zivilberuf ihr Christsein leben. Der SONNTAG hat mit zwei der dreizehn Weihekandidaten gesprochen, die am 26. September geweiht werden. Johannes Kirchner ist wienweit bekannt als „singender Zahnarzt“. Was ihm der Beruf bedeutet? „Mein Vater war Philharmoniker, meine Mutter Dentistin. Ich studierte Medizin an der Uni Wien und im Doppelstudium Gesang an der damaligen Musikakademie Wien (heute...

  • 16.09.20
Welche gesellschaftlichen Aufgaben stellen sich der Kirche?
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Ende der Corona-Schockstarre
„Wir haben etwas zu sagen!"

Für die Pastoraltheologin Regina Polak muss sich die Kirche nach der Corona-Schockstarre im Frühjahr jetzt wieder aktiver in die vielen Debatten einmischen. Polak spricht am 24. September bei den „Theologischen Kursen“ in Wien. Die anhaltende Corona-Krise zwingt auch unsere Kirche zur kritischen Selbstreflexion. Vereinfacht und verkürzt gesagt: Was muss im Leben der Kirche beibehalten werden, was kann man getrost weglassen? „Aus der Heiligen Schrift habe ich gelernt, dass insbesondere...

  • 03.09.20
Gibt es heute noch Wunder? Ich glaube - Ja.
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Zeitgemäßer Religionsunterricht
Mag Gott mich immer?

Genau hier setzt der Religionsunterricht an, der eine ganz zentrale Rolle bei der Entwicklung, Wertevermittlung und Bildung von Kindern spielt – und gleichzeitig gibt er auch Antworten auf die existenziellen Fragen des Lebens. Zum Schulbeginn im September startet die katholische Kirche in Österreich eine bundesweite Kampagne für den katholischen Religionsunterricht. Damit soll das Bild des Religionsunterrichts in der Öffentlichkeit neu justiert und seine Bedeutung hervorgehoben werden. „Ein...

  • 02.09.20
Die Pfarrjugend hat zum ersten Mal in der fünfunddreißigjährigen Geschichte des Flohmarkts die alleinige Verantwortung für den Kellerbereich übernommen.
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Pfarre St. Andreas in Hütteldorf
Mit dem Flohmarkt durch Corona

Der Flohmarkt der Pfarre St. Andreas in Hütteldorf ist weit über die Bezirksgrenzen hinaus bekannt. Wer auf der Suche nach etwas Besonderem ist, findet hier neben Flohmarktware Engagement, Hingabe und Zusammengehörigkeitsgefühl – trotz Corona. von Kathrin Horvath Plakate waren bereits produziert, der Einsatzplan festgelegt und zahlreiche Spenden eingelangt. Der Flohmarkt der Hütteldorfer Pfarre musste mitten in den Vorbereitungen aufgrund des Shutdowns abgesagt werden. Für die...

  • 31.08.20
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Texte zum Sonntag

Welche Gerechtigkeit erwarte ich von Gott?

Gedanken zum Evangelium: 25. Sonntag im Jahreskreis
Der gerechte Lohn

Matthäus 20, 1–16 Ich erinnere mich an eine Diskussion mit meinem Bruder. Wir hatten beide noch keine Kinder und konnten daher sehr unbedarft darüber reden, wie wir einmal Kinder erziehen würden und wie wir sie später, als Erwachsene, finanziell unterstützen wollten. Wir waren uns nicht einig, ob es besser sei, jedem Kind gleich viel Geld zu geben oder jedem so viel zu geben, wie es benötigte. Was würden unsere Kinder als gerechter empfinden? Der Gutsbesitzer des heutigen Evangeliums hat...

  • 18.09.20
Vergeben hat etwas mit Beziehung zu tun, meine Beziehung zu Gott und die zu meinen Mitmenschen ist ein wesentlicher Teil, damit Vergebung stattfinden kann. Das Gleichnis (Mt 18,21-35) zeigt das Verhältnis von Gott zu den Menschen und von Mensch zu Mensch, wie man eine Schuld einfordert oder wie man eine Schuld vergibt.

Gedanken zum Evangelium: 24. Sonntag im Jahreskreis
und vergib uns unsere Schuld

Matthäus 18,21-35 Die meisten von uns kennen den Satz: „Die Großen lässt man laufen und die Kleinen werden bestraft.“ Vor allem, wenn Topmanager Millionen in den Sand setzen und trotzdem einen Bonus kassieren, oder wenn Banken Milliarden verspekulieren und trotzdem staatliche Hilfe bekommen. Aber wenn der kleine Bürger seine Miete oder seine Raten nicht zahlen kann, ist er in großen Schwierigkeiten. Das heutige Evangelium wirft einige Fragen auf, die auch in unserer Gesellschaft und...

  • 12.09.20
Selbst wenn die Emotionen schon den rechten Platz zugewiesen bekommen haben, mir klar geworden ist, was wirklich läuft, muss ich trotzdem ein Gespräch wagen.

Gedanken zum Evangelium: 23. Sonntag im Jahreskreis
Mut zum offenen Wort

Matthäus 18, 15–20 Heute beginne ich am Ende. Der Anfang fordert mich nämlich ganz schön heraus. Tasten wir uns lieber langsam heran an den Text. Letzter Absatz: alles ok, beliebte Bibelstelle, Prädikat ‚erstrebenswert‘. Vorletzter Absatz: mächtige Sache, diese Binde- und Lösegewalt. Dritter Absatz: null Kontakt – klingt nach Notlösung. Zweiter Absatz: Unterstützung holen – wirkt menschlich. Erster Absatz: … Beim wiederholten Lesen nehme ich schließlich doch wahr, was da wirklich steht....

  • 05.09.20
Es gibt im Leben nicht nur Sonnenschein ...

Gedanken zum Evangelium: 22. Sonntag im Jahreskreis
Lebendig

Matthäus 16, 21–27 Ein wichtiger Teil der Frohen Botschaft der Bibel besteht für mich darin, dass die dunklen Seiten des Lebens auch vorkommen dürfen. Ja noch mehr, dass sie uns nicht nur Angst machen und einengen, sondern dass sich mitunter neue Perspektiven öffnen können. Das Evangelium ist tatsächlich eine harte Nuss. Ich glaube, wenn jemand ganz unbefangen in die Kirche kommt und die Worte hört „verleugne er sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach“, dann wäre das...

  • 26.08.20

Menschen & Meinungen

Erhard Lesacher: „Die Theologischen Kurse bieten einen Raum des Gesprächs und des Fragens."
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80 Jahre Theologische Kurse
Weiterbildung für Erwachsene

Sie sind ein Ort des Nachdenkens und des Fragens: die „Theologischen Kurse“ am Stephansplatz in Wien. Am 1. Oktober feiern sie schon den 80. Geburtstag. Erhard Lesacher, Leiter der „Theologischen Kurse“, über diese wichtige Institution der katholischen Erwachsenenbildung. Seit 80 Jahren sind die „Theologischen Kurse“ ein Ort der Reflexion über die großen Fragen des Lebens und des Glaubens. Sie ermöglichen Orientierung in einer unübersichtlichen Welt und bieten Argumente in der Pluralität...

  • 15.09.20
Richard Tatzreiter, Weihejahrgang 1995
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Prägende 25 Jahre
„Bombenstimmung" zur Priesterweihe

Am 24. Juni 1995 herrschte bei meiner Priesterweihe im Stephansdom „Bombenstimmung“: Der damalige Erzbischof von Wien, Kardinal Hans Hermann Groer, stand öffentlich unter dem Verdacht sexuellen Missbrauchs. In dieser Situation bestand er darauf, unserem zehnköpfigen Jahrgang selbst die Priesterweihe zu erteilen, obgleich mit der Ernennung von Weihbischof Christoph Schönborn zum Erzbischof-Koadjutor feststand, wer in Kürze die Leitung der Erzdiözese Wien übernehmen würde. Auf unseren...

  • 10.09.20

Kommentar
Wir starten ins neue Arbeitsjahr...

Der August neigt sich langsam seinem Ende zu und ab September kommt wieder Tempo in unser Leben. Die Schulen und Kindergärten starten wieder. Und: Corona-bedingt wird es heuer sicher ein herausforderndes Jahr für unsere PädagogInnen und LehrerInnen. Dass sich die Kindergärten und Schulen der Erzdiözese Wien aber sehr gut auf die Situation vorbereiten und – soweit man das überhaupt sagen kann – alles soweit im Griff haben, lesen Sie auf den kommenden Seiten. Und auch abseits davon wird der...

  • 22.08.20
Diakon Siegfried Bamer: „Ich kenne auch das Gefühl der Verliebtheit. Aber ich habe gemerkt, dass es mich in Richtung Priesteramt zieht. Ich habe mich also bewusst für den Zölibat entschieden."
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Zeit für meinen Glauben
„In dieser Lebensform fühle ich mich wohl"

Siegfried Bamer wollte schon als Kind Priester werden. Nun steht er kurz vor der Weihe. Es war einmal ein kleiner Bub, der zog den Pfarrer am Messgewand, schaute zu ihm auf und sagte: „Das, was du machst, möcht‘ ich auch machen.“ Der Bub ist mittlerweile 35 Jahre alt und steht nun tatsächlich kurz davor, in die priesterlichen Fußstapfen seines damaligen Heimatpfarrers zu treten. Im Oktober wird Siegfried Bamer zum Priester geweiht. Dass sich die Begebenheit in seiner frühen Kindheit so...

  • 18.08.20

Bewusst leben & Alltag

Helfen Sie Ihrem Kind – vor allem, wenn es viel auf hat – die Hausübungen auf kleinere Einheiten aufzuteilen. Und vergessen Sie nicht, dazwischen ordentliche Pausen einzuplanen.
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(Reiz)thema Hausübungen
Übung macht den Meister

Die Schule hat wieder begonnen und bringt – neben den Corona-bedingten Änderungen im Schulalltag – auch die üblichen Herausforderungen. „Frustthema“ Nr. 1 sind da bei vielen Kindern und Jugendlichen die Hausübungen.Wir haben uns umgehört und sieben Tipps gegen den Hausübungsfrust zusammengetragen. Tipps, die übrigens vielleicht auch bei der Motivation helfen, sollte sich die Schule wieder mehr nach Hause verlagern (müssen). Eines gleich vorweg: Hausübungsfrist wird sich auch mit den besten...

  • 20.09.20
Katharina Rogenhofer

31. Weinviertelakademie
"Klimaschutz trifft einen wunden Punkt"

„Mutter Erde – Schöpfungsverantwortung konkret“, lautet das Thema der 31. Weinviertelakademie am 8. Oktober im Bildungshaus Großrußbach. Bei der 31. Weinviertelakademie am 8. Oktober wird die Klimakrise unter dem Aspekt des je eigenen Handelns mit vielen praktischen Ansätzen beleuchtet. Unter dem Titel „Was ist uns Mutter Erde wert?“ wird die Sprecherin des Klimavolksbegehrens, Katharina Rogenhofer, über Verantwortung und aktive Teilnahme sprechen. Im Gespräch mit dem SONNTAG erläutert...

  • 16.09.20
„Auch diese Krise schärft wieder unseren Blick für das Wesentliche: Was ist uns wirklich wichtig? Auf welches heutige Verhalten wollen und werden wir stolz sein? (Brigitte Ettl)
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Tipps von der Lebensberaterin
Leben im "Corona-Alltag"

Es geht wieder los. Der Alltag hat uns wieder – zu Hause, in der Schule, in der Pfarre und in der Arbeit. Aber der Alltag wird auch noch in den kommenden Wochen und Monaten anders aussehen, als wir ihn gewohnt sind. Aber wie genau? Das kann keiner ganz genau sagen. Wie wir mit dieser Unsicherheit am besten umgehen, wie wir sie am besten aushalten und ob man ihr vielleicht sogar etwas Positives abtrotzen kann – ein Gespräch mit Psychotherapeutin und Coach Brigitte Ettl. Kindergärten und...

  • 10.09.20
Ertragreiche Agrarflächen müssen für die landwirtschaftliche Produktion gesichert werden.
3 Bilder

Schöpfungsverantwortung
Ohne Acker kein Brot

Eines der großen Umweltprobleme in Österreich ist der hohe Bodenverbrauch. Wenn die Entwicklung so weitergeht, ist die Eigenversorgung mit den wichtigsten landwirtschaftlichen Lebensmitteln nicht mehr gewährleistet. In einer aktuellen market-Umfrage im Auftrag des WWF Österreich verlangen 86 Prozent der Befragten strengere Gesetze und Maßnahmen gegen die Verbauung der Landschaft und den Flächenverbrauch. Insgesamt 87 Prozent sind dafür, dass bei der Genehmigung von Infrastrukturprojekten...

  • 10.09.20

Gesellschaft & Soziales

Monika Pessler ist Direktorin des Sigmund Freud Museums. Rechts: ein Buch Freuds aus der Ausstellung.
Video

Wien, Berggasse 19
Wo Freud träumte, forschte und die Flucht ergriff

Am 23. September wird Bundespräsident Alexander van der Bellen das renovierte und erweiterte Sigmund Freud Museum festlich eröffnen. Ab 18. September ist der Film „Sigmund Freud. Jude ohne Gott“ in unseren Kinos zu sehen. Wien IX, Berggasse 19. An dieser Adresse lebte Sigmund Freud 47 Jahre, ehe er 1938 vor den Nationalsozialisten fliehen musste. Hier praktizierte er als Arzt und Neurologe, entwickelte seine bahnbrechenden Forschungen zur menschlichen Psyche, verfasste zahlreiche Schriften...

  • 18.09.20
Besprochen und diskutiert wurde in einem hochkarätig besetzten Rahmen. Sowohl im Podium, als auch unter den Mitdiskutanten waren zentrale Personen aus dem christlich, politischen und wirtschaftlichen Raum.
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Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände Österreichs
Christen in der Gesellschaft?

Das diesjährige Symposium der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände Österreichs in Zusammenarbeit mit der Politischen Akademie beschäftigte sich mit der zentralen Frage, welche Aufgabe wir als Christen in der heutigen Zeit haben. Besprochen und diskutiert wurde darüber in einem hochkarätig besetzten Rahmen. Sowohl im Podium, als auch unter den Mitdiskutanten waren zentrale Personen aus dem christlich, politischen und wirtschaftlichen Raum. Christen haben einen Auftrag in Politik und...

  • 17.09.20
Wenn Sie für das Leben die Stimme erheben wollen, hier können Sie das tun: https://lebensende.at
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Sterbebegleitung statt Sterbehilfe
Ein bisschen töten gibt es nicht

Immer mehr europäische Länder öffnen einer geschäftsmäßigen „Sterbehilfe“ Tür und Tor. Auch in Österreich gibt es Bestrebungen, aus dem Sterben ein Geschäft zu machen – wie es etwa in der Schweiz bereits der Fall ist. So beschäftigt sich ab dem 21. September auch der österreichische Verfassungsgerichtshof mit dem Thema, da derzeit mehrere Verfahren anhängig sind, durch die das geltende Verbot der Mitwirkung am Selbstmord (assistierter Suizid) fallen soll. Dagegen formiert sich mittlerweile eine...

  • 17.09.20
„Ein Suizid hat oft sehr schmerzliche Auswirkungen auf Familie, Freunde und das Umfeld, auch lange über den Tod der geliebten Person hinaus." (Susanne Kummer, Ethikerin und Geschäftsführerin von IMABE, Institut für medizinische Anthropologie und Bioethik)
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Tabuthemen Suizid und Sterbehilfe
Wenn Menschen sterben wollen

Am 10. September, rund um den Welttag der Suizidprävention, soll ganz bewusst das Thema Selbstmord in den Mittelpunkt gerückt werden. Gleichzeitig beschäftigt sich der Österreichische Verfassungsgerichtshof in den kommenden Wochen mit dem Ruf auf das Recht nach Sterbehilfe, der vereinzelt immer lauter wird. Eine besorgniserregende Entwicklung ... Rund um den Welttag der Suizidprävention am 10. September rückt ein Thema in die öffentliche Wahrnehmung, über das normalerweise so gut wie nie...

  • 03.09.20

Reisen

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Missio-Sonderreise im Juli 2021
Gemeinsam mit Missio nach Uganda

Die Begegnung mit der Weltkirche steht im Mittelpunkt der Missio-Sonderreise im Juli 2021 nach Uganda mit Nationaldirektor Pater Karl Wallner. Wir sind der Lebendigkeit einer wachsenden Kirche auf der Spur und tauchen in die Vielfalt der afrikanischen Landschaft ein. Was dürfen sich die an der Arbeit von Missio interessierten Reiseteilnehmer erwarten? Pater Karl Wallner: Wir erleben bei unserer Missio-Reise nach Uganda den afrikanischen Kontinent von verschiedenen Seiten: Gemeinsam besuchen...

  • 18.08.20
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Die Auferstehungskirche, auch als Blutkirche, Erlöserkirche und Erlöser-Kirche auf dem Blut bekannt
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Leserreise nach Russland: 6.6.-12.6.2021
Ein russisches Märchen wird wahr

Unter Zar Peter dem Großen als „Fenster nach Europa“ ausgewählt, glänzt St. Petersburg, die Stadt am Finnischen Meerbusen, heute wieder, gepaart mit ihrer Tradition und Moderne. Faszinierend ist auch Moskau, die kosmopolitische Hauptstadt Russlands. Preise: Preis pro Person im Doppelzimmer: € 1.590,- Einbettzimmerzuschlag: € 335,- Mindestteilnehmerzahl: 40 Personen Fakultativer Ausflug Eremitage (ab 20 Personen): € 35,- Leistungen: Linienflug Wien-St. Petersburg und Moskau...

  • 22.05.20
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Blick von der "Dominus Flevit"-Kirche auf dem Ölberg in Richtung Altstadt von Jerusalem
3 Bilder

Dank-Wallfahrt mit P. Karl Wallner: 5. - 12. April 2021
Danken im Heiligen Land

Wir möchten zum Pilgern Mut machen und nach diesen schrecklichen Wochen der Ausgangssperren mit Ihnen die Sehnsucht teilen, jene Orte zu besuchen und zu erleben, wo Jesus und seine Jünger gewirkt haben. Das „5. Evangelium“, wie die Kirchenväter sagten. An den Original­orten wird die Bibel konkret und lebendig. Viele erzählen, dass man nach so einer Reise mit tieferem Verstehen glaubt, fühlt und die Bibel mit anderen Augen sieht. Reisetermin: 5.4.-12.4.2021 Preise: Doppelzimmer...

  • 19.05.20

Redaktionelles

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Ein Leitfaden über unser digitales Angebot 3
Die Lesefunktion macht das ePaper viel leichter lesbar!

Vielleicht waren Sie in den vergangenen Tagen neugierig und haben uns unter www.dersonntag.at auf unserer Internetseite besucht. Über den Reiter „ABO“ –> aktuelles ePaper oder direkt über den Button ePaper im orangen Balken kommen Sie zur Voransicht der aktuellen Ausgabe - bitte um Geduld, das kann ein paar Sekunden dauern! Auch wenn Sie (noch) nicht Abonnent des SONNTAG sind, können Sie die ersten sechs Seiten der jeweiligen Ausgabe lesen – Abonnenten der Printausgabe haben noch bis...

  • 25.08.20
6 Bilder

Ein Leitfaden über unser digitales Angebot 2
Wie komme ich zu meinem SONNTAG-Digital-Zugang?

Den Weg dorthin wollen wir Ihnen in den folgenden Schritten erklären: Zusätzlich können Sie diese auf www. dersonntag.at/Registrierung nachlesen: Surfen Sie zur Webadresse  abo.meinekirchenzeitung.atWählen Sie den SONNTAG ausFüllen Sie das Abo-Bestellformular aus Sie erhalten per Mail Ihre Bestell-bestätigung und mit einer anderen Mail Ihren AktivierungslinkFolgen Sie dem AktivierungslinkAktivieren Sie Ihr Digital-Abo mit einem neu gewählten PasswortVerwalten Sie zukünftig Ihr Digital-Abo...

  • 25.08.20
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Ein Leitfaden über unser digitales Angebot 1
Den SONNTAG gratis lesen

In den vergangenen Jahren haben sich unsere Lebensgewohnheiten stark verändert. Manche von uns lesen Inhalte von Zeitungen gerne mobil im Internet oder in einer App. Das hat mehrere Vorteile: Die Zeitung steht schon ab Mittwoch Mittag für Sie bereit, wir können Sie via Facebook und andere Social Media-Kanäle auf interessante Inhalte aufmerksam machen und Sie können auch bequem Links auf ergänzende Themen folgen. – Leserinnen und Leser des SONNTAG haben immer wieder nachgefragt, ob sie...

  • 25.08.20

Pfarrblatt

Inserate fürs Pfarrblatt

Danke, dass Sie den SONNTAG unterstützen, indem Sie unsere Inserate in Ihrem Pfarrblatt einbinden. Folgende Formate stehen zur Verfügung. Einfach anklicken und herunterladen! SONNTAG-ABO, A6, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A6, quer, 4cSONNTAG-ABO, A7, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A7, quer, 4cSONNTAG-ABO, A8, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A8, quer, 4c

  • 23.02.20

Kunst & Kultur

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Johann Michael Haydn
„Er setzte Maßstäbe in der Vertonung liturgischer Musik“

Seine Kirchenlieder sind uns so vertraut – ein neues Buch bringt uns Michael Haydn als Mensch und Musiker in Erinnerung. Ein neue Publikation macht Lust, die Musik von Johann Michael Haydn (1837-1806) ganz bewusst wieder erklingen zu lassen. Anhand seiner Werke wird darin auch der Werdegang des Komponisten von Rohrau bis Salzburg geschildert. Wir fragten Mitherausgeberin Eva Maria Stöckler nach der Bedeutung des bis heute so beliebten Kirchenmusikers. Warum gilt Johann Michael Haydn als...

  • 28.08.20
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radio klassik Stephansdom
Unser Radio sendet jetzt österreichweit

Das Radio der Erzdiözese Wien, radio klassik Stephansdom, sendet ab sofort österreichweit digital auf DAB+. Damit haben 83% der ÖsterreicherInnen die Möglichkeit unseren Sender überall im Land zu hören. Ein Gespräch dazu mit Kardinal Christoph Schönborn und Mag. Roman Gerner, Geschäftsführer des Medienhauses der Erzdiözese Wien. Am 24. September 1998 ging radio klassik Stephansdom (damals: Radio Stephansdom) auf Sendung. Es war das Privatradio-Pionierjahr, in dem erstmals auch private...

  • 27.08.20
11 Bilder

Beethoven Jubiläumsjahr
Lesevergnügen rund um Ludwig van Beethoven

Die Musikwelt hofft, den Komponisten im Herbst zum 250. Geburtstag entsprechend würdigen zu können. Aktuelle Buchneuerscheinungen laden ein, sich den spannenden Aspekten von Leben und Werk Beethovens anzunähern. Musik-Experte Josef Neustifter vom traditionellen Musikhaus Doblinger nennt im Gespräch mit dem SONNTAG die aktuell besten Bücher über Beethoven. Auch der Vatikan erinnert mit einer Gedenkmünze an Ludwig van Beethoven (1770-1827), dessen 250. Geburtstag heuer gefeiert wird. Die...

  • 23.08.20
Die Auseinandersetzung mit dem heute weltberühmten Maler lohnt sich auch aus kirchlicher Sicht
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Museum und Themenweg in Tulln
Besuch beim jungen Egon Schiele

Egon Schieles Geburtstag jährt sich heuer zum 130. Mal. Seine ersten elf Lebensjahre verbrachte der heute weltberühmte Künstler in Tulln. Das Egon Schiele Museum und der Egon-Schiele-Themenweg laden zu einem Kulturausflug in die Geburtsstadt des hoch produktiven und doch so jung verstorbenen Mal- und Zeichen-Genies. Am 12. Juni 1890 kam Egon Schiele in der gutbürgerlichen Dienstwohnung seines Vaters im Bahnhofsgebäude von Tulln an der Donau zur Welt. Elf Jahre und damit mehr als ein Drittel...

  • 11.08.20

Serien

Auf rund 1.460 Metern befindet sich das Jakobskreuz auf der Buchensteinwand.
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Mein Kraftort_7: Salzburg & Tiroler Teil
Das Filetstück des Jakobswegs

Wilde Natur sowie viel Zeit und Ruhe zum Nachdenken können all jene genießen, die sich auf den Pilgerpfad von Salzburg nach Tirol machen. Die Strecke verbindet die beiden Teile der Erzdiözese Salzburg auf eine besonders charmante Weise. Unterwegs erklärt ein passionierter Geher, wie er Gott mit auf den Weg nimmt – und die Grenze zwischen Wandern und Pilgern zieht. Michaela Hessenberger Mit einer flotten Handbewegung lupft Hermann Signitzer seinen grauen Filzhut auf den Kopf. Ein prüfender...

  • 14.08.20
Johannes Paul II. betet vor dem Grab der hl. Hemma. Er war der erste Papst, der Gurk (1988) besuchte.
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Mein Kraftort_6: Kärnten
Auf dem Weg zur hl. Hemma

Papst Johannes Paul II. betete an ihrem Grab. Die heilige Hemma von Gurk, Landespatronin von Kärnten, zieht Menschen aus ganz Europa an, die auf ihre Fürsprache vertrauen. Ingeborg Jakl Der Blick hinaus aus den Fenstern führt den Besucher über satte grüne Berghänge zu beiden Seiten hinauf. Im Vordergrund öffnet sich der Innenhof mit der mächtigen Linde, die einige hundert Jahre alt und stumme Zeugin einer bewegten Geschichte ist. Kelten, Römer und Bajuwaren versammelten sich im Laufe der...

  • 09.08.20
Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal (Mosaik aus der Basilika Sacre Cœur, Paris).
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Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal
Alles aus Liebe, nichts aus Zwang

Gemeinsam mit Johanna Franziska von Chantal gründete Franz von Sales die Ordensgemeinschaft der Schwestern der Heimsuchung Mariens („Salesianerinnen“). Die Beziehung zwischen der Baronin und dem Fürstbischof war eine Beziehung auf Augenhöhe. Sie ist ein musterhaftes Beispiel, die geistliche Freundschaft zwischen Franz von Sales (am 21. August 1567 geboren, am 28. Dezember 1622 gestorben) und Johanna Franziska von Chantal (am 23. Jänner 1572 geboren, am 13. Dezember 1641 gestorben). Pater...

  • 06.08.20
Wegweiser zeigen uns den Weg zur sogenannten „Bildeiche“: ein gewaltiger Baum, geschmückt mit Zeichnungen, Kreuzen aus Ästen gebunden und Rosenkränzen.
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Geheimnisvolle Kraftorte in Wien
Von versteckten Kirchen beim Lainzer Tiergarten

Von der Wotrubakirche, über die Bildeiche im Maurer Wald und durch den Maurer Wald bis nach Laab im Walde. Ein Ausflug für Fans architektonischer Blickfänge, spiritueller Kraftorte, und von Wäldern, die einen die Hektik des Alltags komplett vergessen lassen. Wir starten unseren zweiten Ausflug bei der Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit im 23. Wiener Gemeindebezirk, besser bekannt unter dem Namen Wotrubakirche. Die Kirche wurde Mitte der siebziger Jahre nach Entwürfen des Bildhauers Fritz...

  • 16.07.20

Sonderthemen

20 Bilder

Deine Spende zählt
Hilf mir! Wann, wenn nicht jetzt?

Noch vor wenigen Wochen konnte sich kaum jemand vorstellen, welches Ausmaß die Corona-Krise annehmen wird. Schon gar nicht zu der Zeit, als die Idee zu dem Sonderheft „Hilf mir!“, das am Sonntag der Barmherzigkeit der Printausgabe beigelegt ist, entstanden ist. Die COVID-19-Pandemie betrifft uns alle. Niemand bleibt von den direkten oder indirekten Folgen unberührt. Wir sitzen zwar alle im selben Boot und können die Herausforderungen auch nur gemeinsam bewältigen. Aber es ist trügerisch zu...

  • 15.04.20

Kommentare & Blogs

Gott spielt keine Rolle! ,Denn er ist der Regisseur.‘

Kommentar: Die Kirche & ich
Gott spielt keine Rolle

In dieser Ausgabe des SONNTAG geht es darum, in den Blick zu nehmen, dass Kardinal Schönborn nunmehr seit 25 Jahren Erzbischof unserer Diözese ist. Wie kann ich die Haltung zusammenfassen, in der unser Erzbischof dieses Vierteljahrhundert mitgestaltet und mitgelitten hat? Ich muss es gar nicht. Kardinal Schönborn hat das selber getan, als er am Ende eines langen Gesprächs auf die Frage antwortete, ob er den Leserinnen und Lesern noch etwas sagen möchte. Da erzählte er das: „Vielleicht kann...

  • 15.09.20

Kommentar: Die Kirche & ich
Herr, wir können ganz gut schweigen

Als Bayern München vor ein paar Tagen den Championsleague-Sieg feierte, trugen die Spieler Leiberln mit der Aufschrift „Champions of Europe 2020“. Wohlverdient. Nur unser David Alaba hatte ein anderes Trikot. Darauf stand: „Meine Kraft liegt in Jesus“. Alaba gehört der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten an. Ich bin froh, Katholik zu sein. Aber ich bewundere an den Adventisten ihr intensives Bibelstudium und – siehe Alaba – ihre Bekenntnistreue in der Öffentlichkeit. Diese Freikirche...

  • 27.08.20
Wenn wir in Versuchung geraten, andere abzuwerten, ist es gut, an die Heilige Edith Stein zu denken, die hilft uns zu verstehen, dass Menschen zu lieben der höchste Gottesdienst ist.

Kommentar: Die Kirche & ich
Dass der Mensch nicht allein bleibt

Ich wüsste zu gern, wie sich Gott ins Zeug gelegt hat an jenem Sommer­abend vor 99 Jahren: Die junge Philosophin Edith Stein, agnostische Tochter aus jüdischem Haus, findet bei Freunden ein Buch mit der Lebensgeschichte der Heiligen Teresa von Avila. Im Morgengrauen hat sie es ausgelesen und weiß: „Das ist die Wahrheit“. Ein halbes Jahr später wird sie durch die Taufe in die katholische Kirche aufgenommen. Taufpatin ist – vom Bischof extra erlaubt – eine evangelische Freundin. Zu den...

  • 17.08.20
Politikwissenschaftlerin Carolin Hillenbrand: „Die Coronakrise hat den Glauben bei vielen Menschen sogar noch verstärkt."

Kommentar: Auf den Punkt gebracht
Das Wichtigste ist die Gottesbeziehung

Menschen, die an Gott glauben, sind viel besser und gestärkter durch die Corona-Krise gekommen, als Menschen, die nicht glauben. Das ist keine Behauptung, sondern ein wissenschaftlicher Fakt. Zu diesem Schluss kam eine Forschungsgruppe in der deutschen Universität Münster, die derzeit die Zusammenhänge zwischen der Coronakrise und Religiosität untersucht. Die Leiterin der Forschungsgruppe, die deutsche Politikwissenschaftlerin Carolin Hillenbrand, bringt es folgendermaßen auf den Punkt: „Es...

  • 29.07.20

Leserreporter

Die Bibelgesellschaft in Syrien stellt tausende Bibelausgaben für Christen in Not zur Verfügung, darunter auch Kinderbibeln.

Bibel
Libanon: Bibelgesellschaft unterstützt in Not geratene Christen

Nach der Explosion in Beirut startet die Bibelgesellschaft im Libanon das Programm „Auf Gottes Wort das Zuhause wieder aufbauen“, um Menschen in der humanitären Krise seelsorglich zu betreuen. In Zusammenarbeit mit den christlichen Kirchen und Hilfsorganisationen soll den bedrängten Christen mit der biblischen Botschaft wieder Hoffnung und Mut geschenkt werden. Das Projekt richtet sich an etwa 10.000 christliche Familien, deren Häuser und Wohnungen zum Teil schwer beschädigt wurden. Neben...

  • 08.09.20
China gehört zu den Top 5 Ländern, in denen 2019 die meisten Bibeln verbreitet wurden.

Erstmals 40 Millionen Bibeln verbreitet
Rekordergebnis bei weltweiter Bibelverbreitung

Im vergangenen Jahr wurden so viele Menschen mit Bibeln auf der Welt erreicht wie nie zuvor. Das geht hervor aus den „Global Scripture Distribution Statistics“ für 2019 des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS). So wurden 40 Millionen Vollbibeln verbreitet, davon ein Viertel als digitale Ausgaben. Die meisten Bibeln wurden 2019 in Brasilien, China und den USA bereitgestellt, gefolgt von Indien und Nigeria. Auf diese fünf Länder entfielen mit 18,3 Mio. Exemplaren...

  • 30.07.20

Schulstiftung der Erzdiözese Wien
Reiche Honigernte am Gymnasium Sacré Coeur Wien

Am Gymnasium des Campus Sacré Coeur Wien wurde am Zeugnistag eine ganz besondere Ernte eingebracht: Die seit 2015 am Schulstandort angesiedelten Bienenvölker des erfolgreichen Unterrichtsprojekts „Wir sind Biene!“ produzierten beachtliche 400 Kilogramm Honig, die am letzten Schultag gemeinsam mit LehrerInnen und Eltern geschleudert und abgefüllt werden konnten. „Wir beschäftigen uns an unserer Schule seit Jahren und kontinuierlich mit dem Thema Nachhaltigkeit. Unser Projekt ,Wir sind Biene!‘...

  • 15.07.20
George Andrea (rechts) und ein Mitarbeiter der Bibelgesellschaft holen neue Bibeln aus dem Lager.

Bibel im Krieg
Syrien: Nachfrage nach Bibeln rasant gestiegen

Seit Ausbruch des Bürgerkrieges vor 9 Jahren ist in der syrischen Bevölkerung das Bedürfnis nach spirituellem Halt stark gewachsen. Das hohe Interesse an der Bibel führte zu einem Boom an angefragten und verteilten Bibeln, berichtet George Andrea, Leiter der Bibelgesellschaft in Syrien, im Interview mit dem Magazin „die Bibel aktuell“ der Österreichischen Bibelgesellschaft. Waren es vor Kriegsbeginn im Jahr 2010 15.000 Schriften, die verteilt wurden, sind es nun jährlich bis zu 280.000...

  • 18.06.20

Glaube & Spiritualität

Jesu Verankerung im Judentum bietet eine Herausforderung für Christen heute und die Chance auf fruchtbaren jüdisch-christlichen Dialog.
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Buchtipp der Woche
Facettenreiche Heimholung

Rabbiner Walter Homolka beschreibt in seinem jüngsten Buch äußerst informativ das jüdische Interesse an Jesus von Nazareth. Er ist eine wichtige Stimme des jüdischen Lebens in Deutschland: Rabbiner Walter Homolka, Rektor des Abraham Geiger Kollegs und Universitätsprofessor für Jüdische Religionsphilosophie der Neuzeit, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Jüdische Theologie der Universität Potsdam und Mitglied im Gesprächskreis Juden und Christen des Zentralkomitees der deutschen...

  • 22.09.20
Friedrich Oettingen: „Ich musste mich erst mal dran gewöhnen, mit der Kamera durch die Stadt zu gehen und in dieses Ding hinein zu quatschen.“
Video 5 Bilder

Zeit für meinen Glauben
„Wiener Zeugnisse“

Friedrich Oettingen gibt in seinen Youtube-Videos Einblicke in das Leben eines „stinknormalen Kerls, der mit all seinem Scheitern und Siegen an Jesus glaubt“. Die Zuseher der „Wiener Zeugnisse“ wissen es jetzt: Friedrich Oettingen putzt sich seine Zähne mit einer elektrischen Zahnbürste und kocht seinen Morgenkaffee in einer kleinen roten Espressokanne. In die Heilige Schrift wirft er in der Früh keinen Blick, auch Zeit fürs Gebet nimmt er sich nicht. So jedenfalls sieht die morgendliche...

  • 21.09.20
Ewald Riedelmayer: „Ich versuche, den Alltag und mein christliches Leben nicht zu trennen. Mein Ziel ist es nicht, alles richtig zu machen, sondern so zu leben, dass ich nach meinem Glauben gefragt werde.“
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Zeit für meinen Glauben
Ich will kein Sonntagschrist sein

Ewald Riedelmayer will sein Christsein auch im Alltag so leben, dass andere ihn nach seinem Glauben fragen. Als junger Mann steht Ewald Riedelmayer vor der Entscheidung: Bleibe ich katholisch oder trete ich aus der Kirche aus? Nicht weil er mit Gott und Glauben nichts anfangen kann, sondern – im Gegenteil – weil er fest entschlossen ist, ein christliches Leben zu führen, stellt sich der damals 25-Jährige diese Frage. „Ich bin im Waldviertel in einer traditionell katholischen Familie...

  • 15.09.20
Florian Riss: „Anderen vom eigenen Glauben zu erzählen, ohne aufdringlich zu sein – das ist etwas, was für mich zum Christsein dazugehört.“
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Zeit für meinen Glauben
Barhocker und Kirchgänger

Im „Corona-Sommer“ ist Florian Riss viel am Donaukanal unterwegs, spricht über seinen Glauben und vertraut auf das Wirken Gottes. Florian Riss ist ein kommunikativer Typ. Mit anderen ins Gespräch kommen, ist für ihn leicht – oder, wie der 29-Jährige es ausdrückt: „Leute anquatschen, das ist für mich kein Problem.“ Offenheit, die braucht der gebürtige Oberösterreicher auch bei seinen Jobs. Florian arbeitet als selbständiger Personenbetreuer und als „Mädchen für alles“ in zwei...

  • 15.09.20

Geschichtliches & Wissen

Darstellung des hl. Mauritius als Mohr im Dom St. Mauritius, Magdeburg (um 1250)
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Der heilige Mohr Mauritius

Heftig wird darüber diskutiert, ob die Mohrenapotheke, das Mohrenbräu oder die Mohrengasse umbenannt werden sollen. Hier ein Blick auf den heiligen Mauritius. Mauritius stammte aus Oberägypten und lebt im dritten Jahrhundert, als dort das Christentum schon weit verbreitet war. Er war Anführer einer kampferprobten römischen Legion aus dem ägyptischen Theben. Ob er aus Zentral- oder Nordafrika stammte oder nicht, ist ebenso wenig geklärt wie seine Hautfarbe (auch wenn ihn El Greco als Weißen...

  • 17.09.20

Krisenjahr 1995
Als die Ära Schönborn begann

Das Jahr 1995, das Jahr der Affäre Groër, des Kirchenvolks-Begehrens, der Weichenstellungen des neuen Erzbischofs, hat die folgenden Jahrzehnte gesprägt. Eine missionarische Kirche, die aus der Tiefe des Glaubens lebt – sind wir ihr heute näher als damals? Die Caritas wehrt sich gegen den Vorwurf, sie würde nur für Flüchtlinge da sein. Die Kirche fragt sich, ob ihr Beitrag gegen Rassismus ausreicht. Man sorgt sich um die Zukunft des Religionsunterrichts. Der Erzbischof von Wien sagt zum...

  • 09.09.20
Vor 25 Jahren, am 14. September 1995, trat Christoph Schönborn seinen Dienst als Erzbischof an.
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25 Jahre Erzbischof von Wien
Kardinal Schönborn erzählt von seiner Hoffnung

Vor einem Vierteljahrhundert, am 14. September 1995, hat Papst Johannes Paul II. Christoph Schönborn zum Erzbischof von Wien ernannt. Was war das Bestimmende in diesen 25 Jahren im Leben der Kirche? Mitschrift eines Gesprächs von Kardinal Schönborn mit dem SONNTAG und radio klassik Stephansdom. Man muss dafür nicht gerade bei Adam und Eva beginnen. Aber doch zumindest beim Zweiten Weltkrieg, nach dessen Ende die katholische Kirche speziell in Österreich einen unglaublichen Aufbruch erlebt...

  • 09.09.20
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Weltkirche und Erzdiözese in der Statistik
Um- und Abbruchszeit

Die Jahre von 1995 bis heute waren für die Weltkirche eine Zeit voller Dynamik und Wachstum. In Österreich setzte sich der schon seit den 1970er Jahren bemerkbare Umbau fort: von einer Kirche, der man aus Tradition angehört zu einer Kirche, in der man aus Überzeugung Mitglied ist. Katholiken in Österreich und der Erzdiözese Wien Ein Wachstum in die Breite hat die katholische Kirche von 1945 bis Anfang der 70er Jahre erlebt. Der stärkste Faktor dafür war der Geburtenreichtum der...

  • 09.09.20

Pfarrleben

Besonders gelungen ist der erneuerte frühgotische Taufbrunnen, der eine Glassilberwanne erhalten hat und nun zugleich auch als ständig gefüllter Weihwasserbrunnen dient.
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Pfarre Kahlenbergerdorf
Vom Glanz edler Einfachheit

Mit knapp 200 Katholiken ist die Pfarre Kahlenbergerdorf eine der kleinsten Pfarren Wiens. Jetzt wurde die umfassende Innenrenovierung der Pfarrkirche abgeschlossen. Fast unglaublich ist es, dass sich hier fast 20 Prozent der Katholiken des Dorfes in der Pfarre engagieren und auch der Gottesdienstbesuch liegt mit 16 Prozent im Jahresschnitt höher als andernorts. Pfarrer Andreas Redtenbacher, ordentlicher Professor für Liturgiewissenschaft und Direktor des Klosterneuburger...

  • 22.09.20
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Diakonenweihe am 26. September
Unsere neuen dreizehn Ständigen Diakone

Der SONNTAG stellt die dreizehn Weihekandidaten vor, die am 26. September um 15 Uhr zu Ständigen Diakonen für ihren Dienst in der Kirche geweiht werden. Der Ständige Diakonat soll die besondere Hinwendung der Kirche zur Welt und zu den Menschen sakramental verankern und bezeugen“, sagt Franz Schramml, stellvertretender Ausbildungsleiter, der die Diakonengruppe begleitet hat, die jetzt am 26. September geweiht wird. Das Amt des Diakons hat in der Pfarre zwei Schwerpunkte, betont Schramml:...

  • 16.09.20

Schulschwestern Wien 3
Diamantenes Professjubiläum

Seit mehr als 60 Jahren gehören sie der Kongregation der Schulschwestern vom 3. Orden des hl. Franziskus an. Im Kreis der Mitschwestern, Verwandten und lieber Gäste feierten Sr. M. Gottfrieda Leber (links) und Sr. M. Johanna Koglbauer dieses besondere Jubiläum am 22. August bei den Schulschwestern in der Apostelgasse 7 u.a. bei einem Festgottesdienst mit Domdekan Rudolf Prokschi.

  • 03.09.20
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„Zusammenrücken – Zusammenarbeiten – Zusammenwachsen“
Pfarrverband „Minoriten Weinviertel" gegründet

Die Pfarren Ameis, Asparn/Zaya, Gnadendorf, Grafensulz, Michelstetten und Wenzersdorf bilden nach fünf Jahren im gemeinsamen Entwicklungsraum mit 1. September 2020 den Pfarrverband Minoriten Weinviertel. Mit einem feierlichen Startgottesdienst mit Bischofsvikar Weihbischof Stephan Turnovszky wurde am 29. August in Asparn/Zaya dieser neue gemeinsame Weg entsprechend gefeiert. Davor lagen mehr als fünf Jahre gemeinsamer Arbeit und intensiver Diskussionen in den einzelnen Pfarrgemeinderäten...

  • 03.09.20
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