Nachrichten - Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

Nachrichten aus der Erzdiözese Wien

Glaube & Spiritualität
Die Bibel Nicht nur ein Geschichtsbuch, sondern in erster Line ein Glaubens- und Lebensbuch. Die Bibel Nicht nur ein Geschichtsbuch, sondern in erster Line ein Glaubens- und Lebensbuch. Die Bibel Nicht nur ein Geschichtsbuch, sondern in erster Line ein Glaubens- und Lebensbuch.
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Zum Bibelpfad am 24. September
Die Bibel ist kein Buch mit sieben Siegeln

Der Wiener Universitätsprofessor für Neues Testament, Markus Tiwald, spricht anlässlich des „Bibel-Pfades“  am 24. September um 17 Uhr beim „Bibel-Talk“ des SONNTAG in der Deutschordenskirche (Singerstraße 7, Wien 1). Markus Tiwald erläutert den einfachen Zugang zur Bibel und warum die Heilige Schrift als Buch der Glaubens- und Lebenszeugnisse einfach zeitlos ist. Die Bibel nimmt man nicht „zur Hand“, sondern „zu Herzen“ – das gilt für den Wissenschaftler wie auch für den gläubigen Christen,...

Glaube & Spiritualität
Als Gast einer Hochzeitsfeier verwandelt Jesus Wasser in Wein.Als Gast einer Hochzeitsfeier verwandelt Jesus Wasser in Wein.Als Gast einer Hochzeitsfeier verwandelt Jesus Wasser in Wein.
Aktion 5 Bilder

Mitspielen und gewinnen
Bibelquiz zum Bibelpfad

Zum Höhepunkt der drei „Jahre der Bibel“ verwandelt sich am 24. September die Wiener Innenstadt beim Bibel-Pfad in eine kleine Welt der Bibel. Der SONNTAG lädt ein, bei einem Bibelquiz das erworbene Bibelwissen gleich anzuwenden. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist bereits heute hier gleich online möglich. Wer sich bei der Antwort nicht sicher ist, kann die Lösung in der SONNTAG-Bibelserie nachlesen: dersonntag.at/biblischegestalten

Bewusst leben & Alltag
Biblische Früchte, die wir im Herbst genießen, sind Weintrauben, Granatäpfel und Feigen.Biblische Früchte, die wir im Herbst genießen, sind Weintrauben, Granatäpfel und Feigen.Biblische Früchte, die wir im Herbst genießen, sind Weintrauben, Granatäpfel und Feigen.
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Bibel-Festwoche
Blühender Herbst in biblischen Gärten

Den je eigenen Zugang zur Bibel entdecken – dazu lädt der Bibel-Pfad in Wien am 24. September mit vielen Veranstaltungen ein. Wir schauen uns im Vorfeld in biblischen Gärten um und sprechen darüber mit Jutta Henner, der Direktorin der Österreichischen Bibelgesellschaft. Sie regt an, kleine Bibelgärten in der Pfarre, zu Hause und im Schulhof anzulegen. Dazu gibt es ein Rezept für einen biblisch zubereiteten Obstsalat mit Herbstfrüchten. Die Bibel-Fest-Woche von 24. September bis 3. Oktober 2021...

Bewusst leben & Alltag
"Als ich die Enzyklika 'Laudato si' von Papst Franziskus gelesen habe, war ich erstaunt, dass er so viele Parallelen mit naturwissenschaftlicher Erkenntnis und unseren komplexen globalen Menschheitsproblemen aufzeigt. "Als ich die Enzyklika 'Laudato si' von Papst Franziskus gelesen habe, war ich erstaunt, dass er so viele Parallelen mit naturwissenschaftlicher Erkenntnis und unseren komplexen globalen Menschheitsproblemen aufzeigt. "Als ich die Enzyklika 'Laudato si' von Papst Franziskus gelesen habe, war ich erstaunt, dass er so viele Parallelen mit naturwissenschaftlicher Erkenntnis und unseren komplexen globalen Menschheitsproblemen aufzeigt.
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Biologe und Gärtner
Wir sind ein Produkt des Bodens

Martin Grassberger ist Biologe, Gerichtsmediziner und ausgebildeter landwirtschaftlicher Facharbeiter. Der Professor an der Universität Wien beschäftigt sich damit, was wir essen und woher es kommt. Gegenüber dem SONNTAG unterstreicht er, warum wir alle uns diese Fragen stellen sollten. Ich treffe Martin Grassberger im Hof des Medienhauses der Erzdiözese Wien am Stephansplatz. Jetzt im Herbst leuchten die verschiedenen Pflanzen und Palmen hier in ihrer schönsten Pracht und es ist Erntezeit....

Glaube & Spiritualität
Birgit Liener ist mit Leib und Seele Weinbäuerin und Heurigenwirtin. Birgit Liener ist mit Leib und Seele Weinbäuerin und Heurigenwirtin. Birgit Liener ist mit Leib und Seele Weinbäuerin und Heurigenwirtin.
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Glaubenszeugnis
„Zu Ostern würde ich nie auf Urlaub fahren“

Die Weinbäuerin und Heurigenwirtin Birgit Liener ist engagierte Pfarrgemeinderätin in Drasenhofen im Weinviertel. Als Winzerin hört Birgit Liener die Bibelstellen, in denen von der Arbeit im Weingarten, von Reben und Trauen, vom Wein die Rede ist, mit einem etwas anderen Ohr. Aus eigener Erfahrung weiß die 47-Jährige, dass man die Reben zurückschneiden muss, damit sie Frucht bringen. Dass man sauber arbeiten muss und dass man deswegen – wie sie es erst vor Kurzem in einer Lesung in einem...

Menschen & MeinungenPremium
Der Friede sei mit Dir - Ein Symbolbild zum Friedensgruß: Der frühere Nuntius Erzbischof  Zurbriggen bei einer Priesterweihe. Der Friede sei mit Dir - Ein Symbolbild zum Friedensgruß: Der frühere Nuntius Erzbischof  Zurbriggen bei einer Priesterweihe. Der Friede sei mit Dir - Ein Symbolbild zum Friedensgruß: Der frühere Nuntius Erzbischof  Zurbriggen bei einer Priesterweihe.
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Anekdoten: Heiter bis heilig
Kleine Versprecher

Gebet vor dem Friedensgruß im Wiener Stephansdom in den 1980-er Jahren. Es soll heißen: „Herr Jesus Christus, schau nicht auf unsere Sünden, sondern auf den Glauben deiner Kirche...“ Der schon ältere Domherr richtete an den Herrgott die Bitte: „Herr, schau auf unsere Sünden und nicht auf den Glauben deiner Kirche!” Der jüngere Konzelebrant gab daraufhin dem Domherrn einen kleinen Stoß und diesem wurde bewusst, was er gerade gesagt hatte. Doch die Verwirrung des betagten Geistlichen wurde...

Gesellschaft & Soziales
Aktiv trotz Demenz. Lebensfreude wird bei Promenz im Miteinander spürbar.Aktiv trotz Demenz. Lebensfreude wird bei Promenz im Miteinander spürbar.Aktiv trotz Demenz. Lebensfreude wird bei Promenz im Miteinander spürbar.

Zum Welt-Alzheimertag am 21. September
Lebensfreude trotz Demenz

Mit Demenz zu leben bedeutet mehr als „einfach nur“ vergesslicher zu werden. Betroffene – und auch ihre Angehörigen – empfinden Demenz auch als soziale Beeinträchtigung, fühlen sich von vielen in der Gesellschaft abgelehnt und ausgeschlossen. Dabei täte gerade ein Miteinander in den meisten Fällen so gut. Sie sprechen davon „blöd zu werden“. Sie verharmlosen ihre – manchmal auch schon fortgeschrittene – Vergesslichkeit, versuchen ihr im Gespräch mit anderen mit einer gehörigen Portion Sarkasmus...

Menschen & Meinungen
Ille C. Gebeshuber: „Glaube, Liebe und Hoffnung sind das, was uns zu Menschen macht...“ Ille C. Gebeshuber: „Glaube, Liebe und Hoffnung sind das, was uns zu Menschen macht...“ Ille C. Gebeshuber: „Glaube, Liebe und Hoffnung sind das, was uns zu Menschen macht...“

Prinzip Schöpfungsverantwortung
Das Ziel: Globale Nachhaltigkeit

Die neue Vorsitzende des Katholischen Akademiker/innen-Verbandes Wien, Ille C. Gebeshuber, über Naturwissenschaft und Glaube. Und wie die Zukunft aussehen wird, kann und soll. Gebeshuber spricht am 6. Oktober bei den Theologischen Kursen. Zuerst geht es darum, die gute Arbeit des Katholischen Akademiker/innen-Verbandes Wien fortzusetzen. Der KAV trifft als Forum Zeit und Glaube auf sehr großes Interesse“, sagt Ille Gebeshuber, Professorin für Physik an der Technischen Universität Wien und seit...

Kirche hier und anderswo

Viele Menschen berichten, dass das Friedensgebet einzigartige Stunden im Dom für sie sind.
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Friedensgebet am 14. September
Wenn der Stephansdom fast bis auf den letzten Platz gefüllt ist

Das alljährliche große „Friedensgebet“ ist inspiriert von den Ereignissen in Medjugorje. Tausende versammeln sich im Stephansdom zum Gebet, zum Lobpreis und zur Messe. Sie hören Zeugnisse von Menschen, die berichten, dass Gott auch heute handelt und wirkt. Warum ein ehemaliger Flüchtling aus Albanien voll Freude in Wien erwartet wird und was die Atmosphäre des Friedensgebets am 14. September ab 16 Uhr ausmacht, erläutert Organisator Christian Stelzer gegenüber dem SONNTAG. Warum kommen so viele...

  • 13.09.21
Seid meine Zeugen: Das Motto des Weltkongresses 1938 erscheint wie eine Vorahnung, als wenige später die Welt in Flammen stand.
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52. Eucharistischer Weltkongress
Triff Jesus

Budapest rüstet sich für die Megaveranstaltung mit seinem umfangreichen Programm und internationalen Vortragenden. Es gibt Ausstellungen, Vorträge und viel Zeit für das gemeinsame Gebet. Schon im Mai 1938 war die Metropole an der Donau Gastgeberin für einen Eucharistischen Weltkongress. Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs präsentierte sich die katholische Kirche als moderne Gestalterin. Papst Pius XI. wurde durch seinen Nachfolger vertreten: Der damalige Kardinalstaatssekretär und frühere...

  • 08.09.21
Ungarischer Kindertag: Pfarrer Kollmann feiert die Sonntagsmesse.
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52. Eucharistischer Weltkongress
Alle meine Quellen...

Mit Franziskus feiert in Budapest erstmals seit zwei Jahrzehnten wieder ein Papst persönlich die Abschlussmesse eines Internationalen Eucharistischen Kongresses. Die kirchliche Großveranstaltung musste coronabedingt auf 2021 verschoben werden. Das Motto lautet: „Alle meine Quellen entspringen in dir“ (Psalm 87,7). Der SONNTAG hat bei Pfarrer Bernhard Kollmann von der deutschsprachigen Gemeinde nachgefragt. Pfarrer Kollmann ist seit 2017 als Auslandsseelsorger der deutschsprachigen...

  • 08.09.21
Schwester Beatrix Mayrhofer: „In den entscheidenden Stunden der Kirche stehen die Frauen auf.“

Prominente Ordensleute im Gespräch
„Gott hat einfach die Stopp-Taste gedrückt“

Sie war viele Jahre leidenschaftliche Lehrerin und Schuldirektorin. Vor zwei Jahren erhielt Schwester Beatrix Mayrhofer die Diagnose Brustkrebs. Die Ordensfrau spricht über ihre Krebserkrankung, über ihr schon frühes intensives Naheverhältnis zur Kirche und über die Verantwortung von Frauen in der katholischen Welt. Montagabend im Informations- und Begegnungszentrum der Ordensgemeinschaften „Quo Vadis?“ am Stephansplatz: Diesmal in der radio klassik Stephansdom-Reihe „Prominente Ordensleute im...

  • 08.09.21

Glaube

Stefan Haider will nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Nachdenken anregen.
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Glaubenszeugnis
„Lehrer können Humor gut brauchen“

Der Kabarettist, Religionslehrer und Schuldirektor Stefan Haider übers Lustigsein im Unterricht und das Wirken des Heiligen Geistes im Kabarett. Sein kabarettistisches Talent entdeckt Stefan Haider vor über zweieinhalb Jahrzehnten, als er zwischen den christlichen Liedern seiner Band moderiert. Seitdem verarbeitet der gebürtige Steirer in seinen Kabarettprogrammen unter anderem seine Erfahrungen als Religionslehrer. Mit großer Leidenschaft unterrichtet er Religion und ist seit diesem Schuljahr...

  • 26.09.21
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Texte zum Sonntag

 In solchen Tonkrügen wurde einst den Gästen Wasser angeboten.

Gedanken zum Evangelium: 26. Sonntag im Jahreskreis
Anspruch erheben

Jeder Mensch kann je nach seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten Gutes bewirken und gegen das Böse auftreten. Um das zu erreichen, muss man manchmal auch eine konsequentere Haltung einnehmen, die aber nicht in Fanatismus enden sollte, denn es besteht dabei die Gefahr, selbst vom Bösen vereinnahmt zu werden, oder wie es im Volksmund heißt: „Er wurde mit seinen eigenen Waffen geschlagen.“ Im heutigen Evangelium stellt Jesus die Tätigkeit seiner Jünger in Frage und es scheint, dass es schon früher...

  • 24.09.21
In vielen Ländern ist Kinderarbeit - wie hier auf einem Baumwollfeld - noch gang und gäbe.

Gedanken zum Evangelium: 25. Sonntag im Jahreskreis
Das Kind in seinen Armen

Meine Großmutter war eine Geschäftsfrau, sie hat es zu etwas gebracht. Das Vermächtnis, das sie mir hinterlassen hat, ist aber nichts Materielles. Wenn sie über meinen früh verstorbenen Großvater sprach, sagte sie, im Nachhinein sei sie froh, für alles, was sie ihm Gutes tun konnte. Ich denke oft an diese Worte. Was wirklich zählt, ist das, was wir für andere tun. Das heutige Evangelium endet mit einer berührenden Szene. Das ist mir gerade aufgefallen, dank eines Hinweises in einem guten Buch...

  • 17.09.21
Christsein ist oft hart und anstrengend, oftmals nicht der Weg, wo ich wie ein Schmetterling von einer Blüte zur anderen fliege, von einem spirituellen Event zum nächsten, sondern es geht auch darum, die Mühe der Ebene auszuhalten.

Gedanken zum Evangelium: 24. Sonntag im Jahreskreis
Sich dem Fluss des Lebens anvertrauen

Das heutige Evangelium irritiert zunächst und dann öffnet es den Blick für eine größere Lebendigkeit und Freiheit. Schön zu lesen, dass auch Petrus auf diesem Weg ein Lernender war. Menschen sind oft von Bildern und Vorstellungen geleitet, die wir von anderen haben. Das gilt auch für die Jünger Jesu. Sie haben alle möglichen Erwartungen, Sehnsüchte und Phantasien auf Jesus projiziert und mit diesen Vorstellungen sind sie sich mitunter auch selbst im Weg gestanden. Petrus ist mit seiner Reaktion...

  • 10.09.21
Bei der Taufe berührt der Zelebrant die Ohren und den Mund des Täuflings und spricht: „Éffata! – Der Herr öffne dir Ohren und Mund. Er lasse dich heranwachsen, und wie er mit dem Ruf ‚Éffata‘ dem Taubstummen die Ohren und den Mund geöffnet hat, öffne er auch dir Ohren und Mund, dass du sein Wort vernimmst und den Glauben bekennst zum Heil der Menschen und zum Lobe Gottes.“

Gedanken zum Evangelium: 23. Sonntag im Jahreskreis
Er hat alles gut gemacht!

Das heutige Evangelium erzählt von einer Heilung, von einem „Wunder“, das Jesus an einem  Gehörlosen wirkt. Dabei geht es nicht bloß um diesen einen Menschen, der hier Heilung erfährt. Die Aufforderung „Öffne dich!“, die dem im damaligen Sprachgebrauch als „Tauben“ bezeichneten Gehör und Sprache schenkt, gilt auch uns. Als Getaufte haben wir sie gehört – auch wenn wir uns wahrscheinlich nicht mehr daran erinnern. Die meisten von uns wurden wahrscheinlich als kleine Kinder getauft und können...

  • 03.09.21

Menschen & Meinungen

Premium
Der Friede sei mit Dir - Ein Symbolbild zum Friedensgruß: Der frühere Nuntius Erzbischof  Zurbriggen bei einer Priesterweihe.
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Anekdoten: Heiter bis heilig
Kleine Versprecher

Gebet vor dem Friedensgruß im Wiener Stephansdom in den 1980-er Jahren. Es soll heißen: „Herr Jesus Christus, schau nicht auf unsere Sünden, sondern auf den Glauben deiner Kirche...“ Der schon ältere Domherr richtete an den Herrgott die Bitte: „Herr, schau auf unsere Sünden und nicht auf den Glauben deiner Kirche!” Der jüngere Konzelebrant gab daraufhin dem Domherrn einen kleinen Stoß und diesem wurde bewusst, was er gerade gesagt hatte. Doch die Verwirrung des betagten Geistlichen wurde...

  • 23.09.21

Meinung
In langer Tradition… doch ist nichts wie immer!

Der ‚Sonntag der Völker ist tradi­tionell das größte Fest der anders­sprachigen katholischen Gemeinden Wiens mit europäischem Migrationshintergrund. Heuer sind unsere Möglichkeiten zum zweiten Mal eingeschränkt. Die Corona-Krise bringt Einschränkungen. Einzelne Gemeinden werden kaum vertreten sein, da ihre Mitgliederzahlen stark zurückgegangen sind, z.B. Studierende und Geschäftsleute Österreich verlassen haben. Doch wenn die ‚Großen‘ eine Pause einlegen müssen, schlägt die Stunde der kleineren...

  • 23.09.21

Meinung
Bizarre Mode

Wir kennen alle mittlerweile beklemmende Dokumentationen über das Milliardengeschäft Billigmode und deren bizarren Auswüchse. Die Großkonzerne haben alles fest im Griff, packeln mit den jeweiligen Regierungen und beuten somit in diesen Ländern die Arbeiter aus. Mit Besorgnis beobachte ich diese Entwicklung in der Modebranche - nicht nur aus moralischen Gründen. Das Schneiderhandwerk, das die Mode zur Kultur werden lässt, stirbt aus! Natürlich gibt es die großen Designer, die noch so etwas wie...

  • 16.09.21
Premium
Zuckerbäcker Heidl schuf neben der Vikariatstorte auch zahlreiche andere Festtorten für kirchliche Anlässe.
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Anekdoten: Heiter bis heilig
Ein kurzer Segensspruch

In der Kirche wird bei jeder Gelegenheit gefeiert. Auch in der Wiener Zentrale rund um den Stephansplatz. 2019 fand sich wieder ein Anlass: Damals war es „50 Jahre Vikariate“. Vikariate wurden in Folge des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) gegründet. Dazu wurde die Diözese in drei Teile geteilt, um die Beschlüsse des Konzils leichter umsetzen und besser auf die Bedürfnisse der Gläubigen eingehen zu können. Seither gibt es die Vikariate Wien-Stadt, Unter dem Mannhartsberg (Vikariat Süd)...

  • 15.09.21

Bewusst leben & Alltag

"Als ich die Enzyklika 'Laudato si' von Papst Franziskus gelesen habe, war ich erstaunt, dass er so viele Parallelen mit naturwissenschaftlicher Erkenntnis und unseren komplexen globalen Menschheitsproblemen aufzeigt.
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Biologe und Gärtner
Wir sind ein Produkt des Bodens

Martin Grassberger ist Biologe, Gerichtsmediziner und ausgebildeter landwirtschaftlicher Facharbeiter. Der Professor an der Universität Wien beschäftigt sich damit, was wir essen und woher es kommt. Gegenüber dem SONNTAG unterstreicht er, warum wir alle uns diese Fragen stellen sollten. Ich treffe Martin Grassberger im Hof des Medienhauses der Erzdiözese Wien am Stephansplatz. Jetzt im Herbst leuchten die verschiedenen Pflanzen und Palmen hier in ihrer schönsten Pracht und es ist Erntezeit....

  • 22.09.21
Biblische Früchte, die wir im Herbst genießen, sind Weintrauben, Granatäpfel und Feigen.
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Bibel-Festwoche
Blühender Herbst in biblischen Gärten

Den je eigenen Zugang zur Bibel entdecken – dazu lädt der Bibel-Pfad in Wien am 24. September mit vielen Veranstaltungen ein. Wir schauen uns im Vorfeld in biblischen Gärten um und sprechen darüber mit Jutta Henner, der Direktorin der Österreichischen Bibelgesellschaft. Sie regt an, kleine Bibelgärten in der Pfarre, zu Hause und im Schulhof anzulegen. Dazu gibt es ein Rezept für einen biblisch zubereiteten Obstsalat mit Herbstfrüchten. Die Bibel-Fest-Woche von 24. September bis 3. Oktober 2021...

  • 09.09.21
Premium
Abwechslungsreich präsentiert sich der prächtige Garten von Schloss Hof. Aus unzähligen Brunnen plätschert das Wasser, Bänke laden zum Verweilen ein.
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Die Sonntagsspaziergänge
Zu Besuch in Prinz Eugens Garten

Nicht einen, sondern gleich sieben Gärten, oder besser gesagt Gartenterrassen, und zudem eine außergewöhnliche Tierwelt besuchen wir bei unserem achten und letzten SONNTAGSspaziergang auf dem Gelände von Schloss Hof im Marchfeld. Heute wird es bei unserem Spaziergang sehr beschaulich. Das ist von Anfang an klar. Denn der Ort, den wir aufsuchen, ist nicht besonders weitläufig – dafür aber besonders schön. „Beim Gehen sieht man mehr“ wird dieses Mal wohl in besonderer Art und Weise unser Motto...

  • 26.08.21
Manuela Macedonia erklärt uns, wie sich unsere Ernährung auf unsere geistige Gesundheit auswirkt.
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Sommergespräch mit Neurowissenschaftlerin Manuela Macedonia
Was tut unserem Gehirn gut?

Seit vielen Jahren forscht Manuela Macedonia über das Gehirn. Wie es funktioniert, was ihm schadet und gut tut, erklärt sie uns in ihren Bestsellern. Denn alles Wissen ist nutzlos, wenn es nicht geteilt wird. In ihrem neuesten Buch, für sie das bisher wichtigste, geht es um Ernährung. Zwischen den hohen Gipfeln des Aostatals ist Manuela Macedonia aufgewachsen und die Liebe zu den Bergen zieht sie, wann immer möglich, bis heute in die Höhen, ob auf Skiern, dem Mountainbike oder in Wanderschuhen....

  • 23.08.21

Gesellschaft & Soziales

Aktiv trotz Demenz. Lebensfreude wird bei Promenz im Miteinander spürbar.

Zum Welt-Alzheimertag am 21. September
Lebensfreude trotz Demenz

Mit Demenz zu leben bedeutet mehr als „einfach nur“ vergesslicher zu werden. Betroffene – und auch ihre Angehörigen – empfinden Demenz auch als soziale Beeinträchtigung, fühlen sich von vielen in der Gesellschaft abgelehnt und ausgeschlossen. Dabei täte gerade ein Miteinander in den meisten Fällen so gut. Sie sprechen davon „blöd zu werden“. Sie verharmlosen ihre – manchmal auch schon fortgeschrittene – Vergesslichkeit, versuchen ihr im Gespräch mit anderen mit einer gehörigen Portion Sarkasmus...

  • 21.09.21
Ille C. Gebeshuber mit einem Brutblatt (Kalanchoe daigremontiana) – an den Blatträndern wachsen mit der Zeit sogenannte Kindel, mit Blättern und Wurzeln. Wenn sie abfallen, wachsen wieder schöne neue Pflanzen.
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Prinzip Schöpfungsverantwortung
Das Ziel: Globale Nachhaltigkeit

Ille C. Gebeshuber ist die neue Vorsitzende des Katholischen Akademiker-Verbandes in der Erzdiözese Wien. Die Physikerin im Interview über Naturwissenschaft und Glaube und über die Frage, wie die Zukunft aussehen wird, kann und soll. Gebeshuber spricht am 6. Oktober bei den Theologischen Kursen. Zuerst geht es darum, die gute Arbeit des Katholischen Akademiker/innen-Verbandes Wien fortzusetzen. Der KAV trifft als Forum Zeit und Glaube auf sehr großes Interesse“, sagt Ille Gebeshuber,...

  • 14.09.21
Otto Bauer (1881-1938) hat die österreichische Sozialdemokratie in der Ersten Republik geprägt. Er war Mitbegründer des Austromarxismus und verstand sich als Demokrat ebenso wie als revolutionärer Wegbereiter des Sozialismus. Nach dem unglücklichen Aufstand gegen die austrofaschistische Diktatur schrieb er im Exil die Broschüre "Der Aufstand der österreichischen Arbeiter".
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21. September: Dialog in Wiener Neustadt
Die Kirche, die Arbeiter und der Faschismus

Das Thema „Kirche und Sozialdemokratie in der Ersten Republik“ ist im wahrsten Sinn des Wortes ein heißes Eisen. In der Beurteilung und Bewertung scheiden sich bis heute die Geister. Ein Gespräch in Wiener Neustadt am 21. September steht im Zeichen des Dialogs. Warum das Verhältnis zwischen Kirche und Arbeiterschaft in Österreich nicht immer konfliktfrei war, erläutert Universitätsprofessor Martin Jäggle gegenüber dem SONNTAG. Warum haben sich in Österreich spätestens in der Zwischenkriegszeit...

  • 13.09.21
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20 Jahre 9/11
Der 11. September ist kein Tag wie jeder andere

Am 11. September 2001 entführen Selbstmordattentäter zivile Flugzeuge und steuern sie in das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington DC. Unsere Redakteurin Andrea Harringer war an diesem Tag nur ein paar Kilometer Luftlinie vom World Trade Center entfernt. Heute 20 Jahre später erinnert sie sich, wie sie diesen Tag erlebt hat. Sie spricht mit P. Godehard Brüntrup, Jesuit, USA Experte und Professor für Metaphysik an der Hochschule für Philosophie München darüber, was von...

  • 10.09.21

Reisen

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Blick von der Dominus Flevit-Kirche zum Tempelberg.

Israel und Jordanien: 26.10.-2.11.2021
Spurensuche im Land des Alten und Neuen Testaments

Jubiläumsreise der Pfarre Gänserndorf. Geistliche Reisebegleitung durch Pfarrer Helmut Klauninger.  Heilige Messen an den Höhepunkten der christlichen Stätten. Reisetermin: 26.10.-2.11.2021 Preise: Preis pro Person im Doppelzimmer: € 1.695,- Einbettzimmerzuschlag: € 470,- Mindestteilnehmerzahl: 35 Personen Leistungen: Linienflug Wien–Tel Aviv–Wien7 Nächtigungen in gehobenen Mittelklassehotels HalbpensionRundreise und Besichtigungen laut Programm Eintritte laut Programmörtliche deutschsprachige...

  • 07.02.21
  • 1
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Blick über Jerusalem

Heiliges Land: 24.10.-31.10.2021
Das 5. Evangelium

Eine Pilgerreise ins Heilige Land mit der Pfarre Hainburg. Geistliche Reisebegleitung durch Pfarrer Othmar Posch. Reisetermin: 24.10.-31.10.2021 Preise: Preis pro Person im Doppelzimmer: € 1.690,- Einbettzimmerzuschlag: € 499,- Mindestteilnehmerzahl: 35 Personen Leistungen: Linienflug Wien–Tel Aviv–Wien7 Nächtigungen in gehobenen Mittelklassehotels HalbpensionRundreise und Besichtigungen laut Programm Eintritte laut Programmörtliche deutschsprachige ReiseleitungGeistliche Reisebegleitung durch...

  • 07.02.21
  • 1
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Das Schatzhaus der Felsenstadt Petra
5 Bilder

Jordanien, Israel und Palästina: 27.9.-4.10.2021 & 17.10.-24.10.2021
Ex Oriente Lux

Eine "Orientierungsreise" mit dem Theologen und Psychotherapeuten Arnold Mettnitzer sowie dem Saxofonisten und Komponisten Edgar Unterkirchner. Reisetermin: 27.9.-4.10.2021 17.10.-24.10.2021 Preise: Preis pro Person im Doppelzimmer: € 2490,- Einbettzimmerzuschlag: € 599,- Mindestteilnehmerzahl: 30 Personen Leistungen: Linienflug Wien–Amman und Tel Aviv–Wien7 Nächtigungen in gehobenen Mittelklassehotels bzw. Kibutz-Gästehäuser HalbpensionRundreise laut Programm Eintritte laut Programmörtliche...

  • 05.02.21
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Seit 75 Jahren gehört das traditionelle Adventsingen in Salzburg zum Höhepunkt der Vorweihnachtszeit.
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Das ideale Geschenk 2021
Besuch beim Salzburger Jubiläums-Adventsingen

Aufgrund der Covid-19-Pandemie musste das Salzburger Jubiläums-Adventsingen auf 2021 verschoben werden. Aber es bleibt auch für dieses Jahr ein ideales Geschenk: Eine Dreitagesfahrt vom 7. bis 9. Dezember 2021 nach Salzburg zum Adventsingen „Fürchte dich nicht!“. Seit 75 Jahren gehört das traditionelle Adventsingen in Salzburg zum Höhepunkt der Vorweihnachtszeit. Auch wenn die Veranstaltung 2020 ausfallen musste, kann man gespannt sein auf 2021. Für die Rahmenhandlung lässt sich das Team jedes...

  • 06.05.20

Redaktionelles

Sophie Lauringer und Roman Gerner: "Für die beste Story der Welt - nämlich das Evangelium - wollen wir ein breiteres Publikum erreichen."

Online zu Gott
Ihre Story ist die Frohbotschaft

Die Kirche muss die Vielfalt ihres Kommunikationsangebotes mit Umsicht ausbauen, besonders was den Bereich der digitalen Kompetenzen betrifft: Dafür haben sich die neue Chefredakteurin der "SONNTAG", Sophie Lauringer, sowie der seit einem Jahr amtierende Geschäftsführer des Medienhauses der Erzdiözese Wien, Roman Gerner, im Doppelinterview mit der Zeitschrift "Academia" des Österreichischen Cartellverbandes ausgesprochen. Beide sind bekennende Mitglieder in farbentragenden Verbindungen: Gerner...

  • 25.05.21
„Wir katholische Journalistinnen und Journalisten sollen immer nahe bei den Menschen sein.“
Video 4 Bilder

Die neue SONNTAG-Chefredakteurin Sophie Lauringer
... für Veränderungen muss man arbeiten!

Ab 1. März wird Sophie Lauringer, die 17 Jahre lang die Öffentlichkeitsarbeit für die Salesianer Don Boscos geleitet hat, neue Chefredakteurin des SONNTAG. Es ist eine „Rückkehr ins Medienhaus", denn vor dem Jahr 2002 hat sie für das damals „junge" Radio Stephansdom gearbeitet. Sie ist damit nach Elvira Groiss und Marie-Theres Hemberger bereits die dritte Frau in dieser Position. Wir haben sie nach ihren Schwerpunkten und Zielen gefragt. Wir kennen uns schon lange – immerhin war ihr Vater im...

  • 24.02.21
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Ein Leitfaden über unser digitales Angebot 4
Die SONNTAG-Themen auf unserer neuen Homepage

Seit der Fastenzeit hat der SONNTAG nach vielen Jahren Unterbrechung wieder einen eigenen Internetauftritt. Der neue Anlauf gelang gemeinsam mit allen neun diözesanen Kirchenzeitungen unter www.meinekirchenzeitung.at. Das hat für unsere Leserinnen und Leser auch den Vorteil, sich Informationen „quer durch den kirchlichen Gemüsegarten“ ansehen zu können. Interessieren Sie sich speziell für Themen aus der Erzdiözese Wien, so kommen Sie unter www.dersonntag.at direkt auf die Unterseite. Das kleine...

  • 29.09.20
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Ein Leitfaden über unser digitales Angebot 3
Die Lesefunktion macht das ePaper viel leichter lesbar!

Vielleicht waren Sie in den vergangenen Tagen neugierig und haben uns unter www.dersonntag.at auf unserer Internetseite besucht. Über den Reiter „ABO“ –> aktuelles ePaper oder direkt über den Button ePaper im orangen Balken kommen Sie zur Voransicht der aktuellen Ausgabe - bitte um Geduld, das kann ein paar Sekunden dauern! Auch wenn Sie (noch) nicht Abonnent des SONNTAG sind, können Sie die ersten sechs Seiten der jeweiligen Ausgabe lesen – Abonnenten der Printausgabe haben noch bis Herbst die...

  • 25.08.20

Pfarrblatt

Inserate fürs Pfarrblatt - ePaper-App

Danke, dass Sie den SONNTAG unterstützen, indem Sie unsere Inserate in Ihrem Pfarrblatt einbinden. Folgende Formate stehen für die Bewerbung der ePaper-App zur Verfügung. Einfach anklicken und herunterladen! ePaper-App, A4, hoch, 4c ePaper-App, A5, quer, 4c

  • 27.10.20
  • 1

Inserate fürs Pfarrblatt - SONNTAG-Abo

Danke, dass Sie den SONNTAG unterstützen, indem Sie unsere Inserate in Ihrem Pfarrblatt einbinden. Folgende Formate stehen zur Verfügung. Einfach anklicken und herunterladen! SONNTAG-ABO, A6, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A6, quer, 4cSONNTAG-ABO, A7, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A7, quer, 4cSONNTAG-ABO, A8, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A8, quer, 4c

  • 23.02.20
  • 1

Kunst & Kultur

Im Dirndl zum Sonntagsgottesdienst: Viele Kirchen in Wien und Niederösterreich laden am 12. September dazu ein, im Trachtengewand zur Messfeier zu kommen.
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Selbstbewusst und wundertätig
Mit Notburga im Dirndlgwand

Lange Zeit war Notburga von Rattenberg eine etwas vergessene Heilige. Heute wird sie wiederentdeckt, gelten doch ihre Ansichten als erstaunlich aktuell: Notburga setzte sich als selbstbewusste Frau im Mittelalter für die Armen und für die Sonntagsruhe ein. Sie ist auch die Patronin der Trachtenträgerinnen. Rund um ihr Fest am 13. September feiern wir in unseren Kirchen den „Dirndlgwandsonntag“. Nähert sich der Herbst mit goldenen Spätsommertagen, reifen Weintrauben und bald zu erntenden Äpfeln,...

  • 01.09.21
Gerhard Gruber und Ralph Turnheim vertonen Stummfilme mit herrlicher Musik und genialen Reimen.
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Kunstgenuß vom Feinsten
Die Stimmen der Stummen

Als Jahrmarktattraktion wurde der Stummfilm Anfang des 20. Jahrhunderts groß. Wie zeitlos diese Filme sind, beweisen Ralph Turnheim und Gerhard Gruber. Sie vertonen Stummfilme von Tarzan bis Zorro, der eine mit genial komischen Reimen, der andere mit virtuos stimmungsvollen Tönen. Im September präsentieren die beiden ihr neues Programm in Wien: Frankenstein. Diese Filme sind so faszinierend“, schwärmt Ralph Turnheim, „ich will da etwas rauskitzeln, das man ansonsten nicht sehen würde.“ Mit...

  • 30.08.21
Premium
Die Schreinmadonna, eine Leihgabe der Pfarre Schwarzau, trägt die Dreifaltigkeit in sich.
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Ein Sommer in Briefen
Bei Rudolf und der Schreinmadonna

Die Urlaubs- und Ferienzeit neigt sich bald dem Ende zu. Ich hoffe, du hast dich gut erholt und die warme Jahreszeit mit kulturellen Unternehmungen, Schwimmen und Fahrradfahren genossen. Noch einmal möchte ich dir von einem sommerlichen Kulturausflug meinerseits berichten und dir Post aus der Heimat schicken. Ich bin in die Stadt zurückgekehrt und genieße hier die spätsommerlichen Tage. Die Wiener Innenstadt ist ja wieder stärker besucht und auch ich habe mich ins Stadtzentrum aufgemacht. Mein...

  • 26.08.21
Gespielt wird im Original-Text, aber mit einem interessanten Geschlechtertausch. Aus dem reichen Jedermann wird die geschäftstüchtige Frau Jedermann, dargestellt von drei Frauen.
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Heimspiel für den Jedermann
Hoffnung für frauJEDERmann

Wie lassen sich 80 Personen davon überzeugen, bei Österreichs Über-Theaterstück „Jedermann“ am Ort seiner Entstehung in Wien Rodaun mitzuwirken – und das ehrenamtlich? Marcus Marschalek ging das Mammutprojekt anders an und drehte die Geschlechterrollen um. Das klappt in der Umsetzung erstaunlich gut, wie das Ensemble dem SONNTAG erzählt hat. Ein sonniger Mittag im August. Marcus Marschalek ist mitten in einem Theaterworkshop. Nach der Arbeit dreht sich für den ORF-Religionsjournalisten aktuell...

  • 26.08.21

Serien

Das Ziel der Wegetappe: Kloster Marienberg, die höchstgelegene Benediktinerabtei Europas.
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SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen Teil 11: Südtirol
Der Herrgott als ständiger Begleiter

Durch weite Felder, entlang ortstypischer Wasserwaale, vorbei an Kapellen und historischen Bauernhöfen – die Etappe des Südtiroler Jakobsweges von Glurns über Mals zum Kloster Marienberg besticht auf vielerlei Art. In den Gassen hinter den beeindruckenden Ringmauern und zwischen den jahrhundertealten Häusern ist mittelalterliches Flair spürbar: Glurns, die im Obervinschgau gelegene kleinste Stadt Südtirols und Ausgangspunkt der rund zehn Kilometer langen Weg-etappe, ist auf jeden Fall einen...

  • 18.08.21
Traumhafte Ausblicke auf den Bodensee, Deutschland, Österreich und die Schweiz gibt es immer wieder zu bewundern.
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SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen Teil 10: Vorarlberg
Durch zwei Länder pilgern

Von Scheidegg im deutschen Allgäu führt ein Jakobsweg nach Bregenz. Rund 20 Kilometer abwechslungsreiche Wegstrecke, gewürzt mit einem beeindruckenden Dreiländer-Panorama hoch über dem Bodensee, erwartet die PilgerInnen. PETRA BAUR Scheidegg – der Ausgangspunkt der Pilgerwanderung ist im bayrischen Allgäu – ist der sonnenreichste Ort Deutschlands. Im Schnitt 2304 Sonnenstunden kann die Marktgemeinde für sich verbuchen. Sie liegt auf einem Hochplateau, sanft eingebettet in hügelige Landschaft....

  • 12.08.21
Aus den Quellen der Salzach schöpft Hermann Signitzer Wasser – und Kraft.
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SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_9: Salzburg
Zur Salzachquelle geht‘s über Tirol

Mit leisem Gurgeln treffen dünne Rinnsale aufeinander. Sie drängen aus dem Almboden. Vereint klingt ihr Plätschern lauter. Hoch oben, wo Salzburg und Tirol aufeinandertreffen, liegt der Ursprung der Salzach. Eine Wanderung zu den Quellen – zu jenen des Flusses und zu jenen der Seele. Michaela Hessenberger „Je näher wir dem Ursprung des Wassers kommen, desto sprudelnder werden die Ideen“, sagt Hermann Signitzer mit beschwingtem Ton. Er zieht die Bänder seiner Bergschuhe fest, denn auf einer Höhe...

  • 03.08.21
Der heilige Romedius verbrachte nach seiner Bekehrung sein Leben in Gebet und Stille – im Bild die Einsiedelei St. Romedio, das Ziel des 180 Kilometer langen Romediusweges.
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SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_8: Tirol
Auf dem Romediusweg durch Tirol

Der Romediusweg verbindet das historische Tirol von Norden nach Süden auf einer Länge von 180 Kilometern. Weil er durch das Hochgebirge führt, verlangt dieser Weg allerdings gute Kondition. Gilbert Rosenkranz Gleich vorweg: Der Romediusweg ist nichts für „Warmduscher“. In seiner Gesamtlänge ist er ambitioniert. Und auch sein Höhenprofil ist anspruchsvoll. In Summe stellt er auch die Himalaya-Riesen in seinen Schatten. 9600 Höhenmeter legen jene zurück, die sich von Thaur (zwischen Hall und...

  • 30.07.21

Kirche, Feste, Feiern

Emmausgang: Mit dem Schritte-Zähler zu Ostern unterwegs.

Initiative der Seniorenpastoral
Emmaus-Gang mit dem Schritte-Zähler

In Bewegung bleiben und dabei eine spirituelle Erfahrung machen, dazu lädt ein anregendes Projekt der Seniorenpastoral ein. Heuer werden nicht viele Emmaus-Gänge in den Pfarren angeboten. Gerade in Zeiten wie diesen ist es aber doppelt wichtig, sich aufzumachen und in Bewegung zu bleiben“, sagt Beatrix Auer, die Leiterin der Seniorenpastoral in unserer Erzdiözese. „Wir laden Sie zu einem anderen Emmaus-Gang ein – Schritte der Zuversicht, ich für dich, du für mich, miteinander nach Emmaus“,...

  • 04.04.21
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Die Heilige Woche
In sieben Schritten auf Ostern zu

Die Karwoche ist für die Christen die wichtigste Woche des Jahres. Sie wird auch „Heilige Woche“ genannt und gibt uns Gelegenheit, die zentralen Ereignisse der Erlösung vertieft zu betrachten. In seinem Buch „Sieben Schritte ins Leben. Ostern entgegengehen – ein spiritueller Weg“ leitet Anselm Grün an, jeden Tag der Karwoche ganz bewusst zu begehen. Wir stellen das Buch und einige Gedanken daraus vor. Die Vorsilbe „Kar“ leitet sich vom althochdeutschen „kara“ oder „chara“ für Klage, Kummer,...

  • 25.03.21
Weidenkätzchen - ein Schutzsymbol.
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Kräuterpfarrer Benedikt
Palmkätzchen statt Palmwedel

Nachweisbar seit dem achten Jahrhundert wird das Binden des Palmbuschen in der christlichen Welt gepflegt. Dieser soll an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnern. Wie viele Bräuche hat dieser heidnischen Ursprung, denn in der vorchristlichen Zeit waren die geschmückten, grünen Sträuße ein Symbol für den beginnenden Frühling und das Wiedererwachen der Vegetation. Denn so der bekannte Kräuterpfarrer Herr Benedikt Felsinger, Prämonstratenser-Chorherr des Stiftes Geras, gegenüber dem SONNTAG: „Gott...

  • 25.03.21
Einer der Esel in Baumgarten (Pfarre „Heilige Mutter Teresa“, Wien 14).
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Eindrucksvolle Palmprozession
Der Esel ist ein königliches Reittier

In den Pfarren Baden-St. Stephan und „Heilige Mutter Teresa“ (Dekanat Wien 14) werden am Palmsonntag Esel bei der Palmprozession mitgeführt. Dechant und Pfarrer Clemens Abrahamowicz hat seit seinem Beginn als Pfarrer schon Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts in seinen Pfarren Neusimmering (Wien 11), in Baumgarten (Wien 14) und jetzt in Baden-St. Stephan Esel bei der Palmsonntags-Liturgie „eingesetzt“. In Baden-St. Stephan sind es seit ein paar Jahren sogenannte...

  • 25.03.21

Sonderthemen

Durch das Online-Portal werden Interessierte auf das vielfältige digitale Angebot des SONNTAGs aufmerksam.

Online-Umfrage zum digitalen SONNTAG
Ihre Meinung ist gefragt!

Seit Frühjahr 2020 können Sie den SONNTAG auch online und in der ePaper-APP lesen. Nun wollen wir von Ihnen wissen, wie Sie die neuen digitalen Angebote finden. Die Teilnahme an der Online-Umfrage ist bis einschließlich 15. September möglich. Machen Sie mit und sagen Sie uns Ihre Meinung! Wir sind schon sehr gespannt darauf. In den vergangenen Jahren haben sich unsere Lebens- und Lesegewohnheiten stark verändert. Manche von uns konsumieren Inhalte von Zeitungen gerne mobil im Internet oder...

  • 31.08.21
Abendstimmung am Schober mit Blick auf Thalgau.
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Nachgefragt
Vermissen Sie die Ferne?

Die Corona-Pandemie hat das Reisen stark eingeschränkt. Jutta Steiner hat Prominente nach ihrem Sehnsuchtsort und ihrer Kur gegen Fernweh befragt. Kleine Entdeckungen. Eine meiner besonderen Lieblingsland­schaften ist das Mühlviertel, wo ich aufgewachsen bin. Im Sommer ist es eine wunderbare Umgebung zum Wandern und Radfahren, im Winter zum Langlaufen. In den letzten Monaten habe ich – coronabedingt – viele Wanderungen in und rund um Wien unternommen. Es ist eine Chance, die nähere Umgebung...

  • 31.03.21
Das „literarische“ Gipfelkreuz auf dem Traunspitzl in den Loferer Steinbergen.
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Kreuz-Geschichte(n)
Auf allen Gipfeln steht ein – Kreuz

Natur erleben, eine Bergtour unternehmen ist selbst in Coronazeiten möglich. Oben am Gipfel zu stehen, gibt einem ein befreiendes Gefühl. Und lässt manchen darüber grübeln, warum eigentlich auf fast jedem Gipfel der Alpen ein Kreuz steht. Ein „Grübler“ hat dazu ein ganzes Buch mit Geschichten gefüllt. Die letzten Schritte, alle Kräfte sammeln, noch einmal tief durchatmen. Endlich, da steht es, das Kreuz, der Endpunkt der anstrengenden Bergtour. Ein Ziel, das selbst in diesen Zeiten ohne Maske...

  • 31.03.21
SchülerInnen der Höheren Lehranstalt für Mode in Mödling stellen Kostüme her.
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Passionsspiele St. Margarethen
Ein rot gewandeter Jesus am Kreuz im Steinbruch

„Emmaus – Geschichte eines L(i)ebenden“ – diesen Titel trägt die Neuinszenierung der Passionsspiele St. Margarethen, die diesen Sommer im bekannten burgenländischen Steinbruch stattfinden werden. Ein Gespräch mit dem Regisseur über coronabedingte Onlineproben, den neuen Text und ungewohnte Szenen. Jesus wird in blutrotem Gewand gekleidet am Kreuz hängen. Das wird vielleicht so manchen Zuseher irritieren, trägt doch Jesus sonst ­traditionell einen Lendenschurz. Aber das Publikum mit seinen...

  • 31.03.21

Kommentare & Blogs

Die Kirche und ich von Michael Prüller
Reaktionen auf die Kolumne "Besonnenheit statt Sippenhaftung" in Nr. 28/18.7.2021

Sg. Herr Prüller, das ist jetzt aber nicht Ihr ernst oder? Natürlich sollte eine 13-Jährige nicht so spät allein unterwegs sein aber rechtfertigt das einen Mord?? Ich behaupte das 95% der Afghanen so sind denn sonst würden nicht alle Frauen auch bei uns mit Kopftuch herumlaufen. Ja noch etwas,ich warte seit 2015 auf die Antwort der kath.Kirche wo denn die 500 Christen geblieben sind welche ja angeblich Asyl bekommen haben! Einen schönen Tag mit Gottes Segen Stefan Kuber Replik Herr Stefan Kuber...

  • 13.08.21

Wie lebt man gut vegetarisch?
Moralisch oder Moralinsauer

Ich habe ihren Beitrag im SONNTAG – moralisch oder moralinsauer - mit sehr großem Interesse gelesen, denn ich kann diese „Angriffe“ auf eine nachhaltigere Lebensweise nur unterstreichen. Ich esse aus Überzeugung und zum Schutz der Tiere kein Fleisch mehr und dies seit drei Jahren. Mein täglicher Fleischkonsum war von heute auf morgen nicht mehr tragbar. Die im Fernsehen gezeigten Filme über die unmögliche Haltung von Tieren aller Art, haben mir das Verlangen nach Fleisch und Wurst entbehrlich...

  • 11.08.21

Korrespondenz mit dem Hirtenhund
Stirnrunzeln und dann im Austausch

Ich lese die Kirchenzeitung gerne und bisher habe ich diese immer mit einem Gefühl von "Ansporn" weggelegt. Die Glaubenszeugnisse zeigen mir, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, sein Leben gut zu gestalten. Seit einiger Zeit lege ich die Zeitung mit einem Stirnrunzeln beiseite, weil ich die Kommentare vom "Hirtenhund" für sehr verzichtbar halte. Selbst wenn sie inhaltlich nicht gänzlich falsch sind, ist der Ton, in dem diese formuliert sind, indiskutabel! Bitte um einen neutralen und...

  • 08.08.21

Welttag der Großeltern
Zum Religionsunterrricht motivieren

In einer der letzten Ausgaben des SONNTAG wurde auf die Bedeutung der Großeltern hingewiesen, auch was die religiöse Prägung der Enkelkinder betrifft. Ein diesbezügliches Thema ist der Besuch des Religionsunterrichts. Viel Enkelkinder wachsen heute ohne religiösen Tiefgang auf. Da ist das Abmelden und die damit verbundene Freistunde eine große Verlockung. Ich habe mit meinem Enkel viel darüber diskutiert und ihm Mut gemacht, weiterhin am Religionsunterricht teilzunehmen. Insbesondere, da von...

  • 04.08.21

Leserreporter

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Klimaoase und Nachhaltigkeit
Klimaoase in der Pfarre Stammersdorf - ÖkoEventPlus

Im Sommer 2020, während einer gemeinsamen Sitzung der Caritasplattform C&M und Stammersdorf, sprachen wir über gemeinsam Aktionen, die Caritas in unseren Pfarren besser sichtbar zu machen. Wir entschieden, Wärmestuben in C&M und Klimaoasen in Stammersdorf zu starten. Es wurde vereinbart, dass die veranstaltende Pfarre sowohl die Organisations- als auch die Führungsverantwortlichkeit hat. Noch im Herbst begann das Caritas-Kernteam der Pfarre Stammersdorf mit den ersten Überlegungen, wie mit...

  • 12.09.21
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Sendung
Stammersdorf: Bischofsvikar Schutzki sendet 12 Diakon-Anwärter

Seit Jänner 2019 bereiten sich nun 15 Männer auf das Amt des Diakons vor. Davon sind 12 aus der Erzdiözese Wien und drei aus der Diözese Eisenstadt. Ein wichtiger Schritt im Rahmen der Ausbildung ist die Übertragung der Ämter durch den Bischof. Nachdem der erste Termin im Jänner 2021 wegen Einschränkungen im Zusammenhang mit der Pandemie noch abgesagt werden musste, konnte in kleinem und sehr eingeschränktem Rahmen am 12. März die Beauftragungsfeier stattfinden. In der wunderschönen Pfarrkirche...

  • 06.04.21
Frauen aus dem Volk der Dagaare mit der ersten vollständigen Bibel in Dagaare. „Diese Übersetzung ermöglicht es uns, das Wort Gottes besser zu verstehen und, was noch wichtiger ist, es in die Praxis umzusetzen“, sagt Céline Hien (rechts) im November 2020 bei der Veröffentlichung der Bibelübersetzung.

Bibelübersetzung
Vollständige Bibel bereits in 704 Sprachen übersetzt

Trotz der weltweiten Einschränkungen durch die Corona-Pandemie konnten im vergangenen Jahr Übersetzungsprojekte in 66 Sprachen fertiggestellt werden. In 46 Sprachen wurde die Bibel zum ersten Mal übersetzt. Dies teilt der Weltbund der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) in seiner Statistik zur Bibelübersetzung für das Jahr 2020 mit. Die vollständige Bibel kann damit erstmals in über 700 Sprachen gelesen werden. Insgesamt erreichen die von den Bibelgesellschaften im Jahr 2020...

  • 24.03.21
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Offene Kirche
Offene Kirche - ein Angebot für unsere Erstkommunionkinder

Seit dem zweiten Lockdown ist unsere Kirche, Inzersdorf Sankt Nikolaus, an 3 Tagen für je 2 Stunden geöffnet. In der Kirche selbst, lassen wir das Kirchenjahr nicht spurlos vorübergehen. Und da ja Weihnachten eine kurze Unterbrechung brachte, war ab der Weihnachtszeit unsere Kirche besonders schön geschmückt. Und das war der Anstoß für die besondere Einladung an unsere Erstkommunionkinder. Per Mail wurden alle angeschrieben, doch einmal zur „Offenen Kirche“ zu kommen und die Bibelgeschichten zu...

  • 19.01.21
  • 1

Glaube & Spiritualität

Birgit Liener ist mit Leib und Seele Weinbäuerin und Heurigenwirtin.
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Glaubenszeugnis
„Zu Ostern würde ich nie auf Urlaub fahren“

Die Weinbäuerin und Heurigenwirtin Birgit Liener ist engagierte Pfarrgemeinderätin in Drasenhofen im Weinviertel. Als Winzerin hört Birgit Liener die Bibelstellen, in denen von der Arbeit im Weingarten, von Reben und Trauen, vom Wein die Rede ist, mit einem etwas anderen Ohr. Aus eigener Erfahrung weiß die 47-Jährige, dass man die Reben zurückschneiden muss, damit sie Frucht bringen. Dass man sauber arbeiten muss und dass man deswegen – wie sie es erst vor Kurzem in einer Lesung in einem...

  • 18.09.21
Die Bibel Nicht nur ein Geschichtsbuch, sondern in erster Line ein Glaubens- und Lebensbuch.
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Zum Bibelpfad am 24. September
Die Bibel ist kein Buch mit sieben Siegeln

Der Wiener Universitätsprofessor für Neues Testament, Markus Tiwald, spricht anlässlich des „Bibel-Pfades“  am 24. September um 17 Uhr beim „Bibel-Talk“ des SONNTAG in der Deutschordenskirche (Singerstraße 7, Wien 1). Markus Tiwald erläutert den einfachen Zugang zur Bibel und warum die Heilige Schrift als Buch der Glaubens- und Lebenszeugnisse einfach zeitlos ist. Die Bibel nimmt man nicht „zur Hand“, sondern „zu Herzen“ – das gilt für den Wissenschaftler wie auch für den gläubigen Christen,...

  • 17.09.21
Für mich sind Blumen ein Wunder der Natur, ein Geschenk, mit dem ich als Floristin arbeiten darf.
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Glaubenszeugnis
„Ich arbeite im Paradies“

Margarete Miskovics kam als Kind durch ihre Tante zum Ministrieren. Heute ist sie Pfarrgemeinderätin in Göttlesbrunn und Organistin und liebt als Floristin vor allem eines: Blumen. Margarete Miskovics ist Pfarrgemeinderätin in Göttlesbrunn im Dekanat Bruck an der Leitha. Nach dem Studium der Ernährungspädagogik sattelte sie um und übernahm das elterliche Blumengeschäft. Blumen und Glaube, das passt gut zusammen, findet die 29-Jährige. Im Geschäft kommt sie mit den Leuten ins Reden, bei...

  • 11.09.21
Gemeinsam mit ihrem Mann geht Christiane Heinz glücklich durchs Leben.

Glaubenszeugnis
Wie die 100-Jährigen in Japan: Lebenssinn finden

Christiane Heinz ist seit mehr als 50 Jahren glücklich verheiratet. Ihr Mann, so die 72-Jährige, ist eine ihrer Antworten auf die Frage nach dem Lebenssinn. Mit ihm teilt sie ihren Glauben. Das hätte kein Mensch geglaubt“, sagt Christiane Heinz und lacht, „dass mir das Leben in der Pension so gut gefällt.“ Vierzig Jahre lang ist Christiane „mit ganz großer Leidenschaft“ Lehrerin für Geschichte und Geographie am Gymnasium der Dominikanerinnen in Wien Hacking. Es ist ihr Traumberuf, sagt die...

  • 01.09.21

Geschichtliches & Wissen

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Fastenhirtenbrief von Kardinal Innitzer 1946
„Ihr müsst alle Laienapostel werden"

Anbei der Fastenhirtenbrief im Wortlaut: Fastenhirtenbrief 1946 THEODOR, der heiligen römischen Kirche Kardinalpriester zum heiligen Chrysogonus, von Gottes und des Apostolischen Stuhles Gnaden Erzbischof von Wien und Apostolischer Administrator des Burgenlandes, erbietet allen Gläubigen Gruß und Segen im Herrn. Geliebte Diözesanen!      Zum ersten Mal darf Euer Bischof wieder am Beginn der hl. Fastenzeit ein freies Hirtenwort an Euch richten. Die Schrecken des Jahres 1945 sind vorüber. So...

  • 04.04.21
Heiliges Grab in Gnadendorf

Katholisches Brauchtum rund um die "heiligen drei Tage"
Heiliges Grab und Osterlachen

Rund um die „heiligen drei Tage“ zwischen Gründonnerstag und Ostersonntag gibt es vielfältiges katholisches Brauchtum. Leider ist vieles in Vergessenheit geraten. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich als junger Feuerwehrmann im Weinviertel am Karsamstag eine Stunde lang neben dem „Heiligen Grab“ Wache gestanden bin, während hinten in der Kirche Rosenkranz gebetet wurde. Ich wusste mit dieser Stunde nie etwas anzufangen – zumal ich ja vor einem leeren „Scheingrab“ stand. An Jesus und sein...

  • 01.04.21
Das "Eierpecken" ist zu Ostern ein beliebter Brauch unter Kindern und Jugendlichen. Bei wem die Eierschale bricht, der muss sein Ei dem "Gegner" überlassen. - Wobei die Farbe Rot an den Kreuzestod Christi erinnert aber auch recht praktische Gründe hat.

Wissen Sie es?
40 Tage lang ,vegan‘ gelebt

Zum Osterfest ist es Tradition, Freunden und Verwandten ein meist rotes Osterei zu schenken. Doch woher kommt der Brauch? In der christlichen Theologie gilt das Ei als Symbol der Auferstehung. Christus habe das Grab und damit den Tod durchbrochen wie ein Küken die Schale seines Eis, betonte schon der hl. Augustinus. Wobei die frühen Christen die Eier rot färbten, um an das Blut Jesu zu erinnern. Oft ist das Ei auch auf Marienbildern als Hinweis auf die jungfräuliche Geburt zu finden. Und es...

  • 01.04.21
Aschermittwoch und Karfreitag sind für Katholiken und Orthodoxe strenge Fasttage mit "einmaliger Sättigung" und dem Verzicht auf Fleisch. Darüber hinaus besteht aber auch an allen übrigen Freitagen weiterhin das Gebot des "Freitagsopfers", wenn auch in gemilderter Form.

Wissen Sie es?
Ist das Freitagsopfer noch aktuell?

Am kommenden Freitag wird des Kreuzestodes Jesu Christi gedacht. Für evangelische Christen zählt der Karfreitag zusammen mit Ostern zu den höchsten Feiertagen des Jahres, für Katholiken und Orthodoxe ist er ein strenger Bußtag mit absolutem Verzicht auf Fleisch. Aber was und wann darf man am Karfreitag essen? Die Verpflichtung zum Fasten betrifft Erwachsene vom 18. bis zum 60. Lebensjahr. Der Verzicht auf Fleisch gilt für alle ab 14. Entschuldigt ist, wer durch Krankheit, auf Reisen, am fremden...

  • 01.04.21

Pfarrleben

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Montage eines Turmkreuzes
Weihbischof Turnovszky klettert auf Weinviertler Kirchturm

Chefsache war in Niederkreuzstetten im Bezirk Mistelbach die Montage des restaurierten Turmkreuzes und des Wetterhahnes der Pfarrkirche zum Heiligen Jakobus.Weihbischof Stephan Turnovszky höchstpersönlich nahm mit Ortspfarrer Helmut Scheer und Pfarrmitglied Leopold Kitzler, alle drei passionierte Bergsteiger, am  die Arbeiten an der 30 Meter hohen Spitze des Gotteshauses vor. Für den Bischof sei dies die bisher "größte bergsteigerische Herausforderung im Weinviertel" gewesen, wie er betont....

  • 08.09.21
In Gaaden geht es im Pfarrgarten auch um den gemeinsamen Austausch und den Kontakt zu anderen Menschen.

Pfarre Gaaden
„Klimaoase – Sommerfrische im Pfarrgarten“

„Klimaoase – Sommerfrische im Pfarrgarten“: Unter diesem Motto öffnet die Caritas der Erzdiözese Wien auch in diesem Sommer wieder Pfarrgärten in der Bundeshauptstadt und in Niederösterreich. Während bei den Klimaoasen in Wien vor allem die Abkühlung im Vordergrund steht, geht es in den geöffneten Pfarrgärten in Niederösterreich, wie hier in Gaaden, eher um den gemeinsamen Austausch und den Kontakt zu anderen Menschen. Heuer fiŒndet die Aktion in elf Wiener und neun niederösterreichischen...

  • 18.08.21
Mit seinen sechzehn Tagen durfte Ludwig Florentin Erasin bereits am Arm seines Vaters die Messe mitfeiern.

Pfarre zur Frohen Botschaft Wien
Erst 16 Tage alt und schon Ministrant

Mit seinen sechzehn Tagen bekam Ludwig Florentin Erasin ein großes, unerwartetes Geschenk von Kaplan Albert Reiner. Ludwig durfte bei seinem ersten Gottesdienst in St. Elisabeth (Wien 4) gleich entspannt mitministrieren und das noch ungetauft. Zusammen mit Diakon Georg Walpitscheker durfte sein Vater Korbinian, der regelmäßig in der Pfarre zur Frohen Botschaft ministriert, mit dem Baby auf dem Arm den ersten gemeinsamen Dienst verrichten. ▶ pfzfb.at

  • 11.08.21
v.l.n.r. Angelika Ritter-Grepl, Vorsitzende der kfbö, Anna Raab, stv. Vorsitzende der kfbö, Gottfried Gansterer, Küchenchef in den Wiener Tourismusschulen MODUL, Markus Beranek, Pastoralamtsleiter der Erzdiözese Wien
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Aktion Familienfasttag 2021
Suppe to go

Am 4. Fastensonntag lud die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfbö) zur „Suppe to go“ anlässlich der Aktion Familienfasttag. Mithilfe einer Suppe im Glas nach guatemaltekischem Rezept wurden auch unter Corona-Bedingungen während der Fastenzeit Spenden für Frauen im Süden gesammelt. Im Mittelpunkt der heurigen Aktion steht ein Projekt von Mayafrauen aus Guatemala. Gekocht wurde von Schülern der Wiener Tourismusschule „Modul“. Mit der Gemeinde feierte im Stephansdom Pastoralamtsleiter...

  • 16.03.21
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