Nachrichten - Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

Bewusst leben & Alltag
Die beiden genießen den Blick über Wien: Chefredakteurin Sophie Lauringer und Mopsdame Wilma.
4 Bilder

Lieblingsorte der SONNTAG-Redaktion
Kraft tanken und durchschnaufen

Eine kleine Kapelle mitten im Grünen. Ein Fluss, in dem sich Fische und Krebse tummeln. Eine kleine Bank, von der man einen geradezu gigantisch schönen Ausblick hat. Ein Stift, an dem an jeder Ecke Geschichte spürbar ist. Eine Kapelle, für die sich selbst der anstrengendste Aufstieg lohnt. Oder eine Anhöhe, auf der die Sonne beim Sonnenuntergang zum Greifen nahe scheint. Zu Beginn des Sommers teilt die Redaktion des SONNTAG in diesem Jahr ihre absoluten Lieblingsplätze mit Ihnen – als Anregung...

Bewusst leben & Alltag
Sr. Annemarie Holzer kennt sich mit Textilien aus: „Besonders schön ist das Buntstopfen.“
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Textilien nachhaltig nützen
Stopfen, Flicken, Reparieren

„Fast Fashion“ – schnelle Mode – führt zu anwachsenden Textilmüllbergen. Nur ein Bruchteil weggeworfener Textilien wird in Österreich wiederverwendet oder recycelt, rund 170.000 Tonnen verbrannt. Um Umwelt und Ressourcen zu schonen, ist das längere Verwenden von Hosen, Hemden und Socken angebracht. Die Franziskanischen Schwestern von der Schmerzhaften Mutter in Wien wollen nachhaltig leben, auch im Umgang mit Textilien. Ihre Erfahrung und ihr Wissen z. B. zum Stopfen von Socken geben die...

Serien
Auf insgesamt 367 Heilige schaut Bernadette Spitzer in ihrem Buch und bläst so Staub von manch antiquiertem Andachtsbild.
4 Bilder

Spurensuche | Sommerserie Einleitung
Eine Heiligenrundfahrt durch Österreich

Wer in Österreich eine Seligen-/Heiligenrundfahrt machen möchte, wird in jedem Bundesland und in jeder Epoche der 2.000-jährigen Geschichte der Kirche fündig. An die 100 Heilige und Selige mit Österreich-Bezug sind bekannt. Beginnen wir unseren Streifzug im westlichsten Bundesland, in Vorarlberg. Im Bregenzerwald hat das Geschwisterpaar Merbod von Bregenz und Ilga von Schwarzenberg aus dem 12. Jahrhundert Spuren hinterlassen: Merbod war zunächst Mönch im Kloster Mehrerau und später Einsiedler....

Glaube & Spiritualität
Die Freude am Spiel steht im Mittelpunkt. Alexander Wessely (rechts) und drei  seiner Darsteller.

Glaubenszeugnis
„Ich bin der Gaukler Gottes“

Für den Priester, Schauspieler und Regisseur Alexander Wessely gibt es zwischen dem Theater und der Liturgie viele Parallelen. Beides kann die Menschen berühren. Und bringt sie mitunter auch zum Weinen. Alexander Wessely Alter: 49 Wohnort: Eisenstadt Lebensmotto: Ich bin der Gaukler Gottes. Gott ist für mich: noch immer ein riesengroßes Geheimnis. Sonntag bedeutet für mich: Feiertag mit den Gemeinden. Der gebürtige Wiener Alexander Wessely führt heuer zum ersten Mal Regie bei den...

Kommentare & Blogs

Zeit für den Hirtenhund
What would the King say?

Eine beliebte Frage unter hippen Neuevangelisierern lautet: „What would Jesus do?“ Sie stellen die Frage auf Englisch, um ihre polyglotte Weltgewandtheit (oder auch ihre netflixige Sprachdegeneration) zu demonstrieren. Und um den Zuhörer wissen zu lassen: Jetzt kommt gleich die Answer auf deine Question, man. Als wäre das Evangelium eine Anleitung zum IKEA-Kleiderschrank meines Lebens. Als wäre Jesus nicht der Mann aus Nazaret, der wanderpredigende Zimmermann aus Galiläa, sondern ein kosmischer...

Kirche hier und anderswo

Nikolauskirche: Die Filialkirche in Ebensee ist dem Einsiedler Nikolaus von der Flüe geweiht.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Die rettenden Glocken

Folgende Geschichte hat uns aus dem Salzkammergut erreicht. Der Diakon der Pfarrgemeinde Ebensee am Traunsee, Fridolin Engl, erinnert sich an ein Erlebnis mit einem legendären Organisten, das in der Pfarre für viel Schmunzeln gesorgt hat. In Ebensee gibt es neben der barocken Pfarrkirche eine moderne Filialkirche, die 1969 eingeweiht wurde und Nikolaus von der Flüe geweiht ist, die Bruder Klaus Kirche. Besondere Bedürfnisse – missliche Lage Sie war sehr gut besucht, sodass dort jahrelang...

  • 01.07.22
Kayla Raymundo mit dem Glücksrad vor dem Südturm des Stephansdoms.
Video 2 Bilder

Der SONNTAG in der Langen Nacht
Einmal das Glücksrad drehen

Der SONNTAG, die Zeitung der Erzdiözese Wien, ist am 10. Juni prominent in der Langen Nacht der Kirchen vertreten. Vor dem Südturm des Stephansdoms steht das SONNTAG-Glücksrad. Als Glücksengerl fungiert unsere Kollegin Kayla Raymundo. Kommen Sie vorbei, drehen Sie mit Schwung am Rad und schon können Sie einen tollen Preis gewinnen. Als Hauptpreise werden 100 Karten für ein Konzert am 26. Juni im Großen Saal des Musikvereins ausgespielt. Außerdem stehen Bücher und CDs als Gewinnpreise...

  • 08.06.22
TITELBILD DER WOCHE

Schnappschuss
Bild der Woche

Die Riesenorgel ins Bild gerückt Nelo Ruber (45) hat ein weltweit einzigartiges Projekt mit ihrer Fotokamera dokumentiert: Das Entstehen der neuen Riesenorgel im Wiener Stephansdom im Jahr 2019. Daraus entwickelte die Fotokünstlerin eine Schau mit Bildern hinter den Kulissen dieser kulturhistorischen Szene im Herzen von Wien. Bei der Vernissage im Innenstadt-Lokal Eugenio hat Nelo Ruber dem SONNTAG ihr Lieblingsbild gezeigt und für den Abdruck in dieser Ausgabe zur Verfügung gestellt.

  • 22.05.22
Bild der Woche

Feuer & Flamme
BILD DER WOCHE

„Schade, dass es so etwas nicht öfters gibt“,meinte ein Jugendlicher aus dem Pfarrverband Weinberg Christi. Am 2. April folgten 150 Jugendliche der Einladung der Katholischen Jugend Wien zur Online-Schnitzeljagd zu den sieben Gaben des Heiligen Geistes und zum großen Feuerfest. In der Votivkirche feierten sie mit Generalvikar Nikolaus Krasa den Abschluss-Gottesdienst des Tages, in dem das Feuer in Form von Flame-Jets nicht fehlen durfte und der Generalvikar in seiner Predigt auch nochmal auf...

  • 08.04.22
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Texte zum Sonntag

Jesus, denk an mich!

Gedanken zum Evangelium: Palmsonntag
Willkommen im Paradies

Eine ganz kurze Szene wird zu einer Schlüsselstelle in der Leidensgeschichte Jesu und zu einem starken Hoffnungsbild. Kirche wird lebendig, wo sie  einen Raum eröffnet, dass Menschen genau das erfahren können. Der Palmsonntag hat zwei Schwerpunkte: den festlichen, messianischen Einzug Jesu in Jerusalem – die Palmzweige sind Ausdruck unserer Begeisterung und unserer Freude an Jesus. Der andere Aspekt ist der Ausblick auf die Karwoche, den finden wir auch im hier ausgewählten Evangelium wieder....

  • 08.04.22
Einsicht führt zur Umkehr.

Gedanken zum Evangelium: 5. Fastensonntag
Ohne Sünde?

Die Schriftgelehrten und Pharisäer wollen Jesus eine Falle stellen. Deshalb bringen sie eine Ehebrecherin zu ihm und fragen, was sie mit ihr tun sollen. Die vorgesehene Strafe wäre Steinigung. Der Rest der Szene läuft aber anders ab, als sie erwartet hatten, denn Jesus reagiert unerwartet. Wer ohne Sünde sei, solle den ersten Stein werfen. Und plötzlich gehen sie alle weg. Kein einziger bleibt übrig, um die Frau zu verurteilen. In meiner seelsorglichen Tätig­keit begegnen mir, was das...

  • 31.03.22
Der ältere Bruder des verlorenen Sohnes vertritt die Gerechtigkeit, wie er sie versteht, aber Gottes Gerechtigkeit ist von anderer Art. Gott freut sich, wenn er einem Sünder vergeben kann, mehr noch, als er sich über die Werke seiner ersten Schöpfung freut.

Gedanken zum Evangelium: 4. Fastensonntag
Der verlorene Bruder

In der früheren Einheitsübersetzung stand: „Da teilte der Vater das Vermögen auf.“, in der Einheitsübersetzung von 2016 steht hingegen: „Da teilte der Vater das Vermögen unter sie auf“. Als ich das gelesen habe, waren manche Fragen, die mir zu diesem Evangelium gestellt worden sind, auf einmal noch klarer beantwortet. Manche Leute – oft sehr empathische – haben mir immer wieder gesagt, dass sie den zweiten, also den älteren Sohn, durchaus verstehen. Es könne doch nicht sein, dass der Brave, der...

  • 24.03.22
Geduld zahlt sich aus.

Gedanken zum Evangelium: 3. Fastensonntag
Warum? Oder: Warum nicht?!

Die Frage nach dem Warum angesichts des Leides ist weit verbreitet. Noch verbreiteter sind Antworten darauf. Als den biblischen Ijob unverschuldet zahlreiche Unglücksschläge ereilen,  sind seine Freunde sofort mit Erklärungen über den Grund seines Leides zur Stelle.  Auch im heutigen Evangelium reagiert Jesus auf ähnliche Tendenzen. Warum ist es eigentlich so wichtig, für das Leid anderer immer eine Erklärung zu finden? Meine Theorie dazu lautet: weil man sich damit hervorragend distanzieren...

  • 16.03.22

Menschen & Meinungen

DI Christian Neubauer (52) ist IT-Leiter der Österreichischen Ordens-provinz der Barmherzigen Brüder.

Meinung
Übereinstimmende Werte

Immer wieder habe ich mich mit Werten beschäftigt. Ich fragte mich, welche mir wichtig sind, ich leben und anderen vermitteln möchte. Denn bei Mt 25,15 lesen wir, dass der Herr den Seinen geistliche Gaben überträgt, die zu ihren persönlichen Fähigkeiten passen: „Und einem gab er fünf Talente, einem anderen zwei, einem anderen eins, jedem nach seinen Fähigkeiten.“ Und genau die mir übertragenen Fähigkeiten wollte ich in meiner Zukunft für etwas Sinnstiftendes einsetzen. Als ich mich vor Jahren...

  • 30.06.22
Agnes Liener (20) aus der Pfarre Drasenhofen ist Mitglied des Leitungsteams der Katholischen Jugend Wien.

Junge Meinung
Entgegnung: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“ (Joh 6,37)

Letzte Woche stand hier ein Artikel von Jan Ledóchowski, in dem er seine Meinung über Transgender und Wahrheit dargelegt hat. In mir sind da ein paar Fragen und Assoziationen aufgestiegen, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte: Geschlecht ist in unserer Gesellschaft längst nicht mehr binär definiert. Vor allem im Laufe der letzten 40 Jahre hat der Begriff einen Wandel erlebt und wurde durch zusätzliche Aspekte ergänzt. Heute spricht man vom biologischen Geschlecht, vom sozialen Geschlecht, vom...

  • 27.06.22
Jan Ledóchowski (39) ist Präsident der Plattform Christdemokratie und Sprecher für Christdemokratie der Wiener Volkspartei.

Meinung
Transgender oder Wahrheit?

Was ist Wahrheit? Die Frage von Pontius Pilatus könnte exemplarisch für die genuin christliche Überzeugung stehen, dass der ganzen Welt eine objektive Wahrheit zu Grunde liegt, die wir als vernunftbegabte Wesen verstehen können. Es ist also möglich, Erkenntnisse zu gewinnen, die objektiv sind und für alle gelten, gleich, ob alle daran glauben oder nicht. Das ist die Geburtsstunde der modernen Wissenschaft. Oder meinte Pontius Pilatus „Was ist schon Wahrheit“? Teilte er unsere postmoderne und...

  • 17.06.22
Constanze Huber (31) ist Kulturmanagerin, langjährige Ehrenamtliche und Kirchenmusikerin in der Erzdiözese Wien sowie  Gründerin der Initiative "weilmaglaubn" – einer Plattform für authentische und bodenständige Glaubenskommunikation.

Junge Meinung
Katholische Frauenpower

Das Cover der Ausgabe 19 hat mich aufmerksam gemacht. Ein Bild einer attraktiven Blondine, mit gefalteten Händen und entrücktem Blick, unter dem Titel „Frauenpower in der Kirche“. Doch das entspricht so gar nicht meinem Bild einer starken Frau in der Kirche. Also stelle ich mir die Frage, wessen Bild es dann entspricht. Sieht man uns so von außen oder vielleicht sogar von innen? Warum muss die katholische Frau denn so gezähmt sein? Folgen wir immer noch dem Ideal der devoten, blassblauen...

  • 08.06.22

Bewusst leben & Alltag

Die beiden genießen den Blick über Wien: Chefredakteurin Sophie Lauringer und Mopsdame Wilma.
4 Bilder

Lieblingsorte der SONNTAG-Redaktion
Kraft tanken und durchschnaufen

Eine kleine Kapelle mitten im Grünen. Ein Fluss, in dem sich Fische und Krebse tummeln. Eine kleine Bank, von der man einen geradezu gigantisch schönen Ausblick hat. Ein Stift, an dem an jeder Ecke Geschichte spürbar ist. Eine Kapelle, für die sich selbst der anstrengendste Aufstieg lohnt. Oder eine Anhöhe, auf der die Sonne beim Sonnenuntergang zum Greifen nahe scheint. Zu Beginn des Sommers teilt die Redaktion des SONNTAG in diesem Jahr ihre absoluten Lieblingsplätze mit Ihnen – als Anregung...

  • 29.06.22
Mit viel Herz für eine Welt: Ernestine Tesmer, Karin Mayer-Fischer und Sophia Stanger.
3 Bilder

25 Jahre Jugend eine Welt
Weil und wie Bildung Armut überwindet

1997 wurde Jugend Eine Welt in Wien gegründet. Nach dem Vorbild des heiligen Don Bosco engagiert sich die Hilfsorganisation mit Sitz in Wien für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Vor allem in den Ländern des Globalen Südens sollen junge Menschen eine bessere Zukunft haben. Jugend Eine Welt ermöglicht in Zusammenarbeit mit den Salesianern Don Boscos und den Don Bosco Schwestern benachteiligten Kindern und Jugendlichen eine bessere Zukunft, mithilfe der Spenderinnen und Spender in Österreich...

  • 24.06.22
Sr. Annemarie Holzer kennt sich mit Textilien aus: „Besonders schön ist das Buntstopfen.“
6 Bilder

Textilien nachhaltig nützen
Stopfen, Flicken, Reparieren

„Fast Fashion“ – schnelle Mode – führt zu anwachsenden Textilmüllbergen. Nur ein Bruchteil weggeworfener Textilien wird in Österreich wiederverwendet oder recycelt, rund 170.000 Tonnen verbrannt. Um Umwelt und Ressourcen zu schonen, ist das längere Verwenden von Hosen, Hemden und Socken angebracht. Die Franziskanischen Schwestern von der Schmerzhaften Mutter in Wien wollen nachhaltig leben, auch im Umgang mit Textilien. Ihre Erfahrung und ihr Wissen z. B. zum Stopfen von Socken geben die...

  • 22.06.22
Im Familienalltag präsent: Der moderne Vater bringt sich überall ein.
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Moderne Väter
Vorbilder für Papas

Die Vaterrolle hat sich in den vergangenen Jahrzehnten enorm verändert. Kaum ein junger Vater will heute ausschließlich auf die Rolle des Ernährers festgelegt werden. Vielmehr will der „moderne Vater“ präsent sein und den Alltag mit seinen Kindern erleben. Das zeigt sich auch in der Kinder- und Jugendliteratur. "Königin für eine Nacht" heißt das Bilderbuch von Leonora Leitl, in dem eine Mutter ihren Job verliert und sich neu orientieren muss. Der Vater in diesem Buch, Kindergartenpädagoge mit...

  • 09.06.22

Gesellschaft & Soziales

Feiern wir das positive Einigkeit zur Stärke der katholischen Identität bei Moderator Bergauer, Abt Pius, Chefredakteurin Lauringer, Bischof Schwarz und EU-Mandatar Mandl.

Die Seele Europas
Identität stärken statt Misstrauen schüren

Wo der Glaube auszieht, zieht der Aberglaube ein – in Anlehnung an den deutschen Romantiker Joseph von Eichendorff (1788–1857), herrschte Einigkeit bei der Enquete am vergangenen Freitag in Stift Lilienfeld. Der St. Pöltner Bischof Alois Schwarz, SONNTAG-Chefredakteurin Sophie Lauringer und EU-Abgeordneter Lukas Mandl diskutierten die Frage „Seelenloses Europa?“. Zur Enquete hatte der wertkonservativ-europaorientierte christliche St.-Georgs-Orden bewusst drei Personen aus Kirche, Presse und...

  • 25.05.22
Neue Perspektive – nur mit einem eigenen Einkommen ist ein selbstbestimmtes Leben möglich.
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Die St. Elisabeth-Stiftung am Muttertag
Mama, du schaffst das!

Seit vielen Jahren unterstützt die St. Elisabeth-Stiftung der Erzdiözese Wien schwangere Frauen und alleinerziehende Mütter mit ihren Kindern mit Beratung und Wohnmöglichkeiten. Eine immer größer werdende Bedeutung hat dabei auch die Arbeitsintegration – der Fachbegriff für die Einbindung benachteiligter Menschen in die Arbeitswelt. Im Gespräch mit dem SONNTAG erzählt Iva Müller-Uri, Leiterin des Bereichs Arbeit bei der St. Elisabeth-Stiftung, wie ihre Arbeit abläuft und warum ein Arbeitsplatz...

  • 08.05.22
Selber Mama: Ich hab dich lieb auch an allen anderen Tagen.
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Gedanken zum Muttertag
Wenn wir unsere Mamas feiern ...

Der Muttertag ist ein Fixpunkt im Kalender. Am zweiten Sonntag im Mai werden die Mütter und Omas gefeiert, ob sie wollen oder auch nicht. Der Ehrentag wurde von den Nationalsozialisten zu Propagandazwecken missbraucht. Der Handel freut sich jährlich über hohe Umsätze, denn am Muttertag wird gerne und viel ge- und beschenkt. Persönliche Betrachtungen – zwischen Freude, Distanz und mancher Verkitschung. Die Geschichte des Ehrentages für alle Mütter ist herzbewegend: Als Anna Jarvis‘ Mutter im Mai...

  • 08.05.22
Kassabuch der Liebe nennt Annemarie Kury die Hefte, in denen sie von Beginn an jede Spende vermerkt.
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Die Gründerin der Bosnienhilfe
Ein Mensch kann viel bewegen

Seit 30 Jahren hilft Annemarie Kury Menschen in Bosnien. 300.000 Kilometer ist die ehemalige Krankenschwester für dieses Ziel unterwegs gewesen, das sind sieben Erdumrundungen. Am 5. Mai ist sie 90 Jahre alt geworden. „Es geht mir um die Sache, ich bin gar nicht wichtig“, sagt sie beim Interview. Das finden wir nicht. Denn ohne Annemarie Kury wären viele Menschen in Bosnien schlecht dran gewesen. Auf dem Tisch steht ein Topf mit dampfender, würzig duftender Suppe. „Bosnische Fürstensuppe“, sagt...

  • 05.05.22

Reisen

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Das Schatzhaus der Felsenstadt Petra
5 Bilder

Jordanien: 25. 10.–30. 10. 2022
Ex Oriente Lux

Eine "Orientierungsreise" mit dem Theologen und Psychotherapeuten Arnold Mettnitzer. Reisetermin: 25. 10.–30. 10. 2022 Preise: Preis pro Person im Doppelzimmer: EUR 1.890,- Einbettzimmerzuschlag: EUR 350,- Mindestteilnehmerzahl: 30 Personen Leistungen: Linienflug mit Austrian Wien–Amman–Wien in der Economy Class5 x Nächtigung in 4- und 5-Sterne-Hotels, Unterbringung im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WCHalbpensionRundreise und Besichtigungen laut ProgrammEintrittsgebührenkurzer Pferderitt in...

  • 27.01.22

Redaktionelles

Das radio klassik Stephansdom-Studio am Stephansplatz:  Schnell wird hier klar, Radiomachen erfordert auch eine Menge an technischem Know-how.
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radio klassik Stephansdom
Kirchlicher Klassiksender mit Tiefgang

Im Dachgeschoß des Deutschordenshauses in der Singerstraße in der Wiener Innenstadt befinden sich die Studios von radio klassik Stephansdom, dem Klassiksender der Erzdiözese Wien. Seit dem 24. September 1998 wird hier mit viel Engagement und Einsatz Tag für Tag ein Radioprogramm vom Feinsten geboten. Liebhaberinnen und Liebhaber ausgesuchter klassischer Musik finden hier genauso „Futter für die Ohren“ wie all jene, die sich für fundierte Berichterstattung aus Kirche und Welt interessieren....

  • 18.05.22

Alles digital
Ostergrüße einmal anders

Der Brauch, Osterpostkarten an Verwandte, Freunde und Bekannte zu versenden, scheint um 1900 üblich geworden zu sein. Ostern wurde auf den Postkarten in der Regel als Frühlingserwachen gefeiert. Als Motiv dienten Kinder, Lämmer, Küken und Eier, Frühlingslandschaft und Frühlingsblumen, besonders auch Palmkätzchen. Der Osterhase als personifiziertes Fruchtbarkeitssymbol wurde gerne im Zusammenhang mit Eiern dargestellt. Auf den religiösen Osterpostkarten finden sich an Motiven: die Auferstehung...

  • 30.03.22

Weihnachtskarte einmal anders
Digitale Weihnachtsgrüße

Der SONNTAG bietet in diesem Jahr ein besonderes Service an. Sie als Leserinnen und Leser können digitale Grußkarten zu Weihnachten per E-Mail verschicken. Sechs Weihnachtsmotive stehen zur Verfügung. Bitte suchen Sie einfach eine Karte aus, geben Sie die E-Mail-Adresse des Empfängers sowie Ihren persönlichen Text ein und verschicken Sie Ihre Karte sofort oder am Wunschtermin. Diese Weihnachtskarten sind vollkommen kostenlos. Der und die Empfänger/in wird digital verständigt und kann sich dann...

  • 24.11.21

Pfarrblatt

Inserate fürs Pfarrblatt - ePaper-App

Danke, dass Sie den SONNTAG unterstützen, indem Sie unsere Inserate in Ihrem Pfarrblatt einbinden. Folgende Formate stehen für die Bewerbung der ePaper-App zur Verfügung. Einfach anklicken und herunterladen! ePaper-App, A4, hoch, 4c ePaper-App, A5, quer, 4c

  • 27.10.20
  • 1

Kunst & Kultur

Der Nordturm des Stephansdomes (links im Bild) wurde nie zu Ende gebaut und sieht wie abgeschnitten aus. Gründe dafür waren die nahende Türkengefahr und die Reformation.
2 Bilder

Die Sage um den Stephansdom
Der tiefe Fall nach dem Höhenrausch

Dem Stephansdom fehlt ein Turm. Beim Bau der Kathedrale waren zwei Türme geplant. Der zweite wurde nie fertig gebaut. Das Zeitgeschehen hat es nie zugelassen. Die Grundsteinlegung erfolgte 1450, aber erst 17 Jahre später, am 2. Juni 1467, legte man den ersten Stein auf das Fundament. Eine Spurensuche über große Pläne und ihr Scheitern. Es ist Punkt zwölf Uhr. Reinhard Gruber erreicht die Spitze des Nordturmes des Stephansdomes auf über 60 Metern Höhe. Der Domarchivar wird ruhig, hält einen...

  • 01.06.22
Übermacht – neun Gefährten stellen sich einer Heerschar des Bösen.
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Zum 130. Geburtstag von J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe: Gut und Böse in Mittelerde

Es war einmal ein dunkler Herrscher, der schmiedete einen Ring der Macht, um sich die ganze Welt untertan zu machen. Mittelerde hieß diese Welt, erschaffen hat sie der britische Schriftsteller und Philologe J. R. R. Tolkien. Zu seinem 130. Geburtstag am 3. Jänner führt uns die Theologin Regina Polak in sein „Herr der Ringe“-Universum und zieht biblische Vergleiche. Es ist eine zeitlos aktuelle Geschichte, die uns J. R. R. Tolkien in seinem bekanntesten Werk, „Der Herr der Ringe“, erzählt. Auch...

  • 07.01.22
Premium
Zum 100. Geburtstag von Bischof Stecher eine 100ct-Briefmarke der Post. (Teilansicht)
3 Bilder

Anekdoten: Heiter bis heilig
Landeanflug

Einer der beliebtesten österreichischen Bischöfe wäre heuer 100 Jahre alt geworden: Reinhold Stecher. Er wurde am 22. Dezember 1921 geboren und hätte heuer seinen 100. Geburtstag gefeiert. Sein Leben verbrachte er in Innsbruck. Von 1981 bis 1997 war er Bischof der Diözese Innsbruck. Er starb am 29. Jänner 2013 mit 91 Jahren. Die Österreichische Post widmet Reinhold Stecher in diesem Jahr zum 100. Geburtstag eine neue 100-Cent-Marke. Bischof Stecher war bekannt für seinen Humor, seine...

  • 20.12.21
Generalvikar Nikolaus Krasa überreichte Katrin Hornek die renommierte Auszeichnung im Erzbischöflichen Palais in Wien.

Monsignore Otto Mauer Preis 2021
Der Mensch als Naturgewalt

Generalvikar Nikolaus Krasa überreichte den Msgr. Otto Mauer Preis 2021 an die 38-jährige Wiener Performance-Künstlerin Katrin Hornek für ihr bisheriges Werk. Mit der Auszeichnung würdigt die Jury eine künstlerische Arbeit, die die menschengemachte Gefährdung und Zerstörung der Umwelt thematisiert. Pandemiebedingt erfolgte die Preisverleihung im kleinsten Kreis im Erzbischöflichen Palais. Katrin Hornek geht gerne an Orte, an denen man eine Künstlerin nicht vermuten würde: auf Baustellen, in...

  • 09.12.21

Serien

Premium
Die Nachfolgerinnen: Die Schwestern Donata, Jeanine, Ursula, Paula und Jola (v. l.) leben in Maria Sorg bei Salzburg.�
6 Bilder

Spurensuche | Sommerserie Teil 1
Eine Netzwerkerin verändert die Welt

Frau der Tat. Die Gräuel der Sklaverei sowie die Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten zwischen Menschen in Afrika waren ihr zutiefst zuwider. Maria Theresia Ledóchowska, eine junge Frau aus gutem Haus, beschloss zu handeln. Am 6. Juli jährt sich ihr Todestag zum 100. Mal. Eine Spurensuche nach dem Erbe der „jüngsten“ Seligen mit starkem Salzburg-Bezug. Michaela Hessenberger Bergheim bei Salzburg. Würde Maria Theresia Ledóchowska im Jahr 2022 leben, wäre sie eine bestens vernetzte Journalistin...

  • 29.06.22
Auf insgesamt 367 Heilige schaut Bernadette Spitzer in ihrem Buch und bläst so Staub von manch antiquiertem Andachtsbild.
4 Bilder

Spurensuche | Sommerserie Einleitung
Eine Heiligenrundfahrt durch Österreich

Wer in Österreich eine Seligen-/Heiligenrundfahrt machen möchte, wird in jedem Bundesland und in jeder Epoche der 2.000-jährigen Geschichte der Kirche fündig. An die 100 Heilige und Selige mit Österreich-Bezug sind bekannt. Beginnen wir unseren Streifzug im westlichsten Bundesland, in Vorarlberg. Im Bregenzerwald hat das Geschwisterpaar Merbod von Bregenz und Ilga von Schwarzenberg aus dem 12. Jahrhundert Spuren hinterlassen: Merbod war zunächst Mönch im Kloster Mehrerau und später Einsiedler....

  • 14.06.22
Premium

Neustart - Fastenserie 2022 | 7
Danke für die schöne Zeit

Von Ich nach Ich. Was Neustart und Abschied miteinander zu tun haben und was sie bei Keksen und Tee mit Gott besprechen wird, erzählt Barbara Pachl-Eberhart im letzten Teil unserer Fastenserie. Heute lesen wir uns zum letzten Mal – zumindest im Rahmen der Fastenserie. Ein Abschied. Passt der zum Neubeginn? Ich finde: ja. Darüber habe ich auch bei dem Online-Abend gesprochen, der dieser Serie gewidmet war. Worum es da ging? Um meine Erfahrungswerte zum Thema „Gut neu beginnen“. Neustart braucht...

  • 13.04.22
Premium
Video

Neustart - Fastenserie 2022 | 5
Jedem Anfang wohnt ein Abschied inne

Was Kurzurlaubs-Wörter und Grammatik mit Neustarten zu tun haben, erklärt Barbara Pachl-Eberhart und ergänzt Hermann Hesse – denn zwischen Anfang und Anfang liegt das Beenden. Es gibt Wörter, zu denen hat man sofort ein Bild im Kopf. Sonnenaufgang, zum Beispiel. Oder Frühstück. Oder Schiurlaub, Therme, Spaziergang, Kaffee. Ich hoffe, es sind erfreuliche Bilder, die da jetzt zu Ihnen kommen. Ich habe die Wörter extra so gewählt, dass sie Ihnen Freude machen. Kurzurlaubs-Wörter für Geist und...

  • 30.03.22

Kirche, Feste, Feiern

Auf ihre Stimme gehört: Jeanne d’Arcs Marmorplastik von François Rude im Pariser Louvre.

Heilig in der Politik: Johanna von Orléans
Das Mädchen in der Rüstung

Das Leben der Johanna von Orléans zeigt, wie nahe Gunst und Missgunst, Erfolg und Misserfolg, in der Politik beieinander liegen und wie vergänglich Ruhm und Glanz sind. Sie hingegen wollte das Richtige tun, dabei hatte sie ein ausgezeichnetes Gehör, vor allem auf die Stimme Gottes in ihrem Herzen. Es ist eine ungewöhnliche Geschichte, die 1426 im Dorf Domrémy an der Maas in Frankreich beginnt: Eine 13-jährige Bauerntochter nimmt Stimmen von Heiligen wahr, die ihr Unglaubliches sagen: Sie sollte...

  • 29.05.22
Nur mehr füsse zu sehen: Am Kärntner Dom zu Gurk ist Jesus bereits fast im Himmel.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Zehn Minuten zu spät

Heuer feiert die Kirche am 26. Mai das Fest Christi Himmelfahrt. Die endgültige Aufnahme Jesu in den Himmel („Himmelfahrt“) wird in der Bibel im Lukasevangelium (Lk 24,50–53) und in der Apostelgeschichte (Apg 1,1–11) beschrieben. Zuvor war Jesus nach seiner Auferweckung seinen Jüngern über einen Zeitraum von 40 Tagen immer wieder erschienen. Das schildert Lukas in der Apostelgeschichte so: „Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn...

  • 23.05.22
Mit dem Palmbuschen beginnt es: Viele Symbole helfen die Karwoche auch zu Hause anschaulich zu gestalten.

Die Karwoche nachhause holen
Nicht nur in der Kirche

Kindern die Passionsgeschichte zu vermitteln, ist nicht immer einfach. Aber sich mit ihnen auf den Leidensweg Jesu einzulassen und die Karwoche ganz bewusst zu gestalten – und das nicht nur durch das Mitfeiern der Gottesdienste in der Kirche, sondern auch zu Hause, lohnt sich. Ein kleines Feuer zu Hause im Garten gehört zu jenen Osterbräuchen, die Sibylla Michal, Pastoralassistentin in den Pfarren Korneuburg und Bisamberg, ganz besonders am Herzen liegen. „Ich habe zwei Kinder, vier und sechs...

  • 07.04.22
Der Inhalt des Festes Mariä Lichtmess geht auf das Lukasevangelium zurück (Lk 2,22-40).

Mariä Lichtmess und heiliger Blasius
Mit Licht und Segen dem Frühling entgegen

Die Tage werden wieder länger. Mariä Lichtmess am 2. Februar markiert einen willkommenen Wendepunkt im Jahr. Das Fest erinnert daran, dass Jesus, wie alle jüdischen Erstgeborenen 40 Tage nach der Geburt zum Tempel gebracht wurde. Nach alter Tradition werden zu Mariä Lichtmess die Kerzen geweiht und der Blasius-Segen gespendet. Zu Weihnachtn um an Hahnentritt, zu Neujahr um an Mannerschritt, zu Dreikinig um an Hirschensprung und zu Lichtmess um a ganze Stund!“, heißt es in einer alten...

  • 02.02.22

Sonderthemen

Neues Sonderheft "Aufblühen" erschienen
Die Hoffnung bleibt bestehen

2022 wird, so viel wissen wir schon jetzt, eingehen in die Geschichte als ein Jahr, in dem in Europa wieder einmal Krieg geführt wurde – wie schon so oft. Wir können späteren Generationen darüber berichten, wie es war, als wir fast alle an einem Virus erkrankt waren. Wir werden vielleicht auch davon erzählen, wie uns wieder einmal bewusst wurde, dass unsere heile Welt verletzlich ist, wenn wir nicht gut aufeinander und auf die Schöpfung achtgeben. Nein, es ist nicht einfach, alles für gut zu...

  • 06.05.22
Das Leben ist stärker als der Tod – das dürfen wir voller Hoffnung auch für unser eigenes Leben glauben.

Jetzt Sonderheft erschienen
Wie bereiten wir uns auf das Osterfest vor?

Der SONNTAG hat erstmals ein Sonderheft für das kommende Osterfest gestaltet. Wir haben uns vorgenommen, Sie damit in der bevorstehenden Heiligen Woche vom Palmsonntag bis zum Ostertag und in der Osterzeit zu begleiten. Wir laden Sie zur Osterfeier zu Hause ein und entzünden die Osterkerze. Entdecken Sie mit uns das vielseitige Brauchtum für Groß und Klein: Wir ratschen, kochen, basteln und lernen den aufgeputzten Palmesel kennen. xxx

  • 31.03.22
5 Bilder

PfarrgemeinderätInnen über ihre Arbeit
Was war mir wichtig?

Über neue Wege, Beweggründe und Herausforderungen beim ehrenamtlichen Engagement in den vergangenen fünf Jahren im Pfarrgemeinderat. Die Frage stellte Jutta Steiner Aktiv mitgestalten. Ich denke kritisch und meine: Wer etwas verändern will, muss mitarbeiten. Ich war schon als Jugendliche Pfarrgemeinderätin und trete heuer zum dritten Mal an. Denn ich sehe, dass mein Engagement, die Zeit und manchmal auch Nerven, die ich investiere, die Mühe wert sind. Nicht die Summe der Stimmen zählt für...

  • 23.02.22
5 Bilder

Ein Jubiläum in Zuversicht
Beten Sie für den Frieden?

Das Magazin inpuncto hat nach Erfahrungen mit dem Friedensgebet gefragt. Versöhnung. Wir im Servitenorden beten regelmäßig für Frieden in unseren Gemeinschaften, den Familien, der Gesellschaft und in der Welt. Dafür haben wir mehrere Gebete, die Bezug auf zwei große Figuren unserer Ordensgeschichte nehmen. Der hl. Philipp Benizi rief als päpstlicher Legat im zerrütteten Mittelitalien zur Versöhnung zwischen verfeindeten Parteien auf. Der hl. Peregrin Laziosi, ein aufrührerischer Jugendlicher,...

  • 29.01.22

Kommentare & Blogs

Zeit für den Hirtenhund
Der Kardinal auf dem Trimmrad

Ich bin nicht mehr der Jüngste. Hier und da zwickt es unterm Pelz bereits und manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich bei der Zeitungslektüre als Erstes die Todesanzeigen lese. Mein Ziel ist dabei klar: Maggie. Gemeint ist nicht die gelbflaschige Gewürzgallone, sondern die Kelpie-Hündin Maggie. Sie gilt als ältester Hund der Welt und ist stolze 30 Jahre alt geworden. Was war ihr Geheimnis? Laut Medienberichten vor allem die Ernährung – Reis, Linsen und Gemüse. Puh. Ein dickes Minus also auf...

  • 01.07.22
Heinrich Hisch verbreitete Freude und gute Laune!

Anekdoten: Heiter bis heilig
Der Halleluja-Heini

SONNTAG-Leser Josef Schwaiger hat uns eine Geschichte zur Verfügung gestellt, die seinen früheren Pfarrer von Maissau, Msgr. Heinrich Hisch, trefflich charakterisiert. Hisch (1937–2008) war wegen seiner Verdienste, die weit über die Pfarre hinausgingen, Ehrenbürger von Maissau. 42 Jahre lang leitete er seine Pfarre, ehe er unerwartet verstarb. Das aber dürfte in seinem Sinn gewesen sein, hatte er doch immer wieder gesagt, er würde niemandem als Kranker zur Last fallen wollen. Zu seinem...

  • 25.06.22
Beliebte Priesterpersönlichkeit: P. Hiller prägte die Seelsorge in Hernals über mehrere Jahrzehnte.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Die Alten müssen S´ besuchen!

Pater Andreas Hiller von den Redemptoristen war 41 Jahre lang (von 1970 bis 2011) Pfarrer der Marienpfarre in Wien-Hernals. Aus dieser Zeit hat er uns folgende Geschichte erzählt: Es gab in der Pfarre einen gut ausgebauten Besuchsdienst. Familien mit Kleinkindern bis zum sechsten Lebensjahr wurden regelmäßig besucht, ebenso Menschen mit runden Geburtstagen. Die älteren Pfarrangehörigen besuchte Pater Hiller persönlich. Meist erzählten sie ihm von ihren Problemen. Viele waren krank und litten...

  • 24.06.22

Zeit für den Hirtenhund
Von Blackouts und Lockdowns

Auch Hunden geht’s mal hundselend. Ich habe gefeiert und festgestellt, dass Alkohol weder ein Sanitäter in der Not noch ein Fallschirm und ein Rettungsboot ist, sondern Anlass eines nicht regierungsindizierten Personal Lockdowns bzw. Blackouts. So wie er zuletzt den Prater lahmgelegt hat. Seither deckt sich Österreich wieder mit Klopapier, Trockengerm und Kurbelradios ein. Denn irgendwann, raunt es aus den Gazetten, kommt er: der totale Blackout. Strom weg. Alles aus. Würde die Kirchen das sehr...

  • 24.06.22

Leserreporter

Maiandacht bei der Bildeiche
4 Bilder

Marienmonat Mai
Pfarrverband feierte Maiandacht bei Gnadendorfer Bildeiche

Am Sonntag, den 15. Mai 2022 feierte der gesamte Pfarrverband Minoriten Weinviertel eine Maiandacht bei der Bildeichenkapelle. Viele Pilger machten sich selbst auf den Weg zur Bildeiche. Jeweils um 15.00 Uhr starteten auch die Gruppen ausgehend von den Pfarrkirchen Gnadendorf und Wenzersdorf zur Kapelle. Sogar Pater Norbert mit über 80 Lebensjahren pilgerte in der Gruppe von Gnadendorf aus zur Kapelle. Bei der Statue des Heiligen Josef machten die Pilger Station. Anschließend traf die Gruppe...

  • 17.05.22
7 Bilder

Weihnachten in Rom
So sieht die Krippe auf dem Petersplatz aus

Schnappschuss vom Petersplatz Unser Leserreporter, Johannes Fürnkranz, leitet in der Römischen Glaubenskongregation die Sektion für Eheangelegenheiten. Der Arbeitsweg des Wiener Diözesanpriesters führt ihn dabei täglich über den Petersplatz. Seit 10. Dezember ist dort bereits die diesjährige vatikanische Krippe aufgebaut. Wie diese Foto zeigen nehmen auch Bischöfe und Ordensfrauen mittels Smartphone ein Erinnerungsfoto auf. Die Krippenfiguren stammen heuer von der indigenen Chopcca-Gemeinde in...

  • 26.12.21
2 Bilder

Fahrzeugsegnung
Segnung des neuen Hilfeleistungsfahrzeuges der Feuerwehr Gnadendorf

Am Samstag, den 16. Oktober 2021 fand anlässlich der Fahrzeugsegnung ein Festgottesdienst in der Pfarrkirche Gnadendorf statt. Nach den Festansprachen durch Feuerwehrkommandant Andreas Hauser, Bezirkskommandant Stv. Franz Buchmann und Bürgermeister LAbg. Manfred Schulz segnete Pfarrer Nicholas Thenammakkal und Diakon Gerhard Romstorfer das neue Hilfeleistungsfahrzeug HLF1-W der Freiwilligen Feuerwehr Gnadendorf. Im Anschluss an den Festakt lud die Feuerwehr zum Tag der offenen Tür ins...

  • 16.10.21

Glaube & Spiritualität

Am Sonntag so gut wie immer in der Liturgie im Einsatz: Michael Schimpl.

Glaubenszeugnis
„Ich will der Kirche etwas zurückgeben“

Michael Schimpl ist ehrenamtlicher Diakon in der Augustinerkirche. Seine Familie unterstützt ihn. Anders könnte er seinen Dienst nicht ausüben. Altarraum und Liturgie sind für Michael Schimpl vertrautes Terrain. Seit seiner Kindheit ministriert der Familienvater aus Ottakring, seit fast sechs Jahren ist er Ständiger Diakon. „Ich habe in meinem Leben bestimmt nicht mehr als 25 Gottesdienste als ‚normaler‘ Teilnehmer mitgefeiert“, sagt der 43-Jährige stolz, „ich bin fast immer liturgisch im...

  • 01.07.22
Ein Leben ohne Terminkalender – darauf freut sich Renate Moser in der Pension.

Glaubenszeugnis
„Warum ausgerechnet ich?“

Rund um ihre Scheidung hadert Renate Moser mit Gott. Viele Jahre danach sagt die langjährige Mitarbeiterin der Erzdiözese Wien: Gott war auf meiner Seite. Der SONNTAG spricht mit Renate Moser einen Tag, bevor sie in Pension geht. Ein emotionaler Moment für die 61-Jährige. RENATE MOSER Alter: 61 Wohnort: 4. Bezirk Lebensmotto: Das Leben ist schön. Niemand hat gesagt, dass es einfach ist. Der Sonntag bedeutet für mich: Durchatmen, Feiern und Familie. Gott ist für mich: Halt, Perspektive und...

  • 24.06.22
Die Freude am Spiel steht im Mittelpunkt. Alexander Wessely (rechts) und drei  seiner Darsteller.

Glaubenszeugnis
„Ich bin der Gaukler Gottes“

Für den Priester, Schauspieler und Regisseur Alexander Wessely gibt es zwischen dem Theater und der Liturgie viele Parallelen. Beides kann die Menschen berühren. Und bringt sie mitunter auch zum Weinen. Alexander Wessely Alter: 49 Wohnort: Eisenstadt Lebensmotto: Ich bin der Gaukler Gottes. Gott ist für mich: noch immer ein riesengroßes Geheimnis. Sonntag bedeutet für mich: Feiertag mit den Gemeinden. Der gebürtige Wiener Alexander Wessely führt heuer zum ersten Mal Regie bei den...

  • 23.06.22
Religiöse Erziehung ohne Zwang ist Arno Gerig wichtig.
2 Bilder

Glaubenszeugnis
Sternstunden des Vaterseins: Die Freude der Kinder zu sehen

Arno Gerig ist Vater einer Tochter (14 Monate) und eines Sohnes (2,5 Jahre). Ins Vatersein ist er, wie er sagt, „völlig blank“, ohne spezifische Erwartungen, gegangen. Seitdem seine Kinder auf der Welt sind, hat er irrsinnig viel gelernt. Zum Beispiel geduldiger zu sein. ARNO GERIG Alter: 46 Beruf: Religionslehrer Wohnort: 1. Bezirk Lebensmotto: Ich will dich suchen, damit meine Seele lebt. Gott ist für mich: die Liebe in Reinkultur. Sonntag bedeutet für mich: Ruhe, Unterbrechung des...

  • 08.06.22

Geschichtliches & Wissen

18 Bilder

Wr. Kirchenzeitung im Rückspiegel - 26. Juni
Streit um den Peter-und-Paul-Feiertag 1947, Reform der Priesterausbildung 1982, überwältigende Bosnienhilfe 1992

Die Priesterweihe war Ende Juni erneut das prägende Thema in der Kirchenzeitung. Wurde nach dem 2. Weltkrieg noch über den Verlust des Peter und Paul-Feiertags gejammert sorgte sich Kardinal Groer vor 30 Jahren mehr um die Zahl der Neupriester. Zehn Jahre davor waren es noch doppelt so viele! Auch die Ausbildung der Priester war wewiter thema: So fasste Michael Wilhelm 20 Jahre nach Beginn des 2. Vatikanischen Konzils dessen Reformabsichten in Bezug auf die Priesterausbildung zusammen. 1972...

  • 27.06.22
Scharfer Beobachter: „Ich finde nichts anderes als eine Art Verschwörung der Reichen, die im Namen des Staates für ihren eigenen Vorteil sorgen.“

Heilig in der Politik: Thomas Morus
Der Hochverräter

Er war Teil des Establishments. Mit den großen Denkern seiner Zeit stand er in regem Austausch, er hatte Erfolg, sein Gewissen wies ihm aber einen anderen Weg und führte zu seinem Untergang. Als verurteilter Hochverräter wurde Thomas Morus selbst zu einem heiligen Politiker. Mit spitzer Feder formulierte der Jurist sein Hauptwerk „Utopia“ im Jahr 1516 über das „Gemeinwesen“. Die Herrschenden kamen dabei nicht gut weg, allzu gut kannte der Autor den Berufsstand: „Wenn ich daher alle diese...

  • 23.06.22
12 Bilder

Von der Grenze im Norden bis zur Buckligen Welt
Über Entstehung und Geschichte der drei Vikariate

Vor mehr als 50 Jahren wurde die Erzdiözese Wien in drei Teilgebiete, die Vikariate Wien-Stadt, Unter dem Manhartsberg und Unter dem Wienerwald aufgeteilt; am 1. September 1969 traten die ersten drei Bischofsvikare Franz Stubenvoll (für das Vikariat Unter dem Manhartsberg), Franz Steiner (für das Vikariat Wien-Stadt) und Florian Kuntner (für das Vikariat Unter dem Wienerwald) ihr Amt an. - Das Jubiläum 100 Jahre Bundesland Niederöstereich - immerhin liegen mit dem Wein- und dem Industrieviertel...

  • 21.06.22
12 Bilder

Wr. Kirchenzeitung im Rückspiegel - 19. Juni
Regens Josef Toth stellt 1972 die Ziele des Priesterseminars vor, Helmut Krätzl schreibt über die Aufgaben des Priesters

Ende Juni sind es naturgemäß die bevorstehenden Priesterweihen, die einen Schwerpunkt der Berichterstattung einnehmen. Spannend vor 50 Jahren, wenbige Jahr nach dem Ende des 2. Vatikanums, der Blick von Regens Toth auf die Ausrichtung der Priesterausbildung und der Beitrag von Ordinariatskanzler Krätzl über "Entfaltung und Entstellung priesterlicher Sendung" - zeitlos aktuell! Vor 75 Jahren wurde an die Geschichte der Mariazeller Wallfahrten erinnert, wir berichteten 1982 von der...

  • 20.06.22

Pfarrleben

Markus lahner, Pfarrgemeinderat in Unterheiligenstadt (Wien 19)

PGR konkret
Einfach Go(o)d news

Ich hatte das Glück, in einer Pfarre aufzuwachsen, in der der Funke des Glaubens auf mich überspringen konnte. Dieses Glück hat nicht jeder. Als Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit der Pfarre Unterheiligenstadt ist es mir daher wichtig, besonders jene Menschen anzusprechen, die den „Draht zur Kirche“ nie gefunden oder wieder verloren haben. Ob Ankündigungsplakat oder Website-Artikel – die Barmherzigkeit und Güte Gottes schwingt immer mit! Mein Credo lautet: Die Menschen dort...

  • 04.01.22
19 Bilder

Montage eines Turmkreuzes
Weihbischof Turnovszky klettert auf Weinviertler Kirchturm

Chefsache war in Niederkreuzstetten im Bezirk Mistelbach die Montage des restaurierten Turmkreuzes und des Wetterhahnes der Pfarrkirche zum Heiligen Jakobus.Weihbischof Stephan Turnovszky höchstpersönlich nahm mit Ortspfarrer Helmut Scheer und Pfarrmitglied Leopold Kitzler, alle drei passionierte Bergsteiger, am  die Arbeiten an der 30 Meter hohen Spitze des Gotteshauses vor. Für den Bischof sei dies die bisher "größte bergsteigerische Herausforderung im Weinviertel" gewesen, wie er betont....

  • 08.09.21
In Gaaden geht es im Pfarrgarten auch um den gemeinsamen Austausch und den Kontakt zu anderen Menschen.

Pfarre Gaaden
„Klimaoase – Sommerfrische im Pfarrgarten“

„Klimaoase – Sommerfrische im Pfarrgarten“: Unter diesem Motto öffnet die Caritas der Erzdiözese Wien auch in diesem Sommer wieder Pfarrgärten in der Bundeshauptstadt und in Niederösterreich. Während bei den Klimaoasen in Wien vor allem die Abkühlung im Vordergrund steht, geht es in den geöffneten Pfarrgärten in Niederösterreich, wie hier in Gaaden, eher um den gemeinsamen Austausch und den Kontakt zu anderen Menschen. Heuer fiŒndet die Aktion in elf Wiener und neun niederösterreichischen...

  • 18.08.21
Mit seinen sechzehn Tagen durfte Ludwig Florentin Erasin bereits am Arm seines Vaters die Messe mitfeiern.

Pfarre zur Frohen Botschaft Wien
Erst 16 Tage alt und schon Ministrant

Mit seinen sechzehn Tagen bekam Ludwig Florentin Erasin ein großes, unerwartetes Geschenk von Kaplan Albert Reiner. Ludwig durfte bei seinem ersten Gottesdienst in St. Elisabeth (Wien 4) gleich entspannt mitministrieren und das noch ungetauft. Zusammen mit Diakon Georg Walpitscheker durfte sein Vater Korbinian, der regelmäßig in der Pfarre zur Frohen Botschaft ministriert, mit dem Baby auf dem Arm den ersten gemeinsamen Dienst verrichten. ▶ pfzfb.at

  • 11.08.21
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