Nachrichten - Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

Glaube & Spiritualität
Druckfrisch: Erzbischof Franz Lackner erhielt als Vorsitzender der Bischofskonferenz bereits ein Exemplar persönlich überreicht.
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Gotteslob
Die Lieder sind eine Visitenkarte für Österreichs Kirche

Der federführende Herausgeber des Liedkommentars für den österreichischen Eigenteil des „Gotteslobs“, Alexander Zerfaß, erklärt das Ziel des Buches und die Besonderheiten des Liedguts zwischen Boden- und Neusiedlersee. Wie ist es zu diesem Buch gekommen? Alexander Zerfaß: Ich habe am Vorgängerprojekt, dem Kommentar zu den Liedern des Stammteils, der 2017 erschien, selbst mitgearbeitet. Insofern war mir die Herangehensweise vertraut und ich habe das Vorhaben, auch die Lieder des Österreichteils...

Menschen & Meinungen
Das Parlament ist Symbol für die Demokratie in Österreich. Auch Politikerinnen und Politiker, die gläubig sind, treffen hier im Namen des Volkes und nach ihrem Gewissen Entscheidungen.
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Politik und Glauben
Kann man merken, dass Sie gläubig sind?

Gläubige Politikerinnen und Politiker begegnen uns in der Geschichte immer wieder. Und auch heute gibt es bekennende Katholikinnen und Katholiken in der Politik. Der SONNTAG wollte wissen, was sie in ihrem beruflichen Engagement motiviert und hat drei Abgeordneten aus unterschiedlichen Parteien Fragen zu ihrer Arbeit und zu ihrem Glauben gestellt: Karl-Arthur Arlamovsky (NEOS), Elisabeth Feichtinger (SPÖ) und Gudrun Kugler (ÖVP). ❶ Sie bekennen sich als katholische Gläubige. Welchen Auftrag...

Glaube & Spiritualität
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Kulinarische Hinführung zur Heiligen Schrift
Die Bibel ist wie gutes Essen und Trinken

Auf köstliche Weise verknüpft Elisabeth Birnbaum, Direktorin des Österreichischen Katholischen Bibelwerks, in ihrem neuen Buch ein gutes Festessen – inklusive echter Rezepte – mit einer Einführung in die vielfältige Welt der Bibel. Genossen wird neben dem 11-gängigen Menü, das Sie nachkochen können, das Buch der Bücher: die Bibel. „Denn die Bibel kann und will Nahrung sein. Wenn man sie richtig genießt“, schreibt Elisabeth Birnbaum, Direktorin des Österreichischen Katholischen Bibelwerks, in...

Kirche hier und anderswo

Pater Petrus Hübner, Mönch des Zisterzienserordens in Heiligenkreuz und viele Jahre Pfarrer und Dechant in Niederösterreich, hatte 2016 das Amt des Bischofsvikars des Vikariats unter dem Wienerwald übernommen.

In memoriam P. Petrus Hübner
Der Bischofsvikar über sein Priestervorbild

P. Petrus Hübner, Bischofsvikar im Vikariat Süd der Erzdiözese Wien, ist am Freitag, 28. Oktober 2022, im 75. Lebensjahr überraschend, aber gut vorbereitet und umgeben von seinem Abt, Maximilian Heim und seinem Nachfolger im Neukloster, P. Michael Weiss, im Krankenhaus Wiener Neustadt verstorben. P. Petrus, Mönch des Zisterzienserordens in Heiligenkreuz und viele Jahre Pfarrer und Dechant in Niederösterreich, hatte 2016 das Amt des Bischofsvikars des Vikariats unter dem Wienerwald übernommen...

  • 28.10.22
Vom Weltkulturerbe zur Trümmerstadt: Blick von der Zitadelle auf Ost-Aleppo.
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Überleben in Syrien
"So dramatisch habe ich es nicht erwartet"

Während sich Europa auf den Krieg in der Ukraine und die drohende Energiekrise konzentriert, gerät der Krieg in Syrien immer mehr in Vergessenheit. Dabei sind die Folgen für die Menschen dramatischer denn je. Ein Lokalaugenschein in Aleppo von Brigitte Sonnberger, Mitarbeiterin der Don Bosco Mission Austria. Zerstörte Häuser, Ruinensiedlungen, von Einschusslöchern übersäte Wohnungen. Nur wenige Kilometer außerhalb der syrischen Hauptstadt Damaskus Richtung Aleppo sind die Zerstörungen und...

  • 26.09.22
Am Steuer: Den Traktorführerschein muss Richard Hansl noch machen, den Pfarrverband lenkt er bereits.
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Rund um die Pfarre
Mit dem Pfarrer auf dem Traktor

Das Weinviertel ist eine einmalige Kulturlandschaft. Der Pfarrverband Weinland Nord am äußersten Rand der Erzdiözese Wien ist katholisches Kernland. Pfarrprovisor Richard Hansl ist hier vor einem Jahr angekommen. Der umtriebige Priester und Seelsorger tut alles dafür, dass die Kirche weiter für die Menschen aller Generationen da ist. Teil 3 der Besuchsreihe führt den SONNTAG in das Vikariat Nord – Unter dem Manhartsberg. Seit einem Jahr lebt Richard Hansl hier am Land. Der Oberösterreicher aus...

  • 26.08.22

Glaube

Ein Begräbnis zu leiten bedeutet, Menschen Begleitung und Trost zu geben.

Glaubenszeugnis
Die Gespräche sind häufig sehr berührend

In der Propsteipfarre Wiener Neustadt heißen Kapläne Kuraten. Patrick Hofer ist einer von ihnen. Seine Aufgaben erfüllt er in der Teilgemeinde in der Erlöserkirche. Sie übernehmen in Ihrer Gemeinde einen großen Teil der Begräbnisse und machen das ausgesprochen gern. Warum gerade Begräbnisse? Ich habe schon bei meinem Praktikum in Ober St. Veit – damals war ich noch kein Priester – die Erlaubnis bekommen, Begräbnisse zu halten. Das war der erste pastorale Dienst, den ich selbstständig ausüben...

  • 11.11.22
Als Kirche gemeinsam unterwegs – Nina Sevelda-Platzl weiß, sie ist nicht allein.

Glaubenszeugnis
In der Pfarre habe ich glauben gelernt

Nina Sevelda-Platzl ist die neue Leiterin des Erzbischöflichen Sekretariats. In ihrer Funktion unterstützt sie Kardinal Christoph Schönborn gbei allen seinen Aufgaben und steht für die Anliegen, die an ihn herangetragen werden, als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Verwurzelt ist sie in ihrer Pfarre St. Elisabeth (Zur Frohen Botschaft) im 4. Bezirk. Nina Sevelda-Platzl ist seit fast zwei Jahrzehnten hauptamtlich in der Erzdiözese Wien beschäftigt, noch länger engagiert sie sich ehrenamtlich in...

  • 04.11.22
Erderwärmung: Die Auswirkungen der oft extremen Hitze und Dürre sind jetzt schon deutlich spürbar.

Nachhaltiges Handeln für die Zukunft
Die Sorge um die Bewahrung der Schöpfung geht alle an

Mit 1. September startete die alljährliche „Schöpfungszeit“ der christlichen Kirchen. Mit Aktionen und Veranstaltungen wie dem Inspirationstag Laudato si‘ und dem diözesanen Umweltpreis sollen Pfarren und kirchliche Einrichtungen der Erzdiözese Wien für den Umweltschutz sensibilisiert werden. Von 1. September bis 4. Oktober begehen die christlichen Kirchen in Österreich die „Schöpfungszeit“ und machen damit auf die immer dringender werdende Bewahrung der Schöpfung aufmerksam. „Wir tragen als...

  • 02.09.22
Kayla Raymundo war viel im Einsatz für den SONNTAG, hier als „Glücksengerl“ bei der Langen Nacht der Kirchen.

Glaubenszeugnis
Hinterfragt zu werden, gehört dazu

Kayla Raymundo, Praktikantin beim SONNTAG, hat oft erlebt: Als junge Christin macht man sich angreifbar. Seit November 2021 absolvierte Kayla Raymundo ein Praktikum beim SONNTAG. Bei ihrer Bewerbung wusste die 19-Jährige gar nicht so genau, was in der Redaktion auf sie zukommen würde. Nach fast zehn Monaten blickt sie auf eine spannende Zeit zurück. Kayla, während deines Praktikums beim SONNTAG bist du vielen Menschen begegnet, hast Interviews geführt und die unterschiedlichsten Geschichten...

  • 31.08.22
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Texte zum Sonntag

Jesus, denk an mich!

Gedanken zum Evangelium: Palmsonntag
Willkommen im Paradies

Eine ganz kurze Szene wird zu einer Schlüsselstelle in der Leidensgeschichte Jesu und zu einem starken Hoffnungsbild. Kirche wird lebendig, wo sie  einen Raum eröffnet, dass Menschen genau das erfahren können. Der Palmsonntag hat zwei Schwerpunkte: den festlichen, messianischen Einzug Jesu in Jerusalem – die Palmzweige sind Ausdruck unserer Begeisterung und unserer Freude an Jesus. Der andere Aspekt ist der Ausblick auf die Karwoche, den finden wir auch im hier ausgewählten Evangelium wieder....

  • 08.04.22
Einsicht führt zur Umkehr.

Gedanken zum Evangelium: 5. Fastensonntag
Ohne Sünde?

Die Schriftgelehrten und Pharisäer wollen Jesus eine Falle stellen. Deshalb bringen sie eine Ehebrecherin zu ihm und fragen, was sie mit ihr tun sollen. Die vorgesehene Strafe wäre Steinigung. Der Rest der Szene läuft aber anders ab, als sie erwartet hatten, denn Jesus reagiert unerwartet. Wer ohne Sünde sei, solle den ersten Stein werfen. Und plötzlich gehen sie alle weg. Kein einziger bleibt übrig, um die Frau zu verurteilen. In meiner seelsorglichen Tätig­keit begegnen mir, was das...

  • 31.03.22
Der ältere Bruder des verlorenen Sohnes vertritt die Gerechtigkeit, wie er sie versteht, aber Gottes Gerechtigkeit ist von anderer Art. Gott freut sich, wenn er einem Sünder vergeben kann, mehr noch, als er sich über die Werke seiner ersten Schöpfung freut.

Gedanken zum Evangelium: 4. Fastensonntag
Der verlorene Bruder

In der früheren Einheitsübersetzung stand: „Da teilte der Vater das Vermögen auf.“, in der Einheitsübersetzung von 2016 steht hingegen: „Da teilte der Vater das Vermögen unter sie auf“. Als ich das gelesen habe, waren manche Fragen, die mir zu diesem Evangelium gestellt worden sind, auf einmal noch klarer beantwortet. Manche Leute – oft sehr empathische – haben mir immer wieder gesagt, dass sie den zweiten, also den älteren Sohn, durchaus verstehen. Es könne doch nicht sein, dass der Brave, der...

  • 24.03.22
Geduld zahlt sich aus.

Gedanken zum Evangelium: 3. Fastensonntag
Warum? Oder: Warum nicht?!

Die Frage nach dem Warum angesichts des Leides ist weit verbreitet. Noch verbreiteter sind Antworten darauf. Als den biblischen Ijob unverschuldet zahlreiche Unglücksschläge ereilen,  sind seine Freunde sofort mit Erklärungen über den Grund seines Leides zur Stelle.  Auch im heutigen Evangelium reagiert Jesus auf ähnliche Tendenzen. Warum ist es eigentlich so wichtig, für das Leid anderer immer eine Erklärung zu finden? Meine Theorie dazu lautet: weil man sich damit hervorragend distanzieren...

  • 16.03.22

Menschen & Meinungen

Katharina Schindelegger (31) hat Katholische Fachtheologie studiert und mehrere Kurse der Katholischen Medien Akademie besucht. Sie ist Referentin für Firmung, Versöhnung und Ökumene in der Jungen Kirche Wien. Sie begleitet Multiplikatoren und Multiplikatorinnen in ihrer Tätigkeit in der Kinder- und Jugend-arbeit. Mit Jänner 2023 wird sie den Anfang in der Pfarrpastoral wagen.

Junge Meinung
Vom Anfangen

Anfang und Ende liegen nahe beieinander. Das Christkönigsfest vergangenen Sonntag markiert das Ende des Kirchenjahres, der Advent den Anfang. So wie hier bedeutet das Ende oft auch den Beginn von etwas Neuem. Beginnen, anfangen ist oft nicht einfach. Es bedeutet, Altes hinter sich zu lassen und auf Neues zuzugehen. Es bedeutet, sich zu lösen von Gewohntem, Vertrautem und dem was war. Gleichzeitig eröffnet es uns die Möglichkeit, neue Erfahrungen, neue Wege zu beschreiten. Nicht der...

  • 26.11.22
Emil Brix (65) ist Direktor der Diplomatischen Akademie Wien.

Meinung
Mut und Zuversicht

Erhard Busek hat vor vielen Jahrzehnten ein Buch mit dem Titel „Mut zum aufrechten Gang“ geschrieben. Er hat in Österreich Bürgertugenden eingefordert und politische Chancen, sie umsetzen zu können. Tatsächlich mangelt es in Österreich nicht an republikanischer Gesinnung des Einzelnen und der Zivilgesellschaft. Aber es mangelt an der Überzeugung, dass sich damit etwas im öffentlichen Leben bewirken lässt. Der Politikwissenschaftler Anton Pelinka hat später über die „Windstille“ im allmächtigen...

  • 18.11.22
Walburga Habsburg-Douglas (64) ist Vizepräsidentin der Internationalen Paneuropa-Union. Die Juristin war 1989 Mitorganisatorin des Paneuropäischen Picknicks, bei dem der Stacheldraht an der österreichisch-ungarischen Grenze erstmals aufgeschnitten wurde.

Meinung
Groß, christlich, sozial und frei

Dieses Wochenende feiert die Paneuropa Union ihren 100. Gründungstag in Wien. Am 17. November 1920 veröffentlichte der Gründer Richard von Coudenhove-Kalergi an seinem Geburtstag den Artikel „Paneuropa – ein Angebot“ in der Neuen Freien Presse. Darin beschrieb er die Wichtigkeit der europäischen Zusammenarbeit. 1922 wurde die Paneuropa-Union schließlich gegründet. Der von Coudenhove-Kalergi gewählte Wahlspruch – heute würde man „mission statement“ sagen – lautete „In necessariis unitas, in...

  • 17.11.22
Franz Josef Rupprecht (59) ist Chefredakteur der burgenländischen Kirchenzeitung „martinus“.

Meinung
Neuer Wein, neues Blut

Die alten Griechen feierten mit dem ersten Wein des Jahres ein Fest zu Ehren des Dionysos, Gott der Ekstase, der Verkleidung und der Fruchtbarkeit. Mit dem zu jenen Mysterien reichlich getrunkenen Rebensaft vermeinten die Anhänger des auch Bacchus Genannten, das Blut dieses Zeussohnes zu trinken. So erzählte es die Fremdenführerin am ersten Tag unserer Reise. Diese Zeilen schreibe ich im Schatten der Kathedrale von Stagi (Kalambaka, Thessalien / Griechenland); in die Wände dieser Kirche sind...

  • 11.11.22

Bewusst leben & Alltag

Pfarrer Peter Pösze sieht es als Grundauftrag der Kirche an, mitzuhelfen, die Schöpfung für nachfolgende Generationen zu bewahren. Mit der Photovoltaikanlage leisten er und seine Pfarre einen Beitrag.
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Schöpfungsverantwortung konkret
Mit Sonnenenergie raus aus dem Gas

Die Bewahrung der Schöpfung auch für kommende Generationen geht uns alle an. Aus diesem Gedanken heraus wird in vielen Pfarren nicht nur intensiv über Umweltschutz nachgedacht, sondern werden Projekte entwickelt und umgesetzt. Eine davon ist die Pfarre Atzgersdorf, Wien 23. Hier wurde vor zwei Jahren mit dem Bau einer Photovoltaikanlage am Dach des Pfarrhofes begonnen. Jetzt ist sie komplett fertiggestellt. Neu ist das Thema Umweltschutz für die Pfarre Atzgersdorf nicht. „Die Schöpfung nach...

  • 20.09.22
Apfelmus pur oder mit Hafer gekocht klingt nach fader Schonkost. Mit Zimt und Nelken gewürzt wird der herkömmliche Apfel zur süßen Alternative ganz ohne Zucker.

Entschlacken
Der innerliche Hausputz

Zur Halbzeit unserer TEM-Serie startet der SONNTAG einen Praxistest. Es geht um die Erfahrung beim Entschlacken. Eine jährliche Entgiftung tut dem Körper gut und entlastet den Darm. Die bis zu sechswöchige Kur ist so eine besondere Form der Gesundheitsvorsorge. Manche Menschen sagen, dass sich ihre Haut verbessert oder dass sie in dieser Zeit auch besonders gut konzentriert arbeiten können. Die Entschlackung im Selbstversuch. Wie fast alle Unternehmungen beginnt auch die Entschlackung im Kopf....

  • 04.08.22
Präsent. Relevant. Wirksam: Das Motto der Ordensgemeinschaften und von Generalsekretärin Schwester Christine Rod.

Inspiration aus dem Ordensleben
Geben wir einander nicht auf!

Schwester Christine Rod ist Theologin und Generalsekretärin der Österreichischen Ordenskonferenz. Auf die Idee, Influencerin auf Social Media zu werden, ist sie vermutlich noch nicht gekommen. Vielleicht könnten ihre Erfahrungen aus dem Klosterleben unter den Hashtags #selbstfürsorge #geschlechtergerechtigkeit oder #miteinanderstattnebeneinander Beachtung finden? Präsent, relevant und wirksam – das Motto der Österreichischen Ordenskonferenz, deren Generalsekretärin Christine Rod ist, hat sie...

  • 29.07.22
Sigrid Drage mit den fleißigen Laufenten.
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Permakultur im Waldviertel
Wachsen lassen

Auf dem Frei-Hof in Sprögnitz wächst ein fröhliches Durcheinander. Sigrid Drage bewirtschaftet den Hof in Permakultur, die Pflanzen danken es ihr mit reicher Ernte und vielfältigen Geschmackserlebnissen. Monika Fischer sprachmit der leidenschaftlichen Gärtnerin und Köchin über seltenes Gemüse, ausgefallene Rezepte und die Rettung der Welt. Üppiges Grün in allen Schattierungen, mit Namen wie Haferwurz, Baumspinat oder Scheibengurke, wiegt sich im sachten Wind, dazwischen leuchten lila und gelbe...

  • 23.07.22

Gesellschaft & Soziales

Zu Gast in Österreich: Regionaldirektorin Caroline Mulwa und Investment Officer Curtis Musembi.
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Nachhaltige Investition – in die Menschen
„Ich bin glücklich, wenn Menschen nun in Würde leben“

Caroline Mulwa ist seit Kurzem die erste Frau an der Spitze der Entwicklungsgenossenschaft „Oikocredit“ für die Region Afrika. Gemeinsam mit ihrem Team arbeitet sie vor allem mit Frauen zusammen. Sie weiß, dass sie langfristig einen positiven Einfluss auf das Leben der benachteiligten Menschen in Afrika haben kann. Das motiviert die neue Oikocredit-Regionaldirektorin Tag für Tag. Die auf Initiative des ökumenischen Weltkirchenrates 1975 ins Leben gerufene Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit...

  • 05.11.22
Leben und Hoffnung – das ist es, worum es in St. Raphael geht.
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Palliativmedizin
Gute letzte Tage

Die Palliativstation St. Raphael im Göttlicher Heiland Krankenhaus im 17. Wiener Gemeindebezirk: Unheilbar kranke Menschen finden hier einen Platz. Der Tod ist ständiger Begleiter. Und trotzdem ist die Station bei weitem nicht nur ein Ort der Trauer. Montag 7:00 Uhr Früh im Göttlicher Heiland Krankenhaus: Wie auf jeder anderen Station ist es auch auf der Palliativstation St. Raphael Zeit für die Dienstübergabe. Diejenigen, die in der Nacht Dienst hatten und deren Arbeitszeit jetzt endet, geben...

  • 28.10.22
Josefine Barbaric hat das Schlimmste erlebt. Lautstark fordert sie den Schutz aller Kinder.
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Kinder vor sexueller Gewalt schützen
Es passiert immer und überall

radio klassik Stephansdom-Redakteurin Monika Fischer ist mit ihrer "Passionswege"-Sendung "Jeden Tag, jede Minute" für den 25. Radiopreis der Erwachsenenbildung nominiert. Eine Nachlese zur Sendung, die am 26. März 2022 erstmals ausgestrahlt wurde. Die Lebensgeschichte von Josefine Barbaric erschien in der SONNTAG-Ausgabe vom 27. März 2022. Wenn Josefine Barbaric zu reden beginnt, verlassen manche Menschen den Raum. Sie kennt das. Denn was sie erzählt, ist oft nur schwer auszuhalten. „Wir...

  • 19.10.22
Das brauchen wir! Amela B. und Sohn Imran kaufen Schulsachen für den Schulstart.

Kirchliche Initiativen zum Schulbeginn
Hilfe für den Schulstart

War es für viele Familien bereits in den letzten Jahren zu Schulbeginn finanziell eng, so geht es sich heuer bei vielen einfach nicht mehr aus“, fasst Konrad Pleyer, Vorsitzender des Katholischen Familienverbandes Wien, die aktuelle Situation zusammen. Der diesjährige Schulbeginn sei für viele Familien eine enorme finanzielle Belastung. Schulstartgeld gefordert ❶ Um die Familien zu entlasten, fordert der Katholische Familienverband eine Erhöhung der Gelder für den schulischen Warenkorb, über...

  • 01.09.22

Redaktionelles

Eine Heilige Nacht
Einstimmung auf das große Fest

Was für ein Geschenk bekommen wir von Gott in der Heiligen Nacht! Die Geburt seines Sohnes feiern wir jedes Jahr mit unseren Familien und in der Kirche. Mit viel Liebe bereiten wir uns auf dieses schöne Fest, auf den Heiligen Abend und die Weihnachtstage, vor. Es ist bereits eine kleine Tradition, dass der SONNTAG zu Adventbeginn ein Heft für das kommende Weihnachtsfest gestaltet. Gedanken, Geschichten, Rezepte – für jede(n) ist etwas dabei. Außerdem haben wir ein paar Weihnachtslieder für Sie...

  • 23.11.22

Thementag auf radio klassik Stephansdom
Österreichs Kirchenzeitungen stellen sich vor

Meine Kirchenzeitung – so lautet der Thementag der katholischen Wochenzeitungen auf radio klassik Stephansdom am Donnerstag, 17. November 2022, von 8.00 bis  18.00 Uhr. Einen ganzen Tag lang stehen die österreichischen Kirchenzeitungen im Mittelpunkt des Programms. Diese Printmedien des Landes bieten gleichermaßen Information und Orientierung und stellen heute mit rund 500.000 Leserinnen und Lesern Woche für Woche eine wichtige publizistische Größe in Österreich dar. Die Kirchenzeitungen...

  • 11.11.22
Das radio klassik Stephansdom-Studio am Stephansplatz:  Schnell wird hier klar, Radiomachen erfordert auch eine Menge an technischem Know-how.
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radio klassik Stephansdom
Kirchlicher Klassiksender mit Tiefgang

Im Dachgeschoß des Deutschordenshauses in der Singerstraße in der Wiener Innenstadt befinden sich die Studios von radio klassik Stephansdom, dem Klassiksender der Erzdiözese Wien. Seit dem 24. September 1998 wird hier mit viel Engagement und Einsatz Tag für Tag ein Radioprogramm vom Feinsten geboten. Liebhaberinnen und Liebhaber ausgesuchter klassischer Musik finden hier genauso „Futter für die Ohren“ wie all jene, die sich für fundierte Berichterstattung aus Kirche und Welt interessieren....

  • 18.05.22

Alles digital
Ostergrüße einmal anders

Der Brauch, Osterpostkarten an Verwandte, Freunde und Bekannte zu versenden, scheint um 1900 üblich geworden zu sein. Ostern wurde auf den Postkarten in der Regel als Frühlingserwachen gefeiert. Als Motiv dienten Kinder, Lämmer, Küken und Eier, Frühlingslandschaft und Frühlingsblumen, besonders auch Palmkätzchen. Der Osterhase als personifiziertes Fruchtbarkeitssymbol wurde gerne im Zusammenhang mit Eiern dargestellt. Auf den religiösen Osterpostkarten finden sich an Motiven: die Auferstehung...

  • 30.03.22

Pfarrblatt

Inserate fürs Pfarrblatt - ePaper-App

Danke, dass Sie den SONNTAG unterstützen, indem Sie unsere Inserate in Ihrem Pfarrblatt einbinden. Folgende Formate stehen für die Bewerbung der ePaper-App zur Verfügung. Einfach anklicken und herunterladen! ePaper-App, A4, hoch, 4c ePaper-App, A5, quer, 4c

  • 27.10.20
  • 1

Kunst & Kultur

König Knut IV. (ca. 1043–1086) ist der Patron von Dänemark.
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Fußball-WM in Katar
Die 32 WM-Teilnehmer und ihre Schutzpatrone

32 Nationen nehmen ab 20. November an der Fußball-WM in Katar teil. Da haben allseits die jeweiligen Schutzpatrone alle Hände – und vor allem Füße – voll zu tun. Wir haben für Sie herausgefunden, wer diese Helfer an der Seitenlinie sind. Viele von ihnen sind bekannt: Jakobus etwa, Josef, ebenso Antonius von Padua, Martin von Tours oder Georg von Kappadokien. Nicht zuletzt natürlich die Muttergottes, die gleich für mehrere Länder als Nationalheilige fungiert. Aber es finden sich auch...

  • 20.11.22
Die Servitenkirche in Wien-Alsergrund beeindruckt durch ihre große ovale Kuppel in der meisterhaften Architektur des Frühbarock.
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Wiener Servitenkirche
Barockjuwel und Fels in den Stürmen der Zeit

Sie überstand die Belagerung durch die Türken ebenso unbeschadet wie schwere Überflutungen, als die Donau bei Wien noch nicht reguliert war: Die Wiener Servitenkirche ist eine der wenigen erhaltenen Frühbarockkirchen der Bundeshauptstadt. Jetzt erstrahlt der einzigartige Sakralbau nach jahrelanger Restaurierung in neuem Glanz. Die Wiener Servitenkirche ist geistliches Zentrum des Alsergrunder Servitenviertels und der Pfarre Rossau. Auf dem Kirchenvorplatz treffen sich die Kinder des Grätzels...

  • 19.11.22
Zeitzeuge Pius Zessner-Spitzenberg erinnert sich an die Verhaftung seines Vaters in der Kaasgrabenkirche durch NS-Schergen.
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Ein Wiener Platz und Schatz
Die Kirche in den Weinbergen

Stefan Esders (1852-1920) war ein beherzter Unternehmer, der von Brüssel aus ein Kaufhausimperium in Europa aufbaute. In Wien gründete er in der schon im 19. Jahrhundert beliebten Mariahilferstraße das größte Kaufhaus der Stadt unter dem treffenden Namen „Zur großen Fabrik“ – an der gleichen Stelle ist aktuell wieder eine Baustelle. Mit einem Teil seines Gewinns setzte er aber auch ein Zeichen seines Glaubens: Sein Sohn war schwer krank und wurde wieder gesund. Der Vater war sicher, dass die...

  • 24.10.22
Der Regenbogenfisch und seine Freunde erleben viele Abenteuer.
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30 Jahre Regenbogenfisch
Wie ein Fisch die Welt eroberte

Viele, die als Kind die Geschichte vom „Regenbogenfisch“ kennen lernten, lesen diese mittlerweile ihren eigenen Kindern vor. Die zeitlose Botschaft des Buchklassikers lautet: Teilen macht Freude. Vermittelt wird diese urbiblische Botschaft auf federleichte Art in wunderbaren Bildern und einem Text, der so klar ist wie reines Wasser. Aus Anlass des 30-jährigen „Geburtstages“ sprechen wir mit dem Vater des Regenbogenfisches, Marcus Pfister. Erinnern Sie sich noch an die Geschichte? Der...

  • 02.10.22

Serien

Ein stummer Zeuge der Veränderung steht im Innenhof des heutigen Priesterseminars – das Kunstwerk stammt aus der Hand des Grazer Künstlers Manfred Erjautz.
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Spurensuche | Sommerserie Teil 10
Ein Haus, geprägt von Generationen

Was elf christliche Märtyrer gemeinsam haben und warum ihrer in Graz heute noch gedacht wird? Das kann man anhand der Geschichte eines ganz besonderen Hauses in der steirischen Landeshauptstadt ergründen. Ein Haus, – damals wie heute voller Leben –, das auch an die gewaltsamen Tode von elf Männern erinnern muss. Weil Friede leider immer noch nicht selbstverständlich ist. Katharina Grager John kam aus Schottland nach Kontinentaleuropa, wo er zum katholischen Glauben konvertierte, bei den...

  • 31.08.22
Premium
Die Pfarrkirche Stein im Jauntal steht auf den Resten einer Burg
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Spurensuche | Sommerserie Teil 9
Hildegard von Stein – die Gräfin der Armen

Mit einem Herz für die Armen verfügte die selige Hildegard von Stein schon vor ihrem Tod, dass jedes Jahr an ihrem Todestag ein Fest- und Armenmahl gefeiert wird. Zurück auf ihre Armutsstiftung geht auch der Südkärntner Brauch des „Striezelwerfens“. Carina Müller In der in Unterkärnten gelegenen Gemeinde St. Kanzian befindet sich eine kleine Ortschaft, die etwa 200 Einwohner und Einwohnerinnen zählt. Das ländliche Stein im Jauntal liegt inmitten einer der belebtesten Tourismusgebiete in...

  • 25.08.22
Premium
Reste des römischen Kastells mit der Pfarrkirche von Mautern: Ganz in der Nähe lag wohl das von Severin gegründete Kloster.
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Spurensuche | Sommerserie Teil 8
Ein Nothelfer in unsicheren Zeiten

Als sich im 5. Jahrhundert die Völkerwanderung immer klarer abzeichnete, kam Severin aus dem Süden ins Grenzgebiet von Noricum – mehr Nothelfer als Missionar, Brückenbauer und Vermittler in unruhiger Zeit. In Mautern an der Donau (NÖ) errichtete er ein Kloster. Warm lehnt sich die Abendsonne gegen die Steinmauern. Es sind die Relikte eines römischen Kastells, südlich der Donau in Mautern bei Krems gelegen – Reste eines Rundturms, die mehrstöckige Westmauer: genug, um als die am besten erhaltene...

  • 17.08.22
Premium
In Güssing blinzelt die Sonne durch die dicke Wolkendecke, die Burg thront über der Stadt, in der Basilika befindet sich die Grabstätte des seligen Ladislaus Batthyány-Strattmann.
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Spurensuche | Sommerserie Teil 5
Besuch beim seligen Doktor

Ladislaus Batthyány-Strattmann galt als Arzt der Armen und ist heute der erste Selige aus dem Burgenland. Seine Grabstätte befindet sich in der Basilika von Güssing. Viel hat er schon bewirkt, er wird auch weiterhin heilen. Karl Schauer Das Burgenland ist langgezogen, reich und verschieden geprägt, ein schmaler Korridor von Nord bis Süd, von Kittsee bis Güssing, die Staatsgrenzen zu Ungarn sind keine wirklichen Grenzen, zumindest was die Kultur und die Mentalität betrifft. So spricht man hier...

  • 27.07.22

Kirche, Feste, Feiern

Weihbischof Helmut Krätzl und Festprediger Josef Grünwidl

Weihbischof Krätzl: 45 Jahre Bischof
Kein erhobener Finger, sondern geöffnete Arme

Mit einem Festgottesdienst am 20. November dankte die Erzdiözese Wien Weihbischof Helmut Krätzl für sein 45-jähriges Wirken als Bischof im Dienst der Kirche. Bischof Helmut hat – wie Papst Franziskus sagen würde – als guter Hirte den Geruch der Schafe angenommen, er war den Gläubigen immer nahe und er war immer im Herzen der Kirche beheimatet“: Mit diesen Worten dankte Kardinal Christoph Schönborn bei der Festmesse im Stephansdom am Christkönigssonntag Weihbischof Helmut Krätzl für sein Wirken....

  • 23.11.22
Konzilsvater Papst Johannes XXIII. (Mitte) berief ein Konzil ein. Die Aufnahme zeigt ihn mit Kardinal Franz König und dessen Zeremoniär Helmut Krätzl.

60 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil
Am Konzil dabei

Helmut Krätzl war eher zufällig Aufbaustudent in Rom, als das Zweite Vatikanische Konzil begann. Als Konzilsstenograph erlebte der spätere Wiener Weihbischof den Beginn des Zweiten Vatikanums hautnah mit. So gewann er einen sehr persönlichen Zugang. Als Zeitzeuge wollte er alles in seiner Kraft Stehende tun, um den vom Konzil gewiesenen Weg weiterzugehen und andere davon zu überzeugen, sich ebenfalls dafür einzubringen. Die Begeisterung hielt sich bei Helmut Krätzl in Grenzen, als ihm sein Chef...

  • 11.10.22
Im August wird eine Bauernfamilie gesucht, bei der die Erntedankkrone geflochten wird.
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Erntedank
Bei diesem Fest helfen alle mit

In der Pfarre Kirchberg am Wechsel beginnen die Vorbereitungen für das Erntedankfest bereits im Juli. Bäuerin Vroni Bauer schaut sich dann nach Getreide für die traditionelle Erntedankkrone um. Das Erntedankfest wird jedes Jahr von einem anderen Viertel des Ortes übernommen. Bauern und Bäuerinnen spenden ihre Produkte für die Agape und helfen bei Organisation und Ausrichtung des Festes mit. Zum Erntedankfest in der Pfarre Kirchberg am Wechsel ist alles versammelt: Die Bauern und Bäuerinnen...

  • 06.10.22
Abt Nikolaus weihte die neuen Glocken im Konventgarten des Stiftes.

Neues Geläut im Schottenstift
Glocken erheben uns aus unserem Alltag

Am 25. September erklingen erstmals die neuen fünf Glocken der Wiener Schottenkirche. Abt Nikolaus Poch OSB weihte die Glocken am Fest der Kreuzerhöhung. Im SONNTAG schildert er die besondere Wirkung von Kirchenglocken. Wie auch bisher werden unsere Glocken künftig zum Gebet und zur Gemeinschaft rufen und gegen Not und Unrecht anläuten. Sie werden an Feiertagen läuten und auch vom Tod verkünden. Aber Glocken bewirken noch viel mehr: Sie können Menschen in ihrem Inneren anrühren“, sagt Abt...

  • 25.09.22

Sonderthemen

Neues Sonderheft "Aufblühen" erschienen
Die Hoffnung bleibt bestehen

2022 wird, so viel wissen wir schon jetzt, eingehen in die Geschichte als ein Jahr, in dem in Europa wieder einmal Krieg geführt wurde – wie schon so oft. Wir können späteren Generationen darüber berichten, wie es war, als wir fast alle an einem Virus erkrankt waren. Wir werden vielleicht auch davon erzählen, wie uns wieder einmal bewusst wurde, dass unsere heile Welt verletzlich ist, wenn wir nicht gut aufeinander und auf die Schöpfung achtgeben. Nein, es ist nicht einfach, alles für gut zu...

  • 06.05.22
Das Leben ist stärker als der Tod – das dürfen wir voller Hoffnung auch für unser eigenes Leben glauben.

Jetzt Sonderheft erschienen
Wie bereiten wir uns auf das Osterfest vor?

Der SONNTAG hat erstmals ein Sonderheft für das kommende Osterfest gestaltet. Wir haben uns vorgenommen, Sie damit in der bevorstehenden Heiligen Woche vom Palmsonntag bis zum Ostertag und in der Osterzeit zu begleiten. Wir laden Sie zur Osterfeier zu Hause ein und entzünden die Osterkerze. Entdecken Sie mit uns das vielseitige Brauchtum für Groß und Klein: Wir ratschen, kochen, basteln und lernen den aufgeputzten Palmesel kennen. xxx

  • 31.03.22
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PfarrgemeinderätInnen über ihre Arbeit
Was war mir wichtig?

Über neue Wege, Beweggründe und Herausforderungen beim ehrenamtlichen Engagement in den vergangenen fünf Jahren im Pfarrgemeinderat. Die Frage stellte Jutta Steiner Aktiv mitgestalten. Ich denke kritisch und meine: Wer etwas verändern will, muss mitarbeiten. Ich war schon als Jugendliche Pfarrgemeinderätin und trete heuer zum dritten Mal an. Denn ich sehe, dass mein Engagement, die Zeit und manchmal auch Nerven, die ich investiere, die Mühe wert sind. Nicht die Summe der Stimmen zählt für...

  • 23.02.22
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Ein Jubiläum in Zuversicht
Beten Sie für den Frieden?

Das Magazin inpuncto hat nach Erfahrungen mit dem Friedensgebet gefragt. Versöhnung. Wir im Servitenorden beten regelmäßig für Frieden in unseren Gemeinschaften, den Familien, der Gesellschaft und in der Welt. Dafür haben wir mehrere Gebete, die Bezug auf zwei große Figuren unserer Ordensgeschichte nehmen. Der hl. Philipp Benizi rief als päpstlicher Legat im zerrütteten Mittelitalien zur Versöhnung zwischen verfeindeten Parteien auf. Der hl. Peregrin Laziosi, ein aufrührerischer Jugendlicher,...

  • 29.01.22

Kommentare & Blogs

Der Brückenbauer
„Ehrenamtlich?“

Frage von Elisabeth Santner: „Bezüglich des kirchlichen Engagements wird deutlich, dass der Großteil ehrenamtlich tätig ist (883), 202 Personen gaben an, hauptamtlich engagiert zu sein, 241 Personen sind nicht engagiert und 61 sehen sich als eher distanziert.“ So steht es in einem Dokument der Erzdiözese Wien über die Auswertung von Fragebögen zum synodalen Prozess. Auch ich habe einen solchen Fragebogen auszufüllen versucht. Bei der Angabe meines Engagement-Status war ich freilich ratlos....

  • 15.10.22

Der Brückenbauer
Über den Umgang mit „wenig selbstbewussten“ Menschen

Frage von Christine H.: „Stelle dich selbstbewusst in die Mitte oder an die Spitze und du wirst geachtet werden. Der oder die Bescheidene wird bewusst oder unbewusst übersehen und geht unter; auch in der Kirche, wo es eigentlich nicht so sein sollte.“ Ja, das beschriebene Phänomen kenne ich leider: Manche Menschen werden leicht übersehen, gerade wenn sie wenig Selbstbewusstsein haben, auch in katholischen Pfarren ... Ich möchte mit einer Unterscheidung beginnen: Das Gegenteil von...

  • 26.09.22

Der Brückenbauer
Zur Herkunft der Priesterkandidaten

Anliegen von Manfred S.: „Wo sind die Weihekandidaten der Wiener Kirche? Von den paar Neupriestern ist kein einziger aus unserer Erzdiözese oder aus Österreich. Eine Totalpleite der Pastoralpolitik. Da geht es um die Existenz der Kirche. Oder nicht?“ Von den drei Neupriestern (bei den Ordenspriestern schaut es wieder anders aus), die heuer aus dem Erzbischöflichen Wiener Priesterseminar hervorgegangen sind, stammt keiner aus der Erzdiözese Wien. Das sagt mir zweierlei: 1) Für Christen, die hier...

  • 29.07.22

Zeit für den Hirtenhund
Eine Hundemama namens Layla

Endlich ein Sommerloch-Skandal, der nicht weh tut. Über den man sich so richtig boulevardesk und folgenlos aufregen kann. Die Rede ist von „Layla“. Ein Party-Hit. Als ich das las, dachte ich erst: Wow, der alte Clapton-Klassiker läuft wieder in den Tanzlokalen? Aber Pusteblume. Es geht um ein sinnbefreites Ballermann-Mallorca-Tanzgedröhne, das man textlich wie musikalisch nur Wodka-geflutet erträgt. Oder das genau so zustande gekommen ist. Es geht darin um eine „Puffmama“ namens „Layla“, und...

  • 23.07.22

Leserreporter

4 Bilder

Kapellenbauprojekt
Segnung und Übergabe der Franz von Assisi Kapelle

Sieben Monate vom Spatenstich zur Segnung. Eine kleine Kapelle löste einen Besucheransturm beim Eröffnungsfest am Buschberg aus.Die Planungen liegen natürlich mehr als sieben Monate zurück, aber als am 20. Februar 2022 die Spatenstichfeier am Buschberg stattfand, konnten viele noch nicht erahnen, welche Dynamik dieser Sakralbau auslösen wird. Die Leidenschaft des Vorstandes der NÖ. Natur- und Bergwacht – Ortsgruppe Buschberg erreichte schnell alle Mitglieder der Gruppe und darüber hinaus viele...

  • 26.09.22
Maiandacht bei der Bildeiche
4 Bilder

Marienmonat Mai
Pfarrverband feierte Maiandacht bei Gnadendorfer Bildeiche

Am Sonntag, den 15. Mai 2022 feierte der gesamte Pfarrverband Minoriten Weinviertel eine Maiandacht bei der Bildeichenkapelle. Viele Pilger machten sich selbst auf den Weg zur Bildeiche. Jeweils um 15.00 Uhr starteten auch die Gruppen ausgehend von den Pfarrkirchen Gnadendorf und Wenzersdorf zur Kapelle. Sogar Pater Norbert mit über 80 Lebensjahren pilgerte in der Gruppe von Gnadendorf aus zur Kapelle. Bei der Statue des Heiligen Josef machten die Pilger Station. Anschließend traf die Gruppe...

  • 17.05.22
7 Bilder

Weihnachten in Rom
So sieht die Krippe auf dem Petersplatz aus

Schnappschuss vom Petersplatz Unser Leserreporter, Johannes Fürnkranz, leitet in der Römischen Glaubenskongregation die Sektion für Eheangelegenheiten. Der Arbeitsweg des Wiener Diözesanpriesters führt ihn dabei täglich über den Petersplatz. Seit 10. Dezember ist dort bereits die diesjährige vatikanische Krippe aufgebaut. Wie diese Foto zeigen nehmen auch Bischöfe und Ordensfrauen mittels Smartphone ein Erinnerungsfoto auf. Die Krippenfiguren stammen heuer von der indigenen Chopcca-Gemeinde in...

  • 26.12.21

Glaube & Spiritualität

Freut sich über ihr Leben in Wien: Domitille Rombaut.

Glaubenszeugnis
Ich mag die spürbare Erwartung im Advent

Domitille Rombaut findet die Wiener gar nicht grantig, liebt Musik und schätzt Schönheit. Im Advent macht sie sich wie die Schafe in den Krippen ihres Heimatlandes Frankreich auf den Weg zum Jesuskind. Domitille lebt als Volontärin im Figlhaus im ersten Bezirk. Die 24-jährige Studentin aus der Bretagne hilft dort bei den Veranstaltungen der Akademie für Dialog und Evangelisation. Frau Rombaut, Sie schwärmen von der Offenheit und Freundlichkeit der Menschen, denen Sie in Wien begegnen. Dabei...

  • 24.11.22
Sich mit Gott verbunden fühlen: Matthias Tarra weiß, er ist mit seinen Problemen nicht alleine.

Glaubenszeugnis
Heiratsantrag ohne Regen

Der 30-jährige Wiener Matthias Tarra lernt Rosenkranzbeten mittels Online-Anleitung, hört die Bibel als Hörbuch, weil er lesefaul ist. Und schlägt Regenvorhersagen der Wetter-App in den Wind. Matthias Tarra ist Lehrer und dreht nebenberuflich Musik- und Veranstaltungsvideos und Werbung. Als Mediengestalter arbeitet er mit christlichen Künstlern wie dem Rapper Freeman Vienna und mit der Erzdiözese Wien zusammen. Sie hatten vor wenigen Wochen ein besonders Erlebnis, bei dem Gott Ihrer Meinung...

  • 21.11.22
Druckfrisch: Erzbischof Franz Lackner erhielt als Vorsitzender der Bischofskonferenz bereits ein Exemplar persönlich überreicht.
3 Bilder

Gotteslob
Die Lieder sind eine Visitenkarte für Österreichs Kirche

Der federführende Herausgeber des Liedkommentars für den österreichischen Eigenteil des „Gotteslobs“, Alexander Zerfaß, erklärt das Ziel des Buches und die Besonderheiten des Liedguts zwischen Boden- und Neusiedlersee. Wie ist es zu diesem Buch gekommen? Alexander Zerfaß: Ich habe am Vorgängerprojekt, dem Kommentar zu den Liedern des Stammteils, der 2017 erschien, selbst mitgearbeitet. Insofern war mir die Herangehensweise vertraut und ich habe das Vorhaben, auch die Lieder des Österreichteils...

  • 17.11.22
Ein Gebet für Sterbende in jeder Messe – das ist Elisabeth Kubelka ein Herzensanliegen.

Glaubenszeugnis
Vergessen wir nicht auf die Sterbenden!

Elisabeth Kubelka, 70, aus der Pfarre Starchant in Ottakring wünscht sich, dass in jeder Heiligen Messe weltweit für die Sterbenden gebetet wird. Der SONNTAG fragte nach ihren Gründen dafür. Menschen, die kurz vor ihrem Tod stehen, sind Elisabeth Kubelka ein Herzensanliegen. Frau Kubelka, Ihr großer Wunsch, dem Gebet für Sterbende mehr Raum zu geben, hat sehr viel mit Ihrer persönlichen Geschichte zu tun. Mein Mann ist vor zweieinhalb Jahren sehr plötzlich verstorben. Wir wussten zwar, dass es...

  • 27.10.22

Geschichtliches & Wissen

15 Bilder

Wr. Kirchenzeitung im Rückspiegel - 31. Juli
Kirchliche Sicht auf Prälat Ignaz Seipel im Lauf der Zeit

Diese Woche mit folgenden Zeitungsausschnitten in lesbarer Auflösung (am PC 2x klicken!) 1947: ▶ Der große Menschen und echte Priester Gottes Ignaz Seipel. 1972: ▶ Neues Einheitsgesangsbuch für den deutschsprachigen Raum. 1972: ▶ Ernst Degasperi-Scraffito „Sonnengesang 72“ in Puchberg. 1972: ▶ Defizit beim Rechnungsabschluss der Erzdiözese Wien 1971. 1972: ▶ Ein Moralist als Kanzler - 40. Todestag von Prälat Ignaz Seipel. 1982: ▶ Prälat Franz Loidl zum 50. Todestag von Prälat Seipel. 1982: ▶...

  • 24.08.22
17 Bilder

Wr. Kirchenzeitung im Rückspiegel - 24. Juli
1982 - Würdigung Univ.Prof Karl Rahner und Dipl.Ing. Josef Pfundner, der "Großglockner von Wien"

Diese Woche mit folgenden Zeitungsausschnitten in lesbarer Auflösung (am PC 2x klicken!) 1972: ▶ Seminar für kirchliche Berufe in Ober-St.Veit. 1982: ▶ Würdigung von Univ.-Prof. Karl Rahner zum goldenen Priesterjubiläum. 1982: ▶ Wie jungen Familien im Flüchtlingslager Traiskirchen helfen. 1982: ▶ Glockengießer Josef Pfundner ist der „Großglockner von Wien“. 1992: ▶ Erinnerung an Kardinal Joseph Cardijn der vor 25 Jahren starb. 1992: ▶ Das katholische Jugendmagazin „YOU“ erscheint erstmals in...

  • 03.08.22
15 Bilder

Wr. Kirchenzeitung im Rückspiegel - 17. Juli
Ad-limina-Besuch der Bischöfe 1982, Brand der Filialkirche am Kordon und Ferienaktionen von Jungschar und Caritas

Diese Woche mit folgenden Zeitungsausschnitten in lesbarer Auflösung (2x klicken!) 1947: ▶ Wucherpreise für Obst und Appell an das christliche Gewissen der Händler. 1972: ▶ Angebote der Caritas für Ferienaufenthalte Wiener Kinder. 1972: ▶ Brand der noch im Bau befindlichen Filialkirche am Kordon. 1972: ▶ Fest der Mädchenjungschar PALETTE in Innsbruck. 1982: ▶ Ad-limina-Besuch der österreichischen Bischöfe in Rom. 1992: ▶ „Schnupperaufenthalt“ von Ordenskrankenschwestern aus Brünn und Prag,....

  • 28.07.22
14 Bilder

Wr. Kirchenzeitung im Rückspiegel - 10. Juli
Das Kleine Seminar Hollabrunn sperrt 1992 nach 111 Jahren zu und AUS für das Bildungshaus Neuwaldegg 1998

Diese Woche mit folgenden Zeitungsausschnitten in lesbarer Auflösung (2x klicken!) 1922: ▶ Die Caritas soll sich in die Pfarrseelsorge eingliedern. 1982: ▶ Seligsprechungsverfahren für Hildegard Burjan läuft an. 1982: ▶ Zweite Runde im katholisch-orthodoxen Dialog in München. 1992: ▶ Nach 111 Jahren schließt das Kleine Seminar Hollabrunn seine Pforten. 1992: ▶ Bosnische Flüchtlinge erzählen von ihrer grausamen Vertreibung. 1997: ▶ AUS für das Bildungshaus Neuwaldegg  im Jahr 1998. Am 16. Juli...

  • 20.07.22

Pfarrleben

Univ.-Prof. Markus Tiwald: Neuer Gottesdienst als Oase in der Hektik der City.
2 Bilder

Messe feiern
Spiritueller Wochenstart am Sonntagabend

Zu einem neuen Gottesdienst am Sonntagabend in der Ruprechtskirche will Markus Tiwald, Universitätsprofessor für Neues Testament in Wien, nicht nur seine Studierenden einladen. Willkommen sind alle, die schön gestaltete und theologisch ansprechende Messen zu schätzen wissen. Der neue Gottesdienst in der Ruprechtskirche steht in einer guten Tradition. Gegenüber dem SONNTAG erläutert Univ.-Prof. Markus Tiwald dieses innovative Projekt der City-Pastoral. Warum und für wen bieten Sie den neuen...

  • 27.09.22
Univ.-Prof. Markus Tiwald: Neuer Gottesdienst als Oase in der Hektik der City.
2 Bilder

Messe feiern
Spiritueller Wochenstart am Sonntagabend

Zu einem neuen Gottesdienst am Sonntagabend in der Ruprechtskirche will Markus Tiwald, Universitätsprofessor für Neues Testament in Wien, nicht nur seine Studierenden einladen. Willkommen sind alle, die schön gestaltete und theologisch ansprechende Messen zu schätzen wissen. Der neue Gottesdienst in der Ruprechtskirche steht in einer guten Tradition. Gegenüber dem SONNTAG erläutert Univ.-Prof. Markus Tiwald dieses innovative Projekt der City-Pastoral. Warum und für wen bieten Sie den neuen...

  • 14.09.22
Markus lahner, Pfarrgemeinderat in Unterheiligenstadt (Wien 19)

PGR konkret
Einfach Go(o)d news

Ich hatte das Glück, in einer Pfarre aufzuwachsen, in der der Funke des Glaubens auf mich überspringen konnte. Dieses Glück hat nicht jeder. Als Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit der Pfarre Unterheiligenstadt ist es mir daher wichtig, besonders jene Menschen anzusprechen, die den „Draht zur Kirche“ nie gefunden oder wieder verloren haben. Ob Ankündigungsplakat oder Website-Artikel – die Barmherzigkeit und Güte Gottes schwingt immer mit! Mein Credo lautet: Die Menschen dort...

  • 04.01.22
19 Bilder

Montage eines Turmkreuzes
Weihbischof Turnovszky klettert auf Weinviertler Kirchturm

Chefsache war in Niederkreuzstetten im Bezirk Mistelbach die Montage des restaurierten Turmkreuzes und des Wetterhahnes der Pfarrkirche zum Heiligen Jakobus.Weihbischof Stephan Turnovszky höchstpersönlich nahm mit Ortspfarrer Helmut Scheer und Pfarrmitglied Leopold Kitzler, alle drei passionierte Bergsteiger, am  die Arbeiten an der 30 Meter hohen Spitze des Gotteshauses vor. Für den Bischof sei dies die bisher "größte bergsteigerische Herausforderung im Weinviertel" gewesen, wie er betont....

  • 08.09.21
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