Nachrichten - Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

Nachrichten aus der Erzdiözese Wien

Geschichtliches & Wissen
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Stille Schönheiten des Friedhofs
In der zauberhaften Welt der Engel

Ein Herbst-Spaziergang auf Wiener Friedhöfen führt die Schönheit vergangener Epochen vor Augen: Wo Friedhofskunst einst hochgehalten wurde, wachen noch heute wunderschöne Engelsskulpturen, gekleidet in eine geheimnisvolle Patina durch Wind und Wetter. Der Wiener Fotograf Gerd W. Götzenbrucker hat die Flügelwesen fotografisch festgehalten und erklärt, warum uns die Himmelsboten so faszinieren. Wenn sie reden könnten – was würden sie uns erzählen? Ob im Morgengrauen, bei Mittagssonne oder...

Menschen & Meinungen
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Allerheiligen und Allerseelen
Rituale schenken Freiheit

Viele werden zu Allerheiligen oder Allerseelen wieder auf den Friedhof gehen, am Grab eine Kerze anzünden, ein Gebet sprechen und sich gemeinsam mit Familie und Freunden an die Verstorbenen erinnern. Ein Ritual, das gut tut. Ein Ritual, das viele nicht missen wollen. Aber warum ist das so? Der SONNTAG hat mit P. Zacharias Heyes, Benediktinermönch in der Abtei Münsterschwarzach, über die heilsame Wirkung von Ritualen gesprochen. Es ist ein lautes, ein fröhliches Fest, dazu einer der höchsten...

Texte zum Sonntag
Das Gebot der Liebe lässt sich nicht begrenzen und nicht ausgrenzen, sondern steht immer in Beziehung mit der Frage, wer ist mein Nächster? J

Gedanken zum Evangelium: 30. Sonntag im Jahreskreis
Liebe in konzertierter Form

Matthäus 22,34-40 Die Auseinandersetzung Jesu mit den Pharisäern kann man mit der Politik vergleichen. Die gegnerische Partei versucht, mit einer scheinbaren harmlosen Frage Jesus eine Falle zu stellen. Dabei ist die Frage beim genaueren Hinsehen gar nicht so harmlos, denn es geht um Gesetze und Vorschriften, die für das Zusammenleben von Religion und Gesellschaft wichtig sind. Eigentlich ist die Frage an Jesus „Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste?“ nicht ehrlich gemeint,...

Bewusst leben & Alltag
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Buchtipp der Woche
Entscheide dich und lebe

Sr. Melanie Wolfers SDS bietet mit ihrem jüngsten Buch eine faszinierende Orientierungshilfe zum Thema „Entscheidung und kluge Wahl“. Für Sie gelesen Wer möchte nicht in jeder Lebenssituation gerne eine kluge Wahl treffen? Ich gestehe an dieser Stelle gerne, dass ich nach der Lektüre des Buches „Entscheide dich und lebe!“ endlich den Entschluss gefasst habe, mit dem Rauchen aufzuhören. Denn die Salvatorianerin und Bestsellerautorin Sr. Melanie Wolfers hat in ihrem klugen und leicht...

Bewusst leben & Alltag
Beide – Kopf und Bauch – haben uns in Entscheidungssituationen etwas zu sagen. Dummerweise streiten Kopf und Bauch oft miteinander. Das Herz steht für die Mitte unserer Person und befähigt uns zu einer ganzheitlichen Wahl. Es nimmt wahr, welche Entscheidungsoption stimmig ist. Ob sie also zu uns als Person passt oder nicht.
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Die Kunst der guten Entscheidung
Warum Kopf und Bauch miteinander streiten

Eine gute Entscheidung und eine gute Wahl sind keine Glückssache, sondern wirklich eine Kunst. In ihrem Buch „Entscheide dich und lebe“ zeigt die Wiener Ordensfrau und Bestsellerautorin Sr. Melanie Wolfers SDS, wie gute Entscheidungen gelingen können. Warum dabei Kopf und Bauch oft miteinander streiten und welche Rolle dann das Herz dabei spielen kann. Ob auch Sr. Melanie Wolfers schon einmal eine Entscheidung getroffen hat, die sie dann später bereut hat? „Selbstverständlich! Und nicht nur...

Bewusst leben & Alltag
In Kombination mit Kerzen kann aus Kürbissen auch eine originelle Leuchtdeko werden
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Deko- und Kochideen
Kürbisse bringen Licht und Farbe in den Herbst

Von September bis Jänner erfreuen uns Kürbisgewächse mit ihren Farben, Formen und ihrem Geschmack. Ihre oft natürlich marmorierte Schale regt Groß und Klein zum Schnitzen, Bemalen und Gestalten ein. Warum Kürbisse nicht auch mal in weihnachtlichem Gold erglänzen lassen? Wir geben Anregungen und Tipps für Bücher und sagen, worauf man beim Kauf achten muss. Dazu gibt es ein wohlschmeckendes Kürbis-Rezept aus der Hildegard-Küche. Kürbisse sind ein wahrer Schatz des Herbstes und erfreuen...

Gesellschaft & Soziales
Das „Scherben-Kreuz“ im Trauer-Raum.
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Ort des Vertrauens
Trauer-Raum im Schottenstift

Vom 26. Oktober bis 2. November wird die Romanische Kapelle im Wiener Schottenstift zu einem „Trauer-Raum“. Trauer kann von starken Emotionen und großer Verunsicherung geprägt sein. Wird dieser Prozess verdrängt oder nur oberflächlich verarbeitet, reißen Wunden immer wieder auf.“, weiß Sr. Hermi Dangl, Leiterin der Gesprächsinsel, aus Begegnungen mit Trauernden. Um Trauer zulassen zu können, braucht es Orte des Vertrauens und der Möglichkeit, ihr Ausdruck zu geben. Der Tod eines...

Bewusst leben & Alltag
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Wenn wir am Grab stehen...

Beim Besuch der Gräber zu Allerheiligen und Allerseelen kommen bei vielen Menschen Gefühle der Trauer hoch, die sie im Alltag oft unterdrücken. Wie geht man damit richtig um? Und: Welche Rolle spielt der Glaube bei der Trauerbewältigung? Wenn wir am Grab von lieben Angehörigen oder Freunden stehen, kommen bei Vielen die Emotionen hoch. Gerade die Zeit um Allerheiligen und Allerseelen ist immer eine Zeit der Trauer und Leidens: „Am Grab spüren wir Trauer, und zwar unabhängig davon, wie lange...

Kunst & Kultur
Der Glöckner von Notre Dame im Theater der Jugend:  Frank Engelhardt als Quaismodo und Soffi Povo als Esmeralda beeindrucken auf der Bühne.

Der Glöckner von Notre Dame
Gute Geschichten sind immer aktuell

Mit Maske und Abstand ist der Theaterbetrieb auch in Corona-Zeiten möglich – und bleibt es hoffentlich auch in den kommenden Monaten. Am 20. Oktober hatte im Theater der Jugend Victor Hugos „Der Glöckner von Notre Dame“ unter der Regie des britischen Regisseurs Jethro Compton Premiere. Inhaltlich gibt es durchaus Parallelen von Hugos Historien-Roman zur Gegenwart: „Der Glöckner von Notre Dame“ handelt zunächst vor allem von der Isolation des missgestalteten Quasimodo (sehr überzeugend: Frank...

Bewusst leben & Alltag
Zu Allerheiligen gedenken wir unserer Toten – und auch der kirchlichen Heiligen und Seligen.

Allerheiligen und Allerseelen
Über Glaube und Heiligenverehrung

Zu Allerheiligen und Allerseelen besuchen viele Österreicher traditionell die Gräber ihrer Verstorbenen. Eng verbunden damit steht auch die im katholischen Bereich verbreitete Heiligenverehrung. Diese hat einen sehr konkreten Ursprung und auch Auswirkungen auf das Leben von gläubigen Menschen. Die Heiligenverehrung ist der Grund, warum es Allerheiligen überhaupt gibt. Das Fest ist seit dem 4. Jahrhundert bekannt und wurde im 9. Jahrhundert auf den 1. November gelegt: „Weil es schon damals...

Kirche hier und anderswo

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Messfeier im Busch: Mariusz Mielczarek SVD feiert Eucharistie in Südamerika.

Mess-Stipendien helfen
Die heilende Kraft der Eucharistiefeier

Fremdbestimmt: Abgesagte Veranstaltungen, Kurzarbeit oder gar Kündigungen. Corona besetzt unser Land. Das Virus bestimmt unseren Alltag. Vor 2.000 Jahren war Palästina von den Römern besetzt, die einheimische Bevölkerung fremdbestimmt. Sie suchten Heil und Heilung bei einem Wanderprediger namens Jesus von Nazareth. Er berührte sie, schenkte ihnen Hoffnung und zeigte ihnen Wege zu einer Freiheit, welche die Enge und Beschränktheit einer unterdrückten Gesellschaft aufbrach. Jesus ist...

  • 29.10.20
Grabkerzen
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Allerheiligen/Allerseelen feiern trotz Corona
Gebetsanleitung "Am Grab meiner Lieben"

Da es heuer aufgrund der Corona-Pandemie zu Allerheiligen bzw. Allerseelen keinen gemeinsamen Friedhofsgang geben soll, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig am Friedhof zusammenkommen, bietet der SONNTAG eine zweiseitige Feier-Anleitung mit einem Ablauf für ein besinnliches und würdiges Zusammenkommen und Gedenken am Grab von Verstorbenen für den privaten Besuch an. Die Texte können sowohl direkt am Grab als auch etwa mit Kindern daheim vor einer Kerze und dem Bild des oder der...

  • 28.10.20
Br. Günter Mayer bei der UN-Konvention gegen grenzüberschreitende organisierte Kriminalität

Salesianer Don Bosco
Einsatz gegen Menschenhandel

Die Salesianer Don Boscos verstärken ihren weltweiten Einsatz gegen Menschenhandel. Br. Günter Mayer (Geschäftsführer von „Don Bosco Mission Austria“) hat Mitte Oktober an der zehnten Konferenz der UN-Konvention gegen grenzüberschreitende organisierte Kriminalität teilgenommen, die in Wien stattfand. Dabei erläuterte er die globale Arbeit der Salesianer Don Boscos und der Don Bosco Schwestern, die in ihren Einrichtungen, Netzwerken und NGOs gegen Menschenhandel, Kinderprostitution und...

  • 21.10.20
Theolympia: Der Essaywettbewerb fragt nach Glauben und Vernunft.

Nachdenken über Glaube und Vernunft
Erste Olympiade im Religionsunterricht

Das Interdiözesane Amt für Unterricht und Erziehung in Wien initiiert mit der Religionsolympiade „THEOLMYPIA“ einen Essaywettbewerb im Rahmen des katholischen Religionsunterrichts. Mit THEOLYMPIA möchten wir neben den vielen Qualitätsmerkmalen, die den Religionsunterricht auszeichnen, nun auch seinen intellektuellen Anspruch in den Fokus rücken. Die argumentative Auseinandersetzung mit gesellschaftsbezogenen Fragestellungen spielt eine große Rolle im Religionsunterricht. Die Förderung...

  • 21.10.20
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Texte zum Sonntag

Das Gebot der Liebe lässt sich nicht begrenzen und nicht ausgrenzen, sondern steht immer in Beziehung mit der Frage, wer ist mein Nächster? J

Gedanken zum Evangelium: 30. Sonntag im Jahreskreis
Liebe in konzertierter Form

Matthäus 22,34-40 Die Auseinandersetzung Jesu mit den Pharisäern kann man mit der Politik vergleichen. Die gegnerische Partei versucht, mit einer scheinbaren harmlosen Frage Jesus eine Falle zu stellen. Dabei ist die Frage beim genaueren Hinsehen gar nicht so harmlos, denn es geht um Gesetze und Vorschriften, die für das Zusammenleben von Religion und Gesellschaft wichtig sind. Eigentlich ist die Frage an Jesus „Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste?“ nicht ehrlich gemeint,...

  • 23.10.20
Jesus muss nichts verschweigen. Er fordert alle auf, den Gegenstand der Frage ans Licht zu bringen. Er fordert auf, genau hinzuschauen. Auf das, was vor Augen ist. Dann ordnet er es. In der Tiefe, in seiner Weisheit, nach seinem Herzen. Und plötzlich ist alles klar und einfach.

Gedanken zum Evangelium: 29. Sonntag im Jahreskreis
Gottes Weisheit "und"

Matthäus 22, 15–21 Die Ruhe, Klarheit und Weisheit Gottes faszinieren mich! Jesus weiß, wer er ist. Er erkennt die Menschen und ihre Absichten. Er weiß, wie die Liebe handelt. In mir hinterlässt dieser Abschnitt aus dem Evangelium wieder eine besondere Sehnsucht, Jesus immer ähnlicher zu werden. Warum? Weil ich Sehnsucht habe, nach Ruhe, Klarheit und Weisheit. Jetzt und heute. So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!“ Ganz unabhängig voneinander haben mir...

  • 16.10.20
Sagt den Eingeladenen: Siehe, mein Mahl ist fertig, meine Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet, alles ist bereit. Kommt zur Hochzeit! (Mt 22,4)
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Gedanken zum Evangelium: 28. Sonntag im Jahreskreis
Gott sucht sehnsüchtige Menschen

Matthäus 22,1-14 In holzschnittartigen Kontrasten erzählt Jesus von einer Hochzeitsgesellschaft. Er redet von der Kirche, er redet vom Leben, er macht Mut, das prickelnde Leben aufzuspüren. Die Geschichte, die Jesus hier erzählt, ist völlig absurd. Gerade zur Zeit Jesu war eine Hochzeit der Inbegriff der Lebensfreude. Da konnte man nach Herzenslust essen und trinken und die tägliche Sorge ums Überleben vergessen. Wenn Jesus diese Geschichte erzählt, dann schwingt darin sein Schmerz...

  • 09.10.20
Wir sind eingeladen, am Reich Gottes mitzubauen. Wir arbeiten ja nicht nur in Gottes Weinberg – wir sind sein Weinberg!.

Gedanken zum Evangelium: 27. Sonntag im Jahreskreis
Der Weinberg, der mir anvertraut ist

Matthäus 21, 33–42.44.43 Immer wieder wird in der Bibel das Reich Gottes mit einem Weinberg verglichen. Dieses Bild war den Menschen der damaligen Zeit wohl besonders zugänglich. Ein Weinberg bedeutet viel harte Arbeit, bringt aber auch große Freude. Wie ein Weinberg ist uns das Reich Gottes anvertraut – das bedeutet auch, dass Gott von uns Rechenschaft darüber fordern wird. Die Gleichnisse Jesu sind manchmal nicht einfach zu verstehen. Sie wollen bildlich veranschaulichen, was dem...

  • 30.09.20

Menschen & Meinungen

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Rechter Umgang mit Geld
„Wer Geld vor Gott stellt, riskiert sein Seelenheil“

Müssen Christen, die ein moralisches Leben führen wollen, einen Bogen um die Welt der Geldwirtschaft machen? Der katholische Moralphilosoph und Ökonom Samuel Gregg ist davon überzeugt, dass die katholische Soziallehre und das Streben nach Geld gar nicht so unversöhnlich nebeneinander stehen. Viele Menschen kennen ihn aus der Kindheit: den Welt­spartag am Ende des Monats Oktober. Was früher eine lebendige Tradition war, den Wert des Sparens bewusst zu machen, wird heute nur noch von einigen...

  • 29.10.20
2 Bilder

Allerheiligen und Allerseelen
Rituale schenken Freiheit

Viele werden zu Allerheiligen oder Allerseelen wieder auf den Friedhof gehen, am Grab eine Kerze anzünden, ein Gebet sprechen und sich gemeinsam mit Familie und Freunden an die Verstorbenen erinnern. Ein Ritual, das gut tut. Ein Ritual, das viele nicht missen wollen. Aber warum ist das so? Der SONNTAG hat mit P. Zacharias Heyes, Benediktinermönch in der Abtei Münsterschwarzach, über die heilsame Wirkung von Ritualen gesprochen. Es ist ein lautes, ein fröhliches Fest, dazu einer der höchsten...

  • 28.10.20
13 Bilder

Stimmen zum 75-Jahr-Jubiläum
Leser und Redakteure über den SONNTAG

Die Zweite Republik feiert heuer ihren 75. Geburtstag. Und nicht nur sie: Denn nach der Naziherrschaft wurden im Jahr 1945 auch die meisten österreichischen Kirchenzeitungen gegründet, oder wie in unserem Fall, wieder zugelassen. Somit ist das heurige Jahr auch für unsere Zeitung (deren Ursprung bis ins Jahr 1848 zurückreicht) ein freudiger Geburtstag im Kreise der österreichischen Kirchenzeitungs-Landschaft. Leserinnen und Leser: Was bedeutet mir Der SONNTAG? „Der SONNTAG ist ein...

  • 24.10.20
Erhard Lesacher: „Die Theologischen Kurse bieten einen Raum des Gesprächs und des Fragens."
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80 Jahre Theologische Kurse
Weiterbildung für Erwachsene

Sie sind ein Ort des Nachdenkens und des Fragens: die „Theologischen Kurse“ am Stephansplatz in Wien. Am 1. Oktober feiern sie schon den 80. Geburtstag. Erhard Lesacher, Leiter der „Theologischen Kurse“, über diese wichtige Institution der katholischen Erwachsenenbildung. Seit 80 Jahren sind die „Theologischen Kurse“ ein Ort der Reflexion über die großen Fragen des Lebens und des Glaubens. Sie ermöglichen Orientierung in einer unübersichtlichen Welt und bieten Argumente in der Pluralität...

  • 15.09.20

Bewusst leben & Alltag

Advent und Weihnachten mit Abstand-Halten und Hygienemaßnahmen zu feiern, wird uns Fantasie und Kreativität abverlangen.
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Vorweihnachtszeit in der Pandemie - Teil 1
Wie werden wir heuer feiern?

Nur noch rund 4 Wochen dann beginnt der Advent. Knapp 8 Wochen dann ist der Hl. Abend. Die Vorfreude darauf ist groß. Eigentlich. Aber in diesem Jahr mischt sich auch ein seltsames Gefühl in die Vorfreude. Und das hat – ausnahmsweise – nichts damit zu tun, dass die Lebkuchen, Schokonikoläuse und Lichterketten viel zu früh in den Geschäften angeboten werden. Wie wird Weihnachten werden? Wie werden wir feiern? Zuhause? Und in den Pfarren? Aus diesen Überlegung heraus, starten wir mit...

  • 29.10.20
2 Bilder

Wenn wir am Grab stehen...

Beim Besuch der Gräber zu Allerheiligen und Allerseelen kommen bei vielen Menschen Gefühle der Trauer hoch, die sie im Alltag oft unterdrücken. Wie geht man damit richtig um? Und: Welche Rolle spielt der Glaube bei der Trauerbewältigung? Wenn wir am Grab von lieben Angehörigen oder Freunden stehen, kommen bei Vielen die Emotionen hoch. Gerade die Zeit um Allerheiligen und Allerseelen ist immer eine Zeit der Trauer und Leidens: „Am Grab spüren wir Trauer, und zwar unabhängig davon, wie lange...

  • 28.10.20
Zu Allerheiligen gedenken wir unserer Toten – und auch der kirchlichen Heiligen und Seligen.

Allerheiligen und Allerseelen
Über Glaube und Heiligenverehrung

Zu Allerheiligen und Allerseelen besuchen viele Österreicher traditionell die Gräber ihrer Verstorbenen. Eng verbunden damit steht auch die im katholischen Bereich verbreitete Heiligenverehrung. Diese hat einen sehr konkreten Ursprung und auch Auswirkungen auf das Leben von gläubigen Menschen. Die Heiligenverehrung ist der Grund, warum es Allerheiligen überhaupt gibt. Das Fest ist seit dem 4. Jahrhundert bekannt und wurde im 9. Jahrhundert auf den 1. November gelegt: „Weil es schon damals...

  • 28.10.20
In Kombination mit Kerzen kann aus Kürbissen auch eine originelle Leuchtdeko werden
4 Bilder

Deko- und Kochideen
Kürbisse bringen Licht und Farbe in den Herbst

Von September bis Jänner erfreuen uns Kürbisgewächse mit ihren Farben, Formen und ihrem Geschmack. Ihre oft natürlich marmorierte Schale regt Groß und Klein zum Schnitzen, Bemalen und Gestalten ein. Warum Kürbisse nicht auch mal in weihnachtlichem Gold erglänzen lassen? Wir geben Anregungen und Tipps für Bücher und sagen, worauf man beim Kauf achten muss. Dazu gibt es ein wohlschmeckendes Kürbis-Rezept aus der Hildegard-Küche. Kürbisse sind ein wahrer Schatz des Herbstes und erfreuen...

  • 25.10.20

Gesellschaft & Soziales

Das „Scherben-Kreuz“ im Trauer-Raum.
3 Bilder

Ort des Vertrauens
Trauer-Raum im Schottenstift

Vom 26. Oktober bis 2. November wird die Romanische Kapelle im Wiener Schottenstift zu einem „Trauer-Raum“. Trauer kann von starken Emotionen und großer Verunsicherung geprägt sein. Wird dieser Prozess verdrängt oder nur oberflächlich verarbeitet, reißen Wunden immer wieder auf.“, weiß Sr. Hermi Dangl, Leiterin der Gesprächsinsel, aus Begegnungen mit Trauernden. Um Trauer zulassen zu können, braucht es Orte des Vertrauens und der Möglichkeit, ihr Ausdruck zu geben. Der Tod eines...

  • 25.10.20
Franz Wunsch und Helena Citron begegneten einander Jahrzehnte später vor Gericht.
Video

Neu im Kino
"Liebe war es nie"

"Liebe war es nie" beruht auf wahren Tatsachen und erzählt die Liebesgeschichte zwischen einem SS-Offizier und einer KZ-Gefangenen. Trailer: Der Filmtitel „Liebe war es nie“ ist der Refrain-Text eines alten Schlagerhits des Österreichers Fritz Rotter (Text) und des Ungarn Fred Markush (Musik), beide jüdischer Abstammung. Lied: Das Lied wurde in der Haftgeschichte der jungen bildschönen Jüdin Helena Citron während ihrer Gefangenschaft im KZ-Auschwitz (sie zählte zu den ersten...

  • 20.10.20
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Julius und seine Geschwister sind auf das kostenlose Schulessen angewiesen – allerdings sind die Schulen seit März geschlossen.
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Weltmissions-Sonntag am 18. Oktober
Solidarisch, gerade jetzt!

Das Corona-Virus bedroht das Leben tausender Familien in den Ländern des Globalen Südens. Vielerorts ist die Situation dramatisch, die Menschen sind verzweifelt. Durch den Lockdown haben sie ihre Arbeit verloren und kämpfen tagtäglich ums Überleben. Sie brauchen heute mehr denn je unsere Solidarität. Das Corona-Virus bedroht das Leben tausender Familien in den Ländern des Globalen Südens. Vielerorts ist die Situation dramatisch, die Menschen sind verzweifelt. Durch den Lockdown haben sie...

  • 15.10.20
Kurt Kotrschal: Mit der Sprache kam auch die Möglichkeit in die Welt, mentale Zeitreisen zu unternehmen und sozial zu teilen. Damit ergab sich auch die für Individuen und Ethnien [Menschengruppen mit einheitlicher Kultur] überlebenswichtige Notwendigkeit, sich mit den Dingen und Lebewesen der Welt in Beziehung zu setzen und mittels unseres „ratiomorphen [vernunftähnlichen] Apparates“ deren und die eigene Existenz zu erklären.
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Kränkungen der Menschheit
Der Betrieb des Gehirns ist "teuer"

Wie hat sich der Mensch entwickelt? Welche Rolle spielt dabei die Evolution und wie geht der Mensch mit der Tatsache um, dass er durch sein entwickeltes Gehirn zu Höchstleistungen fähig ist? Und was kann/soll der Mensch heute tun? Der Wiener Biologe Kurt Kotrschal über den gegenwärtigen Menschen angesichts von Fremdenfeindlichkeit und Corona-Pandemie. Nach Sigmund Freud gibt es drei große Kränkungen der Menschheit. Die kosmologische Kränkung war die Entdeckung, dass die Erde nicht der...

  • 07.10.20

Reisen

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Missio-Sonderreise im Juli 2021
Gemeinsam mit Missio nach Uganda

Die Begegnung mit der Weltkirche steht im Mittelpunkt der Missio-Sonderreise im Juli 2021 nach Uganda mit Nationaldirektor Pater Karl Wallner. Wir sind der Lebendigkeit einer wachsenden Kirche auf der Spur und tauchen in die Vielfalt der afrikanischen Landschaft ein. Was dürfen sich die an der Arbeit von Missio interessierten Reiseteilnehmer erwarten? Pater Karl Wallner: Wir erleben bei unserer Missio-Reise nach Uganda den afrikanischen Kontinent von verschiedenen Seiten: Gemeinsam besuchen...

  • 18.08.20
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Die Auferstehungskirche, auch als Blutkirche, Erlöserkirche und Erlöser-Kirche auf dem Blut bekannt
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Leserreise nach Russland: 6.6.-12.6.2021
Ein russisches Märchen wird wahr

Unter Zar Peter dem Großen als „Fenster nach Europa“ ausgewählt, glänzt St. Petersburg, die Stadt am Finnischen Meerbusen, heute wieder, gepaart mit ihrer Tradition und Moderne. Faszinierend ist auch Moskau, die kosmopolitische Hauptstadt Russlands. Preise: Preis pro Person im Doppelzimmer: € 1.590,- Einbettzimmerzuschlag: € 335,- Mindestteilnehmerzahl: 40 Personen Fakultativer Ausflug Eremitage (ab 20 Personen): € 35,- Leistungen: Linienflug Wien-St. Petersburg und Moskau...

  • 22.05.20
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Blick von der "Dominus Flevit"-Kirche auf dem Ölberg in Richtung Altstadt von Jerusalem
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Dank-Wallfahrt mit P. Karl Wallner: 5. - 12. April 2021
Danken im Heiligen Land

Wir möchten zum Pilgern Mut machen und nach diesen schrecklichen Wochen der Ausgangssperren mit Ihnen die Sehnsucht teilen, jene Orte zu besuchen und zu erleben, wo Jesus und seine Jünger gewirkt haben. Das „5. Evangelium“, wie die Kirchenväter sagten. An den Original­orten wird die Bibel konkret und lebendig. Viele erzählen, dass man nach so einer Reise mit tieferem Verstehen glaubt, fühlt und die Bibel mit anderen Augen sieht. Reisetermin: 5.4.-12.4.2021 Preise: Doppelzimmer...

  • 19.05.20

Redaktionelles

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Ein Leitfaden über unser digitales Angebot 4
Die SONNTAG-Themen auf unserer neuen Homepage

Seit der Fastenzeit hat der SONNTAG nach vielen Jahren Unterbrechung wieder einen eigenen Internetauftritt. Der neue Anlauf gelang gemeinsam mit allen neun diözesanen Kirchenzeitungen unter www.meinekirchenzeitung.at. Das hat für unsere Leserinnen und Leser auch den Vorteil, sich Informationen „quer durch den kirchlichen Gemüsegarten“ ansehen zu können. Interessieren Sie sich speziell für Themen aus der Erzdiözese Wien, so kommen Sie unter www.dersonntag.at direkt auf die Unterseite. Das...

  • 29.09.20
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Ein Leitfaden über unser digitales Angebot 3
Die Lesefunktion macht das ePaper viel leichter lesbar!

Vielleicht waren Sie in den vergangenen Tagen neugierig und haben uns unter www.dersonntag.at auf unserer Internetseite besucht. Über den Reiter „ABO“ –> aktuelles ePaper oder direkt über den Button ePaper im orangen Balken kommen Sie zur Voransicht der aktuellen Ausgabe - bitte um Geduld, das kann ein paar Sekunden dauern! Auch wenn Sie (noch) nicht Abonnent des SONNTAG sind, können Sie die ersten sechs Seiten der jeweiligen Ausgabe lesen – Abonnenten der Printausgabe haben noch bis...

  • 25.08.20
6 Bilder

Ein Leitfaden über unser digitales Angebot 2
Wie komme ich zu meinem SONNTAG-Digital-Zugang?

Den Weg dorthin wollen wir Ihnen in den folgenden Schritten erklären: Zusätzlich können Sie diese auf www. dersonntag.at/Registrierung nachlesen: Surfen Sie zur Webadresse  abo.meinekirchenzeitung.atWählen Sie den SONNTAG ausFüllen Sie das Abo-Bestellformular aus Sie erhalten per Mail Ihre Bestell-bestätigung und mit einer anderen Mail Ihren AktivierungslinkFolgen Sie dem AktivierungslinkAktivieren Sie Ihr Digital-Abo mit einem neu gewählten PasswortVerwalten Sie zukünftig Ihr Digital-Abo...

  • 25.08.20
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Ein Leitfaden über unser digitales Angebot 1
Den SONNTAG gratis lesen

In den vergangenen Jahren haben sich unsere Lebensgewohnheiten stark verändert. Manche von uns lesen Inhalte von Zeitungen gerne mobil im Internet oder in einer App. Das hat mehrere Vorteile: Die Zeitung steht schon ab Mittwoch Mittag für Sie bereit, wir können Sie via Facebook und andere Social Media-Kanäle auf interessante Inhalte aufmerksam machen und Sie können auch bequem Links auf ergänzende Themen folgen. – Leserinnen und Leser des SONNTAG haben immer wieder nachgefragt, ob sie...

  • 25.08.20

Pfarrblatt

Inserate fürs Pfarrblatt - ePaper-App

Danke, dass Sie den SONNTAG unterstützen, indem Sie unsere Inserate in Ihrem Pfarrblatt einbinden. Folgende Formate stehen für die Bewerbung der ePaper-App zur Verfügung. Einfach anklicken und herunterladen! ePaper-App, A4, hoch, 4c ePaper-App, A5, quer, 4c

  • 27.10.20

Inserate fürs Pfarrblatt - SONNTAG-Abo

Danke, dass Sie den SONNTAG unterstützen, indem Sie unsere Inserate in Ihrem Pfarrblatt einbinden. Folgende Formate stehen zur Verfügung. Einfach anklicken und herunterladen! SONNTAG-ABO, A6, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A6, quer, 4cSONNTAG-ABO, A7, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A7, quer, 4cSONNTAG-ABO, A8, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A8, quer, 4c

  • 23.02.20

Kunst & Kultur

Der Glöckner von Notre Dame im Theater der Jugend:  Frank Engelhardt als Quaismodo und Soffi Povo als Esmeralda beeindrucken auf der Bühne.

Der Glöckner von Notre Dame
Gute Geschichten sind immer aktuell

Mit Maske und Abstand ist der Theaterbetrieb auch in Corona-Zeiten möglich – und bleibt es hoffentlich auch in den kommenden Monaten. Am 20. Oktober hatte im Theater der Jugend Victor Hugos „Der Glöckner von Notre Dame“ unter der Regie des britischen Regisseurs Jethro Compton Premiere. Inhaltlich gibt es durchaus Parallelen von Hugos Historien-Roman zur Gegenwart: „Der Glöckner von Notre Dame“ handelt zunächst vor allem von der Isolation des missgestalteten Quasimodo (sehr überzeugend: Frank...

  • 29.10.20
Fragile Schoepfung

Österreichischer Museumspreis 2020
Stets mutig auf neuen Wegen

Das Dom Museum Wien wurde soeben mit dem „Österreichischen Museumspreis 2020“ ausgezeichnet. Hohe Auszeichnung für das Dom Museum Wien: Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer überreichte am 8. Oktober dem Haus der Erzdiözese Wien für dessen „herausragende Leistungen“ den Österreichischen Museumspreis 2020. Das Dom Museum Wien unter der Leitung von Johanna Schwanberg stelle das Verbindende über das Trennende, „es geht stets einen mutigen und von neuen Impulsen geleiteten Weg“,...

  • 15.10.20
2 Bilder

Johann Michael Haydn
„Er setzte Maßstäbe in der Vertonung liturgischer Musik“

Seine Kirchenlieder sind uns so vertraut – ein neues Buch bringt uns Michael Haydn als Mensch und Musiker in Erinnerung. Ein neue Publikation macht Lust, die Musik von Johann Michael Haydn (1837-1806) ganz bewusst wieder erklingen zu lassen. Anhand seiner Werke wird darin auch der Werdegang des Komponisten von Rohrau bis Salzburg geschildert. Wir fragten Mitherausgeberin Eva Maria Stöckler nach der Bedeutung des bis heute so beliebten Kirchenmusikers. Warum gilt Johann Michael Haydn als...

  • 28.08.20
4 Bilder

radio klassik Stephansdom
Unser Radio sendet jetzt österreichweit

Das Radio der Erzdiözese Wien, radio klassik Stephansdom, sendet ab sofort österreichweit digital auf DAB+. Damit haben 83% der ÖsterreicherInnen die Möglichkeit unseren Sender überall im Land zu hören. Ein Gespräch dazu mit Kardinal Christoph Schönborn und Mag. Roman Gerner, Geschäftsführer des Medienhauses der Erzdiözese Wien. Am 24. September 1998 ging radio klassik Stephansdom (damals: Radio Stephansdom) auf Sendung. Es war das Privatradio-Pionierjahr, in dem erstmals auch private...

  • 27.08.20

Serien

„Bitte beachten Sie, dass sie nun mit unseren Tieren in direkten Kontakt treten werden“, steht auf dem Schild neben dem Eingangstor. Und so ist es auch. Man kann sie beobachten, ein bisschen streicheln und mit den Maiskörnern aus dem Futtersackerl füttern.
5 Bilder

Sommer 2020: Tagesausflug – Urlaub im Kleinen
Aug’ in Aug’ mit Wolf, Schaf & Co.

Bei unserem neunten und letzten Ausflug – für den Sonntag – gehen wir es heute ganz gemütlich an: Der Wildpark Ernstbrunn ist unser Ziel, wo wir Ziegen, Schafe, Steinböcke und Sikahirsche beobachten wollen. Und vielleicht sogar einen Wolf „treffen“. Ein Futtersackerl?“, fragt uns die freundliche Dame beim Eingang, als wir unsere Eintrittskarten kaufen. Mein Sohn grinst und nickt. „Ja bitte.“ Tiere füttern zu können, das klingt doch nach Spaß. Mit dem Futtersackerl in der Hand betreten...

  • 01.10.20
Hildegard Burjan und Ignaz Seipel
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Hildegard Burjan und Ignaz Seipel
Ihre Freundschaft war ihnen wichtig

Was verband Hildegard Burjan, die Gründerin einer Frauengemeinschaft und christlich-soziale Politikerin, mit dem christlich-sozialen Bundeskanzler Ignaz Seipel? Eine Spurensuche im Wien des 20. Jahrhunderts. Sie waren einander sehr verbunden: Hildegard Burjan, die österreichische Sozialpolitikerin und Ordensgründerin der Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis, und Ignaz Seipel, der insgesamt fünfeinhalb Jahre als Bundeskanzler an der Spitze der Regierung stand. Er stand ihr bei ihren...

  • 01.10.20
6 Bilder

Einkochen wie in Bibel und Kloster
Mit Vertrauen die Vorratskammer füllen

Igel tun es, Eichhörnchen tun es und auch die Menschen machen es seit alter Zeit: Sie sammeln Vorräte, um gut über den Winter zu kommen. Das Anlegen von Vorräten spielt schon in der Bibel eine große Rolle, wie unsere Expertin Jutta Henner vom Bibelzentrum Wien ausführt. Sr. Hedwig Prommegger aus dem Kloster Wernberg verrät uns ein Rezept für eingelegte Zucchini. Die Schöpfung beschenkt uns im Sommer mit frischen Früchten und Gemüsen, mit Blüten und Kräutern. Genial ist, dass wir die Gaben...

  • 01.10.20
Da ist für Für jeden Geschmack etwas dabei: Ein saftiges Grillhendl, eine wohlig wärmende Hühnersuppe oder Hähnchentaler auf Blattsalat.
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Küchentipps aus dem Burgenland
Zart und wandelbar: das Hühnchen

An kalten Herbsttagen sehnt man sich nach Gerichten, die den Magen und die Seele wärmen. Das Hühnchen eignet sich für die Zubereitung im Backrohr, im Suppentopf oder als Beigabe zu buntem Salat. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei: Ein saftiges Grillhendl, eine wohlig wärmende Hühnersuppe oder Hähnchentaler auf Blattsalat. Hier wieder drei vorzügliche Rezepte von  Food-Fotografin Sandra Tauscher:     Hühnertaler auf BlattsalatReste des Sonntags-Hühnerbratens landen manchmal im...

  • 30.09.20

Sonderthemen

Kirchenzeitungen – gut für Österreich

Österreich gehört zu den Ländern, in denen sich die Religionsgemeinschaften frei am Medienmarkt beteiligen können. Die Kirchenzeitungen tun dies. Das ist wichtig für die Kirchen. Es ist aber auch gut für Österreich. "Zeitung mit Sinn" - Gerald Grünberger Im Gegensatz zu tagesaktuellen Medien wie Tageszeitungen, Radio, Fernsehen oder Online kann die Kirchenzeitung als Wochenzeitung kaum mit Nachrichten-Sensationen aufwarten. Ebenso selten werden Kirchenzeitungen mit ihrer Berichterstattung...

  • 20.10.20
Das erste Titelblatt der „Wiener ­Kirchenzeitung“ aus dem Jahr 1848 ist ­zugleich die erste Seite einer österreichischen Kirchenzeitung.
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Wie Österreich zu den Kirchenzeitungen kam

Im Ringen der Ideologien im 19. Jahrhundert haben auch die Kirchenzeitungen und andere kirchennahe ­Medien ihren Ursprung. Österreich hatte in den revolutionären Märztagen des Jahres 1848 ein neues Pressegesetz erhalten, das die Freiheit des Wortes ermöglichte. Einer, der die Gelegenheit dazu ergriff, war der Priester Dr. Sebastian Brunner. Er gründete die ­„Wiener Kirchenzeitung für Glauben, ­Wissen, Freiheit und Gesetz in der katholischen Kirche“ und legte damit den Grundstein der...

  • 20.10.20
Wo auch immer der Blick hinfiel: die Not war groß
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Bis 1969 erschien in Tirol und Vorarlberg eine gemeinsame Kirchenzeitung
Was in Trümmern begann

Es war eine Pioniertat: Bereits vier Monate nach Ende des Zweiten Weltkriegs erschien erstmalig das „Kirchenblatt“. Ein Exemplar der vier Seiten starken Zeitung kostete 10 Pfennig. Papier war ein Luxusartikel in den Monaten nach Ende des Zweiten Weltkriegs. So sehr, dass viele Zeitungen nur wenige Seiten umfassten. Auch das „Kirchenblatt“, das erstmals am 2. September 1945 erschien – „herausgegeben und verlegt vom Seelsorgeamt der Apostolischen Administratur Innsbruck-Feldkirch“. Aufmacher...

  • 20.10.20
Das Team von „Kirche bunt“ heute mit Bischof Dr. Alois Schwarz (Bildmitte), Prälat KR Mag. Eduard Gruber (3. v. l.) und Chefredakteurin Sonja Planitzer (3. v. r.).
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Schwieriger Anfang für das St. Pöltner Kirchenblatt

Mit dem Datum 1. Jänner 1946 erschien das ­„Kirchenblatt für die Diözese ­­­St. ­Pölten“ erstmals. Das sie als einzige Kirchenzeitung ­Österreichs ausschließlich in der sowjetischen Besatz­ungs­­zone redigiert, gedruckt und verbreitet wurde, galt es manigfaltige Schwierigkeiten zu überwinden. Bereits zwei Wochen nach Kriegsende, am Pfingstmontag, dem 21. Mai 1945, ­veröffentlichte der damalige Bischof von St. Pölten, Michael Memelauer (1927 – 1945), ein Pastoralschreiben an den Klerus, in...

  • 20.10.20

Kommentare & Blogs

„Christentum in der Politik“? Alle Christen sind aufgerufen. Die Aufgabe der Weltgestaltung dürfen wir nicht an die Bischöfe oder sonst wen delegieren.

Kommentar: Die Kirche & ich
Mit Demut und Mut – ich und Sie?

Letzten Sonntag ging es im Evangelium darum, dem Kaiser zu geben, was dem Kaiser gehört – und Gott, was Gott gehört. Der Papst nahm das zum Anlass, uns zu erinnern, wie wichtig auch die zweite Hälfte dieser Bibelstelle ist. „Es ist notwendig, auch Gottes Vorrang im menschlichen Leben und in der Geschichte zu bekräftigen, und Gottes Recht über das, was ihm gehört, zu respektieren.“ Darum, so der Papst, müssen sich Christen in der Gesellschaft engagieren, „mit Demut und zugleich mit Mut, und...

  • 21.10.20
Die Kernverantwortung des Christen und der christlichen Gemeinden liegt aber auch in der Pandemie nicht darin, sich sicher zu machen, sondern den Menschen beizustehen, den Schwachen, Ängstlichen, Einsamen, Verlassenen, arbeitslos Gewordenen, Verzweifelnden…

Kommentar: Die Kirche & ich
Gibt es Wichtigeres als die Maske?

Es ist gut erforscht, dass die Menschen sich nicht endlos fürchten können. Die Furcht löst sich mit der Zeit großteils auf, auch wenn die Gefahr weiterbesteht. Ab dann bestimmen nicht mehr die Emotionen das Handeln, sondern die Haltungen, nämlich Leichtsinn oder Verantwortungsbewusstsein. Bei ein paar Menschen kommen heftige emotionale Reaktion allerdings gerade dann, wenn die Gefahr andauert. Sie kippen dann um: entweder ins Totstellen (man blendet Corona total aus: Was ich nicht seh’,...

  • 23.09.20
Gott spielt keine Rolle! ,Denn er ist der Regisseur.‘

Kommentar: Die Kirche & ich
Gott spielt keine Rolle

In dieser Ausgabe des SONNTAG geht es darum, in den Blick zu nehmen, dass Kardinal Schönborn nunmehr seit 25 Jahren Erzbischof unserer Diözese ist. Wie kann ich die Haltung zusammenfassen, in der unser Erzbischof dieses Vierteljahrhundert mitgestaltet und mitgelitten hat? Ich muss es gar nicht. Kardinal Schönborn hat das selber getan, als er am Ende eines langen Gesprächs auf die Frage antwortete, ob er den Leserinnen und Lesern noch etwas sagen möchte. Da erzählte er das: „Vielleicht kann...

  • 15.09.20

Kommentar: Die Kirche & ich
Herr, wir können ganz gut schweigen

Als Bayern München vor ein paar Tagen den Championsleague-Sieg feierte, trugen die Spieler Leiberln mit der Aufschrift „Champions of Europe 2020“. Wohlverdient. Nur unser David Alaba hatte ein anderes Trikot. Darauf stand: „Meine Kraft liegt in Jesus“. Alaba gehört der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten an. Ich bin froh, Katholik zu sein. Aber ich bewundere an den Adventisten ihr intensives Bibelstudium und – siehe Alaba – ihre Bekenntnistreue in der Öffentlichkeit. Diese Freikirche...

  • 27.08.20

Leserreporter

China gehört zu den Top 5 Ländern, in denen 2019 die meisten Bibeln verbreitet wurden.

Erstmals 40 Millionen Bibeln verbreitet
Rekordergebnis bei weltweiter Bibelverbreitung

Im vergangenen Jahr wurden so viele Menschen mit Bibeln auf der Welt erreicht wie nie zuvor. Das geht hervor aus den „Global Scripture Distribution Statistics“ für 2019 des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS). So wurden 40 Millionen Vollbibeln verbreitet, davon ein Viertel als digitale Ausgaben. Die meisten Bibeln wurden 2019 in Brasilien, China und den USA bereitgestellt, gefolgt von Indien und Nigeria. Auf diese fünf Länder entfielen mit 18,3 Mio. Exemplaren...

  • 30.07.20

Schulstiftung der Erzdiözese Wien
Reiche Honigernte am Gymnasium Sacré Coeur Wien

Am Gymnasium des Campus Sacré Coeur Wien wurde am Zeugnistag eine ganz besondere Ernte eingebracht: Die seit 2015 am Schulstandort angesiedelten Bienenvölker des erfolgreichen Unterrichtsprojekts „Wir sind Biene!“ produzierten beachtliche 400 Kilogramm Honig, die am letzten Schultag gemeinsam mit LehrerInnen und Eltern geschleudert und abgefüllt werden konnten. „Wir beschäftigen uns an unserer Schule seit Jahren und kontinuierlich mit dem Thema Nachhaltigkeit. Unser Projekt ,Wir sind Biene!‘...

  • 15.07.20
George Andrea (rechts) und ein Mitarbeiter der Bibelgesellschaft holen neue Bibeln aus dem Lager.

Bibel im Krieg
Syrien: Nachfrage nach Bibeln rasant gestiegen

Seit Ausbruch des Bürgerkrieges vor 9 Jahren ist in der syrischen Bevölkerung das Bedürfnis nach spirituellem Halt stark gewachsen. Das hohe Interesse an der Bibel führte zu einem Boom an angefragten und verteilten Bibeln, berichtet George Andrea, Leiter der Bibelgesellschaft in Syrien, im Interview mit dem Magazin „die Bibel aktuell“ der Österreichischen Bibelgesellschaft. Waren es vor Kriegsbeginn im Jahr 2010 15.000 Schriften, die verteilt wurden, sind es nun jährlich bis zu 280.000...

  • 18.06.20
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Pfingsten 2020 in der Pfarre Gumpendorf, 1060 Wien

Endlich! Endlich konnten wir am 17. Mai wieder gemeinsam Gottesdienst feiern. Nicht, dass die Krise vorüber wäre, aber langsam kommt wieder Normalität in den Alltag zurück. Vorsicht ist nach wie vor geboten, klar. Besonders große Freude hat es uns gemacht, für das kommende Pfingstfest unsere Kirche auf etwas außergewöhnliche Art zu schmücken – 230 gefaltete Tauben symbolisieren den Heiligen Geist, der auch auf unsere Gemeinde herabkommen soll – die Farbe Rot in Gesteck und Arrangement ist...

  • 05.06.20

Glaube & Spiritualität

Musizierende Engel mit Orgel-Positiv, Cello und Querflöte. Barockfresken am Orgel-Chor der Wallfahrts-Basilika Klein Mariazell, Niederösterreich.
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Was kommt nach dem Tod - was heißt „ewiges Leben“?
Der Himmel? Keine dauernde Beschallung!

Der Wiener Dogmatik-Professor Josef Weismayer gibt im Interview mit dem SONNTAG Einblicke in die Rede vom ewigen Leben und der Hoffnung auf Auferstehung. Es ist nicht leicht, in einer massiv diesseitsorientierten Gesellschaft wie der unseren über das Jenseits zu sprechen. Der Tod wird verdrängt. Über den Tod spricht man nicht, auch nicht über das, was nach dem Tod erhofft und erwartet wird. Man hat den Eindruck, dass höchstens Esoteriker und Anhänger asiatischer Religionen darüber sprechen....

  • 29.10.20
Anna Becker: „Wie das Wasser sich mit dem Wein verbindet, so verbinden wir uns mit Christus.“
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Zeit für meinen Glauben
Aha-Erlebnisse im Atrium

Anna Becker ist Mitarbeiterin bei der „Katechese des Guten Hirten“. Ihr Glaube hat sich dadurch vertieft. Wie so vieles in diesem Jahr findet auch die „Katechese des Guten Hirten“ – das, wofür Anna Beckers Herz schlägt - unter erschwerten Bedingungen statt. Einmal wöchentlich treffen sich bei der Katechese, die auch ‚Atrium‘ heißt, Kinder zwischen drei und zwölf Jahren in verschiedenen Altersgruppen. Zumindest dann, wenn es keine weltweite Pandemie gibt. In Zeiten von Corona läuft alles...

  • 29.10.20
Johannes Kittler: „Freude am Leben. Feste feiern im Kirchenjahr.“

Buchtipp
Freude am Leben. Feste feiern im Kirchenjahr

Erschienen im Rahmen der Schriften des Pius-Parsch-Instituts Klosterneuburg, begründet von Norbert W. Höslinger und Johannes H. Emminghaus, herausgegeben von Andreas Redtenbacher. Das Buch geht den christlichen Festen im Laufe eines Jahres nach, verknüpft sie mit dem konkreten Leben und stellt einen Bezug zur Freude am Leben her. Nach einer allgemeinen Einführung zu den Themen Freude und Feiern, Kirchenjahr und dem Sonntag als Urfeiertag der Christen werden Festkreise und besondere...

  • 29.10.20
Maja Schanovsky: "Das Evangelium in neuer Qualität weitergeben!"

Missionskurs „Mission possible“
„Die Grausbirn sind mir nicht aufgestiegen“

Mit dem „Mission Possible“-Kurs ab 23. 11. bietet die „Akademie für Dialog und Evangelisation“ in Wien eine Anleitung, wie Mission in der Gegenwart gelingen kann. Im Gespräch mit dem SONNTAG erläutert Maja Schanovsky, zuständig für Missionsausbildung und -leitung in der Akademie für Dialog und Evangelisation, die Faszination dieses Kurses. Was darf man sich unter einem „Mission Possible“-Kurs vorstellen? Schanovsky: „Der Kurs ‚Mission Possible‘ ist eine Entdeckungsreise, wie Mission heute...

  • 29.10.20

Geschichtliches & Wissen

Das Buch lädt dazu ein, eine kleine Auswahl der großen Schar der Heiligen näher kennenzulernen. Eine Inspirationsquelle für jeden Tag im Jahr.
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Buchtipp der Woche
Von Bischofsstab bis Besenstiel

Bernadette Spitzer legt ein faszinierendes Buch über bekannte und unbekannte heilige Frauen und Männer vor. Für Sie gelesen. Man kann mit einem Hirtenstab in der Hand heilig werden, genauso aber auch mit einem Besen.“ Dieses Wort des heiligen Papstes Johannes XXIII. ist gleichsam das Motto eines faszinierenden Buches über Heilige: „Von Bischofsstab und Besenstiel. Mit 365 Heiligen durch das Jahr.“ Heilige müssen nicht immer „Spitzensportler des Guten“ sein, schreibt Kardinal Christoph...

  • 28.10.20
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Stille Schönheiten des Friedhofs
In der zauberhaften Welt der Engel

Ein Herbst-Spaziergang auf Wiener Friedhöfen führt die Schönheit vergangener Epochen vor Augen: Wo Friedhofskunst einst hochgehalten wurde, wachen noch heute wunderschöne Engelsskulpturen, gekleidet in eine geheimnisvolle Patina durch Wind und Wetter. Der Wiener Fotograf Gerd W. Götzenbrucker hat die Flügelwesen fotografisch festgehalten und erklärt, warum uns die Himmelsboten so faszinieren. Wenn sie reden könnten – was würden sie uns erzählen? Ob im Morgengrauen, bei Mittagssonne oder...

  • 28.10.20
Das Cover der erste Ausgabe der Wiener Kirchenzeitung 1848
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172 Jahre Wiener Kirchenzeitung: Wie alles begann
1848: „Ein Kind der Freiheit“

Im Frühling 1848 entschloss sich eine Gruppe junger Priester, die Verteidigung der angegriffenen Kirche selbst in die Hand zu nehmen. Am 15. April erschien erstmals die von Sebastian Brunner herausgegebene „Wiener Kirchenzeitung“. An deren Geburtsstunde erinnert Johann Weißensteiner vom Diözesanarchiv Wien. „Der starre, eisige Winter der Tyrannei wich von unserm Vaterlande, in den Märztagen brach die Winterdecke, in den Maitagen erwuchs die Saat der Freiheit und prangt im Hoffnungsgrün.“...

  • 23.10.20
Die Redaktion Ende der 1980er Jahre in der Strozzigasse in Wien 8. von rechts: Praktikantin Andrea Brückner, Ingeborg Schödl, Josef Bauer, Susanna Jauker, Elvira Groiss, Leopold Mayr und Wolfgang Linhart
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75 Jahre Wiener Kirchenzeitung bzw. Der SONNTAG
1945 bis 2020: Mutig in die digitale Welt

Auch nach dem 2. Weltkrieg durchlebte die altehrwürdige Wiener Kirchenzeitung zahlreiche Höhen und Tiefen, wechselnde Chefredakteure und -redakteurinnen und versuchte sich mit verschiedenen Formaten und Layouts so attraktiv wie möglich zu präsentieren. – Heute versucht sie den Sprung ins digitale Zeitalter zu schaffen mit einem ePaper, unter www.dersonntag.at mit einem runderneuerten Auftritt im Internet und täglichen Posts auf Facebook. Mit der Zusage der Besatzungsmächte, ab Mitte...

  • 22.10.20
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Pfarrleben

Schädel-Reliquie des heiligen Leopold.(Klosterneuburg)
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8. November 2020
Männerwallfahrt im kleinen Rahmen

Aufgrund der Corona-Maßnahmen können bei der traditionsreichen Wall-fahrt der Katholischen Männerbewegung am 8. November nach Klosterneuburg nur 90 Personen in der Stiftskirche mitfeiern. In normalen Zeiten kommen alljährlich Anfang November tausende Männer zur traditionsreichen Männerwallfahrt nach Klosterneuburg zum Grab des heiligen Leopold. Heuer ist alles anders. „Aufgrund der neuen Corona-Regeln feiern wir heuer die Männerwallfahrt nur im kleinen Rahmen“, erzählt Johann...

  • 28.10.20
Pastoralamtsleiter Markus Beranek

Wie unsere Pfarren „zukunftsfest“ werden
„Es geht um Seelsorge auf Augenhöhe“

Das Pastoralamt unserer Erzdiözese ist seit diesem Herbst neu aufgestellt. Damit die Pfarren und kirchlichen Orte noch besser unterstützt werden können. Pastoralamtsleiter Markus Beranek erläutert im SONNTAG-Gespräch die neuen fünf Bereiche. Und warum das Pastoralamt eine Drehscheibe ist, um dem Austausch und der gegenseitigen Inspiration zu dienen. Seit Herbst ist unser Pastoralamt in fünf große Bereiche gegliedert: Pfarrgemeinderäte und Pastorale Strukturentwicklung, Berufungspastoral –...

  • 22.10.20
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