Nachrichten - Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

Nachrichten aus der Erzdiözese Wien

SerienPremium
Tobias heilt seinen Vater: Werkstatt des Rembrandt Harmensz. van Rijn, 1636, Staatsgalerie Stuttgart.Tobias heilt seinen Vater: Werkstatt des Rembrandt Harmensz. van Rijn, 1636, Staatsgalerie Stuttgart.Tobias heilt seinen Vater: Werkstatt des Rembrandt Harmensz. van Rijn, 1636, Staatsgalerie Stuttgart.
2 Bilder

Biblische Gestalten - Tobit und Tobias
Erwarte das Unerwartete

Gottes Wege und Ideen für unser Leben sind oft höchst überraschend und wirken heilvoll, wo wir es vielleicht gar nicht mehr erwarten. Diese hoffnungsvolle und frohmachende Botschaft ist einer der vielen wunderbaren Aspekte des Buches Tobit. Die Lebensgeschichte des gottesfürchtigen Tobit, seines Sohnes Tobias und deren Familie (wieder einmal) zu lesen ist aber nicht nur deshalb eine gute Idee. "Gott ist gut" – für Tobit und seinen Sohn Tobias ist die Bedeutung ihres Namens gleichsam...

Menschen & Meinungen
Ankunft von Sophia Loren am Flughafen Wien-Schwechat im Jahr 1959. An ihrer Seite: Pressebetreuer Hans Menasse.Ankunft von Sophia Loren am Flughafen Wien-Schwechat im Jahr 1959. An ihrer Seite: Pressebetreuer Hans Menasse.Ankunft von Sophia Loren am Flughafen Wien-Schwechat im Jahr 1959. An ihrer Seite: Pressebetreuer Hans Menasse.
4 Bilder

Zur EM 2021 - Aus dem Leben einer Fußballlegende
„I´m very well, thank you“

Als Sohn eines jüdischen Vaters flüchtet Hans Menasse im Alter von acht Jahren mit einem „Kindertransport“ vor der Nazi-Verfolgung nach England. Dort erfährt er durch den Fußballsport gesellschaftliche Integration. Nach seiner Rückkehr wird er zum gefeierten Fußballer und startet seine berufliche Karriere als Pressechef eines amerikanischen Filmverleihs. Hans Menasse ist zufrieden. Er hat seinen täglichen Spaziergang in der Nähe des Hundertwasserhauses in Wien-Landstraße, wo er mit seiner Frau...

Menschen & Meinungen
Vielfalt im katholischen Leben wünscht sich Laienratspräsident Mazal.Vielfalt im katholischen Leben wünscht sich Laienratspräsident Mazal.Vielfalt im katholischen Leben wünscht sich Laienratspräsident Mazal.

Wolfgang Mazal neuer Laienrats-Präsident
Mit Freude katholisch sein

Der Wiener Sozialrechtler Wolfgang Mazal wurde am 19. Juni zum neuen Präsidenten des Katholischen Laienrats gewählt. Im SONNTAG-Interview betont Mazal die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Tätigkeit. Und er erläutert, wie Laien noch mehr Stimme der Kirche in der Öffentlichkeit sein können. Der Wiener Sozialrechtler Wolfgang Mazal wurde am 19. Juni zum neuen Präsidenten des Katholischen Laienrats gewählt. Im SONNTAG-Interview betont Mazal die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Tätigkeit. Und er...

Kirche hier und anderswo
Unsere  Neupriester:  Thomas Tsach, Max Angermann, Marcos Rios, Patrik Mojzis, Robert Rintersbacher.  Nicht im Bild: Karl Girisch und Joseph Swaris CM.Unsere  Neupriester:  Thomas Tsach, Max Angermann, Marcos Rios, Patrik Mojzis, Robert Rintersbacher.  Nicht im Bild: Karl Girisch und Joseph Swaris CM.Unsere  Neupriester:  Thomas Tsach, Max Angermann, Marcos Rios, Patrik Mojzis, Robert Rintersbacher.  Nicht im Bild: Karl Girisch und Joseph Swaris CM.
Video 8 Bilder

Priesterweihe am 19. Juni 2021
Sie sind berufen

Sieben Männer werden am 19. Juni zu Priestern geweiht: Vier aus dem Wiener Priesterseminar, zwei aus dem Diözesanen Missionskolleg Redemptoris Mater und ein Ordensmann von den Lazaristen. Die Neupriester über ihre Lieblings-Bibelstelle und Lieblingsspeise, über Hobbys und Lieblings-Musik. Geboren: 29. Juli 1946 in Graz Diakonatsjahr: in Wien 8., Pfarre Breitenfeld Beruf, Ausbildung, Studium: AHS-Lehrer für Deutsch, Geschichte, Ethik, Referent in den Bildungswerken der Erzdiözese Wien und...

Kunst & Kultur
Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit auf dem Georgenberg in Wien-Mauer (von Osten). Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit auf dem Georgenberg in Wien-Mauer (von Osten). Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit auf dem Georgenberg in Wien-Mauer (von Osten).
Video 4 Bilder

Ausstellung zur Wotrubakirche
Ein "Bollwerk des Glaubens"

Eine Ausstellung im Belvedere 21 dokumentiert die Entstehungsgeschichte der Wotrubakirche vom bildhauerischen Entwurf Fritz Wortrubas bis zur architektonischen Umsetzung in den 1970er-Jahren. Im SONNTAG lesen Sie dazu die spannenden Hintergründe des Kirchenbaus rund um die von den Sowjets entführte Margarethe Ottillinger und ihren Anstoß zum Bau der außergewöhnlichen Kirche. Als bei der feierlichen Einweihung der „Kirche zur heiligsten Dreifaltigkeit am Georgenberg“ am 24.Oktober 1976 der...

Kunst & Kultur
Hassliebe: George und Martha sind in ihrer Ehe gefangen. Hassliebe: George und Martha sind in ihrer Ehe gefangen. Hassliebe: George und Martha sind in ihrer Ehe gefangen.
Video 7 Bilder

Lautstarke Ehehölle
Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

Der Theaterklassiker von Edward Albee (1928-2016) wird bis Ende Juni im Wiener TAG gespielt. Man nehme Geschichtsprofessor George und seine Frau Martha, die Tochter des College-Gründers in der amerikanischen Provinz, die ohne Aufgaben und Herausforderungen zur Alkoholikerin geworden ist. Man lasse dieses seit Jahrzehnten mit intellektuellen Wortspielen jonglierende Paar auf einen jungen Ehrgeizling und dessen naive Frau als eine Art Ken-und-Barbie-Puppen-Verschnitt treffen und staune, welches...

Menschen & MeinungenPremium
Durch die No Name City reitet niemand mehr.Durch die No Name City reitet niemand mehr.Durch die No Name City reitet niemand mehr.
2 Bilder

Anekdoten: Heiter bis heilig
Westernpredigt zu verschenken

Am 31. März 2001 wurde im niederösterreichischen Wöllersdorf unter großem Getöse die Western-Stadt „No Name City“ eröffnet. Sogar „Winnetou“ Pierre Brice war da. Johannes Gönner, damals Pfarrer in Gutenstein, wurde von seinem Dechant gebeten, eine Segnung vorzunehmen. So traf er am frühen Nachmittag ein, ausgestattet mit aller Ausrüstung und einer Predigt, in Erwartung zahlreichen Publikums. Publikum gab es reichlich – vornehmlich in Westernkleidung oder leger. Pfarrer Gönner war der einzige im...

Texte zum Sonntag
Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben? Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben? Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?

Gedanken zum Evangelium: 12. Sonntag im Jahreskreis
Wenn es heute bei uns stürmt

Die Geschichte vom Seesturm ereignet sich jeden Tag.Sie erzählt von einem folgenschweren Perspektivenwechsel. Es könnte ja auch sein, dass sich diese Geschichte heute ereignet. Nicht in einem Boot und nicht am See Genesareth. In einer Pfarrgemeinderatssitzung oder beim Treffen einer Bibelrunde. Alles Menschen, denen Glaube und Kirche wichtig sind. Aber dann gibt es Situationen, da wird es ganz stürmisch. Wie es wohl weitergeht mit unserer Pfarre. Wie wenig Leute jetzt nach Corona in der Kirche...

Menschen & Meinungen
Rabbiner Walter Homolka (hier vor dem Landtag Brandenburg)Rabbiner Walter Homolka (hier vor dem Landtag Brandenburg)Rabbiner Walter Homolka (hier vor dem Landtag Brandenburg)
2 Bilder

Meinung
Das House of One – ein Lichtblick

Rabbiner Walter Homolka (57) ist Rektor am Abraham Geiger Kolleg an der Universität Potsdam. Er befürwortet den interreligiösen Dialog. Als im Jahre 1810 in Seesen am Harz die weltweit erste Reformsynagoge eröffnet wurde, war über deren Nordportal ein Spruch des Propheten Maleachi zu lesen: „Haben wir nicht alle einen Vater? Hat uns nicht ein Gott geschaffen?“ (Mal 2:10). Der Stifter der Synagoge, Israel Jacobson, setzte auf Eintracht zwischen den Religionen. Ich habe an diese Bibelverse denken...

Gesellschaft & Soziales
Die KPH Wien/Krems bietet einen breiten Fächer an Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten an.Die KPH Wien/Krems bietet einen breiten Fächer an Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten an.Die KPH Wien/Krems bietet einen breiten Fächer an Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten an.
Video 5 Bilder

Eine Ausbildung – zwei Berufe
Kinder brauchen Menschen, die sie im Glauben begleiten

Religionsunterricht soll abwechslungsreich und immer am Puls des Lebens sein. Es geht darum, Kinder auf ihrem (Glaubens-)Weg zu begleiten, mit ihnen über Gott und die Welt zu reden, Neugier und Begeisterung zu wecken, den großen Fragen des Lebens nachzugehen, aber auch miteinander zu feiern und die Vielfalt aufzuzeigen. Um Religionslehrerin oder Religionslehrer in der Volksschule zu werden, bietet die KPH Wien/Krems ein vielseitiges und spannendes Studium mit sehr guten Berufsaussichten an. Wer...

Kirche hier und anderswo

Aufeinander hören: Kardinal Christoph Schönborn im Gespräch mit Schulamtsleiterin Annamaria Ferchl-Blum (Diözese Feldkirch).
2 Bilder

Bischofskonferenz-Tagung
Als die Bischöfe auf die Frauen hörten

Der Austausch mit Frauen in kirchlichen Leitungsfunktionen war der erste große Programmpunkt der Vollversammlung der Bischofskonferenz in Mariazell. Die Leiterin der Kontrollstelle unserer Erzdiözese, Rita Kupka-Baier, über diese Begegnung. Nach einem Gebet in der Basilika Mariazell führten die Bischöfe am 14. Juni Gespräche mit insgesamt 14 Frauen, die in den Diözesen Österreichs beziehungsweise in Ordensgemeinschaften in Leitungspositionen wirken. Der Austausch zwischen Bischöfen und Frauen...

  • 16.06.21
Indigene Familien haben eine provisorische Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen Kinderheims eingerichtet.
2 Bilder

Tragödie von Kanada
Die toten Kinder von Kamloops

Auf dem Gelände eines früheren kirchlich geführten Heims in Westkanada wurden sterbliche Überreste von 215 indigenen Kindern gefunden. In der katholischen Einrichtung waren Söhne und Töchter aus indigenen Familien zumeist zwangsweise untergebracht, um sie an die „christliche Zivilisation“ heranzuführen. Nun untersuchen Experten die Hindergründe der Todesfälle. Was Rosanne Casimir am 27. Mai mitzuteilen hatte, erschüttert die Menschen in Kanada noch immer – und mittlerweile die Welt. Die...

  • 10.06.21
Unsere  Neupriester:  Thomas Tsach, Max Angermann, Marcos Rios, Patrik Mojzis, Robert Rintersbacher.  Nicht im Bild: Karl Girisch und Joseph Swaris CM.
Video 8 Bilder

Priesterweihe am 19. Juni 2021
Sie sind berufen

Sieben Männer werden am 19. Juni zu Priestern geweiht: Vier aus dem Wiener Priesterseminar, zwei aus dem Diözesanen Missionskolleg Redemptoris Mater und ein Ordensmann von den Lazaristen. Die Neupriester über ihre Lieblings-Bibelstelle und Lieblingsspeise, über Hobbys und Lieblings-Musik. Geboren: 29. Juli 1946 in Graz Diakonatsjahr: in Wien 8., Pfarre Breitenfeld Beruf, Ausbildung, Studium: AHS-Lehrer für Deutsch, Geschichte, Ethik, Referent in den Bildungswerken der Erzdiözese Wien und...

  • 09.06.21
Wiens Bischofsvikar Dariusz Schutzki besuchte die Präsentation der Katholischen Aktion im Erzbischöflichen Palais.
Video 12 Bilder

Lange Nacht der Kirchen
Zwischen Mystik und Politik

Seit Jahren ist „DER SONNTAG“ mit Wiens Bischofsvikar Dariusz Schutzki in der „Langen Nacht der Kirchen“ in Wien unterwegs. Ein kleiner Stadtbummel am 28. Mai. Der heurige Ausgangspunkt des diesjährigen „Stadtbummels“ war um 18 Uhr die Präsentation der Katholischen Aktion unserer Erzdiözese Wien im Arkadenhof des Erzbischöflichen Palais. Im Gespräch mit dem Präsidenten der Katholischen Aktion, Walter Rijs, und KA-Generalsekretär Christoph Watz würdigte Schutzki das gesellschaftspolitische...

  • 02.06.21
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Texte zum Sonntag

Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?

Gedanken zum Evangelium: 12. Sonntag im Jahreskreis
Wenn es heute bei uns stürmt

Die Geschichte vom Seesturm ereignet sich jeden Tag.Sie erzählt von einem folgenschweren Perspektivenwechsel. Es könnte ja auch sein, dass sich diese Geschichte heute ereignet. Nicht in einem Boot und nicht am See Genesareth. In einer Pfarrgemeinderatssitzung oder beim Treffen einer Bibelrunde. Alles Menschen, denen Glaube und Kirche wichtig sind. Aber dann gibt es Situationen, da wird es ganz stürmisch. Wie es wohl weitergeht mit unserer Pfarre. Wie wenig Leute jetzt nach Corona in der Kirche...

  • 18.06.21
Senf, Blüte und Samen. Jesus wollte den Menschen das Reich Gottes so verkünden, „wie sie es aufnehmen konnten“. Die Botschaft für die Zuhörer Jesu ist jedenfalls klar: Das Reich Gottes beginnt klein und unscheinbar (es hat längst begonnen!), aber es wächst unaufhaltsam und wird zu etwas ganz Großem.

Gedanken zum Evangelium: 11. Sonntag im Jahreskreis
Kleiner Anfang – großes Ende

Jesus redet in Gleichnissen zu den Menschen seiner Zeit. Im heutigen Evangelium heißt es, „er verkündete ihnen das Wort, so wie sie es aufnehmen konnten.“ Nur seinen Jüngern erklärt er alles, wenn er mit ihnen alleine ist. Ob sie wohl für das heutige Gleichnis vom Senfkorn überhaupt noch eine Erklärung gebraucht haben? Es scheint so selbsterklärend zu sein… Mit dem Reich Gottes ist es wie…“ So beginnen die meisten Gleichnisse Jesu. Das Reich Gottes ist offenbar etwas, das sich den Menschen am...

  • 11.06.21
Dort, wo sich Menschen gegenüber dem Heiligen Geist versperren, wo sie sich ihm in den Weg stellen, etwa durch Unbarmherzigkeit, wo sie sich von der Liebe Gottes endgültig absondern – „Sünde“ hängt mit „absondern“ zusammen, dort kann es keine Verzeihung geben.
2 Bilder

Gedanken zum Evangelium: 10. Sonntag im Jahreskreis
Er ist von Sinnen

Als christlich sozialisierter Mensch fragt man sich manchmal, warum Jesus nicht von allen Menschen verstanden worden ist. Dabei haben sie ihn live gehört und gesehen, sie haben Fragen stellen können, und er hat Antworten gegeben. Doch besonders die, die ihm nahegestanden sind – verwandtschaftlich oder als theologische Insider, haben sich mit ihm schwergetan. Das Evangelium erzählt: Wieder einmal versammelt sich eine große Menschenmenge um Jesus, der den Weg zum Vater geht. Es ist ein...

  • 04.06.21
Ist es möglich, dass "Jünger zu werden" grundsätzlich etwas mit "jünger zu werden" zu tun hat? Lassen sich dafür Ansatzpunkte im heutigen Evangelium finden?

Gedanken zum Evangelium: Dreifaltigkeitssonntag
Jünger werden

Vor nicht allzu langer Zeit prangten am Stephansdom große Plakate mit der Aufschrift „Jünger werden“. Dieser mehrdeutige Slogan hat großes Aufsehen erlangt, auch bei mir. Jedes Mal, wenn ich am Dom vorbeigegangen bin, hat mich der Satz zum Nachdenken animiert. In Zeiten des Jugendkultes, wo Altern nicht gern gesehen wird, möchte jede/r gerne „jünger“ werden. Natürlich spielte die Aufschrift mit dieser Assoziation, während sie eigentlich dafür warb, sich Christus anzuschließen und ein Jünger...

  • 28.05.21

Menschen & Meinungen

Vielfalt im katholischen Leben wünscht sich Laienratspräsident Mazal.

Wolfgang Mazal neuer Laienrats-Präsident
Mit Freude katholisch sein

Der Wiener Sozialrechtler Wolfgang Mazal wurde am 19. Juni zum neuen Präsidenten des Katholischen Laienrats gewählt. Im SONNTAG-Interview betont Mazal die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Tätigkeit. Und er erläutert, wie Laien noch mehr Stimme der Kirche in der Öffentlichkeit sein können. Der Wiener Sozialrechtler Wolfgang Mazal wurde am 19. Juni zum neuen Präsidenten des Katholischen Laienrats gewählt. Im SONNTAG-Interview betont Mazal die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Tätigkeit. Und er...

  • 23.06.21
Premium
Durch die No Name City reitet niemand mehr.
2 Bilder

Anekdoten: Heiter bis heilig
Westernpredigt zu verschenken

Am 31. März 2001 wurde im niederösterreichischen Wöllersdorf unter großem Getöse die Western-Stadt „No Name City“ eröffnet. Sogar „Winnetou“ Pierre Brice war da. Johannes Gönner, damals Pfarrer in Gutenstein, wurde von seinem Dechant gebeten, eine Segnung vorzunehmen. So traf er am frühen Nachmittag ein, ausgestattet mit aller Ausrüstung und einer Predigt, in Erwartung zahlreichen Publikums. Publikum gab es reichlich – vornehmlich in Westernkleidung oder leger. Pfarrer Gönner war der einzige im...

  • 23.06.21
Rabbiner Walter Homolka (hier vor dem Landtag Brandenburg)
2 Bilder

Meinung
Das House of One – ein Lichtblick

Rabbiner Walter Homolka (57) ist Rektor am Abraham Geiger Kolleg an der Universität Potsdam. Er befürwortet den interreligiösen Dialog. Als im Jahre 1810 in Seesen am Harz die weltweit erste Reformsynagoge eröffnet wurde, war über deren Nordportal ein Spruch des Propheten Maleachi zu lesen: „Haben wir nicht alle einen Vater? Hat uns nicht ein Gott geschaffen?“ (Mal 2:10). Der Stifter der Synagoge, Israel Jacobson, setzte auf Eintracht zwischen den Religionen. Ich habe an diese Bibelverse denken...

  • 17.06.21
Ankunft von Sophia Loren am Flughafen Wien-Schwechat im Jahr 1959. An ihrer Seite: Pressebetreuer Hans Menasse.
4 Bilder

Zur EM 2021 - Aus dem Leben einer Fußballlegende
„I´m very well, thank you“

Als Sohn eines jüdischen Vaters flüchtet Hans Menasse im Alter von acht Jahren mit einem „Kindertransport“ vor der Nazi-Verfolgung nach England. Dort erfährt er durch den Fußballsport gesellschaftliche Integration. Nach seiner Rückkehr wird er zum gefeierten Fußballer und startet seine berufliche Karriere als Pressechef eines amerikanischen Filmverleihs. Hans Menasse ist zufrieden. Er hat seinen täglichen Spaziergang in der Nähe des Hundertwasserhauses in Wien-Landstraße, wo er mit seiner Frau...

  • 17.06.21

Bewusst leben & Alltag

Papas sind Gesprächspartner,  Vertrauter, Motivator, Beschützer, Spielpartner und vieles mehr für ihre Kinder.
3 Bilder

Am 13. Juni ist Vatertag
Was Papas fürs "Papa-Sein" brauchen

Väter wollen heute vor allem eines: Aktiv am Leben ihrer Kinder teilnehmen. Um sie bei diesem Ansinnen zu unterstützen, haben Corina Zaloha und Denise Winkler, Gründerinnen der Familienbegleitung „WinZal“, den „Papa-Crashkurs“ entwickelt. Wir haben mit ihnen darüber gesprochen, warum Papas den Austausch mit Gleichgesinnten genauso brauchen wie Mamas, welche besonderen Qualitäten Papas ins Familienleben einbringen und was es braucht, damit die Väterkarenz nicht nur graue Theorie bleibt. Ein...

  • 12.06.21
Christliche Werte werden durch die Ich-Erzählerin vorbildhaft umgesetzt: Liebe, Freundschaft, das Einstehen für Schwächere und Andersartige, der Einsatz für Geschwister, die Versöhnung nach Konflikten, das Aushalten einer schmerzlichen Lebensrealität.
5 Bilder

Debatte um Jugendbuchpreis
Keine Ohren für den Klang des Papierklaviers

Verliert die Kirchenleitung die Lebensrealität von Jugendlichen zunehmend aus den Augen? Die Verweigerung des deutschen Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises an das Buch „Papierklavier“ der österreichischen Autorin Elisabeth Steinkellner bleibt unverständlich. Wir stellen das Buch vor und erklären die Hintergründe der Debatte. Der Roman „Papierklavier“ der niederösterreichischen Autorin Elisabeth Steinkellner schildert in Tagebuchform die Alltagswelt der 16-jährigen Maia. In raschem...

  • 02.06.21
Eine Zeit fern vom Alltag - die Mutter-Kind-Woche der Frauenbewegung

Mutter-Kind-Wochen
Endlich Urlaub

Bereits seit 1997 bieten die Mutter-Kind-Wochen der Katholischen Frauenbewegung der Erzdiözese Wien Müttern und ihren Kindern Erholung, Entspannung, Spaß und mehr. In diesem Jahr findet die Urlaubswoche vom 25. bis zum 30. Juli statt. Einige Plätze sind noch frei. Südöstlich von Steyr in Oberösterreich, am Rande des Nationalparks Kalkalpen liegt Kleinraming. Saftige grüne Wiesen und dichte Wälder prägen die bergige Landschaft. Hier wird vom 25. bis zum 30. Juli die Mutter-Kind-Woche der...

  • 01.06.21
Ein gutes Spiel zaubert ein breites Lachen ins Gesicht – kann aber darüber hinaus noch viel mehr.
3 Bilder

Laufen, springen, Bälle werfen und mehr
Spielen macht Kinder stark

Bildung ist wichtig für Kinder. Das wissen nicht nur Eltern, die ihre Kinder in den vergangenen Monaten im Home-Schooling, Distance Learning und Schichtbetrieb erlebt haben. Aber zur Bildung gehört mehr, als in die Schule zu gehen, Wissen vermittelt zu bekommen, zu lernen und Leistung zu bringen. Zur Bildung gehört auch das Spielen – und das in ganz einzigartiger Weise. Ein Interview zum Weltspieletag am 28. Mai mit Veronika Schippani von der Katholischen Jungschar Wien. Hätten Sie es gewusst?...

  • 26.05.21

Gesellschaft & Soziales

Die KPH Wien/Krems bietet einen breiten Fächer an Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten an.
Video 5 Bilder

Eine Ausbildung – zwei Berufe
Kinder brauchen Menschen, die sie im Glauben begleiten

Religionsunterricht soll abwechslungsreich und immer am Puls des Lebens sein. Es geht darum, Kinder auf ihrem (Glaubens-)Weg zu begleiten, mit ihnen über Gott und die Welt zu reden, Neugier und Begeisterung zu wecken, den großen Fragen des Lebens nachzugehen, aber auch miteinander zu feiern und die Vielfalt aufzuzeigen. Um Religionslehrerin oder Religionslehrer in der Volksschule zu werden, bietet die KPH Wien/Krems ein vielseitiges und spannendes Studium mit sehr guten Berufsaussichten an. Wer...

  • 09.06.21
Die große Motivation, das Beste für die Frauen und ihre Kinder herauszuholen, ist wohl auch verantwortlich dafür, dass im vergangenen Jahr – allen Schwierigkeiten zum Trotz – sogar neue Projekte entstanden sind.
2 Bilder

Hilfe für Schwangere, Mütter und Kinder in Not
Wir lassen uns von Corona nicht aufhalten!

1.244 Beratungsgespräche hat die Familien-, Rechts- und Schwangerenberatungsstelle der St. Elisabeth-Stiftung der Erzdiözese Wien im vergangenen Jahr geführt – eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um knapp 23 Prozent. Wir haben Nicole Meissner, Geschäftsführerin der St. Elisabeth-Stiftung, getroffen und mit ihr über das vergangene Jahr gesprochen – über Unterstützung, die trotz großer Schwierigkeiten ankommt, über Zuwendung, die auch mit Abstand und Maske funktionieren muss, und über das...

  • 05.05.21
Sozialethiker Alexander Filipovic: "Die Kirche kann sich nicht neutral gegenüber gesellschaftlichen und politischen Fragen verhalten".
2 Bilder

Zum „Tag der Arbeit“ am 1. Mai
Rerum novarum – die "Mutter" aller Sozial-Enzykliken

Vor 130 Jahren veröffentlichte Papst Leo XIII. die erste Sozialenzyklika unserer Kirche. Im SONNTAG-Interview erläutert der Wiener Sozialethiker Alexander Filipovic die bleibende Bedeutung dieses päpstlichen Rundschreibens und der Katholischen Soziallehre. Schon die Anfangsworte der Enzyklika sind wie ein Programmhinweis und eine Lesehilfe: "Rerum novarum" – "Der Geist der Neuerung". Gemeint war damit die "Arbeiter-Frage". Was die bleibende Bedeutung dieser am 15. Mai 1891 erschienenen...

  • 01.05.21
Mit seinem Buch "Gut, Mensch zu sein" hat sich Klaus Schwertner viel von der Seele geschrieben.
3 Bilder

Sozialer Influencer
Eine Portion Hoffnung und Zuversicht

Das Match Gut gegen Böse ist noch nicht entschieden! Mit seinem ersten Buch „Gut, Mensch zu sein“ will Klaus Schwertner den Menschen in Krisenzeiten Lust auf das Gute machen. Es ist ein Buch, das viel über die Caritas und auch über ihn selbst verrät. Klaus Schwertner engagiert sich. Der Generalsekretär der Caritas Wien kommt 2015 mit „dirty body“ zum Life-Ball, um auf das Sterben von Flüchtlingen im Mittelmeer aufmerksam zu machen. Zu Neujahr 2018 startet er den weltweiten #flowerrain gegen die...

  • 29.04.21

Reisen

Anzeige
Das Stift Admont besitzt die größte Klosterbibliothek der Welt.
6 Bilder

Busreise nach Admont, Seckau und Jeruzalem: 9.7.-11.7.2021
Verrückte Paradiese

Für gewöhnlich, sagt Viktor Frankl, sieht der Mensch nur das Stoppelfeld der Vergänglichkeit; was er übersieht, sind die vollen Scheunen der Vergangenheit.  Diese Gruppenreise versteht sich u.a. als Suche nach den spirituellen Kostbarkeiten in den klösterlichen Scheunen der steirischen Vergangenheit. Reisetermin: 9.7.–11.7.2021 Preise: Preis pro Person im Doppelzimmer: € 587,- Einbettzimmerzuschlag: € 40,- Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen Leistungen: Bustransfer ab Bruck a.d. Leitha und...

  • 12.03.21
Anzeige
Blick von der "Dominus Flevit"-Kirche auf dem Ölberg in Richtung Altstadt von Jerusalem
3 Bilder

VERSCHOBEN: Dank-Wallfahrt mit P. Karl Wallner: 12.8.-19.8.2021
Danken im Heiligen Land

Wir möchten zum Pilgern Mut machen und nach diesen schrecklichen Wochen der Ausgangssperren mit Ihnen die Sehnsucht teilen, jene Orte zu besuchen und zu erleben, wo Jesus und seine Jünger gewirkt haben. Das „5. Evangelium“, wie die Kirchenväter sagten. An den Original­orten wird die Bibel konkret und lebendig. Viele erzählen, dass man nach so einer Reise mit tieferem Verstehen glaubt, fühlt und die Bibel mit anderen Augen sieht. Reisetermin: 12.8.-19.8.2021 Preise: Doppelzimmer € 1.780,- p.P....

  • 08.03.21
Anzeige
Blick von der Dominus Flevit-Kirche zum Tempelberg.

Israel und Jordanien: 26.10.-2.11.2021
Spurensuche im Land des Alten und Neuen Testaments

Jubiläumsreise der Pfarre Gänserndorf. Geistliche Reisebegleitung durch Pfarrer Helmut Klauninger.  Heilige Messen an den Höhepunkten der christlichen Stätten. Reisetermin: 26.10.-2.11.2021 Preise: Preis pro Person im Doppelzimmer: € 1.695,- Einbettzimmerzuschlag: € 470,- Mindestteilnehmerzahl: 35 Personen Leistungen: Linienflug Wien–Tel Aviv–Wien7 Nächtigungen in gehobenen Mittelklassehotels HalbpensionRundreise und Besichtigungen laut Programm Eintritte laut Programmörtliche deutschsprachige...

  • 07.02.21
  • 1
Anzeige
Blick über Jerusalem

Heiliges Land: 24.10.-31.10.2021
Das 5. Evangelium

Eine Pilgerreise ins Heilige Land mit der Pfarre Hainburg. Geistliche Reisebegleitung durch Pfarrer Othmar Posch. Reisetermin: 24.10.-31.10.2021 Preise: Preis pro Person im Doppelzimmer: € 1.690,- Einbettzimmerzuschlag: € 499,- Mindestteilnehmerzahl: 35 Personen Leistungen: Linienflug Wien–Tel Aviv–Wien7 Nächtigungen in gehobenen Mittelklassehotels HalbpensionRundreise und Besichtigungen laut Programm Eintritte laut Programmörtliche deutschsprachige ReiseleitungGeistliche Reisebegleitung durch...

  • 07.02.21
  • 1

Redaktionelles

Sophie Lauringer und Roman Gerner: "Für die beste Story der Welt - nämlich das Evangelium - wollen wir ein breiteres Publikum erreichen."

Ihre Story ist die Frohbotschaft

Die Kirche muss die Vielfalt ihres Kommunikationsangebotes mit Umsicht ausbauen, besonders was den Bereich der digitalen Kompetenzen betrifft: Dafür haben sich die neue Chefredakteurin der "SONNTAG", Sophie Lauringer, sowie der seit einem Jahr amtierende Geschäftsführer des Medienhauses der Erzdiözese Wien, Roman Gerner, im Doppelinterview mit der Zeitschrift "Academia" des Österreichischen Cartellverbandes ausgesprochen. Beide sind bekennde Mitglieder in farbentragenden Verbindungen: Gerner im...

  • 25.05.21
„Wir katholische Journalistinnen und Journalisten sollen immer nahe bei den Menschen sein.“
Video 4 Bilder

Die neue SONNTAG-Chefredakteurin Sophie Lauringer
... für Veränderungen muss man arbeiten!

Ab 1. März wird Sophie Lauringer, die 17 Jahre lang die Öffentlichkeitsarbeit für die Salesianer Don Boscos geleitet hat, neue Chefredakteurin des SONNTAG. Es ist eine „Rückkehr ins Medienhaus", denn vor dem Jahr 2002 hat sie für das damals „junge" Radio Stephansdom gearbeitet. Sie ist damit nach Elvira Groiss und Marie-Theres Hemberger bereits die dritte Frau in dieser Position. Wir haben sie nach ihren Schwerpunkten und Zielen gefragt. Wir kennen uns schon lange – immerhin war ihr Vater im...

  • 24.02.21
2 Bilder

Ein Leitfaden über unser digitales Angebot 4
Die SONNTAG-Themen auf unserer neuen Homepage

Seit der Fastenzeit hat der SONNTAG nach vielen Jahren Unterbrechung wieder einen eigenen Internetauftritt. Der neue Anlauf gelang gemeinsam mit allen neun diözesanen Kirchenzeitungen unter www.meinekirchenzeitung.at. Das hat für unsere Leserinnen und Leser auch den Vorteil, sich Informationen „quer durch den kirchlichen Gemüsegarten“ ansehen zu können. Interessieren Sie sich speziell für Themen aus der Erzdiözese Wien, so kommen Sie unter www.dersonntag.at direkt auf die Unterseite. Das kleine...

  • 29.09.20
2 Bilder

Ein Leitfaden über unser digitales Angebot 3
Die Lesefunktion macht das ePaper viel leichter lesbar!

Vielleicht waren Sie in den vergangenen Tagen neugierig und haben uns unter www.dersonntag.at auf unserer Internetseite besucht. Über den Reiter „ABO“ –> aktuelles ePaper oder direkt über den Button ePaper im orangen Balken kommen Sie zur Voransicht der aktuellen Ausgabe - bitte um Geduld, das kann ein paar Sekunden dauern! Auch wenn Sie (noch) nicht Abonnent des SONNTAG sind, können Sie die ersten sechs Seiten der jeweiligen Ausgabe lesen – Abonnenten der Printausgabe haben noch bis Herbst die...

  • 25.08.20

Pfarrblatt

Inserate fürs Pfarrblatt - ePaper-App

Danke, dass Sie den SONNTAG unterstützen, indem Sie unsere Inserate in Ihrem Pfarrblatt einbinden. Folgende Formate stehen für die Bewerbung der ePaper-App zur Verfügung. Einfach anklicken und herunterladen! ePaper-App, A4, hoch, 4c ePaper-App, A5, quer, 4c

  • 27.10.20
  • 1

Inserate fürs Pfarrblatt - SONNTAG-Abo

Danke, dass Sie den SONNTAG unterstützen, indem Sie unsere Inserate in Ihrem Pfarrblatt einbinden. Folgende Formate stehen zur Verfügung. Einfach anklicken und herunterladen! SONNTAG-ABO, A6, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A6, quer, 4cSONNTAG-ABO, A7, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A7, quer, 4cSONNTAG-ABO, A8, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A8, quer, 4c

  • 23.02.20
  • 1

Kunst & Kultur

Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit auf dem Georgenberg in Wien-Mauer (von Osten).
Video 4 Bilder

Ausstellung zur Wotrubakirche
Ein "Bollwerk des Glaubens"

Eine Ausstellung im Belvedere 21 dokumentiert die Entstehungsgeschichte der Wotrubakirche vom bildhauerischen Entwurf Fritz Wortrubas bis zur architektonischen Umsetzung in den 1970er-Jahren. Im SONNTAG lesen Sie dazu die spannenden Hintergründe des Kirchenbaus rund um die von den Sowjets entführte Margarethe Ottillinger und ihren Anstoß zum Bau der außergewöhnlichen Kirche. Als bei der feierlichen Einweihung der „Kirche zur heiligsten Dreifaltigkeit am Georgenberg“ am 24.Oktober 1976 der...

  • 17.06.21
Hassliebe: George und Martha sind in ihrer Ehe gefangen.
Video 7 Bilder

Lautstarke Ehehölle
Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

Der Theaterklassiker von Edward Albee (1928-2016) wird bis Ende Juni im Wiener TAG gespielt. Man nehme Geschichtsprofessor George und seine Frau Martha, die Tochter des College-Gründers in der amerikanischen Provinz, die ohne Aufgaben und Herausforderungen zur Alkoholikerin geworden ist. Man lasse dieses seit Jahrzehnten mit intellektuellen Wortspielen jonglierende Paar auf einen jungen Ehrgeizling und dessen naive Frau als eine Art Ken-und-Barbie-Puppen-Verschnitt treffen und staune, welches...

  • 17.06.21
Den Herzschlag Jesu erspüren. Gehen auf alten Wegen. Die kleine Raupe Nimmersatt.
4 Bilder

Lesevergnügen
Buchtipps für den Monat JUNI

Jesus nahekommen In 32 thematischen Abschnitten nähert sich der langjährige Grazer Neutestamentler Peter Trummer in seinem jüngsten Buch Jesus und seiner Botschaft an. Dabei ist er ständig bemüht, im Gespräch mit den gängigen Übersetzungen der Bibel wie der Einheitsübersetzung oder der Lutherbibel den Kern der biblischen Texte anhand des Urtextes freizulegen. Was Trummer auf Seite 103 als Aufgabe des apostolischen und kirchlichen Dienstes beschreibt, ist die Zielsetzung des anregenden Buches:...

  • 02.06.21

Endlich Frühling

Tief unter der Erde wohnt „Mutter Erde“ mit ihren „Wurzelkindern“ und vielen kleinen und großen Insekten. Im Winter schlafen alle tief und fest, doch wenn die kalte Jahreszeit zu Ende gehen soll, dann weckt „Mutter Erde“ die kleine Bewohnerinnen und Bewohner – ist doch, damit es wirklich Frühling werden kann, eine Menge zu tun: Die Bienen müssen gebürstet und die Marienkäfer mit roter und schwarzer Farbe frisch bemalt werden. Und  natürlich braucht jedes der Wurzelkinder ein Kleidchen, damit...

  • 21.05.21

Serien

Premium
Blick über den unteren Abschnitt der Wachau bei Dürnstein (Bildmitte) von der Ferdinandwarte aus.
41 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_3: Diözese St. Pölten
Jakobsweg auf Römerpfaden

Der Jakobsweg durchquert von Ost nach West das Bundesland Niederösterreich und auch die Diözese St. Pölten vom Rieder­berg bis St. Pantaleon. In Mautern südlich von Krems vereinigt er sich mit dem Weinviertler Jakobsweg. In Mautern beginne ich meinen Pilgertag. Einmal um die Kirche – mit dem Pfarrhof aus der Renaissancezeit ein malerisches Ensemble. An der Kirchentüre ein Hinweis: „Die Türe klemmt fallweise – bitte fest anziehen.“ Noch ein Versuch. Nein, die Türe klemmt nicht, die Kirche ist um...

  • 23.06.21
Premium
Tobias heilt seinen Vater: Werkstatt des Rembrandt Harmensz. van Rijn, 1636, Staatsgalerie Stuttgart.
2 Bilder

Biblische Gestalten - Tobit und Tobias
Erwarte das Unerwartete

Gottes Wege und Ideen für unser Leben sind oft höchst überraschend und wirken heilvoll, wo wir es vielleicht gar nicht mehr erwarten. Diese hoffnungsvolle und frohmachende Botschaft ist einer der vielen wunderbaren Aspekte des Buches Tobit. Die Lebensgeschichte des gottesfürchtigen Tobit, seines Sohnes Tobias und deren Familie (wieder einmal) zu lesen ist aber nicht nur deshalb eine gute Idee. "Gott ist gut" – für Tobit und seinen Sohn Tobias ist die Bedeutung ihres Namens gleichsam...

  • 23.06.21
Stephanus in Wien. Der Steinmetzmeister und Bildhauer Johann Jacob Pock gestaltete Mitte des 17. Jahrhunderts das neue Hochaltar-Bild des Stephansdomes. Das 28 Quadratmeter große Werk zeigt die Steinigung des heiligen Stephan, im Hintergrund ist eine Menschenmenge zu sehen, in der weitere Heilige repräsentiert sind – ein Hinweis auf das Allerheiligenpatrozinium.
3 Bilder

Biblische Gestalten - Stephanus
Stephanus hat den Durchblick

Er ist bis heute einer der bekanntesten und am meisten verehrten Heiligen: der Diakon und Missionar Stephanus. Barbara Lumesberger-Loisl, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Österreichischen Katholischen Bibelwerks, über den ersten christlichen Märtyrer, dessen freimütiges Zeugnis, Gottvertrauen und Vergebungsbereitschaft bis heute zur Nachahmung einladen. Er ist der Hauptpatron der Metropolitankirche, unseres „Stephansdoms“, in Wien: der heilige Stephanus, dessen Fest am 26. Dezember begangen...

  • 17.06.21
Premium
Das Heidentor ist Österreichs bekanntestes römisches Baudenkmal.
11 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_2: Erzdiözese Wien
Auf den Spuren der Römer

Der Jakobsweg Römerland Carnuntum führt stromaufwärts die Donau entlang und verbindet die europäischen Hauptstädte Bratislava und Wien. Es sind durchwegs ebene Wege, auf denen es sich auch als Familie gut „pilgern“ lässt. Ein absolutes Plus ist die Verkehrsanbindung an die Schnellbahnlinie 7, die parallel zum Jakobsweg verläuft und kurzfristige Planänderungen erlaubt. Dazu kommt viel Grün im Bereich des Naturparks Donau-Auen und eine Menge römischer Geschichte – vom Heidentor über das Museum...

  • 15.06.21

Kirche, Feste, Feiern

Emmausgang: Mit dem Schritte-Zähler zu Ostern unterwegs.

Initiative der Seniorenpastoral
Emmaus-Gang mit dem Schritte-Zähler

In Bewegung bleiben und dabei eine spirituelle Erfahrung machen, dazu lädt ein anregendes Projekt der Seniorenpastoral ein. Heuer werden nicht viele Emmaus-Gänge in den Pfarren angeboten. Gerade in Zeiten wie diesen ist es aber doppelt wichtig, sich aufzumachen und in Bewegung zu bleiben“, sagt Beatrix Auer, die Leiterin der Seniorenpastoral in unserer Erzdiözese. „Wir laden Sie zu einem anderen Emmaus-Gang ein – Schritte der Zuversicht, ich für dich, du für mich, miteinander nach Emmaus“,...

  • 04.04.21
6 Bilder

Die Heilige Woche
In sieben Schritten auf Ostern zu

Die Karwoche ist für die Christen die wichtigste Woche des Jahres. Sie wird auch „Heilige Woche“ genannt und gibt uns Gelegenheit, die zentralen Ereignisse der Erlösung vertieft zu betrachten. In seinem Buch „Sieben Schritte ins Leben. Ostern entgegengehen – ein spiritueller Weg“ leitet Anselm Grün an, jeden Tag der Karwoche ganz bewusst zu begehen. Wir stellen das Buch und einige Gedanken daraus vor. Die Vorsilbe „Kar“ leitet sich vom althochdeutschen „kara“ oder „chara“ für Klage, Kummer,...

  • 25.03.21
Weidenkätzchen - ein Schutzsymbol.
3 Bilder

Kräuterpfarrer Benedikt
Palmkätzchen statt Palmwedel

Nachweisbar seit dem achten Jahrhundert wird das Binden des Palmbuschen in der christlichen Welt gepflegt. Dieser soll an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnern. Wie viele Bräuche hat dieser heidnischen Ursprung, denn in der vorchristlichen Zeit waren die geschmückten, grünen Sträuße ein Symbol für den beginnenden Frühling und das Wiedererwachen der Vegetation. Denn so der bekannte Kräuterpfarrer Herr Benedikt Felsinger, Prämonstratenser-Chorherr des Stiftes Geras, gegenüber dem SONNTAG: „Gott...

  • 25.03.21
Einer der Esel in Baumgarten (Pfarre „Heilige Mutter Teresa“, Wien 14).
3 Bilder

Eindrucksvolle Palmprozession
Der Esel ist ein königliches Reittier

In den Pfarren Baden-St. Stephan und „Heilige Mutter Teresa“ (Dekanat Wien 14) werden am Palmsonntag Esel bei der Palmprozession mitgeführt. Dechant und Pfarrer Clemens Abrahamowicz hat seit seinem Beginn als Pfarrer schon Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts in seinen Pfarren Neusimmering (Wien 11), in Baumgarten (Wien 14) und jetzt in Baden-St. Stephan Esel bei der Palmsonntags-Liturgie „eingesetzt“. In Baden-St. Stephan sind es seit ein paar Jahren sogenannte...

  • 25.03.21

Sonderthemen

Abendstimmung am Schober mit Blick auf Thalgau.
6 Bilder

Nachgefragt
Vermissen Sie die Ferne?

Die Corona-Pandemie hat das Reisen stark eingeschränkt. Jutta Steiner hat Prominente nach ihrem Sehnsuchtsort und ihrer Kur gegen Fernweh befragt. Kleine Entdeckungen. Eine meiner besonderen Lieblingsland­schaften ist das Mühlviertel, wo ich aufgewachsen bin. Im Sommer ist es eine wunderbare Umgebung zum Wandern und Radfahren, im Winter zum Langlaufen. In den letzten Monaten habe ich – coronabedingt – viele Wanderungen in und rund um Wien unternommen. Es ist eine Chance, die nähere Umgebung...

  • 31.03.21
Das „literarische“ Gipfelkreuz auf dem Traunspitzl in den Loferer Steinbergen.
2 Bilder

Kreuz-Geschichte(n)
Auf allen Gipfeln steht ein – Kreuz

Natur erleben, eine Bergtour unternehmen ist selbst in Coronazeiten möglich. Oben am Gipfel zu stehen, gibt einem ein befreiendes Gefühl. Und lässt manchen darüber grübeln, warum eigentlich auf fast jedem Gipfel der Alpen ein Kreuz steht. Ein „Grübler“ hat dazu ein ganzes Buch mit Geschichten gefüllt. Die letzten Schritte, alle Kräfte sammeln, noch einmal tief durchatmen. Endlich, da steht es, das Kreuz, der Endpunkt der anstrengenden Bergtour. Ein Ziel, das selbst in diesen Zeiten ohne Maske...

  • 31.03.21
SchülerInnen der Höheren Lehranstalt für Mode in Mödling stellen Kostüme her.
3 Bilder

Passionsspiele St. Margarethen
Ein rot gewandeter Jesus am Kreuz im Steinbruch

„Emmaus – Geschichte eines L(i)ebenden“ – diesen Titel trägt die Neuinszenierung der Passionsspiele St. Margarethen, die diesen Sommer im bekannten burgenländischen Steinbruch stattfinden werden. Ein Gespräch mit dem Regisseur über coronabedingte Onlineproben, den neuen Text und ungewohnte Szenen. Jesus wird in blutrotem Gewand gekleidet am Kreuz hängen. Das wird vielleicht so manchen Zuseher irritieren, trägt doch Jesus sonst ­traditionell einen Lendenschurz. Aber das Publikum mit seinen...

  • 31.03.21
Exerzitien sind geistliche Übungen. In Verbindung mit dem Schauen der wundersamen Gebirgswelt und dem gleichmäßigen Steigen verbinden sie sich zu einem spirituellen Erlebnis.
2 Bilder

Exerzitien an ungewöhnlichen Orten
„Viele Wege führen zu Gott. Einer davon geht über die Berge“

Bernhard Kellner ist leidenschaftlicher Bergsteiger. Einmal im Jahr zieht sich der Journalist und Pressesprecher der Erzdiözese München-Freising zu geistlichen Übungen ins Gebirge zurück. Im Sommer 2020 verbrachte er seine Bergexerzitien im Steinernen Meer in den Berchtesgadener Alpen. Mein Herz verwandelt sich in den Bergen. Als wir an einem verregneten Junitag 2020 von Salet am oberen Ende des Königssees den steilen und glitschigen Sagerecksteig empor­klimmen, höre ich schon nach wenigen...

  • 31.03.21

Kommentare & Blogs

215 Kinderleichen in Kanada gefunden

In Kanada wurden in der Umgebung einer „Erziehungsanstalt“ 215 Kinderleichen gefunden. Wie Tiere in der Erde verscharrt: Diese ist nur der Schlusspunkt eines Genozids an den „American Natives“. Vor über hundert Jahren wurde den Ureinwohnern Amerikas alles genommen: Land, Nahrung, Existenz und das Leben. Das Einzige, was die weißen Eindringlinge diesen gebrochenen Menschen gaben, war Feuerwasser und dies in reichem Maße. Wer eine Entschuldigung der Usurpatoren erwartet, wartet vergeblich. Ich...

  • 22.06.21

Impuls zum Evangelium

Betrifft: Rubrik „Impuls zum Evangelium" im „SONNTAG" Sehr geehrte Frau Mag. Lauringer! Vorerst darf ich meine Gratulation zur Übernahme der Redaktion der Zeitschrift „SONNTAG" aussprechen. Mit Interesse verfolge ich , wie im Inhalt Bewährtes bewahrt und Neues eingeflochten wird. Leider vermisse ich schmerzlich die Rubrik "Impuls zum Evangelium", die bisher rechts vom Evangelium auf der rechten Seite (Seite 13) zu finden war. Ein Platzproblem kann es ja nicht sein. Vermutlich wollen Sie jedoch...

  • 15.06.21

Argumente für den Diskurs anbieten statt Stimmungen verbreiten

Zum Artikel: Keine Ohren für den Klang des Papierklaviers Sehr geehrte Damen und Herren, 1.) Es ist mir äußerst unverständlich, wie die "Kirchenzeitung" - also "Der SONNTAG" die Entscheidung der deutschen Bischofskonfer enz kritisiert. In einer Zeit, wo sich Jungendliche mit ihrer Identitätsfindung ohnedies schwertun, wo es viel Verwirrung über sexuelle Identität gibt (wird doch ein homosexueller und transgender Lebensstil immer mehr propagiert), wollen es die deutschen Bischöfe den...

  • 14.06.21

Endlich jeden Sonntag eine Möglichkeit, Gottesdienst mitzufeiern.

Sehr geehrte Damen und Herren! Mein Mann und ich sind seit langem Abonnenten des „SONNTAG". Wir wenden uns daher an Sie, weil es uns nicht möglich ist, uns zu registrieren (der Link funktioniert nicht). Zum Artikel vom Hirtenhund vom 30.5. möchten wir doch Stellung beziehen. Wir sind beide aktiv in unserer Pfarre tätig, leider gehört mein Mann zur Hochrisikogruppe und musste zu Hause bleiben. In dieser Zeit haben wir ein Ehepaar kennengelernt, er ist über 90, hatte einen Schlaganfall und kann...

  • 14.06.21

Leserreporter

2 Bilder

Sendung
Stammersdorf: Bischofsvikar Schutzki sendet 12 Diakon-Anwärter

Seit Jänner 2019 bereiten sich nun 15 Männer auf das Amt des Diakons vor. Davon sind 12 aus der Erzdiözese Wien und drei aus der Diözese Eisenstadt. Ein wichtiger Schritt im Rahmen der Ausbildung ist die Übertragung der Ämter durch den Bischof. Nachdem der erste Termin im Jänner 2021 wegen Einschränkungen im Zusammenhang mit der Pandemie noch abgesagt werden musste, konnte in kleinem und sehr eingeschränktem Rahmen am 12. März die Beauftragungsfeier stattfinden. In der wunderschönen Pfarrkirche...

  • 06.04.21
Frauen aus dem Volk der Dagaare mit der ersten vollständigen Bibel in Dagaare. „Diese Übersetzung ermöglicht es uns, das Wort Gottes besser zu verstehen und, was noch wichtiger ist, es in die Praxis umzusetzen“, sagt Céline Hien (rechts) im November 2020 bei der Veröffentlichung der Bibelübersetzung.

Bibelübersetzung
Vollständige Bibel bereits in 704 Sprachen übersetzt

Trotz der weltweiten Einschränkungen durch die Corona-Pandemie konnten im vergangenen Jahr Übersetzungsprojekte in 66 Sprachen fertiggestellt werden. In 46 Sprachen wurde die Bibel zum ersten Mal übersetzt. Dies teilt der Weltbund der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) in seiner Statistik zur Bibelübersetzung für das Jahr 2020 mit. Die vollständige Bibel kann damit erstmals in über 700 Sprachen gelesen werden. Insgesamt erreichen die von den Bibelgesellschaften im Jahr 2020...

  • 24.03.21
7 Bilder

Offene Kirche
Offene Kirche - ein Angebot für unsere Erstkommunionkinder

Seit dem zweiten Lockdown ist unsere Kirche, Inzersdorf Sankt Nikolaus, an 3 Tagen für je 2 Stunden geöffnet. In der Kirche selbst, lassen wir das Kirchenjahr nicht spurlos vorübergehen. Und da ja Weihnachten eine kurze Unterbrechung brachte, war ab der Weihnachtszeit unsere Kirche besonders schön geschmückt. Und das war der Anstoß für die besondere Einladung an unsere Erstkommunionkinder. Per Mail wurden alle angeschrieben, doch einmal zur „Offenen Kirche“ zu kommen und die Bibelgeschichten zu...

  • 19.01.21
  • 1
Emil Lusser bringt Schulklassen bei digitalen Schulführungen die umfangreiche Bibelsammlung des Bibelzentrums näher.

Bibel und Schule
Neu: Digitale Schulklassen-Führungen durchs Bibelzentrum

Ab 30. November bietet das Bibelzentrum am MuseumsQuartier in Wien individuelle Live-Führungen via Videokonferenz für Schulgruppen aus ganz Österreich an. Das neue Angebot soll in Zeiten des distance learnings Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, im Rahmen des Religionsunterrichts virtuell das Bibelzentrum zu besuchen und anhand der umfangreichen Bibelsammlung die Entstehung, Geschichte und Bedeutung der Bibel kennenzulernen. Das Angebot richtet sich an Schulklassen ab der 4. Klasse...

  • 27.11.20
  • 1

Glaube & Spiritualität

Darstellung des Heiligen Geistes als Taube, Gian Lorenzo Bernini, Glasmalerei, Cathedra Petri, Petersdom, Vatikanstadt, ca. 1660
2 Bilder

Pfingsten
Wer ist der Heilige Geist?

Er ist bisweilen der große Unbekannte im Leben der Kirche: der Heilige Geist. Dabei ist er ist nicht „konservativ“, (nur) alles bewahrend, sondern er ist immer neuer Aufbruch. Dogmatikprofessor Josef Weismayer auf der Suche nach Antworten. Wir stellen diese Frage oft am Pfingstsonntag. Vielleicht fällt uns da als erstes eine Antwort aus dem Katechismus ein: Der Heilige Geist ist die dritte göttliche Person. Aber diese Antwort führt uns nicht wirklich weiter, denn: Was ist mit „Person“ gemeint?...

  • 23.05.21
Die Erinnerung an die Worte Jesu ist hochpolitisch und gefährlich. Sie könnte das eigene gemütliche Leben ändern. Denn Christsein ist immer auch Auftrag zur Welt(mit)gestaltung.
2 Bilder

Buchtipp der Woche
Was würde Jesus tun und was nicht?

Ein anregendes Buch für heutiges politisches Handeln basiert auf einer faszinierenden Auslegung des Neuen Testaments. Für Sie gelesen. Was Jesus heute tun würde, was er alles anders machen würde – all diese Überlegungen sind in den letzten Jahrzehnten in diversen Büchern, die oft Bestseller wurden, abgehandelt worden. Immer wussten die Autorinnen oder Autoren – woher auch immer – was Jesus anders gemacht hätte oder anders machen würde. Wirklich wohltuend ist hingegen das Buch von Daniela...

  • 02.05.21
Ich rede gut über dich. Natürlich: Man muss auch manchmal den Finger auf Wunden legen, Kritik üben. Was heute freilich oft fehlt, ist die Hochschätzung des anderen, ein grundsätzliches Wohlwollen für ihn und seine Anliegen.
2 Bilder

Caritas-Fachtag
Auf das "Du" gut achtgeben

Beim Online-Caritas-Fachtag aller drei Vikariate am 16. April stellte Joachim Wanke, Altbischof der Diözese Erfurt, die sieben neuen Werke der Barmherzigkeit vor. Die klassischen Werke der Barmherzigkeit (nachzulesen im Matthäusevangelium, Kapitel 25): Hungrige speisen, Durstige tränken, Fremde beherbergen, Nackte bekleiden, Kranke pflegen, Gefangene besuchen und Tote bestatten wurden von Bischof Joachim Wanke im Elisabeth-Jahr 2007 zum 800. Geburtstag der Heiligen neu formuliert. ▶ Einem...

  • 22.04.21
Hubert Philipp Weber: "Der Tod ist im Leben präsent. Auch mein eigenes Leben geht auf den Tod zu... "
3 Bilder

Die sogenannten "letzten Dinge"
Wir dürfen hoffen, dass die Hölle leer ist...

Was kommt nach dem Tod? Diese Frage beschäftigt die Menschen seit Jahrtausenden. Im SONNTAG-Interview erläutert Hubert Philipp Weber, was es mit dem Himmel auf sich hat, was mit der Hölle und warum die Lehre vom Fegefeuer in Wirklichkeit ein Heilskonzept ist. Warum ist es um die sogenannten "letzten Dinge" wie Himmel, Hölle oder Fegefeuer in jüngerer Zeit eher still geworden? Das wollte der SONNTAG von Hubert Philipp Weber wissen. Er schrieb jüngst das Buch "Leben nach dem Tod. Die christliche...

  • 21.04.21

Geschichtliches & Wissen

4 Bilder

Fastenhirtenbrief von Kardinal Innitzer 1946
„Ihr müsst alle Laienapostel werden"

Anbei der Fastenhirtenbrief im Wortlaut: Fastenhirtenbrief 1946 THEODOR, der heiligen römischen Kirche Kardinalpriester zum heiligen Chrysogonus, von Gottes und des Apostolischen Stuhles Gnaden Erzbischof von Wien und Apostolischer Administrator des Burgenlandes, erbietet allen Gläubigen Gruß und Segen im Herrn. Geliebte Diözesanen!      Zum ersten Mal darf Euer Bischof wieder am Beginn der hl. Fastenzeit ein freies Hirtenwort an Euch richten. Die Schrecken des Jahres 1945 sind vorüber. So...

  • 04.04.21
Heiliges Grab in Gnadendorf

Katholisches Brauchtum rund um die "heiligen drei Tage"
Heiliges Grab und Osterlachen

Rund um die „heiligen drei Tage“ zwischen Gründonnerstag und Ostersonntag gibt es vielfältiges katholisches Brauchtum. Leider ist vieles in Vergessenheit geraten. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich als junger Feuerwehrmann im Weinviertel am Karsamstag eine Stunde lang neben dem „Heiligen Grab“ Wache gestanden bin, während hinten in der Kirche Rosenkranz gebetet wurde. Ich wusste mit dieser Stunde nie etwas anzufangen – zumal ich ja vor einem leeren „Scheingrab“ stand. An Jesus und sein...

  • 01.04.21
Das "Eierpecken" ist zu Ostern ein beliebter Brauch unter Kindern und Jugendlichen. Bei wem die Eierschale bricht, der muss sein Ei dem "Gegner" überlassen. - Wobei die Farbe Rot an den Kreuzestod Christi erinnert aber auch recht praktische Gründe hat.

Wissen Sie es?
40 Tage lang ,vegan‘ gelebt

Zum Osterfest ist es Tradition, Freunden und Verwandten ein meist rotes Osterei zu schenken. Doch woher kommt der Brauch? In der christlichen Theologie gilt das Ei als Symbol der Auferstehung. Christus habe das Grab und damit den Tod durchbrochen wie ein Küken die Schale seines Eis, betonte schon der hl. Augustinus. Wobei die frühen Christen die Eier rot färbten, um an das Blut Jesu zu erinnern. Oft ist das Ei auch auf Marienbildern als Hinweis auf die jungfräuliche Geburt zu finden. Und es...

  • 01.04.21
Aschermittwoch und Karfreitag sind für Katholiken und Orthodoxe strenge Fasttage mit "einmaliger Sättigung" und dem Verzicht auf Fleisch. Darüber hinaus besteht aber auch an allen übrigen Freitagen weiterhin das Gebot des "Freitagsopfers", wenn auch in gemilderter Form.

Wissen Sie es?
Ist das Freitagsopfer noch aktuell?

Am kommenden Freitag wird des Kreuzestodes Jesu Christi gedacht. Für evangelische Christen zählt der Karfreitag zusammen mit Ostern zu den höchsten Feiertagen des Jahres, für Katholiken und Orthodoxe ist er ein strenger Bußtag mit absolutem Verzicht auf Fleisch. Aber was und wann darf man am Karfreitag essen? Die Verpflichtung zum Fasten betrifft Erwachsene vom 18. bis zum 60. Lebensjahr. Der Verzicht auf Fleisch gilt für alle ab 14. Entschuldigt ist, wer durch Krankheit, auf Reisen, am fremden...

  • 01.04.21

Pfarrleben

v.l.n.r. Angelika Ritter-Grepl, Vorsitzende der kfbö, Anna Raab, stv. Vorsitzende der kfbö, Gottfried Gansterer, Küchenchef in den Wiener Tourismusschulen MODUL, Markus Beranek, Pastoralamtsleiter der Erzdiözese Wien
2 Bilder

Aktion Familienfasttag 2021
Suppe to go

Am 4. Fastensonntag lud die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfbö) zur „Suppe to go“ anlässlich der Aktion Familienfasttag. Mithilfe einer Suppe im Glas nach guatemaltekischem Rezept wurden auch unter Corona-Bedingungen während der Fastenzeit Spenden für Frauen im Süden gesammelt. Im Mittelpunkt der heurigen Aktion steht ein Projekt von Mayafrauen aus Guatemala. Gekocht wurde von Schülern der Wiener Tourismusschule „Modul“. Mit der Gemeinde feierte im Stephansdom Pastoralamtsleiter...

  • 16.03.21
Die Idee für diese Aktion in unserer Pfarre stammt von Helga Bresich.
3 Bilder

Familienfasttag 2021
Fastensuppen in St. Nikolaus

Unserer Fastensuppenaktion ist ein Hoffnungszeichen. Um diese großartige Aktion trotz Beschränkungen zu unterstützen, haben auch wir in Inzersdorf, St. Nikolaus (Wien 23) die Suppen im Glas to go gegen eine Spende nach den Gottesdiensten verteilt. Das hat Freude auf vielen Seiten geweckt: Die KöchIinnen, weil sie wirklich sinnvolles tun konnten. Die SpenderInnen, weil die Gläser so bunt und fröhlich aussahen. Alle GottesdienstbesucherInnen, weil es (endlich) wieder einmal etwas Besonderes gab....

  • 16.03.21
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.