Nachrichten - Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

Nachrichten aus der Erzdiözese Wien

Texte zum Sonntag
In der Begegnung mit Jesus haben Menschen ganz unerwartet die Erfahrung eines Festmahles gemacht. Brot und Fisch für alle. In der Begegnung mit Jesus haben Menschen ganz unerwartet die Erfahrung eines Festmahles gemacht. Brot und Fisch für alle. In der Begegnung mit Jesus haben Menschen ganz unerwartet die Erfahrung eines Festmahles gemacht. Brot und Fisch für alle.
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Gedanken zum Evangelium: 18. Sonntag im Jahreskreis
Brot und Fisch für alle

Essen und Trinken, Alltag und eine lebendige Erfahrung von Jesus können ganz eng zusammengehören. Vielleicht ist der Sommer auch eine Chance, das zu entdecken. Zunächst steht bei den Menschen im Evangelium das Essen im Vordergrund. Das geht mir auch so. Wenn ich müde, hungrig und durstig bin, dann habe ich wenig Energie für andere Themen. In der Begegnung mit Jesus haben Menschen ganz unerwartet die Erfahrung eines Festmahles gemacht. Brot und Fisch für alle. Das ist nicht das...

Menschen & MeinungenPremium
Kardinal Franz König, geboren am 3. August 1905 in Warth bei Rabenstein und gestorben 99-Jährig am 13. März 2004 in Wien. Er war von 1956 bis 1985 Erzbischof von Wien.Kardinal Franz König, geboren am 3. August 1905 in Warth bei Rabenstein und gestorben 99-Jährig am 13. März 2004 in Wien. Er war von 1956 bis 1985 Erzbischof von Wien.Kardinal Franz König, geboren am 3. August 1905 in Warth bei Rabenstein und gestorben 99-Jährig am 13. März 2004 in Wien. Er war von 1956 bis 1985 Erzbischof von Wien.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Kardinal und Schauspieler

Am 3. August jährt sich der Geburtstag von Kardinal Franz König zum 116. Mal. Der frühere Wiener Erzbischof erreichte das biblische Alter von 99 Jahren. Bis zuletzt war er aktiv und behielt sich Schlagfertigkeit und Humor. Im März 2004 hielt König bei einer Veranstaltung in der Wiener Jesuitenkirche einen Vortrag zum Thema „Die sieben letzten Worte des Erlösers.“ Unter den Zuhörern befand sich auch der damals 84-jährige Schauspieler Fritz Muliar, ein guter Bekannter des Kardinals. Nach der...

Bewusst leben & Alltag
Der spirituelle Wegbegleiter für den Jakobsweg Weinviertel.Der spirituelle Wegbegleiter für den Jakobsweg Weinviertel.Der spirituelle Wegbegleiter für den Jakobsweg Weinviertel.
3 Bilder

Jakobsweg Weinviertel
Die duftende Leberkässemmel

Es ist eine Liebeserklärung an das Pilgern in der wunderbaren Natur des Weinviertels, das Buch „Muschelkraft. Nicht immer fromme Gedanken vom Jakobsweg Weinviertel“, verfasst vom Weinviertler Lyriker Rudi Weiß und illustriert vom Weinviertler Maler Gottfried Laf Wurm. Der Untertitel „Nicht immer fromme Gedanken vom Jakobsweg Weinviertel“ darf nicht abschrecken. Denn bei all den geistigen Höhenflügen, zu denen das Pilgern auch ermuntert, bleiben die Pilger doch immer auch der Erde und damit dem...

Kirche hier und anderswo
Eduard Schipfer und Alfred Babinsky sind in Hollabrunn gefordert.Eduard Schipfer und Alfred Babinsky sind in Hollabrunn gefordert.Eduard Schipfer und Alfred Babinsky sind in Hollabrunn gefordert.
7 Bilder

Die Kirche im Gespräch in Hollabrunn
Pfarre und Gemeinde waren nie geschlossen

Bürgermeister Alfred Babinsky und Pfarrer Eduard Schipfer haben viel zu tun in Hollabrunn. Die Stadt ist ein belebtes Zentrum mit Schulen, Krankenhaus, Verkehrsanbindung – und sie wächst. Der SONNTAG auf Besuch im Weinviertel. Die Fahrt nach Hollabrunn führt durch das hügelige Weinviertel. Fast hofft man, den beliebten Gendarmen Polt der gleichnamigen Krimireihe von Alfred Komarek auf seinem Fahrrad, gemütlich das Land erkundend, zu erspähen. Ja, hier ist es idyllisch, aber Hollabrunn liegt...

Bewusst leben & Alltag
Hier oben beim Schloss Wilhelminenberg hat man einen wunderbaren Blick auf Wien.Hier oben beim Schloss Wilhelminenberg hat man einen wunderbaren Blick auf Wien.Hier oben beim Schloss Wilhelminenberg hat man einen wunderbaren Blick auf Wien.
9 Bilder

Die Sonntagsspaziergänge
An der Grenze zwischen Tag und Nacht

Schon zum fünften Mal gehen wir heute für den SONNTAG spazieren. Heute geht es ausnahmsweise weniger um einen bestimmten Ort – obwohl wir einen besonders schönen für diese Folge der SONNTAGsspaziergänge gefunden haben - sondern um eine ganz spezielle Tageszeit: den Abend. Spazieren gehen? Ernst jetzt, Mama?“ Die Begeisterung meines 13-Jährigen, als ich ihm in einem der Lockdowns in Ermangelung einer anderen Art der Bewegung vorschlug, doch jeden Tag einen ausgedehnten Spaziergang zu machen, war...

Gesellschaft & Soziales
Der „Welttag der Großeltern und älteren Menschen“ soll jährlich am vierten Sonntag im Juli begangen werden und mit dem liturgischen Gedenktag der Heiligen Anna und Joachim, den Großeltern Jesu Christi, am 26. Juli verbunden sein. Der „Welttag der Großeltern und älteren Menschen“ soll jährlich am vierten Sonntag im Juli begangen werden und mit dem liturgischen Gedenktag der Heiligen Anna und Joachim, den Großeltern Jesu Christi, am 26. Juli verbunden sein. Der „Welttag der Großeltern und älteren Menschen“ soll jährlich am vierten Sonntag im Juli begangen werden und mit dem liturgischen Gedenktag der Heiligen Anna und Joachim, den Großeltern Jesu Christi, am 26. Juli verbunden sein.

Welttag der Großeltern
Zur Wertschätzung unserer älteren Generation

Was bedeutet der von Papst Franziskus eingesetzte Welttag der Großeltern und älteren Menschen, der heuer erstmals am 25. Juli begangen wird? Die Großeltern sind das Bindeglied zwischen den Generationen“, das betont der Papst zum neuen Gedenktag. Oft würden sie vergessen. Dabei sei ihre Stimme so wertvoll, weil sie die Völker an ihre Wurzeln erinnerten. „Es ist wichtig, dass sich die Großeltern mit den Enkeln treffen“ – und umgekehrt, so Franziskus. Zugleich ermutigt er betagte Menschen, stets...

Gesellschaft & Soziales
Gudula Walterskirchen blickt mit Optimismus in die Zeitungszukunft.Gudula Walterskirchen blickt mit Optimismus in die Zeitungszukunft.Gudula Walterskirchen blickt mit Optimismus in die Zeitungszukunft.
3 Bilder

Zeitungsherausgeberin Gudula Walterskirchen
Finde es befreiend, aus dem Glauben Kraft zu schöpfen

Gudula Walterskirchen ist Herausgeberin der Niederösterreichischen Nachrichten, der erfolgreichsten Regionalzeitung Österreichs. Im SONNTAG-Sommergespräch spricht sie über den Erfolg der Zeitung, warum Berichte aus den Diözesen darin wichtig sind und wie sie die Zukunft der Zeitungen sieht. Ich treffe Gudula Walterskirchen in der Wiener Innenstadt zum Gespräch. Nach einem langen Sitzungstag in St. Pölten freut sie sich in Wien zu sein. Besonders die Innenstadt wie auch der Bezirk Hietzing sind...

Bewusst leben & AlltagPremium
7 Bilder

Die Sonntagsspaziergänge
2 Beine, 2 Reifen, 1 Team: Spazieren mit dem Rad

Heute interpretiere ich das Spazierengehen ein wenig freier: Ich steige auf mein Fahrrad und spaziere sozusagen auf 2 Reifen raus aus Wien. Den Wienflussweg entlang und noch ein Stückchen weiter. Mit dem Fahrrad bin ich ein wenig schneller unterwegs als zu Fuß, aber nicht weniger gemütlich. Ich will sehen, was sich mit dieser Art der Fortbewegung alles entdecken lässt. Sie ist ein wiedergefundenes „Kind“ der vielen Lockdowns: Meine Liebe zum Fahrrad-Fahren. Seit mehr als einem Jahr steige ich...

Kunst & Kultur
In der Kellergasse von Schöngrabern reihen sich die Presshäuser harmonisch aneinander. In der Kellergasse von Schöngrabern reihen sich die Presshäuser harmonisch aneinander. In der Kellergasse von Schöngrabern reihen sich die Presshäuser harmonisch aneinander.
4 Bilder

Ein Sommer in Briefen
Im schönen Schöngrabern

Vielen Dank für deine Zeilen aus Zürich! Mit deinem Vorhaben, „Ausflüge in die Umgebung von Zürich“ zu machen, hast du mich angeregt, es dir gleich zu tun und ein bisschen ins schöne Niederösterreich auszuschwärmen – unser beider Herkunftsland, wo wir gemeinsam die Schulbank drückten und seinerzeit auf der Wiese unserer Volksschule für Bundespräsident Rudolf Kirchschläger die Bundes- und die Landeshymne sangen. Das rund 20 Kilometer von Zürich entfernt gelegene Benediktinerinnenkloster Fahr,...

Menschen & Meinungen
Gabriele Neuwirth ist Vorsitzende des Verbandes katholischer Publizistinnen und Publizisten Österreichs.Gabriele Neuwirth ist Vorsitzende des Verbandes katholischer Publizistinnen und Publizisten Österreichs.Gabriele Neuwirth ist Vorsitzende des Verbandes katholischer Publizistinnen und Publizisten Österreichs.
2 Bilder

Meinung
Notfall-Dünger

Ha! Hab ich dich erwischt!“ Triumphierend hält mir meine Freundin den Blumendünger vor die Nase. Predigst du nicht immer: Das Wichtigste ist die lebendige Blumenerde! Und in Wirklichkeit düngst du aus der Flasche!“ Stimmt. Ich gebe mir große Mühe, die Blumenerde so zu mischen, dass meine Topfpflanzen ohne zusätzlichen Dünger üppig blühen. Aber in den drei großen Oleanderkübeln sind fast nur noch Wurzeln, das Umtopfen war mir auch heuer zu mühsam. Sie kommen nicht ohne flüssigen Dünger aus. Wie...

Kirche hier und anderswo

Eduard Schipfer und Alfred Babinsky sind in Hollabrunn gefordert.
7 Bilder

Die Kirche im Gespräch in Hollabrunn
Pfarre und Gemeinde waren nie geschlossen

Bürgermeister Alfred Babinsky und Pfarrer Eduard Schipfer haben viel zu tun in Hollabrunn. Die Stadt ist ein belebtes Zentrum mit Schulen, Krankenhaus, Verkehrsanbindung – und sie wächst. Der SONNTAG auf Besuch im Weinviertel. Die Fahrt nach Hollabrunn führt durch das hügelige Weinviertel. Fast hofft man, den beliebten Gendarmen Polt der gleichnamigen Krimireihe von Alfred Komarek auf seinem Fahrrad, gemütlich das Land erkundend, zu erspähen. Ja, hier ist es idyllisch, aber Hollabrunn liegt...

  • 29.07.21
Medjugorje: Gebet und Beichte prägen das Dorf südwestlich von Sarajevo.
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40 Jahre Medjugorje
Wo Menschen ihr Leben radikal ändern

Vor vierzig Jahren begannen die Erscheinungen in Medjugorje. Der SONNTAG sprach mit Maria Stelzer und Dechant Stefan Reuffurth, die durch die Botschaft von Medjugorje tiefe Glaubenserfahrungen gemacht haben. Maria Stelzer, eine gebürtige Kroatin aus Bosnien-Herzegowina, kommt aus der Pfarre Medjugorje, wie sie im Gespräch mit dem SONNTAG erzählt. Sie ist mit einem Österreicher verheiratet, den sie in Medjugorje kennengelernt hat, und lebt jetzt mit ihm und den vier Töchtern in Wien. 1981 war...

  • 15.07.21
Eine Hemina? Wieviel umfasst das Maß des täglichen Getränks für jeden Mönch?
5 Bilder

„Geheimnis“ der Benedikts-Regel
„Eine Hemina“ Wein pro Tag

Anlässlich des Gedenktages des heiligen Benedikt am 11. Juli wirft der SONNTAG einen nicht ganz ernsten Blick auf einen Punkt der Benedikts-Regel, der bis heute nicht ganz geklärt ist. (einen ernst gemeinten Blick auf die Ordensregel des Hl. Benedikt finden sie hier: Von der Weisheit des Maßes.) Der heilige Benedikt schreibt in seiner Regel das Maß des Getränkes für jeden Mönch vor: Eine „Hemina Wein“ pro Tag genügt. Allerdings ist nicht ganz klar, welche Menge eine „Hemina“ wirklich umfasst....

  • 11.07.21
Wir sehen uns nicht so sehr als Gremium, mit Abstimmungen und so weiter, sondern als Ergänzung zu den übrigen Reform-Gruppen.
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Pfarrgemeinderäte vernetzen sich
Wie Talente einbringen?

Mit einer neuen Initiative wollen sich Mitglieder von Pfarrgemeinderäten innerkirchlich und außerkirchlich mehr Gehör verschaffen. Gegenüber dem SONNTAG erläutert Heinz Weinrad, Mitglied des Leitungsteams der Initiative, die Aufgaben, Ziele und Herausforderungen. Was sind die Ziele der Pfarrgemeinderats-Initiative?HEINZ WEINRAD: Das erste Ziel ist, dass sich Pfarrgemeinderatsmitglieder aus verschiedenen Pfarren vernetzen und austauschen können. Weil wir festgestellt haben, dass es abseits der...

  • 10.07.21
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Texte zum Sonntag

In der Begegnung mit Jesus haben Menschen ganz unerwartet die Erfahrung eines Festmahles gemacht. Brot und Fisch für alle.
2 Bilder

Gedanken zum Evangelium: 18. Sonntag im Jahreskreis
Brot und Fisch für alle

Essen und Trinken, Alltag und eine lebendige Erfahrung von Jesus können ganz eng zusammengehören. Vielleicht ist der Sommer auch eine Chance, das zu entdecken. Zunächst steht bei den Menschen im Evangelium das Essen im Vordergrund. Das geht mir auch so. Wenn ich müde, hungrig und durstig bin, dann habe ich wenig Energie für andere Themen. In der Begegnung mit Jesus haben Menschen ganz unerwartet die Erfahrung eines Festmahles gemacht. Brot und Fisch für alle. Das ist nicht das...

  • 30.07.21
Gibt nicht Gott uns auch heute immer wieder Zeichen. Und ich stelle mir die Frage. Erkenne ich die Zeichen, die Gott auch mir immer wieder gibt?
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Gedanken zum Evangelium: 17. Sonntag im Jahreskreis
Brot für alle - einfach so?

Schön wäre es, könnte man denken beim Hören des heutigen Evangeliums. Vor allem angesichts der vielen Hunger- und Naturkatastrophen, von denen wir nahezu täglich hören. Da könnte man sich schon so eine wunderbare Brotvermehrung wünschen. Von der Brotvermehrung oder der Speisung der Fünftausend, wie die Perikope auch genannt wird, berichten uns alle vier Evangelisten. Es muss wohl ein sehr beindruckendes Ereignis gewesen sein. Allerdings fällt auf, dass der Bericht im Johannesevangelium eine...

  • 23.07.21
Nehmen wir das Wort Jesu auch für uns: „Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus.“ Schönen Urlaub!
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Gedanken zum Evangelium: 16. Sonntag im Jahreskreis
Ausruhen – schwer gemacht

Man könnte sagen, dass die Apostel eine Art Verkündigungspraktikum absolviert haben (vgl. Mk 6,7-13): Jesus hat sie zu zweit ausgesandt – reich an Vollmacht über die unreinen Geister, aber arm hinsichtlich Essen, Geld, Gewand, ... So ausgestattet, verkündeten sie die Umkehr, vertrieben sie die Dämonen, salbten und heilten sie Kranke. Im heutigen Evangelium versammeln sich die Zwölf wieder bei Jesus. Er ist ja ihr Mittelpunkt. Und er hört ihnen zu, denn sie haben vieles zu berichten. – Für uns...

  • 16.07.21
Loslassen. Ballast abwerfen. Frei sein. Anderen guttun. Bleiben, wo man erwünscht ist. Und gehen, wenn man nicht erwünscht ist. Ohne Groll. Klingt das nicht wie Urlaub?

Gedanken zum Evangelium: 15. Sonntag im Jahreskreis
Urlaub

Ich gehe demnächst auf Urlaub. Ich will ein paar Wochen loslassen, meine Freiheit genießen und den Stress hinter mir lassen. Ich packe also meine Koffer, decke mich mit Proviant für die Reise ein, begebe mich an einen anderen Ort, miete mich bei fremden Leuten ein, tu mir Gutes und mache natürlich einige Fotos, damit ich mir die Urlaubserinnerung mit nach Hause nehmen kann. Ich mache also genau das Gegenteil von dem, was die Zwölf machen sollen.Die Zwölf dürfen sich kein Gepäck mitnehmen. Nicht...

  • 09.07.21

Menschen & Meinungen

Gabriele Neuwirth ist Vorsitzende des Verbandes katholischer Publizistinnen und Publizisten Österreichs.
2 Bilder

Meinung
Notfall-Dünger

Ha! Hab ich dich erwischt!“ Triumphierend hält mir meine Freundin den Blumendünger vor die Nase. Predigst du nicht immer: Das Wichtigste ist die lebendige Blumenerde! Und in Wirklichkeit düngst du aus der Flasche!“ Stimmt. Ich gebe mir große Mühe, die Blumenerde so zu mischen, dass meine Topfpflanzen ohne zusätzlichen Dünger üppig blühen. Aber in den drei großen Oleanderkübeln sind fast nur noch Wurzeln, das Umtopfen war mir auch heuer zu mühsam. Sie kommen nicht ohne flüssigen Dünger aus. Wie...

  • 02.08.21
Premium
Kardinal Franz König, geboren am 3. August 1905 in Warth bei Rabenstein und gestorben 99-Jährig am 13. März 2004 in Wien. Er war von 1956 bis 1985 Erzbischof von Wien.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Kardinal und Schauspieler

Am 3. August jährt sich der Geburtstag von Kardinal Franz König zum 116. Mal. Der frühere Wiener Erzbischof erreichte das biblische Alter von 99 Jahren. Bis zuletzt war er aktiv und behielt sich Schlagfertigkeit und Humor. Im März 2004 hielt König bei einer Veranstaltung in der Wiener Jesuitenkirche einen Vortrag zum Thema „Die sieben letzten Worte des Erlösers.“ Unter den Zuhörern befand sich auch der damals 84-jährige Schauspieler Fritz Muliar, ein guter Bekannter des Kardinals. Nach der...

  • 31.07.21
Monika Slouk ist leitende Redakteurin der Kirchenzeitungskooperation.

Meinung
Vom Umdenken

Es braucht Ziele. Wer an Lungenkrebs erkrankt, hat zu 90 Prozent geraucht, sagt die Statistik. Dennoch erkranken daran auch Menschen, die nicht geraucht haben. Und selbst bei Rauchern kann man nicht sicher wissen: Hätten sie die Krankheit auch ohne ihre Rauchgewohnheit bekommen? Ähnlich ist es mit Unwetterkatastrophen und dem Klimawandel. Vier Wochen ist es her, seit ein Tornado 70 Kilometer vor Wien ganze Dörfer zu Geisterstädten machte, seit im Weinviertel faustgroßer Hagel vom Himmel fiel...

  • 26.07.21
Premium
Maria Sorg: hier gibt es genügend Gartenarbeit zu tun.

Anekdoten: Heiter bis heilig
Die Ordensfrau am Rasenmäher

Es war Sommer 2013. Es grünte und sprießte. Ich wollte für meine Tagesheiligen-Reihe auf „radio klassik Stephansdom“ mit den Missionsschwestern vom heiligen Petrus Claver sprechen. Ihre Gründerin, Maria Theresia Ledochówska, ist eine Selige, und ich wollte eine der Schwestern bitten, ein Porträt zu gestalten. Erste Ansprechperson in so einem Fall ist für mich immer die Oberin. Ich rief also im Missionshaus Maria Sorg bei Salzburg an, wo die Schwestern leben. Eine Dame hob ab. Ich trug mein...

  • 24.07.21

Bewusst leben & Alltag

Hier oben beim Schloss Wilhelminenberg hat man einen wunderbaren Blick auf Wien.
9 Bilder

Die Sonntagsspaziergänge
An der Grenze zwischen Tag und Nacht

Schon zum fünften Mal gehen wir heute für den SONNTAG spazieren. Heute geht es ausnahmsweise weniger um einen bestimmten Ort – obwohl wir einen besonders schönen für diese Folge der SONNTAGsspaziergänge gefunden haben - sondern um eine ganz spezielle Tageszeit: den Abend. Spazieren gehen? Ernst jetzt, Mama?“ Die Begeisterung meines 13-Jährigen, als ich ihm in einem der Lockdowns in Ermangelung einer anderen Art der Bewegung vorschlug, doch jeden Tag einen ausgedehnten Spaziergang zu machen, war...

  • 29.07.21
Bankgeschäfte online erledigen zu können, wird immer wichtiger.

Online-Banking
Zur Bank geht‘s per Maus klick

Bankgeschäfte und Amtswege online erledigen zu können hat viele Vorteile, das ist spätestens seit Ausbruch der Coronakrise klar. Auch immer mehr Senior/innen machen sich internetfit und besuchen Kurse wie jene von Karin Niederhofer, Leiterin des SeniorenCollegs Wien. Die Bedeutung digitaler Bankgeschäfte und Amtswege ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen und wird wohl noch weiter wachsen. Auch immer mehr Senior/innen nutzen etwa Online-Banking. Laut einem Bericht der Statistik Austria...

  • 29.07.21
Der spirituelle Wegbegleiter für den Jakobsweg Weinviertel.
3 Bilder

Jakobsweg Weinviertel
Die duftende Leberkässemmel

Es ist eine Liebeserklärung an das Pilgern in der wunderbaren Natur des Weinviertels, das Buch „Muschelkraft. Nicht immer fromme Gedanken vom Jakobsweg Weinviertel“, verfasst vom Weinviertler Lyriker Rudi Weiß und illustriert vom Weinviertler Maler Gottfried Laf Wurm. Der Untertitel „Nicht immer fromme Gedanken vom Jakobsweg Weinviertel“ darf nicht abschrecken. Denn bei all den geistigen Höhenflügen, zu denen das Pilgern auch ermuntert, bleiben die Pilger doch immer auch der Erde und damit dem...

  • 22.07.21
Premium
7 Bilder

Die Sonntagsspaziergänge
2 Beine, 2 Reifen, 1 Team: Spazieren mit dem Rad

Heute interpretiere ich das Spazierengehen ein wenig freier: Ich steige auf mein Fahrrad und spaziere sozusagen auf 2 Reifen raus aus Wien. Den Wienflussweg entlang und noch ein Stückchen weiter. Mit dem Fahrrad bin ich ein wenig schneller unterwegs als zu Fuß, aber nicht weniger gemütlich. Ich will sehen, was sich mit dieser Art der Fortbewegung alles entdecken lässt. Sie ist ein wiedergefundenes „Kind“ der vielen Lockdowns: Meine Liebe zum Fahrrad-Fahren. Seit mehr als einem Jahr steige ich...

  • 22.07.21

Gesellschaft & Soziales

Gudula Walterskirchen blickt mit Optimismus in die Zeitungszukunft.
3 Bilder

Zeitungsherausgeberin Gudula Walterskirchen
Finde es befreiend, aus dem Glauben Kraft zu schöpfen

Gudula Walterskirchen ist Herausgeberin der Niederösterreichischen Nachrichten, der erfolgreichsten Regionalzeitung Österreichs. Im SONNTAG-Sommergespräch spricht sie über den Erfolg der Zeitung, warum Berichte aus den Diözesen darin wichtig sind und wie sie die Zukunft der Zeitungen sieht. Ich treffe Gudula Walterskirchen in der Wiener Innenstadt zum Gespräch. Nach einem langen Sitzungstag in St. Pölten freut sie sich in Wien zu sein. Besonders die Innenstadt wie auch der Bezirk Hietzing sind...

  • 30.07.21
Der „Welttag der Großeltern und älteren Menschen“ soll jährlich am vierten Sonntag im Juli begangen werden und mit dem liturgischen Gedenktag der Heiligen Anna und Joachim, den Großeltern Jesu Christi, am 26. Juli verbunden sein.

Welttag der Großeltern
Zur Wertschätzung unserer älteren Generation

Was bedeutet der von Papst Franziskus eingesetzte Welttag der Großeltern und älteren Menschen, der heuer erstmals am 25. Juli begangen wird? Die Großeltern sind das Bindeglied zwischen den Generationen“, das betont der Papst zum neuen Gedenktag. Oft würden sie vergessen. Dabei sei ihre Stimme so wertvoll, weil sie die Völker an ihre Wurzeln erinnerten. „Es ist wichtig, dass sich die Großeltern mit den Enkeln treffen“ – und umgekehrt, so Franziskus. Zugleich ermutigt er betagte Menschen, stets...

  • 22.07.21
3 Bilder

Wir entscheiden die Zukunft
Sommergespräch mit: "Junge Kirche" der Erzdiözese Wien

Bettina Erl leitet seit 2019 die „Junge Kirche“ der Erzdiözese Wien. Im Sommergespräch fordert sie mehr Geld für die Kinder- und Jugendarbeit, erzählt, warum Flüchtlinge ihr ein Anliegen sind und warum Frauen Zugang zu allen Weiheämtern bekommen sollten. Das Interview führte Georg Gatnar Ich fühle mich wertgeschätzt und finde, dass unsere Arbeit gesehen wird. Leider hat der Sparstift ebenso nicht vor unserer Abteilung Halt gemacht und das ist eine schmerzliche Angelegen­heit, erzählt Bettina...

  • 05.07.21
Hans Deibl war ein gefeierter Kampfpilot der deutschen Luftwaffe.
4 Bilder

Buchvorstellung
Ein Mensch hinter dem „Kriegshelden“

In seinem Buch „Sie nannten uns Helden“ gewährt Autor Helmut Berg Einblick in viele historische Details aus dem Leben des Kriegs-Kampfpiloten Hans Deibl. Seine einschneidenden Kriegserfahrungen machten ihn zum Mahner und Aufklärer. Sie waren die besten Piloten und zugleich empfänglich für irreführende Propaganda. Sie töteten Menschen mit Bomben und schlossen doch Freundschaft mit ihren Feinden als Kriegsgefangene. Helmut Bergs Buch „Sie nannten uns Helden. Der Stuka-Flieger Hans Deibl“ macht...

  • 28.06.21

Reisen

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Blick von der "Dominus Flevit"-Kirche auf dem Ölberg in Richtung Altstadt von Jerusalem
3 Bilder

VERSCHOBEN: Dank-Wallfahrt mit P. Karl Wallner: 12.8.-19.8.2021
Danken im Heiligen Land

Wir möchten zum Pilgern Mut machen und nach diesen schrecklichen Wochen der Ausgangssperren mit Ihnen die Sehnsucht teilen, jene Orte zu besuchen und zu erleben, wo Jesus und seine Jünger gewirkt haben. Das „5. Evangelium“, wie die Kirchenväter sagten. An den Original­orten wird die Bibel konkret und lebendig. Viele erzählen, dass man nach so einer Reise mit tieferem Verstehen glaubt, fühlt und die Bibel mit anderen Augen sieht. Reisetermin: 12.8.-19.8.2021 Preise: Doppelzimmer € 1.780,- p.P....

  • 08.03.21
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Blick von der Dominus Flevit-Kirche zum Tempelberg.

Israel und Jordanien: 26.10.-2.11.2021
Spurensuche im Land des Alten und Neuen Testaments

Jubiläumsreise der Pfarre Gänserndorf. Geistliche Reisebegleitung durch Pfarrer Helmut Klauninger.  Heilige Messen an den Höhepunkten der christlichen Stätten. Reisetermin: 26.10.-2.11.2021 Preise: Preis pro Person im Doppelzimmer: € 1.695,- Einbettzimmerzuschlag: € 470,- Mindestteilnehmerzahl: 35 Personen Leistungen: Linienflug Wien–Tel Aviv–Wien7 Nächtigungen in gehobenen Mittelklassehotels HalbpensionRundreise und Besichtigungen laut Programm Eintritte laut Programmörtliche deutschsprachige...

  • 07.02.21
  • 1
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Blick über Jerusalem

Heiliges Land: 24.10.-31.10.2021
Das 5. Evangelium

Eine Pilgerreise ins Heilige Land mit der Pfarre Hainburg. Geistliche Reisebegleitung durch Pfarrer Othmar Posch. Reisetermin: 24.10.-31.10.2021 Preise: Preis pro Person im Doppelzimmer: € 1.690,- Einbettzimmerzuschlag: € 499,- Mindestteilnehmerzahl: 35 Personen Leistungen: Linienflug Wien–Tel Aviv–Wien7 Nächtigungen in gehobenen Mittelklassehotels HalbpensionRundreise und Besichtigungen laut Programm Eintritte laut Programmörtliche deutschsprachige ReiseleitungGeistliche Reisebegleitung durch...

  • 07.02.21
  • 1
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Bethlehem, wo der Stern der Menschheit aufging.

Heiliges Land: 1.5.-8.5.2021
Land der Bibel

Eine Pilgerreise ins Heilige Land mit der Pfarre St. Christoph-Baden. Geistliche Reisebegleitung durch Pfarrer Dr. Bogdan Pelc. Feier von Heiligen Messen an den Höhepunkten der Reise. Reisetermin: 1.5.-8.5.2021 Preise: Preis pro Person im Doppelzimmer: € 1.648,- Einbettzimmerzuschlag: € 499,- Mindestteilnehmerzahl: 35 Personen Leistungen: Linienflug Wien–Tel Aviv–Wien7 Nächtigungen in gehobenen Mittelklassehotels HalbpensionRundreise und Besichtigungen laut Programm Eintritte laut...

  • 07.02.21
  • 1

Redaktionelles

Sophie Lauringer und Roman Gerner: "Für die beste Story der Welt - nämlich das Evangelium - wollen wir ein breiteres Publikum erreichen."

Ihre Story ist die Frohbotschaft

Die Kirche muss die Vielfalt ihres Kommunikationsangebotes mit Umsicht ausbauen, besonders was den Bereich der digitalen Kompetenzen betrifft: Dafür haben sich die neue Chefredakteurin der "SONNTAG", Sophie Lauringer, sowie der seit einem Jahr amtierende Geschäftsführer des Medienhauses der Erzdiözese Wien, Roman Gerner, im Doppelinterview mit der Zeitschrift "Academia" des Österreichischen Cartellverbandes ausgesprochen. Beide sind bekennde Mitglieder in farbentragenden Verbindungen: Gerner im...

  • 25.05.21
„Wir katholische Journalistinnen und Journalisten sollen immer nahe bei den Menschen sein.“
Video 4 Bilder

Die neue SONNTAG-Chefredakteurin Sophie Lauringer
... für Veränderungen muss man arbeiten!

Ab 1. März wird Sophie Lauringer, die 17 Jahre lang die Öffentlichkeitsarbeit für die Salesianer Don Boscos geleitet hat, neue Chefredakteurin des SONNTAG. Es ist eine „Rückkehr ins Medienhaus", denn vor dem Jahr 2002 hat sie für das damals „junge" Radio Stephansdom gearbeitet. Sie ist damit nach Elvira Groiss und Marie-Theres Hemberger bereits die dritte Frau in dieser Position. Wir haben sie nach ihren Schwerpunkten und Zielen gefragt. Wir kennen uns schon lange – immerhin war ihr Vater im...

  • 24.02.21
2 Bilder

Ein Leitfaden über unser digitales Angebot 4
Die SONNTAG-Themen auf unserer neuen Homepage

Seit der Fastenzeit hat der SONNTAG nach vielen Jahren Unterbrechung wieder einen eigenen Internetauftritt. Der neue Anlauf gelang gemeinsam mit allen neun diözesanen Kirchenzeitungen unter www.meinekirchenzeitung.at. Das hat für unsere Leserinnen und Leser auch den Vorteil, sich Informationen „quer durch den kirchlichen Gemüsegarten“ ansehen zu können. Interessieren Sie sich speziell für Themen aus der Erzdiözese Wien, so kommen Sie unter www.dersonntag.at direkt auf die Unterseite. Das kleine...

  • 29.09.20
2 Bilder

Ein Leitfaden über unser digitales Angebot 3
Die Lesefunktion macht das ePaper viel leichter lesbar!

Vielleicht waren Sie in den vergangenen Tagen neugierig und haben uns unter www.dersonntag.at auf unserer Internetseite besucht. Über den Reiter „ABO“ –> aktuelles ePaper oder direkt über den Button ePaper im orangen Balken kommen Sie zur Voransicht der aktuellen Ausgabe - bitte um Geduld, das kann ein paar Sekunden dauern! Auch wenn Sie (noch) nicht Abonnent des SONNTAG sind, können Sie die ersten sechs Seiten der jeweiligen Ausgabe lesen – Abonnenten der Printausgabe haben noch bis Herbst die...

  • 25.08.20

Pfarrblatt

Inserate fürs Pfarrblatt - ePaper-App

Danke, dass Sie den SONNTAG unterstützen, indem Sie unsere Inserate in Ihrem Pfarrblatt einbinden. Folgende Formate stehen für die Bewerbung der ePaper-App zur Verfügung. Einfach anklicken und herunterladen! ePaper-App, A4, hoch, 4c ePaper-App, A5, quer, 4c

  • 27.10.20
  • 1

Inserate fürs Pfarrblatt - SONNTAG-Abo

Danke, dass Sie den SONNTAG unterstützen, indem Sie unsere Inserate in Ihrem Pfarrblatt einbinden. Folgende Formate stehen zur Verfügung. Einfach anklicken und herunterladen! SONNTAG-ABO, A6, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A6, quer, 4cSONNTAG-ABO, A7, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A7, quer, 4cSONNTAG-ABO, A8, hoch, 4cSONNTAG-ABO, A8, quer, 4c

  • 23.02.20
  • 1

Kunst & Kultur

In der Kellergasse von Schöngrabern reihen sich die Presshäuser harmonisch aneinander.
4 Bilder

Ein Sommer in Briefen
Im schönen Schöngrabern

Vielen Dank für deine Zeilen aus Zürich! Mit deinem Vorhaben, „Ausflüge in die Umgebung von Zürich“ zu machen, hast du mich angeregt, es dir gleich zu tun und ein bisschen ins schöne Niederösterreich auszuschwärmen – unser beider Herkunftsland, wo wir gemeinsam die Schulbank drückten und seinerzeit auf der Wiese unserer Volksschule für Bundespräsident Rudolf Kirchschläger die Bundes- und die Landeshymne sangen. Das rund 20 Kilometer von Zürich entfernt gelegene Benediktinerinnenkloster Fahr,...

  • 30.07.21
Alles neu: die Restaurierung ist in vollem Gang.
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Ein Sommer in Briefen
Kunst vom Keller bis zum Dach

Liebe Mary! Vielen Dank für deinen herzlichen Brief aus der Schweiz! Ich staune über die vielen kulturellen Schätze in Zürich und Umgebung, besonders dein Bericht und die Fotos zu den Glasfenstern in der Fraumünster-Kirche haben mich sehr beeindruckt. Marc Chagall, der auf so besondere Weise christliche und jüdische Motive in seinen Werken vereinte, fasziniert mich schon seit unserer gemeinsamen Schulzeit. Gerne denke ich an unseren tollen Zeichenunterricht bei dem Künstler Florian Jakowitsch...

  • 23.07.21
Premium
Das Altarbild im Stephansdom zeigt die Glorie des heiligen Januarius von Martino Altomonte.
7 Bilder

Ein Sommer in Briefen
Engels-Ampullen und Foto-Kunst

Liebe Mary! Hab vielen Dank für deine Post aus Zürich sowie die schönen Fotos! Der Zürichsee bietet deinen Schilderungen nach sehr viel Abwechslung. Ich finde es toll, dass die Einheimischen im Sommer immer ihr Badezeug dabei haben, um sich auf dem Heimweg mal schnell zu erfrischen. Viel Freude auf dem bevor stehenden Schiffsausflug! Ich sehe dich direkt vor mir – mit Sonnenbrille und mit im Fahrtwind wehendem Haar, dahinter der blaue See. Ich wollte dir noch von meinem Besuch im Stephansdom...

  • 16.07.21
Im Sommer strahlt das Dach des Stephansdomes auf besondere Weise.
2 Bilder

Ein Sommer in Briefen
Die Sonne auf dem Domdach

Hab vielen Dank für deinen letzten Brief aus Zürich und die Schilderung der „Kirchenlandschaft“ der Stadt. Ich kann es mir jetzt sehr gut vorstellen: die Wasserkirche mit dem Denkmal von Huldrych Zwingli, dahinter das Fraumünster mit seiner grünen Kirchturmspitze (auf deinem Foto ist diese vom Baum verdeckt) sowie das Großmünster mit seinen zwei charakteristischen Türmen. Diese Doppeltürme mit ihren neugotischen Turmabschlüssen sind also das Wahrzeichen der Stadt. Ich finde es interessant, dass...

  • 09.07.21

Serien

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Aus den Quellen der Salzach schöpft Hermann Signitzer Wasser – und Kraft.
5 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_9: Salzburg
Zur Salzachquelle geht‘s über Tirol

Mit leisem Gurgeln treffen dünne Rinnsale aufeinander. Sie drängen aus dem Almboden. Vereint klingt ihr Plätschern lauter. Hoch oben, wo Salzburg und Tirol aufeinandertreffen, liegt der Ursprung der Salzach. Eine Wanderung zu den Quellen – zu jenen des Flusses und zu jenen der Seele. Michaela Hessenberger „Je näher wir dem Ursprung des Wassers kommen, desto sprudelnder werden die Ideen“, sagt Hermann Signitzer mit beschwingtem Ton. Er zieht die Bänder seiner Bergschuhe fest, denn auf einer Höhe...

  • 03.08.21
Der heilige Romedius verbrachte nach seiner Bekehrung sein Leben in Gebet und Stille – im Bild die Einsiedelei St. Romedio, das Ziel des 180 Kilometer langen Romediusweges.
4 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_8: Tirol
Auf dem Romediusweg durch Tirol

Der Romediusweg verbindet das historische Tirol von Norden nach Süden auf einer Länge von 180 Kilometern. Weil er durch das Hochgebirge führt, verlangt dieser Weg allerdings gute Kondition. Gilbert Rosenkranz Gleich vorweg: Der Romediusweg ist nichts für „Warmduscher“. In seiner Gesamtlänge ist er ambitioniert. Und auch sein Höhenprofil ist anspruchsvoll. In Summe stellt er auch die Himalaya-Riesen in seinen Schatten. 9600 Höhenmeter legen jene zurück, die sich von Thaur (zwischen Hall und...

  • 30.07.21
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Das Pilgerdenkmal am Alto del Perdon erinnert an die tausenden Pilgerinnen und Pilger, die hier unterwegs waren, sind und sein werden.
3 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_7: Santiago de Compostela
… meinem Ziel entgegen

In Santiago de Compostela, dem Ziel aller Jakobswege, wird heuer ein „Heiliges Jakobsjahr“ begangen. Höhepunkt ist das Fest des Apostels Jakobus am 25. Juli. Warum gehen Menschen heute diesen Weg, was bewegt sie, und was bleibt? Einer, der den spanischen Camino vor drei Jahren selbst gegangen ist, gibt Auskunft. Paul Sieberer Wir werden den Jakobsweg nicht gehen. Es sind zu viele Leute unterwegs!“ Diese weit verbreitete Meinung wurde auch von meiner Frau und mir vertreten. Trotzdem beschlossen...

  • 22.07.21
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Pilgern im Banne der 3000er: Der Alpe-Adria-Trail führt vom Großglockner zum Mittelmeer
3 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_6: Diözese Gurk
Vom Glockner bis zum Mittelmeer

Der Alpe-Adria-Trail führt durch Österreich, Italien und Slowenien. Vom Großglockner in Kärnten erreicht er nach über 750 km bei Muggia in Italien das Mittelmeer. Es ist auch ein spiritueller Weg mit unzähligen Bildstöcken, Wegkreuzen sowie vielen Kapellen und Kirchen. Monika Gschwandner-Elkins Entlang des Alpe-Adria-Trails lassen sich die spirituellen Zentren und Kraftorte dreier Länder erwandern. Das Hineinschreiten in die Natur und die weitgehende Unberührtheit der Landschaft auf den Spuren...

  • 16.07.21

Kirche, Feste, Feiern

Emmausgang: Mit dem Schritte-Zähler zu Ostern unterwegs.

Initiative der Seniorenpastoral
Emmaus-Gang mit dem Schritte-Zähler

In Bewegung bleiben und dabei eine spirituelle Erfahrung machen, dazu lädt ein anregendes Projekt der Seniorenpastoral ein. Heuer werden nicht viele Emmaus-Gänge in den Pfarren angeboten. Gerade in Zeiten wie diesen ist es aber doppelt wichtig, sich aufzumachen und in Bewegung zu bleiben“, sagt Beatrix Auer, die Leiterin der Seniorenpastoral in unserer Erzdiözese. „Wir laden Sie zu einem anderen Emmaus-Gang ein – Schritte der Zuversicht, ich für dich, du für mich, miteinander nach Emmaus“,...

  • 04.04.21
6 Bilder

Die Heilige Woche
In sieben Schritten auf Ostern zu

Die Karwoche ist für die Christen die wichtigste Woche des Jahres. Sie wird auch „Heilige Woche“ genannt und gibt uns Gelegenheit, die zentralen Ereignisse der Erlösung vertieft zu betrachten. In seinem Buch „Sieben Schritte ins Leben. Ostern entgegengehen – ein spiritueller Weg“ leitet Anselm Grün an, jeden Tag der Karwoche ganz bewusst zu begehen. Wir stellen das Buch und einige Gedanken daraus vor. Die Vorsilbe „Kar“ leitet sich vom althochdeutschen „kara“ oder „chara“ für Klage, Kummer,...

  • 25.03.21
Weidenkätzchen - ein Schutzsymbol.
3 Bilder

Kräuterpfarrer Benedikt
Palmkätzchen statt Palmwedel

Nachweisbar seit dem achten Jahrhundert wird das Binden des Palmbuschen in der christlichen Welt gepflegt. Dieser soll an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnern. Wie viele Bräuche hat dieser heidnischen Ursprung, denn in der vorchristlichen Zeit waren die geschmückten, grünen Sträuße ein Symbol für den beginnenden Frühling und das Wiedererwachen der Vegetation. Denn so der bekannte Kräuterpfarrer Herr Benedikt Felsinger, Prämonstratenser-Chorherr des Stiftes Geras, gegenüber dem SONNTAG: „Gott...

  • 25.03.21
Einer der Esel in Baumgarten (Pfarre „Heilige Mutter Teresa“, Wien 14).
3 Bilder

Eindrucksvolle Palmprozession
Der Esel ist ein königliches Reittier

In den Pfarren Baden-St. Stephan und „Heilige Mutter Teresa“ (Dekanat Wien 14) werden am Palmsonntag Esel bei der Palmprozession mitgeführt. Dechant und Pfarrer Clemens Abrahamowicz hat seit seinem Beginn als Pfarrer schon Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts in seinen Pfarren Neusimmering (Wien 11), in Baumgarten (Wien 14) und jetzt in Baden-St. Stephan Esel bei der Palmsonntags-Liturgie „eingesetzt“. In Baden-St. Stephan sind es seit ein paar Jahren sogenannte...

  • 25.03.21

Sonderthemen

Abendstimmung am Schober mit Blick auf Thalgau.
6 Bilder

Nachgefragt
Vermissen Sie die Ferne?

Die Corona-Pandemie hat das Reisen stark eingeschränkt. Jutta Steiner hat Prominente nach ihrem Sehnsuchtsort und ihrer Kur gegen Fernweh befragt. Kleine Entdeckungen. Eine meiner besonderen Lieblingsland­schaften ist das Mühlviertel, wo ich aufgewachsen bin. Im Sommer ist es eine wunderbare Umgebung zum Wandern und Radfahren, im Winter zum Langlaufen. In den letzten Monaten habe ich – coronabedingt – viele Wanderungen in und rund um Wien unternommen. Es ist eine Chance, die nähere Umgebung...

  • 31.03.21
Das „literarische“ Gipfelkreuz auf dem Traunspitzl in den Loferer Steinbergen.
2 Bilder

Kreuz-Geschichte(n)
Auf allen Gipfeln steht ein – Kreuz

Natur erleben, eine Bergtour unternehmen ist selbst in Coronazeiten möglich. Oben am Gipfel zu stehen, gibt einem ein befreiendes Gefühl. Und lässt manchen darüber grübeln, warum eigentlich auf fast jedem Gipfel der Alpen ein Kreuz steht. Ein „Grübler“ hat dazu ein ganzes Buch mit Geschichten gefüllt. Die letzten Schritte, alle Kräfte sammeln, noch einmal tief durchatmen. Endlich, da steht es, das Kreuz, der Endpunkt der anstrengenden Bergtour. Ein Ziel, das selbst in diesen Zeiten ohne Maske...

  • 31.03.21
Verstärkt auf Qualität, nicht auf Masse sollte der heimische Tourismus setzen, sagt Eva Brucker.

Nachgefragt bei der Tourismusexpertin
„Viele wollen einen ­bewussteren Urlaub erleben“

Die Corona-Pandemie hat das Urlaubsverhalten verändert. Ob die Krise den Tourismus nachhaltig verwandeln wird, ist für Eva Brucker, Leiterin des Studiengangs Innovation und Management im Tourismus an der FH Salzburg, noch nicht entschieden. Gibt es neue Urlaubswünsche, andere Reisemotive als vor der Krise? Wir haben schon im vergangenen Frühjahr eine Untersuchung gemacht. Gefragt waren da sehr stark Regionalität, die Natur für Aktivitäten nutzen, erdgebundene Reiseziele, keine...

  • 31.03.21
SchülerInnen der Höheren Lehranstalt für Mode in Mödling stellen Kostüme her.
3 Bilder

Passionsspiele St. Margarethen
Ein rot gewandeter Jesus am Kreuz im Steinbruch

„Emmaus – Geschichte eines L(i)ebenden“ – diesen Titel trägt die Neuinszenierung der Passionsspiele St. Margarethen, die diesen Sommer im bekannten burgenländischen Steinbruch stattfinden werden. Ein Gespräch mit dem Regisseur über coronabedingte Onlineproben, den neuen Text und ungewohnte Szenen. Jesus wird in blutrotem Gewand gekleidet am Kreuz hängen. Das wird vielleicht so manchen Zuseher irritieren, trägt doch Jesus sonst ­traditionell einen Lendenschurz. Aber das Publikum mit seinen...

  • 31.03.21

Kommentare & Blogs

Diskussion: Mein Papa, der Neupriester
Ich erwarte eine Aufklärung!

Wir erhielten mehrere Fragen zum Artikel über Neupriester Robert Rintersbacher, die wir hier veröffentlichen. Ich glaube, da verschlägt es auch vielen anderen die Stimme! Nach der allerdings mit wenn und abers in besonderen Umständen - immer und immer wieder deklarierten Unauflöslichkeit der Ehe und dem offensichtlichen Vollzug derselben war und ist Herr Rintersbacher noch mit seiner ersten Frau gültig verheiratet! Wenn es sich herumspricht, dass gültig verheiratete Männer zum Priester ebenso...

  • 11.07.21

Zum Evangeliumskommentar Mk 5,21

Ich möchte Ihnen für den Artikel danken. Er hat mir ganz aus dem Herzen gesprochen. Auch ich habe die Worte des Evangeliums und die Gesänge in den kirchlichen Feiern nie vergessen, die ich als Kind gehört habe. Sie sind in meinem Herzen als Licht geblieben und haben bewirkt dass ich mich bis heute in der Liturgie engagiere. Ich bin zutiefst von der Sinnhaftigkeit des Messbesuchs für Kinder überzeugt. Gemeinde zu erleben, immer wieder auch lernen vorne zu stehen und keine Scheu zu haben zu...

  • 11.07.21

Bitte gehen Sie wieder mutig in die Tiefe!

Sehr geehrte Herren und Frauen Redakteure! Die Zeilen des Hirtenhundes in der Ausgabe vom 27.6. missfallen uns aus folgenden Gründen: Mag Ihre Kritik im Wesentlichen gerechtfertigt sein, so sind die Zynismen, flapsigen Anspielungen und der negativ-spöttelnde Grundtenor in der Kirchenzeitung fehl am Platz. Sie machen sich im Grunde über Personen lustig! Wie sehr vermissen wir die Glaubenszeugnisse auf der letzten Seite (Zeit für meinen Glauben), die ganz im Sinne des Kerngeschäftes des "Sonntag"...

  • 11.07.21

Zum Abschied eines Freundes
Gestern haben wir Rudi zu Grabe getragen ...

Unser Leser, Rainer Fadinger schreibt uns: "Eine sehr intensive Zeit ist für mich zu Ende gegangen und ich musste mir das von der Seele schreiben." Gestern haben wir Rudi zu Grabe getragen. Rudi war 53 und er hatte Krebs – bösartig, aggressiv, gnadenlos. Gekämpft hat Rudi wie ein Löwe und aufgegeben hat er nie, auch wenn er in den letzten Tagen das medizinisch Unvermeidliche wohl akzeptiert hatte. Aber da war dann noch „das Theologische“, das Wunder, das ihm vielleicht zu Teil werden würde....

  • 11.07.21

Leserreporter

2 Bilder

Sendung
Stammersdorf: Bischofsvikar Schutzki sendet 12 Diakon-Anwärter

Seit Jänner 2019 bereiten sich nun 15 Männer auf das Amt des Diakons vor. Davon sind 12 aus der Erzdiözese Wien und drei aus der Diözese Eisenstadt. Ein wichtiger Schritt im Rahmen der Ausbildung ist die Übertragung der Ämter durch den Bischof. Nachdem der erste Termin im Jänner 2021 wegen Einschränkungen im Zusammenhang mit der Pandemie noch abgesagt werden musste, konnte in kleinem und sehr eingeschränktem Rahmen am 12. März die Beauftragungsfeier stattfinden. In der wunderschönen Pfarrkirche...

  • 06.04.21
Frauen aus dem Volk der Dagaare mit der ersten vollständigen Bibel in Dagaare. „Diese Übersetzung ermöglicht es uns, das Wort Gottes besser zu verstehen und, was noch wichtiger ist, es in die Praxis umzusetzen“, sagt Céline Hien (rechts) im November 2020 bei der Veröffentlichung der Bibelübersetzung.

Bibelübersetzung
Vollständige Bibel bereits in 704 Sprachen übersetzt

Trotz der weltweiten Einschränkungen durch die Corona-Pandemie konnten im vergangenen Jahr Übersetzungsprojekte in 66 Sprachen fertiggestellt werden. In 46 Sprachen wurde die Bibel zum ersten Mal übersetzt. Dies teilt der Weltbund der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) in seiner Statistik zur Bibelübersetzung für das Jahr 2020 mit. Die vollständige Bibel kann damit erstmals in über 700 Sprachen gelesen werden. Insgesamt erreichen die von den Bibelgesellschaften im Jahr 2020...

  • 24.03.21
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Offene Kirche
Offene Kirche - ein Angebot für unsere Erstkommunionkinder

Seit dem zweiten Lockdown ist unsere Kirche, Inzersdorf Sankt Nikolaus, an 3 Tagen für je 2 Stunden geöffnet. In der Kirche selbst, lassen wir das Kirchenjahr nicht spurlos vorübergehen. Und da ja Weihnachten eine kurze Unterbrechung brachte, war ab der Weihnachtszeit unsere Kirche besonders schön geschmückt. Und das war der Anstoß für die besondere Einladung an unsere Erstkommunionkinder. Per Mail wurden alle angeschrieben, doch einmal zur „Offenen Kirche“ zu kommen und die Bibelgeschichten zu...

  • 19.01.21
  • 1
Emil Lusser bringt Schulklassen bei digitalen Schulführungen die umfangreiche Bibelsammlung des Bibelzentrums näher.

Bibel und Schule
Neu: Digitale Schulklassen-Führungen durchs Bibelzentrum

Ab 30. November bietet das Bibelzentrum am MuseumsQuartier in Wien individuelle Live-Führungen via Videokonferenz für Schulgruppen aus ganz Österreich an. Das neue Angebot soll in Zeiten des distance learnings Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, im Rahmen des Religionsunterrichts virtuell das Bibelzentrum zu besuchen und anhand der umfangreichen Bibelsammlung die Entstehung, Geschichte und Bedeutung der Bibel kennenzulernen. Das Angebot richtet sich an Schulklassen ab der 4. Klasse...

  • 27.11.20
  • 1

Glaube & Spiritualität

Pilgern ist für die 26-jährige Studentin Franziska Tertsch der Moment, in dem jeder Schritt zum Gebet und zur Begegnung mit Gott wird.
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Faszination Pilgern
Auf dem Weg nach Jerusalem

Viele Menschen suchen nach Abstand vom schnelllebigen Alltag. Sie nehmensich eine Auszeit und gehen auf Pilgerschaft. Aus religiösen, aber auch nicht-religiösen Motiven heraus. Die Theologiestudentin Franziska Tertsch erzählt, was für sie persönlich Pilgern bedeutet. Menschen pilgern seit Jahrhunderten zu heiligen Stätten. Die Sehnsucht, sich auf den Weg zu machen, um den Fragen nach dem Sinn des Lebens nachzugehen, ist allgegenwärtig. Vor mehr als zwei Jahrzehnten hat ein neuerlicher Boom...

  • 22.07.21
Darstellung des Heiligen Geistes als Taube, Gian Lorenzo Bernini, Glasmalerei, Cathedra Petri, Petersdom, Vatikanstadt, ca. 1660
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Pfingsten
Wer ist der Heilige Geist?

Er ist bisweilen der große Unbekannte im Leben der Kirche: der Heilige Geist. Dabei ist er ist nicht „konservativ“, (nur) alles bewahrend, sondern er ist immer neuer Aufbruch. Dogmatikprofessor Josef Weismayer auf der Suche nach Antworten. Wir stellen diese Frage oft am Pfingstsonntag. Vielleicht fällt uns da als erstes eine Antwort aus dem Katechismus ein: Der Heilige Geist ist die dritte göttliche Person. Aber diese Antwort führt uns nicht wirklich weiter, denn: Was ist mit „Person“ gemeint?...

  • 23.05.21
Die Erinnerung an die Worte Jesu ist hochpolitisch und gefährlich. Sie könnte das eigene gemütliche Leben ändern. Denn Christsein ist immer auch Auftrag zur Welt(mit)gestaltung.
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Buchtipp der Woche
Was würde Jesus tun und was nicht?

Ein anregendes Buch für heutiges politisches Handeln basiert auf einer faszinierenden Auslegung des Neuen Testaments. Für Sie gelesen. Was Jesus heute tun würde, was er alles anders machen würde – all diese Überlegungen sind in den letzten Jahrzehnten in diversen Büchern, die oft Bestseller wurden, abgehandelt worden. Immer wussten die Autorinnen oder Autoren – woher auch immer – was Jesus anders gemacht hätte oder anders machen würde. Wirklich wohltuend ist hingegen das Buch von Daniela...

  • 02.05.21
Ich rede gut über dich. Natürlich: Man muss auch manchmal den Finger auf Wunden legen, Kritik üben. Was heute freilich oft fehlt, ist die Hochschätzung des anderen, ein grundsätzliches Wohlwollen für ihn und seine Anliegen.
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Caritas-Fachtag
Auf das "Du" gut achtgeben

Beim Online-Caritas-Fachtag aller drei Vikariate am 16. April stellte Joachim Wanke, Altbischof der Diözese Erfurt, die sieben neuen Werke der Barmherzigkeit vor. Die klassischen Werke der Barmherzigkeit (nachzulesen im Matthäusevangelium, Kapitel 25): Hungrige speisen, Durstige tränken, Fremde beherbergen, Nackte bekleiden, Kranke pflegen, Gefangene besuchen und Tote bestatten wurden von Bischof Joachim Wanke im Elisabeth-Jahr 2007 zum 800. Geburtstag der Heiligen neu formuliert. ▶ Einem...

  • 22.04.21

Geschichtliches & Wissen

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Fastenhirtenbrief von Kardinal Innitzer 1946
„Ihr müsst alle Laienapostel werden"

Anbei der Fastenhirtenbrief im Wortlaut: Fastenhirtenbrief 1946 THEODOR, der heiligen römischen Kirche Kardinalpriester zum heiligen Chrysogonus, von Gottes und des Apostolischen Stuhles Gnaden Erzbischof von Wien und Apostolischer Administrator des Burgenlandes, erbietet allen Gläubigen Gruß und Segen im Herrn. Geliebte Diözesanen!      Zum ersten Mal darf Euer Bischof wieder am Beginn der hl. Fastenzeit ein freies Hirtenwort an Euch richten. Die Schrecken des Jahres 1945 sind vorüber. So...

  • 04.04.21
Heiliges Grab in Gnadendorf

Katholisches Brauchtum rund um die "heiligen drei Tage"
Heiliges Grab und Osterlachen

Rund um die „heiligen drei Tage“ zwischen Gründonnerstag und Ostersonntag gibt es vielfältiges katholisches Brauchtum. Leider ist vieles in Vergessenheit geraten. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich als junger Feuerwehrmann im Weinviertel am Karsamstag eine Stunde lang neben dem „Heiligen Grab“ Wache gestanden bin, während hinten in der Kirche Rosenkranz gebetet wurde. Ich wusste mit dieser Stunde nie etwas anzufangen – zumal ich ja vor einem leeren „Scheingrab“ stand. An Jesus und sein...

  • 01.04.21
Das "Eierpecken" ist zu Ostern ein beliebter Brauch unter Kindern und Jugendlichen. Bei wem die Eierschale bricht, der muss sein Ei dem "Gegner" überlassen. - Wobei die Farbe Rot an den Kreuzestod Christi erinnert aber auch recht praktische Gründe hat.

Wissen Sie es?
40 Tage lang ,vegan‘ gelebt

Zum Osterfest ist es Tradition, Freunden und Verwandten ein meist rotes Osterei zu schenken. Doch woher kommt der Brauch? In der christlichen Theologie gilt das Ei als Symbol der Auferstehung. Christus habe das Grab und damit den Tod durchbrochen wie ein Küken die Schale seines Eis, betonte schon der hl. Augustinus. Wobei die frühen Christen die Eier rot färbten, um an das Blut Jesu zu erinnern. Oft ist das Ei auch auf Marienbildern als Hinweis auf die jungfräuliche Geburt zu finden. Und es...

  • 01.04.21
Aschermittwoch und Karfreitag sind für Katholiken und Orthodoxe strenge Fasttage mit "einmaliger Sättigung" und dem Verzicht auf Fleisch. Darüber hinaus besteht aber auch an allen übrigen Freitagen weiterhin das Gebot des "Freitagsopfers", wenn auch in gemilderter Form.

Wissen Sie es?
Ist das Freitagsopfer noch aktuell?

Am kommenden Freitag wird des Kreuzestodes Jesu Christi gedacht. Für evangelische Christen zählt der Karfreitag zusammen mit Ostern zu den höchsten Feiertagen des Jahres, für Katholiken und Orthodoxe ist er ein strenger Bußtag mit absolutem Verzicht auf Fleisch. Aber was und wann darf man am Karfreitag essen? Die Verpflichtung zum Fasten betrifft Erwachsene vom 18. bis zum 60. Lebensjahr. Der Verzicht auf Fleisch gilt für alle ab 14. Entschuldigt ist, wer durch Krankheit, auf Reisen, am fremden...

  • 01.04.21

Pfarrleben

v.l.n.r. Angelika Ritter-Grepl, Vorsitzende der kfbö, Anna Raab, stv. Vorsitzende der kfbö, Gottfried Gansterer, Küchenchef in den Wiener Tourismusschulen MODUL, Markus Beranek, Pastoralamtsleiter der Erzdiözese Wien
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Aktion Familienfasttag 2021
Suppe to go

Am 4. Fastensonntag lud die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfbö) zur „Suppe to go“ anlässlich der Aktion Familienfasttag. Mithilfe einer Suppe im Glas nach guatemaltekischem Rezept wurden auch unter Corona-Bedingungen während der Fastenzeit Spenden für Frauen im Süden gesammelt. Im Mittelpunkt der heurigen Aktion steht ein Projekt von Mayafrauen aus Guatemala. Gekocht wurde von Schülern der Wiener Tourismusschule „Modul“. Mit der Gemeinde feierte im Stephansdom Pastoralamtsleiter...

  • 16.03.21
Die Idee für diese Aktion in unserer Pfarre stammt von Helga Bresich.
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Familienfasttag 2021
Fastensuppen in St. Nikolaus

Unserer Fastensuppenaktion ist ein Hoffnungszeichen. Um diese großartige Aktion trotz Beschränkungen zu unterstützen, haben auch wir in Inzersdorf, St. Nikolaus (Wien 23) die Suppen im Glas to go gegen eine Spende nach den Gottesdiensten verteilt. Das hat Freude auf vielen Seiten geweckt: Die KöchIinnen, weil sie wirklich sinnvolles tun konnten. Die SpenderInnen, weil die Gläser so bunt und fröhlich aussahen. Alle GottesdienstbesucherInnen, weil es (endlich) wieder einmal etwas Besonderes gab....

  • 16.03.21
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