Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG - Serien

Beiträge zur Rubrik Serien

„Bitte beachten Sie, dass sie nun mit unseren Tieren in direkten Kontakt treten werden“, steht auf dem Schild neben dem Eingangstor. Und so ist es auch. Man kann sie beobachten, ein bisschen streicheln und mit den Maiskörnern aus dem Futtersackerl füttern.
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Sommer 2020: Tagesausflug – Urlaub im Kleinen
Aug’ in Aug’ mit Wolf, Schaf & Co.

Bei unserem neunten und letzten Ausflug – für den Sonntag – gehen wir es heute ganz gemütlich an: Der Wildpark Ernstbrunn ist unser Ziel, wo wir Ziegen, Schafe, Steinböcke und Sikahirsche beobachten wollen. Und vielleicht sogar einen Wolf „treffen“. Ein Futtersackerl?“, fragt uns die freundliche Dame beim Eingang, als wir unsere Eintrittskarten kaufen. Mein Sohn grinst und nickt. „Ja bitte.“ Tiere füttern zu können, das klingt doch nach Spaß. Mit dem Futtersackerl in der Hand betreten...

  • 01.10.20
Hildegard Burjan und Ignaz Seipel
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Hildegard Burjan und Ignaz Seipel
Ihre Freundschaft war ihnen wichtig

Was verband Hildegard Burjan, die Gründerin einer Frauengemeinschaft und christlich-soziale Politikerin, mit dem christlich-sozialen Bundeskanzler Ignaz Seipel? Eine Spurensuche im Wien des 20. Jahrhunderts. Sie waren einander sehr verbunden: Hildegard Burjan, die österreichische Sozialpolitikerin und Ordensgründerin der Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis, und Ignaz Seipel, der insgesamt fünfeinhalb Jahre als Bundeskanzler an der Spitze der Regierung stand. Er stand ihr bei ihren...

  • 01.10.20
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Einkochen wie in Bibel und Kloster
Mit Vertrauen die Vorratskammer füllen

Igel tun es, Eichhörnchen tun es und auch die Menschen machen es seit alter Zeit: Sie sammeln Vorräte, um gut über den Winter zu kommen. Das Anlegen von Vorräten spielt schon in der Bibel eine große Rolle, wie unsere Expertin Jutta Henner vom Bibelzentrum Wien ausführt. Sr. Hedwig Prommegger aus dem Kloster Wernberg verrät uns ein Rezept für eingelegte Zucchini. Die Schöpfung beschenkt uns im Sommer mit frischen Früchten und Gemüsen, mit Blüten und Kräutern. Genial ist, dass wir die Gaben...

  • 01.10.20
Da ist für Für jeden Geschmack etwas dabei: Ein saftiges Grillhendl, eine wohlig wärmende Hühnersuppe oder Hähnchentaler auf Blattsalat.
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Küchentipps aus dem Burgenland
Zart und wandelbar: das Hühnchen

An kalten Herbsttagen sehnt man sich nach Gerichten, die den Magen und die Seele wärmen. Das Hühnchen eignet sich für die Zubereitung im Backrohr, im Suppentopf oder als Beigabe zu buntem Salat. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei: Ein saftiges Grillhendl, eine wohlig wärmende Hühnersuppe oder Hähnchentaler auf Blattsalat. Hier wieder drei vorzügliche Rezepte von  Food-Fotografin Sandra Tauscher:     Hühnertaler auf BlattsalatReste des Sonntags-Hühnerbratens landen manchmal im...

  • 30.09.20
Nicht langweilig. Suppe kann in unzähligen Variationen kreiert werden.
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Küchentipps aus dem Burgenland
Unser Liebling im Herbst: Suppe

Suppe ist ein kulinarisches Multitalent: sie ist schnell zubereitet, wärmt Magen und Seele gleichermaßen, erfreut uns in unzähligen Variationen – ob orientalisch, bodenständig, als Vorspeise oder Hauptmahlzeit. Suppe kann in unzähligen Variationen kreiert werden. Hier wieder vier köstliche Rezepte von Food-Fotografin Sandra Tauscher. Kartoffel-Steinpilz-Suppe mit Rotwein und Rosmarin  ZUBEREITUNG Die Steinpilze mit heißem Wasser begießen und ungefähr eine Stunde ziehen lassen....

  • 30.09.20
Blickfang: Zwetschken schmecken nicht nur ausgezeichnet, ihre blau-lila Färbung ist auch ein optischer Leckerbissen.
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Küchentipps aus dem Burgenland
Zwetschken – die süße Versuchung

Die Zwetschke gehört zu den beliebtesten Früchten. Ihre schöne blau-lila Färbung und ihr spezielles Aroma eignen sich für viele Gerichte: vom Schmarren über Schupfnudeln bis hin zum saftigen Burger. Zwetschken schmecken nicht nur ausgezeichnet, ihre blau-lila Färbung ist auch ein optischer Leckerbissen. Hier einige Rezeptideen: Burger mit Zwetschken-Thymian-Sauce ZUBEREITUNG Die Zwetschken waschen, entkernen und in feine Spalten schneiden. Gemeinsam mit Thymian und Zucker in...

  • 28.09.20
Der knallig orange Hokkaido bringt Farbe und Geschmack in den Speiseplan.
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Küchentipps aus dem Burgenland
Macht gute Laune im Herbst: der Hokkaido

Der Speisekürbis Hokkaido bringt viele Eigenschaften mit: Er sieht faszinierend aus, schmneckt köstlich und lässt sichg gut verarbeiten. Ursprünglich auf der gleichnamigen japanischen Insel gezüchtet, ist er heuet als wohlschmeckender Speisekürbis weit über die Grenzen Japans hinaus bekannt. Neben seinem Geschmack überzeugt er auch mit der leuchtend orangen Farbe. Da seine Schale zart ist und beim Kochen schnell weich wird, muss man ihn nicht schälen – was ihn zum Favoriten vieler Köche...

  • 26.09.20
Auf rund 1.460 Metern befindet sich das Jakobskreuz auf der Buchensteinwand.
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Mein Kraftort_7: Salzburg & Tiroler Teil
Das Filetstück des Jakobswegs

Wilde Natur sowie viel Zeit und Ruhe zum Nachdenken können all jene genießen, die sich auf den Pilgerpfad von Salzburg nach Tirol machen. Die Strecke verbindet die beiden Teile der Erzdiözese Salzburg auf eine besonders charmante Weise. Unterwegs erklärt ein passionierter Geher, wie er Gott mit auf den Weg nimmt – und die Grenze zwischen Wandern und Pilgern zieht. Michaela Hessenberger Mit einer flotten Handbewegung lupft Hermann Signitzer seinen grauen Filzhut auf den Kopf. Ein prüfender...

  • 14.08.20
Johannes Paul II. betet vor dem Grab der hl. Hemma. Er war der erste Papst, der Gurk (1988) besuchte.
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Mein Kraftort_6: Kärnten
Auf dem Weg zur hl. Hemma

Papst Johannes Paul II. betete an ihrem Grab. Die heilige Hemma von Gurk, Landespatronin von Kärnten, zieht Menschen aus ganz Europa an, die auf ihre Fürsprache vertrauen. Ingeborg Jakl Der Blick hinaus aus den Fenstern führt den Besucher über satte grüne Berghänge zu beiden Seiten hinauf. Im Vordergrund öffnet sich der Innenhof mit der mächtigen Linde, die einige hundert Jahre alt und stumme Zeugin einer bewegten Geschichte ist. Kelten, Römer und Bajuwaren versammelten sich im Laufe der...

  • 09.08.20
Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal (Mosaik aus der Basilika Sacre Cœur, Paris).
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Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal
Alles aus Liebe, nichts aus Zwang

Gemeinsam mit Johanna Franziska von Chantal gründete Franz von Sales die Ordensgemeinschaft der Schwestern der Heimsuchung Mariens („Salesianerinnen“). Die Beziehung zwischen der Baronin und dem Fürstbischof war eine Beziehung auf Augenhöhe. Sie ist ein musterhaftes Beispiel, die geistliche Freundschaft zwischen Franz von Sales (am 21. August 1567 geboren, am 28. Dezember 1622 gestorben) und Johanna Franziska von Chantal (am 23. Jänner 1572 geboren, am 13. Dezember 1641 gestorben). Pater...

  • 06.08.20
Wegweiser zeigen uns den Weg zur sogenannten „Bildeiche“: ein gewaltiger Baum, geschmückt mit Zeichnungen, Kreuzen aus Ästen gebunden und Rosenkränzen.
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Geheimnisvolle Kraftorte in Wien
Von versteckten Kirchen beim Lainzer Tiergarten

Von der Wotrubakirche, über die Bildeiche im Maurer Wald und durch den Maurer Wald bis nach Laab im Walde. Ein Ausflug für Fans architektonischer Blickfänge, spiritueller Kraftorte, und von Wäldern, die einen die Hektik des Alltags komplett vergessen lassen. Wir starten unseren zweiten Ausflug bei der Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit im 23. Wiener Gemeindebezirk, besser bekannt unter dem Namen Wotrubakirche. Die Kirche wurde Mitte der siebziger Jahre nach Entwürfen des Bildhauers Fritz...

  • 16.07.20
Klara und Franz von Assisi (Giottoschule; Cimabue, jeweils um 1300)
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Franz und Klara von Assisi
Bruder Feuer und Schwester Licht

In unserer Sommer-Serie über „Seelenverwandte & Seelenfreunde“ beleuchten wir die geistliche Freundschaft zwischen Mann und Frau. Ob zwischen Mutter und Sohn, Bruder und Schwester, Ehemann und Ehefrau oder zwischen Personen der Kirchengeschichte, die einen wechselseitigen Einfluss aufeinander ausübten. Franz und Klara von Assisi waren kein Liebespaar, sondern einander seelisch Geschwister: als Sohn und Tochter des himmlischen Vaters. Eine Spurensuche im mittelalterlichen Italien des 13....

  • 16.07.20
Der Spielplatz liegt im Schatten des Waldes und bietet kleineren und größeren Kindern eine Menge Möglichkeiten sich auszutoben
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Sommer 2020: Tagesausflug – Urlaub im Kleinen
Eine Aussichtswarte mitten im Wald

Jetzt, da wir uns – mit aller gebotenen Vorsicht und Eigenverantwortung – wieder freier bewegen können, scheint uns kaum mehr etwas zu halten. Oder wann haben Sie das letzte Mal so viele Spaziergänger und Radfahrer gesehen?Auch unsere Sommerserie „Tagesausflug – Urlaub im Kleinen“ folgt diesem „Trend“. 9 Ausflugstipps stehen auf unserem Programm. Heute starten wir mit einer kleinen Wanderung vom Passauerhof über die Leopold-Figl Warte nach Tulbing. Der Tag, den wir uns für unseren...

  • 09.07.20
Hl. Scholastika und hl. Benedikt (Januarius Zick, Hl. Scholastika, Stift Kremsmünster; El Greco, Der Heilige Benedikt, um 1577/79, Madrid).
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Seelenverwandte & Seelenfreunde
Sie vermochte mehr, weil sie mehr liebte

In unserer Sommer-Serie über „Seelenverwandte & Seelenfreunde“ beleuchten wir die geistliche Freundschaft zwischen Mann und Frau. Ob zwischen Mutter und Sohn, Bruder und Schwester, Ehemann und Ehefrau oder zwischen Personen der Kirchengeschichte, die einen wechselseitigen fruchtbaren Einfluss aufeinander ausübten. Faszinierend ist die Beziehung zwischen dem heiligen Benedikt und seiner Schwester Scholastika. Beide hatten ein offenes Ohr für die Sorgen des oder der anderen. Sie sind...

  • 09.07.20
Das große Mosaikbild der heiligen Elisabeth von Thüringen erinnert an die 1898 in Genf ermordete erste Patronin des Hilfs- und Rettungsdienstes "Rotes Kreuz", Kaiserin Sisi.
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Mein Kraftort_2: Erzdiözese Wien
Die Rotkreuz-Kapelle der Kaiserin

Diese Woche führen wir Sie zu eher unbekannten „Kraftorten“ des kirchlichen Jugendstils in Wien und Niederösterreich: Nicht die berühmte „Kirche am Steinhof“ oder die dem heiligen Karl Borromäus geweihte „Lueger-Kirche“ am Zentralfriedhof sind unser Ziel, sondern drei echte „Geheimtipps“. Wer vom Wiener Naherholungsgebiet Donauinsel mit seinen Restaurants und Bars über die Reichsbrücke fährt, sieht links die dem heiligen Franziskus geweihte Kirche am Mexiko­platz. Mich beeindruckt jedesmal...

  • 07.07.20
Kinder gehen ja grundsätzlich mit offenen Augen durch die Welt und entdecken oft Dinge, die wir als Erwachsene meist gar nicht mehr wahrnehmen.
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Sommer 2020: Tagesausflug – Urlaub im Kleinen
Lernen durch Bewegung und Wahrnehmung

Es liegt in der Natur des Menschen, sich zu bewegen. Eigentlich. Aber in den letzten Wochen war dieses „Sich-Bewegen“ nicht so gut möglich. Jetzt, da wir uns – mit aller gebotenen Vorsicht und Eigenverantwortung – wieder freier körperlich betätigen können, scheint uns kaum mehr etwas zu halten. Unsere Sommerserie „Tagesausflug – Urlaub im Kleinen“ widmet sich deshalb genau diesem Bedürfnis, sich mehr – und am besten draußen – zu bewegen. Heute, zu Beginn der Serie, treffen wir Yvonne...

  • 04.07.20
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Ein Herz und eine Seele
Hl. Augustinus und hl. Monika

Sommerserie „Seelenverwandte & Seelenfreunde“ Die Tränen der Mutter MonikaDie Sorge der hl. Mutter Monika (geboren um 332, gestorben 387) um ihren Sohn, den hl. Augustinus (geboren 354, gestorben 430), hielt ein Leben lang an. Monika hörte nie auf, Hoffnung in ihren Sohn zu setzen. Eine beispielhafte konstruktive Grundhaltung, die auch heutige Eltern mit Monika gemeinsam haben können. Eine Spurensuche im 4. Jahrhundert nach Christus. Sie ist eine spannende Beziehung und wohl auch...

  • 01.07.20
Nicht die Unverwundbarkeit, sondern die Liebesfähigkeit ist die Signatur christlicher Menschlichkeit.
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Schwester Melanie Wolfers SDS: Die Kunst des Vergebens
Vom Segen des versöhnten Lebens

Erfolg ist alles! Bring deine Stärken ins Spiel und zeig ja keine Blöße!“ Dieses Bewusstsein prägt nicht erst die gesellschaftliche Atmosphäre unserer Tage. Es ist vielmehr ein uralter Traum, unverwundbar zu sein. Zahlreiche Mythen und Märchen handeln von Siegertypen und unschlagbaren Helden. Die Nibelungensage erzählt von Siegfried, dem Sohn eines mächtigen Königs, der schön, kraftvoll und mutig war. Ein Kampf mit einem bedrohlichen Drachen sollte ihn tödlich zu Fall bringen. Doch...

  • 22.04.20
Von Papst Calixt III. (1378-1458) wurde ein frommes Pontifikat ohne Nepotismus erwartet. Es kam anders. Er ernannte seinen Neffen Rodrigo Borgia (späterer Papst Alexander VI.) zum Kardinal. Der Name "Borgia" wurde zum Inbegriff des Nepotismus und für das Streben von Macht in Kirche und Staat ausgehend von einer Familie. Calixt III. ordnete mit der päpstlichen Bulle vom 29. Juni 1456 das bis heute übliche Mittagsläuten an.

Vorwürfe gegen die Kirche
Die Kirche ist (zu) mächtig

„Wie viele Divisionen hat der Papst?“, soll Stalin einst spöttisch gefragt haben, um auf die Ohnmacht der Kirche hinzuweisen. Die eigentliche Macht der Kirche sind aber das Wort und die Tat, sagen die Pastoraltheologin Regina Polak und der Moraltheologe Matthias Beck. Damit ist die Kirche wirklich „mächtig“. Ist die Kirche mächtig? Vorurteil oder Realität? Regina Polak: Ja, aus globaler Sicht ist die Kirche mächtig, allein schon durch die Zahl der Gläubigen. In Europa ist die Kirche...

  • 20.04.20
Es soll nichts beschönigt werden, was schief läuft. Wer die eigene Fehlbarkeit schmerzlich erlebt hört auf mit dem Finger auf andere zu zeigen. Gott will, dass der Mensch seine Fehler erkennt und umkehrt.

Vorwürfe gegen die Kirche
Wasser predigen und Wein trinken

Unserer Kirche wird bisweilen vorgehalten, dass sie die Heuchelei pflegt. Ist die (moralische) Latte so hoch gelegt, dass nur wenige sie überspringen können. Und viele andere scheitern müssen? Und was meint die Rede von der „glücklichen Schuld“ in der Osternacht? Die Kirche predigt Wasser und trinkt selbst Wein… Vorurteil oder Realität?Regina Polak: Das ist der Vorwurf der Heuchelei. Das Problem an ihr besteht darin, dass ein Mensch, der heuchelt, dies oft gar nicht selbst bemerkt, weil...

  • 13.04.20
Christus trommelt und tanzt vor der liebenden Seele. Buchmalerei aus dem Codex 710 in der Stiftsbibliothek Einsiedeln
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Gedanken zur Fastenzeit von Pater Martin Werlen OSB - Teil 7
Mit Christus, dem Meister des Tanzes

Ein starkes und zugleich ungewohntes Bild für den Glauben ist für die Benediktinerin Silja Walter der Tanz. So schreibt sie in einem Brief: „Kürzlich fiel mir ein: ‚Am Anfang war der Tanz’ – denn der Geist Gottes schwebte über den Wassern und alles ward Bewegung im Kosmos.“ Silja Walter (1919–2011), der dichtenden Nonne aus dem Kloster Fahr, verdanken wir viele Texte. Einige sind uns als Lieder bekannt, zum Beispiel „Eine große Stadt ersteht“ im Gotteslob (Nr. 479). Ein bedeutendes Werk...

  • 07.04.20
Vergebung ist keine Geste, die wir beherrschen, sondern etwas, um das wir ringen und bitten können. Der Wunsch zu vergeben fordert uns heraus, dass wir uns einem größeren Geschehen überlassen, das sich wie „von selbst“ in uns ereignet.
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Schwester Melanie Wolfers SDS: Die Kunst des Vergebens
Vergebung reift heran

Spreche ich mit Bekannten über den Prozess des Vergebens, dann stehen wir schnell vor der Frage: Braucht es ein spirituelles Fundament, um verzeihen zu können? Oder ist Vergeben-Können eine Leistung, die sich jemand erarbeitet – und sei es durch eine Therapie? Zweifelsohne, Vergeben fällt einem nicht einfach in den Schoß, sondern es braucht das geduldige Arbeiten an Erinnerungen und Gefühlen. Doch jemandem wirklich von Herzen verzeihen zu können ist bei allem Engagement immer auch etwas, das...

  • 04.04.20
Jesus zieht am Palmsonntag in Jerusalem ein, um dort als das „Lamm Gottes“ zu sterben.

Palmsonntagsgedanken von Pater Karl Wallner
Es ist Gott selbst

Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche; sie heißt in der Liturgie korrekterweise „Heilige Woche“, weil wir das Heiligste feiern, das es gibt: Unsere Erlösung! Ich möchte Sie daher einladen, diese heilige Zeit intensiver mitzufeiern als in den vergangen Jahren. Bitte machen Sie ihre Einkäufe und Besorgungen so, dass Sie Zeit haben für die Gottesdienste. Bitte machen Sie Ihren Osterputz noch vor dem Gründonnerstag, wo das „Heilige Triduum“ beginnt. Ich verspreche Ihnen, dass Sie durch die...

  • 04.04.20
„Jesus kehrt beim Super-Sünder ein. Welche Hoffnung leuchtet hier für uns alle auf!“, meint Pater Martin Werlen OSB - Im Bild das Gemälde "Jesus und Zachäus" von P. Karl Stadler OSB im St. Josefshaus in Engelberg (Schweiz).
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Gedanken zur Fastenzeit von Pater Martin Werlen OSB - Teil 6
In Schuld verstrickt sein

Es gibt Erzählungen in der Heiligen Schrift, die mich besonders bewegen. Sie sind für mich sozusagen kostbare Perlen. Wie oft habe ich mir gedacht: Sie allein wäre für mich Grund genug,diesem Jesus nachzufolgen. Eine solche Erzählung ist die von Zachäus (Lk 19,1–10). Jesus kommt nach Jericho. Dort ist dieser Zachäus daheim. Von ihm erfahren wir mit wenigen Worten einiges: Er ist der Chef der Zöllner – also nicht nur ein von der damaligen Gesellschaft Verachteter, sondern der Chef der...

  • 04.04.20

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