Steiermark | SONNTAGSBLATT - Menschen & Meinungen

Beiträge zur Rubrik Menschen & Meinungen

Vorgestellt
Sr. Maria Patka, KHG-Seelsorgerin

Ein offener Mensch, der gern die Schönheit der Natur anschaut, ist Sr. Maria Patka, sa; gleichzeitig sieht sie sehr wohl Problemfelder und packt sie an. Seit ihrem 19. Lebensjahr gehört die Siebenbürgerin (Rumänien) mit ungarischer Muttersprache der Kongregation der Helferinnen an. Seit Herbst ist sie Seelsorgerin und geistliche Begleiterin an der Katholischen Hochschulgemeinde im „so schönen“ Graz. Als Kind war sie stolz auf ihren besonderen Engel: ihre Zwillingsschwester. Sie starb wenige...

  • 18.05.22

Steirerin mit Herz
Waltraud Ettlmayr

Wie „die Gruppe die Leute trägt, das ist unglaublich“, erfährt oft die Pilgerbegleiterin Waltraud Ettlmayr in Öblarn im Seelsorgeraum Oberes Ennstal. Ob es einen oder mehrere Tage dauere, ganz wichtig sei ihr stets der Start mit einer Andacht wie der Abschluss mit einem Gottesdienst und dem Pilgersuppen-Essen. Ihre Begeisterung fürs Pilgern kann Waltraud Ettlmayr jetzt wieder mehr ausleben, da sie zehn Jahre als Pfarrgemeinderätin „relativ viel eingeteilt“ war, die letzten fünf Jahre als...

  • 18.05.22

Gut aufgestellt

Das Foto vom Maibaum der Katholischen Männerbewegung St. Veit-Straß-St. Nikolai erreichte uns. Als Schnitzerei verewigt sind auch die Umrisse der Kirche St. Veit am Vogau.

  • 11.05.22

Leserbriefe
Rettet das Rechnen!

Die schulische Mathematik muss sich ändern, andernfalls verliert sie ihre Existenzberechtigung. Ein musikalisch versierter Mathematikprofessor: „Das, was wir in Mathematik verlangen, ist so, als würden wir erwarten, dass jeder Maturant ein Violinkonzert von Mozart spielt – nicht leistbar und sinnlos!“ Wie kam es, dass Mathematik so „wichtig“ wurde, dass Generationen von Schülern vor diesem Fach zittern, die „Mathematikangst“ vielen die Schulfreude vergällt und die Universitäten...

  • 11.05.22

Vorgestellt
Johannes Schwarzl-Ranz, Diözesanmuseum

Ein blühender Betrieb lebt auch von Leuten, die man nicht sieht. „Ich bin die unspannendste Person im ganzen Haus“, meint etwa Johannes Schwarzl-Ranz, seit 2007 Mitarbeiter im Diözesanmuseum Graz. „Ich baue ab, baue auf, hole Kunstwerke ab“, schildert er einen Teil seines „Jobs“, aktuell für die Schau zu 90 Jahren Diözesanmuseum. Augenzwinkernd erzählt der Pragmatiker: „Wenn jemand ruft, ‚Johannes, da her!‘, dann bin ich da.“ Als jüngster von fünf Brüdern wurde Johannes Schwarzl-Ranz am 24....

  • 11.05.22

Steirer mit Herz
Martin Berger

Das Schönste am Orgelspielen sei, wenn eine Idee sich durchsetze und aus dem Innersten heraus klinge, erzählt der Voits­berger Organist DI Martin Berger. Eine „Gabe für schöne Orgelimprovisationen“ wird ihm attestiert. Der Musiker und Architekt blickt auf „25 Jahre Organist“ zurück und wurde geehrt. Er spielt in Voits­berg in der Kirche St. Josef, in der Michaelskirche und oft auch in der Kirche Heiligenblut. Dieser Dienst freut ihn, wenn die Musik Menschen berührt. Martin Berger wurde 1982...

  • 11.05.22

Leserbriefe
Selbstliebe erlaubt

Zu „Danke an die großen Herzen“, Nr. 17 Danke für die treffenden Beispiele im Leserbrief von Werner und Brigitte Schützenhöfer aus Vorau. In einem Punkt möchte ich aber widersprechen: „die nie an sich selbst denken“. Es ist „erlaubt“, auch als Christ an sich selbst zu denken. Denn: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Dr. Wolfgang Himmler, Graz

  • 04.05.22

Leserbriefe
Völkerrechtliche Ächtung nötig

Wenn der Militärstratege Gerald Karner eine nukleare Ausweitung des Ukrainekriegs für unwahrscheinlich hält, so kann man nur hoffen, dass seine Einschätzung realistisch ist. Jedenfalls sollten wir die folgenden Fakten nicht verdrängen. General George Lee Butler, 1991 bis 1993 Oberbefehlshaber der US-Atomstreitmacht, sagte: „Der einzige Weg, den Atomkrieg auf lange Sicht zu verhindern, ist die völlige Beseitigung von Atomwaffen und ihre völkerrechtliche Ächtung. Wir sind im Kalten Krieg dem...

  • 04.05.22

Vorgestellt - Cornelia Pernkopf
Kath. Familienverband

Neun Monate in Seattle bescherten der Grazer Juristin Mag. Cornelia Pernkopf eine „Freude am Evangelium“, die sie vorher nie in dieser Dichte erlebt hatte. Kinder und Jugendliche im Gefängnis hatten „plötzlich etwas von Gott erwartet und von der Kirche“. Vorher hatten sie an nichts Interesse gezeigt und auf die Frage „Was macht dir Freude?“ geantwortet: „Gar nichts.“ Als Seelsorgerin in die Jugendstrafanstalt war Cornelia Pernkopf auf Einladung der Erzdiözese Seattle gekommen, weil sie in den...

  • 04.05.22

Steirerin mit Herz
Theresia Schlenner

Bei einem ihrer elf Kinder war es. Theresia Schlenner lag wieder einmal zur Entbindung bei ihrer Hebamme in Pischelsdorf. Die Küchentür stand offen, da hörte sie eine Frau klagen über ihre zwei Kinder, sie wisse sich überhaupt nicht zu helfen. Doch die Hebamme ermunterte die Frau: „Jetzt gehen Sie einmal mit mir. Da liegt eine Frau mit so vielen Kindern, und sie hat eine Wirtschaft. Sie muss im Stall arbeiten und auf dem Feld und überall …“ Zum Muttertag gratulieren Reserl elf tüchtige Kinder...

  • 04.05.22

Leserbriefe
Kopf des Jahres

Anna Pfleger, Leiterin vom „Haus der Frauen – Bildung Spiritualität Auszeit“ wurde von der Kleinen Zeitung für herausragende Leistungen in der Kategorie „Soziales Gewissen“ ausgezeichnet. Marcel Pollauf (Arbeiterkammer, l.) und Harald Hofer (Redakteur Kleine Zeitung, r.) gratulierten der Siegerin. In der aktuellen Ausgabe gestaltete die Ausgezeichnete für das Sonntagsblatt den zweiten Teil der Serie „GEISTES.Gaben aus FRAUEN.Sicht“ zur Gabe der Weisheit (Seite 7).

  • 27.04.22

Leserbriefe
Danke an die großen Herzen

Zu „SteirerIn mit Herz“ An jene Steirerinnen und Steirer mit Herz, die von niemandem vorgeschlagen werdendie zu bescheiden sinddie sich selbst als nichts Außergewöhnliches betrachtendie einfach rund um die Uhr für ihre Familien da sind, weil sie gebraucht werdendie alte und pflegebedürftige Mitmenschen liebevollst und selbstlos betreuendie Behinderte pflegen und dies als Selbstverständlichkeit betrachtendie ihre Kleinsten fördern und stets ein offenes Ohr für all die kleinen und großen Sorgen...

  • 27.04.22

Leserbriefe
Worte an das Gewissen

Unvergleichlich verhängnisvoll ist es, zu meinen, ohne Gottes Hilfe durch die regelmäßige sakramentale Versöhnung ein guter Christ sein zu können … Diese Worte sind auch an mein Gewissen gerichtet! Gebhard Blesl, Graz

  • 27.04.22

Vorgestellt
Maren Pressinger-Buchsbaum, HdF

Am 1. Mai jubiliert das Haus der Frauen (HdF) in St. Johann bei Herberstein. Das Bildungshaus der Diözese mit dem Untertitel „Bildung Spiritualität Auszeit“ blickt auf 40 Jahre zurück. Um es zu sichern, wurde vor Jahren der Verein „Wir für das Haus der Frauen“ gegründet. Seine Geschäftsführerin ist Mag. Maren Pressinger-Buchsbaum. Dinosaurierknochen ausgraben wollte die Grazerin in ihren Kindertagen. Doch weder in ihrem großen Garten in Laßnitzhöhe, wo sie jetzt wohnt, noch sonstwo wurde sie...

  • 27.04.22

Steirerin mit Herz
Marie-Theres Villgratter

Sie wisse nicht, wie ihn (Jesus) zu lieben, singt Maria Magdalena in „Jesus Christ Superstar“. Bei der Aufführung des Musicals ab 15. Juli im Schlosspark Hartberg wird es die Volksschullehrerin Marie-Theres Villgratter als Maria Magdalena singen: „I don’t know how to love him.“ An den Musical-Festspielen wirkt die Hauptdarstellerin seit fast 20 Jahren mit, im Chor wie als Solistin, etwa als Christine im „Phantom der Oper“. Es fasziniert sie, wenn sich im Lauf der Proben das Puzzle zusammensetzt...

  • 27.04.22

Leserbriefe
Nächstenliebe steht im Duden

Es war höchste Zeit, nachdem Religion zum Teil „abgeschafft“ wurde, dass Ethik-Unterricht in den Lehrplan eingefügt wurde – sonst wird Barbarei (= Rohheit) üblich. Noch steht Nächstenliebe im Duden (28. Aufl., S. 800). Dr. Karl H. Salesny, SDB., Wien

  • 21.04.22

Leserbriefe
Mann & Frau – Gottes Ebenbild

„Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen“, lautet Jesu Zusage. Petrus war verheiratet und das Familienoberhaupt. Er trug Verantwortung. Solange aber die Schöpfungsordnung, in der Mann und Frau Ebenbild Gottes sind, in der katholischen Kirche hartnäckig ignoriert wird, laufen alle Diskussionen ins Leere. Der Heilige Geist aber wird einen Weg finden, die Kirche nicht zu retten, sondern sie zu erneuern! Denn: Die...

  • 21.04.22

Leserbriefe
Zur Caritas-Haussammlung

Vor einigen Wochen habe ich geschrieben, warum und mit welchen Gefühlen ich die Caritas-Haussammlung mache! Nun, am Ende der Sammelzeit, bin ich vollauf zufrieden: einerseits mit Herzlichkeit aufgenommen worden zu sein, andererseits die Großzügigkeit beim Spenden – das hat mich angenehm überrascht. Mit diesem positiven Ausgang war nicht zu rechnen. Aber ich bin überzeugt, dass der Herr mitgegangen ist. Wie sollte ich mir den Erfolg sonst erklären? Das erinnert mich an die Parabel von den Spuren...

  • 21.04.22

Vorgestellt
Christiane Sprung-­Zarfl, Beratung

„Es geht mir jetzt besser als vorher beim Hereingehen“: Mit diesem Gefühl sollen Menschen aus einer kirchlichen Beratungsstelle hinausgehen. Erleichtert sollen sie sein und klarer ihre Handlungsmöglichkeiten sehen. Das wünscht die Psychologin Mag. Christiane Sprung-Zarfl. Sie leitet seit Februar das diözesane Institut für Familienberatung und Psychotherapie (IFP) mit neun steirischen Beratungsstellen. Als „humorvoll, direkt und ungeduldig“ schätzt sich die neue Leiterin ein. Singen, Golf,...

  • 20.04.22

Steirerin mit Herz
Sr. Maura Steiner-Treuendorf

Als Offizier geadelt war ihr Großvater durch Kaiser Franz Joseph I. worden, so hätte sich Sr. Maura Steiner früher „von Treuendorf“ nennen können; jetzt wird der Name mit Bindestrich geführt. Wohl eine der ältesten steirischen Ordensschwes­tern ist die Benediktinerin, die in Bert­holdstein eintrat und jetzt im Kloster St. Gabriel in St. Johann bei Herberstein lebt. Geboren wurde Maria Immaculata Steiner-Treuendorf am 24. Juni 1925 in Graz. Ihr Vater leitete hier eine Bank, in der auch seine...

  • 20.04.22

Sonntagsblatt+plus | KONTRAPUNKTE
Wo man singt, da lass dich nieder

Musik im Gottesdienst ist wie der Kren zur steirischen Osterjause – beides darf nicht fehlen. Doch Geschmäcker sind verschieden. Kirchenmusikreferent Michael Schadler und Musikerin Constanze Huber blicken kritisch auf die Texte von geistlichen Liedern. „Näher, mein Gott, zu dir“ Es gibt Lieder, die erinnern an ein bestimmtes Ereignis oder rufen blitzartig ein Gefühl in einem hervor. Das kann schön sein. Muss aber nicht. Bei dem einen Lied drehen wir das Radio gern lauter, bei einem anderen...

  • 20.04.22

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