Steiermark | SONNTAGSBLATT - Menschen & Meinungen

Beiträge zur Rubrik Menschen & Meinungen

Das Buch, das 2019 erschien. „Stimmt“, bilanziert Hermann Miklas, „wie gut, dass es im Leben was zu schmunzeln gibt.“ Er hat auch einen Masterabschluss für Organisationsentwicklung (www.beratung-miklas.at).

Hermann Miklas
Vier Ökumene-Bier!

Nach seiner Pensionierung blickt Superintendent Hermann Miklas humorvoll und anregend zurück. Einer der heißesten Tage des Jahres, eine obersteirische Gemeinde feiert, Landtagspräsident Siegfried Schrittwieser, Bischof Johann Weber, der evangelische Superintendent Hermann Miklas und der Bürgermeister sind die Ehrengäste. „Weber und ich schwitzten unter unseren Talaren“, notiert der bis 2018 dienende steirische Superintendent in seinem Buch „Wie gut, dass es im Leben was zu schmunzeln...

  • 10.01.20
Julia Rust, Referentin für das Ka­tho­lische Bildungswerk mit Schwerpunkt Geschlechtergerechte Erziehung, arbeitet im Prozessbereich Kommunikation.

Offen gesagt
Bitte bunt schenken!

Warum sind Produkte für Kinder oft in „für Mädchen“ und „für Buben“ unterteilt? Würde man das jemanden aus dem Marketing fragen, bekäme man als Antwort: „Weil Mädchen und Buben ganz unterschiedliche Interessen haben, schon von Natur aus!“ Das ist allerdings Blödsinn. Mädchen haben keine angeborene Vorliebe für rosa Einhörner, und Buben sind nicht genetisch auf blaue Autos programmiert. Hinter dieser Zweiteilung steckt vielmehr eine ausgeklügelte Strategie – das sogenannte „Gendermarketing“....

  • 16.12.19
Alfredo Barsuglia, Otto-Mauer-Preisträger

Vorgestellt
Alfredo Barsuglia, Otto-Mauer-Preisträger

„Ich tue gerne“, erzählt der Steirer Alfredo Barsuglia, „und wenn es Geschirrwaschen ist.“ Wenn er etwas bewusst tue, könne er aus allem einen Mehrwert ziehen. In dem Sinn sei Kunst „keine Arbeit“. Am 4. Dezember überreichte dem Künstler der Wiener Generalvikar Nikolaus Krasa den Msgr.-Otto-Mauer-Preis 2019. Barsuglia arbeitet und lebt mit seiner Familie in Wien. Geboren wurde er 1980 in Graz, wie 1917 sein verstorbener Vater. Der Großvater stammte aus der zur Monarchie gehörenden Toskana,...

  • 14.12.19
Andrea Schnedl, Demenzberatung

Vorgestellt
Andrea Schnedl, Demenzberatung

Es gebe tolle Dinge, „wie man demente Menschen erreichen kann“, erzählt Andrea Schnedl MSc. Für diese sei es schwierig, sich auszudrücken, sich mitzuteilen, sich wohlzufühlen und Sicherheit zu spüren. Angehörige merken, wie sich die Betroffenen plötzlich geändert haben. In dieser Herausforderung sei entscheidend, dass diese sich verstanden fühlen und „ein Stück Entlastung finden“. Die Demenzberatung, für die sie in der Region Murau bei der Caritas teilbeschäftigt ist, liege ihr sehr am Herzen,...

  • 24.09.19

In 3195 m Seehöhe: Tiroler Sonntag
Eine Kapelle über dem Abgrund

Die zerklüfteten Gletschermassen des Übertalferners und etliche, bekannte Bergspitzen wie Wilder Freiger, Pfaff und Zuckerhütl vervollständigen das raue und dennoch wunderschöne Hochgebirgspanorama. Schier unglaublich waren Leistung und Idealismus jener, die diesen Bau vor 125 Jahren ermöglicht haben und die mehr als 25 Tonnen Baumaterial über 1.800 Höhenmeter von Meiern aus, am Talschluss von Ridnaun (Südtirol), mit Leibeskraft hinaufbeförderten. Ein Wunder, dass die Bauphase ohne...

  • 10.09.19
Das Motto auf allen Wegen: Unterwegs im Namen Gottes!

Ein Beispiel aus Maria Rain: Besonders intensive Fahrausbildung mit dem eigenen Auto, den Eltern sowie dem Pfarrer
Im Namen Gottes: Mit dem Pfarrer als Coach auf dem Beifahrersitz

In Maria Rain und Ferlach sind mehrere Jugendliche seit einiger Zeit zusammen mit Pfarrer Ulrich Kogler auf dem Weg zum Führerschein. Diese Art der Begleitung ist auch für ihn als Pfarrer eine Unterstützung. VON HANNA TASCHWER UND SEBASTIAN SABLATNIG  „Gang rein, langsam die Kupplung kommen lassen.“ Pfarrer Ulrich Kogler startet gerade mit seinem Fahrschüler Clemens eine Ausfahrt für den L17. Wer schon vor dem vollendeten 18. Lebensjahr Auto fahren möchte, kann bereits mit 17 Jahren den...

  • 10.09.19

Vorgestellt
Andreas Pichlhöfer, „Steuerung – Qualität“

Das „Technische“ packte Mag. Andreas Pichlhöfer stets. So war er nach der Matura am Gymnasium Birkfeld mit dem Spezialzweig Informatik mehrere Jahre als Software-Entwickler tätig. Zugleich entdeckte er, etwa als Jugendleiter in seiner Heimatpfarre Vorau, die Leidenschaft, auch in der Kirche beruflich zu arbeiten. Er studierte Theologie, war auch eine Zeitlang bei den Augustiner Chorherren in Vorau im Noviziat und wurde dann Pastoralassistent. Heute arbeitet er in der Diözese im „Prozessbereich...

  • 09.09.19

DI Thomas Stanzer MA wird neuer Pressesprecher von Bischof Wilhelm Krautwaschl und der Diözese Graz-Seckau.
Neue Stimme

Der 48-jährige Grazer Thomas Stanzer verantwortet ab 15. Oktober die Presseagenden von Bischof Wilhelm Krautwaschl sowie jene der Diözese Graz-Seckau. Thomas Stanzer hat langjährige Erfahrung und wurde für Kommunikationsprojekte mehrfach international ausgezeichnet. „Mit Thomas Stanzer konnten wir einen vielseitigen Kommunikationsprofi für uns gewinnen. Er stößt in einer sehr spannenden, aber auch herausfordernden Zeit für die katholische Kirche in der Steiermark zu uns. Ich freue mich auf die...

  • 09.09.19
Kinga Tóth verbindet in ihrer Arbeit sehr unterschiedliche Bereiche. Es trifft sich gut, dass ihr Weg sie auch zur heiligen Maria geführt hat, in der christlichen Tradition eine wesentliche „Verbinderin“.

Die Grazer Stadtschreiberin Kinga Tóth im Sonntagsblatt-Gespräch mit Elisabeth Wimmer
Diese Frau lässt mich nicht los“

Zu Offenheit und Empathie will Kinga Tóth (*1983 in Sárvár, Ungarn) mit ihrer künstlerischen Arbeit ermutigen. Sie ist in mehreren Kunstsparten zu Hause und interessiert sich auch für die Lebensgeschichten heiliger Frauen. In Graz-St. Andrä gestaltet sie auf der Grundlage alter Marienlieder eine Kunst-Maiandacht, zusammen mit dem Musiker Michael Eisl. Die Grazer Stadtschreiberin Kinga Tóth im Sonntagsblatt-Gespräch mit Elisabeth Wimmer. Du gestaltest zusammen mit dem Musiker Michael Eisl...

  • 08.05.19
Sr. Beatrix Mayrhofer, Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden Österreichs

Vorgestellt
Sr. Beatrix Mayrhofer, Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden

Sich hinabbeugen „können, nicht müssen, weil der Rücken gerade ist und nicht krumm vom Buckeln“. So versteht die Ordensfrau Sr. Beatrix Mayr­hofer das Hinbeugen von Erziehenden zu einem Kind, das Hilfe brauche, als „Dienst“. Sie hielt am 25. April in Wien-Lainz den Festvortrag zum Zehn-Jahres-Jubiläum der „Vereinigung der Katholischen Kindertagesheime“. Ohne zu buckeln und mit Phantasie meldet sie sich öffentlich zu Wort, wenn es um benachteiligte, auch geflüchtete Menschen geht. Sie ist...

  • 02.05.19
Christine Engelmann, Caritas

Vorgestellt
Christine Engelmann, Caritas

Christine Engelmann,Caritas Auf dem Bauernhof im weststeirischen Marhof bei Stainz liebte Christine Engelmann nicht nur das freie, nicht eingegrenzte Spielen mit vier Geschwistern und den Umgang mit Tieren; in ihren ersten Lebensjahren führten die Eltern auch ein Gasthaus, und der Vater war 25 Jahre Bürgermeister. „Da bekommt man als Kind viel mit, was Menschen bewegt“, erinnert sie sich. Dass man „voneinander mehr weiß“, ist auch Ziel der „Dialoge Kornberg“. Seit 2017 ist die...

  • 24.04.19
Gor Chahal, Künstler

Vorgestellt
Gor Chahal, Künstler

In der Grazer Stadtpfarrkirche zeigt der russische Künstler Gor Chahal ab Ostersonntag an drei Abenden die Video-Arbeit „Stages“ über Anrufungen Gottes – im Rahmen von „Klanglicht Graz 2019“. Gor Chahal wurde 1961 als Sohn einer russischen Mutter und eines armenischen Vaters in Moskau geboren. Er schloss ein Studium in angewandter Mathematik ab. Er war mit einem Poeten und einer Rockband aktiv, ehe er die Ikonenmalerei seiner Heimat und ihre Theologie für sich entdeckte. Er verbindet Religion...

  • 24.04.19
Dietmar Krausneker, Religionsinspektor

Vorgestellt
Dietmar Krausneker, Religionsinspektor

Eine „unbändige Lust und Freude am Unterrichten“ spürte Hofrat Mag. Dietmar Krausneker. So studierte er „zu schnell“ Theologie in Graz. „Beseelt“ war er vom Umgang mit jungen Menschen. Sie sprechen „die großen Fragen der Menschen sehr direkt an“. Von der allgemeinen Sonderschule bis zur Pädagogischen Akademie unterrichtete er an fast allen Schultypen, am längsten in der damaligen „Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik“ in Graz. Seit 20 Jahren ist er Fachinspektor für den...

  • 10.04.19
Eva Maria Hieden, Geschäftsführende Vorsitzende Diözesanrat, 30. März 2019

Vorgestellt
Eva Maria Hieden, Diözesanrat

Ganz begeistert war der Großvater, der heuer auf seinen 100. Geburtstag zugeht und einst in Köflach einer der ersten Pfarrgemeinderäte war: Seine Enkelin Mag. Eva Maria Hieden wurde bei der ersten Sitzung des neuen Steirischen Diözesanrats zur geschäftsführenden Vorsitzenden gewählt. Viel Schwung und Kraft für die neue Aufgabe bringt sie mit. „Offen für Neues“ sei sie, erzählt Eva Maria Hieden. „Sehr gespannt“ warte sie, wie die Seelsorgeräume ausschauen werden; da seien sicher ganz tolle Dinge...

  • 03.04.19
Eva Maria Hieden, Geschäftsführende Vorsitzende Diözesanrat, 2019

Vorgestellt
Eva Maria Hieden, Diözesanrat

Ganz begeistert war der Großvater, der heuer auf seinen 100. Geburtstag zugeht und einst in Köflach einer der ersten Pfarrgemeinderäte war: Seine Enkelin Mag. Eva Maria Hieden wurde bei der ersten Sitzung des neuen Steirischen Diözesanrats zur geschäftsführenden Vorsitzenden gewählt. Viel Schwung und Kraft für die neue Aufgabe bringt sie mit. „Offen für Neues“ sei sie, erzählt Eva Maria Hieden. „Sehr gespannt“ warte sie, wie die Seelsorgeräume ausschauen werden; da seien sicher ganz tolle Dinge...

  • 03.04.19
Andreas Jennewein

Vorgestellt
Andreas Jennewein, Signis-Interfilm

Andreas Jennewein, Signis-Interfilm Seine Liebe zum Film begann in der Jugendgruppe, erzählt Andreas Jennewein, der heuer bei der Diagonale gemeinsam mit dem KPH-Professor Werner Salzger und der Filmregisseurin Kristina Schranz die Jury zur Wahl des besten Kurzdokumentarfilms bildete. Damals habe er mit seinen Freunden Film- abende veranstaltet, bei denen reflektiert und diskutiert wurde und auch Klassiker wie „Vom Winde verweht“ angeschaut wurden, „was für mich neue Türen aufgemacht...

  • 01.04.19
Tina Friedreich

Vorgestellt
Tina Friedreich, Caritas - MIB und ZORROM

„Ich esse viel zu viel Schokolade und kann schwer delegieren“, verzeichnet Prof. Tina Friedreich als negativ an ihr. Doch sie liebe die Arbeit mit Menschen, sei offen, kommunikativ und stark anpassungsfähig. Und sie schätze das Arbeitsklima bei der steirischen Caritas, bei der sie sich verwirklichen könne. Bei der Mobilen Integrationsbetreuung (MIB) für Asylberechtigte, subsidiär Schutzberechtigte und Aufenthaltsberechtigte wirkt sie ebenso wie bei ZORROM. Dessen Name setzt sich aus den...

  • 01.04.19

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