Steiermark | SONNTAGSBLATT - Menschen & Meinungen

Beiträge zur Rubrik Menschen & Meinungen

Steirer mit Herz
Maria und Franz Knittelfelder

Gelobt werden wollen sie nicht. „Das kommt alles im Himmelreich“, wehren sich Franz und Maria Knittelfelder im Dorf Wörth in der Gemeinde Gnas, erzählt eine „gute alte Bekannte“ von ihnen. Sie „tun so gern geben“. So sei es schwierig, ihnen etwas zu schenken, etwa zum 70. Geburtstag von Maria Knittelfelder am 26. Juni. Das ruhige Ehepaar feierte auch Anfang des Jahres seine Goldene Hochzeit. So bemerkt die Bekannte: „Wann, wenn nicht heuer, muss man euch gratulieren und Danke sagen!“ Das...

  • 23.06.21

Sonntagsblatt+plus | KONTRAPUNKTE
Pilgern: gemeinsam oder allein?

Viele Schritte, Gebete und Lieder, Gedanken, Schweiß und ja: auch Blasen liegen auf den Pilgerwegen nach Mariazell, Rom, Assisi, Santiago de Compostela. Manche Pilger sind am liebsten in der Gruppe unterwegs, manche gehen solo, allein mit Sonne, Regen und ihrem Weg. Der Weg fordert und gibt Man ist zu Fuß unterwegs zu einem spirituellen Ziel, allein oder in einer Gruppe, ein Rucksack auf dem Rücken und oft einer im Herzen. Durch äußere und innere Landschaften führt der Weg: frohe Lieder,...

  • 23.06.21
Stoffbänder mit „Sorgenknoten“ im Wind

Leserbriefe
„Sorgenknoten“

An den Ästen von Obstbäumen flatterten Stoffbänder mit „Sorgenknoten“ im Wind, die bei einer Maiandacht in Eggersdorf zur hl. Maria, Knotenlöserin, getragen wurden. „Die Bänder dürfen in Bewegung kommen“, schrieb Elisabeth Wohofsky.

  • 17.06.21

Leserbriefe
Sie wickeln die Babys

Zu „Offen gesagt“, Nr. 23 Ich kann dem Beitrag „Offen gesagt: Männer, Väter, Rituale“ nicht zustimmen. Ich sehe, dass es jetzt immer mehr richtige Väter gibt. Väter, die sich bei der Kindererziehung einbringen. Sie schieben die Kinderwägen und wickeln die Babys. Sie gehen zu den Elternsprechtagen und lernen mit den Kindern. Die Rolle der Männer hat sich in den letzten 40 Jahren positiv geändert. Leider gibt es noch immer schwarze Schafe. Daran ist auch die Zuwanderung anderer Kulturen schuld....

  • 17.06.21

Leserbriefe
Hilfsangebote nicht ignorieren

Offener Brief an die Österreichische Bundesregierung Die Europäische Integration versöhnte nach dem 2. Weltkrieg verfeindete Staaten und stellt so ein weltweit modellhaftes Friedensprojekt dar. (…) Wir von Pax Christi sind der festen Überzeugung, dass die EU die Herzen ihrer Bürgerinnen und Bürger vor allem als Friedensprojekt gewinnen kann, dazu braucht es eine einheitliche Richtlinie für die Behandlung von Flüchtlingen nach der Genfer Konvention. Österreich muss seinen Anteil an Flüchtlingen...

  • 17.06.21

Vorgestellt
Sr. Kerstin Oswald, Maria „Königin des Friedens“

Ein Platz war frei geworden im Bus ihrer südsteirischen Pfarre St. Veit am Vogau. So kam Sr. Mag. Kerstin Oswald BA im Jahr 2005 zum ersten Mal nach Medjugorje. Vorher hatte sie „keine Ahnung“ von dem Marienwallfahrtsort in Bosnien-Herzegowina, in dem seit 40 Jahren mehrere „Seherkinder“ Erscheinungen der Gottesmutter erfahren. Heute ist die ausgebildete Religionspädagogin Mitglied in der Gemeinschaft „Maria, Königin des Friedens“. Jetzt wirkt Sr. Kerstin, coronabedingt, in der Steiermark, im...

  • 16.06.21

Steirer mit Herz
Walter Polzhofer

Seine Lehrjahre als Textilverkäufer empfindet der Pöllauberger heute als Vorbereitung für sein Wirken in Graz. Eigentlich zu schüchtern für diesen Beruf, habe er lernen müssen, auf Menschen zuzugehen. Seit 16 Jahren lebt Walter Polzhofer in der Pfarre Graz-Andritz, ehrenamtlich wie sein bald 90-jähriger Kollege Karl Schinzel, seine „Berufung zum Mesner“. In Kirchen habe er sich immer wohl gefühlt, erzählt Polzhofer. Doch aktiver Christ sei er, nachdem er 1996 zufällig in der Nähe der Andritzer...

  • 16.06.21

Leserbriefe
Maiandacht

„Maria, Knotenlöserin“ war das Motto der Maiandacht am 28. Mai bei der Lenz-Saurer-Kapelle in der Pfarre Graden. Die TeilnehmerInnen übergaben dabei die Knoten ihres Lebens, zeichenhaft in Stoffbänder geknüpft, der Gottesmutter mit der Bitte um ihre Hilfe. Foto:

  • 10.06.21

Leserbriefe
Sie offenbart uns Jesus

Zu „Was ist hinter der blauen Tür?“, Nr. 22 Diese unbegreifliche, menschlich gestellte Frage hat der Jesuitenpater Marko Ivan Rupnik, Theologe und Künstler, mit seinem monumentalen Apsismosaik in der vom Krieg zerstörten und neu errichteten Franziskanerkirche in Mostar staunenswert beantwortet. Er hat damit die schon seit 40 Jahren (aktuell am 24. Juni 2021) täglichen Erscheinungen der Gottesmutter von Medjugorje gedeutet, indem er sie als „Maria der Offenbarung“ darstellt. Er sagt: „Sie ist es...

  • 10.06.21

Leserbriefe
Danke für die Lange Nacht

Zur Langen Nacht der Kirchen Mein großer Dank gehört der Langen Nacht der Kirchen! Noch nie war es möglich, an so vielen Standorten dabei zu sein. Vor allem für die Gruppe der älteren und nicht mehr so gehfähigen, aber sehr interessierten Frauen und Männer. Sehr fein ist es auch, noch auf einer Plattform die Möglichkeit zu haben nachzuschauen! Und da schließt sich auch schon mein Anliegen an: Bitte auch im nächsten Jahr ein paar Konzerte, Lesungen oder Führungen online zu übertragen. Im...

  • 09.06.21

Vorgestellt
Nathalie Schager, Spektrum Leoben

Als Kind „viel in und um die Kirche unterwegs, bis in den Turm zu den Glocken hinauf“ war in Leoben-Waasen Mag. Nathalie Schager. Ihr Opa Engelbert Schager, vor kurzem im Sonntagsblatt „Steirer mit Herz“, war hier der Mesner. Heuer im Mai wurde im Haus neben der Waasen-Kirche das ganz renovierte Jugendzentrum (JUZ) Spektrum „nach Corona“ wieder eröffnet. Die Leiterin heißt Nathalie Schager. Die Tochter eines Elektrikers und einer Handelsangestellten wurde am 3. Juni 1992 geboren und wuchs in...

  • 09.06.21

Steirer mit Herz
Susanne und Arno Schabel

Auf eigenes Risiko haben die Weizer Arno und Susanne Schabel drei Mal eine Großveranstaltung „Holy Day“ (Heiliger Tag) organisiert und finanziert, staunt Pfarrer Toni Herk-Pickl von Weiz. Im nahen Unterfladnitz, das zu St. Ruprecht an der Raab gehört, haben sie jetzt ein altes Haus gekauft und renoviert. Es soll noch heuer als „Connect Missions- und Gebetshaus“ offiziell eröffnet werden. Ob katholisch oder freikirchlich, über den Tellerrand hinaus soll es verbinden („connect“). Das katholische...

  • 09.06.21

Franziskanerinnen
Leserbriefe

„Wir Franziskanerinnen lieben gute Traditionen – und dazu gehört inzwischen auch unsere aktive Beteiligung am Programm der Langen Nacht der Kirchen. ,Heuer sicher anders‘ war eine willkommene Herausforderung, Neues zu wagen und unser Gebet mit den Menschen in digitaler Form zu teilen.“ (Sr. Sonja Dolesch)

  • 07.06.21

Leserbriefe
Zeit, auf das Herz zu hören

Zum Leserbrief „Das Leben vollenden können“, Nr. 19 Ohne Gottesbezug verliert der Mensch sein Menschsein. Warum? Weil niemand Ordnung macht? Nein! Gott hat ein anderes Verständnis vom Menschsein, wo es Jesus in seinem Leben erlebbar ausgedrückt hat. Traurigerweise muss man feststellen, dass seine Kirche selbst im Widerspruch zu diesem Jesus lebt und gelebt hat – Vater und Kinder. Der Mensch, und auch der „christliche“, kann sich so vom Zeitdenken prägen lassen, dass das, was vor Jahren Menschen...

  • 04.06.21

Leserbriefe
Zum Ergründen herausfordern

Zu: Mütter und Töchter, Nr. 18 Auch die Kirche liebt ihre Töchter und kann deren Verwunderung oft nicht verstehen. Das Weiheamt der Kirche ist für das menschlich vergleichende Denken für alle Zeiten die größte Herausforderung. Muss aber für alle Generationen immer neu zum Ergründen des Geheimnisses der Eucharistie herausfordern. Josef Hacker, Kapfenberg

  • 04.06.21

Steirerin mit Herz
Hedwig Friedl

Der Liebe wegen hat es die gelernte Einzelhandelskauffrau Hedwig Friedl vor bald 60 Jahren ins südsteirische Siebing gezogen. Vier Kinder und zehn Enkelkinder „später“ ist die begeisterte Sängerin der Sängerrunde Siebing in zwei Seniorengemeinschaften aktiv und nimmt gern an Ausflugsfahrten und Bällen teil. Für die Sängerrunde übte sie 20 Jahre gewissenhaft das Amt der Kassierin aus – ebenfalls 20 Jahre war sie im Vorstand der Seniorenbund-Ortsgruppe Mettersdorf am Saßbach für die Siebinger...

  • 02.06.21

Vorgestellt
Andrea Schwarz, Pastoralreferentin

Der Tübinger Pastoraltheologe Ottmar Fuchs brachte der steirischen Pastoralreferentin und Religionslehrerin Mag. Andrea Schwarz bei, „wie Dogmatik eine Bedeutung für das normale Leben hat“. So verband sie in ihrer Diplomarbeit das Letzte Gericht mit der Sehnsucht nach Gerechtigkeit. Die in Neudorf in der Pfarre Pischelsdorf Aufgewachsene ist Regionalreferentin für Oststeiermark. Pastoralreferentin im Seelsorgeraum Thermenland ist sie speziell für die Pfarren Bad Waltersdorf, Bad Blumau und...

  • 02.06.21

Sonntagsblatt+plus | KONTRAPUNKTE
Wie geht „dazulernen“?

Durch Lesen, Studieren oder eher beim Tun, Anpacken und Ausprobieren? Weil Menschen uns zeigen, wie’s geht? Durch Predigten? Wenn jemand uns zum Tun ermutigt oder wenn uns das Leben Steine in den Weg legt? Wie und durch wen haben Sie in Ihrem Leben dazugelernt? Lernen Mancherlei lässt sich aus Büchern lernen, vieles nur im „praktischen Leben“. Lebenserfahrungen anderer Menschen kommen wiederum oft in Buchform zu uns. Kerstin Margaretha Zöhrer gibt uns einen Einblick in ihr Dazulernen außerhalb...

  • 27.05.21

Leserbriefe
Namen fehlten

Zu „Besuch im Kircheneck“, Nr. 19 Sie haben vom Besuch des Bischofs im Kircheneck berichtet. Neben der Erwähnung der wertvollen Arbeit dieser Einrichtung haben mir aber die Namen der beiden abgebildeten ehrenamtlich Tätigen gefehlt. Es wäre sicher noch Platz dafür gewesen, die zwei Personen derart zu würdigen, zusätzlich zum Namen des Bischofs. Bitte um mehr Sensibilität gegenüber Menschen, die in der Kirche engagiert sind. Mag. Juliane Wendler, St. Josef (Das Bild zeigte auch Kircheneck-Leiter...

  • 26.05.21

Leserbriefe
Aus der Ruhe gelockt

Zu „Es ist ruhig, das Alter, und fromm“ und Leserbrief „Selbst entscheiden“, Nr. 20 Der Beitrag von Altbischof Egon Kapellari hat mich als schon über 80-Jährigen und langjährigen Sonntagsblattleser sehr angesprochen. Doch der Leserbrief „Selbst entscheiden“ hat mich dann aus der Ruhe des Alters gelockt. Diese sehr selbstbezogene, bestimmende Aussage, das Leben (selbst) vollenden zu können, geht mir zu weit. Der liebe Schreiber möge doch nicht nur auf sich selbst Bezug nehmen, sondern für alle...

  • 26.05.21

Leserbriefe
Zusammenhalten

Sonntags in die heilige Messe gehen zu können hat mir total gefehlt, mir kam manchmal vor, es ist kein richtiger Sonntag, ohne in der Kirche gewesen zu sein. Diese Zeit der Pandemie wird hoffentlich bald Geschichte sein, es hat jeden Bereich betroffen. So ist zu befürchten, dass der Gang zur Kirche für manche nicht mehr relevant ist. Aber vielleicht überwiegt das Zusammengehörigkeitsgefühl doch ein wenig. Zusammenstehen, -halten ist doch ein Zeichen von Liebe. Dies ist stets wünschenwert!...

  • 26.05.21

Vorgestellt
Borka Simunic, Pastoralreferentin

„Diese Offenheit und dieser Weitblick – schon im ersten Semester habe ich gewusst, dass das Theologiestudium eigentlich ‚meines‘ ist.“ Ihr ursprünglicher Traumberuf „technische Optik und Mechanik“ sei plötzlich kein Thema mehr gewesen, blickt Borka Simunic auf ihr Jahr Theologie in Sarajevo zurück; vorher hatte es dort Theologiestudium für Laien nicht gegeben. Heute ist Borka Simunic Pastoralreferentin in Bruck an der Mur und fünf weiteren Pfarren sowie „Handlungsbevollmächtigte für Pastoral“...

  • 26.05.21

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