Steiermark | SONNTAGSBLATT - Menschen & Meinungen

Beiträge zur Rubrik Menschen & Meinungen

Leserbriefe
Gedanke im Keller

Zu „Beten mit den Füßen“, 31 . Nach dem Reinigen von Fenster und Boden im Pfarrhofkeller kam mir der Gedanke: Was braucht es, dass Menschen gerne Priester werden möchten? Wer kann mir bitte Auskunft geben? Traude Enzinger, Oberzeiring

  • 25.08.21

Leserbriefe
Im Herrgottswinkl

Im Herrgottswinkl hängt a hulzers Kreiz, des is scha etla hundert Johr bereits. Da Herrgott drauf, a Schnitzorbeit, a feini, schaut scha Johrhunderte ins Stübl eini. Der, wos’n gschnitzlt hot vor sou vül Johrn, is längst scha wieder Staub und Erdn worn, nur’s Kreiz is nouh und hängt im Herrgottswinkl und monchi Dirn, de hot ihr Sündnbinkl und ihri Sorgn und wos sunst nouh fehlt, dem gschnitztn Herrgott auf die Knia dazählt und is donn freidig und vull Trost davaon. Wos sou a gschnitzter...

  • 25.08.21

Leserbriefe
Begräbnisleiterin

Sie wolle sich nicht in den Mittelpunkt stellen, schrieb uns Sabine Jos aus Heimschuh. Das Bild, auf dem ihr Bischof Wilhelm Krautwaschl das Dekret der Bestellung zur Begräbnisleiterin überreicht, möge aber mithelfen, dass die Bevölkerung mit diesem Dienst von Laien vertraut werde.

  • 18.08.21

Leserbriefe
Sonntag hat gutgetan

Wir „Goldenen“ von der Jubelpaarwallfahrt 2019 des Familienreferates nach Altötting trafen uns zu einem von Rosina und Franz Potzinger liebevoll gestalteten Sonntag in Bad Radkersburg und Klöch. Er hat uns gutgetan. Danke an Franz Potzinger für die lebendige Einführung in den Wein- und Gemüseanbau im Vulkanland! Trude und Horst Hofer, Graz

  • 18.08.21

Leserbriefe
In einigen Jahren bedeutungslos?

„Selbst auf den Dörfern heraußen verliert die Kirche völlig an Substanz“, sagte der Leiter der Oberammergauer Passionsspiele Christian Stückl zur „Augsburger Allgemeinen“. Und: „Wenn keine Jugendseelsorge mehr stattfindet, dann verschwindet sie einfach von der Bildfläche.“ Die Kirche werde so „in ein paar Jahren völlig bedeutungslos“ sein und „kein Teil mehr unserer Gesellschaft“. Herr Intendant Christian Stückl! Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. In der Hoffnung, dass man dies endlich...

  • 18.08.21

Leserbriefe
Eine angebrachte Entschuldigung

Zu „Humor“, Nr. 31 Was hat man sich dabei gedacht, aus den schweren Krankheiten Parkinson und Alzheimer einen Witz zu formulieren? Keine Krankheit ist geeignet, daraus einen Witz zu machen. Beide Krankheitsbilder sind mir im Altersheim und im Krankenhaus untergekommen. Ich weiß, wie schwer darunter die Kranken, aber auch die pflegenden Angehörigen leiden. Wie mag es diesen ergehen, wenn sie darüber im Sonntagsblatt einen Witz finden? Der Witz hat nicht nur mich geärgert, sondern auch Menschen...

  • 18.08.21

Vorgestellt
Monika Prettenthaler

Zu den Zufällen in ihrem Lebenbemerkt die Religionspädagogin und Psychotherapeutin Mag. Dr. Monika Prettenthaler: „Wenn es der liebe Gott gut mit einem meint, muss man zugreifen, wach sein.“ So unterrichtet sie Religion am Bischöflichen Gymnasium in Graz und lehrt zugleich als Assistentin an der Universität Graz, am Institut für Katechetik und Religionspädagogik. Sie gestaltete auch acht Jahre die Grazer Zeitschrift „Reli+Plus“ mit und regte zu vielen neuen Methoden an. Tischlerin wie ihr Vater...

  • 18.08.21

Steirer mit Herz
Franz Suppan

Wenn in der Pfarre Gnas „irgendwowas quietscht, knarrt oder klemmt – der Suppan Franz ist zur Stelle und erledigt es mit Bravour“, freut sich das Pfarrteam. Der langjährige ehrenamtliche Helfer sei erste Ansprechperson für Holzarbeiten in der Pfarre. Ob Regale, Pulte, Kästen oder Ähnliches, alle seine Arbeiten führe er mit größter Genauigkeit und viel Herzblut aus – auch wenn am Friedhof neue Schaukästen aufgestellt werden müssen. Er seibescheiden und „einfach ständig da“. Im Ortsteil...

  • 18.08.21

Leserbriefe

Der „Bergdoktor“ Nikolaus Höfler (re.) wurde nach 35 Jahren in Hohentauern, Pölstal und Umgebung mit einem Fest in den Ruhestand verabschiedet und das Medizinerehepaar Marie und Lukas Pesendorfer (li.) als seine Nachfolger willkommen geheißen. P. Michael Robitschko (Mitte) übermittelte die Grüße des Admonter Abtes. Foto: Oblak

  • 11.08.21

Leserbriefe
Eine Gegendarstellung

Zu „Geschichtsfälschung?“, Nr. 31 Dass es sich bei der Vorgangsweise gegenüber Indigenen in Kanada nicht um einen Genozid – vergleichbar mit dem Holocaust oder Ruanda – handelt, ist bekannt. Sehr wohl aber handelt es sich um einen mentalen Genozid, wenn man Generationen von indigenen Kindern erklärt, sie seien minderwertige Menschen, was man ihnen in den genannten Schulen „austreiben“ wolle. Nur ist es so, dass es dafür noch etliche Zeitzeugen gibt, da die letzte dieser Schulen erst vor ca. 25...

  • 11.08.21

Leserbriefe
Nicht witzig

Zu „Humor“, Nr. 31 Die Witze sind fast immer frauenfeindlich, Menschen diskriminierend, alte Rollenklischees verstärkend oder Menschen verachtend. Als christliche Zeitung sollte man sich dieses Niveau nicht erlauben. Adelheid Riebandt-Huber, Trofaiach

  • 11.08.21

Vorgestellt
Saskia Löser, Liturgiewissenschaft

Ein guter Ort, an dem „ich allein oder mit anderen vor Gott auch klagen kann, neben dem Preisen, Danken und Bitten“: Das ist für MMag.a Saskia Löser eine liturgische Feier. Sie umschließe freie Gebete und Lieder ebenso wie vorformulierte, an denen man sich seit Generationen „gut festhalten kann“. Die Theologin ist seit 2019 wissenschaftliche Assistentin am Institut für Systematische Theologie und Liturgiewissenschaft, Fachbereich Liturgiewissenschaft, in Graz und Mitarbeiterin der...

  • 11.08.21

Steirer mit Herz
Karl Niederl

Einen Rosenwirt hat die südoststeirische Pfarre St. Stefan im Rosentale, und einen Rosenweg. An diesem in der Ortschaft Greith liegt auch die Rosenkapelle. Vor fünf Jahren hat sie am 14. August der in Jennersdorf im Burgenland wirkende und singende Pfarrer Franz Brei eingeweiht. Wegen Corona wird das kleine Fünf-Jahres-Jubiläum nicht groß gefeiert werden. Ein Blick auf die Geschichte des Erbauers, des Bauern Karl Niederl, sei aber gestattet. „Sie haben nicht einen Schutzengel gehabt, Sie haben...

  • 11.08.21

Vorgestellt
P. Fritz Wenigwieser, Franziskanerprovinzial

Ein lebendiger Esel und ein Muli in der Kirche begeistern am Nachmittag des Heiligen Abends Kinder und Erwachsene in Pupping bei Eferding in Oberösterreich. „Hobbybauer“ P. Fritz Wenigwieser leitet dort eine Gemeinschaft von Franziskanern, einer Klarissin und Laien. Mit dabei seien im Garten Muli, Esel, Ziegen, Hühner, Katze …; „Schaugarten, Spiritualität und Tiere leben in Eintracht.“ Im Herbst übersiedelt P. Fritz nach Salzburg in die Zentrale der Franziskanerprovinz Austria, zu der auch die...

  • 06.08.21
Minis von Kirchberg an der Raab

Leserbriefe
Ministranten-Freude

Ministranten-Freude an Bewegung und Gemeinschaft war beim Ausflug der Minis von Kirchberg an der Raab spürbar. Er führte ins Schloss Seggau und dann zum Motorikpark Gamlitz. Dort ist dieses Foto entstanden, mit dem die MinistrantInnen ihrem Pfarrer Bernhard Preiß für den tollen Ausflug danken. Und: Wer neugierig auf Mini-Gemeinschaft ist, darf gern probieren kommen.

  • 04.08.21

Leserbriefe
Den Dialog fördern

Zu „Sparen für die Zukunft“, Nr. 30 Zum Artikel „Sparen für die Zukunft“ möchte ich sagen: Beim Kirchenaufsperren lese ich das Evangelium vom Tag. Heute, am 2. August, steht da, dass Jesus von der Enthauptung des Johannes erfährt … Bitte denken wir nach, wie diese dramatischen Geschichten aus der Bibel auf die Hörenden wirken. Im Alltagsleben sollen die Großen wie die Kleinen auf ihre Aufgaben konzentriert sein. Ich bin sehr dankbar für die sieben Jahre als hauptamtliche Mitarbeiterin in der...

  • 04.08.21

Leserbriefe
Zum Lachen gebracht

Zur Ferien-Mitmach-Aktion „Frieda, Fred und die grantige Fee“, wöchentlich, Seite 8 Ich hab mich gerade königlich über die grantige Fee amüsiert. Hier im KULTUM ist seit eineinhalb Jahren Baustelle und so viel Lärm in alle Richtungen – so richtig zum Grantigwerden. Ich „nominiere“ die Sonntagsblattredaktion, die mit der Geschichte der grantigen Fee gerade Gutes getan und mich zum Lachen gebracht hat. So eine entzückende Ferien-Mitmach-Aktion! Andrea Hopper, Graz

  • 04.08.21

Steirerin mit Herz
Elsbeth Kögl

Als wohl älteste Organistin der Steiermark trat Elsbeth Kögl mit 97 Jahren in den Ruhestand. Seit den 1960er-Jahren war sie in der Pfarre Graz-Gösting aktiv. In Stuttgart 1923 geboren und evangelisch aufgewachsen, begann sie schon früh mit der (Kirchen-) Musik. Im Krieg heiratete sie Gottfried Kögl aus St. Margarethen an der Raab und wurde katholisch. In Kumberg betrieb das Ehepaar bis 1965 eine Mühle, dann übersiedelte es nach Gösting. Mit zwei Töchtern, vielen Enkeln und Urenkerln bilden sie...

  • 04.08.21

Leserbriefe
Gesundheit und Lebensfreude

Zu „Humor“, Seite 24 Liebe Sonntagsblatt-Redaktion! Ja, das ist diesmal kein Witz von mir: Das Sonntagsblatt kann unter anderem zu einem stabileren Krankheitsverlauf verhelfen und damit vielleicht sogar Leben retten. Oder sagen wir es anders herum: Die Angst ist mitunter ein schwerer negativer Verlaufsindikator bei Krankheiten, wie auch Covid-19, so der Wiener Psychiater Raphael M. Bonelli. Humor dagegen sei die beste Medizin, sagt Herr Bonelli ebenso. Und da sie nun mal den Humor wie gewohnt...

  • 29.07.21
Endlich wieder gemeinsam Singen!

Leserbriefe
Endlich wieder gemeinsam Singen!

Der Singkreis Maria Buch berichtet: Mit hörbar großer Freude hatten die Sängerinnen und Sänger des von Kurt Gregurka geleiteten Singkreises Maria Buch ihren ersten Auftritt nach dem Lockdown: Sie gestalteten musikalisch den von Pfarrer Florian Zach zelebrierten Gottesdienst in der Wallfahrtskirche.

  • 29.07.21

Vorgestellt
Franz Hinterleitner, Oberes Feistritztal

Es klinge vielleicht abgehoben, aber er fühle sich „irgendwie berufen, das weiterzugeben“. Seine Erfahrungen mit dem Glauben können anderen helfen, „sich leichter zu tun“. Der Oststeirer Franz Hinterleitner aus Gasen sagte daher Ja, als ihn der Birkfelder Pfarrer Johann Schreiner fragte, ob er in seinem Seelsorgeraum Oberes Feistritztal „Handlungsbevollmächtigter für Verwaltung“ werde. Der Bankchef in Pension lehnt sich nicht zurück, sondern tut es. Ihr Großvater erzählte dem am 6. Jänner 1958...

  • 28.07.21

Steirer mit Herz
Matthias und Hermi Seidl

Diamantene Hochzeit feierten heuer im Mai in der obersteirischen Pfarre Traboch Hermi und Matthias Seidl. „Möge ihnen noch lange Gesundheit und Wohlergehen gegönnt sein!“, wünscht dazu in einem Briefchen an das Sonntagsblatt Frau Hermi Fuchs. Sie lebt auch im Dorf Madstein in der Pfarre Traboch und erinnert sich: „Vor 45 Jahren kamen Hermi und Matthias Seidl nach Traboch, da hatten sie Hauseinweihung und ich Hochzeit.“ Hermine Seidl vollendet nächstes Jahr ihren Achtziger, und Matthias feierte...

  • 28.07.21

Beiträge zu Menschen & Meinungen aus

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.