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Beiträge zum Thema Postkasten

Menschen & Meinungen

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Nicht die Verantwortung loslassen

Zu „Loslassen“, Nr. 29 Loslassen – aber bitte nicht die Verantwortung! Mit Verwunderung habe ich den Beitrag am Titelbild über das Loslassen gelesen. Während die Kirche immer wieder zur Bewahrung der Schöpfung aufruft, werden hier Kindern Luftballons in die Hand gegeben, die als Segenswünsche in den Himmel steigen sollen. Welches Zeichen setzen wir damit? Dass man Plastik und Müll einfach loslässt, damit der Segen ankommt? Das passt weder zur Verantwortung für Gottes Schöpfung noch zur...

  • 22.07.26
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Bücherbasar

Einen letzten Blick warf SONNTAGSBLATT- Chefredakteurin Katharina Grager auf die Bücher, die am 10. Juli beim Bücherbasar in den alten Redaktionsräumen den Gästen angeboten wurden.

  • 15.07.26
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Danksagung

Von Herzen möchte ich Herrn Vikar Mag. Anton Nguyen aus St. Stefan ob Stainz meinen tief empfundenen Dank aussprechen. Nach Wochen intensiver Pflege im Pflegeheim Perisutti in Eibiswald musste mein Mann schließlich ins LKH Deutschlandsberg verlegt werden, um dort auf seinen letzten Weg vorbereitet zu werden. In dieser schweren Zeit regte eine Schwester an, einen Priester zu rufen, damit mein Mann die Sterbesakramente empfangen konnte. Ohne zu zögern kam Vikar Nguyen mitten in der Nacht, gegen 2...

  • 15.07.26
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Mond

„Keine Sorge – das Ende der Welt steht noch nicht bevor“, beruhigt SONNTAGSBLATT-Leser Werner Pregetter angesichts des rot gefärbten Mondes, den er vor einigen Tagen mit der Kamera eingefangen hat. Auch über Leoben zeigte sich der Himmelskörper in eindrucksvollem Rot und damit so, wie in so manch apokalyptischem Texte beschrieben.

  • 08.07.26
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Influencer und „Experten“

Ganz egal, in welchem Bereich man nicht mehr weiter weiß und Rat und Hilfe braucht – Mode, Ernährung, Hautpflege oder Politik: „Experten“ und Influencer helfen dir weiter und erzählen dir, was du eigentlich nie wissen wolltest. Seit einigen Jahren entwickeln sich die beiden Begriffe zum Inbegriff all dessen, was ich nicht brauche. Influencer und „Experte“: Immer, wenn einer von den beiden zu Wort drängt, höre, schaue ich weg, schalte ich sicherheitshalber aus. Achtung: Verdummungsgefahr! Ich...

  • 08.07.26
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Steirer-Zwerge

Die steirische Politik spart besonders bei der Kultur und bei den Ärmsten. Dabei ist es wesentlich für die Demokratie, einen Kulturbetrieb zu haben, der uns immer wieder den Spiegel vorhält. Unter (LH Josef, Anm.) Krainer war unser Land hier führend. Diese großen Linien zerfließen heute in ganz kleine Karos eines Seppl-Fests am 19. März. „Verzwergung“ des Landes nennt man das. Abgesehen von der prekären Lage vieler Künstlerinnen und Künstler: Politik, die sich nicht an der Freiheit orientiert,...

  • 01.07.26
  • 1
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Für die Anerkennung Palästinas

Pax Christi Österreich begrüßt die Wahl Österreichs zu einem der nicht ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates für die Periode 2027/2028. Damit hat Österreich die Chance, aber auch die Verpflichtung, sich auf internationaler Ebene als Stimme für Frieden, Völkerrecht und Menschenrechte zu engagieren und zu profilieren. Als diese Entscheidung der UN-Generalversammlung bekannt wurde, befand sich die bekannte christlich-palästinensische Friedensaktivistin Sumaya Farhat-Naser gerade in Wien....

  • 17.06.26
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Tierliebe geht anders!

Zu „Künstliche Unintelligenz“, Nr. 23 Der Schreiberin der „Positionen“ in Ausgabe 23 sei zum Wohle des Tieres UND der Couch gesagt: Ja, der erste Gedanke der KI ist korrekt: Das Kätzchen ist noch zu jung, um es von der Mutter und seinen Geschwistern zu trennen. Wichtige Verhaltensregeln werden noch erlernt und der Aufbau des Immunsystems durch die Muttermilch fortgesetzt. Die KI hat allerdings vergessen darauf hinzuweisen, dass ein kleines Kätzchen nicht alleine gehalten werden sollte. Es...

  • 10.06.26
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Manipulation ist möglich

Zu „Künstliche Intelligenz“, Nr. 23 Was die praktische Anwendung der Künstlichen Intelligenz im Alltag betrifft, stimme ich Katrin Leinfellner weitgehend zu. So nutze ich sie auch. Nicht vergessen darf man allerdings – und darauf macht der Papst aufmerksam –, dass die Technologie im Großen derzeit ziemlich unkontrolliert in den Händen weniger Milliardäre liegt, die Demokratie und soziales Denken als Einschränkung ihrer Freiheit verstehen. Manipulation ist möglich wie noch nie. Da müssen...

  • 10.06.26
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Karfreitag – Feiertag für alle

Von 15. bis 22. Juni liegt das Volksbegehren „Karfreitag – Feiertag für alle“ bei allen Gemeindeämtern zur Unterschrift auf. Eine Unterzeichnung ist auch online im Digitalen Amt mit Handysignatur möglich. Damit dieses wichtige Anliegen im Parlament behandelt wird, sind 100.000 Unterschriften nötig. Ich bitte um Ihre Unterstützung! Martin Wabl, Fürstenfeld

  • 02.06.26
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Gleichberechtigung nicht fürchten

Zu „Wut der Verunsicherten“, Nr. 22 Danke, dass das Sonntagsblatt den neuen (und dabei uralten) Männlichkeitswahn (Mannosphäre) im Artikel von Frau Eva-Maria Melk-Schmolly als problematisch und unchristlich bezeichnet. Denn das ist er! Ich vermisse aber eine kritische Selbstreflexion: Gerade im christlichen (auch katholischen!) Milieu ist dieser Trend besonders ausgeprägt – vor allem im erzkonservativen Umfeld, wie der „jugendlich daherkommenden“ Loretto-Bewegung oder dem Augsburger Gebetshaus...

  • 02.06.26
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Wunschkinder

Die Schauspielerin Senta Berger befürwortet offiziell Abtreibungen und betont zugleich, dass lediglich Wunschkinder akzeptiert werden sollten. Dies wird in den liberalen Medien positiv aufgenommen. Mit diesem Wunsch ebnet sie gedanklich den Weg zum Designer-Baby und zum perfekten Menschen. Aus meiner umfassenden Sicht ist jedes Kind von Beginn an allein schon aufgrund seiner Genetik einzigartig und unverwechselbar. Die Denkweise, in der „nicht lebenswerte“ Menschen kein Recht auf Leben haben,...

  • 20.05.26
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Wie schaust du aus, Maria?

Ist dieser Titel respektlos? Oder gar anmaßend, überschießend? Zu steirisch? Wenn wir den althergebrachten Ruf, die Anrede „Gegrüßet seist du, Maria“ zum Vergleich nehmen, scheint es mir keine Anbiederung und Banalisierung zu sein – eher eine Aktualisierung. Griaß di, Maria! Hallo Maria! Der Monat Mai fordert uns Jahr für Jahr heraus, Maria zu bedenken. Maria zu grüßen. Manche beten das ganze Jahr über zu Maria, die meisten von uns entdecken Maria eher im Mai besonders. Bei speziellen Feiern...

  • 06.05.26
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Alles ist Klang

Zu „Singen und schwingen“, Nr. 17 Ich habe mich sehr über die Doppelseite über die positiven Auswirkungen des Singens für Leib und Seele gefreut. Einst im Unterricht habe ich viel gesungen. Danach war die Atmosphäre stets so positiv, dass ich mit schwierigen Themen weitermachen konnte. Ein berühmter Professor für Naturwissenschaften war bei mir Kirchgänger im Gottesdienst. Auf meine Frage, wie er als Naturwissenschafter zum Glauben kommen kann, meinte er spontan: Über die Musik, über den...

  • 28.04.26
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Zum Tag der Erde (22. April)

Nachhaltiges Handeln ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit. Es gibt keine zweite oder dritte Erde. Wir haben nur diese EINE Welt – und wir dürfen sie nicht auf Kosten der nächsten Generationen ausbeuten. Erst kürzlich haben die Astronauten der Artemis 2 über die Einzigartigkeit unserer Welt im All berichtet. Ein Planet, eine Welt, auf die wir wirklich aufpassen müssen. Auch die Arbeit von Entwicklungsorganisationen muss Perspektiven für eine nachhaltige Zukunft schaffen. Denn die Folgen...

  • 22.04.26
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Unmittelbare Hilfe

Unser Kalenderprojekt 2026 hat auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll gezeigt, wie sehr gemeinsames Engagement Menschen in Not unterstützen kann. Unter dem Titel „Frieden, Lachen und Lieben“ wurden rund 800 Kalender verkauft. Der daraus erzielte Spendenbetrag von 4000 Euro konnte vollständig an Familien in akuten medizinischen Notlagen weitergegeben werden. Die Hilfe erfolgt dort, wo sie dringend gebraucht wird, und erreicht Menschen, die keinerlei Anspruch auf reguläre...

  • 15.04.26
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Eine wichtige Nachricht

Wollen wir an wichtige Dinge erinnern oder auf etwas Besonderes hinweisen, so greifen wir zu Papier und Stift oder verschicken notwendige Informationen per E-Mail und Smartphone. Hauptsache, die geschriebenen Worte kommen beim Empfänger an. Eine besondere Botschaft erreichte die Pfarrkanzlei Bärnbach vor einigen Jahren auf wundersame Weise. Der Verfasser der Nachricht war der ehemalige Pfarrer von Bärnbach, Monsignore Dr. Friedrich Zeck. Was war das Besondere und Wundersame an dieser Nachricht?...

  • 08.04.26
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Ein dickes Lob!

Ich möchte der ganzen Truppe der „Passionsspiele Feldkirchen“, vor und hinter dem Vorhang, ein „dickes Lob“ aussprechen – ihr seid großartig! Und die „Zwischen-Dialoge“ sind auch berührend/bewegend, so wie das ganze Spiel und Jesu Leben, Sterben und Auferstehen. Grete Neubauer, Ragnitz

  • 01.04.26
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Karfreitag als Feiertag

Wenn es die katholische Kirche zum Thema „Einheit der Christen“ ernst meint, könnte sie auf einen Feiertag im Jahr verzichten – z. B. auf den Pfingstmontag – und die evangelische Kirche dabei unterstützen, dass diese wieder den Karfreitag als Feiertag zurückbekommt. Die Zustimmung der Politik wäre wahrscheinlicher. Gottfried Konrad, Gnas

  • 01.04.26
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Auferstanden nach Gesichtslähmung

Vor Ostern hatte ich eine Herzattacke. Eine Folge davon war eine starke halbseitige Gesichtslähmung. Ich konnte nicht mehr reden, nicht schlucken, weder kauen noch den Speichel im Mund halten. Meine Lebensfreude war an einem Tiefpunkt angelangt. Und dann geschah für mich ein kleines Wunder: In der Münzgrabenkirche sprach mich eine erfahrene Logopädin an und bot mir Unterstützung. Ich war zunächst skeptisch, die Übungen, die sie mir empfahl, kamen mir komisch vor. Sie gab mir z. B. eine...

  • 01.04.26
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Das Kreuz nicht ausklammern

Zu „Grenzenlos gütig“, Nr. 11 Zu den von Peter Trummer vorgetragenen Thesen über „Jesus ohne Opfer“ sind doch einige Vorbehalte anzumelden. Der aus der Religionsgeschichte und vor allem der germanischen und frühmittelalterlichen Lehensordnung und Rechtsvorstellung abgeleitete Opferbegriff hat zwar die christliche Frömmigkeit lange bestimmt. Joseph Ratzinger hat aber schon in seiner „Einführung in das Christentum“ klargestellt: „So verbreitet dieses Bild ist, so falsch ist es“ (S. 231). Damit...

  • 25.03.26
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Jesus ohne Opfer? – Rückfragen

Zu „Grenzenlos gütig“, Nr. 11 Jesus habe gut dreißig Jahre gelebt und höchstens achtzehn Stunden gelitten. Es sei eine verhängnisvolle Verkürzung seines Lebenszeugnisses, Leiden und Opfer als „Nachfolge Christi“ zu legitimieren, so Peter Trummer. War denn nicht die Geschichte von der versuchten Opferung Isaaks durch Abraham ein Vorbild für den Opfertod Christi? Waren die achtzehn Stunden seines Leidens nicht das grausamste Leiden je auf der Erde? Die Geißelung, das Kreuz, die Hinrichtung. Das...

  • 18.03.26
Menschen & Meinungen

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Frauen sichtbar

Zu „Frau, Mann, Mensch“, Nr. 10 Pointiert, klar und trotzdem einfühlsam bringt Anna Steiner ihre Ansicht in der kurzen Rubrik „Aus meiner Sicht“ zum Ausdruck. Mich freut es sehr, dass Frauen auch im Sonntagsblatt sichtbar sind. Sie tragen einen wesentlichen Teil der seelsorglichen, kirchlichen, spirituellen Arbeit. Das nicht nur in unserer Diözese – und zum großen Teil ehrenamtlich. Wenn mittlerweile auch weit mehr Frauen im bezahlten pastoralen Dienst ihre Talente einbringen können, bleiben...

  • 18.03.26

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