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Beiträge zum Thema Postkasten

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Karfreitag – Feiertag für alle

Von 15. bis 22. Juni liegt das Volksbegehren „Karfreitag – Feiertag für alle“ bei allen Gemeindeämtern zur Unterschrift auf. Eine Unterzeichnung ist auch online im Digitalen Amt mit Handysignatur möglich. Damit dieses wichtige Anliegen im Parlament behandelt wird, sind 100.000 Unterschriften nötig. Ich bitte um Ihre Unterstützung! Martin Wabl, Fürstenfeld

  • 02.06.26
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Gleichberechtigung nicht fürchten

Zu „Wut der Verunsicherten“, Nr. 22 Danke, dass das Sonntagsblatt den neuen (und dabei uralten) Männlichkeitswahn (Mannosphäre) im Artikel von Frau Eva-Maria Melk-Schmolly als problematisch und unchristlich bezeichnet. Denn das ist er! Ich vermisse aber eine kritische Selbstreflexion: Gerade im christlichen (auch katholischen!) Milieu ist dieser Trend besonders ausgeprägt – vor allem im erzkonservativen Umfeld, wie der „jugendlich daherkommenden“ Loretto-Bewegung oder dem Augsburger Gebetshaus...

  • 02.06.26
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Wunschkinder

Die Schauspielerin Senta Berger befürwortet offiziell Abtreibungen und betont zugleich, dass lediglich Wunschkinder akzeptiert werden sollten. Dies wird in den liberalen Medien positiv aufgenommen. Mit diesem Wunsch ebnet sie gedanklich den Weg zum Designer-Baby und zum perfekten Menschen. Aus meiner umfassenden Sicht ist jedes Kind von Beginn an allein schon aufgrund seiner Genetik einzigartig und unverwechselbar. Die Denkweise, in der „nicht lebenswerte“ Menschen kein Recht auf Leben haben,...

  • 20.05.26
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Wie schaust du aus, Maria?

Ist dieser Titel respektlos? Oder gar anmaßend, überschießend? Zu steirisch? Wenn wir den althergebrachten Ruf, die Anrede „Gegrüßet seist du, Maria“ zum Vergleich nehmen, scheint es mir keine Anbiederung und Banalisierung zu sein – eher eine Aktualisierung. Griaß di, Maria! Hallo Maria! Der Monat Mai fordert uns Jahr für Jahr heraus, Maria zu bedenken. Maria zu grüßen. Manche beten das ganze Jahr über zu Maria, die meisten von uns entdecken Maria eher im Mai besonders. Bei speziellen Feiern...

  • 06.05.26
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Alles ist Klang

Zu „Singen und schwingen“, Nr. 17 Ich habe mich sehr über die Doppelseite über die positiven Auswirkungen des Singens für Leib und Seele gefreut. Einst im Unterricht habe ich viel gesungen. Danach war die Atmosphäre stets so positiv, dass ich mit schwierigen Themen weitermachen konnte. Ein berühmter Professor für Naturwissenschaften war bei mir Kirchgänger im Gottesdienst. Auf meine Frage, wie er als Naturwissenschafter zum Glauben kommen kann, meinte er spontan: Über die Musik, über den...

  • 28.04.26
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Zum Tag der Erde (22. April)

Nachhaltiges Handeln ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit. Es gibt keine zweite oder dritte Erde. Wir haben nur diese EINE Welt – und wir dürfen sie nicht auf Kosten der nächsten Generationen ausbeuten. Erst kürzlich haben die Astronauten der Artemis 2 über die Einzigartigkeit unserer Welt im All berichtet. Ein Planet, eine Welt, auf die wir wirklich aufpassen müssen. Auch die Arbeit von Entwicklungsorganisationen muss Perspektiven für eine nachhaltige Zukunft schaffen. Denn die Folgen...

  • 22.04.26
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Unmittelbare Hilfe

Unser Kalenderprojekt 2026 hat auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll gezeigt, wie sehr gemeinsames Engagement Menschen in Not unterstützen kann. Unter dem Titel „Frieden, Lachen und Lieben“ wurden rund 800 Kalender verkauft. Der daraus erzielte Spendenbetrag von 4000 Euro konnte vollständig an Familien in akuten medizinischen Notlagen weitergegeben werden. Die Hilfe erfolgt dort, wo sie dringend gebraucht wird, und erreicht Menschen, die keinerlei Anspruch auf reguläre...

  • 15.04.26
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Eine wichtige Nachricht

Wollen wir an wichtige Dinge erinnern oder auf etwas Besonderes hinweisen, so greifen wir zu Papier und Stift oder verschicken notwendige Informationen per E-Mail und Smartphone. Hauptsache, die geschriebenen Worte kommen beim Empfänger an. Eine besondere Botschaft erreichte die Pfarrkanzlei Bärnbach vor einigen Jahren auf wundersame Weise. Der Verfasser der Nachricht war der ehemalige Pfarrer von Bärnbach, Monsignore Dr. Friedrich Zeck. Was war das Besondere und Wundersame an dieser Nachricht?...

  • 08.04.26
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Ein dickes Lob!

Ich möchte der ganzen Truppe der „Passionsspiele Feldkirchen“, vor und hinter dem Vorhang, ein „dickes Lob“ aussprechen – ihr seid großartig! Und die „Zwischen-Dialoge“ sind auch berührend/bewegend, so wie das ganze Spiel und Jesu Leben, Sterben und Auferstehen. Grete Neubauer, Ragnitz

  • 01.04.26
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Karfreitag als Feiertag

Wenn es die katholische Kirche zum Thema „Einheit der Christen“ ernst meint, könnte sie auf einen Feiertag im Jahr verzichten – z. B. auf den Pfingstmontag – und die evangelische Kirche dabei unterstützen, dass diese wieder den Karfreitag als Feiertag zurückbekommt. Die Zustimmung der Politik wäre wahrscheinlicher. Gottfried Konrad, Gnas

  • 01.04.26
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Auferstanden nach Gesichtslähmung

Vor Ostern hatte ich eine Herzattacke. Eine Folge davon war eine starke halbseitige Gesichtslähmung. Ich konnte nicht mehr reden, nicht schlucken, weder kauen noch den Speichel im Mund halten. Meine Lebensfreude war an einem Tiefpunkt angelangt. Und dann geschah für mich ein kleines Wunder: In der Münzgrabenkirche sprach mich eine erfahrene Logopädin an und bot mir Unterstützung. Ich war zunächst skeptisch, die Übungen, die sie mir empfahl, kamen mir komisch vor. Sie gab mir z. B. eine...

  • 01.04.26
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Das Kreuz nicht ausklammern

Zu „Grenzenlos gütig“, Nr. 11 Zu den von Peter Trummer vorgetragenen Thesen über „Jesus ohne Opfer“ sind doch einige Vorbehalte anzumelden. Der aus der Religionsgeschichte und vor allem der germanischen und frühmittelalterlichen Lehensordnung und Rechtsvorstellung abgeleitete Opferbegriff hat zwar die christliche Frömmigkeit lange bestimmt. Joseph Ratzinger hat aber schon in seiner „Einführung in das Christentum“ klargestellt: „So verbreitet dieses Bild ist, so falsch ist es“ (S. 231). Damit...

  • 25.03.26
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Jesus ohne Opfer? – Rückfragen

Zu „Grenzenlos gütig“, Nr. 11 Jesus habe gut dreißig Jahre gelebt und höchstens achtzehn Stunden gelitten. Es sei eine verhängnisvolle Verkürzung seines Lebenszeugnisses, Leiden und Opfer als „Nachfolge Christi“ zu legitimieren, so Peter Trummer. War denn nicht die Geschichte von der versuchten Opferung Isaaks durch Abraham ein Vorbild für den Opfertod Christi? Waren die achtzehn Stunden seines Leidens nicht das grausamste Leiden je auf der Erde? Die Geißelung, das Kreuz, die Hinrichtung. Das...

  • 18.03.26
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Frauen sichtbar

Zu „Frau, Mann, Mensch“, Nr. 10 Pointiert, klar und trotzdem einfühlsam bringt Anna Steiner ihre Ansicht in der kurzen Rubrik „Aus meiner Sicht“ zum Ausdruck. Mich freut es sehr, dass Frauen auch im Sonntagsblatt sichtbar sind. Sie tragen einen wesentlichen Teil der seelsorglichen, kirchlichen, spirituellen Arbeit. Das nicht nur in unserer Diözese – und zum großen Teil ehrenamtlich. Wenn mittlerweile auch weit mehr Frauen im bezahlten pastoralen Dienst ihre Talente einbringen können, bleiben...

  • 18.03.26
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Kein „Schnellverfahren“

Zum Leserbrief „Es schmerzt“ aus Nr. 9 Sehr geehrte Damen und Herren der Initiative Maria 2.0 Steiermark, Sie beschreiben eine Irritation über die Nachricht, dass ältere Männer auf einem „zweiten Bildungsweg“ Priester werden können, während Frauen weiterhin nicht Diakoninnen werden dürfen. Sie sprechen von „innerkirchlichen Scheuklappen“, von gefühlter Abwertung gut ausgebildeter Frauen wie auch verheirateter Männer. Dass dies schmerzt, kann und will ich nicht kleinreden. Allerdings ist mir...

  • 04.03.26
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Es schmerzt!

In unserer Kirche wird es nicht langweilig... Da kommt ein Erzbischof, der fortschrittlich denkt und über den wir uns freuen. Dann kommt die Meldung, dass Männer im „Schnellverfahren“ Priester werden können, weil wir zu wenige haben – und wir Frauen dürfen nicht einmal Diakoninnen werden? Die Not der Kirche, für ihre heilbringende Tätigkeit nicht genügend Priester zur Verfügung zu haben, treibt so immer buntere Blüten! Als älterer Mann und Quereinsteiger soll es möglich werden, sich zum...

  • 25.02.26
Kirche hier und anderswo

Sonntagsblatt
Die Frösche waren los!

In der SONNTAGSBLATT-Redaktion waren am Faschingdienstag die Frösche los! Viele süße „goldene Kugeln“ – alias Krapfen – wurden verputzt und man hat sich königlich amüsiert – lediglich Prinzessin kam keine des Weges. So hüpften die SONNTAGSBLATT-Frösche abends, nachdem die neueste Ausgabe zur Druckerei geschickt war, müde heim und fielen in ihre Betten. Als was sie wohl am nächsten Morgen wieder aufwachten?

  • 18.02.26
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Dringende Bitte

Zu „Das letzte Dorf“, Nr. 4 Liebe Bischöfe Österreichs! Ich wünschte, Sie alle hätten diesen Artikel gelesen, so könnte ich hoffen, dass Sie den dringenden Aufruf Ihres Mitbruders im Amt ernst nehmen! Bei uns herrscht ein unerträgliches Informationsdefizit und eine im wahrsten Sinne des Wortes tödliche Ignoranz. Den Tag des Judentums feierlich zu begehen und Shoa-Erinnerungsarbeit zu leisten finde ich als Theologin richtig und wichtig. Gleichzeitig ist es überfällig, gegen die brutale...

  • 04.02.26
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„Die Kirche ist besser als ihr Ruf“

So wird der neue Wiener Erzbischof Josef Grünwidl (...) zitiert und das dürfen wir jedenfalls auch glauben. Aber leider gibt es doch immer wieder einiges, das viele daran zweifeln lässt. „Was ist ‚christlich-sozial‘?“ lautet die letzte Ausgabe der Zeitschrift Gesellschaft & Politik des Dr. Karl Kummer Instituts, in der auch der Sozialdemokrat Andreas Babler zu Wort kommt und gegenüber der Kirche eine durchaus positive Einstellung zum Ausdruck bringt. Er weist darin, m. E. vollkommen richtig,...

  • 28.01.26
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KAJ statt KAB

Zu „Söhne und Töchter Gottes“, Nr. 4 Beim Lesen des Beitrages ist mir ein Fehler aufgefallen: Beim ersten oberen Bild auf Seite 12 ist angeführt, dass am 28. Mai 1954 die KAB zur Arbeiterwallfahrt nach Mariazell lud. Dazu möchte ich bemerken, dass die Einladung nicht von der KAB sondern von der KAJ, der Katholischen Arbeiterjugend Österreichs, ausgesprochen worden ist. Unsere KAJ-Gruppe von Leoben-St. Xaver war auch daran beteiligt. Meines Wissens wurde die KAB Steiermark erst später gegründet....

  • 28.01.26
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Gläubige Profis

Zu „Neues Generalvikariat“, Nr. 3 Generalvikare haben meine 25 Jahre als Angestellter der Diözese stark geprägt. Sie waren nicht nur meine direkten Vorgesetzten, sondern machten mir bewusst, dass Kirche auch eine Organisation ist, die fachliche Expertise, professionelles Management und menschliche Leitung braucht. Das Zweite Vatikanische Konzil spricht von der doppelten Gestalt von Kirche, der geistlichen und der soziologischen, die unverbunden und ungetrennt zusammenwirken (Lumen Gentium 8)....

  • 22.01.26
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Die Tür bleibt offen.

Wir von der Katholischen Frauenbewegung Österreichs (kfbö) begrüßen die Veröffentlichung des Abschlussberichts der vatikanischen Studienkommission zum Diakonat der Frau (4. 12.) als kirchenpolitischen Wendepunkt. Auch wenn einzelne Medien verkürzt von einer Ablehnung der Frauenweihe sprechen, zeigt der Bericht tatsächlich ein deutlich komplexeres und wesentlich offeneres Bild: Erstmals wurden sämtliche theologischen, historischen und pastoralen Argumente transparent dargelegt und erstmals ist...

  • 14.01.26

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