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Wie schaust du aus, Maria?
- 31 unterschiedliche Marienbilder zeigt der Theologe Helmut Loder im Mai in der Pfarrkirche Gleisdorf.
- Foto: Loder
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Ist dieser Titel respektlos? Oder gar anmaßend, überschießend? Zu steirisch? Wenn wir den althergebrachten Ruf, die Anrede „Gegrüßet seist du, Maria“ zum Vergleich nehmen, scheint es mir keine Anbiederung und Banalisierung zu sein – eher eine Aktualisierung. Griaß di, Maria! Hallo Maria!
Der Monat Mai fordert uns Jahr für Jahr heraus, Maria zu bedenken. Maria zu grüßen. Manche beten das ganze Jahr über zu Maria, die meisten von uns entdecken Maria eher im Mai besonders. Bei speziellen Feiern und Gebetsritualen. Ich habe 31 Bilder zusammengetragen und sie auf Kartonstreifen geklebt. Unter dem Titel „Griaß di, Maria!“ grüße ich die Mutter Jesu und zeige sie auf dem „Tisch der Begegnung“ in der Pfarrkirche Gleisdorf.
Ergänzend werde ich immer wieder Text-Impulse einstreuen unter dem Aspekt: „Ja wie schaust DU aus, Maria?“ Ein Ausruf der Überraschung, denn da gibt es überraschenderweise Marienbilder, auf denen sie als Afrikanerin dargestellt ist, oder als Koreanerin, ... Wie schaust denn du aus, Maria? Traurig oder verzweifelt, sehnsüchtig oder glücklich? Griaß di, Maria. Gut schaust du aus. Nicht nur auf dem Altar.
Helmut Loder, Gleisdorf
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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