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Steirer-Zwerge

Die steirische Politik spart besonders bei der Kultur und bei den Ärmsten. Dabei ist es wesentlich für die Demokratie, einen Kulturbetrieb zu haben, der uns immer wieder den Spiegel vorhält. Unter (LH Josef, Anm.) Krainer war unser Land hier führend. Diese großen Linien zerfließen heute in ganz kleine Karos eines Seppl-Fests am 19. März. „Verzwergung“ des Landes nennt man das.

Abgesehen von der prekären Lage vieler Künstlerinnen und Künstler: Politik, die sich nicht an der Freiheit orientiert, ist sinnlos. Oberösterreichs langjähriger Landeshauptmann Josef Pühringer, ein Mann von großer Weite des Geistes, meinte einmal: „Kultur kostet, Unkultur kostet noch viel mehr.“ Jeder Euro Kultur bringt zwei bis drei Euro an Wertschöpfung.
„Nur noch Langeweile und Verblödung am Ende“ befürchtet die Geschäftsführerin IG Kultur, und Ute Baumhackl in der Kleinen Zeitung warnt vor einer „Demolierung der Szene“. Da kann man nur sagen: Gute Nacht, Steiermark!

Karl Niederer

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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