Ausgabe 33 / 16.08.2026

Beiträge zum Thema Ausgabe 33 / 16.08.2026

Kirche hier und anderswo

Kräutersegnung
Köstlich und Duftend

Zur Kräutersegnung lud auch heuer wieder die Frauenbewegung Weißkirchen unter Obfrau Christine Grangl ein. Beim Gottesdienst am Sonntag, 9. August, segnete Vikar Barnabe Nziranziza die Kräutersträußerl, die die Frauen vorab wunderschön gebunden hatten. Bei der Agape verteilten die Frauen – unter ihnen auch Bezirks-obfrau Antonia Wieser – die gesegneten Sträußerl und köstliches selbstgebackenes Brot von Anna Pabst, vulgo Moar im Graben. Traditionell werden rund um den 15. August, dem Feiertag...

  • 12.08.26
Texte zum Sonntag

20. Sonntag im Jahreskreis | 16. August 2026
Meditation

Mit offenen Sinnen Als ich in den Ferien auf einem Saumweg Esel beobachten konnte, wurde mir die Mönchsregel Benedikts geradezu vor Augen geführt. Wahrscheinlich hatte Benedikt einen Esel beobachtet, bevor er vor 1500 Jahren die Weisung niederschrieb, mit offenen Augen und aufgeschreckten Ohren durchs Leben zu gehen. Damit meint er nicht nur unsere Sinnesorgane, sondern er spricht sogar ausdrücklich vom Ohr des Herzens. Der Esel hat große, offene Augen. Er ist ein genügsames Tier. Er braucht...

  • 12.08.26
Texte zum Sonntag

20. Sonntag im Jahreskreis | 16. August 2026
Passende Gesänge

Gotteslob: 143: Mein ganzes Herz erhebet dich 381: Dein Lob, Herr, ruft der Himmel aus 386: Laudate omnes gentes 393: Nun lobet Gott im hohen Thron 394: Laudate Dominum 446: Lass uns in deinem Namen, Herr 448: Herr, gib uns Mut zum Hören 477: Gott ruft sein Volk zusammen 481: Sonne der Gerechtigkeit 909: Da wohnt ein Sehnen tief in uns 928: Das eine Brot wächst auf vielen Halmen.

  • 12.08.26
Texte zum Sonntag

20. Sonntag im Jahreskreis | 16. August 2026
Kommentar - Bibel und Leben

Weite lernen Wir mitteleuropäische Menschen des 21. Jahrhunderts leben in einer Welt, in der es Hundefriseure, Hundepsychologinnen, Hundetagesstätten und Hunde-urnen gibt. Und als solche können wir uns wohl nur schwer vorstellen, was für ein Affront es für diese nicht-jüdische Frau gewesen sein muss, mit kleinen Hunden verglichen zu werden. Vielleicht ist das eigentliche „Wunder“ dieser Erzählung ja, dass die Frau nicht beleidigt, enttäuscht oder resigniert abgezischt ist, sondern sich auf den...

  • 12.08.26
Kunst & Kultur

BUCH-TIPP
Roter Stern über Graz

Wie erlebten die Grazerinnen und Grazer die ersten Wochen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs? Die Historikerin Barbara Stelzl‑Marx zeichnet in „Roter Stern über Graz“ ein eindrucksvolles Bild dieser kurzen, aber prägenden Phase. In der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 1945 wurde Graz von Einheiten der 57. Armee der 3. Ukrainischen Front befreit und widerstandslos übergeben. Für 75 Tage – bis zum Zonentausch im Juli – stand die Stadt unter sowjetischer Besatzung. Diese Zeit hinterließ in der...

  • 12.08.26
Gesellschaft & Soziales

Demenzfreundliche Wochen in Hartberg-Fürstenfeld
A Mensch bleibʼn

Rund um den Welt-Alzheimertag am 21. September werden im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld wieder die demenzfreundlichen Wochen veranstaltet. Unter dem Motto „A Mensch bleib’n“ wird ein vielfältiges Programm geboten. Einige Auszüge: Demenzsensible Gottesdienste: 13. September, 10 Uhr, Pfarrkirche Bad Waltersdorf. 15. September, 15 Uhr, Caritas Pflegewohnhaus Friedberg. 24. September, 14.30 Uhr, Seniorenhaus Menda Hartberg. Informationsmesse: 16. September, 14 bis 19 Uhr, Kulturhaus Bad Waltersdorf....

  • 12.08.26
Bewusst leben & Alltag

Steirischer Kochtopf
Herzhafter Chinakohl-Eintopf

1 kg Chinakohl 50 dag Schweine- oder Putenfleisch 1 Zwiebel 3 große Kartoffeln 5 bis 6 Karotten Salz, Pfeffer, Kümmel, Essig, Fett. Fleisch würfeln, mit Zwiebel in Fett anbraten, bis das Fleisch braun ist. Die kleinwürfelig geschnittenen Kartoffeln und Karotten dazugeben. Zum Schluss den in Streifen geschnittenen Chinakohl beimengen, mit Kümmel würzen. Mit etwas Essig abschmecken. Rund 30 Minuten dünsten. Mit Salz und Pfeffer gut würzen. Dazu passt frisches Schwarzbrot. Aus: Das Kochbuch mit...

  • 12.08.26
Gesellschaft & Soziales
SeniorInnenbildung muss vielfält sein – so wie die SeniorInnen selbst – dafür plädiert Bettina Schalk (siehe l. Spalte) vom Katholischen Bildungswerk Steiermark. | Foto: Ingeborg Zeh
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Katholisches Bildungswerk
Bildung kennt kein Alter

Unter dem Stichwort Generationenbildung stellt das Katholische Bildungswerk seit Jahren Bildungsangebote für alle Altersgruppen bereit und achtet dabei auf die unterschiedlichen Bedürfnisse. Ein Beispiel ist das Format „Technik in Kürze“ (TiK). Digitalisierung prägt unseren Alltag und ist oft Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Umso wichtiger ist es, allen Menschen den Zugang zu digitalen Werkzeugen zu ermöglichen. Bei TiK geben medienkompetente junge Erwachsene ihr digitales Wissen...

  • 12.08.26
Gesellschaft & Soziales
Grünweiß. In den Farben der Steiermark leuchtet die Esperanto-Fahne. Anfang August war Graz Gastgeberin für den 
111. Esperanto-Weltkongress. Das Tourismusbüro der Stadt legte eigens „goldene“ Graz-Broschüren in Esperanto für die Kongressteilnehmenden auf.  | Foto: Kampl (3)
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Esperanto-Weltkongress in Graz
Eine-Welt-Sprache

„La mondo venis al Graz.“ Das heißt soviel wie „Die Welt, zu Gast in Graz“ in der Sprache Esperanto. Und tatsächlich: Aus 62 Ländern waren sie angereist, die mehr als 1100 Menschen, die sich von 1. bis 8. August in Graz einfanden – zum 111. Esperanto-Weltkongress des Esperanto-Weltbundes. Es war eine Gemeinschaft, in der niemand aufgrund seiner Muttersprache einen besonderen Vorteil hat, denn: Alle Weitgereisten sprachen in der selben Sprache. Genau das ist die Grundidee hinter der Ende des 19....

  • 12.08.26
Glaube
Das legendäre „Trojanische Pferd“ ermöglicht den Griechen die Eroberung der mächtigen Stadt Troja. Für Odysseus, der diese List ersonnen hat, beginnt damit jedoch eine lange leidvolle Reise. | Foto: Universal Pictures
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Stichwort: Die Odyssee (Teil 1)
Krieg kennt keine Gewinner

Die Demontage eines Heldenmythos unternimmt „Die Odyssee“. Christopher Nolan brachte Homers zeitloses Epos bildgewaltig und tiefgründig auf die Leinwand. Die Heldentaten des Odysseus, dessen List die Belagerung Trojas siegreich beendet hat, werden in seiner Heimat Ithaka besungen. Allein Penelope, die noch immer auf die Heimkehr ihres Mannes wartet, will das Lied nicht hören. Ihr Haus wird von Brautwerbern besetzt, die nur darauf warten, dass sie Odysseus für tot erklärt und einen der ihren zum...

  • 12.08.26
Gesellschaft & Soziales
Gemeinsame Sache. „‚Aus Liebe zum Menschen‘ ist ja auch unser Leitspruch“, sagte Generalvikar Erich Linhardt (r.) beim Gespräch mit Silke Jungbauer (2. v. r.) und Nina Just (2. v. l.) vom Roten Kreuz Steiermark. Martin Halmer (l.), Ökonom der Diözese Graz-Seckau, unterstützt die Idee, Gebäude der Diözese für mobile Blutspende-Aktionen zur Verfügung zu stellen. Die vier GesprächspartnerInnen trafen sich im Freskenraum im Bischöflichen Ordinariat, um die Blutspende-Aktion am 25. August in Graz und weitere zu planen. | Foto: Neuhold
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Blutspenden
Mut zur Nächstenliebe

Blut spenden, Leben retten. „Mehr Mut für Blut“ lautet der Aufruf vom Roten Kreuz zum Blutspenden. Die Katholische Kirche Steiermark unterstützt dabei. Es gilt als der „Saft des Lebens“, durchpulst den Körper unentwegt und ist vielerorts ein rares Gut: Blut. Als Konserve kühl gelagert, kann es Menschenleben retten. Weil in der Steiermark seltener Blut gespendet wird als in anderen Bundesländern, startet das Rote Kreuz einen Aufruf – und bekommt dabei Unterstützung seitens der Kirche. Den Arm...

  • 12.08.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Eine Welt

Kunstfestival in Ungarn Beim größten ungarischen Kunstfestival, dem „Müvészetek Völgye“ (Tal der Künste), gab es erstmals einen eigenen katholischen Veranstaltungsort. Der „katholische Hof“ wurde mit Unterstützung der Erzdiözese Esztergom-Budapest umgesetzt. Priester und Ordensleute sprachen dort während des Festivals mit jungen Erwachsenen über ihren Glauben und gesellschaftliche Herausforderungen. Das Festival endete am 10. August und zählt mit rund 4200 Veranstaltungen an 40 Orten zu den...

  • 12.08.26
Kirche hier und anderswo

Interreligiöser Dialog in Asien
Ideale Gesellschaft

In Südkorea nehmen Christentum und Konfuzianismus den interreligiösen Dialog auf. Der Konfuzianismus, die auf Konfuzius (551–479 v. Chr.) zurückgehende Lehre, prägt seit Jahrhunderten die chinesische Gesellschaft und Kultur und beeinflusst den Alltag in China, Japan, Korea, Singapur, Vietnam sowie auf Taiwan. In Südkoreas Hautpstadt Seoul startete der Vatikan nun den Dialog auf interreligiöser Ebene mit dem Konfuzianismus. Die von Vertretern des Vatikans, der Koreanischen Bischofskonferenz...

  • 12.08.26
Kirche hier und anderswo

Papst Leo XIV.
Unter den Menschen

Mit einem „High Five“, einer unter Jugendlichen beliebten Geste, bei der zwei Personen ihre erhobenen Handflächen gegeneinanderschlagen, begrüßte Papst Leo XIV. einen Teilnehmer auf dem Jugendfestival „Go!“ am 6. August 2026 in Assisi. Christ zu sein bedeute auch, Ängste zu überwinden, sagte der Papst. Auch solche, die durch Fehlinformationen und Mauern der Vorurteile hervorgerufen würden. Gemeinschaft gehöre zum Christsein dazu. „Bezeugt diese Lebensweise überall – besonders in einer Zeit, in...

  • 12.08.26
Kirche hier und anderswo

Vatikan - Dikasterium für Medien
Neue Leitung

Auch, wenn es vielleicht nicht einfach wird – am 1. November wird sie ihr Amt antreten und bespricht sich vorbereitend darauf jetzt schon mit dem Papst. Am 2. Juni hatte Leo XIV. Maria Montserrat Alvarado zur neuen Präfektin des Dikasteriums für Kommunikation ernannt. Der bisherige Präfekt, der Italiener Paolo Ruffini, wird am 4. 10. die mit 70 Jahren festgelegte Pensionsgrenze für Laien im Vatikan erreichen. Die designierte Leiterin der vatikanischen Medienabteilung leitete zuvor die...

  • 12.08.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Recht auf Leben

Indonesiens Kirche und Indigene klagen gegen Erdwärme-Ausbau auf der Insel Flores. Sie ist bekannt für menschenleere Strände, Über- und Unterwasserwelten in allen Farben und Bewaldung, soweit das Auge reicht: Indonesiens Insel Flores. Das dortige Erzbistum und indigene Dorfgemeinschaften haben vor dem Obersten Gerichtshof nun gegen staatliche Genehmigungen für Erdwärme-Projekte geklagt. Die am 29. Juli eingereichte Klage richtet sich gegen drei Erlasse des Energieministeriums, mit denen Flores...

  • 12.08.26
Kirche hier und anderswo
Alle fünf Jahre gibt es GCL-Welttreffen – zuletzt in Beirut (Libanon), Buenos Aires (Argentinien) und Amiens (Frankreich).  | Foto: Pistrich
6 Bilder

Vor den Vorhang
Ignatianisch unterwegs

Die Gemeinschaft Christlichen Lebens bringt Menschen zusammen, die ihren Glauben im Alltag leben wollen. Ein Gespräch mit  Renate Pistrich und Pater Wolfgang Dolzer. Geistlich, kritisch, lebendig. So würde der  Kirchliche Assistent Wolfgang Dolzer die Gemeinschaft Christlichen Lebens (kurz GCL) beschreiben. Laien, apostolisch, ignatianisch, würde die Vorsitzende der GCL Österreich, Renate Pistrich, hinzufügen. Oder, auf steirisch: „A guade Gemeinschaft, wo man aufeinander schaut und nit...

  • 12.08.26
Kirche hier und anderswo

Blitzlichter
St. Johann in der Haide

Wer sich mit den Themen Behinderung, Autismus, Pflege, Medizin oder Inklusion näher beschäftigen möchte, findet in der Zentralverwaltung der Lebenshilfe Hartberg in St. Johann in der Haide eine wertvolle Anlaufstelle. Die bisher intern genutzte Bibliothek steht nun allen Interessierten zur Verfügung. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8 bis 11.30 Uhr, St. Johann in der Haide 249.

  • 12.08.26
Serien
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Heilige Alltagshelfer | Teil 07
Für Gartenliebhaber und Naturbewahrer

Wetter, Ernte und Schöpfung sind seit jeher für unser Leben entscheidend – folgende Heilige begleiten besonders in der Landwirtschaft. Hl. PankratiusGedenktag: 12. Mai Darstellung: als jugendlicher Ritter Attribute: Herzogshut, Schwert, Märtyrerpalme Patron: junge Saat, Blüten, gute Zukunft Pankratius war der Legende nach ein junger Christ, der um die Wende vom 3. zum 4. Jahrhundert unter Kaiser Diokletian in Rom hingerichtet wurde. Sein Gedenktag am 12. Mai markiert in Österreich den Beginn...

  • 12.08.26
Kunst & Kultur
Der auf den Salzburger Hochschulwochen mit dem „Theologischen Preis“ ausgezeichneten Ordensfrau und Theologin Martha Zechmeister (l.) gratulierten auch (v. r.) Erzbischof Franz Lackner, Abt Johannes Perkmann und der Wissenschaftliche Leiter der Hochschulwochen, Martin Dürnberger.  | Foto: SHW
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Salzburger Hochschulwochen
Gott zur Sprache bringen

Salzburger Hochschulwochen 2026. Anfang August wurde auf der internationalen Sommeruniversität danach gefragt, „Wer wir sind und sein wollen“. Superkraft“ und „Problemzone“: Zwei Begriffe, die im ersten Moment wohl eher an LeinwandheldInnen und Abnehmkuren denken lassen, standen groß über den Salzburger Hochschulwochen 2026 (kurz: SHW). „Wer wir sind und sein wollen. Identität: Superkraft und Problemzone“, lautete der Titel der Sommeruniversität, bei der von 3. bis 9. August gedacht, diskutiert...

  • 12.08.26
Menschen & Meinungen

Postkasten
Franziskus ist für mich ...

Zu „Franziskus entdecken“, Nr. 31 Viele Einsendungen zu unserer Gewinnspiel-Frage „Wer ist Franziskus für Sie?“ haben uns in den letzten Tagen erreicht. Einige möchten wir hier teilen. Die GewinnerInnen werden demnächst gezogen und verständigt. ... der wahrhaftigste Nachfolger Christi. Elfriede Theißl, Gleinstätten ... ein zuerst gottloser umbrischer Söldner, der sich nach einer (Gottes-)Erfahrung bekehrte und schließlich ein extremistischer, zugleich heiliger Mensch wurde. Anton Schlögl,...

  • 12.08.26
Menschen & Meinungen

Postkasten
Traktorsegnung

Elf Höfe, die sich ihre Traktoren teilen – das gibt es in Thannhausen im Bezirk Weiz. Dort wurden heuer vier neue Traktoren angekauft. Eine Gemeinschaft ist nur so stark, wie jeder Einzelne bereit ist, dazu beizutragen, weiß Andreas Lackner, Mesner am Weizberg, der die Traktoren segnete (Bild). Der gute Zusammenhalt der Traktorengemeinschaft Thannhausen zeige sich daran, dass sie schon viele Jahre besteht, so Lackner. Hannes Zöhrer

  • 12.08.26

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