Interreligiöser Dialog in Asien
Ideale Gesellschaft
- Konfuzianischer Tempel in Kaohsiung, Taiwan.
- Foto: AngMoKio/wmc
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In Südkorea nehmen Christentum und Konfuzianismus den interreligiösen Dialog auf.
Der Konfuzianismus, die auf Konfuzius (551–479 v. Chr.) zurückgehende Lehre, prägt seit Jahrhunderten die chinesische Gesellschaft und Kultur und beeinflusst den Alltag in China, Japan, Korea, Singapur,
Vietnam sowie auf Taiwan.
In Südkoreas Hautpstadt Seoul startete der Vatikan nun den Dialog auf interreligiöser Ebene mit dem Konfuzianismus. Die von Vertretern des Vatikans, der Koreanischen Bischofskonferenz sowie der Konfuzianischen Akademie Chinas und Koreas getragene Konferenz widmete sich dem Thema einer idealen Gesellschaftsordnung und des friedlichen Zusammenlebens.
Beim ersten offiziellen Dialog zwischen VertreterInnen des Christentums und des Konfuzianismus an der Sogang-Universität in Seoul am 4. und 5. August haben die Teilnehmenden eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Das Dokument betont den Willen zu einer kontinuierlichen Kooperation, um gesellschaftlichen Herausforderungen wie sozialer Spaltung, Armut, Umweltproblemen und den ethischen Fragen der künstlichen Intelligenz durch ethische Werte und gegenseitigen Respekt zu begegnen, wie das Online-Portal Vatican News berichtet.
Ausdrücklich benennt der Vatikan Unterschiede und Gemeinsamkeiten. So heißt es in dem Text: „Obwohl Christentum und Konfuzianismus auf unterschiedlichen theologischen und philosophischen Grundlagen basieren, bildet ihr gemeinsamer Einsatz für Menschenwürde, moralische Integrität, verantwortungsvolle Führung und das Gemeinwohl einen fruchtbaren Boden für einen bedeutsamen Austausch.“
Quelle: Kathpress
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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