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Tierliebe geht anders!

Zu „Künstliche Unintelligenz“, Nr. 23
Der Schreiberin der „Positionen“ in Ausgabe 23 sei zum Wohle des Tieres UND der Couch gesagt: Ja, der erste Gedanke der KI ist korrekt: Das Kätzchen ist noch zu jung, um es von der Mutter und seinen Geschwistern zu trennen. Wichtige Verhaltensregeln werden noch erlernt und der Aufbau des Immunsystems durch die Muttermilch fortgesetzt. Die KI hat allerdings vergessen darauf hinzuweisen, dass ein kleines Kätzchen nicht alleine gehalten werden sollte. Es braucht einen Artgenossen als Spielgefährten, sonst wird es unweigerlich auf den Gedanken kommen, (unter anderem) die Couch zu zerlegen. Wir Menschen sind bei der Arbeit, haben Verpflichtungen, sind kaum daheim. Nur das Kätzchen, das wartet alleine daheim. Und das aus purem menschlichem Egoismus, wie es scheint! Tierliebe geht anders!

Gaby Haas, Obmann-Stv. des Vereins „Arte Noah“

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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